Nachdem festgestellt wurde, dass Pflichtbeteiligungen bei Nutzung des Campus nicht zulässig sind und Wagniskapital gegen Beteiligung nur auf freiwilliger Basis erfolgen kann habe ich jetzt die staatlichen Start ups integriert, die später ihren Anteil auf 40 Prozent reduzieren. Privates VC und Industrieunternehmen die clustern wollen gehen auch. Joint Ventures sind möglich usw.
Grafische Executive Summary – 10‑Mrd.-Supercluster Thüringen
1. Mission 2050 – Thüringen als europäischer Zukunftsraum
Technologische Souveränität
Selbsttragende Wirtschaft
Globale Wettbewerbsfähigkeit
Regionale Balance
Generationenübergreifender Wohlstand
Icon: i_turn0image61 (Deep‑Tech‑System)
2. Architektur des Systems
Institutionen (Steuerung)
Landesholding
Zukunftsfonds‑Direktion
Royalty‑ & Export‑Agentur
Infrastrukturgesellschaft
Talent‑Direktion
Regulatory‑Direktion
Icon: i_turn0image123 (Innovation‑System)
Technologie‑Infrastruktur
10 Technologiezentren
12–15 Pilotfabriken
9 Hub‑Typen
HPC‑Cluster & Reallabore
staatliche Start‑ups
Icon: i_turn0image138 (Tech‑Cluster‑Icons)
Finanzmodell
14 Fonds
Royalty, Export‑Royalty, Equity
Selbsttragend ab 2035
Zukunftsfonds 2050: 20–30 Mrd. €
Icon: i_turn0image31 (Wachstumsdiagramm)
Standortlogik (polyzentral)
Jena – Photonik, KI‑Hardware
Ilmenau – Quantum
Erfurt – Halbleiter
Gera – MedTech
Suhl – Robotik
Nordhausen – Cybersecurity
Icon: i_turn0image96 (Thüringen‑Karte)
Talent‑ & Gesellschaftsarchitektur
Talent‑Fonds
Matching‑Hubs
Campus‑Cluster
5.000–10.000 Talente/Jahr
Icon: i_turn0image1 (Talent‑Entwicklung)
Export‑ & Souveränitätsarchitektur
Export‑Hubs USA, Asien, Europa
Export‑Royalty bindet Wertschöpfung
Golden‑Share schützt IP
globale Lieferketten
Icon: i_turn0image151 (Global‑Export‑Symbol)
3. Wirkung bis 2050
120.000–180.000 High‑Tech‑Arbeitsplätze
30–50 Mrd. € Exportvolumen/Jahr
20–30 Mrd. € Zukunftsfondsvermögen
100–150 Mrd. € Wertschöpfung
europäische Führungsrolle
4. Politische Botschaft
„Thüringen baut die Zukunft – souverän, innovativ, selbsttragend.“
1. Ausgangslage Thüringen 2026 – Strukturelle Defizite und Chancenfenster
Thüringen steht 2026 vor einer doppelten Herausforderung: Einerseits verfügt das Land über exzellente wissenschaftliche Kerne, starke industrielle Traditionen und eine hohe Dichte spezialisierter Fachkräfte. Andererseits fehlen jene systemischen Voraussetzungen, die moderne Hochtechnologie‑Regionen auszeichnen: Kapitaltiefe, skalierbare Infrastruktur, Pilotfabriken, Testfelder, Rechenzentren, Deep‑Tech‑Talente und ein langfristig planbares Innovationssystem.
Die Folge ist ein strukturelles Innovationsdefizit, das sich trotz punktueller Förderprogramme nicht schließt. Private Investoren meiden Frühphasenrisiken, Industrieunternehmen gründen selten neue Einheiten, und staatliche Programme sind fragmentiert. Gleichzeitig wandern Talente ab, weil es an attraktiven Karrierepfaden fehlt.
Thüringen benötigt deshalb kein weiteres Förderprogramm, sondern ein systemisches Volloptimierungsprogramm, das Kapital, Infrastruktur, Talente und Unternehmensgründungen in einer einzigen Architektur bündelt.
2. Zielbild 2040 – Ein europäischer Supercluster mit hybrider Eigentumslogik
Das Zielbild ist ein vollständig integriertes Innovationssystem, das drei Gründungspfade zulässt:
Private Start‑ups (0 % Staat am Anfang, freiwillige Beteiligung möglich)
Industrie‑Spin‑offs (0 % Staat am Anfang, freiwillige Beteiligung möglich)
Staatliche Start‑ups (100 % Staat am Anfang, wenn Technologie staatlich ist)
Damit entsteht ein hybrides Ökosystem, das gleichzeitig:
maximale Freiheit für private Akteure bietet,
maximale Souveränität für kritische Technologien sichert,
maximale Skalierung durch freiwilliges Wagniskapital ermöglicht.
Bis 2040 entsteht ein System, in dem:
10 Technologiezentren
18–24 Inkubatoren
12–15 Pilotfabriken
15–20 Reallabore
120–150 Professuren
8.000–12.000 Campuswohnungen
10.000–14.000 FTE in Technologiezentren, Pilotfabriken und Reallaboren
ein landesweites Supercluster bilden.
3. Eigentumslogik – Freiwilliges Wagniskapital, freiwillige Beteiligung, optimal 40 % Staat
Dieses Kapitel ist der Kern des gesamten Systems. Hier definieren wir die optimale Eigentumslogik, die du willst:
A) Private Start‑ups – 0 % Staat am Anfang, 0–40 % Staat am Ende (freiwillig)
Private Start‑ups können vollständig ohne Staat entstehen. Der Staat steigt nur ein, wenn:
beide Seiten es wollen,
strategische Relevanz besteht,
staatliche Infrastruktur genutzt wird,
staatliche IP genutzt wird,
Skalierungsfinanzierung notwendig ist.
Wenn nichts davon zutrifft: 0 % Staat dauerhaft.
B) Industrie‑Spin‑offs – 0 % Staat am Anfang, 0–30 % Staat am Ende (freiwillig)
Industrieunternehmen können jederzeit neue Einheiten ausgründen. Der Staat bietet
freiwillig den Einstieg an
Joint Venture möglich
Wenn nicht: 0 % Staat dauerhaft.
C) Staatliche Start‑ups – 100 % Staat am Anfang, 40–60 % Staat am Ende (optimal)
Staatliche Start‑ups entstehen nur, wenn:
Technologie staatlich entwickelt wurde,
IP staatlich ist,
Pilotfabriken genutzt werden,
strategische Souveränität notwendig ist.
Sie starten bei 100 % Staat, gehen dann über zu:
60 % Staat / 40 % Privat (Wachstumsphase)
40 % Staat / 60 % Privat (Endphase, optimal)
Bei kritischen Technologien bleibt der Staat bei 51–60 %.
Warum freiwilliges Wagniskapital optimal ist
1. Es ist rechtlich sauber
Keine Pflichtbeteiligung → keine Beihilfeprobleme → keine Eigentumseingriffe.
2. Es ist ökonomisch sinnvoll
VC steigt nur ein, wenn Risiko gering ist und Skalierung möglich ist.
3. Es ist politisch anschlussfähig
Niemand wird gezwungen, der Staat drängt sich nicht auf.
4. Es ist systemisch stabil
Staatliche Start‑ups sichern Rückflüsse, private Start‑ups sorgen für Dynamik.
4. Gründungsarchitektur: Drei Pfade, vollständige Freiwilligkeit und optimale Beteiligungslogik
Die Gründungsarchitektur des Volloptimierungsprogramms basiert auf einem hybriden Modell, das maximale Freiheit für private Akteure mit maximaler Souveränität für das Land verbindet. Thüringen schafft ein System, das private Gründungen nicht ersetzt, sondern ergänzt – und gleichzeitig jene staatlichen Start‑ups hervorbringt, die für strategische Technologien unverzichtbar sind.
Der Kern des Modells ist die Freiwilligkeit: Weder private Gründer noch Industrieunternehmen sind verpflichtet, den Staat aufzunehmen. Beteiligungen sind möglich, erwünscht, aber niemals Voraussetzung. Gleichzeitig bleibt der Staat in der Lage, eigene Start‑ups zu gründen, wenn Technologie, IP oder Infrastruktur staatlich sind.
Damit entsteht ein dreidimensionales Gründungssystem, das in Europa einzigartig ist.
4.1 Pfad A – Private Start‑ups (0 % Staat am Anfang, freiwillige Beteiligung möglich)
Private Start‑ups können jederzeit entstehen – ohne staatliche Beteiligung, ohne staatliche Vorgaben, ohne staatliche Eigentumsansprüche. Dieser Pfad ist vollständig marktbasiert und entspricht der klassischen Gründungslogik.
Startquote: 0 % Staat Endquote: 0–40 % Staat (freiwillig)
Der Staat steigt nur ein, wenn beide Seiten es wollen und mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:
strategische Relevanz (z. B. Energie, KI‑Kerntechnologien, Photonik, Halbleiter)
Nutzung staatlicher Pilotfabriken
Nutzung staatlicher Technologiezentren
Nutzung staatlicher IP
Skalierungsfinanzierung notwendig
Standortbindung erforderlich
Wenn keines dieser Kriterien zutrifft, bleibt das Start‑up dauerhaft privat.
Vorteile dieses Pfads:
maximale Freiheit
keine staatliche Einflussnahme
schnelle Gründung
volle Eigentumskontrolle
Zugang zu staatlicher Infrastruktur optional
4.2 Pfad B – Industrie‑Spin‑offs (0 % Staat am Anfang, Beteiligung optional)
Industrieunternehmen können jederzeit neue Einheiten ausgründen, um neue Technologien, Produkte oder Geschäftsmodelle zu entwickeln. Auch hier gilt: Der Staat mischt sich nicht ein, solange keine staatliche Technologie oder Infrastruktur genutzt wird.
Startquote: 0 % Staat Endquote: 0–40 % Staat (freiwillig)
Der Staat steigt nur ein, wenn:
die Skalierung staatliche Infrastruktur benötigt,
die Technologie in den Zukunftsfonds integriert werden soll,
Standortbindung notwendig ist.
Industrie‑Spin‑offs bleiben damit frei, aber können sich in das staatliche System integrieren, wenn es strategisch sinnvoll ist.
4.3 Pfad C – Staatliche Start‑ups (100 % Staat am Anfang, 40–60 % Staat am Ende)
Staatliche Start‑ups entstehen nur, wenn Technologie, IP oder Infrastruktur staatlich sind. Sie sind der systemtragende Kern des Superclusters, weil sie:
IP sichern
Abwanderung verhindern
Rückflüsse erzeugen
Pilotfabriken nutzen
Technologiezentren nutzen
Talente binden
Skalierung ermöglichen
Startquote: 100 % Staat Übergang: 60 % Staat / 40 % Privat (Wachstumsphase) Endquote: 40 % Staat / 60 % Privat (optimal)
Bei kritischen Technologien bleibt der Staat bei 51–60 %.
4.4 Warum Freiwilligkeit systemisch überlegen ist
Die Freiwilligkeit der Beteiligung ist kein politischer Kompromiss, sondern ein strategischer Vorteil:
Sie verhindert Beihilfeprobleme.
Sie schützt Eigentumsfreiheit und Vertragsfreiheit.
Sie macht das System offen für private Dynamik.
Sie verhindert staatliche Überdehnung.
Sie ermöglicht flexible Eigentumsmodelle.
Sie schafft Vertrauen bei privaten Investoren.
Gleichzeitig bleibt der Staat in der Lage, strategische Technologien zu sichern und Rückflüsse zu generieren.
4.5 Rolle des freiwilligen Wagniskapitals
Wagniskapital ist erwünscht, aber niemals Pflicht. Es steigt nur ein, wenn:
Risiko gering ist,
Technologie validiert ist,
Pilotfabrik läuft,
IP gesichert ist,
Royalty‑Struktur steht,
Team aufgebaut ist.
VC kann:
Wachstum beschleunigen
Internationalisierung ermöglichen
Netzwerke öffnen
Märkte erschließen
VC kann nicht:
IP kontrollieren
Technologiepfade bestimmen
staatliche Infrastruktur privatisieren
Frühphase dominieren
Damit bleibt das System souverän und skalierbar.
4.6 Optimale Endstruktur: 40 % Staat – freiwillig, aber strategisch
Die optimale Endquote ist:
40 % Staat
60 % privat
Warum?
Staat behält Kontrolle über IP
Staat behält Kontrolle über Rückflüsse
Staat behält Kontrolle über Standortbindung
Private treiben Skalierung
VC bleibt freiwillig
Industrie bleibt freiwillig
Bei kritischen Technologien bleibt der Staat bei 51–60 %.
4.7 Zusammenführung: Ein hybrides, souveränes und offenes System
Die drei Pfade bilden zusammen ein System, das:
offen für private Gründungen ist,
offen für Industrie‑Spin‑offs ist,
staatliche Start‑ups ermöglicht,
freiwilliges VC integriert,
Rückflüsse erzeugt,
Souveränität sichert,
Skalierung ermöglicht.
Dieses Modell ist flexibler als Israel, souveräner als Singapur, offener als Taiwan und stabiler als Südkorea.
5. Kapitalarchitektur und Zukunftsfonds Thüringen
Die Kapitalarchitektur ist das finanzielle Rückgrat des gesamten Volloptimierungsprogramms. Sie verbindet staatliche Mittel, freiwilliges Wagniskapital, industrielle Beteiligungen und Rückflüsse aus staatlichen Start‑ups zu einem einzigen, langfristig stabilen Finanzierungssystem. Der Kern dieser Architektur ist der Zukunftsfonds Thüringen, der als strategische Kapitalplattform fungiert und die Finanzierung aller Technologiezentren, Pilotfabriken, Reallabore, Start‑ups und Talentprogramme sicherstellt.
Der Zukunftsfonds ist kein Fördertopf, sondern ein staatlicher Vermögensfonds, der nach dem Vorbild internationaler Modelle (Temasek, Yozma, Taiwan Semiconductor Fund) arbeitet. Er ist langfristig angelegt, investiert strategisch und erwirtschaftet Rückflüsse, die das System ab 2035 zunehmend selbsttragend machen.
5.1 Grundprinzipien der Kapitalarchitektur
Die Kapitalarchitektur folgt fünf Grundprinzipien:
Langfristigkeit: Finanzierung über 15 Jahre, nicht über Haushaltszyklen.
Rückflusslogik: Royalty, Export‑Royalty, Equity‑Wertsteigerung, Infrastrukturgebühren.
Freiwilligkeit: Private Beteiligungen und VC sind möglich, aber niemals Pflicht.
Souveränität: Staat behält IP‑Kontrolle und strategische Minderheit.
Skalierbarkeit: Kapitalströme wachsen mit dem Erfolg des Systems.
Diese Prinzipien machen das System robust gegenüber politischen Wechseln, Marktzyklen und externen Schocks.
5.2 Der Zukunftsfonds Thüringen – Struktur und Aufgaben
Der Zukunftsfonds ist die zentrale Institution der Kapitalarchitektur. Er bündelt alle staatlichen Mittel, Rückflüsse und Beteiligungen und steuert die Finanzierung aller strategischen Bausteine.
Aufgaben des Zukunftsfonds
Finanzierung staatlicher Start‑ups
Finanzierung von Pilotfabriken
Finanzierung von Technologiezentren
Finanzierung von Reallaboren
Finanzierung von HPC‑Infrastruktur
Finanzierung von Talentprogrammen
Beteiligungen an privaten Start‑ups (freiwillig)
Beteiligungen an Industrie‑Spin‑offs (freiwillig)
Verwaltung aller Rückflüsse
Sicherung der langfristigen Kapitalbasis
Der Zukunftsfonds ist damit das finanzielle Betriebssystem des Superclusters.
5.3 Kapitalquellen des Zukunftsfonds
Der Zukunftsfonds speist sich aus vier Kapitalquellen:
A) Staatliche Grundfinanzierung (10 Mrd. Euro über 15 Jahre)
Diese Mittel bilden die Basis für:
Bau der Infrastruktur
Aufbau der Technologiezentren
Aufbau der Pilotfabriken
Gründung staatlicher Start‑ups
Talentprogramme
Die staatliche Grundfinanzierung ist der Initialschub, der das System in Gang setzt.
B) Rückflüsse aus staatlichen Start‑ups
Die Rückflüsse sind der entscheidende Mechanismus, der das System ab 2035 zunehmend selbsttragend macht.
Es gibt vier Rückflussarten:
Royalty: Nutzung staatlicher Technologien
Export‑Royalty: Beteiligung an globalen Umsätzen
Equity‑Wertsteigerung: Beteiligungsgewinne
Infrastrukturgebühren: Nutzung von Pilotfabriken, HPC, Reallaboren
Diese Rückflüsse fließen vollständig in den Zukunftsfonds zurück.
C) Freiwilliges Wagniskapital
Wagniskapital ist erwünscht, aber niemals Pflicht. VC kann einsteigen in:
staatliche Start‑ups (nach Validierung)
private Start‑ups
Industrie‑Spin‑offs
VC bringt:
Wachstumskapital
Internationalisierung
Netzwerke
Marktzugang
Aber VC erhält niemals Kontrolle über IP oder Technologiepfade.
D) Industrielle Beteiligungen
Industrieunternehmen können sich beteiligen, wenn:
sie strategische Partnerschaften eingehen wollen
sie Pilotfabriken nutzen
sie Technologiezentren nutzen
sie Skalierung unterstützen
Auch hier gilt: freiwillig, niemals Pflicht.
5.4 Kapitalverteilung im System
Die 10 Mrd. Euro werden über 15 Jahre verteilt. Die optimale Verteilung ist:
40 % Infrastruktur (Technologiezentren, Pilotfabriken, HPC)
25 % staatliche Start‑ups
15 % Talentprogramme
10 % Reallabore
10 % Zukunftsfonds‑Reserve
Diese Verteilung stellt sicher, dass:
Infrastruktur zuerst entsteht
Start‑ups sofort handlungsfähig sind
Talente gebunden werden
Skalierung möglich ist
der Fonds langfristig stabil bleibt
5.5 Kapitalphasen 2026–2040
Phase 1 (2026–2030)
Aufbau der Infrastruktur
Gründung staatlicher Start‑ups
erste Talentprogramme
keine Rückflüsse
Phase 2 (2030–2035)
erste Royalty‑Einnahmen
erste Export‑Royalty
erste Equity‑Wertsteigerungen
VC‑Einstieg (freiwillig)
Phase 3 (2035–2040)
System wird zunehmend selbsttragend
Rückflüsse übersteigen staatliche Mittel
Zukunftsfonds wächst eigenständig
5.6 Warum diese Kapitalarchitektur optimal ist
Sie ist rechtsfest (keine Pflichtbeteiligungen).
Sie ist ökonomisch sinnvoll (Rückflüsse statt Subventionen).
Sie ist politisch anschlussfähig (Freiwilligkeit, Offenheit).
Sie ist skalierbar (VC und Industrie können einsteigen).
Sie ist souverän (Staat behält IP‑Kontrolle).
Sie ist selbsttragend (ab 2035).
Damit ist sie die beste Kapitalarchitektur, die Thüringen aufbauen kann.
6. Talentarchitektur und Professuren – Die Humanbasis des Superclusters
Der Aufbau eines europäischen Superclusters ist ohne eine massive, langfristige und systematisch gesteuerte Talentarchitektur nicht möglich. Technologiezentren, Pilotfabriken und staatliche Start‑ups können nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie von einem tiefen, stabilen und kontinuierlich wachsenden Talentpool getragen werden. Thüringen benötigt deshalb eine Talentstrategie, die weit über klassische Hochschulpolitik hinausgeht und die gesamte Wertschöpfungskette von der Ausbildung bis zur Spitzenforschung abdeckt.
Die Talentarchitektur umfasst vier Säulen:
Professuren (80–150 neue Stellen)
Gründerstipendien (1.500–2.000 pro Jahr)
Talentstipendien (5.000–7.000 pro Jahr)
Campus‑Wohnungen (8.000–12.000 Einheiten)
Diese Säulen sind nicht additiv, sondern komplementär: Sie schaffen ein integriertes System, das Talente anzieht, bindet und in die Technologiezentren und Start‑ups überführt.
6.1 Professuren – Die akademische Infrastruktur des Superclusters
Neue Professuren sind die Grundlage für Forschung, Lehre, IP‑Generierung und die Ausbildung der nächsten Generation von Deep‑Tech‑Talenten. Thüringen benötigt eine gezielte, strategische Erweiterung der Hochschullandschaft.
Zielgröße: 120–150 neue Professuren
Diese Professuren werden auf die Hochschulen verteilt:
TU Ilmenau: Quantentechnologien, Materialtechnologien, Mikroelektronik, Robotik
Universität Jena: Photonik, BioTech, KI, MedTech
FH Erfurt: Energie‑Systeme, Smart City, Bau‑Tech
EAH Jena: MedTech, Bioinformatik, Sensorik
FH Schmalkalden: Robotik, Produktionstechnik
Hochschule Nordhausen: Cybersecurity, Energie‑Systeme
Funktion der Professuren
Aufbau neuer Forschungsgruppen
Generierung staatlicher IP
Kooperation mit Technologiezentren
Betreuung von Gründerstipendiaten
Integration in Pilotfabriken
Ausbildung von 5.000–7.000 Talenten pro Jahr
Die Professuren sind damit IP‑Motoren, Talentgeneratoren und Start‑up‑Katalysatoren.
6.2 Gründerstipendien – 1.500–2.000 pro Jahr
Gründerstipendien sind das Herzstück der Talentpipeline. Sie ermöglichen es Studierenden, Forschenden und Fachkräften, eigene Ideen zu entwickeln, Teams aufzubauen und in die Inkubatoren einzutreten.
Ziele der Gründerstipendien
Aufbau von 1.500–2.000 Gründungsteams pro Jahr
Integration in die 18–24 Inkubatoren
Nutzung der Technologiezentren
Vorbereitung auf staatliche oder private Start‑ups
Talentbindung durch attraktive Karrierepfade
Warum Gründerstipendien entscheidend sind
Sie schaffen eine kritische Masse an Teams.
Sie verhindern Abwanderung.
Sie erzeugen eine Kultur der Innovation.
Sie füllen die Inkubatoren und Technologiezentren.
Sie bilden die Basis für staatliche Start‑ups.
6.3 Talentstipendien – 5.000–7.000 pro Jahr
Talentstipendien richten sich an Studierende, Fachkräfte, internationale Talente und Quereinsteiger. Sie sind notwendig, um die Personalbedarfe der Technologiezentren, Pilotfabriken und Reallabore zu decken.
Ziele der Talentstipendien
Aufbau eines jährlichen Talentpools von 5.000–7.000 Personen
Bindung internationaler Fachkräfte
Ausbildung für Deep‑Tech‑Berufe
Integration in Technologiezentren und Pilotfabriken
Aufbau eines stabilen Arbeitsmarktes
Warum Talentstipendien unverzichtbar sind
Die 10 Technologiezentren benötigen 6.000–8.000 FTE.
Die 12–15 Pilotfabriken benötigen 3.000–4.000 FTE.
Die Reallabore benötigen 1.000–1.500 FTE.
Ohne Talentstipendien ist diese Zahl nicht erreichbar.
6.4 Campus‑Wohnungen – 8.000–12.000 Einheiten
Talente kommen nur, wenn sie wohnen können. Thüringen benötigt deshalb ein landesweites Campus‑Wohnungsprogramm.
Standorte
Jena: 2.500–3.500
Erfurt: 2.000–3.000
Ilmenau: 1.000–1.500
Gera: 800–1.200
Suhl: 500–800
Nordhausen: 500–800
Funktion der Campus‑Wohnungen
Talentbindung
Internationalisierung
soziale Durchmischung
schnelle Verfügbarkeit
Integration in Technologiezentren
Campus‑Wohnungen sind ein strategisches Infrastrukturprojekt, kein Sozialprogramm.
6.5 Integration der Talentarchitektur in das Gesamtsystem
Die Talentarchitektur ist vollständig in die Infrastrukturarchitektur eingebettet:
Professuren → Technologiezentren
Gründerstipendien → Inkubatoren
Talentstipendien → Pilotfabriken
Campus‑Wohnungen → Standortlogik
Damit entsteht ein geschlossener Talentkreislauf, der das System langfristig trägt.
6.6 Warum diese Talentarchitektur optimal ist
Sie ist skalierbar.
Sie ist international anschlussfähig.
Sie ist finanziell tragfähig.
Sie ist politisch vermittelbar.
Sie ist wissenschaftlich fundiert.
Sie ist arbeitsmarktstrategisch notwendig.
Sie bildet die Humanbasis des Superclusters.
7. Wagniskapital, Beteiligungslogik und freiwillige Integration privater Akteure
Die Rolle des Wagniskapitals im Volloptimierungsprogramm ist klar definiert: Es ist erwünscht, aber niemals Pflicht. Das System ist so gestaltet, dass private Investoren, Industrieunternehmen und Family Offices jederzeit einsteigen können – aber nur, wenn sie es wollen und wenn die Rahmenbedingungen für beide Seiten sinnvoll sind. Gleichzeitig bleibt der Staat in der Lage, eigene Start‑ups zu gründen, kritische Technologien zu sichern und Rückflüsse zu generieren.
Damit entsteht ein hybrides Finanzierungsmodell, das die Vorteile staatlicher Stabilität mit der Dynamik privater Märkte verbindet, ohne die Souveränität des Landes zu gefährden.
7.1 Grundprinzip: Freiwilligkeit statt Zwang
Wagniskapital ist ein freiwilliger Beschleuniger, kein systemtragender Pfeiler. Das System funktioniert vollständig ohne privates Kapital – aber es wird besser, wenn privates Kapital freiwillig einsteigt.
Warum Freiwilligkeit entscheidend ist
Sie schützt Eigentumsfreiheit und Vertragsfreiheit.
Sie verhindert staatliche Übergriffigkeit.
Sie vermeidet EU‑Beihilfeprobleme.
Sie schafft Vertrauen bei privaten Investoren.
Sie ermöglicht flexible Eigentumsmodelle.
Sie macht das System politisch anschlussfähig.
Freiwilligkeit ist kein Kompromiss – sie ist ein strategischer Vorteil.
7.2 Wann Wagniskapital einsteigen kann
VC darf einsteigen, wenn die Risiken reduziert und die Erfolgsaussichten klar sind. Das System definiert fünf Validierungspunkte:
Technologievalidierung (TRL 6–8)
Pilotfabrik in Betrieb
IP gesichert
Royalty‑Struktur definiert
Team aufgebaut
Erst wenn diese Punkte erfüllt sind, wird VC sinnvoll – und attraktiv.
Warum VC erst später einsteigt
Frühphase ist zu riskant.
Deep‑Tech braucht Infrastruktur.
Private Märkte finanzieren keine Pilotfabriken.
Staatliche IP muss geschützt werden.
Teams müssen stabil sein.
Das ist exakt das Modell von Israel, Singapur, Taiwan und Südkorea.
7.3 Was Wagniskapital beitragen darf – und was nicht
Wagniskapital darf:
Wachstum beschleunigen
Internationalisierung ermöglichen
Netzwerke öffnen
Marktzugang schaffen
Skalierung finanzieren
Wagniskapital darf nicht:
IP kontrollieren
Technologiepfade bestimmen
staatliche Infrastruktur privatisieren
Frühphase dominieren
Standortbindung auflösen
Damit bleibt das System souverän, auch wenn privates Kapital einsteigt.
7.4 Beteiligungslogik: 0–100 % Staat am Anfang, 0–60 % Staat am Ende
Die Beteiligungslogik ist flexibel, aber klar strukturiert:
A) Private Start‑ups
Start: 0 % Staat
Ende: 0–40 % Staat (freiwillig)
B) Industrie‑Spin‑offs
Start: 0 % Staat
Ende: 0–30 % Staat (freiwillig)
C) Staatliche Start‑ups
Start: 100 % Staat
Übergang: 60 % Staat / 40 % Privat
Ende: 40–60 % Staat (optimal)
Diese Logik ermöglicht maximale Freiheit und maximale Souveränität gleichzeitig.
7.5 Warum 40 % Staat optimal ist
Die optimale Endquote ist:
40 % Staat
60 % privat
Warum?
Staat behält Kontrolle über IP.
Staat behält Kontrolle über Rückflüsse.
Staat behält Kontrolle über Standortbindung.
Private treiben Skalierung.
VC bleibt freiwillig.
Industrie bleibt freiwillig.
Bei kritischen Technologien bleibt der Staat bei 51–60 %.
7.6 Wie private Akteure in das System integriert werden
Private Akteure können jederzeit einsteigen – aber nur, wenn sie es wollen.
Einstiegspunkte für VC
nach Validierung
nach Pilotfabrik
nach IP‑Sicherung
nach Royalty‑Struktur
nach Teamaufbau
Einstiegspunkte für Industrie
strategische Partnerschaften
Nutzung von Pilotfabriken
Nutzung von Technologiezentren
gemeinsame Skalierungsprojekte
Einstiegspunkte für Family Offices
Minderheitsbeteiligungen
Wachstumsfinanzierung
langfristige Beteiligungen
Das System ist offen – aber nicht abhängig.
7.7 Warum dieses Modell besser ist als jedes existierende
Israel (Yozma)
→ Staat trägt Frühphase, VC steigt später ein. → Thüringen übernimmt das, erweitert es aber um Pilotfabriken.
Singapur (Temasek)
→ Staat bleibt Minderheitsinvestor. → Thüringen übernimmt das, aber mit IP‑Kontrolle.
Taiwan (TSMC‑Modell)
→ Staat gründet strategische Unternehmen. → Thüringen übernimmt das, aber mit freiwilligem VC.
Südkorea (Pilotfabriken)
→ Staat baut Infrastruktur. → Thüringen übernimmt das, aber mit Rückflusslogik.
Thüringen kombiniert die besten Elemente aller Modelle – und fügt Freiwilligkeit hinzu.
7.8 Systemische Wirkung: Stabilität, Skalierung, Souveränität
Dieses Modell erzeugt:
Stabilität durch staatliche Start‑ups
Skalierung durch freiwilliges VC
Souveränität durch IP‑Kontrolle
Dynamik durch private Gründungen
Rückflüsse durch Royalty und Equity
Standortbindung durch Beteiligungslogik
Es ist das beste verfügbare Modell für ein 10‑Mrd.-Programm.
8. Rückflussmechanismen und Selbsttragfähigkeit des Systems
Die Rückflussmechanismen sind das finanzielle Herzstück des Volloptimierungsprogramms. Sie unterscheiden dieses Modell grundlegend von klassischen Förderprogrammen, die nach Ablauf der Mittel versanden. Das Thüringer Supercluster ist so konstruiert, dass es ab 2035 zunehmend selbsttragend wird und ab 2040 eine positive Nettofinanzierung erzeugt.
Die Rückflüsse entstehen aus vier Quellen:
Royalty (Nutzung staatlicher Technologien)
Export‑Royalty (Umsätze auf internationalen Märkten)
Equity‑Wertsteigerung (Beteiligungen des Staates)
Infrastrukturgebühren (Pilotfabriken, HPC, Reallabore, Technologiezentren)
Diese vier Quellen speisen den Zukunftsfonds Thüringen, der damit zu einem wachsenden Vermögensfonds wird – ähnlich wie Temasek in Singapur oder der israelische Yozma‑Fonds, aber mit stärkerer IP‑Kontrolle und höherer Souveränität.
8.1 Royalty – Nutzung staatlicher Technologien
Royalty ist der wichtigste Rückflussmechanismus. Er entsteht immer dann, wenn eine staatlich entwickelte Technologie kommerziell genutzt wird – unabhängig davon, ob das Unternehmen staatlich, privat oder ein Industrie‑Spin‑off ist.
Royalty‑Mechanismus
Staatliche Technologie wird lizenziert.
Unternehmen zahlen einen prozentualen Anteil ihres Umsatzes.
Der Anteil ist abhängig von der Tiefe der staatlichen Vorleistung.
Royalty fließt direkt in den Zukunftsfonds.
Warum Royalty unverzichtbar ist
Es macht das System selbsttragend.
Es verhindert Abwanderung von IP.
Es schafft Anreize für staatliche Forschung.
Es ermöglicht langfristige Planung.
Es ist international bewährt (Israel, Taiwan, Südkorea).
Royalty ist der Motor der finanziellen Nachhaltigkeit.
8.2 Export‑Royalty – Beteiligung an globalen Umsätzen
Export‑Royalty ist der Mechanismus, der Thüringen in die Lage versetzt, an globalen Wertschöpfungsketten teilzunehmen. Er greift, wenn staatliche Technologien international verkauft oder lizenziert werden.
Export‑Royalty‑Mechanismus
Unternehmen exportieren Produkte, die auf staatlicher Technologie basieren.
Ein kleiner Prozentsatz des Exportumsatzes fließt an den Zukunftsfonds.
Export‑Royalty ist niedriger als Royalty, aber skaliert global.
Warum Export‑Royalty entscheidend ist
Thüringen profitiert von globalen Märkten.
Der Zukunftsfonds wächst exponentiell.
Staatliche Start‑ups werden international wettbewerbsfähig.
Private Investoren erhalten Planungssicherheit.
Export‑Royalty ist der Hebel für globale Skalierung.
8.3 Equity‑Wertsteigerung – Beteiligungen des Staates
Der Staat hält langfristig 40 % an nicht‑kritischen Start‑ups und 51–60 % an kritischen Technologien. Diese Beteiligungen steigen im Wert, sobald die Unternehmen wachsen.
Equity‑Mechanismus
Staat hält Anteile.
Unternehmen wachsen.
Wert der Anteile steigt.
Zukunftsfonds profitiert.
Warum Equity wichtig ist
Es schafft Vermögensaufbau.
Es stabilisiert den Zukunftsfonds.
Es ermöglicht langfristige Investitionen.
Es macht das System unabhängig von Haushaltszyklen.
Equity ist der Vermögensmotor des Systems.
8.4 Infrastrukturgebühren – Nutzung der staatlichen Infrastruktur
Pilotfabriken, Technologiezentren, HPC‑Cluster und Reallabore sind staatliche Infrastruktur. Ihre Nutzung ist kostenpflichtig – für staatliche und private Akteure gleichermaßen.
Infrastrukturgebühren entstehen durch
Nutzung von Pilotfabriken
Nutzung von HPC‑Rechenzeit
Nutzung von Technologiezentren
Nutzung von Reallaboren
Nutzung von Testfeldern
Warum Infrastrukturgebühren wichtig sind
Sie decken Betriebskosten.
Sie entlasten den Zukunftsfonds.
Sie schaffen faire Wettbewerbsbedingungen.
Sie verhindern Subventionsabhängigkeit.
Infrastrukturgebühren sind der Betriebskostenausgleich des Systems.
8.5 Zusammenspiel der vier Rückflussmechanismen
Die vier Mechanismen greifen ineinander:
Royalty → kontinuierliche Einnahmen
Export‑Royalty → exponentielle Skalierung
Equity → Vermögensaufbau
Infrastrukturgebühren → Betriebskostendeckung
Gemeinsam erzeugen sie ein selbsttragendes Innovationssystem, das ab 2035 zunehmend unabhängig von staatlichen Haushalten wird.
8.6 Zeitliche Entwicklung der Rückflüsse
Phase 1 (2026–2030)
Aufbauphase
keine Rückflüsse
Fokus auf Infrastruktur und Start‑ups
Phase 2 (2030–2035)
erste Royalty‑Einnahmen
erste Export‑Royalty
erste Equity‑Wertsteigerungen
Infrastrukturgebühren steigen
Phase 3 (2035–2040)
Rückflüsse übersteigen staatliche Mittel
Zukunftsfonds wächst eigenständig
System wird selbsttragend
8.7 Warum dieses Rückflusssystem optimal ist
Es ist rechtsfest (keine Pflichtbeteiligungen).
Es ist ökonomisch sinnvoll (keine Subventionslogik).
Es ist politisch anschlussfähig (Freiwilligkeit).
Es ist skalierbar (Export‑Royalty).
Es ist souverän (IP‑Kontrolle).
Es ist nachhaltig (Selbsttragfähigkeit).
Damit ist es das beste Rückflusssystem, das ein 10‑Mrd.-Programm haben kann.
9. Internationale Benchmarks und globale Modelle staatlicher Innovationssysteme
Der Aufbau eines europäischen Superclusters ist kein Experiment, sondern folgt internationalen Vorbildern, die in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen haben, dass staatlich getragene Innovationssysteme erfolgreicher, stabiler und skalierbarer sind als rein marktorientierte Modelle. Länder wie Singapur, Israel, Taiwan und Südkorea haben gezeigt, dass staatliche Start‑ups, langfristige Kapitalarchitekturen, Pilotfabriken und Technologiezentren nicht nur funktionieren, sondern die Grundlage für globale Wettbewerbsfähigkeit bilden.
Thüringen orientiert sich an diesen Modellen, adaptiert sie jedoch an europäische Rahmenbedingungen, föderale Strukturen und die spezifischen Stärken der Region. Das Ergebnis ist ein hybrides, souveränes und freiwilligkeitsbasiertes System, das die Vorteile staatlicher Steuerung mit der Dynamik privater Märkte verbindet.
9.1 Singapur – Temasek und die Logik staatlicher Eigentümerschaft
Singapur hat mit Temasek eines der erfolgreichsten staatlichen Beteiligungsmodelle der Welt geschaffen. Temasek zeigt, dass staatliche Eigentümerschaft kein Hindernis, sondern ein strategischer Vorteil sein kann.
Zentrale Elemente des Temasek‑Modells
Staatliche Gründungen in strategischen Sektoren
Professionelle, politisch unabhängige Governance
Langfristige Kapitalarchitektur statt kurzfristiger Programme
Rückflüsse finanzieren neue Investitionen
Globale Skalierung durch staatliche Stabilität
Relevanz für Thüringen
Der Zukunftsfonds Thüringen folgt der Temasek‑Logik.
Staatliche Start‑ups starten bei 100 % Staat und enden bei 40–60 %.
Rückflüsse (Royalty, Export‑Royalty, Equity) machen das System selbsttragend.
Politische Unabhängigkeit der Landesholding ist entscheidend.
9.2 Israel – Yozma und die Logik staatlicher Frühphasenfinanzierung
Israel hat mit dem Yozma‑Programm den Grundstein für seinen heutigen High‑Tech‑Sektor gelegt. Der Staat übernahm die Frühphasenrisiken, während privates Kapital später freiwillig einstieg.
Zentrale Elemente des Yozma‑Modells
Staat übernimmt Frühphasenrisiken
Co‑Investments mit privatem Kapital
Fokus auf Deep‑Tech statt Konsumtechnologien
IP‑Sicherung durch staatliche Strukturen
Internationale Skalierung durch VC‑Netzwerke
Relevanz für Thüringen
Staatliche Start‑ups übernehmen die Frühphase vollständig.
VC steigt erst nach Validierung ein – freiwillig, niemals verpflichtend.
IP bleibt in staatlicher Hand.
Pilotfabriken und Technologiezentren reduzieren Risiken.
9.3 Taiwan – TSMC und die Logik staatlicher Technologiezentren
Taiwan hat seine globale Führungsrolle in der Halbleiterindustrie durch staatliche Technologiezentren und staatliche Start‑ups aufgebaut.
Zentrale Elemente des Taiwan‑Modells
Staatliche Technologiezentren (ITRI)
Staatliche Gründung von TSMC
IP‑Sicherung durch öffentliche Kontrolle
Pilotfabriken als Skalierungsinstrument
Langfristige Kapitalarchitektur
Relevanz für Thüringen
Die 10 Technologiezentren folgen dem ITRI‑Modell.
Pilotfabriken ermöglichen industrielle Skalierung.
Staatliche Start‑ups sichern IP und Standortbindung.
Export‑Royalty ermöglicht globale Wertschöpfung.
9.4 Südkorea – Pilotfabriken und staatliche Industrialisierung
Südkorea hat seine heutige Position als globaler Technologieführer durch staatliche Pilotfabriken und eine klare staatliche Technologiepolitik erreicht.
Zentrale Elemente des Korea‑Modells
Pilotfabriken als Kern der Industrialisierung
Staatliche Start‑ups in Schlüsseltechnologien
Integration von Forschung und Produktion
Langfristige Investitionsprogramme
Strategische Industriepolitik
Relevanz für Thüringen
Die 12–15 Pilotfabriken folgen dem koreanischen Modell.
Technologiezentren und Pilotfabriken sind eng verzahnt.
Staatliche Start‑ups nutzen Pilotfabriken für Skalierung.
Reallabore ergänzen die industrielle Infrastruktur.
9.5 Vergleich der internationalen Modelle
| Modell | Kernelemente | Übertragbarkeit auf Thüringen | Anpassung |
|---|---|---|---|
| Temasek (Singapur) | staatliche Eigentümerschaft, Rückflusslogik | sehr hoch | Zukunftsfonds Thüringen |
| Yozma (Israel) | staatliche Frühphase, VC später | sehr hoch | freiwilliges VC, 40 %-Endquote |
| Taiwan (TSMC) | Technologiezentren, Pilotfabriken | sehr hoch | 10 Zentren, 12–15 Pilotfabriken |
| Südkorea | staatliche Industrialisierung | hoch | Reallabore, Pilotfabriken |
9.6 Warum Thüringen diese Modelle adaptieren muss
Die internationalen Benchmarks zeigen drei gemeinsame Erfolgsfaktoren:
staatliche Start‑ups als systemischer Kern
Pilotfabriken und Technologiezentren als Infrastruktur
langfristige Kapitalarchitektur statt kurzfristiger Programme
Thüringen kann diese Modelle nicht kopieren, aber adaptieren – und damit ein eigenes, europäisches Erfolgsmodell schaffen.
9.7 Thüringen als europäischer Supercluster 2040
Durch die Kombination der internationalen Modelle entsteht ein System, das:
staatlich stabil,
privat dynamisch,
technologisch tief,
global anschlussfähig,
finanziell selbsttragend ist.
Thüringen wird damit zu einem europäischen Supercluster, der sich durch staatliche Souveränität, freiwilliges Wagniskapital und eine vollständige Innovationsarchitektur auszeichnet.
10. Umsetzungspfad 2026–2040 – Phasen, Meilensteine und Systemaufbau
Der Aufbau eines europäischen Superclusters erfordert einen klaren, langfristigen und präzise getakteten Umsetzungspfad. Die Transformation Thüringens erfolgt in drei Phasen, die jeweils unterschiedliche Ziele, Instrumente und Prioritäten haben. Jede Phase baut auf der vorherigen auf und führt das System von der initialen Infrastruktur über die Skalierung bis zur vollständigen Selbsttragfähigkeit.
Die drei Phasen sind:
Phase 1 (2026–2030): Aufbau der Grundlagen
Phase 2 (2030–2035): Skalierung, Validierung und Markteintritt
Phase 3 (2035–2040): Selbsttragfähigkeit, globale Expansion und Stabilisierung
Diese Struktur folgt den internationalen Erfolgsmodellen (Singapur, Israel, Taiwan, Südkorea), ist aber an die föderalen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Thüringens angepasst.
10.1 Phase 1 (2026–2030): Aufbau der Grundlagen
Die erste Phase ist die architektonische Phase. Hier werden die Strukturen geschaffen, die das System tragen:
Infrastrukturaufbau
Bau und Inbetriebnahme der 10 Technologiezentren
Aufbau von 12–15 Pilotfabriken
Aufbau von 15–20 Reallaboren
Aufbau des HPC‑Clusters (1 Landes‑KI‑Cluster, 3 große Knoten, 8 regionale RZ)
Talentaufbau
Berufung von 120–150 neuen Professuren
Start von 1.500–2.000 Gründerstipendien pro Jahr
Start von 5.000–7.000 Talentstipendien pro Jahr
Bau von 8.000–12.000 Campus‑Wohnungen
Start‑up‑Architektur
Gründung der ersten staatlichen Start‑ups (100 % Staat)
Aufbau der 18–24 Inkubatoren
Aufbau der 8 regionalen Matching‑Hubs
Kapitalarchitektur
Einrichtung des Zukunftsfonds Thüringen
Start der staatlichen Frühphasenfinanzierung
Aufbau der Royalty‑ und Export‑Royalty‑Strukturen
Aufbau der Beteiligungslogik (0–100 % Staat am Anfang möglich)
Governance
Gründung der Landesholding
Aufbau der Royalty‑Agentur
Aufbau der Infrastrukturgesellschaft
Ergebnis Phase 1
Das System steht.
Die Infrastruktur ist funktionsfähig.
Die ersten staatlichen Start‑ups existieren.
Die Talentpipeline läuft.
Der Zukunftsfonds ist aktiv.
Es gibt noch keine Rückflüsse – das ist normal.
10.2 Phase 2 (2030–2035): Skalierung, Validierung und Markteintritt
Die zweite Phase ist die skalierende Phase. Hier beginnt das System zu funktionieren, zu wachsen und erste Rückflüsse zu erzeugen.
Technologie und Produktion
Pilotfabriken produzieren erste Kleinserien.
Technologiezentren generieren IP in hoher Frequenz.
Reallabore validieren Technologien im Feld.
HPC‑Cluster ermöglicht KI‑Modelle und Simulationen.
Start‑ups
Staatliche Start‑ups gehen in die Wachstumsphase.
Private Start‑ups integrieren sich freiwillig in das System.
Industrie‑Spin‑offs nutzen Pilotfabriken und Technologiezentren.
Erste staatliche Start‑ups öffnen sich für 40 % privates Kapital.
Wagniskapital
VC steigt freiwillig ein – aber nur nach Validierung.
Co‑Investments mit KfW Capital und Zukunftsfonds.
Internationale Investoren werden aufmerksam.
Rückflüsse
Erste Royalty‑Einnahmen
Erste Export‑Royalty
Erste Equity‑Wertsteigerungen
Infrastrukturgebühren decken Betriebskosten
TEIL II – INFRASTRUKTURARCHITEKTUR
11. Die zehn Technologiezentren – Struktur, Funktion und strategische Rolle
Die zehn Technologiezentren bilden das technologische Rückgrat des gesamten Superclusters. Sie sind keine klassischen Forschungsinstitute, sondern produktionsnahe Entwicklungsplattformen, die Forschung, Prototyping, Pilotfertigung, IP‑Generierung und Start‑up‑Bildung in einer einzigen Architektur vereinen. Jedes Zentrum ist ein Knotenpunkt im landesweiten Netzwerk und erfüllt drei zentrale Funktionen:
Technologieentwicklung (Forschung, Prototyping, Validierung)
Start‑up‑Generierung (staatliche und private Gründungen)
Industrieintegration (Spin‑offs, Kooperationen, Pilotfertigung)
Die Zentren sind so konzipiert, dass sie komplementär arbeiten, aber autonom operieren. Jedes Zentrum hat einen klaren technologischen Fokus, eine definierte regionale Verankerung und eine eigene IP‑Pipeline.
11.1 Zentrum für Künstliche Intelligenz und Datenökonomie (Jena)
Dieses Zentrum ist das Herzstück der digitalen Transformation. Es entwickelt KI‑Modelle, Datenräume, Edge‑AI‑Systeme und Trustworthy‑AI‑Technologien.
Schwerpunkte:
Edge‑AI für Industrie und MedTech
Datenräume und Datenökonomie
Trustworthy AI und Zertifizierung
KI‑Chips und Beschleunigerarchitekturen
Rolle im System:
IP‑Motor für KI‑Start‑ups
Enabler für alle anderen Zentren
Betreiber des Landes‑KI‑Clusters
Personalbedarf: 600–900 FTE Investitionsbedarf: 350–450 Mio. €
11.2 Zentrum für Photonik und Optoelektronik (Jena)
Jena ist historisch ein globaler Photonikstandort. Dieses Zentrum hebt die Region auf das Niveau von Eindhoven und Taiwan.
Schwerpunkte:
Laser, Optik, Sensorik
Optische Chips und Photonik‑Integration
Optische Kommunikation
Präzisionsfertigung
Rolle im System:
Zulieferer für Halbleiter, MedTech, Robotik
IP‑Pipeline für optische Chips
Pilotfertigung für optische Module
Personalbedarf: 700–1.000 FTE Investitionsbedarf: 400–500 Mio. €
11.3 Zentrum für Quantentechnologien (Ilmenau)
Ilmenau wird zum ostdeutschen Quantum‑Hub.
Schwerpunkte:
Quantenkommunikation
Quantenmaterialien
Quantenmetrologie
Rolle im System:
IP‑Generator für Quanten‑Start‑ups
Betreiber von Testfeldern für Quantenkommunikation
Zulieferer für KI‑ und Photonik‑Zentren
Personalbedarf: 400–600 FTE Investitionsbedarf: 300–400 Mio. €
11.4 Zentrum für Materialtechnologien und Advanced Manufacturing (Ilmenau)
Dieses Zentrum verbindet Werkstoffforschung mit moderner Fertigung.
Schwerpunkte:
Neue Werkstoffe
Additive Fertigung
Leichtbau
Hochleistungswerkstoffe
Rolle im System:
Zulieferer für Energie, Robotik, MedTech
Pilotfertigung für neue Materialien
IP‑Pipeline für industrielle Start‑ups
Personalbedarf: 500–700 FTE Investitionsbedarf: 300–400 Mio. €
11.5 Zentrum für BioTech und Life Sciences (Jena/Gera)
Dieses Zentrum verbindet Biotechnologie, MedTech und Bioinformatik.
Schwerpunkte:
Molekulare Diagnostik
Bioinformatik
Bioprozess‑Engineering
MedTech‑Geräteentwicklung
Rolle im System:
IP‑Generator für BioTech‑Start‑ups
Betreiber von klinischen Testfeldern
Zulieferer für MedTech‑Engineering
Personalbedarf: 600–900 FTE Investitionsbedarf: 350–450 Mio. €
11.6 Zentrum für Robotik und autonome Systeme (Suhl)
Suhl wird zum Robotik‑Hub Thüringens.
Schwerpunkte:
Industrierobotik
Mobile Robotik
Autonome Systeme
Robotik‑Software
Rolle im System:
Zulieferer für Industrie, Logistik, MedTech
Pilotfertigung für Robotik‑Module
IP‑Pipeline für Robotik‑Start‑ups
Personalbedarf: 500–700 FTE Investitionsbedarf: 300–400 Mio. €
11.7 Zentrum für Energie‑Systeme und Speichertechnologien (Erfurt)
Dieses Zentrum ist zentral für die Energiewende.
Schwerpunkte:
Batterietechnologien
Wasserstoffsysteme
Netzintegration
Energiemanagement
Rolle im System:
Zulieferer für Industrie, Mobilität, Robotik
Pilotfertigung für Energiespeicher
IP‑Pipeline für Energie‑Start‑ups
Personalbedarf: 600–800 FTE Investitionsbedarf: 350–450 Mio. €
11.8 Zentrum für Mikroelektronik und Halbleitertechnologien (Erfurt)
Erfurt wird zum Halbleiter‑Knotenpunkt.
Schwerpunkte:
Chips
Packaging
Sensorik
Leistungselektronik
Rolle im System:
Zulieferer für KI, Photonik, Robotik
Pilotfertigung für Halbleiter
IP‑Pipeline für Chip‑Start‑ups
Personalbedarf: 700–1.000 FTE Investitionsbedarf: 500–700 Mio. €
11.9 Zentrum für Cybersecurity und digitale Souveränität (Nordhausen)
Nordhausen wird zum Sicherheitsknoten.
Schwerpunkte:
Kryptografie
IT‑Sicherheit
Schutz kritischer Infrastrukturen
Sicherheitszertifizierung
Rolle im System:
Sicherheitslayer für alle anderen Zentren
IP‑Pipeline für Security‑Start‑ups
Betreiber von Testfeldern für kritische Infrastrukturen
Personalbedarf: 400–600 FTE Investitionsbedarf: 250–350 Mio. €
11.10 Zentrum für MedTech‑Engineering und Gesundheitssysteme (Gera)
Gera wird zum MedTech‑Engineering‑Hub.
Schwerpunkte:
Medizintechnik
Digitale Gesundheit
Klinische Testfelder
Geräteentwicklung
Rolle im System:
Zulieferer für BioTech, Robotik, KI
Pilotfertigung für MedTech‑Geräte
IP‑Pipeline für MedTech‑Start‑ups
Personalbedarf: 500–700 FTE Investitionsbedarf: 300–400 Mio. €
11.11 Systemische Wirkung der zehn Zentren
Die zehn Zentren erzeugen:
technologische Tiefe
regionale Balance
IP‑Dichte
Start‑up‑Pipeline
Pilotfertigungskapazität
globale Sichtbarkeit
Sie sind das Herzstück des Superclusters.
Governance
Landesholding professionalisiert Portfolio‑Management.
Royalty‑Agentur beginnt mit globalen Lizenzierungen.
Zukunftsfonds wächst durch Rückflüsse.
Ergebnis Phase 2
Das System beginnt sich selbst zu finanzieren.
Staatliche Start‑ups werden zu Wachstumsunternehmen.
Private und industrielle Akteure sind integriert.
Thüringen wird international sichtbar.
10.3 Phase 3 (2035–2040): Selbsttragfähigkeit, globale Expansion und Stabilisierung
Die dritte Phase ist die reife Phase. Hier wird das System selbsttragend und Thüringen steigt in die Liga der globalen Technologiecluster auf.
Technologie und Produktion
Pilotfabriken produzieren in industriellem Maßstab.
Technologiezentren sind international führend.
Reallabore werden zu Exportmodellen.
HPC‑Cluster wird europäischer Knotenpunkt.
Start‑ups
Staatliche Start‑ups erreichen globale Märkte.
Private Start‑ups skalieren international.
Industrie‑Spin‑offs werden zu globalen Playern.
Staat hält langfristig 40 % (nicht‑kritisch) oder 51–60 % (kritisch).
Rückflüsse
Royalty‑Einnahmen steigen exponentiell.
Export‑Royalty wird zur wichtigsten Einnahmequelle.
Equity‑Wertsteigerungen erhöhen das Fondsvermögen.
Infrastrukturgebühren stabilisieren den Betrieb.
Kapitalarchitektur
Zukunftsfonds wird zu einem wachsenden Vermögensfonds.
Rückflüsse übersteigen staatliche Mittel.
Das System finanziert sich selbst.
Governance
Landesholding wird zu einem europäischen Innovationsakteur.
Royalty‑Agentur betreibt globale Lizenzierung.
Infrastrukturgesellschaft exportiert Pilotfabrik‑Modelle.
Ergebnis Phase 3
Thüringen ist ein europäischer Supercluster.
Das System ist selbsttragend.
Staatliche Beteiligungen sichern Souveränität.
Private Beteiligungen sichern Dynamik.
Rückflüsse sichern Zukunftsfähigkeit.
10.4 Gesamtwirkung des Umsetzungspfads
Der Umsetzungspfad erzeugt:
Stabilität (staatliche Start‑ups, IP‑Kontrolle)
Dynamik (private Start‑ups, freiwilliges VC)
Skalierung (Pilotfabriken, Technologiezentren)
Souveränität (Royalty, Export‑Royalty, 40 %-Endquote)
Selbsttragfähigkeit (Zukunftsfonds)
globale Wettbewerbsfähigkeit (2035–2040)
Damit ist der Umsetzungspfad nicht nur ein Zeitplan, sondern ein Transformationsprogramm, das Thüringen strukturell neu aufstellt.
TEIL II – INFRASTRUKTURARCHITEKTUR
11. Die zehn Technologiezentren – Struktur, Funktion und strategische Rolle
Die zehn Technologiezentren bilden das technologische Rückgrat des gesamten Superclusters. Sie sind keine klassischen Forschungsinstitute, sondern produktionsnahe Entwicklungsplattformen, die Forschung, Prototyping, Pilotfertigung, IP‑Generierung und Start‑up‑Bildung in einer einzigen Architektur vereinen. Jedes Zentrum ist ein Knotenpunkt im landesweiten Netzwerk und erfüllt drei zentrale Funktionen:
Technologieentwicklung (Forschung, Prototyping, Validierung)
Start‑up‑Generierung (staatliche und private Gründungen)
Industrieintegration (Spin‑offs, Kooperationen, Pilotfertigung)
Die Zentren sind so konzipiert, dass sie komplementär arbeiten, aber autonom operieren. Jedes Zentrum hat einen klaren technologischen Fokus, eine definierte regionale Verankerung und eine eigene IP‑Pipeline.
11.1 Zentrum für Künstliche Intelligenz und Datenökonomie (Jena)
Dieses Zentrum ist das Herzstück der digitalen Transformation. Es entwickelt KI‑Modelle, Datenräume, Edge‑AI‑Systeme und Trustworthy‑AI‑Technologien.
Schwerpunkte:
Large Language Models
Edge‑AI für Industrie und MedTech
Datenräume und Datenökonomie
Trustworthy AI und Zertifizierung
KI‑Chips und Beschleunigerarchitekturen
Rolle im System:
IP‑Motor für KI‑Start‑ups
Enabler für alle anderen Zentren
Betreiber des Landes‑KI‑Clusters
Personalbedarf: 600–900 FTE Investitionsbedarf: 350–450 Mio. €
11.2 Zentrum für Photonik und Optoelektronik (Jena)
Jena ist historisch ein globaler Photonikstandort. Dieses Zentrum hebt die Region auf das Niveau von Eindhoven und Taiwan.
Schwerpunkte:
Laser, Optik, Sensorik
Optische Chips und Photonik‑Integration
Optische Kommunikation
Präzisionsfertigung
Rolle im System:
Zulieferer für Halbleiter, MedTech, Robotik
IP‑Pipeline für optische Chips
Pilotfertigung für optische Module
Personalbedarf: 700–1.000 FTE Investitionsbedarf: 400–500 Mio. €
11.3 Zentrum für Quantentechnologien (Ilmenau)
Ilmenau wird zum ostdeutschen Quantum‑Hub.
Schwerpunkte:
Quantenkommunikation
Quantencomputing
Quantenmaterialien
Quantenmetrologie
Rolle im System:
IP‑Generator für Quanten‑Start‑ups
Betreiber von Testfeldern für Quantenkommunikation
Zulieferer für KI‑ und Photonik‑Zentren
Personalbedarf: 400–600 FTE Investitionsbedarf: 300–400 Mio. €
11.4 Zentrum für Materialtechnologien und Advanced Manufacturing (Ilmenau)
Dieses Zentrum verbindet Werkstoffforschung mit moderner Fertigung.
Schwerpunkte:
Neue Werkstoffe
Additive Fertigung
Leichtbau
Hochleistungswerkstoffe
Rolle im System:
Zulieferer für Energie, Robotik, MedTech
Pilotfertigung für neue Materialien
IP‑Pipeline für industrielle Start‑ups
Personalbedarf: 500–700 FTE Investitionsbedarf: 300–400 Mio. €
11.5 Zentrum für BioTech und Life Sciences (Jena/Gera)
Dieses Zentrum verbindet Biotechnologie, MedTech und Bioinformatik.
Schwerpunkte:
Molekulare Diagnostik
Bioinformatik
Bioprozess‑Engineering
MedTech‑Geräteentwicklung
Rolle im System:
IP‑Generator für BioTech‑Start‑ups
Betreiber von klinischen Testfeldern
Zulieferer für MedTech‑Engineering
Personalbedarf: 600–900 FTE Investitionsbedarf: 350–450 Mio. €
11.6 Zentrum für Robotik und autonome Systeme (Suhl)
Suhl wird zum Robotik‑Hub Thüringens.
Schwerpunkte:
Industrierobotik
Mobile Robotik
Autonome Systeme
Robotik‑Software
Rolle im System:
Zulieferer für Industrie, Logistik, MedTech
Pilotfertigung für Robotik‑Module
IP‑Pipeline für Robotik‑Start‑ups
Personalbedarf: 500–700 FTE Investitionsbedarf: 300–400 Mio. €
11.7 Zentrum für Energie‑Systeme und Speichertechnologien (Erfurt)
Dieses Zentrum ist zentral für die Energiewende.
Schwerpunkte:
Batterietechnologien
Wasserstoffsysteme
Netzintegration
Energiemanagement
Rolle im System:
Zulieferer für Industrie, Mobilität, Robotik
Pilotfertigung für Energiespeicher
IP‑Pipeline für Energie‑Start‑ups
Personalbedarf: 600–800 FTE Investitionsbedarf: 350–450 Mio. €
11.8 Zentrum für Mikroelektronik und Halbleitertechnologien (Erfurt)
Erfurt wird zum Halbleiter‑Knotenpunkt.
Schwerpunkte:
Chips
Packaging
Sensorik
Leistungselektronik
Rolle im System:
Zulieferer für KI, Photonik, Robotik
Pilotfertigung für Halbleiter
IP‑Pipeline für Chip‑Start‑ups
Personalbedarf: 700–1.000 FTE Investitionsbedarf: 500–700 Mio. €
11.9 Zentrum für Cybersecurity und digitale Souveränität (Nordhausen)
Nordhausen wird zum Sicherheitsknoten.
Schwerpunkte:
Kryptografie
IT‑Sicherheit
Schutz kritischer Infrastrukturen
Sicherheitszertifizierung
Rolle im System:
Sicherheitslayer für alle anderen Zentren
IP‑Pipeline für Security‑Start‑ups
Betreiber von Testfeldern für kritische Infrastrukturen
Personalbedarf: 400–600 FTE Investitionsbedarf: 250–350 Mio. €
11.10 Zentrum für MedTech‑Engineering und Gesundheitssysteme (Gera)
Gera wird zum MedTech‑Engineering‑Hub.
Schwerpunkte:
Medizintechnik
Digitale Gesundheit
Klinische Testfelder
Geräteentwicklung
Rolle im System:
Zulieferer für BioTech, Robotik, KI
Pilotfertigung für MedTech‑Geräte
IP‑Pipeline für MedTech‑Start‑ups
Personalbedarf: 500–700 FTE Investitionsbedarf: 300–400 Mio. €
11.11 Systemische Wirkung der zehn Zentren
Die zehn Zentren erzeugen:
technologische Tiefe
regionale Balance
IP‑Dichte
Start‑up‑Pipeline
Pilotfertigungskapazität
globale Sichtbarkeit
Sie sind das Herzstück des Superclusters.
12. Inkubatoren und die Start‑up‑Pipeline
Die 18–24 Inkubatoren bilden die operative Brücke zwischen den Technologiezentren und den Start‑ups. Sie sind keine klassischen Gründerzentren, sondern Deep‑Tech‑Inkubatoren, die auf wissenschaftliche IP, Pilotfabriken, Reallabore und staatliche Infrastruktur zugreifen. Jeder Inkubator ist direkt an ein oder mehrere Technologiezentren angebunden und dient als Transformationsraum, in dem aus Forschung marktfähige Produkte, Teams und Unternehmen entstehen.
Die Inkubatoren sind so konzipiert, dass sie alle drei Gründungspfade unterstützen:
private Start‑ups (0 % Staat am Anfang möglich)
Industrie‑Spin‑offs (0 % Staat am Anfang möglich)
staatliche Start‑ups (100 % Staat am Anfang, später 40–60 %)
Damit entsteht eine offene, freiwillige und souveräne Start‑up‑Architektur, die sowohl private Dynamik als auch staatliche Steuerbarkeit ermöglicht.
12.1 Struktur und Aufgaben der Inkubatoren
Jeder Inkubator erfüllt fünf zentrale Aufgaben:
Teamaufbau: Zusammenführung von Talenten, Forschenden und Industriepartnern.
Technologievalidierung: Prototyping, Testing, Zertifizierung.
IP‑Transfer: Übernahme staatlicher oder privater IP in Start‑ups.
Geschäftsmodellentwicklung: Marktanalyse, Pricing, Skalierungsstrategie.
Finanzierungsarchitektur: Zugang zu Zukunftsfonds, VC, Industriepartnern.
Die Inkubatoren sind damit Produktionsstätten für Start‑ups, nicht nur Beratungsräume.
12.2 Verteilung der 18–24 Inkubatoren
Die Inkubatoren werden regional verteilt, um alle Technologiezentren zu bedienen:
Jena: 4–5 Inkubatoren (KI, Photonik, BioTech, MedTech)
Ilmenau: 3–4 Inkubatoren (Quantum, Materialtechnologien)
Erfurt: 3–4 Inkubatoren (Energie, Halbleiter)
Gera: 2–3 Inkubatoren (MedTech‑Engineering)
Suhl: 2–3 Inkubatoren (Robotik)
Nordhausen: 2–3 Inkubatoren (Cybersecurity)
Jeder Inkubator ist spezialisiert, aber vernetzt.
12.3 Die Start‑up‑Pipeline – von der Idee bis zur Pilotfabrik
Die Pipeline besteht aus sechs Stufen:
1. Talentphase (Universitäten, Professuren, Stipendien)
120–150 Professuren
1.500–2.000 Gründerstipendien/Jahr
5.000–7.000 Talentstipendien/Jahr
2. Inkubationsphase (18–24 Inkubatoren)
Teamaufbau
Prototyping
IP‑Transfer
Geschäftsmodell
3. Validierungsphase (Technologiezentren)
TRL‑Steigerung
Zertifizierung
Testfelder
4. Pilotfertigung (12–15 Pilotfabriken)
Kleinserien
Industrialisierung
Skalierungsvalidierung
5. Markteintritt
erste Umsätze
Exportfähigkeit
VC‑Einstieg (freiwillig)
6. Skalierung
internationale Märkte
Export‑Royalty
Wachstum über Zukunftsfonds und VC
Diese Pipeline ist geschlossen, skalierbar und selbsttragend.
12.4 Staatliche Start‑ups im Inkubator
Staatliche Start‑ups entstehen, wenn:
IP staatlich ist
Technologiezentren beteiligt sind
Pilotfabriken genutzt werden
strategische Relevanz besteht
Sie starten bei 100 % Staat, gehen später auf 40–60 % Staat über.
Der Inkubator übernimmt:
Teamaufbau
IP‑Transfer
Geschäftsmodell
Vorbereitung auf Pilotfabrik
Staatliche Start‑ups sind der systemtragende Kern der Pipeline.
12.5 Private Start‑ups im Inkubator
Private Start‑ups können jederzeit in die Inkubatoren eintreten – freiwillig, ohne staatliche Beteiligung.
Sie erhalten Zugang zu:
Technologiezentren
Pilotfabriken
HPC
Reallaboren
Matching‑Hubs
Talentprogrammen
Der Staat steigt nur ein, wenn beide Seiten es wollen und strategische Kriterien erfüllt sind.
Private Start‑ups bleiben damit frei, aber profitieren vom System.
12.6 Industrie‑Spin‑offs im Inkubator
Industrieunternehmen können neue Einheiten ausgründen und in die Inkubatoren integrieren.
Sie nutzen:
Pilotfabriken
Technologiezentren
Testfelder
Talentprogramme
Der Staat steigt nur ein, wenn:
Technologie sicherheitsrelevant ist
Standortbindung notwendig ist
Skalierung staatliche Infrastruktur benötigt
Industrie‑Spin‑offs bleiben eigenständig, aber systemisch eingebettet.
12.7 Matching‑Hubs – die Verbindungsstellen zwischen Talenten und Start‑ups
Die 8 regionalen Matching‑Hubs verbinden:
Talente
Start‑ups
Industrie
Technologiezentren
Pilotfabriken
Sie sind die Arbeitsmarkt‑Infrastruktur des Superclusters.
12.8 Systemische Wirkung der Inkubatoren
Die Inkubatoren erzeugen:
eine stabile Start‑up‑Pipeline
hohe IP‑Verwertung
starke Talentbindung
schnelle Skalierung
Integration privater und industrieller Akteure
Rückflüsse durch Royalty und Equity
Sie sind der Motor der Unternehmensbildung.
13. Pilotfabriken – industrielle Skalierung, Fondsarchitektur und systemische Wertschöpfung
Die 12–15 Pilotfabriken sind das industrielle Herz des Superclusters. Sie sind keine klassischen Produktionshallen, sondern skalierbare Entwicklungs‑ und Industrialisierungsplattformen, die Forschung, Prototyping, Kleinserienfertigung und Markteintritt verbinden.
Pilotfabriken sind der Punkt, an dem:
IP → Produkte
Prototypen → Kleinserien
Start‑ups → Industrie
Forschung → Export
Royalty → Export‑Royalty
staatliche Investitionen → Rückflüsse
werden.
Damit sind die Pilotfabriken der größte Wertschöpfungshebel des gesamten Systems.
13.1 Funktion der Pilotfabriken
Pilotfabriken erfüllen fünf zentrale Aufgaben:
Industrialisierung: Übergang von Prototypen zu Kleinserien.
Validierung: technische, regulatorische und marktreife Validierung.
Skalierung: Vorbereitung auf Massenproduktion.
Exportfähigkeit: Zertifizierung für internationale Märkte.
Rückflüsse: Royalty, Export‑Royalty, Infrastrukturgebühren.
Sie sind damit Produktions‑ und Finanzmaschinen.
13.2 Verteilung der 12–15 Pilotfabriken
Die Pilotfabriken werden den Technologiezentren zugeordnet:
Jena: KI‑Hardware, Photonik‑Module, MedTech‑Geräte
Ilmenau: Quantentechnologien, Materialtechnologien
Erfurt: Halbleiter, Energie‑Systeme
Gera: MedTech‑Engineering
Suhl: Robotik
Nordhausen: Cybersecurity‑Hardware
Jede Pilotfabrik ist spezialisiert, aber vernetzt.
13.3 Die Fondsarchitektur der Pilotfabriken
Die Pilotfabriken werden durch sieben Fonds finanziert, die zusammen die Kapitalarchitektur des Superclusters bilden. Diese Fonds sind keine Förderprogramme, sondern strategische Investitionsinstrumente, die Rückflüsse erzeugen.
A) Zukunftsfonds Thüringen (ZFT)
Der zentrale Vermögensfonds. Finanziert:
Pilotfabriken
Technologiezentren
staatliche Start‑ups
Talentprogramme
Er erhält Rückflüsse aus:
Royalty
Export‑Royalty
Equity
Infrastrukturgebühren
B) Royalty‑Fonds
Sammelt alle Einnahmen aus der Nutzung staatlicher Technologien. Finanziert:
neue IP‑Linien
neue staatliche Start‑ups
Ausbau der Technologiezentren
C) Export‑Fonds
Sammelt alle Export‑Royalty‑Einnahmen. Finanziert:
Export‑Hubs
internationale Zertifizierungen
globale Skalierungsprogramme
D) Infrastruktur‑Fonds
Sammelt alle Gebühren aus:
Pilotfabriken
HPC
Reallaboren
Technologiezentren
Finanziert:
Betriebskosten
Modernisierung
Erweiterungen
E) Talent‑Fonds
Finanziert:
120–150 Professuren
1.500–2.000 Gründerstipendien/Jahr
5.000–7.000 Talentstipendien/Jahr
Campus‑Wohnungen
Er wird gespeist durch:
Zukunftsfonds
Royalty‑Fonds
Export‑Fonds
F) Beteiligungs‑Fonds
Hält die staatlichen Anteile:
100 % in der Frühphase
60 % in der Wachstumsphase
40 % im Endzustand (optimal)
51–60 % bei kritischen Technologien
Er generiert:
Equity‑Wertsteigerungen
Dividenden
Exit‑Erlöse
G) Matching‑ und Axelaritor‑Fonds
Finanziert:
8 regionale Matching‑Hubs
1 Landes‑Matching‑Hub
10–12 Axelaritoren
Er wird gespeist durch:
Infrastrukturgebühren
Royalty‑Fonds
Zukunftsfonds
13.4 Wie die Fonds in den Pilotfabriken zusammenwirken
Pilotfabriken sind der Punkt, an dem alle Fonds zusammenlaufen:
Zukunftsfonds finanziert den Bau.
Infrastruktur‑Fonds finanziert den Betrieb.
Royalty‑Fonds erhält Einnahmen aus Technologieverwertung.
Export‑Fonds erhält Einnahmen aus globalen Märkten.
Beteiligungs‑Fonds hält die Anteile der staatlichen Start‑ups.
Talent‑Fonds liefert die Fachkräfte.
Matching‑Fonds liefert die Teams.
Axelaritor‑Fonds beschleunigt die Industrialisierung.
Pilotfabriken sind damit Kapital‑ und Produktionsknotenpunkte.
13.5 Warum Pilotfabriken unverzichtbar sind
Ohne Pilotfabriken gibt es:
keine Industrialisierung
keine Skalierung
keine Exportfähigkeit
keine Royalty
keine Export‑Royalty
keine Rückflüsse
keine Selbsttragfähigkeit
Pilotfabriken sind der Übergang von Forschung zu Industrie.
13.6 Systemische Wirkung der Pilotfabriken
Pilotfabriken erzeugen:
Arbeitsplätze (3.000–4.000 FTE)
IP‑Verwertung
Royalty‑Einnahmen
Export‑Royalty
Equity‑Wertsteigerungen
Industrialisierung
Standortbindung
globale Wettbewerbsfähigkeit
Sie sind der größte Wertschöpfungshebel des gesamten Systems.
14. Axelaritoren, Matching‑Hubs und Export‑Hubs – Die Beschleunigerarchitektur des Superclusters
Die Infrastruktur des Superclusters besteht nicht nur aus Technologiezentren und Pilotfabriken. Damit Forschung → Produkte → Märkte werden, braucht das System drei zusätzliche Beschleuniger‑Module, die den gesamten Innovationsprozess verbinden:
Axelaritoren (technologische Beschleunigung)
Matching‑Hubs (Talent‑ und Team‑Beschleunigung)
Export‑Hubs (Markt‑ und Internationalisierungs‑Beschleunigung)
Diese drei Module sind die Dynamik‑Schicht des Superclusters. Sie sorgen dafür, dass Technologien schneller industrialisiert, Teams schneller gebildet und Produkte schneller exportiert werden.
14.1 Axelaritoren – Die Hochgeschwindigkeits‑Beschleuniger für Deep‑Tech
Axelaritoren sind spezialisierte Deep‑Tech‑Beschleuniger, die direkt an die Technologiezentren und Pilotfabriken angebunden sind. Sie sind das Bindeglied zwischen Forschung und Industrialisierung.
Funktion der Axelaritoren
TRL‑Sprünge von 6 → 9
Prototyping → Kleinserie
Zertifizierung und Normierung
Vorbereitung auf Pilotfabriken
Industrialisierungs‑Coaching
Aufbau von Lieferketten
Vorbereitung auf Exportmärkte
Axelaritoren sind keine klassischen Acceleratoren. Sie arbeiten hardware‑nah, regulatorisch, industriell und IP‑basiert.
Standorte und Anzahl
10–12 Axelaritoren, jeweils einem Technologiezentrum zugeordnet
Jena (KI, Photonik, BioTech)
Ilmenau (Quantum, Materialtechnologien)
Erfurt (Halbleiter, Energie)
Gera (MedTech‑Engineering)
Suhl (Robotik)
Nordhausen (Cybersecurity)
Finanzierung
Axelaritor‑Fonds
Zukunftsfonds
Royalty‑Fonds (für IP‑basierte Programme)
14.2 Matching‑Hubs – Die Talent‑ und Team‑Maschine des Systems
Matching‑Hubs sind die sozial‑ökonomischen Knotenpunkte des Superclusters. Sie verbinden Talente, Start‑ups, Industrie, Technologiezentren und Pilotfabriken.
Funktion der Matching‑Hubs
Team‑Matching (KI‑gestützt)
Skill‑Matching (Fachkräfte → Start‑ups)
Gründer‑Matching (Co‑Founder‑Suche)
Industrie‑Matching (Partner, Zulieferer, Pilotkunden)
Standort‑Matching (welches Zentrum passt zu welchem Team?)
IP‑Matching (welche Technologie passt zu welchem Start‑up?)
Matching‑Hubs sind die Arbeitsmarkt‑Infrastruktur des Superclusters.
Struktur
8 regionale Matching‑Hubs
1 Landes‑Matching‑Hub (Meta‑Koordination)
Finanzierung
Matching‑Fonds
Talent‑Fonds
Zukunftsfonds
14.3 Export‑Hubs – Die Brücke zu globalen Märkten
Export‑Hubs sind die Internationalisierungs‑Maschinen des Systems. Sie sorgen dafür, dass Produkte aus Thüringen nicht nur entwickelt, sondern weltweit verkauft werden.
Funktion der Export‑Hubs
Exportberatung
Zertifizierung für USA, Asien, EU
Aufbau globaler Partnernetzwerke
Export‑Royalty‑Management
internationale Pilotkunden
Markteintrittsstrategien
Skalierungsfinanzierung
globale Messe‑ und Delegationsprogramme
Export‑Hubs sind der Wertschöpfungshebel, der Royalty und Export‑Royalty exponentiell wachsen lässt.
Standorte
Erfurt (Europa)
Jena (USA)
Ilmenau (Asien)
Finanzierung
Export‑Fonds
Zukunftsfonds
Royalty‑Fonds
14.4 Zusammenspiel der drei Beschleuniger
Die drei Module greifen ineinander wie ein Uhrwerk:
Axelaritor → Matching‑Hub → Export‑Hub
Axelaritor: macht Technologie marktreif
Matching‑Hub: baut Teams und Partner
Export‑Hub: bringt Produkte in globale Märkte
Damit entsteht ein geschlossener, skalierbarer Innovationskreislauf.
14.5 Systemische Wirkung der Beschleunigerarchitektur
Die drei Module erzeugen:
schnellere Start‑up‑Bildung
schnellere Industrialisierung
schnellere Skalierung
höhere Exportquote
höhere Royalty‑Einnahmen
höhere Export‑Royalty
höhere Standortbindung
höhere Attraktivität für VC (freiwillig!)
höhere Attraktivität für Industrie
höhere IP‑Verwertung
Sie sind die Dynamik‑Schicht, die das gesamte System beschleunigt.
14.6 Integration in die Fondsarchitektur
Jeder Beschleuniger ist einem Fonds zugeordnet:
| Beschleuniger | Fonds | Aufgabe |
|---|---|---|
| Axelaritoren | Axelaritor‑Fonds | Industrialisierung |
| Matching‑Hubs | Matching‑Fonds | Team‑ und Talentmatching |
| Export‑Hubs | Export‑Fonds | globale Skalierung |
Alle drei Fonds werden zusätzlich gespeist durch:
Zukunftsfonds
Royalty‑Fonds
Infrastruktur‑Fonds
Damit sind die Beschleuniger finanziell stabil, skalierbar und dauerhaft funktionsfähig
15. Die vollständige Hub‑Architektur des Superclusters
Ein Supercluster funktioniert nur, wenn seine Infrastruktur durch Hubs verbunden wird. Hubs sind die Knotenpunkte, die Talente, Technologien, Kapital, Märkte, Daten, Regulierung und Produktion miteinander verknüpfen.
Insgesamt umfasst das System neun Hub‑Typen, die zusammen ein geschlossenes, skalierbares und souveränes Innovationsnetzwerk bilden.
15.1 Talent‑ und Team‑Hubs
1. Matching‑Hubs (Talent‑ und Team‑Matching)
Funktion:
Team‑Matching
Skill‑Matching
Gründer‑Matching
Industrie‑Matching
Standort‑Matching
IP‑Matching
Struktur:
8 regionale Matching‑Hubs
1 Landes‑Matching‑Hub
15.2 Technologie‑ und Entwicklungs‑Hubs
2. Axelaritoren (Deep‑Tech‑Beschleuniger)
Funktion:
TRL‑Sprünge
Industrialisierung
Zertifizierung
Vorbereitung auf Pilotfabriken
Lieferkettenaufbau
Struktur:
10–12 Axelaritoren, jeweils an Technologiezentren angebunden
3. Prototyping‑Hubs
Funktion:
Rapid Prototyping
Hardware‑Entwicklung
Testmodule
frühe Validierung
Struktur:
1 Prototyping‑Hub pro Technologiezentrum
4. IP‑Transfer‑Hubs
Funktion:
Übertragung staatlicher IP in Start‑ups
Lizenzierung
Royalty‑Management
Schutz kritischer Technologien
Struktur:
1 Landes‑IP‑Hub
10 lokale IP‑Hubs in den Technologiezentren
15.3 Produktions‑ und Industrialisierungs‑Hubs
5. Pilotfabrik‑Hubs
Funktion:
Kleinserien
Industrialisierung
Produktionsvalidierung
Exportzertifizierung
Struktur:
12–15 Pilotfabrik‑Hubs
6. Supply‑Chain‑Hubs
Funktion:
Aufbau regionaler Lieferketten
Integration von KMU
Material‑ und Komponentenversorgung
Risiko‑Monitoring
Struktur:
4–6 regionale Supply‑Chain‑Hubs
15.4 Markt‑ und Export‑Hubs
7. Export‑Hubs
Funktion:
Exportberatung
internationale Zertifizierung
globale Partnernetzwerke
Export‑Royalty‑Management
Struktur:
Erfurt (Europa)
Jena (USA)
Ilmenau (Asien)
8. Industry‑Partner‑Hubs
Funktion:
Kooperationen mit Großindustrie
Pilotkunden
Co‑Development
Industrialisierungsprojekte
Struktur:
6–8 Industry‑Partner‑Hubs, verteilt über Thüringen
15.5 Regulatorische und Governance‑Hubs
9. Regulatory‑Hubs
Funktion:
Zertifizierung
Normierung
regulatorische Freigaben
EU‑Konformität
Export‑Compliance
Struktur:
3–4 spezialisierte Regulatory‑Hubs (MedTech, Energie, KI, Halbleiter)
15.6 Wie die neun Hub‑Typen zusammenwirken
Die Hub‑Architektur bildet ein geschlossenes System:
Matching‑Hubs → Teams
Axelaritoren → marktreife Technologie
Prototyping‑Hubs → frühe Hardware
IP‑Hubs → Technologieübertragung
Pilotfabrik‑Hubs → Industrialisierung
Supply‑Chain‑Hubs → Produktion
Export‑Hubs → globale Märkte
Industry‑Hubs → Pilotkunden
Regulatory‑Hubs → Zertifizierung
Das Ergebnis ist ein vollständiger Innovationskreislauf, der von der Idee bis zum globalen Markt reicht.
15.7 Warum diese Hub‑Architektur überlegen ist
Sie beschleunigt Start‑ups.
Sie beschleunigt Industrialisierung.
Sie beschleunigt Export.
Sie bindet Talente.
Sie integriert Industrie.
Sie schützt IP.
Sie erzeugt Rückflüsse.
Sie macht das System souverän.
Sie macht das System skalierbar.
Kein anderes europäisches Land hat eine vergleichbare Hub‑Architektur.
16. Die vollständige Fondsarchitektur des Superclusters – Struktur, Kapitalisierung und Aufgaben
Die Fondsarchitektur ist das finanzielle Nervensystem des Superclusters. Sie sorgt dafür, dass:
Frühphase finanziert wird
Deep‑Tech‑Risiken getragen werden
Skalierung möglich ist
Exportfähigkeit entsteht
Rückflüsse gesammelt werden
Talente finanziert werden
Infrastruktur betrieben wird
Beteiligungen gehalten werden
Insgesamt umfasst das System zwölf Fonds, die zusammen die 10 Mrd. € des Programms steuern und ab 2035 zunehmend selbsttragend werden.
16.1 Übersicht der Fonds und Kapitalhöhen
| Fonds | Kapital | Zweck |
|---|---|---|
| Zukunftsfonds Thüringen | 4,0 Mrd. € | Hauptfonds, finanziert Infrastruktur, Start‑ups, Programme |
| Deep‑Tech‑Fonds | 1,2 Mrd. € | Hochrisiko‑Technologien (Quantum, Photonik, Halbleiter, BioTech) |
| Wagniskapitalfonds (VC‑Fonds des Landes) | 0,8 Mrd. € | Co‑Investments in private Start‑ups (freiwillig) |
| Co‑Investment‑Fonds | 0,6 Mrd. € | Matching privater Investoren 1:1 oder 1:2 |
| Royalty‑Fonds | 0,4 Mrd. € | Verwaltung und Reinvestition von Royalty‑Einnahmen |
| Export‑Fonds | 0,4 Mrd. € | Export‑Hubs, internationale Zertifizierung, Markteintritt |
| Infrastruktur‑Fonds | 0,8 Mrd. € | Betrieb von Pilotfabriken, HPC, Reallaboren |
| Talent‑Fonds | 0,6 Mrd. € | Professuren, Stipendien, Campus‑Wohnungen |
| Beteiligungs‑Fonds | 0,6 Mrd. € | Staatliche Anteile (100 % → 60 % → 40 %) |
| Matching‑Fonds | 0,2 Mrd. € | 8 regionale Matching‑Hubs + Landes‑Hub |
| Axelaritor‑Fonds | 0,2 Mrd. € | 10–12 Axelaritoren (TRL‑Sprünge, Industrialisierung) |
| Export‑Hub‑Fonds | 0,2 Mrd. € | Export‑Hubs in Erfurt, Jena, Ilmenau |
Summe: 10,0 Mrd. €
Damit ist die gesamte Kapitalarchitektur vollständig dimensioniert.
16.2 Die Fonds im Detail
1. Zukunftsfonds Thüringen – 4,0 Mrd. €
Der Hauptfonds. Finanziert:
Technologiezentren
Pilotfabriken
staatliche Start‑ups
Talentprogramme
Matching‑Hubs
Axelaritoren
Er erhält Rückflüsse aus allen anderen Fonds.
2. Deep‑Tech‑Fonds – 1,2 Mrd. €
Finanziert die risikoreichsten Technologien:
Quanten
Photonik
Halbleiter
BioTech
Robotik
Energie‑Systeme
Er ist der Risikopuffer des Systems.
3. Wagniskapitalfonds (VC‑Fonds des Landes) – 0,8 Mrd. €
Ein staatlicher VC‑Fonds, der freiwillig mit privaten Investoren co‑investiert.
Er investiert in:
private Start‑ups
Industrie‑Spin‑offs
staatliche Start‑ups (nach Validierung)
Er ist kein Pflichtfonds.
4. Co‑Investment‑Fonds – 0,6 Mrd. €
Ergänzt private Investitionen:
1:1 Matching
1:2 Matching
1:3 Matching bei strategischen Technologien
Er macht Thüringen für VC extrem attraktiv.
5. Royalty‑Fonds – 0,4 Mrd. €
Sammelt Einnahmen aus:
Royalty
Lizenzgebühren
Technologieübertragungen
Finanziert neue IP‑Linien und staatliche Start‑ups.
6. Export‑Fonds – 0,4 Mrd. €
Sammelt Einnahmen aus:
Export‑Royalty
internationalen Lizenzierungen
Finanziert:
Export‑Hubs
globale Skalierungsprogramme
7. Infrastruktur‑Fonds – 0,8 Mrd. €
Sammelt Gebühren aus:
Pilotfabriken
HPC
Reallaboren
Technologiezentren
Finanziert Betrieb und Modernisierung.
8. Talent‑Fonds – 0,6 Mrd. €
Finanziert:
Professuren
Gründerstipendien
Talentstipendien
Campus‑Wohnungen
Er ist der Human‑Fonds des Systems.
9. Beteiligungs‑Fonds – 0,6 Mrd. €
Hält staatliche Anteile:
100 % in der Frühphase
60 % in der Wachstumsphase
40 % im Endzustand
51–60 % bei kritischen Technologien
Generiert Equity‑Wertsteigerungen.
10. Matching‑Fonds – 0,2 Mrd. €
Finanziert:
8 regionale Matching‑Hubs
1 Landes‑Matching‑Hub
Er ist die Arbeitsmarkt‑Infrastruktur.
11. Axelaritor‑Fonds – 0,2 Mrd. €
Finanziert:
10–12 Axelaritoren
Industrialisierungsprogramme
TRL‑Sprünge
Zertifizierungen
Er ist der Technologie‑Beschleuniger.
12. Export‑Hub‑Fonds – 0,2 Mrd. €
Finanziert:
Export‑Hubs in Erfurt, Jena, Ilmenau
internationale Markteintritte
globale Partnernetzwerke
Er ist der Internationalisierungs‑Motor.
16.3 Warum diese Fondsarchitektur optimal ist
Sie ist vollständig (alle Phasen abgedeckt).
Sie ist rechtsfest (keine Pflichtbeteiligungen).
Sie ist souverän (IP‑Kontrolle).
Sie ist skalierbar (Export‑Royalty).
Sie ist attraktiv für VC (Co‑Investment‑Fonds).
Sie ist attraktiv für Industrie (Pilotfabriken).
Sie ist attraktiv für Talente (Talent‑Fonds).
Sie ist selbsttragend ab 2035 (Royalty + Export‑Royalty + Equity).
Damit ist sie die beste Kapitalarchitektur, die ein europäisches Supercluster haben kann.
17. Die vollständige Fondsarchitektur des Superclusters (mit Kapitalhöhen)
Die Fondsarchitektur ist das finanzielle Rückgrat des gesamten Systems. Sie sorgt dafür, dass:
Frühphase finanziert wird
Deep‑Tech‑Risiken getragen werden
Skalierung möglich ist
Exportfähigkeit entsteht
Rückflüsse gesammelt werden
Talente finanziert werden
Infrastruktur betrieben wird
Beteiligungen gehalten werden
regulatorische Freigaben beschleunigt werden
Lieferketten aufgebaut werden
Insgesamt umfasst das System 14 Fonds, die zusammen die 10 Mrd. € steuern.
17.1 Übersicht aller Fonds mit Kapitalhöhen
| Fonds | Kapital | Zweck |
|---|---|---|
| Zukunftsfonds Thüringen | 4,0 Mrd. € | Hauptfonds, finanziert Infrastruktur, Start‑ups, Programme |
| Deep‑Tech‑Fonds | 1,2 Mrd. € | Hochrisiko‑Technologien |
| Wagniskapitalfonds (VC‑Fonds des Landes) | 0,8 Mrd. € | Co‑Investments in private Start‑ups |
| Co‑Investment‑Fonds | 0,6 Mrd. € | Matching privater Investoren |
| Royalty‑Fonds | 0,4 Mrd. € | Verwaltung und Reinvestition von Royalty |
| Export‑Fonds | 0,4 Mrd. € | Export‑Hubs, internationale Zertifizierung |
| Infrastruktur‑Fonds | 0,8 Mrd. € | Betrieb von Pilotfabriken, HPC, Reallaboren |
| Talent‑Fonds | 0,6 Mrd. € | Professuren, Stipendien, Campus‑Wohnungen |
| Beteiligungs‑Fonds | 0,6 Mrd. € | Staatliche Anteile (100 % → 60 % → 40 %) |
| Matching‑Fonds | 0,2 Mrd. € | 8 regionale Matching‑Hubs + Landes‑Hub |
| Axelaritor‑Fonds | 0,2 Mrd. € | 10–12 Axelaritoren |
| Export‑Hub‑Fonds | 0,2 Mrd. € | Export‑Hubs in Erfurt, Jena, Ilmenau |
| Regulatory‑Fonds | 0,1 Mrd. € | Zertifizierung, Normierung, EU‑Konformität |
| Supply‑Chain‑Fonds | 0,1 Mrd. € | Aufbau regionaler Lieferketten |
Summe: 10,0 Mrd. €
Damit ist die Kapitalarchitektur vollständig dimensioniert.
17.2 Die Fonds im Detail
1. Zukunftsfonds Thüringen – 4,0 Mrd. €
Der Hauptfonds. Finanziert:
Technologiezentren
Pilotfabriken
staatliche Start‑ups
Talentprogramme
Matching‑Hubs
Axelaritoren
Er erhält Rückflüsse aus allen anderen Fonds.
2. Deep‑Tech‑Fonds – 1,2 Mrd. €
Finanziert die risikoreichsten Technologien:
Quanten
Photonik
Halbleiter
BioTech
Robotik
Energie‑Systeme
Er ist der Risikopuffer des Systems.
3. Wagniskapitalfonds (VC‑Fonds des Landes) – 0,8 Mrd. €
Ein staatlicher VC‑Fonds, der freiwillig mit privaten Investoren co‑investiert.
Er investiert in:
private Start‑ups
Industrie‑Spin‑offs
staatliche Start‑ups (nach Validierung)
Er ist kein Pflichtfonds.
4. Co‑Investment‑Fonds – 0,6 Mrd. €
Ergänzt private Investitionen:
1:1 Matching
1:2 Matching
1:3 Matching bei strategischen Technologien
Er macht Thüringen für VC extrem attraktiv.
5. Royalty‑Fonds – 0,4 Mrd. €
Sammelt Einnahmen aus:
Royalty
Lizenzgebühren
Technologieübertragungen
Finanziert neue IP‑Linien und staatliche Start‑ups.
6. Export‑Fonds – 0,4 Mrd. €
Sammelt Einnahmen aus:
Export‑Royalty
internationalen Lizenzierungen
Finanziert:
Export‑Hubs
globale Skalierungsprogramme
7. Infrastruktur‑Fonds – 0,8 Mrd. €
Sammelt Gebühren aus:
Pilotfabriken
HPC
Reallaboren
Technologiezentren
Finanziert Betrieb und Modernisierung.
8. Talent‑Fonds – 0,6 Mrd. €
Finanziert:
Professuren
Gründerstipendien
Talentstipendien
Campus‑Wohnungen
Er ist der Human‑Fonds des Systems.
9. Beteiligungs‑Fonds – 0,6 Mrd. €
Hält staatliche Anteile:
100 % in der Frühphase
60 % in der Wachstumsphase
40 % im Endzustand
51–60 % bei kritischen Technologien
Generiert Equity‑Wertsteigerungen.
10. Matching‑Fonds – 0,2 Mrd. €
Finanziert:
8 regionale Matching‑Hubs
1 Landes‑Matching‑Hub
Er ist die Arbeitsmarkt‑Infrastruktur.
11. Axelaritor‑Fonds – 0,2 Mrd. €
Finanziert:
10–12 Axelaritoren
Industrialisierungsprogramme
TRL‑Sprünge
Zertifizierungen
Er ist der Technologie‑Beschleuniger.
12. Export‑Hub‑Fonds – 0,2 Mrd. €
Finanziert:
Export‑Hubs in Erfurt, Jena, Ilmenau
internationale Markteintritte
globale Partnernetzwerke
Er ist der Internationalisierungs‑Motor.
13. Regulatory‑Fonds – 0,1 Mrd. €
Finanziert:
Zertifizierung
Normierung
EU‑Konformität
regulatorische Freigaben
Er beschleunigt Markteintritt und Export.
14. Supply‑Chain‑Fonds – 0,1 Mrd. €
Finanziert:
regionale Lieferketten
KMU‑Integration
Material‑ und Komponentenversorgung
Risiko‑Monitoring
Er macht das System resilient.
17.3 Zusammenspiel der Fonds
Alle Fonds greifen ineinander:
Zukunftsfonds = Dach
Deep‑Tech‑Fonds = Risiko
VC‑Fonds + Co‑Investment‑Fonds = privates Kapital
Royalty‑Fonds + Export‑Fonds = Rückflüsse
Infrastruktur‑Fonds = Betrieb
Talent‑Fonds = Menschen
Matching‑Fonds = Teams
Axelaritor‑Fonds = Industrialisierung
Export‑Hub‑Fonds = globale Märkte
Regulatory‑Fonds = Freigaben
Supply‑Chain‑Fonds = Resilienz
Beteiligungs‑Fonds = staatliche Kontrolle
Das Ergebnis ist ein selbsttragendes, souveränes, skalierbares System.
18. Governance‑Architektur – Steuerung, Kontrolle und institutionelle Verankerung
Die Governance‑Architektur ist das institutionelle Fundament des gesamten Superclusters. Sie stellt sicher, dass:
die 14 Fonds korrekt gesteuert werden,
die 10 Technologiezentren koordiniert arbeiten,
die 12–15 Pilotfabriken effizient betrieben werden,
die 9 Hub‑Typen integriert sind,
staatliche Start‑ups kontrolliert, aber marktfähig bleiben,
private Start‑ups frei bleiben,
Rückflüsse korrekt erfasst werden,
IP geschützt wird,
Standortbindung gesichert ist,
und das gesamte System politisch unabhängig funktioniert.
Die Governance‑Architektur besteht aus sechs zentralen Institutionen, die zusammen ein geschlossenes, souveränes und skalierbares Steuerungssystem bilden.
18.1 Landesholding Thüringen – Die strategische Leitstelle
Die Landesholding ist die oberste Steuerungseinheit des Superclusters. Sie ist politisch unabhängig, arbeitet nach dem Vorbild von Temasek (Singapur) und hält die staatlichen Anteile an allen staatlichen Start‑ups.
Aufgaben der Landesholding
strategische Steuerung der 14 Fonds
Kontrolle über staatliche Start‑ups
Sicherung der 40 %-Endquote (bzw. 51–60 % bei kritischen Technologien)
IP‑Souveränität
Standortbindung
Portfolio‑Management
Risikomanagement
internationale Partnerschaften
Warum die Landesholding notwendig ist
Sie verhindert politische Einflussnahme.
Sie ermöglicht langfristige Planung.
Sie schützt staatliche Vermögenswerte.
Sie sichert Rückflüsse.
18.2 Zukunftsfonds‑Direktion – Die Kapitalsteuerung
Die Zukunftsfonds‑Direktion ist die Finanzzentrale des Systems. Sie steuert:
Zukunftsfonds (4,0 Mrd. €)
Deep‑Tech‑Fonds (1,2 Mrd. €)
VC‑Fonds (0,8 Mrd. €)
Co‑Investment‑Fonds (0,6 Mrd. €)
Beteiligungs‑Fonds (0,6 Mrd. €)
Aufgaben
Kapitalallokation
Fondssteuerung
Risikoanalyse
Co‑Investments
internationale Kapitalpartnerschaften
Warum sie notwendig ist
Sie verhindert Fragmentierung.
Sie ermöglicht strategische Investitionen.
Sie schafft Transparenz.
18.3 Royalty‑ und Export‑Agentur – Die Rückflussmaschine
Diese Agentur ist die Einnahmenzentrale des Systems. Sie verwaltet:
Royalty‑Fonds (0,4 Mrd. €)
Export‑Fonds (0,4 Mrd. €)
Export‑Hub‑Fonds (0,2 Mrd. €)
Aufgaben
Lizenzmanagement
Royalty‑Erhebung
Export‑Royalty‑Erhebung
internationale Lizenzverträge
Schutz staatlicher IP
globale Verwertungsstrategien
Warum sie notwendig ist
Rückflüsse sind der Kern der Selbsttragfähigkeit.
IP‑Verwertung muss professionell erfolgen.
Export‑Royalty ist der größte Hebel ab 2035.
18.4 Infrastrukturgesellschaft Thüringen – Betrieb der Technologiezentren und Pilotfabriken
Diese Gesellschaft betreibt:
10 Technologiezentren
12–15 Pilotfabriken
15–20 Reallabore
HPC‑Cluster
Testfelder
Sie verwaltet den Infrastruktur‑Fonds (0,8 Mrd. €).
Aufgaben
Betrieb
Modernisierung
Erweiterung
Zertifizierung
Sicherheitsmanagement
Warum sie notwendig ist
Infrastruktur ist komplex und teuer.
Betrieb muss professionell erfolgen.
Technologiezentren brauchen Stabilität.
18.5 Talent‑ und Matching‑Direktion – Die Humanarchitektur
Diese Direktion steuert:
Talent‑Fonds (0,6 Mrd. €)
Matching‑Fonds (0,2 Mrd. €)
Axelaritor‑Fonds (0,2 Mrd. €)
Aufgaben
Professuren
Stipendien
Campus‑Wohnungen
Matching‑Hubs
Axelaritoren
Team‑ und Talententwicklung
Warum sie notwendig ist
Talente sind der Engpassfaktor.
Matching ist die Voraussetzung für Start‑ups.
Axelaritoren beschleunigen Industrialisierung.
18.6 Regulatory‑ und Supply‑Chain‑Direktion
Diese Direktion steuert:
Regulatory‑Fonds (0,1 Mrd. €)
Supply‑Chain‑Fonds (0,1 Mrd. €)
Aufgaben
Zertifizierung
Normierung
EU‑Konformität
Export‑Compliance
Lieferkettenaufbau
KMU‑Integration
Risiko‑Monitoring
Warum sie notwendig ist
Ohne Zertifizierung kein Export.
Ohne Lieferketten keine Skalierung.
Ohne Compliance keine Royalty‑Einnahmen.
18.7 Zusammenspiel der sechs Governance‑Institutionen
Die Governance‑Architektur funktioniert wie ein Uhrwerk:
Landesholding – strategische Kontrolle
Zukunftsfonds‑Direktion – Kapitalsteuerung
Royalty‑Agentur – Einnahmensteuerung
Infrastrukturgesellschaft – Betrieb
Talent‑Direktion – Humanarchitektur
Regulatory‑Direktion – Freigaben & Resilienz
Gemeinsam erzeugen sie:
Souveränität
Stabilität
Skalierbarkeit
Rückflüsse
Standortbindung
internationale Wettbewerbsfähigkeit
18.8 Warum diese Governance‑Architektur überlegen ist
Sie ist politisch unabhängig.
Sie ist finanziell stabil.
Sie ist rechtlich sauber.
Sie ist international anschlussfähig.
Sie ist skalierbar.
Sie ist selbsttragend ab 2035.
Sie schützt IP, Standort und Rückflüsse.
Damit ist sie die beste Governance‑Architektur, die ein europäisches Supercluster haben kann.
18.9 Rechtliche Verankerung der Governance‑Architektur
Die Governance‑Struktur muss gesetzlich abgesichert werden, damit sie:
politisch unabhängig bleibt,
langfristig planen kann,
Rückflüsse rechtssicher vereinnahmt,
staatliche IP schützt,
Beteiligungen halten darf,
und EU‑beihilferechtlich sauber ist.
Dazu braucht Thüringen ein Supercluster‑Gesetz, das vier zentrale Elemente enthält:
A) Rechtsform der Landesholding
Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) oder
Landesbeteiligungsgesellschaft (GmbH in 100 % Landesbesitz)
Beide Modelle sind EU‑beihilferechtlich zulässig, wenn:
keine Pflichtbeteiligungen bestehen,
private Akteure freiwillig bleiben,
IP‑Kontrolle staatlich bleibt.
B) Rechtsgrundlage für Royalty und Export‑Royalty
Royalty und Export‑Royalty müssen gesetzlich definiert werden als:
Nutzungsentgelt für staatliche IP,
keine Steuer,
keine Abgabe,
keine Beteiligungspflicht.
Damit ist das Modell rechtsfest.
C) Rechtsgrundlage für staatliche Start‑ups
Das Gesetz definiert:
Gründung staatlicher Start‑ups (100 % Staat)
spätere Öffnung (freiwillig) auf 40–60 % Staat
51–60 % Staat bei kritischen Technologien
IP‑Kontrolle bleibt immer beim Staat
D) Rechtsgrundlage für die Fondsarchitektur
Alle 14 Fonds werden gesetzlich verankert:
Kapitalhöhe
Zweck
Governance
Rückflusslogik
Berichtspflichten
Damit ist das System unabhängig von Haushaltszyklen.
18.10 Operative Steuerung – Wie das System im Alltag funktioniert
Die Governance‑Architektur muss nicht nur strategisch, sondern auch operativ funktionieren. Dazu braucht es klare Prozesse:
1. IP‑Prozess
Technologiezentrum erzeugt IP
IP‑Hub prüft Schutzfähigkeit
Royalty‑Agentur übernimmt Lizenzierung
Start‑up erhält Nutzungsrechte
Royalty fließt zurück
2. Start‑up‑Prozess
Matching‑Hub bildet Team
Axelaritor validiert Technologie
Pilotfabrik industrialisiert
Export‑Hub öffnet Märkte
Beteiligungs‑Fonds hält Anteile
3. Kapitalprozess
Zukunftsfonds finanziert Infrastruktur
Deep‑Tech‑Fonds trägt Risiko
VC‑Fonds co‑investiert freiwillig
Co‑Investment‑Fonds matcht private Investoren
Royalty‑ und Export‑Fonds sammeln Rückflüsse
4. Standortprozess
Technologiezentrum → Axelaritor → Pilotfabrik → Export‑Hub
alles regional verteilt, aber zentral koordiniert
5. Talentprozess
Talent‑Fonds finanziert Stipendien
Matching‑Hub bringt Talente in Start‑ups
Axelaritoren bilden technische Führungskräfte aus
18.11 Kontrollmechanismen – Transparenz, Risiko, Compliance
Ein 10‑Mrd.-System braucht starke Kontrollmechanismen:
A) Interne Kontrolle
Risiko‑Komitee
Compliance‑Einheit
IP‑Audit‑Team
Finanzaufsicht
B) Externe Kontrolle
Landesrechnungshof
Wirtschaftsprüfung
EU‑Beihilfekontrolle
Transparenzberichte
C) Politische Kontrolle
jährlicher Bericht an den Landtag
aber: keine operative Einflussnahme
D) Öffentliche Transparenz
jährlicher Supercluster‑Report
Veröffentlichung aller Beteiligungen
Veröffentlichung aller Rückflüsse
18.12 Souveränitätsschutz – Wie das System Übernahmen verhindert
Damit Thüringen nicht das nächste Beispiel für „ausverkaufte Zukunftstechnologien“ wird, enthält die Governance‑Architektur einen Souveränitätsschutz:
1. Staatliche IP bleibt immer staatlich
keine Übertragung
keine Verpfändung
keine ausländische Kontrolle
2. Staatliche Start‑ups bleiben kontrolliert
40 % Staat (nicht‑kritisch)
51–60 % Staat (kritisch)
3. Export‑Royalty schützt Wertschöpfung
Auch wenn ein Unternehmen ins Ausland expandiert, fließen Rückflüsse weiter an Thüringen.
4. Golden‑Share‑Mechanismus
Der Staat behält ein Vetorecht bei:
Standortverlagerung
IP‑Verkauf
Übernahme durch ausländische Akteure
18.13 Internationale Einbettung – EU‑Kompatibilität und globale Partnerschaften
Die Governance‑Architektur ist vollständig EU‑kompatibel, weil:
keine Pflichtbeteiligungen bestehen,
private Akteure freiwillig bleiben,
Royalty ein Nutzungsentgelt ist,
Export‑Royalty ein Lizenzmodell ist,
staatliche Start‑ups zulässig sind (wie in Finnland, Frankreich, Italien, Österreich).
Globale Partnerschaften werden über:
Export‑Hubs
Royalty‑Agentur
Landesholding
Technologiezentren
aufgebaut.
18.14 Gesamtwirkung der Governance‑Architektur
Die Governance‑Architektur erzeugt:
Souveränität (IP‑Kontrolle, staatliche Start‑ups)
Stabilität (Fondsarchitektur, Landesholding)
Skalierbarkeit (Pilotfabriken, Axelaritoren)
Transparenz (Berichte, Audits)
Selbsttragfähigkeit (Royalty, Export‑Royalty, Equity)
Standortbindung (Golden Share)
internationale Wettbewerbsfähigkeit (Export‑Hubs)
Damit ist sie die beste Governance‑Architektur, die ein europäisches Supercluster haben kann.
18.15 Meta‑Governance – Das übergeordnete Steuerungsmodell
Die Meta‑Governance ist die Ebene, die alle Institutionen synchronisiert. Sie sorgt dafür, dass:
Fonds nicht gegeneinander arbeiten,
Technologiezentren nicht isoliert agieren,
Pilotfabriken nicht überlastet werden,
Hubs nicht fragmentiert laufen,
staatliche Start‑ups nicht unkoordiniert skalieren,
und Rückflüsse systematisch maximiert werden.
Die Meta‑Governance besteht aus drei Elementen:
Strategischer Steuerungskreis
Operatives Koordinationsboard
Daten‑ und Monitoring‑Plattform
18.15.1 Strategischer Steuerungskreis
Der Steuerungskreis ist das oberste strategische Gremium. Er besteht aus:
Leitung der Landesholding
Leitung der Zukunftsfonds‑Direktion
Leitung der Royalty‑Agentur
Leitung der Infrastrukturgesellschaft
Leitung der Talent‑Direktion
Leitung der Regulatory‑Direktion
Aufgaben
Festlegung der Jahresziele
Priorisierung von Technologien
Steuerung der Fondsarchitektur
Festlegung der staatlichen Start‑up‑Pipeline
Standortentscheidungen
Exportstrategien
Risikoabschätzung
Warum notwendig
Verhindert Silos
Erzwingt Kohärenz
Ermöglicht schnelle Kurskorrekturen
18.15.2 Operatives Koordinationsboard
Das Koordinationsboard ist die tägliche Steuerungseinheit. Es verbindet:
Technologiezentren
Pilotfabriken
Axelaritoren
Matching‑Hubs
Export‑Hubs
Reallabore
Aufgaben
Kapazitätsplanung
Ressourcenallokation
Synchronisierung von Pilotfabriken
Monitoring von Start‑ups
Eskalationsmanagement
operative Risikoüberwachung
Warum notwendig
Pilotfabriken sind Engpassressourcen
Technologiezentren müssen synchron arbeiten
Start‑ups brauchen schnelle Entscheidungen
18.15.3 Daten‑ und Monitoring‑Plattform
Die Plattform ist das digitale Nervensystem des Superclusters. Sie sammelt Daten aus:
Fonds
Technologiezentren
Pilotfabriken
Hubs
Start‑ups
Exportmärkten
Lieferketten
Funktionen
Echtzeit‑Monitoring
Risiko‑Frühwarnsystem
IP‑Tracking
Royalty‑Tracking
Export‑Royalty‑Tracking
Talent‑Matching
Kapazitätsplanung
Standortoptimierung
Warum notwendig
Ein 10‑Mrd.-System braucht Echtzeit‑Steuerung
Rückflüsse müssen präzise erfasst werden
IP‑Souveränität erfordert Monitoring
Pilotfabriken müssen optimal ausgelastet sein
18.16 Steuerungslogik über die Fondsarchitektur
Die 14 Fonds müssen integriert gesteuert werden. Dazu gibt es eine klare Steuerungslogik:
1. Zukunftsfonds = Dachfonds
steuert Kapitalströme
priorisiert Investitionen
füllt andere Fonds nach
2. Deep‑Tech‑Fonds = Risikofonds
finanziert Technologien, die private Investoren nicht anfassen
priorisiert strategische Sektoren
3. VC‑Fonds + Co‑Investment‑Fonds = Marktöffner
ziehen privates Kapital an
bleiben freiwillig
4. Royalty‑Fonds + Export‑Fonds = Rückflussmotor
machen das System ab 2035 selbsttragend
5. Infrastruktur‑Fonds = Betriebssicherung
hält Technologiezentren und Pilotfabriken am Laufen
6. Talent‑Fonds + Matching‑Fonds = Humanarchitektur
sichern Talente und Teams
7. Axelaritor‑Fonds + Export‑Hub‑Fonds = Beschleuniger
beschleunigen Industrialisierung und Export
8. Regulatory‑Fonds + Supply‑Chain‑Fonds = Resilienz
sichern Freigaben und Lieferketten
18.17 Steuerungslogik über die Hub‑Architektur
Die neun Hub‑Typen müssen koordiniert werden:
Matching‑Hubs
liefern Teams
steuern Talentströme
Axelaritoren
liefern marktreife Technologien
steuern TRL‑Sprünge
Prototyping‑Hubs
liefern frühe Hardware
IP‑Hubs
sichern IP‑Transfer
Pilotfabrik‑Hubs
liefern Industrialisierung
Supply‑Chain‑Hubs
sichern Material und Komponenten
Export‑Hubs
liefern globale Märkte
Industry‑Partner‑Hubs
liefern Pilotkunden
Regulatory‑Hubs
liefern Zertifizierung
Diese Hubs bilden eine vertikale Wertschöpfungskette:
Talent → Team → Technologie → Prototyp → Pilotfabrik → Lieferkette → Export → Rückflüsse
18.18 Steuerungslogik über die Start‑up‑Architektur
Die Governance unterscheidet drei Start‑up‑Typen:
1. Staatliche Start‑ups
100 % Staat am Anfang
60 % Staat in der Wachstumsphase
40 % Staat im Endzustand
51–60 % Staat bei kritischen Technologien
2. Private Start‑ups
0 % Staat am Anfang
freiwillige Beteiligung möglich
vollständige Freiheit
3. Industrie‑Spin‑offs
0 % Staat am Anfang
Beteiligung nur bei strategischer Relevanz
Die Governance sorgt dafür, dass:
staatliche Start‑ups systemtragend sind
private Start‑ups dynamisch bleiben
Industrie‑Spin‑offs integriert werden
18.19 Steuerungslogik über die Rückflüsse
Die Governance steuert die Rückflüsse über drei Kanäle:
1. Royalty
Nutzung staatlicher IP
fließt in Royalty‑Fonds
2. Export‑Royalty
globale Umsätze
fließt in Export‑Fonds
3. Equity
Wertsteigerung staatlicher Anteile
fließt in Beteiligungs‑Fonds
Diese Rückflüsse speisen den Zukunftsfonds und machen das System ab 2035 selbsttragend.
18.20 Gesamtwirkung der Governance‑Architektur
Die Governance erzeugt:
Souveränität (IP‑Kontrolle, staatliche Start‑ups)
Stabilität (Fondsarchitektur, Landesholding)
Dynamik (Hubs, Axelaritoren, Pilotfabriken)
Skalierbarkeit (Export‑Hubs, Lieferketten)
Selbsttragfähigkeit (Royalty, Export‑Royalty, Equity)
Transparenz (Monitoring, Audits)
Resilienz (Regulatory‑ und Supply‑Chain‑Direktion)
Damit ist die Governance‑Architektur vollständig, souverän, skalierbar und zukunftsfähig.
19. Rechtliche Architektur und Gesetzespaket des Superclusters
Die rechtliche Architektur ist das Fundament, das das gesamte System trägt. Ohne ein eigenes Gesetzespaket wäre das Supercluster:
politisch angreifbar,
haushaltsabhängig,
EU‑beihilferechtlich riskant,
institutionell instabil,
und langfristig nicht steuerbar.
Das Gesetzespaket schafft deshalb eine dauerhafte, rechtssichere und souveräne Struktur, die unabhängig von Legislaturperioden funktioniert.
Es besteht aus sechs Gesetzen, die zusammen das gesamte System tragen:
Supercluster‑Grundlagengesetz (SGLG)
Landesholding‑Gesetz (LHG)
Zukunftsfonds‑Gesetz (ZFG)
Royalty‑ und Export‑Royalty‑Gesetz (REG)
Start‑up‑ und IP‑Gesetz (SIG)
Infrastruktur‑ und Pilotfabrikengesetz (IPFG)
Diese sechs Gesetze bilden die juristische DNA des Superclusters.
19.1 Supercluster‑Grundlagengesetz (SGLG)
Das SGLG definiert den Rechtsrahmen des gesamten Systems.
Zentrale Inhalte
Definition des Superclusters als Landesaufgabe
Zielsetzung (Souveränität, Innovation, Rückflüsse, Exportfähigkeit)
Verankerung der 14 Fonds
Verankerung der 9 Hub‑Typen
Verankerung der 10 Technologiezentren
Verankerung der 12–15 Pilotfabriken
Verankerung der staatlichen Start‑ups
Verankerung der Royalty‑ und Export‑Royalty‑Mechanismen
Verankerung der Standortbindung
Warum notwendig
schafft Rechtssicherheit
schützt das System vor politischer Willkür
definiert den Rahmen für alle Folgegesetze
macht das System EU‑konform
19.2 Landesholding‑Gesetz (LHG)
Das LHG schafft die Landesholding Thüringen als zentrale Steuerungseinheit.
Rechtsform
Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) oder
Landesbeteiligungsgesellschaft (GmbH in 100 % Landesbesitz)
Beide Modelle sind EU‑beihilferechtlich zulässig.
Kompetenzen
Halten staatlicher Anteile
Kontrolle über staatliche Start‑ups
IP‑Souveränität
Golden‑Share‑Mechanismus
Portfolio‑Management
Risiko‑Management
internationale Partnerschaften
Warum notwendig
schützt staatliche Vermögenswerte
verhindert Übernahmen
ermöglicht langfristige Planung
19.3 Zukunftsfonds‑Gesetz (ZFG)
Das ZFG regelt die Kapitalarchitektur des Superclusters.
Inhalte
Kapitalhöhe: 4,0 Mrd. €
Zweckbindung
Governance
Rückflusslogik
Berichtspflichten
Investitionskriterien
Co‑Investment‑Regeln
Risikomanagement
Warum notwendig
verhindert Zweckentfremdung
macht den Fonds haushaltsunabhängig
schafft Transparenz
19.4 Royalty‑ und Export‑Royalty‑Gesetz (REG)
Das REG ist eines der wichtigsten Gesetze, weil es die Selbsttragfähigkeit des Systems absichert.
Definitionen
Royalty = Nutzungsentgelt für staatliche IP
Export‑Royalty = Umsatzbeteiligung bei Exporten
keine Steuer
keine Abgabe
keine Pflichtbeteiligung
Mechanismen
Lizenzverträge
Royalty‑Sätze
Export‑Royalty‑Sätze
Rückfluss an Royalty‑ und Export‑Fonds
Sanktionen bei IP‑Missbrauch
Warum notwendig
macht das System ab 2035 selbsttragend
ist EU‑beihilferechtlich sauber
schützt staatliche IP
19.5 Start‑up‑ und IP‑Gesetz (SIG)
Das SIG regelt die staatlichen Start‑ups, die IP‑Kontrolle und die Beteiligungslogik.
Inhalte
Gründung staatlicher Start‑ups (100 % Staat)
Öffnung auf 60 % Staat (Wachstumsphase)
Endquote 40 % Staat (nicht‑kritisch)
51–60 % Staat bei kritischen Technologien
IP‑Souveränität
IP‑Transfer über IP‑Hubs
Golden‑Share‑Mechanismus
Standortbindung
Warum notwendig
schützt kritische Technologien
verhindert Ausverkauf
schafft klare Eigentumsverhältnisse
19.6 Infrastruktur‑ und Pilotfabrikengesetz (IPFG)
Das IPFG regelt die Infrastrukturarchitektur:
10 Technologiezentren
12–15 Pilotfabriken
15–20 Reallabore
HPC‑Cluster
Testfelder
Inhalte
Betrieb durch Infrastrukturgesellschaft
Finanzierung über Infrastruktur‑Fonds
Zertifizierung
Sicherheitsstandards
Standortlogik
Zugang für Start‑ups und Industrie
Warum notwendig
Infrastruktur ist teuer und komplex
Betrieb muss professionell erfolgen
Pilotfabriken sind Engpassressourcen
19.7 EU‑Beihilferechtliche Absicherung
Das Gesetzespaket ist vollständig EU‑konform, weil:
keine Pflichtbeteiligungen bestehen
private Akteure freiwillig bleiben
Royalty ein Nutzungsentgelt ist
Export‑Royalty ein Lizenzmodell ist
staatliche Start‑ups zulässig sind
Infrastruktur staatlich betrieben werden darf
Co‑Investments zulässig sind
Damit ist das System rechtsfest.
19.8 Verfassungsrechtliche Absicherung
Das System ist verfassungskonform, weil:
es die Eigentumsfreiheit respektiert
es die Vertragsfreiheit respektiert
es keine Zwangsbeteiligungen gibt
es keine Sonderabgaben gibt
es keine Enteignungen gibt
es dem Landeswohl dient
19.9 Gesamtwirkung des Gesetzespakets
Das Gesetzespaket erzeugt:
Rechtssicherheit
Souveränität
Selbsttragfähigkeit
Standortbindung
IP‑Schutz
EU‑Konformität
Investitionssicherheit
Planbarkeit über Jahrzehnte
Damit ist die rechtliche Architektur vollständig, stabil, skalierbar und zukunftsfähig.
20. Standortlogik und regionale Verteilung
Die Standortlogik des Superclusters folgt drei Prinzipien:
Komplementarität (Standorte ergänzen sich, statt zu konkurrieren)
Spezialisierung (jeder Standort hat ein klares Profil)
Vernetzung (alle Standorte sind über Hubs, Fonds und Pilotfabriken verbunden)
Damit entsteht ein polyzentraler Supercluster, der nicht auf eine Stadt konzentriert ist, sondern ganz Thüringen transformiert.
20.1 Die sechs Kernstandorte des Superclusters
1. Jena – KI, Photonik, BioTech, MedTech, Export USA
Jena ist der stärkste Wissenschaftsstandort Thüringens und wird zum digital‑biologischen Leitstandort.
Technologiezentren:
KI & Datenökonomie
Photonik & Optoelektronik
BioTech & Life Sciences
MedTech‑Engineering (gemeinsam mit Gera)
Pilotfabriken:
KI‑Hardware
optische Module
MedTech‑Geräte
Hubs:
Export‑Hub USA
2 Matching‑Hubs
2 Axelaritoren
Begründung: Jena hat die höchste Forschungsdichte, die stärkste internationale Sichtbarkeit und die tiefste wissenschaftliche Tradition.
2. Ilmenau – Quantum, Materialtechnologien, Export Asien
Ilmenau wird zum High‑Tech‑Deep‑Tech‑Standort.
Technologiezentren:
Quantentechnologien
Materialtechnologien & Advanced Manufacturing
Pilotfabriken:
Quantum‑Module
neue Werkstoffe
Hubs:
Export‑Hub Asien
Axelaritor Quantum
Axelaritor Material
Begründung: Ilmenau hat die stärkste Ingenieurtradition und die höchste technische Spezialisierung.
3. Erfurt – Halbleiter, Energie, Export Europa
Erfurt wird zum industriellen Kern des Superclusters.
Technologiezentren:
Mikroelektronik & Halbleiter
Energie‑Systeme & Speicher
Pilotfabriken:
Chips & Packaging
Energiespeicher
Hubs:
Export‑Hub Europa
Supply‑Chain‑Hub
Regulatory‑Hub Energie
Begründung: Erfurt hat die beste Verkehrsanbindung, bestehende Halbleiterindustrie und zentrale Lage.
4. Gera – MedTech‑Engineering & Bioinformatik
Gera wird zum medizinisch‑technischen Standort.
Technologiezentren:
MedTech‑Engineering
Bioinformatik (gemeinsam mit Jena)
Pilotfabriken:
MedTech‑Geräte
Diagnostik‑Module
Hubs:
Matching‑Hub Ost
Regulatory‑Hub MedTech
Begründung: Gera hat große Klinikstrukturen und viel Raum für Wachstum.
5. Suhl – Robotik & autonome Systeme
Suhl wird zum Robotik‑Hub Thüringens.
Technologiezentren:
Robotik & autonome Systeme
Pilotfabriken:
Robotik‑Module
mobile Robotik
Hubs:
Axelaritor Robotik
Industry‑Partner‑Hub Süd
Begründung: Suhl hat industrielle Tradition und freie Flächen für Robotik‑Testfelder.
6. Nordhausen – Cybersecurity & digitale Souveränität
Nordhausen wird zum Sicherheitsstandort.
Technologiezentren:
Cybersecurity & digitale Souveränität
Pilotfabriken:
Security‑Hardware
Kryptografie‑Module
Hubs:
Regulatory‑Hub Cyber
Matching‑Hub Nord
Begründung: Nordhausen hat strategische Lage und Hochschulstrukturen für IT‑Sicherheit.
20.2 Die regionale Verteilung der 14 Fonds
Die Fonds sitzen dort, wo sie die größte Wirkung entfalten:
Landesholding → Erfurt
Zukunftsfonds → Erfurt
Deep‑Tech‑Fonds → Ilmenau
VC‑Fonds → Jena
Co‑Investment‑Fonds → Erfurt
Royalty‑Fonds → Jena
Export‑Fonds → Erfurt
Infrastruktur‑Fonds → Erfurt
Talent‑Fonds → Jena
Beteiligungs‑Fonds → Erfurt
Matching‑Fonds → Gera
Axelaritor‑Fonds → Ilmenau
Export‑Hub‑Fonds → Erfurt
Regulatory‑Fonds → Nordhausen
Supply‑Chain‑Fonds → Erfurt
Damit entsteht eine geografisch balancierte Kapitalarchitektur.
20.3 Die regionale Verteilung der 9 Hub‑Typen
| Hub‑Typ | Anzahl | Verteilung |
|---|---|---|
| Matching‑Hubs | 8 + 1 Landes‑Hub | alle Regionen |
| Axelaritoren | 10–12 | an Technologiezentren |
| Prototyping‑Hubs | 10 | an Technologiezentren |
| IP‑Hubs | 10 + 1 Landes‑Hub | an Technologiezentren |
| Pilotfabrik‑Hubs | 12–15 | Jena, Ilmenau, Erfurt, Gera, Suhl, Nordhausen |
| Supply‑Chain‑Hubs | 4–6 | Erfurt, Jena, Ilmenau, Suhl |
| Export‑Hubs | 3 | Erfurt, Jena, Ilmenau |
| Industry‑Partner‑Hubs | 6–8 | alle Industriecluster |
| Regulatory‑Hubs | 3–4 | Nordhausen, Gera, Erfurt |
20.4 Warum diese Standortlogik optimal ist
Sie nutzt bestehende Stärken.
Sie schafft neue Spezialisierungen.
Sie verteilt Wertschöpfung über das ganze Land.
Sie verhindert Überkonzentration.
Sie schafft regionale Identität.
Sie macht das System resilient.
Sie ist politisch vermittelbar.
Sie ist wirtschaftlich effizient.
Sie ist technologisch logisch.
Damit entsteht ein polyzentraler, vernetzter, souveräner Supercluster, der ganz Thüringen transformiert.
20.5 Gesamtwirkung der Standortlogik
Die Standortlogik erzeugt:
regionale Balance
technologische Tiefe
wirtschaftliche Breite
soziale Stabilität
politische Anschlussfähigkeit
globale Wettbewerbsfähigkeit
Sie ist die räumliche Grundlage des gesamten 10‑Mrd.-Programms.
21. Kommunikations‑ und Mobilisierungsstrategie
Die Kommunikations‑ und Mobilisierungsstrategie ist der Hebel, der das Supercluster aus der technischen und finanziellen Ebene in die gesellschaftliche Realität überführt. Sie sorgt dafür, dass:
Bürgerinnen und Bürger das Projekt verstehen,
Wissenschaft und Talente sich beteiligen,
Industrie und Investoren Vertrauen entwickeln,
Verwaltung und Politik das System unterstützen,
und Thüringen eine neue Identität als europäischer High‑Tech‑Standort erhält.
Die Strategie besteht aus fünf Ebenen, die miteinander verzahnt sind:
Narrativ‑Architektur
Zielgruppen‑Strategie
Kommunikationskanäle
Mobilisierungsinstrumente
Reputations‑ und Außenstrategie
21.1 Narrativ‑Architektur – Die Geschichte, die Thüringen erzählt
Ein 10‑Mrd.-Supercluster braucht ein klares, kraftvolles Narrativ, das alle verstehen und mittragen können.
Das Kernnarrativ lautet:
„Thüringen baut die Zukunft – souverän, innovativ, selbsttragend.“
Dieses Narrativ hat vier Unterbotschaften:
Souveränität: Thüringen kontrolliert seine Technologien und Wertschöpfung.
Innovation: Thüringen wird europäischer High‑Tech‑Leitstandort.
Selbsttragfähigkeit: Das System finanziert sich ab 2035 selbst.
Gerechtigkeit: Alle Regionen profitieren, nicht nur die Städte.
Warum dieses Narrativ funktioniert
Es ist politisch anschlussfähig.
Es ist wirtschaftlich attraktiv.
Es ist gesellschaftlich verständlich.
Es ist international vermittelbar.
21.2 Zielgruppen‑Strategie – Wen das System erreichen muss
Das Supercluster hat acht zentrale Zielgruppen, die jeweils eigene Botschaften brauchen:
1. Bevölkerung
Botschaft: „Das Supercluster schafft Arbeitsplätze, Wohlstand und Zukunftssicherheit.“
2. Talente und Studierende
Botschaft: „Thüringen ist der beste Ort, um High‑Tech‑Karrieren zu starten.“
3. Wissenschaft
Botschaft: „Thüringen bietet die modernste Forschungsinfrastruktur Europas.“
4. Start‑ups
Botschaft: „Thüringen ist der einzige Standort, der Deep‑Tech vollständig unterstützt.“
5. Industrie
Botschaft: „Thüringen bietet Pilotfabriken, Testfelder und skalierbare Kooperationen.“
6. Investoren
Botschaft: „Thüringen ist ein risikoarmes, staatlich abgesichertes Deep‑Tech‑Ökosystem.“
7. Verwaltung
Botschaft: „Das Supercluster ist klar strukturiert, rechtssicher und effizient.“
8. Politik
Botschaft: „Das Supercluster ist ein europäisches Vorzeigeprojekt.“
21.3 Kommunikationskanäle – Wie das System sichtbar wird
Die Kommunikationsstrategie nutzt acht Kanäle, die aufeinander abgestimmt sind:
1. Landesweite Kampagne
TV, Radio, Plakate, Social Media
Fokus: „Thüringen baut die Zukunft“
2. Wissenschaftskommunikation
Fachkonferenzen
Publikationen
internationale Kooperationen
3. Standortmarketing
Messeauftritte
Delegationsreisen
internationale Roadshows
4. Digitale Plattform
zentrale Supercluster‑Website
Dashboard für Rückflüsse, Projekte, Start‑ups
Talent‑Matching‑Portal
5. Regionale Kommunikation
lokale Medien
Bürgerdialoge
Standortveranstaltungen
6. Start‑up‑Kommunikation
Demo Days
Pitch‑Events
Inkubator‑Programme
7. Industriekommunikation
B2B‑Events
Kooperationsforen
Pilotkundenprogramme
8. Politik‑ und Verwaltungskommunikation
jährlicher Supercluster‑Report
parlamentarische Anhörungen
Verwaltungsleitfäden
21.4 Mobilisierungsinstrumente – Wie das System aktiviert wird
Die Mobilisierung erfolgt über sechs operative Instrumente:
1. Supercluster‑Jahreskonferenz
2.000+ Teilnehmer
Präsentation aller Projekte
internationale Sichtbarkeit
2. Talent‑Festivals
Recruiting‑Events
Hackathons
Gründerwettbewerbe
3. Industrie‑Foren
Matching zwischen Industrie und Start‑ups
Pilotkundenprogramme
4. Bürgerdialoge
Transparenz
Akzeptanz
regionale Identität
5. Medienpartnerschaften
Wissenschaftsjournalismus
Innovationsreportagen
6. Supercluster‑Botschafterprogramm
internationale Multiplikatoren
Wissenschaftler
Unternehmer
Investoren
21.5 Reputations‑ und Außenstrategie – Thüringen als europäische Marke
Thüringen wird als europäischer High‑Tech‑Standort positioniert.
Kernelemente
internationale Pressearbeit
Kooperationen mit EU‑Institutionen
Partnerschaften mit globalen Clustern (Singapur, Israel, Taiwan, Südkorea)
Teilnahme an globalen Leitmessen
Export‑Hubs als internationale Markenbotschafter
Zielbild 2040
Thüringen ist:
europäischer Deep‑Tech‑Leitstandort
globaler Exporteur von High‑Tech‑Produkten
Vorbild für staatliche Innovationssysteme
Magnet für Talente und Investoren
21.6 Gesamtwirkung der Kommunikations‑ und Mobilisierungsstrategie
Die Strategie erzeugt:
gesellschaftliche Akzeptanz
politische Stabilität
wirtschaftliche Dynamik
internationale Sichtbarkeit
Talentattraktivität
Investorenvertrauen
regionale Identität
Sie macht das Supercluster sichtbar, verständlich und erfolgreich.
22. Risikoanalyse und Resilienzarchitektur
Ein Supercluster dieser Größe ist ein komplexes System. Damit es langfristig funktioniert, braucht es eine systematische Risikoanalyse und eine Resilienzarchitektur, die alle kritischen Punkte absichert:
Technologie
Kapital
Infrastruktur
Talente
Lieferketten
Governance
internationale Märkte
politische Stabilität
Die Resilienzarchitektur ist so aufgebaut, dass kein einzelner Ausfall das System gefährden kann. Sie folgt dem Prinzip:
„Redundanz, Diversität, Dezentralität, Souveränität.“
22.1 Die sieben Risikokategorien des Superclusters
1. Technologische Risiken
Fehlschläge bei Deep‑Tech‑Entwicklungen
Verzögerungen bei Zertifizierungen
Abhängigkeit von Schlüsseltechnologien (z. B. Chips, Laser, Quantenmodule)
2. Kapitalrisiken
Ausbleibende private Co‑Investments
globale Finanzkrisen
Rückgang von Exportmärkten
3. Infrastruktur‑Risiken
Ausfall von Pilotfabriken
Engpässe in HPC oder Reallaboren
Verzögerungen im Bau
4. Talent‑Risiken
Fachkräftemangel
Abwanderung
unzureichende Team‑Matches
5. Lieferketten‑Risiken
Materialengpässe
geopolitische Abhängigkeiten
Ausfall von Zulieferern
6. Governance‑Risiken
politische Einflussnahme
institutionelle Überlastung
mangelnde Koordination
7. Markt‑ und Export‑Risiken
Handelskonflikte
regulatorische Barrieren
Währungsrisiken
22.2 Die Resilienzarchitektur – Wie das System stabil bleibt
Die Resilienzarchitektur besteht aus acht Schutzschichten, die ineinandergreifen.
Schicht 1: Polyzentralität der Standorte
6 Kernstandorte
10 Technologiezentren
12–15 Pilotfabriken
9 Hub‑Typen
Ausfall eines Standorts = kein Systemausfall.
Schicht 2: Redundanz in kritischen Technologien
Photonik ↔ Halbleiter
KI ↔ Cybersecurity
Quantum ↔ Materialtechnologien
BioTech ↔ MedTech
Jede kritische Technologie hat mindestens einen Backup‑Standort oder ein Backup‑Zentrum.
Schicht 3: Diversifizierte Fondsarchitektur
Die 14 Fonds sind so aufgebaut, dass:
Kapitalrisiken verteilt werden
Rückflüsse aus mehreren Quellen kommen
kein Fonds systemkritisch ist
Beispiel: Wenn VC‑Kapital ausbleibt → Co‑Investment‑Fonds + Deep‑Tech‑Fonds springen ein.
Schicht 4: Talent‑Resilienz
120–150 Professuren
1.500–2.000 Gründerstipendien/Jahr
5.000–7.000 Talentstipendien/Jahr
Matching‑Hubs
Axelaritoren
Talente werden im Land gehalten und systematisch verteilt.
Schicht 5: Lieferketten‑Resilienz
Supply‑Chain‑Hubs
regionale Zuliefernetzwerke
strategische Materiallager
europäische Partnerschaften
Lieferketten werden regionalisiert und abgesichert.
Schicht 6: Governance‑Resilienz
Landesholding
Zukunftsfonds‑Direktion
Royalty‑Agentur
Infrastrukturgesellschaft
Talent‑Direktion
Regulatory‑Direktion
Jede Institution hat klar definierte Aufgaben und Redundanzen.
Schicht 7: Export‑Resilienz
Export‑Hub Europa
Export‑Hub USA
Export‑Hub Asien
Ausfall eines Marktes = Umschwenken auf andere Regionen.
Schicht 8: IP‑Souveränität
staatliche IP bleibt immer staatlich
Golden‑Share‑Mechanismus
Export‑Royalty sichert Rückflüsse
IP‑Hubs überwachen Nutzung
Technologie bleibt in Thüringen verankert.
22.3 Szenarioanalyse – Was passiert, wenn …?
Szenario 1: Ein Pilotfabrik‑Standort fällt aus
andere Pilotfabriken übernehmen
Infrastruktur‑Fonds finanziert Reparatur
Axelaritoren verteilen Projekte neu
System bleibt stabil.
Szenario 2: Private Investoren ziehen sich zurück
VC‑Fonds + Co‑Investment‑Fonds springen ein
Deep‑Tech‑Fonds übernimmt Hochrisiko‑Projekte
staatliche Start‑ups sichern Pipeline
System bleibt investitionsfähig.
Szenario 3: Exportmärkte brechen weg
Export‑Hubs schwenken auf alternative Regionen
Export‑Fonds federt Verluste ab
Royalty‑Fonds stabilisiert Einnahmen
System bleibt global handlungsfähig.
Szenario 4: Fachkräftemangel
Talent‑Fonds erhöht Stipendien
Matching‑Hubs optimieren Team‑Matching
internationale Talente über Export‑Hubs
System bleibt talentfähig.
Szenario 5: Technologischer Fehlschlag
Deep‑Tech‑Fonds absorbiert Risiko
Technologiezentren pivotieren
Axelaritoren beschleunigen Alternativen
System bleibt innovationsfähig.
22.4 Frühwarnsysteme und Monitoring
Die Resilienzarchitektur nutzt ein Echtzeit‑Monitoring:
IP‑Tracking
Royalty‑Tracking
Export‑Royalty‑Tracking
Talent‑Monitoring
Lieferketten‑Monitoring
Pilotfabrik‑Auslastung
Risiko‑Heatmaps
Governance‑Dashboards
Risiken werden sichtbar, bevor sie kritisch werden.
22.5 Gesamtwirkung der Resilienzarchitektur
Die Resilienzarchitektur macht das Supercluster:
krisenfest
skalierbar
selbsttragend
souverän
zukunftssicher
politisch stabil
wirtschaftlich robust
Sie ist der Grund, warum dein 10‑Mrd.-Supercluster nicht scheitern kann, selbst wenn einzelne Komponenten ausfallen.
22.6 Langfristige Systemrisiken und strategische Gegenmaßnahmen
Neben den operativen Risiken gibt es langfristige, strukturelle Risiken, die ein Supercluster dieser Größe zwingend berücksichtigen muss. Diese Risiken betreffen nicht einzelne Projekte, sondern das Gesamtsystem.
Es gibt fünf solcher Systemrisiken:
1. Technologische Disruption von außen
Neue Technologien können bestehende Linien überholen.
Gegenmaßnahmen:
Deep‑Tech‑Fonds als Risikopuffer
jährliche Technologie‑Roadmaps
flexible Pilotfabriken
Axelaritoren als schnelle Pivot‑Maschinen
2. Globale geopolitische Schocks
Handelskriege, Sanktionen, Lieferkettenabbrüche.
Gegenmaßnahmen:
Export‑Hubs in drei Weltregionen
regionale Lieferketten über Supply‑Chain‑Hubs
strategische Materiallager
Export‑Royalty‑Diversifikation
3. Talentmigration
Abwanderung in andere Länder oder Bundesländer.
Gegenmaßnahmen:
Talent‑Fonds (Stipendien, Professuren, Wohnraum)
Matching‑Hubs für Team‑ und Karrierepfade
internationale Talentprogramme über Export‑Hubs
Campus‑Cluster in allen Regionen
4. Kapitalmarktvolatilität
Rückzug privater Investoren, Zinsanstiege, Rezessionen.
Gegenmaßnahmen:
VC‑Fonds + Co‑Investment‑Fonds als Stabilitätsanker
Deep‑Tech‑Fonds für Hochrisiko‑Phasen
Royalty‑ und Export‑Royalty‑Einnahmen als unabhängige Cashflows
staatliche Start‑ups als systemische Reserve
5. Politische Instabilität
Regierungswechsel, Prioritätenverschiebungen, Haushaltsrisiken.
Gegenmaßnahmen:
Landesholding als politisch unabhängige Institution
gesetzlich verankerte Fondsarchitektur
Golden‑Share‑Mechanismus
Supercluster‑Grundlagengesetz als Verfassungsschutz des Systems
22.7 Resilienz durch institutionelle Redundanz
Die Governance‑Architektur ist bewusst so gebaut, dass keine einzelne Institution systemkritisch ist.
Beispiele:
Fällt die Zukunftsfonds‑Direktion aus → Landesholding übernimmt temporär.
Fällt ein Technologiezentrum aus → Axelaritoren verteilen Projekte neu.
Fällt ein Export‑Hub aus → die anderen beiden übernehmen Märkte.
Fällt ein Pilotfabrik‑Standort aus → Produktion wird auf andere verteilt.
Das System ist nicht zentralistisch, sondern polyzentral und redundant.
22.8 Resilienz durch finanzielle Multipolarität
Die 14 Fonds sind so konstruiert, dass sie mehrere unabhängige Einnahmequellen haben:
Royalty
Export‑Royalty
Equity
Infrastrukturgebühren
Co‑Investments
EU‑Programme
Industriepartnerschaften
Damit ist das System nicht abhängig von einer einzigen Finanzquelle.
Beispiel:
Wenn Royalty‑Einnahmen sinken → Export‑Royalty + Equity + Infrastrukturgebühren stabilisieren das System.
22.9 Resilienz durch IP‑Souveränität
Die IP‑Architektur ist der stärkste Resilienzfaktor des gesamten Systems.
Schutzmechanismen:
staatliche IP bleibt immer staatlich
IP‑Hubs überwachen Nutzung
Royalty‑Agentur kontrolliert Lizenzen
Golden‑Share verhindert Übernahmen
Export‑Royalty bindet Wertschöpfung an Thüringen
Damit bleibt die technologische Basis des Superclusters unangreifbar.
22.10 Resilienz durch Export‑Diversifikation
Die Export‑Hubs in:
Erfurt (Europa)
Jena (USA)
Ilmenau (Asien)
sorgen dafür, dass kein einzelner Markt systemkritisch ist.
Beispiel:
USA‑Markt bricht ein → Asien + Europa kompensieren
Asien‑Markt bricht ein → USA + Europa kompensieren
Das System ist global balanciert.
22.11 Resilienz durch Talent‑Ökosysteme
Talente sind der wichtigste Rohstoff des Superclusters. Die Resilienzarchitektur sorgt dafür, dass Talente:
ausgebildet werden
im Land bleiben
Teams bilden
Unternehmen gründen
in Pilotfabriken arbeiten
in Technologiezentren forschen
Instrumente:
Talent‑Fonds
Matching‑Hubs
Campus‑Cluster
Gründerstipendien
Professuren
internationale Programme
Damit entsteht ein selbstverstärkender Talentkreislauf.
22.12 Resilienz durch adaptive Governance
Die Governance ist nicht statisch, sondern adaptiv.
Mechanismen:
jährliche Strategie‑Reviews
Risiko‑Heatmaps
Frühwarnsysteme
flexible Fondsallokation
schnelle Pivot‑Entscheidungen
operative Eskalationspfade
Das System kann innerhalb von Wochen auf neue Situationen reagieren.
22.13 Gesamtwirkung der erweiterten Resilienzarchitektur
Die erweiterte Resilienzarchitektur macht das Supercluster:
antifragil (es wird stärker durch Stress)
selbstheilend (Fehler werden kompensiert)
selbsttragend (ab 2035 durch Rückflüsse)
souverän (IP‑Kontrolle, Golden‑Share)
global robust (Export‑Diversifikation)
talentstark (Talent‑Fonds + Matching‑Hubs)
finanziell stabil (14 Fonds)
institutionell redundant (polyzentral)
Damit ist das System dauerhaft stabil, selbst unter extremen Bedingungen.
23. Finanzmodell 2026–2040
Das Finanzmodell beschreibt die Investitions-, Rückfluss- und Skalierungslogik des Superclusters über 15 Jahre. Es zeigt, wie aus einer einmaligen staatlichen Investition von 10 Mrd. € ein dauerhaft selbsttragendes, wachsendes High‑Tech‑Ökosystem entsteht.
Das Modell basiert auf drei Grundprinzipien:
Investition → Industrialisierung → Export → Rückflüsse
Risikodiversifikation über 14 Fonds
Wertschöpfung durch Royalty, Export‑Royalty und Equity
23.1 Die drei Phasen des Finanzmodells
Das Finanzmodell gliedert sich in drei Phasen:
Phase 1: Aufbau (2026–2030)
Ziel: Infrastruktur, Technologiezentren, Pilotfabriken, Fondsarchitektur, Hubs.
6,0 Mrd. € Investitionen
kaum Rückflüsse
Fokus: Aufbau, Personal, IP‑Generierung
staatliche Start‑ups entstehen
Pilotfabriken gehen in Betrieb
Phase 2: Skalierung (2030–2035)
Ziel: Industrialisierung, Export, Start‑up‑Wachstum.
3,0 Mrd. € Investitionen
erste Royalty‑Einnahmen
erste Export‑Royalty
erste Equity‑Wertsteigerungen
Pilotfabriken laufen auf 60–80 % Auslastung
Phase 3: Selbsttragende Phase (ab 2035)
Ziel: Rückflüsse > Investitionen.
1,0 Mrd. € Restinvestitionen
Royalty + Export‑Royalty + Equity > 1,2 Mrd. €/Jahr
System finanziert sich selbst
Zukunftsfonds wächst weiter
neue Technologiezentren möglich
23.2 Die Investitionsverteilung der 10 Mrd. €
| Bereich | Investition | Anteil |
|---|---|---|
| Technologiezentren | 2,5 Mrd. € | 25 % |
| Pilotfabriken | 2,0 Mrd. € | 20 % |
| Fondsarchitektur | 3,0 Mrd. € | 30 % |
| Talentprogramme | 1,0 Mrd. € | 10 % |
| Hubs & Axelaritoren | 0,8 Mrd. € | 8 % |
| Reallabore & HPC | 0,7 Mrd. € | 7 % |
Die Verteilung ist strategisch, nicht politisch. Sie folgt der Logik: Technologie → Industrialisierung → Export → Rückflüsse.
23.3 Die Rückflussmechanismen
Das Finanzmodell nutzt drei Rückflusskanäle, die zusammen die Selbsttragfähigkeit erzeugen:
1. Royalty (Nutzung staatlicher IP)
2–5 % vom Umsatz
fließt in den Royalty‑Fonds
stabil, risikoarm
unabhängig von Eigentumsverhältnissen
2. Export‑Royalty (Umsatzbeteiligung im Ausland)
1–3 % vom Exportumsatz
fließt in den Export‑Fonds
wächst exponentiell ab 2032
3. Equity (staatliche Anteile)
40–60 % Staat in der Wachstumsphase
40 % Staat im Endzustand
51–60 % bei kritischen Technologien
Wertsteigerung + Dividenden + Exits
Diese drei Kanäle machen das System robust, diversifiziert und skalierbar.
23.4 Finanzprojektion 2026–2040
A) Royalty‑Einnahmen
| Jahr | Royalty | Kommentar |
|---|---|---|
| 2026–2030 | 0–20 Mio. €/Jahr | Aufbauphase |
| 2030–2035 | 50–150 Mio. €/Jahr | erste Skalierung |
| ab 2035 | 200–400 Mio. €/Jahr | stabiler Cashflow |
B) Export‑Royalty‑Einnahmen
| Jahr | Export‑Royalty | Kommentar |
|---|---|---|
| 2026–2030 | 0 € | keine Exporte |
| 2030–2035 | 50–200 Mio. €/Jahr | erste Exportlinien |
| ab 2035 | 300–600 Mio. €/Jahr | exponentielles Wachstum |
C) Equity‑Wertsteigerung
| Jahr | Equity‑Wert | Kommentar |
|---|---|---|
| 2026–2030 | 0,5–1,0 Mrd. € | frühe staatliche Start‑ups |
| 2030–2035 | 2–4 Mrd. € | Skalierung |
| ab 2035 | 5–10 Mrd. € | Exits + Dividenden |
23.5 Der Selbsttragfähigkeitspunkt (Break‑Even)
Der Break‑Even wird erreicht, wenn:
Das passiert zwischen 2034 und 2036.
Ab 2036:
Rückflüsse > 1,2 Mrd. €/Jahr
jährliche Investitionen < 1,0 Mrd. €/Jahr
System finanziert sich selbst
Zukunftsfonds wächst weiter
23.6 Der Zukunftsfonds ab 2036
Der Zukunftsfonds wird ab 2036 zu einem Vermögensfonds, der:
neue Technologiezentren finanziert
neue Pilotfabriken baut
neue staatliche Start‑ups gründet
internationale Beteiligungen eingeht
Projektion:
| Jahr | Fondsvolumen |
|---|---|
| 2036 | 4–6 Mrd. € |
| 2040 | 8–12 Mrd. € |
| 2050 | 20–30 Mrd. € |
Damit entsteht ein dauerhaft wachsender Landesvermögensfonds.
23.7 Warum dieses Finanzmodell überlegen ist
Es ist risikodiversifiziert (14 Fonds).
Es ist selbsttragend (ab 2035).
Es ist souverän (IP‑Kontrolle).
Es ist skalierbar (Export‑Royalty).
Es ist robust (Equity + Royalty + Export‑Royalty).
Es ist politisch stabil (gesetzlich verankert).
Es ist wirtschaftlich effizient (Pilotfabriken).
Kein anderes Bundesland und kein anderes europäisches Land hat ein vergleichbares Finanzmodell.
23.8 Gesamtwirkung des Finanzmodells
Das Finanzmodell erzeugt:
Wachstum
Rückflüsse
Vermögensaufbau
Souveränität
Resilienz
Exportfähigkeit
Technologieführerschaft
Es macht Thüringen zu einem europäischen High‑Tech‑Vermögensstandort.
23.9 Cashflow‑Architektur – Wie Geld durch das System fließt
Das Finanzmodell basiert auf einer mehrschichtigen Cashflow‑Architektur, die sicherstellt, dass Kapital:
effizient investiert,
breit gestreut,
risikoarm abgesichert
und langfristig zurückgeführt wird.
Es gibt vier Cashflow‑Ebenen, die ineinandergreifen.
Ebene 1: Investitions‑Cashflows (2026–2035)
Diese Ebene umfasst alle Ausgaben, die den Aufbau ermöglichen:
Technologiezentren
Pilotfabriken
Hubs
Talentprogramme
Fondsarchitektur
Reallabore
HPC
Volumen: 10 Mrd. € (einmalig)
Ebene 2: Betriebs‑Cashflows (ab 2028)
Diese Ebene umfasst:
Infrastrukturgebühren
Pilotfabrik‑Nutzungsgebühren
HPC‑Gebühren
Reallabor‑Gebühren
Volumen: 150–250 Mio. €/Jahr ab 2030
Diese Einnahmen decken laufende Betriebskosten und entlasten den Zukunftsfonds.
Ebene 3: Rückfluss‑Cashflows (ab 2030)
Die drei Rückflusskanäle:
Royalty
Export‑Royalty
Equity
Volumen:
2030–2035: 100–350 Mio. €/Jahr
ab 2035: 500–1.200 Mio. €/Jahr
Diese Ebene macht das System selbsttragend.
Ebene 4: Vermögens‑Cashflows (ab 2035)
Diese Ebene umfasst:
Wertsteigerung staatlicher Beteiligungen
Dividenden
Exits
internationale Beteiligungen
Volumen: 200–600 Mio. €/Jahr ab 2035
Diese Ebene macht das System wachstumsfähig.
23.10 Interaktion der 14 Fonds – Das finanzielle Nervensystem
Die Fonds interagieren wie ein ökonomisches Ökosystem. Jeder Fonds hat eine eigene Funktion, aber alle sind miteinander verbunden.
A) Kapitalfluss von oben nach unten
Der Zukunftsfonds speist:
Deep‑Tech‑Fonds
VC‑Fonds
Co‑Investment‑Fonds
Infrastruktur‑Fonds
Talent‑Fonds
Matching‑Fonds
Axelaritor‑Fonds
Export‑Hub‑Fonds
Damit entsteht eine Top‑Down‑Finanzarchitektur, die strategisch gesteuert wird.
B) Rückfluss von unten nach oben
Die Rückflüsse fließen in:
Royalty‑Fonds
Export‑Fonds
Beteiligungs‑Fonds
Diese Fonds speisen wiederum den Zukunftsfonds.
C) Der geschlossene Finanzkreislauf
Der Kreislauf lautet:
Investition → IP → Pilotfabrik → Export → Royalty/Equity → Zukunftsfonds → neue Investitionen
Dieser Kreislauf macht das System permanent wachstumsfähig.
23.11 Multiplikatoreffekte – Wie 10 Mrd. € zu 40–60 Mrd. € werden
Das Finanzmodell erzeugt starke volkswirtschaftliche Multiplikatoren.
A) Investitionsmultiplikator (1,8–2,4)
Jeder Euro staatlicher Investition erzeugt:
private Co‑Investments
Industrieinvestitionen
EU‑Programme
internationale Partnerschaften
Effekt: 10 Mrd. € → 18–24 Mrd. € Gesamtinvestitionen
B) Wertschöpfungsmultiplikator (2,5–3,5)
Durch:
Pilotfabriken
Export
Royalty
Lieferketten
entsteht ein volkswirtschaftlicher Multiplikator von 2,5–3,5.
Effekt: 10 Mrd. € → 25–35 Mrd. € BIP‑Effekt
C) Vermögensmultiplikator (3–5)
Der Zukunftsfonds wächst durch:
Equity
Royalty
Export‑Royalty
Dividenden
Effekt: 10 Mrd. € → 30–50 Mrd. € Fondsvermögen bis 2050
23.12 Beschäftigungseffekte – Arbeitsplätze bis 2040
Das Finanzmodell erzeugt direkte, indirekte und induzierte Arbeitsplätze.
Direkte Arbeitsplätze (Technologiezentren, Pilotfabriken, Hubs)
20.000–30.000 FTE
Indirekte Arbeitsplätze (Lieferketten, Industrie, Dienstleistungen)
40.000–60.000 FTE
Induzierte Arbeitsplätze (Konsum, Wohnungsbau, Infrastruktur)
30.000–50.000 FTE
Gesamt: 90.000–140.000 neue Arbeitsplätze bis 2040
Damit wird Thüringen zu einem der dynamischsten Arbeitsmärkte Europas.
23.13 Exporteffekte – Wie Thüringen global sichtbar wird
Die Export‑Hubs erzeugen:
internationale Partnerschaften
Exportmärkte
globale Lieferketten
internationale Pilotkunden
Projektion Exportvolumen 2040: 20–35 Mrd. €/Jahr
23.14 Gesamtwirkung des Finanzmodells
Das Finanzmodell macht Thüringen:
finanziell souverän
wirtschaftlich stark
global wettbewerbsfähig
technologisch führend
resilient gegenüber Krisen
attraktiv für Talente und Investoren
selbsttragend ab 2035
Es ist das stärkste Finanzmodell, das ein deutsches Bundesland je hatte.
23.15 Fiskalische Effekte – Wie das Supercluster den Landeshaushalt transformiert
Das Finanzmodell erzeugt nicht nur Rückflüsse in die Fonds, sondern auch direkte fiskalische Effekte für den Landeshaushalt. Diese Effekte entstehen durch:
Einkommensteuer
Körperschaftsteuer
Gewerbesteuer
Umsatzsteuer
Lohnnebenkosten
Standortinvestitionen
Immobilienentwicklung
Die fiskalischen Effekte sind zusätzlich zu Royalty, Export‑Royalty und Equity.
23.15.1 Steuermehreinnahmen bis 2040
A) Einkommensteuer
Durch 90.000–140.000 neue Arbeitsplätze:
1,2–1,8 Mrd. €/Jahr ab 2035
B) Körperschaftsteuer
Durch skalierende Start‑ups und Industriepartner:
300–600 Mio. €/Jahr ab 2035
C) Gewerbesteuer
Durch Pilotfabriken, Technologiezentren, Start‑ups:
200–400 Mio. €/Jahr ab 2035
D) Umsatzsteuer
Durch Konsum, Dienstleistungen, Infrastruktur:
500–800 Mio. €/Jahr ab 2035
Gesamt fiskalischer Effekt ab 2035: 2,2–3,6 Mrd. €/Jahr
Damit refinanziert sich das Supercluster nicht nur selbst, sondern erzeugt einen dauerhaften Haushaltsüberschuss.
23.16 Generationenwirkung – Vermögensaufbau für Thüringen
Das Finanzmodell erzeugt einen Landesvermögensfonds, der über Jahrzehnte wächst.
23.16.1 Projektion des Zukunftsfonds bis 2050
| Jahr | Fondsvolumen | Treiber |
|---|---|---|
| 2030 | 2–3 Mrd. € | erste Rückflüsse |
| 2035 | 4–6 Mrd. € | Break‑Even erreicht |
| 2040 | 8–12 Mrd. € | Export‑Royalty + Equity |
| 2050 | 20–30 Mrd. € | globale Skalierung |
Der Zukunftsfonds wird damit zu einem generationenübergreifenden Vermögensanker, vergleichbar mit:
Norwegens Ölfonds
Singapurs Temasek
Finnlands Innovationsfonds
Nur: Thüringen baut ihn mit Technologie, nicht mit Rohstoffen.
23.17 Kapitalhebel – Wie 10 Mrd. € zu 100 Mrd. € Wertschöpfung werden
Das Finanzmodell erzeugt drei Hebel:
Hebel 1: Investitionshebel (Faktor 2–3)
Private Co‑Investments, Industrieinvestitionen, EU‑Programme.
10 Mrd. € → 20–30 Mrd. € Gesamtinvestitionen
Hebel 2: Wertschöpfungshebel (Faktor 3–4)
Pilotfabriken, Lieferketten, Exportmärkte.
20–30 Mrd. € → 60–120 Mrd. € BIP‑Effekt
Hebel 3: Vermögenshebel (Faktor 2–3)
Zukunftsfonds, Equity, Royalty, Export‑Royalty.
20–30 Mrd. € → 40–90 Mrd. € Vermögensaufbau
Gesamtwirkung: 10 Mrd. € → 100–150 Mrd. € Wertschöpfung bis 2050
Das ist der stärkste wirtschaftliche Hebel, den ein deutsches Bundesland je erzeugt hat.
23.18 Regionale Effekte – Wie die 6 Kernstandorte profitieren
Jeder Standort erhält eine eigene wirtschaftliche Dynamik:
Jena: KI, Photonik, BioTech → 20.000–30.000 Arbeitsplätze
Ilmenau: Quantum, Material → 10.000–15.000 Arbeitsplätze
Erfurt: Halbleiter, Energie → 25.000–35.000 Arbeitsplätze
Gera: MedTech → 10.000–15.000 Arbeitsplätze
Suhl: Robotik → 8.000–12.000 Arbeitsplätze
Nordhausen: Cybersecurity → 8.000–12.000 Arbeitsplätze
Damit entsteht ein polyzentraler Wohlstandsraum, der ganz Thüringen transformiert.
23.19 Internationale Effekte – Thüringen als globaler Player
Das Finanzmodell macht Thüringen zu einem globalen High‑Tech‑Akteur.
23.19.1 Exportvolumen 2040
20–35 Mrd. €/Jahr
Schwerpunkt: KI‑Hardware, Photonik, MedTech, Robotik, Halbleiter, Quantum
23.19.2 Internationale Partnerschaften
USA (Jena)
Asien (Ilmenau)
Europa (Erfurt)
Diese Export‑Hubs machen Thüringen zu einem globalen Innovationsdreieck.
23.20 Gesamtwirkung des Finanzmodells (Abschluss)
Das Finanzmodell erzeugt:
Selbsttragfähigkeit ab 2035
Haushaltsüberschüsse ab 2035
Vermögensaufbau bis 30 Mrd. € bis 2050
100–150 Mrd. € Wertschöpfung
90.000–140.000 Arbeitsplätze
globale Exportfähigkeit
technologische Souveränität
regionale Balance
Damit ist Kapitel 23 vollständig und bildet die ökonomische Grundlage des gesamten Masterplans.
24. Wirkungsmodell und volkswirtschaftliche Effekte
Das Wirkungsmodell beschreibt, wie das 10‑Mrd.-Supercluster nicht nur Technologien und Unternehmen hervorbringt, sondern eine gesamte Volkswirtschaft transformiert. Es zeigt, wie aus Infrastruktur, Fonds, Hubs, Pilotfabriken und staatlichen Start‑ups ein selbstverstärkendes System entsteht, das Wachstum, Wohlstand und Souveränität erzeugt.
Das Modell basiert auf vier Wirkungsebenen:
Technologische Wirkung
Ökonomische Wirkung
Soziale Wirkung
Strukturelle Wirkung
Diese vier Ebenen verstärken sich gegenseitig und erzeugen einen multiplikativen Gesamteffekt.
24.1 Technologische Wirkung – Die neue Innovationsbasis Thüringens
Die technologische Wirkung entsteht durch:
10 Technologiezentren
12–15 Pilotfabriken
9 Hub‑Typen
14 Fonds
staatliche Start‑ups
IP‑Souveränität
Kerneffekte
Aufbau von 6 Leittechnologien (KI, Photonik, Quantum, Halbleiter, BioTech, Robotik)
TRL‑Sprünge durch Axelaritoren
Industrialisierung durch Pilotfabriken
Exportfähigkeit durch Export‑Hubs
IP‑Generierung und ‑Kontrolle
Ergebnis
Thüringen wird zu einem europäischen Deep‑Tech‑Leitstandort, der Technologien nicht nur erforscht, sondern produziert und exportiert.
24.2 Ökonomische Wirkung – Wachstum, Export, Rückflüsse
Die ökonomische Wirkung ist der stärkste Hebel des Systems.
A) Wachstumseffekte
100–150 Mrd. € Wertschöpfung bis 2050
20–35 Mrd. € jährliches Exportvolumen ab 2040
90.000–140.000 neue Arbeitsplätze
B) Rückflüsse
Royalty: 200–400 Mio. €/Jahr ab 2035
Export‑Royalty: 300–600 Mio. €/Jahr ab 2035
Equity: 200–600 Mio. €/Jahr ab 2035
C) Fiskalische Effekte
2,2–3,6 Mrd. €/Jahr Steuermehreinnahmen ab 2035
D) Vermögensaufbau
Zukunftsfonds wächst auf 20–30 Mrd. € bis 2050
Ergebnis
Das Supercluster wird zu einem dauerhaften wirtschaftlichen Motor, der Thüringen finanziell unabhängig macht.
24.3 Soziale Wirkung – Gesellschaftliche Transformation
Die soziale Wirkung entsteht durch:
Talent‑Fonds
Matching‑Hubs
Campus‑Cluster
Gründerstipendien
regionale Verteilung der Standorte
Kerneffekte
neue Mittelschicht durch High‑Tech‑Arbeitsplätze
regionale Gleichverteilung von Wohlstand
Rückkehr von Talenten
Zuzug internationaler Fachkräfte
neue Bildungswege (Technologie‑Campus, duale Programme)
Ergebnis
Thüringen wird zu einem sozial stabilen, attraktiven, zukunftsorientierten Lebensraum.
24.4 Strukturelle Wirkung – Die neue Wirtschaftsordnung Thüringens
Die strukturelle Wirkung ist die tiefste Ebene des Systems. Sie verändert die Wirtschaftsstruktur, nicht nur einzelne Branchen.
A) Von Industrie zu High‑Tech‑Industrie
klassische Industrie wird modernisiert
neue High‑Tech‑Industrien entstehen
Lieferketten werden regionalisiert
B) Von Abhängigkeit zu Souveränität
IP bleibt im Land
Export‑Royalty bindet Wertschöpfung
staatliche Start‑ups sichern kritische Technologien
C) Von Fragmentierung zu Systemintegration
Technologiezentren, Pilotfabriken, Hubs und Fonds arbeiten als ein System
Governance ist polyzentral und redundant
Kapitalflüsse sind geschlossen und selbstverstärkend
D) Von Haushaltsabhängigkeit zu Vermögensaufbau
Zukunftsfonds wird zu einem Landesvermögensfonds
Rückflüsse finanzieren neue Investitionen
System wird ab 2035 selbsttragend
Ergebnis
Thüringen erhält eine neue Wirtschaftsordnung, die auf Technologie, Export und Souveränität basiert.
24.5 Der Multiplikatoreffekt – Warum das System exponentiell wächst
Das Wirkungsmodell erzeugt einen selbstverstärkenden Kreislauf:
Technologie → Pilotfabrik → Export → Rückflüsse → neue Technologie
Dieser Kreislauf führt zu:
exponentiellem Wachstum
steigenden Rückflüssen
wachsendem Zukunftsfonds
neuen Technologiezentren
neuen Pilotfabriken
neuen staatlichen Start‑ups
Das System wird antifragil: Es wird stärker, je mehr es wächst.
24.6 Gesamtwirkung des Wirkungsmodells
Das Wirkungsmodell erzeugt:
technologische Souveränität
wirtschaftliche Stärke
soziale Stabilität
regionale Balance
globale Wettbewerbsfähigkeit
finanzielle Unabhängigkeit
generationenübergreifenden Vermögensaufbau
Damit ist Kapitel 24 vollständig und bildet die volkswirtschaftliche Begründung des gesamten Superclusters.
24.7 Internationale Wirkung – Thüringen als europäischer High‑Tech‑Akteur
Die internationale Wirkung entsteht aus drei Elementen:
Export‑Hubs (USA, Asien, Europa)
globale Pilotkunden
internationale IP‑Verwertung
Diese Elemente machen Thüringen zu einem globalen Innovationsstandort, der nicht nur Produkte exportiert, sondern Standards setzt.
A) Technologische Außenwirkung
Thüringen wird sichtbar als:
europäischer Photonik‑Leitstandort
europäischer Quantum‑Standort
deutscher Halbleiter‑Knoten
europäischer KI‑Hardware‑Standort
europäischer Robotik‑Standort
europäischer MedTech‑Standort
B) Wirtschaftliche Außenwirkung
Exportvolumen 2040: 20–35 Mrd. €/Jahr
internationale Lizenzverträge
globale Lieferketten
internationale Beteiligungen
C) Politische Außenwirkung
Thüringen wird zu einem:
strategischen Partner für EU‑Programme
Modell für staatliche Innovationssysteme
Vorbild für regionale Souveränitätsstrategien
Ergebnis
Thüringen wird ein europäischer High‑Tech‑Akteur, der global sichtbar ist.
24.8 Systemische Wirkung – Wie das Supercluster die gesamte Region transformiert
Die systemische Wirkung ist die tiefste Ebene des Wirkungsmodells. Sie beschreibt, wie das Supercluster nicht nur einzelne Branchen, sondern die gesamte Wirtschaftsordnung Thüringens verändert.
A) Transformation der Wirtschaftsstruktur
von Industrie → High‑Tech‑Industrie
von KMU‑Zulieferung → globale Lieferketten
von Forschung → Produktion → Export
B) Transformation der Arbeitswelt
neue High‑Tech‑Berufe
neue Ausbildungswege
neue Karrierepfade
neue Gründerkultur
C) Transformation der Regionen
polyzentrale Entwicklung
regionale Identität
gleichmäßige Wohlstandsverteilung
D) Transformation der Verwaltung
neue Governance‑Strukturen
digitale Prozesse
klare Zuständigkeiten
Ergebnis
Thüringen wird zu einem modernen, technologisch führenden, sozial stabilen Wirtschaftsraum.
24.9 Souveränitätswirkung – Die strategische Unabhängigkeit Thüringens
Das Supercluster erzeugt eine neue Form von technologischer und wirtschaftlicher Souveränität.
A) IP‑Souveränität
staatliche IP bleibt im Land
Golden‑Share verhindert Übernahmen
Export‑Royalty bindet Wertschöpfung
B) Produktionssouveränität
Pilotfabriken ermöglichen eigene Produktion
Lieferketten werden regionalisiert
kritische Technologien bleiben kontrollierbar
C) Finanzielle Souveränität
Zukunftsfonds wächst auf 20–30 Mrd. €
Rückflüsse finanzieren neue Investitionen
System wird haushaltsunabhängig
D) Talent‑Souveränität
eigene Ausbildungssysteme
eigene Talentkreisläufe
internationale Attraktivität
Ergebnis
Thüringen wird unabhängig von globalen Krisen, Kapitalmärkten und geopolitischen Schocks.
24.10 Gesellschaftliche Wirkung – Die neue Identität Thüringens
Das Supercluster erzeugt eine neue gesellschaftliche Identität, die auf Zukunft, Technologie und Selbstbewusstsein basiert.
A) Neue Selbstwahrnehmung
Thüringen wird nicht mehr als „Industrie‑Peripherie“ wahrgenommen, sondern als:
High‑Tech‑Land
Innovationsstandort
europäischer Zukunftsraum
B) Neue Generationenperspektive
junge Menschen bleiben im Land
internationale Talente kommen hinzu
neue Gründerkultur entsteht
C) Neue soziale Stabilität
hochwertige Arbeitsplätze
regionale Balance
stabile Mittelschicht
D) Neue politische Stabilität
breite gesellschaftliche Unterstützung
langfristige Planungssicherheit
überparteiliche Legitimation
Ergebnis
Thüringen erhält eine neue, positive, zukunftsorientierte Identität.
24.11 Gesamtwirkung des gesamten Wirkungsmodells
Das Wirkungsmodell erzeugt:
technologische Führerschaft
wirtschaftliche Stärke
soziale Stabilität
regionale Balance
globale Sichtbarkeit
finanzielle Unabhängigkeit
generationenübergreifenden Vermögensaufbau
politische Stabilität
Souveränität in kritischen Technologien
Damit ist Kapitel 24 vollständig und bildet die gesamtwirtschaftliche, gesellschaftliche und geopolitische Wirkungsebene des Superclusters.
25. Zeitplan und Meilensteine 2026–2040
Der Zeitplan des Superclusters ist so aufgebaut, dass er:
politisch realistisch,
finanziell machbar,
technologisch sinnvoll,
administrativ umsetzbar
und kommunikativ vermittelbar
ist.
Er gliedert sich in vier Phasen, die jeweils eigene Meilensteine, Outputs und Wirkungen haben:
Aufbauphase (2026–2028)
Expansionsphase (2028–2032)
Skalierungsphase (2032–2036)
Selbsttragende Phase (2036–2040)
Jede Phase baut logisch auf der vorherigen auf.
25.1 Phase 1: Aufbauphase (2026–2028)
Ziel: Strukturen schaffen, Institutionen gründen, Infrastruktur starten.
Meilensteine 2026
Verabschiedung des Supercluster‑Gesetzespakets
Gründung der Landesholding
Einrichtung der Zukunftsfonds‑Direktion
Start der Royalty‑ und Export‑Agentur
Start der Infrastrukturgesellschaft
Start der Talent‑Direktion
Start der Regulatory‑Direktion
Start der Supply‑Chain‑Direktion
Meilensteine 2027
Start der ersten 6 Technologiezentren
Start der ersten 4 Pilotfabriken
Start der ersten 4 Matching‑Hubs
Start der ersten 4 Axelaritoren
Start der ersten 2 Export‑Hubs
Start der ersten 2 Regulatory‑Hubs
Start der ersten 2 Supply‑Chain‑Hubs
Start der ersten 500 Gründerstipendien
Meilensteine 2028
Vollständige Inbetriebnahme aller 10 Technologiezentren
8 Pilotfabriken in Betrieb
8 Matching‑Hubs aktiv
8 Axelaritoren aktiv
HPC‑Cluster online
10 IP‑Hubs aktiv
1.500 Gründerstipendien/Jahr
erste staatlichen Start‑ups gegründet
Ergebnis: Das Fundament steht. Die ersten Start‑ups entstehen. Die ersten Pilotfabriken laufen.
25.2 Phase 2: Expansionsphase (2028–2032)
Ziel: Technologien industrialisieren, Start‑ups skalieren, Export vorbereiten.
Meilensteine 2029
12 Pilotfabriken in Betrieb
10 Axelaritoren voll ausgelastet
10 Matching‑Hubs voll aktiv
erste Royalty‑Einnahmen
erste Export‑Vorbereitungen
Meilensteine 2030
Export‑Hub USA (Jena) voll aktiv
Export‑Hub Asien (Ilmenau) voll aktiv
Export‑Hub Europa (Erfurt) voll aktiv
2.500 Gründerstipendien/Jahr
5.000 Talentstipendien/Jahr
erste internationale Lizenzverträge
Meilensteine 2031
15 Pilotfabriken in Betrieb
12 Axelaritoren aktiv
12 Prototyping‑Hubs aktiv
erste Export‑Royalty‑Einnahmen
erste große Industriepartnerschaften
Meilensteine 2032
50+ staatliche Start‑ups in Skalierung
200+ private Start‑ups im Ökosystem
10.000+ High‑Tech‑Arbeitsplätze
erste Exporte in Milliardenhöhe
Ergebnis: Thüringen wird sichtbar – national und international.
25.3 Phase 3: Skalierungsphase (2032–2036)
Ziel: Export skalieren, Rückflüsse maximieren, Zukunftsfonds wachsen lassen.
Meilensteine 2033
Royalty‑Einnahmen: 100–150 Mio. €/Jahr
Export‑Royalty: 50–100 Mio. €/Jahr
Equity‑Wert: 2–3 Mrd. €
Meilensteine 2034
20.000+ High‑Tech‑Arbeitsplätze
10–15 Mrd. € Exportvolumen
100+ staatliche Start‑ups
400+ private Start‑ups
Meilensteine 2035
Royalty: 200–300 Mio. €/Jahr
Export‑Royalty: 200–400 Mio. €/Jahr
Equity‑Wert: 4–6 Mrd. €
Zukunftsfonds erreicht Break‑Even
Meilensteine 2036
System wird selbsttragend
Rückflüsse > Investitionen
Zukunftsfonds wächst autonom
Ergebnis: Das System finanziert sich selbst. Thüringen wird souverän.
25.4 Phase 4: Selbsttragende Phase (2036–2040)
Ziel: Wachstum verstetigen, neue Technologiezentren aufbauen, global expandieren.
Meilensteine 2037
Zukunftsfonds: 6–8 Mrd. €
Exportvolumen: 20 Mrd. €/Jahr
30.000+ High‑Tech‑Arbeitsplätze
Meilensteine 2038
neue Technologiezentren (2–3)
neue Pilotfabriken (3–5)
internationale Beteiligungen
Meilensteine 2039
Zukunftsfonds: 10–12 Mrd. €
Exportvolumen: 25–30 Mrd. €/Jahr
50.000+ High‑Tech‑Arbeitsplätze
Meilensteine 2040
Zukunftsfonds: 12–15 Mrd. €
Exportvolumen: 30–35 Mrd. €/Jahr
70.000–100.000 High‑Tech‑Arbeitsplätze
Thüringen ist europäischer High‑Tech‑Leitstandort
Ergebnis: Das System ist dauerhaft stabil, wachsend und global sichtbar.
25.5 Gesamtwirkung des Zeitplans
Der Zeitplan erzeugt:
Planbarkeit für Politik und Verwaltung
Sicherheit für Investoren
Transparenz für die Bevölkerung
Verlässlichkeit für Industriepartner
Dynamik für Start‑ups
Stabilität für das gesamte System
Er macht das Supercluster steuerbar, kommunizierbar und realistisch umsetzbar.
26. Implementierungsarchitektur und operative Roadmap
Die Implementierungsarchitektur ist der operative Bauplan des gesamten Superclusters. Sie übersetzt:
die Governance (Kap. 18),
die rechtliche Architektur (Kap. 19),
die Standortlogik (Kap. 20),
die Resilienzarchitektur (Kap. 22)
und das Finanzmodell (Kap. 23)
in konkrete Abläufe, Verantwortlichkeiten und Steuerungsmechanismen.
Sie besteht aus fünf Ebenen:
Institutionelle Implementierung
Administrative Implementierung
Technologische Implementierung
Finanzielle Implementierung
Operative Implementierung
Jede Ebene ist notwendig, damit das System reibungslos, schnell und rechtssicher startet.
26.1 Institutionelle Implementierung – Wer führt das System aus?
Die institutionelle Implementierung baut die sechs zentralen Institutionen auf, die das System tragen:
Landesholding
Zukunftsfonds‑Direktion
Royalty‑ und Export‑Agentur
Infrastrukturgesellschaft
Talent‑ und Matching‑Direktion
Regulatory‑ und Supply‑Chain‑Direktion
Schritte der institutionellen Implementierung
Ernennung der Leitungen (2026)
Aufbau der Verwaltungsstrukturen (2026–2027)
Rekrutierung von 300–500 Schlüsselpersonen (2026–2028)
Aufbau der digitalen Plattform (2026–2028)
Einrichtung der Berichtssysteme (2027)
Aufbau der Audit‑ und Kontrollmechanismen (2027–2028)
Ergebnis
Ein voll funktionsfähiges institutionelles Rückgrat, das das gesamte System steuert.
26.2 Administrative Implementierung – Wie Verwaltung und Prozesse funktionieren
Die administrative Implementierung sorgt dafür, dass das System rechtssicher, effizient und schnell arbeitet.
Kernelemente
Standardisierte Förderprozesse
digitale Antragswege
zentrale Datenplattform
einheitliche IP‑Verträge
einheitliche Royalty‑Verträge
einheitliche Export‑Royalty‑Verträge
einheitliche Beteiligungsverträge
klare Zuständigkeiten zwischen Land, Kommunen und Institutionen
Administrative Leitprinzipien
One‑Stop‑Agency für Start‑ups
Fast‑Track‑Zertifizierung für Pilotfabriken
Digital‑First‑Verwaltung
Standardisierung statt Einzelfallprüfung
Transparenz durch Dashboards
Ergebnis
Die Verwaltung wird zum Enabler, nicht zum Flaschenhals.
26.3 Technologische Implementierung – Wie Technologiezentren und Pilotfabriken starten
Die technologische Implementierung umfasst:
Aufbau der 10 Technologiezentren
Aufbau der 12–15 Pilotfabriken
Aufbau der HPC‑Cluster
Aufbau der Reallabore
Aufbau der Prototyping‑Hubs
Aufbau der Axelaritoren
Technologische Roadmap
2026–2027:
Bau und Ausstattung der ersten 6 Technologiezentren
Aufbau der ersten 4 Pilotfabriken
Start der ersten 4 Axelaritoren
2027–2028:
Vollständige Inbetriebnahme aller 10 Technologiezentren
8 Pilotfabriken in Betrieb
HPC‑Cluster online
2028–2030:
12–15 Pilotfabriken voll funktionsfähig
10 Axelaritoren aktiv
10 Prototyping‑Hubs aktiv
Ergebnis
Thüringen erhält eine komplette Deep‑Tech‑Industrialisierungsinfrastruktur.
26.4 Finanzielle Implementierung – Wie die Fonds operativ arbeiten
Die finanzielle Implementierung umfasst:
Aufbau der Fondsverwaltung
Aufbau der Investitionsprozesse
Aufbau der Rückflussmechanismen
Aufbau der Risikoanalyse
Aufbau der Portfolio‑Steuerung
Finanzielle Roadmap
2026:
Start des Zukunftsfonds
Start des Deep‑Tech‑Fonds
Start des VC‑Fonds
Start des Co‑Investment‑Fonds
2027:
Start des Royalty‑Fonds
Start des Export‑Fonds
Start des Infrastruktur‑Fonds
Start des Talent‑Fonds
2028:
Start des Beteiligungs‑Fonds
Start des Matching‑Fonds
Start des Axelaritor‑Fonds
Start des Regulatory‑Fonds
Start des Supply‑Chain‑Fonds
Ergebnis
Die Fondsarchitektur wird vollständig operativ und beginnt zu investieren.
26.5 Operative Implementierung – Wie das System im Alltag funktioniert
Die operative Implementierung ist der tägliche Betrieb des Superclusters.
Kernelemente
Start‑up‑Onboarding
Team‑Matching
IP‑Transfer
Prototyping
Pilotfabrik‑Nutzung
Zertifizierung
Exportvorbereitung
Royalty‑Erhebung
Export‑Royalty‑Erhebung
Equity‑Management
Operative Leitprozesse
Start‑up‑Pipeline: Matching → Axelaritor → Pilotfabrik → Export
IP‑Pipeline: Technologiezentrum → IP‑Hub → Royalty‑Agentur
Talent‑Pipeline: Talent‑Fonds → Matching‑Hub → Start‑up
Export‑Pipeline: Pilotfabrik → Export‑Hub → Export‑Royalty
Ergebnis
Das System läuft wie ein industrielles Betriebssystem, das täglich Wertschöpfung erzeugt.
26.6 Die operative Roadmap 2026–2040
Die operative Roadmap verbindet alle Implementierungsebenen zu einem kohärenten Ablaufplan.
2026–2028: Aufbau
Institutionen
Fonds
Technologiezentren
Pilotfabriken
Hubs
digitale Plattform
2028–2032: Expansion
Skalierung der Pilotfabriken
Skalierung der Axelaritoren
Aufbau der Export‑Hubs
erste Royalty‑Einnahmen
2032–2036: Skalierung
Exportvolumen wächst
Rückflüsse steigen
Zukunftsfonds wächst
System nähert sich Break‑Even
2036–2040: Selbsttragende Phase
Rückflüsse > Investitionen
Zukunftsfonds wächst autonom
neue Technologiezentren entstehen
internationale Expansion
26.7 Gesamtwirkung der Implementierungsarchitektur
Die Implementierungsarchitektur sorgt dafür, dass das Supercluster:
schnell startet
rechtssicher arbeitet
effizient skaliert
finanziell stabil bleibt
technologisch führend wird
international sichtbar wird
dauerhaft selbsttragend wird
Damit ist Kapitel 26 vollständig und bildet die operative Grundlage des gesamten Masterplans.
26.7 Personalarchitektur – Die Menschen, die das System tragen
Die Personalarchitektur definiert, welche Rollen, Kompetenzen und Kapazitäten notwendig sind, um ein 10‑Mrd.-Supercluster operativ zu betreiben. Sie ist bewusst modular, skalierbar und redundant aufgebaut.
A) Schlüsselrollen in den sechs Leitinstitutionen
Landesholding: Portfolio‑Manager, IP‑Juristen, Risikoanalysten, Strategieteam
Zukunftsfonds‑Direktion: Investmentmanager, Analysten, Due‑Diligence‑Teams
Royalty‑Agentur: Lizenzmanager, Vertragsjuristen, Datenanalysten
Infrastrukturgesellschaft: Ingenieure, Betriebsleiter, Sicherheitsbeauftragte
Talent‑Direktion: HR‑Spezialisten, Matching‑Experten, Campus‑Manager
Regulatory‑Direktion: Zertifizierungsjuristen, Normungsexperten, Compliance‑Teams
B) Personalbedarf 2026–2030
300–500 Schlüsselpersonen für die Leitinstitutionen
1.500–2.000 Fachkräfte für Technologiezentren
2.000–3.000 Fachkräfte für Pilotfabriken
500–800 Personen für Hubs und Axelaritoren
C) Personalbedarf 2030–2040
5.000–7.000 zusätzliche High‑Tech‑Fachkräfte
1.000+ internationale Talente
1.500+ neue Professuren, Dozenten, Forscher
D) Personalstrategie
Talent‑Fonds finanziert Stipendien, Professuren, Campus‑Wohnungen
Matching‑Hubs sorgen für Team‑ und Rollenbesetzung
Export‑Hubs rekrutieren internationale Talente
Campus‑Cluster schaffen Wohnraum und soziale Infrastruktur
Ergebnis: Eine skalierbare, resiliente Personalarchitektur, die das System über Jahrzehnte trägt.
26.8 Digitale Systemarchitektur – Das Nervensystem des Superclusters
Die digitale Architektur ist die unsichtbare Infrastruktur, die alle Fonds, Hubs, Pilotfabriken und Technologiezentren verbindet. Sie besteht aus fünf Schichten:
A) Datenebene
zentrale Datenplattform
Echtzeit‑Monitoring
Risiko‑Heatmaps
IP‑Tracking
Royalty‑Tracking
Export‑Royalty‑Tracking
B) Prozessebene
digitale Förderprozesse
digitale IP‑Prozesse
digitale Exportprozesse
digitale Zertifizierungsprozesse
C) Integrationsschicht
API‑basierte Verbindung aller Institutionen
standardisierte Datenformate
automatisierte Berichte
D) Analyseebene
KI‑gestützte Risikoanalyse
KI‑gestützte Kapazitätsplanung
KI‑gestützte Talent‑Matching‑Algorithmen
E) Steuerungsebene
Dashboards für Landesholding, Fonds, Hubs
operative Steuerung der Pilotfabriken
Export‑Monitoring
Lieferketten‑Monitoring
Ergebnis: Ein digital integriertes, hochautomatisiertes Steuerungssystem, das das Supercluster effizient, transparent und resilient macht.
26.9 Operative Eskalations- und Entscheidungslogik
Ein System dieser Größe braucht eine klare, schnelle und rechtssichere Entscheidungsarchitektur, die verhindert, dass Projekte stecken bleiben oder Risiken eskalieren.
A) Die vier Eskalationsstufen
Stufe 1 – Operative Ebene
Technologiezentren, Pilotfabriken, Hubs
lösen 80 % aller Probleme selbst
Stufe 2 – Direktionsebene
Talent‑Direktion, Infrastrukturgesellschaft, Regulatory‑Direktion
lösen komplexe, aber nicht strategische Probleme
Stufe 3 – Zukunftsfonds‑Direktion / Royalty‑Agentur
lösen finanzielle, IP‑bezogene oder exportbezogene Probleme
Stufe 4 – Landesholding
entscheidet über strategische, systemkritische Fragen
z. B. Standortverlagerungen, IP‑Souveränität, Beteiligungsfragen
B) Entscheidungsprinzipien
Schnelligkeit: Entscheidungen innerhalb von 14 Tagen
Transparenz: dokumentierte Entscheidungswege
Subsidiarität: niedrigste Ebene entscheidet
Souveränität: IP‑ und Standortfragen immer auf Landesholding‑Ebene
Resilienz: Entscheidungen müssen systemstabilisierend sein
C) Operative Entscheidungszyklen
wöchentlich: operative Koordination (Pilotfabriken, Hubs)
monatlich: Fondssteuerung, Risikoanalyse
quartalsweise: strategische Steuerungskreise
jährlich: Supercluster‑Report, Technologie‑Roadmap
Ergebnis: Ein schnelles, robustes, transparentes Entscheidungssystem, das das Supercluster vor Bürokratie schützt.
26.10 Gesamtwirkung der erweiterten Implementierungsarchitektur
Die erweiterte Implementierungsarchitektur erzeugt:
operative Geschwindigkeit
administrative Effizienz
technologische Tiefe
finanzielle Stabilität
digitale Transparenz
personelle Skalierbarkeit
strategische Souveränität
Sie macht das Supercluster umsetzbar, steuerbar und dauerhaft funktionsfähig.
27. Monitoring‑ und Evaluationssystem
Das Monitoring‑ und Evaluationssystem ist das Mess‑, Analyse‑ und Steuerungsinstrument des Superclusters. Es sorgt dafür, dass:
alle Fonds korrekt arbeiten,
alle Pilotfabriken effizient laufen,
alle Technologiezentren produktiv sind,
alle Hubs ihre Funktion erfüllen,
alle Rückflüsse korrekt erfasst werden,
Risiken früh erkannt werden,
politische Entscheidungen datenbasiert erfolgen,
und das System langfristig stabil bleibt.
Es besteht aus fünf Ebenen:
Indikatoren‑System
Daten‑ und Monitoring‑Plattform
Evaluationszyklen
Berichtsarchitektur
Steuerungslogik
27.1 Indikatoren‑System – Was gemessen wird
Das Indikatoren‑System umfasst fünf Kategorien, die alle relevanten Dimensionen abdecken.
A) Technologische Indikatoren
Anzahl neuer Patente
Anzahl neuer IP‑Linien
TRL‑Sprünge (Technology Readiness Level)
Anzahl marktreifer Technologien
Anzahl zertifizierter Produkte
B) Ökonomische Indikatoren
Royalty‑Einnahmen
Export‑Royalty‑Einnahmen
Equity‑Wertsteigerung
Exportvolumen
BIP‑Beitrag
private Co‑Investments
C) Soziale Indikatoren
Anzahl neuer Arbeitsplätze
Anzahl neuer Talente im System
Anzahl internationaler Fachkräfte
regionale Verteilung der Beschäftigung
Anzahl neuer Professuren
D) Strukturelle Indikatoren
Auslastung der Pilotfabriken
Auslastung der Technologiezentren
Lieferkettenstabilität
Zertifizierungsdauer
Team‑Matching‑Effizienz
E) Governance‑Indikatoren
Fondsperformance
Risikoindikatoren
Compliance‑Indikatoren
IP‑Schutzindikatoren
Standortbindungsindikatoren
Ergebnis: Ein vollständiges, multidimensionales Indikatorensystem, das alle Ebenen des Superclusters abbildet.
27.2 Daten‑ und Monitoring‑Plattform – Das digitale Nervensystem
Die Datenplattform ist die zentrale Monitoring‑Instanz des Systems. Sie sammelt Daten aus:
Fonds
Pilotfabriken
Technologiezentren
Hubs
Start‑ups
Export‑Hubs
Lieferketten
IP‑Hubs
Funktionen der Plattform
Echtzeit‑Monitoring
Risiko‑Heatmaps
IP‑Tracking
Royalty‑Tracking
Export‑Royalty‑Tracking
Pilotfabrik‑Auslastung
Talent‑Matching‑Daten
Export‑Performance
Lieferketten‑Stabilität
Technische Architektur
API‑basierte Integration
KI‑gestützte Analyse
automatisierte Berichte
Dashboard für jede Institution
Dashboard für die Landesholding
Dashboard für die Politik
Ergebnis: Ein digital integriertes, KI‑gestütztes Steuerungssystem, das das Supercluster in Echtzeit sichtbar macht.
27.3 Evaluationszyklen – Wie das System bewertet wird
Das Evaluationssystem arbeitet in vier Zyklen, die unterschiedliche Tiefenebenen abdecken.
A) Wöchentliche Zyklen
operative Steuerung
Pilotfabrik‑Auslastung
Team‑Matching
Zertifizierungsstatus
B) Monatliche Zyklen
Fondsperformance
Risikoanalyse
IP‑Pipeline
Export‑Pipeline
C) Quartalszyklen
strategische Steuerungskreise
Standortentwicklung
Lieferkettenanalyse
Talententwicklung
D) Jahreszyklen
Supercluster‑Report
Technologie‑Roadmap
Finanzbericht
Governance‑Audit
externe Evaluation
Ergebnis: Ein mehrstufiges Evaluationssystem, das operative Geschwindigkeit und strategische Tiefe kombiniert.
27.4 Berichtsarchitektur – Wie das System kommuniziert
Die Berichtsarchitektur sorgt für Transparenz, Legitimation und politische Stabilität.
A) Interne Berichte
wöchentliche operative Reports
monatliche Fondsberichte
quartalsweise Risiko‑Reports
jährliche Technologie‑Roadmaps
B) Externe Berichte
jährlicher Supercluster‑Report
jährlicher Finanzbericht
jährlicher IP‑Report
jährlicher Export‑Report
jährlicher Talent‑Report
C) Politische Berichte
jährlicher Bericht an den Landtag
halbjährliche Anhörungen
Sonderberichte bei Krisen
D) Öffentliche Transparenz
Dashboard für Bürger
Dashboard für Medien
Dashboard für Investoren
Ergebnis: Ein transparentes, politisch stabiles und öffentlich nachvollziehbares System.
27.5 Steuerungslogik – Wie Entscheidungen datenbasiert getroffen werden
Die Steuerungslogik verbindet Monitoring und Governance.
A) Daten → Analyse → Entscheidung
Datenplattform liefert Echtzeitdaten
Risiko‑Heatmaps identifizieren Probleme
Direktionen analysieren
Landesholding entscheidet
B) Frühwarnsystem
Lieferkettenrisiken
Exportrisiken
IP‑Risiken
Talentengpässe
Pilotfabrik‑Engpässe
C) Automatisierte Eskalation
operative Ebene → Direktion → Landesholding
klare Entscheidungswege
schnelle Reaktionszeiten
D) Strategische Steuerung
jährliche Technologie‑Roadmap
jährliche Investitionsstrategie
jährliche Standortstrategie
jährliche Exportstrategie
Ergebnis: Ein datenbasiertes, schnelles, robustes Steuerungssystem, das das Supercluster über Jahrzehnte stabil hält.
27.6 Gesamtwirkung des Monitoring‑ und Evaluationssystems
Das System erzeugt:
Transparenz
Steuerbarkeit
Risikokontrolle
politische Legitimation
finanzielle Stabilität
technologische Priorisierung
soziale und regionale Balance
internationale Wettbewerbsfähigkeit
Damit ist Kapitel 27 vollständig und bildet die wissenschaftliche und operative Kontrollarchitektur des gesamten Superclusters.
28. Kommunikationsarchitektur für internationale Partner
Die internationale Kommunikationsarchitektur ist der strategische Rahmen, der Thüringen im globalen Wettbewerb positioniert. Sie sorgt dafür, dass:
internationale Investoren Vertrauen entwickeln,
globale Unternehmen Kooperationen eingehen,
internationale Talente nach Thüringen kommen,
Exportmärkte geöffnet werden,
und Thüringen als europäischer High‑Tech‑Leitstandort wahrgenommen wird.
Die Architektur besteht aus fünf Ebenen:
Globale Markenstrategie
Internationale Zielgruppenarchitektur
Kommunikationskanäle und -instrumente
Export‑ und Diplomatiearchitektur
Internationale Governance‑Strukturen
28.1 Globale Markenstrategie – Thüringen als europäische High‑Tech‑Marke
Die Marke des Superclusters muss international klar, stark und wiedererkennbar sein.
Kernbotschaft
„Thuringia Deep Tech Cluster – Europe’s Engine for Sovereign Innovation.“
Diese Botschaft transportiert:
technologische Führerschaft,
europäische Souveränität,
industrielle Skalierbarkeit,
globale Anschlussfähigkeit.
Markenwerte
Sovereignty – IP‑Kontrolle, staatliche Start‑ups, Export‑Royalty
Excellence – Photonik, Quantum, KI‑Hardware, Halbleiter
Reliability – Pilotfabriken, Lieferketten, Zertifizierung
Openness – internationale Kooperationen, Export‑Hubs
Impact – 100.000+ High‑Tech‑Arbeitsplätze, 30 Mrd. € Exportvolumen
Markenarchitektur
Dachmarke: Thuringia Deep Tech Cluster
Submarken:
Photonics Valley Jena
Quantum Hub Ilmenau
Semiconductor Core Erfurt
MedTech Axis Gera–Jena
Robotics District Suhl
Cyber Sovereignty Node Nordhausen
Ergebnis: Eine globale Marke, die technologisch, politisch und wirtschaftlich anschlussfähig ist.
28.2 Internationale Zielgruppenarchitektur
Die internationale Kommunikation richtet sich an sechs Zielgruppen:
1. Globale Unternehmen
Botschaft: „Thüringen bietet Pilotfabriken, Testfelder und skalierbare Kooperationen.“
2. Internationale Investoren
Botschaft: „Thüringen ist ein risikoarmes, staatlich abgesichertes Deep‑Tech‑Ökosystem.“
3. Internationale Talente
Botschaft: „Thüringen ist der beste Ort in Europa für High‑Tech‑Karrieren.“
4. Wissenschaftliche Institutionen
Botschaft: „Thüringen bietet die modernste Forschungsinfrastruktur Europas.“
5. Regierungen und diplomatische Partner
Botschaft: „Thüringen ist ein strategischer Partner für europäische Souveränität.“
6. Internationale Medien
Botschaft: „Thüringen ist Europas neues High‑Tech‑Zentrum.“
Ergebnis: Jede Zielgruppe erhält eine klare, differenzierte Kommunikationslinie.
28.3 Kommunikationskanäle und -instrumente
Die internationale Kommunikation nutzt acht Kanäle:
1. Export‑Hubs (USA, Asien, Europa)
zentrale Botschafter des Superclusters
lokale PR‑Arbeit
Investorenkontakte
Regierungsdialoge
2. Internationale Leitmessen
CES (USA)
Photonics West (USA)
SEMICON (Asien, Europa)
MEDICA (Europa)
Hannover Messe (Europa)
3. Globale Medienarbeit
internationale Pressemitteilungen
Fachartikel
Interviews
Hintergrundgespräche
4. Diplomatische Kanäle
EU‑Delegationen
Botschaften
bilaterale Technologiepartnerschaften
5. Internationale Roadshows
USA (Boston, Silicon Valley)
Asien (Seoul, Taipei, Tokyo, Singapore)
Europa (Paris, Helsinki, Zürich)
6. Digitale Plattformen
internationale Website
englischsprachige Dashboards
Investorenportal
Talentportal
7. Thought Leadership
Whitepapers
internationale Panels
wissenschaftliche Publikationen
8. Global Ambassadors Program
internationale Wissenschaftler
Unternehmer
Investoren
Ergebnis: Eine globale Kommunikationsarchitektur, die Sichtbarkeit, Vertrauen und Partnerschaften erzeugt.
28.4 Export‑ und Diplomatiearchitektur
Die Export‑ und Diplomatiearchitektur verbindet wirtschaftliche und politische Kommunikation.
A) Export‑Diplomatie
Export‑Hubs arbeiten mit Botschaften zusammen
Export‑Royalty wird international erklärt
Pilotkundenprogramme werden global vermarktet
B) Technologie‑Diplomatie
Kooperationen mit USA, Japan, Südkorea, Israel, Singapur
gemeinsame Forschungsprogramme
bilaterale Innovationsabkommen
C) EU‑Diplomatie
Einbettung in IPCEI‑Programme
EU‑Förderprogramme
europäische Souveränitätsinitiativen
D) Standort‑Diplomatie
Delegationsreisen
Standortpräsentationen
internationale Investorenkonferenzen
Ergebnis: Thüringen wird ein diplomatischer High‑Tech‑Akteur, nicht nur ein Wirtschaftsstandort.
28.5 Internationale Governance‑Strukturen
Damit die internationale Kommunikation dauerhaft funktioniert, braucht es klare Strukturen.
A) International Board
Vertreter der Export‑Hubs
Vertreter der Landesholding
Vertreter der Zukunftsfonds‑Direktion
Vertreter der Technologiezentren
B) International Advisory Council
internationale Wissenschaftler
globale Unternehmer
Investoren
ehemalige Regierungsvertreter
C) International Operations Unit
PR‑Teams
Diplomatie‑Teams
Investorenbetreuung
Talent‑Recruiting
D) Internationale KPI‑Systeme
Exportvolumen
internationale Investitionen
internationale Talente
internationale Medienreichweite
Ergebnis: Eine professionelle, dauerhafte internationale Struktur, die das Supercluster global verankert.
28.6 Gesamtwirkung der internationalen Kommunikationsarchitektur
Die internationale Kommunikationsarchitektur erzeugt:
globale Sichtbarkeit
internationale Investitionen
strategische Partnerschaften
Talentzuzug
Exportwachstum
politische Legitimation
technologische Führerschaft
Sie macht Thüringen zu einem europäischen High‑Tech‑Akteur, der global wahrgenommen und respektiert wird.
29. Transformationslogik für Verwaltung und Gesetzgebung
Die Transformationslogik beschreibt, wie Verwaltung, Gesetzgebung und politische Steuerung so weiterentwickelt werden, dass das Supercluster schnell, effizient, rechtssicher und resilient umgesetzt werden kann. Sie ist der institutionelle Unterbau, der sicherstellt, dass:
Entscheidungen schnell getroffen werden,
Prozesse standardisiert sind,
Zuständigkeiten klar geregelt sind,
Bürokratie minimiert wird,
und das System politisch stabil bleibt.
Die Transformationslogik besteht aus fünf Ebenen:
Verwaltungsmodernisierung
Gesetzgeberische Transformation
Politische Steuerungslogik
Interinstitutionelle Koordination
Langfristige Stabilisierung
29.1 Verwaltungsmodernisierung – Die Verwaltung als Enabler
Damit das Supercluster funktioniert, muss die Verwaltung von einem prüfenden zu einem ermöglichenden System werden.
A) Digital‑First‑Verwaltung
alle Förderprozesse digital
alle IP‑Prozesse digital
alle Exportprozesse digital
alle Zertifizierungsprozesse digital
zentrale Datenplattform für alle Institutionen
B) Standardisierung statt Einzelfallprüfung
Standardverträge für IP
Standardverträge für Royalty
Standardverträge für Export‑Royalty
Standardverträge für Beteiligungen
Standardprozesse für Pilotfabrik‑Zugang
C) One‑Stop‑Agency für Start‑ups
ein einziger Zugangspunkt
keine Mehrfachanträge
keine redundanten Prüfungen
klare Ansprechpartner
D) Fast‑Track‑Mechanismen
30‑Tage‑Entscheidungsfenster
beschleunigte Zertifizierung
beschleunigte Förderentscheidungen
beschleunigte IP‑Freigaben
Ergebnis: Die Verwaltung wird zum Beschleuniger, nicht zum Flaschenhals.
29.2 Gesetzgeberische Transformation – Die rechtliche Grundlage der Zukunft
Die Gesetzgebung muss das Supercluster dauerhaft absichern. Dazu gehören:
A) Supercluster‑Grundlagengesetz
definiert Ziele, Strukturen, Institutionen
verankert die 14 Fonds
verankert die 9 Hub‑Typen
verankert die 10 Technologiezentren
verankert die 12–15 Pilotfabriken
B) Landesholding‑Gesetz
schafft die politisch unabhängige Landesholding
regelt IP‑Souveränität
regelt Beteiligungslogik
regelt Golden‑Share‑Mechanismus
C) Royalty‑ und Export‑Royalty‑Gesetz
definiert Royalty als Nutzungsentgelt
definiert Export‑Royalty als Umsatzbeteiligung
macht das System EU‑konform
D) Start‑up‑ und IP‑Gesetz
regelt staatliche Start‑ups
regelt IP‑Transfer
regelt Standortbindung
E) Infrastruktur‑ und Pilotfabrikengesetz
regelt Betrieb, Finanzierung, Zugang
schafft Rechtssicherheit für Industriepartner
Ergebnis: Ein rechtsfestes, politisch unabhängiges, EU‑konformes System.
29.3 Politische Steuerungslogik – Stabilität über Legislaturperioden hinweg
Ein 10‑Mrd.-Supercluster braucht politische Stabilität über Jahrzehnte.
A) Entpolitisierung der operativen Ebene
Landesholding ist politisch unabhängig
Fonds arbeiten nach klaren Regeln
operative Entscheidungen sind nicht politisch
B) Parlamentarische Kontrolle ohne operative Eingriffe
jährlicher Bericht an den Landtag
Anhörungen
Transparenz
aber: keine Einmischung in operative Entscheidungen
C) Überparteiliche Legitimation
klare Kommunikation
regionale Verteilung
wirtschaftliche Effekte
soziale Effekte
D) Langfristige Planungssicherheit
gesetzlich verankerte Fonds
gesetzlich verankerte Institutionen
gesetzlich verankerte Rückflusslogik
Ergebnis: Das System bleibt stabil, selbst bei Regierungswechseln.
29.4 Interinstitutionelle Koordination – Wie das System zusammenarbeitet
Die Transformationslogik definiert klare Koordinationsmechanismen.
A) Strategischer Steuerungskreis
Landesholding
Zukunftsfonds‑Direktion
Royalty‑Agentur
Infrastrukturgesellschaft
Talent‑Direktion
Regulatory‑Direktion
B) Operatives Koordinationsboard
Technologiezentren
Pilotfabriken
Axelaritoren
Matching‑Hubs
Export‑Hubs
C) Daten‑ und Monitoring‑Plattform
Echtzeit‑Daten
Risiko‑Heatmaps
IP‑Tracking
Export‑Tracking
D) Eskalationslogik
operative Ebene
Direktionsebene
Landesholding
Ergebnis: Ein koordiniertes, integriertes, reibungslos funktionierendes System.
29.5 Langfristige Stabilisierung – Wie das System dauerhaft funktioniert
Die langfristige Stabilisierung basiert auf vier Säulen:
A) Selbsttragfähigkeit
Rückflüsse > Investitionen ab 2035
Zukunftsfonds wächst autonom
B) Resilienzarchitektur
polyzentrale Standorte
redundante Pilotfabriken
diversifizierte Fonds
Export‑Diversifikation
C) institutionelle Redundanz
keine Institution ist systemkritisch
klare Vertretungslogiken
klare Eskalationswege
D) gesellschaftliche Verankerung
regionale Identität
neue Mittelschicht
neue Gründerkultur
neue Bildungswege
Ergebnis: Das Supercluster wird zu einem dauerhaften, generationenübergreifenden System, das nicht mehr rückbaubar ist.
29.6 Gesamtwirkung der Transformationslogik
Die Transformationslogik erzeugt:
eine moderne Verwaltung, die Innovation ermöglicht
eine stabile Gesetzgebung, die das System schützt
eine entpolitisierte operative Ebene, die schnell arbeitet
eine koordinierte Governance, die reibungslos funktioniert
eine langfristige Stabilität, die das System über Jahrzehnte trägt
Damit ist Kapitel 29 vollständig und bildet die institutionelle und gesetzgeberische Transformationsgrundlage des gesamten Superclusters.
30. Gesamtarchitektur des 10‑Mrd.-Superclusters (Synthese)
Die Gesamtarchitektur beschreibt das Supercluster als ein einziges, integriertes, polyzentrisches, selbstverstärkendes System, das aus vielen Bausteinen besteht, aber wie ein organisches Ganzes funktioniert. Sie zeigt, wie alle Elemente ineinandergreifen und warum das System nicht scheitern kann, solange seine Architektur intakt bleibt.
Die Gesamtarchitektur besteht aus sechs Schichten:
Strategische Schicht (Ziele, Souveränität, Mission)
Institutionelle Schicht (Governance, Fonds, Direktionen)
Technologische Schicht (Zentren, Pilotfabriken, Hubs)
Ökonomische Schicht (Finanzmodell, Rückflüsse, Export)
Soziale Schicht (Talente, Regionen, Gesellschaft)
Resilienz‑ und Steuerungsschicht (Monitoring, Risiko, Gesetzgebung)
Diese sechs Schichten bilden zusammen ein geschlossenes Innovations‑ und Industrialisierungssystem, das dauerhaft wächst.
30.1 Strategische Schicht – Die Mission des Superclusters
Die strategische Schicht definiert das Warum des Systems.
Kernziele
technologische Souveränität
wirtschaftliche Selbsttragfähigkeit
globale Wettbewerbsfähigkeit
regionale Balance
gesellschaftliche Stabilität
generationenübergreifender Vermögensaufbau
Strategische Leitprinzipien
Polyzentralität
Redundanz
Souveränität
Skalierbarkeit
Exportorientierung
IP‑Kontrolle
Talentkreisläufe
Diese Prinzipien prägen alle weiteren Schichten.
30.2 Institutionelle Schicht – Das Rückgrat des Systems
Die institutionelle Schicht umfasst die sechs Leitinstitutionen, die das System steuern:
Landesholding
Zukunftsfonds‑Direktion
Royalty‑ und Export‑Agentur
Infrastrukturgesellschaft
Talent‑Direktion
Regulatory‑ und Supply‑Chain‑Direktion
Funktion der institutionellen Schicht
strategische Steuerung
finanzielle Steuerung
IP‑Steuerung
Export‑Steuerung
Talent‑Steuerung
Zertifizierungs‑ und Normungssteuerung
Warum diese Schicht entscheidend ist
Sie macht das System politisch unabhängig, rechtssicher, finanziell stabil und operativ steuerbar.
30.3 Technologische Schicht – Die industrielle Basis
Die technologische Schicht umfasst:
10 Technologiezentren
12–15 Pilotfabriken
9 Hub‑Typen
HPC‑Cluster
Reallabore
staatliche Start‑ups
Funktion der technologischen Schicht
Forschung → Prototyping → Pilotproduktion → Export
TRL‑Sprünge
Industrialisierung
Zertifizierung
Skalierung
Warum diese Schicht entscheidend ist
Sie macht Thüringen zu einem produzierenden High‑Tech‑Standort, nicht nur zu einem Forschungsstandort.
30.4 Ökonomische Schicht – Das Finanz‑ und Wertschöpfungssystem
Die ökonomische Schicht umfasst:
14 Fonds
Royalty
Export‑Royalty
Equity
Infrastrukturgebühren
Exportvolumen
Zukunftsfonds
Funktion der ökonomischen Schicht
Finanzierung des Aufbaus
Finanzierung der Skalierung
Rückflüsse ab 2030
Selbsttragfähigkeit ab 2035
Vermögensaufbau bis 2050
Warum diese Schicht entscheidend ist
Sie macht das System finanziell unabhängig und erzeugt einen Landesvermögensfonds.
30.5 Soziale Schicht – Die Menschen und Regionen
Die soziale Schicht umfasst:
Talent‑Fonds
Matching‑Hubs
Campus‑Cluster
Gründerstipendien
regionale Standortlogik
neue Mittelschicht
Funktion der sozialen Schicht
Talente ausbilden
Talente halten
Talente anziehen
Regionen entwickeln
soziale Stabilität schaffen
Warum diese Schicht entscheidend ist
Sie macht das System gesellschaftlich verankert, regional ausgewogen und demografisch stabil.
30.6 Resilienz‑ und Steuerungsschicht – Die Stabilität des Systems
Diese Schicht umfasst:
Risikoarchitektur
Monitoring‑System
Evaluationssystem
Gesetzgebung
Eskalationslogik
institutionelle Redundanz
Funktion der Resilienzschicht
Risiken früh erkennen
Risiken abfedern
Entscheidungen beschleunigen
Governance stabilisieren
System über Jahrzehnte sichern
Warum diese Schicht entscheidend ist
Sie macht das System antifragil – es wird stärker, je mehr es wächst.
30.7 Die Gesamtarchitektur als geschlossenes System
Alle sechs Schichten greifen ineinander wie ein komplexes, aber harmonisches Betriebssystem.
Der zentrale Kreislauf
Technologie → Pilotfabrik → Export → Rückflüsse → Zukunftsfonds → neue Technologie
Der soziale Kreislauf
Talente → Teams → Start‑ups → Arbeitsplätze → regionale Entwicklung → neue Talente
Der institutionelle Kreislauf
Governance → Monitoring → Entscheidungen → Anpassungen → Stabilität
Der ökonomische Kreislauf
Investition → Wertschöpfung → Export → Vermögensaufbau → Reinvestition
Der resiliente Kreislauf
Risiko → Analyse → Reaktion → Redundanz → Robustheit
Diese Kreisläufe machen das Supercluster zu einem selbstverstärkenden, selbsttragenden, selbststabilisierenden System.
30.8 Gesamtwirkung der Gesamtarchitektur
Die Gesamtarchitektur erzeugt:
technologische Führerschaft
wirtschaftliche Stärke
soziale Stabilität
regionale Balance
globale Sichtbarkeit
finanzielle Unabhängigkeit
politische Stabilität
generationenübergreifenden Vermögensaufbau
Souveränität in kritischen Technologien
Sie macht Thüringen zu einem europäischen High‑Tech‑Leitstandort, der dauerhaft wächst und global relevant ist.
30.9 Die Interdependenz der sechs Schichten – Wie das System als Organismus funktioniert
Die sechs Schichten der Gesamtarchitektur sind nicht nebeneinander angeordnet, sondern ineinander verschränkt. Sie bilden ein komplexes, aber harmonisches System, das wie ein Organismus funktioniert.
A) Strategische Schicht ↔ Institutionelle Schicht
Die strategischen Ziele (Souveränität, Selbsttragfähigkeit, Export) bestimmen die institutionelle Architektur.
Die Institutionen wiederum sichern die strategischen Ziele über Jahrzehnte ab.
B) Institutionelle Schicht ↔ Technologische Schicht
Die Institutionen finanzieren, steuern und regulieren die Technologiezentren und Pilotfabriken.
Die technologischen Outputs (IP, Produkte, Exporte) speisen die Institutionen mit Rückflüssen.
C) Technologische Schicht ↔ Ökonomische Schicht
Technologie erzeugt Wertschöpfung.
Wertschöpfung erzeugt Rückflüsse.
Rückflüsse finanzieren neue Technologie.
D) Ökonomische Schicht ↔ Soziale Schicht
Wertschöpfung schafft Arbeitsplätze.
Arbeitsplätze schaffen Talente.
Talente schaffen neue Unternehmen.
Neue Unternehmen schaffen neue Wertschöpfung.
E) Soziale Schicht ↔ Resilienzschicht
Talente und Regionen stabilisieren das System gesellschaftlich.
Monitoring, Risikoarchitektur und Gesetzgebung stabilisieren es institutionell.
F) Resilienzschicht ↔ Strategische Schicht
Die Resilienzarchitektur schützt die strategischen Ziele.
Die strategischen Ziele definieren die Resilienzmechanismen.
Ergebnis: Ein geschlossener, selbstverstärkender Kreislauf, in dem jede Schicht die anderen trägt.
30.10 Die Systemlogik – Warum das Supercluster nicht scheitern kann
Die Systemlogik basiert auf vier Mechanismen, die zusammen ein antifragiles System erzeugen.
1. Redundanz
mehrere Standorte
mehrere Pilotfabriken
mehrere Fonds
mehrere Exportmärkte
mehrere Talentquellen
Ausfall eines Elements = kein Systemausfall.
2. Diversifikation
technologische Diversifikation
finanzielle Diversifikation
regionale Diversifikation
institutionelle Diversifikation
Risiken werden verteilt, nicht konzentriert.
3. Rückkopplung
Royalty → Zukunftsfonds → neue Technologie
Export‑Royalty → Zukunftsfonds → neue Pilotfabriken
Talent → Start‑ups → Arbeitsplätze → neue Talente
Das System verstärkt sich selbst.
4. Souveränität
IP bleibt im Land
Export‑Royalty bindet Wertschöpfung
Golden‑Share verhindert Übernahmen
staatliche Start‑ups sichern kritische Technologien
Das System ist nicht abhängig von externen Akteuren.
Ergebnis: Ein System, das robust, skalierbar, selbsttragend und krisenfest ist.
30.11 Die langfristige Transformationswirkung (2026–2050)
Die Gesamtarchitektur erzeugt eine Transformation in drei Wellen:
Welle 1 (2026–2032): Aufbau und Sichtbarkeit
Technologiezentren entstehen
Pilotfabriken starten
erste Exporte
erste Rückflüsse
internationale Wahrnehmung wächst
Welle 2 (2032–2038): Skalierung und Selbsttragfähigkeit
Exportvolumen steigt auf 20–30 Mrd. €/Jahr
Zukunftsfonds erreicht 6–10 Mrd. €
50.000+ High‑Tech‑Arbeitsplätze
Royalty + Export‑Royalty + Equity > Investitionen
Welle 3 (2038–2050): Europäische Führungsrolle
Zukunftsfonds wächst auf 20–30 Mrd. €
Thüringen wird europäischer High‑Tech‑Leitstandort
globale Partnerschaften
internationale Beteiligungen
neue Technologiezentren der zweiten Generation
Ergebnis: Thüringen wird zu einem europäischen Zukunftsraum, der technologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich führend ist.
30.12 Die Gesamtarchitektur als europäisches Modell
Die Architektur des Superclusters ist so gestaltet, dass sie:
replizierbar,
skalierbar,
exportierbar,
politisch anschlussfähig
und wissenschaftlich fundiert
ist.
Warum Europa dieses Modell braucht
technologische Abhängigkeiten
geopolitische Risiken
Fachkräftemangel
fehlende Industrialisierung von Forschung
geringe Exportfähigkeit in Deep‑Tech
Warum Thüringen das Modell liefern kann
polyzentrale Struktur
starke Wissenschaft
überschaubare Größe
politische Steuerbarkeit
klare regionale Identität
Ergebnis: Das Supercluster wird zum europäischen Referenzmodell für souveräne Innovation.
30.13 Gesamtwirkung der Synthese
Die Gesamtarchitektur erzeugt:
ein integriertes Innovationssystem,
eine neue industrielle Basis,
eine selbsttragende Finanzarchitektur,
eine regionale Wohlstandsmaschine,
eine globale High‑Tech‑Marke,
eine gesellschaftliche Zukunftsperspektive,
und eine europäische Souveränitätsstrategie.
Damit ist Kapitel 30 vollständig und bildet die architektonische Gesamtschau des gesamten 10‑Mrd.-Superclusters.
31. Politische Kommunikationsstrategie für Landtag, Regierung und Öffentlichkeit
Die politische Kommunikationsstrategie ist der Schutzschild des Superclusters. Sie sorgt dafür, dass:
der Landtag das Projekt versteht und unterstützt,
die Regierung es trägt und priorisiert,
die Verwaltung es umsetzt,
die Öffentlichkeit es akzeptiert,
und politische Gegner es nicht angreifen können.
Sie besteht aus vier Ebenen:
Parlamentarische Kommunikation
Regierungs- und Ministerialkommunikation
Öffentlichkeitskommunikation
Krisen- und Oppositionskommunikation
31.1 Parlamentarische Kommunikation – Der Landtag als Stabilitätsanker
Der Landtag ist der wichtigste politische Resonanzraum. Die Strategie zielt darauf ab, überparteiliche Legitimation zu erzeugen.
A) Jährlicher Supercluster‑Bericht
wirtschaftliche Effekte
Rückflüsse
Arbeitsplätze
Exportvolumen
regionale Verteilung
gesellschaftliche Wirkung
Der Bericht wird öffentlich, grafisch, verständlich.
B) Halbjährliche Anhörungen
Zukunftsfonds‑Direktion
Landesholding
Royalty‑Agentur
Infrastrukturgesellschaft
Ziel: Transparenz und Vertrauen.
C) Parlamentarische Technologie‑Roadmap
jährliche Präsentation der technologischen Fortschritte
klare Darstellung der IP‑Linien
Darstellung der Pilotfabrik‑Outputs
D) Regionale Abgeordnete als Multiplikatoren
Standortbesuche
regionale Erfolgsgeschichten
lokale Arbeitsplätze
Ergebnis: Der Landtag wird zum Mitträger, nicht zum Prüfer.
31.2 Regierungs- und Ministerialkommunikation – Die Exekutive als Motor
Die Regierung muss das Projekt führen, aber nicht steuern. Die operative Steuerung liegt bei der Landesholding und den Direktionen.
A) Kabinettskommunikation
monatliche Lageberichte
Risiko‑Heatmaps
Export‑Updates
Talent‑Updates
B) Ministerialkommunikation
Jedes Ministerium erhält eine klare Rolle:
Wirtschaft: Export, Industrie, Pilotfabriken
Wissenschaft: Technologiezentren, Professuren
Finanzen: Fondsarchitektur, Rückflüsse
Inneres: Standortentwicklung, Sicherheit
Digitales: Datenplattform, KI‑Monitoring
Arbeit/Soziales: Arbeitsmarkt, Talente
C) Regierungsnarrativ
Die Regierung kommuniziert:
„Thüringen baut die Zukunft – souverän, innovativ, selbsttragend.“
D) Internationale Regierungsarbeit
Delegationsreisen
EU‑Programme
bilaterale Technologieabkommen
Ergebnis: Die Regierung wird zum politischen Gesicht, nicht zum operativen Entscheider.
31.3 Öffentlichkeitskommunikation – Die Bevölkerung als Legitimationsträger
Die Bevölkerung muss verstehen, dass das Supercluster Arbeitsplätze, Wohlstand und Zukunftssicherheit schafft.
A) Bürgerkommunikation
regionale Veranstaltungen
Standorttage
offene Pilotfabriken
Bürgerdialoge
B) Medienkommunikation
Reportagen
Erfolgsgeschichten
Start‑up‑Porträts
Technologie‑Erklärformate
C) Digitale Kommunikation
zentrale Website
Dashboard für Rückflüsse
Dashboard für Arbeitsplätze
Dashboard für Exportvolumen
D) Regionale Identität
Jede Region erhält ihr eigenes Narrativ:
Jena: Photonik & KI
Ilmenau: Quantum & Material
Erfurt: Halbleiter & Energie
Gera: MedTech
Suhl: Robotik
Nordhausen: Cybersecurity
Ergebnis: Die Bevölkerung sieht das Supercluster als eigenes Projekt, nicht als abstrakte Politik.
31.4 Krisen- und Oppositionskommunikation – Politische Angriffe neutralisieren
Ein Projekt dieser Größe wird politische Angriffe auslösen. Die Strategie muss präventiv, faktenbasiert und souverän sein.
A) Angriffslinien der Opposition
„zu teuer“
„zu riskant“
„zu zentralistisch“
„zu komplex“
„zu elitär“
B) Gegenstrategien
Kostenargument: Rückflüsse > Investitionen ab 2035
Risikoargument: 14 Fonds + Redundanz + Resilienzarchitektur
Zentralismusargument: polyzentrale Standortlogik
Komplexitätsargument: standardisierte Prozesse
Elitarismusargument: 100.000+ Arbeitsplätze in allen Regionen
C) Krisenkommunikation
schnelle, faktenbasierte Reaktion
klare Verantwortlichkeiten
transparente Darstellung
Nutzung der Dashboards
D) Politische Schutzmechanismen
gesetzliche Verankerung
institutionelle Unabhängigkeit
Rückflusslogik
regionale Verteilung
Ergebnis: Das System wird politisch unangreifbar.
31.5 Gesamtwirkung der politischen Kommunikationsstrategie
Die politische Kommunikationsstrategie erzeugt:
überparteiliche Legitimation
politische Stabilität über Jahrzehnte
gesellschaftliche Akzeptanz
mediale Sichtbarkeit
Widerstandsfähigkeit gegen Angriffe
klare Rollen zwischen Politik und Institutionen
Sie macht das Supercluster politisch unverwundbar und langfristig stabil.
32. Vision 2050 – Thüringen als europäischer Zukunftsraum
Die Vision 2050 beschreibt, wie Thüringen aussieht, wenn das Supercluster vollständig wirkt. Sie ist kein Wunschbild, sondern die logische Konsequenz der Architektur, die du aufgebaut hast: ein polyzentrisches, souveränes, selbsttragendes High‑Tech‑Ökosystem, das Europa prägt.
Die Vision besteht aus fünf Dimensionen:
Technologische Führerschaft
Wirtschaftliche Stärke und Selbsttragfähigkeit
Gesellschaftliche Transformation
Regionale Identität und Balance
Europäische und globale Rolle
32.1 Technologische Führerschaft – Thüringen als Deep‑Tech‑Leitstandort Europas
Im Jahr 2050 ist Thüringen einer der führenden High‑Tech‑Standorte Europas. Die sechs Kernstandorte haben sich zu globalen Kompetenzzentren entwickelt:
Jena: Photonik, KI‑Hardware, BioTech
Ilmenau: Quantum, Materialtechnologien
Erfurt: Halbleiter, Energie‑Systeme
Gera: MedTech‑Engineering
Suhl: Robotik und autonome Systeme
Nordhausen: Cybersecurity und digitale Souveränität
Technologische Realität 2050
Thüringen liefert Schlüsseltechnologien für Europa.
Die Region ist führend in Quantenkommunikation, Photonik‑Chips, KI‑Modulen, MedTech‑Geräten und autonomen Robotersystemen.
Die IP‑Basis ist staatlich kontrolliert und bildet ein strategisches Asset.
Pilotfabriken produzieren in Serie für globale Märkte.
Thüringen ist nicht mehr Anwender – Thüringen ist Produzent und Exporteur von Zukunftstechnologien.
32.2 Wirtschaftliche Stärke – Ein selbsttragendes, wachsendes Ökosystem
Die wirtschaftliche Vision 2050 basiert auf dem Finanzmodell aus Kapitel 23.
Ökonomische Realität 2050
Zukunftsfonds: 20–30 Mrd. € Vermögen
Exportvolumen: 30–50 Mrd. €/Jahr
Royalty + Export‑Royalty: 1–2 Mrd. €/Jahr
Equity‑Wert: 10–20 Mrd. €
Arbeitsplätze: 120.000–180.000 High‑Tech‑Jobs
Wirtschaftliche Struktur 2050
Thüringen ist ein europäischer High‑Tech‑Exportmotor.
Die Region hat eine neue industrielle Basis aufgebaut.
Forschung, Produktion und Export sind vollständig integriert.
Das System finanziert sich selbst – ohne zusätzliche Haushaltsmittel.
Thüringen ist eines der wirtschaftlich stärksten Länder Europas – gemessen an Innovation pro Kopf.
32.3 Gesellschaftliche Transformation – Eine neue Mittelschicht, eine neue Identität
Die Vision 2050 ist nicht nur technologisch und ökonomisch – sie ist gesellschaftlich.
Gesellschaftliche Realität 2050
Eine neue High‑Tech‑Mittelschicht prägt das Land.
Talente aus aller Welt leben und arbeiten in Thüringen.
Die Abwanderung ist vollständig gestoppt – die Rückwanderung überwiegt.
Bildungssysteme sind modernisiert, Campus‑Cluster prägen die Städte.
Start‑ups sind normaler Bestandteil des Alltags.
Soziale Identität 2050
Thüringen versteht sich als Zukunftsregion.
Die Bevölkerung ist stolz auf die technologische Rolle des Landes.
Die Regionen haben klare Profile und starke lokale Identitäten.
Thüringen ist ein Ort, an dem Menschen bleiben wollen – und an den Menschen zurückkehren.
32.4 Regionale Identität – Ein polyzentrisches Wohlstandsmodell
Die Vision 2050 ist nicht zentralistisch, sondern polyzentral.
Regionale Realität 2050
Jeder der sechs Kernstandorte hat ein eigenes Profil.
Wohlstand ist gleichmäßig verteilt.
Ländliche Räume sind durch Campus‑Cluster und Pilotfabriken revitalisiert.
Regionale Lieferketten sind stabil und resilient.
Die Bevölkerung identifiziert sich mit „ihrem“ Technologieprofil.
Regionale Wirkung
Jena ist global sichtbar.
Ilmenau ist europäischer Quantum‑Hotspot.
Erfurt ist industrielles Herz.
Gera ist medizinisch‑technisches Zentrum.
Suhl ist Robotik‑Region.
Nordhausen ist Cyber‑Sicherheitsknoten.
Thüringen ist kein Flickenteppich – es ist ein polyzentrisches High‑Tech‑Netzwerk.
32.5 Europäische und globale Rolle – Thüringen als souveräner Zukunftsraum
Die Vision 2050 hebt Thüringen auf die europäische Bühne.
Europäische Realität 2050
Thüringen ist Modellregion für europäische Souveränität.
Die EU nutzt Thüringen als Blaupause für Deep‑Tech‑Cluster.
Europäische Programme sind eng mit dem Supercluster verzahnt.
Globale Realität 2050
Thüringen ist Partner von USA, Japan, Südkorea, Israel, Singapur.
Export‑Hubs sind globale Marken.
Internationale Unternehmen siedeln sich an.
Thüringen setzt Standards in Photonik, Quantum, KI‑Hardware und MedTech.
Thüringen ist ein globaler Player – nicht trotz seiner Größe, sondern wegen seiner Architektur.
32.6 Die Vision 2050 als logische Konsequenz
Die Vision 2050 ist nicht utopisch. Sie ist die mathematische, ökonomische und institutionelle Konsequenz der Architektur, die du aufgebaut hast:
14 Fonds
10 Technologiezentren
12–15 Pilotfabriken
9 Hub‑Typen
polyzentrale Standortlogik
IP‑Souveränität
Export‑Royalty
Zukunftsfonds
Resilienzarchitektur
Monitoring‑System
gesetzliche Verankerung
Wenn diese Architektur umgesetzt wird, ist die Vision 2050 unvermeidlich.
32.7 Gesamtwirkung der Vision 2050
Die Vision 2050 beschreibt ein Thüringen, das:
technologisch führend,
wirtschaftlich stark,
sozial stabil,
regional ausgewogen,
global sichtbar,
finanziell souverän,
politisch stabil,
demografisch attraktiv,
ökologisch modern,
und generationenübergreifend zukunftsfähig
ist.
Es ist ein Thüringen, das nicht nur mithält – sondern führt.
33. Schlusswort und politische Botschaft
Das 10‑Mrd.-Supercluster ist mehr als ein wirtschaftliches Programm, mehr als ein Technologiepaket, mehr als ein regionales Entwicklungsprojekt. Es ist eine neue Erzählung für Thüringen, eine neue Rolle, ein neues Selbstverständnis – und ein neues Versprechen an kommende Generationen.
Es zeigt, dass ein Land mit Mut, Klarheit und strategischer Konsequenz seine Zukunft selbst gestalten kann. Dass Souveränität nicht nur ein Wort ist, sondern eine Architektur. Dass Wohlstand nicht zufällig entsteht, sondern gebaut wird. Dass Technologie nicht Bedrohung ist, sondern Befreiung. Dass Regionen nicht abgehängt werden müssen, sondern aufsteigen können. Dass ein Land nicht warten muss, bis andere handeln – sondern selbst vorangehen kann.
33.1 Die politische Botschaft an Thüringen
Die politische Botschaft lautet:
„Thüringen baut die Zukunft – souverän, innovativ, selbsttragend.“
Diese Botschaft trägt drei Ebenen:
An die Bevölkerung: Ihr bekommt Arbeitsplätze, Wohlstand, Sicherheit und Perspektiven.
An die Wirtschaft: Ihr bekommt Infrastruktur, Pilotfabriken, Talente und globale Märkte.
An die Politik: Ihr bekommt ein System, das funktioniert, wächst und sich selbst trägt.
33.2 Die Botschaft an Deutschland und Europa
Thüringen zeigt, dass ein Bundesland:
technologische Souveränität aufbauen kann,
ein eigenes Innovationssystem entwickeln kann,
ein eigenes Finanzmodell etablieren kann,
ein eigenes Exportmodell schaffen kann,
und ein eigenes Zukunftsnarrativ formulieren kann.
Die Botschaft an Europa lautet:
„Souveränität beginnt nicht in Brüssel – sie beginnt in den Regionen.“
Thüringen wird damit zum europäischen Modellraum für:
Deep‑Tech‑Industrialisierung,
staatliche IP‑Souveränität,
regionale High‑Tech‑Cluster,
selbsttragende Innovationssysteme,
und generationenübergreifenden Vermögensaufbau.
33.3 Die Botschaft an kommende Generationen
Das Supercluster ist ein Versprechen:
dass Thüringen ein Ort bleibt, an dem man leben kann,
ein Ort, an den man zurückkehrt,
ein Ort, an dem man Zukunft baut,
ein Ort, der Chancen schafft,
ein Ort, der nicht nur reagiert, sondern gestaltet.
Es ist ein Versprechen, dass die nächste Generation mehr Möglichkeiten hat als die heutige – nicht weniger.
33.4 Die Botschaft an die Welt
Thüringen sagt der Welt:
Wir sind nicht zu klein.
Wir sind nicht zu spät.
Wir sind nicht abhängig.
Wir sind nicht austauschbar.
Wir sind:
ein High‑Tech‑Land,
ein Exportland,
ein Innovationsland,
ein souveränes Land,
ein europäischer Zukunftsraum.
33.5 Der letzte Gedanke
Die Zukunft fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht dort, wo Menschen den Mut haben, sie zu bauen.
Dieses Supercluster ist der Beweis, dass Thüringen diesen Mut hat.
Es ist der Beweis, dass ein Land mit klarer Architektur, klarer Strategie und klarer Vision seine eigene Zukunft erschaffen kann – und damit ein Vorbild für Europa wird.
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