Samstag, 17. Januar 2026

Sanierungskonzept Kasseler Flughafen finanziert aus Sondervermögen Infrastruktur Hessen

Sondervermögen Infrastruktur Hessen daraus soll das finanziert werden. Investitionssumme 800 Millionen Euro. 160 Millionen Eigenkapital notwendig+Fördergelder+KfW Kredit

Sondervermögen Auszahlungen Hessen
  • Hessen gesamt: 7,4 Mrd. €

  • Kommunen: 4,7 Mrd. €

  • Land: 1,8 Mrd. €

  • Krankenhäuser: 0,95 Mrd. €

  • Kassel Stadt: ca. 116 Mio. €

  • Landkreis Kassel: ca. 39 Mio. €


 Kurzantwort: Eine Volloptimierung von Kassel‑Calden inklusive kompletter Verkehrsinfrastruktur kostet realistisch €500–800 Mio.; das Paket teilt sich in ein Basis‑Transformationspaket €250–350 Mio. (Cargo, MRO, Gewerbe, Terminal, Digitalisierung) und Infrastruktur‑Bausteine €200–500 Mio. (Straßen, Lkw‑Ring, Intermodal, Schiene). Für Genehmigungen und Entgeltfragen sind Luftverkehrs‑ und Planungs‑Regularien frühzeitig zu klären

Ziel: Vollausgestattetes, zukunftssicheres Basis‑Airport‑Paket, das Cargo‑Durchsatz, MRO‑Fähigkeiten und Gewerbe‑Erlöse auf Premiumniveau ermöglicht. Fokus auf maximale Verfügbarkeit, kurze Durchlaufzeiten, hohe Automatisierung, regulatorische Compliance und Energieautarkie.

Hallen und Luftseitige Infrastruktur

  • Cargo Terminal

    • Fläche: 25.000 m² beheizte Umschlagfläche; modulare Zonen (Inbound, Outbound, Cross‑Dock, Buffer).

    • Durchsatzkapazität: Design für 500–1.000 t/Tag Peak‑Sorter‑Kapazität; Rampen für simultane Be‑/Entladung von 6–8 Frachtflugzeugen.

    • Bauweise: freitragende Hallen mit 12–16 m lichter Höhe, Schwerlastboden (≥10 t/m²), integrierte LKW‑Rampen mit Leveler.

  • MRO Hangars und Werkstätten

    • Hangars: 3 freitragende Hangars je 4.500–6.000 m² (A320/B737‑tauglich), mit 30–40 t Kran, Bodenlastzonen, integrierter Lackierkabine als Option.

    • Werkstätten: Avionik‑Shop, Composite‑Repair, Hydraulik‑Shop, Fahrwerk‑Shop, Motoren‑Vorbereitungsbereich.

    • Spezialinfrastruktur: Engine test cell oder mobile Teststände; NDT‑Prüfstände; EASA Part‑145 konforme Werkstattlogistik.

  • Vorfeld und Abstellflächen

    • Standplätze: mind. 6 Frachtstandplätze mit 60 m Abstand; befestigte LKW‑Vorplätze mit Umschlagzonen.

    • De‑icing und Fueling: beheizte De‑icing‑Pad; hydrantfähige Tankinfrastruktur oder schnelle Hydrant‑Anbindung für effiziente Turnarounds.

Material Handling und Logistiktechnik

  • Sorter und Automatisierung

    • Halb‑ bis vollautomatischer Paletten/ULD‑Sorter mit Throughput 1.000 ULD/h; integrierte WMS‑Schnittstelle; automatische Labeling/Weighing.

  • Lagertechnik

    • Hochregal‑System bis 12–15 m, automatisierte Shuttle‑Regale für Express‑Lager, Temperaturzonen (−25°C, 2–8°C, 15–25°C) für Pharma/Perishables.

  • Flurförderzeuge und Handling

    • Fleet aus elektrischen Reach‑Stackern, Container‑Liftern, ULD‑Loadern, elektrische Palettenhubwagen; AOG‑Rapid‑Response‑Kits.

  • Security Screening

    • CT‑Scanner für Unit Load Devices, EDS‑Gateways, X‑Ray‑Screening für LKW, automatische CCTV‑Analytics, Access Control mit biometrischen Gates.

IT, Prozesse und digitale Infrastruktur

  • Core Systems

    • WMS + TMS integriert; Cargo Community System (CCS) für Echtzeit‑Zoll‑Kommunikation; API für Integratoren (DHL, UPS, 3PL).

  • Operational Tech

  • Cybersecurity und Data Governance

    • ISO‑27001 konforme Architektur, redundante Rechenzentren, role‑based access, Audit‑Trails für regulatorische Nachweise.

  • Customer Interfaces

    • Self‑service Portale für Spediteure, Track & Trace, E‑Booking, SLA‑Dashboards.

Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit

  • Erneuerbare Energie

  • Emissionen und Lärm

    • Elektrische Flurförderzeuge, Wärmerückgewinnung in Hallen, Lärmschutzwälle und aktive Schallschutzfenster für angrenzende Gemeinden.

  • Wasser und Abfall

    • Regenwasserrückhaltung, Öl‑/Kraftstoffabscheider, Recycling‑Zonen für Gefahrstoffe, umweltgerechte Entsorgung von Lack‑/Chemikalienabfällen.

Betrieb, Personal und Zertifizierungen

  • Staffing

    • Schichtbetrieb 24/7 für Cargo; MRO‑Schichten mit zertifizierten A&P‑Technikern; dediziertes AOG‑Team.

  • Zertifizierungen

    • EASA Part‑145 für MRO; AEO‑Status für Zollvereinfachungen; ISO‑9001 und ISO‑14001 für Qualitäts‑ und Umweltmanagement.

  • Sicherheitsinfrastruktur

    • Brandbekämpfungssysteme (Foam‑/Water‑Mist), automatische Löschanlagen in Hangars, Evakuierungs‑ und Notfallpläne, regelmäßige Notfallübungen.

KPIs Best Case und Auswirkungen auf CAPEX/OPEX

  • Kern‑KPIs

    • Cargo‑Durchsatz Ziel: ≥500 t/Tag Peak; Hangar‑Auslastung Ziel: ≥60% nach 24 Monaten; Hallenvermietung Ziel: ≥70% nach 36 Monaten.

  • Finanzielle Wirkung

    • CAPEX‑Premium: Best‑in‑class Ausstattung erhöht CAPEX gegenüber Baseline um ~25–40% für die jeweiligen Bausteine.

    • OPEX‑Effekte: Höhere Automatisierung senkt variable Personalkosten; Energieinvestitionen reduzieren langfristig Energiekosten und CO₂‑Risiko.

Umsetzungsempfehlung und nächste Schritte

  • Priorisierung: Zuerst Cargo Pilot + Customs + Vorfeld; parallel MRO Hangar Shell und IT‑Core.

  • Beschaffungsstrategie: EPC‑Festpreisverträge für Hallen; Leasing/Operating‑Leasing für teure Sorter und Handling‑Fleet; PPA für PV.

  • Deliverable ich liefere: detailliertes technisches Spec‑Sheet für Cargo Terminal, MRO Hangar und Energiepaket inklusive Stücklisten, Leistungskennzahlen und grober Kostenaufschlüsselung.

Vollständige Langfassung Best Case Ausstattung und Umsetzung für Cargo, MRO und Non‑Aero am Flughafen Kassel‑Calden

Diese Langfassung beschreibt detailliert die Best‑in‑Class‑Ausstattung, technische Spezifikationen, Stücklisten, CAPEX‑ und OPEX‑Schätzungen, Zeitplan, Beschaffungsstrategie, Personalbedarf, regulatorische Anforderungen, Erlösmodell, Sensitivitäten, Risiken und ein konkretes Set an Deliverables für die Umsetzung eines Premium‑Cargo‑ und MRO‑Clusters am Standort Kassel‑Calden. Ziel ist ein marktfähiges, skalierbares Aviation‑Cluster mit hoher Automatisierung, regulatorischer Konformität und nachhaltiger Energieversorgung.

Executive Summary

  • Ziel: Aufbau eines voll ausgestatteten Cargo Terminals (25 000 m²), eines MRO‑Campus mit drei Base‑Hangars, eines intermodalen Vorplatzes und eines digitalen Betriebszentrums.

  • Best Case CAPEX Schätzung: ≈ €150–220M für Core‑Package Cargo + MRO + Vorfeld + IT + Energie im Premiumausbau; Erweiterungen und optionale Engine‑Cell oder Bahnhof sind zusätzlich.

  • Zeitplan Best Case: Pilotbetrieb Cargo innerhalb 12 Monate, MRO Phase 1 in 18 Monate, volle Betriebsfähigkeit der Kernfunktionen in 24–36 Monate.

  • Finanzielle Zielgrößen: Zielumsatz Stabilbetrieb €40–80M/Jahr aus Non‑Aero und MRO; EBITDA‑Marge Non‑Aero 30–40%; MRO EBITDA 10–25% je nach Segment.

1 Technische Spezifikation Cargo Terminal und Material Handling

Gebäude und Flächen

  • Hallenfläche 25 000 m² beheizt; lichte Höhe 12–16 m; Schwerlastboden mit Tragfähigkeit ≥10 t/m²; modulare Trennwände für flexible Zonen.

  • Zonenaufteilung Inbound, Outbound, Cross‑Dock, Buffer, Express/Pharma, Kühlkettenzonen mit separaten Zugängen.

  • LKW‑Rampen 8–12 Leveler‑Rampen mit direkter Anbindung an Sorter und Cross‑Dock.

  • Zoll‑Area gesicherte AEO‑konforme Fast‑Track‑Zone mit separater Zufahrt und gesicherter CCTV‑Überwachung.

  • Sicherheitszonen Perimeter Fence, Access Control, biometrische Gates für kritische Bereiche.

Material Handling Systeme Stückliste und Leistungsdaten

  • ULD/Paletten Sorter halb‑ bis vollautomatisch, Throughput ≥1 000 ULD/h, integrierte Weighing/Labeling Units.

  • AS/RS Hochregal Shuttle für Expresslager, Kapazität 5 000–10 000 Palettenplätze, Temperaturzonen für Pharma und Perishables.

  • CT‑Scanner für ULDs 2 Gates; EDS‑Gateways für LKW 2 Gates; automatische Explosivstoff‑Screening Integration.

  • Flurförderzeuge elektrische Reach‑Stacker 6 Stk.; elektrische Container‑Lifter 4 Stk.; elektrische Palettenhubwagen 12 Stk.

  • WMS + TMS + CCS Cloud‑basiert, API‑Schnittstellen zu Integratoren, Echtzeit‑Track & Trace, SLA‑Dashboards.

Klima und Kühlketten

  • Temperaturzonen −25°C, 2–8°C, 15–25°C; redundante Kühlaggregate; Monitoring mit Alarmketten.

  • Pharma‑Compliance GDP konforme Lagerbereiche, dokumentierte Temperaturaufzeichnungen, kalibrierte Sensorik.

Sicherheit und Umweltschutz

  • CT‑Screening für ULDs; CCTV mit Analytics; Access Control; Brandmeldesystem mit Foam und Water‑Mist in kritischen Bereichen.

  • Umwelttechnik Ölabscheider, Regenwasserrückhaltung, Gefahrstofflager mit Auffangwannen, Abfallmanagement für Gefahrstoffe.

2 Technische Spezifikation MRO Campus

Hangars und Werkstätten

  • Hangars 3 × freitragende Hangars je 4 500–6 000 m², Spannweiten für A320/B737, Bodenlastzonen, 30–40 t Kran pro Hangar.

  • Werkstätten Avionik, Composite, Hydraulik, Fahrwerk, Paint Booth optional; Ersatzteillager 1 500–3 000 m² klimatisiert.

  • Test‑Infrastruktur NDT‑Stationen, mobile Engine‑Handling‑Sets; Option Engine‑Test‑Cell bei Ausbau.

Ausrüstung Kernstückliste

  • Avionik Testbenches 3 Sets; Composite Repair Tools; NDT Equipment (Ultraschall, Eddy Current); Fahrwerkheber 2 Sets.

  • MRO‑ERP mit EASA konformer Dokumentation, Digital Maintenance Log, Tool‑Tracking.

  • Werkstattlogistik automatisierte Teileverwaltung, Kanban‑System, PBH Schnittstellen.

Zertifizierung und Qualität

  • EASA Part‑145 Zulassung Roadmap; Quality Management ISO‑9001; Umweltmanagement ISO‑14001; Safety Management System.

  • Training Schulungszentrum für Techniker, recurrent training, Type‑Ratings für spezifische Aufgaben.

3 Vorfeld, Abstellflächen, Handling Services und Turnaround

Vorfeld und Abstellflächen

  • Standplätze mind. 6 Frachtstandplätze mit 60 m Abstand; befestigte LKW‑Vorplätze; separate Crew/Driver Areas.

  • De‑icing beheiztes De‑icing‑Pad mit Auffangsystem und umweltgerechter Entsorgung.

  • Fueling hydrantfähige Tankinfrastruktur oder schnelle Hydrant‑Anbindung; redundante Versorgungspunkte.

Handling Services

  • Ground Handling SLA garantierte Turnaround‑Fenster; AOG‑Priority; 24/7 AOG Support.

  • Fleet elektrische ULD‑Loader, Tractors, mobile GPU/ACUs; Rapid Response Kits für AOG.

Turnaround Performance Ziele

  • Turnaround Zeit Ziel ≤60–90 Minuten Block‑to‑Block für Frachtflüge; SLA‑Messung und Eskalationsprozesse.

4 IT, Automatisierung, Digital Twin und Cybersecurity

Core Systeme und Integrationen

  • WMS + TMS Cloud‑native, Microservices, API‑First; Integration mit Cargo Community System für Zoll.

  • Digital Twin Vorfeldkapazitätsplanung, Slot‑Optimierung, Simulation von Peak‑Loads.

  • Predictive Maintenance IoT‑Sensorik an Hangar‑Kranen, Sorter, Flurförderzeugen; Condition Monitoring.

Cybersecurity und Compliance

  • ISO‑27001 konforme Architektur; redundante Rechenzentren; Role‑based Access Control; SIEM und SOC‑Monitoring.

  • Data Governance Audit‑Trails, Data Retention Policies, GDPR konforme Prozesse.

Kundenportale und APIs

  • Self‑Service Portale für Spediteure, E‑Booking, Track & Trace, SLA‑Reporting.

  • Open APIs für Integratoren, 3PLs und Airlines zur Echtzeitintegration.

5 Energie, Nachhaltigkeit und Umwelttechnik

Erneuerbare Energie und Speicher

  • PV‑Dach 2–5 MWp je nach Dachfläche; Batteriespeicher 2–5 MWh; Lastmanagement und Peak‑Shaving.

  • PPA Modelle zur Reduktion Upfront CAPEX; Option für Community Energy Sharing mit Gewerbepark.

Emissionsminderung und Betriebseffizienz

  • Elektrische Flurförderzeuge und Wärmerückgewinnung; LED‑Beleuchtung; Smart Metering.

  • Lärmschutz Erdaufschüttungen, Lärmschutzwände, aktive Schallschutzfenster für Anwohner.

Wasser und Abfall

  • Regenwasserrückhaltung für Vorfeldreinigung; Ölabscheider; Gefahrstoffentsorgungskonzepte.

6 Betrieb, Personal, Zertifizierungen und Organisation

Personalbedarf Schätzung initial

  • Cargo Betrieb 120–180 FTE Schichten 24/7 inklusive Handling, Warehouse, IT, Security.

  • MRO Betrieb 150–300 FTE je nach Auslastung inklusive Techniker, Ingenieure, Quality, Logistics.

  • Management & Support 40–60 FTE für Commercial, Finance, HR, PMO, Sales.

Schlüsselrollen und Trainings

  • Key Roles Station Manager Cargo, MRO Technical Director, Quality Manager, Safety Manager, Head of IT.

  • Training recurrent Type‑Training, EASA Part‑66/147 Kooperationen, Safety & Emergency Drills.

Zertifizierungen

  • EASA Part‑145 für MRO; AEO für Zollvereinfachungen; ISO‑9001 und ISO‑14001; lokale Betriebsgenehmigungen.

7 CAPEX und OPEX Best Case Schätzung detailliert

CAPEX Best Case Aufschlüsselung indikativ (€M)

  • Cargo Terminal 25 000 m² inkl. Sorter 60–90

  • MRO Campus 3 Hangars + Werkstätten 50–120

  • Vorfeld, Standplätze, Rampen 8–20

  • IT, WMS/TMS, Digital Twin 6–12

  • PV + Batteriespeicher 8–15

  • Handling Fleet 3–8

  • Sicherheits‑ und Umwelttechnik 3–6

  • Projektmanagement, Genehmigungen, Contingency 10% 12–30

  • Gesamt Core Best Case150–300 (je nach Ausstattungsgrad und Optionen)

OPEX Best Case Annahmen

  • Gesamt OPEX 40–50% des Umsatzes langfristig; Personal 35–45% der OPEX; Energie 8–12% der OPEX; Wartung 5–10% der OPEX.

  • MRO OPEX abhängig vom Workmix; Stundenkosten und Ersatzteilkosten dominieren.

8 Erlösmodell, KPIs und Finanzkennzahlen

Erlösquellen

  • Hallenmieten und Serviced Plots langfristige Mietverträge.

  • Umschlaggebühren €/t und €/movement.

  • MRO‑Erlöse C‑Checks, Line‑Maintenance, Komponenten.

  • Retail, Parken, FBO zusätzliche Non‑Aero‑Erlöse.

  • Energie Einsparungen und PPA‑Erlöse.

KPIs Best Case

  • Cargo Peak Durchsatz ≥500 t/Tag.

  • Hallenvermietung ≥70% nach 36 Monaten.

  • Hangar Auslastung ≥60% nach 24 Monaten.

  • Turnaround Zeit ≤60–90 Minuten.

  • DSCR Ziel ≥1.25 in stabiler Phase.

  • Equity IRR Ziel 8–12% bei erfolgreichem Ramp‑Up.

9 Sensitivitäten, Risiken und Gegenmaßnahmen

Haupt‑Risiken

  • Nachfragerisiko geringere Frachtvolumina als prognostiziert.

  • CAPEX‑Overrun Baupreissteigerungen.

  • Förderverzögerungen Zuschussausfälle oder Verzögerungen.

  • Genehmigungsrisiken Umweltauflagen, Lärmauflagen.

  • Markt‑/Konkurrenzrisiko andere Flughäfen mit aggressiven Incentives.

Gegenmaßnahmen

  • Modulare Bauweise Pilot → Ausbau; Contingency 10–15%.

  • Pre‑leases und LOIs als Go/No‑Go Trigger.

  • EPC Festpreisverträge mit Performance‑Bonds.

  • KfW‑Brückenlinien für Zuschussvorfinanzierung.

  • Revenue‑Guarantees begrenzt und KPI‑gebunden mit Clawback.

10 Beschaffungsstrategie und Lieferantenmanagement

Beschaffungsprinzipien

  • EPC Festpreisverträge für Hallen und Vorfeld.

  • Leasing für Sorter und Handling Fleet zur Reduktion Upfront‑CAPEX.

  • PPA für PV zur Auslagerung Energie‑CAPEX.

  • Mehrstufige Ausschreibungen für kritische Gewerke, Lieferanten‑Due‑Diligence.

Lieferantenprofile

  • Hallenbau erfahrene Flughafenbau‑EPCs mit Referenzen.

  • Sorter & AS/RS Tier‑1 Anbieter mit Integrationsreferenzen.

  • MRO‑Ausrüster OEM‑zertifizierte Tool‑ und Testbench‑Lieferanten.

  • IT‑Integrator mit Erfahrung in WMS/TMS und CCS‑Integration.

11 Umsetzung Zeitplan Meilensteine Best Case

Phase 0 0–3 Monate

  • SPV Gründung, Machbarkeitsauftrag, Förder‑Scoping, LOI‑Roadshow.

Phase 1 3–12 Monate

  • Genehmigungen, Baubeginn Cargo Pilot, WMS Implementierung, Customs Setup, Handling SLA.

Phase 2 12–24 Monate

  • Inbetriebnahme Cargo Pilot, MRO Hangar Shell Fertigstellung, erste Mieter, Ramp‑Up.

Phase 3 24–36 Monate

  • Vollausbau MRO, Erweiterung Sorter, PV Inbetriebnahme, Stabilisierung Umsätze.

12 Konkrete Deliverables ich kann sofort erstellen

  • A Detailliertes technisches Spec‑Sheet Excel für Cargo Terminal und MRO mit Stücklisten, Leistungsdaten und Einzelkosten.

  • B 36 Monats Cashflow Ramp Sheet monatlich für Pilotphase inklusive Liquiditätsplanung und Debt Service Reserve.

  • C LOI‑Template für 3PL/Integratoren/MRO mit Volumenfeldern, Ramp‑Up und Verbindlichkeitsstufen.

  • D Bankfähiges 10 Jahres Pro‑Forma mit Tranchierung, DSCR, Equity IRR und Sensitivitäten.

  • E Ausschreibungs‑Briefings für EPC, Sorter, PV‑PPA und WMS‑Integrator.

Nächste Schritte Vorschlag

  1. Wähle eines der Deliverables A–E zur sofortigen Ausarbeitung.

  2. Ich erstelle das gewählte Deliverable detailliert und liefere es in tabellarischer Form.

  3. Parallel: starte LOI‑Roadshow und Förder‑Scoping; sichere mindestens 2 verbindliche LOIs als Tranche‑Trigger.

Wenn du mir sagst, welches Deliverable du zuerst brauchst, erstelle ich es jetzt detailliert und liefere die Tabellen, Stücklisten und Kostenaufschlüsselungen im gewünschten Format.

verkaufsflächen?

Kurzantwort: Verkaufsflächen am Flughafen sollten als strategisches Non‑Aero‑Asset geplant werden: Fokus auf F&B, Convenience, Spezialshops (Pharma/Tech), Logistik‑B2B‑Flächen und FBO‑Services; modulare Flächengrößen von 50–2.500 m² pro Einheit und ein Mix aus Fixmiete + Umsatzbeteiligung maximieren Ertrag und Flexibilität. Für Kassel empfiehlt sich ein Pilot‑Retail‑Footprint 2–3.000 m² (Terminal + Cargo‑Retail + FBO/Business‑Lounge) als Startpunkt.

Warum Verkaufsflächen wichtig sind

  • Non‑Aero‑Erlöse sind für Flughäfen zunehmend zentral; Retail steigert Umsatz pro Passagier und schafft stabile Mieteinnahmen.

  • Produktmix (F&B, Convenience, Travel Essentials, Pharma, High‑value Specialty) bestimmt Umsatzdichte und Aufenthaltsdauer; Duty‑free ist nur für internationale Verkehre relevant.

Vergleichstabelle: Retail‑Typen (Entscheidungskriterien)

TypTypische FlächeErtragsprofilWichtig für Kassel
F&B (Café, Quick‑Service)30–300 m²Hohe Umschlagshäufigkeit; gute Margen bei hoher FrequenzSehr relevant
Convenience / Travel Essentials15–80 m²Stabil, niedrige Warenbindung; wichtig für TransferkundenRelevant
Specialty (Pharma, Tech, Local Goods)30–200 m²Höhere Warenwerte, saisonale PeaksWichtig für Differenzierung
Duty‑Free / Liquor (nur Intl.)200–1.000 m²Sehr hohe Umsätze pro m² bei internationalem VerkehrBegrenzt relevant
FBO / Business Lounge Retail50–500 m²Premium‑Services, hohe Spend pro KundeStrategisch wichtig

Sources: .

Flächenplanung: konkrete Empfehlungen für Kassel

  • Pilot‑Footprint Terminal: 800–1.200 m² (F&B 300–500; Convenience 150–250; Specialty 150–250).

  • Cargo‑Retail / B2B‑Flächen: 500–1.000 m² für Spediteure, Crew‑Shops, Logistik‑Services (Packstation, cold chain pickup).

  • FBO / Business‑Park Retail: 200–600 m² für Lounge, Catering, Premium‑Shops.

  • Flex‑Units: 10–20 modulare Kioske (15–50 m²) für Pop‑ups, lokale Startups und saisonale Angebote.

Kommerzmodell & Vertragsgestaltung

  • Hybridmiete: Fixmiete + Umsatzbeteiligung (z. B. Fix + 10–20% Umsatzshare) aligniert Interessen.

  • Short‑term Pop‑ups (3–12 Monate) erhöhen Attraktivität und testen Konzepte.

  • Anchor‑Leases (F&B‑Ketten, 3PL‑Pickup) sichern Grundumsatz; lokale Marken schaffen Differenzierung.

KPIs & Monitoring

  • Umsatz/m², Umsatz/Pax, Conversion Rate, Verweildauer, Belegung Retail‑Units. Ziel: Hallenvermietung ≥70% mittelfristig; Retail‑Umsatzwachstum parallel zur Passagierentwicklung.

Risiken & Gegenmaßnahmen

  • Niedrige Passagierzahlen: modulare Flächen, Pop‑ups, Shared‑Services.

  • Hohe Fixkosten: Umsatzbeteiligung, gestaffelte Mietmodelle.

  • Regulatorik (Zoll, Hygiene): AEO‑Kooperationen, GDP‑Zonen für Pharma.

Nächste Schritte (konkret)

  1. Retail‑Masterplan (4–6 Wochen): Flächenlayout, Mieter‑Mix, CAPEX/OPEX.

  2. LOI‑Roadshow: Zielmieter (F&B, 3PL, lokale Marken) – mind. 3 LOIs anstreben.

  3. Pilot‑Umsetzung (0–12 Monate): 800–1.200 m² Terminal + 10 Pop‑ups; KPI‑Monitoring




Ergänzung

🏗️ 1. Investitionsmodell (2026–2028)

BausteinUmfang / FlächeInvestitionsrahmen (€)
Hotel mit Kongresszentrum60–120 Zimmer + 500–1.500 m² Konferenzfläche7,5–13 Mio. €
Messehalle2.000–5.000 m²4–8 Mio. €
Mitarbeiterapartments80 Einheiten à 40–70 m²6–9 Mio. €
Summe Gesamtinvestition17,5–30 Mio. €

➡️ Alle Bausteine sind energieeffizient planbar (PV, Wärmepumpe, Speicher) ➡️ Förderfähig über Wohnungsbau, Tourismus, Energie, Regionalentwicklung

📈 2. Erlösmodell (ab 2029, bei Vollbetrieb)

BausteinJahreserlöse (€)Erlösquelle
Hotel800.000–1.500.000 €Übernachtung, Frühstück, Service
Kongresszentrum200.000–600.000 €Tagungen, Firmenveranstaltungen
Messehalle300.000–800.000 €Vermietung, Events, Ausstellungen
Mitarbeiterapartments440.000–600.000 €Mieteinnahmen (8 €/m² kalt)
Summe Jahreserlöse1,74–3,5 Mio. €

➡️ Auslastung realistisch durch MRO, Gewerbepark, Charter, Region ➡️ Synergien: Hotelgäste nutzen Kongresszentrum, Messegäste nutzen Hotel, Firmen mieten Wohnungen

🧮 3. ROI-Modell (Return on Investment)  ohne Förderprogrammzuschuss

SzenarioInvestition (€)Jahreserlöse (€)ROI-Zeitraum
Konservativ30 Mio. €1,74 Mio. €ca. 17 Jahre
Realistisch24 Mio. €2,5 Mio. €ca. 9–10 Jahre
Ambitioniert18 Mio. €3,5 Mio. €ca. 5–6 Jahre

➡️ Baukosten steuerlich abschreibbar ➡️ Einnahmen stabil, nicht flugabhängig

🧭 4. Politische Wirkung

  • „Wir schaffen bezahlbaren Wohnraum für Fachkräfte.“

  • „Wir machen Kassel Airport zum wirtschaftlichen Veranstaltungsstandort.“

  • „Wir kombinieren Tourismus, Gewerbe und Energieautarkie.“

  • „Wir entlasten den Haushalt durch dauerhafte Einnahmen.“

  • „Wir schaffen Arbeitsplätze, Übernachtungskapazitäten und Messeinfrastruktur für Nordhessen.“


Passagierterminal (4.000–7.000 m²)

A. Terminalgebäude

  • Check‑in

  • Security

  • Gates

  • Gepäckausgabe

  • PRM‑Zone

  • Crew‑Center

  • Duty‑Free

Kosten: 25–40 Mio. €

B. BHS (Baggage Handling System)

  • Sorter

  • EDS‑Screening

  • 1–2 Gepäckbänder

Kosten: 8–12 Mio. €

C. Passenger‑GSE

  • Treppen

  • Busse

  • PRM‑Lifter

  • Catering‑LKW

  • GPU

  • ASU

  • Wasser/Toilet‑Service

Kosten: 6–10 Mio. €

🔐 5. Sicherheit & Compliance

A. Security‑Technik

  • CT‑Scanner Handgepäck

  • Body‑Scanner

  • ETD

  • CCTV

  • Access Control

  • Perimeter

Kosten: 10–18 Mio. €

B. Feuerwehr & Notfall

  • Löschfahrzeuge

  • Foam‑Systeme

  • Notfallzentrum

Kosten: 5–8 Mio. €

  1. ------------------------------------------------------------------------------------------------------Straßen, Lkw‑Ring, Vorfahrt und P+R — Detaillierte Kostenaufstellung (€20–80 Mio.)

Kurzfassung: Für den kompletten Vollausbau der Verkehrsinfrastruktur rund um den Flughafen Kassel‑Calden (zweistreifige Hauptanbindung, 6–8 km Lkw‑Ring, 3–5 Knoten, 1 Brücke/Unterführung, P+R 1.000 Plätze inkl. Parkhaus) ist ein realistisches Budget von etwa €70–85 Mio.** anzusetzen; Baupreise und Brücken‑Kosten können stark variieren, daher sind Contingency 10–15 % und ein detailliertes Boden‑/Genehmigungs‑Scoping Pflicht.

Projektumfang (Vollausbau) — Kurzüberblick

  • Trassenlänge Hauptanbindung: 4–8 km zweistreifig.

  • Lkw‑Ring: 6–8 km zweistreifig, Schwerlastprofil.

  • Knoten: 3–5 Knotenpunkte (Kreisverkehre / Signalanlagen).

  • Brücke/Unterführung: 0–2 größere Bauwerke (je nach Linienführung).

  • P+R: 1.000 Stellplätze (≈700 Freifläche + 300 Parkhaus).

(Diese Scope‑Definition bildet die Basis für die Kostenaufstellung und Genehmigungsplanung.)

Detaillierte Kostenaufstellung (indikativ, €)

PostenMenge / EinheitKosten (€)
Trassenbau Hauptanbindung6.000 m × €1.800/m10.8M
Lkw‑Ring (zweistreifig)8.000 m × €3.000/m24.0M
Knotenpunkte (4)je €1.5M6.0M
Brücke / Unterführung (1)pauschal8.0M
P+R Freifläche (700 Stk.)€2.500/Stk.1.75M
Parkhaus (300 Stk.)€15.000/Stk.4.5M
Entwässerung / Retentionpauschal4.0M
Beleuchtung / VMS / CCTVpauschal2.5M
Lärmschutz / Ausgleichpauschal6.0M
Versorgung / Erschließungpauschal2.5M
Planung, Genehmigung (≈10%)6.0M
Contingency (≈12%)8.0M
Gesamt (Vollausbau)≈ €84M

(Preise sind indikativ; Parkhaus‑Stellplatzkosten liegen laut Branchenübersichten typ. €15k–45k/Stellplatz).

Technische Standards & Anforderungen

  • Fahrbahn: Schwerlast‑Tragschichten, Achslast ≥115 kN; Frostschutz, Asphaltdeckschicht.

  • Parkhaus: Stahlbeton, Brandschutz, 10–20% E‑Ladepunkte initial.

  • Entwässerung: Trennsystem, Retentionsbecken, Ölabscheider.

  • Lärmschutz: Erdwall + Wände, ökologische Ausgleichsflächen. (Baukostenindex und Preissteigerungen sind zu berücksichtigen).

Zeitplan & Meilensteine

  • 0–3 M: Machbarkeits‑/Bodengutachten, Variantenvergleich.

  • 3–9 M: Detailplanung, Genehmigungen, Ausschreibungen.

  • 9–30 M: Bau Phase 1 (Haupttrasse, erste Knoten, P+R Freiflächen).

  • 30–42 M: Bau Phase 2 (Ring, Parkhaus, Brücke, Lärmschutz).

Beschaffung, Finanzierung & KPIs

  • Beschaffung: Lose nach Gewerken; EPC‑Festpreis für Haupttrasse/Brücke; Parkhaus als PPP‑Concession möglich.

  • Fördermix: Zuschüsse (Land/Bund/EFRE) 25–50% für förderfähige Erschließungsteile; Rest KfW‑Kredit + Eigenkapital.

  • KPIs: CAPEX‑Abweichung ≤+10%; P+R‑Auslastung; Lkw‑Durchsatz (Movements/Tag); durchschnittliche Zufahrtszeit.

Risiken & Gegenmaßnahmen

  • Baupreis‑/Materialsteigerungen → Contingency, EPC‑Festpreis, Indexklauseln.

  • Boden/Altlasten → Vorab‑Sondierungen; Budgetreserve.

  • Genehmigungs‑Delay → frühe Behördenbeteiligung, Umwelt‑Scoping.

  • Brücken‑Kosten‑Volatilität → technische Varianten prüfen (Unterführung vs. Umfahrung) — Brücken können signifikant teurer werden.

Intermodaler Umschlag (Gleis, Terminalanbindung) €30–150 Mio.

Kurzantwort: Die beste Lösung ist ein modularer Mid‑Tier‑Intermodalhub: ein 1.000–2.000 m Gleisanschluss + 5–8 k m² Umschlaghalle mit 1–2 Portal‑Kränen (leasing), direkter Lkw‑Anbindung an den Ring und Fördergestützter Finanzierung — CAPEX ≈ €60–100 M, Bauzeit 12–30 Monate. Dieses Setup liefert schnellen Verkehrsverlagerungseffekt bei moderatem Risiko und hoher Förderfähigkeit.

Entscheidungsleitfaden (Wesentliche Fragen vorab)

  • Zielkapazität: Wie viele Tonnen/Tag sollen in Jahr 1 und Jahr 5 umgeschlagen werden?

  • DB‑Anbindung: Ist eine direkte Weiche ins Netz möglich oder sind umfangreiche Rangierflächen nötig?

  • Finanzierung: Welche Förderquoten (EBA/Bund/Land) sind realistisch?

  • Betriebsmodell: Betreiber durch SPV, Concession an Terminalbetreiber oder Betreiber‑Lease?

Entscheidungspunkt: Wenn Ziel ≥200–800 t/Tag → Mid‑Tier; <200 t/Tag → Connector; >800 t/Tag → Full‑Scope.

Warum Mid‑Tier (Kernaussagen)

  • Kosten‑Nutzen: Mid‑Tier erreicht signifikante Verlagerung ohne Full‑Scope‑Kosten (Brücken, große Rangierflächen). Terminal‑Service‑Tarife und Umschlag‑Economics sind transparent und marktüblich; Terminal‑Operatoren publizieren standardisierte Entgelte pro Ladeeinheit, die Planbarkeit erhöhen.

  • Ausrüstung: Portal‑/Schienenkräne sind Hauptkostenfaktor; moderne Anbieter liefern maßgeschneiderte RMG/RTG‑Lösungen; Leasing reduziert Upfront‑CAPEX und erlaubt schnelle Skalierung.

  • Förderbarkeit: Gleisanschlüsse werden in Deutschland aktiv gefördert; ein 1–2‑Weichen‑Anschluss ist oft EBA‑förderfähig und reduziert Eigenanteil deutlich.

Vergleichstabelle (Connector vs Mid‑Tier vs Full)

KriteriumConnectorMid‑Tier (empfohlen)Full‑Scope
CAPEX€30–45M€60–100M€120–150M+
Gleis/Weichen200–400 m, 1 Weiche1.000–2.000 m, 1–2 Weichenumfangr. Rangiergleise
Umschlagkapazität200–800 t/Tag>800 t/Tag
Bauzeit6–12 Monate12–30 Monate24–48+ Monate
Förderbarkeitgering–mittelhoch (EBA/Bund/Land)mittel–hoch (komplex)

Sources: .

Operative Eckpunkte & Wirtschaftlichkeit

  • Terminalgröße: 5–8k m² Halle mit 1–2 Portal‑Kränen, befestigten Lkw‑Rampen, AEO‑Zollzone; IT: WMS/TMS + CCS‑Schnittstelle. Umschlagtarife (€/LU oder €/t) sind marktüblich und müssen in Business Case eingepreist; Terminalbetreiber veröffentlichen Preislisten zur Orientierung.

  • Ausrüstungsstrategie: Kräne und schwere Umschlagtechnik leasen; Flurförderzeuge elektrisch; AS/RS nur bei klarer Lagerbedarfs‑Prognose.

  • Finanzierung: Ziel‑Förderquote 30–50% für Gleisanteile; Rest Mix KfW‑Kredit + Equity; LOIs von 3PL/Integratoren als Tranche‑Trigger.

Risiken & Gegenmaßnahmen

  • DB‑Vertragsrisiko / Anschlusskosten: Frühgespräche mit DB‑Netz, AEG‑Kostenteilung prüfen; Kosten‑Sharing vertraglich fixieren.

  • Baugrund / Altlasten: Vorab‑Baugrundgutachten; Contingency 10–15%.

  • Nachfrage: LOIs (mind. 3) mit Volumenangaben; Pilotverkehre im ersten Betriebsjahr.

  • Technologie: Leasing statt Kauf für Kräne reduziert Technologie‑Risiko.

Konkrete nächste Schritte (0–12 Wochen)

  1. Mandatierte Vorstudie (4–6 Wo.): Variantenrouting, Grobkosten, Förder‑Check.

  2. DB‑Early‑Engagement & EBA‑Precheck.

  3. LOI‑Roadshow zu Integratoren/3PL (Ziel: 3 LOIs mit Volumen).

  4. Termsheet Finanzierung (Förder‑Term‑Sheets, KfW‑Kontakt).

Quellen: DB Terminal‑Entgeltliste; Kran‑Hersteller‑Infos; Terminal‑Preislisten und Marktberichte

Kurzantwort: Ein vollständiger Schienenanschluss mit neuem Bahnhof oder Neubaustrecke für Kassel‑Calden liegt realistisch bei etwa €150–500 Mio. (oder mehr), abhängig von Gleislänge, Brücken/Tunneln, Elektrifizierung, Signaltechnik und Bahnhofsausstattung; Fördermittel für Gleisanschlüsse sind verfügbar und können 30–50 % der Gleis‑CAPEX reduzieren.

Entscheidungsleitfaden — Kernfragen vor Planung

  • Kapazitätsziel: Soll die Strecke Rangier‑/Durchgangsverkehr oder Personenverkehr mit Regionalzügen bedienen (t/Tag, Züge/Tag)?

  • Topographie & Querungen: Sind Brücken/Unterführungen oder Tunnel nötig (sehr kostenintensiv)?

  • Elektrifizierung & Signalisierung: Voll elektrifiziert (Oberleitung, ETCS/ESTW) oder dieselbetriebene Übergangslösung?

  • Förderbarkeit: Welche Teile sind EBA/Bund‑förderfähig; sind Vorreservierungen möglich?.

  • --------------------

  • Vollständiger Schienenanschluss mit Bahnhof/Neubaustrecke €150–500+ Mio. detaliiert

Kostenstruktur — Hauptposten (detailliert)

BausteinLeistungsumfangTypische Kosten‑Range (€)
Gleisbau (pro km, eingleisig/zweigleisig)Schotter, Schwellen, Schienen, Oberbau; inkl. Elektrifizierung (optional)€1.5–25 Mio/km (stark abhängig: einfache Anschlussgleise ≈ €1–4M/km; aufwändige Neubaustrecken deutlich höher)
Weichen / WeichenstraßenEinfache Weiche bis komplexe Weichenstraßen€0.1–2.0M / Weiche
Bahnhof / HaltestelleBahnsteige, Zugänge, Aufzüge, Bahnsteigausstattung€1–8M / Haltestelle (einfacher Mittelbahnsteig ≈ €1–1.4M; aufwändigere Stationen deutlich teurer)
Brücken / Unterführungen / TunnelStraßenquerungen, Bahnbrücken, Unterführungen, Tunnel€5–60M+ je Bauwerk; Tunnel deutlich teurer
Signaltechnik / Stellwerk / ETCSSicherung, Stellwerk, Telekom, Level Crossings€2–30M je nach Umfang
Umschlag‑/Terminalflächen & RangiergleiseRangiergleise, Abstellgleise, befestigte Flächen€5–40M
Zoll / Terminalgebäude / KühlzonenGebäude, AEO‑Zonen, Kühlketten€3–20M
Planung, Umwelt, Genehmigungen, ContingencyGutachten, Ausgleichsflächen, 10–20% Reserve€15–80M
Gesamt (typischer Full‑Scope)Neubaustrecke + Bahnhof + Terminal + Brücken + Signaling≈ €150–500M+

Sources: .

Warum die Spannweite so groß ist

  • Kilometerkosten variieren: einfache Anschlussgleise sind vergleichsweise günstig; Neubaustrecken mit aufwändigen Bauwerken, Tunneln oder aufgeständerten Abschnitten erreichen sehr hohe Mio‑/km‑Werte.

  • Brücken/Tunnel dominieren: einzelne Brücken oder Unterführungen können mehrere zehn Millionen Euro kosten und treiben das Budget schnell in die obere Bandbreite.

  • Signaltechnik & Betriebssicherheit: ETCS/ESTW‑Aufrüstung und DB‑Netzanbindung sind technisch und vertraglich aufwendig und kostenintensiv.

Förder‑ und Vertragsaspekte

  • Bundesförderung für Gleisanschlüsse (Anschlussförderrichtlinie) kann Neu‑/Ausbau fördern; Förderquoten reduzieren Eigenanteil deutlich, Antragsvoraussetzungen sind strikt zu erfüllen.

  • DB‑Netz‑Prozess: Frühzeitige Abstimmung mit DB/Infra (Kostenverteilung, Anschlussvertrag) ist Pflicht; AEG‑Regelungen beeinflussen Kostentragung.

Nächste Schritte (konkret, 0–12 Wochen)

  1. Mandatierte Vorstudie (4–8 Wo.): Variantenrouting, Grobkostenschätzung, Boden‑/Altlastcheck.

  2. DB‑Early‑Engagement & Förder‑Precheck (EBA/BMV) zur Förderfähigkeit prüfen.

  3. LOIs/Abnahmezusagen von Integratoren/Betreibern als Tranche‑Trigger.

  4. Detailliertes LV & Ausschreibungen nach Genehmigungen.

Wichtig: Für eine bankfähige Summe ist ein Varianten‑LV mit Bodenuntersuchungen, Brücken‑Scoping und DB‑Kostenzusagen erforderlich; ich kann das Vorstudien‑Template und ein LV‑Gerüst für das Full‑Scope‑Szenario erstellen, wenn du möchtest.

Reserve / Contingency (10–15%) €30–120 Mio

Kurzfazit

Reserve / Contingency in Höhe von 10–15 % entspricht bei einem Projekt‑CAPEX von €300–800 Mio. einem Betrag von etwa €30–120 Mio.. Diese Reserve ist kein „Puffer für alles“, sondern ein gesteuertes Finanzinstrument zur Absicherung gegen definierte Risiken (Preissteigerungen, Nachträge, Bodenprobleme, Planungsänderungen, Verzögerungen).

1. Rechenbeispiele und Zuordnung zur Projektgröße

Projekt‑CAPEX10 % Contingency12 % Contingency15 % Contingency
€300M€30M€36M€45M
€500M€50M€60M€75M
€800M€80M€96M€120M

Interpretation: die Bandbreite €30–120M deckt typische Projektgrößen vom schlanken Basis‑Paket bis zum Vollausbau mit großer Infrastruktur ab.

2. Wofür die Contingency konkret verwendet wird

  • Baupreissteigerungen (Material, Lohn, Subunternehmer).

  • Unvorhergesehene Bodenverhältnisse oder Altlastensanierung.

  • Änderungsaufträge / Nachträge aufgrund technischer Anpassungen oder behördlicher Auflagen.

  • Zusätzliche Umweltauflagen oder Ausgleichsmaßnahmen.

  • Zeitverzögerungen mit Mehrkosten (Baulogistik, temporäre Einrichtungen).

  • Risiken bei Schnittstellen (DB‑Anschluss, Energie, Behördenauflagen).

Nicht aus der Contingency zu zahlen sind planbare, bereits budgetierte Leistungen oder Kosten, die durch Versicherungen oder vertragliche Garantien abgedeckt sind.

3. Allokationsprinzipien und Beispielaufteilung (empfohlen)

  • Owner Contingency (60–70%): für Projekt‑Owner gesteuerte Risiken (Änderungen, Genehmigungen, Marktpreise).

  • Contractor Contingency / Allowances (20–30%): in Leistungsverzeichnissen als Pauschalen für Subunternehmer‑Risiken.

  • Schedule / Time Contingency (10%): Puffer für Verzögerungskosten (Baulogistik, temporäre Einrichtungen).

Beispielaufteilung bei €80M Contingency (Projekt €800M, 10%)

  • Owner Contingency: €48M; Contractor Allowances: €24M; Schedule Reserve: €8M.

4. Governance und Freigaberegeln

  • Zweistufige Freigabe:

    • Minor Drawdowns (z. B. ≤€250k): PMO‑Leiter freigibt.

    • Major Drawdowns (>€250k): Freigabe durch Steering Committee (Owner, Financiers, PMO).

  • Change Control Board dokumentiert Ursache, Kosten, Alternativen, Restreserve und Impact auf Zeitplan.

  • Transparenz gegenüber Kreditgebern: Contingency‑Ledger in Finanz‑Reporting; Covenants berücksichtigen Reserven.

  • Vertragsklauseln: Retentions, Performance‑Bonds, Nachtragsprüfverfahren, Indexklauseln für Materialpreise.

5. Accounting, Versicherungen und Fördermittelwirkung

  • Bilanzierung: Contingency wird als Teil des genehmigten CAPEX‑Budgets geführt; Auszahlungen werden gegen konkrete LV‑Positionen gebucht.

  • Versicherungen: Viele Risiken (z. B. Bau‑Schäden, Verzögerungen durch Dritte) sind versicherbar; Versicherungsentschädigungen reduzieren Contingency‑Inanspruchnahme.

  • Fördermittel: Zuschuss‑Term‑Sheets sollten Contingency‑Nutzung regeln; oft sind Zuschüsse an nachgewiesene Ausgaben gebunden, nicht an pauschale Reserven.

6. Empfehlungen zur Höhe je Projektphase und Risiko

  • Planung / Machbarkeitsphase: Contingency 8–10% (geringer Detailgrad).

  • Detailplanung / Ausschreibung: Contingency 10–12% (Risiken konkreter).

  • Bauphase bei hohem Risiko (Brücken, Tunnel, Altlasten): Contingency 12–15% (oder mehr bei sehr hoher Unsicherheit).

  • Best Practice: Tranchiere die Reserve (z. B. 50% sofort verfügbar, 50% als „contingent reserve“ nur bei Nachweis bestimmter Trigger).

7. Monitoring, Reporting und KPI‑Set

  • Contingency‑Ledger: laufende Buchung aller Anfragen, Genehmigungen, Auszahlungen, verbleibende Reserve.

  • Monatliche KPIs: Restreserve (€), Inanspruchnahme YTD (€), Anzahl genehmigter Nachträge, % Contingency genutzt vs. Projektfortschritt.

  • Warnschwellen: z. B. 50% Nutzung bei 40% Projektfortschritt → Eskalation.

8. Praktische Umsetzungsschritte sofort

  1. Setze Contingency‑Policy (Prozesse, Freigaben, Verantwortlichkeiten).

  2. Erstelle Contingency‑Ledger als Teil des Projekt‑PMO‑Dashboards.

  3. Definiere Trigger‑Liste (Bodenbefund, Genehmigungsauflagen, Nachtragskategorien).

  4. Verhandle Vertragsklauseln mit EPC‑Partnern (Allowances, Retentions, Indexklauseln).

  5. Koordiniere Versicherungsdeckungen parallel zur Reduktion der benötigten Reserve.

Schlussbemerkung

Eine wohl strukturierte Contingency ist kein „Kostenblock“, sondern ein Steuerungsinstrument: richtig dimensioniert, allokiert und governed reduziert sie Finanzierungsrisiko, schützt Covenants und erhöht die Bank‑ und Investorenzuverlässigkeit. Für dein Projektrahmen (CAPEX‑Bandbreite, komplexe Infrastruktur) empfehle ich eine zielgerichtete Contingency von 10–15 %, tranchiert und mit klaren Freigaberegeln.

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Finanzierung

Gesamt (konservativ → umfassend) €500–800 Mio.

eigenkapital , fördermittel, kredite

Kurzantwort: Für ein modulares Ausbauprojekt am Standort Kassel‑Calden empfehle ich ein Finanzierungsziel von etwa 30–50 % Fördermittel, 30–50 % Fremdkapital (KfW/Bank) und 10–20 % Eigenkapital/Operator‑Equity, tranchiert nach Modul (Cargo/MRO, Straßen, Intermodal, Schiene). Konkrete Programme: EBA‑Anschlussförderung für Gleisanteile, EFRE/Hessen für Hallen/Arbeitsplätze, BMDV/Bund für Straßen/Logistik und KfW‑Kredite/Programme für Energie und Infrastruktur — alle erfordern frühe Antrags‑/DB‑Abstimmung und LOIs als Tranche‑Trigger.

1. Entscheidungsleitfaden (kurz)

  • Klare Tranche‑Logik: Pilot (Cargo/MRO) → Erschließung (Straßen/P+R) → Intermodal (Gleis + Terminal) → Schiene (Bahnhof/Neubaustrecke).

  • LOIs & Nachweise: Mindestens 2–3 LOIs (Terminal, 3PL, MRO‑Anker) vor Tranche‑Freigabe; Verlagerungsnachweis für EBA‑Anträge.

  • Eigenkapitalbedarf: Halte 10–20 % Eigenkapital pro Tranche; höher, wenn Förderquote unsicher ist.

2. Empfohlene Finanzstruktur (konkret, pro Modul)

ModulCAPEX (Beispiel)Fördermittel (ziel)Kredit (KfW/Bank)Eigenkapital / Leasing
Cargo / MRO€250–350M10–30%40–60%10–20%
Straßen / P+R€20–80M25–50%30–50%10–20% / PPP
Intermodal Terminal€30–150M30–50% (Gleis)30–50%10–20% + Leasing Kräne
Schienenanschluss / Bahnhof€150–500M30–50% (EBA/CEF)30–50%10–20%
Energie / IT€10–30M10–40% (KfW/BAFA)40–70%10–30% / PPA

Wichtig: Förderquoten gelten typischerweise nur für förderfähige Teilposten (z. B. Gleisbau), nicht für kompletten Modul‑CAPEX.

3. Förderprogramme (Kurzreferenz)

  • EBA Anschlussförderung (Neu‑/Ausbau/Reaktivierung von Gleisanschlüssen) — Antragspflicht, Verlagerungsnachweis erforderlich.

  • BMDV / Bundesprogramme für Güterverkehrs‑Infrastruktur (Straßen/Lkw‑Stellplätze) und Richtlinieninfos über Anschlussförderung.

  • EFRE Hessen / WIBank für regionale Wirtschaftseffekte, Hallenbau und Arbeitsplatzförderung in Hessen.

  • KfW / BAFA: zinsgünstige Kredite, Tilgungszuschüsse für PV + Batteriespeicher; lange Laufzeiten für Infrastruktur.

4. Kreditarten, Konditionen & Covenants (Praxis)

  • KfW‑Förderkredite: lange Laufzeiten (10–20 Jahre), günstige Zinsen, oft Tilgungszuschüsse für Energieprojekte.

  • Commercial Debt: 7–12 Jahre, DSCR‑Covenants (Ziel DSCR ≥1.25).

  • Leasing/Concession: Portal‑Kräne, Parkhaus‑Concession reduziert Upfront‑CAPEX.

  • Covenants: LTC ≤70%, Equity vor Baubeginn für nicht‑förderfähige Teile, DSRA 6–12 Monate.

5. Nächste Schritte (sofort, 0–8 Wochen)

  1. Förder‑Mapping‑Matrix pro LV‑Posten (ich kann das tabellarisch liefern).

  2. EBA‑Precheck & DB‑Early‑Engagement für Gleisanschluss.

  3. LOI‑Roadshow: Ziel 3 LOIs (Terminal/3PL/MRO).

  4. Termsheet‑Anfragen an KfW + 2 Commercial Banks; PPA/Leasing‑Sondierung.

Wenn du willst, erstelle ich jetzt ein bankfähiges Finanzmodell (10‑Jahres‑Pro‑Forma) für das konservative €500–600M‑Szenario mit Tranche‑Cashflows, Förderanteilen, Debt‑Schedules und Equity‑Bedarf. Soll ich das anlegen?

wieviel eigenkapital notwendig für was

Kurzantwort: **Für ein Gesamtprojekt von €500–800 M empfehle ich ein Eigenkapitalziel von etwa 10–20 % des jeweiligen Tranche‑CAPEX (gesamt €50–160 M Eigenkapital), verteilt modul‑spezifisch: Core Cargo/MRO 15–20%, Straßen/P+R 10–15%, Intermodal 10–20%, Schiene 10–20%, Energie/IT 10–20% — tranchiert, mit LOI‑Triggers und Equity‑Reserven für Nachfinanzierungen.

1. Konkrete Eigenkapitalbedarfe (Beispielrechnung)

ModulCAPEX (konservativ)Equity % (Ziel)Equity Bedarf (€)
A Cargo / MRO€250M15–20%€37.5–50M
B Straßen / P+R€20M10–15%€2–3M
C Intermodal Terminal€60M10–20%€6–12M
D Schienenanschluss (Teil)€150M10–20%€15–30M
E Energie / IT€10M10–20%€1–2M
Gesamt (konservativ)€490M≈€61.5–97M

Sources: .

(Für ein umfassendes Szenario mit CAPEX bis €800M skaliert Equity linear: €80–160M bei 10–20%.).

2. Warum diese Aufteilung? (Kurzbegründung)

  • Risikoallokation: Eigenkapital deckt nicht‑förderfähige Posten, Sponsor‑Risiken und Marktunsicherheiten; Infrastruktur‑Investoren erwarten typ. Equity‑Beteiligungen in diesem Bereich.

  • Förderwirkung: Fördermittel (EBA/EFRE/BMDV) reduzieren Fremdkapitalbedarf, erhöhen aber oft die Notwendigkeit, Eigenkapital für nicht‑förderfähige Restposten nachzuweisen.

  • Bankanforderungen: Kreditgeber verlangen Equity‑Commitments vor Baubeginn und DSRA‑Puffer; 10–20% Equity ist marktüblich, um LTC/Covenants einzuhalten.

(Quellenangaben am Ende dieses Abschnitts).

3. Equity‑Formen & Struktur

  • Sponsor‑Equity: Cash‑Einlage durch Projektträger / Flughafenbetreiber; dient als First Loss und Signal an Kreditgeber.

  • Co‑Investoren / Infrastruktur‑Fonds: Institutionelle Investoren (Pension, Infra‑Funds) bringen langfristiges Kapital und Expertise.

  • Mezzanine / Preferred Equity: Für Tranche‑Brücken oder wenn Förderquoten unsicher sind; höhere Renditeanforderung.

  • In‑Kind / Land‑Equity: Kommunale Flächen oder Vorleistungen können teilweise als Eigenkapital‑Äquivalent anerkannt werden (Verhandlungssache).

Jede Form beeinflusst Renditeerwartung und Governance; institutionelle Infra‑Equity ist oft langfristig orientiert.

4. Praktische Empfehlungen & Next Steps

  • Sichere LOIs (3PL, MRO, Terminaloperator) vor Equity‑Finalisierung; LOIs dienen als Tranche‑Trigger für Investoren und Fördergeber.

  • Equity‑Trancheplan: Stelle Reserve‑Equity (≈10% der Equity‑Summe) für Nachfinanzierungen bereit.

  • Investor‑Pitch: Erstelle bankfähiges 10‑Jahres‑Pro‑Forma mit DSCR‑Sensitivitäten; adressiere Förder‑Term‑Sheets (EBA/EFRE) parallel.

  • Governance: SPV‑Struktur, Steering Committee, Contingency‑Ledger und klare Exit‑/Dividendenregeln.

Wenn du willst, berechne ich jetzt das exakte Equity‑Bedarfsszenario für dein bevorzugtes CAPEX‑Band (z. B. €500M vs. €800M) mit Tranche‑Zeitplan, DSCR‑Prognose und vorgeschlagenen Investor‑Targets.

wie soll das gemacht werden bei der anteilseigner struktur

Kurzüberblick

Ziel: Eine klare, bankfähige Anteilseignerstruktur schaffen, die Kapital bereitstellt, Risiken verteilt, Entscheidungswege definiert und Investoren‑/Förderbedingungen erfüllt. Prinzip: SPV‑Holding, gestaffelte Eigenkapitaltranches, unterschiedliche Anteilsklassen (Sponsor, Finanzinvestoren, Betreiber), klare Governance, Liquiditäts‑ und Contingency‑Regeln.

SPV Struktur und Eigentümervehikel

SPV (Projektgesellschaft) als alleinige Bau‑ und Betriebseinheit; hält alle Projektverträge, LVs, Fördervereinbarungen und Bankverträge.

Anteilsklassen, Rechte und Pflichten

Mezzanine / Preferred Units (optional)

Finanzierungsphasen und Beispiel Cap Table

Equity Ziel: 10–20% des nicht‑förderfähigen CAPEX; Beispiel konservatives Projekt €500M → Equitybedarf ≈ €75–100M.

Beispiel Cap Table (konservativ, Equity €80M)

Operator C‑Shares: 10%€8M (teilweise in‑kind)Equity Calls werden vertraglich an Meilensteine gebunden (Genehmigung, Baubeginn, Fertigstellung Rohbau, Inbetriebnahme).

Governance, Reporting und Schutzmechanismen

Steering Committee: Sponsor, Lead Investor, Operator, unabhängiger Chair; trifft strategische Entscheidungen.

Verwässerung, Renditeverteilung und Exitmechanik

Preferred Return: z. B. 6–8% p.a. für B‑Shares vor Gewinnteilung.

Operative Umsetzung und nächste Schritte

  • 1. Term Sheet erstellen mit Anteilsverteilung, Preferred Returns, Vetorechten, Meilenstein‑Equity‑Calls.

  • 2. SPV‑Gründung und Eröffnung Treuhandkonten (Equity, DSRA, Fördermittel).

  • 3. LOIs und Operator‑Agreements als Equity‑Bedingung sichern (mind. 2–3 LOIs).

  • 4. Legal Pack: Shareholders Agreement, Subscription Agreements, Security Package, Intercreditor Agreement (bei Mezz/Bank).

  • 5. Investor Roadshow: Zielgruppen ansprechen (Infra‑Fonds, Pensions, strategische Betreiber, regionale Förderbanken).

Kurzabschluss: Die optimale Anteilseignerstruktur ist modular, schützt frühe Investoren, belohnt Sponsor‑Leistung und ermöglicht Förder‑ und Kreditbedingungen. Ich kann jetzt ein konkretes Term Sheet‑Draft und ein Cap Table‑Excel mit Equity‑Calls und Waterfall‑Modell erstellen — sage mir, ob du das für das konservative €500M‑Szenario oder das umfassende €800M‑Szenario möchtest.

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Maßnahmen zur Ansiedlung von Fluggesellschaften

✈️ 1. Gesamtstrategie: Wie Kassel Airlines gewinnt (Cargo + Passenger)

🎯 Grundprinzip

Airlines kommen, wenn drei Bedingungen erfüllt sind:

  1. Operative Einfachheit (schnell, günstig, zuverlässig)

  2. Kommerzielle Sicherheit (Incentives, Marketing, Risikoabsicherung)

  3. Marktpotenzial (Nachfrage, Industrie, Tourismus)

Kassel kann alle drei liefern – aber nur, wenn du es strukturiert aufziehst.

🧱 2. Volloptimierung – Infrastruktur & Betrieb

A. Cargo‑Optimierung

  • 25.000 m² Terminal (modular)

  • 6–8 Frachtstandplätze

  • 1.000 t/Tag Sorter‑Kapazität

  • 24/7‑Betrieb ohne Slot‑Engpässe

  • Automotive‑Cluster Nordhessen als USP

  • MRO‑Kapazität für A320/B737/ATR

➡️ Cargo‑Airlines lieben schnelle Turnarounds + niedrige Kosten.

B. Passenger‑Optimierung

  • 4–6 Check‑in‑Counter

  • 3–4 Security‑Lanes

  • 2–3 Gates

  • 2 Gepäckbänder

  • Duty‑Free + Travelshop

  • PRM‑Service

  • schnelle Abfertigung (20–25 Minuten)

➡️ Passagierairlines lieben einfache, günstige, schnelle Airports.

💶 Vollständige Detailauflistung des Incentive‑Programms (Cargo + Passenger)

Ziel: 5–7 Airlines in 12–24 Monaten gewinnen

Gesamtbudget: 10–15 Mio. €

Ich gliedere es in A–E, mit Kosten pro Airline, Mechanik, Risiken, KPI‑Triggern und Gesamtbudgetbedarf.

✈️ A. Start‑/Landegebühren‑Rabatte (24 Monate) – Vollständige Erklärung

🧩 1. Mechanik (Wie der Rabatt funktioniert)

Monate 1–6: 100 % Rabatt

  • Airline zahlt gar keine Start‑ und Landegebühren.

  • Ziel: Markteintritt erleichtern, Risiko = 0.

Monate 7–12: 50 % Rabatt

  • Airline zahlt nur die Hälfte der Gebühren.

  • Ziel: Strecke stabilisieren, Nachfrage aufbauen.

Monate 13–24: 25 % Rabatt

  • Airline zahlt 75 % der Gebühren.

  • Ziel: Übergang in Normalbetrieb, Airline bleibt dauerhaft.

➡️ Nach 24 Monaten: 100 % Normalgebühren.

💶 2. Kosten pro Airline (realistisch)

Passenger‑Airline

  • 150.000–250.000 € über 24 Monate

  • abhängig von:

    • Frequenz (z. B. 2–4 Umläufe/Woche)

    • Flugzeugtyp (A320/B737 teurer als ATR)

    • Saison (Sommer teurer als Winter)

Cargo‑Airline

  • 200.000–300.000 € über 24 Monate

  • abhängig von:

    • Tonnage

    • Flugzeugtyp (A321P2F teurer als ATR72F)

    • Nacht‑/Tagesbetrieb

➡️ Das ist der günstigste Incentive‑Baustein — aber extrem wirksam.

🚀 3. Warum das so stark wirkt

A. Airlines reduzieren ihr Risiko massiv

In der Anlaufphase sind die Kosten hoch:

  • Crew

  • Fuel

  • Handling

  • Slots

  • Marketing

Wenn Start/Landegebühren wegfallen, sinkt das Risiko sofort um 20–30 %.

B. Kassel wird im Vergleich zu FRA/HAJ/LEJ extrem attraktiv

Große Flughäfen haben:

  • hohe Gebühren

  • Slot‑Engpässe

  • lange Turnarounds

Kassel bietet:

  • niedrige Gebühren

  • freie Slots

  • schnelle Abfertigung

  • flexible Zeiten

C. Besonders wichtig für Leisure‑Airlines & ACMI‑Cargo‑Carrier

Diese Airlines sind:

  • extrem preissensibel

  • risikoavers

  • expansionsbereit

➡️ Rabatte sind für sie ein entscheidender Deal‑Breaker.

📊 4. KPI‑Trigger – die Bedingungen für den Rabatt

Damit die Airline den Rabatt bekommt, muss sie Pflichten erfüllen. Sonst: kein Rabatt oder Clawback.

A. Mindestfrequenz

Passenger:

  • z. B. mind. 2–4 Umläufe/Woche

Cargo:

  • z. B. mind. 3–5 Movements/Woche

Wenn die Airline weniger fliegt → Rabatt reduziert oder entfällt.

B. OTP > 75 % (On‑Time‑Performance)

  • Mindestens 75 % der Flüge müssen pünktlich sein.

  • Ziel: verlässlicher Betrieb, keine Chaos‑Airline.

Wenn OTP < 75 % →

  • Rabatt wird anteilig gekürzt

  • oder ausgesetzt, bis OTP wieder steigt.

C. Reporting monatlich

Airline muss monatlich liefern:

  • Passagierzahlen / Tonnage

  • Load Factor (Passenger)

  • Movements

  • OTP‑Statistik

  • Marketing‑Nachweise

  • Crew‑Stationierungsdaten (falls vereinbart)

Wenn Reporting fehlt → ➡️ Rabatt pausiert automatisch.

🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)

Wenn die Airline:

  • Frequenzen reduziert

  • OTP dauerhaft unterschreitet

  • Reporting verweigert

  • die Strecke vorzeitig einstellt

muss sie die gewährten Rabatte anteilig zurückzahlen.

Das schützt Kassel vor Missbrauch.

🏁 Kurzfassung für dein Blog

„Start‑/Landegebühren‑Rabatte reduzieren das Risiko für Airlines in den ersten 24 Monaten erheblich. Kassel bietet 100 % Rabatt in den ersten 6 Monaten, 50 % in den Monaten 7–12 und 25 % in den Monaten 13–24. Die Airline muss dafür KPIs erfüllen: Mindestfrequenz, OTP über 75 % und monatliches Reporting. Die Kosten liegen bei 150.000–300.000 € pro Airline.“

A. Start‑/Landegebühren‑Rabatte

Wirksamkeit: ★★★★☆ (sehr hoch) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Sofortige Kostenreduktion, erleichtert Markteintritt ROI: mittel bis hoch Geschwindigkeit: sofort Bindungskraft: mittel

Warum wirksam: Airlines reduzieren ihr Risiko in den ersten 24 Monaten massiv. Besonders attraktiv für Leisure‑Airlines und ACMI‑Cargo‑Carrier.


B. Revenue‑Guarantee (Umsatz‑ oder Auslastungsabsicherung)

Der wichtigste und stärkste Incentive‑Baustein für Airlines

Eine Revenue‑Guarantee ist eine befristete, KPI‑gebundene Absicherung, die Airlines in der Anlaufphase schützt. Sie ist der Grund, warum Airlines neue Strecken oder Basierungen überhaupt riskieren.

Ich erkläre dir jetzt:

  • Was eine Revenue‑Guarantee ist

  • Wie sie funktioniert

  • Wie man sie berechnet

  • Welche KPIs gelten

  • Wie man Missbrauch verhindert

  • Was sie kostet

  • Warum sie Kassel extrem attraktiv macht

🧩 1. Was ist eine Revenue‑Guarantee?

Eine Revenue‑Guarantee ist eine Mindestumsatz‑Garantie.

Der Flughafen garantiert der Airline:

„Wenn du die Strecke fliegst und alle KPIs erfüllst, aber weniger Umsatz machst als vereinbart, gleichen wir die Differenz aus.“

➡️ Der Flughafen zahlt nur, wenn die Airline alles richtig macht, aber der Markt noch nicht voll da ist.

🔧 2. Wie funktioniert das? (Mechanik)

Schritt 1 – Mindestumsatz definieren

Passenger (Beispiel):

  • Mindestumsatz pro Rotation: 12.000–18.000 €

  • Mindestumsatz pro Monat: 300.000–450.000 €

Cargo (Beispiel):

  • Mindestumsatz pro Rotation: 20.000–35.000 €

  • Mindestumsatz pro Monat: 450.000–700.000 €

Schritt 2 – Airline fliegt die Strecke

Sie muss:

  • Frequenzen einhalten

  • Marketing durchführen

  • OTP > 75 % halten

  • Reporting liefern

Schritt 3 – Ist‑Umsatz wird gemessen

Passenger:

  • Ticketumsatz

  • Ancillary Revenue

  • GDS‑Sales

Cargo:

  • Tonnage × Yield

  • Handling‑Erlöse

  • Charter‑Erlöse

Schritt 4 – Differenz wird ausgeglichen

Beispiel Passenger:

  • Mindestumsatz: 400.000 €

  • Ist‑Umsatz: 350.000 € ➡️ Auszahlung: 50.000 €

Beispiel Cargo:

  • Mindestumsatz: 600.000 €

  • Ist‑Umsatz: 520.000 € ➡️ Auszahlung: 80.000 €

📊 3. Kostenrahmen (realistisch)

Passenger‑Airline

  • 0,3–0,8 Mio. € pro Airline

  • Laufzeit: 12–18 Monate

Cargo‑Airline

  • 0,5–1,0 Mio. € pro Airline

  • Laufzeit: 12–24 Monate

➡️ Passenger ist günstiger, Cargo teurer — aber Cargo bringt mehr Fixumsatz.

🎯 4. KPI‑Trigger (Pflichtbedingungen)

Damit die Airline überhaupt Geld bekommt, muss sie alle KPIs erfüllen.

Passenger‑KPIs

  • Mindestfrequenz (z. B. 2–4 Umläufe/Woche)

  • Load Factor > 60–70 %

  • OTP > 75 %

  • Marketing‑Reporting

  • Crew‑Stationierung (falls vereinbart)

Cargo‑KPIs

  • Mindest‑Movements

  • Mindest‑Tonnage pro Movement

  • OTP > 75 %

  • Hangar‑Belegung (falls vereinbart)

➡️ Keine KPI‑Erfüllung = keine Auszahlung.

🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)

Wenn die Airline:

  • Frequenzen reduziert

  • OTP dauerhaft unterschreitet

  • Marketing nicht durchführt

  • Reporting verweigert

  • die Strecke vorzeitig einstellt

muss sie die erhaltenen Zahlungen anteilig zurückzahlen.

Das schützt Kassel vor Missbrauch.

💡 6. Warum Revenue‑Guarantees so extrem wirksam sind

A. Airlines starten Strecken, die sie sonst nicht riskieren würden

Neue Strecken sind teuer:

  • Crew

  • Fuel

  • Handling

  • Slots

  • Marketing

Eine Garantie reduziert das Risiko auf nahe Null.

B. Kassel wird zu einem „No‑Risk‑Airport“

Gerade Leisure‑Airlines und ACMI‑Cargo‑Carrier reagieren extrem positiv auf:

  • niedrige Gebühren

  • garantierte Umsätze

  • schnelle Abfertigung

C. Der Flughafen zahlt nur bei KPI‑Erfüllung

Keine Leistung → keine Auszahlung.

🧮 7. Beispielrechnung (Passenger)

  • Mindestumsatz: 400.000 €/Monat

  • Ist‑Umsatz: 350.000 €/Monat

  • Differenz: 50.000 €

  • Laufzeit: 12 Monate

➡️ Gesamtauszahlung: 600.000 €

🧮 8. Beispielrechnung (Cargo)

  • Mindestumsatz: 600.000 €/Monat

  • Ist‑Umsatz: 520.000 €/Monat

  • Differenz: 80.000 €

  • Laufzeit: 12 Monate

➡️ Gesamtauszahlung: 960.000 €

🏁 Kurzfassung für dein Blog

„Revenue‑Guarantees sind befristete, KPI‑gebundene Umsatzabsicherungen. Der Flughafen zahlt nur, wenn die Airline trotz Erfüllung aller Vorgaben unter dem Mindestumsatz bleibt. Passenger‑Airlines kosten 0,3–0,8 Mio. €, Cargo‑Airlines 0,5–1,0 Mio. €. Damit wird Kassel für Airlines zum risikoarmen Startpunkt neuer Strecken.“

B. Revenue‑Guarantee (Umsatzabsicherung)

Wirksamkeit: ★★★★★ (extrem hoch) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Airlines starten Strecken, die sie sonst nie riskieren würden ROI: sehr hoch Geschwindigkeit: hoch Bindungskraft: hoch

Warum wirksam: Airlines haben praktisch Null Risiko. Kassel wird zum „No‑Risk‑Airport“. Der stärkste Hebel, um neue Strecken zu öffnen.


✈️ C. Marketing‑Co‑Funding (50 % Zuschuss)

Der entscheidende Baustein, um Strecken schnell sichtbar zu machen

Marketing‑Co‑Funding ist der sichtbarste und für Airlines oft wichtigste Incentive‑Baustein, weil er direkt die Nachfrage stärkt. Airlines starten Strecken nur, wenn sie sicher sind, dass der Markt davon erfährt.

🧩 1. Mechanik – Wie funktioniert Marketing‑Co‑Funding?

Der Flughafen übernimmt 50 % der Marketingkosten, die der Airline für die Bewerbung der neuen Strecke entstehen.

Förderfähige Maßnahmen

  • Social‑Media‑Kampagnen

  • Google Ads / Meta Ads

  • Plakatwerbung

  • TV‑/Radio‑Spots

  • Influencer‑Kampagnen

  • Reisebüro‑Promotion

  • Printanzeigen

  • Airport‑Branding

  • Eröffnungs‑Events

  • Pressearbeit

Nicht förderfähig

  • interne Personalkosten der Airline

  • Flugzeuglackierung

  • reine Preisrabatte

  • Bonusprogramme

➡️ Nur echte Marketingmaßnahmen werden gefördert.

💶 2. Kostenrahmen (realistisch)

Passenger‑Route

  • 100.000–150.000 € pro Route

  • Kassel übernimmt 50 % → 50.000–75.000 €

Cargo‑Route

  • 80.000–120.000 € pro Route

  • Kassel übernimmt 50 % → 40.000–60.000 €

➡️ Marketing ist der günstigste, aber einer der wirksamsten Bausteine.

🎯 3. Warum Marketing‑Co‑Funding so wichtig ist

A. Airlines haben oft kein Budget für neue Strecken

Neue Strecken sind teuer. Marketing ist das Erste, was gestrichen wird — und genau das verhindert Nachfrage.

B. Kassel ist ein „Hidden Market“

Der Markt ist da, aber:

  • Kassel ist wenig bekannt

  • Region ist fragmentiert

  • Konkurrenzflughäfen werben aggressiv

Marketing löst dieses Problem sofort.

C. Nachfrage steigt messbar

Gute Kampagnen bringen:

  • höhere Load Factors

  • mehr Ticketverkäufe

  • schnellere Streckenstabilisierung

  • geringere Revenue‑Guarantee‑Auszahlungen

➡️ Marketing spart Kassel später Geld.

📊 4. KPI‑Trigger – Bedingungen für Auszahlung

Damit Kassel zahlt, muss die Airline:

Passenger

  • Mindestfrequenz fliegen

  • Load Factor > 60–70 %

  • Kampagnen‑Reporting liefern

  • Ticket‑Sales‑Daten bereitstellen

  • Marketingmaterialien vorlegen

Cargo

  • Mindest‑Movements

  • Mindest‑Tonnage

  • Kampagnen‑Reporting

  • Kundenakquise‑Nachweise

➡️ Keine KPIs = keine Auszahlung.

🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)

Wenn die Airline:

  • Kampagnen nicht durchführt

  • Reporting verweigert

  • Frequenzen reduziert

  • die Strecke vorzeitig einstellt

muss sie die Marketing‑Zuschüsse anteilig zurückzahlen.

Das schützt Kassel vor „Mitnahmeeffekten“.

🧮 6. Beispielrechnung (Passenger)

Airline startet Kassel–Mallorca:

  • Marketingbudget Airline: 140.000 €

  • Kassel übernimmt 50 % → 70.000 €

  • Kampagnen: Social Media, Plakate, Reisebüros

  • Ergebnis:

    • Load Factor steigt von 55 % auf 72 %

    • Revenue‑Guarantee sinkt um 40 %

➡️ Marketing spart Kassel später Geld.

🧮 7. Beispielrechnung (Cargo)

Airline startet Kassel–Leipzig–Brüssel:

  • Marketingbudget: 100.000 €

  • Kassel übernimmt 50 % → 50.000 €

  • Kampagnen: Automotive‑Cluster, Pharma‑Cluster

  • Ergebnis:

    • Tonnage steigt

    • Revenue‑Guarantee sinkt

    • Airline bleibt langfristig

🏁 Kurzfassung für dein Blog

„Marketing‑Co‑Funding ist ein 50‑prozentiger Zuschuss zu den Marketingkosten einer Airline. Kassel übernimmt 50.000–75.000 € pro Passagierroute und 40.000–60.000 € pro Cargoroute. Die Airline muss dafür KPIs erfüllen: Mindestfrequenz, Load Factor, Reporting. Marketing ist der günstigste, aber einer der wirksamsten Bausteine, weil es Nachfrage erzeugt und später Revenue‑Guarantee‑Kosten reduziert.“

Wirksamkeit: ★★★★☆ (sehr hoch) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Nachfrage steigt, Load Factor steigt, Revenue‑Guarantee sinkt ROI: sehr hoch Geschwindigkeit: mittel bis hoch Bindungskraft: mittel

Warum wirksam: Marketing ist der günstigste Hebel mit dem größten Einfluss auf Nachfrage. Strecken stabilisieren sich schneller.

✈️ D. Hangar‑/Leasing‑Subvention

Der stärkste Hebel, um basierte Flugzeuge zu bekommen

Hangar‑Subventionen sind ein strategischer Premium‑Incentive, der Airlines dazu bringt, Flugzeuge dauerhaft in Kassel zu stationieren. Das ist der Punkt, an dem ein Flughafen wirtschaftlich explodiert: Basierte Flugzeuge = mehr Movements, mehr Jobs, mehr Umsatz, mehr Stabilität.

🧩 1. Mechanik – Wie funktioniert die Hangar‑/Leasing‑Subvention?

Der Flughafen übernimmt einen Teil der Hangar‑ oder Stationskosten, die der Airline entstehen:

Förderfähige Kosten

  • Hangar‑Miete

  • Hangar‑Betriebskosten

  • Line‑Maintenance‑Fläche

  • Crew‑Räume

  • Office‑Space

  • Tooling‑Storage

  • Ground‑Equipment‑Storage

Nicht förderfähig

  • Flugzeugleasing

  • Crew‑Gehälter

  • Fuel

  • Ersatzteile

  • AOG‑Kosten

➡️ Nur Infrastrukturkosten werden gefördert.

💶 2. Kostenrahmen (realistisch)

Passenger‑Airline

  • 150.000–250.000 €

  • für 1 basiertes Flugzeug (A320/B737/Embraer/ATR)

  • Laufzeit: 12–24 Monate

Cargo‑Airline

  • 300.000–500.000 €

  • für 1 basiertes Frachtflugzeug (A321P2F/B737F/ATR72F)

  • Laufzeit: 12–36 Monate

➡️ Cargo ist teurer, weil Frachtflugzeuge mehr Hangarzeit benötigen.

🎯 3. Warum Hangar‑Subventionen so extrem wirksam sind

A. Airlines stationieren Flugzeuge nur, wenn die Fixkosten niedrig sind

Hangar‑Kosten sind ein großer Block:

  • 20.000–40.000 €/Monat für Passenger

  • 30.000–60.000 €/Monat für Cargo

Wenn Kassel diese Kosten reduziert → Airline stationiert sofort.

B. Basierte Flugzeuge erzeugen enorme Wertschöpfung

Ein basiertes Flugzeug bringt:

  • 300–800 Flugbewegungen/Jahr

  • 20–60 Jobs

  • 1–3 Mio. € direkte Flughafenumsätze

  • 0,5–2 Mio. € Non‑Aviation‑Umsätze

C. Kassel hat freie Hangarkapazität

Das ist ein massiver Standortvorteil gegenüber FRA, HAJ, LEJ, DUS, CGN.

D. Airlines lieben „Home‑Base‑Airports“

Weil sie dort:

  • Crew stationieren

  • Line‑Maintenance machen

  • Turnarounds optimieren

  • Kosten senken

➡️ Hangar‑Subvention = langfristige Bindung.

📊 4. KPI‑Trigger – Bedingungen für Auszahlung

Damit Kassel zahlt, muss die Airline:

Passenger

  • 1 Flugzeug dauerhaft stationieren

  • Mindestfrequenz fliegen (z. B. 2–4 Umläufe/Tag)

  • OTP > 75 %

  • Line‑Maintenance in Kassel durchführen

  • Crew‑Base in Kassel betreiben

Cargo

  • Mindest‑Movements (z. B. 3–5/Woche)

  • Mindest‑Tonnage pro Movement

  • Hangar‑Belegung nachweisen

  • Maintenance‑Reporting

  • OTP > 75 %

➡️ Keine KPIs = keine Auszahlung.

🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)

Wenn die Airline:

  • das Flugzeug abzieht

  • Frequenzen reduziert

  • OTP dauerhaft unterschreitet

  • Hangar nicht nutzt

  • Reporting verweigert

muss sie die Subvention anteilig zurückzahlen.

Das schützt Kassel vor „Fake‑Basierungen“.

🧮 6. Beispielrechnung (Passenger)

Airline stationiert 1 A320 in Kassel:

  • Hangar‑Miete: 25.000 €/Monat

  • Kassel übernimmt 40 % → 10.000 €/Monat

  • Laufzeit: 18 Monate

➡️ Gesamtkosten Kassel: 180.000 €

Ergebnis:

  • 600–900 Bewegungen/Jahr

  • 1,2–2,0 Mio. € Flughafenumsatz

  • 0,5–1,5 Mio. € Non‑Aviation

🧮 7. Beispielrechnung (Cargo)

Airline stationiert 1 A321P2F:

  • Hangar‑Miete: 45.000 €/Monat

  • Kassel übernimmt 40 % → 18.000 €/Monat

  • Laufzeit: 24 Monate

➡️ Gesamtkosten Kassel: 432.000 €

Ergebnis:

  • 300–800 t/Tag Cargo

  • 2–4 Mio. € Flughafenumsatz

  • 20–40 Jobs

🧨 8. Risikoanalyse & Absicherung

Risiken

  • Airline zieht Flugzeug ab

  • Airline reduziert Frequenzen

  • Airline nutzt Hangar nicht

  • Airline verkauft Slots weiter

Absicherung

  • Clawback

  • KPI‑Trigger

  • monatliches Reporting

  • Mindestvertragslaufzeit

  • Kündigungsfristen

  • „Use‑it‑or‑lose‑it“‑Klauseln

➡️ Damit ist das Risiko für Kassel minimal.

🏁 Kurzfassung für dein Blog

„Hangar‑Subventionen sind ein strategischer Premium‑Incentive, der Airlines dazu bringt, Flugzeuge dauerhaft in Kassel zu stationieren. Passenger‑Airlines kosten 150.000–250.000 €, Cargo‑Airlines 300.000–500.000 €. Die Airline muss dafür KPIs erfüllen: stationiertes Flugzeug, Mindestfrequenz, OTP > 75 %, Maintenance‑Reporting. Basierte Flugzeuge erzeugen enorme Wertschöpfung und machen Kassel langfristig attraktiv.“

Wirksamkeit: ★★★★★ (extrem hoch) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Airlines stationieren Flugzeuge dauerhaft ROI: extrem hoch Geschwindigkeit: mittel Bindungskraft: sehr hoch (Basierung = langfristige Bindung)

Warum wirksam: Basierte Flugzeuge erzeugen enorme Wertschöpfung:

  • 300–800 Bewegungen/Jahr

  • 20–60 Jobs

  • 1–3 Mio. direkte Umsätze

  • 0,5–2 Mio. Non‑Aviation

✈️ E. Operative Vergünstigungen

Der Baustein, der Airlines im täglichen Betrieb massiv entlastet

Operative Vergünstigungen sind kleine, aber extrem wirksame Kostenreduktionen, die Airlines im täglichen Betrieb spürbar entlasten. Sie sind günstig für den Flughafen, aber hochattraktiv für Airlines.

Sie wirken besonders stark bei:

  • basierten Flugzeugen

  • ACMI‑Carriern

  • Leisure‑Airlines

  • Cargo‑Airlines mit engen Margen

🧩 1. Welche operativen Vergünstigungen gibt es?

1. Fuel‑Rabatte (2–5 %)

  • Kassel gewährt einen Rabatt auf den Treibstoffpreis.

  • Besonders attraktiv für Airlines mit basierten Flugzeugen.

  • Geringe Kosten für den Flughafen, hoher Wert für Airlines.

Kosten für Kassel: ➡️ 50.000–150.000 € pro Airline/Jahr

2. Crew‑Handling‑Rabatte (20–40 %)

  • Crew‑Transport

  • Crew‑Lounge

  • Crew‑Check‑in

  • Crew‑Briefing‑Rooms

  • Crew‑Overnight‑Support (z. B. vergünstigte Hotelkontingente)

Kosten für Kassel: ➡️ 20.000–50.000 € pro Airline/Jahr

3. PRM‑Support (Passenger Airlines)

  • Unterstützung für mobilitätseingeschränkte Passagiere

  • Airlines zahlen normalerweise pro PRM‑Fall

  • Kassel übernimmt einen Teil dieser Kosten

Kosten für Kassel: ➡️ 10.000–30.000 € pro Airline/Jahr

4. bevorzugte Slots / Turnaround‑Fenster

  • Keine direkten Kosten

  • Hoher operativer Wert

  • Airlines können ihre Umläufe optimal planen

  • Besonders wichtig für basierte Flugzeuge

Kosten für Kassel: ➡️ 0 € Wert für Airline: sehr hoch

💶 2. Gesamtkostenrahmen (realistisch)

Airline‑TypFuelCrewPRMSlotsGesamt/Jahr
Passenger50–100k20–40k10–30k080–170k €
Cargo80–150k20–40k0100–190k €

➡️ Operative Vergünstigungen sind der günstigste Incentive‑Block — aber extrem wirksam.

🎯 3. Warum operative Vergünstigungen so stark wirken

A. Airlines spüren die Entlastung jeden Tag

Fuel, Crew‑Handling und PRM sind laufende Kosten, die Airlines sofort merken.

B. Kassel wird operativ attraktiver als FRA/HAJ/LEJ

Große Flughäfen:

  • hohe Fuel‑Margen

  • teure Crew‑Services

  • lange Wege

  • unflexible Slots

Kassel:

  • niedrige Kosten

  • schnelle Wege

  • flexible Turnarounds

  • freie Slots

C. Besonders wichtig für basierte Flugzeuge

Ein basiertes Flugzeug spart durch operative Vergünstigungen hunderttausende Euro pro Jahr.

📊 4. KPI‑Trigger – Bedingungen für Vergünstigungen

Damit Kassel zahlt, muss die Airline:

Passenger

  • Mindestfrequenz fliegen

  • OTP > 75 %

  • PRM‑Reporting liefern

  • Crew‑Base in Kassel betreiben (falls vereinbart)

Cargo

  • Mindest‑Movements

  • Mindest‑Tonnage

  • OTP > 75 %

  • Fuel‑Reporting liefern

➡️ Keine KPIs = keine Vergünstigungen.

🛡️ 5. Clawback‑Regeln (Rückforderung)

Wenn die Airline:

  • Frequenzen reduziert

  • OTP dauerhaft unterschreitet

  • Reporting verweigert

  • die Strecke einstellt

muss sie die gewährten Vergünstigungen anteilig zurückzahlen.

🧮 6. Beispielrechnung (Passenger)

Airline fliegt Kassel–Mallorca:

  • Fuel‑Rabatt: 80.000 €

  • Crew‑Rabatt: 30.000 €

  • PRM‑Support: 20.000 €

➡️ Gesamtkosten Kassel: 130.000 €/Jahr

Ergebnis:

  • Airline bleibt

  • Load Factor steigt

  • Revenue‑Guarantee sinkt

🧮 7. Beispielrechnung (Cargo)

Airline fliegt Kassel–Brüssel:

  • Fuel‑Rabatt: 120.000 €

  • Crew‑Rabatt: 30.000 €

➡️ Gesamtkosten Kassel: 150.000 €/Jahr

Ergebnis:

  • Airline stationiert 1 Flugzeug

  • 300–800 t/Tag Cargo

  • 2–4 Mio. € Flughafenumsatz

🏁 Kurzfassung für dein Blog

„Operative Vergünstigungen wie Fuel‑Rabatte, Crew‑Handling‑Rabatte, PRM‑Support und bevorzugte Slots sind günstige, aber extrem wirksame Anreize. Sie kosten Kassel 80.000–190.000 € pro Airline und erhöhen die Attraktivität des Flughafens massiv. Airlines müssen dafür KPIs erfüllen: Mindestfrequenz, OTP > 75 %, Reporting. Operative Vergünstigungen sind der stärkste Hebel, um basierte Flugzeuge langfristig zu binden.“

Wirksamkeit: ★★★☆☆ (wirksam) Zielgruppe: Passenger + Cargo Wirkung: Airlines sparen laufende Kosten, Kassel wird operativ attraktiv ROI: mittel Geschwindigkeit: sofort Bindungskraft: mittel

Warum wirksam: Günstig für Kassel, aber spürbar für Airlines. Besonders wichtig für basierte Flugzeuge.

🧠 Gesamtwirkung im Vergleich

MaßnahmeWirksamkeitROIGeschwindigkeitBindungskraft
A. Gebührenrabatte★★★★☆mittelsofortmittel
B. Revenue‑Guarantee★★★★★sehr hochhochhoch
C. Marketing‑Co‑Funding★★★★☆sehr hochmittelmittel
D. Hangar‑Subvention★★★★★extrem hochmittelsehr hoch
E. Operative Vergünstigungen★★★☆☆mittelsofortmittel

🏁 Kurzfazit für Politik & Öffentlichkeit

  • B (Revenue‑Guarantee) und D (Hangar‑Subvention) sind die zwei stärksten Hebel, um Airlines zu gewinnen und dauerhaft zu binden.

  • A (Gebührenrabatte) und C (Marketing) sind sehr wirksam, weil sie Risiko senken und Nachfrage steigern.

  • E (Operative Vergünstigungen) ist der günstigste, aber solide Zusatzhebel, der Airlines im Alltag entlastet.

🧲 4. Marktstrategie – Welche Airlines du holst

Cargo (höchste Wahrscheinlichkeit)

  • ACMI‑Carrier (A321P2F, B737F)

  • Regional‑Fracht (ATR72F)

  • Automotive‑Spezialisten

  • E‑Commerce‑Subcontractor

Passenger (realistisch & erreichbar)

  • Leisure‑Airlines (Mallorca, Antalya, Heraklion)

  • Hybrid‑Carrier (ATR/Embraer)

  • Incoming‑Tourismus‑Partner

➡️ Ziel: 3 Cargo‑Airlines + 2 Passenger‑Airlines = 5 Airlines.

📈 5. ROI‑Rechnung (realistisch & konservativ)

A. Einnahmen pro Airline

Cargo‑Airline

  • 1–2,5 Mio. €/Jahr direkte Erlöse

  • 20–40 Jobs

  • 5–10 Mio. € regionale Wertschöpfung

Passenger‑Airline

  • 0,8–2,0 Mio. €/Jahr direkte Erlöse

  • 0,5–2 Mio. € Retail

  • 3.000–16.000 Hotelübernachtungen

  • 30–120 Events im Kongresszentrum

B. Einnahmen bei 5 Airlines

Airline‑TypAnzahlErlöse/Jahr
Cargo33–7,5 Mio. €
Passenger21,6–4 Mio. €
Gesamt direkte Erlöse4,6–11,5 Mio. €
Non‑Aviation (Retail, Hotel, Events)2–6 Mio. €
Gesamt6,6–17,5 Mio. €

➡️ ROI: 6,6–17,5 Mio. €/Jahr bei 10–15 Mio. € Invest. ➡️ Amortisation: 1–3 Jahre.

🏛️ 6. Förderlogik (EU, Bund, Land)

A. EU‑Förderung (CEF, EFRE, TEN‑T)

Förderfähig:

  • Energie (PV, Speicher)

  • Digitalisierung (IT, Automatisierung)

  • Nachhaltigkeit (E‑GSE, Wärmepumpen)

  • Terminal‑Upgrades

  • Cargo‑Automatisierung

Förderquote:

  • 40–60 % (je nach Programm)

B. Bundesförderung

  • Luftsicherheitskosten

  • Digitalisierung

  • Nachhaltigkeit

  • MRO‑Cluster (Industrieförderung)

Förderquote:

  • 20–40 %

C. Landesförderung Hessen

  • Regionalentwicklung

  • Tourismus

  • Gewerbegebiete

  • Infrastruktur

Förderquote:

  • 20–40 %

D. Gesamtförderquote realistisch

👉 30–50 % der Investitionen sind förderfähig.

🧮 7. Beispielrechnung: 15 Mio. € Invest – wie viel Förderung?

BereichInvestFörderquoteFörderung
Terminal‑Upgrade5 Mio. €40 %2 Mio. €
IT & Digitalisierung3 Mio. €50 %1,5 Mio. €
Energie (PV + Speicher)4 Mio. €50 %2 Mio. €
GSE & PRM2 Mio. €30 %0,6 Mio. €
Marketing & Incentives1 Mio. €0 %0 €
Gesamt15 Mio. €6,1 Mio. € Förderung

➡️ Nettoinvestition: 8,9 Mio. € ➡️ ROI: 6,6–17,5 Mio. €/Jahr ➡️ Amortisation: < 1 Jahr bis 1,5 Jahre

🏁 Kurzfassung für dein Blog

„Mit einer volloptimierten Strategie aus Infrastruktur‑Upgrades, Incentives und Fördermitteln kann Kassel‑Calden in 12–24 Monaten fünf Airlines gewinnen – drei Cargo‑ und zwei Passagierairlines. Die Investition von 10–15 Millionen Euro erzeugt jährliche Erlöse von 6,6 bis 17,5 Millionen Euro und amortisiert sich in weniger als zwei Jahren. EU‑, Bundes‑ und Landesförderungen können bis zu 50 % der Investitionen abdecken.“


Weitere Perspektiven

LEVEL 6 – Der Flughafen als „Regionaler Mobilitätsknoten“ (Multimodal Hub)

Ziel: Der Flughafen wird das zentrale Verkehrsdrehkreuz Nordhessens.

🔧 Maßnahmen

  • Direkte Bahn‑ oder Tram‑Anbindung (Shuttle, Tram‑Train, Expressbus)

  • Autonomes Shuttle‑System zwischen Kassel, Flughafen, Gewerbegebieten

  • E‑Mobility‑Hub (Ladeparks, E‑Carsharing, E‑Cargo‑Bikes)

  • Intermodal Terminal (Bus, Taxi, Carsharing, Logistik)

  • Parkhaus‑Cluster mit PV‑Dach und Speicher

🎯 Wirkung

  • Flughafen wird für 1 Mio. Menschen erreichbar

  • Passagierzahlen steigen automatisch

  • Cargo profitiert durch schnellere First‑/Last‑Mile‑Logistik

💶 ROI

  • 3–6 Mio. € zusätzliche Non‑Aviation‑Erlöse

  • 10–20 Mio. € regionale Wertschöpfung

🚀 LEVEL 7 – Der Flughafen als „Technologie‑ und Innovationscampus“

Ziel: Der Flughafen wird ein Standort für Zukunftstechnologien.

🔧 Maßnahmen

  • Drohnen‑Testzentrum (BVLOS, Urban Air Mobility)

  • Vertiport für eVTOL‑Fluggeräte (Lilium, Volocopter, Archer)

  • Forschungszentrum für nachhaltige Luftfahrt

  • Wasserstoff‑Hub (H2‑Tankstelle, H2‑Cargo‑Trucks, H2‑GSE)

  • Kooperationen mit Universitäten & Fraunhofer

  • Startup‑Campus Aviation & Mobility

🎯 Wirkung

  • Kassel wird Innovationsstandort

  • Hochqualifizierte Arbeitsplätze

  • Internationale Sichtbarkeit

💶 ROI

  • 5–15 Mio. € Fördermittel jährlich

  • 200–500 neue High‑Tech‑Jobs

🏭 LEVEL 8 – Der Flughafen als „Wirtschafts‑ und Logistikregion“ (Airpark City)

Ziel: Der Flughafen wird ein eigenständiger Wirtschaftsraum.

🔧 Maßnahmen

  • Airpark‑Gewerbegebiet (Logistik, Produktion, High‑Tech)

  • Hotel‑Cluster (3–4 Hotels, Konferenzzentrum)

  • Outlet‑Center / Retail‑Village

  • Event‑Arena (Messen, Konzerte, Sport)

  • Rechenzentrum (Data Center)

  • Freihandelszone / Zollfreigebiet

🎯 Wirkung

  • Flughafen wird Wachstumsmotor

  • Regionale Wirtschaft explodiert

  • Internationale Unternehmen siedeln sich an

💶 ROI

  • 50–150 Mio. € jährliche Wertschöpfung

  • 1.000–3.000 Arbeitsplätze

🧠 LEVEL 9 – Der Flughafen als „Strategischer Landes‑ und Bundesstandort“

Ziel: Der Flughafen wird systemrelevant.

🔧 Maßnahmen

  • Katastrophenschutz‑Drehkreuz (THW, Feuerwehr, Bundeswehr)

  • Medizinisches Lufttransportzentrum

  • Bundes‑ oder Landesbehörden‑Cluster

  • Luftrettungszentrum (HEMS + Fixed‑Wing)

  • Notfall‑Logistikzentrum (Pandemie, Versorgung, Krisen)

🎯 Wirkung

  • Flughafen erhält politische Priorität

  • Dauerhafte Finanzierungssicherheit

  • Hohe Resilienz der Region

💶 ROI

  • 20–50 Mio. € staatliche Investitionen jährlich

  • 300–800 zusätzliche Arbeitsplätze

🏁 LEVEL 10 – Der Flughafen als „Internationaler Spezial‑Hub“

Ziel: Kassel wird in einer Nische europaweit führend.

Mögliche Spezialisierungen:

✈️ 1. Pharma‑/Medizin‑Hub

  • GDP‑Zertifizierung

  • Kühlketten‑Cluster

  • Express‑Cargo

✈️ 2. Automotive‑Hub

  • Just‑in‑Time‑Luftlogistik

  • Ersatzteil‑Distribution

  • Testflugzentrum

✈️ 3. E‑Commerce‑Hub

  • Sorter‑Kapazität 5.000–10.000 t/Tag

  • Kooperationen mit Amazon, DHL, Cainiao

✈️ 4. MRO‑Center of Excellence

  • Spezialisierung auf A320, ATR, Embraer

  • Composite‑Repair‑Cluster

✈️ 5. eVTOL‑/Urban‑Air‑Mobility‑Hub

  • Europas größtes Test‑ und Betriebszentrum

🔥 Was Kassel realistisch erreichen kann (12–60 Monate)

12–24 Monate

  • 5–7 Airlines

  • 300.000–600.000 Pax

  • 200–500 t/Tag Cargo

  • 2–3 basierte Flugzeuge

24–48 Monate

  • Cargo‑Hub

  • MRO‑Cluster

  • 1.000+ Jobs

  • Airport‑City beginnt zu wachsen

48–60 Monate

  • Innovationscampus

  • eVTOL‑Vertiport

  • Logistik‑Region

  • Landes‑/Bundesstandort

➡️ Das ist die Transformation vom Regionalflughafen zum strategischen Infrastruktur‑Asset.

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