Sondervermögen Infrastruktur Hessen daraus soll das finanziert werden. Investitionssumme 800 Millionen Euro. 160 Millionen Eigenkapital notwendig+Fördergelder+KfW Kredit
Hessen gesamt: 7,4 Mrd. €
Kommunen: 4,7 Mrd. €
Land: 1,8 Mrd. €
Krankenhäuser: 0,95 Mrd. €
Kassel Stadt: ca. 116 Mio. €
Landkreis Kassel: ca. 39 Mio. €
Kurzantwort: Eine Volloptimierung von Kassel‑Calden inklusive kompletter Verkehrsinfrastruktur kostet realistisch €500–800 Mio.; das Paket teilt sich in ein Basis‑Transformationspaket €250–350 Mio. (Cargo, MRO, Gewerbe, Terminal, Digitalisierung) und Infrastruktur‑Bausteine €200–500 Mio. (Straßen, Lkw‑Ring, Intermodal, Schiene). Für Genehmigungen und Entgeltfragen sind Luftverkehrs‑ und Planungs‑Regularien frühzeitig zu klären
Ziel: Vollausgestattetes, zukunftssicheres Basis‑Airport‑Paket, das Cargo‑Durchsatz, MRO‑Fähigkeiten und Gewerbe‑Erlöse auf Premiumniveau ermöglicht. Fokus auf maximale Verfügbarkeit, kurze Durchlaufzeiten, hohe Automatisierung, regulatorische Compliance und Energieautarkie.Hallen und Luftseitige Infrastruktur
Fläche: 25.000 m² beheizte Umschlagfläche; modulare Zonen (Inbound, Outbound, Cross‑Dock, Buffer).
Durchsatzkapazität: Design für 500–1.000 t/Tag Peak‑Sorter‑Kapazität; Rampen für simultane Be‑/Entladung von 6–8 Frachtflugzeugen.
Bauweise: freitragende Hallen mit 12–16 m lichter Höhe, Schwerlastboden (≥10 t/m²), integrierte LKW‑Rampen mit Leveler.
Hangars: 3 freitragende Hangars je 4.500–6.000 m² (A320/B737‑tauglich), mit 30–40 t Kran, Bodenlastzonen, integrierter Lackierkabine als Option.
Werkstätten: Avionik‑Shop, Composite‑Repair, Hydraulik‑Shop, Fahrwerk‑Shop, Motoren‑Vorbereitungsbereich.
Spezialinfrastruktur: Engine test cell oder mobile Teststände; NDT‑Prüfstände; EASA Part‑145 konforme Werkstattlogistik.
Vorfeld und Abstellflächen
Standplätze: mind. 6 Frachtstandplätze mit 60 m Abstand; befestigte LKW‑Vorplätze mit Umschlagzonen.
De‑icing und Fueling: beheizte De‑icing‑Pad; hydrantfähige Tankinfrastruktur oder schnelle Hydrant‑Anbindung für effiziente Turnarounds.
Material Handling und Logistiktechnik
Sorter und Automatisierung
Halb‑ bis vollautomatischer Paletten/ULD‑Sorter mit Throughput 1.000 ULD/h; integrierte WMS‑Schnittstelle; automatische Labeling/Weighing.
Lagertechnik
Hochregal‑System bis 12–15 m, automatisierte Shuttle‑Regale für Express‑Lager, Temperaturzonen (−25°C, 2–8°C, 15–25°C) für Pharma/Perishables.
Flurförderzeuge und Handling
Fleet aus elektrischen Reach‑Stackern, Container‑Liftern, ULD‑Loadern, elektrische Palettenhubwagen; AOG‑Rapid‑Response‑Kits.
Security Screening
CT‑Scanner für Unit Load Devices, EDS‑Gateways, X‑Ray‑Screening für LKW, automatische CCTV‑Analytics, Access Control mit biometrischen Gates.
IT, Prozesse und digitale Infrastruktur
Core Systems
WMS + TMS integriert; Cargo Community System (CCS) für Echtzeit‑Zoll‑Kommunikation; API für Integratoren (DHL, UPS, 3PL).
Operational Tech
Predictive Maintenance Plattform für MRO‑Assets; Digital Twin für Vorfeld‑Kapazitätsplanung; Turnaround Management System mit Slot‑Optimierung.
Cybersecurity und Data Governance
ISO‑27001 konforme Architektur, redundante Rechenzentren, role‑based access, Audit‑Trails für regulatorische Nachweise.
Customer Interfaces
Self‑service Portale für Spediteure, Track & Trace, E‑Booking, SLA‑Dashboards.
Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit
Erneuerbare Energie
PV‑Dachinstallation 2–5 MWp (abhängig Hallendachfläche) mit Batteriespeicher 2–5 MWh für Peak‑Shaving.
PPA‑Modelle für Reststrom, Net‑Metering und Lastmanagement.
Emissionen und Lärm
Elektrische Flurförderzeuge, Wärmerückgewinnung in Hallen, Lärmschutzwälle und aktive Schallschutzfenster für angrenzende Gemeinden.
Wasser und Abfall
Regenwasserrückhaltung, Öl‑/Kraftstoffabscheider, Recycling‑Zonen für Gefahrstoffe, umweltgerechte Entsorgung von Lack‑/Chemikalienabfällen.
Betrieb, Personal und Zertifizierungen
Staffing
Schichtbetrieb 24/7 für Cargo; MRO‑Schichten mit zertifizierten A&P‑Technikern; dediziertes AOG‑Team.
Zertifizierungen
EASA Part‑145 für MRO; AEO‑Status für Zollvereinfachungen; ISO‑9001 und ISO‑14001 für Qualitäts‑ und Umweltmanagement.
Sicherheitsinfrastruktur
Brandbekämpfungssysteme (Foam‑/Water‑Mist), automatische Löschanlagen in Hangars, Evakuierungs‑ und Notfallpläne, regelmäßige Notfallübungen.
KPIs Best Case und Auswirkungen auf CAPEX/OPEX
Kern‑KPIs
Cargo‑Durchsatz Ziel: ≥500 t/Tag Peak; Hangar‑Auslastung Ziel: ≥60% nach 24 Monaten; Hallenvermietung Ziel: ≥70% nach 36 Monaten.
Finanzielle Wirkung
CAPEX‑Premium: Best‑in‑class Ausstattung erhöht CAPEX gegenüber Baseline um ~25–40% für die jeweiligen Bausteine.
OPEX‑Effekte: Höhere Automatisierung senkt variable Personalkosten; Energieinvestitionen reduzieren langfristig Energiekosten und CO₂‑Risiko.
Umsetzungsempfehlung und nächste Schritte
Priorisierung: Zuerst Cargo Pilot + Customs + Vorfeld; parallel MRO Hangar Shell und IT‑Core.
Beschaffungsstrategie: EPC‑Festpreisverträge für Hallen; Leasing/Operating‑Leasing für teure Sorter und Handling‑Fleet; PPA für PV.
Deliverable ich liefere: detailliertes technisches Spec‑Sheet für Cargo Terminal, MRO Hangar und Energiepaket inklusive Stücklisten, Leistungskennzahlen und grober Kostenaufschlüsselung.
Vollständige Langfassung Best Case Ausstattung und Umsetzung für Cargo, MRO und Non‑Aero am Flughafen Kassel‑Calden
Diese Langfassung beschreibt detailliert die Best‑in‑Class‑Ausstattung, technische Spezifikationen, Stücklisten, CAPEX‑ und OPEX‑Schätzungen, Zeitplan, Beschaffungsstrategie, Personalbedarf, regulatorische Anforderungen, Erlösmodell, Sensitivitäten, Risiken und ein konkretes Set an Deliverables für die Umsetzung eines Premium‑Cargo‑ und MRO‑Clusters am Standort Kassel‑Calden. Ziel ist ein marktfähiges, skalierbares Aviation‑Cluster mit hoher Automatisierung, regulatorischer Konformität und nachhaltiger Energieversorgung.
Diese Langfassung beschreibt detailliert die Best‑in‑Class‑Ausstattung, technische Spezifikationen, Stücklisten, CAPEX‑ und OPEX‑Schätzungen, Zeitplan, Beschaffungsstrategie, Personalbedarf, regulatorische Anforderungen, Erlösmodell, Sensitivitäten, Risiken und ein konkretes Set an Deliverables für die Umsetzung eines Premium‑Cargo‑ und MRO‑Clusters am Standort Kassel‑Calden. Ziel ist ein marktfähiges, skalierbares Aviation‑Cluster mit hoher Automatisierung, regulatorischer Konformität und nachhaltiger Energieversorgung.
Executive Summary
Ziel: Aufbau eines voll ausgestatteten Cargo Terminals (25 000 m²), eines MRO‑Campus mit drei Base‑Hangars, eines intermodalen Vorplatzes und eines digitalen Betriebszentrums.
Best Case CAPEX Schätzung: ≈ €150–220M für Core‑Package Cargo + MRO + Vorfeld + IT + Energie im Premiumausbau; Erweiterungen und optionale Engine‑Cell oder Bahnhof sind zusätzlich.
Zeitplan Best Case: Pilotbetrieb Cargo innerhalb 12 Monate, MRO Phase 1 in 18 Monate, volle Betriebsfähigkeit der Kernfunktionen in 24–36 Monate.
Finanzielle Zielgrößen: Zielumsatz Stabilbetrieb €40–80M/Jahr aus Non‑Aero und MRO; EBITDA‑Marge Non‑Aero 30–40%; MRO EBITDA 10–25% je nach Segment.
Ziel: Aufbau eines voll ausgestatteten Cargo Terminals (25 000 m²), eines MRO‑Campus mit drei Base‑Hangars, eines intermodalen Vorplatzes und eines digitalen Betriebszentrums.
Best Case CAPEX Schätzung: ≈ €150–220M für Core‑Package Cargo + MRO + Vorfeld + IT + Energie im Premiumausbau; Erweiterungen und optionale Engine‑Cell oder Bahnhof sind zusätzlich.
Zeitplan Best Case: Pilotbetrieb Cargo innerhalb 12 Monate, MRO Phase 1 in 18 Monate, volle Betriebsfähigkeit der Kernfunktionen in 24–36 Monate.
Finanzielle Zielgrößen: Zielumsatz Stabilbetrieb €40–80M/Jahr aus Non‑Aero und MRO; EBITDA‑Marge Non‑Aero 30–40%; MRO EBITDA 10–25% je nach Segment.
1 Technische Spezifikation Cargo Terminal und Material Handling
Gebäude und Flächen
Hallenfläche 25 000 m² beheizt; lichte Höhe 12–16 m; Schwerlastboden mit Tragfähigkeit ≥10 t/m²; modulare Trennwände für flexible Zonen.
Zonenaufteilung Inbound, Outbound, Cross‑Dock, Buffer, Express/Pharma, Kühlkettenzonen mit separaten Zugängen.
LKW‑Rampen 8–12 Leveler‑Rampen mit direkter Anbindung an Sorter und Cross‑Dock.
Zoll‑Area gesicherte AEO‑konforme Fast‑Track‑Zone mit separater Zufahrt und gesicherter CCTV‑Überwachung.
Sicherheitszonen Perimeter Fence, Access Control, biometrische Gates für kritische Bereiche.
Hallenfläche 25 000 m² beheizt; lichte Höhe 12–16 m; Schwerlastboden mit Tragfähigkeit ≥10 t/m²; modulare Trennwände für flexible Zonen.
Zonenaufteilung Inbound, Outbound, Cross‑Dock, Buffer, Express/Pharma, Kühlkettenzonen mit separaten Zugängen.
LKW‑Rampen 8–12 Leveler‑Rampen mit direkter Anbindung an Sorter und Cross‑Dock.
Zoll‑Area gesicherte AEO‑konforme Fast‑Track‑Zone mit separater Zufahrt und gesicherter CCTV‑Überwachung.
Sicherheitszonen Perimeter Fence, Access Control, biometrische Gates für kritische Bereiche.
Material Handling Systeme Stückliste und Leistungsdaten
ULD/Paletten Sorter halb‑ bis vollautomatisch, Throughput ≥1 000 ULD/h, integrierte Weighing/Labeling Units.
AS/RS Hochregal Shuttle für Expresslager, Kapazität 5 000–10 000 Palettenplätze, Temperaturzonen für Pharma und Perishables.
CT‑Scanner für ULDs 2 Gates; EDS‑Gateways für LKW 2 Gates; automatische Explosivstoff‑Screening Integration.
Flurförderzeuge elektrische Reach‑Stacker 6 Stk.; elektrische Container‑Lifter 4 Stk.; elektrische Palettenhubwagen 12 Stk.
WMS + TMS + CCS Cloud‑basiert, API‑Schnittstellen zu Integratoren, Echtzeit‑Track & Trace, SLA‑Dashboards.
ULD/Paletten Sorter halb‑ bis vollautomatisch, Throughput ≥1 000 ULD/h, integrierte Weighing/Labeling Units.
AS/RS Hochregal Shuttle für Expresslager, Kapazität 5 000–10 000 Palettenplätze, Temperaturzonen für Pharma und Perishables.
CT‑Scanner für ULDs 2 Gates; EDS‑Gateways für LKW 2 Gates; automatische Explosivstoff‑Screening Integration.
Flurförderzeuge elektrische Reach‑Stacker 6 Stk.; elektrische Container‑Lifter 4 Stk.; elektrische Palettenhubwagen 12 Stk.
WMS + TMS + CCS Cloud‑basiert, API‑Schnittstellen zu Integratoren, Echtzeit‑Track & Trace, SLA‑Dashboards.
Klima und Kühlketten
Temperaturzonen −25°C, 2–8°C, 15–25°C; redundante Kühlaggregate; Monitoring mit Alarmketten.
Pharma‑Compliance GDP konforme Lagerbereiche, dokumentierte Temperaturaufzeichnungen, kalibrierte Sensorik.
Temperaturzonen −25°C, 2–8°C, 15–25°C; redundante Kühlaggregate; Monitoring mit Alarmketten.
Pharma‑Compliance GDP konforme Lagerbereiche, dokumentierte Temperaturaufzeichnungen, kalibrierte Sensorik.
Sicherheit und Umweltschutz
CT‑Screening für ULDs; CCTV mit Analytics; Access Control; Brandmeldesystem mit Foam und Water‑Mist in kritischen Bereichen.
Umwelttechnik Ölabscheider, Regenwasserrückhaltung, Gefahrstofflager mit Auffangwannen, Abfallmanagement für Gefahrstoffe.
CT‑Screening für ULDs; CCTV mit Analytics; Access Control; Brandmeldesystem mit Foam und Water‑Mist in kritischen Bereichen.
Umwelttechnik Ölabscheider, Regenwasserrückhaltung, Gefahrstofflager mit Auffangwannen, Abfallmanagement für Gefahrstoffe.
2 Technische Spezifikation MRO Campus
Hangars und Werkstätten
Hangars 3 × freitragende Hangars je 4 500–6 000 m², Spannweiten für A320/B737, Bodenlastzonen, 30–40 t Kran pro Hangar.
Werkstätten Avionik, Composite, Hydraulik, Fahrwerk, Paint Booth optional; Ersatzteillager 1 500–3 000 m² klimatisiert.
Test‑Infrastruktur NDT‑Stationen, mobile Engine‑Handling‑Sets; Option Engine‑Test‑Cell bei Ausbau.
Hangars 3 × freitragende Hangars je 4 500–6 000 m², Spannweiten für A320/B737, Bodenlastzonen, 30–40 t Kran pro Hangar.
Werkstätten Avionik, Composite, Hydraulik, Fahrwerk, Paint Booth optional; Ersatzteillager 1 500–3 000 m² klimatisiert.
Test‑Infrastruktur NDT‑Stationen, mobile Engine‑Handling‑Sets; Option Engine‑Test‑Cell bei Ausbau.
Ausrüstung Kernstückliste
Avionik Testbenches 3 Sets; Composite Repair Tools; NDT Equipment (Ultraschall, Eddy Current); Fahrwerkheber 2 Sets.
MRO‑ERP mit EASA konformer Dokumentation, Digital Maintenance Log, Tool‑Tracking.
Werkstattlogistik automatisierte Teileverwaltung, Kanban‑System, PBH Schnittstellen.
Avionik Testbenches 3 Sets; Composite Repair Tools; NDT Equipment (Ultraschall, Eddy Current); Fahrwerkheber 2 Sets.
MRO‑ERP mit EASA konformer Dokumentation, Digital Maintenance Log, Tool‑Tracking.
Werkstattlogistik automatisierte Teileverwaltung, Kanban‑System, PBH Schnittstellen.
Zertifizierung und Qualität
EASA Part‑145 Zulassung Roadmap; Quality Management ISO‑9001; Umweltmanagement ISO‑14001; Safety Management System.
Training Schulungszentrum für Techniker, recurrent training, Type‑Ratings für spezifische Aufgaben.
EASA Part‑145 Zulassung Roadmap; Quality Management ISO‑9001; Umweltmanagement ISO‑14001; Safety Management System.
Training Schulungszentrum für Techniker, recurrent training, Type‑Ratings für spezifische Aufgaben.
3 Vorfeld, Abstellflächen, Handling Services und Turnaround
Vorfeld und Abstellflächen
Standplätze mind. 6 Frachtstandplätze mit 60 m Abstand; befestigte LKW‑Vorplätze; separate Crew/Driver Areas.
De‑icing beheiztes De‑icing‑Pad mit Auffangsystem und umweltgerechter Entsorgung.
Fueling hydrantfähige Tankinfrastruktur oder schnelle Hydrant‑Anbindung; redundante Versorgungspunkte.
Standplätze mind. 6 Frachtstandplätze mit 60 m Abstand; befestigte LKW‑Vorplätze; separate Crew/Driver Areas.
De‑icing beheiztes De‑icing‑Pad mit Auffangsystem und umweltgerechter Entsorgung.
Fueling hydrantfähige Tankinfrastruktur oder schnelle Hydrant‑Anbindung; redundante Versorgungspunkte.
Handling Services
Ground Handling SLA garantierte Turnaround‑Fenster; AOG‑Priority; 24/7 AOG Support.
Fleet elektrische ULD‑Loader, Tractors, mobile GPU/ACUs; Rapid Response Kits für AOG.
Ground Handling SLA garantierte Turnaround‑Fenster; AOG‑Priority; 24/7 AOG Support.
Fleet elektrische ULD‑Loader, Tractors, mobile GPU/ACUs; Rapid Response Kits für AOG.
Turnaround Performance Ziele
Turnaround Zeit Ziel ≤60–90 Minuten Block‑to‑Block für Frachtflüge; SLA‑Messung und Eskalationsprozesse.
Turnaround Zeit Ziel ≤60–90 Minuten Block‑to‑Block für Frachtflüge; SLA‑Messung und Eskalationsprozesse.
4 IT, Automatisierung, Digital Twin und Cybersecurity
Core Systeme und Integrationen
WMS + TMS Cloud‑native, Microservices, API‑First; Integration mit Cargo Community System für Zoll.
Digital Twin Vorfeldkapazitätsplanung, Slot‑Optimierung, Simulation von Peak‑Loads.
Predictive Maintenance IoT‑Sensorik an Hangar‑Kranen, Sorter, Flurförderzeugen; Condition Monitoring.
WMS + TMS Cloud‑native, Microservices, API‑First; Integration mit Cargo Community System für Zoll.
Digital Twin Vorfeldkapazitätsplanung, Slot‑Optimierung, Simulation von Peak‑Loads.
Predictive Maintenance IoT‑Sensorik an Hangar‑Kranen, Sorter, Flurförderzeugen; Condition Monitoring.
Cybersecurity und Compliance
ISO‑27001 konforme Architektur; redundante Rechenzentren; Role‑based Access Control; SIEM und SOC‑Monitoring.
Data Governance Audit‑Trails, Data Retention Policies, GDPR konforme Prozesse.
ISO‑27001 konforme Architektur; redundante Rechenzentren; Role‑based Access Control; SIEM und SOC‑Monitoring.
Data Governance Audit‑Trails, Data Retention Policies, GDPR konforme Prozesse.
Kundenportale und APIs
Self‑Service Portale für Spediteure, E‑Booking, Track & Trace, SLA‑Reporting.
Open APIs für Integratoren, 3PLs und Airlines zur Echtzeitintegration.
Self‑Service Portale für Spediteure, E‑Booking, Track & Trace, SLA‑Reporting.
Open APIs für Integratoren, 3PLs und Airlines zur Echtzeitintegration.
5 Energie, Nachhaltigkeit und Umwelttechnik
Erneuerbare Energie und Speicher
PV‑Dach 2–5 MWp je nach Dachfläche; Batteriespeicher 2–5 MWh; Lastmanagement und Peak‑Shaving.
PPA Modelle zur Reduktion Upfront CAPEX; Option für Community Energy Sharing mit Gewerbepark.
PV‑Dach 2–5 MWp je nach Dachfläche; Batteriespeicher 2–5 MWh; Lastmanagement und Peak‑Shaving.
PPA Modelle zur Reduktion Upfront CAPEX; Option für Community Energy Sharing mit Gewerbepark.
Emissionsminderung und Betriebseffizienz
Elektrische Flurförderzeuge und Wärmerückgewinnung; LED‑Beleuchtung; Smart Metering.
Lärmschutz Erdaufschüttungen, Lärmschutzwände, aktive Schallschutzfenster für Anwohner.
Elektrische Flurförderzeuge und Wärmerückgewinnung; LED‑Beleuchtung; Smart Metering.
Lärmschutz Erdaufschüttungen, Lärmschutzwände, aktive Schallschutzfenster für Anwohner.
Wasser und Abfall
Regenwasserrückhaltung für Vorfeldreinigung; Ölabscheider; Gefahrstoffentsorgungskonzepte.
Regenwasserrückhaltung für Vorfeldreinigung; Ölabscheider; Gefahrstoffentsorgungskonzepte.
6 Betrieb, Personal, Zertifizierungen und Organisation
Personalbedarf Schätzung initial
Cargo Betrieb 120–180 FTE Schichten 24/7 inklusive Handling, Warehouse, IT, Security.
MRO Betrieb 150–300 FTE je nach Auslastung inklusive Techniker, Ingenieure, Quality, Logistics.
Management & Support 40–60 FTE für Commercial, Finance, HR, PMO, Sales.
Cargo Betrieb 120–180 FTE Schichten 24/7 inklusive Handling, Warehouse, IT, Security.
MRO Betrieb 150–300 FTE je nach Auslastung inklusive Techniker, Ingenieure, Quality, Logistics.
Management & Support 40–60 FTE für Commercial, Finance, HR, PMO, Sales.
Schlüsselrollen und Trainings
Key Roles Station Manager Cargo, MRO Technical Director, Quality Manager, Safety Manager, Head of IT.
Training recurrent Type‑Training, EASA Part‑66/147 Kooperationen, Safety & Emergency Drills.
Key Roles Station Manager Cargo, MRO Technical Director, Quality Manager, Safety Manager, Head of IT.
Training recurrent Type‑Training, EASA Part‑66/147 Kooperationen, Safety & Emergency Drills.
Zertifizierungen
EASA Part‑145 für MRO; AEO für Zollvereinfachungen; ISO‑9001 und ISO‑14001; lokale Betriebsgenehmigungen.
EASA Part‑145 für MRO; AEO für Zollvereinfachungen; ISO‑9001 und ISO‑14001; lokale Betriebsgenehmigungen.
7 CAPEX und OPEX Best Case Schätzung detailliert
CAPEX Best Case Aufschlüsselung indikativ (€M)
Cargo Terminal 25 000 m² inkl. Sorter 60–90
MRO Campus 3 Hangars + Werkstätten 50–120
Vorfeld, Standplätze, Rampen 8–20
IT, WMS/TMS, Digital Twin 6–12
PV + Batteriespeicher 8–15
Handling Fleet 3–8
Sicherheits‑ und Umwelttechnik 3–6
Projektmanagement, Genehmigungen, Contingency 10% 12–30
Gesamt Core Best Case ≈ 150–300 (je nach Ausstattungsgrad und Optionen)
Cargo Terminal 25 000 m² inkl. Sorter 60–90
MRO Campus 3 Hangars + Werkstätten 50–120
Vorfeld, Standplätze, Rampen 8–20
IT, WMS/TMS, Digital Twin 6–12
PV + Batteriespeicher 8–15
Handling Fleet 3–8
Sicherheits‑ und Umwelttechnik 3–6
Projektmanagement, Genehmigungen, Contingency 10% 12–30
Gesamt Core Best Case ≈ 150–300 (je nach Ausstattungsgrad und Optionen)
OPEX Best Case Annahmen
Gesamt OPEX 40–50% des Umsatzes langfristig; Personal 35–45% der OPEX; Energie 8–12% der OPEX; Wartung 5–10% der OPEX.
MRO OPEX abhängig vom Workmix; Stundenkosten und Ersatzteilkosten dominieren.
Gesamt OPEX 40–50% des Umsatzes langfristig; Personal 35–45% der OPEX; Energie 8–12% der OPEX; Wartung 5–10% der OPEX.
MRO OPEX abhängig vom Workmix; Stundenkosten und Ersatzteilkosten dominieren.
8 Erlösmodell, KPIs und Finanzkennzahlen
Erlösquellen
Hallenmieten und Serviced Plots langfristige Mietverträge.
Umschlaggebühren €/t und €/movement.
MRO‑Erlöse C‑Checks, Line‑Maintenance, Komponenten.
Retail, Parken, FBO zusätzliche Non‑Aero‑Erlöse.
Energie Einsparungen und PPA‑Erlöse.
Hallenmieten und Serviced Plots langfristige Mietverträge.
Umschlaggebühren €/t und €/movement.
MRO‑Erlöse C‑Checks, Line‑Maintenance, Komponenten.
Retail, Parken, FBO zusätzliche Non‑Aero‑Erlöse.
Energie Einsparungen und PPA‑Erlöse.
KPIs Best Case
Cargo Peak Durchsatz ≥500 t/Tag.
Hallenvermietung ≥70% nach 36 Monaten.
Hangar Auslastung ≥60% nach 24 Monaten.
Turnaround Zeit ≤60–90 Minuten.
DSCR Ziel ≥1.25 in stabiler Phase.
Equity IRR Ziel 8–12% bei erfolgreichem Ramp‑Up.
Cargo Peak Durchsatz ≥500 t/Tag.
Hallenvermietung ≥70% nach 36 Monaten.
Hangar Auslastung ≥60% nach 24 Monaten.
Turnaround Zeit ≤60–90 Minuten.
DSCR Ziel ≥1.25 in stabiler Phase.
Equity IRR Ziel 8–12% bei erfolgreichem Ramp‑Up.
9 Sensitivitäten, Risiken und Gegenmaßnahmen
Haupt‑Risiken
Nachfragerisiko geringere Frachtvolumina als prognostiziert.
CAPEX‑Overrun Baupreissteigerungen.
Förderverzögerungen Zuschussausfälle oder Verzögerungen.
Genehmigungsrisiken Umweltauflagen, Lärmauflagen.
Markt‑/Konkurrenzrisiko andere Flughäfen mit aggressiven Incentives.
Nachfragerisiko geringere Frachtvolumina als prognostiziert.
CAPEX‑Overrun Baupreissteigerungen.
Förderverzögerungen Zuschussausfälle oder Verzögerungen.
Genehmigungsrisiken Umweltauflagen, Lärmauflagen.
Markt‑/Konkurrenzrisiko andere Flughäfen mit aggressiven Incentives.
Gegenmaßnahmen
Modulare Bauweise Pilot → Ausbau; Contingency 10–15%.
Pre‑leases und LOIs als Go/No‑Go Trigger.
EPC Festpreisverträge mit Performance‑Bonds.
KfW‑Brückenlinien für Zuschussvorfinanzierung.
Revenue‑Guarantees begrenzt und KPI‑gebunden mit Clawback.
Modulare Bauweise Pilot → Ausbau; Contingency 10–15%.
Pre‑leases und LOIs als Go/No‑Go Trigger.
EPC Festpreisverträge mit Performance‑Bonds.
KfW‑Brückenlinien für Zuschussvorfinanzierung.
Revenue‑Guarantees begrenzt und KPI‑gebunden mit Clawback.
10 Beschaffungsstrategie und Lieferantenmanagement
Beschaffungsprinzipien
EPC Festpreisverträge für Hallen und Vorfeld.
Leasing für Sorter und Handling Fleet zur Reduktion Upfront‑CAPEX.
PPA für PV zur Auslagerung Energie‑CAPEX.
Mehrstufige Ausschreibungen für kritische Gewerke, Lieferanten‑Due‑Diligence.
EPC Festpreisverträge für Hallen und Vorfeld.
Leasing für Sorter und Handling Fleet zur Reduktion Upfront‑CAPEX.
PPA für PV zur Auslagerung Energie‑CAPEX.
Mehrstufige Ausschreibungen für kritische Gewerke, Lieferanten‑Due‑Diligence.
Lieferantenprofile
Hallenbau erfahrene Flughafenbau‑EPCs mit Referenzen.
Sorter & AS/RS Tier‑1 Anbieter mit Integrationsreferenzen.
MRO‑Ausrüster OEM‑zertifizierte Tool‑ und Testbench‑Lieferanten.
IT‑Integrator mit Erfahrung in WMS/TMS und CCS‑Integration.
Hallenbau erfahrene Flughafenbau‑EPCs mit Referenzen.
Sorter & AS/RS Tier‑1 Anbieter mit Integrationsreferenzen.
MRO‑Ausrüster OEM‑zertifizierte Tool‑ und Testbench‑Lieferanten.
IT‑Integrator mit Erfahrung in WMS/TMS und CCS‑Integration.
11 Umsetzung Zeitplan Meilensteine Best Case
Phase 0 0–3 Monate
SPV Gründung, Machbarkeitsauftrag, Förder‑Scoping, LOI‑Roadshow.
SPV Gründung, Machbarkeitsauftrag, Förder‑Scoping, LOI‑Roadshow.
Phase 1 3–12 Monate
Genehmigungen, Baubeginn Cargo Pilot, WMS Implementierung, Customs Setup, Handling SLA.
Genehmigungen, Baubeginn Cargo Pilot, WMS Implementierung, Customs Setup, Handling SLA.
Phase 2 12–24 Monate
Inbetriebnahme Cargo Pilot, MRO Hangar Shell Fertigstellung, erste Mieter, Ramp‑Up.
Inbetriebnahme Cargo Pilot, MRO Hangar Shell Fertigstellung, erste Mieter, Ramp‑Up.
Phase 3 24–36 Monate
Vollausbau MRO, Erweiterung Sorter, PV Inbetriebnahme, Stabilisierung Umsätze.
Vollausbau MRO, Erweiterung Sorter, PV Inbetriebnahme, Stabilisierung Umsätze.
12 Konkrete Deliverables ich kann sofort erstellen
A Detailliertes technisches Spec‑Sheet Excel für Cargo Terminal und MRO mit Stücklisten, Leistungsdaten und Einzelkosten.
B 36 Monats Cashflow Ramp Sheet monatlich für Pilotphase inklusive Liquiditätsplanung und Debt Service Reserve.
C LOI‑Template für 3PL/Integratoren/MRO mit Volumenfeldern, Ramp‑Up und Verbindlichkeitsstufen.
D Bankfähiges 10 Jahres Pro‑Forma mit Tranchierung, DSCR, Equity IRR und Sensitivitäten.
E Ausschreibungs‑Briefings für EPC, Sorter, PV‑PPA und WMS‑Integrator.
A Detailliertes technisches Spec‑Sheet Excel für Cargo Terminal und MRO mit Stücklisten, Leistungsdaten und Einzelkosten.
B 36 Monats Cashflow Ramp Sheet monatlich für Pilotphase inklusive Liquiditätsplanung und Debt Service Reserve.
C LOI‑Template für 3PL/Integratoren/MRO mit Volumenfeldern, Ramp‑Up und Verbindlichkeitsstufen.
D Bankfähiges 10 Jahres Pro‑Forma mit Tranchierung, DSCR, Equity IRR und Sensitivitäten.
E Ausschreibungs‑Briefings für EPC, Sorter, PV‑PPA und WMS‑Integrator.
Nächste Schritte Vorschlag
Wähle eines der Deliverables A–E zur sofortigen Ausarbeitung.
Ich erstelle das gewählte Deliverable detailliert und liefere es in tabellarischer Form.
Parallel: starte LOI‑Roadshow und Förder‑Scoping; sichere mindestens 2 verbindliche LOIs als Tranche‑Trigger.
Wenn du mir sagst, welches Deliverable du zuerst brauchst, erstelle ich es jetzt detailliert und liefere die Tabellen, Stücklisten und Kostenaufschlüsselungen im gewünschten Format.
verkaufsflächen?Kurzantwort: Verkaufsflächen am Flughafen sollten als strategisches Non‑Aero‑Asset geplant werden: Fokus auf F&B, Convenience, Spezialshops (Pharma/Tech), Logistik‑B2B‑Flächen und FBO‑Services; modulare Flächengrößen von 50–2.500 m² pro Einheit und ein Mix aus Fixmiete + Umsatzbeteiligung maximieren Ertrag und Flexibilität. Für Kassel empfiehlt sich ein Pilot‑Retail‑Footprint 2–3.000 m² (Terminal + Cargo‑Retail + FBO/Business‑Lounge) als Startpunkt.
Wähle eines der Deliverables A–E zur sofortigen Ausarbeitung.
Ich erstelle das gewählte Deliverable detailliert und liefere es in tabellarischer Form.
Parallel: starte LOI‑Roadshow und Förder‑Scoping; sichere mindestens 2 verbindliche LOIs als Tranche‑Trigger.
Wenn du mir sagst, welches Deliverable du zuerst brauchst, erstelle ich es jetzt detailliert und liefere die Tabellen, Stücklisten und Kostenaufschlüsselungen im gewünschten Format.
Kurzantwort: Verkaufsflächen am Flughafen sollten als strategisches Non‑Aero‑Asset geplant werden: Fokus auf F&B, Convenience, Spezialshops (Pharma/Tech), Logistik‑B2B‑Flächen und FBO‑Services; modulare Flächengrößen von 50–2.500 m² pro Einheit und ein Mix aus Fixmiete + Umsatzbeteiligung maximieren Ertrag und Flexibilität. Für Kassel empfiehlt sich ein Pilot‑Retail‑Footprint 2–3.000 m² (Terminal + Cargo‑Retail + FBO/Business‑Lounge) als Startpunkt.
Warum Verkaufsflächen wichtig sind
Non‑Aero‑Erlöse sind für Flughäfen zunehmend zentral; Retail steigert Umsatz pro Passagier und schafft stabile Mieteinnahmen.
Produktmix (F&B, Convenience, Travel Essentials, Pharma, High‑value Specialty) bestimmt Umsatzdichte und Aufenthaltsdauer; Duty‑free ist nur für internationale Verkehre relevant.
Non‑Aero‑Erlöse sind für Flughäfen zunehmend zentral; Retail steigert Umsatz pro Passagier und schafft stabile Mieteinnahmen.
Produktmix (F&B, Convenience, Travel Essentials, Pharma, High‑value Specialty) bestimmt Umsatzdichte und Aufenthaltsdauer; Duty‑free ist nur für internationale Verkehre relevant.
Vergleichstabelle: Retail‑Typen (Entscheidungskriterien)
Typ Typische Fläche Ertragsprofil Wichtig für Kassel F&B (Café, Quick‑Service) 30–300 m² Hohe Umschlagshäufigkeit; gute Margen bei hoher Frequenz Sehr relevant Convenience / Travel Essentials 15–80 m² Stabil, niedrige Warenbindung; wichtig für Transferkunden Relevant Specialty (Pharma, Tech, Local Goods) 30–200 m² Höhere Warenwerte, saisonale Peaks Wichtig für Differenzierung Duty‑Free / Liquor (nur Intl.) 200–1.000 m² Sehr hohe Umsätze pro m² bei internationalem Verkehr Begrenzt relevant FBO / Business Lounge Retail 50–500 m² Premium‑Services, hohe Spend pro Kunde Strategisch wichtig
Sources: .
| Typ | Typische Fläche | Ertragsprofil | Wichtig für Kassel |
|---|---|---|---|
| F&B (Café, Quick‑Service) | 30–300 m² | Hohe Umschlagshäufigkeit; gute Margen bei hoher Frequenz | Sehr relevant |
| Convenience / Travel Essentials | 15–80 m² | Stabil, niedrige Warenbindung; wichtig für Transferkunden | Relevant |
| Specialty (Pharma, Tech, Local Goods) | 30–200 m² | Höhere Warenwerte, saisonale Peaks | Wichtig für Differenzierung |
| Duty‑Free / Liquor (nur Intl.) | 200–1.000 m² | Sehr hohe Umsätze pro m² bei internationalem Verkehr | Begrenzt relevant |
| FBO / Business Lounge Retail | 50–500 m² | Premium‑Services, hohe Spend pro Kunde | Strategisch wichtig |
Sources: .
Flächenplanung: konkrete Empfehlungen für Kassel
Pilot‑Footprint Terminal: 800–1.200 m² (F&B 300–500; Convenience 150–250; Specialty 150–250).
Cargo‑Retail / B2B‑Flächen: 500–1.000 m² für Spediteure, Crew‑Shops, Logistik‑Services (Packstation, cold chain pickup).
FBO / Business‑Park Retail: 200–600 m² für Lounge, Catering, Premium‑Shops.
Flex‑Units: 10–20 modulare Kioske (15–50 m²) für Pop‑ups, lokale Startups und saisonale Angebote.
Pilot‑Footprint Terminal: 800–1.200 m² (F&B 300–500; Convenience 150–250; Specialty 150–250).
Cargo‑Retail / B2B‑Flächen: 500–1.000 m² für Spediteure, Crew‑Shops, Logistik‑Services (Packstation, cold chain pickup).
FBO / Business‑Park Retail: 200–600 m² für Lounge, Catering, Premium‑Shops.
Flex‑Units: 10–20 modulare Kioske (15–50 m²) für Pop‑ups, lokale Startups und saisonale Angebote.
Kommerzmodell & Vertragsgestaltung
Hybridmiete: Fixmiete + Umsatzbeteiligung (z. B. Fix + 10–20% Umsatzshare) aligniert Interessen.
Short‑term Pop‑ups (3–12 Monate) erhöhen Attraktivität und testen Konzepte.
Anchor‑Leases (F&B‑Ketten, 3PL‑Pickup) sichern Grundumsatz; lokale Marken schaffen Differenzierung.
Hybridmiete: Fixmiete + Umsatzbeteiligung (z. B. Fix + 10–20% Umsatzshare) aligniert Interessen.
Short‑term Pop‑ups (3–12 Monate) erhöhen Attraktivität und testen Konzepte.
Anchor‑Leases (F&B‑Ketten, 3PL‑Pickup) sichern Grundumsatz; lokale Marken schaffen Differenzierung.
KPIs & Monitoring
Umsatz/m², Umsatz/Pax, Conversion Rate, Verweildauer, Belegung Retail‑Units. Ziel: Hallenvermietung ≥70% mittelfristig; Retail‑Umsatzwachstum parallel zur Passagierentwicklung.
Umsatz/m², Umsatz/Pax, Conversion Rate, Verweildauer, Belegung Retail‑Units. Ziel: Hallenvermietung ≥70% mittelfristig; Retail‑Umsatzwachstum parallel zur Passagierentwicklung.
Risiken & Gegenmaßnahmen
Niedrige Passagierzahlen: modulare Flächen, Pop‑ups, Shared‑Services.
Hohe Fixkosten: Umsatzbeteiligung, gestaffelte Mietmodelle.
Regulatorik (Zoll, Hygiene): AEO‑Kooperationen, GDP‑Zonen für Pharma.
Niedrige Passagierzahlen: modulare Flächen, Pop‑ups, Shared‑Services.
Hohe Fixkosten: Umsatzbeteiligung, gestaffelte Mietmodelle.
Regulatorik (Zoll, Hygiene): AEO‑Kooperationen, GDP‑Zonen für Pharma.
Nächste Schritte (konkret)
Retail‑Masterplan (4–6 Wochen): Flächenlayout, Mieter‑Mix, CAPEX/OPEX.
LOI‑Roadshow: Zielmieter (F&B, 3PL, lokale Marken) – mind. 3 LOIs anstreben.
Pilot‑Umsetzung (0–12 Monate): 800–1.200 m² Terminal + 10 Pop‑ups; KPI‑Monitoring
Ergänzung
Retail‑Masterplan (4–6 Wochen): Flächenlayout, Mieter‑Mix, CAPEX/OPEX.
LOI‑Roadshow: Zielmieter (F&B, 3PL, lokale Marken) – mind. 3 LOIs anstreben.
Pilot‑Umsetzung (0–12 Monate): 800–1.200 m² Terminal + 10 Pop‑ups; KPI‑Monitoring
🏗️ 1. Investitionsmodell (2026–2028)
Baustein Umfang / Fläche Investitionsrahmen (€) Hotel mit Kongresszentrum 60–120 Zimmer + 500–1.500 m² Konferenzfläche 7,5–13 Mio. € Messehalle 2.000–5.000 m² 4–8 Mio. € Mitarbeiterapartments 80 Einheiten à 40–70 m² 6–9 Mio. € Summe Gesamtinvestition 17,5–30 Mio. €
➡️ Alle Bausteine sind energieeffizient planbar (PV, Wärmepumpe, Speicher)
➡️ Förderfähig über Wohnungsbau, Tourismus, Energie, Regionalentwicklung
| Baustein | Umfang / Fläche | Investitionsrahmen (€) |
|---|---|---|
| Hotel mit Kongresszentrum | 60–120 Zimmer + 500–1.500 m² Konferenzfläche | 7,5–13 Mio. € |
| Messehalle | 2.000–5.000 m² | 4–8 Mio. € |
| Mitarbeiterapartments | 80 Einheiten à 40–70 m² | 6–9 Mio. € |
| Summe Gesamtinvestition | 17,5–30 Mio. € |
➡️ Alle Bausteine sind energieeffizient planbar (PV, Wärmepumpe, Speicher) ➡️ Förderfähig über Wohnungsbau, Tourismus, Energie, Regionalentwicklung
📈 2. Erlösmodell (ab 2029, bei Vollbetrieb)
Baustein Jahreserlöse (€) Erlösquelle Hotel 800.000–1.500.000 € Übernachtung, Frühstück, Service Kongresszentrum 200.000–600.000 € Tagungen, Firmenveranstaltungen Messehalle 300.000–800.000 € Vermietung, Events, Ausstellungen Mitarbeiterapartments 440.000–600.000 € Mieteinnahmen (8 €/m² kalt) Summe Jahreserlöse 1,74–3,5 Mio. €
➡️ Auslastung realistisch durch MRO, Gewerbepark, Charter, Region
➡️ Synergien: Hotelgäste nutzen Kongresszentrum, Messegäste nutzen Hotel, Firmen mieten Wohnungen
| Baustein | Jahreserlöse (€) | Erlösquelle |
|---|---|---|
| Hotel | 800.000–1.500.000 € | Übernachtung, Frühstück, Service |
| Kongresszentrum | 200.000–600.000 € | Tagungen, Firmenveranstaltungen |
| Messehalle | 300.000–800.000 € | Vermietung, Events, Ausstellungen |
| Mitarbeiterapartments | 440.000–600.000 € | Mieteinnahmen (8 €/m² kalt) |
| Summe Jahreserlöse | 1,74–3,5 Mio. € |
➡️ Auslastung realistisch durch MRO, Gewerbepark, Charter, Region ➡️ Synergien: Hotelgäste nutzen Kongresszentrum, Messegäste nutzen Hotel, Firmen mieten Wohnungen
🧮 3. ROI-Modell (Return on Investment) ohne Förderprogrammzuschuss
Szenario Investition (€) Jahreserlöse (€) ROI-Zeitraum Konservativ 30 Mio. € 1,74 Mio. € ca. 17 Jahre Realistisch 24 Mio. € 2,5 Mio. € ca. 9–10 Jahre Ambitioniert 18 Mio. € 3,5 Mio. € ca. 5–6 Jahre
➡️ Baukosten steuerlich abschreibbar
➡️ Einnahmen stabil, nicht flugabhängig
| Szenario | Investition (€) | Jahreserlöse (€) | ROI-Zeitraum |
|---|---|---|---|
| Konservativ | 30 Mio. € | 1,74 Mio. € | ca. 17 Jahre |
| Realistisch | 24 Mio. € | 2,5 Mio. € | ca. 9–10 Jahre |
| Ambitioniert | 18 Mio. € | 3,5 Mio. € | ca. 5–6 Jahre |
➡️ Baukosten steuerlich abschreibbar ➡️ Einnahmen stabil, nicht flugabhängig
🧭 4. Politische Wirkung
„Wir schaffen bezahlbaren Wohnraum für Fachkräfte.“
„Wir machen Kassel Airport zum wirtschaftlichen Veranstaltungsstandort.“
„Wir kombinieren Tourismus, Gewerbe und Energieautarkie.“
„Wir entlasten den Haushalt durch dauerhafte Einnahmen.“
„Wir schaffen Arbeitsplätze, Übernachtungskapazitäten und Messeinfrastruktur für Nordhessen.“
„Wir schaffen bezahlbaren Wohnraum für Fachkräfte.“
„Wir machen Kassel Airport zum wirtschaftlichen Veranstaltungsstandort.“
„Wir kombinieren Tourismus, Gewerbe und Energieautarkie.“
„Wir entlasten den Haushalt durch dauerhafte Einnahmen.“
„Wir schaffen Arbeitsplätze, Übernachtungskapazitäten und Messeinfrastruktur für Nordhessen.“
Passagierterminal (4.000–7.000 m²)
A. Terminalgebäude
Check‑in
Security
Gates
Gepäckausgabe
PRM‑Zone
Crew‑Center
Duty‑Free
Kosten: 25–40 Mio. €
Check‑in
Security
Gates
Gepäckausgabe
PRM‑Zone
Crew‑Center
Duty‑Free
Kosten: 25–40 Mio. €
B. BHS (Baggage Handling System)
Sorter
EDS‑Screening
1–2 Gepäckbänder
Kosten: 8–12 Mio. €
Sorter
EDS‑Screening
1–2 Gepäckbänder
Kosten: 8–12 Mio. €
C. Passenger‑GSE
Treppen
Busse
PRM‑Lifter
Catering‑LKW
GPU
ASU
Wasser/Toilet‑Service
Kosten: 6–10 Mio. €
Treppen
Busse
PRM‑Lifter
Catering‑LKW
GPU
ASU
Wasser/Toilet‑Service
Kosten: 6–10 Mio. €
🔐 5. Sicherheit & Compliance
A. Security‑Technik
CT‑Scanner Handgepäck
Body‑Scanner
ETD
CCTV
Access Control
Perimeter
Kosten: 10–18 Mio. €
CT‑Scanner Handgepäck
Body‑Scanner
ETD
CCTV
Access Control
Perimeter
Kosten: 10–18 Mio. €
B. Feuerwehr & Notfall
Löschfahrzeuge
Foam‑Systeme
Notfallzentrum
Kosten: 5–8 Mio. €
------------------------------------------------------------------------------------------------------Straßen, Lkw‑Ring, Vorfahrt und P+R — Detaillierte Kostenaufstellung (€20–80 Mio.)
Kurzfassung: Für den kompletten Vollausbau der Verkehrsinfrastruktur rund um den Flughafen Kassel‑Calden (zweistreifige Hauptanbindung, 6–8 km Lkw‑Ring, 3–5 Knoten, 1 Brücke/Unterführung, P+R 1.000 Plätze inkl. Parkhaus) ist ein realistisches Budget von etwa €70–85 Mio.** anzusetzen; Baupreise und Brücken‑Kosten können stark variieren, daher sind Contingency 10–15 % und ein detailliertes Boden‑/Genehmigungs‑Scoping Pflicht.
Löschfahrzeuge
Foam‑Systeme
Notfallzentrum
Kosten: 5–8 Mio. €
------------------------------------------------------------------------------------------------------Straßen, Lkw‑Ring, Vorfahrt und P+R — Detaillierte Kostenaufstellung (€20–80 Mio.)
Kurzfassung: Für den kompletten Vollausbau der Verkehrsinfrastruktur rund um den Flughafen Kassel‑Calden (zweistreifige Hauptanbindung, 6–8 km Lkw‑Ring, 3–5 Knoten, 1 Brücke/Unterführung, P+R 1.000 Plätze inkl. Parkhaus) ist ein realistisches Budget von etwa €70–85 Mio.** anzusetzen; Baupreise und Brücken‑Kosten können stark variieren, daher sind Contingency 10–15 % und ein detailliertes Boden‑/Genehmigungs‑Scoping Pflicht.
Projektumfang (Vollausbau) — Kurzüberblick
Trassenlänge Hauptanbindung: 4–8 km zweistreifig.
Lkw‑Ring: 6–8 km zweistreifig, Schwerlastprofil.
Knoten: 3–5 Knotenpunkte (Kreisverkehre / Signalanlagen).
Brücke/Unterführung: 0–2 größere Bauwerke (je nach Linienführung).
P+R: 1.000 Stellplätze (≈700 Freifläche + 300 Parkhaus).
(Diese Scope‑Definition bildet die Basis für die Kostenaufstellung und Genehmigungsplanung.)
Trassenlänge Hauptanbindung: 4–8 km zweistreifig.
Lkw‑Ring: 6–8 km zweistreifig, Schwerlastprofil.
Knoten: 3–5 Knotenpunkte (Kreisverkehre / Signalanlagen).
Brücke/Unterführung: 0–2 größere Bauwerke (je nach Linienführung).
P+R: 1.000 Stellplätze (≈700 Freifläche + 300 Parkhaus).
(Diese Scope‑Definition bildet die Basis für die Kostenaufstellung und Genehmigungsplanung.)
Detaillierte Kostenaufstellung (indikativ, €)
Posten Menge / Einheit Kosten (€) Trassenbau Hauptanbindung 6.000 m × €1.800/m 10.8M Lkw‑Ring (zweistreifig) 8.000 m × €3.000/m 24.0M Knotenpunkte (4) je €1.5M 6.0M Brücke / Unterführung (1) pauschal 8.0M P+R Freifläche (700 Stk.) €2.500/Stk. 1.75M Parkhaus (300 Stk.) €15.000/Stk. 4.5M Entwässerung / Retention pauschal 4.0M Beleuchtung / VMS / CCTV pauschal 2.5M Lärmschutz / Ausgleich pauschal 6.0M Versorgung / Erschließung pauschal 2.5M Planung, Genehmigung (≈10%) — 6.0M Contingency (≈12%) — 8.0M Gesamt (Vollausbau) ≈ €84M
(Preise sind indikativ; Parkhaus‑Stellplatzkosten liegen laut Branchenübersichten typ. €15k–45k/Stellplatz).
| Posten | Menge / Einheit | Kosten (€) |
|---|---|---|
| Trassenbau Hauptanbindung | 6.000 m × €1.800/m | 10.8M |
| Lkw‑Ring (zweistreifig) | 8.000 m × €3.000/m | 24.0M |
| Knotenpunkte (4) | je €1.5M | 6.0M |
| Brücke / Unterführung (1) | pauschal | 8.0M |
| P+R Freifläche (700 Stk.) | €2.500/Stk. | 1.75M |
| Parkhaus (300 Stk.) | €15.000/Stk. | 4.5M |
| Entwässerung / Retention | pauschal | 4.0M |
| Beleuchtung / VMS / CCTV | pauschal | 2.5M |
| Lärmschutz / Ausgleich | pauschal | 6.0M |
| Versorgung / Erschließung | pauschal | 2.5M |
| Planung, Genehmigung (≈10%) | — | 6.0M |
| Contingency (≈12%) | — | 8.0M |
| Gesamt (Vollausbau) | ≈ €84M |
(Preise sind indikativ; Parkhaus‑Stellplatzkosten liegen laut Branchenübersichten typ. €15k–45k/Stellplatz).
Technische Standards & Anforderungen
Fahrbahn: Schwerlast‑Tragschichten, Achslast ≥115 kN; Frostschutz, Asphaltdeckschicht.
Parkhaus: Stahlbeton, Brandschutz, 10–20% E‑Ladepunkte initial.
Entwässerung: Trennsystem, Retentionsbecken, Ölabscheider.
Lärmschutz: Erdwall + Wände, ökologische Ausgleichsflächen. (Baukostenindex und Preissteigerungen sind zu berücksichtigen).
Fahrbahn: Schwerlast‑Tragschichten, Achslast ≥115 kN; Frostschutz, Asphaltdeckschicht.
Parkhaus: Stahlbeton, Brandschutz, 10–20% E‑Ladepunkte initial.
Entwässerung: Trennsystem, Retentionsbecken, Ölabscheider.
Lärmschutz: Erdwall + Wände, ökologische Ausgleichsflächen. (Baukostenindex und Preissteigerungen sind zu berücksichtigen).
Zeitplan & Meilensteine
0–3 M: Machbarkeits‑/Bodengutachten, Variantenvergleich.
3–9 M: Detailplanung, Genehmigungen, Ausschreibungen.
9–30 M: Bau Phase 1 (Haupttrasse, erste Knoten, P+R Freiflächen).
30–42 M: Bau Phase 2 (Ring, Parkhaus, Brücke, Lärmschutz).
0–3 M: Machbarkeits‑/Bodengutachten, Variantenvergleich.
3–9 M: Detailplanung, Genehmigungen, Ausschreibungen.
9–30 M: Bau Phase 1 (Haupttrasse, erste Knoten, P+R Freiflächen).
30–42 M: Bau Phase 2 (Ring, Parkhaus, Brücke, Lärmschutz).
Beschaffung, Finanzierung & KPIs
Beschaffung: Lose nach Gewerken; EPC‑Festpreis für Haupttrasse/Brücke; Parkhaus als PPP‑Concession möglich.
Fördermix: Zuschüsse (Land/Bund/EFRE) 25–50% für förderfähige Erschließungsteile; Rest KfW‑Kredit + Eigenkapital.
KPIs: CAPEX‑Abweichung ≤+10%; P+R‑Auslastung; Lkw‑Durchsatz (Movements/Tag); durchschnittliche Zufahrtszeit.
Beschaffung: Lose nach Gewerken; EPC‑Festpreis für Haupttrasse/Brücke; Parkhaus als PPP‑Concession möglich.
Fördermix: Zuschüsse (Land/Bund/EFRE) 25–50% für förderfähige Erschließungsteile; Rest KfW‑Kredit + Eigenkapital.
KPIs: CAPEX‑Abweichung ≤+10%; P+R‑Auslastung; Lkw‑Durchsatz (Movements/Tag); durchschnittliche Zufahrtszeit.
Risiken & Gegenmaßnahmen
Baupreis‑/Materialsteigerungen → Contingency, EPC‑Festpreis, Indexklauseln.
Boden/Altlasten → Vorab‑Sondierungen; Budgetreserve.
Genehmigungs‑Delay → frühe Behördenbeteiligung, Umwelt‑Scoping.
Brücken‑Kosten‑Volatilität → technische Varianten prüfen (Unterführung vs. Umfahrung) — Brücken können signifikant teurer werden.
Intermodaler Umschlag (Gleis, Terminalanbindung) €30–150 Mio.Kurzantwort: Die beste Lösung ist ein modularer Mid‑Tier‑Intermodalhub: ein 1.000–2.000 m Gleisanschluss + 5–8 k m² Umschlaghalle mit 1–2 Portal‑Kränen (leasing), direkter Lkw‑Anbindung an den Ring und Fördergestützter Finanzierung — CAPEX ≈ €60–100 M, Bauzeit 12–30 Monate. Dieses Setup liefert schnellen Verkehrsverlagerungseffekt bei moderatem Risiko und hoher Förderfähigkeit.
Baupreis‑/Materialsteigerungen → Contingency, EPC‑Festpreis, Indexklauseln.
Boden/Altlasten → Vorab‑Sondierungen; Budgetreserve.
Genehmigungs‑Delay → frühe Behördenbeteiligung, Umwelt‑Scoping.
Brücken‑Kosten‑Volatilität → technische Varianten prüfen (Unterführung vs. Umfahrung) — Brücken können signifikant teurer werden.
Kurzantwort: Die beste Lösung ist ein modularer Mid‑Tier‑Intermodalhub: ein 1.000–2.000 m Gleisanschluss + 5–8 k m² Umschlaghalle mit 1–2 Portal‑Kränen (leasing), direkter Lkw‑Anbindung an den Ring und Fördergestützter Finanzierung — CAPEX ≈ €60–100 M, Bauzeit 12–30 Monate. Dieses Setup liefert schnellen Verkehrsverlagerungseffekt bei moderatem Risiko und hoher Förderfähigkeit.
Entscheidungsleitfaden (Wesentliche Fragen vorab)
Zielkapazität: Wie viele Tonnen/Tag sollen in Jahr 1 und Jahr 5 umgeschlagen werden?
DB‑Anbindung: Ist eine direkte Weiche ins Netz möglich oder sind umfangreiche Rangierflächen nötig?
Finanzierung: Welche Förderquoten (EBA/Bund/Land) sind realistisch?
Betriebsmodell: Betreiber durch SPV, Concession an Terminalbetreiber oder Betreiber‑Lease?
Entscheidungspunkt: Wenn Ziel ≥200–800 t/Tag → Mid‑Tier; <200 t/Tag → Connector; >800 t/Tag → Full‑Scope.
Zielkapazität: Wie viele Tonnen/Tag sollen in Jahr 1 und Jahr 5 umgeschlagen werden?
DB‑Anbindung: Ist eine direkte Weiche ins Netz möglich oder sind umfangreiche Rangierflächen nötig?
Finanzierung: Welche Förderquoten (EBA/Bund/Land) sind realistisch?
Betriebsmodell: Betreiber durch SPV, Concession an Terminalbetreiber oder Betreiber‑Lease?
Entscheidungspunkt: Wenn Ziel ≥200–800 t/Tag → Mid‑Tier; <200 t/Tag → Connector; >800 t/Tag → Full‑Scope.
Warum Mid‑Tier (Kernaussagen)
Kosten‑Nutzen: Mid‑Tier erreicht signifikante Verlagerung ohne Full‑Scope‑Kosten (Brücken, große Rangierflächen). Terminal‑Service‑Tarife und Umschlag‑Economics sind transparent und marktüblich; Terminal‑Operatoren publizieren standardisierte Entgelte pro Ladeeinheit, die Planbarkeit erhöhen.
Ausrüstung: Portal‑/Schienenkräne sind Hauptkostenfaktor; moderne Anbieter liefern maßgeschneiderte RMG/RTG‑Lösungen; Leasing reduziert Upfront‑CAPEX und erlaubt schnelle Skalierung.
Förderbarkeit: Gleisanschlüsse werden in Deutschland aktiv gefördert; ein 1–2‑Weichen‑Anschluss ist oft EBA‑förderfähig und reduziert Eigenanteil deutlich.
Kosten‑Nutzen: Mid‑Tier erreicht signifikante Verlagerung ohne Full‑Scope‑Kosten (Brücken, große Rangierflächen). Terminal‑Service‑Tarife und Umschlag‑Economics sind transparent und marktüblich; Terminal‑Operatoren publizieren standardisierte Entgelte pro Ladeeinheit, die Planbarkeit erhöhen.
Ausrüstung: Portal‑/Schienenkräne sind Hauptkostenfaktor; moderne Anbieter liefern maßgeschneiderte RMG/RTG‑Lösungen; Leasing reduziert Upfront‑CAPEX und erlaubt schnelle Skalierung.
Förderbarkeit: Gleisanschlüsse werden in Deutschland aktiv gefördert; ein 1–2‑Weichen‑Anschluss ist oft EBA‑förderfähig und reduziert Eigenanteil deutlich.
Vergleichstabelle (Connector vs Mid‑Tier vs Full)
Kriterium Connector Mid‑Tier (empfohlen) Full‑Scope CAPEX €30–45M €60–100M €120–150M+ Gleis/Weichen 200–400 m, 1 Weiche 1.000–2.000 m, 1–2 Weichen umfangr. Rangiergleise Umschlagkapazität 200–800 t/Tag >800 t/Tag Bauzeit 6–12 Monate 12–30 Monate 24–48+ Monate Förderbarkeit gering–mittel hoch (EBA/Bund/Land) mittel–hoch (komplex)
Sources: .
| Kriterium | Connector | Mid‑Tier (empfohlen) | Full‑Scope |
|---|---|---|---|
| CAPEX | €30–45M | €60–100M | €120–150M+ |
| Gleis/Weichen | 200–400 m, 1 Weiche | 1.000–2.000 m, 1–2 Weichen | umfangr. Rangiergleise |
| Umschlagkapazität | 200–800 t/Tag | >800 t/Tag | |
| Bauzeit | 6–12 Monate | 12–30 Monate | 24–48+ Monate |
| Förderbarkeit | gering–mittel | hoch (EBA/Bund/Land) | mittel–hoch (komplex) |
Sources: .
Operative Eckpunkte & Wirtschaftlichkeit
Terminalgröße: 5–8k m² Halle mit 1–2 Portal‑Kränen, befestigten Lkw‑Rampen, AEO‑Zollzone; IT: WMS/TMS + CCS‑Schnittstelle. Umschlagtarife (€/LU oder €/t) sind marktüblich und müssen in Business Case eingepreist; Terminalbetreiber veröffentlichen Preislisten zur Orientierung.
Ausrüstungsstrategie: Kräne und schwere Umschlagtechnik leasen; Flurförderzeuge elektrisch; AS/RS nur bei klarer Lagerbedarfs‑Prognose.
Finanzierung: Ziel‑Förderquote 30–50% für Gleisanteile; Rest Mix KfW‑Kredit + Equity; LOIs von 3PL/Integratoren als Tranche‑Trigger.
Terminalgröße: 5–8k m² Halle mit 1–2 Portal‑Kränen, befestigten Lkw‑Rampen, AEO‑Zollzone; IT: WMS/TMS + CCS‑Schnittstelle. Umschlagtarife (€/LU oder €/t) sind marktüblich und müssen in Business Case eingepreist; Terminalbetreiber veröffentlichen Preislisten zur Orientierung.
Ausrüstungsstrategie: Kräne und schwere Umschlagtechnik leasen; Flurförderzeuge elektrisch; AS/RS nur bei klarer Lagerbedarfs‑Prognose.
Finanzierung: Ziel‑Förderquote 30–50% für Gleisanteile; Rest Mix KfW‑Kredit + Equity; LOIs von 3PL/Integratoren als Tranche‑Trigger.
Risiken & Gegenmaßnahmen
DB‑Vertragsrisiko / Anschlusskosten: Frühgespräche mit DB‑Netz, AEG‑Kostenteilung prüfen; Kosten‑Sharing vertraglich fixieren.
Baugrund / Altlasten: Vorab‑Baugrundgutachten; Contingency 10–15%.
Nachfrage: LOIs (mind. 3) mit Volumenangaben; Pilotverkehre im ersten Betriebsjahr.
Technologie: Leasing statt Kauf für Kräne reduziert Technologie‑Risiko.
DB‑Vertragsrisiko / Anschlusskosten: Frühgespräche mit DB‑Netz, AEG‑Kostenteilung prüfen; Kosten‑Sharing vertraglich fixieren.
Baugrund / Altlasten: Vorab‑Baugrundgutachten; Contingency 10–15%.
Nachfrage: LOIs (mind. 3) mit Volumenangaben; Pilotverkehre im ersten Betriebsjahr.
Technologie: Leasing statt Kauf für Kräne reduziert Technologie‑Risiko.
Konkrete nächste Schritte (0–12 Wochen)
Mandatierte Vorstudie (4–6 Wo.): Variantenrouting, Grobkosten, Förder‑Check.
DB‑Early‑Engagement & EBA‑Precheck.
LOI‑Roadshow zu Integratoren/3PL (Ziel: 3 LOIs mit Volumen).
Termsheet Finanzierung (Förder‑Term‑Sheets, KfW‑Kontakt).
Quellen: DB Terminal‑Entgeltliste; Kran‑Hersteller‑Infos; Terminal‑Preislisten und Marktberichte
Kurzantwort: Ein vollständiger Schienenanschluss mit neuem Bahnhof oder Neubaustrecke für Kassel‑Calden liegt realistisch bei etwa €150–500 Mio. (oder mehr), abhängig von Gleislänge, Brücken/Tunneln, Elektrifizierung, Signaltechnik und Bahnhofsausstattung; Fördermittel für Gleisanschlüsse sind verfügbar und können 30–50 % der Gleis‑CAPEX reduzieren.
Mandatierte Vorstudie (4–6 Wo.): Variantenrouting, Grobkosten, Förder‑Check.
DB‑Early‑Engagement & EBA‑Precheck.
LOI‑Roadshow zu Integratoren/3PL (Ziel: 3 LOIs mit Volumen).
Termsheet Finanzierung (Förder‑Term‑Sheets, KfW‑Kontakt).
Quellen: DB Terminal‑Entgeltliste; Kran‑Hersteller‑Infos; Terminal‑Preislisten und Marktberichte
Kurzantwort: Ein vollständiger Schienenanschluss mit neuem Bahnhof oder Neubaustrecke für Kassel‑Calden liegt realistisch bei etwa €150–500 Mio. (oder mehr), abhängig von Gleislänge, Brücken/Tunneln, Elektrifizierung, Signaltechnik und Bahnhofsausstattung; Fördermittel für Gleisanschlüsse sind verfügbar und können 30–50 % der Gleis‑CAPEX reduzieren.
Entscheidungsleitfaden — Kernfragen vor Planung
Kapazitätsziel: Soll die Strecke Rangier‑/Durchgangsverkehr oder Personenverkehr mit Regionalzügen bedienen (t/Tag, Züge/Tag)?
Topographie & Querungen: Sind Brücken/Unterführungen oder Tunnel nötig (sehr kostenintensiv)?
Elektrifizierung & Signalisierung: Voll elektrifiziert (Oberleitung, ETCS/ESTW) oder dieselbetriebene Übergangslösung?
Förderbarkeit: Welche Teile sind EBA/Bund‑förderfähig; sind Vorreservierungen möglich?.
--------------------
Vollständiger Schienenanschluss mit Bahnhof/Neubaustrecke €150–500+ Mio. detaliiert
Kapazitätsziel: Soll die Strecke Rangier‑/Durchgangsverkehr oder Personenverkehr mit Regionalzügen bedienen (t/Tag, Züge/Tag)?
Topographie & Querungen: Sind Brücken/Unterführungen oder Tunnel nötig (sehr kostenintensiv)?
Elektrifizierung & Signalisierung: Voll elektrifiziert (Oberleitung, ETCS/ESTW) oder dieselbetriebene Übergangslösung?
Förderbarkeit: Welche Teile sind EBA/Bund‑förderfähig; sind Vorreservierungen möglich?.
--------------------
Vollständiger Schienenanschluss mit Bahnhof/Neubaustrecke €150–500+ Mio. detaliiert
Kostenstruktur — Hauptposten (detailliert)
Baustein Leistungsumfang Typische Kosten‑Range (€) Gleisbau (pro km, eingleisig/zweigleisig) Schotter, Schwellen, Schienen, Oberbau; inkl. Elektrifizierung (optional) €1.5–25 Mio/km (stark abhängig: einfache Anschlussgleise ≈ €1–4M/km; aufwändige Neubaustrecken deutlich höher) Weichen / Weichenstraßen Einfache Weiche bis komplexe Weichenstraßen €0.1–2.0M / Weiche Bahnhof / Haltestelle Bahnsteige, Zugänge, Aufzüge, Bahnsteigausstattung €1–8M / Haltestelle (einfacher Mittelbahnsteig ≈ €1–1.4M; aufwändigere Stationen deutlich teurer) Brücken / Unterführungen / Tunnel Straßenquerungen, Bahnbrücken, Unterführungen, Tunnel €5–60M+ je Bauwerk; Tunnel deutlich teurer Signaltechnik / Stellwerk / ETCS Sicherung, Stellwerk, Telekom, Level Crossings €2–30M je nach Umfang Umschlag‑/Terminalflächen & Rangiergleise Rangiergleise, Abstellgleise, befestigte Flächen €5–40M Zoll / Terminalgebäude / Kühlzonen Gebäude, AEO‑Zonen, Kühlketten €3–20M Planung, Umwelt, Genehmigungen, Contingency Gutachten, Ausgleichsflächen, 10–20% Reserve €15–80M Gesamt (typischer Full‑Scope) Neubaustrecke + Bahnhof + Terminal + Brücken + Signaling ≈ €150–500M+
Sources: .
| Baustein | Leistungsumfang | Typische Kosten‑Range (€) |
|---|---|---|
| Gleisbau (pro km, eingleisig/zweigleisig) | Schotter, Schwellen, Schienen, Oberbau; inkl. Elektrifizierung (optional) | €1.5–25 Mio/km (stark abhängig: einfache Anschlussgleise ≈ €1–4M/km; aufwändige Neubaustrecken deutlich höher) |
| Weichen / Weichenstraßen | Einfache Weiche bis komplexe Weichenstraßen | €0.1–2.0M / Weiche |
| Bahnhof / Haltestelle | Bahnsteige, Zugänge, Aufzüge, Bahnsteigausstattung | €1–8M / Haltestelle (einfacher Mittelbahnsteig ≈ €1–1.4M; aufwändigere Stationen deutlich teurer) |
| Brücken / Unterführungen / Tunnel | Straßenquerungen, Bahnbrücken, Unterführungen, Tunnel | €5–60M+ je Bauwerk; Tunnel deutlich teurer |
| Signaltechnik / Stellwerk / ETCS | Sicherung, Stellwerk, Telekom, Level Crossings | €2–30M je nach Umfang |
| Umschlag‑/Terminalflächen & Rangiergleise | Rangiergleise, Abstellgleise, befestigte Flächen | €5–40M |
| Zoll / Terminalgebäude / Kühlzonen | Gebäude, AEO‑Zonen, Kühlketten | €3–20M |
| Planung, Umwelt, Genehmigungen, Contingency | Gutachten, Ausgleichsflächen, 10–20% Reserve | €15–80M |
| Gesamt (typischer Full‑Scope) | Neubaustrecke + Bahnhof + Terminal + Brücken + Signaling | ≈ €150–500M+ |
Sources: .
Warum die Spannweite so groß ist
Kilometerkosten variieren: einfache Anschlussgleise sind vergleichsweise günstig; Neubaustrecken mit aufwändigen Bauwerken, Tunneln oder aufgeständerten Abschnitten erreichen sehr hohe Mio‑/km‑Werte.
Brücken/Tunnel dominieren: einzelne Brücken oder Unterführungen können mehrere zehn Millionen Euro kosten und treiben das Budget schnell in die obere Bandbreite.
Signaltechnik & Betriebssicherheit: ETCS/ESTW‑Aufrüstung und DB‑Netzanbindung sind technisch und vertraglich aufwendig und kostenintensiv.
Kilometerkosten variieren: einfache Anschlussgleise sind vergleichsweise günstig; Neubaustrecken mit aufwändigen Bauwerken, Tunneln oder aufgeständerten Abschnitten erreichen sehr hohe Mio‑/km‑Werte.
Brücken/Tunnel dominieren: einzelne Brücken oder Unterführungen können mehrere zehn Millionen Euro kosten und treiben das Budget schnell in die obere Bandbreite.
Signaltechnik & Betriebssicherheit: ETCS/ESTW‑Aufrüstung und DB‑Netzanbindung sind technisch und vertraglich aufwendig und kostenintensiv.
Förder‑ und Vertragsaspekte
Bundesförderung für Gleisanschlüsse (Anschlussförderrichtlinie) kann Neu‑/Ausbau fördern; Förderquoten reduzieren Eigenanteil deutlich, Antragsvoraussetzungen sind strikt zu erfüllen.
DB‑Netz‑Prozess: Frühzeitige Abstimmung mit DB/Infra (Kostenverteilung, Anschlussvertrag) ist Pflicht; AEG‑Regelungen beeinflussen Kostentragung.
Bundesförderung für Gleisanschlüsse (Anschlussförderrichtlinie) kann Neu‑/Ausbau fördern; Förderquoten reduzieren Eigenanteil deutlich, Antragsvoraussetzungen sind strikt zu erfüllen.
DB‑Netz‑Prozess: Frühzeitige Abstimmung mit DB/Infra (Kostenverteilung, Anschlussvertrag) ist Pflicht; AEG‑Regelungen beeinflussen Kostentragung.
Nächste Schritte (konkret, 0–12 Wochen)
Mandatierte Vorstudie (4–8 Wo.): Variantenrouting, Grobkostenschätzung, Boden‑/Altlastcheck.
DB‑Early‑Engagement & Förder‑Precheck (EBA/BMV) zur Förderfähigkeit prüfen.
LOIs/Abnahmezusagen von Integratoren/Betreibern als Tranche‑Trigger.
Detailliertes LV & Ausschreibungen nach Genehmigungen.
Wichtig: Für eine bankfähige Summe ist ein Varianten‑LV mit Bodenuntersuchungen, Brücken‑Scoping und DB‑Kostenzusagen erforderlich; ich kann das Vorstudien‑Template und ein LV‑Gerüst für das Full‑Scope‑Szenario erstellen, wenn du möchtest.
Reserve / Contingency (10–15%) €30–120 Mio
Mandatierte Vorstudie (4–8 Wo.): Variantenrouting, Grobkostenschätzung, Boden‑/Altlastcheck.
DB‑Early‑Engagement & Förder‑Precheck (EBA/BMV) zur Förderfähigkeit prüfen.
LOIs/Abnahmezusagen von Integratoren/Betreibern als Tranche‑Trigger.
Detailliertes LV & Ausschreibungen nach Genehmigungen.
Wichtig: Für eine bankfähige Summe ist ein Varianten‑LV mit Bodenuntersuchungen, Brücken‑Scoping und DB‑Kostenzusagen erforderlich; ich kann das Vorstudien‑Template und ein LV‑Gerüst für das Full‑Scope‑Szenario erstellen, wenn du möchtest.
Reserve / Contingency (10–15%) €30–120 Mio
Kurzfazit
Reserve / Contingency in Höhe von 10–15 % entspricht bei einem Projekt‑CAPEX von €300–800 Mio. einem Betrag von etwa €30–120 Mio.. Diese Reserve ist kein „Puffer für alles“, sondern ein gesteuertes Finanzinstrument zur Absicherung gegen definierte Risiken (Preissteigerungen, Nachträge, Bodenprobleme, Planungsänderungen, Verzögerungen).
Reserve / Contingency in Höhe von 10–15 % entspricht bei einem Projekt‑CAPEX von €300–800 Mio. einem Betrag von etwa €30–120 Mio.. Diese Reserve ist kein „Puffer für alles“, sondern ein gesteuertes Finanzinstrument zur Absicherung gegen definierte Risiken (Preissteigerungen, Nachträge, Bodenprobleme, Planungsänderungen, Verzögerungen).
1. Rechenbeispiele und Zuordnung zur Projektgröße
Projekt‑CAPEX 10 % Contingency 12 % Contingency 15 % Contingency €300M €30M €36M €45M €500M €50M €60M €75M €800M €80M €96M €120M
Interpretation: die Bandbreite €30–120M deckt typische Projektgrößen vom schlanken Basis‑Paket bis zum Vollausbau mit großer Infrastruktur ab.
| Projekt‑CAPEX | 10 % Contingency | 12 % Contingency | 15 % Contingency |
|---|---|---|---|
| €300M | €30M | €36M | €45M |
| €500M | €50M | €60M | €75M |
| €800M | €80M | €96M | €120M |
Interpretation: die Bandbreite €30–120M deckt typische Projektgrößen vom schlanken Basis‑Paket bis zum Vollausbau mit großer Infrastruktur ab.
2. Wofür die Contingency konkret verwendet wird
Baupreissteigerungen (Material, Lohn, Subunternehmer).
Unvorhergesehene Bodenverhältnisse oder Altlastensanierung.
Änderungsaufträge / Nachträge aufgrund technischer Anpassungen oder behördlicher Auflagen.
Zusätzliche Umweltauflagen oder Ausgleichsmaßnahmen.
Zeitverzögerungen mit Mehrkosten (Baulogistik, temporäre Einrichtungen).
Risiken bei Schnittstellen (DB‑Anschluss, Energie, Behördenauflagen).
Nicht aus der Contingency zu zahlen sind planbare, bereits budgetierte Leistungen oder Kosten, die durch Versicherungen oder vertragliche Garantien abgedeckt sind.
Baupreissteigerungen (Material, Lohn, Subunternehmer).
Unvorhergesehene Bodenverhältnisse oder Altlastensanierung.
Änderungsaufträge / Nachträge aufgrund technischer Anpassungen oder behördlicher Auflagen.
Zusätzliche Umweltauflagen oder Ausgleichsmaßnahmen.
Zeitverzögerungen mit Mehrkosten (Baulogistik, temporäre Einrichtungen).
Risiken bei Schnittstellen (DB‑Anschluss, Energie, Behördenauflagen).
Nicht aus der Contingency zu zahlen sind planbare, bereits budgetierte Leistungen oder Kosten, die durch Versicherungen oder vertragliche Garantien abgedeckt sind.
3. Allokationsprinzipien und Beispielaufteilung (empfohlen)
Owner Contingency (60–70%): für Projekt‑Owner gesteuerte Risiken (Änderungen, Genehmigungen, Marktpreise).
Contractor Contingency / Allowances (20–30%): in Leistungsverzeichnissen als Pauschalen für Subunternehmer‑Risiken.
Schedule / Time Contingency (10%): Puffer für Verzögerungskosten (Baulogistik, temporäre Einrichtungen).
Beispielaufteilung bei €80M Contingency (Projekt €800M, 10%)
Owner Contingency: €48M; Contractor Allowances: €24M; Schedule Reserve: €8M.
Owner Contingency (60–70%): für Projekt‑Owner gesteuerte Risiken (Änderungen, Genehmigungen, Marktpreise).
Contractor Contingency / Allowances (20–30%): in Leistungsverzeichnissen als Pauschalen für Subunternehmer‑Risiken.
Schedule / Time Contingency (10%): Puffer für Verzögerungskosten (Baulogistik, temporäre Einrichtungen).
Beispielaufteilung bei €80M Contingency (Projekt €800M, 10%)
Owner Contingency: €48M; Contractor Allowances: €24M; Schedule Reserve: €8M.
4. Governance und Freigaberegeln
Zweistufige Freigabe:
Minor Drawdowns (z. B. ≤€250k): PMO‑Leiter freigibt.
Major Drawdowns (>€250k): Freigabe durch Steering Committee (Owner, Financiers, PMO).
Change Control Board dokumentiert Ursache, Kosten, Alternativen, Restreserve und Impact auf Zeitplan.
Transparenz gegenüber Kreditgebern: Contingency‑Ledger in Finanz‑Reporting; Covenants berücksichtigen Reserven.
Vertragsklauseln: Retentions, Performance‑Bonds, Nachtragsprüfverfahren, Indexklauseln für Materialpreise.
Zweistufige Freigabe:
Minor Drawdowns (z. B. ≤€250k): PMO‑Leiter freigibt.
Major Drawdowns (>€250k): Freigabe durch Steering Committee (Owner, Financiers, PMO).
Change Control Board dokumentiert Ursache, Kosten, Alternativen, Restreserve und Impact auf Zeitplan.
Transparenz gegenüber Kreditgebern: Contingency‑Ledger in Finanz‑Reporting; Covenants berücksichtigen Reserven.
Vertragsklauseln: Retentions, Performance‑Bonds, Nachtragsprüfverfahren, Indexklauseln für Materialpreise.
5. Accounting, Versicherungen und Fördermittelwirkung
Bilanzierung: Contingency wird als Teil des genehmigten CAPEX‑Budgets geführt; Auszahlungen werden gegen konkrete LV‑Positionen gebucht.
Versicherungen: Viele Risiken (z. B. Bau‑Schäden, Verzögerungen durch Dritte) sind versicherbar; Versicherungsentschädigungen reduzieren Contingency‑Inanspruchnahme.
Fördermittel: Zuschuss‑Term‑Sheets sollten Contingency‑Nutzung regeln; oft sind Zuschüsse an nachgewiesene Ausgaben gebunden, nicht an pauschale Reserven.
Bilanzierung: Contingency wird als Teil des genehmigten CAPEX‑Budgets geführt; Auszahlungen werden gegen konkrete LV‑Positionen gebucht.
Versicherungen: Viele Risiken (z. B. Bau‑Schäden, Verzögerungen durch Dritte) sind versicherbar; Versicherungsentschädigungen reduzieren Contingency‑Inanspruchnahme.
Fördermittel: Zuschuss‑Term‑Sheets sollten Contingency‑Nutzung regeln; oft sind Zuschüsse an nachgewiesene Ausgaben gebunden, nicht an pauschale Reserven.
6. Empfehlungen zur Höhe je Projektphase und Risiko
Planung / Machbarkeitsphase: Contingency 8–10% (geringer Detailgrad).
Detailplanung / Ausschreibung: Contingency 10–12% (Risiken konkreter).
Bauphase bei hohem Risiko (Brücken, Tunnel, Altlasten): Contingency 12–15% (oder mehr bei sehr hoher Unsicherheit).
Best Practice: Tranchiere die Reserve (z. B. 50% sofort verfügbar, 50% als „contingent reserve“ nur bei Nachweis bestimmter Trigger).
Planung / Machbarkeitsphase: Contingency 8–10% (geringer Detailgrad).
Detailplanung / Ausschreibung: Contingency 10–12% (Risiken konkreter).
Bauphase bei hohem Risiko (Brücken, Tunnel, Altlasten): Contingency 12–15% (oder mehr bei sehr hoher Unsicherheit).
Best Practice: Tranchiere die Reserve (z. B. 50% sofort verfügbar, 50% als „contingent reserve“ nur bei Nachweis bestimmter Trigger).
7. Monitoring, Reporting und KPI‑Set
Contingency‑Ledger: laufende Buchung aller Anfragen, Genehmigungen, Auszahlungen, verbleibende Reserve.
Monatliche KPIs: Restreserve (€), Inanspruchnahme YTD (€), Anzahl genehmigter Nachträge, % Contingency genutzt vs. Projektfortschritt.
Warnschwellen: z. B. 50% Nutzung bei 40% Projektfortschritt → Eskalation.
Contingency‑Ledger: laufende Buchung aller Anfragen, Genehmigungen, Auszahlungen, verbleibende Reserve.
Monatliche KPIs: Restreserve (€), Inanspruchnahme YTD (€), Anzahl genehmigter Nachträge, % Contingency genutzt vs. Projektfortschritt.
Warnschwellen: z. B. 50% Nutzung bei 40% Projektfortschritt → Eskalation.
8. Praktische Umsetzungsschritte sofort
Setze Contingency‑Policy (Prozesse, Freigaben, Verantwortlichkeiten).
Erstelle Contingency‑Ledger als Teil des Projekt‑PMO‑Dashboards.
Definiere Trigger‑Liste (Bodenbefund, Genehmigungsauflagen, Nachtragskategorien).
Verhandle Vertragsklauseln mit EPC‑Partnern (Allowances, Retentions, Indexklauseln).
Koordiniere Versicherungsdeckungen parallel zur Reduktion der benötigten Reserve.
Setze Contingency‑Policy (Prozesse, Freigaben, Verantwortlichkeiten).
Erstelle Contingency‑Ledger als Teil des Projekt‑PMO‑Dashboards.
Definiere Trigger‑Liste (Bodenbefund, Genehmigungsauflagen, Nachtragskategorien).
Verhandle Vertragsklauseln mit EPC‑Partnern (Allowances, Retentions, Indexklauseln).
Koordiniere Versicherungsdeckungen parallel zur Reduktion der benötigten Reserve.
Schlussbemerkung
Eine wohl strukturierte Contingency ist kein „Kostenblock“, sondern ein Steuerungsinstrument: richtig dimensioniert, allokiert und governed reduziert sie Finanzierungsrisiko, schützt Covenants und erhöht die Bank‑ und Investorenzuverlässigkeit. Für dein Projektrahmen (CAPEX‑Bandbreite, komplexe Infrastruktur) empfehle ich eine zielgerichtete Contingency von 10–15 %, tranchiert und mit klaren Freigaberegeln.
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Finanzierung
Gesamt (konservativ → umfassend) €500–800 Mio.
eigenkapital , fördermittel, krediteKurzantwort: Für ein modulares Ausbauprojekt am Standort Kassel‑Calden empfehle ich ein Finanzierungsziel von etwa 30–50 % Fördermittel, 30–50 % Fremdkapital (KfW/Bank) und 10–20 % Eigenkapital/Operator‑Equity, tranchiert nach Modul (Cargo/MRO, Straßen, Intermodal, Schiene). Konkrete Programme: EBA‑Anschlussförderung für Gleisanteile, EFRE/Hessen für Hallen/Arbeitsplätze, BMDV/Bund für Straßen/Logistik und KfW‑Kredite/Programme für Energie und Infrastruktur — alle erfordern frühe Antrags‑/DB‑Abstimmung und LOIs als Tranche‑Trigger.
Eine wohl strukturierte Contingency ist kein „Kostenblock“, sondern ein Steuerungsinstrument: richtig dimensioniert, allokiert und governed reduziert sie Finanzierungsrisiko, schützt Covenants und erhöht die Bank‑ und Investorenzuverlässigkeit. Für dein Projektrahmen (CAPEX‑Bandbreite, komplexe Infrastruktur) empfehle ich eine zielgerichtete Contingency von 10–15 %, tranchiert und mit klaren Freigaberegeln.
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Finanzierung
Gesamt (konservativ → umfassend) €500–800 Mio.
Kurzantwort: Für ein modulares Ausbauprojekt am Standort Kassel‑Calden empfehle ich ein Finanzierungsziel von etwa 30–50 % Fördermittel, 30–50 % Fremdkapital (KfW/Bank) und 10–20 % Eigenkapital/Operator‑Equity, tranchiert nach Modul (Cargo/MRO, Straßen, Intermodal, Schiene). Konkrete Programme: EBA‑Anschlussförderung für Gleisanteile, EFRE/Hessen für Hallen/Arbeitsplätze, BMDV/Bund für Straßen/Logistik und KfW‑Kredite/Programme für Energie und Infrastruktur — alle erfordern frühe Antrags‑/DB‑Abstimmung und LOIs als Tranche‑Trigger.
1. Entscheidungsleitfaden (kurz)
Klare Tranche‑Logik: Pilot (Cargo/MRO) → Erschließung (Straßen/P+R) → Intermodal (Gleis + Terminal) → Schiene (Bahnhof/Neubaustrecke).
LOIs & Nachweise: Mindestens 2–3 LOIs (Terminal, 3PL, MRO‑Anker) vor Tranche‑Freigabe; Verlagerungsnachweis für EBA‑Anträge.
Eigenkapitalbedarf: Halte 10–20 % Eigenkapital pro Tranche; höher, wenn Förderquote unsicher ist.
Klare Tranche‑Logik: Pilot (Cargo/MRO) → Erschließung (Straßen/P+R) → Intermodal (Gleis + Terminal) → Schiene (Bahnhof/Neubaustrecke).
LOIs & Nachweise: Mindestens 2–3 LOIs (Terminal, 3PL, MRO‑Anker) vor Tranche‑Freigabe; Verlagerungsnachweis für EBA‑Anträge.
Eigenkapitalbedarf: Halte 10–20 % Eigenkapital pro Tranche; höher, wenn Förderquote unsicher ist.
2. Empfohlene Finanzstruktur (konkret, pro Modul)
Modul CAPEX (Beispiel) Fördermittel (ziel) Kredit (KfW/Bank) Eigenkapital / Leasing Cargo / MRO €250–350M 10–30% 40–60% 10–20% Straßen / P+R €20–80M 25–50% 30–50% 10–20% / PPP Intermodal Terminal €30–150M 30–50% (Gleis) 30–50% 10–20% + Leasing Kräne Schienenanschluss / Bahnhof €150–500M 30–50% (EBA/CEF) 30–50% 10–20% Energie / IT €10–30M 10–40% (KfW/BAFA) 40–70% 10–30% / PPA
Wichtig: Förderquoten gelten typischerweise nur für förderfähige Teilposten (z. B. Gleisbau), nicht für kompletten Modul‑CAPEX.
| Modul | CAPEX (Beispiel) | Fördermittel (ziel) | Kredit (KfW/Bank) | Eigenkapital / Leasing |
|---|---|---|---|---|
| Cargo / MRO | €250–350M | 10–30% | 40–60% | 10–20% |
| Straßen / P+R | €20–80M | 25–50% | 30–50% | 10–20% / PPP |
| Intermodal Terminal | €30–150M | 30–50% (Gleis) | 30–50% | 10–20% + Leasing Kräne |
| Schienenanschluss / Bahnhof | €150–500M | 30–50% (EBA/CEF) | 30–50% | 10–20% |
| Energie / IT | €10–30M | 10–40% (KfW/BAFA) | 40–70% | 10–30% / PPA |
Wichtig: Förderquoten gelten typischerweise nur für förderfähige Teilposten (z. B. Gleisbau), nicht für kompletten Modul‑CAPEX.
3. Förderprogramme (Kurzreferenz)
EBA Anschlussförderung (Neu‑/Ausbau/Reaktivierung von Gleisanschlüssen) — Antragspflicht, Verlagerungsnachweis erforderlich.
BMDV / Bundesprogramme für Güterverkehrs‑Infrastruktur (Straßen/Lkw‑Stellplätze) und Richtlinieninfos über Anschlussförderung.
EFRE Hessen / WIBank für regionale Wirtschaftseffekte, Hallenbau und Arbeitsplatzförderung in Hessen.
KfW / BAFA: zinsgünstige Kredite, Tilgungszuschüsse für PV + Batteriespeicher; lange Laufzeiten für Infrastruktur.
EBA Anschlussförderung (Neu‑/Ausbau/Reaktivierung von Gleisanschlüssen) — Antragspflicht, Verlagerungsnachweis erforderlich.
BMDV / Bundesprogramme für Güterverkehrs‑Infrastruktur (Straßen/Lkw‑Stellplätze) und Richtlinieninfos über Anschlussförderung.
EFRE Hessen / WIBank für regionale Wirtschaftseffekte, Hallenbau und Arbeitsplatzförderung in Hessen.
KfW / BAFA: zinsgünstige Kredite, Tilgungszuschüsse für PV + Batteriespeicher; lange Laufzeiten für Infrastruktur.
4. Kreditarten, Konditionen & Covenants (Praxis)
KfW‑Förderkredite: lange Laufzeiten (10–20 Jahre), günstige Zinsen, oft Tilgungszuschüsse für Energieprojekte.
Commercial Debt: 7–12 Jahre, DSCR‑Covenants (Ziel DSCR ≥1.25).
Leasing/Concession: Portal‑Kräne, Parkhaus‑Concession reduziert Upfront‑CAPEX.
Covenants: LTC ≤70%, Equity vor Baubeginn für nicht‑förderfähige Teile, DSRA 6–12 Monate.
KfW‑Förderkredite: lange Laufzeiten (10–20 Jahre), günstige Zinsen, oft Tilgungszuschüsse für Energieprojekte.
Commercial Debt: 7–12 Jahre, DSCR‑Covenants (Ziel DSCR ≥1.25).
Leasing/Concession: Portal‑Kräne, Parkhaus‑Concession reduziert Upfront‑CAPEX.
Covenants: LTC ≤70%, Equity vor Baubeginn für nicht‑förderfähige Teile, DSRA 6–12 Monate.
5. Nächste Schritte (sofort, 0–8 Wochen)
Förder‑Mapping‑Matrix pro LV‑Posten (ich kann das tabellarisch liefern).
EBA‑Precheck & DB‑Early‑Engagement für Gleisanschluss.
LOI‑Roadshow: Ziel 3 LOIs (Terminal/3PL/MRO).
Termsheet‑Anfragen an KfW + 2 Commercial Banks; PPA/Leasing‑Sondierung.
Wenn du willst, erstelle ich jetzt ein bankfähiges Finanzmodell (10‑Jahres‑Pro‑Forma) für das konservative €500–600M‑Szenario mit Tranche‑Cashflows, Förderanteilen, Debt‑Schedules und Equity‑Bedarf. Soll ich das anlegen?
wieviel eigenkapital notwendig für wasKurzantwort: **Für ein Gesamtprojekt von €500–800 M empfehle ich ein Eigenkapitalziel von etwa 10–20 % des jeweiligen Tranche‑CAPEX (gesamt €50–160 M Eigenkapital), verteilt modul‑spezifisch: Core Cargo/MRO 15–20%, Straßen/P+R 10–15%, Intermodal 10–20%, Schiene 10–20%, Energie/IT 10–20% — tranchiert, mit LOI‑Triggers und Equity‑Reserven für Nachfinanzierungen.
Förder‑Mapping‑Matrix pro LV‑Posten (ich kann das tabellarisch liefern).
EBA‑Precheck & DB‑Early‑Engagement für Gleisanschluss.
LOI‑Roadshow: Ziel 3 LOIs (Terminal/3PL/MRO).
Termsheet‑Anfragen an KfW + 2 Commercial Banks; PPA/Leasing‑Sondierung.
Wenn du willst, erstelle ich jetzt ein bankfähiges Finanzmodell (10‑Jahres‑Pro‑Forma) für das konservative €500–600M‑Szenario mit Tranche‑Cashflows, Förderanteilen, Debt‑Schedules und Equity‑Bedarf. Soll ich das anlegen?
Kurzantwort: **Für ein Gesamtprojekt von €500–800 M empfehle ich ein Eigenkapitalziel von etwa 10–20 % des jeweiligen Tranche‑CAPEX (gesamt €50–160 M Eigenkapital), verteilt modul‑spezifisch: Core Cargo/MRO 15–20%, Straßen/P+R 10–15%, Intermodal 10–20%, Schiene 10–20%, Energie/IT 10–20% — tranchiert, mit LOI‑Triggers und Equity‑Reserven für Nachfinanzierungen.
1. Konkrete Eigenkapitalbedarfe (Beispielrechnung)
Modul CAPEX (konservativ) Equity % (Ziel) Equity Bedarf (€) A Cargo / MRO €250M 15–20% €37.5–50M B Straßen / P+R €20M 10–15% €2–3M C Intermodal Terminal €60M 10–20% €6–12M D Schienenanschluss (Teil) €150M 10–20% €15–30M E Energie / IT €10M 10–20% €1–2M Gesamt (konservativ) €490M ≈€61.5–97M
Sources: .
(Für ein umfassendes Szenario mit CAPEX bis €800M skaliert Equity linear: €80–160M bei 10–20%.).
| Modul | CAPEX (konservativ) | Equity % (Ziel) | Equity Bedarf (€) |
|---|---|---|---|
| A Cargo / MRO | €250M | 15–20% | €37.5–50M |
| B Straßen / P+R | €20M | 10–15% | €2–3M |
| C Intermodal Terminal | €60M | 10–20% | €6–12M |
| D Schienenanschluss (Teil) | €150M | 10–20% | €15–30M |
| E Energie / IT | €10M | 10–20% | €1–2M |
| Gesamt (konservativ) | €490M | ≈€61.5–97M |
Sources: .
(Für ein umfassendes Szenario mit CAPEX bis €800M skaliert Equity linear: €80–160M bei 10–20%.).
2. Warum diese Aufteilung? (Kurzbegründung)
Risikoallokation: Eigenkapital deckt nicht‑förderfähige Posten, Sponsor‑Risiken und Marktunsicherheiten; Infrastruktur‑Investoren erwarten typ. Equity‑Beteiligungen in diesem Bereich.
Förderwirkung: Fördermittel (EBA/EFRE/BMDV) reduzieren Fremdkapitalbedarf, erhöhen aber oft die Notwendigkeit, Eigenkapital für nicht‑förderfähige Restposten nachzuweisen.
Bankanforderungen: Kreditgeber verlangen Equity‑Commitments vor Baubeginn und DSRA‑Puffer; 10–20% Equity ist marktüblich, um LTC/Covenants einzuhalten.
(Quellenangaben am Ende dieses Abschnitts).
Risikoallokation: Eigenkapital deckt nicht‑förderfähige Posten, Sponsor‑Risiken und Marktunsicherheiten; Infrastruktur‑Investoren erwarten typ. Equity‑Beteiligungen in diesem Bereich.
Förderwirkung: Fördermittel (EBA/EFRE/BMDV) reduzieren Fremdkapitalbedarf, erhöhen aber oft die Notwendigkeit, Eigenkapital für nicht‑förderfähige Restposten nachzuweisen.
Bankanforderungen: Kreditgeber verlangen Equity‑Commitments vor Baubeginn und DSRA‑Puffer; 10–20% Equity ist marktüblich, um LTC/Covenants einzuhalten.
(Quellenangaben am Ende dieses Abschnitts).
3. Equity‑Formen & Struktur
Sponsor‑Equity: Cash‑Einlage durch Projektträger / Flughafenbetreiber; dient als First Loss und Signal an Kreditgeber.
Co‑Investoren / Infrastruktur‑Fonds: Institutionelle Investoren (Pension, Infra‑Funds) bringen langfristiges Kapital und Expertise.
Mezzanine / Preferred Equity: Für Tranche‑Brücken oder wenn Förderquoten unsicher sind; höhere Renditeanforderung.
In‑Kind / Land‑Equity: Kommunale Flächen oder Vorleistungen können teilweise als Eigenkapital‑Äquivalent anerkannt werden (Verhandlungssache).
Jede Form beeinflusst Renditeerwartung und Governance; institutionelle Infra‑Equity ist oft langfristig orientiert.
Sponsor‑Equity: Cash‑Einlage durch Projektträger / Flughafenbetreiber; dient als First Loss und Signal an Kreditgeber.
Co‑Investoren / Infrastruktur‑Fonds: Institutionelle Investoren (Pension, Infra‑Funds) bringen langfristiges Kapital und Expertise.
Mezzanine / Preferred Equity: Für Tranche‑Brücken oder wenn Förderquoten unsicher sind; höhere Renditeanforderung.
In‑Kind / Land‑Equity: Kommunale Flächen oder Vorleistungen können teilweise als Eigenkapital‑Äquivalent anerkannt werden (Verhandlungssache).
Jede Form beeinflusst Renditeerwartung und Governance; institutionelle Infra‑Equity ist oft langfristig orientiert.
4. Praktische Empfehlungen & Next Steps
Sichere LOIs (3PL, MRO, Terminaloperator) vor Equity‑Finalisierung; LOIs dienen als Tranche‑Trigger für Investoren und Fördergeber.
Equity‑Trancheplan: Stelle Reserve‑Equity (≈10% der Equity‑Summe) für Nachfinanzierungen bereit.
Investor‑Pitch: Erstelle bankfähiges 10‑Jahres‑Pro‑Forma mit DSCR‑Sensitivitäten; adressiere Förder‑Term‑Sheets (EBA/EFRE) parallel.
Governance: SPV‑Struktur, Steering Committee, Contingency‑Ledger und klare Exit‑/Dividendenregeln.
Wenn du willst, berechne ich jetzt das exakte Equity‑Bedarfsszenario für dein bevorzugtes CAPEX‑Band (z. B. €500M vs. €800M) mit Tranche‑Zeitplan, DSCR‑Prognose und vorgeschlagenen Investor‑Targets.
wie soll das gemacht werden bei der anteilseigner struktur
Sichere LOIs (3PL, MRO, Terminaloperator) vor Equity‑Finalisierung; LOIs dienen als Tranche‑Trigger für Investoren und Fördergeber.
Equity‑Trancheplan: Stelle Reserve‑Equity (≈10% der Equity‑Summe) für Nachfinanzierungen bereit.
Investor‑Pitch: Erstelle bankfähiges 10‑Jahres‑Pro‑Forma mit DSCR‑Sensitivitäten; adressiere Förder‑Term‑Sheets (EBA/EFRE) parallel.
Governance: SPV‑Struktur, Steering Committee, Contingency‑Ledger und klare Exit‑/Dividendenregeln.
Wenn du willst, berechne ich jetzt das exakte Equity‑Bedarfsszenario für dein bevorzugtes CAPEX‑Band (z. B. €500M vs. €800M) mit Tranche‑Zeitplan, DSCR‑Prognose und vorgeschlagenen Investor‑Targets.
Kurzüberblick
Ziel: Eine klare, bankfähige Anteilseignerstruktur schaffen, die Kapital bereitstellt, Risiken verteilt, Entscheidungswege definiert und Investoren‑/Förderbedingungen erfüllt. Prinzip: SPV‑Holding, gestaffelte Eigenkapitaltranches, unterschiedliche Anteilsklassen (Sponsor, Finanzinvestoren, Betreiber), klare Governance, Liquiditäts‑ und Contingency‑Regeln.
SPV Struktur und Eigentümervehikel
SPV (Projektgesellschaft) als alleinige Bau‑ und Betriebseinheit; hält alle Projektverträge, LVs, Fördervereinbarungen und Bankverträge.
Anteilsklassen, Rechte und Pflichten
Mezzanine / Preferred Units (optional)
Finanzierungsphasen und Beispiel Cap Table
Equity Ziel: 10–20% des nicht‑förderfähigen CAPEX; Beispiel konservatives Projekt €500M → Equitybedarf ≈ €75–100M.Beispiel Cap Table (konservativ, Equity €80M)
Operator C‑Shares: 10% → €8M (teilweise in‑kind)Equity Calls werden vertraglich an Meilensteine gebunden (Genehmigung, Baubeginn, Fertigstellung Rohbau, Inbetriebnahme).
Beispiel Cap Table (konservativ, Equity €80M)
Operator C‑Shares: 10% → €8M (teilweise in‑kind)Equity Calls werden vertraglich an Meilensteine gebunden (Genehmigung, Baubeginn, Fertigstellung Rohbau, Inbetriebnahme).Governance, Reporting und Schutzmechanismen
Steering Committee: Sponsor, Lead Investor, Operator, unabhängiger Chair; trifft strategische Entscheidungen.
Verwässerung, Renditeverteilung und Exitmechanik
Preferred Return: z. B. 6–8% p.a. für B‑Shares vor Gewinnteilung.
Operative Umsetzung und nächste Schritte
1. Term Sheet erstellen mit Anteilsverteilung, Preferred Returns, Vetorechten, Meilenstein‑Equity‑Calls.
2. SPV‑Gründung und Eröffnung Treuhandkonten (Equity, DSRA, Fördermittel).
3. LOIs und Operator‑Agreements als Equity‑Bedingung sichern (mind. 2–3 LOIs).
4. Legal Pack: Shareholders Agreement, Subscription Agreements, Security Package, Intercreditor Agreement (bei Mezz/Bank).
5. Investor Roadshow: Zielgruppen ansprechen (Infra‑Fonds, Pensions, strategische Betreiber, regionale Förderbanken).
Kurzabschluss: Die optimale Anteilseignerstruktur ist modular, schützt frühe Investoren, belohnt Sponsor‑Leistung und ermöglicht Förder‑ und Kreditbedingungen. Ich kann jetzt ein konkretes Term Sheet‑Draft und ein Cap Table‑Excel mit Equity‑Calls und Waterfall‑Modell erstellen — sage mir, ob du das für das konservative €500M‑Szenario oder das umfassende €800M‑Szenario möchtest.
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Maßnahmen zur Ansiedlung von Fluggesellschaften
1. Term Sheet erstellen mit Anteilsverteilung, Preferred Returns, Vetorechten, Meilenstein‑Equity‑Calls.
2. SPV‑Gründung und Eröffnung Treuhandkonten (Equity, DSRA, Fördermittel).
3. LOIs und Operator‑Agreements als Equity‑Bedingung sichern (mind. 2–3 LOIs).
4. Legal Pack: Shareholders Agreement, Subscription Agreements, Security Package, Intercreditor Agreement (bei Mezz/Bank).
5. Investor Roadshow: Zielgruppen ansprechen (Infra‑Fonds, Pensions, strategische Betreiber, regionale Förderbanken).
Kurzabschluss: Die optimale Anteilseignerstruktur ist modular, schützt frühe Investoren, belohnt Sponsor‑Leistung und ermöglicht Förder‑ und Kreditbedingungen. Ich kann jetzt ein konkretes Term Sheet‑Draft und ein Cap Table‑Excel mit Equity‑Calls und Waterfall‑Modell erstellen — sage mir, ob du das für das konservative €500M‑Szenario oder das umfassende €800M‑Szenario möchtest.
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Maßnahmen zur Ansiedlung von Fluggesellschaften
✈️ 1. Gesamtstrategie: Wie Kassel Airlines gewinnt (Cargo + Passenger)
🎯 Grundprinzip
Airlines kommen, wenn drei Bedingungen erfüllt sind:
Operative Einfachheit (schnell, günstig, zuverlässig)
Kommerzielle Sicherheit (Incentives, Marketing, Risikoabsicherung)
Marktpotenzial (Nachfrage, Industrie, Tourismus)
Kassel kann alle drei liefern – aber nur, wenn du es strukturiert aufziehst.
Airlines kommen, wenn drei Bedingungen erfüllt sind:
Operative Einfachheit (schnell, günstig, zuverlässig)
Kommerzielle Sicherheit (Incentives, Marketing, Risikoabsicherung)
Marktpotenzial (Nachfrage, Industrie, Tourismus)
Kassel kann alle drei liefern – aber nur, wenn du es strukturiert aufziehst.
🧱 2. Volloptimierung – Infrastruktur & Betrieb
A. Cargo‑Optimierung
25.000 m² Terminal (modular)
6–8 Frachtstandplätze
1.000 t/Tag Sorter‑Kapazität
24/7‑Betrieb ohne Slot‑Engpässe
Automotive‑Cluster Nordhessen als USP
MRO‑Kapazität für A320/B737/ATR
➡️ Cargo‑Airlines lieben schnelle Turnarounds + niedrige Kosten.
25.000 m² Terminal (modular)
6–8 Frachtstandplätze
1.000 t/Tag Sorter‑Kapazität
24/7‑Betrieb ohne Slot‑Engpässe
Automotive‑Cluster Nordhessen als USP
MRO‑Kapazität für A320/B737/ATR
➡️ Cargo‑Airlines lieben schnelle Turnarounds + niedrige Kosten.
B. Passenger‑Optimierung
4–6 Check‑in‑Counter
3–4 Security‑Lanes
2–3 Gates
2 Gepäckbänder
Duty‑Free + Travelshop
PRM‑Service
schnelle Abfertigung (20–25 Minuten)
➡️ Passagierairlines lieben einfache, günstige, schnelle Airports.
4–6 Check‑in‑Counter
3–4 Security‑Lanes
2–3 Gates
2 Gepäckbänder
Duty‑Free + Travelshop
PRM‑Service
schnelle Abfertigung (20–25 Minuten)
➡️ Passagierairlines lieben einfache, günstige, schnelle Airports.
💶 Vollständige Detailauflistung des Incentive‑Programms (Cargo + Passenger)
Ziel: 5–7 Airlines in 12–24 Monaten gewinnen
Gesamtbudget: 10–15 Mio. €
Ich gliedere es in A–E, mit Kosten pro Airline, Mechanik, Risiken, KPI‑Triggern und Gesamtbudgetbedarf.
✈️ A. Start‑/Landegebühren‑Rabatte (24 Monate) – Vollständige Erklärung
🧩 1. Mechanik (Wie der Rabatt funktioniert)
Monate 1–6: 100 % Rabatt
Airline zahlt gar keine Start‑ und Landegebühren.
Ziel: Markteintritt erleichtern, Risiko = 0.
Airline zahlt gar keine Start‑ und Landegebühren.
Ziel: Markteintritt erleichtern, Risiko = 0.
Monate 7–12: 50 % Rabatt
Airline zahlt nur die Hälfte der Gebühren.
Ziel: Strecke stabilisieren, Nachfrage aufbauen.
Airline zahlt nur die Hälfte der Gebühren.
Ziel: Strecke stabilisieren, Nachfrage aufbauen.
Monate 13–24: 25 % Rabatt
Airline zahlt 75 % der Gebühren.
Ziel: Übergang in Normalbetrieb, Airline bleibt dauerhaft.
Airline zahlt 75 % der Gebühren.
Ziel: Übergang in Normalbetrieb, Airline bleibt dauerhaft.
➡️ Nach 24 Monaten: 100 % Normalgebühren.
💶 2. Kosten pro Airline (realistisch)
Passenger‑Airline
150.000–250.000 € über 24 Monate
abhängig von:
Frequenz (z. B. 2–4 Umläufe/Woche)
Flugzeugtyp (A320/B737 teurer als ATR)
Saison (Sommer teurer als Winter)
150.000–250.000 € über 24 Monate
abhängig von:
Frequenz (z. B. 2–4 Umläufe/Woche)
Flugzeugtyp (A320/B737 teurer als ATR)
Saison (Sommer teurer als Winter)
Cargo‑Airline
200.000–300.000 € über 24 Monate
abhängig von:
Tonnage
Flugzeugtyp (A321P2F teurer als ATR72F)
Nacht‑/Tagesbetrieb
200.000–300.000 € über 24 Monate
abhängig von:
Tonnage
Flugzeugtyp (A321P2F teurer als ATR72F)
Nacht‑/Tagesbetrieb
➡️ Das ist der günstigste Incentive‑Baustein — aber extrem wirksam.
🚀 3. Warum das so stark wirkt
A. Airlines reduzieren ihr Risiko massiv
In der Anlaufphase sind die Kosten hoch:
Crew
Fuel
Handling
Slots
Marketing
Wenn Start/Landegebühren wegfallen, sinkt das Risiko sofort um 20–30 %.
B. Kassel wird im Vergleich zu FRA/HAJ/LEJ extrem attraktiv
Große Flughäfen haben:
hohe Gebühren
Slot‑Engpässe
lange Turnarounds
Kassel bietet:
niedrige Gebühren
freie Slots
schnelle Abfertigung
flexible Zeiten
C. Besonders wichtig für Leisure‑Airlines & ACMI‑Cargo‑Carrier
Diese Airlines sind:
extrem preissensibel
risikoavers
expansionsbereit
➡️ Rabatte sind für sie ein entscheidender Deal‑Breaker.
📊 4. KPI‑Trigger – die Bedingungen für den Rabatt
Damit die Airline den Rabatt bekommt, muss sie Pflichten erfüllen. Sonst: kein Rabatt oder Clawback.
A. Mindestfrequenz
Passenger:
z. B. mind. 2–4 Umläufe/Woche
Cargo:
z. B. mind. 3–5 Movements/Woche
Wenn die Airline weniger fliegt → Rabatt reduziert oder entfällt.
B. OTP > 75 % (On‑Time‑Performance)
Mindestens 75 % der Flüge müssen pünktlich sein.
Ziel: verlässlicher Betrieb, keine Chaos‑Airline.
Mindestens 75 % der Flüge müssen pünktlich sein.
Ziel: verlässlicher Betrieb, keine Chaos‑Airline.
Wenn OTP < 75 % →
Rabatt wird anteilig gekürzt
oder ausgesetzt, bis OTP wieder steigt.
C. Reporting monatlich
Airline muss monatlich liefern:
Passagierzahlen / Tonnage
Load Factor (Passenger)
Movements
OTP‑Statistik
Marketing‑Nachweise
Crew‑Stationierungsdaten (falls vereinbart)
Wenn Reporting fehlt → ➡️ Rabatt pausiert automatisch.
🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)
Wenn die Airline:
Frequenzen reduziert
OTP dauerhaft unterschreitet
Reporting verweigert
die Strecke vorzeitig einstellt
→ muss sie die gewährten Rabatte anteilig zurückzahlen.
Das schützt Kassel vor Missbrauch.
🏁 Kurzfassung für dein Blog
„Start‑/Landegebühren‑Rabatte reduzieren das Risiko für Airlines in den ersten 24 Monaten erheblich. Kassel bietet 100 % Rabatt in den ersten 6 Monaten, 50 % in den Monaten 7–12 und 25 % in den Monaten 13–24. Die Airline muss dafür KPIs erfüllen: Mindestfrequenz, OTP über 75 % und monatliches Reporting. Die Kosten liegen bei 150.000–300.000 € pro Airline.“
A. Start‑/Landegebühren‑Rabatte
Wirksamkeit: ★★★★☆ (sehr hoch) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Sofortige Kostenreduktion, erleichtert Markteintritt ROI: mittel bis hoch Geschwindigkeit: sofort Bindungskraft: mittel
Warum wirksam: Airlines reduzieren ihr Risiko in den ersten 24 Monaten massiv. Besonders attraktiv für Leisure‑Airlines und ACMI‑Cargo‑Carrier.
B. Revenue‑Guarantee (Umsatz‑ oder Auslastungsabsicherung)
Der wichtigste und stärkste Incentive‑Baustein für Airlines
Eine Revenue‑Guarantee ist eine befristete, KPI‑gebundene Absicherung, die Airlines in der Anlaufphase schützt. Sie ist der Grund, warum Airlines neue Strecken oder Basierungen überhaupt riskieren.
Ich erkläre dir jetzt:
Was eine Revenue‑Guarantee ist
Wie sie funktioniert
Wie man sie berechnet
Welche KPIs gelten
Wie man Missbrauch verhindert
Was sie kostet
Warum sie Kassel extrem attraktiv macht
🧩 1. Was ist eine Revenue‑Guarantee?
Eine Revenue‑Guarantee ist eine Mindestumsatz‑Garantie.
Der Flughafen garantiert der Airline:
„Wenn du die Strecke fliegst und alle KPIs erfüllst, aber weniger Umsatz machst als vereinbart, gleichen wir die Differenz aus.“
➡️ Der Flughafen zahlt nur, wenn die Airline alles richtig macht, aber der Markt noch nicht voll da ist.
🔧 2. Wie funktioniert das? (Mechanik)
Schritt 1 – Mindestumsatz definieren
Passenger (Beispiel):
Mindestumsatz pro Rotation: 12.000–18.000 €
Mindestumsatz pro Monat: 300.000–450.000 €
Cargo (Beispiel):
Mindestumsatz pro Rotation: 20.000–35.000 €
Mindestumsatz pro Monat: 450.000–700.000 €
Schritt 2 – Airline fliegt die Strecke
Sie muss:
Frequenzen einhalten
Marketing durchführen
OTP > 75 % halten
Reporting liefern
Schritt 3 – Ist‑Umsatz wird gemessen
Passenger:
Ticketumsatz
Ancillary Revenue
GDS‑Sales
Cargo:
Tonnage × Yield
Handling‑Erlöse
Charter‑Erlöse
Schritt 4 – Differenz wird ausgeglichen
Beispiel Passenger:
Mindestumsatz: 400.000 €
Ist‑Umsatz: 350.000 € ➡️ Auszahlung: 50.000 €
Beispiel Cargo:
Mindestumsatz: 600.000 €
Ist‑Umsatz: 520.000 € ➡️ Auszahlung: 80.000 €
📊 3. Kostenrahmen (realistisch)
Passenger‑Airline
0,3–0,8 Mio. € pro Airline
Laufzeit: 12–18 Monate
0,3–0,8 Mio. € pro Airline
Laufzeit: 12–18 Monate
Cargo‑Airline
0,5–1,0 Mio. € pro Airline
Laufzeit: 12–24 Monate
0,5–1,0 Mio. € pro Airline
Laufzeit: 12–24 Monate
➡️ Passenger ist günstiger, Cargo teurer — aber Cargo bringt mehr Fixumsatz.
🎯 4. KPI‑Trigger (Pflichtbedingungen)
Damit die Airline überhaupt Geld bekommt, muss sie alle KPIs erfüllen.
Passenger‑KPIs
Mindestfrequenz (z. B. 2–4 Umläufe/Woche)
Load Factor > 60–70 %
OTP > 75 %
Marketing‑Reporting
Crew‑Stationierung (falls vereinbart)
Mindestfrequenz (z. B. 2–4 Umläufe/Woche)
Load Factor > 60–70 %
OTP > 75 %
Marketing‑Reporting
Crew‑Stationierung (falls vereinbart)
Cargo‑KPIs
Mindest‑Movements
Mindest‑Tonnage pro Movement
OTP > 75 %
Hangar‑Belegung (falls vereinbart)
Mindest‑Movements
Mindest‑Tonnage pro Movement
OTP > 75 %
Hangar‑Belegung (falls vereinbart)
➡️ Keine KPI‑Erfüllung = keine Auszahlung.
🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)
Wenn die Airline:
Frequenzen reduziert
OTP dauerhaft unterschreitet
Marketing nicht durchführt
Reporting verweigert
die Strecke vorzeitig einstellt
→ muss sie die erhaltenen Zahlungen anteilig zurückzahlen.
Das schützt Kassel vor Missbrauch.
💡 6. Warum Revenue‑Guarantees so extrem wirksam sind
A. Airlines starten Strecken, die sie sonst nicht riskieren würden
Neue Strecken sind teuer:
Crew
Fuel
Handling
Slots
Marketing
Eine Garantie reduziert das Risiko auf nahe Null.
B. Kassel wird zu einem „No‑Risk‑Airport“
Gerade Leisure‑Airlines und ACMI‑Cargo‑Carrier reagieren extrem positiv auf:
niedrige Gebühren
garantierte Umsätze
schnelle Abfertigung
C. Der Flughafen zahlt nur bei KPI‑Erfüllung
Keine Leistung → keine Auszahlung.
🧮 7. Beispielrechnung (Passenger)
Mindestumsatz: 400.000 €/Monat
Ist‑Umsatz: 350.000 €/Monat
Differenz: 50.000 €
Laufzeit: 12 Monate
Mindestumsatz: 400.000 €/Monat
Ist‑Umsatz: 350.000 €/Monat
Differenz: 50.000 €
Laufzeit: 12 Monate
➡️ Gesamtauszahlung: 600.000 €
🧮 8. Beispielrechnung (Cargo)
Mindestumsatz: 600.000 €/Monat
Ist‑Umsatz: 520.000 €/Monat
Differenz: 80.000 €
Laufzeit: 12 Monate
Mindestumsatz: 600.000 €/Monat
Ist‑Umsatz: 520.000 €/Monat
Differenz: 80.000 €
Laufzeit: 12 Monate
➡️ Gesamtauszahlung: 960.000 €
🏁 Kurzfassung für dein Blog
„Revenue‑Guarantees sind befristete, KPI‑gebundene Umsatzabsicherungen. Der Flughafen zahlt nur, wenn die Airline trotz Erfüllung aller Vorgaben unter dem Mindestumsatz bleibt. Passenger‑Airlines kosten 0,3–0,8 Mio. €, Cargo‑Airlines 0,5–1,0 Mio. €. Damit wird Kassel für Airlines zum risikoarmen Startpunkt neuer Strecken.“
B. Revenue‑Guarantee (Umsatzabsicherung)
Wirksamkeit: ★★★★★ (extrem hoch) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Airlines starten Strecken, die sie sonst nie riskieren würden ROI: sehr hoch Geschwindigkeit: hoch Bindungskraft: hoch
Warum wirksam: Airlines haben praktisch Null Risiko. Kassel wird zum „No‑Risk‑Airport“. Der stärkste Hebel, um neue Strecken zu öffnen.
✈️ C. Marketing‑Co‑Funding (50 % Zuschuss)
Der entscheidende Baustein, um Strecken schnell sichtbar zu machen
Marketing‑Co‑Funding ist der sichtbarste und für Airlines oft wichtigste Incentive‑Baustein, weil er direkt die Nachfrage stärkt. Airlines starten Strecken nur, wenn sie sicher sind, dass der Markt davon erfährt.
🧩 1. Mechanik – Wie funktioniert Marketing‑Co‑Funding?
Der Flughafen übernimmt 50 % der Marketingkosten, die der Airline für die Bewerbung der neuen Strecke entstehen.
Förderfähige Maßnahmen
Social‑Media‑Kampagnen
Google Ads / Meta Ads
Plakatwerbung
TV‑/Radio‑Spots
Influencer‑Kampagnen
Reisebüro‑Promotion
Printanzeigen
Airport‑Branding
Eröffnungs‑Events
Pressearbeit
Social‑Media‑Kampagnen
Google Ads / Meta Ads
Plakatwerbung
TV‑/Radio‑Spots
Influencer‑Kampagnen
Reisebüro‑Promotion
Printanzeigen
Airport‑Branding
Eröffnungs‑Events
Pressearbeit
Nicht förderfähig
interne Personalkosten der Airline
Flugzeuglackierung
reine Preisrabatte
Bonusprogramme
interne Personalkosten der Airline
Flugzeuglackierung
reine Preisrabatte
Bonusprogramme
➡️ Nur echte Marketingmaßnahmen werden gefördert.
💶 2. Kostenrahmen (realistisch)
Passenger‑Route
100.000–150.000 € pro Route
Kassel übernimmt 50 % → 50.000–75.000 €
100.000–150.000 € pro Route
Kassel übernimmt 50 % → 50.000–75.000 €
Cargo‑Route
80.000–120.000 € pro Route
Kassel übernimmt 50 % → 40.000–60.000 €
80.000–120.000 € pro Route
Kassel übernimmt 50 % → 40.000–60.000 €
➡️ Marketing ist der günstigste, aber einer der wirksamsten Bausteine.
🎯 3. Warum Marketing‑Co‑Funding so wichtig ist
A. Airlines haben oft kein Budget für neue Strecken
Neue Strecken sind teuer. Marketing ist das Erste, was gestrichen wird — und genau das verhindert Nachfrage.
B. Kassel ist ein „Hidden Market“
Der Markt ist da, aber:
Kassel ist wenig bekannt
Region ist fragmentiert
Konkurrenzflughäfen werben aggressiv
Marketing löst dieses Problem sofort.
C. Nachfrage steigt messbar
Gute Kampagnen bringen:
höhere Load Factors
mehr Ticketverkäufe
schnellere Streckenstabilisierung
geringere Revenue‑Guarantee‑Auszahlungen
➡️ Marketing spart Kassel später Geld.
📊 4. KPI‑Trigger – Bedingungen für Auszahlung
Damit Kassel zahlt, muss die Airline:
Passenger
Mindestfrequenz fliegen
Load Factor > 60–70 %
Kampagnen‑Reporting liefern
Ticket‑Sales‑Daten bereitstellen
Marketingmaterialien vorlegen
Mindestfrequenz fliegen
Load Factor > 60–70 %
Kampagnen‑Reporting liefern
Ticket‑Sales‑Daten bereitstellen
Marketingmaterialien vorlegen
Cargo
Mindest‑Movements
Mindest‑Tonnage
Kampagnen‑Reporting
Kundenakquise‑Nachweise
Mindest‑Movements
Mindest‑Tonnage
Kampagnen‑Reporting
Kundenakquise‑Nachweise
➡️ Keine KPIs = keine Auszahlung.
🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)
Wenn die Airline:
Kampagnen nicht durchführt
Reporting verweigert
Frequenzen reduziert
die Strecke vorzeitig einstellt
→ muss sie die Marketing‑Zuschüsse anteilig zurückzahlen.
Das schützt Kassel vor „Mitnahmeeffekten“.
🧮 6. Beispielrechnung (Passenger)
Airline startet Kassel–Mallorca:
Marketingbudget Airline: 140.000 €
Kassel übernimmt 50 % → 70.000 €
Kampagnen: Social Media, Plakate, Reisebüros
Ergebnis:
Load Factor steigt von 55 % auf 72 %
Revenue‑Guarantee sinkt um 40 %
➡️ Marketing spart Kassel später Geld.
🧮 7. Beispielrechnung (Cargo)
Airline startet Kassel–Leipzig–Brüssel:
Marketingbudget: 100.000 €
Kassel übernimmt 50 % → 50.000 €
Kampagnen: Automotive‑Cluster, Pharma‑Cluster
Ergebnis:
Tonnage steigt
Revenue‑Guarantee sinkt
Airline bleibt langfristig
🏁 Kurzfassung für dein Blog
„Marketing‑Co‑Funding ist ein 50‑prozentiger Zuschuss zu den Marketingkosten einer Airline. Kassel übernimmt 50.000–75.000 € pro Passagierroute und 40.000–60.000 € pro Cargoroute. Die Airline muss dafür KPIs erfüllen: Mindestfrequenz, Load Factor, Reporting. Marketing ist der günstigste, aber einer der wirksamsten Bausteine, weil es Nachfrage erzeugt und später Revenue‑Guarantee‑Kosten reduziert.“
Wirksamkeit: ★★★★☆ (sehr hoch) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Nachfrage steigt, Load Factor steigt, Revenue‑Guarantee sinkt ROI: sehr hoch Geschwindigkeit: mittel bis hoch Bindungskraft: mittel
Warum wirksam: Marketing ist der günstigste Hebel mit dem größten Einfluss auf Nachfrage. Strecken stabilisieren sich schneller.
✈️ D. Hangar‑/Leasing‑Subvention
Der stärkste Hebel, um basierte Flugzeuge zu bekommen
Hangar‑Subventionen sind ein strategischer Premium‑Incentive, der Airlines dazu bringt, Flugzeuge dauerhaft in Kassel zu stationieren. Das ist der Punkt, an dem ein Flughafen wirtschaftlich explodiert: Basierte Flugzeuge = mehr Movements, mehr Jobs, mehr Umsatz, mehr Stabilität.
🧩 1. Mechanik – Wie funktioniert die Hangar‑/Leasing‑Subvention?
Der Flughafen übernimmt einen Teil der Hangar‑ oder Stationskosten, die der Airline entstehen:
Förderfähige Kosten
Hangar‑Miete
Hangar‑Betriebskosten
Line‑Maintenance‑Fläche
Crew‑Räume
Office‑Space
Tooling‑Storage
Ground‑Equipment‑Storage
Hangar‑Miete
Hangar‑Betriebskosten
Line‑Maintenance‑Fläche
Crew‑Räume
Office‑Space
Tooling‑Storage
Ground‑Equipment‑Storage
Nicht förderfähig
Flugzeugleasing
Crew‑Gehälter
Fuel
Ersatzteile
AOG‑Kosten
Flugzeugleasing
Crew‑Gehälter
Fuel
Ersatzteile
AOG‑Kosten
➡️ Nur Infrastrukturkosten werden gefördert.
💶 2. Kostenrahmen (realistisch)
Passenger‑Airline
150.000–250.000 €
für 1 basiertes Flugzeug (A320/B737/Embraer/ATR)
Laufzeit: 12–24 Monate
150.000–250.000 €
für 1 basiertes Flugzeug (A320/B737/Embraer/ATR)
Laufzeit: 12–24 Monate
Cargo‑Airline
300.000–500.000 €
für 1 basiertes Frachtflugzeug (A321P2F/B737F/ATR72F)
Laufzeit: 12–36 Monate
300.000–500.000 €
für 1 basiertes Frachtflugzeug (A321P2F/B737F/ATR72F)
Laufzeit: 12–36 Monate
➡️ Cargo ist teurer, weil Frachtflugzeuge mehr Hangarzeit benötigen.
🎯 3. Warum Hangar‑Subventionen so extrem wirksam sind
A. Airlines stationieren Flugzeuge nur, wenn die Fixkosten niedrig sind
Hangar‑Kosten sind ein großer Block:
20.000–40.000 €/Monat für Passenger
30.000–60.000 €/Monat für Cargo
Wenn Kassel diese Kosten reduziert → Airline stationiert sofort.
B. Basierte Flugzeuge erzeugen enorme Wertschöpfung
Ein basiertes Flugzeug bringt:
300–800 Flugbewegungen/Jahr
20–60 Jobs
1–3 Mio. € direkte Flughafenumsätze
0,5–2 Mio. € Non‑Aviation‑Umsätze
C. Kassel hat freie Hangarkapazität
Das ist ein massiver Standortvorteil gegenüber FRA, HAJ, LEJ, DUS, CGN.
D. Airlines lieben „Home‑Base‑Airports“
Weil sie dort:
Crew stationieren
Line‑Maintenance machen
Turnarounds optimieren
Kosten senken
➡️ Hangar‑Subvention = langfristige Bindung.
📊 4. KPI‑Trigger – Bedingungen für Auszahlung
Damit Kassel zahlt, muss die Airline:
Passenger
1 Flugzeug dauerhaft stationieren
Mindestfrequenz fliegen (z. B. 2–4 Umläufe/Tag)
OTP > 75 %
Line‑Maintenance in Kassel durchführen
Crew‑Base in Kassel betreiben
1 Flugzeug dauerhaft stationieren
Mindestfrequenz fliegen (z. B. 2–4 Umläufe/Tag)
OTP > 75 %
Line‑Maintenance in Kassel durchführen
Crew‑Base in Kassel betreiben
Cargo
Mindest‑Movements (z. B. 3–5/Woche)
Mindest‑Tonnage pro Movement
Hangar‑Belegung nachweisen
Maintenance‑Reporting
OTP > 75 %
Mindest‑Movements (z. B. 3–5/Woche)
Mindest‑Tonnage pro Movement
Hangar‑Belegung nachweisen
Maintenance‑Reporting
OTP > 75 %
➡️ Keine KPIs = keine Auszahlung.
🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)
Wenn die Airline:
das Flugzeug abzieht
Frequenzen reduziert
OTP dauerhaft unterschreitet
Hangar nicht nutzt
Reporting verweigert
→ muss sie die Subvention anteilig zurückzahlen.
Das schützt Kassel vor „Fake‑Basierungen“.
🧮 6. Beispielrechnung (Passenger)
Airline stationiert 1 A320 in Kassel:
Hangar‑Miete: 25.000 €/Monat
Kassel übernimmt 40 % → 10.000 €/Monat
Laufzeit: 18 Monate
➡️ Gesamtkosten Kassel: 180.000 €
Ergebnis:
600–900 Bewegungen/Jahr
1,2–2,0 Mio. € Flughafenumsatz
0,5–1,5 Mio. € Non‑Aviation
🧮 7. Beispielrechnung (Cargo)
Airline stationiert 1 A321P2F:
Hangar‑Miete: 45.000 €/Monat
Kassel übernimmt 40 % → 18.000 €/Monat
Laufzeit: 24 Monate
➡️ Gesamtkosten Kassel: 432.000 €
Ergebnis:
300–800 t/Tag Cargo
2–4 Mio. € Flughafenumsatz
20–40 Jobs
🧨 8. Risikoanalyse & Absicherung
Risiken
Airline zieht Flugzeug ab
Airline reduziert Frequenzen
Airline nutzt Hangar nicht
Airline verkauft Slots weiter
Airline zieht Flugzeug ab
Airline reduziert Frequenzen
Airline nutzt Hangar nicht
Airline verkauft Slots weiter
Absicherung
Clawback
KPI‑Trigger
monatliches Reporting
Mindestvertragslaufzeit
Kündigungsfristen
„Use‑it‑or‑lose‑it“‑Klauseln
Clawback
KPI‑Trigger
monatliches Reporting
Mindestvertragslaufzeit
Kündigungsfristen
„Use‑it‑or‑lose‑it“‑Klauseln
➡️ Damit ist das Risiko für Kassel minimal.
🏁 Kurzfassung für dein Blog
„Hangar‑Subventionen sind ein strategischer Premium‑Incentive, der Airlines dazu bringt, Flugzeuge dauerhaft in Kassel zu stationieren. Passenger‑Airlines kosten 150.000–250.000 €, Cargo‑Airlines 300.000–500.000 €. Die Airline muss dafür KPIs erfüllen: stationiertes Flugzeug, Mindestfrequenz, OTP > 75 %, Maintenance‑Reporting. Basierte Flugzeuge erzeugen enorme Wertschöpfung und machen Kassel langfristig attraktiv.“
Wirksamkeit: ★★★★★ (extrem hoch) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Airlines stationieren Flugzeuge dauerhaft ROI: extrem hoch Geschwindigkeit: mittel Bindungskraft: sehr hoch (Basierung = langfristige Bindung)
Warum wirksam: Basierte Flugzeuge erzeugen enorme Wertschöpfung:
300–800 Bewegungen/Jahr
20–60 Jobs
1–3 Mio. € direkte Umsätze
0,5–2 Mio. € Non‑Aviation
✈️ E. Operative Vergünstigungen
Der Baustein, der Airlines im täglichen Betrieb massiv entlastet
Operative Vergünstigungen sind kleine, aber extrem wirksame Kostenreduktionen, die Airlines im täglichen Betrieb spürbar entlasten. Sie sind günstig für den Flughafen, aber hochattraktiv für Airlines.
Sie wirken besonders stark bei:
basierten Flugzeugen
ACMI‑Carriern
Leisure‑Airlines
Cargo‑Airlines mit engen Margen
🧩 1. Welche operativen Vergünstigungen gibt es?
1. Fuel‑Rabatte (2–5 %)
Kassel gewährt einen Rabatt auf den Treibstoffpreis.
Besonders attraktiv für Airlines mit basierten Flugzeugen.
Geringe Kosten für den Flughafen, hoher Wert für Airlines.
Kassel gewährt einen Rabatt auf den Treibstoffpreis.
Besonders attraktiv für Airlines mit basierten Flugzeugen.
Geringe Kosten für den Flughafen, hoher Wert für Airlines.
Kosten für Kassel: ➡️ 50.000–150.000 € pro Airline/Jahr
2. Crew‑Handling‑Rabatte (20–40 %)
Crew‑Transport
Crew‑Lounge
Crew‑Check‑in
Crew‑Briefing‑Rooms
Crew‑Overnight‑Support (z. B. vergünstigte Hotelkontingente)
Crew‑Transport
Crew‑Lounge
Crew‑Check‑in
Crew‑Briefing‑Rooms
Crew‑Overnight‑Support (z. B. vergünstigte Hotelkontingente)
Kosten für Kassel: ➡️ 20.000–50.000 € pro Airline/Jahr
3. PRM‑Support (Passenger Airlines)
Unterstützung für mobilitätseingeschränkte Passagiere
Airlines zahlen normalerweise pro PRM‑Fall
Kassel übernimmt einen Teil dieser Kosten
Unterstützung für mobilitätseingeschränkte Passagiere
Airlines zahlen normalerweise pro PRM‑Fall
Kassel übernimmt einen Teil dieser Kosten
Kosten für Kassel: ➡️ 10.000–30.000 € pro Airline/Jahr
4. bevorzugte Slots / Turnaround‑Fenster
Keine direkten Kosten
Hoher operativer Wert
Airlines können ihre Umläufe optimal planen
Besonders wichtig für basierte Flugzeuge
Keine direkten Kosten
Hoher operativer Wert
Airlines können ihre Umläufe optimal planen
Besonders wichtig für basierte Flugzeuge
Kosten für Kassel: ➡️ 0 € Wert für Airline: sehr hoch
💶 2. Gesamtkostenrahmen (realistisch)
Airline‑Typ Fuel Crew PRM Slots Gesamt/Jahr Passenger 50–100k 20–40k 10–30k 0 80–170k € Cargo 80–150k 20–40k – 0 100–190k €
| Airline‑Typ | Fuel | Crew | PRM | Slots | Gesamt/Jahr |
|---|---|---|---|---|---|
| Passenger | 50–100k | 20–40k | 10–30k | 0 | 80–170k € |
| Cargo | 80–150k | 20–40k | – | 0 | 100–190k € |
➡️ Operative Vergünstigungen sind der günstigste Incentive‑Block — aber extrem wirksam.
🎯 3. Warum operative Vergünstigungen so stark wirken
A. Airlines spüren die Entlastung jeden Tag
Fuel, Crew‑Handling und PRM sind laufende Kosten, die Airlines sofort merken.
B. Kassel wird operativ attraktiver als FRA/HAJ/LEJ
Große Flughäfen:
hohe Fuel‑Margen
teure Crew‑Services
lange Wege
unflexible Slots
Kassel:
niedrige Kosten
schnelle Wege
flexible Turnarounds
freie Slots
C. Besonders wichtig für basierte Flugzeuge
Ein basiertes Flugzeug spart durch operative Vergünstigungen hunderttausende Euro pro Jahr.
📊 4. KPI‑Trigger – Bedingungen für Vergünstigungen
Damit Kassel zahlt, muss die Airline:
Passenger
Mindestfrequenz fliegen
OTP > 75 %
PRM‑Reporting liefern
Crew‑Base in Kassel betreiben (falls vereinbart)
Mindestfrequenz fliegen
OTP > 75 %
PRM‑Reporting liefern
Crew‑Base in Kassel betreiben (falls vereinbart)
Cargo
Mindest‑Movements
Mindest‑Tonnage
OTP > 75 %
Fuel‑Reporting liefern
Mindest‑Movements
Mindest‑Tonnage
OTP > 75 %
Fuel‑Reporting liefern
➡️ Keine KPIs = keine Vergünstigungen.
🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)
Wenn die Airline:
Frequenzen reduziert
OTP dauerhaft unterschreitet
Reporting verweigert
die Strecke einstellt
→ muss sie die gewährten Vergünstigungen anteilig zurückzahlen.
🧮 6. Beispielrechnung (Passenger)
Airline fliegt Kassel–Mallorca:
Fuel‑Rabatt: 80.000 €
Crew‑Rabatt: 30.000 €
PRM‑Support: 20.000 €
➡️ Gesamtkosten Kassel: 130.000 €/Jahr
Ergebnis:
Airline bleibt
Load Factor steigt
Revenue‑Guarantee sinkt
🧮 7. Beispielrechnung (Cargo)
Airline fliegt Kassel–Brüssel:
Fuel‑Rabatt: 120.000 €
Crew‑Rabatt: 30.000 €
➡️ Gesamtkosten Kassel: 150.000 €/Jahr
Ergebnis:
Airline stationiert 1 Flugzeug
300–800 t/Tag Cargo
2–4 Mio. € Flughafenumsatz
🏁 Kurzfassung für dein Blog
„Operative Vergünstigungen wie Fuel‑Rabatte, Crew‑Handling‑Rabatte, PRM‑Support und bevorzugte Slots sind günstige, aber extrem wirksame Anreize. Sie kosten Kassel 80.000–190.000 € pro Airline und erhöhen die Attraktivität des Flughafens massiv. Airlines müssen dafür KPIs erfüllen: Mindestfrequenz, OTP > 75 %, Reporting. Operative Vergünstigungen sind der stärkste Hebel, um basierte Flugzeuge langfristig zu binden.“
Wirksamkeit: ★★★☆☆ (wirksam) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Airlines sparen laufende Kosten, Kassel wird operativ attraktiv ROI: mittel Geschwindigkeit: sofort Bindungskraft: mittel
Warum wirksam: Günstig für Kassel, aber spürbar für Airlines. Besonders wichtig für basierte Flugzeuge.
🧠 Gesamtwirkung im Vergleich
Maßnahme Wirksamkeit ROI Geschwindigkeit Bindungskraft A. Gebührenrabatte ★★★★☆ mittel sofort mittel B. Revenue‑Guarantee ★★★★★ sehr hoch hoch hoch C. Marketing‑Co‑Funding ★★★★☆ sehr hoch mittel mittel D. Hangar‑Subvention ★★★★★ extrem hoch mittel sehr hoch E. Operative Vergünstigungen ★★★☆☆ mittel sofort mittel
| Maßnahme | Wirksamkeit | ROI | Geschwindigkeit | Bindungskraft |
|---|---|---|---|---|
| A. Gebührenrabatte | ★★★★☆ | mittel | sofort | mittel |
| B. Revenue‑Guarantee | ★★★★★ | sehr hoch | hoch | hoch |
| C. Marketing‑Co‑Funding | ★★★★☆ | sehr hoch | mittel | mittel |
| D. Hangar‑Subvention | ★★★★★ | extrem hoch | mittel | sehr hoch |
| E. Operative Vergünstigungen | ★★★☆☆ | mittel | sofort | mittel |
🏁 Kurzfazit für Politik & Öffentlichkeit
B (Revenue‑Guarantee) und D (Hangar‑Subvention) sind die zwei stärksten Hebel, um Airlines zu gewinnen und dauerhaft zu binden.
A (Gebührenrabatte) und C (Marketing) sind sehr wirksam, weil sie Risiko senken und Nachfrage steigern.
E (Operative Vergünstigungen) ist der günstigste, aber solide Zusatzhebel, der Airlines im Alltag entlastet.
B (Revenue‑Guarantee) und D (Hangar‑Subvention) sind die zwei stärksten Hebel, um Airlines zu gewinnen und dauerhaft zu binden.
A (Gebührenrabatte) und C (Marketing) sind sehr wirksam, weil sie Risiko senken und Nachfrage steigern.
E (Operative Vergünstigungen) ist der günstigste, aber solide Zusatzhebel, der Airlines im Alltag entlastet.
🧲 4. Marktstrategie – Welche Airlines du holst
Cargo (höchste Wahrscheinlichkeit)
ACMI‑Carrier (A321P2F, B737F)
Regional‑Fracht (ATR72F)
Automotive‑Spezialisten
E‑Commerce‑Subcontractor
ACMI‑Carrier (A321P2F, B737F)
Regional‑Fracht (ATR72F)
Automotive‑Spezialisten
E‑Commerce‑Subcontractor
Passenger (realistisch & erreichbar)
Leisure‑Airlines (Mallorca, Antalya, Heraklion)
Hybrid‑Carrier (ATR/Embraer)
Incoming‑Tourismus‑Partner
➡️ Ziel: 3 Cargo‑Airlines + 2 Passenger‑Airlines = 5 Airlines.
Leisure‑Airlines (Mallorca, Antalya, Heraklion)
Hybrid‑Carrier (ATR/Embraer)
Incoming‑Tourismus‑Partner
➡️ Ziel: 3 Cargo‑Airlines + 2 Passenger‑Airlines = 5 Airlines.
📈 5. ROI‑Rechnung (realistisch & konservativ)
A. Einnahmen pro Airline
Cargo‑Airline
1–2,5 Mio. €/Jahr direkte Erlöse
20–40 Jobs
5–10 Mio. € regionale Wertschöpfung
1–2,5 Mio. €/Jahr direkte Erlöse
20–40 Jobs
5–10 Mio. € regionale Wertschöpfung
Passenger‑Airline
0,8–2,0 Mio. €/Jahr direkte Erlöse
0,5–2 Mio. € Retail
3.000–16.000 Hotelübernachtungen
30–120 Events im Kongresszentrum
0,8–2,0 Mio. €/Jahr direkte Erlöse
0,5–2 Mio. € Retail
3.000–16.000 Hotelübernachtungen
30–120 Events im Kongresszentrum
B. Einnahmen bei 5 Airlines
Airline‑Typ Anzahl Erlöse/Jahr Cargo 3 3–7,5 Mio. € Passenger 2 1,6–4 Mio. € Gesamt direkte Erlöse – 4,6–11,5 Mio. € Non‑Aviation (Retail, Hotel, Events) – 2–6 Mio. € Gesamt – 6,6–17,5 Mio. €
➡️ ROI: 6,6–17,5 Mio. €/Jahr bei 10–15 Mio. € Invest.
➡️ Amortisation: 1–3 Jahre.
| Airline‑Typ | Anzahl | Erlöse/Jahr |
|---|---|---|
| Cargo | 3 | 3–7,5 Mio. € |
| Passenger | 2 | 1,6–4 Mio. € |
| Gesamt direkte Erlöse | – | 4,6–11,5 Mio. € |
| Non‑Aviation (Retail, Hotel, Events) | – | 2–6 Mio. € |
| Gesamt | – | 6,6–17,5 Mio. € |
➡️ ROI: 6,6–17,5 Mio. €/Jahr bei 10–15 Mio. € Invest. ➡️ Amortisation: 1–3 Jahre.
🏛️ 6. Förderlogik (EU, Bund, Land)
A. EU‑Förderung (CEF, EFRE, TEN‑T)
Förderfähig:
Energie (PV, Speicher)
Digitalisierung (IT, Automatisierung)
Nachhaltigkeit (E‑GSE, Wärmepumpen)
Terminal‑Upgrades
Cargo‑Automatisierung
Förderquote:
40–60 % (je nach Programm)
Förderfähig:
Energie (PV, Speicher)
Digitalisierung (IT, Automatisierung)
Nachhaltigkeit (E‑GSE, Wärmepumpen)
Terminal‑Upgrades
Cargo‑Automatisierung
Förderquote:
40–60 % (je nach Programm)
B. Bundesförderung
Luftsicherheitskosten
Digitalisierung
Nachhaltigkeit
MRO‑Cluster (Industrieförderung)
Förderquote:
20–40 %
Luftsicherheitskosten
Digitalisierung
Nachhaltigkeit
MRO‑Cluster (Industrieförderung)
Förderquote:
20–40 %
C. Landesförderung Hessen
Regionalentwicklung
Tourismus
Gewerbegebiete
Infrastruktur
Förderquote:
20–40 %
Regionalentwicklung
Tourismus
Gewerbegebiete
Infrastruktur
Förderquote:
20–40 %
D. Gesamtförderquote realistisch
👉 30–50 % der Investitionen sind förderfähig.
👉 30–50 % der Investitionen sind förderfähig.
🧮 7. Beispielrechnung: 15 Mio. € Invest – wie viel Förderung?
Bereich Invest Förderquote Förderung Terminal‑Upgrade 5 Mio. € 40 % 2 Mio. € IT & Digitalisierung 3 Mio. € 50 % 1,5 Mio. € Energie (PV + Speicher) 4 Mio. € 50 % 2 Mio. € GSE & PRM 2 Mio. € 30 % 0,6 Mio. € Marketing & Incentives 1 Mio. € 0 % 0 € Gesamt 15 Mio. € – 6,1 Mio. € Förderung
➡️ Nettoinvestition: 8,9 Mio. €
➡️ ROI: 6,6–17,5 Mio. €/Jahr
➡️ Amortisation: < 1 Jahr bis 1,5 Jahre
| Bereich | Invest | Förderquote | Förderung |
|---|---|---|---|
| Terminal‑Upgrade | 5 Mio. € | 40 % | 2 Mio. € |
| IT & Digitalisierung | 3 Mio. € | 50 % | 1,5 Mio. € |
| Energie (PV + Speicher) | 4 Mio. € | 50 % | 2 Mio. € |
| GSE & PRM | 2 Mio. € | 30 % | 0,6 Mio. € |
| Marketing & Incentives | 1 Mio. € | 0 % | 0 € |
| Gesamt | 15 Mio. € | – | 6,1 Mio. € Förderung |
➡️ Nettoinvestition: 8,9 Mio. € ➡️ ROI: 6,6–17,5 Mio. €/Jahr ➡️ Amortisation: < 1 Jahr bis 1,5 Jahre
🏁 Kurzfassung für dein Blog
„Mit einer volloptimierten Strategie aus Infrastruktur‑Upgrades, Incentives und Fördermitteln kann Kassel‑Calden in 12–24 Monaten fünf Airlines gewinnen – drei Cargo‑ und zwei Passagierairlines. Die Investition von 10–15 Millionen Euro erzeugt jährliche Erlöse von 6,6 bis 17,5 Millionen Euro und amortisiert sich in weniger als zwei Jahren. EU‑, Bundes‑ und Landesförderungen können bis zu 50 % der Investitionen abdecken.“
Weitere Perspektiven
„Mit einer volloptimierten Strategie aus Infrastruktur‑Upgrades, Incentives und Fördermitteln kann Kassel‑Calden in 12–24 Monaten fünf Airlines gewinnen – drei Cargo‑ und zwei Passagierairlines. Die Investition von 10–15 Millionen Euro erzeugt jährliche Erlöse von 6,6 bis 17,5 Millionen Euro und amortisiert sich in weniger als zwei Jahren. EU‑, Bundes‑ und Landesförderungen können bis zu 50 % der Investitionen abdecken.“
Weitere Perspektiven
LEVEL 6 – Der Flughafen als „Regionaler Mobilitätsknoten“ (Multimodal Hub)
Ziel: Der Flughafen wird das zentrale Verkehrsdrehkreuz Nordhessens.
🔧 Maßnahmen
Direkte Bahn‑ oder Tram‑Anbindung (Shuttle, Tram‑Train, Expressbus)
Autonomes Shuttle‑System zwischen Kassel, Flughafen, Gewerbegebieten
E‑Mobility‑Hub (Ladeparks, E‑Carsharing, E‑Cargo‑Bikes)
Intermodal Terminal (Bus, Taxi, Carsharing, Logistik)
Parkhaus‑Cluster mit PV‑Dach und Speicher
Direkte Bahn‑ oder Tram‑Anbindung (Shuttle, Tram‑Train, Expressbus)
Autonomes Shuttle‑System zwischen Kassel, Flughafen, Gewerbegebieten
E‑Mobility‑Hub (Ladeparks, E‑Carsharing, E‑Cargo‑Bikes)
Intermodal Terminal (Bus, Taxi, Carsharing, Logistik)
Parkhaus‑Cluster mit PV‑Dach und Speicher
🎯 Wirkung
Flughafen wird für 1 Mio. Menschen erreichbar
Passagierzahlen steigen automatisch
Cargo profitiert durch schnellere First‑/Last‑Mile‑Logistik
Flughafen wird für 1 Mio. Menschen erreichbar
Passagierzahlen steigen automatisch
Cargo profitiert durch schnellere First‑/Last‑Mile‑Logistik
💶 ROI
3–6 Mio. € zusätzliche Non‑Aviation‑Erlöse
10–20 Mio. € regionale Wertschöpfung
3–6 Mio. € zusätzliche Non‑Aviation‑Erlöse
10–20 Mio. € regionale Wertschöpfung
🚀 LEVEL 7 – Der Flughafen als „Technologie‑ und Innovationscampus“
Ziel: Der Flughafen wird ein Standort für Zukunftstechnologien.
🔧 Maßnahmen
Drohnen‑Testzentrum (BVLOS, Urban Air Mobility)
Vertiport für eVTOL‑Fluggeräte (Lilium, Volocopter, Archer)
Forschungszentrum für nachhaltige Luftfahrt
Wasserstoff‑Hub (H2‑Tankstelle, H2‑Cargo‑Trucks, H2‑GSE)
Kooperationen mit Universitäten & Fraunhofer
Startup‑Campus Aviation & Mobility
Drohnen‑Testzentrum (BVLOS, Urban Air Mobility)
Vertiport für eVTOL‑Fluggeräte (Lilium, Volocopter, Archer)
Forschungszentrum für nachhaltige Luftfahrt
Wasserstoff‑Hub (H2‑Tankstelle, H2‑Cargo‑Trucks, H2‑GSE)
Kooperationen mit Universitäten & Fraunhofer
Startup‑Campus Aviation & Mobility
🎯 Wirkung
Kassel wird Innovationsstandort
Hochqualifizierte Arbeitsplätze
Internationale Sichtbarkeit
Kassel wird Innovationsstandort
Hochqualifizierte Arbeitsplätze
Internationale Sichtbarkeit
💶 ROI
5–15 Mio. € Fördermittel jährlich
200–500 neue High‑Tech‑Jobs
5–15 Mio. € Fördermittel jährlich
200–500 neue High‑Tech‑Jobs
🏭 LEVEL 8 – Der Flughafen als „Wirtschafts‑ und Logistikregion“ (Airpark City)
Ziel: Der Flughafen wird ein eigenständiger Wirtschaftsraum.
🔧 Maßnahmen
Airpark‑Gewerbegebiet (Logistik, Produktion, High‑Tech)
Hotel‑Cluster (3–4 Hotels, Konferenzzentrum)
Outlet‑Center / Retail‑Village
Event‑Arena (Messen, Konzerte, Sport)
Rechenzentrum (Data Center)
Freihandelszone / Zollfreigebiet
Airpark‑Gewerbegebiet (Logistik, Produktion, High‑Tech)
Hotel‑Cluster (3–4 Hotels, Konferenzzentrum)
Outlet‑Center / Retail‑Village
Event‑Arena (Messen, Konzerte, Sport)
Rechenzentrum (Data Center)
Freihandelszone / Zollfreigebiet
🎯 Wirkung
Flughafen wird Wachstumsmotor
Regionale Wirtschaft explodiert
Internationale Unternehmen siedeln sich an
Flughafen wird Wachstumsmotor
Regionale Wirtschaft explodiert
Internationale Unternehmen siedeln sich an
💶 ROI
50–150 Mio. € jährliche Wertschöpfung
1.000–3.000 Arbeitsplätze
50–150 Mio. € jährliche Wertschöpfung
1.000–3.000 Arbeitsplätze
🧠 LEVEL 9 – Der Flughafen als „Strategischer Landes‑ und Bundesstandort“
Ziel: Der Flughafen wird systemrelevant.
🔧 Maßnahmen
Katastrophenschutz‑Drehkreuz (THW, Feuerwehr, Bundeswehr)
Medizinisches Lufttransportzentrum
Bundes‑ oder Landesbehörden‑Cluster
Luftrettungszentrum (HEMS + Fixed‑Wing)
Notfall‑Logistikzentrum (Pandemie, Versorgung, Krisen)
Katastrophenschutz‑Drehkreuz (THW, Feuerwehr, Bundeswehr)
Medizinisches Lufttransportzentrum
Bundes‑ oder Landesbehörden‑Cluster
Luftrettungszentrum (HEMS + Fixed‑Wing)
Notfall‑Logistikzentrum (Pandemie, Versorgung, Krisen)
🎯 Wirkung
Flughafen erhält politische Priorität
Dauerhafte Finanzierungssicherheit
Hohe Resilienz der Region
Flughafen erhält politische Priorität
Dauerhafte Finanzierungssicherheit
Hohe Resilienz der Region
💶 ROI
20–50 Mio. € staatliche Investitionen jährlich
300–800 zusätzliche Arbeitsplätze
20–50 Mio. € staatliche Investitionen jährlich
300–800 zusätzliche Arbeitsplätze
🏁 LEVEL 10 – Der Flughafen als „Internationaler Spezial‑Hub“
Ziel: Kassel wird in einer Nische europaweit führend.
Mögliche Spezialisierungen:
Mögliche Spezialisierungen:
✈️ 1. Pharma‑/Medizin‑Hub
GDP‑Zertifizierung
Kühlketten‑Cluster
Express‑Cargo
GDP‑Zertifizierung
Kühlketten‑Cluster
Express‑Cargo
✈️ 2. Automotive‑Hub
Just‑in‑Time‑Luftlogistik
Ersatzteil‑Distribution
Testflugzentrum
Just‑in‑Time‑Luftlogistik
Ersatzteil‑Distribution
Testflugzentrum
✈️ 3. E‑Commerce‑Hub
Sorter‑Kapazität 5.000–10.000 t/Tag
Kooperationen mit Amazon, DHL, Cainiao
Sorter‑Kapazität 5.000–10.000 t/Tag
Kooperationen mit Amazon, DHL, Cainiao
✈️ 4. MRO‑Center of Excellence
Spezialisierung auf A320, ATR, Embraer
Composite‑Repair‑Cluster
Spezialisierung auf A320, ATR, Embraer
Composite‑Repair‑Cluster
✈️ 5. eVTOL‑/Urban‑Air‑Mobility‑Hub
Europas größtes Test‑ und Betriebszentrum
Europas größtes Test‑ und Betriebszentrum
🔥 Was Kassel realistisch erreichen kann (12–60 Monate)
12–24 Monate
5–7 Airlines
300.000–600.000 Pax
200–500 t/Tag Cargo
2–3 basierte Flugzeuge
5–7 Airlines
300.000–600.000 Pax
200–500 t/Tag Cargo
2–3 basierte Flugzeuge
24–48 Monate
Cargo‑Hub
MRO‑Cluster
1.000+ Jobs
Airport‑City beginnt zu wachsen
Cargo‑Hub
MRO‑Cluster
1.000+ Jobs
Airport‑City beginnt zu wachsen
48–60 Monate
Innovationscampus
eVTOL‑Vertiport
Logistik‑Region
Landes‑/Bundesstandort
➡️ Das ist die Transformation vom Regionalflughafen zum strategischen Infrastruktur‑Asset.
Innovationscampus
eVTOL‑Vertiport
Logistik‑Region
Landes‑/Bundesstandort
➡️ Das ist die Transformation vom Regionalflughafen zum strategischen Infrastruktur‑Asset.
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