🟦 1. Dividendenmodell (laufende Ausschüttungen)
Das Unternehmen bleibt im Portfolio, aber zahlt jährlich Gewinne aus.
Vorteile:
Stabil, planbar
Keine Abhängigkeit von Marktzyklen
Perfekt für Landesfonds und Hochschulen
Beispiel: Ein KI‑Start‑up zahlt 3–7 % Dividende pro Jahr → stetige Einnahmen für Hessen Kapital oder die Hochschule.
🟩 2. „Evergreen“-Modell (dauerhafte Beteiligung)
Der Fonds verkauft nie, sondern hält die Beteiligung dauerhaft.
Vorteile:
Langfristige Wertsteigerung
Politisch stabil (keine hektischen Verkäufe)
Passt perfekt zu Hochschulen und Landesfonds
Beispiel: Stanford, MIT, Harvard halten Beteiligungen oft 20–40 Jahre.
🟧 3. Lizenz‑ und IP‑Modell (Wertschöpfung ohne Verkauf)
Die Hochschule oder der Fonds verdient über:
Lizenzen
Patente
Nutzungsrechte
Technologietransfer
Vorteile:
Kein Verkauf nötig
Hochschulen behalten Kontrolle
Extrem stabil
Beispiel: ETH Zürich verdient jährlich >100 Mio. CHF über IP‑Lizenzen – ohne Exits.
🟥 4. Revenue‑Share‑Modell (Umsatzbeteiligung)
Statt Exit erhält der Fonds einen Anteil am Umsatz.
Vorteile:
Perfekt für junge Firmen
Kein Druck auf Verkauf
Planbare Einnahmen
Beispiel: 5 % Umsatzbeteiligung über 10 Jahre → oft höher als ein einmaliger Exit.
🟪 5. Buyback‑Modell (Rückkauf durch das Start‑up)
Das Start‑up kauft die Anteile selbst zurück – ohne Exit an Dritte.
Vorteile:
Unternehmen bleibt unabhängig
Fonds erhält Liquidität
Politisch unproblematisch
Beispiel: Start‑up kauft 20 % Beteiligung über 5 Jahre zurück → planbare Cashflows.
🎯 Was bedeutet das für dein Hessen‑Modell?
Für Hessen Kapital (Landesfonds):
Kein Exit nötig
Einnahmen über Dividenden, Umsatzbeteiligungen, Buybacks
Stabiler als klassische VC‑Modelle
Politisch perfekt: keine „Start‑up‑Verkäufe ins Ausland“
Für Hochschulen (5‑Säulen‑Modell):
IP‑Lizenzen
Beteiligungen
Revenue‑Share
Dauerhafte Vermögensbildung (Endowment‑Modell)
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