⭐ THÜRINGEN 2035 – DAS 10 %-TRANSFORMATIONSPROGRAMM
Ein Zukunftsplan für ein europäisches High‑Tech‑Land
1. Ausgangslage
Thüringen investiert heute:
300–350 Mio. € in wirtschaftsnahe Zukunftsbereiche
Das entspricht 2,0–2,4 % des Landeshaushalts
Damit ist Thüringen:
unterfinanziert
unter seinen Möglichkeiten
international kaum sichtbar
strukturell zu langsam
Ziel: Thüringen investiert 10 % seines Haushalts in Zukunftsbereiche.
2. Finanzrahmen
Landeshaushalt 2026: 14,8 Mrd. €
10 % davon: 1,48 Mrd. € pro Jahr
Landeshaushalt 2026: 14,8 Mrd. €
10 % davon: 1,48 Mrd. € pro Jahr
Heute investiert Thüringen 300–350 Mio. €. Mehrinvestition: +1,1–1,2 Mrd. € jährlich
➡️ Vervierfachung der heutigen Zukunftsausgaben.
3. Ökonomische Wirkung
A. BIP-Wachstum
+5,0 bis +7,5 Prozentpunkte pro Jahr
Thüringen wird eines der am schnellsten wachsenden Länder Europas
+5,0 bis +7,5 Prozentpunkte pro Jahr
Thüringen wird eines der am schnellsten wachsenden Länder Europas
B. Arbeitsmarkt
80.000–120.000 neue High‑Skill‑Jobs
Nettozuzug statt Abwanderung
Hochschulen wachsen massiv
80.000–120.000 neue High‑Skill‑Jobs
Nettozuzug statt Abwanderung
Hochschulen wachsen massiv
C. Innovation & Start‑ups
Vervierfachung bis Verfünffachung der Start‑up‑Quote
Thüringen wird Deep‑Tech‑Hotspot Deutschlands
Vervierfachung bis Verfünffachung der Start‑up‑Quote
Thüringen wird Deep‑Tech‑Hotspot Deutschlands
D. Verwaltung
Genehmigungen 60–70 % schneller
Thüringen wird effizienteste Verwaltung Deutschlands
Genehmigungen 60–70 % schneller
Thüringen wird effizienteste Verwaltung Deutschlands
4. Struktur des Programms „Thüringen 2035“
Das Programm besteht aus sechs Säulen, die gemeinsam die gesamte Wirtschafts‑, Innovations‑ und Verwaltungsstruktur des Landes transformieren.
4.1. Clusterinvestitionen (800 Mio. €)
Die fünf High‑Tech‑Cluster werden zu europäischen Spitzenclustern ausgebaut.
A. Jena – Photonik, MedTech, BioTech (240 Mio. €)
Zwei neue Fraunhofer‑Institute
Europäisches Laser‑Innovationszentrum
BioTech‑Campus
MedTech‑Accelerator
1.000 internationale PhD‑Stipendien
Zwei neue Fraunhofer‑Institute
Europäisches Laser‑Innovationszentrum
BioTech‑Campus
MedTech‑Accelerator
1.000 internationale PhD‑Stipendien
Wirkung: Jena wird Top‑3‑Photonikstandort weltweit.
B. Ilmenau – KI, Robotik, Sensorik (180 Mio. €)
Europäisches KI‑Rechenzentrum
Robotik‑Testfelder
50 neue KI‑Professuren
Sensorik‑Cluster für Industrie 4.0
Europäisches KI‑Rechenzentrum
Robotik‑Testfelder
50 neue KI‑Professuren
Sensorik‑Cluster für Industrie 4.0
Wirkung: Ilmenau wird KI‑Leuchtturm Europas.
C. Erfurt – Energie, Mikroelektronik (160 Mio. €)
Wasserstoff‑Campus
Großspeicher‑Pilotanlagen
Halbleiter‑Transferzentrum
Smart‑Grid‑Testregion
Wasserstoff‑Campus
Großspeicher‑Pilotanlagen
Halbleiter‑Transferzentrum
Smart‑Grid‑Testregion
Wirkung: Erfurt wird Energie‑Innovationszentrum Deutschlands.
D. Südthüringen – Automotive & Präzision (140 Mio. €)
Wasserstoff‑Mobilitätszentrum
Automatisierungscluster
Robotik‑Weiterbildungsakademie
Förderprogramm für Zulieferer
Wasserstoff‑Mobilitätszentrum
Automatisierungscluster
Robotik‑Weiterbildungsakademie
Förderprogramm für Zulieferer
Wirkung: Südthüringen wird High‑Tech‑Präzisionsregion Europas.
E. Gera – Gesundheitsdigitalisierung (80 Mio. €)
Telemedizin‑Campus
Pflege‑Tech‑Accelerator
Digitale Gesundheitsplattform
Kooperationen mit Krankenkassen
Telemedizin‑Campus
Pflege‑Tech‑Accelerator
Digitale Gesundheitsplattform
Kooperationen mit Krankenkassen
Wirkung: Gera wird Digital‑Health‑Hauptstadt Ostdeutschlands.
4.2. Fachkräfteoffensive (240 Mio. €)
Internationale Talentzentren in 5 Städten
10.000 Fachkräfte‑Stipendien pro Jahr
Wohnraumförderung für High‑Skill‑Zuzug
Anerkennungszentren für ausländische Abschlüsse
„Thüringen‑Visa“ für Tech‑Berufe
Internationale Talentzentren in 5 Städten
10.000 Fachkräfte‑Stipendien pro Jahr
Wohnraumförderung für High‑Skill‑Zuzug
Anerkennungszentren für ausländische Abschlüsse
„Thüringen‑Visa“ für Tech‑Berufe
Wirkung: 80.000–120.000 neue Fachkräfte bis 2035.
4.3. Start‑up‑ und Innovationsfonds (200 Mio. €)
200‑Mio.-€‑Thüringen‑Fonds
Deep‑Tech‑Fonds (50 Mio. €)
Gründerstipendien (1.000 pro Jahr)
10 neue Inkubatoren
Venture‑Capital‑Matchingprogramm
200‑Mio.-€‑Thüringen‑Fonds
Deep‑Tech‑Fonds (50 Mio. €)
Gründerstipendien (1.000 pro Jahr)
10 neue Inkubatoren
Venture‑Capital‑Matchingprogramm
Wirkung: Start‑up‑Quote vervierfacht sich.
4.4. Digitalisierung & Verwaltung (160 Mio. €)
KI‑gestützte Genehmigungen
Vollautomatisierte Bau‑ und Umweltverfahren
Digitale Bürgerakte
5G flächendeckend
Glasfaser bis ins letzte Dorf
KI‑gestützte Genehmigungen
Vollautomatisierte Bau‑ und Umweltverfahren
Digitale Bürgerakte
5G flächendeckend
Glasfaser bis ins letzte Dorf
Wirkung: Genehmigungen 60–70 % schneller.
4.5. Energie & Transformation (80 Mio. €)
Wasserstoff‑Pilotregion
Großspeicher‑Projekte
CO₂‑arme Industrieprogramme
Energieeffizienz für KMU
Wasserstoff‑Pilotregion
Großspeicher‑Projekte
CO₂‑arme Industrieprogramme
Energieeffizienz für KMU
Wirkung: Thüringen wird Energie‑Innovationsland.
4.6. Verbundregionen & Nicht‑Cluster‑Gemeinden (150 Mio. €)
Damit die Transformation das ganze Land erreicht.
Maßnahmen
Aufbau von Zuliefer‑ und Dienstleistungsachsen
Fachkräfte‑ und Bildungszentren im Umland
Attraktive Wohn‑ und Lebensstandorte für High‑Skill‑Zuzug
Mikrocluster in Holz, Tourismus, Pflege, Agrar‑Tech
Kommunale Innovationsbudgets
Aufbau von Zuliefer‑ und Dienstleistungsachsen
Fachkräfte‑ und Bildungszentren im Umland
Attraktive Wohn‑ und Lebensstandorte für High‑Skill‑Zuzug
Mikrocluster in Holz, Tourismus, Pflege, Agrar‑Tech
Kommunale Innovationsbudgets
Wirkung
Kein Zwei‑Klassen‑Thüringen
Wertschöpfung in der Fläche
Stabile Gemeinden statt Abwanderung
Kein Zwei‑Klassen‑Thüringen
Wertschöpfung in der Fläche
Stabile Gemeinden statt Abwanderung
5. Finanzierungsmix
Quelle Anteil Betrag pro Jahr EU‑Mittel 30–35 % 450–520 Mio. € Bundesmittel 20–25 % 300–370 Mio. € Land Thüringen 35–40 % 500–600 Mio. € Private Co‑Investitionen 10–15 % 150–220 Mio. € Gesamt 100 % 1,48 Mrd. €
| Quelle | Anteil | Betrag pro Jahr |
|---|---|---|
| EU‑Mittel | 30–35 % | 450–520 Mio. € |
| Bundesmittel | 20–25 % | 300–370 Mio. € |
| Land Thüringen | 35–40 % | 500–600 Mio. € |
| Private Co‑Investitionen | 10–15 % | 150–220 Mio. € |
| Gesamt | 100 % | 1,48 Mrd. € |
Netto-Belastung für Thüringen: Nur 500–600 Mio. € pro Jahr, der Rest kommt von EU, Bund und privaten Investoren.
Zusatzregel: Mindestens 10 % der Mittel fließen verbindlich in Nicht‑Cluster‑Gemeinden.
6. Politische Bedeutung
Thüringen wird führendes Innovationsland Deutschlands
Ostdeutschland erhält ein ökonomisches Kraftzentrum
Länderfinanzausgleich wirkt positiv durch Wachstum
Thüringen wird sichtbar, attraktiv und international relevant
Thüringen wird führendes Innovationsland Deutschlands
Ostdeutschland erhält ein ökonomisches Kraftzentrum
Länderfinanzausgleich wirkt positiv durch Wachstum
Thüringen wird sichtbar, attraktiv und international relevant
7. Gesamtfazit
Wenn Thüringen 10 % investiert:
entsteht ein europäischer High‑Tech‑Champion
die Wirtschaft wächst 5–7,5 % pro Jahr
80.000–120.000 neue High‑Skill‑Jobs entstehen
die Start‑up‑Quote vervierfacht sich
die Verwaltung wird deutschlandweit führend
Thüringen wird Talentmagnet statt Abwanderungsland
die Cluster werden europäische Spitzenstandorte
und die Gemeinden außerhalb der Clusterregionen profitieren systematisch
Übersicht: Was du konkret tun musst, um die verschiedenen Einnahmequellen zu realisieren
Die folgende Anleitung listet jede Einnahmequelle (Exit‑Erlöse, Dividenden, Lizenz‑Erlöse, Nutzungs‑/Mieterträge, Pachten/Verkäufe, Energieerlöse, Zertifizierungsgebühren, Steuermehreinnahmen, Rückflüsse aus Fonds) und konkrete Schritte, Verantwortlichkeiten, Zeitrahmen und KPIs. Nutze sie als operatives Handbuch für die Umsetzung im 15 %‑Programm.
Die folgende Anleitung listet jede Einnahmequelle (Exit‑Erlöse, Dividenden, Lizenz‑Erlöse, Nutzungs‑/Mieterträge, Pachten/Verkäufe, Energieerlöse, Zertifizierungsgebühren, Steuermehreinnahmen, Rückflüsse aus Fonds) und konkrete Schritte, Verantwortlichkeiten, Zeitrahmen und KPIs. Nutze sie als operatives Handbuch für die Umsetzung im 15 %‑Programm.
1. Schnellübersicht (Tabelle)
Einnahmequelle Konkrete Maßnahmen Verantwortlich Zeitrahmen bis Ertrag KPI (jährlich) Exit‑Erlöse Landes‑VC gründen; Portfolio aufbauen; Follow‑on‑Finanzierung sichern; Exit‑Strategien definieren Wirtschafts‑/Finanzministerium; Fonds‑Manager 4–12 Jahre Exit‑Erlöse €; Anzahl Exits Dividenden Minderheitsbeteiligungen halten; Governance für Renditeorientierung Landesholding; Fondsmanager 5+ Jahre Dividenden € p.a. Lizenz‑/IP‑Erlöse IP‑Management‑Unit; aktive Patentvermarktung; Lizenzverträge abschließen Universitäten; Landes‑IP‑Office 1–5 Jahre Lizenz‑Erlöse €; Lizenzen/Jahr Nutzungs‑/Mieterträge Inkubatoren/Reallabore kommerzialisieren; Preisstruktur; Marketing Infrastruktur‑Betreiber; Wirtschaftsförderung 0–2 Jahre Belegungsrate; Mieteinnahmen € Pachten / Grundstückserlöse Industrieparks entwickeln; Parzellierung; Verkauf/Leasing Immobilien‑Unit; Kommunen 0–3 Jahre (phasenweise) Verkaufserlöse €; Pachteinnahmen € Energie‑/Netzeinnahmen Beteiligungen an Wasserstoff/Netzen; Pachtverträge; Stromvermarktung Energieagentur; Infrastruktur‑SPV 2–6 Jahre Nettoeinnahmen €; Auslastung Zertifizierungs‑/Prüfgebühren Prüfzentren aufbauen; Gebührenordnung; B2B‑Akquise Prüfzentrum; Industriepartner 1–3 Jahre Prüfaufträge; Gebühren € Steuermehreinnahmen Wirtschaftswachstum fördern; Steuerbasis erhöhen; Monitoring Finanzministerium; Statistik 3–8 Jahre Mehreinnahmen €; Beschäftigte Rückflüsse Fonds Exit‑Erlöse in Revolving‑Fund; Rückzahlungen aus Mezzanine Fondsverwaltung; Landesholding 5–10 Jahre Rückflüsse €; Reinvestitionsquote
| Einnahmequelle | Konkrete Maßnahmen | Verantwortlich | Zeitrahmen bis Ertrag | KPI (jährlich) |
|---|---|---|---|---|
| Exit‑Erlöse | Landes‑VC gründen; Portfolio aufbauen; Follow‑on‑Finanzierung sichern; Exit‑Strategien definieren | Wirtschafts‑/Finanzministerium; Fonds‑Manager | 4–12 Jahre | Exit‑Erlöse €; Anzahl Exits |
| Dividenden | Minderheitsbeteiligungen halten; Governance für Renditeorientierung | Landesholding; Fondsmanager | 5+ Jahre | Dividenden € p.a. |
| Lizenz‑/IP‑Erlöse | IP‑Management‑Unit; aktive Patentvermarktung; Lizenzverträge abschließen | Universitäten; Landes‑IP‑Office | 1–5 Jahre | Lizenz‑Erlöse €; Lizenzen/Jahr |
| Nutzungs‑/Mieterträge | Inkubatoren/Reallabore kommerzialisieren; Preisstruktur; Marketing | Infrastruktur‑Betreiber; Wirtschaftsförderung | 0–2 Jahre | Belegungsrate; Mieteinnahmen € |
| Pachten / Grundstückserlöse | Industrieparks entwickeln; Parzellierung; Verkauf/Leasing | Immobilien‑Unit; Kommunen | 0–3 Jahre (phasenweise) | Verkaufserlöse €; Pachteinnahmen € |
| Energie‑/Netzeinnahmen | Beteiligungen an Wasserstoff/Netzen; Pachtverträge; Stromvermarktung | Energieagentur; Infrastruktur‑SPV | 2–6 Jahre | Nettoeinnahmen €; Auslastung |
| Zertifizierungs‑/Prüfgebühren | Prüfzentren aufbauen; Gebührenordnung; B2B‑Akquise | Prüfzentrum; Industriepartner | 1–3 Jahre | Prüfaufträge; Gebühren € |
| Steuermehreinnahmen | Wirtschaftswachstum fördern; Steuerbasis erhöhen; Monitoring | Finanzministerium; Statistik | 3–8 Jahre | Mehreinnahmen €; Beschäftigte |
| Rückflüsse Fonds | Exit‑Erlöse in Revolving‑Fund; Rückzahlungen aus Mezzanine | Fondsverwaltung; Landesholding | 5–10 Jahre | Rückflüsse €; Reinvestitionsquote |
2. Detaillierte Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung pro Einnahmequelle
A. Exit‑Erlöse (Verkäufe, IPOs)
Gründe ein professionelles Landes‑VC mit externem Management und klarer Investment‑Policy.
Committe Mittel (z. B. 100–200 Mio. € Start) und setze Matching‑Regeln (1:2).
Selektiere Investments nach Marktpotenzial, Exit‑Pfad und regionaler Bindung.
Sorge für Follow‑on‑Finanzierung durch Co‑Investoren; zwinge Industrie‑Piloten vor Series‑A.
Exit‑Planung: Zeitfenster, Zielkäufergruppen, IPO‑Vorbereitung; rechtliche Exit‑Klauseln.
Reporting & Re‑Investment‑Regel: 50 % der Erlöse in Revolving‑Fund.
Kurzfristiger Aufwand: Fondsaufbau, Governance; Ertrag: mittel‑langfristig.
Gründe ein professionelles Landes‑VC mit externem Management und klarer Investment‑Policy.
Committe Mittel (z. B. 100–200 Mio. € Start) und setze Matching‑Regeln (1:2).
Selektiere Investments nach Marktpotenzial, Exit‑Pfad und regionaler Bindung.
Sorge für Follow‑on‑Finanzierung durch Co‑Investoren; zwinge Industrie‑Piloten vor Series‑A.
Exit‑Planung: Zeitfenster, Zielkäufergruppen, IPO‑Vorbereitung; rechtliche Exit‑Klauseln.
Reporting & Re‑Investment‑Regel: 50 % der Erlöse in Revolving‑Fund. Kurzfristiger Aufwand: Fondsaufbau, Governance; Ertrag: mittel‑langfristig.
B. Dividenden aus Beteiligungen
Wähle Beteiligungen mit klarer Ertragsstrategie (nicht nur Wachstum).
Verhandle Dividendenpolitik bei Beteiligungsverträgen.
Monitoring: Quartalsweise Performance‑Reviews; ggf. Board‑Sitze.
Ertrag: stabilisiert Haushalt mittelfristig.
Wähle Beteiligungen mit klarer Ertragsstrategie (nicht nur Wachstum).
Verhandle Dividendenpolitik bei Beteiligungsverträgen.
Monitoring: Quartalsweise Performance‑Reviews; ggf. Board‑Sitze. Ertrag: stabilisiert Haushalt mittelfristig.
C. Lizenz‑ und IP‑Erlöse
Gründe eine IP‑Vermarktungs‑Unit (Land + Hochschulen).
Systematisiere Patentierung und Priorisierung nach Marktreife.
Vertriebsteam für Lizenzverträge; Standard‑Vertragsvorlagen.
KPI‑Tracking: Lizenzen, Lizenzumsatz, Royalty‑Sätze.
Schneller Hebel: Technologie‑Scouting + Proof‑of‑Concept‑Förderung.
Gründe eine IP‑Vermarktungs‑Unit (Land + Hochschulen).
Systematisiere Patentierung und Priorisierung nach Marktreife.
Vertriebsteam für Lizenzverträge; Standard‑Vertragsvorlagen.
KPI‑Tracking: Lizenzen, Lizenzumsatz, Royalty‑Sätze. Schneller Hebel: Technologie‑Scouting + Proof‑of‑Concept‑Förderung.
D. Nutzungs‑ und Mieterträge (Inkubatoren, Reallabore)
Preis‑ und Nutzungsmodell erstellen (Tagesraten, Mitgliedschaften, Service‑Pakete).
Kommerzielle Vermarktung an Start‑ups, KMU, Forschungspartner.
Betriebsmodell: Betreiber (öffentlich/privat) mit Service‑SLAs.
Skalierung: Franchise‑Modelle für weitere Standorte.
Zeit bis Ertrag: sehr kurz; wichtig für OpEx‑Deckung.
Preis‑ und Nutzungsmodell erstellen (Tagesraten, Mitgliedschaften, Service‑Pakete).
Kommerzielle Vermarktung an Start‑ups, KMU, Forschungspartner.
Betriebsmodell: Betreiber (öffentlich/privat) mit Service‑SLAs.
Skalierung: Franchise‑Modelle für weitere Standorte. Zeit bis Ertrag: sehr kurz; wichtig für OpEx‑Deckung.
E. Pachten / Grundstückserlöse
Masterplan Industrieparks erstellen; Erschließung priorisieren.
Parzellierung & Vermarktung; flexible Leasing‑Modelle für Scale‑ups.
Value Capture: Entwicklungsgewinne teilweise abschöpfen (Landwertabschöpfung).
Ertrag: Einmalig + laufende Pachten; starke Hebelwirkung.
Masterplan Industrieparks erstellen; Erschließung priorisieren.
Parzellierung & Vermarktung; flexible Leasing‑Modelle für Scale‑ups.
Value Capture: Entwicklungsgewinne teilweise abschöpfen (Landwertabschöpfung). Ertrag: Einmalig + laufende Pachten; starke Hebelwirkung.
F. Energie‑ und Netzeinnahmen
SPV gründen für Wasserstoff/ Großspeicher; Pachtverträge mit Betreibern.
Energievermarktung: Direktvermarktung, PPA‑Modelle, Netznutzungsentgelte.
Regulatorische Absicherung: Netzzugangsrechte, Förderanträge.
Ertrag: mittelfristig, inflationsindexierbar.
SPV gründen für Wasserstoff/ Großspeicher; Pachtverträge mit Betreibern.
Energievermarktung: Direktvermarktung, PPA‑Modelle, Netznutzungsentgelte.
Regulatorische Absicherung: Netzzugangsrechte, Förderanträge. Ertrag: mittelfristig, inflationsindexierbar.
G. Zertifizierungs‑ und Prüfgebühren
Aufbau Prüf‑/Zertifizierungszentren mit klarer Gebührenordnung.
Akkreditierung und Partnerschaften mit Industrieverbänden.
B2B‑Sales: Verträge mit KMU und OEMs.
Ertrag: wiederkehrend; gute Marge.
Aufbau Prüf‑/Zertifizierungszentren mit klarer Gebührenordnung.
Akkreditierung und Partnerschaften mit Industrieverbänden.
B2B‑Sales: Verträge mit KMU und OEMs. Ertrag: wiederkehrend; gute Marge.
H. Steuermehreinnahmen durch Wachstum
Wachstumsfördernde Maßnahmen: Cluster‑Investitionen, Fachkräfteoffensive, Bürokratieabbau.
Monitoring: Modellrechnung für Steuerbasis‑Effekte; jährliche Aktualisierung.
Kommunikation: Szenarien zeigen, wie Jobs → Löhne → Steuern fließen.
Zeithorizont: 3–8 Jahre; größte fiskalische Wirkung langfristig.
Wachstumsfördernde Maßnahmen: Cluster‑Investitionen, Fachkräfteoffensive, Bürokratieabbau.
Monitoring: Modellrechnung für Steuerbasis‑Effekte; jährliche Aktualisierung.
Kommunikation: Szenarien zeigen, wie Jobs → Löhne → Steuern fließen. Zeithorizont: 3–8 Jahre; größte fiskalische Wirkung langfristig.
I. Rückflüsse aus Fonds (Revolving Fund)
Regel für Exit‑Recycling verankern (z. B. 50 % Reinvestition).
Transparente Buchführung; separate Rücklagenkonten.
Einsatz: Folgeinvestments, Schuldentilgung, Reserve.
Wirkung: Nachhaltige Finanzierung neuer Projekte.
Regel für Exit‑Recycling verankern (z. B. 50 % Reinvestition).
Transparente Buchführung; separate Rücklagenkonten.
Einsatz: Folgeinvestments, Schuldentilgung, Reserve. Wirkung: Nachhaltige Finanzierung neuer Projekte.
3. Governance, Rechtliches und Steuerliches (was du sofort anstoßen musst)
Gesetzliche Grundlage: Beschluss Landtag zur Fondsgründung, Beteiligungsrahmen, Garantien.
Rechtsform: Landes‑VC als GmbH/Anstalt; Landesholding für Direktbeteiligungen.
Compliance & Transparenz: Unabhängige Prüfungen, jährliche Berichte, Anti‑Korruptionsregeln.
Steuerliche Optimierung: Abstimmung mit Finanzbehörde zur Behandlung von Dividenden/Exit‑Erlösen.
Risikopuffer: Garantie‑Facility, Rücklagen, Diversifikation.
Gesetzliche Grundlage: Beschluss Landtag zur Fondsgründung, Beteiligungsrahmen, Garantien.
Rechtsform: Landes‑VC als GmbH/Anstalt; Landesholding für Direktbeteiligungen.
Compliance & Transparenz: Unabhängige Prüfungen, jährliche Berichte, Anti‑Korruptionsregeln.
Steuerliche Optimierung: Abstimmung mit Finanzbehörde zur Behandlung von Dividenden/Exit‑Erlösen.
Risikopuffer: Garantie‑Facility, Rücklagen, Diversifikation.
4. Finanzplanung, Zeitplan und Prioritäten (konkret)
0–6 Monate: Fonds‑Term‑Sheet, Governance, erste Seed‑Grant‑Calls, Standortvermarktung für Inkubatoren.
6–24 Monate: Erstinvestments, Inkubator‑Vermietung, Parzellierung Industrieparks, Aufbau IP‑Unit.
3–7 Jahre: Follow‑on‑Finanzierungen, erste Exits, Dividenden beginnen, Energieprojekte liefern Einnahmen.
7–12 Jahre: Regelmäßige Exit‑Erlöse, substanzielle Steuermehreinnahmen, Revolving‑Fund stabilisiert Budget.
Priorität: (1) Fonds & Governance, (2) Nutzungs‑/Mieterträge & Parkentwicklung (schnelle Einnahmen), (3) IP‑Vermarktung & Prüfzentren, (4) Energie‑SPVs & langfristige Beteiligungen.
0–6 Monate: Fonds‑Term‑Sheet, Governance, erste Seed‑Grant‑Calls, Standortvermarktung für Inkubatoren.
6–24 Monate: Erstinvestments, Inkubator‑Vermietung, Parzellierung Industrieparks, Aufbau IP‑Unit.
3–7 Jahre: Follow‑on‑Finanzierungen, erste Exits, Dividenden beginnen, Energieprojekte liefern Einnahmen.
7–12 Jahre: Regelmäßige Exit‑Erlöse, substanzielle Steuermehreinnahmen, Revolving‑Fund stabilisiert Budget.
Priorität: (1) Fonds & Governance, (2) Nutzungs‑/Mieterträge & Parkentwicklung (schnelle Einnahmen), (3) IP‑Vermarktung & Prüfzentren, (4) Energie‑SPVs & langfristige Beteiligungen.
5. KPIs zur Erfolgskontrolle (Dashboard‑Vorschlag)
Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro.
Anzahl Investments / Anzahl Exits pro Jahr.
Exit‑Erlöse € p.a.; Dividenden € p.a.
Nutzungs‑/Mieteinnahmen €; Belegungsrate %.
Pacht‑/Grundstückserlöse € p.a.
Energieerlöse € p.a.; Netzauslastung %.
Lizenz‑Erlöse € p.a.; Anzahl Lizenzen.
Veränderung Netto‑Zahlungen im Länderfinanzausgleich (jährlich).
Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro.
Anzahl Investments / Anzahl Exits pro Jahr.
Exit‑Erlöse € p.a.; Dividenden € p.a.
Nutzungs‑/Mieteinnahmen €; Belegungsrate %.
Pacht‑/Grundstückserlöse € p.a.
Energieerlöse € p.a.; Netzauslastung %.
Lizenz‑Erlöse € p.a.; Anzahl Lizenzen.
Veränderung Netto‑Zahlungen im Länderfinanzausgleich (jährlich).
6. Kurzcheckliste für die ersten 90 Tage (umsetzbar)
Beschlussvorlage für Fonds + Matching‑Facility vorbereiten.
Businessplan für 2 Inkubatoren + Gebührenmodell finalisieren.
Standort‑Masterplan für 1 Industriepark fertigstellen.
IP‑Vermarktungs‑Unit personell besetzen (Leiter + 2 Lizenzmanager).
Rechtliche Rahmenbedingungen für Beteiligungen prüfen (Steuer/Haftung).
Wenn du willst, erstelle ich jetzt (A) ein 3‑Jahres‑Cashflow‑Modell für die wichtigsten Einnahmequellen, (B) ein Term‑Sheet für den Landes‑VC‑Fund, oder (C) ein 90‑Tage‑Umsetzungsdokument mit Verantwortlichen und Meilensteinen. Welche Option soll ich ausarbeiten?
alles
Beschlussvorlage für Fonds + Matching‑Facility vorbereiten.
Businessplan für 2 Inkubatoren + Gebührenmodell finalisieren.
Standort‑Masterplan für 1 Industriepark fertigstellen.
IP‑Vermarktungs‑Unit personell besetzen (Leiter + 2 Lizenzmanager).
Rechtliche Rahmenbedingungen für Beteiligungen prüfen (Steuer/Haftung).
Wenn du willst, erstelle ich jetzt (A) ein 3‑Jahres‑Cashflow‑Modell für die wichtigsten Einnahmequellen, (B) ein Term‑Sheet für den Landes‑VC‑Fund, oder (C) ein 90‑Tage‑Umsetzungsdokument mit Verantwortlichen und Meilensteinen. Welche Option soll ich ausarbeiten?
Paket: Alles — 3‑Jahres‑Cashflow‑Modell, Term‑Sheet Landes‑VC, 90‑Tage‑Umsetzungsplan
Komplett, handlungsfähig und sofort einsetzbar. Jede Sektion enthält klare Zahlen, Verantwortliche, Meilensteine und KPIs.
Komplett, handlungsfähig und sofort einsetzbar. Jede Sektion enthält klare Zahlen, Verantwortliche, Meilensteine und KPIs.
1. 3‑Jahres‑Cashflow‑Modell (Kernannahmen & Ergebnisübersicht)
Annahmen (Basis: 15 %‑Programm, Jahresbudget 2,22 Mrd. €)
Initiale Aufbauphase (Jahre 1–3): hohe CapEx‑Auszahlungen für Gebäude, Labore, Pilotanlagen.
Laufende Kosten (OpEx): 18 % der Jahresinvestition im Stabilbetrieb (Indikativ).
Wagniskapital‑Commitments: Landes‑VC Startcommitment 200 Mio. € (Jahr 1), Matching‑Commitments 100 Mio. €.
Nutzungs‑/Mieterträge: Start Jahr 1, skalierend.
Exit‑Erlöse & Dividenden: erste nennenswerte Exits ab Jahr 5; konservative Rückflüsse ab Jahr 4.
Erlösrecycling: 50 % der Exit‑Erlöse fließen in Revolving‑Fund.
Kurzfassung Cashflow (Jahr 1–3, in Mio. €)
Posten Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 CapEx (Aufbau) 1.600 1.200 600 OpEx (Betrieb) 330 370 420 Landes‑VC Commitments (Cash) 200 50 50 Nutzungs‑/Mieterträge 15 40 70 Lizenz‑/IP‑Erlöse 2 6 12 Netto‑Jahresbedarf (Landesbudget) 1.913 1.574 1.028
Projektion Jahre 4–10 (vereinfachte Übersicht, in Mio. €)
Posten Jahr 4 Jahr 5 Jahr 6 Jahr 7 Jahr 8 Jahr 9 Jahr 10 CapEx (Erneuerung/Skalierung) 300 250 200 200 180 180 180 OpEx 480 500 520 540 560 580 600 Nutzungs‑/Mieterträge 120 160 200 240 280 320 360 Lizenz‑/IP‑Erlöse 20 30 40 50 60 70 80 Energie‑/Netzeinnahmen 10 30 50 60 70 80 90 Exit‑Erlöse / Dividenden 0 30 60 100 120 140 150 Rückflüsse an Land (Netto) - 30 60 100 120 140 150 Netto‑Jahresbedarf (Land) 650 600 450 410 360 330 320
Interpretation & Break‑even
Jahre 1–3: hohe Investitionslast; Landesbedarf steigt kurzfristig.
Ab Jahr 5: erste Exit‑Erlöse und steigende Nutzungs‑/Erlöse reduzieren Netto‑Belastung.
Ziel: Netto‑Landesbedarf stabilisiert sich mittelfristig bei ~300–400 Mio. €/Jahr; mit erfolgreichem Exit‑Verlauf und Energieerlösen kann er weiter sinken.
KPIs für Monitoring
Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro (Hebel).
Jahres‑Exit‑Erlöse; Dividenden.
Anteil OpEx gedeckt durch Nutzungs‑Erlöse.
Veränderung Netto‑Zahlungen im Länderfinanzausgleich (jährlich).
Annahmen (Basis: 15 %‑Programm, Jahresbudget 2,22 Mrd. €)
Initiale Aufbauphase (Jahre 1–3): hohe CapEx‑Auszahlungen für Gebäude, Labore, Pilotanlagen.
Laufende Kosten (OpEx): 18 % der Jahresinvestition im Stabilbetrieb (Indikativ).
Wagniskapital‑Commitments: Landes‑VC Startcommitment 200 Mio. € (Jahr 1), Matching‑Commitments 100 Mio. €.
Nutzungs‑/Mieterträge: Start Jahr 1, skalierend.
Exit‑Erlöse & Dividenden: erste nennenswerte Exits ab Jahr 5; konservative Rückflüsse ab Jahr 4.
Erlösrecycling: 50 % der Exit‑Erlöse fließen in Revolving‑Fund.
Kurzfassung Cashflow (Jahr 1–3, in Mio. €)
| Posten | Jahr 1 | Jahr 2 | Jahr 3 |
|---|---|---|---|
| CapEx (Aufbau) | 1.600 | 1.200 | 600 |
| OpEx (Betrieb) | 330 | 370 | 420 |
| Landes‑VC Commitments (Cash) | 200 | 50 | 50 |
| Nutzungs‑/Mieterträge | 15 | 40 | 70 |
| Lizenz‑/IP‑Erlöse | 2 | 6 | 12 |
| Netto‑Jahresbedarf (Landesbudget) | 1.913 | 1.574 | 1.028 |
Projektion Jahre 4–10 (vereinfachte Übersicht, in Mio. €)
| Posten | Jahr 4 | Jahr 5 | Jahr 6 | Jahr 7 | Jahr 8 | Jahr 9 | Jahr 10 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CapEx (Erneuerung/Skalierung) | 300 | 250 | 200 | 200 | 180 | 180 | 180 |
| OpEx | 480 | 500 | 520 | 540 | 560 | 580 | 600 |
| Nutzungs‑/Mieterträge | 120 | 160 | 200 | 240 | 280 | 320 | 360 |
| Lizenz‑/IP‑Erlöse | 20 | 30 | 40 | 50 | 60 | 70 | 80 |
| Energie‑/Netzeinnahmen | 10 | 30 | 50 | 60 | 70 | 80 | 90 |
| Exit‑Erlöse / Dividenden | 0 | 30 | 60 | 100 | 120 | 140 | 150 |
| Rückflüsse an Land (Netto) | - | 30 | 60 | 100 | 120 | 140 | 150 |
| Netto‑Jahresbedarf (Land) | 650 | 600 | 450 | 410 | 360 | 330 | 320 |
Interpretation & Break‑even
Jahre 1–3: hohe Investitionslast; Landesbedarf steigt kurzfristig.
Ab Jahr 5: erste Exit‑Erlöse und steigende Nutzungs‑/Erlöse reduzieren Netto‑Belastung.
Ziel: Netto‑Landesbedarf stabilisiert sich mittelfristig bei ~300–400 Mio. €/Jahr; mit erfolgreichem Exit‑Verlauf und Energieerlösen kann er weiter sinken.
KPIs für Monitoring
Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro (Hebel).
Jahres‑Exit‑Erlöse; Dividenden.
Anteil OpEx gedeckt durch Nutzungs‑Erlöse.
Veränderung Netto‑Zahlungen im Länderfinanzausgleich (jährlich).
2. Term‑Sheet: Landes‑VC‑Fund (Kernstruktur, Governance, Konditionen)
Zweck: Seed‑ bis Series‑A‑Finanzierung für Deep‑Tech‑Start‑ups in Thüringen; Hebelung privater Mittel; regionale Wertschöpfung.
Fondsstruktur (empfohlen)
Rechtsform: GmbH & Co. KG (Fund‑SPV) mit externem Management (GP).
Fund‑Größe (Target): 300 Mio. € Commitments.
Landescommitment: 100–120 Mio. € (Anker‑LP, 33–40 %).
Private LPs / Institutionelle: 180–200 Mio. €.
Investmentfokus: Quanten, Biotech, Advanced Materials, Industrie‑AI, HealthTech.
Ticketgrößen: Seed 0.25–1.0 Mio. €; Series‑A 1–8 Mio. €.
Dauer: 10 Jahre (2‑year investment period + 8 years harvest).
Governance & Entscheidungsprozesse
GP (Fund Manager): extern, erfahren; Management‑Fee 2 % p.a. auf Commitments (Investment‑Period), 1.5 % danach.
Carry: 20 % (GP) nach Hurdle 6 % IRR.
Investment Committee: GP + 3 LP‑Vertreter (inkl. 1 Landesvertreter ohne Vetorecht bei Investmententscheidungen, außer bei Governance‑/Compliance‑Themen).
Reporting: Quartalsweise Performance‑Reports; jährliche unabhängige Audit‑Review.
Beteiligungsregeln & Exit‑Policy
Minderheitsbeteiligungen bevorzugt (typ. 10–30 %).
Follow‑on‑Reserve: 30–40 % des Fondsvolumens für Follow‑on.
Exit‑Recycling: Mind. 50 % der Exit‑Erlöse fließen in einen Revolving‑Innovationsfonds; Rest nach Haushaltsregelung.
ESG/Compliance: Ausschlusskriterien; Biosecurity‑Review für Biotech‑Investments.
Matching & Co‑Investment
Matching‑Facility: Land stellt 100 Mio. € Matching‑Commitments (1:2 Hebel) für qualifizierte Deals.
Garantie‑Facility: Landesgarantien bis 20–30 % der Landescommitments zur Risikoteilung.
Kosten & Betrieb
Start‑Betriebskosten: 3–6 Mio. €/Jahr (Fund‑Office, Due‑Diligence, Legal).
Performance‑Ziel: IRR >10–12 % langfristig; Hebel privates Kapital ≥2x.
Rechte & Pflichten des Landes
Keine operative Kontrolle; Land als Anker‑LP mit Informationsrechten.
Veto‑Rechte nur bei Interessenkonflikten, ESG‑Verstößen oder Governance‑Themen.
Exit‑Verwendung: Reinvestitionsregel vertraglich verankert.
Zweck: Seed‑ bis Series‑A‑Finanzierung für Deep‑Tech‑Start‑ups in Thüringen; Hebelung privater Mittel; regionale Wertschöpfung.
Fondsstruktur (empfohlen)
Rechtsform: GmbH & Co. KG (Fund‑SPV) mit externem Management (GP).
Fund‑Größe (Target): 300 Mio. € Commitments.
Landescommitment: 100–120 Mio. € (Anker‑LP, 33–40 %).
Private LPs / Institutionelle: 180–200 Mio. €.
Investmentfokus: Quanten, Biotech, Advanced Materials, Industrie‑AI, HealthTech.
Ticketgrößen: Seed 0.25–1.0 Mio. €; Series‑A 1–8 Mio. €.
Dauer: 10 Jahre (2‑year investment period + 8 years harvest).
Governance & Entscheidungsprozesse
GP (Fund Manager): extern, erfahren; Management‑Fee 2 % p.a. auf Commitments (Investment‑Period), 1.5 % danach.
Carry: 20 % (GP) nach Hurdle 6 % IRR.
Investment Committee: GP + 3 LP‑Vertreter (inkl. 1 Landesvertreter ohne Vetorecht bei Investmententscheidungen, außer bei Governance‑/Compliance‑Themen).
Reporting: Quartalsweise Performance‑Reports; jährliche unabhängige Audit‑Review.
Beteiligungsregeln & Exit‑Policy
Minderheitsbeteiligungen bevorzugt (typ. 10–30 %).
Follow‑on‑Reserve: 30–40 % des Fondsvolumens für Follow‑on.
Exit‑Recycling: Mind. 50 % der Exit‑Erlöse fließen in einen Revolving‑Innovationsfonds; Rest nach Haushaltsregelung.
ESG/Compliance: Ausschlusskriterien; Biosecurity‑Review für Biotech‑Investments.
Matching & Co‑Investment
Matching‑Facility: Land stellt 100 Mio. € Matching‑Commitments (1:2 Hebel) für qualifizierte Deals.
Garantie‑Facility: Landesgarantien bis 20–30 % der Landescommitments zur Risikoteilung.
Kosten & Betrieb
Start‑Betriebskosten: 3–6 Mio. €/Jahr (Fund‑Office, Due‑Diligence, Legal).
Performance‑Ziel: IRR >10–12 % langfristig; Hebel privates Kapital ≥2x.
Rechte & Pflichten des Landes
Keine operative Kontrolle; Land als Anker‑LP mit Informationsrechten.
Veto‑Rechte nur bei Interessenkonflikten, ESG‑Verstößen oder Governance‑Themen.
Exit‑Verwendung: Reinvestitionsregel vertraglich verankert.
3. 90‑Tage‑Umsetzungsplan (konkret, Verantwortliche, Meilensteine)
Ziel: Fonds aufsetzen, erste Pilot‑Inkubatoren in Betrieb, IP‑Unit starten, Matching‑Facility bereitstellen.
Ziel: Fonds aufsetzen, erste Pilot‑Inkubatoren in Betrieb, IP‑Unit starten, Matching‑Facility bereitstellen.
Woche 0–2: Governance & Beschlüsse
Deliverable: Landtagsbeschluss / Kabinettsbeschluss zur Fondsgründung und Matching‑Commitment.
Verantwortlich: Wirtschaftsministerium (Lead), Finanzministerium (Co‑Lead).
KPI: Beschlussvorlage eingereicht; Budgetfreigabe für Startcommitment.
Deliverable: Landtagsbeschluss / Kabinettsbeschluss zur Fondsgründung und Matching‑Commitment.
Verantwortlich: Wirtschaftsministerium (Lead), Finanzministerium (Co‑Lead).
KPI: Beschlussvorlage eingereicht; Budgetfreigabe für Startcommitment.
Woche 3–6: Fund‑Setup & Management‑Selection
Deliverable: Term‑Sheet finalisiert; Ausschreibung für GP (Fund Manager).
Verantwortlich: Wirtschaftsministerium + externe Rechtsberatung.
KPI: GP‑Ausschreibung veröffentlicht; 5–8 Bewerbungen erwartet.
Deliverable: Term‑Sheet finalisiert; Ausschreibung für GP (Fund Manager).
Verantwortlich: Wirtschaftsministerium + externe Rechtsberatung.
KPI: GP‑Ausschreibung veröffentlicht; 5–8 Bewerbungen erwartet.
Woche 7–12: Infrastruktur & Inkubator‑Launch
Deliverable: Zwei Inkubatoren operational (Jena, Ilmenau) mit Gebührenmodell.
Verantwortlich: Wirtschaftsförderung Thüringen (Lead); Kommunen (Partner).
KPI: Belegungsrate 30–50 %; erste 20 Start‑ups aufgenommen; Mieteinnahmen gestartet.
Deliverable: Zwei Inkubatoren operational (Jena, Ilmenau) mit Gebührenmodell.
Verantwortlich: Wirtschaftsförderung Thüringen (Lead); Kommunen (Partner).
KPI: Belegungsrate 30–50 %; erste 20 Start‑ups aufgenommen; Mieteinnahmen gestartet.
Woche 13–18: IP‑Unit & Prüfzentrum Roadmap
Deliverable: IP‑Vermarktungs‑Unit personell besetzt (Leiter + 2 Lizenzmanager).
Verantwortlich: Wissenschaftsministerium + Universitäten.
KPI: 10 priorisierte IP‑Assets; 3 Lizenzgespräche initiiert.
Deliverable: IP‑Vermarktungs‑Unit personell besetzt (Leiter + 2 Lizenzmanager).
Verantwortlich: Wissenschaftsministerium + Universitäten.
KPI: 10 priorisierte IP‑Assets; 3 Lizenzgespräche initiiert.
Woche 19–24: Matching‑Facility & Garantie‑Facility operational
Deliverable: Matching‑Reglement veröffentlicht; Garantie‑Facility rechtlich eingerichtet.
Verantwortlich: Finanzministerium + Landesbank (z. B. Thüringer Aufbaubank).
KPI: 50 Mio. € Matching‑Commitments bereitgestellt; 1. Garantievertrag abgeschlossen.
Deliverable: Matching‑Reglement veröffentlicht; Garantie‑Facility rechtlich eingerichtet.
Verantwortlich: Finanzministerium + Landesbank (z. B. Thüringer Aufbaubank).
KPI: 50 Mio. € Matching‑Commitments bereitgestellt; 1. Garantievertrag abgeschlossen.
Woche 25–36: Erste Investments & Pilotprojekte
Deliverable: Erstes Seed‑Portfolio (10–15 Start‑ups) finanziert; 5 Industrie‑Pilotprojekte gestartet.
Verantwortlich: GP (nach Auswahl) + Cluster‑Boards.
KPI: Privates Kapital mobilisiert; Follow‑on‑Rate ≥30 % innerhalb 12 Monaten.
Deliverable: Erstes Seed‑Portfolio (10–15 Start‑ups) finanziert; 5 Industrie‑Pilotprojekte gestartet.
Verantwortlich: GP (nach Auswahl) + Cluster‑Boards.
KPI: Privates Kapital mobilisiert; Follow‑on‑Rate ≥30 % innerhalb 12 Monaten.
Woche 37–90: Monitoring, Kommunikation, Skalierungsvorbereitung
Deliverable: Dashboard‑Reporting; internationale Investor‑Roadshow; Flächenvermarktung Industriepark Phase 1.
Verantwortlich: Programmmanagement (Wirtschaftsministerium) + PR/Marketing.
KPI: Hebel privates Kapital ≥1.8x; Medien‑Reichweite; 2 Pachtverträge Industriepark.
Deliverable: Dashboard‑Reporting; internationale Investor‑Roadshow; Flächenvermarktung Industriepark Phase 1.
Verantwortlich: Programmmanagement (Wirtschaftsministerium) + PR/Marketing.
KPI: Hebel privates Kapital ≥1.8x; Medien‑Reichweite; 2 Pachtverträge Industriepark.
4. Verantwortlichkeiten & Organisationsstruktur (Kurz)
Programmleitung (Land): Koordination, Budgetfreigabe, politische Steuerung.
Fonds‑GP (extern): Investmententscheidungen, Portfolio‑Management.
Wirtschaftsförderung: Inkubatoren, Standortmarketing, Mieterakquise.
Universitäten / Fraunhofer: Forschung, IP‑Bereitstellung, Talentpipeline.
Landesbank / Finanzministerium: Matching‑Facility, Garantie‑Facility, Cash‑Management.
Unabhängiges Evaluationsgremium: jährliche Wirkungsprüfung, Audit.
Programmleitung (Land): Koordination, Budgetfreigabe, politische Steuerung.
Fonds‑GP (extern): Investmententscheidungen, Portfolio‑Management.
Wirtschaftsförderung: Inkubatoren, Standortmarketing, Mieterakquise.
Universitäten / Fraunhofer: Forschung, IP‑Bereitstellung, Talentpipeline.
Landesbank / Finanzministerium: Matching‑Facility, Garantie‑Facility, Cash‑Management.
Unabhängiges Evaluationsgremium: jährliche Wirkungsprüfung, Audit.
5. Risiken, Gegenmaßnahmen & Exit‑Szenarien
Haupt‑Risiken
Mangel an privatem Kapital → Maßnahme: Matching, Garantien, steuerliche Anreize.
Langsame Kommerzialisierung → Maßnahme: Industrie‑Pilotzwang, Stage‑Gate‑Finanzierung.
Politische Kritik bei Verlusten → Maßnahme: Transparente Governance, unabhängige Evaluation.
Technologierisiko (z. B. Biotech) → Maßnahme: strenge Due‑Diligence, Ethik‑Board.
Exit‑Szenarien
Trade‑Sale: bevorzugt für schnelle Realisierung.
IPO: Ziel für wenige High‑Performers; Vorbereitung durch GP.
Secondary Sales / Strategic Buyouts: Alternative für Reifeunternehmen.
Haupt‑Risiken
Mangel an privatem Kapital → Maßnahme: Matching, Garantien, steuerliche Anreize.
Langsame Kommerzialisierung → Maßnahme: Industrie‑Pilotzwang, Stage‑Gate‑Finanzierung.
Politische Kritik bei Verlusten → Maßnahme: Transparente Governance, unabhängige Evaluation.
Technologierisiko (z. B. Biotech) → Maßnahme: strenge Due‑Diligence, Ethik‑Board.
Exit‑Szenarien
Trade‑Sale: bevorzugt für schnelle Realisierung.
IPO: Ziel für wenige High‑Performers; Vorbereitung durch GP.
Secondary Sales / Strategic Buyouts: Alternative für Reifeunternehmen.
6. Sofort‑Checkliste (sofort ausführbar)
Vorlage für Landtagsbeschluss (Wirtschafts‑ & Finanzministerium).
Term‑Sheet‑Finalisierung und GP‑Ausschreibung.
Inkubator‑Betriebsmodell (Gebühren, Services, Betreibervertrag).
IP‑Unit Stellenanzeigen (Leiter, 2 Lizenzmanager).
Matching‑Reglement (Kriterien, Ausschreibungsprozess).
Kommunikationsplan: nationale Investor‑Roadshow + internationale Ansprache.
Wenn du willst, liefere ich als Nächstes (A) das vollständige, druckfertige Term‑Sheet‑Dokument (rechtlich formuliert), (B) das 10‑Seiten‑Excel‑Cashflow‑Modell (Szenarien konservativ/realistisch/optimistisch) oder (C) das 90‑Tage‑Projektplan‑Gantt mit konkreten Namen und Deadlines. Welche Datei/Output möchtest du zuerst?
bei 10 prozent
Vorlage für Landtagsbeschluss (Wirtschafts‑ & Finanzministerium).
Term‑Sheet‑Finalisierung und GP‑Ausschreibung.
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Matching‑Reglement (Kriterien, Ausschreibungsprozess).
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Paket für das 10‑Prozent‑Programm
Komplett: 3‑Jahres‑Cashflow‑Modell, Term‑Sheet für Landes‑VC, 90‑Tage‑Umsetzungsplan. Alle Zahlen indikativ und anpassbar.
Komplett: 3‑Jahres‑Cashflow‑Modell, Term‑Sheet für Landes‑VC, 90‑Tage‑Umsetzungsplan. Alle Zahlen indikativ und anpassbar.
1. Kernannahmen für 10‑Prozent‑Programm
Landeshaushalt 2026: 14,8 Mrd. €
10 Prozent Investitionsquote: 1,48 Mrd. € pro Jahr
Ziel Netto‑Landeslast: 500–600 Mio. €/Jahr initial durch EU/Bund/Privat‑Hebel reduzieren
Wesentliche Finanzierungsentscheidungen
Landes‑VC Startcommitment: 100–150 Mio. €
VC‑Matching‑Commitments: 75–100 Mio. € (Hebel 1:2 möglich)
Zusätzliche Tech‑Budgets integriert: ~300 Mio. €/Jahr für neue Technologien (Quanten, Biotech, Advanced Materials, Edge AI) innerhalb des 1,48 Mrd. € Rahmens
Landeshaushalt 2026: 14,8 Mrd. € 10 Prozent Investitionsquote: 1,48 Mrd. € pro Jahr Ziel Netto‑Landeslast: 500–600 Mio. €/Jahr initial durch EU/Bund/Privat‑Hebel reduzieren
Wesentliche Finanzierungsentscheidungen
Landes‑VC Startcommitment: 100–150 Mio. €
VC‑Matching‑Commitments: 75–100 Mio. € (Hebel 1:2 möglich)
Zusätzliche Tech‑Budgets integriert: ~300 Mio. €/Jahr für neue Technologien (Quanten, Biotech, Advanced Materials, Edge AI) innerhalb des 1,48 Mrd. € Rahmens
2. 3‑Jahres‑Cashflow‑Modell für das Programm (kompakt)
Posten Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 CapEx Aufbau 1.000 Mio. € 700 Mio. € 400 Mio. € OpEx Betrieb 270 Mio. € 300 Mio. € 330 Mio. € Landes‑VC Commitments (Cash) 120 Mio. € 30 Mio. € 30 Mio. € Nutzungs‑/Mieterträge 10 Mio. € 30 Mio. € 60 Mio. € Lizenz‑/IP‑Erlöse 1 Mio. € 5 Mio. € 10 Mio. € Netto‑Jahresbedarf Land 1.379 Mio. € 1.005 Mio. € 790 Mio. €
Projektion Jahre 4–8 (kompakt, indikativ)
Posten Jahr 4 Jahr 5 Jahr 6 Jahr 7 Jahr 8 CapEx 250 200 180 160 150 OpEx 360 380 400 420 440 Nutzungs‑Erlöse 90 130 170 210 250 Lizenz‑Erlöse 15 25 35 45 55 Energie‑/Netzeinnahmen 5 20 35 50 65 Exit‑Erlöse / Dividenden 0 15 35 60 80 Netto‑Jahresbedarf Land 505 465 360 315 255
Interpretation
Aufbauphase belastet Haushalt stark.
Ab Jahr 4–6 steigen Nutzungs‑, Lizenz‑ und Energieerlöse; Exit‑Erlöse beginnen moderat.
Ziel: Netto‑Landesbedarf mittelfristig auf ~250–400 Mio. €/Jahr senken.
| Posten | Jahr 1 | Jahr 2 | Jahr 3 |
|---|---|---|---|
| CapEx Aufbau | 1.000 Mio. € | 700 Mio. € | 400 Mio. € |
| OpEx Betrieb | 270 Mio. € | 300 Mio. € | 330 Mio. € |
| Landes‑VC Commitments (Cash) | 120 Mio. € | 30 Mio. € | 30 Mio. € |
| Nutzungs‑/Mieterträge | 10 Mio. € | 30 Mio. € | 60 Mio. € |
| Lizenz‑/IP‑Erlöse | 1 Mio. € | 5 Mio. € | 10 Mio. € |
| Netto‑Jahresbedarf Land | 1.379 Mio. € | 1.005 Mio. € | 790 Mio. € |
Projektion Jahre 4–8 (kompakt, indikativ)
| Posten | Jahr 4 | Jahr 5 | Jahr 6 | Jahr 7 | Jahr 8 |
|---|---|---|---|---|---|
| CapEx | 250 | 200 | 180 | 160 | 150 |
| OpEx | 360 | 380 | 400 | 420 | 440 |
| Nutzungs‑Erlöse | 90 | 130 | 170 | 210 | 250 |
| Lizenz‑Erlöse | 15 | 25 | 35 | 45 | 55 |
| Energie‑/Netzeinnahmen | 5 | 20 | 35 | 50 | 65 |
| Exit‑Erlöse / Dividenden | 0 | 15 | 35 | 60 | 80 |
| Netto‑Jahresbedarf Land | 505 | 465 | 360 | 315 | 255 |
Interpretation
Aufbauphase belastet Haushalt stark.
Ab Jahr 4–6 steigen Nutzungs‑, Lizenz‑ und Energieerlöse; Exit‑Erlöse beginnen moderat.
Ziel: Netto‑Landesbedarf mittelfristig auf ~250–400 Mio. €/Jahr senken.
3. Term‑Sheet Landes‑VC Fund für 10‑Prozent‑Programm
Punkt Kerninhalt Fund‑Ziel 200 Mio. € Target Commitments Landescommitment 100–120 Mio. € (Anker‑LP) Private LPs 80–100 Mio. € Fokus Seed bis Series‑A Deep‑Tech in Thüringen Ticketgrößen Seed 0.25–1.0 Mio. €; Series‑A 1–6 Mio. € Dauer 10 Jahre (2 Jahre Invest, 8 Jahre Harvest) Management‑Fee 1.8–2.0 % p.a. während Investitionsphase Carry 18–20 % nach Hurdle 6 % IRR Governance Externer GP; Investment Committee mit 3 LP‑Vertretern; Landesvertreter ohne Investment‑Veto Follow‑on‑Reserve 30–40 % des Fondsvolumens Matching‑Facility Land stellt 75–100 Mio. € Matching‑Commitments 1:2 möglich Garantie‑Facility Landesgarantien bis 20 % der Landescommitments Exit‑Policy Mind. 50 % Exit‑Erlöse in Revolving‑Fund reinvestieren ESG & Compliance Ausschlusskriterien; Ethik‑Board für Biotech
Wirtschaftliche Ziele
Privates Kapital mobilisieren ≥1.8x Landes‑Euro
IRR Ziel für Fonds ≥10–12 % langfristig
Erste Exits ab Jahr 4–6, regelmäßige Rückflüsse ab Jahr 6
| Punkt | Kerninhalt |
|---|---|
| Fund‑Ziel | 200 Mio. € Target Commitments |
| Landescommitment | 100–120 Mio. € (Anker‑LP) |
| Private LPs | 80–100 Mio. € |
| Fokus | Seed bis Series‑A Deep‑Tech in Thüringen |
| Ticketgrößen | Seed 0.25–1.0 Mio. €; Series‑A 1–6 Mio. € |
| Dauer | 10 Jahre (2 Jahre Invest, 8 Jahre Harvest) |
| Management‑Fee | 1.8–2.0 % p.a. während Investitionsphase |
| Carry | 18–20 % nach Hurdle 6 % IRR |
| Governance | Externer GP; Investment Committee mit 3 LP‑Vertretern; Landesvertreter ohne Investment‑Veto |
| Follow‑on‑Reserve | 30–40 % des Fondsvolumens |
| Matching‑Facility | Land stellt 75–100 Mio. € Matching‑Commitments 1:2 möglich |
| Garantie‑Facility | Landesgarantien bis 20 % der Landescommitments |
| Exit‑Policy | Mind. 50 % Exit‑Erlöse in Revolving‑Fund reinvestieren |
| ESG & Compliance | Ausschlusskriterien; Ethik‑Board für Biotech |
Wirtschaftliche Ziele
Privates Kapital mobilisieren ≥1.8x Landes‑Euro
IRR Ziel für Fonds ≥10–12 % langfristig
Erste Exits ab Jahr 4–6, regelmäßige Rückflüsse ab Jahr 6
4. 90‑Tage‑Umsetzungsplan für 10‑Prozent‑Programm
Zeitraum Deliverable Verantwortlich KPI Tage 0–14 Beschlussvorlage Fonds + Matching vorlegen Wirtschaftsministerium, Finanzministerium Beschluss eingereicht Tage 15–45 Term‑Sheet finalisieren; GP‑Ausschreibung starten Wirtschaftsministerium + Rechtsberatung GP‑Ausschreibung veröffentlicht Tage 46–75 Zwei Inkubatoren operational (Jena, Ilmenau) Wirtschaftsförderung + Kommunen 30 Start‑ups aufgenommen Tage 76–90 Matching‑Reglement und Garantie‑Facility rechtlich einrichten Finanzministerium + Landesbank 50 Mio. € Matching bereitgestellt
Konkrete Tasks Woche für Woche
Woche 1–2: Landtagsvorlage, Budgetfreigabe für Startcommitment.
Woche 3–6: Auswahl externer GP; Vertragsentwurf.
Woche 7–10: Inkubator‑Betriebsverträge; Gebührenmodell; erste Mieterakquise.
Woche 11–13: IP‑Unit Stellen besetzen; erste IP‑Priorisierung.
Woche 14–18: Matching‑Facility Reglement final; Garantie‑Facility vertraglich fixieren.
Woche 19–30: Erste Seed‑Calls; Auswahl 10–15 Start‑ups; Start Pilotprojekte mit Industriepartnern.
| Zeitraum | Deliverable | Verantwortlich | KPI |
|---|---|---|---|
| Tage 0–14 | Beschlussvorlage Fonds + Matching vorlegen | Wirtschaftsministerium, Finanzministerium | Beschluss eingereicht |
| Tage 15–45 | Term‑Sheet finalisieren; GP‑Ausschreibung starten | Wirtschaftsministerium + Rechtsberatung | GP‑Ausschreibung veröffentlicht |
| Tage 46–75 | Zwei Inkubatoren operational (Jena, Ilmenau) | Wirtschaftsförderung + Kommunen | 30 Start‑ups aufgenommen |
| Tage 76–90 | Matching‑Reglement und Garantie‑Facility rechtlich einrichten | Finanzministerium + Landesbank | 50 Mio. € Matching bereitgestellt |
Konkrete Tasks Woche für Woche
Woche 1–2: Landtagsvorlage, Budgetfreigabe für Startcommitment.
Woche 3–6: Auswahl externer GP; Vertragsentwurf.
Woche 7–10: Inkubator‑Betriebsverträge; Gebührenmodell; erste Mieterakquise.
Woche 11–13: IP‑Unit Stellen besetzen; erste IP‑Priorisierung.
Woche 14–18: Matching‑Facility Reglement final; Garantie‑Facility vertraglich fixieren.
Woche 19–30: Erste Seed‑Calls; Auswahl 10–15 Start‑ups; Start Pilotprojekte mit Industriepartnern.
5. Welche Einnahmen entstehen und wie erzielst du sie
Einnahmequelle Realistische Bandbreite p.a. ab Jahr 5 Wie erzeugen Exit‑Erlöse 10–80 Mio. € Landes‑VC Portfolio, Exits Trade‑Sale/IPO Dividenden 5–25 Mio. € Beteiligungen an profitablen Scale‑ups Lizenz‑Erlöse 5–30 Mio. € IP‑Vermarktung durch IP‑Unit Nutzungs‑/Mieterträge 20–80 Mio. € Inkubatoren, Shared‑Labs, Rechenkapazität Pachten / Grundstückserlöse 20–100 Mio. € (phasenweise) Industriepark‑Entwicklung, Verkauf/Leasing Energie‑/Netzeinnahmen 5–50 Mio. € Beteiligung an Wasserstoff/Netzen Steuermehreinnahmen 50–250 Mio. € Höhere Beschäftigung und Unternehmensumsatz
Wichtig: Einnahmen steigen mit Portfolio‑Reife, erfolgreichem Matching und aktiver IP‑Vermarktung.
| Einnahmequelle | Realistische Bandbreite p.a. ab Jahr 5 | Wie erzeugen |
|---|---|---|
| Exit‑Erlöse | 10–80 Mio. € | Landes‑VC Portfolio, Exits Trade‑Sale/IPO |
| Dividenden | 5–25 Mio. € | Beteiligungen an profitablen Scale‑ups |
| Lizenz‑Erlöse | 5–30 Mio. € | IP‑Vermarktung durch IP‑Unit |
| Nutzungs‑/Mieterträge | 20–80 Mio. € | Inkubatoren, Shared‑Labs, Rechenkapazität |
| Pachten / Grundstückserlöse | 20–100 Mio. € (phasenweise) | Industriepark‑Entwicklung, Verkauf/Leasing |
| Energie‑/Netzeinnahmen | 5–50 Mio. € | Beteiligung an Wasserstoff/Netzen |
| Steuermehreinnahmen | 50–250 Mio. € | Höhere Beschäftigung und Unternehmensumsatz |
Wichtig: Einnahmen steigen mit Portfolio‑Reife, erfolgreichem Matching und aktiver IP‑Vermarktung.
6. Governance, Risiken und Gegenmaßnahmen
Governance
Programmleitung Land koordiniert Budget und Politik.
Externer GP trifft Investmententscheidungen.
Technologie‑Boards priorisieren Projekte.
Unabhängiges Evaluationsgremium prüft Wirkungen jährlich.
Programmleitung Land koordiniert Budget und Politik.
Externer GP trifft Investmententscheidungen.
Technologie‑Boards priorisieren Projekte.
Unabhängiges Evaluationsgremium prüft Wirkungen jährlich.
Haupt‑Risiken und Gegenmaßnahmen
Privates Kapital bleibt aus → Matching, Garantien, steuerliche Anreize.
Langsame Kommerzialisierung → Stage‑Gate‑Finanzierung, Industrie‑Pilotzwang.
Politische Kritik bei Verlusten → Transparente Berichte, unabhängige Audits.
Technologierisiko → Diversifiziertes Portfolio, strenge Due‑Diligence, Ethik‑Board.
Privates Kapital bleibt aus → Matching, Garantien, steuerliche Anreize.
Langsame Kommerzialisierung → Stage‑Gate‑Finanzierung, Industrie‑Pilotzwang.
Politische Kritik bei Verlusten → Transparente Berichte, unabhängige Audits.
Technologierisiko → Diversifiziertes Portfolio, strenge Due‑Diligence, Ethik‑Board.
Sofort‑Checkliste (sofort ausführbar)
1. Landtagsvorlage für Fonds und Matching vorbereiten.
2. Term‑Sheet finalisieren und GP‑Ausschreibung starten.
3. Inkubator‑Betriebsmodell fertigstellen.
4. IP‑Unit Leiter einstellen.
5. Matching‑Reglement und Garantie‑Facility rechtlich aufsetzen.
6. Kommunikationsplan für Investoren und Talente starten.
Wenn du möchtest, liefere ich als Nächstes eines der folgenden Outputs: (A) vollständiges Excel‑Cashflow‑Modell mit Szenarien konservativ/realistisch/optimistisch, (B) druckfertiges Term‑Sheet‑Dokument, oder (C) ein detailliertes Gantt‑Projektplan für die ersten 12 Monate mit konkreten Deadlines und Rollen. Welche Datei/Output soll ich zuerst vorbereiten?
wieviel einnahmen habe woraus
1. Landtagsvorlage für Fonds und Matching vorbereiten.
2. Term‑Sheet finalisieren und GP‑Ausschreibung starten.
3. Inkubator‑Betriebsmodell fertigstellen.
4. IP‑Unit Leiter einstellen.
5. Matching‑Reglement und Garantie‑Facility rechtlich aufsetzen.
6. Kommunikationsplan für Investoren und Talente starten.
Wenn du möchtest, liefere ich als Nächstes eines der folgenden Outputs: (A) vollständiges Excel‑Cashflow‑Modell mit Szenarien konservativ/realistisch/optimistisch, (B) druckfertiges Term‑Sheet‑Dokument, oder (C) ein detailliertes Gantt‑Projektplan für die ersten 12 Monate mit konkreten Deadlines und Rollen. Welche Datei/Output soll ich zuerst vorbereiten?
Einnahmen aus dem 10 %‑Programm — Übersicht, Beträge, Herkunft und Zeitplan
Kurzfassung
Erwartbare jährliche Einnahmen (mittelfristig, ab Jahr 4–8) liegen gesamt in einer realistischen Bandbreite von ~150–700 Mio. € pro Jahr, verteilt auf mehrere Quellen. Die genaue Höhe hängt von Portfolio‑Performance, Vermarktungserfolg, Energieprojekten und Steuerwirkung ab. Nachfolgend die detaillierte Aufschlüsselung mit Annahmen, Zeitfenstern und konkreten Maßnahmen.
Erwartbare jährliche Einnahmen (mittelfristig, ab Jahr 4–8) liegen gesamt in einer realistischen Bandbreite von ~150–700 Mio. € pro Jahr, verteilt auf mehrere Quellen. Die genaue Höhe hängt von Portfolio‑Performance, Vermarktungserfolg, Energieprojekten und Steuerwirkung ab. Nachfolgend die detaillierte Aufschlüsselung mit Annahmen, Zeitfenstern und konkreten Maßnahmen.
1. Tabelle: Einnahmequellen, realistische Bandbreiten, Eintrittszeitraum
Einnahmequelle Realistische Bandbreite p.a. (ab Jahr 4–8) Zeitlicher Eintritt Wesentliche Voraussetzung Exit‑Erlöse aus Beteiligungen (Trade‑Sale, IPO) 10 – 80 Mio. € Jahr 4–10 Professionelles Fonds‑Portfolio; aktive Exits Dividenden aus Landes‑Beteiligungen 5 – 25 Mio. € Jahr 5+ Beteiligungen an profitablen Scale‑ups Lizenz‑/IP‑Erlöse 5 – 30 Mio. € Jahr 2–6 IP‑Unit, aktive Lizenzvermarktung Nutzungs‑/Mieterträge (Inkubatoren, Shared Labs) 10 – 60 Mio. € Jahr 1–4 Voll belegte Inkubatoren; Gebührenmodell Pachten / Grundstücks‑ und Parzellenerlöse 20 – 100 Mio. € (phasenweise) Jahr 1–5 Industriepark‑Entwicklung, Verkauf/Leasing Energie‑/Netzeinnahmen (Wasserstoff, Speicher) 5 – 50 Mio. € Jahr 3–7 Beteiligungen an Infrastruktur, PPA‑Modelle Zertifizierungs‑/Prüfgebühren 2 – 15 Mio. € Jahr 2–5 Akkreditierte Prüfzentren, B2B‑Verträge Steuermehreinnahmen (Lohn, Körperschaft, Umsatz) 50 – 250 Mio. € Jahr 4–10 Substanzielles Beschäftigungs‑ und Umsatzwachstum Rückflüsse aus Revolving‑Fund / Mezzanine‑Rückzahlungen 10 – 60 Mio. € Jahr 5+ Exits, Rückzahlungen, Reinvestitionsregeln
Gesamtsumme (Bandbreite, kumuliert): ~150 – 700 Mio. € p.a. (mittelfristig; Volatilität hoch)
| Einnahmequelle | Realistische Bandbreite p.a. (ab Jahr 4–8) | Zeitlicher Eintritt | Wesentliche Voraussetzung |
|---|---|---|---|
| Exit‑Erlöse aus Beteiligungen (Trade‑Sale, IPO) | 10 – 80 Mio. € | Jahr 4–10 | Professionelles Fonds‑Portfolio; aktive Exits |
| Dividenden aus Landes‑Beteiligungen | 5 – 25 Mio. € | Jahr 5+ | Beteiligungen an profitablen Scale‑ups |
| Lizenz‑/IP‑Erlöse | 5 – 30 Mio. € | Jahr 2–6 | IP‑Unit, aktive Lizenzvermarktung |
| Nutzungs‑/Mieterträge (Inkubatoren, Shared Labs) | 10 – 60 Mio. € | Jahr 1–4 | Voll belegte Inkubatoren; Gebührenmodell |
| Pachten / Grundstücks‑ und Parzellenerlöse | 20 – 100 Mio. € (phasenweise) | Jahr 1–5 | Industriepark‑Entwicklung, Verkauf/Leasing |
| Energie‑/Netzeinnahmen (Wasserstoff, Speicher) | 5 – 50 Mio. € | Jahr 3–7 | Beteiligungen an Infrastruktur, PPA‑Modelle |
| Zertifizierungs‑/Prüfgebühren | 2 – 15 Mio. € | Jahr 2–5 | Akkreditierte Prüfzentren, B2B‑Verträge |
| Steuermehreinnahmen (Lohn, Körperschaft, Umsatz) | 50 – 250 Mio. € | Jahr 4–10 | Substanzielles Beschäftigungs‑ und Umsatzwachstum |
| Rückflüsse aus Revolving‑Fund / Mezzanine‑Rückzahlungen | 10 – 60 Mio. € | Jahr 5+ | Exits, Rückzahlungen, Reinvestitionsregeln |
Gesamtsumme (Bandbreite, kumuliert): ~150 – 700 Mio. € p.a. (mittelfristig; Volatilität hoch)
2. Annahmen hinter den Zahlen (kurz)
Fonds‑Commitments (Land + Private) ermöglichen 30–80 Start‑ups in 5 Jahren; einige wenige erreichen Scale‑up‑Status mit Exit‑Potenzial.
Inkubatoren & Shared Labs werden kommerziell betrieben (Gebühren, Service‑Pakete).
Industriepark‑Entwicklung generiert phasenweise hohe Einmalerlöse (Verkauf/Parzellierung) plus laufende Pachten.
Energieprojekte (Wasserstoff, Speicher) liefern mittelfristig wiederkehrende Einnahmen, abhängig von Marktpreisen und PPA‑Verträgen.
Steuermehreinnahmen sind Folge von Beschäftigungszuwachs, höheren Unternehmensumsätzen und Lohnsteigerungen; Effekte treten verzögert ein.
Fonds‑Commitments (Land + Private) ermöglichen 30–80 Start‑ups in 5 Jahren; einige wenige erreichen Scale‑up‑Status mit Exit‑Potenzial.
Inkubatoren & Shared Labs werden kommerziell betrieben (Gebühren, Service‑Pakete).
Industriepark‑Entwicklung generiert phasenweise hohe Einmalerlöse (Verkauf/Parzellierung) plus laufende Pachten.
Energieprojekte (Wasserstoff, Speicher) liefern mittelfristig wiederkehrende Einnahmen, abhängig von Marktpreisen und PPA‑Verträgen.
Steuermehreinnahmen sind Folge von Beschäftigungszuwachs, höheren Unternehmensumsätzen und Lohnsteigerungen; Effekte treten verzögert ein.
3. Zeitliche Entwicklung (vereinfachtes Profil)
Jahr 0–2 (Aufbau): Hauptsächlich CapEx; erste Nutzungs‑/Mieterträge; geringe Lizenz‑Erlöse.
Jahr 3–5 (Skalierung): Nutzungs‑Erlöse steigen; Pachten/Grundstückserlöse realisiert; erste kleine Exit‑Erlöse; Lizenz‑Erlöse wachsen.
Jahr 6–10 (Reife): Regelmäßige Exit‑Erlöse und Dividenden; Energie‑Erlöse stabil; spürbare Steuermehreinnahmen.
Jahr 0–2 (Aufbau): Hauptsächlich CapEx; erste Nutzungs‑/Mieterträge; geringe Lizenz‑Erlöse.
Jahr 3–5 (Skalierung): Nutzungs‑Erlöse steigen; Pachten/Grundstückserlöse realisiert; erste kleine Exit‑Erlöse; Lizenz‑Erlöse wachsen.
Jahr 6–10 (Reife): Regelmäßige Exit‑Erlöse und Dividenden; Energie‑Erlöse stabil; spürbare Steuermehreinnahmen.
4. Konkrete Maßnahmen, um jede Einnahmequelle zu realisieren
Exit‑Erlöse (10–80 Mio. €)
Was tun: Landes‑VC gründen; professionelle GP auswählen; Follow‑on‑Reserve bereitstellen; Industrie‑Pilotzwang vor Series‑A.
KPIs: Anzahl Investments; Follow‑on‑Rate; Anzahl Exits; Exit‑Erlöse p.a.
Was tun: Landes‑VC gründen; professionelle GP auswählen; Follow‑on‑Reserve bereitstellen; Industrie‑Pilotzwang vor Series‑A.
KPIs: Anzahl Investments; Follow‑on‑Rate; Anzahl Exits; Exit‑Erlöse p.a.
Dividenden (5–25 Mio. €)
Was tun: Beteiligungen mit Ertragsstrategie wählen; Board‑Monitoring; Dividendenpolitik verhandeln.
KPIs: Dividenden € p.a.; Anteil profitabler Portfoliounternehmen.
Was tun: Beteiligungen mit Ertragsstrategie wählen; Board‑Monitoring; Dividendenpolitik verhandeln.
KPIs: Dividenden € p.a.; Anteil profitabler Portfoliounternehmen.
Lizenz‑/IP‑Erlöse (5–30 Mio. €)
Was tun: IP‑Vermarktungs‑Unit aufbauen; aktive Patentierung; Lizenzvertriebs‑Team.
KPIs: Lizenzen/Jahr; Lizenzumsatz; Royalty‑Sätze.
Was tun: IP‑Vermarktungs‑Unit aufbauen; aktive Patentierung; Lizenzvertriebs‑Team.
KPIs: Lizenzen/Jahr; Lizenzumsatz; Royalty‑Sätze.
Nutzungs‑/Mieterträge (10–60 Mio. €)
Was tun: Inkubatoren kommerziell betreiben; Service‑Pakete; Belegungsmarketing; Preisstaffel.
KPIs: Belegungsrate; Mieteinnahmen; Umsatz pro Start‑up.
Was tun: Inkubatoren kommerziell betreiben; Service‑Pakete; Belegungsmarketing; Preisstaffel.
KPIs: Belegungsrate; Mieteinnahmen; Umsatz pro Start‑up.
Pachten / Grundstückserlöse (20–100 Mio. €, phasenweise)
Was tun: Industriepark‑Masterplan; Erschließung; Parzellierung; flexible Leasingverträge.
KPIs: Verkaufserlöse; Pachtverträge; Flächenumsatz.
Was tun: Industriepark‑Masterplan; Erschließung; Parzellierung; flexible Leasingverträge.
KPIs: Verkaufserlöse; Pachtverträge; Flächenumsatz.
Energie‑/Netzeinnahmen (5–50 Mio. €)
Was tun: SPV für Wasserstoff/ Speicher; Pacht‑/PPA‑Modelle; Partnerschaften mit Energieversorgern.
KPIs: Nettoeinnahmen; Auslastung; PPA‑Volumen.
Was tun: SPV für Wasserstoff/ Speicher; Pacht‑/PPA‑Modelle; Partnerschaften mit Energieversorgern.
KPIs: Nettoeinnahmen; Auslastung; PPA‑Volumen.
Zertifizierungs‑/Prüfgebühren (2–15 Mio. €)
Was tun: Prüfzentren akkreditieren; Gebührenordnung; B2B‑Verträge mit KMU/OEMs.
KPIs: Prüfaufträge; Gebührenumsatz.
Was tun: Prüfzentren akkreditieren; Gebührenordnung; B2B‑Verträge mit KMU/OEMs.
KPIs: Prüfaufträge; Gebührenumsatz.
Steuermehreinnahmen (50–250 Mio. €)
Was tun: Fokus auf Job‑schaffende Investitionen; Qualifizierungsprogramme; Bürokratieabbau für Unternehmensansiedlungen.
KPIs: Beschäftigtenzuwachs; Unternehmensumsatz; Steuermehreinnahmen.
Was tun: Fokus auf Job‑schaffende Investitionen; Qualifizierungsprogramme; Bürokratieabbau für Unternehmensansiedlungen.
KPIs: Beschäftigtenzuwachs; Unternehmensumsatz; Steuermehreinnahmen.
Rückflüsse aus Revolving‑Fund (10–60 Mio. €)
Was tun: Exit‑Erlöse teilweise reinvestieren; Mezzanine‑Rückzahlungen strukturieren.
KPIs: Rückflussrate; Reinvestitionsquote.
Was tun: Exit‑Erlöse teilweise reinvestieren; Mezzanine‑Rückzahlungen strukturieren.
KPIs: Rückflussrate; Reinvestitionsquote.
5. Priorisierung: welche Hebel zuerst ziehen (Empfehlung)
Nutzungs‑/Mieterträge & Industriepark‑Verkäufe — schnelle, planbare Einnahmen zur Deckung von OpEx.
Landes‑VC + Matching — mobilisiert privates Kapital; langfristige Exit‑Chancen.
IP‑Vermarktung & Prüfzentren — mittelfristig wiederkehrende Erlöse.
Energie‑SPVs — mittelfristig stabile, inflationsindexierbare Einnahmen.
Steuerwirkung — langfristiger fiskalischer Hebel, parallel fördern.
Nutzungs‑/Mieterträge & Industriepark‑Verkäufe — schnelle, planbare Einnahmen zur Deckung von OpEx.
Landes‑VC + Matching — mobilisiert privates Kapital; langfristige Exit‑Chancen.
IP‑Vermarktung & Prüfzentren — mittelfristig wiederkehrende Erlöse.
Energie‑SPVs — mittelfristig stabile, inflationsindexierbare Einnahmen.
Steuerwirkung — langfristiger fiskalischer Hebel, parallel fördern.
6. Beispiel‑Szenario (konservativ vs. ambitioniert) — jährliche Einnahmen ab Jahr 6
Konservativ (realistisch): Exit 20 + Dividenden 8 + Lizenzen 8 + Mieten 30 + Pachten 30 + Energie 10 + Prüfungen 5 + Steuern 60 + Rückflüsse 15 = ~186 Mio. €/Jahr
Ambitioniert (optimistisch): Exit 60 + Dividenden 20 + Lizenzen 25 + Mieten 60 + Pachten 80 + Energie 40 + Prüfungen 12 + Steuern 200 + Rückflüsse 50 = ~547 Mio. €/Jahr
Konservativ (realistisch): Exit 20 + Dividenden 8 + Lizenzen 8 + Mieten 30 + Pachten 30 + Energie 10 + Prüfungen 5 + Steuern 60 + Rückflüsse 15 = ~186 Mio. €/Jahr
Ambitioniert (optimistisch): Exit 60 + Dividenden 20 + Lizenzen 25 + Mieten 60 + Pachten 80 + Energie 40 + Prüfungen 12 + Steuern 200 + Rückflüsse 50 = ~547 Mio. €/Jahr
7. Monitoring & Reporting (empfohlen)
Quartals‑Dashboard: privates Kapital mobilisiert, Belegungsraten, Lizenzverträge, Pachtverträge, Energieerlöse.
Jährlicher Wirkungsbericht: Exit‑Erlöse, Dividenden,
Steuermehreinnahmen, Netto‑Haushaltswirkung, Auswirkung auf Finanzkraftmesszahl.
Quartals‑Dashboard: privates Kapital mobilisiert, Belegungsraten, Lizenzverträge, Pachtverträge, Energieerlöse.
Jährlicher Wirkungsbericht: Exit‑Erlöse, Dividenden,
Steuermehreinnahmen, Netto‑Haushaltswirkung, Auswirkung auf Finanzkraftmesszahl.
A. Term‑Sheet (Kurzfassung, druckfertig — 2 Seiten)
Fundname: Landes‑VC Thüringen (Arbeitsname)
Fund‑Ziel: 200 Mio. € Commitments; Landescommitment 100–120 Mio. € (Anker‑LP).
Fokus: Seed → Series‑A; Sektoren: Quanten, Biotech, Advanced Materials, Industrie‑AI, Digital Health.
Rechtsform: GmbH & Co. KG (Fund‑SPV) mit externem GP.
Fundname: Landes‑VC Thüringen (Arbeitsname) Fund‑Ziel: 200 Mio. € Commitments; Landescommitment 100–120 Mio. € (Anker‑LP). Fokus: Seed → Series‑A; Sektoren: Quanten, Biotech, Advanced Materials, Industrie‑AI, Digital Health. Rechtsform: GmbH & Co. KG (Fund‑SPV) mit externem GP.
Überblick
Fundname: Landes‑VC Thüringen (Arbeitsname)
Fund‑Ziel: 200 Mio. € Commitments
Landescommitment: 100–120 Mio. € als Anker‑LP
Fokus: Frühphasenfinanzierung Seed bis Series‑A
Sektoren: Quanten, Biotech, Advanced Materials, Industrie‑AI, Digital Health
Ziel: Hebel privater Mittel, Aufbau regionaler Deep‑Tech‑Wertschöpfung, nachhaltige Rückflüsse in einen Revolving‑Innovationsfonds
Fundname: Landes‑VC Thüringen (Arbeitsname) Fund‑Ziel: 200 Mio. € Commitments Landescommitment: 100–120 Mio. € als Anker‑LP Fokus: Frühphasenfinanzierung Seed bis Series‑A Sektoren: Quanten, Biotech, Advanced Materials, Industrie‑AI, Digital Health Ziel: Hebel privater Mittel, Aufbau regionaler Deep‑Tech‑Wertschöpfung, nachhaltige Rückflüsse in einen Revolving‑Innovationsfonds
Fondsstruktur und Rechtsform
Element Kurzbeschreibung Rechtsform GmbH & Co. KG als Fund‑SPV GP/LP‑Aufbau Externer General Partner (GP) führt Fonds; Land und weitere Investoren als Limited Partners (LP) Fund‑Größe Target Commitments 200 Mio. € Landesanteil 100–120 Mio. € (Anker‑LP, begrenzte Governance‑Rechte) Investmentperiode 2 Jahre aktiv investieren; Gesamtlaufzeit 10 Jahre mit Verlängerungsoptionen Währung Euro
| Element | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH & Co. KG als Fund‑SPV |
| GP/LP‑Aufbau | Externer General Partner (GP) führt Fonds; Land und weitere Investoren als Limited Partners (LP) |
| Fund‑Größe | Target Commitments 200 Mio. € |
| Landesanteil | 100–120 Mio. € (Anker‑LP, begrenzte Governance‑Rechte) |
| Investmentperiode | 2 Jahre aktiv investieren; Gesamtlaufzeit 10 Jahre mit Verlängerungsoptionen |
| Währung | Euro |
Governance und Entscheidungsrechte
Investment Committee
Zusammensetzung: GP plus bis zu 3 LP‑Vertreter; Landesvertreter hat Informations‑ und Konsultationsrechte, kein generelles Veto bei Investments außer bei Compliance/ESG‑Verstößen.
Quoren: Investitionsentscheidungen durch GP mit Zustimmung des Investment Committee bei Investments > 5 Mio. €.
Beirat
Aufgaben: Strategie, Netzwerk, Follow‑on‑Kapazitäten, Exit‑Support.
Mitglieder: Industrievertreter, Wissenschaft, Landesrepräsentant, unabhängige Expertinnen.
Unabhängige Kontrolle
Compliance Officer im GP; jährliche externe Prüfung; jährlicher Wirkungsbericht veröffentlicht.
Investment Committee
Zusammensetzung: GP plus bis zu 3 LP‑Vertreter; Landesvertreter hat Informations‑ und Konsultationsrechte, kein generelles Veto bei Investments außer bei Compliance/ESG‑Verstößen.
Quoren: Investitionsentscheidungen durch GP mit Zustimmung des Investment Committee bei Investments > 5 Mio. €.
Beirat
Aufgaben: Strategie, Netzwerk, Follow‑on‑Kapazitäten, Exit‑Support.
Mitglieder: Industrievertreter, Wissenschaft, Landesrepräsentant, unabhängige Expertinnen.
Unabhängige Kontrolle
Compliance Officer im GP; jährliche externe Prüfung; jährlicher Wirkungsbericht veröffentlicht.
Gebührenmodell und Gewinnverteilung
Position Kondition Management Fee 1,8–2,0 % p.a. auf Commitments während Investitionsperiode; 1,5 % danach Carry 18–20 % für GP nach Hurdle Rate Hurdle Rate 6 % IRR bevorzugt für LPs Catch‑up Standard Catch‑up Struktur für GP nach Hurdle Kostenverteilung Fund‑Betriebskosten anteilig; Due‑Diligence‑Kosten bei Deal‑Closing teilweise vom Target getragen
| Position | Kondition |
|---|---|
| Management Fee | 1,8–2,0 % p.a. auf Commitments während Investitionsperiode; 1,5 % danach |
| Carry | 18–20 % für GP nach Hurdle Rate |
| Hurdle Rate | 6 % IRR bevorzugt für LPs |
| Catch‑up | Standard Catch‑up Struktur für GP nach Hurdle |
| Kostenverteilung | Fund‑Betriebskosten anteilig; Due‑Diligence‑Kosten bei Deal‑Closing teilweise vom Target getragen |
Investmentstrategie und Kriterien
Ticketgrößen
Seed: 0,25–1,0 Mio. €
Series‑A: 1–6 Mio. €
Sektorale Prioritäten
Fokus auf technologische Differenzierung, IP‑Schutz, industrielle Anwendbarkeit und Exportpotenzial.
Geographische Bindung
Primär: Thüringen; Sekundär: D‑A‑CH mit klarer Skalierungsstrategie zurück nach Thüringen.
Selektionskriterien
Technologie‑Reife: Proof of Concept oder Prototyp; klare IP‑Position.
Markt: Nachweisbares Marktbedürfnis; skalierbares Geschäftsmodell.
Team: Gründerteam mit technischer und kommerzieller Kompetenz.
Impact: Potenzial für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung.
Follow‑on‑Reserve
30–40 % des Fondsvolumens reserviert für Follow‑on‑Runden.
Ticketgrößen
Seed: 0,25–1,0 Mio. €
Series‑A: 1–6 Mio. €
Sektorale Prioritäten
Fokus auf technologische Differenzierung, IP‑Schutz, industrielle Anwendbarkeit und Exportpotenzial.
Geographische Bindung
Primär: Thüringen; Sekundär: D‑A‑CH mit klarer Skalierungsstrategie zurück nach Thüringen.
Selektionskriterien
Technologie‑Reife: Proof of Concept oder Prototyp; klare IP‑Position.
Markt: Nachweisbares Marktbedürfnis; skalierbares Geschäftsmodell.
Team: Gründerteam mit technischer und kommerzieller Kompetenz.
Impact: Potenzial für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung.
Follow‑on‑Reserve
30–40 % des Fondsvolumens reserviert für Follow‑on‑Runden.
Risiko‑Management und Compliance
ESG‑Policy: Ausschlusskriterien, Ethik‑Board für Biotech.
Due‑Diligence: Technische, rechtliche, finanzielle und IP‑Due‑Diligence verpflichtend.
Risikostreuung: Diversifikation über Sektoren und Entwicklungsstadien.
Garantie‑Facility: Landesgarantien bis 20 % der Landescommitments zur Risikoteilung möglich.
ESG‑Policy: Ausschlusskriterien, Ethik‑Board für Biotech.
Due‑Diligence: Technische, rechtliche, finanzielle und IP‑Due‑Diligence verpflichtend.
Risikostreuung: Diversifikation über Sektoren und Entwicklungsstadien.
Garantie‑Facility: Landesgarantien bis 20 % der Landescommitments zur Risikoteilung möglich.
Exit‑Policy und Reinvestitionsregeln
Bevorzugte Exit‑Routen
Trade‑Sale, Secondary Sales, IPOs, strategische Buyouts.
Exit‑Recycling
Mindestens 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse fließen in einen Revolving‑Innovationsfonds zur Folgefinanzierung regionaler Projekte; Rest nach vertraglicher Haushaltsregelung.
Exit‑Timing
Zielhorizont für Realisierung: 3–10 Jahre je Investment; aktive Exit‑Vorbereitung durch GP und Beirat.
Bevorzugte Exit‑Routen
Trade‑Sale, Secondary Sales, IPOs, strategische Buyouts.
Exit‑Recycling
Mindestens 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse fließen in einen Revolving‑Innovationsfonds zur Folgefinanzierung regionaler Projekte; Rest nach vertraglicher Haushaltsregelung.
Exit‑Timing
Zielhorizont für Realisierung: 3–10 Jahre je Investment; aktive Exit‑Vorbereitung durch GP und Beirat.
Matching‑Facility und Garantie‑Mechanik
Matching‑Facility
Land stellt ergänzende Matching‑Commitments bereit (75–100 Mio. € optional) zur Mobilisierung privater Co‑Investoren; Hebelziel ≥1,8x privates Kapital pro Landes‑Euro.
Garantie‑Facility
Landesgarantien bis 20 % der Landescommitments zur Absicherung von First‑Loss‑Tranches oder zur Verbesserung LP‑Bedingungen.
Co‑Investment
Möglichkeit für Land und strategische Industriepartner, selektiv in einzelne Runden co‑investieren zu können.
Matching‑Facility
Land stellt ergänzende Matching‑Commitments bereit (75–100 Mio. € optional) zur Mobilisierung privater Co‑Investoren; Hebelziel ≥1,8x privates Kapital pro Landes‑Euro.
Garantie‑Facility
Landesgarantien bis 20 % der Landescommitments zur Absicherung von First‑Loss‑Tranches oder zur Verbesserung LP‑Bedingungen.
Co‑Investment
Möglichkeit für Land und strategische Industriepartner, selektiv in einzelne Runden co‑investieren zu können.
Verwendung von Erlösen und Reporting
Verwendungsregeln
50 % der Exit‑Renditen in Revolving‑Fund reinvestieren.
25 % zur Schuldentilgung oder Haushaltsentlastung.
15 % für regionale Ausgleichsmaßnahmen und Umschulungsprogramme.
10 % für Governance, Evaluierung und Risikopuffer.
Reporting
Quartalsweise Finanz‑ und Portfolio‑Reports an LPs.
Jährlicher Wirkungsbericht öffentlich mit KPIs: Anzahl Investments, Follow‑on‑Rate, Exits, private Hebelwirkung, Arbeitsplätze, IP‑Metriken.
KPIs
Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro; Anzahl finanzierten Start‑ups; Exit‑Erlöse p.a.; Anteil OpEx gedeckt durch Nutzungsgebühren; Veränderung der regionalen Beschäftigung.
Verwendungsregeln
50 % der Exit‑Renditen in Revolving‑Fund reinvestieren.
25 % zur Schuldentilgung oder Haushaltsentlastung.
15 % für regionale Ausgleichsmaßnahmen und Umschulungsprogramme.
10 % für Governance, Evaluierung und Risikopuffer.
Reporting
Quartalsweise Finanz‑ und Portfolio‑Reports an LPs.
Jährlicher Wirkungsbericht öffentlich mit KPIs: Anzahl Investments, Follow‑on‑Rate, Exits, private Hebelwirkung, Arbeitsplätze, IP‑Metriken.
KPIs
Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro; Anzahl finanzierten Start‑ups; Exit‑Erlöse p.a.; Anteil OpEx gedeckt durch Nutzungsgebühren; Veränderung der regionalen Beschäftigung.
Steuerliche und rechtliche Hinweise
Steuerliche Struktur wird so gestaltet, dass Fondserträge steuerlich effizient an LPs verteilt werden; steuerliche Beratung erforderlich.
Compliance: Einhaltung EU‑Beihilferegeln prüfen; staatliche Beihilfen transparent melden; Wettbewerbsrecht beachten.
Vertragsstandards: Standard‑LPA mit klaren Exit‑Recycling‑Klauseln, ESG‑Covenants und Reporting‑Pflichten.
Steuerliche Struktur wird so gestaltet, dass Fondserträge steuerlich effizient an LPs verteilt werden; steuerliche Beratung erforderlich.
Compliance: Einhaltung EU‑Beihilferegeln prüfen; staatliche Beihilfen transparent melden; Wettbewerbsrecht beachten.
Vertragsstandards: Standard‑LPA mit klaren Exit‑Recycling‑Klauseln, ESG‑Covenants und Reporting‑Pflichten.
Zeitplan und nächste Schritte
0–6 Wochen: Finalisierung Term‑Sheet; Landtagsbeschluss; Budgetfreigabe für Anker‑Commitment.
6–12 Wochen: GP‑Ausschreibung und Auswahlprozess; rechtliche Fund‑Setup.
3–6 Monate: First Close mit Landescommitment; Start Seed‑Call; Aufbau Investment‑Team.
6–24 Monate: Portfolioaufbau, Matching‑Facility aktivieren, erste Follow‑on‑Runden.
Kontakt und Verantwortlichkeit
Programmleitung: Wirtschaftsministerium Thüringen (Fund‑Sponsor)
Empfohlene Partner: Landesbank, externe Rechts‑ und Steuerberatung, erfahrene GP‑Kandidaten
Governance
GP (Fund Manager): extern, erfahren; Auswahl per Ausschreibung.
Governance — GP‑Auswahl und Rolle
Ziel: Professionelles, unabhängiges Management (GP) sicherstellen, das Fondsziele erreicht, Risiken steuert und gleichzeitig öffentliche Interessen (Transparenz, regionale Wertschöpfung, Reinvestitionsregeln) wahrt.
1. Auswahlverfahren (Ausschreibung)
Ausschreibungsformat: Offene, zweistufige Ausschreibung (EoI → Shortlist → Full Proposal).
Bewertungskriterien (gewichtbar): Track‑Record (40 %), Team‑Qualifikation & Kontinuität (20 %), Investment‑Strategie & Deal‑Sourcing (15 %), Governance‑ und Compliance‑Konzept (10 %), Gebühren‑/Carry‑Vorschlag (10 %), regionale Verankerung/Netzwerk (5 %).
Due‑Diligence: Finanzielle, rechtliche, regulatorische und Referenz‑DD; unabhängige Third‑Party‑Background‑Checks.
Vertragsform: Management‑Agreement + Limited Partnership Agreement (LPA) mit klaren KPIs, SLAs und Kündigungs‑/Sanktionsklauseln.
2. Aufgaben und Befugnisse des GP
Investment‑Management: Sourcing, Due‑Diligence, Term‑Sheets, Verhandlungen, Closing.
Portfolio‑Management: Follow‑on‑Entscheidungen, Board‑Representation, Exit‑Execution.
Operative Aufgaben: Reporting, Compliance, Fondsadministration (ggf. delegiert), Investor Relations.
Risikomanagement: Implementierung Risikopolitik, Stress‑Tests, Liquiditätsplanung.
Impact & Regionalziele: Umsetzung vereinbarter Regional‑KPIs (Arbeitsplätze, Standortbindung, IP‑Transfer).
3. Vergütung, Gebühren und Anreizstruktur
Management‑Fee: Fix (z. B. 1,8–2,0 % p.a. während Investitionsphase; 1,5 % danach) zur Deckung Opex.
Carry: Performance‑Share (z. B. 18–20 %) mit Hurdle (z. B. 6 % IRR).
Performance‑Klauseln: Teil des Carry an Erreichen von Impact‑KPIs koppeln (z. B. 10–20 % des Carry nur bei Erreichen definierter regionaler Ziele).
Clawback & Rückstellungen: Mechanismus zur Rückforderung bei späteren Fehlbewertungen; Reserve für Steuer‑/Rechtsrisiken.
4. Governance‑Gremien und Entscheidungswege
Investment Committee (IC): GP + max. 3 LP‑Vertreter; IC prüft Investments > Schwellenwert (z. B. >5 Mio. €). Landesvertreter hat Informations‑ und Vetorechte nur bei Compliance/ESG/Beihilfefragen.
Beirat / Advisory Board: Unabhängige Experten (Wirtschaft, Wissenschaft, Recht, Ethik) beraten Strategie, unterstützen Exits und Marktzugang; keine operativen Befugnisse.
Einnahmenboard / Oversight‑Panel: Finanzministerium + Landesholding + unabhängiger Prüfer überwachen Verwendung von Exit‑Erlösen und Einhaltung der Reinvestitionsregeln.
Reporting‑Linien: Quartals‑Reporting an LPs; monatliche KPI‑Dashboards an Landesprogrammleitung; jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht.
5. Compliance, Beihilfe‑ und ESG‑Regeln
Beihilferecht: GP verpflichtet sich zur Einhaltung EU‑Beihilferegeln; Vorab‑Beihilfe‑Screening für jedes Investment.
ESG‑Policy: Ausschlussliste, Due‑Diligence‑Check für Umwelt/Soziales/Governance; Ethik‑Board für Biotech/Quanten.
Anti‑Korruption & Interessenkonflikte: Offenlegungspflicht, Blacklist‑Regeln, unabhängige Compliance‑Officer, jährliche externe Compliance‑Audit.
Datenschutz & IP‑Handling: Standardverträge für IP‑Zuweisung, Vertraulichkeit, DSGVO‑konforme Datenverarbeitung.
6. KPIs, Monitoring und Exit‑Governance
Finanz‑KPIs: IRR, TVPI, DPI, Anzahl Exits p.a., Exit‑Erlöse.
Regional‑KPIs: Anzahl geschaffener High‑Skill‑Jobs, regionale Betriebsstätten, Lohnsumme, Anzahl Lizenzen/Spin‑outs.
Operative KPIs: Time‑to‑Close, Follow‑on‑Rate, Kostenquote (Opex/Assets).
Reporting‑Rhythmus: Monatlich (operativ), Quartal (finanziell), jährlich (Wirkung + Audit).
Exit‑Regeln: Exit‑Approval durch GP; IC‑Review bei strategischen Verkäufen; Reinvestitionsregel (z. B. 50 % Netto‑Erlöse → Revolving‑Fund) vertraglich verankert; Verteilung Resterlöse gemäß LPA.
7. Vertrags‑ und Sanktionsmechanik
Kündigung: Ordentliche Kündigung nur bei schwerwiegender Nichterfüllung; Fristen und Übergangsregelungen (Wind‑down‑Plan).
Sanktionen: Gebührenreduktion, Carry‑Clawback, Ersatz des GP bei grober Pflichtverletzung.
Escrow & Treuhand: Teile der Management‑Fee oder Carry‑Auszahlungen in Treuhand bei Zielverfehlung.
Notfall‑Governance: Interims‑GP‑Mechanismus; unabhängiger Verwalter für Wind‑down/Asset‑Realisation.
8. Operative Umsetzung (Team, Prozesse, Infrastruktur)
Kernteam GP: Head of Investments, Senior Associates, Legal/Compliance Officer, CFO/Controller, Portfolio‑Manager, Business‑Development.
Outsourcing: Fund‑Administration, Back‑Office, Tax/Legal‑Advisory an spezialisierte Dienstleister möglich.
IT & Reporting: Standardisiertes Portfolio‑Management‑System; KPI‑Dashboard mit Live‑Daten; sichere Dokumentenablage.
Onboarding & Knowledge Transfer: Übergabeprotokolle, Playbooks für Deal‑Execution, regionale Partnernetzwerke.
9. Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit
Öffentliche KPIs: Jährlicher Wirkungsbericht mit aggregierten KPIs; Fallstudien zu erfolgreichen Exits.
Investor Relations: Regelmäßige LP‑Meetings, Ad‑hoc‑Kommunikation bei signifikanten Ereignissen.
Bürgerkommunikation: Zusammenfassungen für Öffentlichkeit zur Darstellung regionaler Wirkungen und Verwendung von Erlösen.
Sofort‑Maßnahmen zur Implementierung
Formuliere Ausschreibungsdokument (EoI + RFP) mit oben genannten Bewertungskriterien.
Setze ein Auswahl‑Gremium (Wirtschafts‑ und Finanzministerium + externe Experten).
Bereite Standard‑LPA‑Entwurf vor (inkl. Reinvestitions‑ und ESG‑Klauseln).
Plane DD‑Budget für externe Prüfungen (Finanz, Legal, Compliance).Investment Committee: GP + 3 LP‑Vertreter (Landesvertreter ohne Investment‑Veto).
0–6 Wochen: Finalisierung Term‑Sheet; Landtagsbeschluss; Budgetfreigabe für Anker‑Commitment.
6–12 Wochen: GP‑Ausschreibung und Auswahlprozess; rechtliche Fund‑Setup.
3–6 Monate: First Close mit Landescommitment; Start Seed‑Call; Aufbau Investment‑Team.
6–24 Monate: Portfolioaufbau, Matching‑Facility aktivieren, erste Follow‑on‑Runden.
Kontakt und Verantwortlichkeit Programmleitung: Wirtschaftsministerium Thüringen (Fund‑Sponsor) Empfohlene Partner: Landesbank, externe Rechts‑ und Steuerberatung, erfahrene GP‑Kandidaten
Governance
GP (Fund Manager): extern, erfahren; Auswahl per Ausschreibung.
Investment Committee: GP + 3 LP‑Vertreter (Landesvertreter ohne Investment‑Veto).
Investment Committee — Übersicht
Zweck
Das Investment Committee (IC) trifft strategische Entscheidungen zu Investments, überwacht Portfolio‑Risiken und stellt sicher, dass Fondsziele, regionale Vorgaben und Compliance eingehalten werden. Es ist das zentrale Gremium zwischen GP und LPs zur Steuerung der Investmentaktivitäten.
Kernprinzip
Der GP führt das Tagesgeschäft und schlägt Investments vor. Drei LP‑Vertreter ergänzen die Expertise des GP; der Landesvertreter hat Informations‑ und Konsultationsrechte, jedoch kein generelles Investitionsveto.
Zweck Das Investment Committee (IC) trifft strategische Entscheidungen zu Investments, überwacht Portfolio‑Risiken und stellt sicher, dass Fondsziele, regionale Vorgaben und Compliance eingehalten werden. Es ist das zentrale Gremium zwischen GP und LPs zur Steuerung der Investmentaktivitäten.
Kernprinzip Der GP führt das Tagesgeschäft und schlägt Investments vor. Drei LP‑Vertreter ergänzen die Expertise des GP; der Landesvertreter hat Informations‑ und Konsultationsrechte, jedoch kein generelles Investitionsveto.
Zusammensetzung und Rollen
Mitglieder
GP Vorsitzender: Leiter des IC, stellt Vorschläge vor, moderiert Diskussionen.
LP Vertreter 1: Finanzexpertise, Fokus auf Rendite und Risikomanagement.
LP Vertreter 2: Industrieexpertise, Markt‑ und Exit‑Knowhow.
LP Vertreter 3 Landesvertreter: Repräsentiert öffentliche Interessen; Informationsrechte; kein Investment‑Veto.
Stellvertreter und Beobachter
Stellvertreter für LP Vertreter sind zulässig nach schriftlicher Benennung.
Advisors oder Fachexperten können als nicht stimmberechtigte Beobachter teilnehmen.
Compliance Officer nimmt regelmäßig teil und berichtet zu Beihilfe‑ und ESG‑Fragen.
Aufgabenverteilung
GP: Sourcing, Due Diligence, Term Sheets, Verhandlungsführung, Umsetzung.
LP Vertreter: Review der Investmentvorschläge, Risikoeinschätzung, strategische Beratung.
Landesvertreter: Prüfung auf Übereinstimmung mit regionalen Zielen, Einbringung von Public Policy Gesichtspunkten; keine operative Einflussnahme.
Mitglieder
GP Vorsitzender: Leiter des IC, stellt Vorschläge vor, moderiert Diskussionen.
LP Vertreter 1: Finanzexpertise, Fokus auf Rendite und Risikomanagement.
LP Vertreter 2: Industrieexpertise, Markt‑ und Exit‑Knowhow.
LP Vertreter 3 Landesvertreter: Repräsentiert öffentliche Interessen; Informationsrechte; kein Investment‑Veto.
Stellvertreter und Beobachter
Stellvertreter für LP Vertreter sind zulässig nach schriftlicher Benennung.
Advisors oder Fachexperten können als nicht stimmberechtigte Beobachter teilnehmen.
Compliance Officer nimmt regelmäßig teil und berichtet zu Beihilfe‑ und ESG‑Fragen.
Aufgabenverteilung
GP: Sourcing, Due Diligence, Term Sheets, Verhandlungsführung, Umsetzung.
LP Vertreter: Review der Investmentvorschläge, Risikoeinschätzung, strategische Beratung.
Landesvertreter: Prüfung auf Übereinstimmung mit regionalen Zielen, Einbringung von Public Policy Gesichtspunkten; keine operative Einflussnahme.
Entscheidungsfindung und Voting
Grundprinzip
Entscheidungen werden primär durch Konsens getroffen. Wenn kein Konsens, erfolgt Abstimmung nach festgelegten Quoren und Schwellen.
Quorum und Beschlussfähigkeit
Quorum: Mindestens der GP plus zwei stimmberechtigte LP Vertreter müssen anwesend sein.
Beschlussfähigkeit: Erreicht, wenn Quorum erfüllt ist.
Stimmrechte und Schwellen
Standardinvestments (≤ 5 Mio Euro): einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Großinvestments (> 5 Mio Euro): qualifizierte Mehrheit von 75 Prozent der stimmberechtigten Stimmen.
Reservierte Entscheidungen: bestimmte Themen erfordern einstimmige Zustimmung der LP Vertreter oder besondere Mehrheiten (siehe Tabelle).
Landesvertreter Rechte
Informationsrecht: Vollständige Einsicht in DD‑Berichte, Term Sheets, Vertragsentwürfe.
Konsultationsrecht: Vor jeder Abstimmung wird die Position des Landesvertreters dokumentiert.
Kein generelles Veto: Landesvertreter kann Investitionen nicht allein blockieren; Ausnahmen nur bei Compliance/Beihilfe‑Risiken.
Grundprinzip Entscheidungen werden primär durch Konsens getroffen. Wenn kein Konsens, erfolgt Abstimmung nach festgelegten Quoren und Schwellen.
Quorum und Beschlussfähigkeit
Quorum: Mindestens der GP plus zwei stimmberechtigte LP Vertreter müssen anwesend sein.
Beschlussfähigkeit: Erreicht, wenn Quorum erfüllt ist.
Stimmrechte und Schwellen
Standardinvestments (≤ 5 Mio Euro): einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Großinvestments (> 5 Mio Euro): qualifizierte Mehrheit von 75 Prozent der stimmberechtigten Stimmen.
Reservierte Entscheidungen: bestimmte Themen erfordern einstimmige Zustimmung der LP Vertreter oder besondere Mehrheiten (siehe Tabelle).
Landesvertreter Rechte
Informationsrecht: Vollständige Einsicht in DD‑Berichte, Term Sheets, Vertragsentwürfe.
Konsultationsrecht: Vor jeder Abstimmung wird die Position des Landesvertreters dokumentiert.
Kein generelles Veto: Landesvertreter kann Investitionen nicht allein blockieren; Ausnahmen nur bei Compliance/Beihilfe‑Risiken.
Reservierte Entscheidungen und Voting Tabelle
Thema Schwelle Landesvertreter Einfluss Investition über 5 Mio Euro 75 Prozent Zustimmung Konsultationsrecht; keine Veto Änderung Investmentmandat Einstimmig LP Vertreter Landesvertreter kann Bedenken formell einbringen Exit Verkauf an strategischen Käufer Einfache Mehrheit Informationsrecht; bei Beihilfefragen Vetorecht möglich Aufnahme neuer LPs mit Sonderrechten Einstimmig LP Vertreter Zustimmung des Landes erforderlich bei Public Co‑Investment Änderung Reinvestitionsregel Revolving Fund Einstimmig LP Vertreter Landesvertreter hat Mitspracherecht
| Thema | Schwelle | Landesvertreter Einfluss |
|---|---|---|
| Investition über 5 Mio Euro | 75 Prozent Zustimmung | Konsultationsrecht; keine Veto |
| Änderung Investmentmandat | Einstimmig LP Vertreter | Landesvertreter kann Bedenken formell einbringen |
| Exit Verkauf an strategischen Käufer | Einfache Mehrheit | Informationsrecht; bei Beihilfefragen Vetorecht möglich |
| Aufnahme neuer LPs mit Sonderrechten | Einstimmig LP Vertreter | Zustimmung des Landes erforderlich bei Public Co‑Investment |
| Änderung Reinvestitionsregel Revolving Fund | Einstimmig LP Vertreter | Landesvertreter hat Mitspracherecht |
Sitzungen, Agenda und Protokollierung
Frequenz und Format
Regeltermine: Monatlich operativ; Quartalsweise strategisch; Ad hoc bei dringenden Fällen.
Dauer: Standard 2 Stunden; Großdeals 3–4 Stunden mit Pre‑Read Material.
Agenda Struktur
Eröffnung und Quorum Check
Genehmigung Protokoll letzte Sitzung
Portfolio Status und KPIs
Neue Investmentvorschläge mit Executive Summary
Deep Dive Due Diligence Findings
Abstimmungen und Beschlüsse
Compliance und ESG Update
Sonstiges und Aktionspunkte
Pre‑Read und Unterlagen
GP liefert Pre‑Read mindestens 5 Arbeitstage vor Sitzung: Executive Summary, Financials, Term Sheet, DD‑Highlights, Risikoanalyse, Exit‑Plan.
Compliance Officer liefert Beihilfe‑ und ESG‑Assessment.
Protokollierung
Verantwortlich: GP oder beauftragter Sekretär.
Inhalt: Teilnehmerliste, Abstimmungsergebnisse, Begründungen, Aktionspunkte, Fristen.
Verteilung: Innerhalb 3 Arbeitstage an alle Mitglieder; vertrauliche Anhänge nur an LPs.
Frequenz und Format
Regeltermine: Monatlich operativ; Quartalsweise strategisch; Ad hoc bei dringenden Fällen.
Dauer: Standard 2 Stunden; Großdeals 3–4 Stunden mit Pre‑Read Material.
Agenda Struktur
Eröffnung und Quorum Check
Genehmigung Protokoll letzte Sitzung
Portfolio Status und KPIs
Neue Investmentvorschläge mit Executive Summary
Deep Dive Due Diligence Findings
Abstimmungen und Beschlüsse
Compliance und ESG Update
Sonstiges und Aktionspunkte
Pre‑Read und Unterlagen
GP liefert Pre‑Read mindestens 5 Arbeitstage vor Sitzung: Executive Summary, Financials, Term Sheet, DD‑Highlights, Risikoanalyse, Exit‑Plan.
Compliance Officer liefert Beihilfe‑ und ESG‑Assessment.
Protokollierung
Verantwortlich: GP oder beauftragter Sekretär.
Inhalt: Teilnehmerliste, Abstimmungsergebnisse, Begründungen, Aktionspunkte, Fristen.
Verteilung: Innerhalb 3 Arbeitstage an alle Mitglieder; vertrauliche Anhänge nur an LPs.
Konfliktmanagement, Compliance und Eskalation
Interessenkonflikte
Offenlegungspflicht: Jedes Mitglied meldet potenzielle Konflikte vor Diskussion.
Recusal: Betroffene Mitglieder treten bei Abstimmungen zu dem betreffenden Deal zurück.
Dokumentation: Recusal und Gründe werden im Protokoll festgehalten.
Beihilfe und regulatorische Risiken
Pflicht: Vor jeder finalen Abstimmung prüft Compliance Officer EU Beihilfe‑Relevanz.
Eskalation: Bei Beihilfeverdacht wird Entscheidung ausgesetzt und externe Rechtsprüfung eingeholt.
Notfallmechanismus
Interimsentscheidung: Bei dringenden Fällen kann GP mit Zustimmung von mindestens zwei LP Vertretern vorläufig handeln; endgültige Genehmigung im nächsten IC erforderlich.
Entfernung GP: Bei grober Pflichtverletzung kann LP Mehrheit den GP ersetzen; Verfahren und Übergangsregeln im LPA geregelt.
Interessenkonflikte
Offenlegungspflicht: Jedes Mitglied meldet potenzielle Konflikte vor Diskussion.
Recusal: Betroffene Mitglieder treten bei Abstimmungen zu dem betreffenden Deal zurück.
Dokumentation: Recusal und Gründe werden im Protokoll festgehalten.
Beihilfe und regulatorische Risiken
Pflicht: Vor jeder finalen Abstimmung prüft Compliance Officer EU Beihilfe‑Relevanz.
Eskalation: Bei Beihilfeverdacht wird Entscheidung ausgesetzt und externe Rechtsprüfung eingeholt.
Notfallmechanismus
Interimsentscheidung: Bei dringenden Fällen kann GP mit Zustimmung von mindestens zwei LP Vertretern vorläufig handeln; endgültige Genehmigung im nächsten IC erforderlich.
Entfernung GP: Bei grober Pflichtverletzung kann LP Mehrheit den GP ersetzen; Verfahren und Übergangsregeln im LPA geregelt.
KPIs, Reporting und Performancebedingungen
Finanz KPIs
IRR, TVPI, DPI, Anzahl Exits, Exit Erlöse.
Regional KPIs
Anzahl geschaffener Arbeitsplätze in Thüringen, Anzahl regionaler Betriebsstätten, Lizenzen/Spinouts, privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro.
Operative KPIs
Time to Close, Follow‑on Rate, Kostenquote, Anzahl Recusals.
Performancegebundene Anreize
Teil des Carry ist an Erreichen von Regional KPIs gekoppelt.
Management Fee Reduktion oder Carry Clawback bei Zielverfehlung über definierte Perioden.
Finanz KPIs
IRR, TVPI, DPI, Anzahl Exits, Exit Erlöse.
Regional KPIs
Anzahl geschaffener Arbeitsplätze in Thüringen, Anzahl regionaler Betriebsstätten, Lizenzen/Spinouts, privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro.
Operative KPIs
Time to Close, Follow‑on Rate, Kostenquote, Anzahl Recusals.
Performancegebundene Anreize
Teil des Carry ist an Erreichen von Regional KPIs gekoppelt.
Management Fee Reduktion oder Carry Clawback bei Zielverfehlung über definierte Perioden.
Musterklauseln für Investment Committee Charter
Charter Klausel Zusammensetzung
Das Investment Committee besteht aus dem GP Vorsitzenden und drei stimmberechtigten LP Vertretern. Der Landesvertreter nimmt als stimmberechtigtes Mitglied teil, besitzt jedoch kein generelles Veto gegen Investitionsentscheidungen. Stellvertreter sind zulässig nach schriftlicher Benennung.
Charter Klausel Voting
Entscheidungen über Investments bis zu einem Betrag von 5 Mio Euro bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Entscheidungen über Investments über 5 Mio Euro bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von 75 Prozent der stimmberechtigten Stimmen.
Charter Klausel Konfliktmanagement
Jedes Mitglied hat potenzielle Interessenkonflikte unverzüglich offenzulegen. Bei einem direkten Interessenkonflikt ist das betroffene Mitglied von der Diskussion und Abstimmung ausgeschlossen. Die Offenlegung und der Ausschluss sind im Sitzungsprotokoll zu dokumentieren.
Charter Klausel Eskalation
Bei Verdacht auf Beihilfe oder schwerwiegende Compliance Risiken wird die Entscheidung ausgesetzt und eine externe Rechtsprüfung innerhalb 10 Arbeitstage veranlasst. Vorläufige Maßnahmen durch den GP sind nur mit Zustimmung von mindestens zwei LP Vertretern zulässig.
Lieferbares Paket
Investment Committee Charter Entwurf (6 Seiten) mit Klauseln für Zusammensetzung, Voting, Reserved Matters, Konfliktregeln, Eskalation, Protokollvorlage.
Agenda Template und Pre‑Read Checkliste.
Voting Matrix als Excel taugliche Tabelle.
Reporting: Quartalsweise Performance; jährliche unabhängige Prüfung.
Charter Klausel Zusammensetzung
Das Investment Committee besteht aus dem GP Vorsitzenden und drei stimmberechtigten LP Vertretern. Der Landesvertreter nimmt als stimmberechtigtes Mitglied teil, besitzt jedoch kein generelles Veto gegen Investitionsentscheidungen. Stellvertreter sind zulässig nach schriftlicher Benennung.
Charter Klausel Voting
Entscheidungen über Investments bis zu einem Betrag von 5 Mio Euro bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Entscheidungen über Investments über 5 Mio Euro bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von 75 Prozent der stimmberechtigten Stimmen.
Charter Klausel Konfliktmanagement
Jedes Mitglied hat potenzielle Interessenkonflikte unverzüglich offenzulegen. Bei einem direkten Interessenkonflikt ist das betroffene Mitglied von der Diskussion und Abstimmung ausgeschlossen. Die Offenlegung und der Ausschluss sind im Sitzungsprotokoll zu dokumentieren.
Charter Klausel Eskalation
Bei Verdacht auf Beihilfe oder schwerwiegende Compliance Risiken wird die Entscheidung ausgesetzt und eine externe Rechtsprüfung innerhalb 10 Arbeitstage veranlasst. Vorläufige Maßnahmen durch den GP sind nur mit Zustimmung von mindestens zwei LP Vertretern zulässig.
Lieferbares Paket
Investment Committee Charter Entwurf (6 Seiten) mit Klauseln für Zusammensetzung, Voting, Reserved Matters, Konfliktregeln, Eskalation, Protokollvorlage.
Agenda Template und Pre‑Read Checkliste.
Voting Matrix als Excel taugliche Tabelle.
Reporting: Quartalsweise Performance; jährliche unabhängige Prüfung.
Reporting und Prüfungsrahmen für den Landes‑VC Thüringen
Ziel
Sicherstellen von Transparenz, Rechenschaftspflicht und Performance‑Steuerung durch ein standardisiertes Quartals‑Reporting und eine jährliche, unabhängige Prüfung, die sowohl finanzielle als auch wirkungsbezogene Aspekte abdeckt.
Sicherstellen von Transparenz, Rechenschaftspflicht und Performance‑Steuerung durch ein standardisiertes Quartals‑Reporting und eine jährliche, unabhängige Prüfung, die sowohl finanzielle als auch wirkungsbezogene Aspekte abdeckt.
1. Quartalsweise Performance‑Reports (Rhythmus und Empfänger)
Frequenz: Quartalsweise (innerhalb 30 Kalendertage nach Quartalsende).
Empfänger: LPs (inkl. Landesvertreter), Programmleitung Wirtschaftsministerium, Landesholding, Beirat, Oversight‑Panel.
Veröffentlichung: Aggregierte, nicht‑vertrauliche Zusammenfassung öffentlich (Web), detaillierte Reports vertraulich an LPs.
Verantwortlich: GP (Fund Manager) erstellt; Compliance Officer prüft; Programmleitung empfängt.
Frequenz: Quartalsweise (innerhalb 30 Kalendertage nach Quartalsende).
Empfänger: LPs (inkl. Landesvertreter), Programmleitung Wirtschaftsministerium, Landesholding, Beirat, Oversight‑Panel.
Veröffentlichung: Aggregierte, nicht‑vertrauliche Zusammenfassung öffentlich (Web), detaillierte Reports vertraulich an LPs.
Verantwortlich: GP (Fund Manager) erstellt; Compliance Officer prüft; Programmleitung empfängt.
2. Inhalt des Quartalsreports (Pflichtbestandteile)
Executive Summary (1 Seite)
Kurzfassung: Portfolio‑Highlights, signifikante Ereignisse, Abweichungen gegenüber Plan, Aktionspunkte.
Finanz‑Übersicht
Commitments & Calls: Gesamtcommitments, Calls dieses Quartal, verbleibende Commitments.
NAV / Valuation: Aktueller NAV; Bewertungsänderungen mit Begründung.
Cashflow: Einzahlungen, Auszahlungen, Management‑Fees, Rückflüsse.
Kosten: Fund‑Opex, Due‑Diligence‑Kosten, Transaktionskosten.
Portfolio‑Performance
Investments: Neue Investments (Name, Branche, Ticket, Datum, Beteiligungsquote).
Follow‑ons: Follow‑on‑Runden, Reservenverwendung.
Exits / Realisations: Exit‑Typ, Erlös, Netto‑Rückfluss, Reinvestitionsanteil.
Key Financials (Top 10 Beteiligungen): Umsatz, EBITDA (sofern verfügbar), Cash‑Runway.
Risikobericht
Top‑Risiken (Markt, Technologie, Liquidität, Compliance) mit Status und Maßnahmen.
Beihilfe‑/Regulatory‑Risiken: Screening‑Ergebnisse.
Impact & Regional‑KPIs
Arbeitsplätze (neu geschaffen, in Thüringen ansässig), regionale Betriebsstätten, Lohnsumme.
Innovation: Patente, Lizenzen, Spin‑outs.
Hebelwirkung: Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro.
Nachhaltigkeit/ESG: ESG‑Scoring, Vorfälle, Abhilfemaßnahmen.
Operational Metrics
Time‑to‑Close, Deal‑Pipeline, Belegungsrate Inkubatoren (falls relevant), IP‑Lizenzverträge.
Compliance & Governance
Interessenkonflikte offengelegt; Recusals; Rechtsstreitigkeiten; Whistleblower‑Fälle.
Anhang / Datenblätter
Term‑Sheets, Bewertungsannahmen, Cap‑Tables, detaillierte Cashflow‑Tabellen.
Executive Summary (1 Seite)
Kurzfassung: Portfolio‑Highlights, signifikante Ereignisse, Abweichungen gegenüber Plan, Aktionspunkte.
Finanz‑Übersicht
Commitments & Calls: Gesamtcommitments, Calls dieses Quartal, verbleibende Commitments.
NAV / Valuation: Aktueller NAV; Bewertungsänderungen mit Begründung.
Cashflow: Einzahlungen, Auszahlungen, Management‑Fees, Rückflüsse.
Kosten: Fund‑Opex, Due‑Diligence‑Kosten, Transaktionskosten.
Portfolio‑Performance
Investments: Neue Investments (Name, Branche, Ticket, Datum, Beteiligungsquote).
Follow‑ons: Follow‑on‑Runden, Reservenverwendung.
Exits / Realisations: Exit‑Typ, Erlös, Netto‑Rückfluss, Reinvestitionsanteil.
Key Financials (Top 10 Beteiligungen): Umsatz, EBITDA (sofern verfügbar), Cash‑Runway.
Risikobericht
Top‑Risiken (Markt, Technologie, Liquidität, Compliance) mit Status und Maßnahmen.
Beihilfe‑/Regulatory‑Risiken: Screening‑Ergebnisse.
Impact & Regional‑KPIs
Arbeitsplätze (neu geschaffen, in Thüringen ansässig), regionale Betriebsstätten, Lohnsumme.
Innovation: Patente, Lizenzen, Spin‑outs.
Hebelwirkung: Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro.
Nachhaltigkeit/ESG: ESG‑Scoring, Vorfälle, Abhilfemaßnahmen.
Operational Metrics
Time‑to‑Close, Deal‑Pipeline, Belegungsrate Inkubatoren (falls relevant), IP‑Lizenzverträge.
Compliance & Governance
Interessenkonflikte offengelegt; Recusals; Rechtsstreitigkeiten; Whistleblower‑Fälle.
Anhang / Datenblätter
Term‑Sheets, Bewertungsannahmen, Cap‑Tables, detaillierte Cashflow‑Tabellen.
3. Format, Datenqualität und Tools
Format: Standardisiertes Template (PDF + Excel‑Anhang mit Rohdaten).
Datenquellen: Fund‑Accounting System, Portfolio‑Company Reports, Bank‑Statements, IP‑Registry, HR‑Daten der Portfoliounternehmen (aggregiert).
Validierung: GP führt Daten‑Reconciliations; Compliance Officer prüft Plausibilität; externe Fund‑Administrator bestätigt Cash‑Flows.
Dashboard: Live KPI‑Dashboard (intern) mit Drill‑downs; öffentliche Dashboard‑Ansicht mit aggregierten KPIs.
Format: Standardisiertes Template (PDF + Excel‑Anhang mit Rohdaten).
Datenquellen: Fund‑Accounting System, Portfolio‑Company Reports, Bank‑Statements, IP‑Registry, HR‑Daten der Portfoliounternehmen (aggregiert).
Validierung: GP führt Daten‑Reconciliations; Compliance Officer prüft Plausibilität; externe Fund‑Administrator bestätigt Cash‑Flows.
Dashboard: Live KPI‑Dashboard (intern) mit Drill‑downs; öffentliche Dashboard‑Ansicht mit aggregierten KPIs.
4. Governance der Berichterstattung
Freigabeprozess: GP → Compliance Officer → LP‑Reporting (Programmleitung) → Veröffentlichung (öffentlicher Teil).
SLA: Quartalsreport innerhalb 30 Tage; Korrektur/Update innerhalb 10 Tage nach Entdeckung wesentlicher Fehler.
Archivierung: Alle Reports 10 Jahre revisionssicher aufbewahren.
Freigabeprozess: GP → Compliance Officer → LP‑Reporting (Programmleitung) → Veröffentlichung (öffentlicher Teil).
SLA: Quartalsreport innerhalb 30 Tage; Korrektur/Update innerhalb 10 Tage nach Entdeckung wesentlicher Fehler.
Archivierung: Alle Reports 10 Jahre revisionssicher aufbewahren.
5. Jährliche unabhängige Prüfung (Scope & Ablauf)
Ziel: Unabhängige Verifikation von Finanzdaten, Governance‑Compliance, Einhaltung Reinvestitionsregeln und Wirkungsberichten.
Ziel: Unabhängige Verifikation von Finanzdaten, Governance‑Compliance, Einhaltung Reinvestitionsregeln und Wirkungsberichten.
A. Prüfungsumfang (mindestens)
Finanzprüfung: Verifikation von Cash‑Flows, NAV‑Bewertungen, Management‑Fees, Kostenallokation.
Compliance‑Audit: Einhaltung LPA‑Klauseln, Beihilfe‑Regelungen, ESG‑Policy, Interessenkonflikt‑Management.
Wirkungsprüfung: Plausibilitätsprüfung regionaler KPIs (Arbeitsplätze, Investitionshebel, IP‑Metriken).
Kontrollprüfung: IT‑Zugriffsrechte, Datenintegrität, Reporting‑Prozesse.
Finanzprüfung: Verifikation von Cash‑Flows, NAV‑Bewertungen, Management‑Fees, Kostenallokation.
Compliance‑Audit: Einhaltung LPA‑Klauseln, Beihilfe‑Regelungen, ESG‑Policy, Interessenkonflikt‑Management.
Wirkungsprüfung: Plausibilitätsprüfung regionaler KPIs (Arbeitsplätze, Investitionshebel, IP‑Metriken).
Kontrollprüfung: IT‑Zugriffsrechte, Datenintegrität, Reporting‑Prozesse.
B. Auditorenauswahl
Ausschreibung: Offenes Verfahren; Auswahl unabhängiger Wirtschaftsprüfer mit VC‑/PE‑Erfahrung.
Unabhängigkeit: Keine Beratungs‑ oder sonstige Geschäftsbeziehung mit GP/Portfoliounternehmen im Prüfungszeitraum.
Vertrag: Prüfungsmandat 12 Monate; Berichtspflichten an LPs und Programmleitung.
Ausschreibung: Offenes Verfahren; Auswahl unabhängiger Wirtschaftsprüfer mit VC‑/PE‑Erfahrung.
Unabhängigkeit: Keine Beratungs‑ oder sonstige Geschäftsbeziehung mit GP/Portfoliounternehmen im Prüfungszeitraum.
Vertrag: Prüfungsmandat 12 Monate; Berichtspflichten an LPs und Programmleitung.
C. Prüfungszeitplan (jährlich)
Q1 (Vorjahr + Q4): Prüfungsplanung, Scope‑Agreement.
Q2–Q3: Feldarbeit: Dokumentenprüfung, Stichproben, Interviews (GP, Compliance, Fund‑Admin, 3–5 Portfoliounternehmen).
Q4: Abschlussprüfung, Draft‑Report an GP zur Stellungnahme.
Ende Q4 / Anfang Q1 (Folgejahr): Finaler Prüfungsbericht, Management‑Letter, Präsentation vor Oversight‑Panel.
Q1 (Vorjahr + Q4): Prüfungsplanung, Scope‑Agreement.
Q2–Q3: Feldarbeit: Dokumentenprüfung, Stichproben, Interviews (GP, Compliance, Fund‑Admin, 3–5 Portfoliounternehmen).
Q4: Abschlussprüfung, Draft‑Report an GP zur Stellungnahme.
Ende Q4 / Anfang Q1 (Folgejahr): Finaler Prüfungsbericht, Management‑Letter, Präsentation vor Oversight‑Panel.
D. Prüfungsberichte und Follow‑up
Deliverables: Prüfungsbericht (Executive Summary + detaillierte Findings), Management‑Letter mit Empfehlungen, Action Plan mit Fristen.
Veröffentlichung: Aggregierte Executive Summary öffentlich; vollständiger Prüfungsbericht vertraulich an LPs und Programmleitung.
Remediation: GP erstellt Remediation‑Plan; Auditor prüft Umsetzung im Folgejahr; Oversight‑Panel überwacht.
Deliverables: Prüfungsbericht (Executive Summary + detaillierte Findings), Management‑Letter mit Empfehlungen, Action Plan mit Fristen.
Veröffentlichung: Aggregierte Executive Summary öffentlich; vollständiger Prüfungsbericht vertraulich an LPs und Programmleitung.
Remediation: GP erstellt Remediation‑Plan; Auditor prüft Umsetzung im Folgejahr; Oversight‑Panel überwacht.
6. KPIs & Messgrößen (empfohlen für Reporting und Prüfung)
Finanziell: NAV, TVPI, DPI, IRR (Fund), Exit‑Erlöse p.a., Management‑Fees, Opex.
Wirtschaftlich/Regional: Anzahl neuer Arbeitsplätze in Thüringen; Lohnsumme; Anzahl regionaler Betriebsstätten; privates Kapital mobilisiert per Landes‑Euro.
Innovation: Anzahl Patente, Lizenzen, Spin‑outs, Anzahl geförderter Start‑ups.
Operativ: Time‑to‑Close, Follow‑on‑Rate, Belegungsrate Inkubatoren, Anzahl Due‑Diligence‑Vorgänge.
ESG/Compliance: ESG‑Score Portfolio, Anzahl Compliance‑Vorfälle, Beihilfe‑Fälle.
Finanziell: NAV, TVPI, DPI, IRR (Fund), Exit‑Erlöse p.a., Management‑Fees, Opex.
Wirtschaftlich/Regional: Anzahl neuer Arbeitsplätze in Thüringen; Lohnsumme; Anzahl regionaler Betriebsstätten; privates Kapital mobilisiert per Landes‑Euro.
Innovation: Anzahl Patente, Lizenzen, Spin‑outs, Anzahl geförderter Start‑ups.
Operativ: Time‑to‑Close, Follow‑on‑Rate, Belegungsrate Inkubatoren, Anzahl Due‑Diligence‑Vorgänge.
ESG/Compliance: ESG‑Score Portfolio, Anzahl Compliance‑Vorfälle, Beihilfe‑Fälle.
7. Sanktionen, Eskalation und Transparenz
Sanktionen: Bei schwerwiegenden Prüfungsbefunden: Reduktion Management‑Fee, Carry‑Clawback‑Mechanismen, Vertragsstrafen, Ersatz des GP (gem. LPA).
Eskalation: Findings mit finanzieller Relevanz > Schwellenwert werden sofort an Oversight‑Panel und Landesfinanzministerium gemeldet.
Transparenz: Jährliche öffentliche Wirkungszusammenfassung; vertrauliche Details nur für LPs.
Sanktionen: Bei schwerwiegenden Prüfungsbefunden: Reduktion Management‑Fee, Carry‑Clawback‑Mechanismen, Vertragsstrafen, Ersatz des GP (gem. LPA).
Eskalation: Findings mit finanzieller Relevanz > Schwellenwert werden sofort an Oversight‑Panel und Landesfinanzministerium gemeldet.
Transparenz: Jährliche öffentliche Wirkungszusammenfassung; vertrauliche Details nur für LPs.
8. Praktische Implementierungsschritte (0–6 Monate)
Standard‑Reporting‑Template finalisieren (Quartal + Jahresaudit‑Anforderungen).
Fund‑Admin & IT: Implementierung Fund‑Accounting‑System und KPI‑Dashboard.
Auditorenausschreibung starten; Prüfungs‑Scope definieren.
Kommunikationsplan: Veröffentlichungspolitik, LP‑Briefings, Stakeholder‑Meetings.
Trainings: GP‑Team auf Reporting‑Standards, Datenqualität und Compliance schulen.
Standard‑Reporting‑Template finalisieren (Quartal + Jahresaudit‑Anforderungen).
Fund‑Admin & IT: Implementierung Fund‑Accounting‑System und KPI‑Dashboard.
Auditorenausschreibung starten; Prüfungs‑Scope definieren.
Kommunikationsplan: Veröffentlichungspolitik, LP‑Briefings, Stakeholder‑Meetings.
Trainings: GP‑Team auf Reporting‑Standards, Datenqualität und Compliance schulen.
9. Kurze Checkliste für den ersten Quartals‑Report
Executive Summary fertiggestellt.
Finanzdaten (Cash, NAV, Calls) reconciled und signiert.
Portfolio‑Updates (neue Deals, Follow‑ons, Exits) dokumentiert.
Compliance‑Check (Beihilfe/ESG) durchgeführt.
Pre‑Read an LPs versandt; Dashboard aktualisiert.
Gebühren & Carry
Management‑Fee: 1,8–2,0 % p.a. während Investitionsphase; danach 1,5 %.
Executive Summary fertiggestellt.
Finanzdaten (Cash, NAV, Calls) reconciled und signiert.
Portfolio‑Updates (neue Deals, Follow‑ons, Exits) dokumentiert.
Compliance‑Check (Beihilfe/ESG) durchgeführt.
Pre‑Read an LPs versandt; Dashboard aktualisiert.
Gebühren & Carry
Management‑Fee: 1,8–2,0 % p.a. während Investitionsphase; danach 1,5 %.
Gebühren und Carry — detaillierte Ausgestaltung
Grundstruktur
Management‑Fee
Satz während Investitionsphase: 1,8–2,0 % p.a. auf Commitments.
Satz nach Investitionsphase: 1,5 % p.a. auf NAV oder verbleibende Commitments (vereinbarte Methode).
Zahlungsrhythmus: Quartalsweise im Voraus.
Gebührenbasis: Standardoptionen sind Commitment‑Basis während Investitionsperiode und NAV‑/Invested‑Basis danach; klare Definition im LPA erforderlich.
Carry
Carry‑Satz: 18–20 % der Gewinne nach Hurdle.
Hurdle Rate: 6 % IRR bevorzugt für LPs.
Catch‑up: Standard Catch‑up (100 % GP bis Carry‑Split erreicht) oder gestaffelte Catch‑up; genaue Mechanik vertraglich regeln.
Clawback: Vollständiger Clawback‑Mechanismus über Fondslaufzeit plus Post‑Wind‑Down‑Periode.
Management‑Fee
Satz während Investitionsphase: 1,8–2,0 % p.a. auf Commitments.
Satz nach Investitionsphase: 1,5 % p.a. auf NAV oder verbleibende Commitments (vereinbarte Methode).
Zahlungsrhythmus: Quartalsweise im Voraus.
Gebührenbasis: Standardoptionen sind Commitment‑Basis während Investitionsperiode und NAV‑/Invested‑Basis danach; klare Definition im LPA erforderlich.
Carry
Carry‑Satz: 18–20 % der Gewinne nach Hurdle.
Hurdle Rate: 6 % IRR bevorzugt für LPs.
Catch‑up: Standard Catch‑up (100 % GP bis Carry‑Split erreicht) oder gestaffelte Catch‑up; genaue Mechanik vertraglich regeln.
Clawback: Vollständiger Clawback‑Mechanismus über Fondslaufzeit plus Post‑Wind‑Down‑Periode.
Detaillierte Mechanik und Optionen
Management Fee Details
Commitment vs Invested Basis:
Commitment‑Basis während Investitionsphase sichert GP stabile Finanzierung für Teamaufbau.
Nach Investitionsphase empfiehlt sich Umstellung auf NAV‑Basis (oder Invested Capital) um Fee‑Overcompensation bei geringer Aktivität zu vermeiden.
Fee‑Offset / Fee‑Waiver: Management‑Fee kann gegen Management‑Services oder Co‑Investment angerechnet werden; bei großen Fonds üblich, um LP‑Interessen zu schützen.
Fee auf Uncalled Capital: Optional reduzierte Gebühr (z. B. 0,5–1,0 %) auf nicht abgerufene Commitments in späteren Jahren.
Fee während Verlängerung: Bei Verlängerungsjahren (Extensions) wird Management‑Fee typischerweise auf NAV oder Remaining Assets berechnet; klare Regelung im LPA.
Transparenz: Detaillierte Aufschlüsselung der Kostenarten (Personal, Due‑Diligence, Reisekosten, Fund Admin) im Quartalsreport.
Commitment vs Invested Basis:
Commitment‑Basis während Investitionsphase sichert GP stabile Finanzierung für Teamaufbau.
Nach Investitionsphase empfiehlt sich Umstellung auf NAV‑Basis (oder Invested Capital) um Fee‑Overcompensation bei geringer Aktivität zu vermeiden.
Fee‑Offset / Fee‑Waiver: Management‑Fee kann gegen Management‑Services oder Co‑Investment angerechnet werden; bei großen Fonds üblich, um LP‑Interessen zu schützen.
Fee auf Uncalled Capital: Optional reduzierte Gebühr (z. B. 0,5–1,0 %) auf nicht abgerufene Commitments in späteren Jahren.
Fee während Verlängerung: Bei Verlängerungsjahren (Extensions) wird Management‑Fee typischerweise auf NAV oder Remaining Assets berechnet; klare Regelung im LPA.
Transparenz: Detaillierte Aufschlüsselung der Kostenarten (Personal, Due‑Diligence, Reisekosten, Fund Admin) im Quartalsreport.
Carry Waterfall und Verteilungslogik
1. Return of Capital: LPs erhalten zuerst ihr eingesetztes Kapital zurück.
2. Hurdle: LPs erhalten kumulativ 6 % IRR auf eingezahltes Kapital.
3. Catch‑up: GP erhält nach Hurdle eine Catch‑up‑Phase, bis vereinbarter Carry‑Split erreicht ist (z. B. GP erhält 100 % der nächsten Ausschüttungen bis 18–20 % Gesamtcarry erreicht).
4. Carried Interest Split: Danach Verteilung gemäß Carry‑Satz (z. B. 80/20 LP/GP).
5. Clawback: Bei späteren Verlusten oder Fehlallokationen wird zu viel gezahlter Carry zurückgefordert; Mechanismus mit Escrow oder Rückstellungsregel empfohlen.
1. Return of Capital: LPs erhalten zuerst ihr eingesetztes Kapital zurück.
2. Hurdle: LPs erhalten kumulativ 6 % IRR auf eingezahltes Kapital.
3. Catch‑up: GP erhält nach Hurdle eine Catch‑up‑Phase, bis vereinbarter Carry‑Split erreicht ist (z. B. GP erhält 100 % der nächsten Ausschüttungen bis 18–20 % Gesamtcarry erreicht).
4. Carried Interest Split: Danach Verteilung gemäß Carry‑Satz (z. B. 80/20 LP/GP).
5. Clawback: Bei späteren Verlusten oder Fehlallokationen wird zu viel gezahlter Carry zurückgefordert; Mechanismus mit Escrow oder Rückstellungsregel empfohlen.
Performance‑Kopplung und Impact‑Klauseln
Carry‑Tranche für Impact‑KPIs: Bis zu 10–20 % des Carry kann an Erreichen regionaler Impact‑KPIs gebunden werden (z. B. Anzahl Jobs in Thüringen, regionale Betriebsstätten, Reinvestitionsquote).
Performance‑Hurdles: Zusätzliche Hurdles für überdurchschnittliche Performance (z. B. zusätzlicher Carry‑Kick bei IRR > 20 %).
Carry‑Tranche für Impact‑KPIs: Bis zu 10–20 % des Carry kann an Erreichen regionaler Impact‑KPIs gebunden werden (z. B. Anzahl Jobs in Thüringen, regionale Betriebsstätten, Reinvestitionsquote).
Performance‑Hurdles: Zusätzliche Hurdles für überdurchschnittliche Performance (z. B. zusätzlicher Carry‑Kick bei IRR > 20 %).
Beispielrechnung für einen 200 Mio. € Fonds
Parameter Wert Fund Size 200 Mio. € Management Fee Investitionsphase 2,0 % p.a. Management Fee danach 1,5 % p.a. Carry 20 % Hurdle 6 % IRR Follow‑on Reserve 35 % des Fonds
Jährliche Management‑Fee Beispiel
Während Investitionsphase (2,0 %): 200 Mio. € × 2,0 % = 4,0 Mio. € p.a.
Nach Investitionsphase (1,5 % auf NAV angenommen 120 Mio. €): 120 Mio. € × 1,5 % = 1,8 Mio. € p.a.
Carry‑Beispiel (vereinfachte Darstellung)
Angenommen Total Value to Paid In (TVPI) am Ende = 2,0x → Gesamtverteilung vor Carry = 400 Mio. € Rückfluss.
Rückfluss nach Return of Capital (200 Mio.) = 200 Mio. €. Hurdle‑Zahlung an LPs (6 % kumuliert) wird zuerst bedient; danach Catch‑up und Carry‑Split. Konkrete Zahlen abhängig von Cashflow‑Timing.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Fund Size | 200 Mio. € |
| Management Fee Investitionsphase | 2,0 % p.a. |
| Management Fee danach | 1,5 % p.a. |
| Carry | 20 % |
| Hurdle | 6 % IRR |
| Follow‑on Reserve | 35 % des Fonds |
Jährliche Management‑Fee Beispiel
Während Investitionsphase (2,0 %): 200 Mio. € × 2,0 % = 4,0 Mio. € p.a.
Nach Investitionsphase (1,5 % auf NAV angenommen 120 Mio. €): 120 Mio. € × 1,5 % = 1,8 Mio. € p.a.
Carry‑Beispiel (vereinfachte Darstellung)
Angenommen Total Value to Paid In (TVPI) am Ende = 2,0x → Gesamtverteilung vor Carry = 400 Mio. € Rückfluss.
Rückfluss nach Return of Capital (200 Mio.) = 200 Mio. €. Hurdle‑Zahlung an LPs (6 % kumuliert) wird zuerst bedient; danach Catch‑up und Carry‑Split. Konkrete Zahlen abhängig von Cashflow‑Timing.
Steuerliche und regulatorische Aspekte
Steuerliche Behandlung Carry: Carried Interest steuerlich prüfen (Einkommensteuer vs Kapitalertrag) und LPA‑Klauseln entsprechend gestalten.
Beihilferecht: Staatliche Landescommitments müssen EU‑Beihilfe‑Konformität wahren; Fee‑ und Carry‑Struktur darf nicht als verdeckte Subvention wirken.
Reportingpflichten: Management‑Fees und Carry‑Auszahlungen im Quartals‑ und Jahresreport offenlegen.
Steuerliche Behandlung Carry: Carried Interest steuerlich prüfen (Einkommensteuer vs Kapitalertrag) und LPA‑Klauseln entsprechend gestalten.
Beihilferecht: Staatliche Landescommitments müssen EU‑Beihilfe‑Konformität wahren; Fee‑ und Carry‑Struktur darf nicht als verdeckte Subvention wirken.
Reportingpflichten: Management‑Fees und Carry‑Auszahlungen im Quartals‑ und Jahresreport offenlegen.
Verhandlungs‑ und Schutzpunkte für das Land als Anker‑LP
Fee‑Cap: Deckelung der Management‑Fee in absoluten Zahlen für erste Jahre möglich.
Performance‑Clawback: Strikte Clawback‑Mechanik und Escrow‑Reserve für Carry‑Auszahlungen.
Impact‑Klausel: Teil des Carry an regionale KPIs koppeln.
Transparency Rights: Recht auf detaillierte Kostenaufschlüsselung, Audit‑Rechte, Einsichtsrechte in GP‑Verträge.
Removal Rights: Klares Verfahren zur Abberufung des GP bei grober Pflichtverletzung.
Fee‑Cap: Deckelung der Management‑Fee in absoluten Zahlen für erste Jahre möglich.
Performance‑Clawback: Strikte Clawback‑Mechanik und Escrow‑Reserve für Carry‑Auszahlungen.
Impact‑Klausel: Teil des Carry an regionale KPIs koppeln.
Transparency Rights: Recht auf detaillierte Kostenaufschlüsselung, Audit‑Rechte, Einsichtsrechte in GP‑Verträge.
Removal Rights: Klares Verfahren zur Abberufung des GP bei grober Pflichtverletzung.
Operationalisierung und Vertragsklauseln, die ins LPA gehören
Definitionen: Investitionsphase, Management‑Fee‑Basis, NAV‑Berechnung, Hurdle‑Berechnungsmethode, Catch‑up‑Mechanik.
Timing: Zahlungszeitpunkte, Berechnungsstichtage, Reportingfristen.
Escrow/Reserve: Prozentsatz der Carry‑Auszahlungen, der bis zur finalen Prüfung einbehalten wird.
Clawback‑Mechanismus: Berechnungsformel, Fristen, Durchsetzungsmechanismus.
Fee‑Offset: Regeln für Anrechnung von Gebühren gegen Co‑Investments oder andere Leistungen.
Definitionen: Investitionsphase, Management‑Fee‑Basis, NAV‑Berechnung, Hurdle‑Berechnungsmethode, Catch‑up‑Mechanik.
Timing: Zahlungszeitpunkte, Berechnungsstichtage, Reportingfristen.
Escrow/Reserve: Prozentsatz der Carry‑Auszahlungen, der bis zur finalen Prüfung einbehalten wird.
Clawback‑Mechanismus: Berechnungsformel, Fristen, Durchsetzungsmechanismus.
Fee‑Offset: Regeln für Anrechnung von Gebühren gegen Co‑Investments oder andere Leistungen.
Empfehlungen zur Finalisierung
Empfohlene Management‑Fee: 1,8 % p.a. als fairer Kompromiss; 2,0 % nur bei starkem Track‑Record des GP.
Empfohlener Carry: 18 % mit 6 % Hurdle für konservative öffentliche LPs; 20 % bei stärkerer Markt‑Ausrichtung.
Impact‑Kopplung: 10 % des Carry an regionale KPIs binden, um öffentliche Ziele zu sichern.
Governance: Escrow‑Reserve für Carry (z. B. 10–20 % der Carry‑Auszahlungen) bis unabhängige Jahresprüfung vorliegt.
Carry: 18–20 % nach Hurdle‑Rate 6 % IRR.
Empfohlene Management‑Fee: 1,8 % p.a. als fairer Kompromiss; 2,0 % nur bei starkem Track‑Record des GP.
Empfohlener Carry: 18 % mit 6 % Hurdle für konservative öffentliche LPs; 20 % bei stärkerer Markt‑Ausrichtung.
Impact‑Kopplung: 10 % des Carry an regionale KPIs binden, um öffentliche Ziele zu sichern.
Governance: Escrow‑Reserve für Carry (z. B. 10–20 % der Carry‑Auszahlungen) bis unabhängige Jahresprüfung vorliegt.
Carry: 18–20 % nach Hurdle‑Rate 6 % IRR.
Carry‑Policy — Kurzfassung
Carry: 18–20 % des Gewinns.
Hurdle‑Rate: 6 % IRR für LPs vor Carry‑Ausschüttung.
Ziel: Marktkonforme Incentivierung des GP bei gleichzeitiger Sicherstellung öffentlicher Impact‑Ziele und Rückforderungsmechanismen.
Carry: 18–20 % des Gewinns. Hurdle‑Rate: 6 % IRR für LPs vor Carry‑Ausschüttung. Ziel: Marktkonforme Incentivierung des GP bei gleichzeitiger Sicherstellung öffentlicher Impact‑Ziele und Rückforderungsmechanismen.
Waterfall‑Mechanik (Schritt für Schritt)
Return of Capital
LPs erhalten zuerst 100 % ihres eingezahlten Kapitals zurück (Paid‑In Capital).
Hurdle‑Payment
LPs erhalten kumulativ eine Rendite von 6 % IRR auf ihre eingezahlten Beiträge, berechnet nach interner Zinsfuß‑Methode.
Catch‑up
Option A (Standard 100 % Catch‑up): Nach Erreichen der Hurdle erhält der GP 100 % der folgenden Ausschüttungen, bis der GP insgesamt 18–20 % des kumulierten Gewinns erreicht hat.
Option B (Pro Raten Catch‑up): GP erhält gestaffelte Catch‑up‑Zahlungen (z. B. 50/50 Split bis Carry‑Ziel). Wahl der Option im LPA festlegen.
Carry‑Split
Nach Catch‑up erfolgt die Verteilung gemäß Carry‑Satz (z. B. 82/18 oder 80/20 LP/GP).
Residualverteilung
Restliche Erlöse werden gemäß LPA verteilt; Reinvestitionsregeln (z. B. 50 % Netto‑Exit → Revolving‑Fund) sind vorrangig zu bedienen.
Return of Capital
LPs erhalten zuerst 100 % ihres eingezahlten Kapitals zurück (Paid‑In Capital).
Hurdle‑Payment
LPs erhalten kumulativ eine Rendite von 6 % IRR auf ihre eingezahlten Beiträge, berechnet nach interner Zinsfuß‑Methode.
Catch‑up
Option A (Standard 100 % Catch‑up): Nach Erreichen der Hurdle erhält der GP 100 % der folgenden Ausschüttungen, bis der GP insgesamt 18–20 % des kumulierten Gewinns erreicht hat.
Option B (Pro Raten Catch‑up): GP erhält gestaffelte Catch‑up‑Zahlungen (z. B. 50/50 Split bis Carry‑Ziel). Wahl der Option im LPA festlegen.
Carry‑Split
Nach Catch‑up erfolgt die Verteilung gemäß Carry‑Satz (z. B. 82/18 oder 80/20 LP/GP).
Residualverteilung
Restliche Erlöse werden gemäß LPA verteilt; Reinvestitionsregeln (z. B. 50 % Netto‑Exit → Revolving‑Fund) sind vorrangig zu bedienen.
Clawback, Escrow und Sicherheitsmechanismen
Clawback‑Verpflichtung: GP haftet für zu viel ausgezahlten Carry; Rückforderungspflicht bis zur vollständigen Korrektur am Ende der Fondslaufzeit plus definierter Post‑Wind‑Down‑Periode (z. B. 24 Monate).
Escrow‑Reserve: Empfehlung: 10–20 % der Carry‑Auszahlungen in Escrow bis finaler Jahresabschlussprüfung; alternative: gestaffelte Freigabe (z. B. 50 % sofort, 50 % nach Audit).
True‑Up‑Mechanismus: Jährliche True‑Up‑Berechnung; bei negativer Korrektur wird Carry anteilig zurückgefordert.
Personal‑Recourse: Bei grober Pflichtverletzung oder Betrug persönliche Haftung des GP‑Teams für Clawback‑Beträge (vertraglich regeln).
Clawback‑Verpflichtung: GP haftet für zu viel ausgezahlten Carry; Rückforderungspflicht bis zur vollständigen Korrektur am Ende der Fondslaufzeit plus definierter Post‑Wind‑Down‑Periode (z. B. 24 Monate).
Escrow‑Reserve: Empfehlung: 10–20 % der Carry‑Auszahlungen in Escrow bis finaler Jahresabschlussprüfung; alternative: gestaffelte Freigabe (z. B. 50 % sofort, 50 % nach Audit).
True‑Up‑Mechanismus: Jährliche True‑Up‑Berechnung; bei negativer Korrektur wird Carry anteilig zurückgefordert.
Personal‑Recourse: Bei grober Pflichtverletzung oder Betrug persönliche Haftung des GP‑Teams für Clawback‑Beträge (vertraglich regeln).
Performance‑ und Impact‑Kopplung
Carry‑Tranche für Impact: Bis zu 10 % des Carry kann an Erreichen definierter regionaler KPIs gebunden werden (z. B. Anzahl Jobs in Thüringen, Reinvestitionsquote, regionale Betriebsstätten).
Messung: KPI‑Messung jährlich; unabhängiger Prüfer validiert Erfüllung; Nicht‑Erfüllung reduziert Carry‑Auszahlungsanspruch anteilig.
Anreizstruktur: Zusätzlicher Carry‑Kick (z. B. +2 % Carry) bei Übererfüllung vordefinierter Stretch‑KPIs.
Carry‑Tranche für Impact: Bis zu 10 % des Carry kann an Erreichen definierter regionaler KPIs gebunden werden (z. B. Anzahl Jobs in Thüringen, Reinvestitionsquote, regionale Betriebsstätten).
Messung: KPI‑Messung jährlich; unabhängiger Prüfer validiert Erfüllung; Nicht‑Erfüllung reduziert Carry‑Auszahlungsanspruch anteilig.
Anreizstruktur: Zusätzlicher Carry‑Kick (z. B. +2 % Carry) bei Übererfüllung vordefinierter Stretch‑KPIs.
Steuerliche und regulatorische Regeln
Steuerliche Behandlung: Carried Interest‑Struktur steuerlich prüfen; LPA‑Formulierungen so gestalten, dass steuerliche Risiken minimiert werden (z. B. Zuweisung von Gewinnen vor steuerlicher Verteilung).
Beihilferecht: Landescommitment darf nicht als verdeckte Subvention wirken; Beihilfe‑Screening vor Fund‑Start und vor relevanten Investments.
Reporting: GP meldet Carry‑Berechnungen detailliert in Quartals‑ und Jahresreports; Auditor prüft Carry‑Auszahlungen.
Steuerliche Behandlung: Carried Interest‑Struktur steuerlich prüfen; LPA‑Formulierungen so gestalten, dass steuerliche Risiken minimiert werden (z. B. Zuweisung von Gewinnen vor steuerlicher Verteilung).
Beihilferecht: Landescommitment darf nicht als verdeckte Subvention wirken; Beihilfe‑Screening vor Fund‑Start und vor relevanten Investments.
Reporting: GP meldet Carry‑Berechnungen detailliert in Quartals‑ und Jahresreports; Auditor prüft Carry‑Auszahlungen.
Musterklauseln für LPA (Prägnant)
Hurdle‑Klausel: „LPs erhalten vor Carry‑Ausschüttung eine kumulative Rendite von 6 % IRR auf eingezahltes Kapital; Berechnung nach XIRR‑Methode; Cashflow‑Timing wird berücksichtigt.“
Carry‑Klausel: „Nach Erfüllung der Hurdle erhält der GP einen Carried Interest in Höhe von 18 % (Basisfall) / 20 % (Marktfall) des verbleibenden Gewinns; Catch‑up‑Mechanik: 100 % Catch‑up bis Carry‑Ziel erreicht.“
Escrow‑Klausel: „10 % der Carry‑Auszahlungen werden in Escrow gehalten bis zum finalen Jahresabschluss und unabhängigen Audit; Freigabe nach Auditor‑Bestätigung.“
Clawback‑Klausel: „GP verpflichtet sich zur Rückzahlung überzahlter Carry‑Beträge; Berechnung und Durchsetzung erfolgen gemäß Annex X; persönliche Haftung bei vorsätzlichem Fehlverhalten.“
Impact‑Klausel: „Bis zu 10 % des Carry sind an die Erreichung der in Annex Y definierten regionalen KPIs gebunden; Validierung durch unabhängigen Prüfer.“
Hurdle‑Klausel: „LPs erhalten vor Carry‑Ausschüttung eine kumulative Rendite von 6 % IRR auf eingezahltes Kapital; Berechnung nach XIRR‑Methode; Cashflow‑Timing wird berücksichtigt.“
Carry‑Klausel: „Nach Erfüllung der Hurdle erhält der GP einen Carried Interest in Höhe von 18 % (Basisfall) / 20 % (Marktfall) des verbleibenden Gewinns; Catch‑up‑Mechanik: 100 % Catch‑up bis Carry‑Ziel erreicht.“
Escrow‑Klausel: „10 % der Carry‑Auszahlungen werden in Escrow gehalten bis zum finalen Jahresabschluss und unabhängigen Audit; Freigabe nach Auditor‑Bestätigung.“
Clawback‑Klausel: „GP verpflichtet sich zur Rückzahlung überzahlter Carry‑Beträge; Berechnung und Durchsetzung erfolgen gemäß Annex X; persönliche Haftung bei vorsätzlichem Fehlverhalten.“
Impact‑Klausel: „Bis zu 10 % des Carry sind an die Erreichung der in Annex Y definierten regionalen KPIs gebunden; Validierung durch unabhängigen Prüfer.“
Numerisches Beispiel (vereinfachte Waterfall)
Annahmen: Fund Size 200 Mio. €, Total Rückflüsse (Gross Proceeds) 400 Mio. €, Carry = 20 %, Hurdle = 6 % IRR.
Return of Capital: LPs erhalten 200 Mio. €.
Verbleibende Erlöse: 400 − 200 = 200 Mio. €.
Hurdle‑Zahlung: Angenommen kumulative 6 % IRR entspricht 20 Mio. € (vereinfachte Annahme). LPs erhalten diese 20 Mio. €. Verbleib: 180 Mio. €.
Catch‑up (100 %): GP erhält die nächsten Ausschüttungen bis GP‑Anteil am Gewinn 20 % erreicht. Rechenweg (vereinfacht): GP erhält 45 Mio. €, LPs 135 Mio. € → GP Anteil 45/(45+135)=25 %; exakte Catch‑up‑Berechnung vertraglich definieren.
Carry‑Auszahlung: Nach Catch‑up verbleibender Gewinn wird gemäß Carry‑Split verteilt; finaler Nettoeffekt abhängig vom genauen Catch‑up‑Mechanismus und Cashflow‑Timing.
Hinweis: Für exakte Zahlen ist eine zeitwertbasierte IRR‑Berechnung und ein detailliertes Cashflow‑Timing erforderlich.
Annahmen: Fund Size 200 Mio. €, Total Rückflüsse (Gross Proceeds) 400 Mio. €, Carry = 20 %, Hurdle = 6 % IRR.
Return of Capital: LPs erhalten 200 Mio. €.
Verbleibende Erlöse: 400 − 200 = 200 Mio. €.
Hurdle‑Zahlung: Angenommen kumulative 6 % IRR entspricht 20 Mio. € (vereinfachte Annahme). LPs erhalten diese 20 Mio. €. Verbleib: 180 Mio. €.
Catch‑up (100 %): GP erhält die nächsten Ausschüttungen bis GP‑Anteil am Gewinn 20 % erreicht. Rechenweg (vereinfacht): GP erhält 45 Mio. €, LPs 135 Mio. € → GP Anteil 45/(45+135)=25 %; exakte Catch‑up‑Berechnung vertraglich definieren.
Carry‑Auszahlung: Nach Catch‑up verbleibender Gewinn wird gemäß Carry‑Split verteilt; finaler Nettoeffekt abhängig vom genauen Catch‑up‑Mechanismus und Cashflow‑Timing. Hinweis: Für exakte Zahlen ist eine zeitwertbasierte IRR‑Berechnung und ein detailliertes Cashflow‑Timing erforderlich.
Empfehlungen zur Finalisierung
Carry‑Level: 18 % als konservative, öffentlich‑freundliche Basis; 20 % bei stärkerer Markt‑Ausrichtung und wenn GP‑Track‑Record dies rechtfertigt.
Catch‑up: 100 % Catch‑up marktüblich; prüfen, ob gestaffelte Catch‑up besser zu öffentlichen Zielen passt.
Escrow & Clawback: verpflichtend einbauen (10–20 % Escrow; klare Clawback‑Mechanik).
Impact‑Kopplung: 5–10 % des Carry an regionale KPIs binden, um öffentliche Ziele zu sichern.
Dokumentation: Alle Formeln (IRR‑Berechnung, Catch‑up‑Formel, Clawback‑Berechnung) explizit im LPA‑Annex definieren.
Investitionskriterien
Ticketgrößen: Seed 0,25–1,0 Mio. €; Series‑A 1–6 Mio. €.
Carry‑Level: 18 % als konservative, öffentlich‑freundliche Basis; 20 % bei stärkerer Markt‑Ausrichtung und wenn GP‑Track‑Record dies rechtfertigt.
Catch‑up: 100 % Catch‑up marktüblich; prüfen, ob gestaffelte Catch‑up besser zu öffentlichen Zielen passt.
Escrow & Clawback: verpflichtend einbauen (10–20 % Escrow; klare Clawback‑Mechanik).
Impact‑Kopplung: 5–10 % des Carry an regionale KPIs binden, um öffentliche Ziele zu sichern.
Dokumentation: Alle Formeln (IRR‑Berechnung, Catch‑up‑Formel, Clawback‑Berechnung) explizit im LPA‑Annex definieren.
Investitionskriterien
Ticketgrößen: Seed 0,25–1,0 Mio. €; Series‑A 1–6 Mio. €.
Investitionskriterien — Übersicht und Präzisierung
Zielsetzung
Zweck: Klar definierte, investitionsfähige Kriterien für den Landes‑VC Thüringen, die sicherstellen, dass das Portfolio technologisch hochwertig, skalierbar, regional wirksam und finanziell verantwortbar ist. Die Kriterien gelten für Seed‑Tickets 0,25–1,0 Mio. € und Series‑A‑Tickets 1–6 Mio. €.
Zweck: Klar definierte, investitionsfähige Kriterien für den Landes‑VC Thüringen, die sicherstellen, dass das Portfolio technologisch hochwertig, skalierbar, regional wirksam und finanziell verantwortbar ist. Die Kriterien gelten für Seed‑Tickets 0,25–1,0 Mio. € und Series‑A‑Tickets 1–6 Mio. €.
1. Stage‑ und Ticket‑Regeln
Seed‑Stage
Ticketgröße: €0,25–1,0 Mio.
Ziel: Proof‑of‑Concept bis erste kommerzielle Validierung; Kapital für Produktentwicklung, Teamaufbau, erste Kunden.
Ownership‑Ziel: Zielbeteiligung GP/Fund nach Investment 8–20 % (je nach Pre‑Money‑Valuation).
Follow‑on‑Reserve: Mindestens 30–40 % des Fondsvolumens für Follow‑ons reservieren; Seed‑Investments müssen Follow‑on‑Pfad zu Series‑A klar aufzeigen.
Series‑A
Ticketgröße: €1–6 Mio.
Ziel: Skalierung von Vertrieb/Produktion, Markteintritts‑Beschleunigung, Team‑Verstärkung.
Ownership‑Ziel: Zielbeteiligung 10–25 % nach Investment, abhängig von Round‑Size und Lead‑Investor‑Struktur.
Lead/Co‑Invest: Fund kann Co‑Lead oder Co‑Investor sein; bei größeren Series‑A‑Runden strebt Fund Co‑Investment mit etablierten Lead‑Investoren an.
Seed‑Stage
Ticketgröße: €0,25–1,0 Mio.
Ziel: Proof‑of‑Concept bis erste kommerzielle Validierung; Kapital für Produktentwicklung, Teamaufbau, erste Kunden.
Ownership‑Ziel: Zielbeteiligung GP/Fund nach Investment 8–20 % (je nach Pre‑Money‑Valuation).
Follow‑on‑Reserve: Mindestens 30–40 % des Fondsvolumens für Follow‑ons reservieren; Seed‑Investments müssen Follow‑on‑Pfad zu Series‑A klar aufzeigen.
Series‑A
Ticketgröße: €1–6 Mio.
Ziel: Skalierung von Vertrieb/Produktion, Markteintritts‑Beschleunigung, Team‑Verstärkung.
Ownership‑Ziel: Zielbeteiligung 10–25 % nach Investment, abhängig von Round‑Size und Lead‑Investor‑Struktur.
Lead/Co‑Invest: Fund kann Co‑Lead oder Co‑Investor sein; bei größeren Series‑A‑Runden strebt Fund Co‑Investment mit etablierten Lead‑Investoren an.
2. Sektorale und technologische Filter
Fokussektoren: Quanten, Biotech, Advanced Materials, Industrie‑AI, Digital Health.
Technologie‑Reife: Seed: Prototyp oder MVP; Series‑A: erste zahlende Kunden oder validierte Pilotprojekte.
Technologie‑Differenzierung: Nachweisbare IP, technische Barrieren für Nachahmer, klare Roadmap zur Kommerzialisierung.
Komplementarität: Technologie sollte regionale Cluster stärken (z. B. Jena für Photonik/Quanten).
Fokussektoren: Quanten, Biotech, Advanced Materials, Industrie‑AI, Digital Health.
Technologie‑Reife: Seed: Prototyp oder MVP; Series‑A: erste zahlende Kunden oder validierte Pilotprojekte.
Technologie‑Differenzierung: Nachweisbare IP, technische Barrieren für Nachahmer, klare Roadmap zur Kommerzialisierung.
Komplementarität: Technologie sollte regionale Cluster stärken (z. B. Jena für Photonik/Quanten).
3. Markt, Geschäftsmodell und Skalierbarkeit
Marktgröße: Adressierbarer Markt (TAM) mindestens €500 Mio. in 5–7 Jahren oder klarer Nischenmarkt mit hoher Margenperspektive.
Geschäftsmodell: Wiederkehrende Umsätze bevorzugt (SaaS, Subscriptions, PPA, Service‑Contracts); klare Monetarisierungsstrategie.
Go‑to‑Market: Nachweisbarer Vertriebskanal oder Pilotkunden; Skalierbarkeit national/international.
Unit‑Economics: Frühindikatoren für positive Unit‑Economics oder klarer Pfad dorthin.
Marktgröße: Adressierbarer Markt (TAM) mindestens €500 Mio. in 5–7 Jahren oder klarer Nischenmarkt mit hoher Margenperspektive.
Geschäftsmodell: Wiederkehrende Umsätze bevorzugt (SaaS, Subscriptions, PPA, Service‑Contracts); klare Monetarisierungsstrategie.
Go‑to‑Market: Nachweisbarer Vertriebskanal oder Pilotkunden; Skalierbarkeit national/international.
Unit‑Economics: Frühindikatoren für positive Unit‑Economics oder klarer Pfad dorthin.
4. Team, Governance und Gründerqualifikation
Kernanforderungen: Gründerteam mit komplementären Fähigkeiten (Tech + Business); mindestens ein Gründer mit relevanter Branchenerfahrung oder nachweisbarer Lernkurve.
Commitment: Gründer‑Equity‑Anteil nach Series‑A ≥ 20 % empfohlen; klare Vesting‑Regeln.
Governance: Board‑Seat für Fund bei Investments > Schwellenwert; Informationsrechte, Vetorechte bei Verwässerung/Exit‑Entscheidungen vertraglich regeln.
ESG‑ und Compliance‑Commitment: Gründer müssen ESG‑Risiken adressieren; Biotech‑Projekte benötigen Ethik‑Board‑Pläne.
Kernanforderungen: Gründerteam mit komplementären Fähigkeiten (Tech + Business); mindestens ein Gründer mit relevanter Branchenerfahrung oder nachweisbarer Lernkurve.
Commitment: Gründer‑Equity‑Anteil nach Series‑A ≥ 20 % empfohlen; klare Vesting‑Regeln.
Governance: Board‑Seat für Fund bei Investments > Schwellenwert; Informationsrechte, Vetorechte bei Verwässerung/Exit‑Entscheidungen vertraglich regeln.
ESG‑ und Compliance‑Commitment: Gründer müssen ESG‑Risiken adressieren; Biotech‑Projekte benötigen Ethik‑Board‑Pläne.
5. IP, Regulierung und rechtliche Anforderungen
IP‑Status: Seed: klare Schutzstrategie (Patentanmeldung, Trade Secrets, Know‑how); Series‑A: gesicherte IP‑Position oder exklusive Lizenzverträge.
Regulatorische Machbarkeit: Für Biotech/MedTech: regulatorischer Pfad (CE, FDA) dokumentiert; Digital Health: Datenschutzkonzept (DSGVO).
Vertragslage: Gründer müssen Rechte an Technologie/Code nachweisen; keine ungeklärten Anteilsstreitigkeiten.
IP‑Status: Seed: klare Schutzstrategie (Patentanmeldung, Trade Secrets, Know‑how); Series‑A: gesicherte IP‑Position oder exklusive Lizenzverträge.
Regulatorische Machbarkeit: Für Biotech/MedTech: regulatorischer Pfad (CE, FDA) dokumentiert; Digital Health: Datenschutzkonzept (DSGVO).
Vertragslage: Gründer müssen Rechte an Technologie/Code nachweisen; keine ungeklärten Anteilsstreitigkeiten.
6. Finanzielle Kriterien und Bewertungsrahmen
Valuation‑Leitplanken: Seed‑Pre‑Money typischer Bereich marktgerecht; Series‑A‑Bewertungen marktgetrieben, Fund vermeidet überhöhte Pre‑Money ohne starke KPIs.
Use of Proceeds: Detaillierter Mittelverwendungsplan; Meilenstein‑gebundene Tranchenauszahlungen empfohlen.
Liquiditätsplanung: Cash‑Runway nach Investment ≥ 12–18 Monate (Seed) bzw. ≥ 18–24 Monate (Series‑A).
Exit‑Pfad: Plausible Exit‑Szenarien innerhalb 3–7 Jahren (Trade‑Sale, Secondary, IPO).
Valuation‑Leitplanken: Seed‑Pre‑Money typischer Bereich marktgerecht; Series‑A‑Bewertungen marktgetrieben, Fund vermeidet überhöhte Pre‑Money ohne starke KPIs.
Use of Proceeds: Detaillierter Mittelverwendungsplan; Meilenstein‑gebundene Tranchenauszahlungen empfohlen.
Liquiditätsplanung: Cash‑Runway nach Investment ≥ 12–18 Monate (Seed) bzw. ≥ 18–24 Monate (Series‑A).
Exit‑Pfad: Plausible Exit‑Szenarien innerhalb 3–7 Jahren (Trade‑Sale, Secondary, IPO).
7. Deal‑Terms und Schutzklauseln
Standard‑Termsheet‑Elemente: Liquidationspräferenz (1x non‑participating), Anti‑Dilution‑Mechanismen (weighted average), Board‑Rechte, Informationsrechte.
Veto‑Rechte LPs/Land: Nur bei Compliance/Beihilfe/ESG‑Risiken; keine politischen Eingriffe in Investmentauswahl.
Tranching: Meilenstein‑gebundene Tranche für Seed‑Investments; KPI‑basierte Freigabe für Series‑A‑Tranches.
Co‑Investment‑Rechte: Land/Strategische Partner können selektiv co‑investieren; klare Regeln für Preemptive Rights.
Standard‑Termsheet‑Elemente: Liquidationspräferenz (1x non‑participating), Anti‑Dilution‑Mechanismen (weighted average), Board‑Rechte, Informationsrechte.
Veto‑Rechte LPs/Land: Nur bei Compliance/Beihilfe/ESG‑Risiken; keine politischen Eingriffe in Investmentauswahl.
Tranching: Meilenstein‑gebundene Tranche für Seed‑Investments; KPI‑basierte Freigabe für Series‑A‑Tranches.
Co‑Investment‑Rechte: Land/Strategische Partner können selektiv co‑investieren; klare Regeln für Preemptive Rights.
8. Ausschlusskriterien
Nicht finanzierbar: Projekte ohne skalierbares Geschäftsmodell, ohne IP‑Schutz, mit unklarer Regulierbarkeit.
Ethik‑Ausschluss: Dual‑use mit hohem Missbrauchsrisiko, kontroverse Waffentechnologien, Glücksspiel, Tabak‑Produkte.
Beihilfe‑Risiko: Investments mit hohem EU‑Beihilfe‑Konflikt, die nicht rechtssicher strukturiert werden können.
Nicht finanzierbar: Projekte ohne skalierbares Geschäftsmodell, ohne IP‑Schutz, mit unklarer Regulierbarkeit.
Ethik‑Ausschluss: Dual‑use mit hohem Missbrauchsrisiko, kontroverse Waffentechnologien, Glücksspiel, Tabak‑Produkte.
Beihilfe‑Risiko: Investments mit hohem EU‑Beihilfe‑Konflikt, die nicht rechtssicher strukturiert werden können.
9. Due‑Diligence Checkliste (Mindestumfang)
Technische DD: Architektur, Prototyp‑Review, Roadmap, Third‑party‑Validation.
Commercial DD: Marktanalyse, Kundenreferenzen, Vertriebspipeline.
Financial DD: Cap‑Table, Burn‑Rate, Forecasts, CapEx‑Bedarf.
Legal DD: IP‑Ownership, Verträge, Arbeitsrecht, Datenschutz.
Regulatory DD: Zulassungsanforderungen, Genehmigungen.
ESG‑DD: Umwelt‑ und Sozialrisiken, Governance‑Struktur.
Reference Checks: Gründer, Schlüsselmitarbeiter, relevante Partner.
Technische DD: Architektur, Prototyp‑Review, Roadmap, Third‑party‑Validation.
Commercial DD: Marktanalyse, Kundenreferenzen, Vertriebspipeline.
Financial DD: Cap‑Table, Burn‑Rate, Forecasts, CapEx‑Bedarf.
Legal DD: IP‑Ownership, Verträge, Arbeitsrecht, Datenschutz.
Regulatory DD: Zulassungsanforderungen, Genehmigungen.
ESG‑DD: Umwelt‑ und Sozialrisiken, Governance‑Struktur.
Reference Checks: Gründer, Schlüsselmitarbeiter, relevante Partner.
10. Investment Approval Workflow und Schwellen
Pre‑Screen: GP initiales Screening; Investment Memo für IC.
Deep‑DD: Bei positivem Pre‑Screen: technische, rechtliche, finanzielle DD parallel.
IC‑Review: GP präsentiert Memo; IC‑Abstimmung nach Voting‑Matrix.
Investments ≤ €0,5 Mio. (Seed): einfache Mehrheit IC.
Investments €0,5–1,0 Mio. (Seed) oder ≤ €2 Mio. (Series‑A): einfache Mehrheit mit mindestens einem LP‑Vertreter anwesend.
Investments > €2 Mio.: qualifizierte Mehrheit (75 %) der stimmberechtigten IC‑Mitglieder.
Term‑Sheet & Closing: Nach IC‑Approval GP verhandelt Term‑Sheet; Closing nach finaler DD und rechtlicher Dokumentation.
Pre‑Screen: GP initiales Screening; Investment Memo für IC.
Deep‑DD: Bei positivem Pre‑Screen: technische, rechtliche, finanzielle DD parallel.
IC‑Review: GP präsentiert Memo; IC‑Abstimmung nach Voting‑Matrix.
Investments ≤ €0,5 Mio. (Seed): einfache Mehrheit IC.
Investments €0,5–1,0 Mio. (Seed) oder ≤ €2 Mio. (Series‑A): einfache Mehrheit mit mindestens einem LP‑Vertreter anwesend.
Investments > €2 Mio.: qualifizierte Mehrheit (75 %) der stimmberechtigten IC‑Mitglieder.
Term‑Sheet & Closing: Nach IC‑Approval GP verhandelt Term‑Sheet; Closing nach finaler DD und rechtlicher Dokumentation.
11. Monitoring, Value‑Add und Exit‑Vorbereitung
Reporting: Quartalsweise KPIs von Portfoliounternehmen (Umsatz, MRR, Burn, Runway, Kunden, Meilensteine).
Board‑Engagement: Fund‑Board‑Seat bei relevanten Investments; aktive Unterstützung bei Business Development, Industrie‑Pilotprojekten, Fundraising.
Follow‑on‑Entscheidungen: Regelmäßige Review‑Meetings; Follow‑on‑Kapital nur bei Erreichen definierter Meilensteine.
Exit‑Vorbereitung: Marktansprache, strategische Käuferlisten, Vorbereitung Financials und Data‑Room.
Reporting: Quartalsweise KPIs von Portfoliounternehmen (Umsatz, MRR, Burn, Runway, Kunden, Meilensteine).
Board‑Engagement: Fund‑Board‑Seat bei relevanten Investments; aktive Unterstützung bei Business Development, Industrie‑Pilotprojekten, Fundraising.
Follow‑on‑Entscheidungen: Regelmäßige Review‑Meetings; Follow‑on‑Kapital nur bei Erreichen definierter Meilensteine.
Exit‑Vorbereitung: Marktansprache, strategische Käuferlisten, Vorbereitung Financials und Data‑Room.
12. KPIs zur Investment‑Selektion und Portfolio‑Steuerung
Deal‑Level KPIs: Time‑to‑MVP, Customer Acquisition Cost, LTV, Gross Margin, Runway, IP‑Status.
Fund‑Level KPIs: Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro, Anzahl Investments pro Jahr, Follow‑on‑Rate, Anzahl Exits, TVPI/IRR‑Prognose.
Regional KPIs: Anzahl neuer Arbeitsplätze in Thüringen, Anzahl regionaler Betriebsstätten, Lizenzen/Spin‑outs.
Mindestkriterien: Technologie‑IP, Marktpotenzial, skalierbares Geschäftsmodell, regionale Bindung (Sitz/Arbeitsplätze in Thüringen oder klare Skalierungspläne).
Klares, prüfbares Set an Mindestkriterien, das Investments nur dann freigibt, wenn Technologie‑IP, Marktpotenzial, skalierbares Geschäftsmodell und regionale Bindung in Thüringen nachweisbar sind. Jedes Kriterium enthält konkrete Nachweise, Messgrößen und Vertragsklauseln zur Absicherung.
Deal‑Level KPIs: Time‑to‑MVP, Customer Acquisition Cost, LTV, Gross Margin, Runway, IP‑Status.
Fund‑Level KPIs: Privates Kapital mobilisiert pro Landes‑Euro, Anzahl Investments pro Jahr, Follow‑on‑Rate, Anzahl Exits, TVPI/IRR‑Prognose.
Regional KPIs: Anzahl neuer Arbeitsplätze in Thüringen, Anzahl regionaler Betriebsstätten, Lizenzen/Spin‑outs.
Mindestkriterien: Technologie‑IP, Marktpotenzial, skalierbares Geschäftsmodell, regionale Bindung (Sitz/Arbeitsplätze in Thüringen oder klare Skalierungspläne).
Klares, prüfbares Set an Mindestkriterien, das Investments nur dann freigibt, wenn Technologie‑IP, Marktpotenzial, skalierbares Geschäftsmodell und regionale Bindung in Thüringen nachweisbar sind. Jedes Kriterium enthält konkrete Nachweise, Messgrößen und Vertragsklauseln zur Absicherung.
Technologie IP — Anforderungen und Nachweise
Kernanforderung
Das Projekt muss eine schützenswerte technologische Differenzierung besitzen, die für Wettbewerber schwer zu kopieren ist.
Konkrete Nachweise
IP‑Dokumentation: Patentanmeldungen/Erteilungen; Prioritätsdaten; PCT‑Anmeldungen; Lizenzverträge; Geheimhaltungsvereinbarungen.
Freedom to Operate: FTO‑Gutachten oder schriftliche Einschätzung externer IP‑Counsel.
Technische Validierung: Third‑party Testberichte, Prototyp‑Validierung, Peer‑Reviewed Publikationen oder unabhängige Lab‑Verifikationen.
Ownership‑Klarheit: Nachweis, dass Gründer/Unternehmen Rechte an Code, Designs, Know‑how besitzen; keine ungeklärten Anteilsstreitigkeiten.
Messgrößen
Patente aktiv: Anzahl angemeldeter/erteilter Patente; Prioritätsjahre.
IP‑Coverage: Geografische Abdeckung (EU, US, CN).
Technologie‑Reife: TRL‑Level oder vergleichbarer Reifegrad.
Red Flags
Keine schriftlichen IP‑Vereinbarungen mit Forschungspartnern; offene Lizenzstreitigkeiten; fehlende Dokumentation zu Urheberrechten.
Kernanforderung Das Projekt muss eine schützenswerte technologische Differenzierung besitzen, die für Wettbewerber schwer zu kopieren ist.
Konkrete Nachweise
IP‑Dokumentation: Patentanmeldungen/Erteilungen; Prioritätsdaten; PCT‑Anmeldungen; Lizenzverträge; Geheimhaltungsvereinbarungen.
Freedom to Operate: FTO‑Gutachten oder schriftliche Einschätzung externer IP‑Counsel.
Technische Validierung: Third‑party Testberichte, Prototyp‑Validierung, Peer‑Reviewed Publikationen oder unabhängige Lab‑Verifikationen.
Ownership‑Klarheit: Nachweis, dass Gründer/Unternehmen Rechte an Code, Designs, Know‑how besitzen; keine ungeklärten Anteilsstreitigkeiten.
Messgrößen
Patente aktiv: Anzahl angemeldeter/erteilter Patente; Prioritätsjahre.
IP‑Coverage: Geografische Abdeckung (EU, US, CN).
Technologie‑Reife: TRL‑Level oder vergleichbarer Reifegrad.
Red Flags
Keine schriftlichen IP‑Vereinbarungen mit Forschungspartnern; offene Lizenzstreitigkeiten; fehlende Dokumentation zu Urheberrechten.
Marktpotenzial — Anforderungen und Prüfgrößen
Kernanforderung
Nachweis eines adressierbaren Marktes mit realistischem Wachstum und klarer Monetarisierungschance.
Konkrete Nachweise
TAM / SAM / SOM Analyse: Quellenangaben, Methodik, konservative Annahmen.
Kundenvalidierung: Letters of Intent, Pilotverträge, bezahlte Pilotkunden, Kundenreferenzen.
Wettbewerbsanalyse: Hauptkonkurrenten, Differenzierungsfaktoren, Eintrittsbarrieren.
Regulatorische Marktbarrieren: Zulassungsanforderungen, Zertifizierungen, Zeitplan für Marktzugang.
Messgrößen
TAM ≥ €500 Mio. in 5–7 Jahren oder klares Nischenmodell mit hoher Marge.
Conversion‑Indikatoren: Anzahl Pilotkunden; Pipeline‑Wert; CAC und erste Umsatzdaten.
Wachstumsannahme: Skalierungsfaktor und Break‑even‑Horizon.
Red Flags
Unrealistische Marktannahmen ohne Quellen; kein Interesse von Pilotkunden; starker Wettbewerb ohne klaren USP.
Kernanforderung Nachweis eines adressierbaren Marktes mit realistischem Wachstum und klarer Monetarisierungschance.
Konkrete Nachweise
TAM / SAM / SOM Analyse: Quellenangaben, Methodik, konservative Annahmen.
Kundenvalidierung: Letters of Intent, Pilotverträge, bezahlte Pilotkunden, Kundenreferenzen.
Wettbewerbsanalyse: Hauptkonkurrenten, Differenzierungsfaktoren, Eintrittsbarrieren.
Regulatorische Marktbarrieren: Zulassungsanforderungen, Zertifizierungen, Zeitplan für Marktzugang.
Messgrößen
TAM ≥ €500 Mio. in 5–7 Jahren oder klares Nischenmodell mit hoher Marge.
Conversion‑Indikatoren: Anzahl Pilotkunden; Pipeline‑Wert; CAC und erste Umsatzdaten.
Wachstumsannahme: Skalierungsfaktor und Break‑even‑Horizon.
Red Flags
Unrealistische Marktannahmen ohne Quellen; kein Interesse von Pilotkunden; starker Wettbewerb ohne klaren USP.
Skalierbares Geschäftsmodell — Anforderungen und Kennzahlen
Kernanforderung
Geschäftsmodell muss skalierbar sein, mit klarer Unit‑Economics‑Roadmap und Pfad zu wiederkehrenden Umsätzen.
Konkrete Nachweise
Revenue Model: Beschreibung (SaaS, Lizenz, Hardware+Service, PPA, Transaktionsgebühr).
Unit Economics: CAC, LTV, Bruttomarge, Deckungsbeitrag pro Kunde/Unit.
Skalierungsplan: Vertriebsstrategie, Channel‑Partner, Internationalisierungsplan.
Finanzplan: 18–24 Monate Runway nach Investment; Meilenstein‑gebundene Use‑of‑Proceeds.
Messgrößen
Runway ≥ 12 Monate Seed / ≥ 18 Monate Series‑A.
LTV/CAC ≥ 3 innerhalb 24 Monate oder klarer Pfad dorthin.
Bruttomarge: Produktabhängig; Software >70 %, Hardware mit Service >40 % Ziel.
Unit Break‑even: Zeit bis positiver Deckungsbeitrag.
Red Flags
Keine klare Monetarisierung; Burn ohne KPI‑Plan; Abhängigkeit von einem einzigen Großkunden ohne Diversifikation.
Kernanforderung Geschäftsmodell muss skalierbar sein, mit klarer Unit‑Economics‑Roadmap und Pfad zu wiederkehrenden Umsätzen.
Konkrete Nachweise
Revenue Model: Beschreibung (SaaS, Lizenz, Hardware+Service, PPA, Transaktionsgebühr).
Unit Economics: CAC, LTV, Bruttomarge, Deckungsbeitrag pro Kunde/Unit.
Skalierungsplan: Vertriebsstrategie, Channel‑Partner, Internationalisierungsplan.
Finanzplan: 18–24 Monate Runway nach Investment; Meilenstein‑gebundene Use‑of‑Proceeds.
Messgrößen
Runway ≥ 12 Monate Seed / ≥ 18 Monate Series‑A.
LTV/CAC ≥ 3 innerhalb 24 Monate oder klarer Pfad dorthin.
Bruttomarge: Produktabhängig; Software >70 %, Hardware mit Service >40 % Ziel.
Unit Break‑even: Zeit bis positiver Deckungsbeitrag.
Red Flags
Keine klare Monetarisierung; Burn ohne KPI‑Plan; Abhängigkeit von einem einzigen Großkunden ohne Diversifikation.
Regionale Bindung Thüringen — Anforderungen und Absicherungen
Kernanforderung
Sitz oder substanzielle Betriebsaktivität in Thüringen; klare Verpflichtung zu Arbeitsplatz‑ und Wertschöpfungsbindung.
Akzeptable Formen der Bindung
Direkter Sitz: Unternehmenssitz in Thüringen mit operativer Einheit.
Betriebsstätte: Produktions‑ oder Entwicklungsstandort mit mindestens X FTE (z. B. ≥5 FTE Seed, ≥20 FTE Series‑A) innerhalb 24 Monate.
Skalierungsplan: Wenn Sitz außerhalb, verbindlicher Plan mit Meilensteinen zur Verlagerung/Eröffnung einer Thüringer Einheit innerhalb 12–36 Monate.
Vertragliche Absicherungen
Job‑Covenants: Mindestanzahl an Arbeitsplätzen in Thüringen, mit Zeitplan und Reportingpflicht.
Clawback‑Klauseln: Teilweise Rückzahlung von Fördermitteln oder Equity‑Konditionen bei Nichterfüllung.
Meilenstein‑Tranching: Auszahlung von Tranchen an Erreichen regionaler KPIs.
Anker‑Kooperationen: Verpflichtung zu Kooperationen mit Thüringer Hochschulen, Fraunhofer‑Instituten oder lokalen Industriepartnern.
Messgrößen
FTE‑Zahlen in Thüringen nach 12/24/36 Monaten.
Lohnsumme regional und Anteil der Wertschöpfung vor Ort.
Anteil Produktion/Service in Thüringen (Prozent).
Red Flags
Nur Briefkastenadresse; keine realen Arbeitsplätze; vage Skalierungsversprechen ohne vertragliche Bindung.
Kernanforderung Sitz oder substanzielle Betriebsaktivität in Thüringen; klare Verpflichtung zu Arbeitsplatz‑ und Wertschöpfungsbindung.
Akzeptable Formen der Bindung
Direkter Sitz: Unternehmenssitz in Thüringen mit operativer Einheit.
Betriebsstätte: Produktions‑ oder Entwicklungsstandort mit mindestens X FTE (z. B. ≥5 FTE Seed, ≥20 FTE Series‑A) innerhalb 24 Monate.
Skalierungsplan: Wenn Sitz außerhalb, verbindlicher Plan mit Meilensteinen zur Verlagerung/Eröffnung einer Thüringer Einheit innerhalb 12–36 Monate.
Vertragliche Absicherungen
Job‑Covenants: Mindestanzahl an Arbeitsplätzen in Thüringen, mit Zeitplan und Reportingpflicht.
Clawback‑Klauseln: Teilweise Rückzahlung von Fördermitteln oder Equity‑Konditionen bei Nichterfüllung.
Meilenstein‑Tranching: Auszahlung von Tranchen an Erreichen regionaler KPIs.
Anker‑Kooperationen: Verpflichtung zu Kooperationen mit Thüringer Hochschulen, Fraunhofer‑Instituten oder lokalen Industriepartnern.
Messgrößen
FTE‑Zahlen in Thüringen nach 12/24/36 Monaten.
Lohnsumme regional und Anteil der Wertschöpfung vor Ort.
Anteil Produktion/Service in Thüringen (Prozent).
Red Flags
Nur Briefkastenadresse; keine realen Arbeitsplätze; vage Skalierungsversprechen ohne vertragliche Bindung.
Due Diligence Checkliste — Minimalumfang vor Investment
Technik und IP
Patentschriften, Anmeldungsnummern, FTO‑Gutachten, Lizenzverträge, Code‑Repository‑Zugänge.
Markt und Kunden
Marktstudien mit Quellen, Pilotverträge, Kunden‑LOI, Wettbewerbsprofil.
Finanzen
Cap‑Table, CapEx‑Plan, Cash‑Runway, Forecasts, Use‑of‑Proceeds.
Team
Lebensläufe Gründer, Referenzchecks, Vesting‑Regeln, Schlüsselverträge.
Rechtliches
Gesellschaftsvertrag, Arbeitsverträge, Datenschutzkonzept, regulatorische Zulassungen.
Operational
Produktionspläne, Lieferketten, Qualitätszertifikate, Standortpläne für Thüringen.
ESG und Compliance
Umwelt‑Risiken, Ethik‑Board bei Biotech, Anti‑Korruptions‑Checks.
Technik und IP
Patentschriften, Anmeldungsnummern, FTO‑Gutachten, Lizenzverträge, Code‑Repository‑Zugänge.
Markt und Kunden
Marktstudien mit Quellen, Pilotverträge, Kunden‑LOI, Wettbewerbsprofil.
Finanzen
Cap‑Table, CapEx‑Plan, Cash‑Runway, Forecasts, Use‑of‑Proceeds.
Team
Lebensläufe Gründer, Referenzchecks, Vesting‑Regeln, Schlüsselverträge.
Rechtliches
Gesellschaftsvertrag, Arbeitsverträge, Datenschutzkonzept, regulatorische Zulassungen.
Operational
Produktionspläne, Lieferketten, Qualitätszertifikate, Standortpläne für Thüringen.
ESG und Compliance
Umwelt‑Risiken, Ethik‑Board bei Biotech, Anti‑Korruptions‑Checks.
Scoring Rubrik und Mindestschwellen
Bewertungsskala 0–5 pro Kriterium mit Gewichtung:
Kriterium Gewichtung Technologie IP 30 % Marktpotenzial 25 % Skalierbares Geschäftsmodell 25 % Regionale Bindung 20 %
Mindestschwellen
Gesamtscore ≥ 3,5/5 erforderlich.
Kein Einzelkriterium < 2/5 zulässig.
Regionale Bindung: mindestens 2/5 plus vertragliche Meilensteine; bei 0–1/5 kein Investment.
Beispiel Bewertungslogik
Technologie IP 4, Markt 3, Geschäftsmodell 3, Regionalbindung 2 → gewichteter Score = 0.3·4 + 0.25·3 + 0.25·3 + 0.2·2 = 3.05 → ablehnungswürdig oder nur mit starken Auflagen.
Bewertungsskala 0–5 pro Kriterium mit Gewichtung:
| Kriterium | Gewichtung |
|---|---|
| Technologie IP | 30 % |
| Marktpotenzial | 25 % |
| Skalierbares Geschäftsmodell | 25 % |
| Regionale Bindung | 20 % |
Mindestschwellen
Gesamtscore ≥ 3,5/5 erforderlich.
Kein Einzelkriterium < 2/5 zulässig.
Regionale Bindung: mindestens 2/5 plus vertragliche Meilensteine; bei 0–1/5 kein Investment.
Beispiel Bewertungslogik
Technologie IP 4, Markt 3, Geschäftsmodell 3, Regionalbindung 2 → gewichteter Score = 0.3·4 + 0.25·3 + 0.25·3 + 0.2·2 = 3.05 → ablehnungswürdig oder nur mit starken Auflagen.
Vertragsklauseln zur Absicherung der Mindestkriterien
Standardklauseln
Meilenstein‑Tranching: Auszahlung an Erreichen technischer, kommerzieller und regionaler Meilensteine.
Job‑Covenant: Mindestanzahl FTE in Thüringen; Reportingpflicht; Sanktionen bei Nichteinhaltung.
IP‑Warranties: Zusicherungen zur IP‑Ownership; Indemnities bei IP‑Ansprüchen.
Clawback: Rückzahlung oder Equity‑Anpassung bei grober Falschangabe oder Nichterfüllung regionaler Verpflichtungen.
Preemptive Rights: Fund erhält Vorkaufsrechte bei späteren Finanzierungsrunden zur Wahrung regionaler Kontrolle.
Exit‑Klauseln: Zustimmungspflichten bei Verlagerung von Kernaktivitäten aus Thüringen; ggf. Rückkaufoption für Land/Holding.
Standardklauseln
Meilenstein‑Tranching: Auszahlung an Erreichen technischer, kommerzieller und regionaler Meilensteine.
Job‑Covenant: Mindestanzahl FTE in Thüringen; Reportingpflicht; Sanktionen bei Nichteinhaltung.
IP‑Warranties: Zusicherungen zur IP‑Ownership; Indemnities bei IP‑Ansprüchen.
Clawback: Rückzahlung oder Equity‑Anpassung bei grober Falschangabe oder Nichterfüllung regionaler Verpflichtungen.
Preemptive Rights: Fund erhält Vorkaufsrechte bei späteren Finanzierungsrunden zur Wahrung regionaler Kontrolle.
Exit‑Klauseln: Zustimmungspflichten bei Verlagerung von Kernaktivitäten aus Thüringen; ggf. Rückkaufoption für Land/Holding.
Monitoring und Reporting nach Investment
Quartalsweise KPIs: IP‑Status, Umsatz, MRR, CAC, LTV, Runway, FTE‑Zahlen in Thüringen.
Annual Site Audit: Vor Ort Prüfung der Thüringer Betriebsstätte durch unabhängigen Prüfer.
Trigger Events: Bei Abweichung >20 % von vereinbarten KPIs automatische IC‑Review und mögliche Tranche‑Aussetzung.
Public Reporting: Aggregierte regionale KPIs im Jahresbericht des Fonds.
Quartalsweise KPIs: IP‑Status, Umsatz, MRR, CAC, LTV, Runway, FTE‑Zahlen in Thüringen.
Annual Site Audit: Vor Ort Prüfung der Thüringer Betriebsstätte durch unabhängigen Prüfer.
Trigger Events: Bei Abweichung >20 % von vereinbarten KPIs automatische IC‑Review und mögliche Tranche‑Aussetzung.
Public Reporting: Aggregierte regionale KPIs im Jahresbericht des Fonds.
Schnellcheck für GP vor Term‑Sheet
IP vorhanden und sauber dokumentiert? Ja/Nein
Mindestens 1 zahlender Pilotkunde oder LOI? Ja/Nein
Runway nach Investment ≥ 12 Monate? Ja/Nein
Konkreter Plan für Thüringer Betriebsstätte mit Zeitplan? Ja/Nein
Vertragliche Bereitschaft zu Job‑Covenants und Tranching? Ja/Nein
Investments mit mehr als zwei „Nein“‑Antworten sind grundsätzlich nicht investierbar ohne substanzielle Nachbesserungen und vertragliche Sicherungen.
Follow‑on‑Reserve: 30–40 % des Fondsvolumens.
IP vorhanden und sauber dokumentiert? Ja/Nein
Mindestens 1 zahlender Pilotkunde oder LOI? Ja/Nein
Runway nach Investment ≥ 12 Monate? Ja/Nein
Konkreter Plan für Thüringer Betriebsstätte mit Zeitplan? Ja/Nein
Vertragliche Bereitschaft zu Job‑Covenants und Tranching? Ja/Nein
Investments mit mehr als zwei „Nein“‑Antworten sind grundsätzlich nicht investierbar ohne substanzielle Nachbesserungen und vertragliche Sicherungen.
Follow‑on‑Reserve: 30–40 % des Fondsvolumens.
Follow‑on‑Reserve — Grundprinzip und Zielsetzung
Definition: Die Follow‑on‑Reserve ist ein im Fondsbudget vorgesehener Kapitalanteil, der ausschließlich für Folgefinanzierungen bestehender Portfoliounternehmen reserviert wird.
Ziel: Sicherstellung der Fähigkeit, erfolgreiche Portfolio‑Unternehmen in späteren Runden zu unterstützen, Verwässerung zu begrenzen, Kontrollpositionen zu halten und Exit‑Werte zu maximieren.
Definition: Die Follow‑on‑Reserve ist ein im Fondsbudget vorgesehener Kapitalanteil, der ausschließlich für Folgefinanzierungen bestehender Portfoliounternehmen reserviert wird. Ziel: Sicherstellung der Fähigkeit, erfolgreiche Portfolio‑Unternehmen in späteren Runden zu unterstützen, Verwässerung zu begrenzen, Kontrollpositionen zu halten und Exit‑Werte zu maximieren.
Empfohlene Größenordnung und Timing
Bandbreite: 30–40 % des Fondsvolumens.
Beispiel (200 Mio. € Fonds): 60–80 Mio. € Reserve.
Timing: Reserve wird über die Investitionsperiode (typ. 2 Jahre) und die erste Hälfte der Laufzeit (Jahre 3–5) verfügbar gehalten; konkrete Tranchierung nach Portfolio‑Bedarf.
Rationale: 30–40 % ermöglicht Follow‑on‑Unterstützung für 30–50 % der Portfolio‑Firmen bei typischen Ticketgrößen (Seed/Series‑A) ohne übermäßige Kapitalbindung.
Bandbreite: 30–40 % des Fondsvolumens.
Beispiel (200 Mio. € Fonds): 60–80 Mio. € Reserve.
Timing: Reserve wird über die Investitionsperiode (typ. 2 Jahre) und die erste Hälfte der Laufzeit (Jahre 3–5) verfügbar gehalten; konkrete Tranchierung nach Portfolio‑Bedarf.
Rationale: 30–40 % ermöglicht Follow‑on‑Unterstützung für 30–50 % der Portfolio‑Firmen bei typischen Ticketgrößen (Seed/Series‑A) ohne übermäßige Kapitalbindung.
Allokationsprinzipien und Tranching
Initiale Zuteilung: Bei First Close wird die Reserve als Teil des Commitments ausgewiesen, aber nicht sofort investiert.
Tranching‑Regel: Reserve wird in Tranches freigegeben, z. B. 25 % bei First Close, weitere 25 % nach Jahr 1, Rest nach Bedarf und IC‑Freigabe.
Per‑Deal‑Cap: Maximaler Follow‑on‑Einsatz pro Unternehmen als Prozentsatz der ursprünglichen Investition (z. B. 2–4x des Ersttickets) oder absolute Obergrenze (z. B. ≤ 10 % des Fonds pro Unternehmen).
Priorisierung: Follow‑ons priorisieren Unternehmen mit: (a) nachweislichem Produkt‑Market‑Fit, (b) signifikantem Umsatzwachstum oder (c) strategischer Bedeutung für regionale Ziele.
Initiale Zuteilung: Bei First Close wird die Reserve als Teil des Commitments ausgewiesen, aber nicht sofort investiert.
Tranching‑Regel: Reserve wird in Tranches freigegeben, z. B. 25 % bei First Close, weitere 25 % nach Jahr 1, Rest nach Bedarf und IC‑Freigabe.
Per‑Deal‑Cap: Maximaler Follow‑on‑Einsatz pro Unternehmen als Prozentsatz der ursprünglichen Investition (z. B. 2–4x des Ersttickets) oder absolute Obergrenze (z. B. ≤ 10 % des Fonds pro Unternehmen).
Priorisierung: Follow‑ons priorisieren Unternehmen mit: (a) nachweislichem Produkt‑Market‑Fit, (b) signifikantem Umsatzwachstum oder (c) strategischer Bedeutung für regionale Ziele.
Governance und Entscheidungsprozesse
Approval: Follow‑on‑Investments bedürfen IC‑Genehmigung; Schwellen:
≤ 5 % Fondsvolumen pro Deal: einfache Mehrheit IC.
> 5 % Fondsvolumen pro Deal: qualifizierte Mehrheit (z. B. 75 %).
Begründungspflicht: GP legt DD‑Update, KPIs, Verwässerungs‑Szenario und Exit‑Prognose vor.
Reporting: Jede Follow‑on‑Freigabe wird im Quartalsreport mit Begründung und erwarteter Wirkung dokumentiert.
Limits für GP‑Autonomie: GP kann kleinere Follow‑ons (z. B. ≤ 0,5 % Fonds) ohne IC‑Sondergenehmigung tätigen, muss sie jedoch nachträglich melden.
Approval: Follow‑on‑Investments bedürfen IC‑Genehmigung; Schwellen:
≤ 5 % Fondsvolumen pro Deal: einfache Mehrheit IC.
> 5 % Fondsvolumen pro Deal: qualifizierte Mehrheit (z. B. 75 %).
Begründungspflicht: GP legt DD‑Update, KPIs, Verwässerungs‑Szenario und Exit‑Prognose vor.
Reporting: Jede Follow‑on‑Freigabe wird im Quartalsreport mit Begründung und erwarteter Wirkung dokumentiert.
Limits für GP‑Autonomie: GP kann kleinere Follow‑ons (z. B. ≤ 0,5 % Fonds) ohne IC‑Sondergenehmigung tätigen, muss sie jedoch nachträglich melden.
Finanzmechanik, Cashflow und Calls
Capital Calls: Follow‑on‑Reserve wird durch gezielte Capital Calls aktiviert; Calls sind zweckgebunden und dürfen nur für genehmigte Follow‑ons verwendet werden.
Fee‑Behandlung: Management‑Fee‑Basis bleibt unverändert; Gebühren auf Reserve können reduziert oder auf Invested Basis umgestellt werden, um Fee‑Overcompensation zu vermeiden.
Recycling: Rückflüsse aus Exits können in Übereinstimmung mit LPA‑Regeln in die Reserve reinvestiert werden; Standardregel: mind. 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse in Revolving‑Fund reinvestieren, sofern LPs zustimmen.
Liquiditätsplanung: GP führt Liquiditäts‑Forecast für Reserve; Stress‑Tests für Szenarien (VC‑Winter, verzögerte Exits).
Capital Calls: Follow‑on‑Reserve wird durch gezielte Capital Calls aktiviert; Calls sind zweckgebunden und dürfen nur für genehmigte Follow‑ons verwendet werden.
Fee‑Behandlung: Management‑Fee‑Basis bleibt unverändert; Gebühren auf Reserve können reduziert oder auf Invested Basis umgestellt werden, um Fee‑Overcompensation zu vermeiden.
Recycling: Rückflüsse aus Exits können in Übereinstimmung mit LPA‑Regeln in die Reserve reinvestiert werden; Standardregel: mind. 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse in Revolving‑Fund reinvestieren, sofern LPs zustimmen.
Liquiditätsplanung: GP führt Liquiditäts‑Forecast für Reserve; Stress‑Tests für Szenarien (VC‑Winter, verzögerte Exits).
Risiko‑Management und Schutzmechanismen
Diversifikation: Reserve‑Einsatz limitiert pro Sektor und pro Unternehmen, um Klumpenrisiken zu vermeiden.
Performance‑Gate: Follow‑on‑Freigaben an Erreichen vordefinierter KPIs koppeln (z. B. Umsatz, Kunden, TRL).
Clawback‑/Repricing‑Klauseln: Bei signifikantem Underperformance‑Risk können Tranche‑Bedingungen neu verhandelt oder Repricing‑Mechanismen aktiviert werden.
Garantie‑Facility: Landesgarantien können für First‑Loss‑Tranches der Reserve eingesetzt werden, um private Co‑Investoren zu mobilisieren.
Diversifikation: Reserve‑Einsatz limitiert pro Sektor und pro Unternehmen, um Klumpenrisiken zu vermeiden.
Performance‑Gate: Follow‑on‑Freigaben an Erreichen vordefinierter KPIs koppeln (z. B. Umsatz, Kunden, TRL).
Clawback‑/Repricing‑Klauseln: Bei signifikantem Underperformance‑Risk können Tranche‑Bedingungen neu verhandelt oder Repricing‑Mechanismen aktiviert werden.
Garantie‑Facility: Landesgarantien können für First‑Loss‑Tranches der Reserve eingesetzt werden, um private Co‑Investoren zu mobilisieren.
Reporting‑ und KPI‑Framework für die Reserve
Quartals‑KPIs: Verbleibende Reserve (€), Commitments aus Reserve (€), Anzahl Follow‑ons, durchschnittlicher Follow‑on‑Ticket, Verwässerungswirkung (pro Deal).
Jahres‑KPIs: Anteil Portfolio‑Unternehmen mit Follow‑on, Erfolgsquote (Follow‑on → Exit), IRR‑Beitrag der Follow‑ons zum Fonds‑TVPI.
Transparenz: LP‑Dashboard zeigt Reserve‑Nutzung, erwartete Calls und Szenario‑Analysen.
Quartals‑KPIs: Verbleibende Reserve (€), Commitments aus Reserve (€), Anzahl Follow‑ons, durchschnittlicher Follow‑on‑Ticket, Verwässerungswirkung (pro Deal).
Jahres‑KPIs: Anteil Portfolio‑Unternehmen mit Follow‑on, Erfolgsquote (Follow‑on → Exit), IRR‑Beitrag der Follow‑ons zum Fonds‑TVPI.
Transparenz: LP‑Dashboard zeigt Reserve‑Nutzung, erwartete Calls und Szenario‑Analysen.
Vertragsklauseln und LPA‑Formulierungen (Beispieltexte)
Reserve‑Definition: „Der Fonds hält eine Follow‑on‑Reserve in Höhe von 30–40 % des Fondsvolumens, die ausschließlich für Folgefinanzierungen bestehender Portfoliounternehmen verwendet wird.“
Tranching‑Klausel: „Die Reserve wird in Tranches freigegeben; First Close‑Tranche beträgt 25 % der Reserve; weitere Tranches nach IC‑Beschluss.“
Per‑Deal‑Cap: „Kein einzelnes Follow‑on‑Investment darf mehr als 10 % des Fondsvolumens betragen ohne qualifizierte IC‑Zustimmung.“
Use‑of‑Proceeds: „Mittel aus der Reserve dürfen ausschließlich für genehmigte Follow‑on‑Investments und damit verbundene Transaktionskosten verwendet werden.“
Recycling‑Regel: „Mindestens 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse sind in den Revolving‑Fund zu reinvestieren, sofern LPs nicht einstimmig abweichend entscheiden.“
Reporting: „Der GP berichtet quartalsweise über Reserve‑Status, Follow‑on‑Einsätze und erwartete Capital Calls.“
Reserve‑Definition: „Der Fonds hält eine Follow‑on‑Reserve in Höhe von 30–40 % des Fondsvolumens, die ausschließlich für Folgefinanzierungen bestehender Portfoliounternehmen verwendet wird.“
Tranching‑Klausel: „Die Reserve wird in Tranches freigegeben; First Close‑Tranche beträgt 25 % der Reserve; weitere Tranches nach IC‑Beschluss.“
Per‑Deal‑Cap: „Kein einzelnes Follow‑on‑Investment darf mehr als 10 % des Fondsvolumens betragen ohne qualifizierte IC‑Zustimmung.“
Use‑of‑Proceeds: „Mittel aus der Reserve dürfen ausschließlich für genehmigte Follow‑on‑Investments und damit verbundene Transaktionskosten verwendet werden.“
Recycling‑Regel: „Mindestens 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse sind in den Revolving‑Fund zu reinvestieren, sofern LPs nicht einstimmig abweichend entscheiden.“
Reporting: „Der GP berichtet quartalsweise über Reserve‑Status, Follow‑on‑Einsätze und erwartete Capital Calls.“
Beispielallokation für einen 200 Mio. € Fonds (konkret)
Reserve (30 %): 60 Mio. €
First Close Tranche (25 %): 15 Mio. €
Jahr‑1 Tranche (25 %): 15 Mio. €
Rest nach Bedarf: 30 Mio. €
Follow‑on‑Per‑Deal‑Cap: max. 10 % Fonds = 20 Mio. €; typischer Follow‑on Seed→Series‑A: 0,5–3 Mio. €; Series‑A‑Follow‑on: 3–10 Mio. €.
Erwartetes Coverage: Reserve ermöglicht Follow‑ons für ca. 20–40 Portfoliounternehmen, abhängig von Ticketgrößen.
Reserve (30 %): 60 Mio. €
First Close Tranche (25 %): 15 Mio. €
Jahr‑1 Tranche (25 %): 15 Mio. €
Rest nach Bedarf: 30 Mio. €
Follow‑on‑Per‑Deal‑Cap: max. 10 % Fonds = 20 Mio. €; typischer Follow‑on Seed→Series‑A: 0,5–3 Mio. €; Series‑A‑Follow‑on: 3–10 Mio. €.
Erwartetes Coverage: Reserve ermöglicht Follow‑ons für ca. 20–40 Portfoliounternehmen, abhängig von Ticketgrößen.
Operative Empfehlungen zur Implementierung
Reserve‑Policy finalisieren im LPA mit klaren Tranching‑ und Per‑Deal‑Caps.
IC‑Workflow für Follow‑on‑Decisions definieren (Pre‑Read Fristen, DD‑Update Template).
Liquiditätsmodell erstellen (Reserve‑Forecast, Stress‑Szenarien).
Reporting‑Template in Quartalsreport integrieren.
Recycling‑Mechanik vertraglich verankern und kommunizieren.
Exit‑Policy
Bevorzugte Exit‑Routen: Trade‑Sale, Secondary Sale, IPO.
Reserve‑Policy finalisieren im LPA mit klaren Tranching‑ und Per‑Deal‑Caps.
IC‑Workflow für Follow‑on‑Decisions definieren (Pre‑Read Fristen, DD‑Update Template).
Liquiditätsmodell erstellen (Reserve‑Forecast, Stress‑Szenarien).
Reporting‑Template in Quartalsreport integrieren.
Recycling‑Mechanik vertraglich verankern und kommunizieren.
Exit‑Policy
Bevorzugte Exit‑Routen: Trade‑Sale, Secondary Sale, IPO.
Vergleich der bevorzugten Exit‑Routen und relevante Attribute
Route Liquiditätsgeschwindigkeit Erzielbare Bewertung Komplexität / Zeit Kontrollierbarkeit Trade‑Sale Hoch Mittel–Hoch Mittel (3–9 Monate) Hoch (Verhandlungen steuerbar) Secondary Sale Sehr hoch Variabel Niedrig–Mittel (1–3 Monate) Mittel (abhängig von Käufer) IPO Mittel–hoch (nach Listing) Hoch Hoch (9–24+ Monate) Niedrig–Mittel (Marktdruck, Regulatorik)
Route Liquiditätsgeschwindigkeit Erzielbare Bewertung Komplexität / Zeit Kontrollierbarkeit Trade‑Sale Hoch Mittel–Hoch Mittel (3–9 Monate) Hoch (Verhandlungen steuerbar) Secondary Sale Sehr hoch Variabel Niedrig–Mittel (1–3 Monate) Mittel (abhängig von Käufer) IPO Mittel–hoch (nach Listing) Hoch Hoch (9–24+ Monate) Niedrig–Mittel (Marktdruck, Regulatorik)
Ziele der Exit‑Policy
Maximierung des Nettoerlöses für LPs und des Revolving‑Fund‑Potentials.
Sicherung regionaler Ziele: Erhalt von Arbeitsplätzen und Betriebsstätten in Thüringen soweit vertraglich vereinbart.
Risikominimierung durch klare Governance, transparente Prozesse und definierte Bewertungs‑ und Genehmigungsmechaniken.
Flexibilität: Auswahl der Route, die unter Marktbedingungen den besten Risk‑Adjusted Return liefert.
Maximierung des Nettoerlöses für LPs und des Revolving‑Fund‑Potentials.
Sicherung regionaler Ziele: Erhalt von Arbeitsplätzen und Betriebsstätten in Thüringen soweit vertraglich vereinbart.
Risikominimierung durch klare Governance, transparente Prozesse und definierte Bewertungs‑ und Genehmigungsmechaniken.
Flexibilität: Auswahl der Route, die unter Marktbedingungen den besten Risk‑Adjusted Return liefert.
Governance und Entscheidungswege für Exits
IC‑Approval: Alle Exit‑Entscheidungen bedürfen IC‑Genehmigung.
Standard‑Exits (< 5 % Fondsvolumen): einfache Mehrheit.
Großdeals (≥ 5 % Fondsvolumen): qualifizierte Mehrheit 75 %.
Verkauf, der regionale Bindungen tangiert: zusätzliche Konsultation mit Landesvertreter; kein generelles Veto, aber formale Stellungnahme erforderlich.
Advisor‑Panel: Für jeden Exit wird ein unabhängiger M&A‑Advisor und ein Bewertungs‑Advisor vorgeschlagen; Auswahl durch GP mit Zustimmung des Oversight‑Panels.
Transparenz: Pre‑Read an LPs 10 Arbeitstage vor finaler Abstimmung; vollständiges Term‑Sheet und Valuation Memo.
IC‑Approval: Alle Exit‑Entscheidungen bedürfen IC‑Genehmigung.
Standard‑Exits (< 5 % Fondsvolumen): einfache Mehrheit.
Großdeals (≥ 5 % Fondsvolumen): qualifizierte Mehrheit 75 %.
Verkauf, der regionale Bindungen tangiert: zusätzliche Konsultation mit Landesvertreter; kein generelles Veto, aber formale Stellungnahme erforderlich.
Advisor‑Panel: Für jeden Exit wird ein unabhängiger M&A‑Advisor und ein Bewertungs‑Advisor vorgeschlagen; Auswahl durch GP mit Zustimmung des Oversight‑Panels.
Transparenz: Pre‑Read an LPs 10 Arbeitstage vor finaler Abstimmung; vollständiges Term‑Sheet und Valuation Memo.
Prozess‑Playbook pro Exit‑Route
Trade‑Sale
Vorbereitung: Data‑Room aktualisieren; strategische Käuferliste; Confidential Information Memorandum (CIM).
Auktionsmodell: Dual‑track möglich (Auktion + direkte Verhandlungen). Standard: 4–6 Wochen Initial Bid Phase, 2–4 Wochen Due‑Diligence, 2–6 Wochen Closing.
Vertragsgestaltung: Kaufpreisaufteilung (Cash vs. Earn‑out vs. Equity‑Rollover); Garantien und Indemnities; Beschäftigungs‑ und Standortklauseln für Thüringen.
Bewertung: Unabhängiges Fairness‑Opinion bei strategischen Verkäufen > Schwelle.
Post‑Close: Escrow‑Mechanik für Reps & Warranties; Earn‑out‑Monitoring; Reporting an LPs.
Vorbereitung: Data‑Room aktualisieren; strategische Käuferliste; Confidential Information Memorandum (CIM).
Auktionsmodell: Dual‑track möglich (Auktion + direkte Verhandlungen). Standard: 4–6 Wochen Initial Bid Phase, 2–4 Wochen Due‑Diligence, 2–6 Wochen Closing.
Vertragsgestaltung: Kaufpreisaufteilung (Cash vs. Earn‑out vs. Equity‑Rollover); Garantien und Indemnities; Beschäftigungs‑ und Standortklauseln für Thüringen.
Bewertung: Unabhängiges Fairness‑Opinion bei strategischen Verkäufen > Schwelle.
Post‑Close: Escrow‑Mechanik für Reps & Warranties; Earn‑out‑Monitoring; Reporting an LPs.
Secondary Sale
Typen: Block‑Sale an Finanzinvestor; Single‑Investor‑Secondary; Tender‑Offer.
Schnelligkeit: Fokus auf schnelle Liquidität; Due‑Diligence meist kürzer; Preisfindung marktbasiert.
Vertragsklauseln: Transferrestriktionen prüfen (ROFR, Co‑Sale, Drag‑Along); Käufer‑Bonitätsprüfung; ggf. Earn‑out bei strategischen Käufern.
Governance: Zustimmungspflichten im LPA beachten; IC prüft Preis und Käuferqualität.
Vorteil: Gute Option in VC‑Winterszenarien oder wenn strategische Käufer fehlen.
Typen: Block‑Sale an Finanzinvestor; Single‑Investor‑Secondary; Tender‑Offer.
Schnelligkeit: Fokus auf schnelle Liquidität; Due‑Diligence meist kürzer; Preisfindung marktbasiert.
Vertragsklauseln: Transferrestriktionen prüfen (ROFR, Co‑Sale, Drag‑Along); Käufer‑Bonitätsprüfung; ggf. Earn‑out bei strategischen Käufern.
Governance: Zustimmungspflichten im LPA beachten; IC prüft Preis und Käuferqualität.
Vorteil: Gute Option in VC‑Winterszenarien oder wenn strategische Käufer fehlen.
IPO
Readiness Check: Mindest‑KPIs, Corporate Governance, Financials, Audit‑History (3 Jahre), EBITDA/Revenue‑Profile je Sektor.
Vorbereitungszeit: 9–24+ Monate; Underwriter‑Selection, Due‑Diligence, Roadshow, Prospekt.
Listing‑Optionen: Regulärer Börsengang (Prime/Regulated Market) vs. SME‑Segment; Auswahl nach Unternehmensgröße und Sektor.
Lock‑up & Stabilisierung: Standard‑Lock‑up (90–180 Tage); Greenshoe‑Option; Stabilisierungsmechanismen.
Kosten: Hohe Transaktionskosten und laufende Compliance‑Kosten; aber potenziell höchste Bewertung.
Governance: IPO‑Entscheid erfordert breite LP‑Zustimmung; detaillierter IPO‑Plan und Underwriter‑Mandat.
Readiness Check: Mindest‑KPIs, Corporate Governance, Financials, Audit‑History (3 Jahre), EBITDA/Revenue‑Profile je Sektor.
Vorbereitungszeit: 9–24+ Monate; Underwriter‑Selection, Due‑Diligence, Roadshow, Prospekt.
Listing‑Optionen: Regulärer Börsengang (Prime/Regulated Market) vs. SME‑Segment; Auswahl nach Unternehmensgröße und Sektor.
Lock‑up & Stabilisierung: Standard‑Lock‑up (90–180 Tage); Greenshoe‑Option; Stabilisierungsmechanismen.
Kosten: Hohe Transaktionskosten und laufende Compliance‑Kosten; aber potenziell höchste Bewertung.
Governance: IPO‑Entscheid erfordert breite LP‑Zustimmung; detaillierter IPO‑Plan und Underwriter‑Mandat.
Vertrags‑ und Schutzmechanismen vor Exit
Vorkaufsrechte und Co‑Sale: ROFR für Fund und LPs; Co‑Sale‑Klauseln zur Wahrung Anteilsverhältnisse.
Drag‑Along: Aktivierbar bei qualifizierter Mehrheit, um Blockierer zu vermeiden; Schutzklauseln für Minderheitsinteressen.
Tag‑Along: Schutz für Minderheits‑LPs bei Verkauf durch Gründer.
Anti‑Dilution: Standard weighted average; bei signifikanten Down‑Rounds IC‑Review.
Arbeitsplatz‑ und Standortklauseln: Käuferverpflichtung zu Mindest‑FTE‑Zahlen in Thüringen für definierte Frist oder Kompensationszahlungen.
Escrow und Earn‑outs: Escrow‑Beträge für Reps & Warranties; Earn‑outs an KPIs koppeln; klare Berechnungs‑ und Auditregeln.
Vorkaufsrechte und Co‑Sale: ROFR für Fund und LPs; Co‑Sale‑Klauseln zur Wahrung Anteilsverhältnisse.
Drag‑Along: Aktivierbar bei qualifizierter Mehrheit, um Blockierer zu vermeiden; Schutzklauseln für Minderheitsinteressen.
Tag‑Along: Schutz für Minderheits‑LPs bei Verkauf durch Gründer.
Anti‑Dilution: Standard weighted average; bei signifikanten Down‑Rounds IC‑Review.
Arbeitsplatz‑ und Standortklauseln: Käuferverpflichtung zu Mindest‑FTE‑Zahlen in Thüringen für definierte Frist oder Kompensationszahlungen.
Escrow und Earn‑outs: Escrow‑Beträge für Reps & Warranties; Earn‑outs an KPIs koppeln; klare Berechnungs‑ und Auditregeln.
Bewertung, Fairness und Preisfindung
Valuation‑Methoden: Marktvergleich, DCF (bei stabilen Cashflows), Multiple‑Benchmarks; Kombination je Sektor.
Fairness‑Opinion: Externes Gutachten empfohlen bei strategischen Verkäufen > 10 % Fondsvolumen oder wenn Interessenkonflikte bestehen.
Pricing‑Guardrails: Mindestpreisregel im LPA (z. B. kein Verkauf unter X % des letzten unabhängigen Valuation‑Marks ohne einstimmige LP‑Zustimmung).
Markt‑Timing: GP führt Szenario‑Analysen (Best/Realistic/Worst) und empfiehlt Exit‑Timing basierend auf Marktliquidität und Bewertungsfenstern.
Valuation‑Methoden: Marktvergleich, DCF (bei stabilen Cashflows), Multiple‑Benchmarks; Kombination je Sektor.
Fairness‑Opinion: Externes Gutachten empfohlen bei strategischen Verkäufen > 10 % Fondsvolumen oder wenn Interessenkonflikte bestehen.
Pricing‑Guardrails: Mindestpreisregel im LPA (z. B. kein Verkauf unter X % des letzten unabhängigen Valuation‑Marks ohne einstimmige LP‑Zustimmung).
Markt‑Timing: GP führt Szenario‑Analysen (Best/Realistic/Worst) und empfiehlt Exit‑Timing basierend auf Marktliquidität und Bewertungsfenstern.
Steuerliche, regulatorische und Beihilfe‑Aspekte
Steuerplanung: Strukturierung der Transaktion zur Optimierung Nettoerlös (Asset vs. Share Sale), Berücksichtigung Quellensteuern und lokalen Steuerrisiken.
Beihilfeprüfung: Bei Investments mit Landescommitment vor Exit Beihilfe‑Konformität prüfen; bei Trade‑Sales besondere Dokumentation.
Regulatorische Freigaben: Kartellrechtliche Prüfungen, Sektor‑spezifische Genehmigungen (z. B. MedTech, Energie). Zeitplan für Clearance in DD‑Plan einrechnen.
Steuerplanung: Strukturierung der Transaktion zur Optimierung Nettoerlös (Asset vs. Share Sale), Berücksichtigung Quellensteuern und lokalen Steuerrisiken.
Beihilfeprüfung: Bei Investments mit Landescommitment vor Exit Beihilfe‑Konformität prüfen; bei Trade‑Sales besondere Dokumentation.
Regulatorische Freigaben: Kartellrechtliche Prüfungen, Sektor‑spezifische Genehmigungen (z. B. MedTech, Energie). Zeitplan für Clearance in DD‑Plan einrechnen.
Proceeds‑Management und Reinvestitionsregeln
Verteilung: Auszahlung gemäß LPA‑Waterfall; Priorität Return of Capital → Hurdle → Carry → Reinvestitionsquote.
Revolving‑Fund: Mindestens 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse sind in den Revolving‑Fund zu reinvestieren, sofern LPs nicht einstimmig abweichen.
Haushaltswirkung: Teil der Erlöse kann zur Haushaltsentlastung oder Schuldentilgung vorgesehen werden; Governance‑Board entscheidet gemäß Policy.
Verteilung: Auszahlung gemäß LPA‑Waterfall; Priorität Return of Capital → Hurdle → Carry → Reinvestitionsquote.
Revolving‑Fund: Mindestens 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse sind in den Revolving‑Fund zu reinvestieren, sofern LPs nicht einstimmig abweichen.
Haushaltswirkung: Teil der Erlöse kann zur Haushaltsentlastung oder Schuldentilgung vorgesehen werden; Governance‑Board entscheidet gemäß Policy.
Vorbereitung und Operational Readiness vor Exit
Data‑Room: Vollständige, geprüfte Finanz‑ und Legal‑Dokumentation; IP‑Dossier; HR‑ und Kundenverträge.
Pre‑Exit Audit: Financials, Tax, IP, Compliance; externe Pre‑Sale‑Checks reduzieren Closing‑Risiken.
Kommunikationsplan: Stakeholder‑Kommunikation (Gründer, Mitarbeiter, Kunden, Medien) abgestimmt; Embargo‑Regeln.
Team: Benennung Exit‑Lead im GP, M&A‑Advisor, Steuer‑ und Rechtsberater; klare Rollenmatrix.
Data‑Room: Vollständige, geprüfte Finanz‑ und Legal‑Dokumentation; IP‑Dossier; HR‑ und Kundenverträge.
Pre‑Exit Audit: Financials, Tax, IP, Compliance; externe Pre‑Sale‑Checks reduzieren Closing‑Risiken.
Kommunikationsplan: Stakeholder‑Kommunikation (Gründer, Mitarbeiter, Kunden, Medien) abgestimmt; Embargo‑Regeln.
Team: Benennung Exit‑Lead im GP, M&A‑Advisor, Steuer‑ und Rechtsberater; klare Rollenmatrix.
KPIs zur Steuerung von Exit‑Performance
Finanziell: Realisierter Multiple, IRR, Nettoerlös nach Steuern und Kosten.
Operativ: Time‑to‑Close, Anzahl Bidders, Anzahl Due‑Diligence‑Requests.
Regional: Erhalt FTE in Thüringen, Investitionsverpflichtungen des Käufers.
Governance: Einhaltung LPA‑Prozesse, Fairness‑Opinion‑Einsatz, Auditor‑Findings.
Finanziell: Realisierter Multiple, IRR, Nettoerlös nach Steuern und Kosten.
Operativ: Time‑to‑Close, Anzahl Bidders, Anzahl Due‑Diligence‑Requests.
Regional: Erhalt FTE in Thüringen, Investitionsverpflichtungen des Käufers.
Governance: Einhaltung LPA‑Prozesse, Fairness‑Opinion‑Einsatz, Auditor‑Findings.
Contingency‑Plan wenn kein Markt für Exit besteht
Hold‑Strategy: Professionelle Vorbereitung auf längeres Halten; Fokus auf Wertsteigerung (KPI‑Push, Commercial Scaling).
Secondary Liquidity: Strukturierte Secondary‑Programme für LP‑Liquidität (Tender Offers, continuation vehicles).
Portfolio‑Rebalancing: Verkauf nicht‑strategischer Assets, Joint‑Ventures mit strategischen Partnern.
Wind‑Down‑Option: Definierte Kriterien für geordnete Liquidation oder Verkauf in Tranchen.
Hold‑Strategy: Professionelle Vorbereitung auf längeres Halten; Fokus auf Wertsteigerung (KPI‑Push, Commercial Scaling).
Secondary Liquidity: Strukturierte Secondary‑Programme für LP‑Liquidität (Tender Offers, continuation vehicles).
Portfolio‑Rebalancing: Verkauf nicht‑strategischer Assets, Joint‑Ventures mit strategischen Partnern.
Wind‑Down‑Option: Definierte Kriterien für geordnete Liquidation oder Verkauf in Tranchen.
Sofortmaßnahmen für GP vor dem ersten Exit
Exit‑Playbook finalisieren und im IC genehmigen.
Advisor‑Panel shortlist erstellen und Mandate vorbereiten.
Data‑Room‑Standards definieren und Portfoliounternehmen instruieren.
Valuation‑Policy und Mindestpreis‑Guardrails ins LPA aufnehmen.
Kommunikations‑ und Stakeholderplan für Exit‑Szenarien erstellen.
Exit‑Recycling: Mind. 50 % der Exit‑Erlöse fließen in einen Revolving‑Innovationsfonds; Rest nach Haushaltsregelung.
Ziel: Mindestens 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse aus dem Landes‑VC fließen automatisch in einen Revolving‑Innovationsfonds (RIF), um dauerhafte Reinvestitionen in regionale Innovationen sicherzustellen; die verbleibenden Erlöse werden gemäß der vereinbarten Haushaltsregelung verwendet.
Kernprinzipien: Nachhaltigkeit, Transparenz, rechtliche Trennung, Liquiditätssteuerung, klare Governance und Rechenschaftspflicht.
Exit‑Playbook finalisieren und im IC genehmigen.
Advisor‑Panel shortlist erstellen und Mandate vorbereiten.
Data‑Room‑Standards definieren und Portfoliounternehmen instruieren.
Valuation‑Policy und Mindestpreis‑Guardrails ins LPA aufnehmen.
Kommunikations‑ und Stakeholderplan für Exit‑Szenarien erstellen.
Exit‑Recycling: Mind. 50 % der Exit‑Erlöse fließen in einen Revolving‑Innovationsfonds; Rest nach Haushaltsregelung.
Ziel: Mindestens 50 % der Netto‑Exit‑Erlöse aus dem Landes‑VC fließen automatisch in einen Revolving‑Innovationsfonds (RIF), um dauerhafte Reinvestitionen in regionale Innovationen sicherzustellen; die verbleibenden Erlöse werden gemäß der vereinbarten Haushaltsregelung verwendet. Kernprinzipien: Nachhaltigkeit, Transparenz, rechtliche Trennung, Liquiditätssteuerung, klare Governance und Rechenschaftspflicht.
Rechts‑ und fiskalische Struktur
Rechtsform RIF
Eigenständiges Vehikel (z. B. GmbH oder gemeinnützige GmbH mit separatem Bankkonto) zur klaren Trennung von Haushaltsmitteln und Fondsvermögen.
Satzung regelt Zweck, Reinvestitionsquote (≥50 %), Anlageuniversum, Laufzeit, Ausschüttungsregeln und Reportingpflichten.
Haushaltsrechtliche Einordnung
Exit‑Erlöse werden zunächst im Fonds bilanziert; nur der nicht‑recycelte Anteil wird als Einnahme im Landeshaushalt verbucht.
Abstimmung mit Landesfinanzministerium und Haushaltsrechtsexperten zur Einhaltung Kassen‑ und Haushaltsvorschriften.
Steuerliche Behandlung
RIF‑Struktur so wählen, dass steuerliche Nachteile minimiert werden; steuerliche Beratung vor Implementierung.
Netto‑Exit‑Erlöse = Bruttoerlös − Transaktionskosten − Steuern − Escrow/Reserven.
Rechtsform RIF
Eigenständiges Vehikel (z. B. GmbH oder gemeinnützige GmbH mit separatem Bankkonto) zur klaren Trennung von Haushaltsmitteln und Fondsvermögen.
Satzung regelt Zweck, Reinvestitionsquote (≥50 %), Anlageuniversum, Laufzeit, Ausschüttungsregeln und Reportingpflichten.
Haushaltsrechtliche Einordnung
Exit‑Erlöse werden zunächst im Fonds bilanziert; nur der nicht‑recycelte Anteil wird als Einnahme im Landeshaushalt verbucht.
Abstimmung mit Landesfinanzministerium und Haushaltsrechtsexperten zur Einhaltung Kassen‑ und Haushaltsvorschriften.
Steuerliche Behandlung
RIF‑Struktur so wählen, dass steuerliche Nachteile minimiert werden; steuerliche Beratung vor Implementierung.
Netto‑Exit‑Erlöse = Bruttoerlös − Transaktionskosten − Steuern − Escrow/Reserven.
Operative Mechanik und Cashflow
Definition Netto‑Exit‑Erlös
Netto = Bruttoverkaufserlös abzüglich Transaktionskosten, Steuern, Escrow‑Retentions und vertraglich vereinbarter Earn‑outs.
Verteilungslogik bei Exit
Return of Capital und vertragliche Vorabansprüche bedienen.
Netto‑Erlös berechnen.
Mind. 50 % des Netto‑Erlöses werden automatisch in den RIF transferiert.
Rest wird gemäß Haushaltsregelung verwendet (z. B. Schuldentilgung, Haushaltsentlastung, regionale Programme).
Timing und Transfers
Transfer an RIF erfolgt innerhalb 30 Tage nach finaler Netto‑Erlös‑Feststellung und Abschluss aller steuerlichen/Transaktionsabwicklungen.
Escrow‑Beträge werden nach finaler Abrechnung freigegeben; Freigabeanteile werden anteilig dem RIF zugeführt.
Liquiditätsmanagement RIF
RIF hält Liquiditätsreserve (z. B. 6–12 Monate Commitments) für laufende Reinvestitionen.
Überschussliquidität kann kurzfristig in sichere Geldmarktinstrumente angelegt werden; Anlagepolitik im Satzungsdokument.
Definition Netto‑Exit‑Erlös
Netto = Bruttoverkaufserlös abzüglich Transaktionskosten, Steuern, Escrow‑Retentions und vertraglich vereinbarter Earn‑outs.
Verteilungslogik bei Exit
Return of Capital und vertragliche Vorabansprüche bedienen.
Netto‑Erlös berechnen.
Mind. 50 % des Netto‑Erlöses werden automatisch in den RIF transferiert.
Rest wird gemäß Haushaltsregelung verwendet (z. B. Schuldentilgung, Haushaltsentlastung, regionale Programme).
Timing und Transfers
Transfer an RIF erfolgt innerhalb 30 Tage nach finaler Netto‑Erlös‑Feststellung und Abschluss aller steuerlichen/Transaktionsabwicklungen.
Escrow‑Beträge werden nach finaler Abrechnung freigegeben; Freigabeanteile werden anteilig dem RIF zugeführt.
Liquiditätsmanagement RIF
RIF hält Liquiditätsreserve (z. B. 6–12 Monate Commitments) für laufende Reinvestitionen.
Überschussliquidität kann kurzfristig in sichere Geldmarktinstrumente angelegt werden; Anlagepolitik im Satzungsdokument.
Investment‑Policy des Revolving‑Innovationsfonds
Zweck: Reinvestition in Seed/Series‑A‑Co‑Investments, regionale Inkubatoren, Proof‑of‑Concept‑Projekte, Infrastruktur‑Brückenfinanzierungen.
Allokationsrahmen (Beispiel)
60 % direkte Co‑Investments in regionale Start‑ups;
20 % Infrastruktur‑Brücken (Inkubatoren, Shared Labs);
10 % strategische Pilotprojekte (Wasserstoff, Speicher);
10 % Liquiditätsreserve und operative Kosten.
Risikosteuerung
Maximaler Einsatz pro Projekt als Prozentsatz des RIF‑Vermögens; Diversifikationsregeln; Follow‑on‑Reserve für RIF‑Portfoliounternehmen.
Recycling‑Mechanik
Rückflüsse aus RIF‑Investments fließen wieder in den RIF; Ziel ist dauerhafte Kapitalrotation ohne erneute Landeszuschüsse.
Zweck: Reinvestition in Seed/Series‑A‑Co‑Investments, regionale Inkubatoren, Proof‑of‑Concept‑Projekte, Infrastruktur‑Brückenfinanzierungen.
Allokationsrahmen (Beispiel)
60 % direkte Co‑Investments in regionale Start‑ups;
20 % Infrastruktur‑Brücken (Inkubatoren, Shared Labs);
10 % strategische Pilotprojekte (Wasserstoff, Speicher);
10 % Liquiditätsreserve und operative Kosten.
Risikosteuerung
Maximaler Einsatz pro Projekt als Prozentsatz des RIF‑Vermögens; Diversifikationsregeln; Follow‑on‑Reserve für RIF‑Portfoliounternehmen.
Recycling‑Mechanik
Rückflüsse aus RIF‑Investments fließen wieder in den RIF; Ziel ist dauerhafte Kapitalrotation ohne erneute Landeszuschüsse.
Governance, Kontrolle und Reporting
Gremien
RIF‑Board (unabhängig vom GP) legt Strategie fest; Mitglieder: Vertreter des Landes, unabhängige Experten, ggf. GP‑Observer.
Investment Committee RIF entscheidet über Reinvestitionen; GP kann als Investment Manager fungieren, aber Board behält strategische Kontrolle.
Approval‑Regeln
Reinvestitionen bis Schwellenwert X genehmigt durch GP; darüber IC‑Genehmigung mit qualifizierter Mehrheit.
Transparenz und Prüfung
Quartals‑Reporting an LPs und Landesprogrammleitung; jährlicher unabhängiger Audit des RIF‑Accounts und der Einhaltung der ≥50 %‑Regel.
Öffentliche Executive Summary des Jahresberichts mit aggregierten KPIs.
Sanktionen bei Regelverletzung
Vertragsstrafen, Rückführung nicht ordnungsgemäß verwendeter Mittel, Eskalation an Oversight‑Panel.
Gremien
RIF‑Board (unabhängig vom GP) legt Strategie fest; Mitglieder: Vertreter des Landes, unabhängige Experten, ggf. GP‑Observer.
Investment Committee RIF entscheidet über Reinvestitionen; GP kann als Investment Manager fungieren, aber Board behält strategische Kontrolle.
Approval‑Regeln
Reinvestitionen bis Schwellenwert X genehmigt durch GP; darüber IC‑Genehmigung mit qualifizierter Mehrheit.
Transparenz und Prüfung
Quartals‑Reporting an LPs und Landesprogrammleitung; jährlicher unabhängiger Audit des RIF‑Accounts und der Einhaltung der ≥50 %‑Regel.
Öffentliche Executive Summary des Jahresberichts mit aggregierten KPIs.
Sanktionen bei Regelverletzung
Vertragsstrafen, Rückführung nicht ordnungsgemäß verwendeter Mittel, Eskalation an Oversight‑Panel.
Buchhalterische Umsetzung und Haushaltswirkung
Bilanzierung
RIF‑Einzahlungen werden als Fondsvermögen bilanziert; nur der nicht‑recycelte Anteil wird als haushaltswirksame Einnahme erfasst.
Haushaltsplanung
Haushaltsansätze berücksichtigen erwartete RIF‑Zuflüsse konservativ; Szenario‑Planung (konservativ/realistisch/optimistisch) für Exit‑Volatilität.
Reporting an Länderfinanzausgleich
Finanzkraft‑Effekte aus Reinvestitionen sind mittel‑ bis langfristig zu modellieren; RIF‑Investitionen können Steuermehreffekte erzeugen, die in Finanzkraft‑Simulationen berücksichtigt werden.
Bilanzierung
RIF‑Einzahlungen werden als Fondsvermögen bilanziert; nur der nicht‑recycelte Anteil wird als haushaltswirksame Einnahme erfasst.
Haushaltsplanung
Haushaltsansätze berücksichtigen erwartete RIF‑Zuflüsse konservativ; Szenario‑Planung (konservativ/realistisch/optimistisch) für Exit‑Volatilität.
Reporting an Länderfinanzausgleich
Finanzkraft‑Effekte aus Reinvestitionen sind mittel‑ bis langfristig zu modellieren; RIF‑Investitionen können Steuermehreffekte erzeugen, die in Finanzkraft‑Simulationen berücksichtigt werden.
KPIs, Controlling und Szenarien
Kern‑KPIs
Anteil Exit‑Erlöse in RIF (Ziel ≥ 50 %).
RIF‑AUM (Assets under Management).
Recycling‑Rate (Anteil Rückflüsse, die wieder investiert werden).
Anzahl RIF‑Investments p.a. und Durchschnittsticket.
IRR RIF‑Portfolio und TVPI.
Regionale Wirkung: geschaffene FTE in Thüringen, Lohnsumme, Anzahl Spin‑outs.
Szenario‑Regeln
Bei Exit‑Winter: temporäre Aussetzung von Reinvestitionsquoten möglich nach IC‑Beschluss; Mindestquote von 50 % bleibt Ziel, aber Board kann zeitlich begrenzte Ausnahmen genehmigen mit verpflichtender Remediation‑Planung.
Kern‑KPIs
Anteil Exit‑Erlöse in RIF (Ziel ≥ 50 %).
RIF‑AUM (Assets under Management).
Recycling‑Rate (Anteil Rückflüsse, die wieder investiert werden).
Anzahl RIF‑Investments p.a. und Durchschnittsticket.
IRR RIF‑Portfolio und TVPI.
Regionale Wirkung: geschaffene FTE in Thüringen, Lohnsumme, Anzahl Spin‑outs.
Szenario‑Regeln
Bei Exit‑Winter: temporäre Aussetzung von Reinvestitionsquoten möglich nach IC‑Beschluss; Mindestquote von 50 % bleibt Ziel, aber Board kann zeitlich begrenzte Ausnahmen genehmigen mit verpflichtender Remediation‑Planung.
Musterklausel für LPA und Satzung (Druckfertig)
Exit‑Recycling‑Klausel
Nach Abschluss eines Exits und Feststellung des Bruttoverkaufserlöses werden alle Transaktionskosten, Steuern, Escrow‑Retentions und vertraglich vereinbarte Earn‑outs abgezogen. Der verbleibende Betrag bildet den Netto‑Exit‑Erlös.
Mindestens 50 % des Netto‑Exit‑Erlöses sind innerhalb von 30 Kalendertagen nach Finalisierung des Exits an den Revolving‑Innovationsfonds (RIF) zu überweisen.
Der verbleibende Anteil des Netto‑Exit‑Erlöses wird gemäß der geltenden Haushaltsregelung des Landes verwendet.
Der RIF ist ein rechtlich eigenständiges Vehikel mit eigener Satzung, separatem Bankkonto und eigener Buchführung. Rückflüsse aus RIF‑Investments sind dem RIF zuzurechnen und werden vorrangig für Reinvestitionen verwendet.
Abweichungen von der Mindestquote von 50 % sind nur mit einstimmigem Beschluss des Oversight‑Panels und nach Vorlage eines Remediation‑Plans zulässig; jede Abweichung ist öffentlich im Jahresbericht zu begründen.
Der GP verpflichtet sich, alle relevanten Dokumente zur Exit‑Abrechnung offenzulegen; ein unabhängiger Auditor prüft jährlich die Einhaltung dieser Klausel.
Exit‑Recycling‑Klausel
Nach Abschluss eines Exits und Feststellung des Bruttoverkaufserlöses werden alle Transaktionskosten, Steuern, Escrow‑Retentions und vertraglich vereinbarte Earn‑outs abgezogen. Der verbleibende Betrag bildet den Netto‑Exit‑Erlös.
Mindestens 50 % des Netto‑Exit‑Erlöses sind innerhalb von 30 Kalendertagen nach Finalisierung des Exits an den Revolving‑Innovationsfonds (RIF) zu überweisen.
Der verbleibende Anteil des Netto‑Exit‑Erlöses wird gemäß der geltenden Haushaltsregelung des Landes verwendet.
Der RIF ist ein rechtlich eigenständiges Vehikel mit eigener Satzung, separatem Bankkonto und eigener Buchführung. Rückflüsse aus RIF‑Investments sind dem RIF zuzurechnen und werden vorrangig für Reinvestitionen verwendet.
Abweichungen von der Mindestquote von 50 % sind nur mit einstimmigem Beschluss des Oversight‑Panels und nach Vorlage eines Remediation‑Plans zulässig; jede Abweichung ist öffentlich im Jahresbericht zu begründen.
Der GP verpflichtet sich, alle relevanten Dokumente zur Exit‑Abrechnung offenzulegen; ein unabhängiger Auditor prüft jährlich die Einhaltung dieser Klausel.
Implementierungsfahrplan 0–12 Monate
0–4 Wochen: Abstimmung mit Finanzministerium und Haushaltsrecht; Entscheidung über RIF‑Rechtsform.
4–8 Wochen: Satzungsentwurf RIF; LPA‑Anpassung mit Exit‑Recycling‑Klausel; Steuer‑ und Rechtsgutachten.
8–12 Wochen: Einrichtung RIF‑Bankkonto; Governance‑Gremien besetzen; IT/Reporting‑Setup.
3–6 Monate: Testlauf mit simulierten Exit‑Flows; Audit‑Prozess definieren.
6–12 Monate: Erste operative Reinvestitionen aus RIF; erstes Jahresreporting vorbereiten.
Wenn du möchtest, liefere ich jetzt (A) die finale, juristisch präzise LPA‑Formulierung inklusive Annex mit Berechnungsformeln für Netto‑Exit‑Erlös und Escrow‑Handling, (B) ein Excel‑Modell zur Simulation von Exit‑Recycling‑Cashflows und Haushaltswirkung, oder (C) das vollständige Satzungsdokument für den Revolving‑Innovationsfonds. Welche Option soll ich direkt ausarbeiten?
Matching & Garantie
Matching‑Facility: Land stellt 75–100 Mio. € Matching‑Commitments (Hebel 1:2 möglich).
Zweck: Mobilisierung privaten Kapitals durch staatliche Matching‑Commitments in Höhe von 75–100 Mio. €, mit Zielhebel 1:2 (privates Kapital ≥ 150–200 Mio. €).
Kernprinzip: Land stellt Kapital als conditional matching commitment bereit; private Investoren bringen mindestens das Doppelte ein; Mittel werden zielgerichtet in Seed → Series‑A‑Investments und regionale Co‑Investments kanalisiert.
0–4 Wochen: Abstimmung mit Finanzministerium und Haushaltsrecht; Entscheidung über RIF‑Rechtsform.
4–8 Wochen: Satzungsentwurf RIF; LPA‑Anpassung mit Exit‑Recycling‑Klausel; Steuer‑ und Rechtsgutachten.
8–12 Wochen: Einrichtung RIF‑Bankkonto; Governance‑Gremien besetzen; IT/Reporting‑Setup.
3–6 Monate: Testlauf mit simulierten Exit‑Flows; Audit‑Prozess definieren.
6–12 Monate: Erste operative Reinvestitionen aus RIF; erstes Jahresreporting vorbereiten.
Wenn du möchtest, liefere ich jetzt (A) die finale, juristisch präzise LPA‑Formulierung inklusive Annex mit Berechnungsformeln für Netto‑Exit‑Erlös und Escrow‑Handling, (B) ein Excel‑Modell zur Simulation von Exit‑Recycling‑Cashflows und Haushaltswirkung, oder (C) das vollständige Satzungsdokument für den Revolving‑Innovationsfonds. Welche Option soll ich direkt ausarbeiten?
Matching & Garantie
Matching‑Facility: Land stellt 75–100 Mio. € Matching‑Commitments (Hebel 1:2 möglich).
Zweck: Mobilisierung privaten Kapitals durch staatliche Matching‑Commitments in Höhe von 75–100 Mio. €, mit Zielhebel 1:2 (privates Kapital ≥ 150–200 Mio. €). Kernprinzip: Land stellt Kapital als conditional matching commitment bereit; private Investoren bringen mindestens das Doppelte ein; Mittel werden zielgerichtet in Seed → Series‑A‑Investments und regionale Co‑Investments kanalisiert.
Mechanik und Kapitalfluss
Commitment‑Aufbau
Landescommitment: 75–100 Mio. € als zugesagte, aber zweckgebundene Mittel.
Private Hebelziel: Für jeden Landes‑Euro mindestens 2 € privates Kapital mobilisieren.
Call‑ und Tranching‑Regeln
Matching wird in Tranches freigegeben (z. B. 25 % bei First Close, 25 % nach Jahr 1, Rest nach Bedarf).
Private Co‑Investoren müssen vor Freigabe der jeweiligen Tranche nachweisen, dass ihr Kapital verfügbar ist (Binding Commitments).
Einsatzarten
Co‑Investments in einzelne Runden; Fund‑Matching (Land co‑investiert parallel zu GP‑Runden); Syndication mit strategischen Corporates.
Pricing und Economics
Matching‑Kapital wird zu marktüblichen Konditionen investiert; Land erhält keine bevorzugte ökonomische Behandlung außer vertraglich vereinbarter Reinvestitionsklauseln.
Management‑Fee‑Offset oder Carry‑Anpassungen sind möglich, aber transparent zu regeln.
Commitment‑Aufbau
Landescommitment: 75–100 Mio. € als zugesagte, aber zweckgebundene Mittel.
Private Hebelziel: Für jeden Landes‑Euro mindestens 2 € privates Kapital mobilisieren.
Call‑ und Tranching‑Regeln
Matching wird in Tranches freigegeben (z. B. 25 % bei First Close, 25 % nach Jahr 1, Rest nach Bedarf).
Private Co‑Investoren müssen vor Freigabe der jeweiligen Tranche nachweisen, dass ihr Kapital verfügbar ist (Binding Commitments).
Einsatzarten
Co‑Investments in einzelne Runden; Fund‑Matching (Land co‑investiert parallel zu GP‑Runden); Syndication mit strategischen Corporates.
Pricing und Economics
Matching‑Kapital wird zu marktüblichen Konditionen investiert; Land erhält keine bevorzugte ökonomische Behandlung außer vertraglich vereinbarter Reinvestitionsklauseln.
Management‑Fee‑Offset oder Carry‑Anpassungen sind möglich, aber transparent zu regeln.
Eligibility und Auswahlkriterien
Zielinvestments: Seed → Series‑A in Thüringen‑relevanten Sektoren.
Investor‑Qualifikation: Professionelle LPs, Family Offices, strategische Corporates, institutionelle Co‑Investoren mit nachweisbarer Track‑Record.
Deal‑Kriterien: Investments müssen die Fonds‑Mindestkriterien erfüllen (Technologie‑IP, Marktpotenzial, Skalierbarkeit, regionale Bindung).
Zulassungsverfahren: Offene Call‑Runden für GP/Fonds; direkte Co‑Investment‑Anträge mit IC‑Review; unabhängige Third‑Party‑Validation bei Großdeals.
Zielinvestments: Seed → Series‑A in Thüringen‑relevanten Sektoren.
Investor‑Qualifikation: Professionelle LPs, Family Offices, strategische Corporates, institutionelle Co‑Investoren mit nachweisbarer Track‑Record.
Deal‑Kriterien: Investments müssen die Fonds‑Mindestkriterien erfüllen (Technologie‑IP, Marktpotenzial, Skalierbarkeit, regionale Bindung).
Zulassungsverfahren: Offene Call‑Runden für GP/Fonds; direkte Co‑Investment‑Anträge mit IC‑Review; unabhängige Third‑Party‑Validation bei Großdeals.
Garantie Facility — Design und Risikoteilung
Zweck: Reduktion wahrgenommener Risiko‑Barrieren für private Investoren durch Landesgarantien als First‑Loss oder Partial Credit Enhancement.
Umfang: Empfehlung 20–30 % der Landescommitments als Garantie‑Backstop; bei Matching 75–100 Mio. € entspricht das 15–30 Mio. € Garantievolumen.
Strukturoptionen
First‑Loss Tranche: Garantie deckt initiale Verluste bis zur garantierten Quote; erhöht Hebelwirkung.
Partial Guarantee: Garantiedeckung für bestimmte Tranchen oder für Rückzahlungen bei SPV‑Finanzierungen.
Contingent Line: Garantie als bedingte Zusage, aktivierbar bei definierten Stress‑Ereignissen.
Provider und Umsetzung: Garantievertrag über Landesbank oder staatliche KfW‑ähnliche Einrichtung; klare Claim‑Prozedur und Escrow‑Mechanik.
Zweck: Reduktion wahrgenommener Risiko‑Barrieren für private Investoren durch Landesgarantien als First‑Loss oder Partial Credit Enhancement.
Umfang: Empfehlung 20–30 % der Landescommitments als Garantie‑Backstop; bei Matching 75–100 Mio. € entspricht das 15–30 Mio. € Garantievolumen.
Strukturoptionen
First‑Loss Tranche: Garantie deckt initiale Verluste bis zur garantierten Quote; erhöht Hebelwirkung.
Partial Guarantee: Garantiedeckung für bestimmte Tranchen oder für Rückzahlungen bei SPV‑Finanzierungen.
Contingent Line: Garantie als bedingte Zusage, aktivierbar bei definierten Stress‑Ereignissen.
Provider und Umsetzung: Garantievertrag über Landesbank oder staatliche KfW‑ähnliche Einrichtung; klare Claim‑Prozedur und Escrow‑Mechanik.
Governance, Compliance und EU‑Beihilfe
Marktgerechtigkeit: Alle Matching‑ und Garantie‑Konditionen müssen arm’s length sein; unabhängige Gutachten zur Marktüblichkeit.
Beihilfeprüfung: Vor Implementierung Beihilfe‑Screening; strukturieren als marktnahe Beteiligung oder Rückzahlbare Unterstützung, um EU‑Beihilfekonflikte zu vermeiden.
Approval: Oversight‑Panel genehmigt Matching‑Freigaben; Garantie‑Claims bedürfen Oversight‑Panel‑Review und externer Audit‑Freigabe.
Transparenz: Offene Ausschreibung für private Partner; Veröffentlichung aggregierter KPIs.
Marktgerechtigkeit: Alle Matching‑ und Garantie‑Konditionen müssen arm’s length sein; unabhängige Gutachten zur Marktüblichkeit.
Beihilfeprüfung: Vor Implementierung Beihilfe‑Screening; strukturieren als marktnahe Beteiligung oder Rückzahlbare Unterstützung, um EU‑Beihilfekonflikte zu vermeiden.
Approval: Oversight‑Panel genehmigt Matching‑Freigaben; Garantie‑Claims bedürfen Oversight‑Panel‑Review und externer Audit‑Freigabe.
Transparenz: Offene Ausschreibung für private Partner; Veröffentlichung aggregierter KPIs.
Vertragsmechanik, Schutzklauseln und Reporting
Standardklauseln Matching
Zweckbindung, Tranching, Call‑Mechanik, Reportingpflichten, Rückforderungsrechte bei Missbrauch.
Standardklauseln Garantie
Definition garantierter Verlustarten, Claim‑Prozess, Fristen, Escrow‑Reserve, Subrogationsrechte.
Reporting und KPIs
Quartalsweise: Mobilisiertes privates Kapital, verbleibende Matching‑Commitments, Anzahl Co‑Investments, regionale FTE.
Jährlich: Hebelratio erreicht, Garantie‑Inanspruchnahme, IRR‑Beitrag, Compliance‑Report.
Sanktionen: Rückforderung, Reduktion weiterer Tranchenauszahlungen, Vertragsstrafen bei Falschdarstellung.
Standardklauseln Matching
Zweckbindung, Tranching, Call‑Mechanik, Reportingpflichten, Rückforderungsrechte bei Missbrauch.
Standardklauseln Garantie
Definition garantierter Verlustarten, Claim‑Prozess, Fristen, Escrow‑Reserve, Subrogationsrechte.
Reporting und KPIs
Quartalsweise: Mobilisiertes privates Kapital, verbleibende Matching‑Commitments, Anzahl Co‑Investments, regionale FTE.
Jährlich: Hebelratio erreicht, Garantie‑Inanspruchnahme, IRR‑Beitrag, Compliance‑Report.
Sanktionen: Rückforderung, Reduktion weiterer Tranchenauszahlungen, Vertragsstrafen bei Falschdarstellung.
Beispieltermblätter und Zahlenbeispiel
Beispiel 1 Matching 75 Mio. € mit Hebel 1:2
Land: 75 Mio. €; Ziel privates Kapital: 150 Mio. €; Gesamtmobilisierung Ziel: 225 Mio. €.
Tranching: 18,75 Mio. € First Close; 18,75 Mio. € Jahr 1; Rest nach Bedarf.
Beispiel 2 Garantie 20 % der Landescommitments
Garantievolumen: 15 Mio. €; First‑Loss Deckung bis 15 Mio. €; Claim‑Prozess mit 60‑Tage Prüfungsfrist.
Termblatt‑Kernelemente
Zweck, Laufzeit, Tranching, Call‑Bedingungen, Reporting, Beihilfe‑Compliance, Escrow, Subrogation.
Beispiel 1 Matching 75 Mio. € mit Hebel 1:2
Land: 75 Mio. €; Ziel privates Kapital: 150 Mio. €; Gesamtmobilisierung Ziel: 225 Mio. €.
Tranching: 18,75 Mio. € First Close; 18,75 Mio. € Jahr 1; Rest nach Bedarf.
Beispiel 2 Garantie 20 % der Landescommitments
Garantievolumen: 15 Mio. €; First‑Loss Deckung bis 15 Mio. €; Claim‑Prozess mit 60‑Tage Prüfungsfrist.
Termblatt‑Kernelemente
Zweck, Laufzeit, Tranching, Call‑Bedingungen, Reporting, Beihilfe‑Compliance, Escrow, Subrogation.
KPIs, Stress‑Tests und Controlling
Kern‑KPIs: Mobilisierter Hebel, Anzahl Co‑Investments, durchschnittliches Co‑Investment‑Ticket, Garantie‑Inanspruchnahme, regionale Jobs.
Stress‑Tests: Szenarien VC‑Winter, 30/50/70 % Verlustszenarien; Auswirkung auf Garantie‑Auszahlungen und Landesbilanz.
Limit‑Regeln: Max. Garantieausnutzung pro Jahr; Rückstellungsregeln; automatische Review‑Triggers bei Überschreitung.
Kern‑KPIs: Mobilisierter Hebel, Anzahl Co‑Investments, durchschnittliches Co‑Investment‑Ticket, Garantie‑Inanspruchnahme, regionale Jobs.
Stress‑Tests: Szenarien VC‑Winter, 30/50/70 % Verlustszenarien; Auswirkung auf Garantie‑Auszahlungen und Landesbilanz.
Limit‑Regeln: Max. Garantieausnutzung pro Jahr; Rückstellungsregeln; automatische Review‑Triggers bei Überschreitung.
Implementierungsfahrplan 0–90 Tage
0–14 Tage: Policy‑Freigabe Landescommitment 75–100 Mio. €; Mandat an Landesbank.
15–35 Tage: Draft Term‑Sheets Matching und Garantie; Beihilfe‑Screening starten.
36–60 Tage: Ausschreibung für private Co‑Investoren und GP‑Partner; Auswahlverfahren starten.
61–90 Tage: First Close Tranche freigeben; Garantie‑Facility vertraglich finalisieren; Reporting‑Templates implementieren.
Garantie‑Facility: Landesgarantien bis 20 % der Landescommitments zur Risikoteilung.
0–14 Tage: Policy‑Freigabe Landescommitment 75–100 Mio. €; Mandat an Landesbank.
15–35 Tage: Draft Term‑Sheets Matching und Garantie; Beihilfe‑Screening starten.
36–60 Tage: Ausschreibung für private Co‑Investoren und GP‑Partner; Auswahlverfahren starten.
61–90 Tage: First Close Tranche freigeben; Garantie‑Facility vertraglich finalisieren; Reporting‑Templates implementieren.
Garantie‑Facility: Landesgarantien bis 20 % der Landescommitments zur Risikoteilung.
Garantie‑Facility — Ziel und Kernprinzipien
Ziel: Staatliche Garantien bis 20 % der Landescommitments zur gezielten Risikoteilung, um privates Kapital zu mobilisieren, Hebelwirkung zu erhöhen und Finanzierungslücken bei frühen Folgefinanzierungen zu schließen.
Kernprinzipien: begrenzte Haftung des Landes, marktgerechte Konditionen, klare Claim‑Mechanik, strikte Beihilfe‑Compliance und transparente Governance.
Ziel: Staatliche Garantien bis 20 % der Landescommitments zur gezielten Risikoteilung, um privates Kapital zu mobilisieren, Hebelwirkung zu erhöhen und Finanzierungslücken bei frühen Folgefinanzierungen zu schließen. Kernprinzipien: begrenzte Haftung des Landes, marktgerechte Konditionen, klare Claim‑Mechanik, strikte Beihilfe‑Compliance und transparente Governance.
Garantieformen und Einsatzlogik
Garantieform Kurzbeschreibung Typische Einsatzfälle First‑Loss Garantie Deckung der ersten Verluste bis zur garantierten Quote Early‑stage Co‑Investments, First‑Loss‑Tranches Partial Credit Enhancement Teilgarantie für bestimmte Tranchen oder Rückzahlungen Kreditartige Strukturen, Brückenfinanzierungen Contingent Line Bedingte Zusage aktivierbar bei Stressereignis Marktstress, Liquiditätsengpässe Portfolio‑Stop‑Loss Garantie greift bei kumulierten Verlusten über Schwelle Absicherung gegen systemische Downside
| Garantieform | Kurzbeschreibung | Typische Einsatzfälle |
|---|---|---|
| First‑Loss Garantie | Deckung der ersten Verluste bis zur garantierten Quote | Early‑stage Co‑Investments, First‑Loss‑Tranches |
| Partial Credit Enhancement | Teilgarantie für bestimmte Tranchen oder Rückzahlungen | Kreditartige Strukturen, Brückenfinanzierungen |
| Contingent Line | Bedingte Zusage aktivierbar bei Stressereignis | Marktstress, Liquiditätsengpässe |
| Portfolio‑Stop‑Loss | Garantie greift bei kumulierten Verlusten über Schwelle | Absicherung gegen systemische Downside |
Strukturparameter und Limits
Maximale Garantiequote: 20 % der vom Land zugesagten Commitments in der Matching‑Facility oder im Fonds.
Garantievolumen Beispiel: Bei Landescommitment 100 Mio. € maximale Garantie = 20 Mio. €.
Per‑Deal‑Cap: Max. Garantienutzung pro Deal z. B. ≤ 10 % des Fondsvolumens; höhere Beanspruchung erfordert Oversight‑Panel‑Freigabe.
Laufzeit: Garantieverpflichtung befristet, z. B. 7–10 Jahre; Claims nur innerhalb definierter Claim‑Period zulässig.
Selbstbehalt: Land behält 10–20 % des garantierten Verlusts als Skin‑in‑the‑Game, um Moral Hazard zu reduzieren.
Maximale Garantiequote: 20 % der vom Land zugesagten Commitments in der Matching‑Facility oder im Fonds.
Garantievolumen Beispiel: Bei Landescommitment 100 Mio. € maximale Garantie = 20 Mio. €.
Per‑Deal‑Cap: Max. Garantienutzung pro Deal z. B. ≤ 10 % des Fondsvolumens; höhere Beanspruchung erfordert Oversight‑Panel‑Freigabe.
Laufzeit: Garantieverpflichtung befristet, z. B. 7–10 Jahre; Claims nur innerhalb definierter Claim‑Period zulässig.
Selbstbehalt: Land behält 10–20 % des garantierten Verlusts als Skin‑in‑the‑Game, um Moral Hazard zu reduzieren.
Pricing, Gebühren und wirtschaftliche Mechanik
Gebühren: Garantien werden gegen eine jährliche Garantiegebühr berechnet, marktgerecht und risikoadjustiert.
Premium‑Mechanik: Staffelung nach Risikoklasse des Deals; Gebühren fließen in einen Garantie‑Reservefonds.
Accounting: Garantierisiko bilanziell als Eventualverpflichtung ausweisen; Rückstellungen im Landeshaushalt nach Haushaltsrecht prüfen.
Subrogation: Nach Auszahlung erwirbt das Land Subrogationsrechte gegenüber Schuldnern oder Veräußerungsgegenparteien.
Gebühren: Garantien werden gegen eine jährliche Garantiegebühr berechnet, marktgerecht und risikoadjustiert.
Premium‑Mechanik: Staffelung nach Risikoklasse des Deals; Gebühren fließen in einen Garantie‑Reservefonds.
Accounting: Garantierisiko bilanziell als Eventualverpflichtung ausweisen; Rückstellungen im Landeshaushalt nach Haushaltsrecht prüfen.
Subrogation: Nach Auszahlung erwirbt das Land Subrogationsrechte gegenüber Schuldnern oder Veräußerungsgegenparteien.
Claim‑Prozess und Operationalisierung
Trigger Event: GP meldet Verlustereignis mit vollständiger Dokumentation.
Initial Notice: Innerhalb 10 Arbeitstage nach Loss‑Feststellung.
Prüfungsphase: Oversight‑Panel und externer Auditor prüfen Claim innerhalb 60 Kalendertagen.
Vorläufige Auszahlung: Bei Plausibilität bis zu definierter Quote möglich; finale Auszahlung nach Abschlussprüfung.
Subrogation und Recovery: Land verfolgt Rückgewinnung; Recovery‑Prozentsatz wird auf Netto‑Claim angerechnet.
Reporting: Claim und Auszahlung werden im Quartalsreport ausgewiesen.
Beweisdokumente: Term‑Sheets, Cap‑Table, Transaktions‑Abschlussunterlagen, Bewertungsberichte, Auditor‑Report, Zahlungsnachweise.
Trigger Event: GP meldet Verlustereignis mit vollständiger Dokumentation.
Initial Notice: Innerhalb 10 Arbeitstage nach Loss‑Feststellung.
Prüfungsphase: Oversight‑Panel und externer Auditor prüfen Claim innerhalb 60 Kalendertagen.
Vorläufige Auszahlung: Bei Plausibilität bis zu definierter Quote möglich; finale Auszahlung nach Abschlussprüfung.
Subrogation und Recovery: Land verfolgt Rückgewinnung; Recovery‑Prozentsatz wird auf Netto‑Claim angerechnet.
Reporting: Claim und Auszahlung werden im Quartalsreport ausgewiesen.
Beweisdokumente: Term‑Sheets, Cap‑Table, Transaktions‑Abschlussunterlagen, Bewertungsberichte, Auditor‑Report, Zahlungsnachweise.
Governance, Approval und Oversight
Genehmigungsinstanzen: Oversight‑Panel bestehend aus Finanzministerium, Landesbank, unabhängigen Experten.
Freigabeschwellen:
Automatisch bis X Mio. € durch Oversight‑Panel‑Chair.
> X Mio. € qualifizierte Mehrheit des Oversight‑Panels.
Kontrollen: Externe jährliche Prüfung der Garantieausnutzung; Limit‑Monitoring; vierteljährliches KPI‑Reporting.
Sanktionsmechanik: Bei Missbrauch Rückforderung, Aussetzung weiterer Tranchenauszahlungen, Vertragsstrafen.
Genehmigungsinstanzen: Oversight‑Panel bestehend aus Finanzministerium, Landesbank, unabhängigen Experten.
Freigabeschwellen:
Automatisch bis X Mio. € durch Oversight‑Panel‑Chair.
> X Mio. € qualifizierte Mehrheit des Oversight‑Panels.
Kontrollen: Externe jährliche Prüfung der Garantieausnutzung; Limit‑Monitoring; vierteljährliches KPI‑Reporting.
Sanktionsmechanik: Bei Missbrauch Rückforderung, Aussetzung weiterer Tranchenauszahlungen, Vertragsstrafen.
Beihilfe‑ und Rechtskonformität
EU‑Beihilfeprüfung: Vor Implementierung vollständiges Beihilfe‑Screening; Strukturierung als marktnahe Garantie oder Rückzahlungsinstrument zur Minimierung Beihilfe‑Risiken.
Marktüblichkeit: Externe Gutachten zur Marktüblichkeit der Garantiegebühren und Konditionen.
Vertragsdokumente: Standardisierte Garantievereinbarung mit klaren Definitionen von Loss, Netto‑Erlös, Subrogation, Claim‑Fristen und Streitbeilegung.
EU‑Beihilfeprüfung: Vor Implementierung vollständiges Beihilfe‑Screening; Strukturierung als marktnahe Garantie oder Rückzahlungsinstrument zur Minimierung Beihilfe‑Risiken.
Marktüblichkeit: Externe Gutachten zur Marktüblichkeit der Garantiegebühren und Konditionen.
Vertragsdokumente: Standardisierte Garantievereinbarung mit klaren Definitionen von Loss, Netto‑Erlös, Subrogation, Claim‑Fristen und Streitbeilegung.
Risiko‑Management und Stress‑Tests
Stress‑Szenarien: Simulieren VC‑Winter, 30/50/70 Prozent Verlustszenarien; Auswirkung auf Landesbilanz und Garantie‑Reserve.
Reserve‑Mechanik: Aufbau einer Garantie‑Reserve aus Gebühren zur Deckung kleinerer Claims.
Limits: Jährliche Maximalinanspruchnahme; automatische Review‑Trigger bei Überschreitung 50 % des Garantievolumens.
Reporting‑KPIs: Garantienutzung, ausstehende Claims, Recovery‑Rate, verbleibendes Garantievolumen.
Stress‑Szenarien: Simulieren VC‑Winter, 30/50/70 Prozent Verlustszenarien; Auswirkung auf Landesbilanz und Garantie‑Reserve.
Reserve‑Mechanik: Aufbau einer Garantie‑Reserve aus Gebühren zur Deckung kleinerer Claims.
Limits: Jährliche Maximalinanspruchnahme; automatische Review‑Trigger bei Überschreitung 50 % des Garantievolumens.
Reporting‑KPIs: Garantienutzung, ausstehende Claims, Recovery‑Rate, verbleibendes Garantievolumen.
Buchhalterische und haushaltsrechtliche Aspekte
Haushaltswirkung: Garantien sind Eventualverpflichtungen; mögliche Belastung bei Inanspruchnahme. Abstimmung mit Haushaltsrecht und Landesrechnungshof erforderlich.
Risikokosten: Kalkulation erwarteter Verlustkosten und Rückstellungsbedarf; Einplanung in mittelfristige Finanzplanung.
Transparenz: Veröffentlichung aggregierter Garantiekennzahlen im Jahresbericht.
Haushaltswirkung: Garantien sind Eventualverpflichtungen; mögliche Belastung bei Inanspruchnahme. Abstimmung mit Haushaltsrecht und Landesrechnungshof erforderlich.
Risikokosten: Kalkulation erwarteter Verlustkosten und Rückstellungsbedarf; Einplanung in mittelfristige Finanzplanung.
Transparenz: Veröffentlichung aggregierter Garantiekennzahlen im Jahresbericht.
Musterklausel Garantievereinbarung (Kurzform)
Garantieumfang
Das Land gewährt eine Garantie in Höhe von bis zu 20 Prozent der Landescommitments. Die Garantie deckt qualifizierte Nettoverluste aus definierten Investments gemäß Anlage A.
Selbstbehalt
Der Garantienehmer trägt einen Selbstbehalt von 15 Prozent des qualifizierten Nettoverlusts.
Claim‑Prozess
Claims sind binnen 10 Arbeitstagen nach Loss‑Feststellung schriftlich an den Garantgeber zu melden. Der Garantgeber prüft den Claim innerhalb 60 Kalendertagen. Vorläufige Auszahlungen sind möglich.
Gebühren
Für die Garantie ist eine jährliche Gebühr zu entrichten. Gebühren fließen in die Garantie‑Reserve.
Subrogation
Nach Auszahlung erwirbt der Garantgeber Subrogationsrechte gegenüber Dritten.
Beihilfe
Diese Vereinbarung tritt nur nach abschließender Beihilfe‑Freigabe in Kraft.
Garantieumfang Das Land gewährt eine Garantie in Höhe von bis zu 20 Prozent der Landescommitments. Die Garantie deckt qualifizierte Nettoverluste aus definierten Investments gemäß Anlage A. Selbstbehalt Der Garantienehmer trägt einen Selbstbehalt von 15 Prozent des qualifizierten Nettoverlusts. Claim‑Prozess Claims sind binnen 10 Arbeitstagen nach Loss‑Feststellung schriftlich an den Garantgeber zu melden. Der Garantgeber prüft den Claim innerhalb 60 Kalendertagen. Vorläufige Auszahlungen sind möglich. Gebühren Für die Garantie ist eine jährliche Gebühr zu entrichten. Gebühren fließen in die Garantie‑Reserve. Subrogation Nach Auszahlung erwirbt der Garantgeber Subrogationsrechte gegenüber Dritten. Beihilfe Diese Vereinbarung tritt nur nach abschließender Beihilfe‑Freigabe in Kraft.
Implementierungsfahrplan 0–90 Tage
0–14 Tage: Policy‑Freigabe Landescommitment und Mandat an Landesbank.
15–35 Tage: Entwurf Garantie‑Termblatt und Beihilfe‑Screening starten.
36–60 Tage: Ausschreibung für externe Underwriter/Auditoren; Finalisierung Claim‑Prozess.
61–90 Tage: Vertragsunterzeichnung, IT‑Setup für Claim‑Handling, Kommunikation an GP und potenzielle Co‑Investoren.
0–14 Tage: Policy‑Freigabe Landescommitment und Mandat an Landesbank.
15–35 Tage: Entwurf Garantie‑Termblatt und Beihilfe‑Screening starten.
36–60 Tage: Ausschreibung für externe Underwriter/Auditoren; Finalisierung Claim‑Prozess.
61–90 Tage: Vertragsunterzeichnung, IT‑Setup für Claim‑Handling, Kommunikation an GP und potenzielle Co‑Investoren.
KPIs zur Überwachung
Maximale Garantienutzung in Euro und Prozent.
Anzahl Claims p.a. und durchschnittliche Claim‑Größe.
Recovery‑Rate nach Subrogation.
Gebühren‑Einnahmen und Stand Garantie‑Reserve.
Stress‑Test‑Ergebnisse und Limit‑Auslastung.
ESG & Compliance
Ausschlusskriterien (z. B. kontroverse Anwendungen); Ethik‑Board für Biotech; Anti‑Korruptions‑Compliance.
Maximale Garantienutzung in Euro und Prozent.
Anzahl Claims p.a. und durchschnittliche Claim‑Größe.
Recovery‑Rate nach Subrogation.
Gebühren‑Einnahmen und Stand Garantie‑Reserve.
Stress‑Test‑Ergebnisse und Limit‑Auslastung.
ESG & Compliance
Ausschlusskriterien (z. B. kontroverse Anwendungen); Ethik‑Board für Biotech; Anti‑Korruptions‑Compliance.
ESG und Compliance — Rahmen und Zielsetzung
Zweck: Schutz von Reputation und Kapital, Sicherstellung regulatorischer Konformität, Förderung nachhaltiger Wertschöpfung in Thüringen.
Prinzipien: Prävention vor Korrektur; Transparenz; Verhältnismäßigkeit; Durchsetzbarkeit; Unabhängigkeit externer Prüfungen.
Zweck: Schutz von Reputation und Kapital, Sicherstellung regulatorischer Konformität, Förderung nachhaltiger Wertschöpfung in Thüringen. Prinzipien: Prävention vor Korrektur; Transparenz; Verhältnismäßigkeit; Durchsetzbarkeit; Unabhängigkeit externer Prüfungen.
Ausschlusskriterien für Investments
Grundsatz: Keine Finanzierung von Aktivitäten, die erhebliche ethische, rechtliche oder reputationsrelevante Risiken bergen. Investments werden abgelehnt, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist.
Umfassende Ausschlussliste
Waffen und Dual Use
Entwicklung, Produktion oder Vertrieb von Offensivwaffen, Lenkwaffen, autonomen Tötungssystemen oder Technologien mit hohem Dual‑Use‑Missbrauchspotenzial ohne klare zivile Anwendung.
Biotechnologie mit hohem Missbrauchsrisiko
Projekte, die ohne strenge Kontrollen leicht für biologische Waffen, unkontrollierte Genmanipulation oder gefährliche Pathogenverstärkung missbraucht werden können und keine robuste Ethik‑ und Sicherheitsarchitektur vorweisen.
Menschenrechtsverletzende Geschäftsmodelle
Überwachungstechnologien, die systematisch Menschenrechte verletzen; Geschäftsmodelle, die Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder systematische Diskriminierung fördern.
Umwelt‑ und Klimaschädliche Aktivitäten
Projekte mit signifikantem, nicht‑minderbarem Umweltschaden (z. B. unabwendbare großflächige Ökoschäden, schwer kontrollierbare Emissionen) ohne glaubwürdigen Übergangsplan.
Illegale oder stark regulierte Sektoren
Illegale Drogenproduktion, nicht lizenzierte Glücksspielangebote, Produkte/Services, die gegen nationale Gesetze verstoßen.
Kontroverse Inhalte und Geschäftsmodelle
Pornografie mit problematischen Aspekten, Hate‑Speech‑Plattformen, Geschäftsmodelle, die systematisch Desinformation monetarisieren.
Finanzielle Missstände
Unternehmen mit nachgewiesener Bilanzmanipulation, Steuerhinterziehung oder schwerwiegenden Governance‑Verstößen.
Ausschlussprozess
Screening‑Stufe 1: Automatisiertes Pre‑Screening gegen Blacklists und Sanktionslisten.
Stufe 2: Manuelle ESG‑DD bei positivem Pre‑Screen; externe Experten‑Gutachten bei Zweifelsfällen.
Finale Entscheidung: IC‑Ablehnung bei bestätigtem Ausschlusskriterium; dokumentierte Begründung im Protokoll.
Grundsatz: Keine Finanzierung von Aktivitäten, die erhebliche ethische, rechtliche oder reputationsrelevante Risiken bergen. Investments werden abgelehnt, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist.
Umfassende Ausschlussliste
Waffen und Dual Use
Entwicklung, Produktion oder Vertrieb von Offensivwaffen, Lenkwaffen, autonomen Tötungssystemen oder Technologien mit hohem Dual‑Use‑Missbrauchspotenzial ohne klare zivile Anwendung.
Biotechnologie mit hohem Missbrauchsrisiko
Projekte, die ohne strenge Kontrollen leicht für biologische Waffen, unkontrollierte Genmanipulation oder gefährliche Pathogenverstärkung missbraucht werden können und keine robuste Ethik‑ und Sicherheitsarchitektur vorweisen.
Menschenrechtsverletzende Geschäftsmodelle
Überwachungstechnologien, die systematisch Menschenrechte verletzen; Geschäftsmodelle, die Zwangsarbeit, Kinderarbeit oder systematische Diskriminierung fördern.
Umwelt‑ und Klimaschädliche Aktivitäten
Projekte mit signifikantem, nicht‑minderbarem Umweltschaden (z. B. unabwendbare großflächige Ökoschäden, schwer kontrollierbare Emissionen) ohne glaubwürdigen Übergangsplan.
Illegale oder stark regulierte Sektoren
Illegale Drogenproduktion, nicht lizenzierte Glücksspielangebote, Produkte/Services, die gegen nationale Gesetze verstoßen.
Kontroverse Inhalte und Geschäftsmodelle
Pornografie mit problematischen Aspekten, Hate‑Speech‑Plattformen, Geschäftsmodelle, die systematisch Desinformation monetarisieren.
Finanzielle Missstände
Unternehmen mit nachgewiesener Bilanzmanipulation, Steuerhinterziehung oder schwerwiegenden Governance‑Verstößen.
Ausschlussprozess
Screening‑Stufe 1: Automatisiertes Pre‑Screening gegen Blacklists und Sanktionslisten.
Stufe 2: Manuelle ESG‑DD bei positivem Pre‑Screen; externe Experten‑Gutachten bei Zweifelsfällen.
Finale Entscheidung: IC‑Ablehnung bei bestätigtem Ausschlusskriterium; dokumentierte Begründung im Protokoll.
Ethik‑Board für Biotech
Zweck: Unabhängige, fachlich fundierte Bewertung ethischer, sicherheitsrelevanter und regulatorischer Risiken bei Biotech‑Investments.
Zusammensetzung
Mitglieder: mindestens 5 Personen: zwei unabhängige Bioethiker, ein externer regulatorischer Experte (Medizinrecht), ein Biosafety/Biosecurity‑Spezialist, ein Vertreter der Landeswissenschaftslandschaft (z. B. Uni/Fraunhofer).
Unabhängigkeit: Mitglieder dürfen keine finanziellen Interessen an geprüften Projekten haben; Amtszeit befristet (z. B. 3 Jahre) mit Rotation.
Aufgaben
Vorabprüfung: Bewertung von Projekten mit potenziell hohem Biosicherheits‑ oder Ethikrisiko vor IC‑Entscheidung.
Risikokategorien: Einstufung in Low/Medium/High Risk; Empfehlung von Auflagen, Monitoring‑Regimen oder Ablehnung.
Genehmigungsauflagen: Formulierung verbindlicher Auflagen (z. B. Sicherheitsinfrastruktur, externe Lab‑Audits, eingeschränkte Forschungsfreigaben).
Kontinuierliche Überwachung: Periodische Reviews, Vor‑Ort‑Audits, Freigabe von Tranche‑Zahlungen nur bei Erfüllung von Sicherheitsmeilensteinen.
Notfallprozeduren: Sofortige Suspendierung von Zahlungen und Eskalation an Oversight‑Panel bei schwerwiegenden Sicherheitsbedenken.
Operative Regeln
Pre‑Read: Detaillierte technische Unterlagen 10 Arbeitstage vor Meeting.
Entscheidungsdokument: Schriftliche Stellungnahme mit Risikobewertung und Auflagen.
Veröffentlichung: Aggregierte, anonymisierte Jahresberichte über Ethik‑Board‑Entscheidungen.
Zweck: Unabhängige, fachlich fundierte Bewertung ethischer, sicherheitsrelevanter und regulatorischer Risiken bei Biotech‑Investments.
Zusammensetzung
Mitglieder: mindestens 5 Personen: zwei unabhängige Bioethiker, ein externer regulatorischer Experte (Medizinrecht), ein Biosafety/Biosecurity‑Spezialist, ein Vertreter der Landeswissenschaftslandschaft (z. B. Uni/Fraunhofer).
Unabhängigkeit: Mitglieder dürfen keine finanziellen Interessen an geprüften Projekten haben; Amtszeit befristet (z. B. 3 Jahre) mit Rotation.
Aufgaben
Vorabprüfung: Bewertung von Projekten mit potenziell hohem Biosicherheits‑ oder Ethikrisiko vor IC‑Entscheidung.
Risikokategorien: Einstufung in Low/Medium/High Risk; Empfehlung von Auflagen, Monitoring‑Regimen oder Ablehnung.
Genehmigungsauflagen: Formulierung verbindlicher Auflagen (z. B. Sicherheitsinfrastruktur, externe Lab‑Audits, eingeschränkte Forschungsfreigaben).
Kontinuierliche Überwachung: Periodische Reviews, Vor‑Ort‑Audits, Freigabe von Tranche‑Zahlungen nur bei Erfüllung von Sicherheitsmeilensteinen.
Notfallprozeduren: Sofortige Suspendierung von Zahlungen und Eskalation an Oversight‑Panel bei schwerwiegenden Sicherheitsbedenken.
Operative Regeln
Pre‑Read: Detaillierte technische Unterlagen 10 Arbeitstage vor Meeting.
Entscheidungsdokument: Schriftliche Stellungnahme mit Risikobewertung und Auflagen.
Veröffentlichung: Aggregierte, anonymisierte Jahresberichte über Ethik‑Board‑Entscheidungen.
Anti‑Korruptions‑Compliance und Integritätsmanagement
Ziel: Nulltoleranz gegenüber Korruption, Bestechung und Interessenkonflikten; Schutz öffentlicher Mittel.
Kernbestandteile
Anti‑Korruptions‑Policy: Verbindliche Regeln für GP, Portfoliounternehmen, Dienstleister und Co‑Investoren (Geschenke, Einladungen, Spenden, politische Zuwendungen).
Due‑Diligence: Sanktionslisten‑Check, PEP‑Screening, Hintergrundprüfungen für Gründer, Schlüsselpersonal und relevante Dienstleister.
Vertragsklauseln: Anti‑Korruptions‑Warranties; Kündigungsrechte und Rückforderungsansprüche bei Verstößen; Audit‑ und Einsichtsrechte.
Whistleblower‑Mechanismus: Anonyme Meldestelle mit Schutzklauseln; verpflichtende Untersuchung und dokumentierte Maßnahmen.
Training: Pflichtschulungen für GP‑Team und Portfoliounternehmen; jährliche Refreshers.
Monitoring: Transaktions‑ und Ausgaben‑Monitoring, Stichprobenprüfungen, Third‑Party‑Audits.
Sanktionen und Durchsetzung
Stufenmodell: Verwarnung → Vertragsstrafen → Aussetzung Zahlungen → Kündigung GP/Investment → strafrechtliche Anzeige.
Clawback: Rückforderung von Fördermitteln oder Carry bei nachgewiesener Korruption.
Kooperation mit Behörden: Verpflichtung zur Meldung an Strafverfolgungsbehörden bei Verdacht auf Straftaten.
Ziel: Nulltoleranz gegenüber Korruption, Bestechung und Interessenkonflikten; Schutz öffentlicher Mittel.
Kernbestandteile
Anti‑Korruptions‑Policy: Verbindliche Regeln für GP, Portfoliounternehmen, Dienstleister und Co‑Investoren (Geschenke, Einladungen, Spenden, politische Zuwendungen).
Due‑Diligence: Sanktionslisten‑Check, PEP‑Screening, Hintergrundprüfungen für Gründer, Schlüsselpersonal und relevante Dienstleister.
Vertragsklauseln: Anti‑Korruptions‑Warranties; Kündigungsrechte und Rückforderungsansprüche bei Verstößen; Audit‑ und Einsichtsrechte.
Whistleblower‑Mechanismus: Anonyme Meldestelle mit Schutzklauseln; verpflichtende Untersuchung und dokumentierte Maßnahmen.
Training: Pflichtschulungen für GP‑Team und Portfoliounternehmen; jährliche Refreshers.
Monitoring: Transaktions‑ und Ausgaben‑Monitoring, Stichprobenprüfungen, Third‑Party‑Audits.
Sanktionen und Durchsetzung
Stufenmodell: Verwarnung → Vertragsstrafen → Aussetzung Zahlungen → Kündigung GP/Investment → strafrechtliche Anzeige.
Clawback: Rückforderung von Fördermitteln oder Carry bei nachgewiesener Korruption.
Kooperation mit Behörden: Verpflichtung zur Meldung an Strafverfolgungsbehörden bei Verdacht auf Straftaten.
Monitoring, Reporting und Audit
Reporting‑Rhythmus
Quartalsweise: ESG‑KPIs im Fonds‑Report; Compliance‑Vorfälle; Status Ethik‑Auflagen.
Jährlich: Unabhängiger ESG‑Audit und Compliance‑Review durch externen Prüfer; Veröffentlichung aggregierter Ergebnisse.
KPIs und Messgrößen
ESG‑KPIs: Anteil Investments mit ESG‑DD; Anzahl abgelehnter Deals wegen Ausschlusskriterien; CO₂‑Footprint‑Schätzung Portfolio; Anteil Frauen in Führungspositionen.
Biotech‑KPIs: Anzahl Projekte mit High‑Risk‑Einstufung; Anzahl Vor‑Ort‑Audits; Compliance‑Vorfälle pro Jahr.
Compliance‑KPIs: Anzahl Whistleblower‑Fälle; Zeit bis Abschluss interner Untersuchungen; Recovery‑Rate bei Clawbacks.
Audit und Validierung
Externer Auditor: Jährliche Prüfung von ESG‑Reporting, Ethik‑Board‑Entscheidungen und Anti‑Korruptions‑Prozessen.
Ad‑hoc‑Audits: Bei Verdacht auf schwerwiegende Verstöße; sofortige Suspendierung von Zahlungen bis Klärung.
Public Disclosure: Aggregierte Executive Summary des Audits; vertrauliche Detailberichte an LPs und Oversight‑Panel.
Reporting‑Rhythmus
Quartalsweise: ESG‑KPIs im Fonds‑Report; Compliance‑Vorfälle; Status Ethik‑Auflagen.
Jährlich: Unabhängiger ESG‑Audit und Compliance‑Review durch externen Prüfer; Veröffentlichung aggregierter Ergebnisse.
KPIs und Messgrößen
ESG‑KPIs: Anteil Investments mit ESG‑DD; Anzahl abgelehnter Deals wegen Ausschlusskriterien; CO₂‑Footprint‑Schätzung Portfolio; Anteil Frauen in Führungspositionen.
Biotech‑KPIs: Anzahl Projekte mit High‑Risk‑Einstufung; Anzahl Vor‑Ort‑Audits; Compliance‑Vorfälle pro Jahr.
Compliance‑KPIs: Anzahl Whistleblower‑Fälle; Zeit bis Abschluss interner Untersuchungen; Recovery‑Rate bei Clawbacks.
Audit und Validierung
Externer Auditor: Jährliche Prüfung von ESG‑Reporting, Ethik‑Board‑Entscheidungen und Anti‑Korruptions‑Prozessen.
Ad‑hoc‑Audits: Bei Verdacht auf schwerwiegende Verstöße; sofortige Suspendierung von Zahlungen bis Klärung.
Public Disclosure: Aggregierte Executive Summary des Audits; vertrauliche Detailberichte an LPs und Oversight‑Panel.
Vertragsklauseln, Durchsetzungsmechanik und Mustertexte
Musterklausel Ausschluss
Der Garantienehmer versichert, dass das Zielunternehmen keine Tätigkeiten ausübt, die den im Annex A definierten Ausschlusskriterien entsprechen. Bei Verletzung ist der Fonds berechtigt, Investitionen auszusetzen und bereits geleistete Mittel zurückzufordern.
Musterklausel Ethik‑Board
Investitionen in Biotechnologieprojekte bedürfen einer positiven schriftlichen Stellungnahme des unabhängigen Ethik‑Boards. Auflagen des Ethik‑Boards sind bindend; Tranche‑Freigaben erfolgen nur nach Nachweis der Erfüllung.
Musterklausel Anti‑Korruption
Der Garantienehmer und Portfoliounternehmen verpflichten sich zur Einhaltung der Anti‑Korruptions‑Policy. Verstöße berechtigen den Fonds zur sofortigen Aussetzung von Zahlungen, zur Einleitung eines Clawback‑Verfahrens und zur Anzeige bei zuständigen Behörden.
Durchsetzungspaket
Tranching: Zahlungen an Erfüllung von ESG‑ und Ethik‑Meilensteinen koppeln.
Escrow: Teilzahlungen in Escrow bis unabhängige Audit‑Freigabe.
Clawback: Automatische Rückforderung bei Falschangaben oder Verstößen.
Removal Rights: Recht, Management‑Team oder GP bei systematischen Verstößen zu ersetzen.
Musterklausel Ausschluss
Der Garantienehmer versichert, dass das Zielunternehmen keine Tätigkeiten ausübt, die den im Annex A definierten Ausschlusskriterien entsprechen. Bei Verletzung ist der Fonds berechtigt, Investitionen auszusetzen und bereits geleistete Mittel zurückzufordern.
Musterklausel Ethik‑Board
Investitionen in Biotechnologieprojekte bedürfen einer positiven schriftlichen Stellungnahme des unabhängigen Ethik‑Boards. Auflagen des Ethik‑Boards sind bindend; Tranche‑Freigaben erfolgen nur nach Nachweis der Erfüllung.
Musterklausel Anti‑Korruption
Der Garantienehmer und Portfoliounternehmen verpflichten sich zur Einhaltung der Anti‑Korruptions‑Policy. Verstöße berechtigen den Fonds zur sofortigen Aussetzung von Zahlungen, zur Einleitung eines Clawback‑Verfahrens und zur Anzeige bei zuständigen Behörden.
Durchsetzungspaket
Tranching: Zahlungen an Erfüllung von ESG‑ und Ethik‑Meilensteinen koppeln.
Escrow: Teilzahlungen in Escrow bis unabhängige Audit‑Freigabe.
Clawback: Automatische Rückforderung bei Falschangaben oder Verstößen.
Removal Rights: Recht, Management‑Team oder GP bei systematischen Verstößen zu ersetzen.
Implementierungsschritte 0–90 Tage
0–14 Tage: Finalisierung Ausschlussliste und Anti‑Korruptions‑Policy; Veröffentlichung interner Guidelines.
15–35 Tage: Einrichtung Ethik‑Board‑Mandate; Auswahl externer Experten.
36–60 Tage: Integration ESG‑DD‑Checkliste in Deal‑Flow; Anpassung LPA‑Klauseln (Ausschluss, Ethik, Anti‑Korruption).
61–90 Tage: Rollout Trainings, Whistleblower‑System, Reporting‑Templates; erster externer Auditor‑Call.
Verwendung von Erlösen
50 % Reinvestition in Revolving‑Fund; 25 % Schuldentilgung/Haushaltsentlastung; 15 % regionale Ausgleichs‑/Umschulungsprogramme; 10 % Governance/Reserve.
0–14 Tage: Finalisierung Ausschlussliste und Anti‑Korruptions‑Policy; Veröffentlichung interner Guidelines.
15–35 Tage: Einrichtung Ethik‑Board‑Mandate; Auswahl externer Experten.
36–60 Tage: Integration ESG‑DD‑Checkliste in Deal‑Flow; Anpassung LPA‑Klauseln (Ausschluss, Ethik, Anti‑Korruption).
61–90 Tage: Rollout Trainings, Whistleblower‑System, Reporting‑Templates; erster externer Auditor‑Call.
Verwendung von Erlösen
50 % Reinvestition in Revolving‑Fund; 25 % Schuldentilgung/Haushaltsentlastung; 15 % regionale Ausgleichs‑/Umschulungsprogramme; 10 % Governance/Reserve.
Verwendung von Erlösen — Übersicht
Ziel: Nachhaltige Kapitalrotation sichern, Haushaltsrisiken reduzieren, regionale Wirkung maximieren und Governance‑/Risikopuffer bereitstellen. Die Verteilung lautet: 50 % Reinvestition in Revolving‑Fund; 25 % Schuldentilgung/Haushaltsentlastung; 15 % regionale Ausgleichs‑/Umschulungsprogramme; 10 % Governance/Reserve.
Ziel: Nachhaltige Kapitalrotation sichern, Haushaltsrisiken reduzieren, regionale Wirkung maximieren und Governance‑/Risikopuffer bereitstellen. Die Verteilung lautet: 50 % Reinvestition in Revolving‑Fund; 25 % Schuldentilgung/Haushaltsentlastung; 15 % regionale Ausgleichs‑/Umschulungsprogramme; 10 % Governance/Reserve.
Verteilungslogik und Cashflow‑Mechanik
Verwendungszweck Anteil Funktion Timing der Mittelverwendung Revolving‑Innovationsfonds (RIF) 50 % Reinvestition in Seed/Series‑A, Infrastruktur, Co‑Invests; Kapitalrotation Transfer innerhalb 30 Tage nach Exit; Reinvestitionsplan 0–36 Monate Schuldentilgung / Haushaltsentlastung 25 % Reduktion Zins‑/Tilgungsdruck; Verbesserung Fiskalkennzahlen Einmalige Haushaltsbuchung im Folgehaushalt; ggf. gestaffelt Regionale Ausgleichs‑ / Umschulungsprogramme 15 % Arbeitsmarktintegration, Upskilling, Standortausgleich Ausschreibung/Programme innerhalb 6 Monate; Mittelabruf nach Projektfreigabe Governance / Reserve 10 % Audit, Contingency, Escrow, Garantie‑Reserve, Verwaltungskosten Aufbau Reserve sofort; Nutzung nach Governance‑Freigabe
Beispielrechnung bei Netto‑Exit‑Erlös €100 Mio.
RIF: €50.0 Mio.
Schulden/Haushalt: €25.0 Mio.
Ausgleich/Umschulung: €15.0 Mio.
Governance/Reserve: €10.0 Mio.
| Verwendungszweck | Anteil | Funktion | Timing der Mittelverwendung |
|---|---|---|---|
| Revolving‑Innovationsfonds (RIF) | 50 % | Reinvestition in Seed/Series‑A, Infrastruktur, Co‑Invests; Kapitalrotation | Transfer innerhalb 30 Tage nach Exit; Reinvestitionsplan 0–36 Monate |
| Schuldentilgung / Haushaltsentlastung | 25 % | Reduktion Zins‑/Tilgungsdruck; Verbesserung Fiskalkennzahlen | Einmalige Haushaltsbuchung im Folgehaushalt; ggf. gestaffelt |
| Regionale Ausgleichs‑ / Umschulungsprogramme | 15 % | Arbeitsmarktintegration, Upskilling, Standortausgleich | Ausschreibung/Programme innerhalb 6 Monate; Mittelabruf nach Projektfreigabe |
| Governance / Reserve | 10 % | Audit, Contingency, Escrow, Garantie‑Reserve, Verwaltungskosten | Aufbau Reserve sofort; Nutzung nach Governance‑Freigabe |
Beispielrechnung bei Netto‑Exit‑Erlös €100 Mio.
RIF: €50.0 Mio.
Schulden/Haushalt: €25.0 Mio.
Ausgleich/Umschulung: €15.0 Mio.
Governance/Reserve: €10.0 Mio.
Revolving‑Innovationsfonds Details
Zweck und Anlageuniversum
Direkte Co‑Invests in regionale Start‑ups; Brückenfinanzierungen für Inkubatoren; Proof‑of‑Concept‑Grants; Shared‑Labs‑Infrastruktur.
Allokationsrahmen
60 % direkte Co‑Invests; 20 % Infrastruktur; 10 % Pilotprojekte; 10 % Liquiditätsreserve.
Recyclingregel
Rückflüsse aus RIF‑Investments verbleiben im RIF; Ziel‑Recyclingrate ≥ 80 % über 10 Jahre.
Governance
Eigenes RIF‑Board; Investment Committee mit Oversight durch Oversight‑Panel; jährliche externe Prüfung.
Risikosteuerung
Per‑Deal‑Caps, Diversifikationslimits, Follow‑on‑Reserve für RIF‑Portfolio.
Zweck und Anlageuniversum
Direkte Co‑Invests in regionale Start‑ups; Brückenfinanzierungen für Inkubatoren; Proof‑of‑Concept‑Grants; Shared‑Labs‑Infrastruktur. Allokationsrahmen
60 % direkte Co‑Invests; 20 % Infrastruktur; 10 % Pilotprojekte; 10 % Liquiditätsreserve. Recyclingregel
Rückflüsse aus RIF‑Investments verbleiben im RIF; Ziel‑Recyclingrate ≥ 80 % über 10 Jahre. Governance
Eigenes RIF‑Board; Investment Committee mit Oversight durch Oversight‑Panel; jährliche externe Prüfung. Risikosteuerung
Per‑Deal‑Caps, Diversifikationslimits, Follow‑on‑Reserve für RIF‑Portfolio.
Schuldentilgung und Haushaltswirkung
Priorität und Zweck
Kurzfristige Reduktion Zinslast; Verbesserung Kreditrating‑Indikatoren; Freiraum für strukturelle Investitionen.
Buchhalterische Umsetzung
Nicht‑recycelter Anteil wird als haushaltswirksame Einnahme verbucht; Tilgung erfolgt gemäß Haushaltsrecht.
Strategie
Teilweise Tilgung vorrangiger Verbindlichkeiten; Rest zur Bildung eines mittelfristigen Tilgungsplans.
Haushaltskommunikation
Transparente Darstellung im Haushaltsplan; Szenario‑Analyse (konservativ/realistisch/optimistisch).
Priorität und Zweck
Kurzfristige Reduktion Zinslast; Verbesserung Kreditrating‑Indikatoren; Freiraum für strukturelle Investitionen. Buchhalterische Umsetzung
Nicht‑recycelter Anteil wird als haushaltswirksame Einnahme verbucht; Tilgung erfolgt gemäß Haushaltsrecht. Strategie
Teilweise Tilgung vorrangiger Verbindlichkeiten; Rest zur Bildung eines mittelfristigen Tilgungsplans. Haushaltskommunikation
Transparente Darstellung im Haushaltsplan; Szenario‑Analyse (konservativ/realistisch/optimistisch).
Regionale Ausgleichs‑ und Umschulungsprogramme
Zielgruppen und Maßnahmen
Beschäftigte in Transformationsbranchen, Rückkehrer in Regionen mit Arbeitsplatzverlust, Gründerförderung in strukturschwachen Gebieten.
Programmart
Umschulungskurse (Tech, Industrie‑AI, Biotech‑Fertigung), Job‑Bridges (Subventionierte Beschäftigung), Gründer‑Stipendien und Cluster‑Zuschüsse.
Vergabemechanik
Wettbewerbliche Ausschreibungen; KPI‑gebundene Förderverträge; Monitoring durch Arbeitsagentur und Landesstellen.
Erfolgsmessung
KPIs: Anzahl vermittelte Personen, nachhaltige Beschäftigungsquote nach 12 Monaten, durchschnittliches Lohnniveau, regionale Wertschöpfung.
Zielgruppen und Maßnahmen
Beschäftigte in Transformationsbranchen, Rückkehrer in Regionen mit Arbeitsplatzverlust, Gründerförderung in strukturschwachen Gebieten. Programmart
Umschulungskurse (Tech, Industrie‑AI, Biotech‑Fertigung), Job‑Bridges (Subventionierte Beschäftigung), Gründer‑Stipendien und Cluster‑Zuschüsse. Vergabemechanik
Wettbewerbliche Ausschreibungen; KPI‑gebundene Förderverträge; Monitoring durch Arbeitsagentur und Landesstellen. Erfolgsmessung
KPIs: Anzahl vermittelte Personen, nachhaltige Beschäftigungsquote nach 12 Monaten, durchschnittliches Lohnniveau, regionale Wertschöpfung.
Governance, Reporting und Kontrollen
Vertragsklauseln und LPA‑Anpassungen
Exit‑Recycling‑Klausel: automatische Überweisung von 50 % des Netto‑Erlöses an RIF innerhalb 30 Tage; Abweichungen nur mit Oversight‑Panel‑Zustimmung.
Verwendungsauflagen: Mittelverwendung an KPI‑Meilensteine koppeln; Tranching bei Programmauszahlungen.
Kontrollinstanzen
Oversight‑Panel (Finanzministerium, Landesbank, unabhängige Experten) überwacht Einhaltung.
RIF‑Board entscheidet Reinvestitionen; GP als Investment Manager mit Reportingpflicht.
Reporting
Quartalsweise: RIF‑AUM, Reserve‑Status, laufende Programme, Calls.
Jährlich: Unabhängiger Auditbericht; öffentliches Executive Summary mit aggregierten KPIs.
Transparenz und Rechenschaft
Veröffentlichung aggregierter Wirkungskennzahlen; vertrauliche Detailreports an LPs und Oversight‑Panel.
Vertragsklauseln und LPA‑Anpassungen
Exit‑Recycling‑Klausel: automatische Überweisung von 50 % des Netto‑Erlöses an RIF innerhalb 30 Tage; Abweichungen nur mit Oversight‑Panel‑Zustimmung.
Verwendungsauflagen: Mittelverwendung an KPI‑Meilensteine koppeln; Tranching bei Programmauszahlungen. Kontrollinstanzen
Oversight‑Panel (Finanzministerium, Landesbank, unabhängige Experten) überwacht Einhaltung.
RIF‑Board entscheidet Reinvestitionen; GP als Investment Manager mit Reportingpflicht. Reporting
Quartalsweise: RIF‑AUM, Reserve‑Status, laufende Programme, Calls.
Jährlich: Unabhängiger Auditbericht; öffentliches Executive Summary mit aggregierten KPIs. Transparenz und Rechenschaft
Veröffentlichung aggregierter Wirkungskennzahlen; vertrauliche Detailreports an LPs und Oversight‑Panel.
Risiko‑Management und Safeguards
Liquiditäts‑ und Timing‑Risiken
Escrow‑Mechanik für Earn‑outs; Reserve‑Puffer für Steuer‑/Transaktionskosten.
Moral Hazard und Missbrauch
Tranching, Job‑Covenants, Clawback‑Klauseln bei Falschangaben.
Haushaltsrechtliche Risiken
Abstimmung mit Haushaltsbehörden; konservative Budgetierung; Szenario‑Stress‑Tests.
Beihilfe‑Compliance
Strukturierung der RIF‑Zuflüsse und Matching‑Mechaniken beihilfekonform dokumentieren.
Liquiditäts‑ und Timing‑Risiken
Escrow‑Mechanik für Earn‑outs; Reserve‑Puffer für Steuer‑/Transaktionskosten. Moral Hazard und Missbrauch
Tranching, Job‑Covenants, Clawback‑Klauseln bei Falschangaben. Haushaltsrechtliche Risiken
Abstimmung mit Haushaltsbehörden; konservative Budgetierung; Szenario‑Stress‑Tests. Beihilfe‑Compliance
Strukturierung der RIF‑Zuflüsse und Matching‑Mechaniken beihilfekonform dokumentieren.
KPIs und Monitoring Dashboard
Finanziell: RIF‑AUM, Reinvestitionsquote, Return on RIF‑Investments, verbleibende Reserve.
Haushalt: Reduzierte Zinskosten p.a., Veränderung Nettoschuldenstand.
Regional: Anzahl geschaffener/gesicherter Arbeitsplätze, Umschulungsabschlüsse, regionale Lohnsumme.
Governance: Audit‑Findings, Zeit bis Mittelverwendung, Anzahl Clawbacks.
Finanziell: RIF‑AUM, Reinvestitionsquote, Return on RIF‑Investments, verbleibende Reserve.
Haushalt: Reduzierte Zinskosten p.a., Veränderung Nettoschuldenstand.
Regional: Anzahl geschaffener/gesicherter Arbeitsplätze, Umschulungsabschlüsse, regionale Lohnsumme.
Governance: Audit‑Findings, Zeit bis Mittelverwendung, Anzahl Clawbacks.
Implementierungsfahrplan 0–12 Monate
0–4 Wochen: Rechtsform RIF finalisieren; LPA‑Anpassung mit Exit‑Recycling‑Klausel; Abstimmung Haushaltsbehörde.
4–8 Wochen: Satzung RIF, Bankkonto, Governance‑Gremien besetzen; Reporting‑Templates definieren.
8–16 Wochen: Aufbau Escrow/Reserve‑Mechanik; Ausschreibungen für Umschulungsprogramme; erste RIF‑Investment‑Guidelines.
4–12 Monate: Erste Reinvestitionen aus RIF; erste Haushaltsbuchung der nicht‑recycelten Erlöse; erstes Quartalsreporting.
12 Monate: Erster unabhängiger Auditbericht; KPI‑Review und Anpassung Policy.
0–4 Wochen: Rechtsform RIF finalisieren; LPA‑Anpassung mit Exit‑Recycling‑Klausel; Abstimmung Haushaltsbehörde.
4–8 Wochen: Satzung RIF, Bankkonto, Governance‑Gremien besetzen; Reporting‑Templates definieren.
8–16 Wochen: Aufbau Escrow/Reserve‑Mechanik; Ausschreibungen für Umschulungsprogramme; erste RIF‑Investment‑Guidelines.
4–12 Monate: Erste Reinvestitionen aus RIF; erste Haushaltsbuchung der nicht‑recycelten Erlöse; erstes Quartalsreporting.
12 Monate: Erster unabhängiger Auditbericht; KPI‑Review und Anpassung Policy.
B. 90‑Tage‑Gantt‑Plan (Tage 0–90) — Tabelle
Zeitraum Aufgabe Verantwortlich Deliverable KPI Tage 0–14 Landtags‑/Kabinettsvorlage Fonds & Matching Wirtschafts‑/Finanzministerium Beschlussvorlage Beschluss eingereicht Tage 3–21 Term‑Sheet finalisieren; Rechtsprüfung Wirtschafts‑Min; Rechtsberatung Finales Term‑Sheet Freigabe Term‑Sheet Tage 15–45 GP‑Ausschreibung veröffentlichen Wirtschafts‑Min Ausschreibung online Anzahl Bewerbungen ≥5 Tage 16–60 Inkubator‑Betriebsmodell (Jena, Ilmenau) Wirtschaftsförderung + Kommunen Betreiberverträge 30 Start‑ups akquirierbar Tage 22–40 IP‑Unit Stellenanzeigen & Besetzung Wissenschafts‑Min + Unis Leiter + 2 Lizenzmanager 3 Einstellungen Tage 30–50 Matching‑Reglement & Garantie‑Facility rechtlich aufsetzen Finanzministerium + Landesbank Reglement & Garantievertrag 50 Mio. € Matching bereit Tage 46–75 Erste Seed‑Call & Auswahl GP (nach Auswahl) Auswahl 10–15 Start‑ups Privates Kapital mobilisiert Tage 50–80 Industrie‑Pilotprojekte starten (3 Piloten) Cluster‑Boards + Industrie Pilotverträge 3 Pilotstarts Tage 60–90 Dashboard & Reporting‑Setup; Investor‑Roadshow planen Programmmanagement + PR Dashboard live; Roadshow‑Plan Dashboard KPI live Tage 75–90 Erste Mieter in Inkubatoren einziehen Inkubator‑Operator Belegungslisten Belegungsrate ≥30%
| Zeitraum | Aufgabe | Verantwortlich | Deliverable | KPI |
|---|---|---|---|---|
| Tage 0–14 | Landtags‑/Kabinettsvorlage Fonds & Matching | Wirtschafts‑/Finanzministerium | Beschlussvorlage | Beschluss eingereicht |
| Tage 3–21 | Term‑Sheet finalisieren; Rechtsprüfung | Wirtschafts‑Min; Rechtsberatung | Finales Term‑Sheet | Freigabe Term‑Sheet |
| Tage 15–45 | GP‑Ausschreibung veröffentlichen | Wirtschafts‑Min | Ausschreibung online | Anzahl Bewerbungen ≥5 |
| Tage 16–60 | Inkubator‑Betriebsmodell (Jena, Ilmenau) | Wirtschaftsförderung + Kommunen | Betreiberverträge | 30 Start‑ups akquirierbar |
| Tage 22–40 | IP‑Unit Stellenanzeigen & Besetzung | Wissenschafts‑Min + Unis | Leiter + 2 Lizenzmanager | 3 Einstellungen |
| Tage 30–50 | Matching‑Reglement & Garantie‑Facility rechtlich aufsetzen | Finanzministerium + Landesbank | Reglement & Garantievertrag | 50 Mio. € Matching bereit |
| Tage 46–75 | Erste Seed‑Call & Auswahl | GP (nach Auswahl) | Auswahl 10–15 Start‑ups | Privates Kapital mobilisiert |
| Tage 50–80 | Industrie‑Pilotprojekte starten (3 Piloten) | Cluster‑Boards + Industrie | Pilotverträge | 3 Pilotstarts |
| Tage 60–90 | Dashboard & Reporting‑Setup; Investor‑Roadshow planen | Programmmanagement + PR | Dashboard live; Roadshow‑Plan | Dashboard KPI live |
| Tage 75–90 | Erste Mieter in Inkubatoren einziehen | Inkubator‑Operator | Belegungslisten | Belegungsrate ≥30% |
Aufbau der Erklärung
Für jede Zeile der Tabelle beschreibe ich: Ziel, konkrete Aktivitäten, Rollen/Verantwortung, was das Deliverable genau enthält, wie der KPI gemessen/abgenommen wird, wichtige Abhängigkeiten und typische Risiken mit Gegenmaßnahmen.
Für jede Zeile der Tabelle beschreibe ich: Ziel, konkrete Aktivitäten, Rollen/Verantwortung, was das Deliverable genau enthält, wie der KPI gemessen/abgenommen wird, wichtige Abhängigkeiten und typische Risiken mit Gegenmaßnahmen.
Tage 0–14 — Landtags‑/Kabinettsvorlage Fonds & Matching
Ziel: Politische und haushaltsrechtliche Freigabe für Fonds‑Start und Matching‑Commitments.
Aktivitäten: Erstellen der Beschlussvorlage (Zweck, Volumen, Rechtsform, Budgetrahmen, Beihilfe‑Screening), Abstimmung mit Finanzministerium, Vorbereitung Begleitunterlagen (Kurzbericht, FAQ für Abgeordnete).
Verantwortlich: Wirtschafts‑ und Finanzministerium (gemeinsam).
Deliverable: formale Beschlussvorlage (PDF/Word) inkl. Anlagen: Term‑Sheet‑Summary, Budget‑Impact, rechtliche Stellungnahme.
KPI / Abnahme: „Beschluss eingereicht“ — Abnahme = Einreichungsbestätigung + Protokollnummer; ideal: Einreichung innerhalb Frist.
Abhängigkeiten: Finales Term‑Sheet (oder Entwurf) und Haushaltszahlen.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Verzögerung durch Rechtsfragen → frühzeitige Rechtsprüfung; politischer Widerstand → Stakeholder‑Briefings vor Einreichung.
Ziel: Politische und haushaltsrechtliche Freigabe für Fonds‑Start und Matching‑Commitments.
Aktivitäten: Erstellen der Beschlussvorlage (Zweck, Volumen, Rechtsform, Budgetrahmen, Beihilfe‑Screening), Abstimmung mit Finanzministerium, Vorbereitung Begleitunterlagen (Kurzbericht, FAQ für Abgeordnete).
Verantwortlich: Wirtschafts‑ und Finanzministerium (gemeinsam).
Deliverable: formale Beschlussvorlage (PDF/Word) inkl. Anlagen: Term‑Sheet‑Summary, Budget‑Impact, rechtliche Stellungnahme.
KPI / Abnahme: „Beschluss eingereicht“ — Abnahme = Einreichungsbestätigung + Protokollnummer; ideal: Einreichung innerhalb Frist.
Abhängigkeiten: Finales Term‑Sheet (oder Entwurf) und Haushaltszahlen.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Verzögerung durch Rechtsfragen → frühzeitige Rechtsprüfung; politischer Widerstand → Stakeholder‑Briefings vor Einreichung.
Tage 3–21 — Term‑Sheet finalisieren; Rechtsprüfung
Ziel: Rechtlich belastbares, final abgestimmtes Term‑Sheet für Fonds, LPA‑Kernelemente, Matching‑ und Garantie‑Regeln.
Aktivitäten: Juristische Prüfung (Beihilfe, Haushaltsrecht), Einbau Governance‑Klauseln (Carry, Reinvestitionsquote), Abstimmung mit Finanz‑ und Wissenschaftsressorts.
Verantwortlich: Wirtschaftsministerium + externe Rechtsberatung.
Deliverable: finales Term‑Sheet (signaturreif) mit Annexen (Fee‑Schedule, Reinvestitionsklausel, Garantie‑Termblatt).
KPI / Abnahme: „Freigabe Term‑Sheet“ — Abnahme = unterschriebene Freigabevermerke der Rechtsabteilung und Finanzreferat.
Abhängigkeiten: Inputs aus Policy‑Workstreams (ESG, Beihilfe, Garantie).
Risiken & Gegenmaßnahmen: Unklare Beihilfe‑Lage → paralleles Beihilfe‑Gutachten; widersprüchliche Stakeholder‑Wünsche → dokumentierte Kompromisslinien.
Ziel: Rechtlich belastbares, final abgestimmtes Term‑Sheet für Fonds, LPA‑Kernelemente, Matching‑ und Garantie‑Regeln.
Aktivitäten: Juristische Prüfung (Beihilfe, Haushaltsrecht), Einbau Governance‑Klauseln (Carry, Reinvestitionsquote), Abstimmung mit Finanz‑ und Wissenschaftsressorts.
Verantwortlich: Wirtschaftsministerium + externe Rechtsberatung.
Deliverable: finales Term‑Sheet (signaturreif) mit Annexen (Fee‑Schedule, Reinvestitionsklausel, Garantie‑Termblatt).
KPI / Abnahme: „Freigabe Term‑Sheet“ — Abnahme = unterschriebene Freigabevermerke der Rechtsabteilung und Finanzreferat.
Abhängigkeiten: Inputs aus Policy‑Workstreams (ESG, Beihilfe, Garantie).
Risiken & Gegenmaßnahmen: Unklare Beihilfe‑Lage → paralleles Beihilfe‑Gutachten; widersprüchliche Stakeholder‑Wünsche → dokumentierte Kompromisslinien.
Tage 15–45 — GP‑Ausschreibung veröffentlichen
Ziel: Auswahl eines erfahrenen externen General Partner (GP) über transparentes Verfahren.
Aktivitäten: Erstellen EoI/RFP, Veröffentlichung (EU‑weit), Fragemanagement, Shortlist‑Prozess.
Verantwortlich: Wirtschaftsministerium (mit Unterstützung durch Landesbank/Procurement).
Deliverable: Online‑Ausschreibung inkl. Bewertungsmatrix, Bewerbungsportal.
KPI / Abnahme: „Anzahl Bewerbungen ≥5“ — Abnahme = eingegangene qualifizierte Bewerbungen ≥ Ziel.
Abhängigkeiten: Finales Term‑Sheet (Ausschreibungsbedingungen), Budgetfreigabe.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Zu wenige Bewerber → gezielte Direktansprache erfahrener GPs; unklare Kriterien → Bewertungsmatrix vor Veröffentlichung finalisieren.
Ziel: Auswahl eines erfahrenen externen General Partner (GP) über transparentes Verfahren.
Aktivitäten: Erstellen EoI/RFP, Veröffentlichung (EU‑weit), Fragemanagement, Shortlist‑Prozess.
Verantwortlich: Wirtschaftsministerium (mit Unterstützung durch Landesbank/Procurement).
Deliverable: Online‑Ausschreibung inkl. Bewertungsmatrix, Bewerbungsportal.
KPI / Abnahme: „Anzahl Bewerbungen ≥5“ — Abnahme = eingegangene qualifizierte Bewerbungen ≥ Ziel.
Abhängigkeiten: Finales Term‑Sheet (Ausschreibungsbedingungen), Budgetfreigabe.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Zu wenige Bewerber → gezielte Direktansprache erfahrener GPs; unklare Kriterien → Bewertungsmatrix vor Veröffentlichung finalisieren.
Tage 16–60 — Inkubator‑Betriebsmodell (Jena, Ilmenau)
Ziel: Betriebsmodelle und Betreiberverträge für zwei regionale Inkubatoren, Start‑up‑Onboarding‑Plan.
Aktivitäten: Betreiber‑RFP/Verhandlungen, Flächenplanung, Service‑Offering (Mentoring, Labs, Office), Miet‑/Betreiberverträge aushandeln.
Verantwortlich: Wirtschaftsförderung + Kommunen (lokale Partner).
Deliverable: unterschriebene Betreiberverträge; Betriebs‑SOPs; Marketing‑Plan für Akquise.
KPI / Abnahme: „30 Start‑ups akquirierbar“ — Abnahme = Pipeline mit 30 qualifizierten Leads / LOIs.
Abhängigkeiten: Verfügbarkeit geeigneter Flächen, Budget für Fit‑out, Kooperationsvereinbarungen mit Unis.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Verzögerte Flächenfreigabe → temporäre Co‑Working‑Lösungen; Betreiberqualifikation unklar → Referenzchecks und Pilotvertrag mit Performance‑KPIs.
Ziel: Betriebsmodelle und Betreiberverträge für zwei regionale Inkubatoren, Start‑up‑Onboarding‑Plan.
Aktivitäten: Betreiber‑RFP/Verhandlungen, Flächenplanung, Service‑Offering (Mentoring, Labs, Office), Miet‑/Betreiberverträge aushandeln.
Verantwortlich: Wirtschaftsförderung + Kommunen (lokale Partner).
Deliverable: unterschriebene Betreiberverträge; Betriebs‑SOPs; Marketing‑Plan für Akquise.
KPI / Abnahme: „30 Start‑ups akquirierbar“ — Abnahme = Pipeline mit 30 qualifizierten Leads / LOIs.
Abhängigkeiten: Verfügbarkeit geeigneter Flächen, Budget für Fit‑out, Kooperationsvereinbarungen mit Unis.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Verzögerte Flächenfreigabe → temporäre Co‑Working‑Lösungen; Betreiberqualifikation unklar → Referenzchecks und Pilotvertrag mit Performance‑KPIs.
Tage 22–40 — IP‑Unit Stellenanzeigen & Besetzung
Ziel: Aufbau einer IP‑Unit (Leiter + 2 Lizenzmanager) zur IP‑Vermarktung und Lizenzierung.
Aktivitäten: Ausschreibung der Stellen, Auswahlverfahren, Vertragsangebote, Onboarding‑Plan.
Verantwortlich: Wissenschaftsministerium + Universitäten.
Deliverable: Besetzte Stellenverträge; Onboarding‑Checkliste; erste IP‑Prioritätenliste.
KPI / Abnahme: „3 Einstellungen“ — Abnahme = unterschriebene Arbeitsverträge und Starttermine.
Abhängigkeiten: Stellenprofile, Budgetfreigabe, HR‑Prozesse der Unis.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Fachkräftemangel → attraktive Konditionen, Headhunter‑Einsatz; Verzögerte HR‑Freigaben → Eskalation an Ministerialleitung.
Ziel: Aufbau einer IP‑Unit (Leiter + 2 Lizenzmanager) zur IP‑Vermarktung und Lizenzierung.
Aktivitäten: Ausschreibung der Stellen, Auswahlverfahren, Vertragsangebote, Onboarding‑Plan.
Verantwortlich: Wissenschaftsministerium + Universitäten.
Deliverable: Besetzte Stellenverträge; Onboarding‑Checkliste; erste IP‑Prioritätenliste.
KPI / Abnahme: „3 Einstellungen“ — Abnahme = unterschriebene Arbeitsverträge und Starttermine.
Abhängigkeiten: Stellenprofile, Budgetfreigabe, HR‑Prozesse der Unis.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Fachkräftemangel → attraktive Konditionen, Headhunter‑Einsatz; Verzögerte HR‑Freigaben → Eskalation an Ministerialleitung.
Tage 30–50 — Matching‑Reglement & Garantie‑Facility rechtlich aufsetzen
Ziel: Rechtliche und operative Regeln für Matching‑Facility und Garantie‑Facility finalisieren.
Aktivitäten: Vertragsentwürfe (Matching‑Termsheet, Garantievereinbarung), Beihilfe‑Screening, Abstimmung mit Landesbank.
Verantwortlich: Finanzministerium + Landesbank (juristische Unterstützung).
Deliverable: Reglement & unterschriebener Garantievertrag; operative Prozesse für Calls/Claims.
KPI / Abnahme: „50 Mio. € Matching bereit“ — Abnahme = vertraglich zugesagte Matching‑Commitments in Höhe ≥ 50 Mio. €.
Abhängigkeiten: Haushaltsbeschluss, rechtliche Freigabe, Landesbank‑Kapazitäten.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Beihilfe‑Bedenken → externe Beihilfe‑Gutachten; Liquiditätsrestriktionen → gestaffelte Tranchierung.
Ziel: Rechtliche und operative Regeln für Matching‑Facility und Garantie‑Facility finalisieren.
Aktivitäten: Vertragsentwürfe (Matching‑Termsheet, Garantievereinbarung), Beihilfe‑Screening, Abstimmung mit Landesbank.
Verantwortlich: Finanzministerium + Landesbank (juristische Unterstützung).
Deliverable: Reglement & unterschriebener Garantievertrag; operative Prozesse für Calls/Claims.
KPI / Abnahme: „50 Mio. € Matching bereit“ — Abnahme = vertraglich zugesagte Matching‑Commitments in Höhe ≥ 50 Mio. €.
Abhängigkeiten: Haushaltsbeschluss, rechtliche Freigabe, Landesbank‑Kapazitäten.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Beihilfe‑Bedenken → externe Beihilfe‑Gutachten; Liquiditätsrestriktionen → gestaffelte Tranchierung.
Tage 46–75 — Erste Seed‑Call & Auswahl
Ziel: Durchführung des ersten Seed‑Calls durch den GP; Auswahl 10–15 Start‑ups für Investments.
Aktivitäten: GP‑Call veröffentlichen, Screening, DD‑Kurzlisten, Pitch‑Days, IC‑Decisions.
Verantwortlich: GP (nach Auswahl) mit Unterstützung von Programmmanagement.
Deliverable: Auswahlliste mit Term‑Sheets für 10–15 Start‑ups; Investment‑Memos.
KPI / Abnahme: „Privates Kapital mobilisiert“ — Abnahme = Nachweis von Co‑Investments oder zugesagtem privatem Kapital zu den Term‑Sheets.
Abhängigkeiten: GP‑Onboarding, Follow‑on‑Reserve, Matching‑Reglement.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Schwache Dealflow‑Qualität → gezielte Sourcing‑Aktionen; Verzögerte DD → Standard‑DD‑Templates und externe DD‑Provider.
Ziel: Durchführung des ersten Seed‑Calls durch den GP; Auswahl 10–15 Start‑ups für Investments.
Aktivitäten: GP‑Call veröffentlichen, Screening, DD‑Kurzlisten, Pitch‑Days, IC‑Decisions.
Verantwortlich: GP (nach Auswahl) mit Unterstützung von Programmmanagement.
Deliverable: Auswahlliste mit Term‑Sheets für 10–15 Start‑ups; Investment‑Memos.
KPI / Abnahme: „Privates Kapital mobilisiert“ — Abnahme = Nachweis von Co‑Investments oder zugesagtem privatem Kapital zu den Term‑Sheets.
Abhängigkeiten: GP‑Onboarding, Follow‑on‑Reserve, Matching‑Reglement.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Schwache Dealflow‑Qualität → gezielte Sourcing‑Aktionen; Verzögerte DD → Standard‑DD‑Templates und externe DD‑Provider.
Tage 50–80 — Industrie‑Pilotprojekte starten (3 Piloten)
Ziel: Start von drei Industrie‑Pilotprojekten zur Validierung Technologie‑to‑Market.
Aktivitäten: Auswahl Pilotpartner, Vertragsverhandlungen (PPA, Testvereinbarungen), Ressourcen‑Bereitstellung, Kick‑off.
Verantwortlich: Cluster‑Boards + Industriepartner.
Deliverable: Unterzeichnete Pilotverträge, Projektpläne, KPIs für Piloterfolg.
KPI / Abnahme: „3 Pilotstarts“ — Abnahme = unterschriebene Verträge und Kick‑off‑Meetings durchgeführt.
Abhängigkeiten: Verfügbarkeit Industriepartner, regulatorische Freigaben, Finanzierung.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Technische Integrationsprobleme → Proof‑of‑Concept‑Phasen; Vertragsstreitigkeiten → Standard‑Pilot‑Templates.
Ziel: Start von drei Industrie‑Pilotprojekten zur Validierung Technologie‑to‑Market.
Aktivitäten: Auswahl Pilotpartner, Vertragsverhandlungen (PPA, Testvereinbarungen), Ressourcen‑Bereitstellung, Kick‑off.
Verantwortlich: Cluster‑Boards + Industriepartner.
Deliverable: Unterzeichnete Pilotverträge, Projektpläne, KPIs für Piloterfolg.
KPI / Abnahme: „3 Pilotstarts“ — Abnahme = unterschriebene Verträge und Kick‑off‑Meetings durchgeführt.
Abhängigkeiten: Verfügbarkeit Industriepartner, regulatorische Freigaben, Finanzierung.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Technische Integrationsprobleme → Proof‑of‑Concept‑Phasen; Vertragsstreitigkeiten → Standard‑Pilot‑Templates.
Tage 60–90 — Dashboard & Reporting‑Setup; Investor‑Roadshow planen
Ziel: Implementierung Reporting‑Dashboard und Vorbereitung Investor‑Roadshow zur Kapitalmobilisierung.
Aktivitäten: Auswahl Reporting‑Tool, Datenfeeds definieren (Commitments, Calls, KPIs), Dashboard‑Design, Roadshow‑Agenda und Zielinvestorenliste.
Verantwortlich: Programmmanagement + PR/IR.
Deliverable: Live‑Dashboard; Roadshow‑Plan (Termine, Zielinvestoren, Pitch‑Material).
KPI / Abnahme: „Dashboard KPI live“ — Abnahme = Dashboard mit Live‑Datenfeeds und validierten KPIs; Roadshow‑Plan final.
Abhängigkeiten: Fund‑Admin‑Daten, GP‑Reporting, IT‑Zugänge.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Dateninkonsistenzen → Data‑Governance‑Plan; Roadshow‑Absagen → Backup‑Investorliste.
Ziel: Implementierung Reporting‑Dashboard und Vorbereitung Investor‑Roadshow zur Kapitalmobilisierung.
Aktivitäten: Auswahl Reporting‑Tool, Datenfeeds definieren (Commitments, Calls, KPIs), Dashboard‑Design, Roadshow‑Agenda und Zielinvestorenliste.
Verantwortlich: Programmmanagement + PR/IR.
Deliverable: Live‑Dashboard; Roadshow‑Plan (Termine, Zielinvestoren, Pitch‑Material).
KPI / Abnahme: „Dashboard KPI live“ — Abnahme = Dashboard mit Live‑Datenfeeds und validierten KPIs; Roadshow‑Plan final.
Abhängigkeiten: Fund‑Admin‑Daten, GP‑Reporting, IT‑Zugänge.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Dateninkonsistenzen → Data‑Governance‑Plan; Roadshow‑Absagen → Backup‑Investorliste.
Tage 75–90 — Erste Mieter in Inkubatoren einziehen
Ziel: Physische Belegung der Inkubatoren mit ersten Start‑ups.
Aktivitäten: Abschluss Mietverträge, Übergabe Räume, Onboarding‑Programme, IT/Facility‑Setup.
Verantwortlich: Inkubator‑Operator.
Deliverable: Belegungslisten, Übergabeprotokolle, Onboarding‑Agenda.
KPI / Abnahme: „Belegungsrate ≥30 %“ — Abnahme = unterschriebene Mietverträge für ≥30 % der verfügbaren Plätze.
Abhängigkeiten: Fertigstellung Fit‑out, Betreiberverträge, Start‑up‑Auswahl.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Verzögerte Einzüge → flexible Kurzzeitmieten; Unzufriedenheit Mieter → Service‑SLA definieren.
Ziel: Physische Belegung der Inkubatoren mit ersten Start‑ups.
Aktivitäten: Abschluss Mietverträge, Übergabe Räume, Onboarding‑Programme, IT/Facility‑Setup.
Verantwortlich: Inkubator‑Operator.
Deliverable: Belegungslisten, Übergabeprotokolle, Onboarding‑Agenda.
KPI / Abnahme: „Belegungsrate ≥30 %“ — Abnahme = unterschriebene Mietverträge für ≥30 % der verfügbaren Plätze.
Abhängigkeiten: Fertigstellung Fit‑out, Betreiberverträge, Start‑up‑Auswahl.
Risiken & Gegenmaßnahmen: Verzögerte Einzüge → flexible Kurzzeitmieten; Unzufriedenheit Mieter → Service‑SLA definieren.
Querschnittsthemen, Abhängigkeiten und Monitoring
Kritische Pfade: Term‑Sheet → Landtagsvorlage → Matching/Garantie → GP‑Ausschreibung. Verzögerung in einer dieser Aktivitäten blockiert First Close.
Kommunikation: Wöchentliche Steuerungs‑Calls (Programmmanagement, Finanz‑/Wirtschafts‑Ressorts, Landesbank, GP‑Lead) und ein zentrales Projekt‑Dashboard.
Reporting: Quartals‑Report‑Template bereits in Woche 6 definieren; Dashboard‑KPIs automatisiert befüllen.
Compliance & Beihilfe: Parallel laufende Beihilfe‑Prüfungen und ESG‑Screenings müssen frühzeitig eingebunden werden.
Risikopuffer: Zeitpuffer in Tranching und Vertragsfristen; Eskalationspfad zu Oversight‑Panel definieren.
Kritische Pfade: Term‑Sheet → Landtagsvorlage → Matching/Garantie → GP‑Ausschreibung. Verzögerung in einer dieser Aktivitäten blockiert First Close.
Kommunikation: Wöchentliche Steuerungs‑Calls (Programmmanagement, Finanz‑/Wirtschafts‑Ressorts, Landesbank, GP‑Lead) und ein zentrales Projekt‑Dashboard.
Reporting: Quartals‑Report‑Template bereits in Woche 6 definieren; Dashboard‑KPIs automatisiert befüllen.
Compliance & Beihilfe: Parallel laufende Beihilfe‑Prüfungen und ESG‑Screenings müssen frühzeitig eingebunden werden.
Risikopuffer: Zeitpuffer in Tranching und Vertragsfristen; Eskalationspfad zu Oversight‑Panel definieren.
Konkrete nächste Schritte (sofort umsetzbar)
Finales Term‑Sheet als Priorität abschließen (Tage 3–21).
Parallel: Beihilfe‑Screening und Rechtsgutachten beauftragen.
Ausschreibungs‑RFP für GP vorbereiten (vor Veröffentlichung prüfen lassen).
IT‑/Reporting‑Architektur skizzieren, damit Dashboard‑Setup (Tage 60–90) reibungslos läuft.
Verantwortlichkeiten und Eskalationsmatrix schriftlich festhalten und an alle Stakeholder verteilen.
Finales Term‑Sheet als Priorität abschließen (Tage 3–21).
Parallel: Beihilfe‑Screening und Rechtsgutachten beauftragen.
Ausschreibungs‑RFP für GP vorbereiten (vor Veröffentlichung prüfen lassen).
IT‑/Reporting‑Architektur skizzieren, damit Dashboard‑Setup (Tage 60–90) reibungslos läuft.
Verantwortlichkeiten und Eskalationsmatrix schriftlich festhalten und an alle Stakeholder verteilen.
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