Dienstag, 10. Februar 2026

PETITION AN DEN HESSISCHEN LANDTAG „Hessen 2035 – Zukunftsprogramm für ein europäisches High‑Tech‑Land“

 

PETITION AN DEN HESSISCHEN LANDTAG

„Hessen 2035 – Zukunftsprogramm für ein europäisches High‑Tech‑Land“

Eingereicht von:

Michael Tryzna Hafenstraße 35 34125 Kassel

1. Einreichung gemäß Art. 17 GG, Hessischer Verfassung und Hessischem Petitionsgesetz

Ich mache hiermit von meinem verfassungsrechtlich garantierten Recht Gebrauch, mich mit einer politischen Anregung an den Hessischen Landtag zu wenden.

Rechtsgrundlagen:

  • Art. 17 Grundgesetz (GG) – Recht auf Petitionen

  • Art. Petitionsrecht der Hessischen Verfassung (HV) – Recht auf Bitten und Beschwerden

  • Hessisches Petitionsgesetz (HessPetG) – Verfahren und Behandlung von Petitionen

Diese Petition ist zulässig, verfassungsrechtlich geschützt und parlamentarisch zu behandeln.

2. Gegenstand der Petition

Ich lege dem Hessischen Landtag ein umfassendes Zukunftsprogramm vor, das darauf abzielt, Hessen bis 2035 zu einem der führenden High‑Tech‑Standorte Europas zu entwickeln.

Zentrale Elemente:

  • 20 % des Landeshaushalts (ca. 8 Mrd. € jährlich) für Zukunftsbereiche

  • 40 % Landesbeteiligung an allen geförderten Unternehmen

  • Aufbau eines Hessischen Zukunftsfonds

  • Entwicklung von 25 Clustern und 120 Subclustern

  • Stärkung von Nordhessen, Mittelhessen und Südhessen

  • vollständige Nutzung von EU‑ und Bundesmitteln

  • Aufbau eines hessischen „Innovation Belt“ von Kassel bis Darmstadt

3. Zielsetzung der Petition

Diese Petition verfolgt folgende Ziele:

  1. Einleitung einer parlamentarischen Befassung mit dem Zukunftsprogramm „Hessen 2035“.

  2. Prüfung der Machbarkeit eines 20‑Prozent‑Investitionsmodells.

  3. Bewertung eines Landesbeteiligungsmodells (40 %).

  4. Aufbau eines langfristigen Landesvermögens durch Rückflüsse.

  5. Stärkung der Regionen durch spezialisierte Cluster.

  6. Maximale Nutzung von EU‑ und Bundesmitteln.

  7. Modernisierung der Verwaltung (70 % schnellere Genehmigungen).

  8. Schaffung von 200.000 High‑Skill‑Arbeitsplätzen bis 2035.

4. Bitte um parlamentarische Befassung

Ich formuliere die zentrale Bitte dieser Petition:

„Ich bitte den Hessischen Landtag um eine parlamentarische Befassung mit meiner vorgeschlagenen unabhängigen Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten.“

Erweiterte, juristisch saubere Fassung:

„Ich rege an, dass der Hessische Landtag meine Person, mein Zukunftsprogramm und meine Eignung im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Zuständigkeiten prüft. Diese Bitte erfolgt auf Grundlage des Petitionsrechts gemäß Art. 17 GG, der Hessischen Verfassung sowie dem Hessischen Petitionsgesetz. Die Wahl des Ministerpräsidenten bleibt selbstverständlich ausschließlich Aufgabe des Landtags.“

Diese Formulierung ist:

  • verfassungskonform

  • politisch zulässig

  • parlamentarisch prüfbar

  • demokratisch legitimiert

5. Warum Hessen ein Zukunftsprogramm braucht

Hessen steht 2026 vor tiefgreifenden Herausforderungen:

  • Transformation der Automobilindustrie

  • Druck auf den Finanzplatz Frankfurt

  • Energiepreise und Versorgungssicherheit

  • Digitalisierungslücken

  • Fachkräftemangel

  • Nord‑Süd‑Gefälle

  • fehlende langfristige Zukunftsstrategie

Gleichzeitig besitzt Hessen enorme Stärken:

  • Frankfurt: KI, Cybersecurity, FinTech

  • Darmstadt: Weltraum, IT‑Sicherheit, Forschung

  • Kassel: Energie, Mobilität, Logistik

  • Gießen/Marburg: BioTech, Pharma

  • Wiesbaden: Verwaltung, Medien

Ein Zukunftsprogramm muss diese Stärken skalieren, vernetzen und regional ausbalancieren.

6. Aufbau der Petition (100‑seitige Struktur)

Die Petition gliedert sich in folgende Hauptteile:

  1. Einreichung & Rechtsgrundlagen

  2. Ausgangslage Hessen 2026

  3. Methodik & Datenbasis

  4. Das 20‑Prozent‑Modell

  5. Finanzierungsarchitektur

  6. Beteiligungsmodell 40 %

  7. Hessischer Zukunftsfonds

  8. Clusterstrategie (25 Cluster, 120 Subcluster)

  9. Regionale Programme für Nord‑, Mittel‑ und Südhessen

  10. Start‑up‑Ökosystem

  11. Infrastruktur & Testfelder

  12. Fachkräfteoffensive

  13. EU‑ und Bundesmittelstrategie

  14. Internationale Modelle

  15. Implementierungsfahrplan

  16. Politische Schlussargumentation

  17. Bitte um Befassung & Kandidaturprüfung

  18. Monitoring & KPIs

  19. Risikoanalyse

  20. Anlagen (Finanzmodelle, Verträge, Clusterprofile, Rechtsgutachten)

Kapitel 2 – Ausgangslage Hessen 2026

(ca. 8 Seiten in der finalen Petition)

Hessen ist eines der wirtschaftlich stärksten Bundesländer Deutschlands. Gleichzeitig steht das Land 2026 vor tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen, die seine langfristige Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Die Analyse zeigt: Hessen ist stark, aber nicht zukunftsfest. Die folgenden Abschnitte beschreiben die Ausgangslage in sechs Dimensionen.

2.1. Wirtschaftliche Ausgangslage – Stärke ohne Zukunftssicherheit

Hessen verfügt über:

  • einen Landeshaushalt von rund 40 Mrd. €,

  • einen der größten Finanzplätze Europas (Frankfurt),

  • starke Industriezentren (Kassel, Darmstadt, Offenbach, Wiesbaden),

  • eine leistungsfähige Forschungslandschaft (Fraunhofer, ESA/ESOC, TU Darmstadt, Uni Marburg, Uni Gießen).

Doch trotz dieser Stärken zeigen sich strukturelle Risiken:

A. Unterinvestition in Zukunftsbereiche

Hessen investiert nur 2,5–3,0 % des Haushalts in:

  • KI

  • Robotik

  • Energie

  • BioTech

  • Digitalisierung

  • Start‑ups

Das ist zu wenig, um im globalen Wettbewerb mitzuhalten.

B. Abhängigkeit vom Finanzplatz Frankfurt

Der Finanzplatz ist stark, aber:

  • hochgradig konjunkturabhängig,

  • anfällig für geopolitische Schocks,

  • gefährdet durch Digitalisierung und Dezentralisierung (FinTech, Blockchain).

C. Regionale Ungleichgewichte

Südhessen boomt. Nordhessen kämpft. Mittelhessen stagniert.

Ein Zukunftsprogramm muss alle Regionen einbeziehen.

2.2. Demografische Ausgangslage – Fachkräftemangel als Wachstumsbremse

Hessen verliert jährlich:

  • junge Menschen in ländlichen Regionen,

  • technische Fachkräfte,

  • IT‑Talente,

  • Pflegekräfte.

Gleichzeitig steigt der Bedarf in:

  • KI

  • Cybersecurity

  • Energie

  • BioTech

  • Mobilität

  • Gesundheitswesen

Ohne eine massive Fachkräfteoffensive droht ein struktureller Engpass.

2.3. Technologische Ausgangslage – große Chancen, ungenutztes Potenzial

Hessen hat mehrere High‑Tech‑Hotspots:

Frankfurt – KI, Cybersecurity, FinTech

  • KI‑Start‑ups

  • Banken‑IT

  • Cloud‑Infrastruktur

  • Rechenzentren

Darmstadt – Weltraum, IT‑Sicherheit, Forschung

  • ESA/ESOC

  • Fraunhofer SIT

  • TU Darmstadt

  • Cybersecurity‑Cluster

Kassel – Energie, Mobilität, Logistik

  • Wasserstoff

  • Bahn‑ und Mobilitätsforschung

  • Logistik‑Tech

Gießen/Marburg – BioTech, Pharma

  • Impfstoffforschung

  • BioTech‑Start‑ups

  • MedTech

Doch: Diese Stärken sind nicht skaliert. Es fehlen:

  • Investitionen,

  • Clusterstrukturen,

  • Beteiligungsmodelle,

  • internationale Sichtbarkeit.

2.4. Regionale Ausgangslage – das Nord‑Süd‑Gefälle

Südhessen

  • boomt

  • zieht Talente an

  • hat starke Forschung

  • ist international vernetzt

Mittelhessen

  • solide, aber ohne klare Zukunftsrolle

  • BioTech‑Potenzial ungenutzt

  • wenig Start‑up‑Dynamik

Nordhessen

  • strukturelle Schwäche

  • Abwanderung

  • zu wenig High‑Tech‑Arbeitsplätze

  • Energie‑ und Mobilitätspotenzial ungenutzt

Ein Zukunftsprogramm muss Nordhessen massiv stärken, ohne Südhessen auszubremsen.

2.5. Finanzielle Ausgangslage – große Möglichkeiten, aber falsche Prioritäten

Der Landeshaushalt von 40 Mrd. € bietet enorme Spielräume.

Doch:

  • Zukunftsausgaben sind zu niedrig.

  • EU‑Mittel werden nicht vollständig abgerufen.

  • Bundesmittel bleiben liegen.

  • Es gibt keinen hessischen Zukunftsfonds.

  • Es gibt keine Beteiligungsstrategie.

Hessen könnte jährlich 8 Mrd. € in Zukunft investieren — tut es aber nicht.

2.6. Politische Ausgangslage – Stabilität ohne Vision

Hessen hat:

  • stabile Institutionen,

  • starke Verwaltung,

  • solide Haushaltsführung.

Aber:

  • keine langfristige Zukunftsstrategie,

  • keine Clusterpolitik,

  • keine Beteiligungslogik,

  • keine Vision für 2035.

Die Bevölkerung spürt:

  • Stillstand,

  • fehlende Modernisierung,

  • fehlende Zukunftsperspektiven.

2.7. Schlussfolgerung – Hessen braucht einen Zukunftssprung

Die Analyse zeigt:

  • Hessen ist stark, aber nicht zukunftsfähig.

  • Hessen investiert zu wenig.

  • Hessen nutzt seine Potenziale nicht.

  • Hessen braucht eine radikale Modernisierung.

  • Hessen braucht ein Zukunftsprogramm, das alle Regionen stärkt.

  • Hessen braucht einen Zukunftsfonds, der Vermögen aufbaut.

  • Hessen braucht eine Clusterstrategie, die international sichtbar ist.

Hessen 2035 ist die Antwort.

Kapitel 3 – Das 20‑Prozent‑Modell für Hessen

(ca. 12 Seiten in der finalen Petition)

Das 20‑Prozent‑Modell ist das strategische Herzstück des Zukunftsprogramms „Hessen 2035“. Es definiert, wie Hessen seine wirtschaftliche Stärke in langfristige Zukunftsfähigkeit verwandelt. Das Modell ist einfach, klar, international bewährt und ökonomisch hochwirksam:

Hessen investiert 20 % seines Landeshaushalts in Zukunftsbereiche und erhält 40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen.

Damit entsteht ein dauerhaft wachsendes Landesvermögen, das Hessen finanziell unabhängig macht und die Grundlage für ein europäisches High‑Tech‑Land legt.

3.1. Die Grundlogik des Modells

Das Modell basiert auf drei Prinzipien:

A. Investieren statt konsumieren

Hessen investiert systematisch in:

  • KI, Robotik, Cybersecurity

  • Energie, Wasserstoff, Speicher

  • BioTech, Pharma, MedTech

  • Mobilität, Logistik, Raumfahrt

  • Digitalisierung & Verwaltung

  • Start‑ups & Scale‑ups

  • Cluster in Nord‑, Mittel‑ und Südhessen

B. Beteiligung statt Subvention

Hessen gibt nicht nur Geld aus, sondern erhält 40 % Eigentumsanteile an allen geförderten Zukunftsunternehmen.

Das bedeutet:

  • keine verlorenen Zuschüsse

  • keine Mitnahmeeffekte

  • keine Abwanderung

  • keine Ausverkäufe

  • keine Abhängigkeit von Konzernen

C. Vermögensaufbau statt Verschuldung

Die Beteiligungen erzeugen:

  • Dividenden

  • Gewinnbeteiligungen

  • Wertsteigerungen

  • Exit‑Erlöse

  • Reinvestitionen

Damit entsteht ein Hessischer Zukunftsfonds, der sich selbst verstärkt.

3.2. Warum 20 % notwendig sind

Hessen investiert heute zu wenig in Zukunftsbereiche. Die aktuelle Investitionsquote von 2,5–3,0 % reicht nicht aus, um:

  • internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern

  • Talente im Land zu halten

  • neue High‑Tech‑Industrien aufzubauen

  • EU‑ und Bundesmittel vollständig abzurufen

  • regionale Ungleichgewichte auszugleichen

  • die Transformation der Automobilindustrie zu bewältigen

Eine Erhöhung auf 20 % ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

3.3. Internationale Vorbilder

Das Modell orientiert sich an erfolgreichen Strategien:

  • Singapur (Temasek) – staatliche Beteiligungen 20–100 %

  • Israel (Yozma) – 40 % Co‑Investments in Deep‑Tech

  • China (State Guidance Funds) – 10–50 % Beteiligungen

  • Frankreich (Bpifrance) – 5–49 % Beteiligungen

  • Niederlande (Eindhoven‑Modell) – massive Clusterinvestitionen

Hessen positioniert sich damit im internationalen Mittelfeld, nicht am Rand.

3.4. Die Wirkung des 20‑Prozent‑Modells

A. Wirtschaftswachstum

Das Modell erzeugt:

  • +8 bis +12 % BIP‑Wachstum pro Jahr

  • eine Verdopplung der Wirtschaftsleistung innerhalb einer Dekade

  • massive Skalierung von High‑Tech‑Industrien

B. Arbeitsmarkt

  • 200.000 neue High‑Skill‑Jobs

  • Nettozuzug statt Abwanderung

  • internationale Talente

C. Innovation

  • Verfünffachung der Start‑up‑Quote

  • Deep‑Tech‑Explosion in KI, Cybersecurity, BioTech, Energie, Robotik

D. Verwaltung

  • Genehmigungen 70–80 % schneller

  • KI‑gestützte Prozesse

  • digitale Bürgerakte

E. Regionale Wirkung

  • Nordhessen: +30–40 % Wachstum

  • Mittelhessen: +20–30 % Wachstum

  • Südhessen: Skalierung der High‑Tech‑Cluster

3.5. Warum 40 % Beteiligung der richtige Wert ist

Die 40‑Prozent‑Regel ist:

  • international üblich

  • wirtschaftlich sinnvoll

  • rechtlich unproblematisch

  • politisch stabil

Sie schützt Hessen vor:

  • feindlichen Übernahmen

  • Know‑how‑Abfluss

  • Standortschließungen

  • Mitnahmeeffekten

Und sie garantiert:

  • stabile Rückflüsse

  • langfristige Vermögensbildung

  • Standortbindung

3.6. Rückflüsse und Vermögensaufbau

Die Rückflüsse entwickeln sich wie folgt:

  • Jahr 1–5: 300–450 Mio. €

  • Jahr 6–10: 900–1.300 Mio. €

  • Jahr 11–20: 2,5–3,5 Mrd. €

  • Jahr 21–30: 6–9 Mrd. €

Das Fondsvolumen wächst auf:

  • Jahr 10: 10–14 Mrd. €

  • Jahr 20: 25–35 Mrd. €

  • Jahr 30: 50–70 Mrd. €

Hessen baut damit einen eigenen Staatsfonds auf.

3.7. Politische Kernbotschaft des Modells

„Wir geben nicht nur Geld aus – wir bauen Vermögen auf.“ „Wer von Hessen profitiert, beteiligt Hessen mit 40 %.“ „Die Gewinne der Zukunftsunternehmen fließen dauerhaft in unseren Haushalt.“ „Hessen 2035 wird ein europäisches High‑Tech‑Land.“

Kapitel 4 – Finanzierungsarchitektur des Zukunftsprogramms „Hessen 2035“

(ca. 14 Seiten in der finalen Petition)

Die Finanzierungsarchitektur ist das Rückgrat des gesamten Zukunftsprogramms. Sie stellt sicher, dass die Investitionen von 8 Mrd. € pro Jahr (20 % des Landeshaushalts von 40 Mrd. €) dauerhaft, stabil und schuldenfrei erbracht werden können.

Das Modell basiert auf drei Säulen:

  1. Zukunftsabgaben (4.1–4.3)

  2. EU‑Förderung

  3. Bundesförderung

Der Landesanteil ergibt sich als Restgröße und bleibt damit haushaltsverträglich.

4.1. Säule I – Zukunftsabgaben (jährlich 2,2–3,1 Mrd. €)

Die Zukunftsabgaben stellen sicher, dass die großen Gewinner der Digitalisierung, Automatisierung und Plattformökonomie einen fairen Beitrag zur Zukunft Hessens leisten. Sie sind moderat, wirtschaftsfreundlich und international üblich.

4.1.1 Innovationsabgabe

  • 0,30 % auf Unternehmensumsatz

  • 0,15 % auf Lohnsumme

Einnahmen: 1,1–1,4 Mrd. € Zweckbindung: Innovation, Talente, Energie, Digitalisierung

Diese Abgabe stärkt jene Bereiche, die die Grundlage für langfristiges Wachstum bilden.

4.1.2 Digitalabgabe

  • 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen (analog zu Frankreich, Italien, Spanien)

Einnahmen: 700–950 Mio. € Zweckbindung: digitale Infrastruktur, KI‑Rechenzentren, Cloud

Digitale Plattformen profitieren überproportional von regionalen Märkten und Daten – die Abgabe sorgt für faire Beteiligung.

4.1.3 Erweiterte Zukunftsabgaben

  • Datenwert‑Abgabe

  • Plattform‑Abgabe

  • KI‑Abgabe

  • Cloud‑Abgabe

  • Robotik‑Abgabe

  • Green‑Tech‑Abgabe

Einnahmen: 400–750 Mio. € Zweckbindung: Energie, Speicher, Robotik, Green‑Tech

Diese Abgaben fördern jene Technologien, die die Grundlage der nächsten industriellen Revolution bilden.

4.1.4 Gesamtsumme Zukunftsabgaben

2,23,1 Mrd. € pro Jahr

Damit decken die Zukunftsabgaben rund ein Drittel des gesamten Programms.

4.2. Säule II – EU‑Förderung (jährlich 2,8–3,4 Mrd. €)

Hessen schöpft derzeit nur einen Bruchteil der verfügbaren EU‑Mittel aus. Mit dem Zukunftsprogramm entstehen erstmals genügend kofinanzierungsfähige Projekte, um die EU‑Förderung maximal zu nutzen.

4.2.1 Relevante EU‑Programme

  • EFRE / ESF+

  • Horizon Europe

  • IPCEI Wasserstoff

  • IPCEI Mikroelektronik

  • Innovation Fund

  • Connecting Europe Facility (CEF)

  • Digital Europe Programme

4.2.2 Realistische Kofinanzierungsquote

35–45 % der Landesinvestitionen sind realistisch und politisch belastbar.

4.2.3 EU‑Mittel pro Jahr

2,83,4 Mrd. €

Damit trägt die EU rund 40 % der Zukunftsinvestitionen.

4.3. Säule III – Bundesförderung (jährlich 2,4–3,2 Mrd. €)

Der Bund stellt umfangreiche Mittel für Transformation, Innovation und Digitalisierung bereit. Hessen ruft diese Mittel bislang nur teilweise ab.

4.3.1 Relevante Bundesprogramme

  • BMWK‑Innovationsprogramme

  • BMBF‑Forschung

  • Digitalministerium

  • Wasserstoff‑ und Energieprogramme

  • Transformations‑ und Strukturwandelprogramme

4.3.2 Realistische Kofinanzierungsquote

30–40 % der Landesinvestitionen sind realistisch.

4.3.3 Bundesmittel pro Jahr

2,43,2 Mrd. €

Damit trägt der Bund ebenfalls einen erheblichen Anteil.

4.4. Gesamte Finanzierungsarchitektur

Die drei Säulen ergeben zusammen eine vollständige, nicht überfinanzierte Deckung des Programms.

QuelleBetrag pro Jahr
Land0,0–0,8 Mrd. €
Zukunftsabgaben2,2–3,1 Mrd. €
EU‑Förderung2,8–3,4 Mrd. €
Bundesförderung2,4–3,2 Mrd. €

Gesamt:

8,0 Mrd. € pro Jahr

→ Das 20‑Prozent‑Programm ist vollständig finanziert. → Keine Überdeckung. → Keine Finanzierungslücke. → Keine neuen Schulden.

4.5. Politische Leitbotschaften der Finanzierung

  • „Wir finanzieren Zukunft aus Zukunft.“

  • „EU‑ und Bundesmittel tragen rund zwei Drittel des Programms.“

  • „Die großen Gewinner der Digitalisierung leisten ihren Beitrag.“

  • „Hessen baut ein dauerhaft wachsendes Landesvermögen auf.“

Kapitel 5 – Die Clusterstrategie Hessen: 25 Cluster und 120 Subcluster

(ca. 25 Seiten in der finalen Petition)

Die Clusterstrategie ist das strukturelle Fundament des Zukunftsprogramms „Hessen 2035“. Sie definiert, wie Hessen seine Stärken systematisch ausbaut, neue High‑Tech‑Industrien ansiedelt und regionale Wertschöpfung in der Fläche erzeugt. Das Ziel ist klar:

Hessen wird das Land der 25 High‑Tech‑Cluster und 120 Subcluster – ein europäisches Innovationszentrum.

5.1. Warum Cluster? Die wissenschaftliche Grundlage

Cluster sind geografische Konzentrationen von:

  • Unternehmen

  • Forschungseinrichtungen

  • Talenten

  • Zulieferern

  • Start‑ups

  • Infrastruktur

Sie erzeugen:

  • höhere Produktivität

  • schnellere Innovation

  • stärkere Skalierung

  • bessere internationale Sichtbarkeit

  • höhere Löhne

  • mehr Gründungen

Internationale Beispiele:

  • Silicon Valley (USA)

  • Eindhoven (NL)

  • Grenoble (FR)

  • Shenzhen (CN)

  • Haifa (IL)

Hessen hat das Potenzial, mehrere europäische Spitzencluster aufzubauen.

5.2. Die Architektur der hessischen Clusterlandschaft

Das Programm gliedert Hessen in drei Ebenen:

  1. Hauptcluster – 7 große High‑Tech‑Zentren

  2. Subcluster – 120 spezialisierte Technologieachsen

  3. Regionale Cluster – Programme für Nord‑, Mittel‑ und Südhessen

Diese Struktur schafft:

  • klare Spezialisierung

  • internationale Sichtbarkeit

  • regionale Balance

  • Skalierbarkeit

  • Investitionssicherheit

5.3. Die sieben Hauptcluster (4,2 Mrd. €)

Alle geförderten Unternehmen geben 40 % Beteiligung an das Land ab.

A. Frankfurt – KI, Cybersecurity, FinTech (1,1 Mrd. €)

Strategische Bedeutung

Frankfurt ist das digitale Nervenzentrum Europas. Das Programm macht Frankfurt zu einem der Top‑3‑KI‑ und Cybersecurity‑Standorte weltweit.

Subcluster

  • KI‑Sicherheit

  • KI‑Finanzsysteme

  • Cybersecurity‑Defense

  • Cloud‑Infrastruktur

  • Blockchain‑Technologien

  • Digital Payments

Investitionen

  • Europäisches KI‑Rechenzentrum

  • Cybersecurity‑Campus

  • FinTech‑Accelerator

  • 1.500 internationale KI‑Stipendien

  • drei neue Fraunhofer‑Institute

Wirkung

  • globale Sichtbarkeit

  • massive Start‑up‑Dynamik

  • internationale Talente

  • High‑Tech‑Arbeitsplätze

B. Darmstadt – Raumfahrt, IT‑Sicherheit, Forschung (850 Mio. €)

Subcluster

  • Weltraumkommunikation

  • Satelliten‑Navigation

  • IT‑Sicherheit

  • Quantentechnologien

  • Dateninfrastruktur

Investitionen

  • Ausbau ESA/ESOC

  • Weltraum‑Testfelder

  • Quanten‑Forschungszentrum

  • IT‑Security‑Cluster

Wirkung

  • europäische Spitzenposition

  • neue Industrien

  • internationale Forschung

C. Kassel – Energie, Wasserstoff, Mobilität (720 Mio. €)

Subcluster

  • Wasserstoff‑Produktion

  • Großspeicher

  • Bahn‑ und Mobilitätsforschung

  • Logistik‑Tech

  • Smart‑Grid‑Technologien

Investitionen

  • Wasserstoff‑Campus

  • Mobilitäts‑Testfelder

  • Logistik‑Innovationszentrum

  • Speicher‑Pilotanlagen

Wirkung

  • Energieautonomie

  • neue Mobilitätsindustrien

  • Stärkung Nordhessens

D. Gießen/Marburg – BioTech & Pharma (520 Mio. €)

Subcluster

  • Impfstofftechnologien

  • Zell‑ und Gentherapie

  • Bioinformatik

  • MedTech‑Implantate

  • Diagnostik

Investitionen

  • BioTech‑Campus

  • MedTech‑Accelerator

  • internationale Forschungsprogramme

Wirkung

  • europäische BioTech‑Spitzenposition

  • neue Start‑ups

  • High‑Skill‑Arbeitsplätze

E. Wiesbaden – Verwaltung, Medien, GovTech (380 Mio. €)

Subcluster

  • digitale Verwaltung

  • GovTech‑Start‑ups

  • Medien‑Tech

  • KI‑gestützte Bürgerdienste

Investitionen

  • GovTech‑Campus

  • digitale Verwaltungsplattform

  • Medien‑Innovationszentrum

Wirkung

  • 70 % schnellere Genehmigungen

  • digitale Transformation des Landes

F. Offenbach – Design, XR, Creative Tech (320 Mio. €)

Subcluster

  • XR‑Technologien

  • Gaming

  • Simulation

  • digitale Bildung

Investitionen

  • XR‑Campus

  • Creative‑Tech‑Accelerator

Wirkung

  • junge Talente

  • kreative Industrien

  • Exportmärkte

G. Fulda – Robotik, Automatisierung, Präzision (350 Mio. €)

Subcluster

  • Robotik‑Automatisierung

  • Präzisionsfertigung

  • Leichtbau

  • Additive Fertigung

Investitionen

  • Robotik‑Campus

  • Automatisierungscluster

  • Weiterbildungsakademie

Wirkung

  • Zukunft der Industrie

  • Sicherung von Arbeitsplätzen

5.4. Die 120 Subcluster – die feinmaschige Innovationsstruktur

Jedes Hauptcluster wird durch spezialisierte Subcluster ergänzt, z. B.:

  • KI‑Ethik

  • KI‑Robotik

  • Quanten‑Sensorik

  • Wasserstoff‑Logistik

  • Bioinformatik‑Plattformen

  • MedTech‑Datenräume

  • XR‑Didaktik

  • Robotik‑Bauteile

  • Smart‑Grid‑Software

  • Satelliten‑Datenanalyse

  • Pharma‑Automatisierung

  • Logistik‑KI

  • Energie‑Speicherchemie

Diese Subcluster erzeugen:

  • Spezialisierung

  • Skalierung

  • internationale Sichtbarkeit

  • regionale Wertschöpfung

5.5. Regionale Wirkung der Clusterstrategie

Nordhessen

  • +30–40 % Wachstum

  • Energie, Mobilität, Logistik

  • neue High‑Tech‑Arbeitsplätze

Mittelhessen

  • +20–30 % Wachstum

  • BioTech, MedTech, Forschung

Südhessen

  • Skalierung der High‑Tech‑Industrien

  • KI, Cybersecurity, Raumfahrt

5.6. Politische Kernbotschaft der Clusterstrategie

„Hessen wird das Land der 25 Cluster und 120 Subcluster – ein europäisches High‑Tech‑Land.“ „Wir stärken nicht nur Frankfurt und Darmstadt – wir stärken das ganze Land.“ „Jede Region bekommt eine Zukunftsrolle.“

Kapitel 6 – Regionale Programme für Nord‑, Mittel‑ und Südhessen

(ca. 10 Seiten in der finalen Petition)

Die regionale Dimension ist entscheidend für den Erfolg des Zukunftsprogramms „Hessen 2035“. Hessen ist ein Land mit starken Unterschieden zwischen Nord, Mitte und Süd. Ein Zukunftsprogramm kann nur dann funktionieren, wenn jede Region eine klare Zukunftsrolle erhält.

Dieses Kapitel beschreibt die regionalen Strategien, Investitionsschwerpunkte und Clusterprogramme für alle drei Landesteile.

6.1. Warum regionale Programme unverzichtbar sind

Hessen ist wirtschaftlich stark, aber regional unausgeglichen:

  • Südhessen boomt.

  • Mittelhessen stagniert.

  • Nordhessen kämpft.

Ein Zukunftsprogramm muss:

  • Wachstum in die Fläche bringen,

  • regionale Identität stärken,

  • Abwanderung stoppen,

  • neue High‑Tech‑Arbeitsplätze schaffen,

  • regionale Spezialisierung fördern.

Die regionale Strategie basiert auf drei Prinzipien:

A. Jede Region bekommt eine Zukunftsrolle

Keine Region bleibt zurück. Jede Region erhält ein eigenes Zukunftsprofil.

B. Cluster statt Einzelprojekte

Regionale Programme sind systemisch, nicht punktuell.

C. Beteiligung statt Subvention

Alle geförderten Unternehmen geben 40 % Beteiligung an das Land ab.

6.2. Nordhessen – Energie, Mobilität, Logistik, Robotik

(1,8 Mrd. € pro Jahr)

Nordhessen ist der Schlüssel zur industriellen Transformation. Die Region hat enormes Potenzial, das bisher nicht genutzt wird.

Strategische Rolle Nordhessens

  • Energiezentrum Hessens

  • Wasserstoff‑Produktion und ‑Logistik

  • Mobilitäts‑ und Bahncluster

  • Robotik‑Automatisierung

  • Logistik‑Tech

Regionale Schwerpunkte

A. Kassel – Energie & Mobilität

  • Wasserstoff‑Campus

  • Großspeicher‑Pilotanlagen

  • Bahn‑ und Mobilitätsforschung

  • Smart‑Grid‑Technologien

B. Baunatal – Automatisierung & Zulieferer

  • Robotik‑Automatisierung

  • Zulieferer‑Transformation

  • Leichtbau

C. Fulda – Präzision & Robotik

  • Robotik‑Campus

  • Präzisionsfertigung

  • Additive Fertigung

Wirkung in Nordhessen

  • +30–40 % regionales Wachstum

  • 60.000 neue High‑Tech‑Arbeitsplätze

  • Stärkung der gesamten Region

  • Abwanderung wird gestoppt

  • Energieautonomie für Hessen

6.3. Mittelhessen – BioTech, MedTech, Forschung, Bildung

(1,2 Mrd. € pro Jahr)

Mittelhessen ist das wissenschaftliche Herz des Landes. Die Region hat enormes Potenzial in BioTech, MedTech und Forschung.

Strategische Rolle Mittelhessens

  • BioTech‑Zentrum

  • MedTech‑Industrie

  • Forschung & Hochschulen

  • Gesundheitscluster

Regionale Schwerpunkte

A. Gießen – BioTech & MedTech

  • BioTech‑Campus

  • Zell‑ und Gentherapie

  • Diagnostik‑Cluster

  • MedTech‑Implantate

B. Marburg – Pharma & Impfstoffe

  • Impfstoff‑Forschung

  • Pharma‑Automatisierung

  • Bioinformatik

C. Wetzlar – Optik & Präzision

  • Optik‑Cluster

  • Präzisionsfertigung

  • Sensorik

Wirkung in Mittelhessen

  • +20–30 % regionales Wachstum

  • 40.000 neue High‑Skill‑Jobs

  • internationale Sichtbarkeit

  • Stärkung der Hochschulen

  • neue Start‑ups

6.4. Südhessen – KI, Cybersecurity, Raumfahrt, Creative Tech

(3,0 Mrd. € pro Jahr)

Südhessen ist das wirtschaftliche Kraftzentrum des Landes. Das Ziel ist nicht nur Wachstum, sondern Skalierung.

Strategische Rolle Südhessens

  • KI‑Zentrum Europas

  • Cybersecurity‑Hotspot

  • Raumfahrt‑Technologien

  • Creative‑Tech‑Industrien

  • Finanzplatz‑Transformation

Regionale Schwerpunkte

A. Frankfurt – KI & Cybersecurity

  • Europäisches KI‑Rechenzentrum

  • Cybersecurity‑Campus

  • FinTech‑Accelerator

B. Darmstadt – Raumfahrt & IT‑Sicherheit

  • ESA/ESOC‑Ausbau

  • Quanten‑Forschung

  • Weltraum‑Testfelder

C. Offenbach – XR & Creative Tech

  • XR‑Campus

  • Gaming‑Cluster

  • Simulation

Wirkung in Südhessen

  • Skalierung der High‑Tech‑Industrien

  • internationale Spitzenposition

  • 100.000 neue High‑Skill‑Jobs

  • globale Sichtbarkeit

6.5. Gesamtwirkung der regionalen Programme

Die regionale Strategie erzeugt:

  • flächendeckendes Wachstum

  • regionale Stabilität

  • neue Identität für alle Landesteile

  • Wertschöpfung in der Fläche

  • Zuzug statt Abwanderung

  • neue Start‑ups und Zulieferer

Hessen wird zu einem flächendeckenden High‑Tech‑Land.

6.6. Politische Kernbotschaft der regionalen Programme

„Wir stärken nicht nur Frankfurt und Darmstadt – wir stärken das ganze Land.“ „Nordhessen, Mittelhessen und Südhessen bekommen klare Zukunftsrollen.“ „Regionale Programme erhöhen Wachstum und Rückflüsse um bis zu 40 %.“

Kapitel 7 – Das 40‑Prozent‑Beteiligungsmodell für Hessen

(ca. 10 Seiten in der finalen Petition)

Das 40‑Prozent‑Beteiligungsmodell ist der strukturelle Kern des Zukunftsprogramms „Hessen 2035“. Es verwandelt Hessen von einem Zuschussgeber in einen strategischen Eigentümer, der langfristig Vermögen aufbaut, Rückflüsse generiert und die Zukunftsindustrien des Landes aktiv mitgestaltet.

7.1. Grundprinzip: Hessen wird Eigentümer seiner Zukunft

Das Beteiligungsmodell folgt einer einfachen, aber revolutionären Logik:

Jeder Euro, den Hessen investiert, erzeugt Eigentum, Rückflüsse und langfristige Vermögenswerte.

Damit unterscheidet sich das Modell fundamental von klassischen Förderprogrammen, bei denen:

  • Gelder verloren gehen

  • keine Rückflüsse entstehen

  • keine Eigentumsrechte aufgebaut werden

  • keine langfristigen Werte geschaffen werden

Das Zukunftsprogramm beendet diese Logik.

7.2. Warum 40 % der richtige Beteiligungswert ist

Die 40‑Prozent‑Regel ist:

  • international bewährt (Israel, Frankreich, China)

  • wirtschaftlich solide

  • rechtlich unproblematisch

  • politisch stabil

  • für Unternehmen attraktiv

Warum nicht 10 %?

Zu wenig Einfluss, zu geringe Rückflüsse, keine Standortbindung.

Warum nicht 51 %?

Zu viel Kontrolle, zu hohe politische Angriffsfläche, zu geringe Akzeptanz bei Unternehmen.

Warum 40 %?

  • stark genug für Einfluss

  • niedrig genug für private Investoren

  • hoch genug für Rückflüsse

  • klar genug für internationale Partner

40 % ist der strategische Sweet Spot.

7.3. Wie Beteiligungen abgeschlossen werden

Hessen nutzt standardisierte Beteiligungsverträge, die folgende Elemente enthalten:

A. Mindestbeteiligung: 40 %

Gilt für alle geförderten Unternehmen.

B. Standortbindung

Unternehmen verpflichten sich zu:

  • 5–10 Jahren Standorttreue

  • Mindestbeschäftigung

  • Ausbildungsquoten

  • Reinvestitionspflichten

C. Stimmrechte & Schutzrechte

Hessen erhält:

  • Vetorechte bei Standortverlagerung

  • Vetorechte bei Verkauf

  • Vetorechte bei strategischen Entscheidungen

D. Exit‑Regeln

  • bevorzugte Rückkaufoptionen

  • marktgerechte Bewertung

  • unabhängige Gutachter

E. Transparenzpflichten

  • jährliche Berichte

  • Offenlegung von Kennzahlen

  • Compliance‑Regeln

7.4. Wie Rückflüsse entstehen

Die Rückflüsse stammen aus sechs Quellen:

A. Dividenden

40 % der jährlichen Gewinnausschüttungen.

B. Gewinnbeteiligungen

40 % der Jahresgewinne.

C. Wertsteigerungen

Unternehmensanteile steigen im Wert.

D. Lizenzmodelle

Technologien, die durch hessische Förderung entstehen, können lizenziert werden.

E. Reinvestitionen

Rückflüsse werden erneut investiert und erzeugen weitere Rückflüsse.

7.5. Prognose der Rückflüsse (konservativ)

Jahr 1–5:

300–450 Mio. € pro Jahr (erste Dividenden, erste Exits)

Jahr 6–10:

900–1.300 Mio. € pro Jahr (Cluster skalieren, Start‑ups wachsen)

Jahr 11–20:

2,5–3,5 Mrd. € pro Jahr (Hessen wird High‑Tech‑Standort)

Jahr 21–30:

6–9 Mrd. € pro Jahr (Hessen besitzt große Teile der Zukunftsindustrien)

7.6. Warum das Modell politisch tragfähig ist

Das Beteiligungsmodell ist:

  • überparteilich argumentierbar

  • haushaltsneutral

  • rechtlich zulässig

  • ökonomisch solide

  • gesellschaftlich notwendig

Es ist kein ideologisches Projekt, sondern ein strategisches Modernisierungsprogramm.

7.7. Politische Kernbotschaft des Beteiligungsmodells

„Wir geben nicht nur Geld aus – wir bauen Vermögen auf.“ „Hessen wird Eigentümer seiner Zukunftsindustrien.“ „Rückflüsse finanzieren die Zukunft, nicht neue Schulden.“ „40 % Beteiligung ist der Schlüssel zur finanziellen Unabhängigkeit.“

Kapitel 8 – Rückflüsse & Hessischer Zukunftsfonds

(ca. 10 Seiten in der finalen Petition)

Der Hessische Zukunftsfonds ist das finanzielle Herzstück des Zukunftsprogramms „Hessen 2035“. Er verwandelt Hessen von einem Land, das Geld ausgibt, in ein Land, das Vermögen aufbaut. Er macht Hessen langfristig finanziell unabhängig, krisenfest und zukunftsfähig.

Dieses Kapitel beschreibt:

  • wie Rückflüsse entstehen

  • wie der Zukunftsfonds aufgebaut wird

  • wie er wächst

  • wie er den Landeshaushalt stabilisiert

  • wie er Hessen zu einem der reichsten Länder Europas macht

8.1. Grundprinzip: Rückflüsse finanzieren die Zukunft

Das Zukunftsprogramm basiert auf einer klaren Logik:

Investitionen erzeugen Eigentum. Eigentum erzeugt Rückflüsse. Rückflüsse erzeugen Vermögen. Vermögen finanziert die Zukunft.

Damit entsteht ein selbstverstärkender Kreislauf, der Hessen dauerhaft stärkt.

8.2. Quellen der Rückflüsse (ohne Exits)

Die Rückflüsse stammen aus fünf stabilen, langfristigen Quellen:

A. Dividenden

40 % der jährlichen Gewinnausschüttungen aller geförderten Unternehmen.

B. Gewinnbeteiligungen

40 % der Jahresgewinne — auch ohne Ausschüttung.

C. Wertsteigerungen der Beteiligungen

Die 40‑Prozent‑Anteile steigen im Wert, sobald Unternehmen wachsen.

D. Lizenz‑ und Nutzungsmodelle

Hessen erhält 40 % aller Lizenzeinnahmen aus:

  • Patenten

  • Software

  • Produktionsverfahren

  • medizinischen Technologien

  • Energie‑ und Speichertechnologien

E. Reinvestitionen

Alle Rückflüsse werden erneut investiert und erzeugen weitere Rückflüsse.

→ Hessen verkauft seine Zukunft nicht. → Hessen besitzt sie.

8.3. Prognose der Rückflüsse (konservativ)

Jahr 1–5:

300–450 Mio. € pro Jahr (erste Dividenden, erste Lizenzmodelle)

Jahr 6–10:

900–1.300 Mio. € pro Jahr (Cluster skalieren, Start‑ups wachsen)

Jahr 11–20:

2,5–3,5 Mrd. € pro Jahr (Hessen wird High‑Tech‑Standort)

Jahr 21–30:

6–9 Mrd. € pro Jahr (Hessen besitzt große Teile der Zukunftsindustrien)

8.4. Aufbau des Hessischen Zukunftsfonds

Der Zukunftsfonds ist eine rechtlich eigenständige Landesinstitution, vergleichbar mit:

  • Temasek (Singapur)

  • Bpifrance (Frankreich)

  • Yozma (Israel)

  • State Guidance Funds (China)

Funktionen des Zukunftsfonds

  • hält Beteiligungen

  • verwaltet Rückflüsse

  • reinvestiert Gewinne

  • baut Vermögen auf

  • stabilisiert Haushalte

  • finanziert langfristige Projekte

Governance‑Struktur

  • Aufsichtsrat (Landtag + unabhängige Experten)

  • Investmentkomitee

  • Compliance‑Regeln

  • jährliche Transparenzberichte

8.5. Fondsvolumen (Prognose)

Jahr 10:

10–14 Mrd. €

Jahr 20:

25–35 Mrd. €

Jahr 30:

50–70 Mrd. €

Damit entsteht ein Vermögen, das:

  • Haushalte entlastet

  • Investitionen ermöglicht

  • Krisen abfedert

  • Generationen absichert

8.6. Wirkung des Zukunftsfonds auf den Landeshaushalt

Der Zukunftsfonds erzeugt:

A. Haushaltsstabilität

Rückflüsse reduzieren die Abhängigkeit von Steuereinnahmen.

B. Krisenresilienz

Der Fonds kann in Krisen Investitionen sichern.

C. Generationengerechtigkeit

Zukünftige Generationen profitieren von heutigen Investitionen.

D. Unabhängigkeit

Hessen wird weniger abhängig von:

  • Bundeszuweisungen

  • EU‑Zyklen

  • Konjunkturschwankungen

E. Investitionsfähigkeit

Der Fonds ermöglicht:

  • neue Cluster

  • neue Infrastruktur

  • neue Beteiligungen

  • neue Zukunftsprogramme

8.7. Politische Kernbotschaft des Zukunftsfonds

„Wir geben nicht nur Geld aus – wir bauen Vermögen auf.“ „Der Zukunftsfonds macht Hessen finanziell unabhängig.“ „Rückflüsse finanzieren die Zukunft, nicht neue Schulden.“ „Hessen wird Eigentümer seiner Zukunftsindustrien.“

Kapitel 9 – Internationale Modelle: Wie erfolgreiche Staaten Zukunft finanzieren und Eigentum aufbauen

(ca. 10 Seiten in der finalen Petition)

Das Zukunftsprogramm „Hessen 2035“ steht nicht isoliert. Es orientiert sich an erfolgreichen internationalen Modellen, die bewiesen haben, dass staatliche Beteiligungen, strategische Investitionen und Zukunftsfonds Wachstum, Wohlstand und Stabilität erzeugen.

Dieses Kapitel zeigt:

  • wie andere Länder Zukunftsindustrien aufbauen

  • wie sie staatliches Eigentum nutzen

  • wie sie Rückflüsse generieren

  • wie sie Vermögen für kommende Generationen schaffen

  • und warum Hessen mit seinem 20‑Prozent‑Modell und dem 40‑Prozent‑Beteiligungsansatz genau in dieser Tradition steht

9.1. Singapur – Temasek: Der erfolgreichste Staatsfonds der Welt

Grundprinzip

Singapur investiert seit Jahrzehnten in:

  • Technologie

  • Infrastruktur

  • Industrie

  • Start‑ups

  • internationale Beteiligungen

und hält 20–100 % an strategischen Unternehmen.

Wirkung

  • Fondsvolumen über 400 Mrd. €

  • jährliche Rendite 7–10 %

  • Singapur ist eines der reichsten Länder der Welt

Relevanz für Hessen

  • Beteiligungsmodell ist international bewährt

  • Rückflüsse finanzieren Zukunft

  • Staatliche Eigentumsanteile sichern Standortinteressen

9.2. Israel – Yozma: Der Motor der Deep‑Tech‑Revolution

Grundprinzip

Israel investierte früh in:

  • KI

  • Cybersecurity

  • BioTech

  • Robotik

  • Sensorik

und beteiligte sich mit 40 % an Start‑ups.

Wirkung

  • Israel wurde „Start‑up Nation“

  • höchste Start‑up‑Dichte der Welt

  • massive internationale Investitionen

Relevanz für Hessen

  • 40 % Beteiligung ist ein bewährter Wert

  • Deep‑Tech‑Cluster entstehen durch staatliche Co‑Investments

  • Rückflüsse finanzieren neue Start‑ups

9.3. China – State Guidance Funds: Strategische Industrien durch Beteiligungen

Grundprinzip

China nutzt staatliche Beteiligungsfonds, um:

  • Halbleiter

  • KI

  • Robotik

  • Energie

  • BioTech

strategisch aufzubauen.

Wirkung

  • über 2 Billionen € Fondsvolumen

  • massive Skalierung neuer Industrien

  • globale Wettbewerbsfähigkeit

Relevanz für Hessen

  • Beteiligungen sichern Know‑how

  • staatliche Fonds beschleunigen Transformation

  • Cluster entstehen durch gezielte Investitionen

9.4. Frankreich – Bpifrance: Der europäische Weg

Grundprinzip

Frankreich hält 5–49 % an strategischen Unternehmen und finanziert:

  • Innovation

  • Industrie

  • Start‑ups

  • Energie

  • Digitalisierung

Wirkung

  • Frankreich ist europäischer Spitzenreiter bei Deep‑Tech‑Investitionen

  • starke staatliche Beteiligungslandschaft

  • stabile Rückflüsse

Relevanz für Hessen

  • europäisches Modell

  • politisch kompatibel

  • Beteiligungen stärken nationale und regionale Interessen

9.5. Niederlande – Eindhoven: High‑Tech‑Region durch Fokus

Grundprinzip

Eindhoven setzte auf:

  • Photonik

  • Mikroelektronik

  • Robotik

  • High‑Tech‑Fertigung

Wirkung

  • eine der innovativsten Regionen Europas

  • starke internationale Sichtbarkeit

  • hohe private Investitionen

Relevanz für Hessen

  • Frankfurt, Darmstadt, Kassel können ähnliche Rollen übernehmen

  • Photonik und Mikroelektronik sind hessische Stärken

  • Cluster ziehen Talente und Kapital an

9.6. Österreich – Oberösterreich: Cluster als Wachstumsmotor

Grundprinzip

Oberösterreich baute früh spezialisierte Cluster auf:

  • Mechatronik

  • Energie

  • Automotive

  • BioTech

Wirkung

  • stärkste Industrieregion Österreichs

  • hohe Löhne

  • starke Exportquote

Relevanz für Hessen

  • Clusterstrategie ist europäisch bewährt

  • Mittelstädte profitieren besonders

  • regionale Spezialisierung erzeugt Wachstum

9.7. Schlussfolgerung: Hessen steht in einer starken internationalen Tradition

Die internationale Analyse zeigt:

  • Beteiligungsmodelle funktionieren.

  • Zukunftsfonds funktionieren.

  • Cluster funktionieren.

  • Staatliche Co‑Investments funktionieren.

  • Rückflüsse funktionieren.

Hessen ist mit seinem Modell nicht radikal, sondern modern. Nicht riskant, sondern strategisch. Nicht isoliert, sondern international anschlussfähig.

9.8. Politische Kernbotschaft des internationalen Vergleichs

„Hessen folgt den erfolgreichsten Modellen der Welt – angepasst an unsere Stärken.“ „Wir stehen in der Tradition von Singapur, Israel, Frankreich und den Niederlanden.“ „Das 20‑Prozent‑Modell ist international bewährt und wirtschaftlich solide.“

Kapitel 10 – Politische Schlussargumentation

(ca. 8 Seiten in der finalen Petition)

Dieses Kapitel fasst die strategische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Zukunftsprogramms „Hessen 2035“ zusammen. Es richtet sich direkt an den Hessischen Landtag, an die Abgeordneten, an die Regierung, an die Opposition und an die Öffentlichkeit.

Es beantwortet die zentrale Frage:

Warum braucht Hessen dieses Zukunftsprogramm – und warum jetzt?

10.1. Hessen steht an einem historischen Wendepunkt

Die Welt verändert sich schneller als je zuvor:

  • KI revolutioniert alle Branchen

  • Energie wird neu gedacht

  • BioTech verändert Medizin und Industrie

  • Mobilität wird digital, autonom, vernetzt

  • Cybersecurity wird zur Überlebensfrage

  • Raumfahrt wird zur Infrastruktur

Hessen kann diese Entwicklung gestalten – oder von ihr gestaltet werden.

Der Unterschied entscheidet über:

  • Wohlstand

  • Arbeitsplätze

  • Wettbewerbsfähigkeit

  • soziale Stabilität

  • regionale Gerechtigkeit

  • politische Handlungsfähigkeit

10.2. Ohne ein Zukunftsprogramm verliert Hessen den Anschluss

Ohne strukturelle Modernisierung drohen:

  • Abwanderung von Talenten

  • Verlust von Industriearbeitsplätzen

  • Abhängigkeit von internationalen Konzernen

  • steigende Haushaltsrisiken

  • regionale Ungleichgewichte

  • sinkende Innovationskraft

Hessen würde nicht kollabieren – aber es würde schleichend zurückfallen.

Das Zukunftsprogramm verhindert genau das.

10.3. Mit dem Zukunftsprogramm wird Hessen ein europäisches High‑Tech‑Land

Das Programm erzeugt:

A. Wirtschaftliche Stärke

  • +8–12 % BIP‑Wachstum pro Jahr

  • 200.000 neue High‑Skill‑Arbeitsplätze

  • internationale Investitionen

  • neue Industrien

B. Regionale Stabilität

  • Nordhessen: Energie, Mobilität, Logistik

  • Mittelhessen: BioTech, MedTech, Forschung

  • Südhessen: KI, Cybersecurity, Raumfahrt

C. Finanzielle Unabhängigkeit

  • Rückflüsse von bis zu 9 Mrd. € jährlich

  • Zukunftsfonds von bis zu 70 Mrd. €

  • weniger Abhängigkeit von Steuern und Konjunktur

D. Gesellschaftliche Sicherheit

  • stabile Arbeitsplätze

  • starke Regionen

  • digitale Verwaltung

  • moderne Infrastruktur

10.4. Das Programm ist finanziert, rechtlich sauber und politisch tragfähig

Finanziert

  • Zukunftsabgaben

  • EU‑Mittel

  • Bundesmittel

  • Rückflüsse

  • keine neuen Schulden

Rechtlich sauber

  • Beteiligungsmodell ist verfassungskonform

  • Zukunftsabgaben sind europarechtskonform

  • Fondsstruktur ist international üblich

Politisch tragfähig

  • überparteilich argumentierbar

  • regional ausgewogen

  • wirtschaftlich solide

  • gesellschaftlich notwendig

10.5. Warum dieses Programm nicht radikal, sondern rational ist

Es ist:

  • kein ideologisches Projekt

  • kein Experiment

  • kein Risiko

Es ist:

  • wirtschaftlich logisch

  • international bewährt

  • finanziell solide

  • politisch verantwortungsvoll

  • gesellschaftlich notwendig

10.6. Verantwortung gegenüber kommenden Generationen

Das Zukunftsprogramm ist ein Generationenprojekt.

Es schafft:

  • Vermögen statt Schulden

  • Chancen statt Risiken

  • Stabilität statt Unsicherheit

  • Wachstum statt Stillstand

Es ist ein Programm, das nicht nur die Gegenwart, sondern die Zukunft Hessens gestaltet.

10.7. Politische Kernbotschaft der Schlussargumentation

„Hessen 2035 ist kein Wunschzettel – es ist ein strategischer Plan.“ „Wir investieren nicht in Projekte, sondern in Zukunft.“ „Wir geben nicht nur Geld aus – wir bauen Vermögen auf.“ „Wir stärken nicht nur Regionen – wir stärken das ganze Land.“ „Hessen wird ein europäisches High‑Tech‑Land.

Kapitel 11 – Bitte um parlamentarische Befassung

(ca. 4 Seiten in der finalen Petition)

Dieses Kapitel ist der rechtlich zentrale Abschnitt der gesamten Petition. Hier wird die formale Bitte an den Hessischen Landtag formuliert, die das gesamte Zukunftsprogramm „Hessen 2035“ in das parlamentarische Verfahren überführt.

11.1. Verfassungsrechtliche Grundlage der Bitte

Die Bitte um parlamentarische Befassung stützt sich auf:

  • Art. 17 Grundgesetz (GG) → Recht, sich mit Bitten und Beschwerden an die Volksvertretung zu wenden.

  • Art. Petitionsrecht der Hessischen Verfassung (HV) → Recht auf Eingaben an den Landtag.

  • Hessisches Petitionsgesetz (HessPetG) → Verpflichtung des Landtags zur Behandlung der Petition.

Damit ist die Petition:

  • zulässig,

  • verfassungsrechtlich geschützt,

  • parlamentarisch zu behandeln,

  • politisch legitimiert.

11.2. Inhalt der Bitte

Ich formuliere hiermit die zentrale Bitte dieser Petition:

„Ich bitte den Hessischen Landtag um eine parlamentarische Befassung mit dem Zukunftsprogramm ‚Hessen 2035‘ sowie mit meiner vorgeschlagenen unabhängigen Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten.“

Diese Bitte umfasst:

A. Befassung mit dem Zukunftsprogramm

Der Landtag wird gebeten:

  • das Programm zu prüfen,

  • die Finanzierungsarchitektur zu bewerten,

  • die Clusterstrategie zu diskutieren,

  • die regionale Wirkung zu analysieren,

  • die Beteiligungslogik zu bewerten,

  • die Einrichtung des Zukunftsfonds zu prüfen.

B. Befassung mit der Person des Petenten

Der Landtag wird gebeten:

  • die Eignung des Petenten zu prüfen,

  • die politische Tragfähigkeit zu bewerten,

  • die Möglichkeit einer unabhängigen Kandidatur zu erörtern.

C. Befassung mit der Frage der Umsetzung

Der Landtag wird gebeten:

  • das Programm in die Ausschüsse zu überweisen,

  • eine parlamentarische Anhörung durchzuführen,

  • die Landesregierung mit einer Stellungnahme zu beauftragen.

11.3. Politische Begründung der Bitte

Die Bitte ist politisch begründet, weil:

  • Hessen vor einer historischen Transformation steht,

  • das Programm eine langfristige Zukunftsstrategie bietet,

  • das Beteiligungsmodell Vermögen statt Schulden schafft,

  • der Zukunftsfonds finanzielle Unabhängigkeit ermöglicht,

  • die Clusterstrategie alle Regionen stärkt,

  • die internationale Lage schnelles Handeln erfordert.

Der Landtag ist die richtige Institution, um diese Fragen zu prüfen.

11.4. Demokratische Bedeutung der Bitte

Die Bitte ist demokratisch legitimiert, weil:

  • sie auf dem Grundrecht der Petition basiert,

  • sie die parlamentarische Debatte stärkt,

  • sie die Bürgerbeteiligung erweitert,

  • sie die Transparenz politischer Entscheidungen erhöht,

  • sie die Verantwortung des Landtags betont.

11.5. Politische Kernbotschaft der Bitte

„Ich bitte den Hessischen Landtag, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft Hessens aktiv zu gestalten.“ „Ich bitte um eine parlamentarische Befassung mit dem Zukunftsprogramm ‚Hessen 2035‘.“ „Ich bitte um eine Prüfung meiner vorgeschlagenen unabhängigen Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten.“

Kapitel 12 – Implementierungsfahrplan & Meilensteine

(ca. 8 Seiten in der finalen Petition)

Ein Zukunftsprogramm ist nur dann wirksam, wenn es klar strukturiert, zeitlich definiert und operativ umsetzbar ist. Der Implementierungsfahrplan beschreibt, wie Hessen das Programm „Hessen 2035“ in drei Phasen realisiert:

  1. Phase 1 – Sofortmaßnahmen (0–12 Monate)

  2. Phase 2 – Aufbau & Skalierung (Jahr 1–5)

  3. Phase 3 – Transformation & Vermögensaufbau (Jahr 5–10)

Jede Phase enthält konkrete Meilensteine, Verantwortlichkeiten und Zielgrößen.

12.1. Phase 1 – Sofortmaßnahmen (0–12 Monate)

Ziel: Startklar sein. Strukturen schaffen. Geschwindigkeit aufnehmen.

A. Einrichtung des Hessischen Zukunftsfonds

  • Rechtsform festlegen

  • Aufsichtsrat einsetzen

  • Investmentkomitee berufen

  • Startkapital bereitstellen

  • Governance‑Regeln verabschieden

B. Start der 40‑Prozent‑Beteiligungsstrategie

  • Standardverträge finalisieren

  • Beteiligungsrichtlinien veröffentlichen

  • erste 50 Unternehmen auswählen

  • regionale Beteiligungsbüros eröffnen

C. Start der Clusterprogramme

  • Clusterleitungen ernennen

  • regionale Clusterbüros eröffnen

  • erste Förderaufrufe starten

  • EU‑ und Bundesmittel beantragen

D. Verwaltungsmodernisierung

  • KI‑gestützte Genehmigungsprozesse starten

  • digitale Bürgerakte vorbereiten

  • 70 % der Verwaltungsprozesse digitalisieren

E. Kommunikation & Transparenz

  • öffentliche Vorstellung des Programms

  • jährlicher Fortschrittsbericht

  • Beteiligungsportal für Bürgerinnen und Bürger

12.2. Phase 2 – Aufbau & Skalierung (Jahr 1–5)

Ziel: Cluster aufbauen. Unternehmen skalieren. Rückflüsse erzeugen.

A. Ausbau der 25 Cluster

  • Infrastruktur errichten

  • Forschungszentren eröffnen

  • internationale Partnerschaften schließen

  • 120 Subcluster aktivieren

B. Skalierung der Unternehmen

  • 1.000 Unternehmen beteiligen

  • 200 Start‑ups pro Jahr fördern

  • 50 internationale Unternehmen ansiedeln

C. Energie‑ und Mobilitätsprogramme

  • Wasserstoff‑Campus Kassel voll ausbauen

  • Speichertechnologien skalieren

  • Mobilitäts‑Testfelder in Betrieb nehmen

D. BioTech‑ und MedTech‑Programme

  • BioTech‑Campus Gießen/Marburg erweitern

  • Zell‑ und Gentherapiezentren eröffnen

  • Diagnostik‑Cluster skalieren

E. KI‑ und Cybersecurity‑Programme

  • Europäisches KI‑Rechenzentrum Frankfurt

  • Cybersecurity‑Campus Frankfurt/Darmstadt

  • KI‑Talenteprogramm (1.500 Stipendien pro Jahr)

12.3. Phase 3 – Transformation & Vermögensaufbau (Jahr 5–10)

Ziel: Hessen wird High‑Tech‑Land. Rückflüsse finanzieren Zukunft.

A. Rückflüsse maximieren

  • Dividendenströme stabilisieren

  • Lizenzmodelle ausbauen

  • Wertsteigerungen im Zukunftsfonds bilanzieren

B. Zukunftsfonds skalieren

  • Fondsvolumen auf 25–35 Mrd. € erhöhen

  • neue Beteiligungsstrategien entwickeln

  • internationale Co‑Investments starten

C. Regionale Transformation abschließen

  • Nordhessen: Energie & Mobilität

  • Mittelhessen: BioTech & Forschung

  • Südhessen: KI & Raumfahrt

D. Verwaltung 2035

  • vollständig digitale Verwaltung

  • KI‑gestützte Entscheidungsprozesse

  • 80 % schnellere Genehmigungen

E. Internationale Sichtbarkeit

  • Hessen als europäisches High‑Tech‑Zentrum

  • internationale Konferenzen

  • globale Partnerschaften

12.4. Meilensteintabelle (kompakt)

JahrMeilenstein
0–1Zukunftsfonds gegründet, Cluster gestartet, Beteiligungsstrategie aktiv
1–3500 Unternehmen beteiligt, 10 Cluster voll aktiv
3–51.000 Unternehmen beteiligt, 25 Cluster + 120 Subcluster aktiv
5–7Rückflüsse > 2 Mrd. €, Fondsvolumen > 20 Mrd. €
7–10Hessen wird High‑Tech‑Land, Rückflüsse > 5 Mrd. €

12.5. Politische Kernbotschaft des Implementierungsfahrplans

„Wir haben nicht nur eine Vision – wir haben einen Plan.“ „Hessen 2035 ist sofort umsetzbar, klar strukturiert und realistisch.“ „Jedes Jahr liefert messbare Ergebnisse.“

Kapitel 13 – Risikoanalyse & Gegenmaßnahmen

(ca. 8 Seiten in der finalen Petition)

Jedes große Zukunftsprogramm muss Risiken erkennen, bewerten und aktiv managen. Die Risikoanalyse zeigt, dass das Programm „Hessen 2035“ robust, resilient und steuerbar ist. Alle identifizierten Risiken können durch klare Gegenmaßnahmen neutralisiert oder sogar in Chancen verwandelt werden.

13.1. Risiko: Verzögerungen in der Verwaltung

Beschreibung

Langsame Genehmigungen, komplexe Verfahren und föderale Abstimmungen können den Start von Projekten verzögern.

Auswirkung

  • Zeitverlust

  • geringere Investitionsgeschwindigkeit

  • Frustration bei Unternehmen

Gegenmaßnahmen

  • KI‑gestützte Genehmigungsprozesse

  • digitale Bürgerakte

  • zentrale Zukunftsagentur Hessen

  • verbindliche Bearbeitungsfristen

  • Fast‑Track‑Verfahren für Zukunftsprojekte

13.2. Risiko: Fachkräftemangel

Beschreibung

Der Bedarf an KI‑Talenten, Ingenieurinnen, BioTech‑Fachkräften und IT‑Sicherheitsexperten steigt stark.

Auswirkung

  • Wachstumsbremsen

  • Verzögerungen in Clustern

  • geringere Skalierung

Gegenmaßnahmen

  • 1.500 KI‑Stipendien pro Jahr

  • internationale Talentprogramme

  • beschleunigte Anerkennung ausländischer Abschlüsse

  • duale High‑Tech‑Ausbildung

  • Weiterbildungsakademien in allen Regionen

13.3. Risiko: Finanzierungsschwankungen bei EU‑ und Bundesmitteln

Beschreibung

EU‑Programme und Bundeshaushalte können sich ändern.

Auswirkung

  • temporäre Finanzierungslücken

  • Projektverzögerungen

Gegenmaßnahmen

  • Zukunftsabgaben als stabile Grundsäule

  • Rückflüsse aus Beteiligungen

  • Zukunftsfonds als Puffer

  • flexible Kofinanzierungsmodelle

  • frühzeitige Antragstellung

13.4. Risiko: Widerstand etablierter Strukturen

Beschreibung

Bestehende Institutionen, Branchen oder Verwaltungen könnten Veränderungen bremsen.

Auswirkung

  • politische Verzögerungen

  • interne Blockaden

  • geringere Geschwindigkeit

Gegenmaßnahmen

  • klare politische Kommunikation

  • Beteiligung aller Stakeholder

  • regionale Zukunftsräte

  • transparente Entscheidungsprozesse

  • verbindliche Meilensteine

13.5. Risiko: Marktvolatilität

Beschreibung

Technologiemärkte können schwanken, insbesondere in KI, BioTech und Energie.

Auswirkung

  • temporäre Wertverluste

  • geringere Dividenden

Gegenmaßnahmen

  • breite Diversifizierung über 25 Cluster

  • Fokus auf reale Wertschöpfung statt Spekulation

  • langfristige Beteiligungen (keine Exits)

  • Lizenzmodelle als stabile Einnahmequelle

13.6. Risiko: Regionale Ungleichgewichte

Beschreibung

Südhessen könnte stärker wachsen als Nord‑ oder Mittelhessen.

Auswirkung

  • politische Spannungen

  • ungleiche Wahrnehmung

  • Abwanderung

Gegenmaßnahmen

  • klare Zukunftsrollen für alle Regionen

  • gezielte Investitionen in Nord‑ und Mittelhessen

  • regionale Clusterbüros

  • regionale Beteiligungsquoten

  • Monitoring der regionalen Wirkung

13.7. Risiko: Internationale Konkurrenz

Beschreibung

Andere Länder investieren massiv in KI, BioTech, Energie und Raumfahrt.

Auswirkung

  • Standortnachteile

  • Talentabwanderung

  • geringere Sichtbarkeit

Gegenmaßnahmen

  • internationale Partnerschaften

  • globale Talentprogramme

  • europäische Spitzencluster

  • starke Markenbildung („Hessen 2035“)

13.8. Gesamtbewertung der Risiken

Die Risikoanalyse zeigt:

  • kein Risiko bedroht das Programm existenziell

  • alle Risiken sind steuerbar

  • Gegenmaßnahmen sind implementiert

  • das Programm ist robust und resilient

Das Zukunftsprogramm „Hessen 2035“ ist strategisch solide, finanziell abgesichert und politisch umsetzbar.

13.9. Politische Kernbotschaft der Risikoanalyse

„Wir kennen die Risiken – und wir haben Antworten.“ „Das Programm ist robust, resilient und steuerbar.“ „Hessen 2035 ist kein Risiko – es ist die Absicherung unserer Zukunft.“

Kapitel 14 – Monitoring & KPIs (Key Performance Indicators)

(ca. 8 Seiten in der finalen Petition)

Ein Zukunftsprogramm dieser Größe braucht ein präzises, transparentes und kontinuierliches Monitoring. Das Monitoring stellt sicher, dass:

  • Fortschritte sichtbar werden

  • Probleme früh erkannt werden

  • politische Steuerung möglich bleibt

  • Rückflüsse nachvollziehbar sind

  • die Öffentlichkeit Vertrauen gewinnt

Dieses Kapitel definiert die Messgrößen, Berichtswege und Transparenzmechanismen, die das Programm „Hessen 2035“ dauerhaft begleiten.

14.1. Grundprinzipien des Monitorings

Das Monitoring basiert auf fünf Leitprinzipien:

A. Transparenz

Alle Fortschritte, Rückflüsse und Investitionen werden öffentlich dokumentiert.

B. Verbindlichkeit

Jede Maßnahme hat klare Zielgrößen und Fristen.

C. Vergleichbarkeit

Alle Cluster und Regionen werden nach identischen Kriterien bewertet.

D. Frühwarnsystem

Risiken werden früh erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet.

E. Unabhängigkeit

Ein externer Monitoring‑Rat überwacht die Umsetzung.

14.2. Struktur des Monitorings

Das Monitoring besteht aus drei Ebenen:

Ebene 1 – Strategisches Monitoring (Landtag)

  • jährlicher Fortschrittsbericht

  • öffentliche Anhörung

  • Bewertung der Rückflüsse

  • Bewertung der Clusterentwicklung

Ebene 2 – Operatives Monitoring (Ministerien & Zukunftsfonds)

  • Quartalsberichte

  • Finanzberichte

  • Beteiligungsberichte

  • regionale Entwicklungsberichte

Ebene 3 – Externes Monitoring (unabhängiger Rat)

  • wissenschaftliche Begleitung

  • internationale Benchmarks

  • Risikoanalysen

  • Empfehlungen an den Landtag

14.3. KPIs für das Zukunftsprogramm

Die KPIs sind in fünf Kategorien gegliedert:

A. Wirtschaftliche KPIs

1. BIP‑Wachstum

Ziel: +8–12 % pro Jahr ab Jahr 3.

2. Unternehmensbeteiligungen

Ziel:

  • Jahr 1: 100 Unternehmen

  • Jahr 3: 500 Unternehmen

  • Jahr 5: 1.000 Unternehmen

3. Rückflüsse

Ziel:

  • Jahr 5: > 1 Mrd. €

  • Jahr 10: > 3 Mrd. €

  • Jahr 20: > 6 Mrd. €

4. Fondsvolumen

Ziel:

  • Jahr 10: 10–14 Mrd. €

  • Jahr 20: 25–35 Mrd. €

  • Jahr 30: 50–70 Mrd. €

B. Cluster‑KPIs

1. Clusteraktivierung

Ziel:

  • Jahr 1: 10 aktive Cluster

  • Jahr 3: 20 aktive Cluster

  • Jahr 5: 25 Cluster + 120 Subcluster

2. Forschungskooperationen

Ziel: 300 neue Kooperationen pro Jahr.

3. Start‑ups

Ziel: 200 neue Start‑ups pro Jahr.

C. Regionale KPIs

1. Nordhessen

  • +30–40 % Wachstum

  • 60.000 neue High‑Tech‑Jobs

2. Mittelhessen

  • +20–30 % Wachstum

  • 40.000 neue High‑Skill‑Jobs

3. Südhessen

  • Skalierung der KI‑, Cyber‑ und Raumfahrtcluster

  • 100.000 neue High‑Skill‑Jobs

D. Verwaltungs‑KPIs

1. Genehmigungsdauer

Ziel:

  • Jahr 1: –30 %

  • Jahr 3: –50 %

  • Jahr 5: –70 %

2. Digitalisierungsgrad

Ziel:

  • Jahr 3: 70 % digital

  • Jahr 5: 90 % digital

  • Jahr 10: 100 % digital

E. Gesellschaftliche KPIs

1. Beschäftigung

Ziel: 200.000 neue High‑Skill‑Arbeitsplätze.

2. Abwanderung

Ziel: Nettozuzug ab Jahr 3.

3. Bildung

Ziel: 1.500 KI‑Stipendien pro Jahr.

14.4. Öffentliche Transparenzplattform

Hessen richtet eine digitale Plattform ein:

  • Echtzeit‑Dashboard

  • Cluster‑Karten

  • Beteiligungsübersicht

  • Rückfluss‑Tracking

  • regionale KPIs

  • jährliche Fortschrittsberichte

Damit wird das Programm für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar.

14.5. Politische Kernbotschaft des Monitorings

„Wir messen, was wir tun — und wir zeigen es öffentlich.“

„Hessen 2035 ist nicht nur ein Plan, sondern ein überprüfbares Regierungsprogramm.“

„Transparenz schafft Vertrauen, und Vertrauen schafft Stabilität.“


ANLAGE 1 – Finanzmodelle des Zukunftsprogramms „Hessen 2035“

(ca. 10–15 Seiten in der finalen Petition)

Diese Anlage enthält die vollständigen Finanzmodelle, die das 20‑Prozent‑Programm, die Zukunftsabgaben, die EU‑ und Bundesmittel sowie die Rückflüsse und den Zukunftsfonds abbilden.

Sie ist in fünf Module gegliedert:

  1. Modul A – Haushaltsstruktur & 20‑Prozent‑Quote

  2. Modul B – Zukunftsabgaben (Berechnung & Wirkung)

  3. Modul C – EU‑ und Bundesmittel (Kofinanzierungslogik)

  4. Modul D – Rückflussmodell (Dividenden, Gewinne, Lizenzen)

  5. Modul E – Zukunftsfonds (Vermögensaufbau 30 Jahre)

Modul A – Haushaltsstruktur & 20‑Prozent‑Quote

A1. Landeshaushalt Hessen (Ist‑Stand)

  • Gesamtvolumen: 40 Mrd. €

  • Investitionsquote: 2,5–3,0 %

  • Zukunftsausgaben: 1,0–1,2 Mrd. €

A2. Zielstruktur (Hessen 2035)

  • Zukunftsausgaben: 20 % = 8 Mrd. € pro Jahr

  • davon Landesanteil: 0,0–0,8 Mrd. €

  • Rest durch Zukunftsabgaben, EU, Bund

A3. Finanzierungsübersicht

QuelleBetrag pro JahrAnteil
Zukunftsabgaben2,2–3,1 Mrd. €28–39 %
EU‑Mittel2,8–3,4 Mrd. €35–42 %
Bundesmittel2,4–3,2 Mrd. €30–40 %
Landesanteil0,0–0,8 Mrd. €0–10 %

→ Das Programm ist vollständig finanziert.

Modul B – Zukunftsabgaben (Berechnung & Wirkung)

B1. Innovationsabgabe

  • 0,30 % auf Unternehmensumsatz

  • 0,15 % auf Lohnsumme

  • Einnahmen: 1,1–1,4 Mrd. €

B2. Digitalabgabe

  • 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen

  • Einnahmen: 700–950 Mio. €

B3. Erweiterte Zukunftsabgaben

  • Datenwert‑Abgabe

  • KI‑Abgabe

  • Robotik‑Abgabe

  • Green‑Tech‑Abgabe

  • Einnahmen: 400–750 Mio. €

B4. Gesamtsumme

2,23,1 Mrd. € pro Jahr

Modul C – EU‑ und Bundesmittel (Kofinanzierungslogik)

C1. EU‑Programme

  • EFRE / ESF+

  • Horizon Europe

  • IPCEI Wasserstoff

  • Digital Europe

Kofinanzierungsquote: 35–45 % Jährliche Mittel: 2,8–3,4 Mrd. €

C2. Bundesprogramme

  • BMWK

  • BMBF

  • Digitalministerium

  • Energieprogramme

Kofinanzierungsquote: 30–40 % Jährliche Mittel: 2,4–3,2 Mrd. €

Modul D – Rückflussmodell (Dividenden, Gewinne, Lizenzen)

D1. Rückflussquellen

  • Dividenden (40 %)

  • Gewinnbeteiligungen (40 %)

  • Wertsteigerungen

  • Lizenzmodelle

  • Reinvestitionen

D2. Rückflussprognose

ZeitraumRückflüsse pro Jahr
Jahr 1–5300–450 Mio. €
Jahr 6–10900–1.300 Mio. €
Jahr 11–202,5–3,5 Mrd. €
Jahr 21–306–9 Mrd. €

Modul E – Zukunftsfonds (Vermögensaufbau 30 Jahre)

E1. Fondsvolumen (Prognose)

JahrFondsvolumen
1010–14 Mrd. €
2025–35 Mrd. €
3050–70 Mrd. €

E2. Wirkung

  • Haushaltsstabilität

  • Krisenresilienz

  • Generationengerechtigkeit

  • Investitionsfähigkeit

Politische Kernbotschaft der Anlage 1

„Das Programm ist finanziert, solide, belastbar und langfristig tragfähig.“ „Hessen baut Vermögen auf – nicht Schulden.“

Wenn du möchtest, gehen wir jetzt weiter mit:

HAUPTCLUSTER 1 – KI & Cybersecurity Frankfurt

Region: Südhessen Investitionsvolumen: 1,1 Mrd. € jährlich Strategische Rolle: Europas sicherstes KI‑Ökosystem

Technologische Schwerpunkte

  • KI‑Modelle & KI‑Sicherheit

  • Cybersecurity‑Defense

  • Cloud‑Infrastruktur

  • Blockchain & Digital Payments

  • KI‑Finanzsysteme

Subcluster (12)

  1. KI‑Sicherheit

  2. KI‑Finanzalgorithmen

  3. KI‑Regulierung & Compliance

  4. Cyber‑Defense‑Operations

  5. Cloud‑Security

  6. Blockchain‑Infrastruktur

  7. Digital‑Payments‑Tech

  8. Fraud‑Detection‑KI

  9. Data‑Governance

  10. KI‑Ethik

  11. KI‑Robotik‑Schnittstellen

  12. KI‑Rechenzentren

Wirkung

  • europäische Spitzenposition

  • internationale Talente

  • 40.000 neue High‑Skill‑Jobs

HAUPTCLUSTER 2 – Raumfahrt & IT‑Sicherheit Darmstadt

Region: Südhessen Investitionsvolumen: 850 Mio. € jährlich Strategische Rolle: Europas Raumfahrt‑Knotenpunkt

Technologische Schwerpunkte

  • Satellitenkommunikation

  • Navigation

  • Quanten‑IT

  • Weltraumdaten

Subcluster (10)

  1. Satelliten‑Navigation

  2. Weltraumkommunikation

  3. Quanten‑Sensorik

  4. Quanten‑Verschlüsselung

  5. Weltraum‑Datenanalyse

  6. Orbital‑Simulation

  7. IT‑Security‑Forschung

  8. Space‑Logistik

  9. Erdbeobachtung

  10. Weltraum‑KI

HAUPTCLUSTER 3 – Energie, Wasserstoff & Mobilität Kassel

Region: Nordhessen Investitionsvolumen: 720 Mio. € jährlich Strategische Rolle: Energiezentrum Hessens

Technologische Schwerpunkte

  • Wasserstoff

  • Speicher

  • Mobilität

  • Smart Grids

Subcluster (12)

  1. Wasserstoff‑Produktion

  2. Wasserstoff‑Logistik

  3. Wasserstoff‑Anwendungen

  4. Großspeicher

  5. Batteriechemie

  6. Bahn‑Forschung

  7. Autonome Mobilität

  8. Logistik‑KI

  9. Smart‑Grid‑Software

  10. Ladeinfrastruktur

  11. Energie‑Robotik

  12. Mobilitäts‑Simulation

HAUPTCLUSTER 4 – BioTech & MedTech Gießen/Marburg

Region: Mittelhessen Investitionsvolumen: 520 Mio. € jährlich Strategische Rolle: Medizinisches Innovationszentrum

Technologische Schwerpunkte

  • Impfstoffe

  • Zell‑ und Gentherapie

  • Diagnostik

  • Bioinformatik

Subcluster (10)

  1. Impfstofftechnologien

  2. Zelltherapie

  3. Gentherapie

  4. Bioinformatik

  5. Diagnostik‑Plattformen

  6. MedTech‑Implantate

  7. Pharma‑Automatisierung

  8. Bioprozess‑Engineering

  9. MedTech‑Robotik

  10. Gesundheitsdatenräume

HAUPTCLUSTER 5 – Verwaltung, GovTech & Medien Wiesbaden

Region: Südhessen Investitionsvolumen: 380 Mio. € jährlich Strategische Rolle: Modernste Verwaltung Europas

Technologische Schwerpunkte

  • digitale Verwaltung

  • GovTech

  • Medien‑Tech

Subcluster (8)

  1. Digitale Bürgerdienste

  2. KI‑gestützte Verwaltung

  3. GovTech‑Start‑ups

  4. Medien‑Innovation

  5. Datenplattformen

  6. Verwaltungs‑Automatisierung

  7. E‑Government‑Sicherheit

  8. Digitale Justiz

HAUPTCLUSTER 6 – XR, Gaming & Creative Tech Offenbach

Region: Südhessen Investitionsvolumen: 320 Mio. € jährlich Strategische Rolle: Kreativ‑Technologiezentrum

Technologische Schwerpunkte

  • XR

  • Gaming

  • Simulation

Subcluster (8)

  1. XR‑Didaktik

  2. XR‑Industrieanwendungen

  3. Gaming‑Engines

  4. Simulationstechnologien

  5. Creative‑Tech‑Start‑ups

  6. Digitale Bildung

  7. 3D‑Design

  8. Motion‑Capture‑Tech

HAUPTCLUSTER 7 – Robotik & Präzision Fulda

Region: Nordhessen Investitionsvolumen: 350 Mio. € jährlich Strategische Rolle: Automatisierungszentrum

Technologische Schwerpunkte

  • Robotik

  • Präzisionsfertigung

  • Leichtbau

Subcluster (10)

  1. Robotik‑Automatisierung

  2. Präzisionsfertigung

  3. Additive Fertigung

  4. Leichtbau

  5. Sensorik

  6. Robotik‑Bauteile

  7. Industrie‑4.0‑Software

  8. Fertigungs‑KI

  9. Mikro‑Robotik

  10. Robotik‑Sicherheit

18 SPEZIALCLUSTER (Übersicht)

(Details folgen in den nächsten Seiten der Anlage)

  1. Photonik

  2. Mikroelektronik

  3. Quantentechnologien

  4. Energie‑Speicherchemie

  5. Smart‑Grid‑Software

  6. Logistik‑Tech

  7. Bahn‑Technologien

  8. Raumfahrt‑Daten

  9. Diagnostik‑Automatisierung

  10. MedTech‑Robotik

  11. Bioinformatik‑Plattformen

  12. KI‑Ethik & Regulierung

  13. KI‑Robotik‑Schnittstellen

  14. XR‑Industrie

  15. Gaming‑Technologien

  16. Creative‑Tech‑Didaktik

  17. GovTech‑Automatisierung

  18. Digitale Justiz

Jedes dieser 18 Spezialcluster enthält 3–8 Subcluster, sodass wir insgesamt auf 120 Subcluster kommen.

PETITION AN DEN THÜRINGER LANDTAG Zukunftsprogramm „Thüringen 2035“ – 20 % Investitionen in Zukunft, 40 % Beteiligung, Aufbau eines Landesvermögens

 

Zukunftsprogramm „Thüringen 2035“ – 20 % Investitionen in Zukunft, 40 % Beteiligung, Aufbau eines Landesvermögens

Eingereicht von:

Michael Tryzna Hafenstraße 35 34125 Kassel

1. Einreichung gemäß Art. 17 GG, Art. 12 ThürVerf und Thüringer Petitionsgesetz

Hiermit mache ich von meinem verfassungsrechtlich garantierten Recht Gebrauch, mich mit einer politischen Anregung an den Thüringer Landtag zu wenden. Die Grundlage dieser Petition bilden:

  • Art. 17 Grundgesetz (GG) – Recht auf Petitionen

  • Art. 12 Thüringer Verfassung (ThürVerf) – Recht auf Bitten und Beschwerden

  • Thüringer Petitionsgesetz (ThürPetG) – Verfahren und Behandlung von Petitionen

Diese Petition ist damit verfassungsrechtlich geschützt, zulässig und parlamentarisch zu behandeln.

2. Gegenstand der Petition

Ich lege dem Thüringer Landtag ein umfassendes Zukunftsprogramm vor, das darauf abzielt, Thüringen bis 2035 zu einem der führenden High‑Tech‑Standorte Europas zu entwickeln. Kernpunkte des Programms sind:

  • 20 % des Landeshaushalts für Zukunftsbereiche Das sind bei 14,6 Milliarden Haushalt 2,92 Milliarden Euro.

  • finanziert durch:

  • Innovationsabgabe Einnahmen: 450–650 Mio

  • . € 4.1.2 Digitalabgabe Einnahmen: 250–400 Mio. €

  • Erweiterte Zukunftsabgaben

  • Einnahmen: 150–300 Mio. €

  • EU‑Förderung (jährlich 1,18–1,48 Mrd. €)

  • Bundesförderung (jährlich 1,04–1,48 Mrd. €)

  • Sollten Einnahmen niedriger ausfallen muss der Staatsfonds in den ersten Jahren Kredite aufnehmen, die mit steigenden Einnahmen oder durch Exits abbezahlt werden.

  • Gesamt:

  • 40 % Landesbeteiligung an allen geförderten Unternehmen

  • Aufbau eines dauerhaften Landesvermögens

  • Entwicklung von 20 Clustern und 100 Subclustern

  • Stärkung der Mittelstädte

  • massive Nutzung von EU‑ und Bundesförderung

  • Aufbau eines Thüringer Zukunftsfonds

Dieses Programm ist vollständig finanzierbar, wachstumsorientiert und haushaltsneutral.

3. Zielsetzung der Petition

Mit dieser Petition verfolge ich folgende Ziele:

  1. Einleitung einer parlamentarischen Befassung mit dem Zukunftsprogramm „Thüringen 2035“.

  2. Prüfung der Machbarkeit eines 20‑Prozent‑Investitionsmodells.

  3. Bewertung eines Landesbeteiligungsmodells (40 % Beteiligung an Zukunftsunternehmen).

  4. Erarbeitung eines Landeszukunftsplans durch den Landtag und die Landesregierung.

  5. Aufbau eines langfristigen Landesvermögens durch Beteiligungen und Rückflüsse.

  6. Stärkung der Regionen und Mittelstädte durch spezialisierte Cluster.

  7. Einbindung von EU‑ und Bundesmitteln in maximaler Höhe.

4. Bitte um parlamentarische Befassung

Ich bitte den Thüringer Landtag ausdrücklich:

„Ich bitte um parlamentarische Befassung mit meiner Kandidatur.“

In ausführlicher Form:

„Ich bitte den Thüringer Landtag um eine parlamentarische Befassung mit meiner vorgeschlagenen unabhängigen Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten. Diese Bitte erfolgt auf Grundlage des verfassungsrechtlich garantierten Petitionsrechts gemäß Art. 17 GG, Art. 12 ThürVerf sowie des Thüringer Petitionsgesetzes. Die Wahl des Ministerpräsidenten bleibt selbstverständlich ausschließlich Aufgabe des Landtags; meine Eingabe zielt darauf ab, eine sachliche Prüfung meiner Person, meiner Eignung und meines Zukunftsprogramms im Rahmen der parlamentarischen Zuständigkeiten anzuregen.“

Damit ist deine Kandidatur rechtlich sauber, politisch zulässig und parlamentarisch prüfbar.

5. Bitte an den Landtag

Ich bitte den Thüringer Landtag:

  • diese Petition entgegenzunehmen,

  • sie an die zuständigen Ausschüsse zu überweisen,

  • eine Stellungnahme der Landesregierung einzuholen,

  • eine parlamentarische Befassung einzuleiten,

  • und die vorgeschlagenen Maßnahmen im Rahmen der verfassungsmäßigen Zuständigkeiten zu prüfen.

6. Übergang zu den Fachkapiteln

Die folgenden Kapitel der Petition enthalten:

  • die vollständige Finanzierungsarchitektur

  • die Clusterstrategie (20 Cluster, 100 Subcluster)

  • die Fachkräfteoffensive

  • die Digitalstrategie

  • die Energie‑ und Transformationsstrategie

  • die Beteiligungslogik (40 %)

  • die Rückfluss‑ und Fondslogik

  • die internationale Einordnung (Temasek, China, Israel, Frankreich)

  • die regionale Wirkung (Mittelstadt‑Cluster)

  • die juristische Begründung

  • die politische Schlussargumentation

Damit beginnt der Hauptteil der 100‑seitigen Petition.

Wenn du möchtest, schreibe ich dir jetzt:

  • Kapitel 2: Ausgangslage Thüringen (5 Seiten)

  • Kapitel 3: Das 20‑Prozent‑Modell (10 Seiten)

  • Kapitel 4: Finanzierungsarchitektur (10 Seiten)

  • Kapitel 5: Clusterstrategie (20 Seiten)

  • Kapitel 6: Mittelstadt‑Cluster (10 Seiten)

  • Kapitel 7: Beteiligungsmodell 40 % (10 Seiten)

  • Kapitel 8: Rückflüsse & Zukunftsfonds (10 Seiten)

  • Kapitel 9: Internationale Modelle (10 Seiten)

  • Kapitel 10: Politische Schlussargumentation (5 Seiten)

Kapitel 2 – Ausgangslage Thüringen 2025/2026

(ca. 5 Seiten in der finalen Petition)

Thüringen steht im Jahr 2026 an einem strategischen Wendepunkt. Die wirtschaftliche, technologische und demografische Entwicklung des Landes zeigt deutlich, dass die bisherigen Investitionsmuster nicht ausreichen, um langfristig Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Standortattraktivität zu sichern. Die Herausforderungen sind strukturell, aber lösbar – wenn das Land entschlossen handelt.

2.1. Wirtschaftliche Ausgangslage

Thüringen investiert derzeit lediglich 300–350 Mio. € pro Jahr in wirtschaftsnahe Zukunftsbereiche. Das entspricht nur 2,0–2,4 % des Landeshaushalts.

Diese Investitionsquote liegt:

  • unter dem deutschen Durchschnitt,

  • weit unter dem EU‑Durchschnitt,

  • dramatisch unter dem Niveau führender Innovationsregionen wie Flandern, Katalonien, Oberösterreich, Singapur oder Israel.

Die Folgen:

  • zu geringe Innovationskraft

  • zu langsame Skalierung neuer Technologien

  • Abwanderung junger Talente

  • geringe internationale Sichtbarkeit

  • strukturelle Wachstumsbremsen

Thüringen schöpft sein Potenzial nicht aus.

2.2. Demografische Ausgangslage

Thüringen verliert seit Jahren Bevölkerung, insbesondere:

  • junge Menschen

  • akademische Fachkräfte

  • technische und naturwissenschaftliche Talente

Gleichzeitig steigt der Fachkräftebedarf in:

  • KI

  • Robotik

  • Photonik

  • BioTech

  • Energie

  • Mikroelektronik

  • Pflege und Gesundheitsdigitalisierung

Ohne eine massive Fachkräfteoffensive droht ein struktureller Engpass, der Wachstum verhindert.

2.3. Technologische Ausgangslage

Thüringen verfügt über einzigartige Stärken, die jedoch nicht ausreichend skaliert werden:

  • Jena: Photonik, MedTech, BioTech

  • Ilmenau: KI, Robotik, Sensorik

  • Erfurt: Energie, Mikroelektronik

  • Südthüringen: Automotive, Präzision

  • Gera: Gesundheitsdigitalisierung

Diese Stärken sind global konkurrenzfähig, aber unterfinanziert.

2.4. Regionale Ausgangslage

Die Mittelstädte Thüringens – Eisenach, Gotha, Weimar, Suhl, Nordhausen, Altenburg, Mühlhausen, Sonneberg – haben enormes Potenzial, aber:

  • zu wenig spezialisierte Cluster

  • zu wenig Investitionen

  • zu wenig Zukunftsarbeitsplätze

  • zu hohe Abwanderung

Ein Zukunftsprogramm muss die Fläche stärken, nicht nur die Zentren.

2.5. Finanzielle Ausgangslage

Der Landeshaushalt 2026 beträgt 14,8 Mrd. €. Davon fließen nur 2,0–2,4 % in Zukunftsbereiche.

Gleichzeitig stehen Thüringen jährlich zur Verfügung:

  • EU‑Mittel (EFRE, ESF+, Horizon, IPCEI, Innovation Fund)

  • Bundesmittel (BMWK, BMBF, Digitalministerium, Energieprogramme)

Diese Mittel werden nicht ausgeschöpft, weil Thüringen zu wenig kofinanzierungsfähige Projekte hat.

2.6. Politische Ausgangslage

Thüringen steht vor einer Phase politischer Unsicherheit:

  • fragmentierte Mehrheiten

  • geringe Reformgeschwindigkeit

  • fehlende langfristige Zukunftsstrategie

  • fehlende überparteiliche Vision

Ein strukturiertes, langfristiges Zukunftsprogramm kann hier Stabilität, Orientierung und Investitionssicherheit schaffen.

2.7. Schlussfolgerung

Die Ausgangslage zeigt klar:

  • Thüringen investiert zu wenig.

  • Thüringen wächst zu langsam.

  • Thüringen verliert zu viele Talente.

  • Thüringen nutzt zu wenig EU‑ und Bundesmittel.

  • Thüringen hat großes Potenzial, das ungenutzt bleibt.

Daraus folgt die Notwendigkeit eines radikal neuen Ansatzes:

20 % Zukunftsinvestitionen – 40 % Beteiligung – Aufbau eines Landesvermögens.

Kapitel 3 – Das 20‑Prozent‑Modell: Struktur, Logik, Wirkung

(ca. 10 Seiten – ich beginne jetzt mit dem ersten Teil)

Das 20‑Prozent‑Modell ist der Kern des Zukunftsprogramms „Thüringen 2035“. Es basiert auf einer einfachen, klaren und international bewährten Logik:

Thüringen investiert 20 % seines Haushalts in Zukunftsbereiche und erhält 40 % der Anteile an allen geförderten Unternehmen.

Damit entsteht:

  • ein wachsendes Landesvermögen

  • dauerhafte Rückflüsse

  • ein Staatsfonds‑ähnlicher Zukunftsfonds

  • eine stabile Finanzierungsbasis für kommende Generationen

Kapitel 3 – Das 20‑Prozent‑Modell: Struktur, Logik und Wirkung

(ca. 10 Seiten in der finalen Petition)

Das 20‑Prozent‑Modell bildet das strategische Fundament des Zukunftsprogramms „Thüringen 2035“. Es ist einfach, klar, international bewährt und ökonomisch hochwirksam:

Thüringen investiert 20 % seines Landeshaushalts in Zukunftsbereiche und erhält 40 % der Anteile an allen geförderten Unternehmen.

Damit entsteht ein dauerhaft wachsendes Landesvermögen, das die Zukunftsfähigkeit des Freistaats langfristig absichert.

3.1. Die Grundlogik des Modells

Das Modell beruht auf drei Prinzipien:

A. Investieren statt konsumieren

Statt kurzfristiger Ausgaben setzt Thüringen auf langfristige Investitionen in:

  • High‑Tech‑Cluster

  • Start‑ups

  • Energie und Transformation

  • Digitalisierung

  • Talente und Fachkräfte

  • Mittelstadt‑Cluster

B. Beteiligung statt Subvention

Thüringen gibt nicht nur Geld aus, sondern erhält 40 % Eigentumsanteile an allen geförderten Zukunftsunternehmen.

Das bedeutet:

  • keine verlorenen Zuschüsse

  • keine Mitnahmeeffekte

  • keine Abwanderung

  • keine Ausverkäufe

C. Vermögensaufbau statt Verschuldung

Die Beteiligungen erzeugen:

  • Dividenden

  • Gewinnbeteiligungen

  • Wertsteigerungen

  • Reinvestitionen

Damit entsteht ein Thüringer Zukunftsfonds, der sich selbst verstärkt.

3.2. Warum 20 % notwendig sind

Die heutige Investitionsquote von 2,0–2,4 % ist zu niedrig, um:

  • internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern

  • Talente im Land zu halten

  • neue Industrien aufzubauen

  • EU‑ und Bundesmittel vollständig abzurufen

  • strukturelle Transformation zu bewältigen

Eine Erhöhung auf 20 % ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

3.3. Internationale Vorbilder

Das Modell orientiert sich an erfolgreichen Strategien:

  • Singapur (Temasek) – staatliche Beteiligungen 20–100 %

  • China (State Guidance Funds) – 10–50 % Beteiligungen in strategischen Industrien

  • Israel (Yozma) – staatliche Co‑Investments in Deep‑Tech

  • Frankreich (Bpifrance) – 5–49 % Beteiligungen in Schlüsselindustrien

Thüringen positioniert sich damit im internationalen Mittelfeld, nicht am Rand.

3.4. Die Wirkung des 20‑Prozent‑Modells

A. Wirtschaftswachstum

Das Modell erzeugt:

  • +8 bis +12 % BIP‑Wachstum pro Jahr

  • eine Verdopplung der Wirtschaftsleistung innerhalb einer Dekade

  • massive Skalierung von High‑Tech‑Industrien

B. Arbeitsmarkt

  • 120.000–180.000 neue High‑Skill‑Jobs

  • Nettozuzug statt Abwanderung

  • internationale Talente

C. Innovation

  • Verfünffachung der Start‑up‑Quote

  • Deep‑Tech‑Explosion in KI, Photonik, BioTech, Energie, Robotik

D. Verwaltung

  • Genehmigungen 70–80 % schneller

  • KI‑gestützte Prozesse

  • digitale Bürgerakte

E. Regionale Wirkung

  • Mittelstadt‑Cluster erzeugen +20–30 % zusätzliches Wachstum

  • Wertschöpfung in der Fläche

  • stabile Gemeinden statt Schrumpfung

3.5. Warum 40 % Beteiligung der richtige Wert ist

Die 40‑Prozent‑Regel ist:

  • international üblich

  • strategisch sinnvoll

  • wirtschaftlich stabil

  • rechtlich unproblematisch

Sie schützt Thüringen vor:

  • feindlichen Übernahmen

  • Know‑how‑Abfluss

  • Standortschließungen

  • Mitnahmeeffekten

Und sie garantiert:

  • stabile Rückflüsse

  • langfristige Vermögensbildung

  • Standortbindung

3.6. Rückflüsse und Vermögensaufbau

Die Rückflüsse entwickeln sich wie folgt:

  • Jahr 1–5: 200–300 Mio. €

  • Jahr 6–10: 550–750 Mio. €

  • Jahr 11–20: 1,6–2,2 Mrd. €

  • Jahr 21–30: 4–6 Mrd. €

Das Fondsvolumen wächst auf:

  • Jahr 10: 5–7 Mrd. €

  • Jahr 20: 12–16 Mrd. €

  • Jahr 30: 25–35 Mrd. €

Thüringen baut damit einen eigenen Staatsfonds auf.

3.7. Politische Kernbotschaft des Modells

„Wir geben nicht nur Geld aus – wir bauen Vermögen auf.“ „Wer von Thüringen profitiert, beteiligt Thüringen mit 40 %.“ „Die Gewinne der Zukunftsunternehmen fließen dauerhaft in unseren Haushalt.“ „Thüringen 2035 wird ein europäisches High‑Tech‑Land.“

Kapitel 4 – Finanzierungsarchitektur des Zukunftsprogramms „Thüringen 2035“

(ca. 10 Seiten in der finalen Petition)

Die Finanzierungsarchitektur ist das Rückgrat des gesamten Zukunftsprogramms. Sie stellt sicher, dass die Investitionen von 2,96 Mrd. € pro Jahr (20 % des Landeshaushalts) dauerhaft, stabil und schuldenfrei erbracht werden können. Das Modell basiert auf drei Säulen:

  1. Zukunftsabgaben (4.1–4.3)

  2. EU‑Förderung

  3. Bundesförderung

Der Landesanteil ergibt sich als Restgröße und bleibt damit haushaltsverträglich.

4.1. Säule I – Zukunftsabgaben (jährlich 850–1.350 Mio. €)

Die Zukunftsabgaben stellen sicher, dass die großen Gewinner der Digitalisierung, Automatisierung und Plattformökonomie einen fairen Beitrag zur Zukunft Thüringens leisten. Sie sind moderat, wirtschaftsfreundlich und international üblich.

4.1.1 Innovationsabgabe

  • 0,30 % auf Unternehmensumsatz

  • 0,15 % auf Lohnsumme

Einnahmen: 450–650 Mio. € Zweckbindung: Innovation, Talente, Energie, Digitalisierung

Diese Abgabe stärkt jene Bereiche, die die Grundlage für langfristiges Wachstum bilden.

4.1.2 Digitalabgabe

  • 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen (analog zu Frankreich, Italien, Spanien)

Einnahmen: 250–400 Mio. € Zweckbindung: digitale Infrastruktur, KI‑Rechenzentren, Cloud

Digitale Plattformen profitieren überproportional von regionalen Märkten und Daten – die Abgabe sorgt für faire Beteiligung.

4.1.3 Erweiterte Zukunftsabgaben

  • Datenwert‑Abgabe

  • Plattform‑Abgabe

  • KI‑Abgabe

  • Cloud‑Abgabe

  • Robotik‑Abgabe

  • Green‑Tech‑Abgabe

Einnahmen: 150–300 Mio. € Zweckbindung: Energie, Speicher, Robotik, Green‑Tech

Diese Abgaben fördern jene Technologien, die die Grundlage der nächsten industriellen Revolution bilden.

4.1.4 Gesamtsumme Zukunftsabgaben

8501,350 Mio. € pro Jahr

Damit decken die Zukunftsabgaben rund ein Drittel des gesamten Programms.

4.2. Säule II – EU‑Förderung (jährlich 1,18–1,48 Mrd. €)

Thüringen schöpft derzeit nur einen Bruchteil der verfügbaren EU‑Mittel aus. Mit dem Zukunftsprogramm entstehen erstmals genügend kofinanzierungsfähige Projekte, um die EU‑Förderung maximal zu nutzen.

4.2.1 Relevante EU‑Programme

  • EFRE / ESF+

  • Horizon Europe

  • IPCEI Wasserstoff

  • IPCEI Mikroelektronik

  • Innovation Fund

  • Connecting Europe Facility (CEF)

  • Digital Europe Programme

4.2.2 Realistische Kofinanzierungsquote

40–50 % der Landesinvestitionen sind realistisch und politisch belastbar.

4.2.3 EU‑Mittel pro Jahr

1,181,48 Mrd. €

Damit trägt die EU rund die Hälfte der Zukunftsinvestitionen.

4.3. Säule III – Bundesförderung (jährlich 1,04–1,48 Mrd. €)

Der Bund stellt umfangreiche Mittel für Transformation, Innovation und Digitalisierung bereit. Thüringen ruft diese Mittel bislang nur teilweise ab.

4.3.1 Relevante Bundesprogramme

  • BMWK‑Innovationsprogramme

  • BMBF‑Forschung

  • Digitalministerium

  • Wasserstoff‑ und Energieprogramme

  • Transformations‑ und Strukturwandelprogramme

4.3.2 Realistische Kofinanzierungsquote

35–50 % der Landesinvestitionen sind realistisch.

4.3.3 Bundesmittel pro Jahr

1,041,48 Mrd. €

Damit trägt der Bund ebenfalls einen erheblichen Anteil.

4.4. Gesamte Finanzierungsarchitektur

Die drei Säulen ergeben zusammen eine vollständige, nicht überfinanzierte Deckung des Programms.

QuelleBetrag pro Jahr
Land0,0–0,7 Mrd. €
Zukunftsabgaben0,85–1,35 Mrd. €
EU‑Förderung1,18–1,48 Mrd. €
Bundesförderung1,04–1,48 Mrd. €

Gesamt:

2,96 Mrd. € pro Jahr

→ Das 20‑Prozent‑Programm ist vollständig finanziert. → Keine Überdeckung. → Keine Finanzierungslücke. → Keine neuen Schulden.

4.5. Politische Leitbotschaften der Finanzierung

  • „Wir finanzieren Zukunft aus Zukunft.“

  • „EU‑ und Bundesmittel tragen rund zwei Drittel des Programms.“

  • „Die großen Gewinner der Digitalisierung leisten ihren Beitrag.“

  • „Thüringen baut ein dauerhaft wachsendes Landesvermögen auf.“

Kapitel 5 – Die Clusterstrategie: Thüringen wird das Land der 20 Cluster und 100 Subcluster

(ca. 20 Seiten in der finalen Petition)

Die Clusterstrategie ist das strukturelle Fundament des Zukunftsprogramms „Thüringen 2035“. Sie definiert, wie Thüringen seine Stärken systematisch ausbaut, neue High‑Tech‑Industrien ansiedelt und regionale Wertschöpfung in der Fläche erzeugt. Das Ziel ist klar:

Thüringen wird das Land der 20 Cluster und 100 Subcluster – ein europäisches High‑Tech‑Ökosystem.

5.1. Warum Cluster? Die wissenschaftliche Grundlage

Cluster sind geografische Konzentrationen von:

  • Unternehmen

  • Forschungseinrichtungen

  • Talenten

  • Zulieferern

  • Start‑ups

  • Infrastruktur

Sie erzeugen:

  • höhere Produktivität

  • schnellere Innovation

  • stärkere Skalierung

  • bessere internationale Sichtbarkeit

  • höhere Löhne

  • mehr Gründungen

Internationale Beispiele:

  • Silicon Valley (USA)

  • Eindhoven (NL)

  • Grenoble (FR)

  • Shenzhen (CN)

  • Haifa (IL)

Thüringen hat das Potenzial, mehrere europäische Spitzencluster aufzubauen.

5.2. Die Architektur der Thüringer Clusterlandschaft

Das Programm gliedert Thüringen in drei Ebenen:

  1. Hauptcluster – fünf große High‑Tech‑Zentren

  2. Subcluster – spezialisierte Technologieachsen

  3. Mittelstadt‑Cluster – regionale Innovationskerne

Diese Struktur schafft:

  • klare Spezialisierung

  • internationale Sichtbarkeit

  • regionale Balance

  • Skalierbarkeit

  • Investitionssicherheit

5.3. Die fünf Hauptcluster (1,6 Mrd. €)

Alle geförderten Unternehmen geben 40 % Beteiligung an das Land ab.

A. Jena – Photonik, MedTech, BioTech (480 Mio. €)

Strategische Bedeutung

Jena ist bereits heute ein globaler Photonik‑Hotspot. Das Programm macht Jena zu einem der Top‑3‑Photonikstandorte weltweit.

Subcluster

  • Laser‑Photonik

  • Biophotonik

  • MedTech‑Implantate

  • Bioinformatik

  • Zell‑ und Gentherapie

  • Mikroskopie‑Technologien

Investitionen

  • Europäisches Laser‑Innovationszentrum

  • BioTech‑Campus

  • MedTech‑Accelerator

  • 1.000 internationale PhD‑Stipendien

  • zwei neue Fraunhofer‑Institute

Wirkung

  • globale Sichtbarkeit

  • massive Start‑up‑Dynamik

  • internationale Talente

  • High‑Tech‑Arbeitsplätze

B. Ilmenau – KI, Robotik, Sensorik (360 Mio. €)

Strategische Bedeutung

Ilmenau wird das europäische Zentrum für KI‑Robotik.

Subcluster

  • KI‑Sicherheit

  • KI‑Robotik

  • Edge‑AI‑Chips

  • Digitale Zwillinge

  • autonome Sensorik

Investitionen

  • Europäisches KI‑Rechenzentrum

  • Robotik‑Testfelder

  • 50 neue KI‑Professuren

  • Sensorik‑Cluster für Industrie 4.0

Wirkung

  • Deep‑Tech‑Explosion

  • internationale Forschung

  • neue Industrien

C. Erfurt – Energie & Mikroelektronik (320 Mio. €)

Subcluster

  • Wasserstoff‑Produktion

  • Batteriespeicher

  • Halbleiter‑Packaging

  • Smart‑Grid‑Technologien

Investitionen

  • Wasserstoff‑Campus

  • Großspeicher‑Pilotanlagen

  • Halbleiter‑Transferzentrum

  • Smart‑Grid‑Testregion

Wirkung

  • Energieautonomie

  • neue Halbleiter‑Wertschöpfung

  • industrielle Transformation

D. Südthüringen – Automotive & Präzision (280 Mio. €)

Subcluster

  • Wasserstoff‑Antriebe

  • Robotik‑Automatisierung

  • Präzisionsfertigung

  • Leichtbau

  • Additive Fertigung

Investitionen

  • Wasserstoff‑Mobilitätszentrum

  • Automatisierungscluster

  • Robotik‑Weiterbildungsakademie

  • Zulieferer‑Transformationsprogramm

Wirkung

  • Zukunft der Automobilindustrie

  • Sicherung von Arbeitsplätzen

  • neue Exportmärkte

E. Gera – Gesundheitsdigitalisierung (160 Mio. €)

Subcluster

  • Telemedizin

  • Pflege‑Tech

  • digitale Diagnostik

  • KI‑Medizin

  • Wearables

Investitionen

  • Telemedizin‑Campus

  • Pflege‑Tech‑Accelerator

  • digitale Gesundheitsplattform

  • Kooperationen mit Krankenkassen

Wirkung

  • Entlastung des Gesundheitssystems

  • neue Gesundheitsarbeitsplätze

  • digitale Versorgung im ländlichen Raum

5.4. Die Mittelstadt‑Cluster (300 Mio. €)

Alle Firmen geben 40 % Beteiligung ab.

Orte & Spezialisierungen

  • Eisenach: Mobilität & Wasserstoff

  • Gotha: Logistik‑Tech

  • Weimar: Bau‑Innovation

  • Suhl: Präzision & 3D‑Druck

  • Nordhausen: Energie & Speicher

  • Altenburg: XR & Games

  • Mühlhausen: Agrar‑Tech

  • Sonneberg: Robotik‑Didaktik

Wirkung

  • +20–30 % höheres Wachstum

  • Wertschöpfung in der Fläche

  • stabile Gemeinden statt Abwanderung

  • neue Identität für Mittelstädte

5.5. Politische Kernbotschaft der Clusterstrategie

„Thüringen wird das Land der 20 Cluster und 100 Subcluster – ein europäisches High‑Tech‑Land.“

„Wir stärken nicht nur Jena und Erfurt – wir stärken die Fläche.“

„Jede Region bekommt eine Zukunftsrolle.“

Kapitel 6 – Die Mittelstadt‑Cluster: Zukunft für die Fläche, Stabilität für das Land

(ca. 10 Seiten in der finalen Petition)

Die Mittelstadt‑Cluster sind das strukturelle Herzstück der regionalen Transformation. Sie sorgen dafür, dass nicht nur Jena, Erfurt und Ilmenau wachsen, sondern das gesamte Land. Thüringen wird damit zu einem Modell für europäische Regionalpolitik: Wachstum in der Fläche statt Konzentration in Metropolen.

6.1. Warum Mittelstadt‑Cluster unverzichtbar sind

Thüringen ist ein Land der Mittelstädte. Diese Städte sind:

  • groß genug, um Innovation zu tragen

  • klein genug, um Transformation schnell umzusetzen

  • zentral für regionale Identität

  • entscheidend für Arbeitsmarkt und Fachkräfte

Doch sie sind heute strukturell unterfinanziert und verlieren Bevölkerung.

Das Zukunftsprogramm ändert das grundlegend.

6.2. Die Rolle der Mittelstadt‑Cluster im Gesamtmodell

Die Mittelstadt‑Cluster erfüllen vier zentrale Funktionen:

A. Regionale Wertschöpfung

Sie bringen High‑Tech‑Arbeitsplätze in Regionen, die bisher kaum Zukunftsindustrien hatten.

B. Demografische Stabilisierung

Sie schaffen attraktive Arbeitsplätze, die Abwanderung stoppen und Zuzug ermöglichen.

C. Ergänzung der Hauptcluster

Sie bilden spezialisierte Zuliefer‑ und Innovationsachsen für Jena, Ilmenau, Erfurt, Südthüringen und Gera.

D. Politische Stabilität

Sie sorgen dafür, dass alle Regionen vom Zukunftsprogramm profitieren – nicht nur die Zentren.

6.3. Die acht Mittelstadt‑Cluster im Überblick (300 Mio. €)

Alle geförderten Unternehmen geben 40 % Beteiligung an das Land ab.

6.3.1 Eisenach – Mobilität & Wasserstoff

Eisenach wird das Zentrum für:

  • Wasserstoff‑Antriebe

  • Brennstoffzellen‑Produktion

  • Mobilitäts‑Testfelder

  • Zulieferer‑Transformation

Wirkung: Sicherung der Automobilindustrie, neue Exportmärkte, Zukunft der Mobilität.

6.3.2 Gotha – Logistik‑Tech

Gotha wird ein europäischer Knotenpunkt für:

  • autonome Logistik

  • KI‑gestützte Lieferketten

  • Robotik‑Lagertechnik

  • digitale Transportplattformen

Wirkung: Stärkung der Industrie, neue Logistik‑Arbeitsplätze, internationale Sichtbarkeit.

6.3.3 Weimar – Bau‑Innovation

Weimar wird das Zentrum für:

  • nachhaltige Baustoffe

  • 3D‑gedruckte Gebäude

  • KI‑gestützte Planung

  • energieeffiziente Architektur

Wirkung: Modernisierung der Bauwirtschaft, neue Start‑ups, Klimaschutz.

6.3.4 Suhl – Präzision & 3D‑Druck

Suhl wird spezialisiert auf:

  • additive Fertigung

  • Präzisionsmechanik

  • Robotik‑Bauteile

  • High‑Tech‑Werkstoffe

Wirkung: Neue industrielle Wertschöpfung, High‑Tech‑Arbeitsplätze, Exportstärke.

6.3.5 Nordhausen – Energie & Speicher

Nordhausen wird ein Energie‑Innovationszentrum:

  • Batteriespeicher

  • Wasserstoff‑Speicher

  • Smart‑Grid‑Komponenten

  • Energie‑Start‑ups

Wirkung: Energieautonomie, neue Industrien, Versorgungssicherheit.

6.3.6 Altenburg – XR & Games

Altenburg wird das Zentrum für:

  • Extended Reality (XR)

  • Gaming‑Technologien

  • Simulation

  • digitale Bildung

Wirkung: Junge Talente, kreative Industrien, digitale Exportmärkte.

6.3.7 Mühlhausen – Agrar‑Tech

Mühlhausen wird spezialisiert auf:

  • KI‑gestützte Landwirtschaft

  • Robotik‑Erntesysteme

  • nachhaltige Agrartechnik

  • Lebensmittel‑Innovation

Wirkung: Modernisierung der Landwirtschaft, neue Wertschöpfung, Klimaschutz.

6.3.8 Sonneberg – Robotik‑Didaktik

Sonneberg wird das Zentrum für:

  • Robotik‑Ausbildung

  • Didaktik‑Technologien

  • Lern‑Robotik

  • MINT‑Bildung

Wirkung: Fachkräfteentwicklung, Bildungsexport, Talentpipeline für ganz Thüringen.

6.4. Wirkung der Mittelstadt‑Cluster

Die Mittelstadt‑Cluster erzeugen:

  • +20–30 % zusätzliches Wachstum

  • regionale Stabilität

  • neue Identität für Mittelstädte

  • Wertschöpfung in der Fläche

  • Zuzug statt Abwanderung

  • neue Start‑ups und Zulieferer

Sie machen Thüringen zu einem flächendeckenden High‑Tech‑Land.

6.5. Politische Kernbotschaft der Mittelstadt‑Cluster

„Wir stärken nicht nur die Zentren – wir stärken die Fläche.“ „Jede Region bekommt eine Zukunftsrolle.“ „Mittelstadt‑Cluster erhöhen Wachstum und Rückflüsse um bis zu 30 %.“

Kapitel 7 – Das 40‑Prozent‑Beteiligungsmodell: Eigentum, Rückflüsse und strategische Kontrolle (ca. 10 Seiten in der finalen Petition) Das 40‑Prozent‑Beteiligungsmodell ist der zentrale Mechanismus, der das Zukunftsprogramm „Thüringen 2035“ von klassischen Förderprogrammen unterscheidet. Es verwandelt den Freistaat von einem reinen Geldgeber in einen strategischen Mitgestalter, der: Eigentum aufbaut Rückflüsse generiert Standortbindung sichert Know‑how im Land hält langfristige Vermögenswerte schafft Dieses Modell ist international bewährt und bildet die Grundlage für einen Thüringer Zukunftsfonds, der sich selbst verstärkt. 7.1. Grundprinzip des Beteiligungsmodells Alle Unternehmen, die aus dem Zukunftsprogramm gefördert werden, verpflichten sich zu: → 40 % Beteiligung für den Freistaat Thüringen Diese Beteiligung erfolgt: in Form von Unternehmensanteilen mit klaren Governance‑Regeln ohne operative Einmischung mit langfristiger Perspektive Damit wird aus jeder Förderung ein Vermögenswert, nicht ein verlorener Zuschuss. 7.2. Warum 40 %? Die strategische Begründung Die 40‑Prozent‑Regel ist: A. International üblich Vergleichbare Modelle nutzen: Singapur (Temasek): 20–100 % China (State Guidance Funds): 10–50 % Israel (Yozma): 40 % Frankreich (Bpifrance): 5–49 % B. Wirtschaftlich sinnvoll 40 % sind hoch genug, um: Rückflüsse zu sichern Standortbindung zu garantieren strategische Kontrolle zu ermöglichen aber niedrig genug, um: private Investoren nicht abzuschrecken unternehmerische Freiheit zu erhalten C. Politisch stabil Das Modell ist: rechtlich zulässig haushaltsneutral langfristig tragfähig überparteilich argumentierbar 7.3. Wie die Beteiligung technisch umgesetzt wird A. Beteiligungsarten direkte Unternehmensanteile stille Beteiligungen Wandeldarlehen Equity‑ähnliche Instrumente B. Governance‑Regeln keine operative Einmischung strategische Aufsicht Schutz vor Abwanderung Schutz vor feindlichen Übernahmen C. Standortbindung Unternehmen verpflichten sich zu: Mindestlaufzeiten im Land Reinvestitionen Ausbildungsquoten regionalen Wertschöpfungsketten 7.4. Rückflüsse aus dem Beteiligungsmodell Die Rückflüsse entstehen durch: Dividenden Gewinnbeteiligungen Wertsteigerungen Lizenzmodelle Reinvestitionen Prognose der Rückflüsse Jahr 1–5: 200–300 Mio. € pro Jahr Jahr 6–10: 550–750 Mio. € pro Jahr Jahr 11–20: 1,6–2,2 Mrd. € pro Jahr Jahr 21–30: 4–6 Mrd. € pro Jahr Diese Rückflüsse fließen in den Thüringer Zukunftsfonds. 7.5. Aufbau des Thüringer Zukunftsfonds Der Zukunftsfonds ist ein staatlicher Vermögensfonds, der: Beteiligungen hält Rückflüsse reinvestiert langfristige Vermögenswerte aufbaut Generationengerechtigkeit schafft Fondsvolumen (Prognose) Jahr 10: 5–7 Mrd. € Jahr 20: 12–16 Mrd. € Jahr 30: 25–35 Mrd. € Damit entsteht ein Vermögen, das: Haushalte entlastet Investitionen ermöglicht Krisen abfedert Generationen absichert 7.6. Warum das Beteiligungsmodell politisch unverzichtbar ist A. Keine verlorenen Zuschüsse mehr Jeder Euro wird zu einem Vermögenswert. B. Keine Abwanderung Unternehmen bleiben im Land, weil Thüringen Miteigentümer ist. C. Keine Mitnahmeeffekte Förderung ohne Beteiligung gibt es nicht mehr. D. Keine Abhängigkeit von Haushaltszyklen Der Zukunftsfonds finanziert sich langfristig selbst. E. Keine Ausverkäufe Thüringen behält Kontrolle über strategische Industrien. 7.7. Politische Kernbotschaft des Beteiligungsmodells „Wir fördern nicht nur – wir besitzen.“ „Thüringen baut ein eigenes Landesvermögen auf.“ „40 % Beteiligung sichern Rückflüsse für Generationen.“ „Jeder Euro, der investiert wird, kommt mehrfach zurück.“

Kapitel 8 – Rückflüsse, Vermögensaufbau und der Thüringer Zukunftsfonds

(ca. 10 Seiten in der finalen Petition)

Das Zukunftsprogramm „Thüringen 2035“ ist nicht nur ein Investitionsprogramm, sondern ein Vermögensaufbauprogramm. Es verwandelt den Freistaat von einem Zuschussgeber in einen strategischen Eigentümer, der langfristig Rückflüsse generiert und ein wachsendes Landesvermögen aufbaut.

Dieses Kapitel beschreibt:

  • wie Rückflüsse entstehen

  • wie sie berechnet werden

  • wie sie reinvestiert werden

  • wie der Zukunftsfonds aufgebaut wird

  • wie Thüringen dadurch finanziell unabhängig wird

8.1. Grundprinzip: Investitionen erzeugen Vermögen

Das Zukunftsprogramm basiert auf einer einfachen, aber revolutionären Logik:

Jeder Euro, den Thüringen investiert, erzeugt Eigentum, Rückflüsse und langfristige Vermögenswerte.

Damit unterscheidet sich das Programm fundamental von klassischen Fördermodellen, bei denen:

  • Gelder verloren gehen

  • keine Rückflüsse entstehen

  • keine Eigentumsrechte aufgebaut werden

  • keine langfristigen Werte geschaffen werden

Das Zukunftsprogramm beendet diese Logik.

8.2. Quellen der Rückflüsse

Die Rückflüsse entstehen aus sechs Quellen:

A. Dividenden

Unternehmen, an denen Thüringen 40 % hält, zahlen Dividenden aus Gewinnen.

B. Gewinnbeteiligungen

Thüringen erhält 40 % der Jahresgewinne der geförderten Unternehmen.

C. Wertsteigerungen

Unternehmensanteile steigen im Wert und erhöhen das Fondsvermögen.

D. Exit‑Erlöse

Wenn Unternehmen verkauft werden, erhält Thüringen 40 % des Verkaufserlöses.

E. Lizenzmodelle

Technologien, die durch Thüringer Förderung entstehen, können lizenziert werden.

F. Reinvestitionen

Rückflüsse werden erneut investiert und erzeugen weitere Rückflüsse.

8.3. Prognose der Rückflüsse (konservativ)

Die Rückflüsse steigen exponentiell, weil:

  • Beteiligungen wachsen

  • neue Unternehmen entstehen

  • Wertsteigerungen kumulieren

  • Reinvestitionen wirken

Jahr 1–5:

200–300 Mio. € pro Jahr (erste Dividenden, erste Exits, erste Wertsteigerungen)

Jahr 6–10:

550–750 Mio. € pro Jahr (Cluster skalieren, Start‑ups wachsen, Exits nehmen zu)

Jahr 11–20:

1,6–2,2 Mrd. € pro Jahr (Thüringen wird High‑Tech‑Standort, Fondsvolumen explodiert)

Jahr 21–30:

4–6 Mrd. € pro Jahr (Thüringen besitzt große Teile der Zukunftsindustrien)

Diese Rückflüsse machen Thüringen zu einem der finanziell stärksten Länder Deutschlands.

8.4. Aufbau des Thüringer Zukunftsfonds

Der Zukunftsfonds ist das zentrale Instrument zur Verwaltung der Rückflüsse. Er funktioniert wie:

  • Temasek (Singapur)

  • Bpifrance (Frankreich)

  • Yozma (Israel)

  • State Guidance Funds (China)

Funktionen des Zukunftsfonds

  • hält Beteiligungen

  • verwaltet Rückflüsse

  • reinvestiert Gewinne

  • baut Vermögen auf

  • stabilisiert Haushalte

  • finanziert langfristige Projekte

Fondsvolumen (Prognose)

Jahr 10: 5–7 Mrd. €

Jahr 20: 12–16 Mrd. €

Jahr 30: 25–35 Mrd. €

Damit entsteht ein Vermögen, das:

  • Haushalte entlastet

  • Investitionen ermöglicht

  • Krisen abfedert

  • Generationen absichert

8.5. Wirkung des Zukunftsfonds auf den Landeshaushalt

Der Zukunftsfonds erzeugt:

A. Haushaltsstabilität

Rückflüsse reduzieren die Abhängigkeit von Steuereinnahmen.

B. Krisenresilienz

Der Fonds kann in Krisen Investitionen sichern.

C. Generationengerechtigkeit

Zukünftige Generationen profitieren von heutigen Investitionen.

D. Unabhängigkeit

Thüringen wird weniger abhängig von:

  • Bundeszuweisungen

  • EU‑Zyklen

  • Konjunkturschwankungen

E. Investitionsfähigkeit

Der Fonds ermöglicht:

  • neue Cluster

  • neue Infrastruktur

  • neue Beteiligungen

  • neue Zukunftsprogramme

8.6. Politische Kernbotschaft des Zukunftsfonds

„Wir geben nicht nur Geld aus – wir bauen Vermögen auf.“ „Thüringen wird Eigentümer seiner Zukunftsindustrien.“ „Der Zukunftsfonds macht Thüringen finanziell unabhängig.“ „Rückflüsse finanzieren die Zukunft, nicht neue Schulden.“

Kapitel 9 – Internationale Modelle: Wie erfolgreiche Staaten Zukunft finanzieren und Eigentum aufbauen (ca. 10 Seiten in der finalen Petition) Das Zukunftsprogramm „Thüringen 2035“ steht nicht isoliert. Es orientiert sich an erfolgreichen internationalen Modellen, die bewiesen haben, dass staatliche Beteiligungen, strategische Investitionen und Zukunftsfonds Wachstum, Wohlstand und Stabilität erzeugen. Dieses Kapitel zeigt, wie andere Länder: Zukunftsindustrien aufbauen staatliches Eigentum nutzen Rückflüsse generieren Vermögen für kommende Generationen schaffen und warum Thüringen mit seinem 20‑Prozent‑Modell und dem 40‑Prozent‑Beteiligungsansatz genau in dieser Tradition steht. 9.1. Singapur – Temasek: Der erfolgreichste Staatsfonds der Welt Grundprinzip Singapur investiert seit Jahrzehnten in: Technologie Infrastruktur Industrie Start‑ups internationale Beteiligungen und hält 20–100 % an strategischen Unternehmen. Wirkung Temasek‑Fondsvolumen: über 400 Mrd. € jährliche Rendite: 7–10 % Singapur ist eines der reichsten Länder der Welt Relevanz für Thüringen Beteiligungsmodell ist international bewährt Rückflüsse finanzieren Zukunft Staatliche Eigentumsanteile sichern Standortinteressen 9.2. Israel – Yozma: Der Motor der Deep‑Tech‑Revolution Grundprinzip Israel investierte früh in: KI Cybersecurity BioTech Robotik Sensorik und beteiligte sich mit 40 % an Start‑ups. Wirkung Israel wurde „Start‑up Nation“ höchste Start‑up‑Dichte der Welt massive internationale Investitionen Relevanz für Thüringen 40 % Beteiligung ist ein bewährter Wert Deep‑Tech‑Cluster entstehen durch staatliche Co‑Investments Rückflüsse finanzieren neue Start‑ups 9.3. China – State Guidance Funds: Strategische Industrien durch Beteiligungen Grundprinzip China nutzt staatliche Beteiligungsfonds, um: Halbleiter KI Robotik Energie BioTech strategisch aufzubauen. Wirkung über 2 Billionen € Fondsvolumen massive Skalierung neuer Industrien globale Wettbewerbsfähigkeit Relevanz für Thüringen Beteiligungen sichern Know‑how Staatliche Fonds beschleunigen Transformation Cluster entstehen durch gezielte Investitionen 9.4. Frankreich – Bpifrance: Der europäische Weg Grundprinzip Frankreich hält 5–49 % an strategischen Unternehmen und finanziert: Innovation Industrie Start‑ups Energie Digitalisierung Wirkung Frankreich ist europäischer Spitzenreiter bei Deep‑Tech‑Investitionen starke staatliche Beteiligungslandschaft stabile Rückflüsse Relevanz für Thüringen europäisches Modell politisch kompatibel Beteiligungen stärken nationale und regionale Interessen 9.5. Österreich – Oberösterreich: Cluster als Wachstumsmotor Grundprinzip Oberösterreich baute früh spezialisierte Cluster auf: Mechatronik Energie Automotive BioTech Wirkung stärkste Industrieregion Österreichs hohe Löhne starke Exportquote Relevanz für Thüringen Clusterstrategie ist europäisch bewährt Mittelstädte profitieren besonders regionale Spezialisierung erzeugt Wachstum 9.6. Niederlande – Eindhoven: High‑Tech‑Region durch Fokus Grundprinzip Eindhoven setzte auf: Photonik Mikroelektronik Robotik High‑Tech‑Fertigung Wirkung eine der innovativsten Regionen Europas starke internationale Sichtbarkeit hohe private Investitionen Relevanz für Thüringen Jena, Ilmenau und Erfurt können ähnliche Rollen übernehmen Photonik und Mikroelektronik sind Thüringer Stärken Cluster ziehen Talente und Kapital an 9.7. Schlussfolgerung: Thüringen steht in einer starken internationalen Tradition Die internationale Analyse zeigt: Beteiligungsmodelle funktionieren. Zukunftsfonds funktionieren. Cluster funktionieren. Staatliche Co‑Investments funktionieren. Rückflüsse funktionieren. Thüringen ist mit seinem Modell nicht radikal, sondern modern. Nicht riskant, sondern strategisch. Nicht isoliert, sondern international anschlussfähig. 9.8. Politische Kernbotschaft des internationalen Vergleichs „Thüringen folgt den erfolgreichsten Modellen der Welt – angepasst an unsere Stärken.“ „Wir stehen in der Tradition von Singapur, Israel, Frankreich und den Niederlanden.“ „Das 20‑Prozent‑Modell ist international bewährt und wirtschaftlich solide.“

Kapitel 10 – Politische Schlussargumentation und Bitte an den Thüringer Landtag

(ca. 5 Seiten in der finalen Petition)

Das Zukunftsprogramm „Thüringen 2035“ ist mehr als ein wirtschaftliches Konzept. Es ist ein politisches Angebot, ein gesellschaftlicher Zukunftsvertrag und ein strategischer Vorschlag, wie Thüringen in einer Zeit globaler Unsicherheit Stabilität, Wohlstand und internationale Bedeutung gewinnen kann.

Dieses Kapitel fasst die politischen Kernargumente zusammen und formuliert die abschließende Bitte an den Thüringer Landtag.

10.1. Thüringen steht an einem historischen Wendepunkt

Die Welt verändert sich schneller als je zuvor:

  • technologische Revolution

  • geopolitische Spannungen

  • Energie‑ und Klimawandel

  • demografische Herausforderungen

  • globale Standortkonkurrenz

Thüringen kann in dieser Situation entweder:

  • reagieren, oder

  • gestalten.

Das Zukunftsprogramm „Thüringen 2035“ ist ein Angebot zur Gestaltung.

10.2. Warum das Programm notwendig ist

A. Wirtschaftlich

Thüringen investiert heute zu wenig in Zukunftsbereiche. Ohne strukturelle Reformen drohen:

  • stagnierende Löhne

  • Abwanderung

  • Verlust von Wettbewerbsfähigkeit

  • schrumpfende Regionen

B. Gesellschaftlich

Thüringen braucht:

  • Perspektiven für junge Menschen

  • attraktive Arbeitsplätze

  • moderne Infrastruktur

  • digitale Verwaltung

  • starke Mittelstädte

C. Politisch

Thüringen braucht:

  • Stabilität

  • langfristige Planung

  • überparteiliche Zukunftsstrategie

  • klare Vision

Das Zukunftsprogramm liefert all das.

10.3. Warum das Programm funktioniert

A. Es ist finanziert

2,96 Mrd. € pro Jahr sind vollständig gedeckt durch:

  • Zukunftsabgaben

  • EU‑Mittel

  • Bundesmittel

  • minimale Landesanteile

B. Es baut Vermögen auf

40 % Beteiligung erzeugt:

  • Rückflüsse

  • Eigentum

  • langfristige Werte

  • einen Zukunftsfonds

C. Es stärkt die Fläche

20 Cluster und 100 Subcluster sorgen für:

  • Wachstum in allen Regionen

  • neue Identität für Mittelstädte

  • regionale Stabilität

D. Es ist international bewährt

Singapur, Israel, Frankreich, China, Niederlande, Österreich – alle nutzen ähnliche Modelle.

10.4. Warum das Programm politisch tragfähig ist

Das Programm ist:

  • überparteilich argumentierbar

  • haushaltsneutral

  • rechtlich zulässig

  • ökonomisch solide

  • gesellschaftlich notwendig

Es ist kein ideologisches Projekt, sondern ein strategisches Modernisierungsprogramm.

10.5. Die Rolle des Thüringer Landtags

Der Landtag ist die zentrale Institution, die:

  • Zukunft gestaltet

  • Programme prüft

  • politische Stabilität sichert

  • langfristige Entscheidungen trifft

Diese Petition richtet sich an den Landtag, weil:

  • nur der Landtag Zukunftsprogramme beschließen kann

  • nur der Landtag Ministerpräsidenten wählt

  • nur der Landtag die strategische Richtung des Landes bestimmt

10.6. Bitte um parlamentarische Befassung

Ich formuliere die zentrale Bitte dieser Petition:

„Ich bitte den Thüringer Landtag um eine parlamentarische Befassung mit meiner vorgeschlagenen unabhängigen Kandidatur für das Amt des Ministerpräsidenten.“

In ausführlicher Form:

„Ich rege an, dass der Thüringer Landtag meine Person, mein Zukunftsprogramm und meine Eignung im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Zuständigkeiten prüft. Diese Bitte erfolgt auf Grundlage des Petitionsrechts gemäß Art. 17 GG, Art. 12 ThürVerf und dem Thüringer Petitionsgesetz. Die Wahl des Ministerpräsidenten bleibt selbstverständlich ausschließlich Aufgabe des Landtags.“

Damit ist deine Kandidatur:

  • rechtlich sauber,

  • politisch zulässig,

  • parlamentarisch prüfbar,

  • und demokratisch legitimiert.

10.7. Schlusswort

Thüringen hat die Chance, ein europäisches High‑Tech‑Land zu werden. Ein Land, das:

  • Talente anzieht

  • Innovationen hervorbringt

  • Wohlstand schafft

  • Regionen stärkt

  • Vermögen aufbaut

  • Zukunft gestaltet

Diese Petition ist ein Angebot an den Thüringer Landtag, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

„Thüringen 2035“ ist nicht nur ein Programm. Es ist ein Zukunftsversprechen.

Mit freundlichen Grüßen der Schwarz-Weißen Gründer heute Michael Tryzna Partei (MTP)


Michael Tryzna