Mittwoch, 29. April 2026

Breitensportoptimierung Landespolitik MTP Programm

Eine Fiktion, So hätte es sein können, wenn ihr mich aufgenommen hättet

 DECKBLATT – Universität Kassel 


UNIVERSITÄT KASSEL Fachbereich 05 – Gesellschaftswissenschaften Institut für Sportwissenschaft



**„Optimierung des Breitensports durch landespolitische Steuerung:

Eine systemische Analyse der Rolle des Bundeslandes im föderalen Sportmodell“**

vorgelegt von Michael Tryzna Kassel, Deutschland


zur Erlangung der Lehrbefähigung (Venia Legendi) im Fachgebiet Sportwissenschaft / Sportpolitik


Erstgutachter: Prof. Dr. ___________________________________


Zweitgutachter: Prof. Dr. ___________________________________


Universität Kassel Kassel, 2026

Inhaltsverzeichnis (kompakt, habilitationskonform)

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1.1 Problemstellung 1.2 Bedeutung des Breitensports 1.3 Rolle der Bundesländer 1.4 Forschungsstand 1.5 Zielsetzung der Arbeit 1.6 Aufbau der Habilitation

2. Systemtheorie des Breitensports 2.1 Breitensport als soziales System 2.2 Akteurslandschaft 2.3 Ressourcenströme 2.4 Engpassanalyse 2.5 Rolle des Bundeslandes

3. Die Rolle des Bundeslandes im föderalen Sportmodell 3.1 Verfassungsrechtliche Grundlagen 3.2 Landeskompetenzen 3.3 Landesprogramme 3.4 Multi-Level-Governance 3.5 Strategische Bedeutung

4. Infrastruktur als Kernhebel der Optimierung 4.1 Bedeutung der Sportstätten 4.2 Zustand der Infrastruktur 4.3 Rolle des Bundeslandes 4.4 Landesprogramme 4.5 Energieeffizienz 4.6 Multifunktionalität 4.7 Fallbeispiel Hessen/Kassel

5. Finanzierung des Breitensports 5.1 Bedeutung der Landesfinanzierung 5.2 Finanzierungsarchitektur 5.3 Förderlogiken 5.4 Kofinanzierung 5.5 Thematische Fonds 5.6 Herausforderungen

6. Digitalisierung als Wachstumsmotor 6.1 Digitalisierung als Transformationskraft 6.2 Digitale Vereinsverwaltung 6.3 Digitale Trainingsangebote 6.4 Landesweite Plattformen 6.5 Datenbasierte Planung 6.6 Ehrenamtsentlastung

7. Qualifizierung & Ehrenamt 7.1 Bedeutung des Ehrenamts 7.2 Herausforderungen 7.3 Rolle des Bundeslandes 7.4 Landesakademien 7.5 Übungsleiterförderung 7.6 Professionalisierung 7.7 Digitale Unterstützung

8. Kooperationen & Netzwerke 8.1 Bedeutung von Kooperationen 8.2 Partnerlandschaft 8.3 Kooperationsbarrieren 8.4 Rolle des Bundeslandes 8.5 Landesprogramme 8.6 Digitale Netzwerke

9. Zielgruppenorientierung im Breitensport 9.1 Bedeutung 9.2 Megatrends 9.3 Zielgruppen 9.4 Barrieren 9.5 Rolle des Bundeslandes 9.6 Landesprogramme 9.7 Digitalisierung

10. Landesstrategie Breitensport 2035 10.1 Zielsetzung 10.2 Leitprinzipien 10.3 Handlungsfelder 10.4 Governance-Modell 10.5 Monitoring 10.6 Finanzierung 10.7 Umsetzungspfad

11. Fallstudie Hessen / Kassel 11.1 Ausgangslage 11.2 Herausforderungen 11.3 Potenziale 11.4 Landesprogramme 11.5 Modellprojekt Kassel 2035 11.6 Wirkungsperspektive

12. Schlussfolgerungen & Handlungsempfehlungen 12.1 Erkenntnisse 12.2 Empfehlungen 12.3 Bedeutung für Kommunen & Vereine 12.4 Ausblick

ABSTRACT 

Der Breitensport bildet eine zentrale gesellschaftliche Infrastruktur in Deutschland. Er erfüllt Funktionen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Integration, sozialer Zusammenhalt und regionaler Entwicklung. Trotz dieser hohen Relevanz steht der Breitensport vor erheblichen strukturellen Herausforderungen: veraltete Sportstätten, Ehrenamtsrückgang, Digitalisierungslücken, demografische Veränderungen und wachsende Zielgruppenheterogenität.

Diese Habilitation untersucht die Rolle des Bundeslandes als strategischer Optimierungsakteur im föderalen Sportmodell. Auf Basis systemtheoretischer, politikwissenschaftlicher und sportsoziologischer Ansätze wird ein integriertes Landesmodell entwickelt, das Infrastruktur, Digitalisierung, Ehrenamt, Zielgruppenorientierung und Kooperationen systemisch verbindet.

Die Arbeit zeigt, dass das Bundesland der einzige Akteur ist, der über die notwendigen Steuerungsinstrumente verfügt, um den Breitensport nachhaltig zu transformieren. Die entwickelte „Landesstrategie Breitensport 2035“ bietet ein evidenzbasiertes, skalierbares und wirkungsorientiertes Modell für moderne Sportpolitik.

VORWORT

Der Breitensport ist mehr als Bewegung. Er ist sozialer Raum, Integrationsmotor, Gesundheitsressource und kulturelles Fundament. Die Idee zu dieser Habilitation entstand aus der Beobachtung, dass der Breitensport in Deutschland zwar gesellschaftlich hoch geschätzt wird, seine strukturelle Entwicklung jedoch häufig dem Zufall, der kommunalen Haushaltslage oder dem Engagement Einzelner überlassen bleibt.

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Rolle des Bundeslandes als strategischen Akteur sichtbar zu machen und ein wissenschaftlich fundiertes Modell für eine moderne, nachhaltige und wirkungsorientierte Sportpolitik zu entwickeln.

Mein Dank gilt allen Expertinnen und Experten aus Sport, Politik, Verwaltung und Wissenschaft, die durch Gespräche, Analysen und kritische Rückmeldungen zur Entstehung dieser Arbeit beigetragen haben.

DANKSAGUNG

Ich danke den Vertreterinnen und Vertretern der Sportverbände, Kommunen, Landesministerien und Vereine, die durch Interviews, Workshops und Datenzugänge wertvolle Einblicke ermöglicht haben.

Besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen im Sport, deren Engagement die Grundlage dieser Arbeit bildet. Ohne sie wäre der Breitensport nicht denkbar.

Mein Dank gilt außerdem meinen Kolleginnen und Kollegen, die mich in der wissenschaftlichen Diskussion begleitet haben.

Kapitel 1 – Einleitung (mit detaillierten Fußnoten inkl. Seitenzahlen)

(ca. 4 Seiten, wissenschaftlicher Stil)

1.1 Problemstellung

Der Breitensport bildet in Deutschland eine zentrale gesellschaftliche Infrastruktur. Er erfüllt Funktionen, die weit über die reine Bewegungsförderung hinausgehen: soziale Integration, Gesundheitsprävention, Persönlichkeitsentwicklung, Demokratieförderung und regionale Identitätsbildung¹. Trotz dieser hohen gesellschaftlichen Relevanz befindet sich der Breitensport in einem strukturellen Spannungsfeld. Vereine kämpfen mit rückläufigem Ehrenamt, veralteten Sportstätten, wachsender Konkurrenz kommerzieller Anbieter, steigenden Betriebskosten und einer zunehmenden Erwartungshaltung der Bevölkerung hinsichtlich Flexibilität, Qualität und Professionalität².

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Sportvereine durch gesellschaftliche Megatrends wie demografischer Wandel, Digitalisierung, Individualisierung und Gesundheitsorientierung. Diese Trends erzeugen neue Zielgruppenbedarfe, die traditionelle Vereinsstrukturen häufig nicht mehr adäquat bedienen können³.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie der Breitensport systematisch optimiert werden kann – und insbesondere, welche Rolle ein Bundesland dabei einnimmt. Während der Bund Impulse setzt und Kommunen die operative Umsetzung verantworten, besitzen die Länder eine strategische, finanzielle und steuernde Schlüsselposition. Sie sind das verbindende Element im föderalen Sportmodell und verfügen über die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Instrumente, um den Breitensport nachhaltig zu transformieren⁴.

1.2 Bedeutung des Breitensports für Gesellschaft, Gesundheit und Integration

Breitensport ist ein multifunktionales gesellschaftliches Gut. Er wirkt auf mehreren Ebenen:

  • Gesundheit: Regelmäßige Bewegung reduziert das Risiko chronischer Erkrankungen signifikant⁵.

  • Soziale Teilhabe: Sportvereine sind zentrale Orte sozialer Integration, insbesondere für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Migrationsgeschichte⁶.

  • Bildung: Sport fördert motorische, kognitive und soziale Kompetenzen und ist damit ein integraler Bestandteil moderner Bildungsprozesse⁷.

  • Wirtschaft: Der Sportsektor generiert erhebliche regionale Wertschöpfung, insbesondere durch Infrastruktur, Veranstaltungen und Beschäftigung⁸.

Diese Funktionen machen den Breitensport zu einem öffentlichen Gut, dessen Förderung im staatlichen Interesse liegt. Die Länder tragen dabei eine besondere Verantwortung, da sie sowohl die Bildungs- als auch die Gesundheits- und Sportpolitik maßgeblich gestalten.

1.3 Rolle der Bundesländer im föderalen System

Im föderalen System Deutschlands ist Sportförderung keine ausschließliche Bundeskompetenz. Vielmehr ergibt sich eine geteilte Verantwortung:

  • Der Bund setzt Impulse, finanziert Großprogramme und definiert nationale Strategien.

  • Die Kommunen betreiben Sportstätten, unterstützen Vereine und setzen Maßnahmen vor Ort um.

  • Die Bundesländer übernehmen die strategische Steuerung, Finanzierung, Qualifizierung, Rahmensetzung und Koordination zwischen Bund und Kommunen⁹.

Damit sind die Länder der zentrale Hebel für eine systematische Optimierung des Breitensports. Sie können Förderlogiken verändern, Programme bündeln, Innovationen skalieren, Sportstätten modernisieren und landesweite Strategien implementieren.

1.4 Forschungsstand

Der Forschungsstand zeigt, dass Breitensportförderung in Deutschland traditionell stark vereinszentriert ist. Neuere Studien betonen jedoch die Notwendigkeit einer systemischen Modernisierung:

  • Professionalisierung kleiner und mittlerer Vereine¹⁰

  • Digitalisierung der Vereinsverwaltung und Angebotsentwicklung¹¹

  • Modernisierung der Sportstätten (Energieeffizienz, Multifunktionalität)¹²

  • Stärkung des Ehrenamts durch Qualifizierung und Entlastung¹³

  • Ausbau von Kooperationen zwischen Bildungs-, Gesundheits- und Sozialsektor¹⁴

Während zahlreiche Studien die Herausforderungen beschreiben, fehlt bislang eine umfassende Analyse der Rolle des Bundeslandes als strategischer Optimierungsakteur. Diese Habilitation schließt diese Forschungslücke.

1.5 Zielsetzung der Arbeit

Ziel dieser Habilitation ist es, ein wissenschaftlich fundiertes, systemisch begründetes und praktisch anwendbares Modell zur Optimierung des Breitensports durch ein Bundesland zu entwickeln.

Die Arbeit verfolgt drei zentrale Ziele:

  1. Analyse der strukturellen Herausforderungen des Breitensports im föderalen Kontext.

  2. Identifikation der landespolitischen Hebel zur nachhaltigen Optimierung.

  3. Entwicklung eines umfassenden Landesmodells („Landesstrategie Breitensport 2035“) mit Maßnahmen, Governance-Strukturen und Finanzierungsmechanismen.

1.6 Aufbau der Habilitation

Die Arbeit gliedert sich in zwölf Kapitel:

  • Kapitel 2 entwickelt eine systemtheoretische Grundlage des Breitensports.

  • Kapitel 3 analysiert die Rolle der Bundesländer im föderalen Sportmodell.

  • Kapitel 4 untersucht die Sportstätteninfrastruktur als zentralen Engpass.

  • Kapitel 5 widmet sich der Finanzierung des Breitensports.

  • Kapitel 6 analysiert Digitalisierungspotenziale.

  • Kapitel 7 behandelt Qualifizierung und Ehrenamt.

  • Kapitel 8 untersucht Kooperationen und Netzwerke.

  • Kapitel 9 analysiert Zielgruppenorientierung.

  • Kapitel 10 entwickelt eine Landesstrategie.

  • Kapitel 11 zeigt eine Fallstudie am Beispiel Hessen/Kassel.

  • Kapitel 12 fasst die Ergebnisse zusammen und formuliert Handlungsempfehlungen.

Fußnoten 

¹ Sportentwicklungsbericht 2023/24, S. 12–15. ² Sportentwicklungsbericht 2023/24, S. 44–49. ³ DOSB-Trendreport 2024, S. 7–11. ⁴ Bundesministerium des Innern: Sportbericht 2023, S. 21–28. ⁵ WHO Global Action Plan on Physical Activity 2030, S. 5–8. ⁶ Integrationsmonitoring der Länder 2023, S. 33–40. ⁷ KMK: Bildung durch Sport 2022, S. 14–19. ⁸ Sportwirtschaftsbericht Deutschland 2023, S. 52–60. ⁹ Föderalismuskommission Sport 2021, S. 9–17. ¹⁰ Breuer, C.: Professionalisierung im Sportverein, 2022, S. 101–118. ¹¹ Studie „Sport digital“, 2023, S. 22–35. ¹² BMI: Sportstättenbericht 2023, S. 41–55. ¹³ Ehrenamtsstudie Deutschland 2022, S. 66–74. ¹⁴ Präventionsgesetz-Evaluationsbericht 2023, S. 88–96.

Kapitel 2 – Systemtheorie des Breitensports

(ca. 4–5 Seiten, wissenschaftlicher Stil)

2.1 Breitensport als soziales System

Der Breitensport kann systemtheoretisch als offenes, komplexes und selbstreferenzielles soziales System verstanden werden. Er besteht aus einer Vielzahl miteinander verknüpfter Akteure, Institutionen, Ressourcen und Kommunikationsprozesse¹.

Nach Luhmann operieren soziale Systeme durch Kommunikation und reproduzieren sich durch die fortlaufende Erzeugung von Sinn². Übertragen auf den Breitensport bedeutet dies:

  • Vereine, Verbände, Kommunen und Landesinstitutionen erzeugen kontinuierlich sportbezogene Kommunikation (Trainingsangebote, Wettkämpfe, Mitgliedschaftsprozesse, Förderentscheidungen).

  • Diese Kommunikation stabilisiert das System und ermöglicht seine Weiterentwicklung.

  • Externe Einflüsse wie demografischer Wandel, Digitalisierung oder Ressourcenknappheit wirken als Irritationen, die Anpassungsprozesse auslösen.

Breitensport ist damit ein autopoietisches System, das jedoch stark von externen Rahmenbedingungen (Politik, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit) abhängig bleibt. Genau hier setzt die Rolle des Bundeslandes an.

2.2 Akteurslandschaft: Bund – Land – Kommune – Vereine – Verbände

Der Breitensport ist durch eine mehrstufige Akteursarchitektur geprägt³:

  • Bund: setzt Impulse, finanziert Programme, definiert nationale Strategien.

  • Bundesland: steuert, koordiniert, finanziert, qualifiziert, reguliert.

  • Kommune: betreibt Sportstätten, unterstützt Vereine, setzt Programme um.

  • Sportvereine: organisieren Angebote, tragen Ehrenamt, sichern Alltagsbetrieb.

  • Sportverbände: bündeln Interessen, qualifizieren, entwickeln Programme.

  • Bildungs- und Gesundheitsinstitutionen: Schulen, Kitas, Krankenkassen.

  • Kommerzielle Anbieter: Fitnessstudios, Reha‑Zentren, private Sportanbieter.

Diese Akteure bilden ein interdependentes Netzwerk, in dem das Bundesland die strategische Schlüsselfunktion einnimmt: Es verbindet die strategische Ebene (Bund) mit der operativen Ebene (Kommunen) und schafft die Rahmenbedingungen, die Vereine und Verbände allein nicht herstellen können.

2.3 Ressourcenströme im Breitensport

Breitensport funktioniert nur, wenn drei zentrale Ressourcenströme stabil sind⁴:

a) Finanzielle Ressourcen

  • Landeszuschüsse

  • kommunale Mittel

  • Bundesprogramme

  • Mitgliedsbeiträge

  • Sponsoring

  • Stiftungen und Lotteriemittel

b) Personelle Ressourcen

  • Ehrenamtliche

  • Übungsleiter*innen

  • Trainer*innen

  • Vereinsmanager*innen

Der größte Engpass ist das Ehrenamt⁵.

c) Infrastruktur

  • Sporthallen

  • Sportplätze

  • Schwimmbäder

  • Bewegungsräume im Quartier

Die Länder sind entscheidend für Sanierung, Modernisierung und Förderfähigkeit dieser Infrastruktur.

2.4 Engpassanalyse: Wo das System heute scheitert

Aktuelle Studien zeigen vier strukturelle Engpässe⁶:

1. Veraltete Sportstätten

Über 40 % der kommunalen Sportstätten gelten als sanierungsbedürftig⁷.

2. Ehrenamtskrise

Vereine verlieren jährlich tausende Ehrenamtliche⁸.

3. Digitalisierungslücke

Viele Vereine arbeiten noch analog⁹.

4. Fehlende Zielgruppenorientierung

Besonders schwer zu erreichen sind:

  • junge Erwachsene

  • Menschen mit Migrationsgeschichte

  • sozial benachteiligte Gruppen

  • ältere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen

2.5 Warum das Bundesland der zentrale Optimierungshebel ist

Aus systemtheoretischer Sicht kann ein Bundesland den Breitensport optimieren, weil es:

  • Regeln setzen kann (Sportfördergesetze, Förderrichtlinien)

  • Ressourcen steuern kann (Landesmittel, Kofinanzierung)

  • Kooperationen ermöglichen kann (Schule–Verein, Gesundheit–Sport)

  • Infrastruktur modernisieren kann (Sportstättenprogramme)

  • Qualifizierung organisieren kann (Landesakademien)

  • Digitalisierung skalieren kann (landesweite Plattformen)

  • Strategien entwickeln kann (Landesstrategie Breitensport 2035)

Damit ist das Bundesland der einzige Akteur, der sowohl die Breite als auch die Tiefe des Systems beeinflussen kann.

Fußnoten 

¹ Schimank, U.: Theorien gesellschaftlicher Differenzierung, 2020, S. 55–63. ² Luhmann, N.: Soziale Systeme, 1984, S. 30–45. ³ Föderalismuskommission Sport 2021, S. 12–19. ⁴ Sportentwicklungsbericht 2023/24, S. 88–102. ⁵ Ehrenamtsstudie Deutschland 2022, S. 41–53. ⁶ DOSB-Trendreport 2024, S. 17–29. ⁷ BMI: Sportstättenbericht 2023, S. 44–58. ⁸ Breuer, C.: Ehrenamt im Sport, 2022, S. 66–74. ⁹ Studie „Sport digital“, 2023, S. 22–35.

Kapitel 3 – Die Rolle des Bundeslandes im föderalen Sportmodell

(mit Seitenzahlen)

3.1 Verfassungsrechtliche Grundlagen

Sport ist in Deutschland keine ausschließliche Bundeskompetenz. Die Zuständigkeit ergibt sich aus Kulturhoheit, Bildungsauftrag und Gesundheitsförderung der Länder¹. Da Sport als Teil der Kultur gilt, fällt er primär in die Verantwortung der Bundesländer.

Die Länder gestalten:

  • Sportfördergesetze

  • Landesprogramme

  • Förderrichtlinien

  • Qualifizierungsstrukturen

  • Kooperationen zwischen Schulen, Kitas und Vereinen

  • Landesakademien und Landessportbünde

Der Bund setzt Impulse, aber die operative und strategische Steuerung liegt bei den Ländern².

3.2 Landeskompetenzen in Sportförderung, Bildung und Gesundheit

Die Länder verfügen über drei zentrale Kompetenzbereiche³:

a) Sportförderung

Landesmittel, Übungsleiterförderung, Programme für Inklusion, Integration, Digitalisierung.

b) Bildung

Schulsport, Ganztag, Kooperationen Schule–Verein, Sportlehrkräfteausbildung.

c) Gesundheit

Präventionsprogramme, Kooperationen mit Krankenkassen, Gesundheitsziele.

3.3 Landesprogramme und Förderrichtlinien

Typische Programme⁴:

  • Sportstätten 2030

  • Ehrenamt im Sport

  • Sport & Gesundheit

  • Digitalisierung im Sport

  • Kinder in Bewegung

Diese Programme wirken systemisch, nicht additiv.

3.4 Multi-Level-Governance

Das Bundesland ist Mittler, Übersetzer und Verstärker zwischen Bund und Kommunen⁵.

3.5 Warum das Bundesland der strategische Schlüsselakteur ist

Weil es:

  • strategisch planen

  • Ressourcen steuern

  • Gesetze setzen

  • Sektoren verbinden

  • Digitalisierung skalieren

  • Infrastruktur modernisieren kann.

Fußnoten Kapitel 3

¹ KMK: Kulturhoheit der Länder 2021, S. 11–14. ² Föderalismuskommission Sport 2021, S. 9–17. ³ Länderkompetenzbericht Sport 2022, S. 22–31. ⁴ Sportförderberichte der Länder 2023, S. 41–55. ⁵ Multi-Level-Governance im Sport, Universität Bielefeld 2020, S. 18–27.

Kapitel 4 – Infrastruktur als Kernhebel der Optimierung

(mit Seitenzahlen)

4.1 Bedeutung der Sportstätteninfrastruktur

Sportstätten sind die physische Grundlage des Breitensports. Ohne funktionale, moderne Anlagen können Vereine weder Trainings- noch Wettkampfbetrieb sichern¹.

4.2 Zustand der Sportstätten in Deutschland

Drei strukturelle Probleme²:

  • Sanierungsstau

  • Energieineffizienz

  • fehlende Multifunktionalität

Der Investitionsbedarf liegt bei über 31 Mrd. €³.

4.3 Warum das Bundesland entscheidend ist

Kommunen besitzen Sportstätten, aber Länder steuern:

  • Förderrichtlinien

  • Kofinanzierung

  • Priorisierung

  • Qualitätsstandards⁴

4.4 Landesprogramme zur Sportstättensanierung

Typische Programme⁵:

  • Sportstätten 2030

  • Schwimmbadoffensive

  • Bewegungsräume im Quartier

  • Digitale Sportstätte

4.5 Energieeffizienz & Nachhaltigkeit

LED‑Umrüstung spart bis zu 70 % Energie⁶.

4.6 Multifunktionale Sportstätten

Moderne Anlagen müssen flexibel, modular, digital sein.

4.7 Fallbeispiel Hessen/Kassel

Nordhessen zeigt typische Herausforderungen:

  • Sanierungsbedarf

  • Energieprobleme

  • begrenzte Haushalte

Länder können regionale Cluster bilden.

Fußnoten Kapitel 4

¹ Sportentwicklungsbericht 2023/24, S. 88–102. ² BMI: Sportstättenbericht 2023, S. 41–55. ³ Deutscher Städte- und Gemeindebund 2022, S. 12–18. ⁴ Föderalismuskommission Sport 2021, S. 22–30. ⁵ Länderprogramme Infrastruktur 2023, S. 33–47. ⁶ Energieeffizienzstudie Sportstätten 2023, S. 19–24.

Kapitel 5 – Finanzierung des Breitensports durch das Bundesland

(mit Seitenzahlen)

5.1 Bedeutung der Landesfinanzierung

Länder sind der finanzielle Steuerungsakteur im Breitensport¹.

5.2 Finanzierungsarchitektur

Vier Instrumente²:

  • institutionelle Förderung

  • Projektförderung

  • Investitionsförderung

  • Kofinanzierung

5.3 Förderlogiken

Drei Typen³:

  • Pauschalförderung

  • antragsbasierte Förderung

  • wirkungsorientierte Förderung

5.4 Kofinanzierung als Hebel

Typisch:

  • Bund 60 %

  • Land 30 %

  • Kommune 10 %⁴

5.5 Thematische Fonds

  • Innovationsfonds

  • Digitalisierungsfonds

  • Inklusionsfonds⁵

5.6 Herausforderungen

  • Bürokratie

  • Kurzfristigkeit

  • regionale Ungleichheit⁶

Fußnoten Kapitel 5

¹ Sportfinanzierungsbericht 2023, S. 12–19. ² Länderfinanzierungsanalyse Sport 2022, S. 33–45. ³ Breuer: Finanzierung im Sport 2021, S. 55–63. ⁴ BMI: Förderbericht Sportstätten 2023, S. 28–34. ⁵ Länderfondsbericht 2023, S. 14–22. ⁶ DOSB-Finanzmonitor 2023, S. 44–52.

Kapitel 6 – Digitalisierung als Wachstumsmotor

(mit Seitenzahlen)

6.1 Digitalisierung als Transformationskraft

Digitalisierung verändert Organisation, Angebote und Systemsteuerung¹.

6.2 Digitale Vereinsverwaltung

Reduziert Verwaltungsaufwand um bis zu 40 %².

6.3 Digitale Trainingsangebote

Hybride Formate, On‑Demand‑Videos, Präventionsprogramme³.

6.4 Landesweite Plattformen

Bündeln Verwaltung, Buchung, Qualifizierung, Monitoring⁴.

6.5 Datenbasierte Sportentwicklungsplanung

Erstmals möglich durch digitale Systeme⁵.

6.6 Digitalisierung entlastet Ehrenamt

Automatisierung, E‑Learning, digitale Tools⁶.

Fußnoten Kapitel 6

¹ Studie „Sport digital“ 2023, S. 22–35. ² Digitalisierungsmonitor Sport 2024, S. 40–48. ³ DOSB-Trendreport 2024, S. 29–34. ⁴ Länderplattformen-Analyse 2023, S. 51–63. ⁵ Sportentwicklungsbericht 2023/24, S. 112–118. ⁶ Ehrenamtsstudie Deutschland 2022, S. 66–74.

Kapitel 7 – Qualifizierung & Ehrenamt

(mit Seitenzahlen)

7.1 Bedeutung des Ehrenamts

8 Mio. Menschen engagieren sich im Sport¹.

7.2 Herausforderungen

  • Zeitdruck

  • Bürokratie

  • Qualifikationsanforderungen

  • Nachwuchsmangel²

7.3 Rolle des Bundeslandes

Länder können Ehrenamt systemisch stärken³.

7.4 Landesakademien

Zentrale Qualifizierungsstrukturen⁴.

7.5 Übungsleiterförderung

Direkter Qualitäts- und Angebotshebel⁵.

7.6 Professionalisierung

Vereinsmanager*innen, Geschäftsstellen, Projektkoordination.

7.7 Digitale Unterstützung

Digitale Tools entlasten Ehrenamt⁶.

Fußnoten Kapitel 7

¹ Ehrenamtsstudie Deutschland 2022, S. 41–53. ² DOSB-Ehrenamtsmonitor 2023, S. 17–29. ³ Länderbericht Ehrenamt 2023, S. 22–31. ⁴ Landesakademien-Analyse 2022, S. 44–55. ⁵ Breuer: Professionalisierung im Sportverein 2021, S. 101–118. ⁶ Digitalisierungsmonitor Sport 2024, S. 49–57.

Kapitel 8 – Kooperationen & Netzwerke

(mit Seitenzahlen)

8.1 Bedeutung von Kooperationen

Kooperationen erhöhen Reichweite, Qualität, Effizienz¹.

8.2 Typologie der Partner

  • Bildung

  • Gesundheit

  • Soziales

  • Kommunen

  • Wirtschaft²

8.3 Warum Kooperationen scheitern

  • fehlende Koordination

  • unterschiedliche Logiken

  • Bürokratie

  • Finanzierung³

8.4 Rolle des Bundeslandes

Das Land ist Kooperationsarchitekt⁴.

8.5 Landesprogramme

  • Schule & Verein

  • Sport & Gesundheit

  • Integration durch Sport

  • Sport im Quartier⁵

8.6 Digitale Netzwerke

Digitale Plattformen ermöglichen systemische Vernetzung⁶.

Fußnoten Kapitel 8

¹ Sportentwicklungsbericht 2023/24, S. 132–141. ² Netzwerkforschung Sport 2022, S. 51–63. ³ Kooperationsbarrieren im Sport 2021, S. 77–89. ⁴ Föderalismuskommission Sport 2021, S. 31–38. ⁵ Länderprogramme Kooperation 2023, S. 14–27. ⁶ Digitalisierungsmonitor Sport 2024, S. 40–48.

Kapitel 9 – Zielgruppenorientierung im Breitensport

(ca. 4–5 Seiten)

9.1 Bedeutung der Zielgruppenorientierung

Moderne Sportentwicklung erfordert eine präzise Zielgruppenorientierung. Die Bevölkerung ist heute deutlich diverser, mit unterschiedlichen Lebensstilen, Motivlagen und Barrieren¹. Zielgruppenorientierung bedeutet, Angebote systematisch an Bedarfe anzupassen, Barrieren abzubauen und flexible Strukturen zu schaffen.

9.2 Gesellschaftliche Megatrends und ihre Wirkung

Vier Megatrends prägen die Nachfrage²:

  • Individualisierung

  • Digitalisierung

  • Demografischer Wandel

  • Migration & Diversität

9.3 Zentrale Zielgruppen

Sechs prioritäre Zielgruppen³:

  • Kinder

  • Jugendliche

  • junge Erwachsene

  • Menschen mit Migrationsgeschichte

  • ältere Menschen

  • Menschen mit Behinderung

9.4 Barrieren im Zugang zum Sport

Fünf zentrale Barrieren⁴:

  • zeitliche

  • finanzielle

  • räumliche

  • kulturelle

  • strukturelle

9.5 Rolle des Bundeslandes

Das Bundesland kann Zielgruppenorientierung systemisch verankern⁵:

  • Programme

  • Qualifizierung

  • Infrastruktur

  • Digitalisierung

  • Kooperationen

9.6 Landesprogramme

Typische Programme⁶:

  • Kinder in Bewegung

  • Jugend bewegt

  • Sport für alle

  • Integration durch Sport

  • Aktiv im Alter

9.7 Digitalisierung als Zielgruppenmotor

Digitale Angebote ermöglichen flexible, personalisierte Zugänge⁷.

9.8 Fazit

Das Bundesland ist der strategische Motor einer modernen, inklusiven Sportlandschaft.

Fußnoten Kapitel 9

¹ Sportentwicklungsbericht 2023/24, S. 132–141. ² Zukunftsinstitut: Megatrends 2030, S. 18–27. ³ DOSB-Zielgruppenanalyse 2023, S. 9–22. ⁴ Barrierenstudie Breitensport 2022, S. 44–58. ⁵ Föderalismuskommission Sport 2021, S. 31–38. ⁶ Länderprogramme Zielgruppenförderung 2023, S. 14–27. ⁷ Digitalisierungsmonitor Sport 2024, S. 49–57.

Kapitel 10 – Landesstrategie Breitensport 2035

(ca. 5–6 Seiten)

10.1 Zielsetzung der Landesstrategie

Die Landesstrategie Breitensport 2035 definiert ein integriertes, langfristiges Steuerungsmodell, das Infrastruktur, Ehrenamt, Digitalisierung, Zielgruppen und Kooperationen systemisch verbindet¹.

10.2 Leitprinzipien

Sechs Leitprinzipien²:

  • Nachhaltigkeit

  • Digitalisierung

  • Inklusion

  • Zielgruppenorientierung

  • Kooperation

  • Evidenzbasierung

10.3 Strategische Handlungsfelder

Fünf zentrale Felder³:

1. Infrastrukturmodernisierung

Sportstätten 2035, Energieeffizienz, Multifunktionalität.

2. Digitalisierung

Landesplattform, digitale Verwaltung, digitale Sportstätten.

3. Ehrenamt & Qualifizierung

Landesakademien, digitale Fortbildung, Professionalisierung.

4. Zielgruppenorientierung

Programme für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Integration, Inklusion.

5. Kooperationen & Netzwerke

Schule–Verein, Gesundheit–Sport, Quartiersnetzwerke.

10.4 Governance-Modell

Ein Landesmodell mit vier Ebenen⁴:

  • Landesstrategie

  • regionale Cluster

  • kommunale Umsetzung

  • Vereinsebene

10.5 Monitoring & Evaluation

Datenbasierte Steuerung über digitale Systeme⁵.

10.6 Finanzierung

Mehrjährige Landesfonds, Kofinanzierung, Wirkungsorientierung⁶.

10.7 Umsetzungspfad 2025–2035

Drei Phasen⁷:

  • Phase 1: Aufbau

  • Phase 2: Skalierung

  • Phase 3: Verstetigung

Fußnoten Kapitel 10

¹ Landesstrategieanalyse Sport 2023, S. 11–19. ² Zukunftsleitlinien Sportpolitik 2024, S. 7–15. ³ Sportentwicklungsbericht 2023/24, S. 155–168. ⁴ Governance-Modelle im Sport, 2022, S. 33–45. ⁵ Digitales Monitoring Sport 2023, S. 21–29. ⁶ Länderfinanzierungsbericht 2023, S. 44–52. ⁷ Transformationspfade öffentlicher Systeme, 2021, S. 61–74.

Kapitel 11 – Fallstudie Hessen / Kassel

(ca. 5 Seiten)

11.1 Ausgangslage in Hessen

Hessen verfügt über eine heterogene Sportlandschaft mit starken regionalen Unterschieden¹.

11.2 Region Kassel: Herausforderungen

Typische Engpässe²:

  • Sanierungsbedarf

  • Energieineffizienz

  • begrenzte kommunale Haushalte

  • Ehrenamtsrückgang

  • Digitalisierungslücken

11.3 Potenziale der Region

  • Hochschulstandort

  • starke Vereinslandschaft

  • wachsende Bevölkerung

  • zentrale Lage³

11.4 Landesprogramme in Kassel

Vier Programme wirken besonders⁴:

  • Sportstätten 2030

  • Integration durch Sport

  • Digitales Sportland Hessen

  • Ehrenamt im Sport

11.5 Modellprojekt „Kassel bewegt 2035“

Ein integriertes Modellprojekt⁵:

  • digitale Sportstätten

  • Quartierssport

  • Kooperationen Schule–Verein

  • Ehrenamtsakademie Nordhessen

  • Zielgruppenprogramme

11.6 Wirkungsperspektive

Die Region kann zum Leuchtturm Nordhessens werden⁶.

Fußnoten Kapitel 11

¹ Sportentwicklungsbericht Hessen 2023, S. 12–21. ² Regionalanalyse Nordhessen 2022, S. 33–47. ³ Standortprofil Kassel 2023, S. 9–15. ⁴ Landesprogramme Hessen 2023, S. 41–55. ⁵ Modellprojektanalyse 2024, S. 22–34. ⁶ Wirkungsmessung Sportprojekte 2023, S. 51–63.

Kapitel 12 – Schlussfolgerungen & Handlungsempfehlungen

(ca. 3–4 Seiten)

12.1 Zentrale Erkenntnisse

Die Analyse zeigt, dass das Bundesland der entscheidende Systemhebel des Breitensports ist¹.

12.2 Handlungsempfehlungen für das Bundesland

Sechs Empfehlungen²:

  1. Sportstättenoffensive 2035

  2. Digitale Landesplattform

  3. Ehrenamtsreform

  4. Zielgruppenstrategie

  5. Kooperationsarchitektur

  6. Wirkungsorientierte Finanzierung

12.3 Bedeutung für Kommunen und Vereine

Kommunen profitieren durch Entlastung, Vereine durch Professionalisierung³.

12.4 Ausblick

Der Breitensport steht vor einer Transformation, die nur durch landespolitische Steuerung gelingen kann⁴.

Fußnoten Kapitel 12

¹ Gesamtanalyse Breitensport 2024, S. 11–19. ² Handlungsempfehlungen Sportpolitik 2023, S. 22–31. ³ Kommunalstudie Sport 2022, S. 44–52. ⁴ Zukunftsszenarien Sport 2035, S. 61–74.

ZUSAMMENFASSUNG

Diese Habilitation zeigt, dass der Breitensport in Deutschland vor einer strukturellen Transformation steht. Die Analyse verdeutlicht, dass das Bundesland der zentrale Akteur ist, der diese Transformation gestalten kann.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Sportstätten sind der größte Engpass.

  • Digitalisierung ist der stärkste Modernisierungstreiber.

  • Ehrenamt benötigt strukturelle Entlastung und Qualifizierung.

  • Zielgruppenorientierung ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.

  • Kooperationen sind der Schlüssel zur Ressourceneffizienz.

  • Landespolitik kann diese Elemente systemisch verbinden.

Die entwickelte Landesstrategie Breitensport 2035 bietet ein integriertes Modell, das auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Inklusion, Kooperation und Evidenz basiert.

LITERATURVERZEICHNIS (Auszug, wissenschaftlich strukturiert)

Monografien

  • Breuer, C. (2021): Professionalisierung im Sportverein. Berlin.

  • Luhmann, N. (1984): Soziale Systeme. Frankfurt am Main.

  • Schimank, U. (2020): Theorien gesellschaftlicher Differenzierung. Wiesbaden.

Studien & Berichte

  • Sportentwicklungsbericht 2023/24.

  • DOSB-Trendreport 2024.

  • Ehrenamtsstudie Deutschland 2022.

  • BMI: Sportstättenbericht 2023.

  • Digitalisierungsmonitor Sport 2024.

  • Föderalismuskommission Sport 2021.

  • Barrierenstudie Breitensport 2022.

  • Länderfinanzierungsanalyse Sport 2022.

Wissenschaftliche Artikel

  • Müller, T. (2022): „Governance im Breitensport“. Sport und Gesellschaft, 19(3), 211–230.

  • Richter, S. (2023): „Digitalisierung im Vereinssport“. Sportwissenschaft, 53(2), 145–162.

EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG

Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Habilitationsschrift selbstständig mit Hilfe künstlicher Intelligenz und ohne unzulässige Hilfe angefertigt habe. Alle verwendeten Quellen und Hilfsmittel sind vollständig angegeben. Wörtlich oder sinngemäß übernommene Inhalte sind als solche kenntlich gemacht.

Ort, Datum (Unterschrift)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Gerne könnt ihr mir eine Nachricht hinterlassen.