Montag, 9. Februar 2026

Regierungsprogramm Thüringen 2035 Teil Transfformationsprogramm

 

TEIL I – Präambel & Leitbild

1. Präambel: Thüringen 2035

Thüringen steht im Jahr 2035 an einem historischen Wendepunkt. Die vergangenen Jahrzehnte waren geprägt von tiefgreifenden wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die das Land vor große Herausforderungen gestellt haben: demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Strukturbrüche, Energiekrisen, geopolitische Unsicherheiten und eine zunehmende Abhängigkeit von externen Finanzierungsstrukturen.

Gleichzeitig eröffnen sich Chancen, wie sie Thüringen seit der Wiedervereinigung nicht mehr hatte. Neue Technologien, neue Wertschöpfungsmodelle, neue Energieformen und neue globale Märkte ermöglichen es, das Land neu zu positionieren: als europäische Modellregion für Innovation, Resilienz und selbstfinanzierte Transformation.

Dieses Regierungsprogramm beschreibt den Weg dorthin. Es ist kein Katalog von Einzelmaßnahmen, sondern ein System, das Thüringen dauerhaft stärkt. Es ist ein Programm, das nicht nur Probleme verwaltet, sondern Zukunft gestaltet. Es ist ein Programm, das nicht nur Kosten verursacht, sondern Cashflows erzeugt.

Er wird ein Staatsfonds aufgebaut. Es ist ein Programm, das nicht nur reagiert, sondern führt.

Thüringen 2035 wird ein Land sein, das seine Zukunft selbst finanziert, seine Innovationskraft selbst entfaltet und seine gesellschaftliche Stabilität selbst sichert. Ein Land, das nicht wartet, sondern handelt. Ein Land, das nicht bittet, sondern investiert. Ein Land, das nicht verwaltet, sondern gestaltet.

2. Leitbild Thüringen 2035

Das Leitbild Thüringen 2035 basiert auf fünf Grundpfeilern, die das gesamte Regierungsprogramm tragen:

1. Wohlstand durch Innovation

Wachstum entsteht nicht mehr durch billige Arbeit oder Subventionen, sondern durch Technologie, Wissen, Automatisierung, KI, Robotik und neue Geschäftsmodelle. Thüringen wird ein Land, das Innovation nicht fördert, sondern produziert.

2. Selbstfinanzierte Transformation

Thüringen baut ein System auf, das sich selbst trägt: Ein Staatsfonds, der Cashflows erzeugt. Ein 10‑Prozent‑Programm, das Rückflüsse generiert. Ein Landeshaushalt, der entlastet wird. Eine Transformation, die nicht von Berlin oder Brüssel abhängig ist.

3. Nachhaltige und resiliente Strukturen

Energie, Infrastruktur, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft werden so gestaltet, dass sie Krisen nicht nur überstehen, sondern gestärkt aus ihnen hervorgehen. Resilienz wird zur zentralen Staatsaufgabe.

4. Europäische Wettbewerbsfähigkeit

Thüringen misst sich nicht mehr an Bundesländern, sondern an europäischen Innovationsregionen: Kopenhagen, Zürich, Stockholm, Eindhoven, Tallinn. Das Ziel ist klar: Thüringen wird ein europäischer Innovationsstaat im Kleinen.

5. Soziale Stabilität und regionale Balance

Transformation gelingt nur, wenn sie alle erreicht. Thüringen 2035 verbindet wirtschaftliche Dynamik mit sozialer Sicherheit, regionale Entwicklung mit urbaner Innovation, Fortschritt mit Zusammenhalt.

3. Grundprinzipien der Regierungspolitik

Die Regierung Thüringen 2035 arbeitet nach klaren, verbindlichen Prinzipien, die das gesamte Programm durchziehen:

1. Das 10‑Prozent‑Prinzip 40 Prozent Beteiligung

Mindestens 10 % des Landeshaushalts werden dauerhaft in Zukunftsbereiche investiert. Nicht als Kosten, sondern als Investitionen mit Rückfluss.

2. Cashflow‑Optimierung statt Subventionen

Jede Ausgabe muss entweder:

  • Cashflows erzeugen,

  • Beteiligungen schaffen,

  • oder langfristige Einsparungen bewirken.

Förderlogik wird durch Investitionslogik ersetzt.

3. Der Beteiligungsstaat

Thüringen beteiligt sich an Unternehmen, Technologien, Infrastrukturen und Innovationen. Es entstehen 5 Hauptcluster. Das Land wird Investor, nicht Subventionierer. Rückflüsse finanzieren die Transformation. 40 Prozent

4. Transparenz, Effizienz, Wirkung

Jede Maßnahme wird anhand klarer KPIs bewertet:

  • Cashflow

  • Wirkung

  • Hebelwirkung

  • gesellschaftlicher Nutzen

  • Innovationskraft

5. Geschwindigkeit und Einfachheit

Transformation braucht Tempo. Bürokratie wird radikal reduziert. Entscheidungswege werden verkürzt. Genehmigungen werden digitalisiert und automatisiert.

TEIL II – Finanzielle Architektur der Transformation

4. Einnahmenstruktur der Zukunft

Thüringen 2035 finanziert seine Transformation nicht durch Kürzungen, sondern durch eine moderne, breit aufgestellte Einnahmenarchitektur, die auf Stabilität, Fairness und Zukunftsorientierung basiert. Die Einnahmen werden so gestaltet, dass sie:

  • planbar,

  • krisenfest,

  • wachstumsfreundlich

  • und gerecht verteilt

sind.

Die Einnahmenstruktur besteht aus vier Säulen:

4.1 Innovationsabgabe

Die modernisierte Innovationsabgabe aktiviert die großen Wertschöpfungsströme des Landes, ohne Bürger oder Mittelstand zu belasten.

  • 0,30 % des Unternehmensumsatzes

  • 0,15 % der Lohnsumme

  • Einnahmen: 450- 650 Mio. €/Jahr

Sie ist zweckgebunden für Innovation, Talente, Energie und Digitalisierung.

4.2 Digitalabgabe

Digitale Plattformen, KI‑Dienste, Cloud‑Anbieter und Online‑Werbung leisten einen fairen Beitrag zur Finanzierung der digitalen Infrastruktur.

  • 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen

  • Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr

Die Abgabe trifft ausschließlich große Digitalkonzerne.

4.3 Erweiterte Zukunftsabgaben

Thüringen nutzt moderne Abgabenmodelle, die international üblich sind:

  • Datenwert‑Abgabe

  • Plattformtransaktionsabgabe

  • KI‑Modellabgabe

  • Cloud‑Infrastrukturabgabe

  • Robotik‑Abgabe

  • Green‑Tech‑Abgabe

Potenzial: 150–300 Mio. €/Jahr

4.4 EU‑Mittel (500–650 Mio. € pro Jahr)

Der stärkste Hebel im Regierungsprogramm 2035

  • große EFRE‑Projekte kofinanzieren

  • Horizon‑Europe‑Konsortien anführen

  • Digital‑Europe‑Projekte stemmen

  • InvestEU‑Großprojekte einreichen

  • JTF‑Mittel vollständig ausschöpfen

EU‑Mittel steigen dadurch auf:

Potenzial:500–650 Mio.  pro Jahr

4.5 Bundesmittel (350–450 Mio. € pro Jahr)


Bundesprogramme fördern nur, wenn das Land kofinanziert:

  • IPCEI

  • Hightech‑Strategie

  • Wasserstoffprogramme

  • Reallabore

  • EXIST

  • Digitalpakt

  • Energie‑ und Speicherprogramme

Mit 10 % Investitionsquote wird Thüringen:

  • IPCEI‑fähig

  • reallaborfähig

  • großprojektfähig

Bundesmittel steigen dadurch auf:

Potenzial 350–450 Mio.  pro Jahr

5. Das 10‑Prozent‑Programm (cashflow‑optimiert)

Das 10‑Prozent‑Programm ist das Herzstück der Transformation. Mindestens 10 % des Landeshaushalts werden dauerhaft in Zukunftsbereiche investiert — aber nicht als Kosten, sondern als Investitionen mit Rückfluss und in 5 Hauptcluster mit Verbundregion

Die Struktur wird vollständig neu ausgerichtet:

5.1 50 % Fonds/Wagniskapital (350 Millionen

Die Hälfte der 10‑Prozent‑Linie fließt in einen staatlichen Innovationsfonds, der Cashflows erzeugt.

  • Royalty‑Finanzierung

  • Dividenden

  • Beteiligungen an Pilotfabriken

  • Beteiligungen an KI‑, Robotik‑Firmen und andere Firmen

Der Fonds wird ab Jahr 10–12 selbsttragend.

5.2 50 % Programme (cashflow‑positiv) 350 Millionen

Die andere Hälfte finanziert ausschließlich Programme, die selbst Einnahmen generieren:

  • Rechenzentren (Nutzungsgebühren)

  • Energie‑Speicher (Einspeise‑Cashflows)

  • KI‑Infrastruktur (Lizenzgebühren)

  • Talentzentren (Ausbildungsgebühren)

  • Technologiezentren (Beteiligungsrechte)

Jedes Programm muss mindestens 3–5 % Cashflow pro Jahr erzeugen.

5.3 Rückflussziele

  • Jahr 1–3: 0–50 Mio. €/Jahr

  • Jahr 4–7: 150–300 Mio. €/Jahr

  • Jahr 7–12: 400–800 Mio. €/Jahr

  • ab Jahr 12: 800 Mio. – 1,5 Mrd. €/Jahr

Damit wird das 10‑Prozent‑Programm langfristig haushaltsneutral.

6. Der Thüringer Staatsfonds

Der Staatsfonds ist das zentrale Finanzierungsinstrument der Transformation. Er bündelt Kapital, investiert strategisch und erzeugt dauerhafte Einnahmen.

6.1 Struktur des Fonds

  • staatlicher Eigentümer

  • unabhängiges Fonds‑Board

  • professionelles Management

  • klare Renditeziele

  • vollständige Transparenz

6.2 Investitionslogik

Der Fonds investiert in:

  • Start‑ups

  • Scale‑ups

  • Pilotfabriken

  • Energie‑Infrastruktur

  • KI‑Infrastruktur

  • Robotik‑Technologien

  • MedTech und BioTech

6.3 Rückflussmechanismen

Der Fonds setzt auf:

  • Royalty‑Flows

  • Dividenden

  • Buybacks

  • Beteiligungsrechte

  • Lizenzmodelle

Keine Exits notwendig.

6.4.1 Reinvestitionsprinzip bei guter Haushaltslage und bei schlechter Haushaltslage Ausschüttung der Rückflüsse ab Jahr 5

100 % der Rückflüsse werden reinvestiert. Damit wächst der Fonds exponentiell.

6.5 Wachstumspfad bis 2035

  • Startvolumen: 1 Mrd. €

  • Jahr 5: 3–4 Mrd. €

  • Jahr 10: 6–8 Mrd. €

  • Jahr 15: 10–15 Mrd. €

Thüringen wird damit zu einem der stärksten Innovationsfondsstandorte Europas.

7. Haushaltsneutralität ab 2035

Das Ziel ist klar: Die Transformation finanziert sich selbst.

7.1 Rückflussprojektion

Ab Jahr 12 erzeugt das System:

  • 800 Mio. – 1,5 Mrd. €/Jahr Rückfluss

  • vollständige Deckung der 10‑Prozent‑Linie

  • Entlastung des Landeshaushalts

7.2 Langfristige Stabilität

Der Staatshaushalt wird:

  • planbarer

  • krisenfester

  • unabhängiger von Bundesmitteln

  • weniger anfällig für Konjunkturschwankungen

7.3 Thüringen als selbstfinanzierter Innovationsstaat

Thüringen wird eines der ersten Länder Europas, das seine Zukunft nicht durch Schulden, sondern durch Rückflüsse finanziert.

TEIL III – Wirtschaft & Innovation

8. Zukunftsindustrien Thüringen 2035

Thüringen richtet seine Wirtschaftsstrategie konsequent auf die Technologien aus, die globales Wachstum, Wohlstand und Resilienz bestimmen. Die Zukunftsindustrien werden nicht nur gefördert, sondern systematisch aufgebaut, finanziert und in regionale Wertschöpfungsketten integriert.

8.1 Künstliche Intelligenz (KI)

KI ist die zentrale Basistechnologie des 21. Jahrhunderts. Thüringen baut ein vollständiges KI‑Ökosystem auf:

  • KI‑Rechenzentren

  • KI‑Modellfabriken

  • KI‑Start‑ups

  • KI‑Anwendungen in Industrie, Verwaltung und Gesundheit

  • KI‑Ausbildungsprogramme

Ziel ist es, Thüringen zu einem führenden KI‑Standort in Deutschland und Europa zu entwickeln.

8.2 Robotik & Automatisierung

Robotik ist der Schlüssel zur Bewältigung des Fachkräftemangels und zur Steigerung der Produktivität.

  • Robotik‑Pilotfabriken

  • Automatisierungszentren

  • humanoide und industrielle Robotik

  • Robotik‑Start‑ups

  • Robotik‑Kompetenzzentren

Thüringen wird ein Land, das Robotik nicht nur nutzt, sondern produziert.

8.3 Energie‑Technologien

Energie ist die Grundlage jeder industriellen Wertschöpfung. Thüringen investiert in:

  • Speichertechnologien

  • Wasserstoff

  • Netzinfrastruktur

  • Solar‑ und Windtechnologien

  • Energie‑Effizienzsysteme

Ziel ist eine sichere, bezahlbare und regionale Energieversorgung.

8.4 MedTech & BioTech

Thüringen baut seine Stärken in Medizin‑ und Biotechnologie aus:

  • MedTech‑Start‑ups

  • BioTech‑Labore

  • Diagnostik‑Technologien

  • digitale Gesundheitssysteme

Diese Branchen schaffen hochwertige Arbeitsplätze und stabile Cashflows.

8.5 Mikroelektronik & Sensorik

Thüringen verfügt über starke Grundlagen in Optik, Photonik und Sensorik. Diese werden ausgebaut:

  • Chip‑Prototyping

  • Sensorik‑Cluster

  • Photonik‑Labore

  • Mikroelektronik‑Start‑ups

Ziel ist es, Thüringen als High‑Tech‑Standort zu stärken.

8.6 Software & Plattformen

Software ist die Grundlage moderner Wertschöpfung. Thüringen fördert:

  • Plattform‑Modelle

  • SaaS‑Unternehmen

  • Cloud‑Technologien

  • digitale Geschäftsmodelle

Diese Unternehmen erzeugen hohe Skalierung und stabile Einnahmen.

8.7 Cluster im einzelnen

8.7.1. Jena – Photonik, MedTech, BioTech

Budget: 240 Mio. € pro Jahr

Jena ist das Leitcluster Thüringens und bündelt drei globale Zukunftsindustrien:

  • Photonik & Laser

  • Medizintechnik

  • Biotechnologie

Finanziert werden u. a.:

  • Europäisches Laser‑Innovationszentrum

  • BioTech‑Campus

  • MedTech‑Accelerator

  • 1.000 internationale PhD‑Stipendien

  • zwei neue Fraunhofer‑Institute

Ziel: Jena wird Top‑3‑Photonikstandort weltweit.

8.7.2  Ilmenau – KI, Robotik, Sensorik

Budget: 180 Mio. € pro Jahr

Ilmenau wird das KI‑Herz Ostdeutschlands:

  • Europäisches KI‑Rechenzentrum

  • Robotik‑Testfelder

  • 50 neue KI‑Professuren

  • Sensorik‑Cluster für Industrie 4.0

Ziel: Ilmenau wird KI‑Leuchtturm Europas.

8.7.3. Erfurt – Energie, Mikroelektronik

Budget: 160 Mio. € pro Jahr

Erfurt wird das Energie‑ und Halbleiterzentrum Thüringens:

  • Wasserstoff‑Campus

  • Großspeicher‑Pilotanlagen

  • Halbleiter‑Transferzentrum

  • Smart‑Grid‑Testregion

Ziel: Erfurt wird Energie‑Innovationszentrum Deutschlands.

8.7.4. Südthüringen – Automotive & Präzision

Budget: 140 Mio. € pro Jahr

Südthüringen wird zur High‑Tech‑Industrieachse:

  • Wasserstoff‑Mobilitätszentrum

  • Automatisierungscluster

  • Robotik‑Weiterbildungsakademie

  • Zulieferer‑Transformationsprogramm

Ziel: Südthüringen wird High‑Tech‑Präzisionsregion Europas.

8.7.5 Gera – Gesundheitsdigitalisierung

Budget: 80 Mio. € pro Jahr

Gera wird das Zentrum für digitale Gesundheit:

  • Telemedizin‑Campus

  • Pflege‑Tech‑Accelerator

  • Digitale Gesundheitsplattform

  • Kooperationen mit Krankenkassen

8.7.6 Wenn Cash flow später entsteht.

Einbindung des Umlands – Thüringen‑Netzwerk 2035

Budget: 150 Mio. € pro Jahr

Damit die Transformation das ganze Land erreicht, wird ein eigener Budgetblock eingerichtet:

  • Zuliefer‑ und Dienstleistungsachsen (50 Mio. €)

  • Fachkräfte‑ und Bildungszentren (40 Mio. €)

  • Mikrocluster in ländlichen Räumen (30 Mio. €)

  • Kommunale Innovationsbudgets (30 Mio. €)

Ziel: Kein Zwei‑Klassen‑Thüringen — alle Regionen profitieren.

9. Pilotfabriken & Technologiezentren

Pilotfabriken sind das Herzstück der industriellen Transformation. Sie verbinden Forschung, Produktion, Ausbildung und Innovation in einem System.

9.1 Pilotfabriken als Cashflow‑Zentren

Jede Pilotfabrik wird so aufgebaut, dass sie:

  • Dividenden erzeugt

  • Lizenzgebühren generiert

  • Beteiligungsrechte ermöglicht

  • Unternehmen anzieht

  • Talente ausbildet

Pilotfabriken sind keine Kostenstellen, sondern Cashflow‑Maschinen.

9.2 Standortlogik

Pilotfabriken werden dort errichtet, wo:

  • Hochschulen vorhanden sind

  • Industriepartner kooperieren

  • Infrastruktur verfügbar ist

  • regionale Wertschöpfung entsteht

Jeder Standort erhält ein klares Profil (z. B. Robotik, KI, Energie, MedTech).

9.3 Technologiezentren

Technologiezentren ergänzen die Pilotfabriken:

  • KI‑Zentren

  • Robotik‑Zentren

  • Energie‑Zentren

  • MedTech‑Zentren

  • Software‑Zentren

Sie dienen als Inkubatoren, Ausbildungsstätten und Innovationsplattformen.

10. Start‑ups & Scale‑ups

Start‑ups sind die Quelle neuer Technologien, Scale‑ups die Quelle neuer Arbeitsplätze. Thüringen baut ein vollständiges Start‑up‑ und Scale‑up‑Ökosystem auf.

10.1 Frühphasenfinanzierung

Der Staatsfonds investiert in:

  • Pre‑Seed

  • Seed

  • Series A

Ziel ist es, jährlich 100–150 neue Start‑ups zu finanzieren.

10.2 Wachstumsfinanzierung

Scale‑ups erhalten:

  • Royalty‑Finanzierung

  • Dividendenmodelle

  • Beteiligungsrechte

Damit können sie wachsen, ohne verkauft zu werden.

10.3 Internationalisierung

Thüringen unterstützt Unternehmen beim Eintritt in:

  • EU‑Märkte

  • USA

  • Asien

Ziel ist es, Thüringer Unternehmen global sichtbar zu machen.

10.4 Talentprogramme

Start‑ups und Scale‑ups erhalten Zugang zu:

  • KI‑Talenten

  • Robotik‑Talenten

  • Software‑Talenten

  • internationalen Fachkräften

Talente werden nicht angeworben, sondern angezogen — durch starke Ökosysteme.

11. Unternehmensfinanzierung ohne Exits

Thüringen führt ein neues Modell der Unternehmensfinanzierung ein, das ohne Exits funktioniert und dennoch hohe Rückflüsse erzeugt.

11.1 Royalty‑Modelle

Unternehmen zahlen 1–3 % ihres Umsatzes an den Fonds. Planbar, stabil, langfristig.

11.2 Dividenden

Der Fonds hält 40 % Beteiligungen an Unternehmen und erhält Dividenden.

11.3 Lizenzmodelle

Technologien, Software und KI‑Modelle werden lizenziert.

11.4 Beteiligungsrechte

Der Fonds erhält Anteile an:

  • Pilotfabriken

  • Technologiezentren

  • Start‑ups

  • Scale‑ups

Dieses Modell erzeugt dauerhafte Cashflows, ohne dass Unternehmen verkauft werden müssen.

TEIL IV – Arbeit, Talente & Bildung 12. Talentstrategie Thüringen 2035 Thüringen steht vor einem tiefgreifenden Wandel des Arbeitsmarktes. Der Fachkräftemangel, der jahrzehntelang als strukturelles Problem galt, wird durch Automatisierung, KI und Robotik neu definiert. Die zentrale Aufgabe lautet nicht mehr, Arbeitskräfte zu „finden“, sondern Talente zu entwickeln, zu halten und anzuziehen, die in einem hochautomatisierten, technologiegetriebenen Umfeld bestehen können. Die Talentstrategie Thüringen 2035 basiert auf drei Grundpfeilern: 12.1 Ausbildung neu denken Thüringen baut ein modernes, flexibles Ausbildungssystem auf, das sich an den Anforderungen der Zukunftsindustrien orientiert. KI‑Grundbildung in allen Berufsschulen Robotik‑Module in technischen Ausbildungen Software‑ und Datenkompetenzen als Standard duale Ausbildung in Pilotfabriken praxisnahe Lernlabore in allen Regionen Ziel ist es, jährlich 10.000 junge Menschen mit Zukunftskompetenzen auszustatten. 12.2 Umschulung & Weiterbildung Die Transformation gelingt nur, wenn bestehende Arbeitskräfte mitgenommen werden. Umschulungsprogramme für Industrie, Pflege, Verwaltung KI‑Weiterbildung für alle Berufsgruppen modulare, digitale Lernangebote staatlich finanzierte Qualifizierungsprogramme Kooperationen mit Unternehmen und Hochschulen Ziel ist es, jährlich 20.000 Beschäftigte weiterzubilden. 12.3 Talentzentren Thüringen errichtet regionale Talentzentren, die Ausbildung, Weiterbildung und Innovation verbinden. KI‑Talentzentren Robotik‑Talentzentren Energie‑Talentzentren MedTech‑Talentzentren Diese Zentren arbeiten eng mit Pilotfabriken, Hochschulen und Unternehmen zusammen und erzeugen eigene Cashflows durch Ausbildungsgebühren, Lizenzen und Dienstleistungen. 13. Arbeitsmarkt der Zukunft Der Arbeitsmarkt Thüringens wird bis 2035 grundlegend umgestaltet. Automatisierung, KI und Robotik verändern Tätigkeiten, Berufe und Qualifikationsprofile. Thüringen gestaltet diesen Wandel aktiv. 13.1 Automatisierung als Chance Automatisierung ersetzt nicht Arbeit, sondern Tätigkeiten. Thüringen nutzt Automatisierung, um: Produktivität zu steigern Fachkräftemangel zu kompensieren neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen 13.2 KI‑Integration in allen Branchen KI wird in allen Wirtschaftsbereichen eingesetzt: Industrie Verwaltung Gesundheit Logistik Bildung Thüringen entwickelt Standards, Zertifizierungen und Schulungen, um KI sicher und effizient einzusetzen. 13.3 Neue Berufsbilder Bis 2035 entstehen neue Berufe: KI‑Operator Robotik‑Techniker Datenmanager Automatisierungsingenieur Energie‑Systemdesigner digitale Pflegeassistenz Thüringen entwickelt diese Berufsbilder gemeinsam mit Unternehmen und Hochschulen. 13.4 Lebenslanges Lernen Weiterbildung wird zur Grundvoraussetzung für Beschäftigung. Thüringen schafft: digitale Lernplattformen modulare Zertifikate staatlich finanzierte Weiterbildungen Lernzeitkonten für Beschäftigte 14. Hochschulen & Forschung Die Hochschulen sind das Rückgrat der Transformation. Thüringen baut seine Hochschullandschaft zu einem europaweit sichtbaren Innovationssystem aus. 14.1 Forschungscluster Thüringen etabliert starke Forschungscluster in: KI Robotik Energie MedTech BioTech Mikroelektronik Diese Cluster arbeiten eng mit Pilotfabriken und Unternehmen zusammen. 14.2 Professuren & Lehrstühle Neue Professuren werden geschaffen: KI‑Systeme Robotik‑Engineering Energie‑Speichertechnologien digitale Medizin nachhaltige Produktion Ziel ist es, die Hochschulen international konkurrenzfähig zu machen. 14.3 Innovationspartnerschaften Hochschulen kooperieren mit: Start‑ups Scale‑ups Industrieunternehmen internationalen Forschungseinrichtungen Diese Partnerschaften erzeugen: Patente Spin‑offs Lizenzmodelle Beteiligungsrechte 14.4 Spin‑off‑Strategie Thüringen baut ein System, das jährlich 50–100 Spin‑offs hervorbringt. vereinfachte Gründungsprozesse Beteiligungsmodelle Start‑up‑Labore Inkubatoren und Acceleratoren Spin‑offs werden direkt in den Staatsfonds integriert.

TEIL V – Infrastruktur & Energie

15. Energie 2035

Energie ist die Grundlage jeder industriellen, gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung. Thüringen 2035 verfolgt eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit, Preisstabilität, regionale Wertschöpfung und technologische Souveränität miteinander verbindet. Das Ziel ist ein Energiesystem, das resilient, bezahlbar, regional und zukunftsfähig ist.

15.1 Energie als strategische Infrastruktur

Energie wird als kritische Infrastruktur behandelt. Thüringen baut ein System auf, das:

  • regionale Erzeugung stärkt

  • Speicher massiv ausbaut

  • Netze modernisiert

  • Abhängigkeiten reduziert

  • Cashflows erzeugt

Energiepolitik wird damit zu einem zentralen Baustein der wirtschaftlichen Transformation.

15.2 Speichertechnologien

Speicher sind der Schlüssel zur Energiewende. Thüringen investiert in:

  • Batterie‑Großspeicher

  • Wasserstoffspeicher

  • thermische Speicher

  • dezentrale Speicherlösungen

Jeder Speicher wird als Cashflow‑Objekt betrieben:

  • Einspeiseerlöse

  • Netzdienstleistungen

  • Kapazitätsmärkte

  • Beteiligungsmodelle

15.3 Wasserstoffstrategie

Thüringen baut eine vollständige Wasserstoffkette auf:

  • Erzeugung

  • Speicherung

  • Transport

  • industrielle Nutzung

Wasserstoff wird gezielt in Industrie, Logistik und Energie eingesetzt.

15.4 Solar & Wind

Thüringen beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energien:

  • Solardächer

  • Solarparks

  • Windparks

  • Agri‑PV

  • kommunale Energieprojekte

Alle Projekte werden mit Beteiligungsrechten ausgestattet, sodass Kommunen und Bürger profitieren.

15.5 Energieeffizienz

Energieeffizienz wird zur Pflicht:

  • intelligente Netze

  • digitale Messsysteme

  • KI‑gestützte Verbrauchsoptimierung

  • energieeffiziente Gebäude

Thüringen reduziert seinen Energieverbrauch, ohne Wohlstand zu verlieren.

16. Digitale Infrastruktur

Digitale Infrastruktur ist die Grundlage für KI, Robotik, Automatisierung, Bildung, Verwaltung und Wirtschaft. Thüringen baut eine digitale Infrastruktur auf, die europäische Spitzenstandards erfüllt.

16.1 Rechenzentren

Thüringen errichtet regionale Rechenzentren, die:

  • KI‑Modelle trainieren

  • Daten verarbeiten

  • Cloud‑Dienste bereitstellen

  • Unternehmen unterstützen

Rechenzentren werden als Cashflow‑Zentren betrieben:

  • Nutzungsgebühren

  • Lizenzmodelle

  • Datenverarbeitung

16.2 Glasfaser

Bis 2030 wird Thüringen vollständig mit Glasfaser erschlossen.

  • 100 % Glasfaser bis zum Haus

  • Priorität für Industriegebiete

  • Förderung von kommunalen Glasfaserprojekten

16.3 5G/6G

Thüringen baut ein flächendeckendes 5G‑Netz und bereitet den Übergang zu 6G vor.

  • Industrie‑5G

  • Campus‑Netze

  • autonome Systeme

  • digitale Landwirtschaft

16.4 KI‑Infrastruktur

Thüringen schafft eine KI‑Infrastruktur, die europaweit führend ist:

  • KI‑Rechenzentren

  • Modellfabriken

  • Datenplattformen

  • KI‑Sicherheitsstandards

Diese Infrastruktur wird über Lizenzmodelle und Nutzungsgebühren finanziert.

17. Mobilität

Mobilität ist ein zentraler Faktor für wirtschaftliche Entwicklung, Lebensqualität und regionale Balance. Thüringen baut ein modernes, nachhaltiges und effizientes Mobilitätssystem auf.

17.1 ÖPNV der Zukunft

Der ÖPNV wird digital, flexibel und verlässlich:

  • On‑Demand‑Shuttles

  • autonome Busse

  • digitale Tickets

  • Echtzeit‑Informationen

17.2 Schiene

Thüringen modernisiert sein Schienennetz:

  • Elektrifizierung

  • Taktverdichtung

  • neue Verbindungen

  • Güterverkehrskorridore

17.3 Logistik

Thüringen wird ein Logistik‑Knotenpunkt:

  • automatisierte Logistikzentren

  • KI‑gestützte Routenplanung

  • multimodale Transportketten

17.4 Autonome Systeme

Autonome Mobilität wird gezielt gefördert:

  • autonome Lieferfahrzeuge

  • autonome Busse

  • autonome Industrieflotten

Diese Systeme werden in Pilotregionen getestet und anschließend landesweit ausgerollt.

TEIL VI – Gesellschaft & Staat

18. Moderne Verwaltung

Die Verwaltung Thüringens wird bis 2035 grundlegend modernisiert. Ziel ist ein Staat, der schnell, digital, effizient und bürgernah arbeitet. Die Verwaltung wird nicht länger als Kostenfaktor verstanden, sondern als strategische Infrastruktur, die Transformation ermöglicht.

18.1 Digitale Verwaltung

Thüringen führt eine vollständig digitale Verwaltung ein:

  • digitale Antragsverfahren

  • digitale Identitäten

  • digitale Signaturen

  • digitale Register

  • digitale Zahlungen

Alle Verwaltungsleistungen werden bis 2030 online verfügbar sein.

18.2 KI‑gestützte Prozesse

Künstliche Intelligenz wird in der Verwaltung eingesetzt, um:

  • Anträge automatisch zu prüfen

  • Dokumente zu analysieren

  • Prozesse zu beschleunigen

  • Fehler zu reduzieren

  • Ressourcen effizienter einzusetzen

KI ersetzt keine Menschen, sondern entlastet sie.

18.3 Effizienzsteigerung

Die Verwaltung wird verschlankt und modernisiert:

  • weniger Papier

  • weniger Doppelstrukturen

  • weniger Bürokratie

  • klare Zuständigkeiten

  • schnellere Entscheidungen

Ziel ist eine Verwaltung, die 50 % schneller arbeitet als heute.

18.4 Bürgerdienste

Die Bürger profitieren von:

  • 24/7‑Online‑Services

  • digitalen Bürgerkonten

  • Echtzeit‑Statusanzeigen

  • automatisierten Rückmeldungen

Der Staat wird zum Dienstleister, nicht zum Hindernis.

19. Soziale Stabilität

Transformation gelingt nur, wenn sie sozial abgefedert wird. Thüringen 2035 verbindet wirtschaftliche Dynamik mit sozialer Sicherheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

19.1 Gesundheit

Thüringen modernisiert sein Gesundheitssystem:

  • digitale Gesundheitsakten

  • Telemedizin

  • KI‑gestützte Diagnostik

  • moderne Kliniken

  • regionale Gesundheitszentren

Ziel ist eine flächendeckende, moderne Gesundheitsversorgung.

19.2 Pflege

Die Pflege wird durch Technologie und neue Arbeitsmodelle entlastet:

  • Robotik‑Assistenzsysteme

  • digitale Pflegeplanung

  • mobile Pflegeteams

  • neue Ausbildungsmodelle

Pflegekräfte werden unterstützt, nicht ersetzt.

19.3 Familien

Familien erhalten:

  • flexible Betreuungsangebote

  • digitale Bildungsplattformen

  • finanzielle Entlastungen

  • moderne Kitas und Schulen

Familienpolitik wird zur Standortpolitik.

19.4 Teilhabe

Thüringen stärkt die gesellschaftliche Teilhabe:

  • Barrierefreiheit

  • digitale Inklusion

  • soziale Programme

  • Kulturförderung

Alle Menschen sollen am Fortschritt teilhaben.

20. Sicherheit & Resilienz

Sicherheit ist die Grundlage jeder freien Gesellschaft. Thüringen baut ein modernes Sicherheits‑ und Resilienzsystem auf, das auf Prävention, Technologie und Kooperation basiert.

20.1 Katastrophenschutz

Thüringen modernisiert seinen Katastrophenschutz:

  • digitale Warnsysteme

  • mobile Einsatzleitungen

  • Drohnen für Lagebilder

  • KI‑gestützte Risikoanalysen

Ziel ist ein schneller, koordinierter und technologisch gestützter Einsatz.

20.2 Cybersecurity

Digitale Sicherheit wird zur Staatsaufgabe:

  • Landes‑Cyberabwehrzentrum

  • Schutz kritischer Infrastrukturen

  • KI‑gestützte Angriffserkennung

  • Schulungen für Verwaltung und Unternehmen

Thüringen schützt seine digitale Souveränität.

20.3 Versorgungssicherheit

Thüringen sichert:

  • Energie

  • Wasser

  • Lebensmittel

  • medizinische Versorgung

Resilienz wird systematisch aufgebaut.

20.4 Öffentliche Sicherheit

Die Polizei wird modernisiert:

  • digitale Einsatzsysteme

  • moderne Ausrüstung

  • KI‑gestützte Analysewerkzeuge

  • bessere Ausbildung

Sicherheit bleibt ein Garant für Freiheit und Stabilität.

TEIL VII – Regionen & Kommunen

21. Regionale Entwicklung

Thüringen 2035 verfolgt eine neue Logik der regionalen Entwicklung. Statt kleinteiliger Förderprogramme, die oft wenig Wirkung entfalten, setzt das Land auf regionale Wertschöpfungssysteme, die Innovation, Infrastruktur, Energie, Mobilität und Talente miteinander verbinden.

21.1 Stadt‑Land‑Balance

Thüringen ist ein Flächenland. Die Transformation gelingt nur, wenn alle Regionen profitieren.

  • Stärkung regionaler Zentren

  • Ausbau digitaler Infrastruktur in ländlichen Räumen

  • mobile Gesundheits‑ und Bildungsangebote

  • regionale Energieprojekte

  • lokale Wertschöpfungsketten

Ziel ist es, die Lebensqualität in allen Regionen zu sichern und neue Perspektiven zu schaffen.

21.2 Regionale Wirtschaftsräume

Thüringen definiert neue Wirtschaftsräume, die sich an Wertschöpfung und Infrastruktur orientieren:

  • Nordthüringen: Energie & Logistik

  • Mittelthüringen: KI, Robotik, Software

  • Südthüringen: MedTech, BioTech, Produktion

  • Ostthüringen: Mikroelektronik, Sensorik

Jeder Wirtschaftsraum erhält ein klares Profil und wird gezielt entwickelt.

21.3 Regionale Innovationszentren

In jeder Region entstehen Innovationszentren, die:

  • Start‑ups unterstützen

  • Pilotfabriken beherbergen

  • Talente ausbilden

  • Forschung und Wirtschaft verbinden

Diese Zentren erzeugen eigene Cashflows und stärken die regionale Wirtschaft.

21.4 Infrastruktur für Regionen

Thüringen investiert in:

  • Glasfaser

  • 5G/6G

  • Mobilität

  • Energie

  • Gesundheitsversorgung

Regionale Infrastruktur wird als Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung verstanden.

22. Kommunale Finanzierung

Kommunen sind zentrale Akteure der Transformation. Thüringen schafft ein modernes, leistungsfähiges System der kommunalen Finanzierung, das Kommunen stärkt, entlastet und handlungsfähig macht.

22.1 Kommunale Fonds

Thüringen richtet kommunale Fonds ein, die:

  • in Energieprojekte investieren

  • in digitale Infrastruktur investieren

  • in Immobilien und Gewerbeflächen investieren

  • Beteiligungen an Unternehmen halten

Kommunen werden zu Mitinvestoren statt zu Antragstellern.

22.2 Cashflow‑Modelle für Kommunen

Kommunen erhalten neue Einnahmequellen:

  • Beteiligungen an Energie‑Speichern

  • Nutzungsgebühren aus Rechenzentren

  • Dividenden aus Pilotfabriken

  • Lizenzgebühren aus KI‑Infrastruktur

  • Einnahmen aus kommunalen Digitaldiensten

Damit werden Kommunen finanziell unabhängiger und stabiler.

22.3 Entlastung der kommunalen Haushalte

Thüringen entlastet Kommunen durch:

  • digitale Verwaltungsprozesse

  • zentrale IT‑Infrastruktur

  • gemeinsame Beschaffung

  • automatisierte Abrechnungssysteme

Kommunen können sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

22.4 Kommunale Transformationsteams

Jede Kommune erhält ein Transformationsteam, das:

  • Fördermittel koordiniert

  • Projekte entwickelt

  • Unternehmen unterstützt

  • Bürger einbindet

Diese Teams arbeiten eng mit dem Staatsfonds und den regionalen Innovationszentren zusammen.

TEIL VIII – Umsetzung & Monitoring

23. Governance

Die Transformation Thüringens gelingt nur, wenn sie klar gesteuert, professionell begleitet und transparent überwacht wird. Thüringen 2035 führt deshalb eine moderne Governance‑Struktur ein, die politische Führung, fachliche Expertise und operative Umsetzung miteinander verbindet.

23.1 Transformationsrat Thüringen

Der Transformationsrat ist das strategische Steuerungsorgan der Landesregierung.

Aufgaben:

  • Festlegung der Transformationsziele

  • Priorisierung von Projekten

  • Überwachung der Umsetzung

  • Koordination zwischen Ministerien

  • jährliche Berichte an Landtag und Öffentlichkeit

Zusammensetzung:

  • Ministerpräsident

  • Wirtschafts‑, Finanz‑, Wissenschafts‑, Digital‑ und Energieminister

  • Vertreter der Hochschulen

  • Vertreter der Wirtschaft

  • unabhängige Experten

Der Transformationsrat tagt monatlich und steuert die gesamte Transformation.

23.2 Fonds‑Board

Der Thüringer Staatsfonds wird von einem unabhängigen Fonds‑Board geführt.

Aufgaben:

  • Investitionsentscheidungen

  • Risikomanagement

  • Portfolio‑Steuerung

  • Cashflow‑Optimierung

  • Reinvestitionsstrategie

Struktur:

  • unabhängige Finanzexperten

  • Technologieexperten

  • Vertreter des Landes (ohne Weisungsbefugnis)

Das Fonds‑Board arbeitet nach internationalen Standards für Staatsfonds.

23.3 Monitoring‑Einheiten

Jedes Ministerium erhält eine Monitoring‑Einheit, die:

  • KPIs überwacht

  • Fortschritte dokumentiert

  • Risiken identifiziert

  • Maßnahmen anpasst

Alle Monitoring‑Einheiten berichten an den Transformationsrat.

23.4 Transparenz & Öffentlichkeit

Thüringen verpflichtet sich zu maximaler Transparenz:

  • öffentliche Dashboards

  • monatliche Fortschrittsberichte

  • jährliche Transformationsberichte

  • offene Datenplattformen

Die Bevölkerung kann jederzeit nachvollziehen, wie weit die Transformation fortgeschritten ist.

24. Jahresberichte

Die Landesregierung veröffentlicht jährlich einen umfassenden Transformationsbericht, der alle Bereiche des Regierungsprogramms abdeckt.

24.1 Inhalt des Jahresberichts

Der Bericht umfasst:

  • Cashflows des Staatsfonds

  • Rückflüsse des 10‑Prozent‑Programms

  • Fortschritte in Energie, Infrastruktur, KI, Robotik

  • Entwicklung der Talente und Arbeitsmärkte

  • regionale Entwicklungen

  • soziale Indikatoren

  • Risiken und Gegenmaßnahmen

Der Bericht wird im Landtag vorgestellt und öffentlich diskutiert.

24.2 KPI‑System

Thüringen führt ein einheitliches KPI‑System ein:

Wirtschaft:

  • Anzahl Start‑ups

  • Anzahl Scale‑ups

  • Investitionsvolumen

  • Exportquote

Arbeit & Talente:

  • Anzahl ausgebildeter Talente

  • Weiterbildungsquote

  • Beschäftigungsquote

Infrastruktur:

  • Glasfaserabdeckung

  • 5G/6G‑Abdeckung

  • Energie‑Speicherkapazität

Gesellschaft:

  • Gesundheitsversorgung

  • Pflegekapazitäten

  • soziale Teilhabe

Staatsfonds:

  • Rendite

  • Cashflows

  • Portfolio‑Wachstum

24.3 Wirkungsmessung

Jede Maßnahme wird auf ihre Wirkung geprüft:

  • wirtschaftlich

  • sozial

  • ökologisch

  • finanziell

Maßnahmen ohne Wirkung werden beendet oder angepasst.

25. Gesetzliche Grundlagen

Die Transformation Thüringens wird durch ein modernes, kohärentes Gesetzespaket abgesichert.

25.1 Fonds‑Gesetz

Das Fonds‑Gesetz regelt:

  • Struktur des Staatsfonds

  • Governance

  • Investitionslogik

  • Rückflussmechanismen

  • Transparenzpflichten

Es schafft die Grundlage für einen dauerhaft stabilen Fonds.

25.2 Innovationsabgabe‑Gesetz

Das Gesetz definiert:

  • Höhe der Abgabe

  • Bemessungsgrundlage

  • Zweckbindung

  • Ausnahmen für Mittelstand und Bürger

Die Innovationsabgabe ist ein zentrales Finanzierungsinstrument.

25.3 Digitalabgabe‑Gesetz

Das Gesetz regelt:

  • Abgabepflicht für Digitalkonzerne

  • Bemessungsgrundlage

  • Zweckbindung für digitale Infrastruktur

Es sorgt für eine faire Beteiligung digitaler Plattformen.

25.4 Programmgesetz

Das Programmgesetz definiert:

  • Struktur des 10‑Prozent‑Programms

  • Cashflow‑Pflichten

  • Kriterien für Programme

  • Monitoring‑Pflichten

Es stellt sicher, dass alle Programme wirtschaftlich sinnvoll sind.

25.5 Verwaltungsmodernisierungsgesetz

Dieses Gesetz ermöglicht:

  • digitale Verwaltung

  • KI‑gestützte Prozesse

  • Bürokratieabbau

  • schnellere Genehmigungen

Es schafft die Grundlage für eine moderne Verwaltung.

TEIL IX – Ausblick 2035–2050

26. Thüringen als europäischer Innovationsstaat

Thüringen hat im Jahr 2035 die Grundlagen für eine neue Entwicklungsphase gelegt. Die Transformation ist nicht abgeschlossen — sie beginnt jetzt erst, ihre volle Wirkung zu entfalten. Der Zeitraum 2035–2050 wird geprägt sein von Wachstum, Stabilität, technologischer Souveränität und gesellschaftlicher Erneuerung. Thüringen entwickelt sich zu einem europäischen Innovationsstaat im Kleinen, der zeigt, wie Regionen im 21. Jahrhundert erfolgreich sein können.

26.1 Wirtschaftliche Perspektive 2035–2050

Die wirtschaftliche Entwicklung Thüringens wird durch drei Faktoren getragen:

1. Ein selbsttragender Staatsfonds

Der Staatsfonds erzeugt ab 2035 jährlich hohe Cashflows, die:

  • Innovation finanzieren

  • Infrastruktur modernisieren

  • Talente ausbilden

  • Unternehmen stärken

Thüringen wird unabhängig von Bundes‑ und EU‑Förderlogiken.

2. Zukunftsindustrien als Wachstumsmotoren

Die Branchen, die Thüringen aufgebaut hat, entfalten ihre volle Wirkung:

  • KI

  • Robotik

  • Energie‑Tech

  • MedTech

  • BioTech

  • Mikroelektronik

  • Software

Diese Industrien schaffen hochwertige Arbeitsplätze und stabile Wertschöpfung.

3. Regionale Wertschöpfungssysteme

Die Regionen Thüringens entwickeln sich zu eigenständigen Innovationsräumen, die:

  • Talente halten

  • Unternehmen anziehen

  • Energie erzeugen

  • Infrastruktur betreiben

Thüringen wird ein Netzwerk starker Regionen.

27. Gesellschaftliche Perspektive 2035–2050

Die Transformation verändert nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Gesellschaft. Thüringen wird ein Land, das:

  • soziale Stabilität sichert

  • Chancen für alle schafft

  • Bildung modernisiert

  • Gesundheitssysteme stärkt

  • Pflege entlastet

  • Teilhabe ermöglicht

27.1 Bildung als Lebensbegleiter

Bildung wird zu einem lebenslangen Prozess:

  • digitale Lernplattformen

  • modulare Zertifikate

  • KI‑gestützte Lernsysteme

  • Talentzentren in allen Regionen

Jeder Mensch kann sich jederzeit weiterentwickeln.

27.2 Gesundheit & Pflege der Zukunft

Thüringen baut ein modernes Gesundheits‑ und Pflegesystem:

  • Telemedizin

  • Robotik‑Assistenz

  • digitale Diagnostik

  • regionale Gesundheitszentren

Gesundheit wird zugänglich, effizient und modern.

27.3 Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Thüringen bleibt ein Land, das:

  • Vielfalt respektiert

  • Teilhabe ermöglicht

  • Kultur stärkt

  • soziale Sicherheit garantiert

Transformation und Zusammenhalt gehen Hand in Hand.

28. Staat & Demokratie 2035–2050

Thüringen entwickelt sich zu einem modernen, digitalen und bürgernahen Staat.

28.1 Digitale Demokratie

Digitale Werkzeuge stärken die Demokratie:

  • digitale Bürgerbeteiligung

  • transparente Entscheidungsprozesse

  • offene Daten

  • digitale Abstimmungen (wo rechtlich möglich)

28.2 Moderne Verwaltung

Die Verwaltung wird:

  • KI‑gestützt

  • effizient

  • transparent

  • serviceorientiert

Der Staat wird zum Partner der Bürger.

28.3 Resilienz als Staatsaufgabe

Thüringen baut langfristige Resilienz auf:

  • Energie

  • Infrastruktur

  • Cybersecurity

  • Katastrophenschutz

Der Staat schützt seine Bürger und seine Zukunft.

29. Thüringen 2050 – Das Leitbild

Thüringen im Jahr 2050 ist ein Land, das:

  • seine Zukunft selbst finanziert

  • technologisch führend ist

  • soziale Stabilität garantiert

  • regionale Stärke entfaltet

  • Talente anzieht

  • Innovation produziert

  • Wohlstand schafft

  • resilient und nachhaltig ist

Ein Land, das zeigt, wie Transformation gelingt — nicht durch Angst, sondern durch Mut. Nicht durch Verwaltung, sondern durch Gestaltung. Nicht durch Subventionen, sondern durch Investitionen. Nicht durch Stillstand, sondern durch Fortschritt.

Thüringen 2050 ist ein europäischer Innovationsstaat. Ein Land, das Zukunft baut — für alle.

Sonntag, 8. Februar 2026

THÜRINGEN 2035 (10 %-VERSION) 40 Prozentbeteiligung

 

A1 THÜRINGEN 2035 

 (NEUE 10 % + 40 % VERSION)

Format: Kapitelweise Ausgabe (B) Ich beginne jetzt mit Kapitel 1. Wenn du „Weiter“ sagst, kommt Kapitel 2, dann 3, 4 … bis 25.

📘 KAPITEL 1 – EINLEITUNG UND STRATEGISCHE VISION

(10 % + 40 % Version)

1.1 Ausgangslage

Thüringen ist ein industriestarkes, technologisch exzellentes Land mit global sichtbaren Clustern in Optik, Photonik, Sensorik, Mikroelektronik, KI und Maschinenbau. Doch zentrale Indikatoren zeigen eine gefährliche Entwicklung:

  • Industrie unter massivem Transformationsdruck

  • Fachkräftemangel in allen Branchen

  • Energiepreise gefährden Wettbewerbsfähigkeit

  • Start‑up‑Dynamik zu schwach

  • Verwaltung zu langsam

  • Abwanderung junger Menschen

  • Regionen verlieren an Stabilität

  • internationale Konkurrenz investiert aggressiv

Thüringen steht an einem Wendepunkt: Entweder wir transformieren jetzt – oder wir verlieren dauerhaft an Bedeutung.

1.2 Die strategische Leitidee

„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“

Das bedeutet:

  • Thüringen investiert in Zukunftsbereiche

  • Thüringen beteiligt sich an den Unternehmen, die es fördert

  • Thüringen baut Vermögen auf statt Schulden

  • Thüringen schafft einen Staatsfonds

  • Thüringen wird ein europäisches High‑Tech‑Land

1.3 Die vier Grundprinzipien

  1. Investieren statt stagnieren10 % des Landeshaushalts fließen in Zukunftsbereiche.

  2. Beteiligungen statt Subventionen40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen.

  3. Vermögen statt Schulden → Ein Staatsfonds bündelt Dividenden und Wertsteigerungen.

  4. Regionen stärken statt Abwanderung zulassen → Cluster + Mittelstadtcluster + Verbundregionen.

1.4 Zielbild Thüringen 2035

Thüringen soll im Jahr 2035:

  • europäisches Zentrum für Optik, Photonik, Sensorik und KI sein

  • führender Standort für nachhaltige Industrie und Energie

  • Magnet für internationale Talente

  • Land mit der schnellsten Verwaltung Deutschlands

  • Land mit starken Mittelstädten

  • Land mit einem Staatsfonds von 15–25 Mrd. €

  • Land, das Vermögen aufbaut statt Schulden

KAPITEL 2 – DAS MODELL: 10 % INVESTITION + 40 % BETEILIGUNG + STAATSFONDS

2.1 Der Finanzrahmen

Thüringen stellt seine Finanzarchitektur auf eine klare, langfristige und wachstumsorientierte Formel um:

  • Landeshaushalt: 14,8 Mrd. €

  • 10 % Investition: 1,48 Mrd. € pro Jahr

  • 40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen

  • Gesamtinvestitionen: 2,0–2,8 Mrd. € pro Jahr durch Hebelwirkung

Diese Struktur verbindet kurzfristige Investitionskraft mit langfristigem Vermögensaufbau.

2.2 Die Beteiligungslogik (NEU: 40 %)

Thüringen verabschiedet sich von reinen Subventionen. Stattdessen gilt:

Jedes geförderte Unternehmen – Start‑up, Mittelstand, Industrie, Energie, Infrastruktur, Deep‑Tech – wird mit 40 % beteiligt.

Das bedeutet:

  • Das Land wird Miteigentümer

  • Rückflüsse fließen in den Staatsfonds

  • Wertsteigerungen stabilisieren künftige Haushalte

  • Förderung erzeugt Vermögen statt Kosten

Diese 40 %‑Quote ist ein strategischer Hebel, der Thüringen langfristig finanziell souverän macht.

2.3 Der Thüringen‑Staatsfonds

Der Staatsfonds ist das finanzielle Rückgrat des Programms. Er sammelt:

  • Dividenden

  • Beteiligungsgewinne

  • Wertsteigerungen

  • Rückflüsse aus Start‑ups

  • Rückflüsse aus Industrie‑ und Energieprojekten

Rückflüsse (40 %-Modell)

  • Jahr 1–5: 100–180 Mio. €/Jahr

  • Jahr 6–10: 250–450 Mio. €/Jahr

  • Jahr 11–20: 600–1.100 Mio. €/Jahr

  • Jahr 21–30: 1,2–2,2 Mrd. €/Jahr

Fondsvolumen

  • Jahr 5: 1–1,6 Mrd. €

  • Jahr 10: 3–6 Mrd. €

  • Jahr 20: 8–14 Mrd. €

  • Jahr 30: 15–25 Mrd. €

Der Fonds wird damit zu einem Vermögensanker, der Thüringen langfristig unabhängig macht.

2.4 Die neue Gegenfinanzierung

Das 10 %-Programm wird finanziert durch:

Innovationsabgabe (nur große Unternehmen)

  • 0,20 % des Jahresumsatzes

  • 0,07 % der Lohnsumme

  • Schwellenwerte:

    • 150 Mitarbeitende

    • oder >30 Mio. € Umsatz

    • oder >25 Mio. € Bilanzsumme

  • Einnahmen: 200–300 Mio. €/Jahr

Digitalsteuer 5 %

  • 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen

  • Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr

Weitere Bausteine

  • Investitionserträge: 80–150 Mio. €/Jahr

  • Netto‑Steuereffekt: 250–500 Mio. €/Jahr

  • Einsparungen & Umschichtungen: 200–400 Mio. €/Jahr

Ergebnis

Die 10 %‑Investitionslinie von 1,48 Mrd. € wird vollständig gedeckt. Ab Jahr 3 entsteht ein klarer Überschuss, der den Staatsfonds zusätzlich stärkt.

2.5 Wirkung des Modells

  • Sofortige Investitionskraft

  • Langfristiger Vermögensaufbau

  • Keine Mehrbelastung für Bürger oder KMU

  • Große Unternehmen tragen fair bei

  • Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen werden stabil finanziert

  • Thüringen wird finanziell souverän

KAPITEL 3 – TRANSFORMATIONSPFAD 2026–2035

(vollständig kompatibel mit 10 % Investition + 40 % Beteiligung)

Der Transformationspfad beschreibt, wie Thüringen in drei Phasen vom heutigen Zustand zu einem europäischen High‑Tech‑Land wird. Er verbindet Investitionen, Beteiligungen, Talente, Digitalisierung, Energie und regionale Entwicklung zu einem kohärenten, langfristigen Prozess.

3.1 Phase 1: Aufbau (2026–2029)

Die ersten vier Jahre legen das Fundament für alle späteren Erfolge.

Schwerpunkte

  • Aufbau der High‑Tech‑Cluster

  • Aufbau der Mittelstadtcluster

  • Aufbau der Verbundregionen

  • Start der Fachkräfteoffensive

  • Einführung der KI‑Genehmigungen

  • Start des Thüringen‑Staatsfonds

  • erste 40 %-Beteiligungen an Start‑ups und Industrieprojekten

  • Vorfinanzierung von EU‑ und Bundesprogrammen durch Innovationsabgabe & Digitalsteuer

Ergebnisse der Phase 1

  • Clusterstrukturen stehen

  • Talentzentren arbeiten

  • Verwaltung beginnt zu automatisieren

  • Staatsfonds erreicht erstes Volumen (0,3–0,5 Mrd. €)

  • erste Rückflüsse aus Beteiligungen

  • Investitionsquote stabil bei 10 %

3.2 Phase 2: Skalierung (2030–2033)

Die zweite Phase bringt Wachstum, Skalierung und internationale Sichtbarkeit.

Schwerpunkte

  • Skalierung der Start‑ups in Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie, MedTech

  • Ausbau der Energieinfrastruktur (H₂, Speicher, Netze)

  • Internationalisierung der Cluster

  • Wachstum der Beteiligungsrückflüsse

  • Vollautomatisierung großer Teile der Verwaltung

  • Ausbau der Mittelstadtcluster zu regionalen Wachstumsmotoren

  • massive Abrufe von EU‑ und Bundesmitteln

Ergebnisse der Phase 2

  • Start‑up‑Ökosystem vervielfacht

  • Energiepreise sinken durch neue Infrastruktur

  • Verwaltung wird schnell und digital

  • Staatsfonds wächst auf 1–2 Mrd. €

  • Thüringen wird international sichtbar

3.3 Phase 3: Reife (2034–2035)

Die dritte Phase macht Thüringen zu einem europäischen High‑Tech‑Land.

Schwerpunkte

  • vollständige Digitalisierung der Verwaltung

  • internationale Positionierung der Cluster

  • Ausbau der Mittelstadtcluster zu stabilen Innovationsräumen

  • starke Rückflüsse aus 40 %-Beteiligungen

  • Staatsfonds als Haushaltsstabilisator

  • regionale Gleichverteilung von Wachstum

Ergebnisse der Phase 3

  • Thüringen ist High‑Tech‑Land

  • Staatsfonds erreicht 6–10 Mrd. € (2035‑Projektion)

  • Genehmigungen laufen vollständig digital

  • Regionen sind stabil und wachsen

  • Thüringen ist international sichtbar und wirtschaftlich souverän

3.4 Gesamtwirkung des Transformationspfads

  • Investitionen steigen planbar und dauerhaft

  • Beteiligungen erzeugen Vermögen statt Kosten

  • Staatsfonds stabilisiert den Haushalt

  • Cluster und Mittelstadtcluster entfalten volle Wirkung

  • Talente kommen, bleiben und gründen

  • Energie wird sicher, bezahlbar und klimaneutral

  • Verwaltung wird schnell und digital

  • Regionen werden stark und resilient

KAPITEL 4 – DIE 6 HIGH‑TECH‑CLUSTER THÜRINGEN 2035

Strukturell unverändert, aber vollständig kompatibel mit 10 % Investition + 40 % Beteiligung.

Die sechs High‑Tech‑Cluster bilden das technologische Rückgrat Thüringens. Sie bündeln Forschung, Industrie, Start‑ups, Talente und Infrastruktur — und machen Thüringen international sichtbar.

Jedes Cluster erhält:

  • Investitionen aus der 10 %‑Linie

  • Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote

  • Rückflüsse in den Staatsfonds

  • Fachkräfte aus der Talentoffensive

  • digitale Infrastruktur aus der Digitalstrategie

  • Energieinfrastruktur aus der Energiestrategie

4.1 Cluster Jena – Optik, Photonik, Sensorik, BioTech

Strategische Bedeutung

  • globaler Optik‑ und Photonik‑Hotspot

  • Sensorik‑Forschung auf Weltniveau

  • BioTech‑Wachstumskern

Ziele

  • europäisches Photonik‑Leitzentrum

  • Skalierungsstandort für Sensorik‑Start‑ups

  • BioTech‑Innovationsplattform

Maßnahmen

  • Photonik‑Campus Thüringen

  • Sensorik‑Accelerator

  • BioTech‑Pilotfabriken

  • 40 %‑Beteiligungen an Deep‑Tech‑Start‑ups

  • internationale Forschungskooperationen

4.2 Cluster Erfurt – Produktion, Logistik, Verwaltung, KI‑Anwendungen

Strategische Bedeutung

  • logistisches Zentrum Deutschlands

  • Verwaltungshauptstadt

  • Produktionsstandort

Ziele

  • automatisierte Produktion

  • KI‑gestützte Verwaltung

  • Logistik 4.0

Maßnahmen

  • KI‑Produktionszentren

  • Logistik‑Innovationskorridor

  • Verwaltungsautomatisierung (KI‑Genehmigungen)

  • 40 %‑Beteiligungen an Produktions‑ und Logistik‑Start‑ups

4.3 Cluster Ilmenau – KI, Robotik, Mikroelektronik, IT‑Sicherheit

Strategische Bedeutung

  • TU Ilmenau als Innovationsmotor

  • Robotik‑Forschung

  • Mikroelektronik‑Entwicklung

Ziele

  • KI‑Testfelder

  • Robotik‑Industrie

  • IT‑Sicherheitszentrum

Maßnahmen

  • KI‑Campus Ilmenau

  • Robotik‑Pilotfabriken

  • Mikroelektronik‑Labore

  • 40 %‑Beteiligungen an KI‑ und Robotik‑Start‑ups

4.4 Cluster Gera – Gesundheit, Pflege, MedTech

Strategische Bedeutung

  • Gesundheitswirtschaft

  • Pflegeinnovation

  • MedTech‑Produktion

Ziele

  • Pflege‑Innovationszentrum

  • MedTech‑Skalierungsstandort

Maßnahmen

  • MedTech‑Accelerator

  • Pflege‑Digitalisierungsprogramme

  • 40 %‑Beteiligungen an MedTech‑Start‑ups

4.5 Cluster Suhl – Automotive, Waffen, Präzision, Maschinenbau

Strategische Bedeutung

  • Präzisionsfertigung

  • Automotive‑Zulieferer

  • Maschinenbau

Ziele

  • Transformation der Automotive‑Industrie

  • Präzisions‑Innovationszentrum

Maßnahmen

  • Automotive‑Transformation Thüringen

  • Präzisions‑Labore

  • 40 %‑Beteiligungen an Maschinenbau‑ und Automotive‑Start‑ups

4.6 Cluster Eisenach – Automotive, Maschinenbau, Energie

Strategische Bedeutung

  • Automobilproduktion

  • Maschinenbau

  • Energie‑Transformation

Ziele

  • klimaneutrale Produktion

  • Energie‑Innovationsstandort

Maßnahmen

  • H₂‑Industrieprojekte

  • Energie‑Pilotfabriken

  • 40 %‑Beteiligungen an Energie‑ und Maschinenbau‑Start‑ups

4.7 Gesamtwirkung der High‑Tech‑Cluster

  • +40–60 % Effizienz

  • +30–50 % Fachkräftebindung

  • +25–40 % schnellere Genehmigungen

  • +20–35 % höhere Innovationskraft

  • +30–50 % bessere Standortverteilung

  • +15–25 % geringere Kosten

KAPITEL 5 – DIE 7 MITTELSTADTCLUSTER THÜRINGEN

Stabilität, Wachstum, regionale Balance – kompatibel mit 10 % Investition + 40 % Beteiligung.

Die Mittelstadtcluster sind das Rückgrat der regionalen Entwicklung. Sie entlasten die High‑Tech‑Zentren, schaffen Arbeitsplätze in der Fläche und verbinden ländliche Räume mit den großen Innovationsachsen.

Jedes Mittelstadtcluster erhält:

  • Investitionen aus der 10 %‑Linie

  • Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote

  • Talentprogramme aus der Fachkräfteoffensive

  • digitale Infrastruktur aus der Digitalstrategie

  • Energieinfrastruktur aus der Energiestrategie

  • regionale Fonds zur Co‑Finanzierung

5.1 Weimar – Kultur, Kreativwirtschaft, Bildung

Strategische Bedeutung

  • kulturelles Zentrum Thüringens

  • Kreativwirtschaft als Wachstumsbranche

  • starke Bildungslandschaft

Ziele

  • digitale Kulturtechnologien

  • Kreativ‑Start‑ups

  • internationale Sichtbarkeit

Maßnahmen

  • Kreativ‑Campus Weimar

  • Medien‑Labore

  • 40 %‑Beteiligungen an Kultur‑ und EdTech‑Start‑ups

5.2 Gotha – Verwaltung, Logistik, Dienstleistungen

Strategische Bedeutung

  • Verwaltungsknotenpunkt

  • Logistikdrehscheibe

  • Dienstleistungszentrum

Ziele

  • Verwaltungsinnovation

  • Logistik 4.0

  • digitale Dienstleistungen

Maßnahmen

  • Verwaltungs‑Innovationszentrum

  • Logistik‑Cluster Gotha

  • 40 %‑Beteiligungen an Logistik‑ und Service‑Start‑ups

5.3 Nordhausen – Produktion, Energie, Maschinenbau

Strategische Bedeutung

  • industrieller Kern im Norden

  • Energie‑Technologien

  • Maschinenbau

Ziele

  • Energie‑Innovationsstandort

  • Produktionsautomatisierung

Maßnahmen

  • Energie‑Labore

  • Produktions‑Accelerator

  • 40 %‑Beteiligungen an Energie‑ und Maschinenbau‑Start‑ups

5.4 Altenburg – Medien, Gaming, digitale Bildung

Strategische Bedeutung

  • Medienproduktion

  • Gaming‑Industrie

  • digitale Bildung

Ziele

  • Gaming‑Hotspot

  • digitale Lerntechnologien

Maßnahmen

  • Gaming‑Campus Altenburg

  • EdTech‑Labore

  • 40 %‑Beteiligungen an Gaming‑ und Medien‑Start‑ups

5.5 Mühlhausen – Lebensmittel, AgrarTech, Nachhaltigkeit

Strategische Bedeutung

  • Lebensmittelproduktion

  • Agrar‑Innovation

  • Nachhaltigkeit

Ziele

  • AgrarTech‑Zentrum

  • nachhaltige Produktion

Maßnahmen

  • AgrarTech‑Labore

  • Lebensmittel‑Innovationszentrum

  • 40 %‑Beteiligungen an Agrar‑ und FoodTech‑Start‑ups

5.6 Arnstadt – Industrie, Produktion, Automatisierung

Strategische Bedeutung

  • industrielles Zentrum

  • Automatisierung

  • Produktion

Ziele

  • Industrie 4.0

  • Automatisierungs‑Cluster

Maßnahmen

  • Automatisierungs‑Campus

  • Produktions‑Pilotfabriken

  • 40 %‑Beteiligungen an Industrie‑Start‑ups

5.7 Rudolstadt – Chemie, Materialien, Kreislaufwirtschaft

Strategische Bedeutung

  • Chemieindustrie

  • Materialforschung

  • Kreislaufwirtschaft

Ziele

  • Material‑Innovationszentrum

  • Recycling‑Technologien

Maßnahmen

  • Chemie‑Labore

  • Kreislaufwirtschafts‑Accelerator

  • 40 %‑Beteiligungen an Material‑ und Recycling‑Start‑ups

5.8 Gesamtwirkung der Mittelstadtcluster

  • Stärkung der Regionen

  • Entlastung der Zentren

  • neue Arbeitsplätze in der Fläche

  • bessere Standortverteilung

  • höhere Innovationskraft

  • stabile regionale Entwicklung

📘 KAPITEL 6 – DIE 6 VERBUNDREGIONEN THÜRINGEN

Regionale Stärke, Vernetzung, Effizienz – vollständig kompatibel mit 10 % Investition + 40 % Beteiligung.

Die Verbundregionen verbinden High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster, Hochschulen und Infrastruktur zu leistungsfähigen Innovationsräumen. Sie sorgen dafür, dass Wachstum nicht nur in Jena und Erfurt, sondern in der gesamten Fläche Thüringens entsteht.

Jede Verbundregion erhält:

  • Investitionen aus der 10 %‑Linie

  • Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote

  • Talentzentren

  • digitale Infrastruktur

  • Energieinfrastruktur

  • regionale Fonds zur Co‑Finanzierung

  • gemeinsame Governance‑Strukturen

6.1 Ostthüringen‑Verbund

Jena + Gera + Altenburg + Hermsdorf

Profil

  • Optik, Photonik, Sensorik

  • MedTech

  • BioTech

  • Medien & Gaming

Ziele

  • Ostthüringen als High‑Tech‑Achse

  • Verbindung von Forschung (Jena) und Anwendung (Gera/Altenburg)

Maßnahmen

  • Innovationskorridor Jena–Gera

  • Talentzentrum Ostthüringen

  • 40 %‑Beteiligungen an Photonik‑, Sensorik‑, MedTech‑ und Gaming‑Start‑ups

6.2 Mittelthüringen‑Verbund

Erfurt + Weimar + Gotha + Arnstadt

Profil

  • Verwaltung

  • Logistik

  • Kreativwirtschaft

  • Industrie & Automatisierung

Ziele

  • schnellste Verwaltung Deutschlands

  • Logistik 4.0

  • kreative und industrielle Synergien

Maßnahmen

  • Verwaltungs‑Innovationszentrum

  • Logistik‑Korridor Erfurt–Gotha

  • Kreativ‑Campus Weimar

  • 40 %‑Beteiligungen an Logistik‑, Kreativ‑ und Industrie‑Start‑ups

6.3 Südthüringen‑Verbund

Suhl + Ilmenau + Meiningen + Hildburghausen

Profil

  • Robotik

  • Mikroelektronik

  • Automotive

  • Präzision

Ziele

  • Robotik‑Industrie

  • Mikroelektronik‑Testfelder

  • Automotive‑Transformation

Maßnahmen

  • Robotik‑Campus Südthüringen

  • Automotive‑Transformation Suhl

  • 40 %‑Beteiligungen an Robotik‑, Mikroelektronik‑ und Automotive‑Start‑ups

6.4 Westthüringen‑Verbund

Eisenach + Bad Salzungen + Mühlhausen + Gotha (West)

Profil

  • Automotive

  • Maschinenbau

  • Energie

  • Lebensmittel & AgrarTech

Ziele

  • klimaneutrale Produktion

  • Energie‑Innovationsstandort

  • regionale Industriecluster

Maßnahmen

  • H₂‑Industrieprojekte

  • Energie‑Pilotfabriken

  • AgrarTech‑Labore

  • 40 %‑Beteiligungen an Energie‑, Maschinenbau‑ und AgrarTech‑Start‑ups

6.5 Nordthüringen‑Verbund

Nordhausen + Sondershausen + Heilbad Heiligenstadt

Profil

  • Energie

  • Maschinenbau

  • Produktion

  • Nachhaltigkeit

Ziele

  • Energie‑Innovationsregion

  • Produktionsautomatisierung

Maßnahmen

  • Energie‑Labore

  • Produktions‑Accelerator

  • 40 %‑Beteiligungen an Energie‑ und Produktions‑Start‑ups

6.6 Saale‑Orla‑Verbund

Rudolstadt + Saalfeld + Pößneck

Profil

  • Chemie

  • Materialien

  • Kreislaufwirtschaft

Ziele

  • Material‑Innovationszentrum

  • Recycling‑Technologien

Maßnahmen

  • Chemie‑Labore

  • Kreislaufwirtschafts‑Accelerator

  • 40 %‑Beteiligungen an Material‑ und Recycling‑Start‑ups

6.7 Gesamtwirkung der Verbundregionen

  • +40–60 % Effizienz durch gemeinsame Infrastruktur

  • +30–50 % bessere regionale Balance

  • +25–40 % höhere Innovationskraft

  • +20–35 % schnellere Genehmigungen

  • +15–25 % geringere Kosten durch Synergien

  • flächendeckendes Wachstum statt Inseln des Erfolgs

.

📘 KAPITEL 7 – WIRKUNG DER CLUSTERSTRUKTUR

Die messbare Gesamtwirkung der High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen.

Die Clusterstruktur ist das Herzstück der Transformation Thüringens. Sie verbindet Forschung, Industrie, Start‑ups, Talente, Energie, Digitalisierung und regionale Entwicklung zu einem integrierten Innovationssystem.

Durch die Kombination aus:

  • 10 % Investition,

  • 40 % Beteiligung,

  • Staatsfonds,

  • Talentoffensive,

  • Digitalisierung,

  • Energie‑Transformation,

  • regionaler Verbundlogik,

entsteht ein System, das Wachstum, Innovation und Stabilität gleichzeitig erzeugt.

7.1 Wirkung auf Effizienz

Die Clusterstruktur reduziert Kosten, beschleunigt Prozesse und erhöht die Produktivität.

  • +40–60 % Effizienz durch gemeinsame Infrastruktur

  • +25–40 % schnellere Genehmigungen durch KI‑Verfahren

  • +15–25 % geringere Kosten durch geteilte Ressourcen

  • +20–35 % höhere Produktivität in Forschung und Industrie

7.2 Wirkung auf Fachkräfte

Die Cluster ziehen Talente an, binden sie und schaffen neue Ausbildungswege.

  • +30–50 % Fachkräftebindung

  • 150.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035

  • Talentzentren in allen Verbundregionen

  • schnellste Anerkennung Deutschlands

  • 10‑Tage‑Visa für Schlüsselbranchen

7.3 Wirkung auf Innovation

Cluster erzeugen Innovationen schneller, günstiger und skalierbarer.

  • +20–35 % höhere Innovationskraft

  • 2.000 neue Start‑ups in 10 Jahren

  • 40 %‑Beteiligungen beschleunigen Skalierung

  • Deep‑Tech‑Fonds als Wachstumsmotor

  • internationale Forschungskooperationen

7.4 Wirkung auf regionale Entwicklung

Die Clusterstruktur verteilt Wachstum in die Fläche.

  • +30–50 % bessere Standortverteilung

  • Mittelstadtcluster werden Wachstumsmotoren

  • Verbundregionen verbinden ländliche Räume mit High‑Tech‑Zentren

  • regionale Fonds stärken lokale Projekte

7.5 Wirkung auf Energie & Infrastruktur

Cluster bündeln Energie‑ und Infrastrukturprojekte.

  • H₂‑Region Thüringen

  • Großspeicher

  • klimaneutrale Industrie

  • Glasfaser & 5G/6G flächendeckend

  • digitale Verwaltung

7.6 Wirkung auf den Staatsfonds

Die Clusterstruktur erzeugt Beteiligungen, die den Staatsfonds speisen.

  • steigende Rückflüsse durch 40 %‑Beteiligungen

  • Staatsfonds wächst auf 6–10 Mrd. € bis 2035

  • langfristige Haushaltsstabilität

  • Vermögensaufbau statt Schulden

7.7 Gesamtwirkung

Die Clusterstruktur macht Thüringen:

  • innovativer

  • schneller

  • produktiver

  • attraktiver

  • international sichtbarer

  • regional ausgeglichener

  • finanziell souveräner

Sie ist das Fundament für Thüringen 2035.

📘 KAPITEL 8 – FINANZLOGIK DER CLUSTER

Wie die Cluster finanziert werden – vollständig angepasst an 10 % Investition + 40 % Beteiligung.

Die Cluster sind das Herzstück der Transformation Thüringens. Damit sie funktionieren, brauchen sie eine klare, stabile und langfristige Finanzlogik. Diese Finanzlogik basiert auf vier Säulen:

  1. 10 % Investition aus dem Landeshaushalt

  2. 40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen

  3. Staatsfonds als Rückfluss‑ und Vermögensmotor

  4. Verbundregionen‑Synergien zur Effizienzsteigerung

8.1 Säule 1: 10 % Investition

Thüringen investiert jährlich 1,48 Mrd. € in Zukunftsbereiche. Diese Mittel fließen in:

  • Infrastruktur

  • Forschung

  • Pilotfabriken

  • Labore

  • Talentzentren

  • Digitalisierung

  • Energieprojekte

  • Cluster‑Management

Die 10 %‑Linie ist dauerhaft, planbar und gesetzlich verankert.

8.2 Säule 2: 40 % Beteiligung

Jedes geförderte Unternehmen — Start‑up, Mittelstand, Industrie, Energie, Infrastruktur, Deep‑Tech — wird mit 40 % beteiligt.

Diese Beteiligungen:

  • erzeugen Rückflüsse

  • schaffen Vermögen

  • stabilisieren den Haushalt

  • stärken den Staatsfonds

  • machen Förderung nachhaltig

Die 40 %‑Quote ist der stärkste Hebel des gesamten Programms.

8.3 Säule 3: Staatsfonds

Der Staatsfonds sammelt:

  • Dividenden

  • Beteiligungsgewinne

  • Wertsteigerungen

  • Rückflüsse aus Start‑ups

  • Rückflüsse aus Industrie‑ und Energieprojekten

Er wächst durch:

  • 40 %‑Beteiligungen

  • Skalierung der Cluster

  • internationale Investoren

  • private Kofinanzierung

Der Staatsfonds ist der finanzielle Stabilitätsanker Thüringens.

8.4 Säule 4: Verbundregionen‑Synergien

Die Verbundregionen verbinden:

  • High‑Tech‑Cluster

  • Mittelstadtcluster

  • Hochschulen

  • Infrastruktur

  • Energieprojekte

  • Talentzentren

Dadurch entstehen:

  • geringere Kosten

  • schnellere Prozesse

  • höhere Effizienz

  • bessere regionale Balance

  • stärkere Innovationskraft

8.5 Finanzströme im Cluster‑System

Die Finanzlogik funktioniert wie ein Kreislauf:

  1. 10 % Investition → baut Infrastruktur, Labore, Pilotfabriken, Talentzentren

  2. 40 % Beteiligung → erzeugt Rückflüsse

  3. Staatsfonds → sammelt Vermögen

  4. Rückflüsse → finanzieren neue Investitionen

  5. Cluster wachsen → mehr Beteiligungen, mehr Rückflüsse

  6. Verbundregionen → erhöhen Effizienz und senken Kosten

Das System ist selbstverstärkend.

8.6 Wirkung der Finanzlogik

  • stabile Finanzierung aller Cluster

  • langfristige Haushaltsentlastung

  • Vermögensaufbau statt Schulden

  • planbare Investitionen

  • starke regionale Entwicklung

  • internationale Wettbewerbsfähigkeit

  • nachhaltige Transformation

📘 KAPITEL 9 – GESAMTWIRKUNG TEIL 2

Die Gesamtwirkung der High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen.

Die Cluster‑Architektur entfaltet ihre volle Wirkung erst im Zusammenspiel aller Ebenen: High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen bilden ein integriertes Innovations‑ und Wachstumssystem, das Thüringen bis 2035 transformiert.

9.1 High‑Tech‑Cluster: Internationale Sichtbarkeit

Die sechs High‑Tech‑Cluster machen Thüringen zu einem europäischen Innovationsstandort.

Wirkungen:

  • internationale Forschungskooperationen

  • Skalierung von Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie, MedTech

  • starke Start‑up‑Dynamik

  • globale Sichtbarkeit

  • höhere Exportquoten

9.2 Mittelstadtcluster: Regionale Stabilität

Die sieben Mittelstadtcluster sorgen dafür, dass Wachstum nicht nur in Jena und Erfurt entsteht, sondern in der gesamten Fläche.

Wirkungen:

  • neue Arbeitsplätze in Mittelstädten

  • Entlastung der Zentren

  • regionale Innovationsräume

  • bessere Standortverteilung

  • höhere Lebensqualität

9.3 Verbundregionen: Effizienz und Synergien

Die sechs Verbundregionen verbinden Cluster, Hochschulen und Infrastruktur zu leistungsfähigen Innovationsräumen.

Wirkungen:

  • +40–60 % Effizienz durch gemeinsame Infrastruktur

  • +25–40 % schnellere Prozesse

  • +20–35 % höhere Innovationskraft

  • +15–25 % geringere Kosten

  • flächendeckendes Wachstum

9.4 Wirkung auf Talente

Die Clusterstruktur zieht Talente an und bindet sie langfristig.

Wirkungen:

  • 150.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035

  • Talentzentren in allen Verbundregionen

  • schnellste Anerkennung Deutschlands

  • 10‑Tage‑Visa für Schlüsselbranchen

  • duale High‑Tech‑Akademien

9.5 Wirkung auf Start‑ups

Die Cluster erzeugen ein Ökosystem, das Start‑ups nicht nur gründet, sondern skaliert.

Wirkungen:

  • 2.000 neue Start‑ups in 10 Jahren

  • Deep‑Tech‑Fonds als Wachstumsmotor

  • 40 %‑Beteiligungen beschleunigen Skalierung

  • 35 Inkubatoren & 12 Acceleratoren

  • internationale Gründerprogramme

9.6 Wirkung auf Energie & Infrastruktur

Cluster bündeln Energie‑ und Infrastrukturprojekte.

Wirkungen:

  • H₂‑Region Thüringen

  • Großspeicher

  • klimaneutrale Industrie

  • Glasfaser & 5G/6G flächendeckend

  • digitale Verwaltung

9.7 Wirkung auf den Staatsfonds

Die Clusterstruktur erzeugt Beteiligungen, die den Staatsfonds speisen.

Wirkungen:

  • steigende Rückflüsse durch 40 %‑Beteiligungen

  • Staatsfonds wächst auf 6–10 Mrd. € bis 2035

  • langfristige Haushaltsstabilität

  • Vermögensaufbau statt Schulden

9.8 Gesamtwirkung Teil 2

Die Clusterstruktur macht Thüringen:

  • innovativer

  • schneller

  • produktiver

  • attraktiver

  • international sichtbarer

  • regional ausgeglichener

  • finanziell souveräner

Sie ist das Fundament für Thüringen 2035.

📘 KAPITEL 10 – DIE FACHKRÄFTEOFFENSIVE THÜRINGEN 2035

Das größte Talentprogramm in der Geschichte Thüringens.

Thüringen steht vor einem massiven Fachkräftemangel. Die Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen können nur funktionieren, wenn genügend Talente verfügbar sind — aus Thüringen, Deutschland, Europa und der Welt.

Die Fachkräfteoffensive ist deshalb ein zentrales Element der Transformation.

10.1 Ausgangslage

Thüringen verliert jährlich:

  • 12.000 Fachkräfte durch Rente

  • 7.000 durch Abwanderung

  • 3.000 durch fehlende Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Gleichzeitig fehlen:

  • 40.000 Fachkräfte in Optik, Photonik, Mikroelektronik

  • 35.000 in Maschinenbau & Produktion

  • 25.000 in Pflege & Gesundheit

  • 20.000 in IT & Digitalisierung

  • 15.000 in Energie & Nachhaltigkeit

Ohne eine radikale Talentstrategie ist die Transformation nicht möglich.

10.2 Zielsetzung

Thüringen wird Talentmagnet Mitteldeutschlands.

Ziele bis 2035:

  • 150.000 zusätzliche Fachkräfte

  • schnellste Anerkennung Deutschlands

  • modernste Ausbildungssysteme Europas

  • internationale Sichtbarkeit

  • starke Bindung an Cluster und Mittelstadtcluster

10.3 Maßnahmen

10.3.1 Thüringen‑Stipendium (25.000 pro Jahr)

Für:

  • Optik

  • Photonik

  • KI

  • Maschinenbau

  • Pflege

  • Energie

  • IT

Bindung: 3 Jahre Arbeit in Thüringen.

10.3.2 Thüringen‑Visa (10‑Tage‑Visa)

Für:

  • IT

  • Ingenieure

  • Pflege

  • Wissenschaft

  • Gründer

Anerkennung: 30 Tage.

10.3.3 Internationale Talentzentren Thüringen

Standorte:

  • Jena

  • Erfurt

  • Ilmenau

  • Gera

  • Eisenach

Funktionen:

  • Visa

  • Anerkennung

  • Matching

  • Wohnraum

  • Sprachkurse

10.3.4 Duale High‑Tech‑Akademien

Für:

  • Optik‑Technik

  • Photonik‑Prozesse

  • Robotik

  • Energie

  • IT‑Sicherheit

10.3.5 Rückkehrerprogramme

Für:

  • Thüringer im Ausland

  • deutsche Fachkräfte weltweit

  • internationale Alumni

10.4 Wirkung

  • +90.000 Fachkräfte bis 2030

  • +150.000 bis 2035

  • Entlastung der Unternehmen

  • Stärkung aller Cluster und Mittelstadtcluster

  • internationale Sichtbarkeit

  • höhere Innovationskraft

📘 KAPITEL 11 – DER START‑UP‑FONDS THÜRINGEN

Das Skalierungsprogramm für Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie und MedTech.

Thüringen hat enormes Start‑up‑Potenzial — vor allem in Deep‑Tech‑Bereichen. Doch die Finanzierungslücke zwischen Gründung und Skalierung ist groß. Der Start‑up‑Fonds Thüringen schließt diese Lücke und macht Thüringen zu einem europäischen Hotspot für High‑Tech‑Gründungen.

11.1 Ausgangslage

Thüringen hat starke Universitäten und Forschungseinrichtungen, aber:

  • Deep‑Tech‑Start‑ups sind unterfinanziert

  • Universitäten sind nicht ausreichend vernetzt

  • Mittelstädte haben ungenutztes Potenzial

  • Optik‑, Photonik‑ und KI‑Start‑ups brauchen Skalierungsräume

  • internationale Gründer fehlen

  • private Investoren sind zu zurückhaltend

Ohne einen starken Start‑up‑Fonds bleibt das Potenzial ungenutzt.

11.2 Zielsetzung

Thüringen wird Optik‑, Photonik‑ und KI‑Start‑up‑Hotspot Europas.

Ziele:

  • Verdreifachung der Start‑up‑Quote

  • Skalierung statt Abwanderung

  • Gründerökosystem in allen Regionen

  • internationale Sichtbarkeit

  • starke Rückflüsse in den Staatsfonds

11.3 Maßnahmen

11.3.1 1,0‑Mrd.-€‑Deep‑Tech‑Fonds Thüringen

Der Fonds investiert in:

  • Optik

  • Photonik

  • KI

  • Robotik

  • Energie

  • MedTech

  • Mikroelektronik

  • Sensorik

Beteiligung: 40 % an jedem geförderten Start‑up.

Finanzierung:

  • 10 %‑Investitionslinie

  • Innovationsabgabe

  • Digitalsteuer

  • Staatsfonds‑Rückflüsse

11.3.2 6.000 Gründerstipendien pro Jahr

Für:

  • Studierende

  • Wissenschaftler

  • internationale Gründer

Ziel: Gründungshürden senken, Talente binden, internationale Gründer anziehen.

11.3.3 35 Inkubatoren & 12 Acceleratoren

Standorte:

  • alle High‑Tech‑Cluster

  • alle Mittelstadtcluster

  • alle Verbundregionen

Fokus: Deep‑Tech, KI, Energie, MedTech, Robotik, Optik, Photonik.

11.3.4 VC‑Matching Thüringen

1 € privat → 1 € Land.

Regeln:

  • nur Deep‑Tech

  • nur mit 40 % Beteiligung

  • nur mit Standortbindung Thüringen

11.4 Wirkung

  • 2.000 neue Start‑ups in 10 Jahren

  • 20.000 neue Arbeitsplätze

  • starke Skalierung in Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie, MedTech

  • internationale Sichtbarkeit

  • Rückflüsse: 150–300 Mio. €/Jahr ab 2035

  • Staatsfonds wächst schneller

  • Cluster werden global konkurrenzfähig

📘 KAPITEL 12 – DIGITALISIERUNG THÜRINGEN 2035

Die schnellste, modernste und effizienteste Verwaltung Deutschlands.

Digitalisierung ist kein Zusatzprojekt — sie ist die Grundlage für Geschwindigkeit, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Thüringen wird bis 2035 zum digitalen Vorreiter Deutschlands und schafft eine Verwaltung, die Unternehmen, Bürger und Investoren nicht ausbremst, sondern unterstützt.

12.1 Ausgangslage

Thüringen hat:

  • zu lange Genehmigungszeiten

  • zu viele analoge Prozesse

  • zu wenig Automatisierung

  • zu geringe digitale Durchdringung in Verwaltung und Wirtschaft

  • zu langsame Infrastruktur in ländlichen Räumen

Diese Defizite bremsen Wachstum, Innovation und Investitionen.

12.2 Zielsetzung

Thüringen wird:

  • die schnellste Verwaltung Deutschlands

  • das erste KI‑Genehmigungsland

  • ein digitales High‑Tech‑Ökosystem

  • ein Land mit flächendeckender Glasfaser und 5G/6G

  • ein Standort, an dem Unternehmen in Tagen statt Monaten Entscheidungen erhalten

12.3 Maßnahmen

12.3.1 KI‑Genehmigungen (Automatisierte Verwaltung)

Alle standardisierbaren Verfahren werden automatisiert:

  • Baugenehmigungen

  • Gewerbegenehmigungen

  • Förderanträge

  • Umweltprüfungen

  • Personalprozesse

Ziel: 80 % aller Genehmigungen in unter 72 Stunden.

12.3.2 Digitale Verwaltung 2030

Einführung eines vollständig digitalen Verwaltungsökosystems:

  • digitale Akten

  • digitale Signaturen

  • digitale Zahlungen

  • digitale Identitäten

  • digitale Schnittstellen für Unternehmen

12.3.3 Glasfaser & 5G/6G für ganz Thüringen

Bis 2030:

  • 100 % Glasfaser

  • 100 % 5G

  • 6G‑Pilotregionen in Jena, Ilmenau, Erfurt

12.3.4 Digitale Mittelstadtcluster

Jedes Mittelstadtcluster erhält:

  • digitale Verwaltungszentren

  • digitale Bildungszentren

  • digitale Gesundheitszentren

  • digitale Logistiksysteme

12.3.5 KI‑Labore & Rechenzentren

Standorte:

  • Jena

  • Ilmenau

  • Erfurt

  • Gera

  • Eisenach

Funktionen:

  • KI‑Entwicklung

  • Datenanalyse

  • Automatisierung

  • Forschung

12.4 Wirkung

  • +25–40 % schnellere Prozesse

  • +20–35 % höhere Produktivität

  • +15–25 % geringere Kosten

  • +30–50 % höhere Standortattraktivität

  • Verwaltung wird zum Standortvorteil statt zum Standortnachteil

  • Unternehmen investieren schneller und mehr

  • Cluster und Mittelstadtcluster skalieren effizienter

12.5 Digitalisierung & Staatsfonds

Digitalisierung erzeugt:

  • mehr Gründungen

  • mehr Skalierungen

  • mehr Beteiligungen

  • mehr Rückflüsse

→ Der Staatsfonds wächst schneller. → Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig entlastet.

📘 KAPITEL 13 – ENERGIE THÜRINGEN 2035

Die Grundlage für Industrie, Wachstum, Standortattraktivität und Klimaneutralität.

Ohne sichere, bezahlbare und klimaneutrale Energie kann kein Cluster, kein Start‑up, keine Industrie und keine Region wachsen. Thüringen wird deshalb bis 2035 zu einer Energie‑Innovationsregion, die Versorgungssicherheit, Preisstabilität und Klimaneutralität verbindet.

13.1 Ausgangslage

Thüringen steht vor mehreren Herausforderungen:

  • hohe Energiepreise

  • Abhängigkeit von externen Lieferanten

  • unzureichende Speicherinfrastruktur

  • fehlende H₂‑Netze

  • zu langsame Genehmigungen

  • zu geringe Investitionen in Energieinnovation

Diese Defizite gefährden Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität.

13.2 Zielsetzung

Thüringen wird bis 2035:

  • energieautonom im industriellen Kernbedarf

  • H₂‑Region Mitteldeutschlands

  • Speicher‑Hotspot Deutschlands

  • Standort klimaneutraler Industrie

  • Energie‑Innovationsstandort Europas

13.3 Maßnahmen

13.3.1 H₂‑Industrieachsen

Aufbau von Wasserstoff‑Infrastruktur in:

  • Eisenach

  • Ilmenau

  • Suhl

  • Nordhausen

  • Gera

Funktionen:

  • H₂‑Industrie

  • H₂‑Mobilität

  • H₂‑Speicher

  • H₂‑Forschung

13.3.2 Großspeicher Thüringen

Thüringen baut die modernsten Speicher Deutschlands:

  • Batterie‑Großspeicher

  • Wasserstoffspeicher

  • thermische Speicher

  • saisonale Speicher

Ziel: Energieverfügbarkeit 24/7 für Industrie und Cluster.

13.3.3 Klimaneutrale Industrie 2035

Industriecluster werden vollständig klimaneutral durch:

  • H₂‑Prozesse

  • Elektrifizierung

  • Abwärmenutzung

  • Speicherintegration

  • digitale Energieoptimierung

13.3.4 Energie‑Pilotfabriken

Standorte:

  • Eisenach

  • Ilmenau

  • Suhl

  • Nordhausen

Fokus:

  • H₂‑Produktion

  • Elektrolyse

  • Speichertechnologien

  • Energieeffizienz

13.3.5 Energie‑Start‑ups & 40 %‑Beteiligungen

Thüringen beteiligt sich mit 40 % an:

  • Energie‑Start‑ups

  • Speicher‑Start‑ups

  • H₂‑Start‑ups

  • Effizienz‑Start‑ups

Diese Beteiligungen fließen in den Staatsfonds.

13.4 Wirkung

  • -20–35 % niedrigere Energiepreise für Industrie

  • +30–50 % höhere Standortattraktivität

  • +25–40 % höhere Versorgungssicherheit

  • +20–35 % höhere Effizienz

  • +15–25 % geringere CO₂‑Emissionen

  • klimaneutrale Industrie bis 2035

  • starke Rückflüsse aus Energie‑Start‑ups

13.5 Energie & Staatsfonds

Energieprojekte erzeugen:

  • Beteiligungsgewinne

  • Dividenden

  • Wertsteigerungen

→ Der Staatsfonds wächst schneller. → Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig entlastet. → Energie wird zum Standortvorteil.

📘 KAPITEL 14 – REGIONALE ENTWICKLUNG THÜRINGEN 2035

Starke Regionen. Starke Mittelstädte. Starke Zukunft.

Regionale Entwicklung ist kein Nebenprojekt — sie ist die Voraussetzung dafür, dass Thüringen als Ganzes wächst. Die Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen entfalten ihre volle Wirkung nur, wenn alle Regionen profitieren.

Thüringen wird bis 2035 ein Land:

  • mit starken Mittelstädten

  • mit stabilen ländlichen Räumen

  • mit vernetzten Regionen

  • mit gleichwertigen Lebensverhältnissen

  • mit Wachstum in der Fläche

14.1 Ausgangslage

Thüringen hat:

  • starke Zentren (Jena, Erfurt, Ilmenau)

  • aber strukturschwächere Räume im Norden, Osten und Süden

  • ungleiche Infrastruktur

  • ungleiche digitale Versorgung

  • ungleiche wirtschaftliche Dynamik

Diese Ungleichgewichte gefährden langfristige Stabilität.

14.2 Zielsetzung

Bis 2035 entsteht ein flächendeckendes Wachstumsnetzwerk:

  • starke Mittelstadtcluster

  • leistungsfähige Verbundregionen

  • vernetzte Infrastruktur

  • digitale Gleichwertigkeit

  • regionale Innovationsräume

  • stabile Arbeitsmärkte

14.3 Maßnahmen

14.3.1 Regionale Fonds (pro Verbundregion)

Jede Verbundregion erhält einen eigenen Fonds für:

  • Infrastruktur

  • Start‑ups

  • Energieprojekte

  • Digitalisierung

  • Talentprogramme

Finanzierung: 10 %‑Investitionslinie + 40 %‑Beteiligungsrückflüsse.

14.3.2 Mittelstadtcluster als Wachstumsmotoren

Die sieben Mittelstadtcluster werden zu:

  • Innovationszentren

  • Ausbildungszentren

  • Digitalzentren

  • Energiezentren

  • Start‑up‑Standorten

Sie entlasten die High‑Tech‑Zentren und verteilen Wachstum in die Fläche.

14.3.3 Regionale Infrastrukturachsen

Aufbau von:

  • Ostthüringen‑Achse (Jena–Gera–Altenburg)

  • Mittelthüringen‑Achse (Erfurt–Weimar–Gotha–Arnstadt)

  • Südthüringen‑Achse (Suhl–Ilmenau–Meiningen)

  • Westthüringen‑Achse (Eisenach–Mühlhausen–Bad Salzungen)

  • Nordthüringen‑Achse (Nordhausen–Sondershausen–Heiligenstadt)

14.3.4 Digitale Gleichwertigkeit

Bis 2030:

  • 100 % Glasfaser

  • 100 % 5G

  • 6G‑Pilotregionen

  • digitale Verwaltung in allen Kommunen

14.3.5 Regionale Talentzentren

Jede Verbundregion erhält ein Talentzentrum für:

  • Visa

  • Anerkennung

  • Matching

  • Ausbildung

  • Integration

14.3.6 Regionale Energiezentren

Für:

  • H₂‑Infrastruktur

  • Speicher

  • klimaneutrale Industrie

  • Energieeffizienz

14.4 Wirkung

  • +30–50 % bessere Standortverteilung

  • +20–35 % höhere regionale Stabilität

  • +25–40 % mehr Arbeitsplätze in der Fläche

  • +15–25 % geringere Abwanderung

  • +20–35 % höhere Lebensqualität

  • starke Regionen statt strukturschwacher Räume

14.5 Regionale Entwicklung & Staatsfonds

Regionale Projekte erzeugen:

  • Beteiligungen

  • Rückflüsse

  • Wertsteigerungen

→ Der Staatsfonds wächst schneller. → Regionen werden finanziell stabiler. → Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig entlastet.

📘 KAPITEL 15 – BILDUNG THÜRINGEN 2035

Das modernste, praxisnaheste und technologieorientierteste Bildungssystem Deutschlands.

Bildung ist die Grundlage für Fachkräfte, Innovation, Wachstum und regionale Stabilität. Thüringen braucht ein Bildungssystem, das:

  • Talente hervorbringt

  • Talente hält

  • Talente anzieht

  • Talente weiterentwickelt

Bis 2035 entsteht ein Bildungssystem, das direkt mit den Clustern, Mittelstadtclustern und Verbundregionen verzahnt ist.

15.1 Ausgangslage

Thüringen hat:

  • starke Hochschulen

  • gute Berufsschulen

  • engagierte Lehrkräfte

Aber:

  • zu wenig digitale Ausstattung

  • zu wenig Praxisbezug

  • zu wenig High‑Tech‑Ausbildung

  • zu wenig internationale Studierende

  • zu wenig Verbindung zu Clustern und Start‑ups

15.2 Zielsetzung

Thüringen wird bis 2035:

  • das praxisnaheste Bildungssystem Deutschlands

  • das High‑Tech‑Bildungsland Mitteldeutschlands

  • ein international sichtbarer Bildungsstandort

  • ein Land mit digitalen Schulen und Hochschulen

  • ein Land, das Talente für Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie, MedTech ausbildet

15.3 Maßnahmen

15.3.1 High‑Tech‑Curricula ab Klasse 5

Einführung neuer Fächer:

  • Optik & Photonik

  • KI‑Grundlagen

  • Robotik

  • Energie & Nachhaltigkeit

  • Digitale Produktion

15.3.2 Digitale Schulen 2030

Alle Schulen erhalten:

  • Glasfaser

  • 5G

  • digitale Tafeln

  • KI‑Lernsysteme

  • digitale Prüfungen

  • moderne Labore

15.3.3 Duale High‑Tech‑Akademien

Standorte:

  • Jena

  • Ilmenau

  • Erfurt

  • Gera

  • Eisenach

Ausbildung in:

  • Optik

  • Photonik

  • KI

  • Robotik

  • Energie

  • MedTech

  • Mikroelektronik

15.3.4 Hochschulen als Innovationsmotoren

Universitäten und Hochschulen werden eng mit Clustern vernetzt:

  • gemeinsame Labore

  • gemeinsame Pilotfabriken

  • gemeinsame Start‑up‑Programme

  • gemeinsame Forschungszentren

15.3.5 Internationale Studierendenoffensive

Ziele:

  • +20.000 internationale Studierende

  • englischsprachige Masterprogramme

  • Visa in 10 Tagen

  • Anerkennung in 30 Tagen

15.3.6 Bildung & Start‑ups

Schulen und Hochschulen werden zu Start‑up‑Quellen:

  • Gründerkurse

  • Maker‑Spaces

  • Inkubatoren

  • Accelerator‑Programme

  • 40 %‑Beteiligungen an EdTech‑Start‑ups

15.4 Wirkung

  • +30–50 % mehr High‑Tech‑Absolventen

  • +20–35 % höhere Fachkräftebindung

  • +25–40 % höhere Innovationskraft

  • +15–25 % höhere Standortattraktivität

  • Bildung wird zum Wachstumsmotor

  • Hochschulen werden international sichtbar

15.5 Bildung & Staatsfonds

Bildungs‑Start‑ups und EdTech‑Projekte erzeugen:

  • Beteiligungen

  • Rückflüsse

  • Wertsteigerungen

→ Der Staatsfonds wächst schneller. → Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig entlastet.

📘 KAPITEL 16 – FINANZIERUNGSARCHITEKTUR THÜRINGEN 2035

Die stabile, langfristige und wachstumsorientierte Finanzgrundlage des gesamten Programms.

Die Finanzierungsarchitektur ist das Fundament von Thüringen 2035. Sie stellt sicher, dass:

  • die 10 %‑Investitionslinie dauerhaft finanziert ist

  • die 40 %‑Beteiligungsstrategie Rückflüsse erzeugt

  • der Staatsfonds Vermögen aufbaut

  • die Transformation ohne neue Schulden gelingt

  • große Unternehmen fair beitragen

  • Bürger und KMU nicht belastet werden

16.1 Grundprinzip

Die Finanzierungsarchitektur basiert auf vier Säulen:

  1. 10 % Investition aus dem Landeshaushalt

  2. 40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen

  3. Innovationsabgabe + Digitalsteuer

  4. Staatsfonds als Rückfluss‑ und Vermögensmotor

Diese Struktur macht Thüringen finanziell souverän.

16.2 Finanzvolumen

Jährliche Investitionen

  • 1,48 Mrd. € Landesmittel (10 %)

  • 0,55–0,65 Mrd. € Beteiligungskapital (40 %)

  • 2,0–2,8 Mrd. € Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung

Langfristige Rückflüsse

  • steigende Dividenden

  • steigende Beteiligungsgewinne

  • steigende Wertsteigerungen

  • steigende Netto‑Steuereffekte

16.3 Neue Einnahmeinstrumente

16.3.1 Innovationsabgabe (nur große Unternehmen)

Die Innovationsabgabe sorgt dafür, dass große Unternehmen fair zur Transformation beitragen.

Sätze:

  • 0,20 % des Jahresumsatzes

  • 0,07 % der Lohnsumme

Schwellenwerte:

  • 150 Mitarbeitende

  • oder >30 Mio. € Umsatz

  • oder >25 Mio. € Bilanzsumme

Einnahmen: 200–300 Mio. €/Jahr

16.3.2 Digitalsteuer 5 %

Eine faire Beteiligung großer digitaler Plattformen.

Satz:

  • 5 % auf digitale Umsätze

Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr

16.4 Weitere Bausteine

Investitionserträge

  • 80–150 Mio. €/Jahr

  • aus Pilotfabriken, Energieprojekten, Infrastruktur

Netto‑Steuereffekt

  • 250–500 Mio. €/Jahr

  • durch mehr Arbeitsplätze, mehr Unternehmen, mehr Wertschöpfung

Einsparungen & Umschichtungen

  • 200–400 Mio. €/Jahr

  • durch Digitalisierung, Automatisierung, effizientere Verwaltung

16.5 Finanzierungsstabilität

Die 10 %‑Investitionslinie ist:

  • dauerhaft finanzierbar

  • gesetzlich verankert

  • unabhängig von Konjunkturzyklen

  • ab Jahr 3 durch Rückflüsse entlastet

  • ab Jahr 7 teilweise selbsttragend

16.6 Rolle des Staatsfonds

Der Staatsfonds ist der finanzielle Motor des Programms.

Er sammelt:

  • Dividenden

  • Beteiligungsgewinne

  • Wertsteigerungen

  • Rückflüsse aus Start‑ups

  • Rückflüsse aus Industrie‑ und Energieprojekten

Projektion:

  • Jahr 5: 1–1,6 Mrd. €

  • Jahr 10: 3–6 Mrd. €

  • Jahr 20: 8–14 Mrd. €

  • Jahr 30: 15–25 Mrd. €

16.7 Gesamtwirkung

Die Finanzierungsarchitektur:

  • macht Thüringen finanziell souverän

  • entlastet den Haushalt langfristig

  • baut Vermögen statt Schulden auf

  • ermöglicht stabile Investitionen

  • stärkt alle Cluster und Regionen

  • macht die Transformation nachhaltig

📘 KAPITEL 17 – GEGENFINANZIERUNG THÜRINGEN 2035

Die faire, stabile und wachstumsorientierte Finanzierung ohne Belastung der Bürger.

Die Gegenfinanzierung ist das Rückgrat der 10 %‑Investitionslinie. Sie stellt sicher, dass Thüringen jährlich 1,48 Mrd. € investieren kann — ohne neue Schulden, ohne Steuererhöhungen für Bürger, ohne Belastung des Mittelstands.

Die Gegenfinanzierung basiert auf vier Bausteinen:

  1. Innovationsabgabe (nur große Unternehmen)

  2. Digitalsteuer 5 %

  3. Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen

  4. Netto‑Steuereffekte & Einsparungen

17.1 Innovationsabgabe (nur große Unternehmen)

Die Innovationsabgabe sorgt dafür, dass große Unternehmen fair zur Transformation beitragen.

Sätze:

  • 0,20 % des Jahresumsatzes

  • 0,07 % der Lohnsumme

Schwellenwerte:

  • 150 Mitarbeitende

  • oder >30 Mio. € Umsatz

  • oder >25 Mio. € Bilanzsumme

Einnahmen: 200–300 Mio. €/Jahr

Wirkung: Große Unternehmen beteiligen sich fair — KMU bleiben vollständig entlastet.

17.2 Digitalsteuer 5 %

Eine faire Beteiligung großer digitaler Plattformen.

Satz:

  • 5 % auf digitale Umsätze

Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr

Wirkung: Digitale Wertschöpfung bleibt nicht länger unversteuert.

17.3 Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen

Die 40 %‑Beteiligungsstrategie ist der stärkste Hebel der Gegenfinanzierung.

Rückflüsse:

  • Jahr 1–5: 100–180 Mio. €/Jahr

  • Jahr 6–10: 250–450 Mio. €/Jahr

  • Jahr 11–20: 600–1.100 Mio. €/Jahr

  • Jahr 21–30: 1,2–2,2 Mrd. €/Jahr

Wirkung: Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig selbsttragend.

17.4 Netto‑Steuereffekte

Durch:

  • mehr Unternehmen

  • mehr Arbeitsplätze

  • mehr Wertschöpfung

  • mehr Start‑ups

  • mehr Skalierungen

entstehen zusätzliche Steuereinnahmen.

Einnahmen: 250–500 Mio. €/Jahr

17.5 Einsparungen & Umschichtungen

Digitalisierung und Automatisierung erzeugen:

  • weniger Bürokratiekosten

  • weniger Prozesskosten

  • weniger Verwaltungsaufwand

Einsparungen: 200–400 Mio. €/Jahr

17.6 Gesamtwirkung der Gegenfinanzierung

Die 10 %‑Investitionslinie von 1,48 Mrd. € wird vollständig gedeckt durch:

  • Innovationsabgabe

  • Digitalsteuer

  • Rückflüsse

  • Netto‑Steuereffekte

  • Einsparungen

Ab Jahr 3 entsteht ein Überschuss. Ab Jahr 7 wird die Investitionslinie teilweise selbsttragend. Ab Jahr 15 vollständig.

17.7 Keine Belastung für Bürger & Mittelstand

Die Gegenfinanzierung ist bewusst so gestaltet, dass:

  • Bürger nicht belastet werden

  • KMU nicht belastet werden

  • nur große Unternehmen fair beitragen

  • Wachstum statt Sparpolitik finanziert wird

KAPITEL 18 – STAATSFONDS THÜRINGEN

Der Vermögensmotor, der die Transformation trägt.

Der Staatsfonds ist das finanzielle Herzstück von Thüringen 2035. Er verwandelt Investitionen in Vermögen, Beteiligungen in Rückflüsse und Wachstum in langfristige finanzielle Stabilität. Er macht Thüringen unabhängig von Konjunkturzyklen, Bundesprogrammen und kurzfristigen Haushaltslagen.

18.1 Grundprinzip

Der Staatsfonds sammelt alle Rückflüsse aus:

  • 40 %‑Beteiligungen

  • Dividenden

  • Wertsteigerungen

  • Start‑up‑Exits

  • Industrie‑ und Energieprojekten

  • Infrastruktur‑Renditen

Er ist kein Sparschwein, sondern ein Wachstumsfonds.

18.2 Ziele des Staatsfonds

Bis 2035:

  • 6–10 Mrd. € Fondsvolumen

  • langfristige Haushaltsstabilität

  • Entlastung der 10 %‑Investitionslinie

  • Finanzierung neuer Cluster, Pilotfabriken, Energieprojekte

  • Aufbau eines dauerhaften Vermögenspuffers

  • internationale Investoren anziehen

18.3 Struktur des Staatsfonds

18.3.1 Beteiligungsfonds

Sammelt Rückflüsse aus:

  • Start‑ups

  • Mittelstand

  • Industrie

  • Energie

  • Infrastruktur

18.3.2 Innovationsfonds

Finanziert:

  • Pilotfabriken

  • Forschung

  • KI‑Labore

  • Energieprojekte

18.3.3 Regionalfonds

Für jede Verbundregion:

  • Infrastruktur

  • Start‑ups

  • Energie

  • Digitalisierung

18.3.4 Zukunftsfonds

Langfristige Anlagen:

  • internationale Beteiligungen

  • Technologie‑ETF

  • strategische Partnerschaften

18.4 Rückflussmechanik (40 %‑Modell)

Jahr 1–5

  • 100–180 Mio. €/Jahr

  • erste Start‑up‑Exits

  • erste Industrie‑Rückflüsse

Jahr 6–10

  • 250–450 Mio. €/Jahr

  • Skalierung der Cluster

  • Energie‑Rückflüsse steigen

Jahr 11–20

  • 600–1.100 Mio. €/Jahr

  • große Industrie‑ und Energieprojekte zahlen zurück

Jahr 21–30

  • 1,2–2,2 Mrd. €/Jahr

  • Staatsfonds wird selbsttragend

18.5 Fondsvolumen (Projektion)

  • Jahr 5: 1–1,6 Mrd. €

  • Jahr 10: 3–6 Mrd. €

  • Jahr 20: 8–14 Mrd. €

  • Jahr 30: 15–25 Mrd. €

Der Fonds wird zu einem Vermögensanker, der Thüringen dauerhaft stabilisiert.

18.6 Wirkung des Staatsfonds

  • langfristige Haushaltsstabilität

  • Vermögensaufbau statt Schulden

  • stabile Finanzierung der 10 %‑Linie

  • internationale Investoren

  • starke Cluster

  • starke Regionen

  • starke Energieinfrastruktur

  • starke Start‑up‑Dynamik

18.7 Der Staatsfonds als Generationenprojekt

Der Fonds ist nicht nur ein Finanzinstrument — er ist ein Generationenvertrag:

  • heutige Investitionen schaffen zukünftiges Vermögen

  • heutige Beteiligungen schaffen zukünftige Stabilität

  • heutige Innovationen schaffen zukünftige Sicherheit

Thüringen baut sich ein eigenes, unabhängiges finanzielles Fundament.

📘 KAPITEL 19 – DIE 10 %-INVESTITIONSLINIE

Das stabile Fundament für Wachstum, Innovation und regionale Entwicklung.

Die 10 %-Investitionslinie ist das zentrale Steuerungsinstrument der Transformation Thüringens. Sie garantiert, dass jedes Jahr 1,48 Mrd. € in Zukunftsbereiche fließen — unabhängig von Konjunktur, politischen Zyklen oder Bundesprogrammen.

Sie ist gesetzlich verankert, dauerhaft, planbar und finanziell vollständig gedeckt.

19.1 Grundprinzip

Thüringen investiert jedes Jahr 10 % des Landeshaushalts in:

  • High‑Tech‑Cluster

  • Mittelstadtcluster

  • Verbundregionen

  • Energie

  • Digitalisierung

  • Bildung

  • Start‑ups

  • Infrastruktur

  • Talentprogramme

Diese Investitionen sind der Motor der Transformation.

19.2 Finanzvolumen

  • Landeshaushalt: 14,8 Mrd. €

  • 10 % Investition: 1,48 Mrd. € pro Jahr

  • Hebelwirkung: 2,0–2,8 Mrd. € Gesamtinvestitionen

Die 10 %-Linie erzeugt zusätzliche Mittel durch:

  • private Kofinanzierung

  • Bundes‑ und EU‑Programme

  • Beteiligungsrückflüsse

  • Energie‑ und Infrastrukturprojekte

19.3 Verteilung der 10 %-Mittel

Die 1,48 Mrd. € werden jährlich wie folgt eingesetzt:

19.3.1 Cluster (High‑Tech) – 450–550 Mio. €

Für:

  • Labore

  • Pilotfabriken

  • Forschung

  • Start‑up‑Programme

  • internationale Kooperationen

19.3.2 Mittelstadtcluster – 250–350 Mio. €

Für:

  • regionale Innovationszentren

  • digitale Infrastruktur

  • Energieprojekte

  • Talentprogramme

19.3.3 Verbundregionen – 200–300 Mio. €

Für:

  • regionale Fonds

  • Infrastrukturachsen

  • Energiezentren

  • Talentzentren

19.3.4 Energie – 200–300 Mio. €

Für:

  • H₂‑Infrastruktur

  • Speicher

  • klimaneutrale Industrie

19.3.5 Digitalisierung – 150–250 Mio. €

Für:

  • KI‑Genehmigungen

  • digitale Verwaltung

  • Glasfaser & 5G/6G

19.3.6 Bildung – 80–120 Mio. €

Für:

  • High‑Tech‑Curricula

  • digitale Schulen

  • duale Akademien

19.4 Wirkung der 10 %-Linie

  • stabile Finanzierung aller Zukunftsbereiche

  • planbare Investitionen für 10 Jahre

  • starke Cluster

  • starke Regionen

  • starke Energieinfrastruktur

  • starke Digitalisierung

  • starke Bildung

  • starke Start‑up‑Dynamik

Die 10 %-Linie ist der Garant für Geschwindigkeit und Stabilität.

19.5 Entlastung durch Rückflüsse

Durch die 40 %‑Beteiligungsstrategie wird die 10 %-Linie langfristig entlastet:

  • ab Jahr 3: erste Überschüsse

  • ab Jahr 7: teilweise selbsttragend

  • ab Jahr 15: vollständig selbsttragend

Die Investitionslinie wird zu einem selbstverstärkenden System.

19.6 Die 10 %-Linie als Standortvorteil

Thüringen wird:

  • planbar

  • verlässlich

  • investitionsfreundlich

  • innovationsstark

  • international attraktiv

Unternehmen, Start‑ups und Investoren wissen: Thüringen investiert jedes Jahr — garantiert.

📘 KAPITEL 20 – DIE 40 %-BETEILIGUNGSSTRATEGIE

Der stärkste finanzielle Hebel der Transformation.

Die 40 %-Beteiligungsstrategie ist das innovativste und wirkungsvollste Element von Thüringen 2035. Sie verwandelt jede Förderung in Vermögen, jede Investition in Rückflüsse und jedes Start‑up in einen langfristigen Wertbeitrag für das Land.

Thüringen verabschiedet sich damit von Subventionen — und steigt in ein Modell ein, das Wachstum, Stabilität und Vermögensaufbau verbindet.

20.1 Grundprinzip

Jedes geförderte Unternehmen — egal ob:

  • Start‑up

  • Mittelstand

  • Industrie

  • Energieprojekt

  • Infrastrukturprojekt

  • Deep‑Tech‑Unternehmen

wird mit 40 % beteiligt.

Diese Beteiligung ist:

  • fair

  • transparent

  • wachstumsorientiert

  • langfristig stabil

  • finanziell nachhaltig

20.2 Warum 40 %?

Die Quote ist bewusst gewählt:

  • unterhalb der Kontrollschwelle

  • oberhalb der Renditeschwelle

  • attraktiv für private Investoren

  • stark genug für Rückflüsse

  • flexibel für Skalierung

40 % ist der optimale Punkt zwischen Einfluss, Rendite und unternehmerischer Freiheit.

20.3 Beteiligungsformen

20.3.1 Equity (Standard)

Direkte Beteiligung an Start‑ups und Unternehmen.

20.3.2 Revenue‑Sharing

Für Unternehmen, die keine Anteile abgeben wollen.

20.3.3 Convertible Notes

Für frühe Start‑ups mit unsicherer Bewertung.

20.3.4 Infrastruktur‑Beteiligungen

An Energie‑, Digital‑ und Logistikprojekten.

20.4 Rückflussmechanik

Die 40 %-Strategie erzeugt planbare, steigende Rückflüsse.

Jahr 1–5

  • erste Exits

  • erste Dividenden

  • erste Industrie‑Rückflüsse

  • 100–180 Mio. €/Jahr

Jahr 6–10

  • Skalierung der Cluster

  • Energie‑Rückflüsse steigen

  • 250–450 Mio. €/Jahr

Jahr 11–20

  • große Industrie‑ und Energieprojekte zahlen zurück

  • 600–1.100 Mio. €/Jahr

Jahr 21–30

  • Staatsfonds wird selbsttragend

  • 1,2–2,2 Mrd. €/Jahr

20.5 Wirkung auf den Staatsfonds

Alle Rückflüsse fließen in den Staatsfonds:

  • Dividenden

  • Exits

  • Wertsteigerungen

  • Industrie‑Rückflüsse

  • Energie‑Rückflüsse

Der Fonds wächst dadurch auf:

  • 6–10 Mrd. € bis 2035

  • 15–25 Mrd. € bis 2050

20.6 Wirkung auf die 10 %-Investitionslinie

Die Beteiligungsstrategie entlastet die 10 %-Linie:

  • ab Jahr 3: erste Überschüsse

  • ab Jahr 7: teilweise selbsttragend

  • ab Jahr 15: vollständig selbsttragend

Die Investitionslinie wird zu einem permanenten Wachstumsmotor.

20.7 Wirkung auf Unternehmen

Unternehmen profitieren von:

  • Kapital

  • Infrastruktur

  • Talentprogrammen

  • Digitalisierung

  • Energieprojekten

  • internationaler Sichtbarkeit

Die 40 %-Quote ist kein Hindernis — sie ist ein Standortvorteil.

20.8 Wirkung auf Thüringen

Die Beteiligungsstrategie macht Thüringen:

  • finanziell souverän

  • innovativ

  • wachstumsstark

  • international attraktiv

  • langfristig stabil

Sie ist der stärkste Hebel der gesamten Transformation.

📘 KAPITEL 22 – DIE 7 MITTELSTADTCLUSTER (DETAILKAPITEL)

Die regionalen Wachstumsmotoren Thüringens.

Die Mittelstadtcluster sind das Bindeglied zwischen High‑Tech‑Clustern und ländlichen Räumen. Sie verteilen Wachstum in die Fläche, schaffen Arbeitsplätze, stärken regionale Identität und sorgen dafür, dass die Transformation nicht nur in Jena, Erfurt und Ilmenau, sondern im gesamten Land ankommt.

Jedes Mittelstadtcluster erhält:

  • Investitionen aus der 10 %‑Linie

  • Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote

  • regionale Fonds

  • Talentzentren

  • Energie‑ und Digitalinfrastruktur

  • Start‑up‑Programme

22.1 CLUSTER GERA–ALTENBURG – OSTTHÜRINGEN-INNOVATION

Profil

Ostthüringen verbindet Industrie, Gesundheit, Logistik und digitale Dienstleistungen.

Ziele

  • Gesundheits‑ und MedTech‑Achse

  • Logistik‑Innovationsregion

  • digitale Verwaltung

  • regionale Start‑up‑Dynamik

Maßnahmen

  • MedTech‑Accelerator

  • Logistik‑4.0‑Programme

  • digitale Verwaltungszentren

  • 40 %‑Beteiligungen an regionalen Start‑ups

Wirkung

  • +25–40 % Effizienz

  • +20–35 % mehr Arbeitsplätze

  • +15–25 % höhere Standortattraktivität

22.2 CLUSTER GOTHA–ARSTADT – MITTELTHÜRINGEN-PRODUKTION

Profil

Gotha und Arnstadt sind Produktions‑ und Logistikstandorte mit hoher Skalierbarkeit.

Ziele

  • Produktion 4.0

  • Robotik‑Integration

  • Logistik‑Automatisierung

Maßnahmen

  • Produktionslabore

  • Robotik‑Pilotprojekte

  • 40 %‑Beteiligungen an Produktions‑Start‑ups

Wirkung

  • +20–35 % Produktivität

  • +25–40 % Effizienz

  • +15–25 % geringere Kosten

22.3 CLUSTER NORDHAUSEN – NORDTHÜRINGEN-TECHNOLOGIE

Profil

Nordhausen verbindet Industrie, Energie und Präzisionstechnik.

Ziele

  • Energie‑Innovationsstandort

  • Präzisionsindustrie 4.0

  • regionale Start‑up‑Achse

Maßnahmen

  • Energie‑Pilotfabriken

  • Präzisionslabore

  • 40 %‑Beteiligungen an Energie‑ und Präzisions‑Start‑ups

Wirkung

  • +20–35 % Energieeffizienz

  • +25–40 % höhere Wettbewerbsfähigkeit

22.4 CLUSTER MÜHLHAUSEN–BAD SALZUNGEN – WESTTHÜRINGEN-INDUSTRIE

Profil

Westthüringen ist industriell stark und logistisch gut angebunden.

Ziele

  • Maschinenbau 4.0

  • Energieeffizienz

  • regionale Innovationsräume

Maßnahmen

  • Maschinenbau‑Labore

  • Energieeffizienzprogramme

  • 40 %‑Beteiligungen an Industrie‑Start‑ups

Wirkung

  • +20–35 % Effizienz

  • +15–25 % geringere Produktionskosten

22.5 CLUSTER SUHL–SCHMALKALDEN – SÜDTHÜRINGEN-PRÄZISION

Profil

Südthüringen ist ein Präzisions‑ und Maschinenbauzentrum.

Ziele

  • Präzisionsindustrie

  • Maschinenbau‑Transformation

  • regionale Start‑up‑Dynamik

Maßnahmen

  • Präzisionslabore

  • Maschinenbau‑Pilotfabriken

  • 40 %‑Beteiligungen an Präzisions‑Start‑ups

Wirkung

  • +25–40 % Produktivität

  • +20–35 % höhere Wettbewerbsfähigkeit

22.6 CLUSTER EISENACH–WARTBURGREGION – AUTOMOTIVE & ENERGIE

Profil

Eisenach verbindet Automotive‑Kompetenz mit Energieinnovation.

Ziele

  • klimaneutrale Produktion

  • Energie‑Innovationsstandort

  • Automotive‑Transformation

Maßnahmen

  • H₂‑Industrieprojekte

  • Energie‑Pilotfabriken

  • 40 %‑Beteiligungen an Automotive‑Start‑ups

Wirkung

  • +20–35 % Energieeffizienz

  • +25–40 % höhere Standortattraktivität

22.7 CLUSTER WEIMAR–APOLDA – KULTUR, DESIGN, DIGITALISIERUNG

Profil

Weimar verbindet Kultur, Kreativwirtschaft und digitale Innovation.

Ziele

  • Kreativ‑Digital‑Cluster

  • Design‑Innovation

  • digitale Bildung

Maßnahmen

  • Kreativ‑Accelerator

  • digitale Bildungszentren

  • 40 %‑Beteiligungen an Kreativ‑Start‑ups

Wirkung

  • +20–35 % Innovationskraft

  • +25–40 % höhere Standortattraktivität

📘 KAPITEL 23 – DIE 6 VERBUNDREGIONEN (DETAILKAPITEL)

Das integrierte Wachstumsnetzwerk Thüringens.

Die Verbundregionen sind das räumliche Rückgrat der Transformation. Sie verbinden High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster, Hochschulen, Energieinfrastruktur, digitale Infrastruktur und Talentzentren zu leistungsfähigen, regionalen Innovationsräumen.

Jede Verbundregion erhält:

  • einen regionalen Fonds

  • ein Talentzentrum

  • ein Energiezentrum

  • digitale Infrastruktur

  • Start‑up‑Programme

  • Beteiligungskapital (40 %)

  • Investitionen aus der 10 %‑Linie

23.1 VERBUNDREGION OSTTHÜRINGEN – JENA / GERA / ALTENBURG

Profil

Ostthüringen verbindet High‑Tech (Jena) mit Gesundheits‑ und Logistikkompetenz (Gera) und industrieller Basis (Altenburg).

Ziele

  • Photonik‑Achse

  • Gesundheits‑ und MedTech‑Region

  • Logistik 4.0

  • digitale Verwaltung

Maßnahmen

  • Photonik‑Campus

  • MedTech‑Accelerator

  • Logistik‑Innovationskorridor

  • Talentzentrum Ost

  • 40 %‑Beteiligungen an regionalen Start‑ups

Wirkung

  • +30–50 % Innovationskraft

  • +25–40 % Effizienz

  • +20–35 % Standortattraktivität

23.2 VERBUNDREGION MITTELTHÜRINGEN – ERFURT / WEIMAR / GOTHA / ARNSTADT

Profil

Die stärkste Zentralregion Thüringens: Verwaltung, Logistik, Kultur, Produktion.

Ziele

  • KI‑Verwaltung

  • Produktion 4.0

  • Kreativ‑Digital‑Cluster

  • Logistik‑Automatisierung

Maßnahmen

  • KI‑Genehmigungen

  • Produktionslabore

  • Kreativ‑Accelerator

  • Talentzentrum Mitte

Wirkung

  • +25–40 % schnellere Prozesse

  • +20–35 % Produktivität

  • +15–25 % geringere Kosten

23.3 VERBUNDREGION SÜDTHÜRINGEN – ILMENAU / SUHL / SCHMALKALDEN / MEININGEN

Profil

Südthüringen ist Robotik‑, Präzisions‑ und Maschinenbauzentrum.

Ziele

  • Robotik‑Industrie

  • Präzisionsindustrie 4.0

  • klimaneutrale Produktion

Maßnahmen

  • Robotik‑Pilotfabriken

  • Präzisionslabore

  • Energie‑Pilotprojekte

  • Talentzentrum Süd

Wirkung

  • +30–50 % Produktivität

  • +20–35 % Energieeffizienz

23.4 VERBUNDREGION WESTTHÜRINGEN – EISENACH / MÜHLHAUSEN / BAD SALZUNGEN

Profil

Westthüringen verbindet Automotive‑Kompetenz mit Energieinnovation und Maschinenbau.

Ziele

  • klimaneutrale Automotive‑Industrie

  • Energie‑Innovationsstandort

  • Maschinenbau 4.0

Maßnahmen

  • H₂‑Industrieachsen

  • Energie‑Pilotfabriken

  • Maschinenbau‑Labore

  • Talentzentrum West

Wirkung

  • +20–35 % Energieeffizienz

  • +25–40 % Wettbewerbsfähigkeit

23.5 VERBUNDREGION NORDTHÜRINGEN – NORDHAUSEN / SONDERSHAUSEN / HEILIGENSTADT

Profil

Nordthüringen ist industriell geprägt und hat großes Energie‑ und Präzisionspotenzial.

Ziele

  • Energie‑Innovationsregion

  • Präzisionsindustrie

  • regionale Start‑up‑Achse

Maßnahmen

  • Energie‑Pilotfabriken

  • Präzisionslabore

  • regionale Fonds

  • Talentzentrum Nord

Wirkung

  • +20–35 % Energieeffizienz

  • +25–40 % Produktivität

23.6 VERBUNDREGION THÜRINGER BECKEN – ERFURT / WEIMAR / JENA (ÜBERLAPPUNGSREGION)

Profil

Das Thüringer Becken ist die zentrale Innovations‑ und Verkehrsregion.

Ziele

  • integrierte Clusterentwicklung

  • digitale Verwaltung

  • High‑Tech‑Bildung

  • Logistik 4.0

Maßnahmen

  • digitale Verwaltungszentren

  • Bildungszentren

  • Logistik‑Innovationskorridor

  • Talentzentrum Becken

Wirkung

  • +25–40 % Effizienz

  • +20–35 % Innovationskraft

📘 KAPITEL 24 – DIE 10 ZUKUNFTSACHSEN THÜRINGEN 2035

Die strategischen Entwicklungsachsen, die das Land verbinden, beschleunigen und transformieren.

Die Zukunftsachsen sind die überregionalen Entwicklungsstränge, die Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen miteinander verbinden. Sie bündeln Infrastruktur, Energie, Digitalisierung, Mobilität, Forschung und Talentströme zu einem integrierten Wachstumsnetzwerk.

Jede Zukunftsachse erhält:

  • Investitionen aus der 10 %‑Linie

  • Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote

  • Energie‑ und Digitalinfrastruktur

  • Talentprogramme

  • Start‑up‑Zentren

  • regionale Fonds

24.1 ZUKUNFTSACHSE 1 – PHOTONIK & SENSORIK (JENA – GERA – ALTENBURG)

Fokus: Optik, Photonik, Sensorik, MedTech Wirkung:

  • europäische Photonik‑Achse

  • MedTech‑Skalierungsregion

  • +40–60 % Innovationskraft

24.2 ZUKUNFTSACHSE 2 – KI & ROBOTIK (ILMENAU – SUHL – SCHMALKALDEN)

Fokus: KI‑Industrie, Robotik, Mikroelektronik Wirkung:

  • KI‑Testfelder

  • Robotik‑Pilotfabriken

  • +30–50 % Produktivität

24.3 ZUKUNFTSACHSE 3 – AUTOMOTIVE & ENERGIE (EISENACH – MÜHLHAUSEN – BAD SALZUNGEN)

Fokus: klimaneutrale Automotive‑Industrie, H₂‑Energie Wirkung:

  • H₂‑Industrieachsen

  • Energie‑Pilotfabriken

  • +20–35 % Energieeffizienz

24.4 ZUKUNFTSACHSE 4 – PRODUKTION 4.0 (GOTHA – ARNSTADT – ERFURT)

Fokus: automatisierte Produktion, Logistik 4.0 Wirkung:

  • +20–35 % Produktivität

  • +25–40 % Effizienz

24.5 ZUKUNFTSACHSE 5 – DIGITALE VERWALTUNG (ERFURT – WEIMAR – JENA)

Fokus: KI‑Genehmigungen, digitale Verwaltung Wirkung:

  • 80 % Genehmigungen <72h

  • +25–40 % schnellere Prozesse

24.6 ZUKUNFTSACHSE 6 – GESUNDHEIT & PFLEGE (GERA – JENA – WEIMAR)

Fokus: MedTech, digitale Pflege, Gesundheitsinnovation Wirkung:

  • +20–35 % Effizienz

  • +25–40 % Versorgungsqualität

24.7 ZUKUNFTSACHSE 7 – KREATIV & DIGITAL (WEIMAR – APOLDA – JENA)

Fokus: Kreativwirtschaft, Design, digitale Bildung Wirkung:

  • +20–35 % Innovationskraft

  • +25–40 % Standortattraktivität

24.8 ZUKUNFTSACHSE 8 – ENERGIE & SPEICHER (NORDHAUSEN – SONDERSHAUSEN – ILMENAU)

Fokus: Speichertechnologien, Energieeffizienz Wirkung:

  • modernste Speicher Deutschlands

  • +20–35 % Energieeffizienz

24.9 ZUKUNFTSACHSE 9 – LOGISTIK & MOBILITÄT (ERFURT – GERA – ALTENBURG)

Fokus: Logistik 4.0, automatisierte Mobilität Wirkung:

  • +25–40 % Effizienz

  • +20–35 % geringere Kosten

24.10 ZUKUNFTSACHSE 10 – BILDUNG & TALENTE (ALLE VERBUNDREGIONEN)

Fokus: High‑Tech‑Bildung, Talentzentren, duale Akademien Wirkung:

  • +30–50 % mehr High‑Tech‑Absolventen

  • +20–35 % höhere Fachkräftebindung

24.11 Gesamtwirkung der Zukunftsachsen

Die Zukunftsachsen:

  • verbinden das Land

  • beschleunigen Wachstum

  • stärken Regionen

  • erhöhen Effizienz

  • steigern Innovationskraft

  • schaffen Arbeitsplätze

  • machen Thüringen international sichtbar

Sie sind das strategische Rückgrat von Thüringen 2035

📘 KAPITEL 25 – DIE 12 TRANSFORMATIONSPROGRAMME THÜRINGEN 2035

Die operativen Programme, die die gesamte Transformation in konkrete Maßnahmen übersetzen.

Die 12 Transformationsprogramme sind die Umsetzungseinheiten von Thüringen 2035. Sie verbinden Cluster, Mittelstadtcluster, Verbundregionen, Zukunftsachsen, Energie, Digitalisierung, Bildung und Start‑ups zu einem integrierten, steuerbaren Gesamtsystem.

Jedes Programm hat:

  • klare Ziele

  • klare Maßnahmen

  • klare Verantwortlichkeiten

  • klare Budgets (10 %‑Linie)

  • klare Rückflussmechanismen (40 %‑Beteiligungen)

  • klare Monitoring‑Indikatoren

25.1 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 1 – High‑Tech‑Industrie Thüringen

Fokus: Optik, Photonik, KI, Robotik, Mikroelektronik, MedTech Maßnahmen: Pilotfabriken, Forschungszentren, Start‑up‑Programme Wirkung: +40–60 % Innovationskraft

25.2 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 2 – Mittelstadtcluster 2035

Fokus: regionale Innovationsräume Maßnahmen: regionale Fonds, digitale Zentren, Energiezentren Wirkung: +25–40 % regionale Stabilität

25.3 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 3 – Verbundregionen Thüringen

Fokus: integrierte Wachstumsräume Maßnahmen: Talentzentren, Energiezentren, Infrastrukturachsen Wirkung: +20–35 % Effizienz

25.4 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 4 – Energie Thüringen 2035

Fokus: H₂, Speicher, klimaneutrale Industrie Maßnahmen: H₂‑Achsen, Speicher, Energie‑Pilotfabriken Wirkung: -20–35 % Energiepreise

25.5 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 5 – Digitalisierung 2030

Fokus: KI‑Genehmigungen, digitale Verwaltung Maßnahmen: Automatisierung, digitale Akten, 5G/6G Wirkung: 80 % Genehmigungen <72h

25.6 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 6 – Bildung & Talente

Fokus: High‑Tech‑Bildung, duale Akademien Maßnahmen: neue Curricula, digitale Schulen, Talentzentren Wirkung: +30–50 % High‑Tech‑Absolventen

25.7 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 7 – Start‑up‑Thüringen

Fokus: Deep‑Tech‑Gründungen Maßnahmen: 1‑Mrd.-Fonds, Inkubatoren, Acceleratoren Wirkung: 2.000 neue Start‑ups

25.8 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 8 – Regionale Entwicklung

Fokus: Gleichwertige Lebensverhältnisse Maßnahmen: regionale Fonds, Infrastruktur, Digitalisierung Wirkung: +20–35 % Lebensqualität

25.9 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 9 – Mobilität & Logistik 4.0

Fokus: automatisierte Logistik, Mobilitätssysteme Maßnahmen: Logistik‑Korridore, digitale Verkehrssysteme Wirkung: +25–40 % Effizienz

25.10 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 10 – Gesundheitsregion Thüringen

Fokus: MedTech, digitale Pflege Maßnahmen: MedTech‑Accelerator, Pflege‑Digitalisierung Wirkung: +25–40 % Versorgungsqualität

25.11 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 11 – Klimaneutrale Industrie

Fokus: H₂‑Prozesse, Elektrifizierung Maßnahmen: Energieeffizienz, Speicher, Abwärmenutzung Wirkung: -15–25 % Emissionen

25.12 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 12 – Staatsfonds & Beteiligungen

Fokus: Vermögensaufbau Maßnahmen: Beteiligungsmanagement, Fondssteuerung Wirkung: 6–10 Mrd. € Fondsvolumen bis 2035

📘 KAPITEL 26 – MONITORING & STEUERUNG THÜRINGEN 2035

Das System, das sicherstellt, dass die Transformation funktioniert, messbar bleibt und Kurs hält.

Thüringen 2035 ist ein Großprojekt. Damit es erfolgreich ist, braucht es ein präzises, transparentes und kontinuierliches Monitoring‑ und Steuerungssystem, das:

  • Fortschritte misst

  • Risiken erkennt

  • Maßnahmen anpasst

  • Verantwortlichkeiten klärt

  • Transparenz schafft

  • Rückflüsse sichert

  • Investitionen optimiert

Dieses Kapitel definiert die Architektur, die Thüringen dauerhaft steuerbar macht.

26.1 Grundprinzipien der Steuerung

Die Steuerung basiert auf fünf Leitprinzipien:

  • Transparenz: Alle Daten sind öffentlich einsehbar.

  • Verbindlichkeit: Ziele sind gesetzlich verankert.

  • Dynamik: Maßnahmen werden jährlich angepasst.

  • Effizienz: Ressourcen werden optimal eingesetzt.

  • Rückkopplung: Rückflüsse steuern neue Investitionen.

26.2 Die drei Ebenen des Monitorings

26.2.1 Ebene 1 – Strategisches Monitoring (Landesebene)

Verantwortlich: Staatskanzlei + Transformationsrat

Aufgaben:

  • Zielerreichung prüfen

  • Investitionsvolumen steuern

  • Rückflüsse analysieren

  • Clusterentwicklung bewerten

  • jährliche Transformationsberichte veröffentlichen

26.2.2 Ebene 2 – Operatives Monitoring (Cluster & Regionen)

Verantwortlich: Cluster‑Management + Verbundregionen

Aufgaben:

  • Projektfortschritt

  • Mittelverwendung

  • Start‑up‑Dynamik

  • Energie‑ und Digitalinfrastruktur

  • Talentprogramme

26.2.3 Ebene 3 – Beteiligungsmonitoring (Staatsfonds)

Verantwortlich: Fondsverwaltung

Aufgaben:

  • Beteiligungsperformance

  • Dividenden

  • Exits

  • Wertsteigerungen

  • Risikoanalyse

26.3 Die 12 Monitoring‑Indikatoren

Jedes Jahr werden folgende Indikatoren veröffentlicht:

  • Anzahl neuer Start‑ups

  • Anzahl neuer Arbeitsplätze

  • Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen

  • Fondsvolumen

  • Energiepreise

  • Genehmigungszeiten

  • Glasfaser‑ und 5G‑Abdeckung

  • Anzahl internationaler Fachkräfte

  • Anzahl High‑Tech‑Absolventen

  • CO₂‑Reduktion

  • regionale Entwicklung

  • Investitionsquote

Diese Indikatoren machen die Transformation messbar.

26.4 Der Transformationsrat Thüringen

Ein unabhängiges Gremium aus:

  • Wissenschaft

  • Wirtschaft

  • Verwaltung

  • Gewerkschaften

  • Start‑ups

  • Energie

  • Digitalisierung

Aufgaben:

  • jährliche Bewertung

  • Empfehlungen

  • Risikoanalysen

  • Transparenzberichte

26.5 Jährlicher Transformationsbericht

Der Bericht enthält:

  • Zielerreichung

  • Investitionsübersicht

  • Rückflüsse

  • Clusterentwicklung

  • regionale Entwicklung

  • Energie & Digitalisierung

  • Handlungsempfehlungen

Er wird im Landtag vorgestellt und öffentlich zugänglich gemacht.

26.6 Frühwarnsystem

Ein KI‑gestütztes System erkennt:

  • Verzögerungen

  • Kostenrisiken

  • Fachkräftemangel

  • Energieengpässe

  • Innovationslücken

Maßnahmen werden automatisch priorisiert.

26.7 Wirkung des Monitorings

  • höhere Transparenz

  • bessere Steuerbarkeit

  • geringere Risiken

  • schnellere Reaktionen

  • effizientere Investitionen

  • stärkere Rückflüsse

  • stabilere Transformation

Monitoring macht Thüringen 2035 verlässlich, planbar und messbar.

📘 KAPITEL 26 – MONITORING & STEUERUNG THÜRINGEN 2035

Das System, das sicherstellt, dass die Transformation funktioniert, messbar bleibt und Kurs hält.

Thüringen 2035 ist ein Großprojekt. Damit es erfolgreich ist, braucht es ein präzises, transparentes und kontinuierliches Monitoring‑ und Steuerungssystem, das:

  • Fortschritte misst

  • Risiken erkennt

  • Maßnahmen anpasst

  • Verantwortlichkeiten klärt

  • Transparenz schafft

  • Rückflüsse sichert

  • Investitionen optimiert

Dieses Kapitel definiert die Architektur, die Thüringen dauerhaft steuerbar macht.

26.1 Grundprinzipien der Steuerung

Die Steuerung basiert auf fünf Leitprinzipien:

  • Transparenz: Alle Daten sind öffentlich einsehbar.

  • Verbindlichkeit: Ziele sind gesetzlich verankert.

  • Dynamik: Maßnahmen werden jährlich angepasst.

  • Effizienz: Ressourcen werden optimal eingesetzt.

  • Rückkopplung: Rückflüsse steuern neue Investitionen.

26.2 Die drei Ebenen des Monitorings

26.2.1 Ebene 1 – Strategisches Monitoring (Landesebene)

Verantwortlich: Staatskanzlei + Transformationsrat

Aufgaben:

  • Zielerreichung prüfen

  • Investitionsvolumen steuern

  • Rückflüsse analysieren

  • Clusterentwicklung bewerten

  • jährliche Transformationsberichte veröffentlichen

26.2.2 Ebene 2 – Operatives Monitoring (Cluster & Regionen)

Verantwortlich: Cluster‑Management + Verbundregionen

Aufgaben:

  • Projektfortschritt

  • Mittelverwendung

  • Start‑up‑Dynamik

  • Energie‑ und Digitalinfrastruktur

  • Talentprogramme

26.2.3 Ebene 3 – Beteiligungsmonitoring (Staatsfonds)

Verantwortlich: Fondsverwaltung

Aufgaben:

  • Beteiligungsperformance

  • Dividenden

  • Exits

  • Wertsteigerungen

  • Risikoanalyse

26.3 Die 12 Monitoring‑Indikatoren

Jedes Jahr werden folgende Indikatoren veröffentlicht:

  • Anzahl neuer Start‑ups

  • Anzahl neuer Arbeitsplätze

  • Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen

  • Fondsvolumen

  • Energiepreise

  • Genehmigungszeiten

  • Glasfaser‑ und 5G‑Abdeckung

  • Anzahl internationaler Fachkräfte

  • Anzahl High‑Tech‑Absolventen

  • CO₂‑Reduktion

  • regionale Entwicklung

  • Investitionsquote

Diese Indikatoren machen die Transformation messbar.

26.4 Der Transformationsrat Thüringen

Ein unabhängiges Gremium aus:

  • Wissenschaft

  • Wirtschaft

  • Verwaltung

  • Gewerkschaften

  • Start‑ups

  • Energie

  • Digitalisierung

Aufgaben:

  • jährliche Bewertung

  • Empfehlungen

  • Risikoanalysen

  • Transparenzberichte

26.5 Jährlicher Transformationsbericht

Der Bericht enthält:

  • Zielerreichung

  • Investitionsübersicht

  • Rückflüsse

  • Clusterentwicklung

  • regionale Entwicklung

  • Energie & Digitalisierung

  • Handlungsempfehlungen

Er wird im Landtag vorgestellt und öffentlich zugänglich gemacht.

26.6 Frühwarnsystem

Ein KI‑gestütztes System erkennt:

  • Verzögerungen

  • Kostenrisiken

  • Fachkräftemangel

  • Energieengpässe

  • Innovationslücken

Maßnahmen werden automatisch priorisiert.

26.7 Wirkung des Monitorings

  • höhere Transparenz

  • bessere Steuerbarkeit

  • geringere Risiken

  • schnellere Reaktionen

  • effizientere Investitionen

  • stärkere Rückflüsse

  • stabilere Transformation

Monitoring macht Thüringen 2035 verlässlich, planbar und messbar.

📘 KAPITEL 27 – GESETZLICHE VERANKERUNG THÜRINGEN 2035

Die rechtliche Grundlage, die Stabilität, Verlässlichkeit und Dauerhaftigkeit garantiert.

Eine Transformation dieser Größe braucht gesetzliche Sicherheit. Nur wenn die zentralen Elemente von Thüringen 2035 rechtlich verankert sind, entsteht:

  • Planungssicherheit

  • Investitionssicherheit

  • politische Stabilität

  • Schutz vor Regierungswechseln

  • Vertrauen bei Unternehmen, Bürgern und Investoren

Dieses Kapitel definiert die Gesetze, die Thüringen 2035 dauerhaft tragen.

27.1 Das Thüringen‑2035‑Gesetz (T35G)

Das zentrale Rahmengesetz der Transformation.

Inhalte:

  • Verankerung der 10 %‑Investitionslinie

  • Verankerung der 40 %‑Beteiligungsstrategie

  • Einrichtung des Staatsfonds Thüringen

  • Einrichtung des Transformationsrates

  • jährlicher Transformationsbericht

  • Monitoring‑Indikatoren

  • Zukunftsachsen

  • Cluster‑ und Regionalstruktur

Wirkung:

  • rechtliche Stabilität

  • langfristige Planungssicherheit

  • Schutz vor politischer Willkür

27.2 Gesetz zur 10 %‑Investitionslinie

Ein eigenes Gesetz, das die jährliche Investition von 10 % des Landeshaushalts garantiert.

Kernelemente:

  • Mindestquote 10 %

  • automatische Anpassung an Haushaltsvolumen

  • Zweckbindung für Zukunftsbereiche

  • jährliche Berichtspflicht

  • Schutz vor Kürzungen

Wirkung:

  • Investitionen werden dauerhaft gesichert

  • keine Abhängigkeit von Konjunktur oder Bundesmitteln

27.3 Gesetz zur 40 %‑Beteiligungsstrategie

Regelt die Beteiligung des Landes an allen geförderten Unternehmen.

Kernelemente:

  • Standardquote 40 %

  • flexible Beteiligungsformen (Equity, Revenue‑Sharing, Convertible Notes)

  • Rückflussmechanik

  • Fondszuordnung

  • Transparenzpflichten

Wirkung:

  • Rückflüsse werden gesetzlich gesichert

  • Staatsfonds wächst planbar

27.4 Gesetz zum Staatsfonds Thüringen

Der Staatsfonds erhält eine eigene gesetzliche Grundlage.

Kernelemente:

  • Fondsstruktur

  • Fondsverwaltung

  • Rückflusszuordnung

  • Anlagekriterien

  • Transparenzpflichten

  • jährliche Performanceberichte

Wirkung:

  • Vermögensaufbau wird rechtlich geschützt

  • Fonds kann langfristig agieren

27.5 Gesetz zur Innovationsabgabe

Regelt die faire Beteiligung großer Unternehmen.

Kernelemente:

  • 0,20 % Umsatz

  • 0,07 % Lohnsumme

  • Schwellenwerte (150 MA / 30 Mio. € Umsatz / 25 Mio. € Bilanzsumme)

  • Zweckbindung für Transformation

Wirkung:

  • stabile Einnahmen

  • keine Belastung für Bürger und KMU

27.6 Gesetz zur Digitalsteuer 5 %

Regelt die Beteiligung großer digitaler Plattformen.

Kernelemente:

  • 5 % auf digitale Umsätze

  • klare Definition digitaler Wertschöpfung

  • Zweckbindung für Digitalisierung

Wirkung:

  • faire Beteiligung globaler Plattformen

  • stabile Einnahmen

27.7 Gesetz zur digitalen Verwaltung

Regelt die Einführung von:

  • KI‑Genehmigungen

  • digitalen Akten

  • digitalen Signaturen

  • digitalen Zahlungen

  • digitalen Schnittstellen

Wirkung:

  • Verwaltung wird modern, schnell und effizient

27.8 Gesetz zur Energie‑Transformation

Regelt:

  • H₂‑Infrastruktur

  • Speicher

  • klimaneutrale Industrie

  • Energiezentren

Wirkung:

  • Energie wird Standortvorteil

27.9 Gesetz zur Bildung 2035

Regelt:

  • High‑Tech‑Curricula

  • digitale Schulen

  • duale Akademien

  • Talentzentren

Wirkung:

  • Bildung wird Wachstumsmotor

27.10 Gesamtwirkung der gesetzlichen Verankerung

Die Gesetze:

  • machen Thüringen 2035 unumkehrbar

  • schaffen Planungssicherheit

  • schützen die 10 %‑Linie

  • sichern die 40 %‑Rückflüsse

  • stabilisieren den Staatsfonds

  • stärken Vertrauen bei Unternehmen und Bürgern

Thüringen wird zu einem rechtlich stabilen Transformationsstandort

📘 KAPITEL 28 – INTERNATIONALE POSITIONIERUNG THÜRINGEN 2035

Thüringen wird ein global sichtbarer High‑Tech‑Standort.

Die Transformation Thüringens endet nicht an der Landesgrenze. Damit Cluster, Mittelstadtcluster, Verbundregionen und Zukunftsachsen ihr volles Potenzial entfalten, braucht Thüringen eine aktive, strategische und selbstbewusste internationale Positionierung.

Dieses Kapitel definiert, wie Thüringen bis 2035 zu einem global sichtbaren Innovationsstandort wird.

28.1 Zielbild der internationalen Positionierung

Thüringen wird bis 2035:

  • europäisches Photonik‑Leitzentrum

  • global sichtbarer KI‑ und Robotikstandort

  • führende Energie‑Innovationsregion

  • internationaler Magnet für Talente

  • attraktiver Standort für Deep‑Tech‑Investoren

  • Partner für globale Forschung und Industrie

28.2 Internationale Markenstrategie

Thüringen erhält eine klare, starke, internationale Marke:

„Thuringia – Europe’s High‑Tech Heart“

Kernelemente:

  • High‑Tech‑Cluster

  • Energie‑Innovation

  • Talentprogramme

  • digitale Verwaltung

  • stabile Finanzierungsarchitektur

28.3 Internationale Partnerschaften

28.3.1 Wissenschaft & Forschung

Partnerschaften mit:

  • MIT

  • ETH Zürich

  • TU Delft

  • Fraunhofer‑Netzwerke

  • Max‑Planck‑Institute weltweit

Fokus:

  • Photonik

  • KI

  • Robotik

  • Energie

  • MedTech

28.3.2 Industrie & Technologie

Kooperationen mit:

  • globalen Tech‑Konzernen

  • Automotive‑Herstellern

  • Energieunternehmen

  • Robotik‑ und KI‑Firmen

Ziel:

  • Pilotfabriken

  • Testfelder

  • gemeinsame Forschung

  • Standortinvestitionen

28.3.3 Start‑up‑Ökosysteme

Partnerschaften mit:

  • Silicon Valley

  • Tel Aviv

  • Singapur

  • Helsinki

  • Zürich

Ziel:

  • internationale Gründer anziehen

  • Thüringer Start‑ups global skalieren

28.4 Internationale Talentstrategie

Thüringen wird ein Magnet für internationale Fachkräfte.

Maßnahmen:

  • Visa in 10 Tagen

  • Anerkennung in 30 Tagen

  • englischsprachige Masterprogramme

  • internationale Talentzentren in jeder Verbundregion

  • Welcome‑Center Thüringen

Wirkung:

  • +20–35 % mehr internationale Fachkräfte

  • +30–50 % mehr High‑Tech‑Absolventen

28.5 Internationale Investorenstrategie

Thüringen positioniert sich als:

  • stabiler Investitionsstandort

  • High‑Tech‑Region

  • Energie‑Innovationsstandort

  • digitalisiertes Verwaltungsland

Instrumente:

  • Investoren‑Roadshows

  • internationale Cluster‑Konferenzen

  • Staatsfonds‑Präsentationen

  • Beteiligungsangebote (40 %)

28.6 Internationale Sichtbarkeit

Thüringen wird sichtbar durch:

  • internationale Messen (CES, Hannover Messe, Photonics West)

  • globale Kampagnen

  • internationale Rankings

  • High‑Tech‑Events

  • Cluster‑Summits

28.7 Wirkung der internationalen Positionierung

  • mehr Investitionen

  • mehr Talente

  • mehr Start‑ups

  • mehr Forschung

  • mehr Rückflüsse

  • mehr internationale Sichtbarkeit

Thüringen wird zu einem globalen High‑Tech‑Standort, der mit Zürich, Eindhoven, Helsinki und Tel Aviv konkurriert.

📘 KAPITEL 29 – KOMMUNIKATION & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT THÜRINGEN 2035

Die Kommunikationsarchitektur, die Vertrauen schafft, Menschen mitnimmt und die Transformation sichtbar macht.

Transformation gelingt nicht nur durch Investitionen, Strukturen und Programme — sie gelingt durch Menschen, die sie verstehen, unterstützen und mittragen. Deshalb braucht Thüringen 2035 eine moderne, transparente und kraftvolle Kommunikationsstrategie, die:

  • erklärt

  • begeistert

  • mobilisiert

  • Vertrauen schafft

  • Beteiligung ermöglicht

  • Erfolge sichtbar macht

Dieses Kapitel definiert die Kommunikationsarchitektur, die Thüringen 2035 trägt.

29.1 Leitprinzipien der Kommunikation

Die Kommunikation folgt fünf Grundprinzipien:

  • Transparenz: Alle Maßnahmen und Zahlen sind offen einsehbar.

  • Einfachheit: Komplexe Inhalte werden verständlich erklärt.

  • Nähe: Menschen werden direkt angesprochen und beteiligt.

  • Stolz: Thüringen zeigt Selbstbewusstsein und Zukunftsoptimismus.

  • Konstanz: Kommunikation ist dauerhaft, nicht punktuell.

29.2 Kommunikationsziele

Bis 2035 soll die Kommunikation:

  • Vertrauen in die Transformation stärken

  • Bürger aktiv einbinden

  • Unternehmen motivieren

  • Talente anziehen

  • internationale Sichtbarkeit erhöhen

  • politische Stabilität sichern

29.3 Kommunikationskanäle

29.3.1 Landesweite Kampagnen

  • TV

  • Radio

  • Plakate

  • Social Media

  • Podcasts

  • YouTube‑Formate

Ziel: breite Sichtbarkeit.

29.3.2 Regionale Kommunikationszentren

In jeder Verbundregion:

  • Informationszentren

  • Bürgerdialoge

  • Workshops

  • regionale Medienarbeit

Ziel: Nähe und Beteiligung.

29.3.3 Digitale Plattform „Thüringen 2035“

Eine zentrale Plattform mit:

  • allen Projekten

  • allen Investitionen

  • allen Rückflüssen

  • allen Monitoring‑Daten

  • Bürgerbeteiligung

  • Live‑Dashboards

Ziel: maximale Transparenz.

29.3.4 Social‑Media‑Strategie

Kanäle:

  • Instagram

  • TikTok

  • YouTube

  • LinkedIn

  • X

Formate:

  • kurze Erklärvideos

  • Erfolgsgeschichten

  • Interviews

  • Behind‑the‑Scenes

  • Live‑Updates

Ziel: junge Zielgruppen erreichen.

29.4 Kommunikationsformate

29.4.1 „Thüringen erklärt“

Kurze, klare Erklärvideos zu:

  • 10 %‑Investitionslinie

  • 40 %‑Beteiligungsstrategie

  • Staatsfonds

  • Cluster

  • Energie

  • Digitalisierung

29.4.2 „Menschen der Transformation“

Porträts von:

  • Gründerinnen

  • Forschern

  • Fachkräften

  • Unternehmern

  • Bürgern

Ziel: Identifikation und Stolz.

29.4.3 „Thüringen live“

Monatliche Live‑Formate:

  • Q&A

  • Projektupdates

  • Bürgerdialoge

  • Expertenrunden

29.5 Internationale Kommunikation

  • internationale Kampagnen

  • Investoren‑Roadshows

  • Cluster‑Summits

  • englischsprachige Plattformen

  • globale Medienarbeit

Ziel: internationale Sichtbarkeit und Investitionen.

29.6 Krisenkommunikation

Ein eigenes System für:

  • Energieengpässe

  • Projektverzögerungen

  • Kostenrisiken

  • Standortkonflikte

Prinzipien:

  • schnell

  • transparent

  • lösungsorientiert

29.7 Wirkung der Kommunikationsstrategie

  • höhere Akzeptanz

  • mehr Beteiligung

  • mehr Vertrauen

  • mehr Motivation

  • mehr internationale Sichtbarkeit

  • mehr politische Stabilität

Kommunikation macht die Transformation verständlich, greifbar und erlebbar.

📘 KAPITEL 30 – BÜRGERBETEILIGUNG & PARTIZIPATION THÜRINGEN 2035

Die Menschen im Mittelpunkt der Transformation.

Eine Transformation dieser Größe gelingt nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger sie verstehen, unterstützen und mitgestalten. Thüringen 2035 ist kein Top‑down‑Projekt — es ist ein gesellschaftliches Zukunftsprojekt, das alle einbindet.

Dieses Kapitel definiert die Strukturen, Formate und Instrumente, die Bürgerbeteiligung zu einem festen Bestandteil der Transformation machen.

30.1 Leitprinzipien der Bürgerbeteiligung

Die Bürgerbeteiligung folgt fünf Grundsätzen:

  • Transparenz: Alle Projekte, Investitionen und Rückflüsse sind einsehbar.

  • Einbindung: Bürger können aktiv mitgestalten.

  • Niedrigschwelligkeit: Beteiligung ist einfach, digital und barrierefrei.

  • Regionalität: Jede Verbundregion hat eigene Beteiligungsformate.

  • Wirksamkeit: Bürgerbeiträge fließen direkt in Entscheidungen ein.

30.2 Beteiligungsstrukturen

30.2.1 Bürgerforen Thüringen 2035

In jeder Verbundregion:

  • regelmäßige Foren

  • Workshops

  • Dialogveranstaltungen

  • Projektvorstellungen

  • Feedbackrunden

Ziel: direkte Beteiligung vor Ort.

30.2.2 Digitale Beteiligungsplattform

Die Plattform „Thüringen 2035 – Mitmachen“ bietet:

  • Projektübersichten

  • Abstimmungen

  • Ideenwettbewerbe

  • Bürgerhaushalte

  • Live‑Dashboards

  • Feedback‑Tools

Ziel: digitale, barrierefreie Beteiligung.

30.2.3 Bürgerhaushalte

Ein Teil der 10 %‑Investitionslinie wird regionalen Bürgerhaushalten zugeordnet.

Bürger entscheiden über:

  • lokale Infrastruktur

  • digitale Projekte

  • Energieeffizienz

  • Bildungsinitiativen

  • Start‑up‑Förderung

30.2.4 Bürgerbeiräte

In jeder Verbundregion:

  • 20–30 zufällig ausgewählte Bürger

  • repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Region

  • beraten Verwaltung und Politik

  • geben Empfehlungen zu Projekten

30.3 Beteiligungsformate

30.3.1 „Thüringen spricht“

Landesweite Dialogreihe:

  • Townhalls

  • Bürgergespräche

  • mobile Dialogbusse

  • digitale Live‑Formate

30.3.2 Ideenwettbewerbe

Zu Themen wie:

  • Energie

  • Digitalisierung

  • Mobilität

  • Bildung

  • Start‑ups

Gewinner erhalten:

  • Fördermittel

  • 40 %‑Beteiligungsmodelle

  • Pilotprojekte

30.3.3 Jugendbeteiligung

Eigene Formate für junge Menschen:

  • Jugendparlamente

  • Schüler‑Labs

  • digitale Challenges

  • Start‑up‑Programme für Jugendliche

30.4 Transparenzinstrumente

30.4.1 Live‑Dashboards

Echtzeit‑Daten zu:

  • Investitionen

  • Rückflüssen

  • Projektfortschritt

  • Energiepreisen

  • Genehmigungszeiten

  • Bildungsergebnissen

30.4.2 Offene Daten

Alle relevanten Daten werden als Open Data bereitgestellt.

30.4.3 Jährlicher Bürgerbericht

Ein leicht verständlicher Bericht mit:

  • Erfolgen

  • Herausforderungen

  • Zahlen

  • Projekten

  • Rückflüssen

30.5 Wirkung der Bürgerbeteiligung

  • höhere Akzeptanz

  • mehr Vertrauen

  • stärkere Identifikation

  • bessere Entscheidungen

  • höhere Transparenz

  • mehr gesellschaftliche Stabilität

Bürgerbeteiligung macht Thüringen 2035 zu einem gemeinsamen Projekt, nicht zu einem Regierungsprogramm.

📘 KAPITEL 31 – RISIKEN & RISIKOMANAGEMENT THÜRINGEN 2035

Die Architektur, die Stabilität, Sicherheit und Resilienz garantiert.

Eine Transformation dieser Größenordnung bringt Chancen — aber auch Risiken. Thüringen 2035 wird nur erfolgreich, wenn Risiken früh erkannt, präzise bewertet und konsequent gesteuert werden.

Dieses Kapitel definiert die Risikokategorien, die Steuerungsmechanismen und die institutionellen Sicherungen, die Thüringen dauerhaft stabil halten.

31.1 Die 8 zentralen Risikokategorien

31.1.1 Finanzielle Risiken

  • Rückflüsse verzögern sich

  • Investitionskosten steigen

  • globale Krisen beeinflussen Märkte

31.1.2 Fachkräftemangel

  • zu wenig internationale Talente

  • Abwanderung

  • demografische Effekte

31.1.3 Energie- und Infrastrukturengpässe

  • Verzögerungen bei H₂‑Netzen

  • Speicherengpässe

  • Netzüberlastungen

31.1.4 Digitale Risiken

  • Cyberangriffe

  • Systemausfälle

  • Datenverluste

31.1.5 Verwaltungsrisiken

  • zu langsame Umsetzung

  • Widerstände in Behörden

  • Kompetenzlücken

31.1.6 Politische Risiken

  • Regierungswechsel

  • Blockaden

  • Polarisierung

31.1.7 Markt- und Technologierisiken

  • technologische Disruption

  • globale Konkurrenz

  • Fehlinvestitionen

31.1.8 Gesellschaftliche Risiken

  • Akzeptanzprobleme

  • soziale Spannungen

  • regionale Ungleichgewichte

31.2 Risikomanagement-Architektur

31.2.1 Transformationsrat (strategische Ebene)

Aufgaben:

  • Risikoanalysen

  • Frühwarnsysteme

  • Handlungsempfehlungen

  • jährliche Risikoberichte

31.2.2 Staatsfonds (finanzielle Ebene)

Aufgaben:

  • Beteiligungsrisiken bewerten

  • Portfolio diversifizieren

  • Rückflüsse sichern

  • Liquidität garantieren

31.2.3 Cluster- und Regionalmanagement (operative Ebene)

Aufgaben:

  • Projektmonitoring

  • Kostenkontrolle

  • Zeitpläne

  • regionale Risiken

31.2.4 KI‑Frühwarnsystem

Erkennt:

  • Verzögerungen

  • Kostensteigerungen

  • Fachkräfteengpässe

  • Energieprobleme

  • digitale Risiken

31.3 Risikosteuerungsinstrumente

31.3.1 Risikoreserven

Jährlich:

  • 5–10 % der 10 %‑Investitionslinie

  • 50–100 Mio. € Liquiditätsreserve im Staatsfonds

31.3.2 Szenarioanalysen

Für:

  • Energiepreise

  • Fachkräfte

  • Rückflüsse

  • globale Märkte

  • Technologieentwicklungen

31.3.3 Redundanzen

In:

  • Energie

  • Digitalisierung

  • Verwaltung

  • Infrastruktur

31.3.4 Notfallprogramme

Für:

  • Energieengpässe

  • Cyberangriffe

  • Lieferkettenprobleme

  • Fachkräftemangel

31.4 Politische Stabilität durch gesetzliche Verankerung

Die Kapitel 27‑Gesetze sichern:

  • 10 %‑Linie

  • 40 %‑Beteiligungen

  • Staatsfonds

  • Monitoring

  • Transformationsrat

→ Schutz vor Regierungswechseln → Schutz vor Kürzungen → Schutz vor politischer Willkür

31.5 Gesellschaftliche Stabilität durch Beteiligung

Kapitel 30 sichert:

  • Bürgerforen

  • digitale Beteiligung

  • Bürgerhaushalte

  • Transparenz

→ höhere Akzeptanz → weniger Konflikte → mehr Vertrauen

31.6 Gesamtwirkung des Risikomanagements

  • höhere Stabilität

  • geringere Kostenrisiken

  • schnellere Reaktionen

  • bessere Entscheidungen

  • langfristige Sicherheit

  • Schutz der Transformation

Thüringen 2035 wird resilient, robust und krisenfest.

📘 KAPITEL 32 – ZEITPLAN & MEILENSTEINE THÜRINGEN 2035

Der präzise Fahrplan der Transformation – klar, verbindlich, realistisch.

Thüringen 2035 ist ein strukturiertes, mehrjähriges Transformationsprogramm. Damit alle Maßnahmen greifen, braucht es einen klaren, verbindlichen Zeitplan, der:

  • Prioritäten setzt

  • Geschwindigkeit sichert

  • Verantwortlichkeiten klärt

  • Erfolge messbar macht

  • Risiken minimiert

Dieses Kapitel definiert die Meilensteine von 2025 bis 2035.

32.1 Phase 1 – Start & Strukturaufbau (2025–2026)

Fundamente legen, Strukturen schaffen, Geschwindigkeit aufbauen.

Meilensteine 2025

  • Verabschiedung des Thüringen‑2035‑Gesetzes

  • Einrichtung des Staatsfonds

  • Start der 10 %‑Investitionslinie

  • Start der 40 %‑Beteiligungsstrategie

  • Aufbau der Cluster‑Managements

  • Start der digitalen Verwaltungsreform

  • Start der Energieprogramme (H₂, Speicher)

Meilensteine 2026

  • Start der Talentzentren in allen Verbundregionen

  • erste Pilotfabriken (Photonik, Robotik, Energie)

  • digitale Akten in allen Landesbehörden

  • Start der Bürgerhaushalte

  • Start der internationalen Kampagne „Thuringia – Europe’s High‑Tech Heart“

32.2 Phase 2 – Skalierung & Beschleunigung (2027–2030)

Cluster wachsen, Regionen transformieren, Rückflüsse steigen.

Meilensteine 2027

  • 50 % aller Genehmigungen digital

  • 10 neue Pilotfabriken

  • 500 neue Start‑ups

  • erste Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen

Meilensteine 2028

  • 80 % Glasfaserabdeckung

  • 5G/6G flächendeckend

  • 1.000 neue Start‑ups

  • 2–3 internationale Forschungskooperationen (MIT, ETH, Tel Aviv)

Meilensteine 2029

  • 80 % aller Genehmigungen <72h

  • 20 Pilotfabriken in Betrieb

  • 2–3 Mrd. € Fondsvolumen

  • Energiepreise sinken messbar

Meilensteine 2030

  • Thüringen unter den Top‑5‑Innovationsregionen Europas

  • 3.000 neue Start‑ups

  • 4–6 Mrd. € Fondsvolumen

  • Rückflüsse decken 20–30 % der 10 %‑Linie

32.3 Phase 3 – Vollständige Transformation (2031–2035)

Thüringen wird ein global sichtbarer High‑Tech‑Standort.

Meilensteine 2031

  • klimaneutrale Industrieachsen in Betrieb

  • 90 % digitale Verwaltung

  • 5.000 neue Start‑ups

Meilensteine 2032

  • 10 High‑Tech‑Cluster vollständig ausgebaut

  • 7 Mittelstadtcluster voll funktionsfähig

  • 6 Verbundregionen vollständig integriert

Meilensteine 2033

  • 10–12 Mrd. € Fondsvolumen

  • Rückflüsse decken 50–70 % der 10 %‑Linie

  • Thüringen wird globaler Innovationsstandort

Meilensteine 2034

  • Energiepreise unter deutschem Durchschnitt

  • 95 % digitale Verwaltung

  • 7.000 neue Start‑ups

Meilensteine 2035

  • vollständige Umsetzung von Thüringen 2035

  • Rückflüsse decken 100 % der 10 %‑Linie

  • Staatsfonds erreicht 12–15 Mrd. €

  • Thüringen ist eines der modernsten, innovativsten und wirtschaftlich stärksten Länder Europas

32.4 Gesamtwirkung des Zeitplans

  • klare Struktur

  • hohe Geschwindigkeit

  • messbare Erfolge

  • stabile Rückflüsse

  • starke Cluster

  • starke Regionen

  • starke Energie‑ und Digitalinfrastruktur

  • internationale Sichtbarkeit

Der Zeitplan macht Thüringen 2035 planbar, steuerbar und erfolgreich.

📘 KAPITEL 33 – FINANZMODELL THÜRINGEN 2035 (DETAILKAPITEL)

Das präzise, belastbare und langfristig stabile Finanzmodell der Transformation.

Dieses Kapitel ist eines der wichtigsten des gesamten Dokuments. Es zeigt, wie Thüringen 2035 finanziell funktioniert, wie die Investitionen gedeckt sind, wie Rückflüsse entstehen und wie der Staatsfonds wächst.

Das Finanzmodell basiert auf drei Säulen:

  1. 10 %‑Investitionslinie

  2. 40 %‑Beteiligungsstrategie

  3. Gegenfinanzierung (Innovationsabgabe, Digitalsteuer, Rückflüsse, Effekte)

33.1 Grundstruktur des Finanzmodells

33.1.1 Einnahmenstruktur

Die Transformation finanziert sich aus:

  • Innovationsabgabe

  • Digitalsteuer

  • Rückflüssen aus 40 %‑Beteiligungen

  • Netto‑Steuereffekten

  • Einsparungen durch Digitalisierung

  • privaten Kofinanzierungen

  • EU‑ und Bundesmitteln

33.1.2 Ausgabenstruktur

Die 10 %‑Linie finanziert:

  • Cluster

  • Mittelstadtcluster

  • Verbundregionen

  • Energie

  • Digitalisierung

  • Bildung

  • Start‑ups

  • Infrastruktur

33.2 Die 10 %‑Investitionslinie im Detail

33.2.1 Volumen

  • Landeshaushalt: 14,8 Mrd. €

  • 10 %‑Linie: 1,48 Mrd. €/Jahr

33.2.2 Hebelwirkung

Jeder Euro erzeugt:

  • 1,3–1,9 € private Kofinanzierung

  • 0,2–0,4 € Rückflüsse

  • 0,1–0,3 € Steuereffekte

Gesamt: 2,0–2,8 € pro investiertem Euro

33.3 Die 40 %‑Beteiligungsstrategie im Detail

33.3.1 Rückflussmechanik

Die Rückflüsse steigen über 30 Jahre exponentiell:

ZeitraumRückflüsse/Jahr
Jahr 1–5100–180 Mio. €
Jahr 6–10250–450 Mio. €
Jahr 11–20600–1.100 Mio. €
Jahr 21–301,2–2,2 Mrd. €

33.3.2 Wirkung

  • Entlastung der 10 %‑Linie

  • Wachstum des Staatsfonds

  • langfristige finanzielle Stabilität

33.4 Gegenfinanzierung im Detail

33.4.1 Innovationsabgabe

  • 0,20 % Umsatz

  • 0,07 % Lohnsumme

  • Einnahmen: 200–300 Mio. €/Jahr

33.4.2 Digitalsteuer 5 %

  • Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr

33.4.3 Netto‑Steuereffekte

  • Einnahmen: 250–500 Mio. €/Jahr

33.4.4 Einsparungen

  • 200–400 Mio. €/Jahr

33.5 Staatsfonds Thüringen – Finanzprojektion

33.5.1 Fondsvolumen

JahrFondsvolumen
20250,0 Mrd. €
20303–6 Mrd. €
20356–10 Mrd. €
205015–25 Mrd. €

33.5.2 Rückflussverwendung

  • 50 % Reinvestition

  • 30 % Stabilisierung der 10 %‑Linie

  • 20 % Liquiditätsreserve

33.6 Langfristige Tragfähigkeit

33.6.1 Ab Jahr 3

  • erste Überschüsse

33.6.2 Ab Jahr 7

  • 10 %‑Linie teilweise selbsttragend

33.6.3 Ab Jahr 15

  • 10 %‑Linie vollständig selbsttragend

33.6.4 Ab Jahr 20

  • Staatsfonds wird Vermögensmotor

33.7 Gesamtwirkung des Finanzmodells

  • keine Belastung für Bürger

  • keine Belastung für KMU

  • stabile Einnahmen

  • planbare Investitionen

  • wachsender Staatsfonds

  • langfristige finanzielle Unabhängigkeit

Thüringen 2035 wird finanziell stabil, wachstumsorientiert und selbsttragend.

📘 KAPITEL 34 – WIRKUNG THÜRINGEN 2035 (MAKROEFFEKTE)

Die gesamtwirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Effekte der Transformation.

Thüringen 2035 ist nicht nur ein Strukturprogramm — es ist ein gesamtwirtschaftlicher Wachstumsmotor, der das Land in eine neue Entwicklungsphase führt. Dieses Kapitel zeigt die messbaren Makroeffekte, die durch Investitionen, Rückflüsse, Cluster, Regionen, Energie, Digitalisierung und Talente entstehen.

34.1 Wirtschaftliche Makroeffekte

34.1.1 Bruttowertschöpfung (BWS)

Die Transformation erhöht die BWS Thüringens um:

  • +25–40 % bis 2035

  • +50–80 % bis 2050

Treiber:

  • High‑Tech‑Cluster

  • Energie‑Innovation

  • Start‑ups

  • Digitalisierung

  • internationale Investitionen

34.1.2 Unternehmensgründungen

Durch Start‑up‑Programme, Fonds und Cluster entstehen:

  • 7.000 neue Start‑ups bis 2035

  • 15.000+ bis 2050

Thüringen wird ein europäisches Deep‑Tech‑Gründerzentrum.

34.1.3 Private Investitionen

Jeder Euro der 10 %‑Linie zieht:

  • 1,3–1,9 € private Investitionen nach sich.

Gesamtvolumen:

  • 2,0–2,8 Mrd. € pro Jahr

  • 20–28 Mrd. € bis 2035

34.1.4 Exportsteigerung

Cluster und Pilotfabriken erhöhen die Exportquote um:

  • +20–35 % bis 2035

34.2 Arbeitsmarkt‑ und Talent‑Effekte

34.2.1 Neue Arbeitsplätze

Die Transformation schafft:

  • 80.000–120.000 neue Arbeitsplätze bis 2035

  • 150.000–200.000 bis 2050

Davon:

  • 40 % High‑Tech

  • 30 % Energie & Industrie

  • 20 % Dienstleistungen

  • 10 % Verwaltung & Bildung

34.2.2 Fachkräftebindung

Durch Talentzentren, Bildung und internationale Programme:

  • +20–35 % höhere Fachkräftebindung

  • +30–50 % mehr High‑Tech‑Absolventen

34.2.3 Internationale Talente

Durch Visa‑Beschleunigung, englischsprachige Programme und Welcome‑Center:

  • +15.000–25.000 internationale Fachkräfte bis 2035

34.3 Energie‑ und Infrastruktur‑Effekte

34.3.1 Energiepreise

Durch H₂‑Infrastruktur, Speicher und Effizienz:

  • -15–25 % Energiepreise bis 2035

  • unter deutschem Durchschnitt ab 2032

34.3.2 Energieunabhängigkeit

Thüringen erreicht:

  • 60–80 % regionale Energieautarkie

  • 100 % klimaneutrale Industrieachsen bis 2035

34.3.3 Infrastruktur

  • 100 % Glasfaser

  • 5G/6G flächendeckend

  • automatisierte Logistikachsen

  • digitale Verwaltung (95 %)

34.4 Gesellschaftliche Makroeffekte

34.4.1 Lebensqualität

Durch regionale Entwicklung, Mobilität, Bildung und Energie:

  • +20–35 % höhere Lebensqualität

  • stärkere Regionen

  • weniger Abwanderung

34.4.2 Gleichwertige Lebensverhältnisse

Die Verbundregionen reduzieren regionale Unterschiede um:

  • 30–50 % bis 2035

34.4.3 Bürgerbeteiligung

Durch Bürgerhaushalte, Foren und digitale Plattformen:

  • höhere Akzeptanz

  • mehr Vertrauen

  • stärkere Identifikation

34.5 Finanzielle Makroeffekte

34.5.1 Staatsfonds

Wachstum:

  • 6–10 Mrd. € bis 2035

  • 15–25 Mrd. € bis 2050

34.5.2 Rückflüsse

Deckung der 10 %‑Linie:

  • ab Jahr 7: 20–30 %

  • ab Jahr 15: 100 %

  • ab Jahr 20: Überschüsse

34.5.3 Steuereffekte

Zusätzliche Einnahmen:

  • 250–500 Mio. €/Jahr

  • 5–8 Mrd. € kumuliert bis 2035

34.6 Internationale Makroeffekte

34.6.1 Sichtbarkeit

Thüringen wird:

  • europäisches High‑Tech‑Zentrum

  • globaler Photonik‑ und KI‑Standort

  • Energie‑Innovationsregion

34.6.2 Investoren

Zuwachs:

  • +30–50 % internationale Investoren

  • +20–40 % internationale Forschungskooperationen

34.7 Gesamtwirkung Thüringen 2035

Thüringen wird:

  • wirtschaftlich stärker

  • technologisch führend

  • energieeffizient

  • digital modern

  • gesellschaftlich stabil

  • finanziell unabhängig

  • international sichtbar

Thüringen 2035 ist ein neues Entwicklungsmodell für Europa.

📘 KAPITEL 35 – GESAMTZUSAMMENFASSUNG THÜRINGEN 2035

Das gesamte Transformationsmodell in einem kompakten, klaren, strategischen Überblick.

Thüringen 2035 ist ein vollständiges, integriertes Transformationssystem, das Wirtschaft, Energie, Digitalisierung, Bildung, Regionen, Verwaltung und Finanzen in ein einziges, schlüssiges Zukunftsmodell überführt.

Dieses Kapitel fasst alle zentralen Elemente zusammen — präzise, verständlich, strategisch.

35.1 Das Leitbild Thüringen 2035

Thüringen wird bis 2035:

  • ein europäisches High‑Tech‑Zentrum

  • ein global sichtbarer Innovationsstandort

  • eine klimaneutrale Industrieregion

  • ein digitalisiertes Verwaltungsland

  • ein Magnet für Talente

  • ein finanziell unabhängiges Bundesland

  • ein Modell für regionale Transformation in Europa

35.2 Die 5 Grundpfeiler der Transformation

1. 10 %‑Investitionslinie

Jährlich 1,48 Mrd. € für:

  • Cluster

  • Regionen

  • Energie

  • Digitalisierung

  • Bildung

  • Start‑ups

2. 40 %‑Beteiligungsstrategie

Alle geförderten Unternehmen geben 40 % ab. Rückflüsse steigen auf:

  • 1,2–2,2 Mrd. €/Jahr ab 2045

3. Staatsfonds Thüringen

Wächst auf:

  • 6–10 Mrd. € bis 2035

  • 15–25 Mrd. € bis 2050

4. Energie‑ und Digitalinfrastruktur

  • H₂‑Netze

  • Speicher

  • klimaneutrale Industrie

  • 100 % Glasfaser

  • 5G/6G flächendeckend

  • KI‑Genehmigungen

5. Talent‑ und Bildungssystem

  • High‑Tech‑Curricula

  • duale Akademien

  • Talentzentren

  • internationale Fachkräfte

35.3 Die 6 High‑Tech‑Cluster

  • Jena: Photonik, Sensorik, BioTech

  • Erfurt: Produktion, Logistik, Verwaltung

  • Ilmenau: KI, Robotik, Mikroelektronik

  • Gera: Gesundheit, MedTech

  • Suhl: Automotive, Präzision

  • Eisenach: Energie, Maschinenbau

35.4 Die 7 Mittelstadtcluster

Regionale Innovationsräume für:

  • Produktion

  • Energie

  • Präzision

  • Kreativwirtschaft

  • Logistik

  • Digitalisierung

35.5 Die 6 Verbundregionen

Integrierte Wachstumsräume mit:

  • Talentzentren

  • Energiezentren

  • regionalen Fonds

  • Infrastrukturachsen

35.6 Die 10 Zukunftsachsen

Überregionale Entwicklungsachsen für:

  • Photonik

  • KI

  • Energie

  • Produktion

  • Logistik

  • Verwaltung

  • Gesundheit

  • Kreativwirtschaft

  • Bildung

35.7 Die 12 Transformationsprogramme

Operative Programme für:

  • Industrie

  • Regionen

  • Energie

  • Digitalisierung

  • Bildung

  • Start‑ups

  • Mobilität

  • Gesundheit

  • Staatsfonds

35.8 Gesetzliche Verankerung

Gesetze sichern:

  • 10 %‑Linie

  • 40 %‑Beteiligungen

  • Staatsfonds

  • Monitoring

  • digitale Verwaltung

  • Energie

  • Bildung

→ Schutz vor Regierungswechseln → langfristige Stabilität

35.9 Monitoring & Steuerung

  • Transformationsrat

  • jährlicher Bericht

  • KI‑Frühwarnsystem

  • Live‑Dashboards

  • offene Daten

35.10 Zeitplan 2025–2035

  • 2025–2026: Aufbau

  • 2027–2030: Skalierung

  • 2031–2035: Vollständige Transformation

35.11 Makroeffekte

  • +25–40 % BWS

  • 80.000–120.000 neue Arbeitsplätze

  • 7.000 Start‑ups

  • -15–25 % Energiepreise

  • 6–10 Mrd. € Staatsfonds

  • 100 % digitale Verwaltung

  • internationale Sichtbarkeit

35.12 Das Gesamtmodell in einem Satz

Thüringen 2035 ist ein selbsttragendes, wachstumsorientiertes, digitales, klimaneutrales und international sichtbares High‑Tech‑Land, das sich durch Investitionen, Beteiligungen und Rückflüsse selbst finanziert und seine Regionen, Menschen und Unternehmen in eine neue Zukunft führt.

📘 KAPITEL 36 – SCHLUSSWORT & VISION 2050

Thüringen 2035 ist der Anfang. Thüringen 2050 ist das Ziel.

Dieses Schlusskapitel verbindet die Transformation bis 2035 mit der langfristigen Vision bis 2050. Es zeigt, wohin Thüringen sich entwickelt, wenn das Modell konsequent umgesetzt, weitergeführt und politisch geschützt wird.

36.1 Thüringen 2035 – Der Wendepunkt

Bis 2035 hat Thüringen:

  • eine moderne, digitale Verwaltung

  • eine klimaneutrale Industrie

  • starke High‑Tech‑Cluster

  • integrierte Verbundregionen

  • ein leistungsfähiges Energie‑ und Digitalnetz

  • einen wachsenden Staatsfonds

  • eine selbsttragende 10 %‑Investitionslinie

  • eine starke Start‑up‑Kultur

  • internationale Sichtbarkeit

  • stabile Finanzen

  • hohe Lebensqualität

Thüringen 2035 ist der Systemwechsel, der das Land auf ein neues Entwicklungsniveau hebt.

36.2 Thüringen 2050 – Die Vision

Wenn Thüringen 2035 konsequent weitergeführt wird, entsteht bis 2050 ein Land, das in Europa einzigartig ist.

36.2.1 Wirtschaft

  • Thüringen gehört zu den Top‑5‑Innovationsregionen Europas

  • Photonik, KI, Robotik und Energie sind globale Leitindustrien

  • 15.000–20.000 Start‑ups seit 2025

  • Exportquote +50–80 %

  • High‑Tech‑Industrie als stärkster Wirtschaftszweig

36.2.2 Energie

  • vollständige klimaneutrale Industrie

  • 100 % erneuerbare Energieversorgung

  • Thüringen als Energie‑Exporteur

  • modernste Speichertechnologien Europas

36.2.3 Gesellschaft

  • höchste Lebensqualität in Ostdeutschland

  • starke Regionen, keine Abwanderung

  • internationale Fachkräfte integriert

  • digitale Bildung auf Weltniveau

36.2.4 Verwaltung

  • vollständig KI‑gestützt

  • Genehmigungen in Minuten

  • Verwaltung als Standortvorteil

36.2.5 Staatsfonds

  • Fondsvolumen: 15–25 Mrd. €

  • jährliche Rückflüsse: 1,2–2,2 Mrd. €

  • vollständige Finanzierung der 10 %‑Linie

  • zusätzliche Überschüsse für Zukunftsprojekte

36.3 Thüringen als europäisches Modell

Thüringen 2050 wird:

  • ein Vorbild für regionale Transformation

  • ein Beispiel für selbsttragende Investitionsmodelle

  • ein europäisches High‑Tech‑Zentrum

  • ein Magnet für Talente und Unternehmen

  • ein Land, das Wachstum, Nachhaltigkeit und soziale Stabilität verbindet

36.4 Die Rolle der Menschen

Die Transformation gelingt, weil:

  • Bürger beteiligt sind

  • Unternehmen investieren

  • Talente bleiben und kommen

  • Verwaltung modern arbeitet

  • Politik langfristig denkt

Thüringen 2035 ist ein Gemeinschaftsprojekt, getragen von allen.

36.5 Die Rolle der Politik

Politik schafft:

  • Stabilität

  • Verlässlichkeit

  • gesetzliche Sicherheit

  • langfristige Planung

  • Schutz vor Rückschritten

Die gesetzliche Verankerung macht Thüringen 2035 unumkehrbar.

36.6 Die Rolle des Staatsfonds

Der Staatsfonds ist der Vermögensmotor Thüringens:

  • er sichert Rückflüsse

  • er stabilisiert die 10 %‑Linie

  • er schafft finanzielle Unabhängigkeit

  • er ermöglicht Zukunftsinvestitionen

Thüringen wird finanziell souverän.

36.7 Die Rolle der 40 %‑Beteiligungsstrategie

Die Beteiligungsstrategie ist der Gamechanger:

  • sie verwandelt Förderung in Vermögen

  • sie macht Wachstum selbsttragend

  • sie schafft langfristige Stabilität

  • sie finanziert die Zukunft

36.8 Die Rolle der 10 %‑Investitionslinie

Die 10 %‑Linie ist der Wachstumsmotor:

  • sie schafft Geschwindigkeit

  • sie schafft Planungssicherheit

  • sie schafft Innovation

  • sie schafft Arbeitsplätze

36.9 Die Botschaft an Thüringen

Thüringen 2035 ist nicht nur ein Plan. Es ist ein Versprechen:

  • an die Menschen

  • an die Regionen

  • an die Unternehmen

  • an die Zukunft

Ein Versprechen, dass Thüringen wachsen, modernisieren und aufsteigen kann — ohne Schulden, ohne Belastungen, ohne Stillstand.

36.10 Die Botschaft an Europa

Thüringen zeigt Europa:

  • wie Transformation gelingt

  • wie Regionen wachsen

  • wie Innovation entsteht

  • wie Energie bezahlbar bleibt

  • wie Verwaltung modern wird

  • wie ein Land sich selbst finanziert

Thüringen 2035 ist ein europäisches Zukunftsmodell.

36.11 Schlusswort

Thüringen 2035 ist der Beginn einer neuen Ära. Es ist der Moment, in dem ein Land entscheidet, nicht mehr zu verwalten — sondern zu gestalten. Nicht mehr zu reagieren — sondern zu führen. Nicht mehr zu warten — sondern zu handeln.

Thüringen 2035 ist der Weg. Thüringen 2050 ist das Ziel. Und die Menschen sind der Moto


Finanzierungsalternativen wenn es eng wird

Wer zahlt: Digitalkonzerne, Plattformen, KI‑Unternehmen Was wird besteuert: Nutzung personenbezogener Daten für Werbung, KI‑Training, Profiling Satz: 0,5–1,0 % der datenbasierten Umsätze Einnahmen: 100–200 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • modern

  • trifft nur Big Tech

  • international im Trend (OECD, EU‑AI‑Act)

📘 2. Plattformtransaktionsabgabe

Wer zahlt: Amazon, eBay, Booking, Lieferdienste, App‑Stores Was wird besteuert: Jede digitale Transaktion Satz: 0,1–0,3 % pro Transaktion Einnahmen: 80–150 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • trifft nur Plattformriesen

  • Bürger zahlen nichts extra

  • extrem stabile Einnahmequelle

📘 3. KI‑Modellabgabe (AI Model Levy)

Wer zahlt: Unternehmen, die große KI‑Modelle kommerziell nutzen Was wird besteuert: KI‑basierte Umsätze Satz: 1–2 % Einnahmen: 50–120 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • Zukunftstechnologie

  • trifft nur große KI‑Firmen

  • fördert regionale KI‑Entwicklung

📘 4. Cloud‑Infrastrukturabgabe

Wer zahlt: AWS, Google Cloud, Microsoft Azure Was wird besteuert: Cloud‑Umsätze im Land Satz: 1–2 % Einnahmen: 70–150 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • Cloud‑Konzerne zahlen, nicht KMU

  • sehr stabile Einnahmen

  • politisch leicht begründbar

📘 5. Robotik‑ und Automatisierungsabgabe (nur für Großkonzerne)

Wer zahlt: Großindustrie mit hoher Automatisierung Was wird besteuert: Automatisierungsgrad / Roboterstunden Satz: 0,1–0,3 % Einnahmen: 50–100 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • trifft nur große Industriekonzerne

  • fördert Umschulung & Talente

  • international diskutiert (EU, OECD)

📘 6. Digitale Werbeabgabe

Wer zahlt: Google, Meta, TikTok Was wird besteuert: Online‑Werbeumsätze Satz: 3–5 % Einnahmen: 80–200 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • trifft nur globale Werbekonzerne

  • Bürger zahlen nichts

  • sehr stabile Einnahmequelle

📘 7. Lizenzabgabe für KI‑Training auf regionalen Daten

Wer zahlt: KI‑Unternehmen Was wird besteuert: Nutzung regionaler Daten für KI‑Training Satz: 0,1–0,5 % Einnahmen: 20–50 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • schützt regionale Daten

  • schafft Einnahmen aus KI‑Boom

  • modern & zukunftsfähig

📘 8. Green Tech‑Abgabe für CO₂‑intensive Großkonzerne

Wer zahlt: große Industrieunternehmen Was wird besteuert: CO₂‑intensive Prozesse Satz: 0,1–0,3 % Einnahmen: 50–100 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • fördert Klimaneutralität

  • trifft nur große Emittenten

  • passt perfekt zu Energieachsen

📘 9. Digital‑Infrastruktur‑Mitfinanzierung (Public Digital Contribution)

Wer zahlt: Telekommunikations‑ und Netzbetreiber Was wird besteuert: Nutzung öffentlicher Netze Satz: 0,1–0,2 % Einnahmen: 20–40 Mio. €/Jahr

Warum gut:

  • fair

  • modern

  • entlastet Staatshaushalt

📘 10. Beteiligungsdividende (Erweiterung der 40 %-Strategie)

Wer zahlt: Unternehmen, an denen das Land beteiligt ist Was wird besteuert: Gewinnanteile Satz: 40 % Beteiligung bleibt, aber: + 5–10 % Dividendenabschöpfung Einnahmen: 50–200 Mio. €/Jahr ab Jahr 10

Warum gut:

  • stärkt Staatsfonds

  • langfristig extrem wirksam

  • macht das Modell selbsttragend

📘 Gesamtpotenzial aller zusätzlichen Abgaben

Wenn du ALLE diese modernen Abgaben kombinierst:

Zusätzliche Einnahmen: 500–1.000 Mio. €/Jahr

Damit würdest du:

  • die 10 %‑Linie vollständig selbst finanzieren

  • den Staatsfonds massiv beschleunigen

  • die Transformation unabhängig von Bund/EU machen

  • ein europäisches Vorbildmodell schaffen