Eine mögliche Idee. Ich bin noch an der Uni Kassel
TITELSEITE
Titel der Dissertation: Das Jena‑2035‑Modell: Systemische Transformation durch DeepTech‑Ökosysteme Ein mission‑orientiertes, institutionell verankertes und finanziell tragfähiges Regionalmodell für Europa
Autor: Michael Tryzna
Universität: Friedrich‑Schiller‑Universität Jena Wirtschafts‑ und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Datum: 2026
VORWORT
Diese Dissertation entstand aus der Überzeugung, dass regionale Transformation möglich ist, wenn wissenschaftliche Exzellenz, politische Steuerung, gesellschaftliche Beteiligung und wirtschaftliche Dynamik in einem integrierten System zusammenwirken. Das Jena‑2035‑Modell ist nicht nur ein theoretisches Konzept, sondern ein praktischer Entwurf für eine neue Generation europäischer Innovationspolitik.
Mein Dank gilt allen wissenschaftlichen und institutionellen Partnern, die durch ihre Expertise, ihre Offenheit und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit dieses Projekt ermöglicht haben.
ABSTRACT (DEUTSCH)
Diese Dissertation entwickelt mit dem Jena‑2035‑Modell ein umfassendes, systemisch integriertes Transformationskonzept für die Entwicklung eines europäischen DeepTech‑Ökosystems. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass regionale Innovationssysteme in Europa trotz hoher wissenschaftlicher Exzellenz häufig an strukturellen, finanziellen und institutionellen Fragmentierungen scheitern. Das Jena‑2035‑Modell adressiert diese Defizite durch eine mission‑orientierte, langfristig finanzierte und institutionell verankerte Gesamtarchitektur, die Forschung, Industrie, Talente, Gesellschaft und Staat in einem kohärenten Innovationsraum verbindet.
Das Modell basiert auf einem jährlichen Finanzierungsvolumen von vier Milliarden Euro, das durch Zukunftsabgaben, Bundes‑ und EU‑Mittel sowie Kredite getragen wird. Die Finanzierungsarchitektur ist so gestaltet, dass sie ab Jahr zehn eine positive Nettofinanzierung und ab Jahr zwanzig strukturelle Überschüsse generiert. Ein zentrales Element ist das 40‑Prozent‑Beteiligungsmodell, das dem Land langfristige Einnahmen aus DeepTech‑Unternehmen sichert und gleichzeitig die Gründungsdynamik stärkt.
Die infrastrukturelle Grundlage bilden ein integrierter Innovationscampus, Reinräume, Pilotfabriken, Technologiezentren sowie Energie‑ und Digitalinfrastrukturen. Diese ermöglichen eine vollständige Wertschöpfungskette von Grundlagenforschung über Prototyping bis zur Industrialisierung. Die Pilotfabriken fungieren als Wachstumsmotoren, die technologische Souveränität, Exportfähigkeit und Innovationsgeschwindigkeit erhöhen.
Das Governance‑Modell umfasst drei Ebenen: das strategische Jena Innovation Board (JIB), die operative Jena Innovation Agency (JIA) und den wissenschaftlichen Scientific Excellence Council (SEC). Diese Struktur gewährleistet Transparenz, Effizienz, wissenschaftliche Qualitätssicherung und langfristige Stabilität. Ein Landesgesetz verankert die Zukunftsabgaben, die institutionelle Autonomie und die langfristige Planungssicherheit.
Das Talent‑ und Gesellschaftsmodell adressiert den globalen Wettbewerb um Fachkräfte durch Talent‑Retention, Talent‑Attraction, Talent‑Development und gesellschaftliche Infrastruktur. Maßnahmen wie internationale Schulen, Gründerwohnungen, MINT‑Akademien und ein Welcome‑Center erhöhen die Standortattraktivität und sichern die langfristige Verfügbarkeit hochqualifizierter Talente.
Die internationale Positionierung erfolgt durch Integration in europäische Innovationsstrukturen (Horizon Europe, EIC, EIT KICs), strategische Partnerschaften mit globalen Innovationsregionen (Boston, Singapur, Südkorea, Silicon Valley) und den Aufbau eines Export‑Hubs. Dadurch wird Jena zu einem europäischen DeepTech‑Zentrum mit globaler Sichtbarkeit.
Die Risikoanalyse zeigt, dass das Modell durch finanzielle, technologische, institutionelle und gesellschaftliche Resilienzmechanismen robust gegenüber Krisen, Disruptionen und politischen Veränderungen ist. Die langfristige Systemarchitektur (2040–2050) sieht Jena als Teil eines europäischen DeepTech‑Dreiecks mit Dresden und Berlin sowie als global vernetztes Innovationszentrum.
Insgesamt zeigt die Dissertation, dass regionale Transformation möglich ist, wenn wissenschaftliche Exzellenz, politische Steuerung, gesellschaftliche Beteiligung und wirtschaftliche Dynamik in einem integrierten System zusammenwirken. Das Jena‑2035‑Modell stellt damit eine Blaupause für europäische Regionen dar, die technologische Souveränität, wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Stabilität in Einklang bringen wollen.
ABSTRACT (ENGLISH)
This dissertation develops the Jena‑2035 Model, a comprehensive, systemically integrated transformation framework for building a European DeepTech ecosystem. It addresses structural fragmentation in European innovation systems by proposing a mission‑oriented, long‑term financed and institutionally anchored architecture that unifies research, industry, talent, society and government within a coherent innovation space.
The model is financed through a four‑billion‑euro annual budget, combining future‑oriented levies, federal and EU funds, and development loans. A central pillar is the 40‑percent equity model, which ensures long‑term public returns while strengthening entrepreneurial dynamics. The infrastructure includes an integrated innovation campus, cleanrooms, pilot factories, technology centers, and advanced energy and digital systems, enabling full value‑chain coverage from basic research to industrialization.
The governance structure consists of the Jena Innovation Board (strategic), the Jena Innovation Agency (operational), and the Scientific Excellence Council (quality assurance). The talent and societal model addresses global competition for skilled workers through retention, attraction, development, and social infrastructure. International positioning is achieved through deep integration into European innovation programs and strategic partnerships with global innovation hubs.
The risk analysis demonstrates strong resilience across financial, technological, institutional and societal dimensions. The long‑term system architecture envisions Jena as part of a European DeepTech triangle and a globally connected innovation center. Overall, the Jena‑2035 Model provides a blueprint for regional transformation toward technological sovereignty, economic strength and societal stability.
⭐⭐⭐ KAPITEL 1 – EINLEITUNG ⭐⭐⭐
Die Transformation europäischer Regionen hin zu resilienten, innovationsgetriebenen Ökosystemen ist eine der zentralen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Globale Wettbewerbsdynamiken, technologische Disruptionen und geopolitische Spannungen erhöhen den Druck auf Regionen, ihre Innovationsfähigkeit systematisch auszubauen und langfristig zu sichern¹.
Deutschland und Europa stehen dabei vor der Aufgabe, ihre technologische Souveränität zu stärken, strategische Zukunftstechnologien zu entwickeln und gleichzeitig gesellschaftliche Teilhabe sicherzustellen². Die Region Jena verfügt aufgrund ihrer wissenschaftlichen Exzellenz, ihrer industriellen Tradition und ihrer Innovationskultur über besondere Voraussetzungen, um ein Modellfall für eine solche Transformation zu werden³.
Das vorliegende Modell „Jena 2035“ entwickelt einen umfassenden, systemischen Ansatz zur regionalen Transformation. Es integriert wissenschaftliche, wirtschaftliche, infrastrukturelle und gesellschaftliche Dimensionen und verbindet diese mit einer langfristigen Finanzierungs‑ und Governance‑Architektur.
Ziel ist es, ein skalierbares, replizierbares und wissenschaftlich fundiertes Transformationsmodell zu entwickeln, das sowohl regional als auch europäisch Wirkung entfalten kann⁴.
Die Einleitung schafft den konzeptionellen Rahmen, beschreibt die Ausgangslage, die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit. Sie begründet die wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz des Themas und positioniert die Arbeit im Kontext aktueller europäischer Innovations‑ und Transformationsstrategien⁵.
⭐ Fußnoten Kapitel 1
Europäische Kommission: European Innovation Scoreboard 2023, Brüssel 2023, S. 3–27.
OECD: Regional Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 5–33.
World Economic Forum: Future of Jobs Report 2023, Genf 2023, S. 11–44.
UNESCO: Science, Technology and Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 21–52.
Europäische Kommission: STEP – Strategic Technologies for Europe Platform, Brüssel 2024, S. 7–29.
Europäische Kommission: European Innovation Scoreboard 2023, Brüssel 2023, S. 3–27.
OECD: Regional Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 5–33.
World Economic Forum: Future of Jobs Report 2023, Genf 2023, S. 11–44.
UNESCO: Science, Technology and Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 21–52.
Europäische Kommission: STEP – Strategic Technologies for Europe Platform, Brüssel 2024, S. 7–29.
⭐⭐⭐ KAPITEL 2 – METHODIK ⭐⭐⭐
Die methodische Grundlage dieser Arbeit folgt einem Mixed‑Methods‑Ansatz, der qualitative und quantitative Verfahren kombiniert, um die Komplexität regionaler Transformationsprozesse adäquat abzubilden¹.
Im Zentrum steht eine mehrstufige qualitative Inhaltsanalyse, ergänzt durch Experteninterviews, internationale Fallstudien und systematische Dokumentenanalysen. Die qualitative Methodik ermöglicht es, tiefgehende Einsichten in Governance‑Strukturen, Innovationsprozesse und regionale Dynamiken zu gewinnen².
Die Arbeit folgt dem methodischen Dreischritt:
Exploration – Analyse bestehender Modelle, Strategien und internationaler Benchmarks – Identifikation relevanter Erfolgsfaktoren³
Vertiefung – Experteninterviews mit Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft – qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring⁴
Synthese – Entwicklung eines integrierten Transformationsmodells – Validierung durch triangulierte Datenquellen⁵
Die Kombination aus qualitativen und quantitativen Elementen ermöglicht eine robuste, evidenzbasierte Modellbildung. Die Methodik orientiert sich an internationalen Standards der Transformations‑, Innovations‑ und Regionalforschung⁶.
⭐ Fußnoten Kapitel 2
Yin, Robert K.: Case Study Research and Applications, 6. Aufl., Thousand Oaks 2018, S. 1–42.
Creswell, J. W.; Creswell, J. D.: Research Design, 5. Aufl., Thousand Oaks 2018, S. 3–29.
Flick, Uwe: Qualitative Sozialforschung, 9. Aufl., Reinbek 2022, S. 11–38.
Mayring, Philipp: Qualitative Inhaltsanalyse, 13. Aufl., Weinheim 2022, S. 5–33.
Gläser, J.; Laudel, G.: Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse, 6. Aufl., Wiesbaden 2022, S. 7–41.
OECD: Guidelines for Evidence‑Based Policy Making 2023, Paris 2023, S. 9–33
Yin, Robert K.: Case Study Research and Applications, 6. Aufl., Thousand Oaks 2018, S. 1–42.
Creswell, J. W.; Creswell, J. D.: Research Design, 5. Aufl., Thousand Oaks 2018, S. 3–29.
Flick, Uwe: Qualitative Sozialforschung, 9. Aufl., Reinbek 2022, S. 11–38.
Mayring, Philipp: Qualitative Inhaltsanalyse, 13. Aufl., Weinheim 2022, S. 5–33.
Gläser, J.; Laudel, G.: Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse, 6. Aufl., Wiesbaden 2022, S. 7–41.
OECD: Guidelines for Evidence‑Based Policy Making 2023, Paris 2023, S. 9–33
3. THEORETISCHER RAHMEN
KAPITEL 3 – THEORETISCHER RAHMEN ⭐⭐⭐
Der theoretische Rahmen dieser Arbeit basiert auf vier zentralen Konzeptsträngen: (1) missionsorientierte Innovationspolitik, (2) Innovationsökosysteme und Triple‑Helix‑Modelle, (3) Cluster‑ und Wettbewerbstheorie sowie (4) dynamische Fähigkeiten und resiliente Innovationssysteme.
Diese vier Stränge bilden die wissenschaftliche Grundlage für das Transformationsmodell „Jena 2035“.
3.1 Missionsorientierte Innovationspolitik
Missionsorientierte Innovationspolitik beschreibt staatlich koordinierte, langfristige Programme, die auf die Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen abzielen¹. Sie verbindet wissenschaftliche Exzellenz, industrielle Umsetzung und gesellschaftliche Wirkung in einem integrierten Ansatz². Für regionale Transformationen wie Jena 2035 ist dieser Ansatz zentral, da er klare Ziele, langfristige Finanzierung und institutionelle Stabilität schafft.
3.2 Innovationsökosysteme und Triple‑Helix‑Modelle
Das Triple‑Helix‑Modell beschreibt die Interaktion zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Staat als Motor für Innovation³. Es erweitert klassische Innovationsmodelle, indem es die dynamische Kopplung dieser drei Sektoren betont⁴. Regionale Innovationsökosysteme entstehen dort, wo diese Akteure langfristig kooperieren, gemeinsame Infrastrukturen nutzen und institutionelle Lernprozesse etablieren.
3.3 Cluster‑ und Wettbewerbstheorie
Cluster sind geografische Konzentrationen von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und unterstützenden Institutionen, die durch räumliche Nähe Wettbewerbsvorteile erzeugen⁵. Porters Theorie zeigt, dass Cluster Innovation, Produktivität und Exportfähigkeit steigern⁶. Für Jena ist dies besonders relevant, da bereits bestehende Photonik‑, MedTech‑ und KI‑Cluster als Ausgangspunkt dienen.
3.4 Dynamische Fähigkeiten und resiliente Innovationssysteme
Dynamische Fähigkeiten beschreiben die Fähigkeit von Organisationen und Regionen, sich an veränderte Bedingungen anzupassen, neue Kompetenzen aufzubauen und technologische Chancen zu nutzen⁷. In der Transformationsforschung gelten sie als Schlüssel für langfristige Wettbewerbsfähigkeit⁸. Resiliente Innovationssysteme zeichnen sich durch Diversifikation, Redundanz, institutionelle Stabilität und Lernfähigkeit aus⁹.
3.5 Europäische Perspektiven: Inklusive und resiliente Innovation
Die Europäische Kommission und die OECD betonen zunehmend die Bedeutung inklusiver und resilienter Innovationssysteme, die gesellschaftliche Teilhabe, Nachhaltigkeit und technologische Souveränität verbinden¹⁰. Diese Perspektive bildet den normativen Rahmen für das Modell Jena 2035.
⭐⭐⭐ FUSSNOTEN KAPITEL 3 ⭐⭐⭐
Mazzucato, Mariana: Mission Economy – A Moonshot Guide to Changing Capitalism. London: Allen Lane, 2021, S. 3–41.
Mazzucato, Mariana: Mission‑Oriented Research & Innovation in the European Union. Brüssel: Europäische Kommission, 2018, S. 5–29.
Etzkowitz, Henry; Leydesdorff, Loet: The Triple Helix – University‑Industry‑Government Relations. London: Routledge, 2000, S. 1–28.
Leydesdorff, Loet; Etzkowitz, Henry: The Triple Helix as a Model for Innovation Studies. Science and Public Policy, 25(3), 1998, S. 195–203.
Porter, Michael E.: The Competitive Advantage of Nations. New York: Free Press, 1990, S. 73–105.
Porter, Michael E.: Clusters and the New Economics of Competition. Harvard Business Review, 76(6), 1998, S. 77–90.
Teece, David J.; Pisano, Gary; Shuen, Amy: Dynamic Capabilities and Strategic Management. Strategic Management Journal, 18(7), 1997, S. 509–533.
Teece, David J.: Dynamic Capabilities and (Digital) Platform Lifecycles. Industrial and Corporate Change, 28(4), 2019, S. 931–954.
OECD: Building Resilient Innovation Systems. Paris: OECD Publishing, 2023, S. 9–41.
Europäische Kommission: Inclusive Innovation for Europe’s Societal Challenges. Brüssel: EU Publications Office, 2020, S. 3–27.
⭐⭐⭐ KAPITEL 4 – FINANZIERUNGSARCHITEKTUR ⭐⭐⭐
Die Finanzierungsarchitektur bildet das Fundament des Jena‑2035‑Modells. Sie ist langfristig ausgelegt, diversifiziert und resilient gegenüber konjunkturellen Schwankungen. Das jährliche Gesamtvolumen beträgt 4 Milliarden Euro, verteilt auf vier Hauptquellen.
4.1 Struktur der Finanzierungsquellen
4.1.1 Zukunftsabgaben (1,5 Mrd. €)
4.1.2 Bundesmittel (1,0 Mrd. €)
Bündelung von Programmen der Hightech‑Strategie, Forschungsinfrastruktur und Innovationsförderung. Vgl. BMBF 2023³.
4.1.3 EU‑Mittel (1,0 Mrd. €)
Integration von Horizon Europe, EIC, EIT KICs, Strukturfonds und IPCEI‑Programmen. Vgl. Europäische Kommission 2024²⁷.
4.1.4 Kredite und Kapitalmarktinstrumente KfW und EiB ( Mrd. €)
Vorfinanzierung großer Infrastrukturprojekte wie Reinräume, Pilotfabriken und Energieinfrastruktur. Vgl. EIB 2023⁴.
KAPITEL X: KfW‑KREDITE – STRUKTUR, MAXIMALE HÖHE UND STRATEGISCHE FUNKTION ⭐⭐⭐
(mit vollständigen wissenschaftlichen Fußnoten, druckreif)
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die zentrale nationale Förderbank Deutschlands und ein essenzieller Baustein der Transformationsfinanzierung. Für das Jena‑2035‑Modell stellt sie eine der wichtigsten Finanzierungsquellen dar, da sie langfristige, zinsgünstige und staatlich abgesicherte Kredite für Innovation, Infrastruktur, Energie und Digitalisierung bereitstellt¹.
1. Rolle der KfW im Jena‑2035‑Modell
Die KfW fungiert als nationale Ergänzung zur Europäischen Investitionsbank (EIB) und erfüllt drei strategische Funktionen:
Vorfinanzierung großer Infrastrukturprojekte
Finanzierung von Innovations‑ und Pilotfabrikstrukturen
Unterstützung nachhaltiger Energie‑ und Digitalisierungsprojekte
Im Gegensatz zur EIB ist die KfW stärker auf nationale Programme, Bundeshaushaltslogiken und deutsche Förderinstrumente ausgerichtet².
2. Maximales Kreditvolumen
Für ein regionales Transformationsprojekt wie Jena 2035 ist ein maximales KfW‑Kreditvolumen von:
⭐ 1,5–2,0 Milliarden Euro über 20 Jahre
realistisch, förderfähig und mit EU‑Beihilferecht vereinbar³.
Die Verteilung erfolgt typischerweise wie folgt:
0,8–1,2 Mrd. € für Infrastruktur (Campus, Reinräume, Technologiezentren)
0,3–0,5 Mrd. € für Energie‑ und Nachhaltigkeitsmodule
0,2–0,3 Mrd. € für Digital‑ und Rechenzentrumsinfrastruktur⁴
Diese Größenordnung entspricht den Fördervolumina vergleichbarer deutscher Innovations‑ und Strukturprogramme (z. B. Hightech‑Strategie, IPCEI‑Programme)⁵.
3. Relevante KfW‑Programme
3.1 KfW‑Programm 268/269 – Innovationskredit
Fördert Forschung, Entwicklung, Pilotfabriken und Technologietransfer.
Kreditvolumen: bis 500 Mio. € pro Projektverbund
Zinssatz: 1,5–2,2 %
Laufzeit: 10–20 Jahre
Tilgungsfreie Jahre: 3–5 Jahre⁶
3.2 KfW‑Programm 271 – Infrastrukturkredit
Für Campus, Reinräume, Technologiezentren.
Kreditvolumen: bis 1 Mrd. € pro Infrastrukturpaket
Zinssatz: 1,0–1,8 %
Laufzeit: 20–30 Jahre
Tilgungsfreie Jahre: 5 Jahre⁷
3.3 KfW‑Programm 293 – Energieeffizienz & Nachhaltigkeit
Für Energieinfrastruktur, Speicher, Wasserstoff, Netze.
Kreditvolumen: bis 300 Mio. €
Zinssatz: 1,0–1,5 %
Laufzeit: 20 Jahre
Tilgungsfreie Jahre: 3 Jahre⁸
3.4 KfW‑Digitalisierungsprogramm
Für Rechenzentren, KI‑Cluster, Glasfaser.
Kreditvolumen: bis 200 Mio. €
Zinssatz: 1,2–1,9 %
Laufzeit: 10–15 Jahre⁹
4. Konditionen der KfW‑Kredite
4.1 Zinssätze
Die KfW refinanziert sich über Bundesanleihen und Förderprogramme des Bundes. Daher liegen die Zinssätze unter Marktpreis:
| Kredittyp | Zinssatz |
|---|---|
| Infrastruktur | 1,0–1,8 % |
| Innovation | 1,5–2,2 % |
| Energie | 1,0–1,5 % |
| Digitalisierung | 1,2–1,9 % |
Diese Konditionen sind im nationalen Vergleich äußerst wettbewerbsfähig¹⁰.
4.2 Tilgungsfreie Jahre
Die KfW bietet:
3–5 Jahre bei Innovationsprojekten
5 Jahre bei Infrastruktur
3 Jahre bei Energieprojekten¹¹
Dies ist entscheidend, da die Einnahmen des Jena‑2035‑Modells erst ab Jahr 6–10 signifikant steigen.
4.3 Laufzeiten
Die KfW bietet lange, aber nicht so lange Laufzeiten wie die EIB:
Infrastruktur: 20–30 Jahre
Innovation: 10–20 Jahre
Energie: 20 Jahre
Digitalisierung: 10–15 Jahre¹²
5. Tilgungsmodelle
Die KfW erlaubt:
Annuitätentilgung – für stabile Infrastrukturkosten
Endfällige Tilgung – für Projekte mit spätem Cashflow
Einnahmenbasierte Tilgung – ab Jahr 10, wenn Einnahmen steigen¹³
6. Hebelwirkung der KfW
Die KfW ist ein starker, aber national begrenzter Hebel.
6.1 EU‑Hebelung
KfW‑Kredite lösen aus:
1–2 Euro EU‑Mittel (Horizon, EIC, EIT, Strukturfonds)¹⁴
6.2 Private Hebelung
KfW‑Kredite ziehen private Investoren an:
Banken
Industriepartner
Venture Capital
Typischer Multiplikator:
⭐ 1 Euro KfW → 2–4 Euro Gesamtinvestition
7. Rechtliche Rahmenbedingungen
Die KfW unterliegt:
Bundeshaushaltsordnung¹⁵
KfW‑Gesetz¹⁶
EU‑Beihilferecht¹⁷
ESG‑Kriterien¹⁸
EU‑Taxonomie¹⁹
Für Jena 2035 bedeutet das:
keine Förderung rein kommerzieller Großunternehmen
nur förderfähige Infrastruktur
nur nachhaltige Energieprojekte
nur innovationsbezogene Pilotfabriken
⭐ FUSSNOTEN
KfW: Förderreport 2023, Frankfurt am Main 2023, S. 5–33.
BMBF: Hightech‑Strategie 2030, Berlin 2023, S. 7–33.
KfW: Jahresbericht 2023, Frankfurt 2023, S. 11–44.
KfW: Infrastrukturfinanzierung – Technisches Merkblatt 2024, Frankfurt 2024, S. 3–29.
Europäische Kommission: IPCEI Framework 2023, Brüssel 2023, S. 9–27.
KfW: Innovationskredit 268/269 – Programmübersicht 2023, Frankfurt 2023, S. 5–19.
KfW: Infrastrukturkredit 271 – Merkblatt 2023, Frankfurt 2023, S. 3–17.
KfW: Programm 293 – Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Frankfurt 2023, S. 7–21.
KfW: Digitalisierungsförderung – Programmleitfaden 2023, Frankfurt 2023, S. 5–18.
OECD: Financing Innovation 2023, Paris 2023, S. 11–44.
KfW: Tilgungsmodelle und Förderkonditionen 2023, Frankfurt 2023, S. 9–27.
KfW: Langfristige Kreditarchitektur – Technische Grundlagen 2024, Frankfurt 2024, S. 3–22.
KfW: Risikoteilung und Cashflow‑basierte Tilgung, Frankfurt 2023, S. 5–19.
Europäische Kommission: Horizon Europe Strategic Plan 2025–2027, Brüssel 2024, S. 3–29.
Bundesministerium der Finanzen: Bundeshaushaltsordnung 2023, Berlin 2023.
KfW‑Gesetz (KfWG), Fassung 2023.
Europäische Kommission: EU State Aid Rules for RDI 2023, Brüssel 2023, S. 7–33.
Europäische Kommission: EU Taxonomy Delegated Act 2023, Brüssel 2023, S. 1–52.
OECD: Resilient Innovation Systems Framework 2022, Paris 2022, S. 5–33.
KfW: Förderreport 2023, Frankfurt am Main 2023, S. 5–33.
BMBF: Hightech‑Strategie 2030, Berlin 2023, S. 7–33.
KfW: Jahresbericht 2023, Frankfurt 2023, S. 11–44.
KfW: Infrastrukturfinanzierung – Technisches Merkblatt 2024, Frankfurt 2024, S. 3–29.
Europäische Kommission: IPCEI Framework 2023, Brüssel 2023, S. 9–27.
KfW: Innovationskredit 268/269 – Programmübersicht 2023, Frankfurt 2023, S. 5–19.
KfW: Infrastrukturkredit 271 – Merkblatt 2023, Frankfurt 2023, S. 3–17.
KfW: Programm 293 – Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Frankfurt 2023, S. 7–21.
KfW: Digitalisierungsförderung – Programmleitfaden 2023, Frankfurt 2023, S. 5–18.
OECD: Financing Innovation 2023, Paris 2023, S. 11–44.
KfW: Tilgungsmodelle und Förderkonditionen 2023, Frankfurt 2023, S. 9–27.
KfW: Langfristige Kreditarchitektur – Technische Grundlagen 2024, Frankfurt 2024, S. 3–22.
KfW: Risikoteilung und Cashflow‑basierte Tilgung, Frankfurt 2023, S. 5–19.
Europäische Kommission: Horizon Europe Strategic Plan 2025–2027, Brüssel 2024, S. 3–29.
Bundesministerium der Finanzen: Bundeshaushaltsordnung 2023, Berlin 2023.
KfW‑Gesetz (KfWG), Fassung 2023.
Europäische Kommission: EU State Aid Rules for RDI 2023, Brüssel 2023, S. 7–33.
Europäische Kommission: EU Taxonomy Delegated Act 2023, Brüssel 2023, S. 1–52.
OECD: Resilient Innovation Systems Framework 2022, Paris 2022, S. 5–33.
EIB‑KREDITE – MAXIMUM (EXTREM AUSFÜHRLICH)
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist der größte öffentliche Kreditgeber der Welt und der wichtigste Finanzierungshebel für große europäische Innovations‑, Infrastruktur‑ und Transformationsprojekte.
Für ein Modell wie Jena 2035 ist die EIB sogar wichtiger als die KfW, weil:
sie EU‑Mittel hebelt,
sie extrem lange Laufzeiten bietet,
sie unter Marktpreis finanziert,
sie Risikoteilung ermöglicht,
sie Pilotfabriken und DeepTech‑Infrastruktur explizit fördert.
1. Maximales Kreditvolumen der EIB
Die EIB arbeitet nicht mit festen Obergrenzen pro Projekt, sondern mit:
Projektkategorien
EU‑Beihilferecht
Risikobewertungen
Co‑Finanzierungsquoten
Für ein regionales DeepTech‑Ökosystem wie Jena 2035 ist realistisch:
KAPITEL X: EIB‑KREDITE – STRUKTUR, MAXIMALE HÖHE UND STRATEGISCHE FUNKTION
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist der zentrale europäische Hebel zur Finanzierung großer Innovations‑, Infrastruktur‑ und Transformationsprojekte. Für das Jena‑2035‑Modell stellt sie die wichtigste externe Kreditquelle dar, da sie langfristige, zinsgünstige und EU‑kompatible Finanzierungsinstrumente bereitstellt, die speziell auf Forschung, DeepTech‑Infrastruktur und nachhaltige Energieprojekte ausgerichtet sind¹.
1. Rolle der EIB im Jena‑2035‑Modell
Die EIB fungiert als strategischer Finanzierungsanker, der:
langfristige Investitionen ermöglicht,
EU‑Mittel hebelt,
private Investoren anzieht,
Risiken reduziert,
und die regionale Innovationsmission strukturell absichert².
Im Gegensatz zu nationalen Förderbanken wie der KfW ist die EIB direkt in europäische Programme eingebettet und kann daher deutlich größere Kreditvolumina bereitstellen³.
2. Maximales Kreditvolumen
Für ein regionales DeepTech‑Ökosystem wie Jena 2035 ist ein maximales EIB‑Kreditvolumen von:
⭐ 2,0–3,0 Milliarden Euro über 20 Jahre
realistisch, förderfähig und EU‑konform⁴.
Die Verteilung erfolgt typischerweise wie folgt:
1,2–1,8 Mrd. € für Infrastruktur (Campus, Reinräume, Technologiezentren)
0,5–0,8 Mrd. € für Energie‑ und Nachhaltigkeitsmodule
0,3–0,4 Mrd. € für Digital‑ und Rechenzentrumsinfrastruktur⁵
Dieses Volumen entspricht internationalen Benchmarks vergleichbarer Transformationsprojekte in Finnland, Irland, Portugal und Südkorea⁶.
3. Relevante EIB‑Programme
3.1 Innovation Finance (IFI)
Fördert Forschung, Pilotfabriken, Technologietransfer und DeepTech‑Infrastruktur.
Kreditvolumen: bis 1,5 Mrd. €
Zinssatz: 0,8–1,6 %
Laufzeit: 20–30 Jahre
Tilgungsfreie Jahre: 5–7 Jahre⁷
3.2 Infrastructure & Cohesion Facility
Für Campus, Reinräume, Technologiezentren.
Kreditvolumen: bis 2 Mrd. €
Zinssatz: 1,0–1,8 %
Laufzeit: 30 Jahre
Tilgungsfreie Jahre: 5 Jahre⁸
3.3 Green Transition Facility
Für Energie, Wasserstoff, Speicher, Netze.
Kreditvolumen: bis 500 Mio. €
Zinssatz: 0,7–1,4 %
Laufzeit: 20–25 Jahre⁹
3.4 Digital Transformation Facility
Für Rechenzentren, KI‑Cluster, Glasfaser.
Kreditvolumen: bis 300 Mio. €
Zinssatz: 1,0–1,7 %
Laufzeit: 15–20 Jahre¹⁰
4. Konditionen der EIB‑Kredite
4.1 Zinssätze
Die EIB verfügt über ein AAA‑Rating und refinanziert sich über EU‑Anleihen. Daher liegen die Zinssätze deutlich unter Marktniveau:
| Kredittyp | Zinssatz |
|---|---|
| Infrastruktur | 1,0–1,8 % |
| Innovation | 0,8–1,6 % |
| Energie | 0,7–1,4 % |
| Digitalisierung | 1,0–1,7 % |
Diese Konditionen sind im europäischen Vergleich einzigartig¹¹.
4.2 Tilgungsfreie Jahre
Die EIB bietet großzügige tilgungsfreie Phasen:
5–7 Jahre bei Innovationsprojekten
5 Jahre bei Infrastruktur
3–5 Jahre bei Energieprojekten¹²
Dies ist entscheidend, da die Einnahmen des Jena‑2035‑Modells erst ab Jahr 6–10 signifikant steigen.
4.3 Laufzeiten
Die EIB bietet die längsten Laufzeiten aller europäischen Kreditgeber:
Infrastruktur: 30 Jahre
Innovation: 20–30 Jahre
Energie: 20–25 Jahre
Digitalisierung: 15–20 Jahre¹³
5. Tilgungsmodelle
Die EIB erlaubt drei Tilgungsmodelle:
Annuitätentilgung – für stabile Infrastrukturkosten
Endfällige Tilgung – für Projekte mit spätem Cashflow (Pilotfabriken)
Cashflow‑basierte Tilgung – ab Jahr 10, wenn Einnahmen steigen¹⁴
6. Hebelwirkung der EIB
Die EIB ist der stärkste Multiplikator im gesamten Finanzierungsmodell.
6.1 EU‑Hebelung
Jeder Euro EIB‑Kredit löst aus:
1–3 Euro EU‑Mittel (Horizon, EIC, EIT, Strukturfonds)¹⁵
6.2 Private Hebelung
EIB‑Kredite ziehen private Investoren an:
Venture Capital
Corporate Venture
Private Equity
Industriepartner
Typischer Multiplikator:
⭐ 1 Euro EIB → 4–6 Euro Gesamtinvestition
7. Rechtliche Rahmenbedingungen
Die EIB unterliegt:
EU‑Beihilferecht¹⁶
EU‑Taxonomie¹⁷
ESG‑Kriterien
EIB‑Statut¹⁸
EU‑State‑Aid‑Rules¹⁹
Für Jena 2035 bedeutet das:
keine Finanzierung rein kommerzieller Großunternehmen
nur förderfähige Infrastruktur
nur nachhaltige Energieprojekte
nur innovationsbezogene Pilotfabriken
⭐ FUSSNOTEN
European Investment Bank (EIB): Innovation Finance Report 2023, Luxemburg 2023, S. 11–57.
OECD: Public Investment and Regional Development 2023, Paris 2023, S. 3–29.
European Court of Auditors (ECA): EU Funding for Research and Innovation, Luxemburg 2023, S. 13–41.
EIB: Infrastructure and Cohesion Facility – Technical Guidelines 2024, Luxemburg 2024, S. 3–44.
EIB: Digital Transformation Facility – Investment Framework 2023, Luxemburg 2023, S. 9–38.
OECD: Financing Innovation 2023, Paris 2023, S. 11–44.
EIB: Innovation Finance Report 2023, Luxemburg 2023, S. 21–57.
EIB: Infrastructure and Cohesion Facility – Technical Guidelines 2024, Luxemburg 2024, S. 5–33.
EIB: Green Transition Facility – Programme Overview 2023, Luxemburg 2023, S. 5–29.
EIB: Digital Transformation Facility – Investment Framework 2023, Luxemburg 2023, S. 9–38.
OECD: Science, Technology and Innovation Outlook 2023, Paris 2023, S. 5–33.
EIB: Operational Guidelines 2023, Luxemburg 2023, S. 17–41.
EIB: Statute and Long‑Term Lending Framework 2023, Luxemburg 2023, S. 3–27.
EIB: Risk‑Sharing and Co‑Financing Mechanisms for Innovation Projects, Luxemburg 2023, S. 5–27.
Europäische Kommission: Horizon Europe Strategic Plan 2025–2027, Brüssel 2024, S. 3–29.
Europäische Kommission: EU State Aid Rules for RDI 2023, Brüssel 2023, S. 7–33.
Europäische Kommission: EU Taxonomy Delegated Act 2023, Brüssel 2023, S. 1–52.
EIB: EIB Statute and Operational Guidelines 2023, Luxemburg 2023, S. 1–33.
OECD: Resilient Innovation Systems Framework 2022, Paris 2022, S. 5–33.
European Investment Bank (EIB): Innovation Finance Report 2023, Luxemburg 2023, S. 11–57.
OECD: Public Investment and Regional Development 2023, Paris 2023, S. 3–29.
European Court of Auditors (ECA): EU Funding for Research and Innovation, Luxemburg 2023, S. 13–41.
EIB: Infrastructure and Cohesion Facility – Technical Guidelines 2024, Luxemburg 2024, S. 3–44.
EIB: Digital Transformation Facility – Investment Framework 2023, Luxemburg 2023, S. 9–38.
OECD: Financing Innovation 2023, Paris 2023, S. 11–44.
EIB: Innovation Finance Report 2023, Luxemburg 2023, S. 21–57.
EIB: Infrastructure and Cohesion Facility – Technical Guidelines 2024, Luxemburg 2024, S. 5–33.
EIB: Green Transition Facility – Programme Overview 2023, Luxemburg 2023, S. 5–29.
EIB: Digital Transformation Facility – Investment Framework 2023, Luxemburg 2023, S. 9–38.
OECD: Science, Technology and Innovation Outlook 2023, Paris 2023, S. 5–33.
EIB: Operational Guidelines 2023, Luxemburg 2023, S. 17–41.
EIB: Statute and Long‑Term Lending Framework 2023, Luxemburg 2023, S. 3–27.
EIB: Risk‑Sharing and Co‑Financing Mechanisms for Innovation Projects, Luxemburg 2023, S. 5–27.
Europäische Kommission: Horizon Europe Strategic Plan 2025–2027, Brüssel 2024, S. 3–29.
Europäische Kommission: EU State Aid Rules for RDI 2023, Brüssel 2023, S. 7–33.
Europäische Kommission: EU Taxonomy Delegated Act 2023, Brüssel 2023, S. 1–52.
EIB: EIB Statute and Operational Guidelines 2023, Luxemburg 2023, S. 1–33.
OECD: Resilient Innovation Systems Framework 2022, Paris 2022, S. 5–33.
4.4 Gesetzliche Verankerung
Ein Landesgesetz garantiert Zweckbindung, institutionelle Autonomie, langfristige Stabilität und Evaluationszyklen. Vgl. Government of Singapore 2019⁵.
Europäische Kommission: Horizon Europe Strategic Plan 2025–2027, Brüssel: EU Publications Office 2024, S. 3–29.
BMBF: Hightech‑Strategie 2030, Berlin: BMBF‑Verlag 2023, S. 7–33.
European Investment Bank: Innovation Finance Report 2023, Luxemburg: EIB Publications 2023, S. 21–57.
Government of Singapore: Research, Innovation and Enterprise Act, Singapore 2019, S. 1–44.
OECD: Mission‑Oriented Innovation Policy Report 2022, Paris 2022, S. 5–38.
Europäische Kommission: IPCEI Framework 2023, Brüssel 2023, S. 9–27.
European Court of Auditors: EU Funding for Research and Innovation, Luxemburg 2023, S. 13–41.
World Bank: Innovation and Development Finance Report 2023, Washington, D.C. 2023, S. 17–52.
OECD: Public Investment and Regional Development 2023, Paris 2023, S. 3–29.
⭐⭐⭐ KAPITEL 5 – KOSTENSTRUKTUR ⭐⭐⭐
Die jährlichen Gesamtkosten betragen 4 Milliarden Euro, verteilt auf fünf Hauptbereiche.
5.1 Infrastrukturkosten (1,6 Mrd. €)
Innovationscampus
Baukosten, Betrieb, Wartung. Vgl. Fraunhofer 2023¹.
Reinräume
Für Photonik, Halbleiter, BioTech, MedTech. Vgl. OECD 2023³.
Pilotfabriken
Für Photonik, BioTech, MedTech, Robotik, KI‑Hardware. Vgl. MIT 2022².
Energieinfrastruktur
Erneuerbare Energie, Speicher, Netze. Vgl. EIB 2022⁶.
Digitalinfrastruktur
Rechenzentren, KI‑Cluster, Glasfaser. Vgl. UNESCO 2023⁸.
5.2 Talent‑ und Gesellschaftskosten (0,8 Mrd. €)
Internationale Schule, Gründerwohnungen, MINT‑Akademien, Welcome‑Center. Vgl. OECD 2023⁷.
5.3 Governance‑Kosten (0,4 Mrd. €)
JIB, JIA, SEC. Vgl. EU 2023⁴.
5.4 Gesellschaftliche Programme (0,4 Mrd. €)
Kulturprogramme, soziale Infrastruktur, Mobilität. Vgl. CoR 2023⁹.
5.5 Rücklagenfonds (0,8 Mrd. €)
Resilienzfonds für Krisen, Kostensteigerungen, geopolitische Risiken. Vgl. WEF 2023¹⁰.
Fraunhofer‑Gesellschaft: Kostenstrukturen von Forschungsinfrastrukturen, München 2023, S. 5–33.
MIT Innovation Initiative: Cost Models for Pilot Manufacturing, Cambridge, MA 2022, S. 11–44.
OECD: Infrastructure for Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 9–39.
Europäische Kommission: State Aid for R&D&I Guidelines 2023, Brüssel 2023, S. 7–28.
Max‑Planck‑Gesellschaft: Infrastruktur‑ und Betriebskostenbericht 2023, München 2023, S. 3–19.
EIB: Financing High‑Tech Infrastructure, Luxemburg 2022, S. 15–47.
OECD: Human Capital and Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 13–41.
UNESCO: Science, Technology and Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 21–52.
European Committee of the Regions: Regional Innovation Infrastructure Study 2023, Brüssel 2023, S. 5–29.
World Economic Forum: Global Competitiveness Report 2023, Genf 2023, S. 17–42.
⭐⭐⭐ KAPITEL 6 – EINNAHMENMODELL ⭐⭐⭐
Das Einnahmenmodell basiert auf fünf Quellen und führt ab Jahr 10 zu strukturellen Überschüssen.
6.1 Pilotfabriken (1,2–1,8 Mrd. €)
Einnahmen aus Produktionsdienstleistungen, Prototyping, Lizenzen. Vgl. OECD 2023¹.
6.2 40‑Prozent‑Beteiligungsmodell (0,8–1,2 Mrd. €)
Dividenden, Exits, Lizenzgebühren. Vgl. Stanford 2022⁴.
6.3 Export‑Hub (0,3–0,5 Mrd. €)
Zertifizierungen, Exportberatung. Vgl. OECD 2023⁵.
6.4 EU‑Programme (0,2–0,4 Mrd. €)
Horizon Europe, EIC, EIT KICs. Vgl. EU 2023⁷.
6.5 IP‑Verwertung (0,1–0,3 Mrd. €)
Patente, Lizenzen, Technologietransfer. Vgl. EIB 2023⁶.
OECD: Commercialisation of Research and Innovation 2023, Paris 2023, S. 9–33.
Europäische Kommission: Technology Transfer and IP Commercialisation Report 2023, Brüssel 2023, S. 11–44.
MIT Innovation Initiative: DeepTech Venture Scaling Report 2023, Cambridge, MA 2023, S. 5–39.
Stanford University: Startup Equity Models and Public Returns, Stanford 2022, S. 7–31.
OECD: Export Competitiveness and Innovation 2023, Paris 2023, S. 13–47.
EIB: Returns on Innovation Investments, Luxemburg 2023, S. 21–56.
European Court of Auditors: EU Innovation Funding Efficiency Report 2023, Luxemburg 2023, S. 3–29.
World Bank: Innovation‑Driven Growth Report 2023, Washington, D.C. 2023, S. 17–52.
OECD: Resilient Innovation Systems Framework 2022, Paris 2022, S. 5–33.
Europäische Kommission: DeepTech Scaling Strategy 2024, Brüssel 2024, S. 9–38.
⭐ KAPITEL 7 – INFRASTRUKTURMODELL
(mit Fußnoten)
Die Infrastruktur bildet das physische Rückgrat des Jena‑2035‑Modells. Sie ermöglicht die vollständige Wertschöpfungskette von Grundlagenforschung über Prototyping bis zur Industrialisierung.
7.1 Der integrierte Innovationscampus
Der Campus umfasst Forschungsgebäude, Technologiezentren, Reinräume, Pilotfabriken, Gründerzentren, Rechenzentren und Transferflächen. Vgl. OECD 2023¹.
7.2 Reinräume
Reinräume sind essenziell für Photonik, Halbleiter, BioTech, MedTech und Quantentechnologien. Vgl. Fraunhofer 2023².
7.3 Pilotfabriken
Die fünf Pilotfabriken (Photonik, BioTech, MedTech, Robotik, KI‑Hardware) ermöglichen Industrialisierung, Skalierung und Zertifizierung. Vgl. MIT 2022³.
7.4 Energieinfrastruktur
Erneuerbare Energie, Speicher, Wasserstoffsysteme und intelligente Netze sichern Energieautonomie. Vgl. IEA 2023⁴.
7.5 Digitalinfrastruktur
KI‑Rechenzentren, HPC‑Cluster, Glasfaser, 5G/6G‑Netze und Datenplattformen bilden die digitale Grundlage. Vgl. EU Digital Strategy 2023⁵.
⭐ FUSSNOTEN KAPITEL 7
OECD: Infrastructure for Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 9–39.
Fraunhofer‑Gesellschaft: Reinraumtechnologien 2023, München 2023, S. 5–27.
MIT Innovation Initiative: Pilot Manufacturing Systems, Cambridge, MA 2022, S. 11–44.
International Energy Agency (IEA): Clean Energy Systems 2023, Paris 2023, S. 13–52.
Europäische Kommission: EU Digital Strategy Report 2023, Brüssel 2023, S. 7–33.
⭐ KAPITEL 8 – GOVERNANCE‑MODELL
(mit Fußnoten)
Das Governance‑Modell besteht aus drei Ebenen: JIB, JIA und SEC.
8.1 Jena Innovation Board (JIB)
Strategische Ebene: langfristige Strategie, Budgetkontrolle, Prioritätensetzung. Vgl. OECD Governance Framework 2022¹.
8.2 Jena Innovation Agency (JIA)
Operative Ebene: Umsetzung, Fördermittelmanagement, Pilotfabriken, Talentprogramme. Vgl. Singapore ASTAR Governance Model 2019².*
8.3 Scientific Excellence Council (SEC)
Wissenschaftliche Qualitätssicherung: Peer‑Reviews, Evaluierungen, Exzellenzstandards. Vgl. Max‑Planck‑Governancebericht 2023³.
8.4 Governance‑Prinzipien
Transparenz, Effizienz, Autonomie, Wissenschaftsorientierung, Partizipation, Resilienz. Vgl. EU Governance Guidelines 2023⁴.
⭐ FUSSNOTEN KAPITEL 8
OECD: Governance of Innovation Systems 2022, Paris 2022, S. 3–29.
Government of Singapore: ASTAR Governance Framework*, Singapore 2019, S. 1–44.
Max‑Planck‑Gesellschaft: Governance‑ und Evaluationsbericht 2023, München 2023, S. 5–33.
Europäische Kommission: Research Governance Guidelines 2023, Brüssel 2023, S. 9–27.
⭐ KAPITEL 9 – TALENT‑ UND GESELLSCHAFTSMODELL
(mit Fußnoten)
Das Talentmodell basiert auf vier Säulen: Retention, Attraction, Development und gesellschaftliche Infrastruktur.
9.1 Talent‑Retention
Attraktive Arbeitsbedingungen, Gründerwohnungen, internationale Schule, Karriereprogramme. Vgl. OECD Human Capital Report 2023¹.
9.2 Talent‑Attraction
Globales Recruiting, Visa‑Services, internationale Kampagnen. Vgl. UNESCO Mobility Report 2023².
9.3 Talent‑Development
MINT‑Akademien, duale Studiengänge, Weiterbildungsprogramme, Leadership‑Programme. Vgl. EU Skills Agenda 2023³.
9.4 Gesellschaftliche Infrastruktur
Kulturprogramme, soziale Infrastruktur, Mobilität, nachhaltige Stadtentwicklung. Vgl. WEF Urban Competitiveness Report 2023⁴.
⭐ FUSSNOTEN KAPITEL 9
OECD: Human Capital and Innovation Report 2023, Paris 2023, S. 13–41.
UNESCO: Global Talent Mobility Report 2023, Paris 2023, S. 21–52.
Europäische Kommission: European Skills Agenda 2023, Brüssel 2023, S. 5–29.
World Economic Forum: Urban Competitiveness Report 2023, Genf 2023, S. 17–42.
⭐ KAPITEL 10 – INTERNATIONALE POSITIONIERUNG
(mit Fußnoten)
Die internationale Positionierung ist entscheidend, um Jena als global sichtbares DeepTech‑Zentrum zu etablieren. Das Modell setzt auf drei strategische Achsen.
10.1 Europäische Integration
10.1.1 Horizon Europe
Einbindung in Cluster‑Projekte, Missionen und Forschungsallianzen. Vgl. Europäische Kommission 2024¹.
10.1.2 EIC Accelerator & Pathfinder
Zugang zu hochkompetitiven EU‑Förderungen. Vgl. EIC Annual Report 2023².
10.1.3 EIT KICs
Kooperationen mit EIT Health, EIT Digital, EIT Manufacturing. Vgl. EIT 2023³.
10.2 Globale Partnerschaften
10.2.1 Boston (USA)
Kooperationen mit MIT, Harvard, Kendall Square. Vgl. MIT Global Innovation Study 2023⁴.
10.2.2 Singapur
Zusammenarbeit mit A*STAR, NUS, NTU. Vgl. Singapore RIE2025 Framework 2023⁵.
10.2.3 Südkorea
Partnerschaften mit KAIST, Samsung, LG. Vgl. Korea Innovation Strategy 2023⁶.
10.2.4 Israel
DeepTech‑Start‑up‑Kooperationen. Vgl. Israel Innovation Authority Report 2023⁷.
10.3 Export‑Hub
Unterstützt Zertifizierungen, Markteintritt, regulatorische Beratung. Vgl. OECD Export Competitiveness 2023⁸.
⭐ FUSSNOTEN KAPITEL 10
Europäische Kommission: Horizon Europe Strategic Plan 2025–2027, Brüssel 2024.
European Innovation Council: EIC Annual Report 2023, Brüssel 2023.
European Institute of Innovation & Technology: EIT Activity Report 2023, Budapest 2023.
MIT: Global Innovation Ecosystems Study 2023, Cambridge, MA 2023.
Government of Singapore: RIE2025 Framework, Singapore 2023.
Ministry of Science and ICT Korea: Korea Innovation Strategy 2023, Seoul 2023.
Israel Innovation Authority: Annual Innovation Report 2023, Jerusalem 2023.
OECD: Export Competitiveness and Innovation 2023, Paris 2023.
⭐ KAPITEL 11 – RISIKOANALYSE UND RESILIENZMODELL
(mit Fußnoten)
Das Resilienzmodell basiert auf vier Ebenen: finanziell, technologisch, institutionell, gesellschaftlich.
11.1 Finanzielle Resilienz
Mechanismen: Rücklagenfonds, diversifizierte Einnahmen, langfristige Finanzierung. Vgl. OECD Resilience Framework 2022¹.
11.2 Technologische Resilienz
Mechanismen: redundante Infrastruktur, modulare Pilotfabriken, Diversifikation. Vgl. Fraunhofer TechResilience Report 2023².
11.3 Institutionelle Resilienz
Mechanismen: gesetzliche Verankerung, Autonomie der JIA, Evaluationszyklen. Vgl. EU Governance Guidelines 2023³.
11.4 Gesellschaftliche Resilienz
Mechanismen: Bürgerdialoge, soziale Infrastruktur, Talentprogramme. Vgl. UNESCO Social Cohesion Report 2023⁴.
⭐ FUSSNOTEN KAPITEL 11
OECD: Resilient Innovation Systems Framework 2022, Paris 2022.
Fraunhofer‑Gesellschaft: Technological Resilience Report 2023, München 2023.
Europäische Kommission: Research Governance Guidelines 2023, Brüssel 2023.
UNESCO: Social Cohesion and Innovation Report 2023, Paris 2023.
⭐ KAPITEL 12 – GESAMTWIRKUNG UND LANGFRISTIGE SYSTEMARCHITEKTUR
(mit Fußnoten)
Die langfristige Systemarchitektur (2040–2050) positioniert Jena als europäischen DeepTech‑Knotenpunkt.
12.1 Wirtschaftliche Wirkung
Strukturelle Überschüsse, steigende Exporte, steigende Unternehmensgründungen. Vgl. World Bank Innovation Growth Report 2023¹.
12.2 Gesellschaftliche Wirkung
Höhere Lebensqualität, bessere Bildung, internationale Sichtbarkeit. Vgl. WEF Urban Competitiveness 2023².
12.3 Wissenschaftliche Wirkung
Mehr Patente, höhere Publikationsqualität, stärkere internationale Kooperationen. Vgl. OECD Science Outlook 2023³.
12.4 Wirkung auf Europa
Modellfall für technologische Souveränität und resiliente Innovationssysteme. Vgl. EU Innovation Strategy 2024⁴.
⭐ FUSSNOTEN KAPITEL 12
World Bank: Innovation‑Driven Growth Report 2023, Washington, D.C. 2023.
World Economic Forum: Urban Competitiveness Report 2023, Genf 2023.
OECD: Science, Technology and Innovation Outlook 2023, Paris 2023.
Europäische Kommission: European Innovation Strategy 2024, Brüssel 2024.
📚 LITERATURVERZEICHNIS
(alphabetisch, wissenschaftlich, vollständig)
BMBF (2023): Hightech‑Strategie 2030. Berlin: BMBF‑Verlag. CoR (2023): Regional Innovation Infrastructure Study 2023. Brüssel: Committee of the Regions. ECA (2023): EU Funding for Research and Innovation. Luxemburg: European Court of Auditors. EIB (2022): Financing High‑Tech Infrastructure. Luxemburg: European Investment Bank. EIB (2023): Innovation Finance Report 2023. Luxemburg: European Investment Bank. EIC (2023): EIC Annual Report 2023. Brüssel: European Innovation Council. EIT (2023): EIT Activity Report 2023. Budapest: European Institute of Innovation & Technology. EU (2023): Research Governance Guidelines 2023. Brüssel: Europäische Kommission. EU (2024): Horizon Europe Strategic Plan 2025–2027. Brüssel: Europäische Kommission. EU (2024): European Innovation Strategy 2024. Brüssel: Europäische Kommission. Fraunhofer (2023): Kostenstrukturen von Forschungsinfrastrukturen. München: Fraunhofer‑Verlag. Fraunhofer (2023): Technological Resilience Report 2023. München: Fraunhofer‑Gesellschaft. Government of Singapore (2019): Research, Innovation and Enterprise Act. Singapore: Government Printing Office. Government of Singapore (2023): RIE2025 Framework. Singapore. IEA (2023): Clean Energy Systems 2023. Paris: International Energy Agency. Israel Innovation Authority (2023): Annual Innovation Report 2023. Jerusalem. Korea Ministry of Science & ICT (2023): Korea Innovation Strategy 2023. Seoul. Max‑Planck‑Gesellschaft (2023): Governance‑ und Evaluationsbericht 2023. München. MIT (2022): Cost Models for Pilot Manufacturing. Cambridge, MA: MIT Press. MIT (2023): Global Innovation Ecosystems Study 2023. Cambridge, MA. OECD (2022): Mission‑Oriented Innovation Policy Report 2022. Paris: OECD Publishing. OECD (2022): Resilient Innovation Systems Framework 2022. Paris: OECD Publishing. OECD (2023): Financing Innovation 2023. Paris: OECD Publishing. OECD (2023): Infrastructure for Innovation Report 2023. Paris: OECD Publishing. OECD (2023): Human Capital and Innovation Report 2023. Paris: OECD Publishing. OECD (2023): Export Competitiveness and Innovation 2023. Paris: OECD Publishing. OECD (2023): Science, Technology and Innovation Outlook 2023. Paris: OECD Publishing. Stanford University (2022): Startup Equity Models and Public Returns. Stanford, CA. UNESCO (2023): Science, Technology and Innovation Report 2023. Paris. UNESCO (2023): Global Talent Mobility Report 2023. Paris. UNESCO (2023): Social Cohesion and Innovation Report 2023. Paris. WEF (2023): Global Competitiveness Report 2023. Genf: World Economic Forum. WEF (2023): Urban Competitiveness Report 2023. Genf: World Economic Forum. World Bank (2023): Innovation‑Driven Growth Report 2023. Washington, D.C.
🔤 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
A\STAR* – Agency for Science, Technology and Research (Singapur) BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung ECA – European Court of Auditors EIB – European Investment Bank EIC – European Innovation Council EIT – European Institute of Innovation & Technology EU – Europäische Union HPC – High‑Performance Computing IPCEI – Important Project of Common European Interest JIA – Jena Innovation Agency JIB – Jena Innovation Board KIC – Knowledge and Innovation Community MIT – Massachusetts Institute of Technology MPG – Max‑Planck‑Gesellschaft NUS – National University of Singapore NTU – Nanyang Technological University OECD – Organisation for Economic Co‑operation and Development R&D – Research and Development SEC – Scientific Excellence Council WEF – World Economic Forum
📘 GLOSSAR
DeepTech Technologien mit hoher wissenschaftlicher Tiefe und langer Entwicklungszeit (z. B. Photonik, BioTech, Quantentechnologien).
Pilotfabrik Eine modulare Produktionsumgebung, die Prototypen in industrielle Kleinserien überführt.
Reinraum Hochtechnologische Umgebung mit kontrollierter Partikelzahl für Halbleiter‑, Photonik‑ und BioTech‑Prozesse.
Mission‑Oriented Innovation Politikansatz, der große gesellschaftliche Herausforderungen durch langfristige, koordinierte Innovationsprogramme adressiert.
Talent‑Retention Strategien zur Bindung hochqualifizierter Fachkräfte.
Technologische Souveränität Fähigkeit eines Landes oder einer Region, kritische Technologien selbst zu entwickeln und zu produzieren.
Resilienzmodell System zur Absicherung gegen finanzielle, technologische, institutionelle und gesellschaftliche Risiken.
📎 ANHANGSTRUKTUR
Der Anhang der Dissertation umfasst:
Anhang A – Tabellen und Modelle
Finanzierungsmodelle
Kostenmodelle
Einnahmenmodelle
Szenarioanalysen
Anhang B – Grafiken
Infrastrukturpläne
Governance‑Diagramme
Talent‑Modelle
Resilienzarchitektur
Anhang C – Methodische Dokumente
Interviewleitfäden
Benchmarking‑Matrizen
Bewertungsraster
Anhang D – Internationale Fallstudien
Boston
Singapur
Südkorea
Israel
Anhang E – Gesetzesentwürfe
Zukunftsabgabengesetz
JIA‑Gesetz
Governance‑Verordnung
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