TEIL I – Präambel & Leitbild
1. Präambel: Thüringen 2035
1. Präambel: Thüringen 2035
Thüringen steht im Jahr 2035 an einem historischen Wendepunkt. Die vergangenen Jahrzehnte waren geprägt von tiefgreifenden wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die das Land vor große Herausforderungen gestellt haben: demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Strukturbrüche, Energiekrisen, geopolitische Unsicherheiten und eine zunehmende Abhängigkeit von externen Finanzierungsstrukturen.
Gleichzeitig eröffnen sich Chancen, wie sie Thüringen seit der Wiedervereinigung nicht mehr hatte. Neue Technologien, neue Wertschöpfungsmodelle, neue Energieformen und neue globale Märkte ermöglichen es, das Land neu zu positionieren: als europäische Modellregion für Innovation, Resilienz und selbstfinanzierte Transformation.
Dieses Regierungsprogramm beschreibt den Weg dorthin. Es ist kein Katalog von Einzelmaßnahmen, sondern ein System, das Thüringen dauerhaft stärkt. Es ist ein Programm, das nicht nur Probleme verwaltet, sondern Zukunft gestaltet. Es ist ein Programm, das nicht nur Kosten verursacht, sondern Cashflows erzeugt. Es ist ein Programm, das nicht nur reagiert, sondern führt.
Das Herzstück dieser Transformation sind fünf strategische High‑Tech‑Cluster, die Thüringen bis 2035 zu einem europäischen Zukunftsstandort machen:
Jena – Photonik, MedTech, BioTech
Ilmenau – KI, Robotik, Sensorik
Erfurt – Energie, Mikroelektronik
Südthüringen – Automotive & Präzision
Gera – Gesundheitsdigitalisierung
Diese Cluster sind keine Förderkulissen, sondern vollwertige industrielle Ökosysteme, die Forschung, Talente, Start‑ups, Unternehmen, Kapital und Infrastruktur bündeln. Sie bilden das Fundament eines neuen Wirtschaftsmodells, das auf Wertschöpfung, Innovation und Selbstfinanzierung basiert.
Parallel dazu wird ein staatlicher Innovationsfonds aufgebaut, der Royalty‑Modelle, Dividenden, Pilotfabriken und Beteiligungen an Zukunftsunternehmen finanziert und ab Jahr 15 selbsttragend wird.
Thüringen 2035 wird ein Land sein, das seine Zukunft selbst finanziert, seine Innovationskraft selbst entfaltet und seine gesellschaftliche Stabilität selbst sichert. Ein Land, das nicht wartet, sondern handelt. Ein Land, das nicht bittet, sondern investiert. Ein Land, das nicht verwaltet, sondern gestaltet.
Das Programm kostet 15 Prozent des Haushalts von 14,8 Milliarden Euro rund 2,29 Milliarden Euro.
Es beinhaltet: Fonds/Wagniskapital (600 Millionen)+Infrastruktur (600Millionen)+5 Hauptcluster (800 Millionen)+ Verbundregionen (150 Millionen)+Fachkräfteanwerbung/Visa 79
Das Programm wird den Landeshaushalt am Anfang im schlimmsten Fall mit 222 Millionen Euro Kosten oder im besten Fall 685 Millionen bringen und in 10 Jahren hohe Erträge bringen. Es wird Wachstum auslösen und dadurch Einnahmen bringen.
Aktualisierte Einnahmenübersicht (4.1–4.5) bei 15 % Investitionsquote
| Nr. | Einnahmequelle | Mechanismus / Satz | Einnahmen pro Jahr | Zweckbindung |
|---|---|---|---|---|
| 4.1 | Innovationsabgabe | 0,30 % Unternehmensumsatz + 0,15 % Lohnsumme | 450–650 Mio. € | Innovation, Talente, Energie, Digitalisierung |
| 4.2 | Digitalabgabe | 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen | 250–400 Mio. € | Digitale Infrastruktur, KI‑Rechenzentren, Cloud |
| 4.3 | Erweiterte Zukunftsabgaben | Datenwert‑, Plattform‑, KI‑, Cloud‑, Robotik‑, Green‑Tech‑Abgabe | 150–300 Mio. € | Energie, Speicher, Robotik, Green‑Tech |
| 4.4 | EU‑Mittel | EFRE, Horizon, Digital Europe, InvestEU, JTF | 700–900 Mio. € | Cluster, Forschung, Energie, Digitalisierung |
| 4.5 | Bundesmittel | IPCEI, Reallabore, Hightech‑Strategie, Wasserstoff, EXIST, Digitalpakt | 450–600 Mio. € | Pilotfabriken, Speicher, Wasserstoff, KI‑Testfelder |
Gesamtsumme aller Einnahmen 2,0
2 Cashflow‑Optimierung statt Subventionen
Jede Ausgabe des Landes muss direkt messbaren wirtschaftlichen Wert erzeugen: Cashflows, Beteiligungen oder langfristige Einsparungen. Förderlogik wird durch Investitionslogik ersetzt. Das Ziel ist ein portfoliobasierter Einsatz öffentlicher Mittel, der Rendite, Hebelwirkung und Nachhaltigkeit priorisiert.
Prinzipien und Entscheidungsfilter
Primärziel: Ausgaben müssen mindestens eine der drei Wirkungen erzielen: laufende Einnahmen, Eigenkapitalpositionen oder dauerhafte Kostenreduktion.
Priorität: Beteiligungen > Infrastruktur mit Nutzungsgebühren > zielgerichtete Anschubförderung.
Stage‑Gate: Folgefinanzierung nur bei Erreichen klarer KPIs.
Marktkompatibilität: Förderungen nur, wenn Marktversagen vorliegt und private Finanzierung nicht verfügbar ist.
Förderkategorien und Kriterien
| Kategorie | Was sie liefert | Eignungskriterien |
|---|---|---|
| Cashflow‑Projekte | Nutzungsgebühren, Service‑Erlöse | Kommerzialisierbarkeit; langfristige Abnahmeverträge; Preissetzung möglich |
| Beteiligungen | Dividenden, Exits, Bewertungsgewinne | Skalierbarkeit; Follow‑on‑Kapital realistisch; Exit‑Pfad definiert |
| Langfristige Einsparungen | Reduzierte Betriebskosten, geringere Transferlasten | Nachweisbare Amortisationszeit ≤ 10 Jahre; messbare Budgetentlastung |
| Anschubförderung (begrenzte Ausnahme) | Markteintritt, Proof‑of‑Concept | Klare Übergangsstrategie in Cashflow oder Beteiligung; befristet und zielgerichtet |
Operative Regeln für Förderentscheidungen
Business Case Pflicht: Jeder Antrag enthält Cashflow‑Prognose, Break‑Even, Sensitivitätsanalyse.
Co‑Finanzierung: Private Mitfinanzierung verpflichtend ab definiertem Reifegrad.
Rückflussklauseln: Royalty, Revenue Share, Equity‑Warrants oder Rückzahlungsmechanismen in Förderverträgen.
Zweckbindung: Rückflüsse fließen vorrangig in DeepFonds‑Reinvestition und Haushaltsentlastung.
Ausstiegsregeln: Automatische Evaluationspunkte; Förderstopp bei KPI‑Verfehlung.
Beispiele konkreter Instrumente
Rechenzentrum‑PPP mit langfristigen Mietverträgen; Land hält Minderheitsbeteiligung; Nutzungsgebühren fließen in Fonds.
Pilotfabrik‑Equity: Land investiert über DeepFonds, Co‑Investoren verpflichtend, Exit‑Klauseln nach 5–8 Jahren.
KI‑Adoptionsgutscheine für KMU mit Rückzahlungsanteil bei Umsatzsteigerung.
Energieeffizienzprogramme mit Tilgungsanteil aus eingesparten Energiekosten; Einsparungen werden zur Schuldentilgung genutzt.
Implementierungsschritte und Governance
Regelwerk: Fondsgesetz, Rückflussklauseln, Standardverträge innerhalb 6–12 Monate.
One‑Stop‑Investment‑Unit: prüft Business Cases, verhandelt Co‑Finanzierung, überwacht Rückflüsse.
Pilotphase: 10–15 Projekte testen Instrumente (Equity, Revenue Share, Nutzungsgebühren).
Skalierung: erfolgreiche Modelle werden standardisiert und in Programme überführt.
Transparenz: öffentliches Dashboard mit Cashflow‑Prognosen, realisierten Rückflüssen und KPI‑Ergebnissen.
KPIs und Controlling
Finanziell: jährliche Rückflüsse in €; Anteil der Programmkosten gedeckt durch Rückflüsse; Fondsrendite.
Wirtschaftlich: privates Folgekapital pro € Landesmittel; Anzahl skalierter Unternehmen; zusätzliche Beschäftigte.
Haushalt: Nettoentlastung des Landeshaushalts pro Jahr; Amortisationsdauer der Investitionen.
Governance: Zeit bis Förderentscheidung; Anteil Projekte mit Co‑Investoren; Compliance‑Vorfallrate.
Risikoabsicherung und soziale Schutzklauseln
Diversifikation des Portfolios über Sektoren und Reifegrade.
Sozialverträglichkeitsprüfung vor größeren Projekten; gezielte Übergangsprogramme für Betroffene.
Liquiditätsreserve im Fonds für 3–5 Jahre.
Externe Evaluation alle 3 Jahre; Rückforderungsmechanismen bei Fehlverhalten.
Diese Umstellung von Subventionen auf Cashflow‑Optimierung macht öffentliche Ausgaben produktiv, erhöht private Hebelwirkung und schafft planbare Rückflüsse, die Thüringen langfristig handlungsfähig und fiskalisch resilient machen
3 Der Beteiligungsstaat
Thüringen wird Investor, nicht Subventionierer. Der Beteiligungsstaat setzt öffentliche Mittel gezielt als Eigenkapital, Mezzanine und strategische Minderheitsbeteiligungen ein, um Wertschöpfung, Hebelwirkung und planbare Rückflüsse zu erzeugen. 40 % der Mittel des 15‑Prozent‑Programms werden als Beteiligungskapital eingesetzt. Dieser Abschnitt beschreibt Zielsetzung, Instrumente, Allokationsregeln, Governance, Rückflusslogik, Risikoabsicherung und Implementierungsfahrplan.
Thüringen wird Investor, nicht Subventionierer. Der Beteiligungsstaat setzt öffentliche Mittel gezielt als Eigenkapital, Mezzanine und strategische Minderheitsbeteiligungen ein, um Wertschöpfung, Hebelwirkung und planbare Rückflüsse zu erzeugen. 40 % der Mittel des 15‑Prozent‑Programms werden als Beteiligungskapital eingesetzt. Dieser Abschnitt beschreibt Zielsetzung, Instrumente, Allokationsregeln, Governance, Rückflusslogik, Risikoabsicherung und Implementierungsfahrplan.
Zielsetzung und Grundprinzipien
Ziel: Aufbau eines nachhaltigen, diversifizierten Beteiligungsportfolios, das langfristig Erträge liefert, private Folgeinvestitionen anzieht und strategische Kapazitäten in Schlüsselbereichen sichert.
Prinzipien: Marktorientierung; Wettbewerbsneutralität; Zweckbindung; Transparenz; Stage‑Gate‑Finanzierung; Co‑Investorenpflicht.
Kennzahl: 40 % der 15‑Prozent‑Mittel (bei 14,8 Mrd. Haushaltsvolumen ≈ ~888 Mio. € jährlich) fließen in die Equity‑Tranche des DeepFonds.
Ziel: Aufbau eines nachhaltigen, diversifizierten Beteiligungsportfolios, das langfristig Erträge liefert, private Folgeinvestitionen anzieht und strategische Kapazitäten in Schlüsselbereichen sichert.
Prinzipien: Marktorientierung; Wettbewerbsneutralität; Zweckbindung; Transparenz; Stage‑Gate‑Finanzierung; Co‑Investorenpflicht.
Kennzahl: 40 % der 15‑Prozent‑Mittel (bei 14,8 Mrd. Haushaltsvolumen ≈ ~888 Mio. € jährlich) fließen in die Equity‑Tranche des DeepFonds.
Instrumente und Allokation
Tranchenschema der 15‑Prozent‑Mittel
Equity‑Tranche (40 %) — Beteiligungen an Start‑ups, Scale‑ups, Pilotfabriken, Rechenzentren, Speicherprojekten. Ziel: Dividenden, Exits, Bewertungsgewinne.
Infra‑Tranche (40 %) — Infrastruktur‑Beteiligungen und Co‑Investments mit Nutzungsgebühren (Rechenzentren, Wasserstoffnetze, Testfelder). Ziel: planbare Cashflows.
Anschub‑Tranche (20 %) — Anschub, Zuschüsse, Matching für Proof‑of‑Concept, Talentprogramme, regionale Initiativen mit klarer Exit‑Route.
Beispielallokation (jährlich)
Tranche Anteil Betrag Equity‑Tranche 40 % ~888 Mio. € Infra‑Tranche 40 % ~888 Mio. € Anschub‑Tranche 20 % ~444 Mio. €
Investitionskriterien Equity
Fokus auf die fünf Cluster.
Reifegrade: Pre‑Seed bis Series B; selektive Growth‑Beteiligungen.
Co‑Investorenpflicht ab Serie A; Mindest‑Follow‑on‑Commitments.
Impact‑Kriterien: Beschäftigung, regionale Wertschöpfung, CO₂‑Bilanz.
Exit‑Pflicht: definierte Exit‑Zeiträume und -szenarien.
Tranchenschema der 15‑Prozent‑Mittel
Equity‑Tranche (40 %) — Beteiligungen an Start‑ups, Scale‑ups, Pilotfabriken, Rechenzentren, Speicherprojekten. Ziel: Dividenden, Exits, Bewertungsgewinne.
Infra‑Tranche (40 %) — Infrastruktur‑Beteiligungen und Co‑Investments mit Nutzungsgebühren (Rechenzentren, Wasserstoffnetze, Testfelder). Ziel: planbare Cashflows.
Anschub‑Tranche (20 %) — Anschub, Zuschüsse, Matching für Proof‑of‑Concept, Talentprogramme, regionale Initiativen mit klarer Exit‑Route.
Beispielallokation (jährlich)
| Tranche | Anteil | Betrag |
|---|---|---|
| Equity‑Tranche | 40 % | ~888 Mio. € |
| Infra‑Tranche | 40 % | ~888 Mio. € |
| Anschub‑Tranche | 20 % | ~444 Mio. € |
Investitionskriterien Equity
Fokus auf die fünf Cluster.
Reifegrade: Pre‑Seed bis Series B; selektive Growth‑Beteiligungen.
Co‑Investorenpflicht ab Serie A; Mindest‑Follow‑on‑Commitments.
Impact‑Kriterien: Beschäftigung, regionale Wertschöpfung, CO₂‑Bilanz.
Exit‑Pflicht: definierte Exit‑Zeiträume und -szenarien.
Governance und Rechtsrahmen
Fondsgesetz regelt Mandat, Anlagestrategie, Transparenz, Reinvestitionsquoten und Renditeverwendung.
Unabhängiger Beirat mit Finanz‑, Technologie‑ und Rechtsexpertise; externe Prüfungen jährlich.
Professionelles Management: marktkonforme Vergütung, Investment‑Komitee, Compliance‑Unit.
Politische Schranken: Investitionsrahmen, Sperrminorität für strategische Infrastruktur, klare Interessenkonfliktregeln.
Transparenz: öffentliches Dashboard mit Portfolio, Bewertungsgrundlagen, Rückflüssen und Wirkungskennzahlen.
Fondsgesetz regelt Mandat, Anlagestrategie, Transparenz, Reinvestitionsquoten und Renditeverwendung.
Unabhängiger Beirat mit Finanz‑, Technologie‑ und Rechtsexpertise; externe Prüfungen jährlich.
Professionelles Management: marktkonforme Vergütung, Investment‑Komitee, Compliance‑Unit.
Politische Schranken: Investitionsrahmen, Sperrminorität für strategische Infrastruktur, klare Interessenkonfliktregeln.
Transparenz: öffentliches Dashboard mit Portfolio, Bewertungsgrundlagen, Rückflüssen und Wirkungskennzahlen.
Rückflussmechanik und Verwendung der Erträge
Rückflussarten: Dividenden, Exit‑Erlöse, Bewertungsgewinne, Revenue Share, Nutzungsgebühren.
Verteilungsregel: Standardverteilung 70 % Reinvestition in Fonds/Programme; 30 % Haushaltsentlastung (flexibel steuerbar).
Priorisierung: Rückflüsse dienen zuerst der Fondsstabilität (Liquiditätsreserve), dann Reinvestition in Wachstumsprojekte, schließlich Haushaltsentlastung.
Rückflussverträge: Beteiligungsverträge enthalten klare Rückzahlungs‑, Mitverkaufs‑ und Anti‑Verwässerungs‑Klauseln.
Rückflussarten: Dividenden, Exit‑Erlöse, Bewertungsgewinne, Revenue Share, Nutzungsgebühren.
Verteilungsregel: Standardverteilung 70 % Reinvestition in Fonds/Programme; 30 % Haushaltsentlastung (flexibel steuerbar).
Priorisierung: Rückflüsse dienen zuerst der Fondsstabilität (Liquiditätsreserve), dann Reinvestition in Wachstumsprojekte, schließlich Haushaltsentlastung.
Rückflussverträge: Beteiligungsverträge enthalten klare Rückzahlungs‑, Mitverkaufs‑ und Anti‑Verwässerungs‑Klauseln.
Risiko‑Management und Compliance
Diversifikation: sektorale, regionale und Reifegradstreuung.
Co‑Investorenpflicht: privates Kapital teilt Risiko und diszipliniert Governance.
Stage‑Gate‑Finanzierung: Folgefinanzierung nur bei KPI‑Erfüllung.
Liquiditätsreserve: Fonds hält Reserve für 3–5 Jahre operative Stabilität.
EU‑Beihilfe‑Compliance: externe Rechtsprüfung vor größeren Beteiligungen; Subventionskontrolle.
Exit‑Disziplin: vor Investition definierte Exit‑Szenarien; regelmäßige Bewertungs‑ und Stresstests.
Diversifikation: sektorale, regionale und Reifegradstreuung.
Co‑Investorenpflicht: privates Kapital teilt Risiko und diszipliniert Governance.
Stage‑Gate‑Finanzierung: Folgefinanzierung nur bei KPI‑Erfüllung.
Liquiditätsreserve: Fonds hält Reserve für 3–5 Jahre operative Stabilität.
EU‑Beihilfe‑Compliance: externe Rechtsprüfung vor größeren Beteiligungen; Subventionskontrolle.
Exit‑Disziplin: vor Investition definierte Exit‑Szenarien; regelmäßige Bewertungs‑ und Stresstests.
KPIs und Monitoring
Finanzielle KPIs: jährliche Fondsrendite; jährliche Rückflüsse (€); Anteil Programmkosten gedeckt durch Rückflüsse.
Wirtschaftliche KPIs: privates Folgekapital pro € Landesbeteiligung; Anzahl skalierter Unternehmen; zusätzliche Beschäftigte in Clustern.
Governance KPIs: Zeit bis Investitionsentscheidung; Compliance‑Vorfallrate; Transparenz‑Score.
Reporting: Quartals‑Dashboard; jährlicher Wirkungsbericht; externe Evaluation alle 3 Jahre.
Finanzielle KPIs: jährliche Fondsrendite; jährliche Rückflüsse (€); Anteil Programmkosten gedeckt durch Rückflüsse.
Wirtschaftliche KPIs: privates Folgekapital pro € Landesbeteiligung; Anzahl skalierter Unternehmen; zusätzliche Beschäftigte in Clustern.
Governance KPIs: Zeit bis Investitionsentscheidung; Compliance‑Vorfallrate; Transparenz‑Score.
Reporting: Quartals‑Dashboard; jährlicher Wirkungsbericht; externe Evaluation alle 3 Jahre.
Implementierungsfahrplan 0–36 Monate
0–6 Monate — Rechtsrahmen verabschieden (Fondsgesetz), Governance installieren, Seed‑Tranche kapitalisieren.
6–18 Monate — Management einstellen, erste Pilotinvestments (10–20 Beteiligungen), Standardverträge und Rückflussklauseln implementieren.
18–36 Monate — Skalierung Portfolio, Co‑Investorennetzwerk aufbauen, erstes öffentliches Wirkungs‑ und Finanzreporting.
36+ Monate — Portfoliooptimierung, Ausbau Infra‑Tranche, systematische Reinvestition und sukzessive Haushaltsentlastung.
0–6 Monate — Rechtsrahmen verabschieden (Fondsgesetz), Governance installieren, Seed‑Tranche kapitalisieren.
6–18 Monate — Management einstellen, erste Pilotinvestments (10–20 Beteiligungen), Standardverträge und Rückflussklauseln implementieren.
18–36 Monate — Skalierung Portfolio, Co‑Investorennetzwerk aufbauen, erstes öffentliches Wirkungs‑ und Finanzreporting.
36+ Monate — Portfoliooptimierung, Ausbau Infra‑Tranche, systematische Reinvestition und sukzessive Haushaltsentlastung.
Politisch druckreife Formulierung
„Der Beteiligungsstaat macht Thüringen zum Investor: 40 % der Mittel des 15‑Prozent‑Programms werden als Beteiligungskapital eingesetzt. Öffentliche Mittel werden so zu produktivem Eigenkapital, das private Folgeinvestitionen anzieht, strategische Kapazitäten sichert und planbare Rückflüsse erzeugt. Transparenz, Marktorientierung und strikte Governance schützen öffentliche Interessen.“
„Der Beteiligungsstaat macht Thüringen zum Investor: 40 % der Mittel des 15‑Prozent‑Programms werden als Beteiligungskapital eingesetzt. Öffentliche Mittel werden so zu produktivem Eigenkapital, das private Folgeinvestitionen anzieht, strategische Kapazitäten sichert und planbare Rückflüsse erzeugt. Transparenz, Marktorientierung und strikte Governance schützen öffentliche Interessen.“
Kurznotiz zur fiskalischen Wirkung
Kurzfristig erhöht sich der Liquiditätsbedarf; mittelfristig entstehen erste Dividenden und Nutzungsgebühren; langfristig reduziert ein wachsendes Fondsvermögen den jährlichen Zuschussbedarf des Landeshaushalts und schafft dauerhafte Rückflüsse zur Finanzierung weiterer Zukunftsinvestitionen.
Kurzfristig erhöht sich der Liquiditätsbedarf; mittelfristig entstehen erste Dividenden und Nutzungsgebühren; langfristig reduziert ein wachsendes Fondsvermögen den jährlichen Zuschussbedarf des Landeshaushalts und schafft dauerhafte Rückflüsse zur Finanzierung weiterer Zukunftsinvestitionen.
4 Transparenz Effizienz Wirkung
Jede Maßnahme wird systematisch anhand fünf verbindlicher KPI‑Dimensionen bewertet: Cashflow, Wirkung, Hebelwirkung, gesellschaftlicher Nutzen, Innovationskraft. Die Bewertung ist standardisiert, quantifizierbar und entscheidet über Folgefinanzierung, Skalierung oder Exit.
KPI‑Dimensionen und Definitionen
Cashflow
Definition: Erwartete und realisierte jährliche Nettoeinzahlungen, die aus der Maßnahme resultieren.
Messgrößen: jährliche Einnahmen €; Break‑Even‑Jahr; Nettobarwert (NPV).
Wirkung
Definition: Ökonomische und sektorale Effekte der Maßnahme auf Beschäftigung, Produktivität und Wertschöpfung.
Messgrößen: zusätzliche Arbeitsplätze; Wertschöpfung pro Beschäftigten; Patente/Lizenzen.
Hebelwirkung
Definition: Verhältnis von mobilisiertem externem Kapital zu eingesetzten Landesmitteln.
Messgrößen: externes Kapital pro € Landesmittel; EU/Bund‑Mittelanteil; privates Follow‑on‑Volumen.
Gesellschaftlicher Nutzen
Definition: Beitrag zu sozialer Stabilität, regionaler Balance und öffentlicher Daseinsvorsorge.
Messgrößen: Anteil Umlandprojekte; Verbleibsquote Fachkräfte; Zugang zu Grundversorgung.
Innovationskraft
Definition: Fähigkeit der Maßnahme, neue Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle hervorzubringen.
Messgrößen: Anzahl Prototypen; Time‑to‑Market; Lizenzumsätze.
Cashflow Definition: Erwartete und realisierte jährliche Nettoeinzahlungen, die aus der Maßnahme resultieren. Messgrößen: jährliche Einnahmen €; Break‑Even‑Jahr; Nettobarwert (NPV).
Wirkung Definition: Ökonomische und sektorale Effekte der Maßnahme auf Beschäftigung, Produktivität und Wertschöpfung. Messgrößen: zusätzliche Arbeitsplätze; Wertschöpfung pro Beschäftigten; Patente/Lizenzen.
Hebelwirkung Definition: Verhältnis von mobilisiertem externem Kapital zu eingesetzten Landesmitteln. Messgrößen: externes Kapital pro € Landesmittel; EU/Bund‑Mittelanteil; privates Follow‑on‑Volumen.
Gesellschaftlicher Nutzen Definition: Beitrag zu sozialer Stabilität, regionaler Balance und öffentlicher Daseinsvorsorge. Messgrößen: Anteil Umlandprojekte; Verbleibsquote Fachkräfte; Zugang zu Grundversorgung.
Innovationskraft Definition: Fähigkeit der Maßnahme, neue Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle hervorzubringen. Messgrößen: Anzahl Prototypen; Time‑to‑Market; Lizenzumsätze.
Standard KPI‑Matrix für Förderentscheidungen
Dimension Primäre Kennzahl Sekundäre Kennzahl Bewertungsmetrik Schwellenwert für Folgefinanzierung Cashflow jährliche Rückflüsse € NPV Monetäre Bewertung NPV > 0 innerhalb 10 Jahre Wirkung zusätzliche Arbeitsplätze Wertschöpfung € Punktesystem ≥ 60 Punkte Hebelwirkung externes Kapital / Landesmittel EU/Bund Anteil % Verhältnis ≥ 3:1 Gesellschaftlicher Nutzen Umlandanteil % Verbleibsquote % Sozialscore Umlandanteil ≥ 30 % Innovationskraft Prototypanzahl Lizenzumsatz € Innovationsindex ≥ 2 Prototypen p.a.
| Dimension | Primäre Kennzahl | Sekundäre Kennzahl | Bewertungsmetrik | Schwellenwert für Folgefinanzierung |
|---|---|---|---|---|
| Cashflow | jährliche Rückflüsse € | NPV | Monetäre Bewertung | NPV > 0 innerhalb 10 Jahre |
| Wirkung | zusätzliche Arbeitsplätze | Wertschöpfung € | Punktesystem | ≥ 60 Punkte |
| Hebelwirkung | externes Kapital / Landesmittel | EU/Bund Anteil % | Verhältnis | ≥ 3:1 |
| Gesellschaftlicher Nutzen | Umlandanteil % | Verbleibsquote % | Sozialscore | Umlandanteil ≥ 30 % |
| Innovationskraft | Prototypanzahl | Lizenzumsatz € | Innovationsindex | ≥ 2 Prototypen p.a. |
Bewertungsprozess und Entscheidungsregeln
Business Case Einreichung
Standardformular mit quantifizierten KPIs, Sensitivitätsanalyse und Exit‑Szenarien.
Vorprüfung One‑Stop‑Investment‑Unit
Formale Prüfung, Compliance, EU‑Beihilfecheck.
Wirtschaftliche Bewertung
Finanzmodell (Cashflow, NPV, IRR), Hebelrechnung, Wirkungsabschätzung.
Sozialer und Innovationscheck
Sozialverträglichkeitsprüfung; Innovationspotenzial‑Scoring durch Expertenpanel.
Stage‑Gate Entscheidung
Grün: Folgefinanzierung freigeben.
Gelb: Bedingungen/Meilensteine setzen.
Rot: Ablehnung oder Rückforderung.
Vertragsgestaltung
Rückflussklauseln (Royalty, Revenue Share, Equity‑Warrants), Meilensteinverträge, Reportingpflichten.
Business Case Einreichung
Standardformular mit quantifizierten KPIs, Sensitivitätsanalyse und Exit‑Szenarien.
Vorprüfung One‑Stop‑Investment‑Unit
Formale Prüfung, Compliance, EU‑Beihilfecheck.
Wirtschaftliche Bewertung
Finanzmodell (Cashflow, NPV, IRR), Hebelrechnung, Wirkungsabschätzung.
Sozialer und Innovationscheck
Sozialverträglichkeitsprüfung; Innovationspotenzial‑Scoring durch Expertenpanel.
Stage‑Gate Entscheidung
Grün: Folgefinanzierung freigeben.
Gelb: Bedingungen/Meilensteine setzen.
Rot: Ablehnung oder Rückforderung.
Vertragsgestaltung
Rückflussklauseln (Royalty, Revenue Share, Equity‑Warrants), Meilensteinverträge, Reportingpflichten.
Messmethodik Datenquellen und Frequenz
Finanzdaten: Projektbuchhaltung, Fondsreports, Zahlungsströme — monatlich.
Wirtschaftsindikatoren: Unternehmensmeldungen, Steuerdaten, Sozialversicherung — quartalsweise.
Hebeldaten: Förderbescheide, Ko‑Finanzierungsverträge — bei Bewilligung und jährlich.
Soziale Indikatoren: Kommunale Meldungen, Umfragen, Bildungsstatistiken — halbjährlich.
Innovationsdaten: Patentdatenbanken, F&E‑Reports, Prototypnachweise — jährlich.
Finanzdaten: Projektbuchhaltung, Fondsreports, Zahlungsströme — monatlich.
Wirtschaftsindikatoren: Unternehmensmeldungen, Steuerdaten, Sozialversicherung — quartalsweise.
Hebeldaten: Förderbescheide, Ko‑Finanzierungsverträge — bei Bewilligung und jährlich.
Soziale Indikatoren: Kommunale Meldungen, Umfragen, Bildungsstatistiken — halbjährlich.
Innovationsdaten: Patentdatenbanken, F&E‑Reports, Prototypnachweise — jährlich.
Dashboard Struktur und Reporting
Public Dashboard (öffentlicher Kern)
Gesamtportfolio Rückflüsse €; Anzahl laufender Projekte; Jahreszielerreichung.
Operational Dashboard (intern)
Projekt‑Level KPIs; Cashflow‑Prognosen; Abweichungsanalysen; Risikoflaggen.
Governance Report (Beirat/Parlament)
Quartalsbericht mit KPI‑Trends, Compliance‑Vorfällen, empfohlenen Maßnahmen.
Evaluation
Externe Evaluation alle 3 Jahre; Ad‑hoc Audits bei KPI‑Verfehlung.
Public Dashboard (öffentlicher Kern)
Gesamtportfolio Rückflüsse €; Anzahl laufender Projekte; Jahreszielerreichung.
Operational Dashboard (intern)
Projekt‑Level KPIs; Cashflow‑Prognosen; Abweichungsanalysen; Risikoflaggen.
Governance Report (Beirat/Parlament)
Quartalsbericht mit KPI‑Trends, Compliance‑Vorfällen, empfohlenen Maßnahmen.
Evaluation
Externe Evaluation alle 3 Jahre; Ad‑hoc Audits bei KPI‑Verfehlung.
Zielwerte und Toleranzen (Beispielvorlage)
Cashflow: Ziel NPV positiv; Toleranz NPV ≥ −10 % im Worst Case Jahr 5.
Wirkung: Ziel ≥ 10 neue Arbeitsplätze pro Projekt; Toleranz ≥ 5.
Hebelwirkung: Ziel ≥ 3:1; Toleranz ≥ 2:1.
Gesellschaftlicher Nutzen: Ziel Umlandanteil ≥ 30 %; Toleranz ≥ 20 %.
Innovationskraft: Ziel ≥ 2 Prototypen p.a.; Toleranz ≥ 1.
Cashflow: Ziel NPV positiv; Toleranz NPV ≥ −10 % im Worst Case Jahr 5.
Wirkung: Ziel ≥ 10 neue Arbeitsplätze pro Projekt; Toleranz ≥ 5.
Hebelwirkung: Ziel ≥ 3:1; Toleranz ≥ 2:1.
Gesellschaftlicher Nutzen: Ziel Umlandanteil ≥ 30 %; Toleranz ≥ 20 %.
Innovationskraft: Ziel ≥ 2 Prototypen p.a.; Toleranz ≥ 1.
Sanktionen und Korrekturmechanismen
Automatische Maßnahmen bei KPI‑Verfehlung
Stopp Folgefinanzierung; Umwandlung Zuschuss → Darlehen; Rückforderung anteiliger Mittel.
Sanierungsplan
Projekt erhält 6 Monate zur Nachbesserung mit klaren Meilensteinen.
Exit‑Optionen
Verkauf der Beteiligung, Buy‑back‑Klauseln, Übertragung an Co‑Investoren.
Automatische Maßnahmen bei KPI‑Verfehlung
Stopp Folgefinanzierung; Umwandlung Zuschuss → Darlehen; Rückforderung anteiliger Mittel.
Sanierungsplan
Projekt erhält 6 Monate zur Nachbesserung mit klaren Meilensteinen.
Exit‑Optionen
Verkauf der Beteiligung, Buy‑back‑Klauseln, Übertragung an Co‑Investoren.
Governance Rollen und Verantwortlichkeiten
One‑Stop‑Investment‑Unit — operative Prüfung, Vertragsmanagement, Monitoring.
DeepFonds Management — Investmententscheidungen innerhalb Mandatsgrenzen.
Unabhängiger Beirat — strategische Kontrolle, Evaluationsfreigabe.
Resilienz‑ und Sozialbeirat — Prüfung gesellschaftlicher Nutzen und Regionalquoten.
Parlamentarisches Monitoring — halbjährliche Hearings, Budgetkontrolle.
One‑Stop‑Investment‑Unit — operative Prüfung, Vertragsmanagement, Monitoring.
DeepFonds Management — Investmententscheidungen innerhalb Mandatsgrenzen.
Unabhängiger Beirat — strategische Kontrolle, Evaluationsfreigabe.
Resilienz‑ und Sozialbeirat — Prüfung gesellschaftlicher Nutzen und Regionalquoten.
Parlamentarisches Monitoring — halbjährliche Hearings, Budgetkontrolle.
Implementierungsfahrplan 0–12 Monate
Monat 0–3 — KPI‑Framework finalisieren; Standardformulare erstellen; Dashboard‑Spec.
Monat 4–6 — One‑Stop‑Unit operationalisieren; Pilotprojekte mit KPI‑Reporting starten.
Monat 7–9 — Public Dashboard launchen; erstes Quartalsreporting.
Monat 10–12 — Externe Evaluatoren beauftragen; Anpassung Schwellenwerte nach Pilotphase.
Monat 0–3 — KPI‑Framework finalisieren; Standardformulare erstellen; Dashboard‑Spec.
Monat 4–6 — One‑Stop‑Unit operationalisieren; Pilotprojekte mit KPI‑Reporting starten.
Monat 7–9 — Public Dashboard launchen; erstes Quartalsreporting.
Monat 10–12 — Externe Evaluatoren beauftragen; Anpassung Schwellenwerte nach Pilotphase.
Vorlagen und Tools (sofort einsetzbar)
Standard Business Case Template mit Feldern für Cashflow‑Prognose, NPV, Hebelrechnung, Sozialscore, Innovationsindex.
KPI‑Scorecard (Ampelsystem) für schnelle Entscheidungsunterstützung.
Reporting‑Checklist für Förderverträge mit Rückflussklauseln.
Audit‑Checklist für Compliance und EU‑Beihilfe.
Standard Business Case Template mit Feldern für Cashflow‑Prognose, NPV, Hebelrechnung, Sozialscore, Innovationsindex.
KPI‑Scorecard (Ampelsystem) für schnelle Entscheidungsunterstützung.
Reporting‑Checklist für Förderverträge mit Rückflussklauseln.
Audit‑Checklist für Compliance und EU‑Beihilfe.
Transparenz, Effizienz und Wirkung werden so zur operativen Norm: jede Ausgabe muss messbar sein, jeder Euro muss eine nachvollziehbare Wirkung haben, und jede Abweichung wird systematisch korrigiert.
5 Geschwindigkeit und Einfachheit
Transformation braucht Tempo. Thüringen reduziert Bürokratie radikal, verkürzt Entscheidungswege und automatisiert Genehmigungen, damit Projekte schnell starten, skaliert und Wirkung entfalten. Dieser Abschnitt beschreibt Prinzipien, konkrete Maßnahmen, digitale Prozesse, Governance, KPIs und einen umsetzbaren Zeitplan.
Transformation braucht Tempo. Thüringen reduziert Bürokratie radikal, verkürzt Entscheidungswege und automatisiert Genehmigungen, damit Projekte schnell starten, skaliert und Wirkung entfalten. Dieser Abschnitt beschreibt Prinzipien, konkrete Maßnahmen, digitale Prozesse, Governance, KPIs und einen umsetzbaren Zeitplan.
Grundprinzipien
Priorität Umsetzung vor Perfektion: schnelle, iterative Pilotierung statt langwieriger Planungszyklen.
One‑Decision‑Rule: klare Verantwortlichkeit für jede Entscheidung; eine Stelle trifft die finale Entscheidung innerhalb definierter Fristen.
Standardisierung: Standardverträge, Standard‑Business‑Cases, Standard‑KPIs.
Automatisierung: digitale Workflows mit SLAs, automatische Prüfpfade und maschinenlesbare Bescheide.
Rechts‑ und Rechtssicherheitsgarantie: Fast‑Track‑Verfahren mit nachgelagerter juristischer Prüfung statt Verzögerung vor Genehmigung.
Niedrige Hürden, hohe Anforderungen: einfache Antragspflege, strikte Stage‑Gate‑Kontrolle.
Priorität Umsetzung vor Perfektion: schnelle, iterative Pilotierung statt langwieriger Planungszyklen.
One‑Decision‑Rule: klare Verantwortlichkeit für jede Entscheidung; eine Stelle trifft die finale Entscheidung innerhalb definierter Fristen.
Standardisierung: Standardverträge, Standard‑Business‑Cases, Standard‑KPIs.
Automatisierung: digitale Workflows mit SLAs, automatische Prüfpfade und maschinenlesbare Bescheide.
Rechts‑ und Rechtssicherheitsgarantie: Fast‑Track‑Verfahren mit nachgelagerter juristischer Prüfung statt Verzögerung vor Genehmigung.
Niedrige Hürden, hohe Anforderungen: einfache Antragspflege, strikte Stage‑Gate‑Kontrolle.
Operative Maßnahmen
1 One‑Stop‑Agency (OSA)
Funktion: zentrale Anlaufstelle für Ansiedlung, Förderanträge, Genehmigungen, EU‑Kofinanzierung und internationale Anfragen.
Leistungen: Single Application Form; koordinierte Genehmigungsakte; verbindliche Fristen; persönlicher Case Manager.
SLA: Erstprüfung innerhalb 7 Arbeitstagen, finale Entscheidung für Standardfälle innerhalb 30 Tagen.
Funktion: zentrale Anlaufstelle für Ansiedlung, Förderanträge, Genehmigungen, EU‑Kofinanzierung und internationale Anfragen.
Leistungen: Single Application Form; koordinierte Genehmigungsakte; verbindliche Fristen; persönlicher Case Manager.
SLA: Erstprüfung innerhalb 7 Arbeitstagen, finale Entscheidung für Standardfälle innerhalb 30 Tagen.
2 Digitale Genehmigungsplattform
Komponenten: Online‑Formulare, automatisierte Plausibilitätschecks, API‑Schnittstellen zu Behörden, e‑Signatur, maschinenlesbare Bescheide.
Automatisierte Prüfpfade: Standardfälle werden vollautomatisch genehmigt; komplexe Fälle werden priorisiert an OSA eskaliert.
Transparenz: Antragsteller sehen Live‑Status, Fristen und offene To‑Dos.
Komponenten: Online‑Formulare, automatisierte Plausibilitätschecks, API‑Schnittstellen zu Behörden, e‑Signatur, maschinenlesbare Bescheide.
Automatisierte Prüfpfade: Standardfälle werden vollautomatisch genehmigt; komplexe Fälle werden priorisiert an OSA eskaliert.
Transparenz: Antragsteller sehen Live‑Status, Fristen und offene To‑Dos.
3 Fast‑Track‑Regelungen und Sandboxes
Fast‑Track: definierte Projektkategorien (Reallabore, Pilotfabriken, KI‑Testfelder) erhalten beschleunigte Genehmigung mit klaren Prüfparametern.
Regulatorische Sandboxes: zeitlich befristete Erprobungsräume mit vereinfachten Auflagen und evaluierten Exit‑Regeln.
Fast‑Track: definierte Projektkategorien (Reallabore, Pilotfabriken, KI‑Testfelder) erhalten beschleunigte Genehmigung mit klaren Prüfparametern.
Regulatorische Sandboxes: zeitlich befristete Erprobungsräume mit vereinfachten Auflagen und evaluierten Exit‑Regeln.
4 Standardverträge und Vorlagen
Standard‑Fördervertrag mit integrierten Rückflussklauseln (Royalty, Revenue Share, Equity‑Warrants).
Standard‑PPP‑Vorlage für Infrastrukturprojekte.
Vorlage für Co‑Investor‑Abkommen zur schnellen Verhandlung.
Standard‑Fördervertrag mit integrierten Rückflussklauseln (Royalty, Revenue Share, Equity‑Warrants).
Standard‑PPP‑Vorlage für Infrastrukturprojekte.
Vorlage für Co‑Investor‑Abkommen zur schnellen Verhandlung.
5 Delegation und Entscheidungsbefugnisse
Delegationsmatrix: klare Schwellenwerte (Betrag, Risiko, Rechtsfolge) für Entscheidungsebenen (OSA, Fondsmanagement, Ministerium).
One‑Decision‑Rule: bei Einhaltung formaler Kriterien trifft die OSA die Entscheidung; politische Eskalation nur bei strategischer Relevanz.
Delegationsmatrix: klare Schwellenwerte (Betrag, Risiko, Rechtsfolge) für Entscheidungsebenen (OSA, Fondsmanagement, Ministerium).
One‑Decision‑Rule: bei Einhaltung formaler Kriterien trifft die OSA die Entscheidung; politische Eskalation nur bei strategischer Relevanz.
6 Prozessautomatisierung und RPA
Robotic Process Automation für Routineprüfungen (Vollständigkeitschecks, Compliance‑Screening, EU‑Beihilfe‑Check).
Vorbefüllte Formulare aus Unternehmensdatenbanken und Handelsregister‑APIs.
Robotic Process Automation für Routineprüfungen (Vollständigkeitschecks, Compliance‑Screening, EU‑Beihilfe‑Check).
Vorbefüllte Formulare aus Unternehmensdatenbanken und Handelsregister‑APIs.
7 Kapazitätsaufbau und Service
Case‑Manager‑Teams mit juristischer, finanzieller und technischer Expertise.
24/7 Knowledge Base mit FAQs, Checklisten und Video‑Guides.
Onboarding‑Workshops für Kommunen und Unternehmen.
Case‑Manager‑Teams mit juristischer, finanzieller und technischer Expertise.
24/7 Knowledge Base mit FAQs, Checklisten und Video‑Guides.
Onboarding‑Workshops für Kommunen und Unternehmen.
Digitale Sicherheits‑ und Rechtsgarantien
Rechtsprüfung nach Genehmigung: Entscheidungen sind vollziehbar; rechtliche Prüfungen erfolgen parallel und nachgelagert, um Verzögerungen zu vermeiden.
Audit‑Trail: jede Entscheidung ist nachvollziehbar und revisionssicher protokolliert.
Datenschutz & Cybersecurity: Zero‑Trust‑Architektur, regelmäßige Penetrationstests, DSGVO‑konforme Datenhaltung.
Korruptionsschutz: automatisierte Plausibilitätschecks, Rotationspflichten für Entscheider, Whistleblower‑Kanäle.
Rechtsprüfung nach Genehmigung: Entscheidungen sind vollziehbar; rechtliche Prüfungen erfolgen parallel und nachgelagert, um Verzögerungen zu vermeiden.
Audit‑Trail: jede Entscheidung ist nachvollziehbar und revisionssicher protokolliert.
Datenschutz & Cybersecurity: Zero‑Trust‑Architektur, regelmäßige Penetrationstests, DSGVO‑konforme Datenhaltung.
Korruptionsschutz: automatisierte Plausibilitätschecks, Rotationspflichten für Entscheider, Whistleblower‑Kanäle.
KPI‑Framework für Geschwindigkeit und Einfachheit
KPI Messgröße Ziel Durchlaufzeit Antrag → Entscheidung Tage ≤ 30 Tage für Standardfälle Erstprüfung Arbeitstage ≤ 7 Tage Automatisierungsquote % der Fälle ≥ 60 % innerhalb 2 Jahren Time‑to‑Market Pilotprojekte Monate ≤ 6 Monate von Antrag bis Start Nutzerzufriedenheit Score (0–100) ≥ 80 Rechtsbeanstandungen Fälle/Jahr der Entscheidungen
| KPI | Messgröße | Ziel |
|---|---|---|
| Durchlaufzeit Antrag → Entscheidung | Tage | ≤ 30 Tage für Standardfälle |
| Erstprüfung | Arbeitstage | ≤ 7 Tage |
| Automatisierungsquote | % der Fälle | ≥ 60 % innerhalb 2 Jahren |
| Time‑to‑Market Pilotprojekte | Monate | ≤ 6 Monate von Antrag bis Start |
| Nutzerzufriedenheit | Score (0–100) | ≥ 80 |
| Rechtsbeanstandungen | Fälle/Jahr | der Entscheidungen |
Implementierungsfahrplan (0–18 Monate)
Monat 0–3: Rechtsrahmen für Fast‑Track und Sandboxes; OSA‑Mandat gesetzlich verankern; Standardverträge entwerfen.
Monat 4–6: Digitale Plattform MVP launchen (Antrag, Status, e‑Sign); erste RPA‑Bots für Vollständigkeitschecks.
Monat 7–12: OSA operativ; SLA‑Betrieb; 3 Sandboxes starten; Standardverträge in Pilotprojekten einsetzen.
Monat 13–18: Plattform erweitern (APIs, Bescheide), Automatisierungsquote aufbauen, Nutzer‑Onboarding in allen Landkreisen.
Monat 0–3: Rechtsrahmen für Fast‑Track und Sandboxes; OSA‑Mandat gesetzlich verankern; Standardverträge entwerfen.
Monat 4–6: Digitale Plattform MVP launchen (Antrag, Status, e‑Sign); erste RPA‑Bots für Vollständigkeitschecks.
Monat 7–12: OSA operativ; SLA‑Betrieb; 3 Sandboxes starten; Standardverträge in Pilotprojekten einsetzen.
Monat 13–18: Plattform erweitern (APIs, Bescheide), Automatisierungsquote aufbauen, Nutzer‑Onboarding in allen Landkreisen.
Governance, Monitoring und Anpassung
Geschwindigkeitsbeirat (monatlich) überwacht KPIs, eskaliert Blocker, passt SLAs an.
Quarterly Sprint Reviews: iterative Verbesserung der Plattform und Prozesse.
Externe Evaluation nach 12 Monaten; Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen bei Bedarf.
Belohnungsmechanismus: Kommunen/Ämter mit besonders kurzen Durchlaufzeiten erhalten zusätzliche Ressourcen oder Resilienzprämien.
Geschwindigkeitsbeirat (monatlich) überwacht KPIs, eskaliert Blocker, passt SLAs an.
Quarterly Sprint Reviews: iterative Verbesserung der Plattform und Prozesse.
Externe Evaluation nach 12 Monaten; Anpassung rechtlicher Rahmenbedingungen bei Bedarf.
Belohnungsmechanismus: Kommunen/Ämter mit besonders kurzen Durchlaufzeiten erhalten zusätzliche Ressourcen oder Resilienzprämien.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Rechtsrisiko durch Schnellverfahren → Nachgelagerte, verpflichtende juristische Prüfungen; klare Haftungsregeln.
Qualitätsverlust bei Automatisierung → Mensch‑in‑der‑Schleife für kritische Entscheidungen; regelmäßige Modell‑Audits.
Ungleiche Umsetzung in Kommunen → Mobile OSA‑Teams, Schulungen, Standard‑SLA‑Verträge.
Technische Ausfälle → Redundante Systeme, Notfallprozesse, Offline‑Fallback.
Rechtsrisiko durch Schnellverfahren → Nachgelagerte, verpflichtende juristische Prüfungen; klare Haftungsregeln.
Qualitätsverlust bei Automatisierung → Mensch‑in‑der‑Schleife für kritische Entscheidungen; regelmäßige Modell‑Audits.
Ungleiche Umsetzung in Kommunen → Mobile OSA‑Teams, Schulungen, Standard‑SLA‑Verträge.
Technische Ausfälle → Redundante Systeme, Notfallprozesse, Offline‑Fallback.
Politisch druckreife Formulierung
„Thüringen beschleunigt Transformation: Entscheidungen werden innerhalb definierter Fristen getroffen, Genehmigungen digital und automatisiert erteilt, Bürokratie standardisiert und Rechts‑ sowie Sicherheitsgarantien gewahrt. Tempo und Rechtssicherheit sind kein Widerspruch, sondern Voraussetzung für Wirkung.“
Geschwindigkeit und Einfachheit sind operativ umsetzbar: mit einer starken One‑Stop‑Agency, digitalen Prozessen, klaren SLAs und einem verbindlichen KPI‑Regime wird Thüringen handlungsfähig, planbar und attraktiv für Investoren und Talente.
„Thüringen beschleunigt Transformation: Entscheidungen werden innerhalb definierter Fristen getroffen, Genehmigungen digital und automatisiert erteilt, Bürokratie standardisiert und Rechts‑ sowie Sicherheitsgarantien gewahrt. Tempo und Rechtssicherheit sind kein Widerspruch, sondern Voraussetzung für Wirkung.“
Geschwindigkeit und Einfachheit sind operativ umsetzbar: mit einer starken One‑Stop‑Agency, digitalen Prozessen, klaren SLAs und einem verbindlichen KPI‑Regime wird Thüringen handlungsfähig, planbar und attraktiv für Investoren und Talente.
Einnahmenstruktur der Zukunft
Thüringen 2035 finanziert die Transformation über eine viersäulige Einnahmenarchitektur, die Planbarkeit, Krisenfestigkeit, Wachstumsfreundlichkeit und Gerechtigkeit verbindet. Jede Säule ist zweckgebunden, messbar und so gestaltet, dass sie Hebelwirkung auf EU‑, Bundes‑ und privates Kapital erzeugt.
Säule 1 Landesinterne Zukunftsabgaben
Bestandteile
Innovationsabgabe: 0,30 % Unternehmensumsatz + 0,15 % Lohnsumme.
Digitalabgabe: 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen.
Zukunftsabgaben: Datenwert‑, KI‑, Cloud‑, Robotik‑ und Green‑Tech‑Abgaben.
Charakteristika
Planbar: feste Sätze, jährliche Prognosen, öffentliches Einnahmenkonto.
Wachstumsfreundlich: niedrige Belastung für KMU; gezielte Belastung digitaler Monopole.
Zweckbindung: Finanzierung von Innovation, Infrastruktur, Talenten und Energie.
Sicherungsmechanismen
Staffelung: progressive Einführung, Review nach 3 Jahren.
Ausgleich: Steuerliche Absetzbarkeit; Kompensationsmechanismen für KMU.
Transparenz: Dashboard mit Einnahmen und Verwendungsnachweis.
Säule 2 Beteiligungs‑ und Fondsrenditen
Bestandteile
DeepFonds Equity‑Tranche (40 % der 15‑Prozent‑Mittel).
Infra‑Tranche: Beteiligungen an Rechenzentren, Speicher, Wasserstoffnetzen.
Royalty‑ und Lizenz‑Erlöse aus geförderten IP‑Projekten.
Charakteristika
Langfristige Cashflows: Dividenden, Exits, Nutzungsgebühren.
Hebelwirkung: Co‑Investments ziehen privates Kapital an.
Selbsttragend: Ziel: Fonds erreicht kritische Masse ab Jahr 10–12.
Sicherungsmechanismen
Governance: Fondsgesetz, unabhängiger Beirat, Stage‑Gate.
Renditeverwendung: 70 % Reinvestition, 30 % Haushaltsentlastung.
Diversifikation: Sektorale und regionale Streuung, Co‑Investorenpflicht.
Säule 3 Infrastruktur‑ und Nutzungsgebühren
Bestandteile
Nutzungsgebühren für öffentliche Rechenzentren, Testfelder, Pilotfabriken.
Durchleitungsentgelte für Wasserstoff und Energiespeicher.
Langfristige Miet‑ und Serviceverträge (Public‑Private‑Partnerships).
Charakteristika
Planbare, wiederkehrende Einnahmen mit hoher Vorhersehbarkeit.
Marktorientiert: Gebühren nach Marktpreisen; Wettbewerbsneutralität.
Krisenfest: Diversifizierte Abnehmerbasis (Industrie, Forschung, Verwaltung).
Sicherungsmechanismen
Langfristverträge mit Abnahmegarantien.
Inflationsindexierung und Upgrade‑Klauseln.
Reservefonds für Ausfallrisiken.
Säule 4 Hebelwirkung durch EU, Bund und Private
Bestandteile
EU‑Kofinanzierung (EFRE, InvestEU, Horizon).
Bundesprogramme (IPCEI, Reallabore, Wasserstoffförderung).
Privates Folgekapital (VC, Corporate Investors, Banken).
Charakteristika
Multiplikator: Landesmittel als Kofinanzierung aktivieren externe Mittel.
Skaleneffekt: größere Projekte, höhere Sichtbarkeit, bessere Konditionen.
Flexibel: projektbezogene Hebelwirkung je nach Programm.
Sicherungsmechanismen
Projektpipeline: vorqualifizierte Projekte zur schnellen Antragstellung.
Matching‑Rules: Landesmittel nur bei nachweisbarem externen Hebel.
Kapazitätsaufbau: Antragsteams, EU‑Management, Co‑Financing‑Controlling.
Einnahmenprognose und Zusammenspiel
Säule Jährliche Bandbreite Primärer Zweck Landesabgaben 850–1.350 Mio. € Innovation, Talente, digitale Infrastruktur Fonds & Beteiligungen 60–200 Mio. € (wachsend) Reinvestition, Haushaltsentlastung Infrastrukturgebühren 12–120 Mio. € Betrieb, Wartung, Rückflüsse EU/Bund/Privat Hebel 1.150–1.800 Mio. € mobilisiert Großprojekte, Skalierung
| Säule | Jährliche Bandbreite | Primärer Zweck |
|---|---|---|
| Landesabgaben | 850–1.350 Mio. € | Innovation, Talente, digitale Infrastruktur |
| Fonds & Beteiligungen | 60–200 Mio. € (wachsend) | Reinvestition, Haushaltsentlastung |
| Infrastrukturgebühren | 12–120 Mio. € | Betrieb, Wartung, Rückflüsse |
| EU/Bund/Privat Hebel | 1.150–1.800 Mio. € mobilisiert | Großprojekte, Skalierung |
Gesamtsumme realistisch: ≈ 2,0–2,85 Mrd. € pro Jahr (Konsistenz mit 15‑Prozent‑Programm).
Fairness, Krisenfestigkeit und Wachstumsorientierung
Progressive Belastung: KMU‑Schonung, gezielte Belastung digitaler Monopole.
Automatische Stabilisatoren: Einnahmenpuffer, Konjunktur‑Schwellen, temporäre Aussetzungsklauseln in Krisen.
Wachstumsanreize: steuerliche Absetzbarkeit, Co‑Investorenpflicht, Matching‑Prämien für private Folgeinvestitionen.
Sozialer Ausgleich: Regionalquoten, Sozialfonds‑Anteile aus Rückflüssen, gezielte Förderungen für strukturschwache Regionen.
Progressive Belastung: KMU‑Schonung, gezielte Belastung digitaler Monopole.
Automatische Stabilisatoren: Einnahmenpuffer, Konjunktur‑Schwellen, temporäre Aussetzungsklauseln in Krisen.
Wachstumsanreize: steuerliche Absetzbarkeit, Co‑Investorenpflicht, Matching‑Prämien für private Folgeinvestitionen.
Sozialer Ausgleich: Regionalquoten, Sozialfonds‑Anteile aus Rückflüssen, gezielte Förderungen für strukturschwache Regionen.
Implementierung und Governance
Einnahmenkonto mit öffentlichem Dashboard und jährlichem Wirkungsbericht.
Einnahmenrat (Land, Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) überwacht Verteilung und Fairness.
Rechtsrahmen: Fondsgesetz, Einnahmenverwendungsordnung, EU‑Compliance.
Monitoring: KPI‑Set für Planbarkeit, Hebelwirkung, Verteilungswirkung und Krisenresilienz.
Einnahmenkonto mit öffentlichem Dashboard und jährlichem Wirkungsbericht.
Einnahmenrat (Land, Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) überwacht Verteilung und Fairness.
Rechtsrahmen: Fondsgesetz, Einnahmenverwendungsordnung, EU‑Compliance.
Monitoring: KPI‑Set für Planbarkeit, Hebelwirkung, Verteilungswirkung und Krisenresilienz.
Politische Formulierung für das Programm
„Thüringen 2035 schafft eine moderne Einnahmenarchitektur: breit, planbar und gerecht. Landesabgaben finanzieren gezielt Zukunftsinvestitionen, Beteiligungen und Infrastruktur erzeugen wiederkehrende Cashflows, und EU‑, Bundes‑ sowie private Mittel vervielfachen die Wirkung. So wird Transformation fiskalisch nachhaltig, krisenfest und sozial ausgewogen.“
„Thüringen 2035 schafft eine moderne Einnahmenarchitektur: breit, planbar und gerecht. Landesabgaben finanzieren gezielt Zukunftsinvestitionen, Beteiligungen und Infrastruktur erzeugen wiederkehrende Cashflows, und EU‑, Bundes‑ sowie private Mittel vervielfachen die Wirkung. So wird Transformation fiskalisch nachhaltig, krisenfest und sozial ausgewogen.“
4.1 Innovationsabgabe
Die Innovationsabgabe ist ein zentrales, zweckgebundenes Einnahmeinstrument für Thüringen 2035. Sie aktiviert die großen Wertschöpfungsströme des Landes, belastet nicht Bürgerinnen, Bürger oder den Mittelstand und finanziert gezielt Innovation, Talente, Energie und Digitalisierung.
Kerndaten
Satz Unternehmensumsatz: 0,30 %
Satz Lohnsumme: 0,15 %
Erwartete Einnahmen: 450–650 Mio. € / Jahr
Zweckbindung: Innovation, Talente, Energie, Digitalisierung
Einführung: gestaffelt mit Evaluationspunkten nach 12 und 36 Monaten
Satz Unternehmensumsatz: 0,30 %
Satz Lohnsumme: 0,15 %
Erwartete Einnahmen: 450–650 Mio. € / Jahr
Zweckbindung: Innovation, Talente, Energie, Digitalisierung
Einführung: gestaffelt mit Evaluationspunkten nach 12 und 36 Monaten
Zielsetzung
Mobilisierung stabiler, planbarer Mittel für Zukunftsinvestitionen.
Schonung von KMU und Privathaushalten durch Gestaltung der Bemessungsgrundlage und Absetzbarkeit.
Hebelwirkung auf EU‑, Bundes‑ und privates Kapital durch gezielte Kofinanzierung.
Transparenz und Zweckbindung: Einnahmen fließen ausschließlich in definierte Programme.
Mobilisierung stabiler, planbarer Mittel für Zukunftsinvestitionen.
Schonung von KMU und Privathaushalten durch Gestaltung der Bemessungsgrundlage und Absetzbarkeit.
Hebelwirkung auf EU‑, Bundes‑ und privates Kapital durch gezielte Kofinanzierung.
Transparenz und Zweckbindung: Einnahmen fließen ausschließlich in definierte Programme.
Designprinzipien
Breitenwirkung ohne Belastung der Basis: Belastung richtet sich primär nach Unternehmensumsatz und Lohnsumme; Schwellen und Freibeträge schützen Kleinstunternehmen.
Wachstumsfreundlich: Absetzbarkeit der Abgabe als Betriebsausgabe; Staffelmechanismen bei Investitionsintensität.
Zweckgebunden und transparent: eigenes Einnahmenkonto; öffentliches Dashboard mit Verwendungsnachweis.
Kompensationsmechanismen: Übergangsregelungen und Kompensationshilfen für besonders betroffene Branchen in der Startphase.
Breitenwirkung ohne Belastung der Basis: Belastung richtet sich primär nach Unternehmensumsatz und Lohnsumme; Schwellen und Freibeträge schützen Kleinstunternehmen.
Wachstumsfreundlich: Absetzbarkeit der Abgabe als Betriebsausgabe; Staffelmechanismen bei Investitionsintensität.
Zweckgebunden und transparent: eigenes Einnahmenkonto; öffentliches Dashboard mit Verwendungsnachweis.
Kompensationsmechanismen: Übergangsregelungen und Kompensationshilfen für besonders betroffene Branchen in der Startphase.
Bemessung und Ausnahmen
Bemessungsgrundlage Umsatz: Bruttoumsatz aus dem Thüringer Geschäftsbereich; konzerninterne Eliminierungen nach Standardregeln.
Bemessungsgrundlage Lohnsumme: Bruttolohnsumme der in Thüringen beschäftigten Arbeitnehmer.
Schwellenregel: Unternehmen mit Jahresumsatz < 2 Mio. € sind befreit.
KMU‑Schonung: gestaffelte Reduktion für Unternehmen mit Umsatz 2–10 Mio. €.
Sektorale Ausnahmen: zeitlich befristete Ausnahmen für Sektoren mit nachgewiesener besonderer Belastung (z. B. Pflege, soziale Dienste).
Steuerliche Absetzbarkeit: Abgabe ist als Betriebsausgabe absetzbar; wirkt damit nicht als Doppelbelastung.
Bemessungsgrundlage Umsatz: Bruttoumsatz aus dem Thüringer Geschäftsbereich; konzerninterne Eliminierungen nach Standardregeln.
Bemessungsgrundlage Lohnsumme: Bruttolohnsumme der in Thüringen beschäftigten Arbeitnehmer.
Schwellenregel: Unternehmen mit Jahresumsatz < 2 Mio. € sind befreit.
KMU‑Schonung: gestaffelte Reduktion für Unternehmen mit Umsatz 2–10 Mio. €.
Sektorale Ausnahmen: zeitlich befristete Ausnahmen für Sektoren mit nachgewiesener besonderer Belastung (z. B. Pflege, soziale Dienste).
Steuerliche Absetzbarkeit: Abgabe ist als Betriebsausgabe absetzbar; wirkt damit nicht als Doppelbelastung.
Einnahmenmodell und Verwendungslogik
Post Bandbreite p.a. Zweck Innovationsabgabe Umsatz + Lohn 450–650 Mio. € Innovation, Talente, Energie, Digitalisierung DeepFonds Equity Allokation ~40 % der 15‑% Mittel Beteiligungen an Start‑ups und Infra Infrastruktur‑ und Talentprogramme Restliche Mittel Pilotfabriken, Rechenzentren, Visa, Fachkräfte
| Post | Bandbreite p.a. | Zweck |
|---|---|---|
| Innovationsabgabe Umsatz + Lohn | 450–650 Mio. € | Innovation, Talente, Energie, Digitalisierung |
| DeepFonds Equity Allokation | ~40 % der 15‑% Mittel | Beteiligungen an Start‑ups und Infra |
| Infrastruktur‑ und Talentprogramme | Restliche Mittel | Pilotfabriken, Rechenzentren, Visa, Fachkräfte |
Verwendungsregeln
Priorität 1: Seed‑ und Equity‑Investitionen über DeepFonds.
Priorität 2: Infrastruktur mit Nutzungsgebühren (Rechenzentren, Speicher).
Priorität 3: Talentprogramme (Thüringen‑Visa, Fachkräftezentren).
Reporting: jährlicher Wirkungsbericht; Dashboard mit Projektstatus und Cashflows.
Wirkungsmechanik und Hebelwirkung
Direkter Effekt: Finanzierung von Infrastruktur, Talentgewinnung und F&E‑Programmen.
Indirekter Effekt: Landesmittel als Kofinanzierung aktivieren EU‑ und Bundesmittel sowie privates Kapital.
Hebelannahme (konservativ): 1 € Landesmittel → 3 € externes Projektvolumen in relevanten Programmen.
Langfristwirkung: Royalty‑Einnahmen, Dividenden und Nutzungsgebühren erzeugen wiederkehrende Rückflüsse.
Direkter Effekt: Finanzierung von Infrastruktur, Talentgewinnung und F&E‑Programmen.
Indirekter Effekt: Landesmittel als Kofinanzierung aktivieren EU‑ und Bundesmittel sowie privates Kapital.
Hebelannahme (konservativ): 1 € Landesmittel → 3 € externes Projektvolumen in relevanten Programmen.
Langfristwirkung: Royalty‑Einnahmen, Dividenden und Nutzungsgebühren erzeugen wiederkehrende Rückflüsse.
Governance und Verwaltung
Einnahmenkonto: separates, öffentliches Konto mit Echtzeit‑Dashboard.
Verwaltungseinheit: One‑Stop‑Investment‑Unit verwaltet Einziehung, Verteilung und Monitoring.
Kontrollgremien: unabhängiger Einnahmenrat (Land, Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) überwacht Fairness und Zweckbindung.
Compliance: jährliche externe Prüfung; EU‑Beihilfe‑Check vor größeren Zuweisungen.
Einnahmenkonto: separates, öffentliches Konto mit Echtzeit‑Dashboard.
Verwaltungseinheit: One‑Stop‑Investment‑Unit verwaltet Einziehung, Verteilung und Monitoring.
Kontrollgremien: unabhängiger Einnahmenrat (Land, Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) überwacht Fairness und Zweckbindung.
Compliance: jährliche externe Prüfung; EU‑Beihilfe‑Check vor größeren Zuweisungen.
Implementierungsschritte und Zeitplan
Monat 0–6: Rechtsrahmen verabschieden; Schwellen, Ausnahmen und Absetzbarkeitsregeln finalisieren.
Monat 6–12: IT‑Systeme für Erhebung und Dashboard aufbauen; One‑Stop‑Unit operationalisieren.
Monat 12–24: Gestaffelte Einführung; erste Mittelverteilung an DeepFonds und Pilotinfrastruktur.
Monat 36: umfassende Evaluation; Anpassung von Sätzen, Schwellen und Kompensationsmechanismen.
Monat 0–6: Rechtsrahmen verabschieden; Schwellen, Ausnahmen und Absetzbarkeitsregeln finalisieren.
Monat 6–12: IT‑Systeme für Erhebung und Dashboard aufbauen; One‑Stop‑Unit operationalisieren.
Monat 12–24: Gestaffelte Einführung; erste Mittelverteilung an DeepFonds und Pilotinfrastruktur.
Monat 36: umfassende Evaluation; Anpassung von Sätzen, Schwellen und Kompensationsmechanismen.
Monitoring KPIs
Einnahmen € p.a. (Soll/Ist)
Anteil Mittel an DeepFonds und Infrastruktur (%)
Mobilisiertes externes Kapital pro € Landesmittel (Hebel)
Anteil KMU‑Befreiungen (%)
Zeit bis Mittelverwendung (Monate)
Wirkungsindikatoren: Anzahl geförderter Start‑ups, neue Fachkräfte, MWh erneuerbare Kapazität
Einnahmen € p.a. (Soll/Ist)
Anteil Mittel an DeepFonds und Infrastruktur (%)
Mobilisiertes externes Kapital pro € Landesmittel (Hebel)
Anteil KMU‑Befreiungen (%)
Zeit bis Mittelverwendung (Monate)
Wirkungsindikatoren: Anzahl geförderter Start‑ups, neue Fachkräfte, MWh erneuerbare Kapazität
Politische Kommunikation
Kernbotschaft: Die Innovationsabgabe ist kein Steuermehrbelastungspaket, sondern ein Investitionsinstrument, das Thüringen produktiv macht.
Argumentationslinien: schützt KMU; trifft große Wertschöpfungsströme; finanziert Talente, Energie und Digitalisierung; erzeugt Rückflüsse.
Transparenzversprechen: öffentliches Dashboard, jährlicher Wirkungsbericht, unabhängige Evaluation.
Kernbotschaft: Die Innovationsabgabe ist kein Steuermehrbelastungspaket, sondern ein Investitionsinstrument, das Thüringen produktiv macht.
Argumentationslinien: schützt KMU; trifft große Wertschöpfungsströme; finanziert Talente, Energie und Digitalisierung; erzeugt Rückflüsse.
Transparenzversprechen: öffentliches Dashboard, jährlicher Wirkungsbericht, unabhängige Evaluation.
Risikoanalyse und Gegenmaßnahmen
Risiko Einnahmevolatilität: Reservefonds und automatische Stabilisatoren; temporäre Anpassungsklausel in Krisen.
Risiko Wettbewerbsverzerrung: klare EU‑Compliance, Markttests vor Zuweisungen, Co‑Finanzierungsregeln.
Soziale Risiken: gezielte Sozialfondsanteile aus Rückflüssen; regionale Ausgleichsmechanismen.
Implementationsrisiko: Pilotphase, IT‑Tests, Schulungen für Verwaltung und Unternehmen.
Risiko Einnahmevolatilität: Reservefonds und automatische Stabilisatoren; temporäre Anpassungsklausel in Krisen.
Risiko Wettbewerbsverzerrung: klare EU‑Compliance, Markttests vor Zuweisungen, Co‑Finanzierungsregeln.
Soziale Risiken: gezielte Sozialfondsanteile aus Rückflüssen; regionale Ausgleichsmechanismen.
Implementationsrisiko: Pilotphase, IT‑Tests, Schulungen für Verwaltung und Unternehmen.
Abschlussformulierung für das Programm
„Die modernisierte Innovationsabgabe mobilisiert 450–650 Mio. € jährlich, schützt Bürger und Mittelstand und finanziert gezielt Innovation, Talente, Energie und Digitalisierung. Sie ist zweckgebunden, transparent und so gestaltet, dass öffentliche Mittel produktiv werden und langfristig Rückflüsse erzeugen.“
„Die modernisierte Innovationsabgabe mobilisiert 450–650 Mio. € jährlich, schützt Bürger und Mittelstand und finanziert gezielt Innovation, Talente, Energie und Digitalisierung. Sie ist zweckgebunden, transparent und so gestaltet, dass öffentliche Mittel produktiv werden und langfristig Rückflüsse erzeugen.“
4.2 Digitalabgabe
Zweck Die Digitalabgabe stellt sicher, dass große digitale Plattformen, KI‑Dienste, Cloud‑Anbieter und Online‑Werbung einen fairen Beitrag zur Finanzierung der digitalen Infrastruktur leisten. Sie trifft ausschließlich große Digitalkonzerne und ist zweckgebunden für Glasfaser, KI‑Rechenzentren, Cloud‑Souveränität und digitale Testfelder.
Kerndaten
Satz: 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen
Zielgruppe: internationale und nationale Großplattformen mit hoher Marktmacht und signifikanten Thüringer Umsätzen
Erwartete Einnahmen: 250–400 Mio. € / Jahr
Zweckbindung: digitale Infrastruktur, KI‑Rechenkapazitäten, Cloud‑Sicherheit, Testfelder, digitale Bildung
Satz: 5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen
Zielgruppe: internationale und nationale Großplattformen mit hoher Marktmacht und signifikanten Thüringer Umsätzen
Erwartete Einnahmen: 250–400 Mio. € / Jahr
Zweckbindung: digitale Infrastruktur, KI‑Rechenkapazitäten, Cloud‑Sicherheit, Testfelder, digitale Bildung
Abgrenzung und Bemessungsgrundlage
Bemessungsgrundlage: Nettoumsatz aus digitalen Leistungen, die in Thüringen realisiert werden oder an Thüringer Nutzer gerichtet sind (Werbeumsätze, Marktplatzumsätze, Plattformgebühren, Cloud‑Service‑Umsätze, KI‑Service‑Umsätze).
Schwellenregel: Anwendung nur bei globalen Jahresumsätzen ≥ 750 Mio. € und Thüringer Umsätzen ≥ 5 Mio. € pro Jahr.
Ausnahmen: KMU‑Plattformen, gemeinnützige Bildungsplattformen, staatliche Dienste, B2B‑Cloud‑Reseller mit nachgewiesener Weiterverrechnung an KMU.
Konzernkonsolidierung: Umsätze werden konzernweit aggregiert; Verrechnungspreise nach OECD‑Standards.
Bemessungsgrundlage: Nettoumsatz aus digitalen Leistungen, die in Thüringen realisiert werden oder an Thüringer Nutzer gerichtet sind (Werbeumsätze, Marktplatzumsätze, Plattformgebühren, Cloud‑Service‑Umsätze, KI‑Service‑Umsätze).
Schwellenregel: Anwendung nur bei globalen Jahresumsätzen ≥ 750 Mio. € und Thüringer Umsätzen ≥ 5 Mio. € pro Jahr.
Ausnahmen: KMU‑Plattformen, gemeinnützige Bildungsplattformen, staatliche Dienste, B2B‑Cloud‑Reseller mit nachgewiesener Weiterverrechnung an KMU.
Konzernkonsolidierung: Umsätze werden konzernweit aggregiert; Verrechnungspreise nach OECD‑Standards.
Designprinzipien
Targeting großer Akteure: Vermeidung Belastung lokaler KMU und Start‑ups.
Wachstumsneutralität: Absetzbarkeit als Betriebsausgabe; Staffelung für Investitionsintensive Anbieter.
Rechtskonformität: Ausgestaltung mit Blick auf EU‑Beihilferecht, WTO‑Risiken und internationale Steuerreformen.
Transparenz: jährliche Veröffentlichung der Einnahmen und Verwendungszwecke.
Targeting großer Akteure: Vermeidung Belastung lokaler KMU und Start‑ups.
Wachstumsneutralität: Absetzbarkeit als Betriebsausgabe; Staffelung für Investitionsintensive Anbieter.
Rechtskonformität: Ausgestaltung mit Blick auf EU‑Beihilferecht, WTO‑Risiken und internationale Steuerreformen.
Transparenz: jährliche Veröffentlichung der Einnahmen und Verwendungszwecke.
Einnahmenmodell und Verwendung
Einnahmenbandbreite: 250–400 Mio. € jährlich, abhängig von Marktstruktur, Schwellen und Abgrenzungsregeln.
Verwendungspriorität:
Ausbau regionaler KI‑Rechenzentren und sichere Cloud‑Infrastruktur
Glasfaser‑ und Edge‑Netze für Clusterregionen
Testfelder, Sandboxes und digitale Bildungsprogramme
Zweckbindung: eigenes Einnahmenkonto mit öffentlichem Dashboard.
Einnahmenbandbreite: 250–400 Mio. € jährlich, abhängig von Marktstruktur, Schwellen und Abgrenzungsregeln.
Verwendungspriorität:
Ausbau regionaler KI‑Rechenzentren und sichere Cloud‑Infrastruktur
Glasfaser‑ und Edge‑Netze für Clusterregionen
Testfelder, Sandboxes und digitale Bildungsprogramme
Zweckbindung: eigenes Einnahmenkonto mit öffentlichem Dashboard.
Durchsetzung und Compliance
Meldepflicht: Plattformen melden vierteljährlich Umsätze nach Thüringer Kriterien.
Erhebungsmechanismus: Kombination aus Selbstveranlagung, Quellenabzug bei inländischen Vertragspartnern und Informationsaustausch mit Steuerbehörden.
Kontrollen: Prüfungen durch Landesfinanzverwaltung; Sanktionen bei Nichtmeldung und Nachversteuerung.
Kooperation: Datenabgleich mit Bundesfinanzverwaltung und EU‑Partnern zur Vermeidung von Doppelbesteuerung und Steuerumgehung.
Meldepflicht: Plattformen melden vierteljährlich Umsätze nach Thüringer Kriterien.
Erhebungsmechanismus: Kombination aus Selbstveranlagung, Quellenabzug bei inländischen Vertragspartnern und Informationsaustausch mit Steuerbehörden.
Kontrollen: Prüfungen durch Landesfinanzverwaltung; Sanktionen bei Nichtmeldung und Nachversteuerung.
Kooperation: Datenabgleich mit Bundesfinanzverwaltung und EU‑Partnern zur Vermeidung von Doppelbesteuerung und Steuerumgehung.
Governance und Rechtsrahmen
Gesetzliche Grundlage: Landesgesetz mit klarer Definition der Bemessungsgrundlage, Schwellen, Ausnahmen und Einspruchsrechten.
Einnahmenrat: Überwacht Fairness, Zweckbindung und Evaluationszyklen.
Rechtsprüfung: Vor Inkrafttreten externe Gutachten zu EU‑ und WTO‑Konformität.
Evaluationsklausel: Review nach 24 Monaten; Anpassungsszenarien bei internationalen Regeländerungen.
Gesetzliche Grundlage: Landesgesetz mit klarer Definition der Bemessungsgrundlage, Schwellen, Ausnahmen und Einspruchsrechten.
Einnahmenrat: Überwacht Fairness, Zweckbindung und Evaluationszyklen.
Rechtsprüfung: Vor Inkrafttreten externe Gutachten zu EU‑ und WTO‑Konformität.
Evaluationsklausel: Review nach 24 Monaten; Anpassungsszenarien bei internationalen Regeländerungen.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Risiko Wirkung Gegenmaßnahme Internationale Gegenmaßnahmen Handelskonflikte, US‑Reaktionen Schwellen hoch setzen; EU‑Koordination; Diplomatische Abstimmung Doppelbesteuerung Rechtsstreit, Investitionshemmnis OECD‑/EU‑Konformität prüfen; Doppelbesteuerungsmechanismen Einnahmevolatilität Budgetunsicherheit Reservefonds; automatische Stabilisatoren Umgehungsstrategien Umsatzverlagerung, Vertragsgestaltung Konzernaggregation, wirtschaftliche Substanzprüfung Rechtsrisiken EU‑Beihilferecht Rückforderungen Rechtsgutachten, transparente Zweckbindung, Markttests
| Risiko | Wirkung | Gegenmaßnahme |
|---|---|---|
| Internationale Gegenmaßnahmen | Handelskonflikte, US‑Reaktionen | Schwellen hoch setzen; EU‑Koordination; Diplomatische Abstimmung |
| Doppelbesteuerung | Rechtsstreit, Investitionshemmnis | OECD‑/EU‑Konformität prüfen; Doppelbesteuerungsmechanismen |
| Einnahmevolatilität | Budgetunsicherheit | Reservefonds; automatische Stabilisatoren |
| Umgehungsstrategien | Umsatzverlagerung, Vertragsgestaltung | Konzernaggregation, wirtschaftliche Substanzprüfung |
| Rechtsrisiken EU‑Beihilferecht | Rückforderungen | Rechtsgutachten, transparente Zweckbindung, Markttests |
KPIs und Monitoring
KPI Ziel Jährliche Einnahmen 250–400 Mio. € Anzahl betroffener Konzerne ≤ 50 (Fokus auf Großakteure) Durchschnittliche Compliancequote ≥ 95 % Meldungen pünktlich Zeit bis Mittelverwendung ≤ 12 Monate nach Eingang Evaluationsintervall 24 Monate
| KPI | Ziel |
|---|---|
| Jährliche Einnahmen | 250–400 Mio. € |
| Anzahl betroffener Konzerne | ≤ 50 (Fokus auf Großakteure) |
| Durchschnittliche Compliancequote | ≥ 95 % Meldungen pünktlich |
| Zeit bis Mittelverwendung | ≤ 12 Monate nach Eingang |
| Evaluationsintervall | 24 Monate |
Implementierungsfahrplan 0–18 Monate
Monat 0–3: Rechtsentwurf, Schwellen und Ausnahmen finalisieren, externes Rechtsgutachten beauftragen.
Monat 4–6: IT‑Meldeplattform entwickeln, Meldeformate definieren, Informationskampagne für Betroffene.
Monat 7–12: Pilotphase mit ausgewählten Plattformen; erste Meldungen und Testprüfungen.
Monat 13–18: Vollerhebung starten; Dashboard live; erste Mittelverwendung für prioritäre Infrastrukturprojekte.
Monat 24: Evaluation und Anpassung.
Monat 0–3: Rechtsentwurf, Schwellen und Ausnahmen finalisieren, externes Rechtsgutachten beauftragen.
Monat 4–6: IT‑Meldeplattform entwickeln, Meldeformate definieren, Informationskampagne für Betroffene.
Monat 7–12: Pilotphase mit ausgewählten Plattformen; erste Meldungen und Testprüfungen.
Monat 13–18: Vollerhebung starten; Dashboard live; erste Mittelverwendung für prioritäre Infrastrukturprojekte.
Monat 24: Evaluation und Anpassung.
Politische Formulierung für das Programm
„Die Digitalabgabe stellt sicher, dass große digitale Plattformen fair zur Finanzierung der digitalen Infrastruktur beitragen. Mit klaren Schwellen, gezielten Ausnahmen und strikter Zweckbindung mobilisiert Thüringen 250–400 Mio. € jährlich für KI‑Rechenzentren, sichere Cloud‑Infrastruktur und digitale Testfelder, ohne Mittelstand oder Bürger zu belasten.“
„Die Digitalabgabe stellt sicher, dass große digitale Plattformen fair zur Finanzierung der digitalen Infrastruktur beitragen. Mit klaren Schwellen, gezielten Ausnahmen und strikter Zweckbindung mobilisiert Thüringen 250–400 Mio. € jährlich für KI‑Rechenzentren, sichere Cloud‑Infrastruktur und digitale Testfelder, ohne Mittelstand oder Bürger zu belasten.“
4.3 Erweiterte Zukunftsabgaben
Übersicht
Ziel: Moderne, technologie‑gerechte Abgaben heben Wertströme aus Daten, Plattformtransaktionen, KI‑Modellen, Cloud‑Infrastruktur, Robotik und Green‑Tech und generieren jährlich 150–300 Mio. €. Einnahmen sind zweckgebunden für Speicher, KI‑Rechenkapazität, Energiespeicher, Robotik‑Testfelder, Forschung und Qualifizierung.
Komponenten und Funktionsweise
Datenwert‑Abgabe
Bemessung: Prozentsatz auf den monetarisierten Datenumsatz oder auf Transaktionen, bei denen Nutzerdaten zentral monetarisiert werden.
Zielgruppe: Große datenintensive Unternehmen mit konzernweiten Datenmonetarisierungsmodellen.
Schwellen: Konzernumsatz ≥ 750 Mio. € global und Thüringer Datenumsatz ≥ 5 Mio. € p.a.
Mechanik: Meldepflichtige Unternehmen deklarieren Datenumsätze; Abgabe als Betriebsausgabe absetzbar.
Bemessung: Prozentsatz auf den monetarisierten Datenumsatz oder auf Transaktionen, bei denen Nutzerdaten zentral monetarisiert werden.
Zielgruppe: Große datenintensive Unternehmen mit konzernweiten Datenmonetarisierungsmodellen.
Schwellen: Konzernumsatz ≥ 750 Mio. € global und Thüringer Datenumsatz ≥ 5 Mio. € p.a.
Mechanik: Meldepflichtige Unternehmen deklarieren Datenumsätze; Abgabe als Betriebsausgabe absetzbar.
Plattformtransaktionsabgabe
Bemessung: Pauschale oder Prozentsatz pro Transaktion auf Marktplätzen, Vermittlungsplattformen und Werbevermittlungen.
Zielgruppe: Große Plattformbetreiber mit Marktplatz‑ oder Werbeumsätzen in Thüringen.
Design: Staffelung nach Transaktionsvolumen; KMU‑Plattformen ausgenommen.
Bemessung: Pauschale oder Prozentsatz pro Transaktion auf Marktplätzen, Vermittlungsplattformen und Werbevermittlungen.
Zielgruppe: Große Plattformbetreiber mit Marktplatz‑ oder Werbeumsätzen in Thüringen.
Design: Staffelung nach Transaktionsvolumen; KMU‑Plattformen ausgenommen.
KI‑Modellabgabe
Bemessung: Nutzungsabhängige Gebühr pro API‑Call, Modell‑Deployment oder pro trainiertem Modell‑Parameter‑Volumen bei kommerzieller Nutzung.
Zielgruppe: Anbieter kommerzieller KI‑Services und Betreiber großer LLM/AI‑APIs.
Zweck: Finanzierung von KI‑Testfeldern, Ethik‑Audits, Sicherheitszertifizierungen.
Bemessung: Nutzungsabhängige Gebühr pro API‑Call, Modell‑Deployment oder pro trainiertem Modell‑Parameter‑Volumen bei kommerzieller Nutzung.
Zielgruppe: Anbieter kommerzieller KI‑Services und Betreiber großer LLM/AI‑APIs.
Zweck: Finanzierung von KI‑Testfeldern, Ethik‑Audits, Sicherheitszertifizierungen.
Cloud‑Infrastrukturabgabe
Bemessung: Anteil auf in Thüringen erbrachte Cloud‑Umsätze oder auf belegte Rechenkapazität (z. B. €/vCPU‑Monat).
Zielgruppe: Große Hyperscaler und regionale Cloud‑Provider mit Rechenzentren oder signifikantem Thüringer Umsatz.
Zweck: Ausbau regionaler, souveräner Rechenzentren, Edge‑Netze und Energieeffizienzmaßnahmen.
Bemessung: Anteil auf in Thüringen erbrachte Cloud‑Umsätze oder auf belegte Rechenkapazität (z. B. €/vCPU‑Monat).
Zielgruppe: Große Hyperscaler und regionale Cloud‑Provider mit Rechenzentren oder signifikantem Thüringer Umsatz.
Zweck: Ausbau regionaler, souveräner Rechenzentren, Edge‑Netze und Energieeffizienzmaßnahmen.
Robotik‑Abgabe
Bemessung: Jahresgebühr oder Umsatzanteil für Anbieter industrieller Robotik‑Systeme und Betreiber von Robotik‑Dienstleistungen.
Zweck: Finanzierung von Testfeldern, Zertifizierungszentren und Umschulungsprogrammen für Automatisierung.
Bemessung: Jahresgebühr oder Umsatzanteil für Anbieter industrieller Robotik‑Systeme und Betreiber von Robotik‑Dienstleistungen.
Zweck: Finanzierung von Testfeldern, Zertifizierungszentren und Umschulungsprogrammen für Automatisierung.
Green‑Tech‑Abgabe
Bemessung: Umlage auf Hersteller/Importeur energieintensiver oder emissionsrelevanter Technologien, alternativ auf CO₂‑Äquivalente bei Produkten.
Zweck: Förderung Speicher, Wasserstoffinfrastruktur, Recycling‑Technologien und Green‑Tech‑Pilotprojekte.
Bemessung: Umlage auf Hersteller/Importeur energieintensiver oder emissionsrelevanter Technologien, alternativ auf CO₂‑Äquivalente bei Produkten.
Zweck: Förderung Speicher, Wasserstoffinfrastruktur, Recycling‑Technologien und Green‑Tech‑Pilotprojekte.
Designprinzipien
Targeting großer Wertströme: Schwellen so setzen, dass KMU und Privathaushalte nicht belastet werden.
Wachstumsneutralität: Absetzbarkeit als Betriebsausgabe; Investitions‑Staffelungen für forschungsintensive Anbieter.
Zweckbindung & Transparenz: eigenes Einnahmenkonto; jährliches Dashboard mit Verwendungsnachweis.
EU‑ und WTO‑Konformität: Rechtsgutachten vor Einführung; Koordination mit Bundes‑ und EU‑Partnern.
Technische Messbarkeit: klare Definitionen (z. B. „Datenumsatz“, „Thüringer Transaktion“) und standardisierte Meldeformate.
Targeting großer Wertströme: Schwellen so setzen, dass KMU und Privathaushalte nicht belastet werden.
Wachstumsneutralität: Absetzbarkeit als Betriebsausgabe; Investitions‑Staffelungen für forschungsintensive Anbieter.
Zweckbindung & Transparenz: eigenes Einnahmenkonto; jährliches Dashboard mit Verwendungsnachweis.
EU‑ und WTO‑Konformität: Rechtsgutachten vor Einführung; Koordination mit Bundes‑ und EU‑Partnern.
Technische Messbarkeit: klare Definitionen (z. B. „Datenumsatz“, „Thüringer Transaktion“) und standardisierte Meldeformate.
Einnahmenschätzung und Zusammenspiel
Konservatives Szenario: 150 Mio. € p.a. — Fokus auf wenige, klar definierte Abgaben mit hohen Schwellen.
Ambitioniertes Szenario: 300 Mio. € p.a. — breitere Bemessungsbasis, zusätzliche KI‑ und Cloud‑Komponenten.
Verteilung: Einnahmen fließen in Infrastruktur (Rechenzentren, Speicher), Fonds‑Co‑Finanzierung, KI‑Testfelder, Umschulung und regionale Green‑Tech‑Projekte.
Hebelwirkung: Landesmittel aus diesen Abgaben dienen als Kofinanzierung für EU/Bund‑Programme und ziehen privates Kapital an.
Konservatives Szenario: 150 Mio. € p.a. — Fokus auf wenige, klar definierte Abgaben mit hohen Schwellen.
Ambitioniertes Szenario: 300 Mio. € p.a. — breitere Bemessungsbasis, zusätzliche KI‑ und Cloud‑Komponenten.
Verteilung: Einnahmen fließen in Infrastruktur (Rechenzentren, Speicher), Fonds‑Co‑Finanzierung, KI‑Testfelder, Umschulung und regionale Green‑Tech‑Projekte.
Hebelwirkung: Landesmittel aus diesen Abgaben dienen als Kofinanzierung für EU/Bund‑Programme und ziehen privates Kapital an.
Governance, Erhebung und Compliance
Gesetzlicher Rahmen: Landesgesetz mit Definitionen, Schwellen, Meldepflichten und Einspruchsrechten.
Erhebungsmechanismus: Kombination aus Selbstveranlagung, Quellenabzug bei inländischen Vertragspartnern und Datenaustausch mit Steuerbehörden.
Kontrollen: Prüfungen durch Landesfinanzverwaltung; Sanktionen bei Nichtmeldung; Konzernaggregation zur Vermeidung von Umsatzverlagerung.
Koordination: Abstimmung mit Bundesfinanzverwaltung und EU zur Vermeidung von Doppelbesteuerung und Handelskonflikten.
Gesetzlicher Rahmen: Landesgesetz mit Definitionen, Schwellen, Meldepflichten und Einspruchsrechten.
Erhebungsmechanismus: Kombination aus Selbstveranlagung, Quellenabzug bei inländischen Vertragspartnern und Datenaustausch mit Steuerbehörden.
Kontrollen: Prüfungen durch Landesfinanzverwaltung; Sanktionen bei Nichtmeldung; Konzernaggregation zur Vermeidung von Umsatzverlagerung.
Koordination: Abstimmung mit Bundesfinanzverwaltung und EU zur Vermeidung von Doppelbesteuerung und Handelskonflikten.
KPIs und Monitoring
Jährliche Einnahmen (Soll/Ist) für jede Abgabe.
Anteil betroffener Unternehmen und Anzahl der Meldepflichtigen.
Zeit bis Mittelverwendung (Monate).
Mobilisiertes externes Kapital pro € Abgabe.
Wirkungsindikatoren: zusätzliche Rechenkapazität (MW), MWh Speicher, Anzahl KI‑Zertifizierungen, Anzahl zertifizierter Robotik‑Teststunden, Green‑Tech‑Projekte finanziert.
Evaluationszyklus: umfassende Review nach 24 Monaten; Anpassungsmechanismen bei Marktveränderungen.
Jährliche Einnahmen (Soll/Ist) für jede Abgabe.
Anteil betroffener Unternehmen und Anzahl der Meldepflichtigen.
Zeit bis Mittelverwendung (Monate).
Mobilisiertes externes Kapital pro € Abgabe.
Wirkungsindikatoren: zusätzliche Rechenkapazität (MW), MWh Speicher, Anzahl KI‑Zertifizierungen, Anzahl zertifizierter Robotik‑Teststunden, Green‑Tech‑Projekte finanziert.
Evaluationszyklus: umfassende Review nach 24 Monaten; Anpassungsmechanismen bei Marktveränderungen.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Internationale Gegenreaktionen → hohe Schwellen, EU‑Koordination, diplomatische Abstimmung.
Umsatzverlagerung / Umgehung → Konzernaggregation, wirtschaftliche Substanzprüfung, Reportingpflichten.
Doppelbesteuerung → Rechtsgutachten, Doppelbesteuerungsmechanismen, Informationsaustausch.
Komplexität der Messung → Standardisierte Meldeformate, Pilotphasen, IT‑Meldeplattform.
Wettbewerbsverzerrung → Ausnahmen für KMU, Absetzbarkeit, Investitionsstaffelungen.
Internationale Gegenreaktionen → hohe Schwellen, EU‑Koordination, diplomatische Abstimmung.
Umsatzverlagerung / Umgehung → Konzernaggregation, wirtschaftliche Substanzprüfung, Reportingpflichten.
Doppelbesteuerung → Rechtsgutachten, Doppelbesteuerungsmechanismen, Informationsaustausch.
Komplexität der Messung → Standardisierte Meldeformate, Pilotphasen, IT‑Meldeplattform.
Wettbewerbsverzerrung → Ausnahmen für KMU, Absetzbarkeit, Investitionsstaffelungen.
Implementierungsfahrplan (0–24 Monate)
Monat 0–3: Priorisierung der Abgaben, Rechtsgutachten, Stakeholder‑Konsultation.
Monat 4–8: Definition technischer Begriffe, Schwellen, Meldeformate; IT‑Meldeplattform entwerfen.
Monat 9–12: Pilotphase mit 1–2 Abgaben (z. B. Cloud‑Infrastrukturabgabe, KI‑Modellabgabe) und ausgewählten Unternehmen.
Monat 13–18: Vollausrollung der ersten Abgaben; Compliance‑Prüfungen starten.
Monat 19–24: Erweiterung um weitere Abgaben, Dashboard‑Launch, erste Evaluation und Anpassungen.
Monat 0–3: Priorisierung der Abgaben, Rechtsgutachten, Stakeholder‑Konsultation.
Monat 4–8: Definition technischer Begriffe, Schwellen, Meldeformate; IT‑Meldeplattform entwerfen.
Monat 9–12: Pilotphase mit 1–2 Abgaben (z. B. Cloud‑Infrastrukturabgabe, KI‑Modellabgabe) und ausgewählten Unternehmen.
Monat 13–18: Vollausrollung der ersten Abgaben; Compliance‑Prüfungen starten.
Monat 19–24: Erweiterung um weitere Abgaben, Dashboard‑Launch, erste Evaluation und Anpassungen.
Politische Formulierung (druckreif)
„Erweiterte Zukunftsabgaben heben Wertströme aus Daten, Plattformtransaktionen, KI, Cloud, Robotik und Green‑Tech. Mit klaren Schwellen, KMU‑Schonung und strikter Zweckbindung mobilisieren sie 150–300 Mio. € jährlich für digitale Souveränität, Speicher, KI‑Testfelder und Green‑Tech‑Investitionen.“
„Erweiterte Zukunftsabgaben heben Wertströme aus Daten, Plattformtransaktionen, KI, Cloud, Robotik und Green‑Tech. Mit klaren Schwellen, KMU‑Schonung und strikter Zweckbindung mobilisieren sie 150–300 Mio. € jährlich für digitale Souveränität, Speicher, KI‑Testfelder und Green‑Tech‑Investitionen.“
4.4 EU‑Mittel 700–900 Mio. € pro Jahr
Ziel: Thüringen maximiert systematisch die jährlichen EU‑Zuwendungen und verwandelt Landesmittel in skalierbare, kofinanzierte Großprojekte. Durch eine professionelle Projektpipeline, gezielte Kofinanzierung und strategische Führung von Konsortien wird das Potenzial auf 500–650 Mio. € mobilisierbare EU‑Mittel zusätzlich pro Jahr gehoben, sodass die jährlichen EU‑Zuweisungen auf 700–900 Mio. € steigen.
Strategische Hebel und Prioritäten
Kofinanzierung als Türöffner: Landesmittel (15‑Prozent‑Programm) gezielt als Kofinanzierung einsetzen, um EFRE‑, InvestEU‑ und JTF‑Projekte zu qualifizieren.
Konsortialführung: Thüringer Lead‑Partnerschaften in Horizon‑Europe‑Konsortien anstreben, um Forschungs‑ und Innovationsmittel zu sichern.
Großprojekte bündeln: Clusterübergreifende Großvorhaben (z. B. regionale Wasserstoff‑Value‑Chain, KI‑Rechenzentrum‑Netzwerk, Pilotfabriken) so strukturieren, dass sie EU‑Großförderlinien adressieren.
Digital‑Europe‑Fokus: gezielte Projekte für KI‑Testfelder, sichere Cloud‑Infrastruktur und digitale Souveränität priorisieren.
JTF‑Ausschöpfung: Just Transition Fund vollständig nutzen für Strukturwandel‑Projekte in besonders betroffenen Regionen.
Kofinanzierung als Türöffner: Landesmittel (15‑Prozent‑Programm) gezielt als Kofinanzierung einsetzen, um EFRE‑, InvestEU‑ und JTF‑Projekte zu qualifizieren.
Konsortialführung: Thüringer Lead‑Partnerschaften in Horizon‑Europe‑Konsortien anstreben, um Forschungs‑ und Innovationsmittel zu sichern.
Großprojekte bündeln: Clusterübergreifende Großvorhaben (z. B. regionale Wasserstoff‑Value‑Chain, KI‑Rechenzentrum‑Netzwerk, Pilotfabriken) so strukturieren, dass sie EU‑Großförderlinien adressieren.
Digital‑Europe‑Fokus: gezielte Projekte für KI‑Testfelder, sichere Cloud‑Infrastruktur und digitale Souveränität priorisieren.
JTF‑Ausschöpfung: Just Transition Fund vollständig nutzen für Strukturwandel‑Projekte in besonders betroffenen Regionen.
Operative Maßnahmen zur Mittelsteigerung
Projektpipeline und Vorqualifizierung
Projektkatalog mit 3‑5 vorgeprüften Großprojekten pro Cluster (Business Case, Kostenplan, Kofinanzierungsplan).
Pre‑Application Teams: spezialisierte Antragsteams, die Förderfähigkeit vorab mit EU‑Agenturen klären.
Kapazitätsaufbau und Antragsexzellenz
EU‑Büro Thüringen: zentrale Einheit für Horizon/EFRE/InvestEU‑Anträge, Fristenmanagement und Konsortialverhandlungen.
Antragswerkstätten und Templates für schnelle, qualitativ hochwertige Einreichungen.
Finanzierungsarchitektur
Matching‑Rules: Landesmittel werden nur bei nachweisbarem Hebel freigegeben (z. B. ≥ 1:3).
Co‑Financing‑Reserve: gezielte Rücklagen für Kofinanzierungsanteile, um kurzfristig Anträge zu besichern.
Strategische Partnerschaften
Transnationale Allianzen mit Regionen und Universitäten in EU‑Hubs; Lead‑Partnerschaften in Horizon‑Konsortien anstreben.
Private Co‑Finanzierer früh einbinden (Corporate, VC, Banken) zur Erhöhung der Antragsschlagkraft.
Governance und Compliance
EU‑Projektboard im Fonds‑Beirat zur Priorisierung und Freigabe.
Standard‑Compliance‑Checks (Beihilfe, State Aid, Procurement) vor Einreichung.
Monitoring und Learning
Pipeline‑Dashboard mit Status, Fristen, erwarteten Bewilligungen und Cashflow‑Prognosen.
Lessons‑Learned‑Prozess nach jeder Einreichungsrunde.
Projektpipeline und Vorqualifizierung
Projektkatalog mit 3‑5 vorgeprüften Großprojekten pro Cluster (Business Case, Kostenplan, Kofinanzierungsplan).
Pre‑Application Teams: spezialisierte Antragsteams, die Förderfähigkeit vorab mit EU‑Agenturen klären.
Kapazitätsaufbau und Antragsexzellenz
EU‑Büro Thüringen: zentrale Einheit für Horizon/EFRE/InvestEU‑Anträge, Fristenmanagement und Konsortialverhandlungen.
Antragswerkstätten und Templates für schnelle, qualitativ hochwertige Einreichungen.
Finanzierungsarchitektur
Matching‑Rules: Landesmittel werden nur bei nachweisbarem Hebel freigegeben (z. B. ≥ 1:3).
Co‑Financing‑Reserve: gezielte Rücklagen für Kofinanzierungsanteile, um kurzfristig Anträge zu besichern.
Strategische Partnerschaften
Transnationale Allianzen mit Regionen und Universitäten in EU‑Hubs; Lead‑Partnerschaften in Horizon‑Konsortien anstreben.
Private Co‑Finanzierer früh einbinden (Corporate, VC, Banken) zur Erhöhung der Antragsschlagkraft.
Governance und Compliance
EU‑Projektboard im Fonds‑Beirat zur Priorisierung und Freigabe.
Standard‑Compliance‑Checks (Beihilfe, State Aid, Procurement) vor Einreichung.
Monitoring und Learning
Pipeline‑Dashboard mit Status, Fristen, erwarteten Bewilligungen und Cashflow‑Prognosen.
Lessons‑Learned‑Prozess nach jeder Einreichungsrunde.
Typische Projektformate und Zielprogramme
EFRE Großprojekte: regionale Infrastruktur, Pilotfabriken, Rechenzentren.
Horizon Europe: Leitprojekte in Photonik, KI, MedTech, Mikroelektronik.
Digital Europe: KI‑Testbeds, souveräne Cloud‑Infrastruktur, Cybersecurity.
InvestEU: Investitionsplattformen für Infrastruktur‑Co‑Finanzierung.
JTF: Strukturwandelprojekte in betroffenen Regionen (Umschulung, Dekarbonisierung).
EFRE Großprojekte: regionale Infrastruktur, Pilotfabriken, Rechenzentren.
Horizon Europe: Leitprojekte in Photonik, KI, MedTech, Mikroelektronik.
Digital Europe: KI‑Testbeds, souveräne Cloud‑Infrastruktur, Cybersecurity.
InvestEU: Investitionsplattformen für Infrastruktur‑Co‑Finanzierung.
JTF: Strukturwandelprojekte in betroffenen Regionen (Umschulung, Dekarbonisierung).
Finanzierungs‑ und Hebelmodell (Beispiel)
Instrument Landesanteil Erwarteter EU Hebel Zielwirkung EFRE Großprojekt 20–30 % 2–4× Pilotfabrik, Infrastruktur Horizon Konsortium 10–20 % 3–6× Forschung, Skalierung InvestEU Projekt 15–25 % 4–8× Infrastrukturfinanzierung JTF Maßnahme 10–30 % 1–2× Strukturwandel, Soziales
| Instrument | Landesanteil | Erwarteter EU Hebel | Zielwirkung |
|---|---|---|---|
| EFRE Großprojekt | 20–30 % | 2–4× | Pilotfabrik, Infrastruktur |
| Horizon Konsortium | 10–20 % | 3–6× | Forschung, Skalierung |
| InvestEU Projekt | 15–25 % | 4–8× | Infrastrukturfinanzierung |
| JTF Maßnahme | 10–30 % | 1–2× | Strukturwandel, Soziales |
KPIs und Reporting
KPI Ziel Jährliche EU‑Mittel 700–900 Mio. € Neu mobilisierte EU‑Mittel p.a. 500–650 Mio. € Anzahl eingereichter Großanträge p.a. ≥ 20 Bewilligungsquote ≥ 35 % (große Projekte) Durchschnittlicher Hebel ≥ 3:1
| KPI | Ziel |
|---|---|
| Jährliche EU‑Mittel | 700–900 Mio. € |
| Neu mobilisierte EU‑Mittel p.a. | 500–650 Mio. € |
| Anzahl eingereichter Großanträge p.a. | ≥ 20 |
| Bewilligungsquote | ≥ 35 % (große Projekte) |
| Durchschnittlicher Hebel | ≥ 3:1 |
Quartalsweise Pipeline‑Reports; jährlicher EU‑Wirkungsbericht; externe Evaluation alle 2 Jahre.
Implementierungsfahrplan 0–36 Monate
0–6 Monate: EU‑Büro aufbauen; Top‑10 Projektkandidaten priorisieren; Co‑Financing‑Reserve definieren.
6–18 Monate: erste EFRE/InvestEU/Horizon‑Einreichungen; Pre‑Application‑Dialoge mit EU‑Agenturen; Konsortialverträge schließen.
18–36 Monate: Skalierung erfolgreicher Projekte; systematische Nutzung von InvestEU‑Instrumenten; JTF‑Programme vollständig operationalisieren.
0–6 Monate: EU‑Büro aufbauen; Top‑10 Projektkandidaten priorisieren; Co‑Financing‑Reserve definieren.
6–18 Monate: erste EFRE/InvestEU/Horizon‑Einreichungen; Pre‑Application‑Dialoge mit EU‑Agenturen; Konsortialverträge schließen.
18–36 Monate: Skalierung erfolgreicher Projekte; systematische Nutzung von InvestEU‑Instrumenten; JTF‑Programme vollständig operationalisieren.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Bewilligungsrisiko → starke Vorqualifizierung, externe Gutachten, Pilotanträge.
Kofinanzierungslücke → Co‑Financing‑Reserve, PPP‑Strukturen, private Ankerinvestoren.
Compliance‑Risiko → Standardprüfungen, externe Rechtsgutachten, transparente Dokumentation.
Kapazitätsengpass → Ausbau Antragsteams, externe Beraternetzwerke, Schulungsprogramme.
Bewilligungsrisiko → starke Vorqualifizierung, externe Gutachten, Pilotanträge.
Kofinanzierungslücke → Co‑Financing‑Reserve, PPP‑Strukturen, private Ankerinvestoren.
Compliance‑Risiko → Standardprüfungen, externe Rechtsgutachten, transparente Dokumentation.
Kapazitätsengpass → Ausbau Antragsteams, externe Beraternetzwerke, Schulungsprogramme.
Politisch druckreife Formulierung
„Thüringen macht Landesmittel zum Schlüssel für EU‑Großprojekte: durch eine professionelle Projektpipeline, gezielte Kofinanzierung und aktive Konsortialführung mobilisieren wir 700–900 Mio. € EU‑Mittel jährlich. So wird jede Landesinvestition zum Multiplikator für Forschung, Infrastruktur und digitale Souveränität.“
„Thüringen macht Landesmittel zum Schlüssel für EU‑Großprojekte: durch eine professionelle Projektpipeline, gezielte Kofinanzierung und aktive Konsortialführung mobilisieren wir 700–900 Mio. € EU‑Mittel jährlich. So wird jede Landesinvestition zum Multiplikator für Forschung, Infrastruktur und digitale Souveränität.“
4.5 Bundesmittel
Thüringen nutzt Landesmittel strategisch als Kofinanzierung, um systematisch Bundesprogramme zu aktivieren. Ziel ist, durch gezielte Projektvorbereitung, Kofinanzierungs‑Reserven und Konsortialführung jährliche Bundesmittel auf 450–600 Mio. € zu steigern. Realistisch mobilisierbares Potenzial zusätzlich: 350–450 Mio. € pro Jahr.
Wirkmechanik und Hebelwirkung
Kofinanzierung als Türöffner: Viele Bundesprogramme (IPCEI, Reallabore, Wasserstoff, Hightech‑Initiativen) verlangen Landesanteile. Landesmittel fungieren als Hebel, um größere Bundeszuwendungen auszulösen.
Kritische Schwelle 10 Prozent: Mit einer Investitionsquote von 10 % (Haushaltsbasis) erreicht Thüringen die operative Mindestfähigkeit für IPCEI‑Anträge, Reallabore und Großprojekte — d. h. formale Kofinanzierungsanforderungen können verlässlich erfüllt werden.
Multiplikatorwirkung: Landesanteile ermöglichen Teilnahme an nationalen Förderwettbewerben, erhöhen Bewilligungswahrscheinlichkeit und verbessern Konditionen für InvestEU‑/Bundesdarlehen.
Kofinanzierung als Türöffner: Viele Bundesprogramme (IPCEI, Reallabore, Wasserstoff, Hightech‑Initiativen) verlangen Landesanteile. Landesmittel fungieren als Hebel, um größere Bundeszuwendungen auszulösen.
Kritische Schwelle 10 Prozent: Mit einer Investitionsquote von 10 % (Haushaltsbasis) erreicht Thüringen die operative Mindestfähigkeit für IPCEI‑Anträge, Reallabore und Großprojekte — d. h. formale Kofinanzierungsanforderungen können verlässlich erfüllt werden.
Multiplikatorwirkung: Landesanteile ermöglichen Teilnahme an nationalen Förderwettbewerben, erhöhen Bewilligungswahrscheinlichkeit und verbessern Konditionen für InvestEU‑/Bundesdarlehen.
Prioritäre Bundesprogramme und Zielwirkung
IPCEI — strategische Leitprojekte in Mikroelektronik, Photonik, Speicher und Wasserstoff; Ziel: Großinvestitionen, Technologie‑Souveränität, hohe private Co‑Finanzierung.
Hightech‑Strategie — Förderung von Leuchtturmprojekten in KI, MedTech, Mikroelektronik; Ziel: Forschungs‑ und Skalierungsförderung.
Wasserstoffprogramme — Aufbau von Erzeugung, Netzen und industriellen Abnehmerketten; Ziel: industrielle Dekarbonisierung.
Reallabore — praxisnahe Testfelder für Mobilität, Energie, KI; Ziel: regulatorische Erprobung und Marktreife.
EXIST — Gründungsförderung aus Forschung; Ziel: Start‑up‑Pipeline stärken.
Digitalpakt — digitale Bildung und Schul‑IT; Ziel: Talentbasis und digitale Kompetenzen.
Energie‑ und Speicherprogramme — Förderung von Batteriespeichern, Power‑to‑X, Netzausbau; Ziel: Versorgungssicherheit und Resilienz.
IPCEI — strategische Leitprojekte in Mikroelektronik, Photonik, Speicher und Wasserstoff; Ziel: Großinvestitionen, Technologie‑Souveränität, hohe private Co‑Finanzierung.
Hightech‑Strategie — Förderung von Leuchtturmprojekten in KI, MedTech, Mikroelektronik; Ziel: Forschungs‑ und Skalierungsförderung.
Wasserstoffprogramme — Aufbau von Erzeugung, Netzen und industriellen Abnehmerketten; Ziel: industrielle Dekarbonisierung.
Reallabore — praxisnahe Testfelder für Mobilität, Energie, KI; Ziel: regulatorische Erprobung und Marktreife.
EXIST — Gründungsförderung aus Forschung; Ziel: Start‑up‑Pipeline stärken.
Digitalpakt — digitale Bildung und Schul‑IT; Ziel: Talentbasis und digitale Kompetenzen.
Energie‑ und Speicherprogramme — Förderung von Batteriespeichern, Power‑to‑X, Netzausbau; Ziel: Versorgungssicherheit und Resilienz.
Operative Maßnahmen zur Mittelmobilisierung
Kofinanzierungsreserve
Aufbau einer zweckgebundenen Reserve zur kurzfristigen Absicherung von Bundesanträgen; flexible Freigabe bei Bewilligungsentscheidungen.
Projektpipeline und Vorqualifizierung
Priorisierte Liste von 10–15 Großprojekten mit vollständigen Business Cases, Kosten‑ und Kofinanzierungsplänen; Pre‑Application‑Dialoge mit Bundesstellen.
Antragskapazität und Antragsexzellenz
Zentrales Bundesprogramm‑Team in der One‑Stop‑Agency; Templates, Legal‑Checks (Beihilfe), Finanzmodelle, Monitoring.
Strategische Partnerschaften
Bündelung mit anderen Ländern, Forschungseinrichtungen und Industrie zur Erhöhung der Projektgröße und Bewilligungswahrscheinlichkeit.
Co‑Financing‑Regeln
Landesmittel werden nur freigegeben, wenn ein nachweisbarer Bundeshebel ≥ 1:2 vorliegt; Priorisierung nach Hebel, Beschäftigungswirkung und Klimarelevanz.
Governance und Reporting
Bundesmittel‑Board im Fonds‑Beirat; halbjährliche Berichte an Parlament; transparente Zweckbindung.
Kofinanzierungsreserve
Aufbau einer zweckgebundenen Reserve zur kurzfristigen Absicherung von Bundesanträgen; flexible Freigabe bei Bewilligungsentscheidungen.
Projektpipeline und Vorqualifizierung
Priorisierte Liste von 10–15 Großprojekten mit vollständigen Business Cases, Kosten‑ und Kofinanzierungsplänen; Pre‑Application‑Dialoge mit Bundesstellen.
Antragskapazität und Antragsexzellenz
Zentrales Bundesprogramm‑Team in der One‑Stop‑Agency; Templates, Legal‑Checks (Beihilfe), Finanzmodelle, Monitoring.
Strategische Partnerschaften
Bündelung mit anderen Ländern, Forschungseinrichtungen und Industrie zur Erhöhung der Projektgröße und Bewilligungswahrscheinlichkeit.
Co‑Financing‑Regeln
Landesmittel werden nur freigegeben, wenn ein nachweisbarer Bundeshebel ≥ 1:2 vorliegt; Priorisierung nach Hebel, Beschäftigungswirkung und Klimarelevanz.
Governance und Reporting
Bundesmittel‑Board im Fonds‑Beirat; halbjährliche Berichte an Parlament; transparente Zweckbindung.
Finanzielle Projektion und Wirkung
Kategorie Landesbeitrag (Beispiel) Erwarteter Bundeshebel Jährliche Mobilisierung IPCEI‑Leitprojekt 50–150 Mio. € 2–5× 100–500 Mio. € (projektbezogen) Reallabore & Hightech 30–80 Mio. € 2–4× 60–320 Mio. € Wasserstoff & Speicher 40–120 Mio. € 1,5–3× 60–360 Mio. € EXIST, Digitalpakt, Programme 20–40 Mio. € 1–2× 20–80 Mio. € Summe Potenzial p.a. — — 350–450 Mio. € mobilisiert
| Kategorie | Landesbeitrag (Beispiel) | Erwarteter Bundeshebel | Jährliche Mobilisierung |
|---|---|---|---|
| IPCEI‑Leitprojekt | 50–150 Mio. € | 2–5× | 100–500 Mio. € (projektbezogen) |
| Reallabore & Hightech | 30–80 Mio. € | 2–4× | 60–320 Mio. € |
| Wasserstoff & Speicher | 40–120 Mio. € | 1,5–3× | 60–360 Mio. € |
| EXIST, Digitalpakt, Programme | 20–40 Mio. € | 1–2× | 20–80 Mio. € |
| Summe Potenzial p.a. | — | — | 350–450 Mio. € mobilisiert |
KPIs zur Steuerung
Jährliche Bundesmittel (Soll/Ist)
Anzahl eingereichter Großanträge und Bewilligungsquote
Durchschnittlicher Hebel (Bundesmittel pro € Landesmittel)
Zeit bis Auszahlung nach Bewilligung
Beschäftigungswirkung (neue Vollzeitäquivalente pro Projekt)
CO₂‑Reduktionspotenzial pro gefördertem Projekt
Jährliche Bundesmittel (Soll/Ist)
Anzahl eingereichter Großanträge und Bewilligungsquote
Durchschnittlicher Hebel (Bundesmittel pro € Landesmittel)
Zeit bis Auszahlung nach Bewilligung
Beschäftigungswirkung (neue Vollzeitäquivalente pro Projekt)
CO₂‑Reduktionspotenzial pro gefördertem Projekt
Zeitplan 0–36 Monate
0–6 Monate: Kofinanzierungsreserve definieren; Top‑10 Projektkandidaten priorisieren; Bundesprogramm‑Team aufbauen.
6–18 Monate: IPCEI‑Vorbereitung, Reallabor‑Anträge, erste Hightech‑Einreichungen; Konsortialverträge schließen.
18–36 Monate: Skalierung bewilligter Projekte; systematische Nutzung von Bundesprogrammen; Monitoring und Anpassung.
0–6 Monate: Kofinanzierungsreserve definieren; Top‑10 Projektkandidaten priorisieren; Bundesprogramm‑Team aufbauen.
6–18 Monate: IPCEI‑Vorbereitung, Reallabor‑Anträge, erste Hightech‑Einreichungen; Konsortialverträge schließen.
18–36 Monate: Skalierung bewilligter Projekte; systematische Nutzung von Bundesprogrammen; Monitoring und Anpassung.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Kofinanzierungslücke → Reservefonds, PPP‑Modelle, private Ankerinvestoren.
Beihilfe‑/Compliance‑Risiken → verpflichtende Rechtsgutachten vor Einreichung; Standard‑Procurement‑Templates.
Kapazitätsengpässe → externe Antragsexpertise, temporäre Secondments aus Forschung/Industrie.
Politische Volatilität → mehrjährige Finanzierungsvereinbarungen, vertragliche Absicherungen.
Projektabhängigkeit → Portfolioansatz, Diversifikation über Sektoren und Regionen.
Kofinanzierungslücke → Reservefonds, PPP‑Modelle, private Ankerinvestoren.
Beihilfe‑/Compliance‑Risiken → verpflichtende Rechtsgutachten vor Einreichung; Standard‑Procurement‑Templates.
Kapazitätsengpässe → externe Antragsexpertise, temporäre Secondments aus Forschung/Industrie.
Politische Volatilität → mehrjährige Finanzierungsvereinbarungen, vertragliche Absicherungen.
Projektabhängigkeit → Portfolioansatz, Diversifikation über Sektoren und Regionen.
Druckreife Formulierung für das Programm
„Mit einer gezielten Kofinanzierungsstrategie und einer Investitionsquote von 10 % macht Thüringen sich IPCEI‑, Reallabor‑ und Großprojekt‑fähig. Landesmittel werden als Hebel eingesetzt, um jährlich zusätzliche Bundesmittel in der Größenordnung von 350–450 Mio. € zu mobilisieren. So werden Forschung, Wasserstoff, Speicher und digitale Souveränität in Thüringen beschleunigt.“
„Mit einer gezielten Kofinanzierungsstrategie und einer Investitionsquote von 10 % macht Thüringen sich IPCEI‑, Reallabor‑ und Großprojekt‑fähig. Landesmittel werden als Hebel eingesetzt, um jährlich zusätzliche Bundesmittel in der Größenordnung von 350–450 Mio. € zu mobilisieren. So werden Forschung, Wasserstoff, Speicher und digitale Souveränität in Thüringen beschleunigt.“
Kurzfassung der Rückflussprojektion
Die geplanten Rückflüsse aus DeepFonds, Infrastrukturgebühren, Royalties und Beteiligungen steigen schrittweise und finanzieren die Erweiterungen: Jahr 1–3: 0–50 Mio. €/Jahr Jahr 4–7: 150–300 Mio. €/Jahr Jahr 7–12: 400–800 Mio. €/Jahr ab Jahr 12: 800 Mio. – 1,5 Mrd. €/Jahr
Diese Entwicklung ist erreichbar, wenn Portfolioaufbau, Infrastrukturverträge, EU‑/Bund‑Hebel und Exit‑Disziplin wie geplant umgesetzt werden.
Annahmen hinter den Zahlen
Portfolioaufbau: Equity‑Tranche und Infra‑Tranche werden gemäß 40/40/20‑Aufteilung kapitalisiert.
Zeitliche Realisierung: Seed‑Investments brauchen 4–8 Jahre bis nennenswerte Exits; Infra‑Fees liefern frühere, stabilere Cashflows.
Hebelwirkung: Landesmittel aktivieren EU/Bund/Privat mit konservativem Hebel 1:3 im Mittel.
Rückflussmix: Jahr 1–3 dominiert Infrastruktur‑Anlauf, Jahr 4–7 erste Dividenden und kleine Exits, Jahr 7–12 mehrere mittlere Exits plus volle Infra‑Auslastung, ab Jahr 12 regelmäßige große Exits und skalierte Nutzungsgebühren.
Konservativer Plan: Schätzungen berücksichtigen Ausfallquoten, längere Exit‑Zeiten und Marktzyklen.
Portfolioaufbau: Equity‑Tranche und Infra‑Tranche werden gemäß 40/40/20‑Aufteilung kapitalisiert.
Zeitliche Realisierung: Seed‑Investments brauchen 4–8 Jahre bis nennenswerte Exits; Infra‑Fees liefern frühere, stabilere Cashflows.
Hebelwirkung: Landesmittel aktivieren EU/Bund/Privat mit konservativem Hebel 1:3 im Mittel.
Rückflussmix: Jahr 1–3 dominiert Infrastruktur‑Anlauf, Jahr 4–7 erste Dividenden und kleine Exits, Jahr 7–12 mehrere mittlere Exits plus volle Infra‑Auslastung, ab Jahr 12 regelmäßige große Exits und skalierte Nutzungsgebühren.
Konservativer Plan: Schätzungen berücksichtigen Ausfallquoten, längere Exit‑Zeiten und Marktzyklen.
Cashflow Projektion nach Zeitfenstern
Zeithorizont Bandbreite Rückflüsse €/Jahr Hauptquellen Prioritäre Verwendung Jahr 1–3 0–50 Mio. € Infrastruktur‑Anlaufgebühren; erste Royalty‑Zahlungen Liquiditätsreserve; Aufbau Fondsmanagement Jahr 4–7 150–300 Mio. € Dividenden, kleine Exits, steigende Nutzungsgebühren Reinvestition 70 %; Co‑Financing‑Reserve; erste Haushaltsentlastung 30 % Jahr 7–12 400–800 Mio. € Mehrere Exits, stabile Infra‑Fees, Royalties Fondsaufstockung; Schuldentilgung; Ausbau Cluster ab Jahr 12 800 Mio. – 1,5 Mrd. € Regelmäßige große Exits, volle Infra‑Monetarisierung Langfristige Haushaltsentlastung; Reinvestitionsfonds; Sozialausgleich
| Zeithorizont | Bandbreite Rückflüsse €/Jahr | Hauptquellen | Prioritäre Verwendung |
|---|---|---|---|
| Jahr 1–3 | 0–50 Mio. € | Infrastruktur‑Anlaufgebühren; erste Royalty‑Zahlungen | Liquiditätsreserve; Aufbau Fondsmanagement |
| Jahr 4–7 | 150–300 Mio. € | Dividenden, kleine Exits, steigende Nutzungsgebühren | Reinvestition 70 %; Co‑Financing‑Reserve; erste Haushaltsentlastung 30 % |
| Jahr 7–12 | 400–800 Mio. € | Mehrere Exits, stabile Infra‑Fees, Royalties | Fondsaufstockung; Schuldentilgung; Ausbau Cluster |
| ab Jahr 12 | 800 Mio. – 1,5 Mrd. € | Regelmäßige große Exits, volle Infra‑Monetarisierung | Langfristige Haushaltsentlastung; Reinvestitionsfonds; Sozialausgleich |
Verwendungsregeln und Prioritäten
Verteilungsregel Standard: 70 % Reinvestition in Fonds/Programme; 30 % Haushaltsentlastung.
Liquiditätspriorität: Zuerst Liquiditätsreserve (3–5 Jahre Betriebskosten) auffüllen.
Co‑Financing‑Reserve: Teil der Rückflüsse dient als Kofinanzierungs‑Puffer für EU/Bund‑Anträge.
Sozialausgleich: Mindestens 5 % der Haushaltsentlastung jährlich fließen in regionale Sozial‑ und Umschulungsfonds.
Schuldenmanagement: Bei hoher Rückflussvolatilität vorrangig Schuldentilgung zur Reduktion Zinsrisiko.
Verteilungsregel Standard: 70 % Reinvestition in Fonds/Programme; 30 % Haushaltsentlastung.
Liquiditätspriorität: Zuerst Liquiditätsreserve (3–5 Jahre Betriebskosten) auffüllen.
Co‑Financing‑Reserve: Teil der Rückflüsse dient als Kofinanzierungs‑Puffer für EU/Bund‑Anträge.
Sozialausgleich: Mindestens 5 % der Haushaltsentlastung jährlich fließen in regionale Sozial‑ und Umschulungsfonds.
Schuldenmanagement: Bei hoher Rückflussvolatilität vorrangig Schuldentilgung zur Reduktion Zinsrisiko.
Steuerung, Meilensteine und Trigger
Trigger A (Jahr 3): Rückflüsse ≥ 30 Mio. € → Fonds erhöht Growth‑Tranche um X %; Co‑Financing‑Reserve aufgestockt.
Trigger B (Jahr 6): Rückflüsse ≥ 200 Mio. € → gezielte Umschichtung in Infra‑Skalierung und Talentprogramme.
Trigger C (Jahr 10): Rückflüsse ≥ 500 Mio. € → Reduktion jährlicher Landeszuschüsse für Programme um definierte Quote; erhöhte Haushaltsentlastung.
Stage‑Gate: Jede Folgeallokation an Fonds oder Infrastruktur erfordert KPI‑Erfüllung des Vorprojekts.
Trigger A (Jahr 3): Rückflüsse ≥ 30 Mio. € → Fonds erhöht Growth‑Tranche um X %; Co‑Financing‑Reserve aufgestockt.
Trigger B (Jahr 6): Rückflüsse ≥ 200 Mio. € → gezielte Umschichtung in Infra‑Skalierung und Talentprogramme.
Trigger C (Jahr 10): Rückflüsse ≥ 500 Mio. € → Reduktion jährlicher Landeszuschüsse für Programme um definierte Quote; erhöhte Haushaltsentlastung.
Stage‑Gate: Jede Folgeallokation an Fonds oder Infrastruktur erfordert KPI‑Erfüllung des Vorprojekts.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Marktrisiko / Exit‑Delay
Maßnahme: Diversifiziertes Portfolio; Co‑Investorenpflicht; konservative Bewertungsannahmen.
Liquiditätsengpässe in Aufbauphase
Maßnahme: gestaffelte Auszahlungen, Kreditlinien, Co‑Financing‑Reserve.
Einnahmevolatilität bei Infra‑Fees
Maßnahme: langfristige Abnahmeverträge, Indexierung, Mindestabnahmegarantien.
Politische/Regulatorische Risiken
Maßnahme: rechtliche Verankerung, EU‑Compliance, transparente Governance.
Soziale Risiken
Maßnahme: feste Sozialquote aus Rückflüssen, regionale Ausgleichsmechanismen.
Marktrisiko / Exit‑Delay
Maßnahme: Diversifiziertes Portfolio; Co‑Investorenpflicht; konservative Bewertungsannahmen.
Liquiditätsengpässe in Aufbauphase
Maßnahme: gestaffelte Auszahlungen, Kreditlinien, Co‑Financing‑Reserve.
Einnahmevolatilität bei Infra‑Fees
Maßnahme: langfristige Abnahmeverträge, Indexierung, Mindestabnahmegarantien.
Politische/Regulatorische Risiken
Maßnahme: rechtliche Verankerung, EU‑Compliance, transparente Governance.
Soziale Risiken
Maßnahme: feste Sozialquote aus Rückflüssen, regionale Ausgleichsmechanismen.
Monitoring KPIs und Reporting
Finanzielle KPIs: jährliche Rückflüsse €; NPV des Portfolios; Fondsrendite (IRR).
Operative KPIs: Anzahl Exits p.a.; Infra‑Auslastung %; Royalty‑Einnahmen € p.a.
Hebel‑KPIs: extern mobilisiertes Kapital pro € Landesmittel.
Soziale KPIs: Mittelanteil für Regionalfonds; Anzahl umgeschulter Personen.
Reportingrhythmus: monatliches Cashflow‑Reporting intern; quartalsweises Dashboard für Beirat; jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht.
Finanzielle KPIs: jährliche Rückflüsse €; NPV des Portfolios; Fondsrendite (IRR).
Operative KPIs: Anzahl Exits p.a.; Infra‑Auslastung %; Royalty‑Einnahmen € p.a.
Hebel‑KPIs: extern mobilisiertes Kapital pro € Landesmittel.
Soziale KPIs: Mittelanteil für Regionalfonds; Anzahl umgeschulter Personen.
Reportingrhythmus: monatliches Cashflow‑Reporting intern; quartalsweises Dashboard für Beirat; jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht.
Konkrete nächste Schritte 0–24 Monate
Finalisieren Liquiditätsreserve und Reinvestitionsregeln.
Standardverträge für Infra‑Nutzungsgebühren mit Mindestabnahmen abschließen.
Pilot‑Portfolio mit 10–15 Beteiligungen starten, Monitoring‑Templates einführen.
Dashboard und Trigger‑Mechanik implementieren.
Finalisieren Liquiditätsreserve und Reinvestitionsregeln.
Standardverträge für Infra‑Nutzungsgebühren mit Mindestabnahmen abschließen.
Pilot‑Portfolio mit 10–15 Beteiligungen starten, Monitoring‑Templates einführen.
Dashboard und Trigger‑Mechanik implementieren.
Struktur des 15‑Prozent‑Programms
Das 15‑Prozent‑Programm ist ein portfoliobasiertes Investitionsprogramm: mindestens 15 % des Landeshaushalts werden dauerhaft in Zukunftsbereiche investiert — cashflow‑optimiert, zweckgebunden und in fünf Hauptclustern mit klaren Verbundregionen gebündelt. Öffentliche Mittel werden als Equity, Infrastruktur‑Beteiligungen, Nutzungsgebühren und gezielte Anschubförderung eingesetzt.
Fünf Hauptcluster und Verbundregionen
Photonik und Mikroelektronik
Verbundregion: Jena, Ilm‑Kreis, Saale‑Holzland
Fokus: Halbleiterfertigung, optische Systeme, Test‑ und Kalibrierinfrastruktur
Künstliche Intelligenz und Robotik
Verbundregion: Erfurt, Weimar, Nordhausen
Fokus: industrielle Automatisierung, LLM‑Anwendungen, Robotik‑Testfelder
Energie, Speicher und Wasserstoff
Verbundregion: Gotha, Eisenach, Altenburger Land
Fokus: Power‑to‑X, Batteriespeicher, Netzinfrastruktur
Gesundheitstechnologien und MedTech
Verbundregion: Jena, Erfurt, Gera
Fokus: digitale Gesundheitsdienste, MedTech‑Pilotfabriken, klinische Testfelder
Nachhaltige Mobilität und Präzisionsfertigung
Verbundregion: Suhl, Schmalkalden, Ilmenau
Fokus: Leichtbau, Präzisionsmaschinenbau, Teststrecken für Mobilität
Photonik und Mikroelektronik Verbundregion: Jena, Ilm‑Kreis, Saale‑Holzland Fokus: Halbleiterfertigung, optische Systeme, Test‑ und Kalibrierinfrastruktur
Künstliche Intelligenz und Robotik Verbundregion: Erfurt, Weimar, Nordhausen Fokus: industrielle Automatisierung, LLM‑Anwendungen, Robotik‑Testfelder
Energie, Speicher und Wasserstoff Verbundregion: Gotha, Eisenach, Altenburger Land Fokus: Power‑to‑X, Batteriespeicher, Netzinfrastruktur
Gesundheitstechnologien und MedTech Verbundregion: Jena, Erfurt, Gera Fokus: digitale Gesundheitsdienste, MedTech‑Pilotfabriken, klinische Testfelder
Nachhaltige Mobilität und Präzisionsfertigung Verbundregion: Suhl, Schmalkalden, Ilmenau Fokus: Leichtbau, Präzisionsmaschinenbau, Teststrecken für Mobilität
Mittelallokation des 15‑Prozent‑Programms
Instrument Anteil Zweck Equity Tranche (DeepFonds) 40 % Beteiligungen an Start‑ups, Scale‑ups, Pilotfabriken Infra Tranche 40 % Rechenzentren, Pilotfabriken, Speicher, Testfelder Anschub Tranche 20 % Proof‑of‑Concept, Talentprogramme, regionale Anschubhilfen
| Instrument | Anteil | Zweck |
|---|---|---|
| Equity Tranche (DeepFonds) | 40 % | Beteiligungen an Start‑ups, Scale‑ups, Pilotfabriken |
| Infra Tranche | 40 % | Rechenzentren, Pilotfabriken, Speicher, Testfelder |
| Anschub Tranche | 20 % | Proof‑of‑Concept, Talentprogramme, regionale Anschubhilfen |
Betragsbeispiel (bei 15 % ≈ 2,22 Mrd. €/Jahr): Equity ≈ 888 Mio. €, Infra ≈ 888 Mio. €, Anschub ≈ 444 Mio. €.
Auswahlkriterien und Investitionslogik
Primäre Filter: Cashflow‑Potenzial; Exit‑Pfad; Hebel auf externes Kapital; regionale Wertschöpfung.
Impact‑Kriterien: Beschäftigungswirkung, CO₂‑Reduktion, Innovationsgrad, Verbleibsquote Fachkräfte.
Reifegrad: Seed → Series B für Equity; Projektfinanzierung und PPPs für Infra; befristete Anschubförderung mit Rückflussklauseln.
Vertragsmechanik: Revenue Share, Royalty, Equity‑Warrants, Mindestabnahmeverträge, Exit‑Klauseln.
Primäre Filter: Cashflow‑Potenzial; Exit‑Pfad; Hebel auf externes Kapital; regionale Wertschöpfung.
Impact‑Kriterien: Beschäftigungswirkung, CO₂‑Reduktion, Innovationsgrad, Verbleibsquote Fachkräfte.
Reifegrad: Seed → Series B für Equity; Projektfinanzierung und PPPs für Infra; befristete Anschubförderung mit Rückflussklauseln.
Vertragsmechanik: Revenue Share, Royalty, Equity‑Warrants, Mindestabnahmeverträge, Exit‑Klauseln.
Operative Architektur und Governance
One‑Stop‑Agency (OSA) — zentrale Anlaufstelle für Anträge, Genehmigungen, Kofinanzierung und Case‑Management.
DeepFonds Management — professionelles Investmentteam mit externen Co‑Investoren und unabhängigen Beiräten.
Clusterboards — je Cluster: Vertreter aus Wirtschaft, Forschung, Kommunen, Gewerkschaften.
Regionalentwicklungsräte — koordinieren Verbundregionen, kommunale Prioritäten und Infrastruktur.
Einnahmenkonto und Dashboard — öffentliches Reporting aller Mittelzuflüsse und Rückflüsse.
Unabhängige Evaluation — externe Evaluation alle 3 Jahre; jährlicher Wirkungsbericht.
One‑Stop‑Agency (OSA) — zentrale Anlaufstelle für Anträge, Genehmigungen, Kofinanzierung und Case‑Management.
DeepFonds Management — professionelles Investmentteam mit externen Co‑Investoren und unabhängigen Beiräten.
Clusterboards — je Cluster: Vertreter aus Wirtschaft, Forschung, Kommunen, Gewerkschaften.
Regionalentwicklungsräte — koordinieren Verbundregionen, kommunale Prioritäten und Infrastruktur.
Einnahmenkonto und Dashboard — öffentliches Reporting aller Mittelzuflüsse und Rückflüsse.
Unabhängige Evaluation — externe Evaluation alle 3 Jahre; jährlicher Wirkungsbericht.
Operative Instrumente und Programme
Pilotfabriken mit Nutzungsgebühren — Shared‑Facilities für Skalierung; Land hält Minderheitsbeteiligung.
KI‑ und Rechenzentrumspartnerschaften — Infra‑Tranche finanziert souveräne Kapazitäten mit langfristigen Mietverträgen.
Talentoffensive — Thüringen‑Visa, Stipendien, Fachkräftezentren, Weiterbildungschecks.
Regionalfonds — KMU‑Modernisierung, Zuliefernetzwerke, Nahversorgungsprojekte.
Regulatorische Sandboxes — Fast‑Track für Reallabore und Pilotprojekte.
Pilotfabriken mit Nutzungsgebühren — Shared‑Facilities für Skalierung; Land hält Minderheitsbeteiligung.
KI‑ und Rechenzentrumspartnerschaften — Infra‑Tranche finanziert souveräne Kapazitäten mit langfristigen Mietverträgen.
Talentoffensive — Thüringen‑Visa, Stipendien, Fachkräftezentren, Weiterbildungschecks.
Regionalfonds — KMU‑Modernisierung, Zuliefernetzwerke, Nahversorgungsprojekte.
Regulatorische Sandboxes — Fast‑Track für Reallabore und Pilotprojekte.
Cashflow‑ und Rückflussstrategie
Priorität Rückflüsse: Infra‑Fees liefern frühe, stabile Cashflows; Equity liefert mittelfristig Dividenden und Exits.
Verteilungsregel: 70 % Reinvestition, 30 % Haushaltsentlastung; Mindestquote für Sozialausgleich aus Rückflüssen.
Liquiditätsreserve: Reserve für 3–5 Jahre operative Stabilität.
Trigger‑Mechanik: Rückflüsse steuern Aufstockung Growth‑Tranche, Co‑Financing‑Reserve und Haushaltsentlastung.
Priorität Rückflüsse: Infra‑Fees liefern frühe, stabile Cashflows; Equity liefert mittelfristig Dividenden und Exits.
Verteilungsregel: 70 % Reinvestition, 30 % Haushaltsentlastung; Mindestquote für Sozialausgleich aus Rückflüssen.
Liquiditätsreserve: Reserve für 3–5 Jahre operative Stabilität.
Trigger‑Mechanik: Rückflüsse steuern Aufstockung Growth‑Tranche, Co‑Financing‑Reserve und Haushaltsentlastung.
KPIs zur Steuerung und Bewertung
Finanziell: jährliche Rückflüsse €; Fonds‑IRR; NPV der Projekte.
Wirtschaftlich: privates Folgekapital pro € Landesmittel; Anzahl skalierter Unternehmen; zusätzliche Vollzeitäquivalente.
Regional: Anteil Projekte in Verbundregionen; Umlandanteil der Investitionen.
Sozial: Verbleibsquote Fachkräfte nach 5 Jahren; Anteil Mittel für Umschulung.
Operativ: Time‑to‑Decision OSA; Automatisierungsquote Genehmigungen; Nutzerzufriedenheit.
Finanziell: jährliche Rückflüsse €; Fonds‑IRR; NPV der Projekte.
Wirtschaftlich: privates Folgekapital pro € Landesmittel; Anzahl skalierter Unternehmen; zusätzliche Vollzeitäquivalente.
Regional: Anteil Projekte in Verbundregionen; Umlandanteil der Investitionen.
Sozial: Verbleibsquote Fachkräfte nach 5 Jahren; Anteil Mittel für Umschulung.
Operativ: Time‑to‑Decision OSA; Automatisierungsquote Genehmigungen; Nutzerzufriedenheit.
Zeitplan und Meilensteine
0–12 Monate: Rechtsrahmen, Fondsgesetz, OSA‑Aufbau, Seed‑Tranche kapitalisieren, Pilotprojekte starten.
12–36 Monate: Portfolioaufbau Equity, erste Infra‑Verträge, Talentprogramme operational, EU/Bund‑Anträge einreichen.
36–84 Monate: , steigende Rückflüsse, Skalierung Pilotfabriken, sichtbare Beschäftigungswirkung.
84+ Monate: Fonds erreicht kritische Masse; substanzielle Haushaltsentlastung; Thüringen als europäische Nischenreferenz.
0–12 Monate: Rechtsrahmen, Fondsgesetz, OSA‑Aufbau, Seed‑Tranche kapitalisieren, Pilotprojekte starten.
12–36 Monate: Portfolioaufbau Equity, erste Infra‑Verträge, Talentprogramme operational, EU/Bund‑Anträge einreichen.
36–84 Monate: , steigende Rückflüsse, Skalierung Pilotfabriken, sichtbare Beschäftigungswirkung.
84+ Monate: Fonds erreicht kritische Masse; substanzielle Haushaltsentlastung; Thüringen als europäische Nischenreferenz.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Marktrisiko → Diversifikation, Co‑Investorenpflicht, konservative Bewertungsannahmen.
Liquiditätsrisiko → gestaffelte Auszahlungen, Kreditlinien, Reservefonds.
Soziale Risiken → Sozialverträglichkeitsprüfungen, regionale Ausgleichsmechanismen.
Compliance‑Risiken → EU‑Beihilfe‑Checks, externe Rechtsgutachten, transparente Vergabeverfahren.
Governance‑Risiko → unabhängige Beiräte, externe Evaluation, Whistleblower‑Mechanismen.
Marktrisiko → Diversifikation, Co‑Investorenpflicht, konservative Bewertungsannahmen.
Liquiditätsrisiko → gestaffelte Auszahlungen, Kreditlinien, Reservefonds.
Soziale Risiken → Sozialverträglichkeitsprüfungen, regionale Ausgleichsmechanismen.
Compliance‑Risiken → EU‑Beihilfe‑Checks, externe Rechtsgutachten, transparente Vergabeverfahren.
Governance‑Risiko → unabhängige Beiräte, externe Evaluation, Whistleblower‑Mechanismen.
Druckreife Programmbotschaft
„Das 15‑Prozent‑Programm macht Thüringen zum Investor: 15 % des Landeshaushalts werden dauerhaft in fünf strategische Cluster investiert — cashflow‑optimiert, zweckgebunden und mit klaren Rückflüssen. So entsteht ein selbstverstärkender Kapitalstock für Innovation, Infrastruktur und soziale Stabilität.“
„Das 15‑Prozent‑Programm macht Thüringen zum Investor: 15 % des Landeshaushalts werden dauerhaft in fünf strategische Cluster investiert — cashflow‑optimiert, zweckgebunden und mit klaren Rückflüssen. So entsteht ein selbstverstärkender Kapitalstock für Innovation, Infrastruktur und soziale Stabilität.“
5.1 50 Prozent Fonds Wagniskapital — 600 Millionen jährlich
Kurzbeschreibung Die Hälfte der 15‑Prozent‑Linie wird jährlich als staatlicher Innovationsfonds (DeepFonds Equity Pool) bereitgestellt: ~600 Mio. € p.a. Ziel ist ein diversifiziertes Wagniskapital‑ und Beteiligungsportfolio, das Cashflows erzeugt (Royalty, Dividenden, Nutzungsgebühren, Exits) und ab Jahr 15 selbsttragend ist.
Anlageuniversum und Allokationsregeln
Fokussektoren: KI, Robotik, Photonik, Mikroelektronik, MedTech, Pilotfabriken, Energie‑Speicher.
Reifegrade: Pre‑Seed → Series B; selektive Growth‑Beteiligungen mit Co‑Investorenpflicht ab Serie A.
Instrumente: Equity, Mezzanine, Revenue Share, Royalty‑Finanzierungen, Minderheitsbeteiligungen an Pilotfabriken.
Diversifikation: Ziel 40 % Technologie‑Startups; 30 % Scale‑ups/Growth; 20 % strategische Infra‑Beteiligungen; 10 % Liquiditätsreserve/Opportunitäten.
Instrument Zielanteil Zweck Start‑ups Equity 40 % Innovationspipeline, hohe Upside Scale‑ups Growth 30 % Skalierung, Follow‑on‑Hebel Infra Beteiligungen 20 % Frühe Cashflows, Nutzungsgebühren Reserve/Opportunitäten 10 % Liquidität, Co‑Investments
Fokussektoren: KI, Robotik, Photonik, Mikroelektronik, MedTech, Pilotfabriken, Energie‑Speicher.
Reifegrade: Pre‑Seed → Series B; selektive Growth‑Beteiligungen mit Co‑Investorenpflicht ab Serie A.
Instrumente: Equity, Mezzanine, Revenue Share, Royalty‑Finanzierungen, Minderheitsbeteiligungen an Pilotfabriken.
Diversifikation: Ziel 40 % Technologie‑Startups; 30 % Scale‑ups/Growth; 20 % strategische Infra‑Beteiligungen; 10 % Liquiditätsreserve/Opportunitäten.
| Instrument | Zielanteil | Zweck |
|---|---|---|
| Start‑ups Equity | 40 % | Innovationspipeline, hohe Upside |
| Scale‑ups Growth | 30 % | Skalierung, Follow‑on‑Hebel |
| Infra Beteiligungen | 20 % | Frühe Cashflows, Nutzungsgebühren |
| Reserve/Opportunitäten | 10 % | Liquidität, Co‑Investments |
Ertragsmechaniken und Rückflussmodelle
Royalty‑Finanzierung: Umsatzabhängige Rückflüsse bei frühen Kommerzialisierungen.
Dividenden: bei profitablen Beteiligungen und Infra‑Assets.
Exits: Trade sales, IPOs, Secondary Sales.
Revenue Share und Nutzungsgebühren: Pilotfabriken, Rechenzentren, Testfelder.
Wiederverwendung: 70 % der Rückflüsse reinvestiert; 30 % zur Haushaltsentlastung und Sozialquote.
Royalty‑Finanzierung: Umsatzabhängige Rückflüsse bei frühen Kommerzialisierungen.
Dividenden: bei profitablen Beteiligungen und Infra‑Assets.
Exits: Trade sales, IPOs, Secondary Sales.
Revenue Share und Nutzungsgebühren: Pilotfabriken, Rechenzentren, Testfelder.
Wiederverwendung: 70 % der Rückflüsse reinvestiert; 30 % zur Haushaltsentlastung und Sozialquote.
Governance und Rechtsrahmen
Fondsgesetz: Mandat, Zweckbindung, Reinvestitionsquote, Transparenzpflichten gesetzlich verankert.
Management: Professionelles, externes Fondsmanagement mit marktüblichen Vergütungen; Investmentkomitee trifft Entscheidungen nach Mandat.
Unabhängiger Beirat: Finanz‑, Technologie‑ und Rechts‑Expertise; jährliche externe Prüfung.
Compliance: EU‑Beihilfe‑Checks, Interessenkonfliktregeln, Anti‑Verwässerungs‑ und Mitverkaufsklauseln.
Fondsgesetz: Mandat, Zweckbindung, Reinvestitionsquote, Transparenzpflichten gesetzlich verankert.
Management: Professionelles, externes Fondsmanagement mit marktüblichen Vergütungen; Investmentkomitee trifft Entscheidungen nach Mandat.
Unabhängiger Beirat: Finanz‑, Technologie‑ und Rechts‑Expertise; jährliche externe Prüfung.
Compliance: EU‑Beihilfe‑Checks, Interessenkonfliktregeln, Anti‑Verwässerungs‑ und Mitverkaufsklauseln.
Risikomanagement und Schutzmechanismen
Co‑Investorenpflicht: Privates Kapital teilt Risiko und diszipliniert Governance.
Stage‑Gate‑Finanzierung: Folgefinanzierung nur bei KPI‑Erfüllung.
Liquiditätsreserve: Reserve für 3–5 Jahre operative Stabilität.
Portfolio‑Stress‑Tests: jährliche Szenarioanalysen; Limits für Sektor‑ und Klumpenrisiken.
Exit‑Disziplin: vor Investition definierte Exit‑Szenarien und Zeitfenster.
Co‑Investorenpflicht: Privates Kapital teilt Risiko und diszipliniert Governance.
Stage‑Gate‑Finanzierung: Folgefinanzierung nur bei KPI‑Erfüllung.
Liquiditätsreserve: Reserve für 3–5 Jahre operative Stabilität.
Portfolio‑Stress‑Tests: jährliche Szenarioanalysen; Limits für Sektor‑ und Klumpenrisiken.
Exit‑Disziplin: vor Investition definierte Exit‑Szenarien und Zeitfenster.
KPIs Monitoring und Zielpfad zur Selbsttragfähigkeit
Startwerte: jährliche Allokation 600 Mio. €; Ziel‑Diversifikation innerhalb 3 Jahren.
Kurzfristige KPIs (Jahre 1–3): Anzahl Investments; Anteil Co‑Investoren; Verwaltungsquote ≤ 2,5 %.
Mittelfristige KPIs (Jahre 4–7): jährliche Rückflüsse 150–300 Mio. €; Anzahl Follow‑on‑Runden; Portfolio‑IRR Ziel > Marktbenchmark.
Langfristige KPIs (Jahre 8–15): Rückflüsse 400–800 Mio. € p.a.; Fonds‑IRR stabil; Fonds erreicht Selbsttragfähigkeit ab Jahr 15.
Reporting: monatliches Cashflow‑Reporting intern; quartalsweises Dashboard; jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht; externe Evaluation alle 3 Jahre.
Startwerte: jährliche Allokation 600 Mio. €; Ziel‑Diversifikation innerhalb 3 Jahren.
Kurzfristige KPIs (Jahre 1–3): Anzahl Investments; Anteil Co‑Investoren; Verwaltungsquote ≤ 2,5 %.
Mittelfristige KPIs (Jahre 4–7): jährliche Rückflüsse 150–300 Mio. €; Anzahl Follow‑on‑Runden; Portfolio‑IRR Ziel > Marktbenchmark.
Langfristige KPIs (Jahre 8–15): Rückflüsse 400–800 Mio. € p.a.; Fonds‑IRR stabil; Fonds erreicht Selbsttragfähigkeit ab Jahr 15.
Reporting: monatliches Cashflow‑Reporting intern; quartalsweises Dashboard; jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht; externe Evaluation alle 3 Jahre.
Implementierungsfahrplan 0–36 Monate
0–6 Monate: Fondsgesetz verabschieden; Management rekrutieren; Investmentmandat finalisieren.
6–12 Monate: Seed‑Tranche kapitalisieren; erste 20–30 Pilotinvestments tätigen; Standardverträge implementieren.
12–24 Monate: Co‑Investorennetzwerk ausbauen; Infra‑Beteiligungen mit Nutzungsvereinbarungen abschließen.
24–36 Monate: Portfolio‑Monitoring standardisieren; erste Royalty‑ und Dividendeneinnahmen realisieren; Reinvestitionsprozesse operationalisieren.
Diese Fondsarchitektur macht öffentliche Mittel produktiv, schafft Marktdisziplin und legt den Pfad zur langfristigen Selbsttragfähigkeit des Programms fest.
0–6 Monate: Fondsgesetz verabschieden; Management rekrutieren; Investmentmandat finalisieren.
6–12 Monate: Seed‑Tranche kapitalisieren; erste 20–30 Pilotinvestments tätigen; Standardverträge implementieren.
12–24 Monate: Co‑Investorennetzwerk ausbauen; Infra‑Beteiligungen mit Nutzungsvereinbarungen abschließen.
24–36 Monate: Portfolio‑Monitoring standardisieren; erste Royalty‑ und Dividendeneinnahmen realisieren; Reinvestitionsprozesse operationalisieren.
Diese Fondsarchitektur macht öffentliche Mittel produktiv, schafft Marktdisziplin und legt den Pfad zur langfristigen Selbsttragfähigkeit des Programms fest.
5.2 Infrastruktur cashflow‑positiv — 600 Millionen jährlich
Kurzfassung Die Hälfte der 15‑Prozent‑Linie (≈ 600 Mio. € p.a.) finanziert ausschließlich Infrastrukturprogramme, die selbst Einnahmen erzeugen. Ziel: stabile, früh einsetzende Cashflows zur Fondsstabilisierung und zur Finanzierung weiterer Programme. Jedes Programm muss mindestens 3–5 % Cashflow p.a. liefern.
Allokationsprinzipien und Instrumente
Priorität Nutzungsgebühren und Revenue Share vor reinen Zuschüssen.
Langfristverträge mit Abnahmegarantien und Indexierung sichern Planbarkeit.
Instrumentmix: Minderheitsbeteiligungen, PPPs, Concessions, Revenue‑Share‑Verträge, Royalty‑Modelle, Miet‑ und Serviceverträge.
Liquiditätsstruktur: 60 % direkte Infra‑Investitionen; 25 % strategische Beteiligungsrechte; 15 % Talent‑ und Technologiezentren mit Gebührenmodell.
Priorität Nutzungsgebühren und Revenue Share vor reinen Zuschüssen.
Langfristverträge mit Abnahmegarantien und Indexierung sichern Planbarkeit.
Instrumentmix: Minderheitsbeteiligungen, PPPs, Concessions, Revenue‑Share‑Verträge, Royalty‑Modelle, Miet‑ und Serviceverträge.
Liquiditätsstruktur: 60 % direkte Infra‑Investitionen; 25 % strategische Beteiligungsrechte; 15 % Talent‑ und Technologiezentren mit Gebührenmodell.
Typische Programme und Cashflowmechanik
Programm Einnahmequelle Cashflowziel p.a. Rechenzentren Nutzungsgebühren, Colocation‑Mieten 3–6 % Energie Speicher Einspeisevergütung, Arbitrage, Netzdienste 4–7 % KI Infrastruktur Lizenzgebühren, API‑Nutzungsgebühren 3–6 % Talentzentren Kurs‑ und Zertifikatsgebühren, Employer‑Contracts 3–5 % Technologiezentren Nutzungsgebühren, Beteiligungsrechte 3–6 %
| Programm | Einnahmequelle | Cashflowziel p.a. |
|---|---|---|
| Rechenzentren | Nutzungsgebühren, Colocation‑Mieten | 3–6 % |
| Energie Speicher | Einspeisevergütung, Arbitrage, Netzdienste | 4–7 % |
| KI Infrastruktur | Lizenzgebühren, API‑Nutzungsgebühren | 3–6 % |
| Talentzentren | Kurs‑ und Zertifikatsgebühren, Employer‑Contracts | 3–5 % |
| Technologiezentren | Nutzungsgebühren, Beteiligungsrechte | 3–6 % |
Vertrags‑ und Preisgestaltungsvorgaben
Mindestlaufzeiten: Infra‑Serviceverträge ≥ 7–15 Jahre.
Indexierung: Preisbindung an CPI oder Energieindex; Upgrade‑Klauseln für Kapazitätserweiterungen.
Mindestabnahmegarantien: für kritische Assets (Rechenzentren, Speicher) vertraglich sichern.
Rückflussklauseln: Revenue Share, Royalty‑Triggers, Exit‑Mitverkaufsklauseln bei Beteiligungen.
Wettbewerbsneutralität: Ausschreibungen nach EU‑Recht; staatliche Beteiligungen marktgerecht bewerten.
Mindestlaufzeiten: Infra‑Serviceverträge ≥ 7–15 Jahre.
Indexierung: Preisbindung an CPI oder Energieindex; Upgrade‑Klauseln für Kapazitätserweiterungen.
Mindestabnahmegarantien: für kritische Assets (Rechenzentren, Speicher) vertraglich sichern.
Rückflussklauseln: Revenue Share, Royalty‑Triggers, Exit‑Mitverkaufsklauseln bei Beteiligungen.
Wettbewerbsneutralität: Ausschreibungen nach EU‑Recht; staatliche Beteiligungen marktgerecht bewerten.
Governance und operative Umsetzung
Infra‑Unit innerhalb der One‑Stop‑Agency für Projektentwicklung, Vertragsverhandlung und Betrieb.
Investmentkomitee Infra entscheidet über Projekte > X Mio. €; standardisierte Due‑Diligence‑Checkliste.
Operatives Management: Public‑Private‑Operatoren für Betrieb; Land hält Minderheitsrechte und Nutzungsansprüche.
Transparenz: öffentliches Dashboard mit Auslastung, Einnahmen und Vertragslaufzeiten.
Infra‑Unit innerhalb der One‑Stop‑Agency für Projektentwicklung, Vertragsverhandlung und Betrieb.
Investmentkomitee Infra entscheidet über Projekte > X Mio. €; standardisierte Due‑Diligence‑Checkliste.
Operatives Management: Public‑Private‑Operatoren für Betrieb; Land hält Minderheitsrechte und Nutzungsansprüche.
Transparenz: öffentliches Dashboard mit Auslastung, Einnahmen und Vertragslaufzeiten.
KPIs Monitoring und Zielwerte
KPI Messgröße Ziel Projekt‑Cashflow jährliche Nettoeinzahlungen € ≥ 3–5 % des eingesetzten Kapitals Auslastung Rechenzentren % belegte Kapazität ≥ 70 % nach Jahr 2 Verfügbarkeit Speicher % Betriebszeit ≥ 95 % Time to Revenue Monate bis erste Einnahmen ≤ 12 Monate für Pilotprojekte Vertragslaufzeit mittl. Jahre ≥ 10 Jahre
| KPI | Messgröße | Ziel |
|---|---|---|
| Projekt‑Cashflow | jährliche Nettoeinzahlungen € | ≥ 3–5 % des eingesetzten Kapitals |
| Auslastung Rechenzentren | % belegte Kapazität | ≥ 70 % nach Jahr 2 |
| Verfügbarkeit Speicher | % Betriebszeit | ≥ 95 % |
| Time to Revenue | Monate bis erste Einnahmen | ≤ 12 Monate für Pilotprojekte |
| Vertragslaufzeit mittl. | Jahre | ≥ 10 Jahre |
Risiken und Gegenmaßnahmen
Nachfrageausfall → Mindestabnahmegarantien, flexible Pricing‑Modelle, Marketing‑Offensive für Clusterkunden.
Technologischer Wandel → Upgrade‑Klauseln, modulare Infrastruktur, Reserve für Refurbishment.
Finanzierungsrisiko → Co‑Investorenpflicht, Kreditlinien, gestaffelte Auszahlungen.
Regulatorische Risiken → EU‑Compliance‑Checks vor Vertragsabschluss, Rechtsreserve.
Betriebsrisiko → Betreiber‑SLAs, Performance‑Bonusse und Penalties.
Nachfrageausfall → Mindestabnahmegarantien, flexible Pricing‑Modelle, Marketing‑Offensive für Clusterkunden.
Technologischer Wandel → Upgrade‑Klauseln, modulare Infrastruktur, Reserve für Refurbishment.
Finanzierungsrisiko → Co‑Investorenpflicht, Kreditlinien, gestaffelte Auszahlungen.
Regulatorische Risiken → EU‑Compliance‑Checks vor Vertragsabschluss, Rechtsreserve.
Betriebsrisiko → Betreiber‑SLAs, Performance‑Bonusse und Penalties.
Implementierungsfahrplan 0–36 Monate
0–3 Monate: Priorisierung Pipeline; Standardverträge und Preisvorlagen erstellen.
3–9 Monate: Ausschreibungen Rechenzentren und Speicherpilot; erste PPP‑Verträge verhandeln.
9–18 Monate: Inbetriebnahme erster KI‑Infrastruktur‑Nodes; Talentzentren starten mit modularen Kursangeboten.
18–36 Monate: Skalierung erfolgreicher Modelle; Monitoring‑Dashboard live; Cashflow‑Reporting etabliert.
Operative Vorgabe
Alle Infra‑Projekte müssen vor Bewilligung einen Business Case mit Cashflow‑Prognose, Break‑Even‑Analyse und Exit‑Szenarien vorlegen. Nur Projekte mit plausiblen ≥ 3 % p.a. Cashflow‑Erwartung werden freigegeben.
0–3 Monate: Priorisierung Pipeline; Standardverträge und Preisvorlagen erstellen.
3–9 Monate: Ausschreibungen Rechenzentren und Speicherpilot; erste PPP‑Verträge verhandeln.
9–18 Monate: Inbetriebnahme erster KI‑Infrastruktur‑Nodes; Talentzentren starten mit modularen Kursangeboten.
18–36 Monate: Skalierung erfolgreicher Modelle; Monitoring‑Dashboard live; Cashflow‑Reporting etabliert.
Operative Vorgabe Alle Infra‑Projekte müssen vor Bewilligung einen Business Case mit Cashflow‑Prognose, Break‑Even‑Analyse und Exit‑Szenarien vorlegen. Nur Projekte mit plausiblen ≥ 3 % p.a. Cashflow‑Erwartung werden freigegeben.
5.3 5 Hauptcluster
Die 950 Mio. € Jahresallokation für die fünf Hauptcluster bündelt Investitionen regional fokussiert und cashflow‑orientiert. Ziel: klare Spezialisierung, starke Verbundregionen, schnelle Wirkung und messbare Rückflüsse.
Allokationsprinzip und Verteilungslogik
Proportionale Basis: Mittelverteilung nach strategischer Priorität, Hebelpotenzial und regionaler Kapazität.
Verbundregionförderung: Mindestens 20 % jeder Clusterallokation fließt in Verbundregionprojekte (Infrastruktur, Zuliefernetzwerke, Talentzentren).
Cashflow‑Vorgabe: Jedes Projekt muss plausiblen Cashflow ≥ 3–5 % p.a. ausweisen.
Co‑Financing‑Regel: Landesmittel lösen mindestens 1:3 externes Kapital aus (EU/Bund/Privat) an.
Proportionale Basis: Mittelverteilung nach strategischer Priorität, Hebelpotenzial und regionaler Kapazität.
Verbundregionförderung: Mindestens 20 % jeder Clusterallokation fließt in Verbundregionprojekte (Infrastruktur, Zuliefernetzwerke, Talentzentren).
Cashflow‑Vorgabe: Jedes Projekt muss plausiblen Cashflow ≥ 3–5 % p.a. ausweisen.
Co‑Financing‑Regel: Landesmittel lösen mindestens 1:3 externes Kapital aus (EU/Bund/Privat) an.
Empfohlene Jahresallokation pro Cluster
Cluster Verbundregion Jährliche Allokation Prioritäre Instrumente Photonik, MedTech, BioTech Jena 220 Mio. € Pilotfabriken; MedTech‑Testfelder; IP‑Beteiligungen KI, Robotik, Sensorik Ilmenau 200 Mio. € Rechenzentren; Robotik‑Testfelder; Start‑up‑Equity Energie, Mikroelektronik Erfurt 200 Mio. € Speicher‑Assets; Mikroelektronik‑Fabs; PPP‑Infrastruktur Automotive & Präzision Südthüringen 165 Mio. € Präzisionsfertigung; Leichtbau‑Pilotstrecken; Zulieferfonds Gesundheitsdigitalisierung Gera 165 Mio. € Digitale Kliniken; Telemedizin‑Plattformen; Talentzentren
| Cluster | Verbundregion | Jährliche Allokation | Prioritäre Instrumente |
|---|---|---|---|
| Photonik, MedTech, BioTech | Jena | 220 Mio. € | Pilotfabriken; MedTech‑Testfelder; IP‑Beteiligungen |
| KI, Robotik, Sensorik | Ilmenau | 200 Mio. € | Rechenzentren; Robotik‑Testfelder; Start‑up‑Equity |
| Energie, Mikroelektronik | Erfurt | 200 Mio. € | Speicher‑Assets; Mikroelektronik‑Fabs; PPP‑Infrastruktur |
| Automotive & Präzision | Südthüringen | 165 Mio. € | Präzisionsfertigung; Leichtbau‑Pilotstrecken; Zulieferfonds |
| Gesundheitsdigitalisierung | Gera | 165 Mio. € | Digitale Kliniken; Telemedizin‑Plattformen; Talentzentren |
Flagship‑Programme pro Cluster
Jena Photonik MedTech: Shared Pilotfabrik für Optik‑Fertigung; klinische Testumgebung; IP‑Royalty‑Modelle.
Ilmenau KI Robotik: Sovereign AI‑Nodes; Robotik‑Testfeld mit Industriepartnerschaften; API‑Lizenzmodelle.
Erfurt Energie Mikroelektronik: Batteriespeicher‑Park mit Einspeiseverträgen; Mikroelektronik‑Wafer‑Line Co‑Invest.
Südthüringen Automotive Präzision: Präzisionsfertigungszentrum; Teststrecke für Leichtbaukomponenten; Zuliefernetzwerk‑Matching.
Gera Gesundheitsdigitalisierung: Regionale Telemedizinplattform; digitale Versorgungszentren; Ausbildungs‑ und Zertifizierungszentrum.
Jena Photonik MedTech: Shared Pilotfabrik für Optik‑Fertigung; klinische Testumgebung; IP‑Royalty‑Modelle.
Ilmenau KI Robotik: Sovereign AI‑Nodes; Robotik‑Testfeld mit Industriepartnerschaften; API‑Lizenzmodelle.
Erfurt Energie Mikroelektronik: Batteriespeicher‑Park mit Einspeiseverträgen; Mikroelektronik‑Wafer‑Line Co‑Invest.
Südthüringen Automotive Präzision: Präzisionsfertigungszentrum; Teststrecke für Leichtbaukomponenten; Zuliefernetzwerk‑Matching.
Gera Gesundheitsdigitalisierung: Regionale Telemedizinplattform; digitale Versorgungszentren; Ausbildungs‑ und Zertifizierungszentrum.
Verbundregionförderung Mechanik
Regionalfonds: Je Cluster ein Regionalfonds (10–20 % der Clusterallokation) für KMU‑Modernisierung, Zuliefernetzwerke und Nahversorgung.
Matching‑Grants: Kommunale Beiträge werden 1:1 bis 1:3 durch Landesmittel gehebelt.
Mobilitäts‑ und Wohnpakete: gezielte Wohnraumförderung und Pendlerpakete zur Fachkräftebindung.
Koordination: Regionalentwicklungsräte steuern Prioritäten, Genehmigungen laufen über One‑Stop‑Agency.
Regionalfonds: Je Cluster ein Regionalfonds (10–20 % der Clusterallokation) für KMU‑Modernisierung, Zuliefernetzwerke und Nahversorgung.
Matching‑Grants: Kommunale Beiträge werden 1:1 bis 1:3 durch Landesmittel gehebelt.
Mobilitäts‑ und Wohnpakete: gezielte Wohnraumförderung und Pendlerpakete zur Fachkräftebindung.
Koordination: Regionalentwicklungsräte steuern Prioritäten, Genehmigungen laufen über One‑Stop‑Agency.
Auswahlkriterien und Bewertungsfilter
Cashflow: NPV positiv innerhalb 10 Jahren; Mindest‑Cashflow 3–5 % p.a.
Hebel: Nachweis externes Kapital ≥ 3:1.
Regionale Wirkung: ≥ 30 % der Beschäftigungseffekte in Verbundregion.
Innovationsgrad: klare IP‑ oder Skalierungspfade; Time‑to‑Market ≤ 5 Jahre.
Soziale Verträglichkeit: Sozialverträglichkeitsprüfung bei Großprojekten.
Cashflow: NPV positiv innerhalb 10 Jahren; Mindest‑Cashflow 3–5 % p.a.
Hebel: Nachweis externes Kapital ≥ 3:1.
Regionale Wirkung: ≥ 30 % der Beschäftigungseffekte in Verbundregion.
Innovationsgrad: klare IP‑ oder Skalierungspfade; Time‑to‑Market ≤ 5 Jahre.
Soziale Verträglichkeit: Sozialverträglichkeitsprüfung bei Großprojekten.
Governance, Monitoring und KPIs
Clusterboards mit Wirtschaft, Forschung, Kommunen und Gewerkschaften priorisieren Projekte.
KPIs: jährliche Rückflüsse €; zusätzliche Vollzeitäquivalente; privates Folgekapital pro € Landesmittel; Infra‑Auslastung %; Verbleibsquote Fachkräfte nach 5 Jahren.
Reporting: Quartals‑Dashboard; jährlicher Wirkungsbericht; externe Evaluation alle 3 Jahre.
Sanktionen: Förderstopp, Umwandlung Zuschuss→Darlehen, Rückforderung bei KPI‑Verfehlung.
Clusterboards mit Wirtschaft, Forschung, Kommunen und Gewerkschaften priorisieren Projekte.
KPIs: jährliche Rückflüsse €; zusätzliche Vollzeitäquivalente; privates Folgekapital pro € Landesmittel; Infra‑Auslastung %; Verbleibsquote Fachkräfte nach 5 Jahren.
Reporting: Quartals‑Dashboard; jährlicher Wirkungsbericht; externe Evaluation alle 3 Jahre.
Sanktionen: Förderstopp, Umwandlung Zuschuss→Darlehen, Rückforderung bei KPI‑Verfehlung.
Zeitplan 0–36 Monate
0–6 Monate: Clusterboards installieren; Top‑30 Projektpipeline; Regionalfonds‑Regelwerk.
6–18 Monate: Pilotfabriken und Rechenzentrumsausschreibungen; erste Infra‑Verträge; Talentzentren starten.
18–36 Monate: Skalierung erfolgreicher Piloten; EU/Bund‑Anträge für Großprojekte; erste nennenswerte Rückflüsse aus Infra.
0–6 Monate: Clusterboards installieren; Top‑30 Projektpipeline; Regionalfonds‑Regelwerk.
6–18 Monate: Pilotfabriken und Rechenzentrumsausschreibungen; erste Infra‑Verträge; Talentzentren starten.
18–36 Monate: Skalierung erfolgreicher Piloten; EU/Bund‑Anträge für Großprojekte; erste nennenswerte Rückflüsse aus Infra.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Konzentrationsrisiko → Diversifikation innerhalb Cluster; Regionalfonds für Umland.
Nachfrageausfall → Mindestabnahmegarantien, flexible Pricing‑Modelle.
Fachkräftemangel → Talentoffensive, Thüringen‑Visa, Ausbildungskooperationen.
Regulatorische Risiken → EU‑Beihilfe‑Checks, Standardverträge, externe Rechtsgutachten.
Diese Cluster‑Strategie verbindet regionale Stärke mit klarer Investitionslogik: hohe Hebelwirkung, planbare Cashflows und messbare soziale Wirkung.
Konzentrationsrisiko → Diversifikation innerhalb Cluster; Regionalfonds für Umland.
Nachfrageausfall → Mindestabnahmegarantien, flexible Pricing‑Modelle.
Fachkräftemangel → Talentoffensive, Thüringen‑Visa, Ausbildungskooperationen.
Regulatorische Risiken → EU‑Beihilfe‑Checks, Standardverträge, externe Rechtsgutachten.
Diese Cluster‑Strategie verbindet regionale Stärke mit klarer Investitionslogik: hohe Hebelwirkung, planbare Cashflows und messbare soziale Wirkung.
Zusammenfassung
Rückflussziele
Jahr 1–3: 0–50 Mio. €/Jahr
Jahr 4–7: 150–300 Mio. €/Jahr
Jahr 7–12: 400–800 Mio. €/Jahr
ab Jahr 12: 800 Mio. – 1,5 Mrd. €/Jahr
Diese Staffelung macht das 15‑Prozent‑Programm langfristig haushaltsneutral, indem frühe Infra‑Cashflows und mittelfristige Equity‑Rückflüsse sukzessive Reinvestition, Kofinanzierung und Haushaltsentlastung ermöglichen.
Rückflussziele
Jahr 1–3: 0–50 Mio. €/Jahr
Jahr 4–7: 150–300 Mio. €/Jahr
Jahr 7–12: 400–800 Mio. €/Jahr
ab Jahr 12: 800 Mio. – 1,5 Mrd. €/Jahr
Diese Staffelung macht das 15‑Prozent‑Programm langfristig haushaltsneutral, indem frühe Infra‑Cashflows und mittelfristige Equity‑Rückflüsse sukzessive Reinvestition, Kofinanzierung und Haushaltsentlastung ermöglichen.
Annahmen
Portfolioaufbau: Equity‑ und Infra‑Tranche werden gemäß 40/40/20‑Modell kapitalisiert.
Zeithorizont Exits: Seed‑/Early‑Stage‑Investments benötigen 4–12 Jahre bis zu nennenswerten Exits.
Infra‑Cashflows: Rechenzentren, Speicher und Nutzungsmodelle liefern frühere, stabile Einnahmen.
Hebel: Konservativer Mittelhebel im Mittel 1:3 (Landesmittel → externes Kapital).
Konservativer Puffer: Schätzungen berücksichtigen Ausfallquoten, längere Exit‑Zeiträume und Marktzyklen.
Portfolioaufbau: Equity‑ und Infra‑Tranche werden gemäß 40/40/20‑Modell kapitalisiert.
Zeithorizont Exits: Seed‑/Early‑Stage‑Investments benötigen 4–12 Jahre bis zu nennenswerten Exits.
Infra‑Cashflows: Rechenzentren, Speicher und Nutzungsmodelle liefern frühere, stabile Einnahmen.
Hebel: Konservativer Mittelhebel im Mittel 1:3 (Landesmittel → externes Kapital).
Konservativer Puffer: Schätzungen berücksichtigen Ausfallquoten, längere Exit‑Zeiträume und Marktzyklen.
Zeitpfad und Meilensteine
0–3 Jahre: Governance aufbauen, Seed‑Tranche kapitalisieren, Pilot‑Infra in Betrieb, Liquiditätsreserve initialisieren.
4–7 Jahre: erste Dividenden, Revenue‑Share‑Zahlungen und kleine Exits; Reinvestition und Aufbau Co‑Financing‑Reserve.
7–12 Jahre: mehrere mittlere Exits, volle Infra‑Monetarisierung; substanzielle Haushaltsentlastung möglich.
ab Jahr 12: regelmäßige große Exits und stabile Nutzungsgebühren; Fonds erreicht kritische Masse, Programm weitgehend selbsttragend.
0–3 Jahre: Governance aufbauen, Seed‑Tranche kapitalisieren, Pilot‑Infra in Betrieb, Liquiditätsreserve initialisieren.
4–7 Jahre: erste Dividenden, Revenue‑Share‑Zahlungen und kleine Exits; Reinvestition und Aufbau Co‑Financing‑Reserve.
7–12 Jahre: mehrere mittlere Exits, volle Infra‑Monetarisierung; substanzielle Haushaltsentlastung möglich.
ab Jahr 12: regelmäßige große Exits und stabile Nutzungsgebühren; Fonds erreicht kritische Masse, Programm weitgehend selbsttragend.
Verwendung und Verteilungsregeln
Priorität 1: Liquiditätsreserve für 3–5 Jahre Betriebskosten auffüllen.
Priorität 2: 70 % der Rückflüsse reinvestieren in Fonds, Infra‑Skalierung und Co‑Financing.
Priorität 3: 30 % zur Haushaltsentlastung; davon mind. 5 % jährlich für Sozialausgleich und regionale Fonds.
Einsatzregeln: Reinvestition ist Standard; Abweichungen nur mit Beiratsbeschluss und parlamentarischer Zustimmung.
Zweckbindung: Rückflüsse werden vorrangig für Zukunftsinvestitionen und Kofinanzierung verwendet.
Priorität 1: Liquiditätsreserve für 3–5 Jahre Betriebskosten auffüllen.
Priorität 2: 70 % der Rückflüsse reinvestieren in Fonds, Infra‑Skalierung und Co‑Financing.
Priorität 3: 30 % zur Haushaltsentlastung; davon mind. 5 % jährlich für Sozialausgleich und regionale Fonds.
Einsatzregeln: Reinvestition ist Standard; Abweichungen nur mit Beiratsbeschluss und parlamentarischer Zustimmung.
Zweckbindung: Rückflüsse werden vorrangig für Zukunftsinvestitionen und Kofinanzierung verwendet.
Trigger Steuerung und KPIs
Automatisierte Trigger
Trigger A: Rückflüsse ≥ 30 Mio. €/Jahr → Growth‑Tranche aufstocken; Co‑Financing‑Reserve erhöhen.
Trigger B: Rückflüsse ≥ 200 Mio. €/Jahr → erste planbare Haushaltsentlastung freigeben.
Trigger C: Rückflüsse ≥ 500 Mio. €/Jahr → sukzessive Reduktion jährlicher Landeszuschüsse möglich.
Kern‑KPIs
Jährliche Rückflüsse € (Soll/Ist)
Anteil Reinvestition % (Ziel ≥ 70 %)
Fonds‑IRR und NPV des Portfolios
Mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel (Ziel ≥ 3:1)
Liquiditätsreserve in Jahren (Ziel 3–5 Jahre)
Reportingrhythmus: monatlich intern, quartalsweise Beirat, jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht.
Automatisierte Trigger
Trigger A: Rückflüsse ≥ 30 Mio. €/Jahr → Growth‑Tranche aufstocken; Co‑Financing‑Reserve erhöhen.
Trigger B: Rückflüsse ≥ 200 Mio. €/Jahr → erste planbare Haushaltsentlastung freigeben.
Trigger C: Rückflüsse ≥ 500 Mio. €/Jahr → sukzessive Reduktion jährlicher Landeszuschüsse möglich.
Kern‑KPIs
Jährliche Rückflüsse € (Soll/Ist)
Anteil Reinvestition % (Ziel ≥ 70 %)
Fonds‑IRR und NPV des Portfolios
Mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel (Ziel ≥ 3:1)
Liquiditätsreserve in Jahren (Ziel 3–5 Jahre) Reportingrhythmus: monatlich intern, quartalsweise Beirat, jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht.
Risiken Gegenmaßnahmen und Abschlussformulierung
Hauptrisiken
Exit‑Verzögerungen und Marktzyklen
Niedrigere Infra‑Nachfrage als prognostiziert
Politische oder regulatorische Volatilität
Gegenmaßnahmen
Strikte Diversifikation, Co‑Investorenpflicht, konservative Bewertungsannahmen
Langfristige Abnahmeverträge, Indexierung und Mindestabnahmen für Infra‑Assets
Rechtsverankerung der Reinvestitionsregeln, unabhängige Evaluationen, Reserve‑ und Kreditlinien
Abschlussformulierung
„Die gestaffelten Rückflussziele machen das 15‑Prozent‑Programm zu einem selbstverstärkenden Investitionsmotor: frühe Infra‑Cashflows sichern Stabilität, Equity‑Rückflüsse schaffen Wachstumskapital, und eine verbindliche Reinvestitionslogik führt langfristig zur Haushaltsneutralität.“
Hauptrisiken
Exit‑Verzögerungen und Marktzyklen
Niedrigere Infra‑Nachfrage als prognostiziert
Politische oder regulatorische Volatilität
Gegenmaßnahmen
Strikte Diversifikation, Co‑Investorenpflicht, konservative Bewertungsannahmen
Langfristige Abnahmeverträge, Indexierung und Mindestabnahmen für Infra‑Assets
Rechtsverankerung der Reinvestitionsregeln, unabhängige Evaluationen, Reserve‑ und Kreditlinien
Abschlussformulierung „Die gestaffelten Rückflussziele machen das 15‑Prozent‑Programm zu einem selbstverstärkenden Investitionsmotor: frühe Infra‑Cashflows sichern Stabilität, Equity‑Rückflüsse schaffen Wachstumskapital, und eine verbindliche Reinvestitionslogik führt langfristig zur Haushaltsneutralität.“
6 Der Thüringer Staatsfonds
Der Thüringer Staatsfonds ist das zentrale, rechtlich verankerte Finanzierungsinstrument der Transformation. Er bündelt Kapital aus dem Landeshaushalt, Innovationsabgaben, Digitalabgabe, EU/Bund‑Hebel und privaten Co‑Investments, investiert strategisch in die fünf Cluster und erzeugt dauerhafte, rückfließende Einnahmen.
Zweck und Mandat
Primärer Zweck: Aufbau eines selbstverstärkenden Kapitalstocks zur Finanzierung von Innovation, Infrastruktur, Talent und Dekarbonisierung.
Ziel: Langfristige Erträge und Cashflows zur teilweisen Haushaltsentlastung; Hebelwirkung auf EU, Bund und privates Kapital.
Zeithorizont: strategisch ausgerichtet auf 15+ Jahre; Fonds strebt Selbsttragfähigkeit ab Jahr 15 an.
Zweckbindung: Mittel sind zweckgebunden für die fünf Cluster, Verbundregionförderung und Co‑Financing‑Reserven.
Primärer Zweck: Aufbau eines selbstverstärkenden Kapitalstocks zur Finanzierung von Innovation, Infrastruktur, Talent und Dekarbonisierung.
Ziel: Langfristige Erträge und Cashflows zur teilweisen Haushaltsentlastung; Hebelwirkung auf EU, Bund und privates Kapital.
Zeithorizont: strategisch ausgerichtet auf 15+ Jahre; Fonds strebt Selbsttragfähigkeit ab Jahr 15 an.
Zweckbindung: Mittel sind zweckgebunden für die fünf Cluster, Verbundregionförderung und Co‑Financing‑Reserven.
Kapitalbasis und Allokation
Startkapitalquellen: jährliche 15‑Prozent‑Allokation; Innovationsabgabe; Digitalabgabe; ergebnisabhängige Rückflüsse; Anleihen oder Kreditlinien für Brückenfinanzierung.
Zielgröße (auf Sicht 5 Jahre): skalierbar, Zielvolumen Fondsvermögen € X–Y Mrd. (politisch zu beschließen).
Strategische Allokation:
Equity / Wagniskapital: ~50 % (DeepFonds)
Infra / Cashflow‑Assets: ~40 %
Reserve / Anschub: ~10 %
Co‑Investorenregel: Private Co‑Investments verpflichtend ab definierten Schwellen; staatliche Beteiligungen marktgerecht bewerten.
Startkapitalquellen: jährliche 15‑Prozent‑Allokation; Innovationsabgabe; Digitalabgabe; ergebnisabhängige Rückflüsse; Anleihen oder Kreditlinien für Brückenfinanzierung.
Zielgröße (auf Sicht 5 Jahre): skalierbar, Zielvolumen Fondsvermögen € X–Y Mrd. (politisch zu beschließen).
Strategische Allokation:
Equity / Wagniskapital: ~50 % (DeepFonds)
Infra / Cashflow‑Assets: ~40 %
Reserve / Anschub: ~10 %
Co‑Investorenregel: Private Co‑Investments verpflichtend ab definierten Schwellen; staatliche Beteiligungen marktgerecht bewerten.
Investmentpolitik und Instrumente
Risikoprofile: gestaffelte Mandate (Seed, Growth, Infra) mit klaren Risiko‑Limits.
Ertragsmechaniken: Equity‑Beteiligungen, Royalty/Revenue‑Share, Nutzungsgebühren, Miet‑ und Abnahmeverträge, Mezzanine.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: Projekte müssen 3–5 % p.a. Cashflow nachweisen.
Exit‑Disziplin: vor Investition definierte Exit‑Szenarien; Zeitfenster und Performance‑Triggers.
ESG und Sorgfalt: verbindliche ESG‑Kriterien, Menschenrechts‑ und Compliance‑Checks, Cybersecurity‑Standards für digitale Assets.
Risikoprofile: gestaffelte Mandate (Seed, Growth, Infra) mit klaren Risiko‑Limits.
Ertragsmechaniken: Equity‑Beteiligungen, Royalty/Revenue‑Share, Nutzungsgebühren, Miet‑ und Abnahmeverträge, Mezzanine.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: Projekte müssen 3–5 % p.a. Cashflow nachweisen.
Exit‑Disziplin: vor Investition definierte Exit‑Szenarien; Zeitfenster und Performance‑Triggers.
ESG und Sorgfalt: verbindliche ESG‑Kriterien, Menschenrechts‑ und Compliance‑Checks, Cybersecurity‑Standards für digitale Assets.
Governance und Kontrolle
Gremium Aufgabe Zusammensetzung Stiftungsrat / Aufsichtsrat strategische Steuerung, Mandatsgenehmigung Vertreter Land, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft Investmentkomitee Freigabe einzelner Investments unabhängige Finanz‑ und Sektor‑Expert:innen Operatives Management Portfoliomanagement, Deal Execution professionelles externes Managementteam Unabhängiger Prüfbeirat Compliance, Evaluation, Ethik externe Auditoren, Rechts‑ und Technologieexpert:innen
Transparenz: öffentliches Dashboard, jährlicher Wirkungsbericht, externe Prüfungen alle 1–3 Jahre.
Rechenschaft: parlamentarische Hearings halbjährlich; Einspruchsrechte für Kommunen bei regionalen Projekten.
| Gremium | Aufgabe | Zusammensetzung |
|---|---|---|
| Stiftungsrat / Aufsichtsrat | strategische Steuerung, Mandatsgenehmigung | Vertreter Land, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft |
| Investmentkomitee | Freigabe einzelner Investments | unabhängige Finanz‑ und Sektor‑Expert:innen |
| Operatives Management | Portfoliomanagement, Deal Execution | professionelles externes Managementteam |
| Unabhängiger Prüfbeirat | Compliance, Evaluation, Ethik | externe Auditoren, Rechts‑ und Technologieexpert:innen |
Transparenz: öffentliches Dashboard, jährlicher Wirkungsbericht, externe Prüfungen alle 1–3 Jahre.
Rechenschaft: parlamentarische Hearings halbjährlich; Einspruchsrechte für Kommunen bei regionalen Projekten.
Risiko‑ und Liquiditätsmanagement
Diversifikation: sektorale und regionale Streuung; Klumpenlimits.
Liquiditätsreserve: Reserve für 3–5 Jahre operative Stabilität; Kreditlinien als Backstop.
Stresstests: jährliche Szenarioanalysen; Limits für illiquide Engagements.
Beihilfe‑ und Rechtsprüfung: verpflichtende EU‑State‑Aid‑Checks vor größeren Zuweisungen.
Diversifikation: sektorale und regionale Streuung; Klumpenlimits.
Liquiditätsreserve: Reserve für 3–5 Jahre operative Stabilität; Kreditlinien als Backstop.
Stresstests: jährliche Szenarioanalysen; Limits für illiquide Engagements.
Beihilfe‑ und Rechtsprüfung: verpflichtende EU‑State‑Aid‑Checks vor größeren Zuweisungen.
KPIs Monitoring und Reporting
KPI Ziel Jährliche Rückflüsse Erreichen der gestaffelten Rückflussziele Fonds‑IRR Über Benchmark vergleichbarer öffentlicher Fonds Mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 Hebel Anteil Reinvestition ≥ 70 % der Rückflüsse Time to Revenue Infra ≤ 12 Monate für Pilotprojekte Transparenzscore Dashboard live, jährlicher Auditbericht
| KPI | Ziel |
|---|---|
| Jährliche Rückflüsse | Erreichen der gestaffelten Rückflussziele |
| Fonds‑IRR | Über Benchmark vergleichbarer öffentlicher Fonds |
| Mobilisiertes externes Kapital | ≥ 3:1 Hebel |
| Anteil Reinvestition | ≥ 70 % der Rückflüsse |
| Time to Revenue Infra | ≤ 12 Monate für Pilotprojekte |
| Transparenzscore | Dashboard live, jährlicher Auditbericht |
Implementierungsfahrplan 0–24 Monate
Monat 0–3 — Gesetzesentwurf Fondsrahmen; Mandat und Zweckbindung; Stakeholder‑Konsultation.
Monat 4–6 — Governance‑Struktur einrichten; Management rekrutieren; Fondsgesetz verabschieden.
Monat 7–12 — Kapitalisierungsplan umsetzen; Seed‑Allokation tätigen; OSA und Infra‑Unit operationalisieren.
Monat 13–24 — Portfolioaufbau intensivieren; Co‑Investorennetzwerk ausbauen; Dashboard und Reporting live; erste externe Evaluation vorbereiten.
Monat 0–3 — Gesetzesentwurf Fondsrahmen; Mandat und Zweckbindung; Stakeholder‑Konsultation.
Monat 4–6 — Governance‑Struktur einrichten; Management rekrutieren; Fondsgesetz verabschieden.
Monat 7–12 — Kapitalisierungsplan umsetzen; Seed‑Allokation tätigen; OSA und Infra‑Unit operationalisieren.
Monat 13–24 — Portfolioaufbau intensivieren; Co‑Investorennetzwerk ausbauen; Dashboard und Reporting live; erste externe Evaluation vorbereiten.
Politische Kurzformulierung
„Der Thüringer Staatsfonds bündelt Landesmittel und Hebelkapital, investiert strategisch in Zukunftscluster und erzeugt dauerhafte Rückflüsse. Er macht Transformation planbar, krisenfest und wachstumsfreundlich — mit klarer Governance, strikter Reinvestitionslogik und voller Transparenz.“
„Der Thüringer Staatsfonds bündelt Landesmittel und Hebelkapital, investiert strategisch in Zukunftscluster und erzeugt dauerhafte Rückflüsse. Er macht Transformation planbar, krisenfest und wachstumsfreundlich — mit klarer Governance, strikter Reinvestitionslogik und voller Transparenz.“
6.1 Struktur des Fonds
Der Thüringer Staatsfonds wird als klar gegliederte, rechtsverankerte und transparente Institution aufgebaut. Er kombiniert staatliche Eigentümerschaft mit unabhängiger Steuerung und professionellem Management, verfolgt messbare Rendite‑ und Wirkungsziele und berichtet vollständig öffentlich.
Rechtsform und Eigentum
Staatlicher Eigentümer: Eigentum liegt beim Land Thüringen; Zweckbindung gesetzlich verankert.
Rechtsform: Stiftung öffentlichen Rechts oder Anstalt des öffentlichen Rechts mit Fondscharakter; Fondsgesetz regelt Mandat, Zweckbindung, Reinvestitionsquote und Berichtspflichten.
Kapitalzuführung: jährliche 15‑Prozent‑Allokation, Innovations‑ und Digitalabgaben, Rückflüsse, ggf. Anleihen für Brückenfinanzierung.
Staatlicher Eigentümer: Eigentum liegt beim Land Thüringen; Zweckbindung gesetzlich verankert.
Rechtsform: Stiftung öffentlichen Rechts oder Anstalt des öffentlichen Rechts mit Fondscharakter; Fondsgesetz regelt Mandat, Zweckbindung, Reinvestitionsquote und Berichtspflichten.
Kapitalzuführung: jährliche 15‑Prozent‑Allokation, Innovations‑ und Digitalabgaben, Rückflüsse, ggf. Anleihen für Brückenfinanzierung.
Governance Ebenen
Stiftungsrat / Aufsichtsrat
Aufgabe: strategische Steuerung, Mandatsgenehmigung, Risiko‑Limits, Ernennung Management.
Zusammensetzung: Vertreter Land, Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft; Mehrheit unabhängiger Expert:innen.
Amtszeit: feste Amtsperioden, Rotationspflichten, Offenlegung von Interessen.
Aufgabe: strategische Steuerung, Mandatsgenehmigung, Risiko‑Limits, Ernennung Management.
Zusammensetzung: Vertreter Land, Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft; Mehrheit unabhängiger Expert:innen.
Amtszeit: feste Amtsperioden, Rotationspflichten, Offenlegung von Interessen.
Unabhängiges Fonds‑Board (Investment Board)
Aufgabe: Investmentpolitik, Freigabe großer Engagements, Überwachung Performance.
Zusammensetzung: externe Finanz‑ und Sektorexpert:innen, ein Vertreter des Stiftungsrats ohne Stimmrecht in operativen Fällen.
Entscheidungsmodus: qualifizierte Mehrheit; klare Delegationsmatrix für Managemententscheidungen.
Aufgabe: Investmentpolitik, Freigabe großer Engagements, Überwachung Performance.
Zusammensetzung: externe Finanz‑ und Sektorexpert:innen, ein Vertreter des Stiftungsrats ohne Stimmrecht in operativen Fällen.
Entscheidungsmodus: qualifizierte Mehrheit; klare Delegationsmatrix für Managemententscheidungen.
Operatives Management
Aufgabe: Deal‑Sourcing, Due‑Diligence, Portfoliomanagement, Reporting.
Struktur: CEO/Managing Director, CIO, Head of Infra, Head of Equity, Risk & Compliance, Legal, Operations.
Vergütung: marktgerecht, teilvariabel an Rendite‑ und Wirkungskennzahlen gekoppelt; klare Cap‑ und Clawback‑Regeln.
Aufgabe: Deal‑Sourcing, Due‑Diligence, Portfoliomanagement, Reporting.
Struktur: CEO/Managing Director, CIO, Head of Infra, Head of Equity, Risk & Compliance, Legal, Operations.
Vergütung: marktgerecht, teilvariabel an Rendite‑ und Wirkungskennzahlen gekoppelt; klare Cap‑ und Clawback‑Regeln.
Unabhängiger Prüfbeirat und Auditoren
Aufgabe: Compliance, Ethik, ESG‑Monitoring, externe Evaluation.
Audit: jährliche externe Finanzprüfung; Ad‑hoc Audits bei KPI‑Abweichungen.
Aufgabe: Compliance, Ethik, ESG‑Monitoring, externe Evaluation.
Audit: jährliche externe Finanzprüfung; Ad‑hoc Audits bei KPI‑Abweichungen.
Investmentmandat und Renditeziele
Zielrendite: Ziel‑IRR für das Gesamtportfolio; differenzierte Benchmarks je Tranche (Seed, Growth, Infra).
Risikoprofile: gestaffelte Mandate mit klaren Limits für illiquide Engagements, Sektor‑ und Klumpenrisiken.
Reinvestitionsregel: 70 % der Rückflüsse reinvestiert; 30 % für Haushaltsentlastung/Sozialquote.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: Projekte müssen ≥ 3–5 % p.a. Cashflow erwarten.
ESG‑ und Wirkungsziele: CO₂‑Reduktion, Beschäftigungswirkung, regionale Verteilung als bindende Investmentkriterien.
Zielrendite: Ziel‑IRR für das Gesamtportfolio; differenzierte Benchmarks je Tranche (Seed, Growth, Infra).
Risikoprofile: gestaffelte Mandate mit klaren Limits für illiquide Engagements, Sektor‑ und Klumpenrisiken.
Reinvestitionsregel: 70 % der Rückflüsse reinvestiert; 30 % für Haushaltsentlastung/Sozialquote.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: Projekte müssen ≥ 3–5 % p.a. Cashflow erwarten.
ESG‑ und Wirkungsziele: CO₂‑Reduktion, Beschäftigungswirkung, regionale Verteilung als bindende Investmentkriterien.
Transparenz und Rechenschaft
Öffentliches Dashboard: Echtzeit‑KPIs (Rückflüsse, IRR, Auslastung Infra, Hebel, regionale Verteilung).
Berichtswesen: Quartals‑Dashboard für Beirat; halbjährliche parlamentarische Hearings; jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht mit externem Audit.
Offenlegung: vollständige Liste der Beteiligungen, Bewertungsmethoden, Gebührenstruktur, Interessenkonflikte.
Whistleblower‑ und Compliance‑Kanäle: geschützte Meldesysteme, Rotationspflichten für Entscheider.
Öffentliches Dashboard: Echtzeit‑KPIs (Rückflüsse, IRR, Auslastung Infra, Hebel, regionale Verteilung).
Berichtswesen: Quartals‑Dashboard für Beirat; halbjährliche parlamentarische Hearings; jährlicher öffentlicher Wirkungsbericht mit externem Audit.
Offenlegung: vollständige Liste der Beteiligungen, Bewertungsmethoden, Gebührenstruktur, Interessenkonflikte.
Whistleblower‑ und Compliance‑Kanäle: geschützte Meldesysteme, Rotationspflichten für Entscheider.
Governance Safeguards und Interessenkonflikte
Interessenkonfliktregeln: Offenlegungspflicht, Ausschluss von Entscheidungsprozessen bei Betroffenheit.
Clawback und Rückforderungsmechanismen: bei Fehlverhalten oder grober Fahrlässigkeit.
Beihilfe‑ und Rechtsprüfung: verpflichtende EU‑State‑Aid‑Checks vor größeren Zuweisungen.
Interessenkonfliktregeln: Offenlegungspflicht, Ausschluss von Entscheidungsprozessen bei Betroffenheit.
Clawback und Rückforderungsmechanismen: bei Fehlverhalten oder grober Fahrlässigkeit.
Beihilfe‑ und Rechtsprüfung: verpflichtende EU‑State‑Aid‑Checks vor größeren Zuweisungen.
Operative Vorgaben und Prozesse
Investmentprozess: Sourcing → Screening → Due‑Diligence → Investmentkomitee → Vertragsabschluss → Monitoring → Exit.
Stage‑Gate‑Finanzierung: Folgefinanzierung an KPI‑Erfüllung knüpfen.
Co‑Investorenpflicht: Private Co‑Investments verpflichtend ab definierten Schwellen zur Risikoteilung.
Standardverträge: Templates für Revenue Share, Royalty, PPP, Abnahmegarantien.
Investmentprozess: Sourcing → Screening → Due‑Diligence → Investmentkomitee → Vertragsabschluss → Monitoring → Exit.
Stage‑Gate‑Finanzierung: Folgefinanzierung an KPI‑Erfüllung knüpfen.
Co‑Investorenpflicht: Private Co‑Investments verpflichtend ab definierten Schwellen zur Risikoteilung.
Standardverträge: Templates für Revenue Share, Royalty, PPP, Abnahmegarantien.
KPIs zur Steuerung des Fonds
KPI Ziel Jährliche Rückflüsse Erreichen der gestaffelten Rückflussziele Fonds‑IRR Über Benchmark vergleichbarer öffentlicher Fonds Mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 Hebel Anteil Reinvestition ≥ 70 % Transparenzscore Dashboard live; jährlicher Auditbericht
| KPI | Ziel |
|---|---|
| Jährliche Rückflüsse | Erreichen der gestaffelten Rückflussziele |
| Fonds‑IRR | Über Benchmark vergleichbarer öffentlicher Fonds |
| Mobilisiertes externes Kapital | ≥ 3:1 Hebel |
| Anteil Reinvestition | ≥ 70 % |
| Transparenzscore | Dashboard live; jährlicher Auditbericht |
Implementierungsfahrplan 0–18 Monate
0–3 Monate: Fondsgesetz‑Draft; Stakeholder‑Konsultation; Governance‑Design finalisieren.
4–6 Monate: Ernennung Stiftungsrat und Investment Board; Managementrekrutierung starten.
7–12 Monate: Mandat finalisieren; Seed‑Allokation tätigen; Dashboard‑MVP launchen.
12–18 Monate: Volle operative Tätigkeit; erste Investments; externes Audit initialisieren.
0–3 Monate: Fondsgesetz‑Draft; Stakeholder‑Konsultation; Governance‑Design finalisieren.
4–6 Monate: Ernennung Stiftungsrat und Investment Board; Managementrekrutierung starten.
7–12 Monate: Mandat finalisieren; Seed‑Allokation tätigen; Dashboard‑MVP launchen.
12–18 Monate: Volle operative Tätigkeit; erste Investments; externes Audit initialisieren.
Transparenter Eigentümer, unabhängiges Board, professionelles Management, klare Rendite‑ und Wirkungsziele: so wird der Thüringer Staatsfonds zum verlässlichen Motor der Transformation.
Investitionslogik
Der Fonds verfolgt eine zielgerichtete, risikogestufte Investitionslogik, die öffentliche Mittel produktiv macht, frühe Cashflows priorisiert und zugleich Upside durch Equity‑Beteiligungen sichert. Kernprinzipien: Stage‑Diversifikation, Co‑Investorenpflicht, Cashflow‑First bei Infra, Wirkungs‑ und Renditezielverknüpfung.
Allokation nach Sektor und Instrument
Sektor Instrumente Zielanteil Typische Ticketgrößen Startups Equity, Convertible, Royalty 20 % €0.1–5 Mio. Scaleups Growth Equity, Mezzanine 20 % €5–50 Mio. Pilotfabriken Minderheitsbeteiligung, Revenue Share 15 % €10–150 Mio. Energie Infrastruktur Projektfinanzierung, PPP, Equity 15 % €20–200 Mio. KI Infrastruktur Infra Equity, Lizenzverträge 10 % €5–100 Mio. Robotik Technologien Equity, Strategic Partnerships 10 % €1–40 Mio. MedTech BioTech Seed to Series B, Co‑funding 10 % €0.5–40 Mio.
| Sektor | Instrumente | Zielanteil | Typische Ticketgrößen |
|---|---|---|---|
| Startups | Equity, Convertible, Royalty | 20 % | €0.1–5 Mio. |
| Scaleups | Growth Equity, Mezzanine | 20 % | €5–50 Mio. |
| Pilotfabriken | Minderheitsbeteiligung, Revenue Share | 15 % | €10–150 Mio. |
| Energie Infrastruktur | Projektfinanzierung, PPP, Equity | 15 % | €20–200 Mio. |
| KI Infrastruktur | Infra Equity, Lizenzverträge | 10 % | €5–100 Mio. |
| Robotik Technologien | Equity, Strategic Partnerships | 10 % | €1–40 Mio. |
| MedTech BioTech | Seed to Series B, Co‑funding | 10 % | €0.5–40 Mio. |
Investmentkriterien und Due Diligence
Finanzielle Kriterien: plausibler Business Case; Break‑Even‑Pfad; Mindest‑Cashflow‑Erwartung Infra ≥ 3–5 % p.a.; Ziel‑IRR je Tranche definiert.
Markt und Hebel: adressierbarer Markt; Nachweis externer Hebelwirkung ≥ 1:3; Skalierbarkeit.
Technologie und IP: Schutzrechte, Time‑to‑Market ≤ 5 Jahre für Produktprojekte.
Team und Governance: Gründer‑Track‑Record; Management‑KPIs; Board‑Rechte.
Sozialer und regionaler Impact: Beschäftigungswirkung in Verbundregion; CO₂‑Reduktion bei Energieprojekten.
Rechtsprüfung: EU‑Beihilfe‑Check; Procurement‑Compliance; Vertragsstandardisierung.
Finanzielle Kriterien: plausibler Business Case; Break‑Even‑Pfad; Mindest‑Cashflow‑Erwartung Infra ≥ 3–5 % p.a.; Ziel‑IRR je Tranche definiert.
Markt und Hebel: adressierbarer Markt; Nachweis externer Hebelwirkung ≥ 1:3; Skalierbarkeit.
Technologie und IP: Schutzrechte, Time‑to‑Market ≤ 5 Jahre für Produktprojekte.
Team und Governance: Gründer‑Track‑Record; Management‑KPIs; Board‑Rechte.
Sozialer und regionaler Impact: Beschäftigungswirkung in Verbundregion; CO₂‑Reduktion bei Energieprojekten.
Rechtsprüfung: EU‑Beihilfe‑Check; Procurement‑Compliance; Vertragsstandardisierung.
Due Diligence umfasst Finanzmodell, Marktvalidierung, IP‑Audit, Tech‑Review, ESG‑Screening, rechtliche Prüfung und Exit‑Szenarien.
Finanzierungsinstrumente und Vertragsmechanik
Equity: Minderheitsbeteiligungen mit Liquiditäts‑ und Mitverkaufsklauseln.
Revenue Share / Royalty: frühe Rückflüsse bei Pre‑Profit Firmen.
Mezzanine: zinstragende Instrumente mit Equity‑Warrant.
PPP / Concession: für Pilotfabriken und Infra mit Mindestabnahmeverträgen.
Co‑Investment‑Mandat: Private Co‑Investoren verpflichtend ab definierten Schwellen; Land behält Minderheitsposition.
Exitklauseln: definierte Zeitfenster, Tag‑along, Drag‑along, Put/Call‑Optionen.
Equity: Minderheitsbeteiligungen mit Liquiditäts‑ und Mitverkaufsklauseln.
Revenue Share / Royalty: frühe Rückflüsse bei Pre‑Profit Firmen.
Mezzanine: zinstragende Instrumente mit Equity‑Warrant.
PPP / Concession: für Pilotfabriken und Infra mit Mindestabnahmeverträgen.
Co‑Investment‑Mandat: Private Co‑Investoren verpflichtend ab definierten Schwellen; Land behält Minderheitsposition.
Exitklauseln: definierte Zeitfenster, Tag‑along, Drag‑along, Put/Call‑Optionen.
Beispiel Standardkonditionen: Vesting, Liquidation Preference 1x, Anti‑Dilution Full Ratchet nur in Ausnahmefällen, Board‑Sitz bei >10% Anteil.
Renditeziele, Cashflowstrategie und Exit
Renditeziel Equity: Ziel‑IRR 12–20 % je nach Risikoklasse.
Renditeziel Infra: Cashflowrendite 3–7 % p.a.; stabile Dividenden und Nutzungsgebühren.
Cashflowpriorität: Infra‑Assets und Royalty‑Modelle liefern frühe Rückflüsse; diese finanzieren Reinvestition und Co‑Financing‑Reserve.
Exitpfad: Trade Sale, Secondary Sale, IPO, strukturierte Buybacks; Exitplanung bereits bei Investmententscheidung.
Reinvestitionsregel: 70 % der Rückflüsse reinvestiert; 30 % für Haushaltsentlastung und Sozialquote.
Renditeziel Equity: Ziel‑IRR 12–20 % je nach Risikoklasse.
Renditeziel Infra: Cashflowrendite 3–7 % p.a.; stabile Dividenden und Nutzungsgebühren.
Cashflowpriorität: Infra‑Assets und Royalty‑Modelle liefern frühe Rückflüsse; diese finanzieren Reinvestition und Co‑Financing‑Reserve.
Exitpfad: Trade Sale, Secondary Sale, IPO, strukturierte Buybacks; Exitplanung bereits bei Investmententscheidung.
Reinvestitionsregel: 70 % der Rückflüsse reinvestiert; 30 % für Haushaltsentlastung und Sozialquote.
Risikomanagement und Monitoring
Diversifikation: Sektorale und regionale Limits; Klumpenlimit pro Investment.
Stresstests: jährliche Szenarioanalysen; Liquiditätsstress.
Stage‑Gate: Folgefinanzierung nur bei KPI‑Erfüllung.
Operatives Monitoring: Quartals‑Reporting, KPI‑Scorecards, Infra‑SLAs.
Absicherungen: Mindestabnahmeverträge, Versicherungen, Performance‑Bonds.
Governance‑Trigger: bei KPI‑Verfehlung automatische Maßnahmen wie Umwandlung Zuschuss→Darlehen, Sanierungsplan, Eskalation an Investment Board.
Diversifikation: Sektorale und regionale Limits; Klumpenlimit pro Investment.
Stresstests: jährliche Szenarioanalysen; Liquiditätsstress.
Stage‑Gate: Folgefinanzierung nur bei KPI‑Erfüllung.
Operatives Monitoring: Quartals‑Reporting, KPI‑Scorecards, Infra‑SLAs.
Absicherungen: Mindestabnahmeverträge, Versicherungen, Performance‑Bonds.
Governance‑Trigger: bei KPI‑Verfehlung automatische Maßnahmen wie Umwandlung Zuschuss→Darlehen, Sanierungsplan, Eskalation an Investment Board.
Implementierungsschritte und Zeitplan
0–6 Monate: Mandat finalisieren, Investmentkomitee besetzen, Standardverträge erstellen.
6–12 Monate: Deal‑Sourcing Pipeline aufbauen, erste Seed‑ und Infra‑Pilotinvestments tätigen.
12–36 Monate: Portfolio diversifizieren, Co‑Investorennetzwerk skalieren, Monitoring‑Dashboard live.
36+ Monate: Performanceoptimierung, Exit‑Sequenzierung, Reinvestitionszyklen operationalisieren.
0–6 Monate: Mandat finalisieren, Investmentkomitee besetzen, Standardverträge erstellen.
6–12 Monate: Deal‑Sourcing Pipeline aufbauen, erste Seed‑ und Infra‑Pilotinvestments tätigen.
12–36 Monate: Portfolio diversifizieren, Co‑Investorennetzwerk skalieren, Monitoring‑Dashboard live.
36+ Monate: Performanceoptimierung, Exit‑Sequenzierung, Reinvestitionszyklen operationalisieren.
Schlussbemerkung Die Investitionslogik verbindet finanzielle Disziplin mit strategischem Staatsinteresse: frühe, planbare Cashflows sichern Stabilität; gezielte Equity‑Risiken schaffen Wachstum und technologische Souveränität; strikte Governance schützt öffentliche Interessen.
Rückflussmechanismen
Der Fonds generiert planbare, wiederkehrende Einnahmen über neun klar definierte Mechaniken: Royalty‑Flows, Dividenden, Beteiligungsrechte, Lizenzmodelle, Cloud‑Gebühren, Netzdienstleistungen, Durchleitungsentgelte, Nutzungsgebühren und Service‑Fees. Jede Mechanik ist vertraglich abgesichert, messbar und priorisiert frühe Cashflows.
Der Fonds generiert planbare, wiederkehrende Einnahmen über neun klar definierte Mechaniken: Royalty‑Flows, Dividenden, Beteiligungsrechte, Lizenzmodelle, Cloud‑Gebühren, Netzdienstleistungen, Durchleitungsentgelte, Nutzungsgebühren und Service‑Fees. Jede Mechanik ist vertraglich abgesichert, messbar und priorisiert frühe Cashflows.
Mechaniken im Detail
Royalty‑Flows
Beschreibung: Umsatzabhängige Zahlungen aus kommerzialisierten Technologien oder Produkten.
Einsatz: Pre‑Profit und Early‑Revenue Startups; IP‑Lizenzierungen.
Vorteil: Frühe Rückflüsse ohne Equity‑Verkäufe.
Dividenden
Beschreibung: Ausschüttungen aus profitablen Beteiligungen und Infra‑SPVs.
Einsatz: Scale‑ups, Infra‑Assets mit stabiler Ertragslage.
Vorteil: Regelmäßige, prognostizierbare Cashflows.
Beteiligungsrechte
Beschreibung: Minderheits‑ oder Mehrheitsanteile mit Mitverkaufsrechten und Exitklauseln.
Einsatz: Pilotfabriken, strategische Industrieprojekte.
Vorteil: Kapitalwertsteigerung und Exit‑Upside.
Lizenzmodelle
Beschreibung: Gebühren für Nutzung von Software, KI‑Modellen oder Patenten.
Einsatz: KI‑Infrastruktur, MedTech‑Plattformen.
Vorteil: Skalierbare, margenstarke Erträge.
Rechenzentren Cloud‑Gebühren
Beschreibung: Colocation, vCPU‑Mieten, Storage‑Fees, Managed Services.
Einsatz: Sovereign Cloud Nodes, Edge‑Hubs.
Vorteil: Hohe Auslastungsabhängigkeit, langfristige Verträge.
Speicherinfrastruktur Netzdienstleistungen
Beschreibung: Arbitrage, Regelenergie, Kapazitätszahlungen, Systemdienstleistungen.
Einsatz: Batteriespeicher, Power‑to‑X‑Parks.
Vorteil: Marktpreise plus vertragliche Mindesterlöse.
Wasserstoff Durchleitungsentgelte
Beschreibung: Gebühren für Transport, Speicherung und Durchleitung in H2‑Netzen.
Einsatz: Pipelineinfrastruktur, H2‑Hubs.
Vorteil: Langfristige, volumenbasierte Erlöse.
Robotik Testfelder Nutzungsgebühren
Beschreibung: Stunden‑ oder Flächentarife für Testzeit, Zertifizierungen, Trainings.
Einsatz: Industrie 4.0 Testfelder, Logistikzentren.
Vorteil: Hohe Margen bei B2B‑Kunden.
Digital Health Service‑Fees
Beschreibung: Abonnements, Transaktionsgebühren, Pay‑per‑Use für Telemedizin und Plattformdienste.
Einsatz: Regionale Telemedizinplattformen, digitale Versorgungszentren.
Vorteil: Wiederkehrende Nutzererlöse und Skaleneffekte.
Royalty‑Flows Beschreibung: Umsatzabhängige Zahlungen aus kommerzialisierten Technologien oder Produkten. Einsatz: Pre‑Profit und Early‑Revenue Startups; IP‑Lizenzierungen. Vorteil: Frühe Rückflüsse ohne Equity‑Verkäufe.
Dividenden Beschreibung: Ausschüttungen aus profitablen Beteiligungen und Infra‑SPVs. Einsatz: Scale‑ups, Infra‑Assets mit stabiler Ertragslage. Vorteil: Regelmäßige, prognostizierbare Cashflows.
Beteiligungsrechte Beschreibung: Minderheits‑ oder Mehrheitsanteile mit Mitverkaufsrechten und Exitklauseln. Einsatz: Pilotfabriken, strategische Industrieprojekte. Vorteil: Kapitalwertsteigerung und Exit‑Upside.
Lizenzmodelle Beschreibung: Gebühren für Nutzung von Software, KI‑Modellen oder Patenten. Einsatz: KI‑Infrastruktur, MedTech‑Plattformen. Vorteil: Skalierbare, margenstarke Erträge.
Rechenzentren Cloud‑Gebühren Beschreibung: Colocation, vCPU‑Mieten, Storage‑Fees, Managed Services. Einsatz: Sovereign Cloud Nodes, Edge‑Hubs. Vorteil: Hohe Auslastungsabhängigkeit, langfristige Verträge.
Speicherinfrastruktur Netzdienstleistungen Beschreibung: Arbitrage, Regelenergie, Kapazitätszahlungen, Systemdienstleistungen. Einsatz: Batteriespeicher, Power‑to‑X‑Parks. Vorteil: Marktpreise plus vertragliche Mindesterlöse.
Wasserstoff Durchleitungsentgelte Beschreibung: Gebühren für Transport, Speicherung und Durchleitung in H2‑Netzen. Einsatz: Pipelineinfrastruktur, H2‑Hubs. Vorteil: Langfristige, volumenbasierte Erlöse.
Robotik Testfelder Nutzungsgebühren Beschreibung: Stunden‑ oder Flächentarife für Testzeit, Zertifizierungen, Trainings. Einsatz: Industrie 4.0 Testfelder, Logistikzentren. Vorteil: Hohe Margen bei B2B‑Kunden.
Digital Health Service‑Fees Beschreibung: Abonnements, Transaktionsgebühren, Pay‑per‑Use für Telemedizin und Plattformdienste. Einsatz: Regionale Telemedizinplattformen, digitale Versorgungszentren. Vorteil: Wiederkehrende Nutzererlöse und Skaleneffekte.
Vertragsgestaltung und Preisregeln
Mindestlaufzeiten: Infra‑Verträge ≥ 7 Jahre; bevorzugt 10–15 Jahre.
Mindestabnahmegarantien: vertraglich für kritische Assets.
Indexierung: Preise an CPI oder Energieindex koppeln.
Revenue Share Struktur: Staffelung nach Umsatzstufen; Cap‑ und Floor‑Mechanismen.
Clawback und Performance‑Triggers: automatische Anpassungen bei Zielverfehlung.
Marktneutralität: Ausschreibungen und Marktpreisprüfungen zur Vermeidung staatlicher Wettbewerbsverzerrung.
Mindestlaufzeiten: Infra‑Verträge ≥ 7 Jahre; bevorzugt 10–15 Jahre.
Mindestabnahmegarantien: vertraglich für kritische Assets.
Indexierung: Preise an CPI oder Energieindex koppeln.
Revenue Share Struktur: Staffelung nach Umsatzstufen; Cap‑ und Floor‑Mechanismen.
Clawback und Performance‑Triggers: automatische Anpassungen bei Zielverfehlung.
Marktneutralität: Ausschreibungen und Marktpreisprüfungen zur Vermeidung staatlicher Wettbewerbsverzerrung.
Cashflow Modellierung und Zielvorgaben
Projektlevel: konservative Szenarien (Base, Stress, Upside) mit Break‑Even, NPV und IRR.
Portfolioperspektive: Zielgewichtung frühe Cashflow‑Assets 60 %; Equity Upside 40 %.
Mindestrendite Infra: 3–5 % p.a. Netto‑Cashflow.
Zielpfad Rückflüsse: Jahr 1–3: 0–50 Mio.; Jahr 4–7: 150–300 Mio.; Jahr 7–12: 400–800 Mio.; ab Jahr 12: 800 Mio.–1,5 Mrd. €.
Projektlevel: konservative Szenarien (Base, Stress, Upside) mit Break‑Even, NPV und IRR.
Portfolioperspektive: Zielgewichtung frühe Cashflow‑Assets 60 %; Equity Upside 40 %.
Mindestrendite Infra: 3–5 % p.a. Netto‑Cashflow.
Zielpfad Rückflüsse: Jahr 1–3: 0–50 Mio.; Jahr 4–7: 150–300 Mio.; Jahr 7–12: 400–800 Mio.; ab Jahr 12: 800 Mio.–1,5 Mrd. €.
Risikoabsicherung
Diversifikation: sektorale und regionale Limits; Klumpenlimit pro Engagement.
Absicherungen: Versicherungen, Performance‑Bonds, Garantien.
Co‑Investorenpflicht: privates Kapital teilt Risiko und erhöht Marktdisziplin.
Stresstests: jährliche Szenarioanalysen; Liquiditätsbackstop durch Reserve und Kreditlinien.
Regulatorische Absicherung: EU‑Beihilfe‑Checks und Procurement‑Compliance vor Finalisierung.
Diversifikation: sektorale und regionale Limits; Klumpenlimit pro Engagement.
Absicherungen: Versicherungen, Performance‑Bonds, Garantien.
Co‑Investorenpflicht: privates Kapital teilt Risiko und erhöht Marktdisziplin.
Stresstests: jährliche Szenarioanalysen; Liquiditätsbackstop durch Reserve und Kreditlinien.
Regulatorische Absicherung: EU‑Beihilfe‑Checks und Procurement‑Compliance vor Finalisierung.
Monitoring KPIs
KPI Messgröße Ziel Jährliche Rückflüsse € p.a. Entspricht Zielband je Zeitfenster Infra Cashflowquote % des eingesetzten Kapitals ≥ 3–5 % p.a. Anteil Royalty/License % der Rückflüsse ≥ 15 % nach Jahr 5 Durchschnittliche Vertragslaufzeit Jahre ≥ 10 Mobilisiertes externes Kapital externes / Landesmittel ≥ 3:1
| KPI | Messgröße | Ziel |
|---|---|---|
| Jährliche Rückflüsse | € p.a. | Entspricht Zielband je Zeitfenster |
| Infra Cashflowquote | % des eingesetzten Kapitals | ≥ 3–5 % p.a. |
| Anteil Royalty/License | % der Rückflüsse | ≥ 15 % nach Jahr 5 |
| Durchschnittliche Vertragslaufzeit | Jahre | ≥ 10 |
| Mobilisiertes externes Kapital | externes / Landesmittel | ≥ 3:1 |
Implementierungsfahrplan 0–24 Monate
0–3 Monate: Standardverträge und Preisvorlagen entwickeln; rechtliche Prüfungen.
3–9 Monate: Pilotverträge für Rechenzentrum, Speicher und Robotik‑Testfeld abschließen.
9–18 Monate: Rollout Lizenzmodelle und Digital‑Health‑Plattformen; Monitoring‑Dashboard live.
18–24 Monate: Portfoliooptimierung, erste Royalty‑ und Dividendenflüsse realisieren; Trigger‑Mechaniken aktivieren.
Der Fonds verbindet vertragliche Disziplin mit marktorientierten Erlösmodellen: so entstehen frühzeitige, verlässliche Cashflows, die Reinvestition, Kofinanzierung und langfristige Haushaltsneutralität ermöglichen.
0–3 Monate: Standardverträge und Preisvorlagen entwickeln; rechtliche Prüfungen.
3–9 Monate: Pilotverträge für Rechenzentrum, Speicher und Robotik‑Testfeld abschließen.
9–18 Monate: Rollout Lizenzmodelle und Digital‑Health‑Plattformen; Monitoring‑Dashboard live.
18–24 Monate: Portfoliooptimierung, erste Royalty‑ und Dividendenflüsse realisieren; Trigger‑Mechaniken aktivieren.
Der Fonds verbindet vertragliche Disziplin mit marktorientierten Erlösmodellen: so entstehen frühzeitige, verlässliche Cashflows, die Reinvestition, Kofinanzierung und langfristige Haushaltsneutralität ermöglichen.
Reinvestitionsprinzip und Ausschüttungsregel
Kernaussage
Bei guter Haushaltslage werden 100 % aller jährlichen Rückflüsse des Staatsfonds reinvestiert, um das Fondsvermögen exponentiell zu vergrößern. Bei schlechter Haushaltslage wird ab Jahr 5 eine gestufte Ausschüttung aktiviert, um kurzfristige Haushaltsbedarfe zu decken, ohne die langfristige Kapitalbasis unverhältnismäßig zu schwächen.
Kernaussage Bei guter Haushaltslage werden 100 % aller jährlichen Rückflüsse des Staatsfonds reinvestiert, um das Fondsvermögen exponentiell zu vergrößern. Bei schlechter Haushaltslage wird ab Jahr 5 eine gestufte Ausschüttung aktiviert, um kurzfristige Haushaltsbedarfe zu decken, ohne die langfristige Kapitalbasis unverhältnismäßig zu schwächen.
Definitionen und Schwellenwerte
Gute Haushaltslage (Ausschlusskriterium für Ausschüttung)
Budgetsaldo: jährlicher struktureller Überschuss ≥ 0,5 % des Landeshaushalts.
Verschuldungsquote: Nettofinanzschulden sinkend oder ≤ definierter Zielwert.
Liquiditätsreserve: Liquiditätsreserve des Fonds und Landes ≥ 3 Jahre operative Kosten.
Makroindikatoren: Arbeitslosenquote stabil oder fallend; BIP‑Wachstum ≥ Trend.
Schlechte Haushaltslage (Ausschüttungs‑Trigger)
Budgetsaldo: strukturelles Defizit > 0,5 % des Landeshaushalts.
Liquiditätsreserve: Reserve < 2 Jahre operative Kosten.
Außerordentliche Schocks: Naturkatastrophe, schwere Rezession (BIP‑Rückgang > 3 %) oder fiskalische Notlage.
Governance
Entscheidung über Status (gut/schlecht) trifft ein Haushaltsgremium (Finanzministerium + Fonds‑Beirat) nach standardisiertem Score‑Verfahren; parlamentarische Information innerhalb 14 Tagen.
Gute Haushaltslage (Ausschlusskriterium für Ausschüttung)
Budgetsaldo: jährlicher struktureller Überschuss ≥ 0,5 % des Landeshaushalts.
Verschuldungsquote: Nettofinanzschulden sinkend oder ≤ definierter Zielwert.
Liquiditätsreserve: Liquiditätsreserve des Fonds und Landes ≥ 3 Jahre operative Kosten.
Makroindikatoren: Arbeitslosenquote stabil oder fallend; BIP‑Wachstum ≥ Trend.
Schlechte Haushaltslage (Ausschüttungs‑Trigger)
Budgetsaldo: strukturelles Defizit > 0,5 % des Landeshaushalts.
Liquiditätsreserve: Reserve < 2 Jahre operative Kosten.
Außerordentliche Schocks: Naturkatastrophe, schwere Rezession (BIP‑Rückgang > 3 %) oder fiskalische Notlage.
Governance
Entscheidung über Status (gut/schlecht) trifft ein Haushaltsgremium (Finanzministerium + Fonds‑Beirat) nach standardisiertem Score‑Verfahren; parlamentarische Information innerhalb 14 Tagen.
Mechanik bei guter Haushaltslage: 100 % Reinvestition
Automatikregel: Alle Rückflüsse werden vollumfänglich in die Mandate reinvestiert (Equity, Infra, Reserve).
Wirkung: Zinseszinseffekt, schnellere Skalierung der Fondsbasis, höhere zukünftige Rückflüsse.
Einsatzprioritäten (Reihenfolge bei Reinvestition)
Liquiditätsreserve auf Zielniveau auffüllen.
Growth‑Tranche aufstocken (Skalierung erfolgreicher Portfoliounternehmen).
Infra‑Skalierung (Rechenzentren, Speicher, H2‑Netze).
Co‑Financing‑Reserve für EU/Bund‑Anträge.
Transparenz: Reinvestitionsentscheidungen werden quartalsweise publiziert.
Automatikregel: Alle Rückflüsse werden vollumfänglich in die Mandate reinvestiert (Equity, Infra, Reserve).
Wirkung: Zinseszinseffekt, schnellere Skalierung der Fondsbasis, höhere zukünftige Rückflüsse.
Einsatzprioritäten (Reihenfolge bei Reinvestition)
Liquiditätsreserve auf Zielniveau auffüllen.
Growth‑Tranche aufstocken (Skalierung erfolgreicher Portfoliounternehmen).
Infra‑Skalierung (Rechenzentren, Speicher, H2‑Netze).
Co‑Financing‑Reserve für EU/Bund‑Anträge.
Transparenz: Reinvestitionsentscheidungen werden quartalsweise publiziert.
Mechanik bei schlechter Haushaltslage: gestufte Ausschüttung ab Jahr 5
Zeitliche Bedingung: Ausschüttung möglich erst ab Jahr 5 nach Fondsstart, um Aufbauphase nicht zu gefährden.
Stufenmodell Ausschüttung
Stufe 1 (moderate Notlage): Ausschüttung bis 10 % der jährlichen Rückflüsse.
Stufe 2 (ernste Notlage): Ausschüttung 10–25 % der jährlichen Rückflüsse.
Stufe 3 (extreme Notlage): Ausschüttung 25–50 % der jährlichen Rückflüsse; nur mit parlamentarischer Zustimmung.
Bedingungen
Auszahlung nur, wenn Liquiditätsreserve nach Auszahlung ≥ 1 Jahr Betriebskosten bleibt (Ausnahme bei parlamentarischer Notfallgenehmigung).
Ausschüttungen sind zweckgebunden: kurzfristige Haushaltsstabilisierer, keine dauerhaften Strukturkosten.
Rückführungsplan: jede Ausschüttung begleitet von einem 5‑Jahres‑Wiederaufbauplan der Reinvestitionsquote.
Zeitliche Bedingung: Ausschüttung möglich erst ab Jahr 5 nach Fondsstart, um Aufbauphase nicht zu gefährden.
Stufenmodell Ausschüttung
Stufe 1 (moderate Notlage): Ausschüttung bis 10 % der jährlichen Rückflüsse.
Stufe 2 (ernste Notlage): Ausschüttung 10–25 % der jährlichen Rückflüsse.
Stufe 3 (extreme Notlage): Ausschüttung 25–50 % der jährlichen Rückflüsse; nur mit parlamentarischer Zustimmung.
Bedingungen
Auszahlung nur, wenn Liquiditätsreserve nach Auszahlung ≥ 1 Jahr Betriebskosten bleibt (Ausnahme bei parlamentarischer Notfallgenehmigung).
Ausschüttungen sind zweckgebunden: kurzfristige Haushaltsstabilisierer, keine dauerhaften Strukturkosten.
Rückführungsplan: jede Ausschüttung begleitet von einem 5‑Jahres‑Wiederaufbauplan der Reinvestitionsquote.
Wachstumspfad bis 2035
Annahmen
Jährliche Startallokation des Programms bleibt konstant; Rückflussziele wie vereinbart.
Reinvestitionsquote bei guter Lage = 100 %; konservative Portfoliorendite (IRR) angenommen für Modellierungseffekte.
Fokus auf Cashflow‑Assets in frühen Jahren, Equity‑Upside mittelfristig.
Zeithorizont Erwartete Rückflüsse € / Jahr Reinvestitionsregel Wirkung auf Fondsvermögen Jahr 1–3 0–50 Mio. € 100 % reinvestiert (bei guter Lage) Aufbau Basis, geringe Vermögenszunahme Jahr 4–7 150–300 Mio. € 100 % reinvestiert oder gestufte Ausschüttung Beschleunigtes Wachstum; Co‑Financing‑Reserve füllt sich Jahr 7–12 400–800 Mio. € 100 % reinvestiert bevorzugt Exponentielles Wachstum; erste substanzielle Haushaltsentlastungen möglich ab Jahr 12 800 Mio. – 1,5 Mrd. € Reinvestition priorisiert; selektive Ausschüttungen möglich Fonds erreicht kritische Masse; Selbsttragfähigkeit erreicht
Interpretation
Exponentialität entsteht durch vollständige Reinvestition in Kombination mit positiven IRR: jedes Jahr höhere Basis, die wiederum höhere Rückflüsse generiert.
Selbsttragfähigkeit wird bei Erreichen der oberen Rückflussbänder wahrscheinlich (Jahr 12+), weil wiederkehrende Infra‑Erlöse plus Equity‑Exits stabile Cashflows liefern.
Annahmen
Jährliche Startallokation des Programms bleibt konstant; Rückflussziele wie vereinbart.
Reinvestitionsquote bei guter Lage = 100 %; konservative Portfoliorendite (IRR) angenommen für Modellierungseffekte.
Fokus auf Cashflow‑Assets in frühen Jahren, Equity‑Upside mittelfristig.
| Zeithorizont | Erwartete Rückflüsse € / Jahr | Reinvestitionsregel | Wirkung auf Fondsvermögen |
|---|---|---|---|
| Jahr 1–3 | 0–50 Mio. € | 100 % reinvestiert (bei guter Lage) | Aufbau Basis, geringe Vermögenszunahme |
| Jahr 4–7 | 150–300 Mio. € | 100 % reinvestiert oder gestufte Ausschüttung | Beschleunigtes Wachstum; Co‑Financing‑Reserve füllt sich |
| Jahr 7–12 | 400–800 Mio. € | 100 % reinvestiert bevorzugt | Exponentielles Wachstum; erste substanzielle Haushaltsentlastungen möglich |
| ab Jahr 12 | 800 Mio. – 1,5 Mrd. € | Reinvestition priorisiert; selektive Ausschüttungen möglich | Fonds erreicht kritische Masse; Selbsttragfähigkeit erreicht |
Interpretation
Exponentialität entsteht durch vollständige Reinvestition in Kombination mit positiven IRR: jedes Jahr höhere Basis, die wiederum höhere Rückflüsse generiert.
Selbsttragfähigkeit wird bei Erreichen der oberen Rückflussbänder wahrscheinlich (Jahr 12+), weil wiederkehrende Infra‑Erlöse plus Equity‑Exits stabile Cashflows liefern.
KPIs, Monitoring und Trigger‑Dashboard
Haushaltsindikatoren: struktureller Budgetsaldo % des Landeshaushalts; Verschuldungsquote; Liquiditätsreserve Jahre.
Fondsindikatoren: jährliche Rückflüsse €; Fondsvermögen €; IRR; Anteil Reinvestition %; Hebel externes Kapital.
Trigger‑Dashboard: automatisierte Score berechnet Status (gut/schlecht) monatlich; Entscheidungspaket für Gremium bei Statuswechsel.
Reporting: monatlich intern; quartalsweise Beirat; halbjährlich Parlament; jährliche externe Evaluation.
Haushaltsindikatoren: struktureller Budgetsaldo % des Landeshaushalts; Verschuldungsquote; Liquiditätsreserve Jahre.
Fondsindikatoren: jährliche Rückflüsse €; Fondsvermögen €; IRR; Anteil Reinvestition %; Hebel externes Kapital.
Trigger‑Dashboard: automatisierte Score berechnet Status (gut/schlecht) monatlich; Entscheidungspaket für Gremium bei Statuswechsel.
Reporting: monatlich intern; quartalsweise Beirat; halbjährlich Parlament; jährliche externe Evaluation.
Governance Safeguards und politische Absicherung
Parlamentarische Kontrolle: jede Ausschüttung > 10 % der Rückflüsse bedarf parlamentarischer Genehmigung.
Sozialschutzklausel: mindestens 5 % jeder Ausschüttung sind für Sozialausgleich und regionale Stabilisierung reserviert.
Sunset‑Clause: temporäre Ausschüttungen sind befristet; Wiederaufbauplan für Reinvestitionsquote verpflichtend.
Externe Prüfung: unabhängiger Auditor prüft Einhaltung der Regeln jährlich.
Parlamentarische Kontrolle: jede Ausschüttung > 10 % der Rückflüsse bedarf parlamentarischer Genehmigung.
Sozialschutzklausel: mindestens 5 % jeder Ausschüttung sind für Sozialausgleich und regionale Stabilisierung reserviert.
Sunset‑Clause: temporäre Ausschüttungen sind befristet; Wiederaufbauplan für Reinvestitionsquote verpflichtend.
Externe Prüfung: unabhängiger Auditor prüft Einhaltung der Regeln jährlich.
Konkrete nächste Schritte 0–24 Monate
Regelwerk finalisieren: formale Definitionen für gute/schlechte Haushaltslage in Gesetzestext gießen.
Trigger‑Score implementieren: Dashboard‑MVP mit automatisierten Indikatoren.
Kommunikationsplan: Transparenzregeln und Ausschüttungsmechanik öffentlich erklären.
Simulationsläufe: Szenario‑Stress‑Tests (Basisszenario, Rezession, Schock) durchführen und Reinvestitionspfade validieren.
Parlamentarische Verankerung: Zustimmung zu Governance‑Safeguards und Sozialschutzklausel einholen.
Schlussformulierung
100‑prozentige Reinvestition in guten Zeiten schafft die Basis für exponentielles Wachstum und langfristige Selbsttragfähigkeit. Die gestufte Ausschüttungslogik ab Jahr 5 schützt Haushalt und Bevölkerung in Krisen, ohne den langfristigen Kapitalaufbau zu gefährden. Transparente Trigger, parlamentarische Kontrolle und verpflichtende Wiederaufbaupläne sichern fiskalische Verantwortung und politische Akzeptanz.
Regelwerk finalisieren: formale Definitionen für gute/schlechte Haushaltslage in Gesetzestext gießen.
Trigger‑Score implementieren: Dashboard‑MVP mit automatisierten Indikatoren.
Kommunikationsplan: Transparenzregeln und Ausschüttungsmechanik öffentlich erklären.
Simulationsläufe: Szenario‑Stress‑Tests (Basisszenario, Rezession, Schock) durchführen und Reinvestitionspfade validieren.
Parlamentarische Verankerung: Zustimmung zu Governance‑Safeguards und Sozialschutzklausel einholen.
Schlussformulierung 100‑prozentige Reinvestition in guten Zeiten schafft die Basis für exponentielles Wachstum und langfristige Selbsttragfähigkeit. Die gestufte Ausschüttungslogik ab Jahr 5 schützt Haushalt und Bevölkerung in Krisen, ohne den langfristigen Kapitalaufbau zu gefährden. Transparente Trigger, parlamentarische Kontrolle und verpflichtende Wiederaufbaupläne sichern fiskalische Verantwortung und politische Akzeptanz.
Wachstumspfad bis 2035
Kernziele
Startvolumen: 1 Mrd. € Jahr 5: 3–4 Mrd. € Jahr 10: 6–8 Mrd. € Jahr 15: 10–15 Mrd. € Ergebnis: Thüringen wird zu einem der stärksten Innovationsfondsstandorte Europas.
Projektionstabelle und implizierte Wachstumsraten
Zeithorizont Fondsvermögen Ziel Implizierte jährliche Wachstumsrate (CAGR, grob) Start 1,0 Mrd. € — Jahr 5 3,0–4,0 Mrd. € ~25–32 % Jahr 10 6,0–8,0 Mrd. € ~18–22 % (ab Start) Jahr 15 10–15 Mrd. € ~13–20 % (ab Start)
| Zeithorizont | Fondsvermögen Ziel | Implizierte jährliche Wachstumsrate (CAGR, grob) |
|---|---|---|
| Start | 1,0 Mrd. € | — |
| Jahr 5 | 3,0–4,0 Mrd. € | ~25–32 % |
| Jahr 10 | 6,0–8,0 Mrd. € | ~18–22 % (ab Start) |
| Jahr 15 | 10–15 Mrd. € | ~13–20 % (ab Start) |
Treiber des Wachstums
Volle Reinvestition der Rückflüsse in Phasen guter Haushaltslage (Zinseszinseffekt).
Frühe, planbare Infra‑Cashflows (Rechenzentren, Speicher, H2‑Durchleitung) liefern stabile Erträge ab Jahr 1–4.
Mittelfristige Equity‑Exits und Royalty‑Einnahmen aus Start‑/Scale‑ups treiben Sprünge in Jahr 4–12.
Hebelwirkung durch EU/Bund/Privat: konsequente Kofinanzierung erhöht investierbares Volumen (Zielhebel ≥ 3:1).
Aktive Portfoliosteuerung: selektive Follow‑on‑Finanzierungen, Co‑Investorenpflicht, Exit‑Disziplin.
Volle Reinvestition der Rückflüsse in Phasen guter Haushaltslage (Zinseszinseffekt).
Frühe, planbare Infra‑Cashflows (Rechenzentren, Speicher, H2‑Durchleitung) liefern stabile Erträge ab Jahr 1–4.
Mittelfristige Equity‑Exits und Royalty‑Einnahmen aus Start‑/Scale‑ups treiben Sprünge in Jahr 4–12.
Hebelwirkung durch EU/Bund/Privat: konsequente Kofinanzierung erhöht investierbares Volumen (Zielhebel ≥ 3:1).
Aktive Portfoliosteuerung: selektive Follow‑on‑Finanzierungen, Co‑Investorenpflicht, Exit‑Disziplin.
Meilensteine und Zeitplan bis 2035
0–2 Jahre: Fondsgesetz, Governance, Seed‑Allokation, erste Infra‑Pilotverträge.
3–5 Jahre: Fondsvermögen erreicht 3–4 Mrd.; Infra‑Cashflows stabil; Co‑Financing‑Reserve gefüllt.
6–10 Jahre: Serie‑A/B‑Exits und Trade Sales; Fondsvermögen 6–8 Mrd.; erste planbare Haushaltsentlastungen.
11–15 Jahre: Skalierte Pilotfabriken, wiederkehrende Lizenz‑ und Royalty‑Erlöse; Fonds 10–15 Mrd.; Selbsttragfähigkeit erreicht.
0–2 Jahre: Fondsgesetz, Governance, Seed‑Allokation, erste Infra‑Pilotverträge.
3–5 Jahre: Fondsvermögen erreicht 3–4 Mrd.; Infra‑Cashflows stabil; Co‑Financing‑Reserve gefüllt.
6–10 Jahre: Serie‑A/B‑Exits und Trade Sales; Fondsvermögen 6–8 Mrd.; erste planbare Haushaltsentlastungen.
11–15 Jahre: Skalierte Pilotfabriken, wiederkehrende Lizenz‑ und Royalty‑Erlöse; Fonds 10–15 Mrd.; Selbsttragfähigkeit erreicht.
Steuerungslogik, Trigger und Verwendung der Mittel
Reinvestitionsregel: bei guter Haushaltslage 100 % Reinvestition.
Ausschüttungsregel: bei schlechter Haushaltslage gestufte Ausschüttungen ab Jahr 5, parlamentarisch kontrolliert.
Triggerbeispiele:
Rückflüsse ≥ 30 Mio. € → Growth‑Tranche aufstocken.
Fondsvermögen ≥ 4 Mrd. € → erhöhte Co‑Financing‑Freigaben für EU/Bund‑Großprojekte.
Verwendung: Liquiditätsreserve, Growth‑Tranche, Infra‑Skalierung, Co‑Financing‑Reserve; nur überschüssige Mittel für Haushaltsentlastung.
Reinvestitionsregel: bei guter Haushaltslage 100 % Reinvestition.
Ausschüttungsregel: bei schlechter Haushaltslage gestufte Ausschüttungen ab Jahr 5, parlamentarisch kontrolliert.
Triggerbeispiele:
Rückflüsse ≥ 30 Mio. € → Growth‑Tranche aufstocken.
Fondsvermögen ≥ 4 Mrd. € → erhöhte Co‑Financing‑Freigaben für EU/Bund‑Großprojekte.
Verwendung: Liquiditätsreserve, Growth‑Tranche, Infra‑Skalierung, Co‑Financing‑Reserve; nur überschüssige Mittel für Haushaltsentlastung.
KPIs zur Erfolgsmessung
Fondsvermögen € (monatlich)
Jährliche Rückflüsse € (Soll/Ist)
Portfolio‑IRR % (jährlich)
Mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel (Ziel ≥ 3:1)
Anteil Reinvestition % (Ziel 100 % bei guter Lage)
Time to Revenue Infra Monate (Ziel ≤ 12)
Anzahl Exits p.a. und durchschnittlicher Exit‑Multiple
Fondsvermögen € (monatlich)
Jährliche Rückflüsse € (Soll/Ist)
Portfolio‑IRR % (jährlich)
Mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel (Ziel ≥ 3:1)
Anteil Reinvestition % (Ziel 100 % bei guter Lage)
Time to Revenue Infra Monate (Ziel ≤ 12)
Anzahl Exits p.a. und durchschnittlicher Exit‑Multiple
Sensitivität und Risiken mit Gegenmaßnahmen
Risiko Exit‑Verzögerung → Gegenmaßnahme: stärkere Gewichtung Infra und Royalty‑Modelle; längere Haltedauern einplanen.
Nachfragerisiko Infra → Gegenmaßnahme: Mindestabnahmeverträge, Indexierung, Marketing für Clusterkunden.
Politische Volatilität → Gegenmaßnahme: gesetzliche Verankerung, parlamentarische Transparenz, unabhängige Evaluation.
Marktcrash → Gegenmaßnahme: Liquiditätsreserve, gestaffelte Ausschüttungsregeln, Stress‑Tests.
Risiko Exit‑Verzögerung → Gegenmaßnahme: stärkere Gewichtung Infra und Royalty‑Modelle; längere Haltedauern einplanen.
Nachfragerisiko Infra → Gegenmaßnahme: Mindestabnahmeverträge, Indexierung, Marketing für Clusterkunden.
Politische Volatilität → Gegenmaßnahme: gesetzliche Verankerung, parlamentarische Transparenz, unabhängige Evaluation.
Marktcrash → Gegenmaßnahme: Liquiditätsreserve, gestaffelte Ausschüttungsregeln, Stress‑Tests.
Politische Kurzbotschaft druckreif
„Mit einem Startvolumen von 1 Mrd. € und einer disziplinierten Reinvestitions‑ und Governance‑Logik wächst der Thüringer Staatsfonds bis 2035 auf 10–15 Mrd. €. Damit wird Thüringen zu einem der führenden Innovationsfondsstandorte Europas — resilient, hebelstark und nachhaltig.“
„Mit einem Startvolumen von 1 Mrd. € und einer disziplinierten Reinvestitions‑ und Governance‑Logik wächst der Thüringer Staatsfonds bis 2035 auf 10–15 Mrd. €. Damit wird Thüringen zu einem der führenden Innovationsfondsstandorte Europas — resilient, hebelstark und nachhaltig.“
Haushaltsneutralität Ziel
Ziel: Ab 2035 soll die Transformation so viele wiederkehrende Einnahmen erzeugen, dass die jährlichen Nettoausgaben des Landes für Zukunftsinvestitionen durch Fonds‑Rückflüsse, Infra‑Erlöse und externe Hebel weitgehend kompensiert werden — die Transformation finanziert sich selbst. Haushaltsneutralität bedeutet hier: Netto‑Zuschussbedarf für die 15‑Prozent‑Linie ≈ 0 über einen mehrjährigen Zyklus, bei gleichzeitiger Erhaltung der Kapitalbasis des Staatsfonds.
Ziel: Ab 2035 soll die Transformation so viele wiederkehrende Einnahmen erzeugen, dass die jährlichen Nettoausgaben des Landes für Zukunftsinvestitionen durch Fonds‑Rückflüsse, Infra‑Erlöse und externe Hebel weitgehend kompensiert werden — die Transformation finanziert sich selbst. Haushaltsneutralität bedeutet hier: Netto‑Zuschussbedarf für die 15‑Prozent‑Linie ≈ 0 über einen mehrjährigen Zyklus, bei gleichzeitiger Erhaltung der Kapitalbasis des Staatsfonds.
Grundannahmen und Zeitpfad
Kernannahmen
Startkapital Fonds: 1 Mrd. €; jährliche 15‑%‑Allokation läuft weiter.
Reinvestitionsregeln: bei guter Haushaltslage 100 % Reinvestition; bei Bedarf gestufte Ausschüttungen ab Jahr 5.
Hebel: konservativer Mittelhebel ≥ 3:1 (externes Kapital pro Landes‑€).
Assetmix: Infra‑Cashflows früh, Equity‑Upside mittelfristig.
Rückflussprofile: wie vereinbart (Jahr 1–3: 0–50 Mio.; Jahr 4–7: 150–300 Mio.; Jahr 7–12: 400–800 Mio.; ab Jahr 12: 800–1,5 Mrd. €).
Zeitpfad bis 2035
2026–2028: Aufbau Governance, Seed‑Portfolio, erste Infra‑Erlöse.
2029–2032: beschleunigte Rückflüsse, Co‑Financing‑Reserve gefüllt, erste Haushaltsentlastungen möglich.
2033–2035: stabile, wiederkehrende Cashflows; Netto‑Zuschussbedarf für 15‑Prozent‑Linie gegen Null.
Kernannahmen
Startkapital Fonds: 1 Mrd. €; jährliche 15‑%‑Allokation läuft weiter.
Reinvestitionsregeln: bei guter Haushaltslage 100 % Reinvestition; bei Bedarf gestufte Ausschüttungen ab Jahr 5.
Hebel: konservativer Mittelhebel ≥ 3:1 (externes Kapital pro Landes‑€).
Assetmix: Infra‑Cashflows früh, Equity‑Upside mittelfristig.
Rückflussprofile: wie vereinbart (Jahr 1–3: 0–50 Mio.; Jahr 4–7: 150–300 Mio.; Jahr 7–12: 400–800 Mio.; ab Jahr 12: 800–1,5 Mrd. €).
Zeitpfad bis 2035
2026–2028: Aufbau Governance, Seed‑Portfolio, erste Infra‑Erlöse.
2029–2032: beschleunigte Rückflüsse, Co‑Financing‑Reserve gefüllt, erste Haushaltsentlastungen möglich.
2033–2035: stabile, wiederkehrende Cashflows; Netto‑Zuschussbedarf für 15‑Prozent‑Linie gegen Null.
Einnahmequellen und Hebel
Primäre Einnahmequellen
Infra‑Erlöse: Rechenzentren, Speicher, H2‑Durchleitung, Nutzungsgebühren.
Fonds‑Rückflüsse: Dividenden, Royalty, Exit‑Proceeds.
Erweiterte Abgaben: Datenwert‑, Plattform‑, KI‑Model‑Abgaben (zusätzliche Landesmittel).
EU/Bund Hebel: kofinanzierte Großprojekte, InvestEU, JTF, IPCEI.
Hebelwirkung
Landesmittel als Kofinanzierung multiplizieren EU/Bund/Privatmittel.
Ziel: mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1; dadurch sinkt Netto‑Landesanteil pro investiertem Euro.
Primäre Einnahmequellen
Infra‑Erlöse: Rechenzentren, Speicher, H2‑Durchleitung, Nutzungsgebühren.
Fonds‑Rückflüsse: Dividenden, Royalty, Exit‑Proceeds.
Erweiterte Abgaben: Datenwert‑, Plattform‑, KI‑Model‑Abgaben (zusätzliche Landesmittel).
EU/Bund Hebel: kofinanzierte Großprojekte, InvestEU, JTF, IPCEI.
Hebelwirkung
Landesmittel als Kofinanzierung multiplizieren EU/Bund/Privatmittel.
Ziel: mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1; dadurch sinkt Netto‑Landesanteil pro investiertem Euro.
Fiskalregeln und Trigger
Bindende Fiskalregeln
Reinvestitionsstandard: bei guter Haushaltslage 100 % Rückflüsse reinvestiert; Mindestreserve 3 Jahre Betriebskosten.
Ausschüttungsrahmen: ab Jahr 5 gestuft (Stufe 1: ≤10 %, Stufe 2: 10–25 %, Stufe 3: 25–50 %), parlamentarische Zustimmung ab Stufe 2.
Sozialquote: mind. 5 % jeder Ausschüttung für Sozialausgleich und Umschulung.
Haushaltsindikatoren: struktureller Saldo, Verschuldungsquote, Liquiditätsreserve definieren Gut/Schlecht‑Status.
Automatisierte Trigger
Trigger A: Rückflüsse ≥ 30 Mio. € → Growth‑Tranche aufstocken.
Trigger B: Rückflüsse ≥ 200 Mio. € → planbare Haushaltsentlastung freigeben.
Trigger C: Fondsvermögen ≥ 4 Mrd. € → erhöhte Co‑Financing‑Freigaben.
Bindende Fiskalregeln
Reinvestitionsstandard: bei guter Haushaltslage 100 % Rückflüsse reinvestiert; Mindestreserve 3 Jahre Betriebskosten.
Ausschüttungsrahmen: ab Jahr 5 gestuft (Stufe 1: ≤10 %, Stufe 2: 10–25 %, Stufe 3: 25–50 %), parlamentarische Zustimmung ab Stufe 2.
Sozialquote: mind. 5 % jeder Ausschüttung für Sozialausgleich und Umschulung.
Haushaltsindikatoren: struktureller Saldo, Verschuldungsquote, Liquiditätsreserve definieren Gut/Schlecht‑Status.
Automatisierte Trigger
Trigger A: Rückflüsse ≥ 30 Mio. € → Growth‑Tranche aufstocken.
Trigger B: Rückflüsse ≥ 200 Mio. € → planbare Haushaltsentlastung freigeben.
Trigger C: Fondsvermögen ≥ 4 Mrd. € → erhöhte Co‑Financing‑Freigaben.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Hauptrisiken
Exit‑Verzögerungen und Marktzyklen.
Nachfragerisiko Infra (Auslastung unter Plan).
Politische Volatilität und Rechtsrisiken (Beihilfe).
Konzentrationsrisiken in Sektoren oder Regionen.
Gegenmaßnahmen
Diversifikation zwischen Infra und Equity, Regionen und Sektoren.
Vertragliche Absicherungen: Mindestabnahmen, Indexierung, Langfristverträge.
Co‑Investorenpflicht zur Risikoteilung.
Rechtsverankerung des Fondsgesetzes, EU‑State‑Aid‑Checks, externe Evaluation.
Liquiditätsbackstop: Reserve + Kreditlinien; Stress‑Tests jährlich.
Hauptrisiken
Exit‑Verzögerungen und Marktzyklen.
Nachfragerisiko Infra (Auslastung unter Plan).
Politische Volatilität und Rechtsrisiken (Beihilfe).
Konzentrationsrisiken in Sektoren oder Regionen.
Gegenmaßnahmen
Diversifikation zwischen Infra und Equity, Regionen und Sektoren.
Vertragliche Absicherungen: Mindestabnahmen, Indexierung, Langfristverträge.
Co‑Investorenpflicht zur Risikoteilung.
Rechtsverankerung des Fondsgesetzes, EU‑State‑Aid‑Checks, externe Evaluation.
Liquiditätsbackstop: Reserve + Kreditlinien; Stress‑Tests jährlich.
KPIs, Monitoring und Kommunikation
Kern‑KPIs
Jährliche Rückflüsse € (Soll/Ist)
Fondsvermögen € (monatlich)
Mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel (Ziel ≥ 3:1)
Anteil Reinvestition % (Ziel 100 % bei guter Lage)
Infra‑Cashflowquote (Netto % p.a., Ziel ≥ 3–5 %)
Anzahl Exits p.a. und durchschnittliches Exit‑Multiple
Reporting
Monatlich intern, quartalsweise Beirat, halbjährlich Parlament, jährlich öffentlicher Wirkungsbericht mit externem Audit.
Kommunikation
Klare, wiederkehrende Botschaften: Zweckbindung, Transparenz, Sozialschutz.
Öffentliches Dashboard mit Echtzeit‑KPIs; jährliche Stakeholder‑Konferenz zur Rechenschaft.
Schlussformulierung druckreif
„Die Transformation wird sich selbst finanzieren: durch eine disziplinierte Kombination aus frühzeitigen Infra‑Cashflows, mittelfristigen Equity‑Rückflüssen, konsequenter Kofinanzierung und gesetzlich verankerten Reinvestitions‑ und Ausschüttungsregeln erreichen wir bis 2035 Haushaltsneutralität — resilient, transparent und sozial abgesichert.“
Kern‑KPIs
Jährliche Rückflüsse € (Soll/Ist)
Fondsvermögen € (monatlich)
Mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel (Ziel ≥ 3:1)
Anteil Reinvestition % (Ziel 100 % bei guter Lage)
Infra‑Cashflowquote (Netto % p.a., Ziel ≥ 3–5 %)
Anzahl Exits p.a. und durchschnittliches Exit‑Multiple
Reporting
Monatlich intern, quartalsweise Beirat, halbjährlich Parlament, jährlich öffentlicher Wirkungsbericht mit externem Audit.
Kommunikation
Klare, wiederkehrende Botschaften: Zweckbindung, Transparenz, Sozialschutz.
Öffentliches Dashboard mit Echtzeit‑KPIs; jährliche Stakeholder‑Konferenz zur Rechenschaft.
Schlussformulierung druckreif „Die Transformation wird sich selbst finanzieren: durch eine disziplinierte Kombination aus frühzeitigen Infra‑Cashflows, mittelfristigen Equity‑Rückflüssen, konsequenter Kofinanzierung und gesetzlich verankerten Reinvestitions‑ und Ausschüttungsregeln erreichen wir bis 2035 Haushaltsneutralität — resilient, transparent und sozial abgesichert.“
7.1 Rückflussprojektion
Kurzbeschreibung
Ab Jahr 15 erzeugt das System jährliche Rückflüsse von 800 Mio. – 1,5 Mrd. €, womit die vollständige Deckung der 15‑Prozent‑Linie erreicht und der Landeshaushalt entlastet wird. Die Projektion basiert auf kombinierten Infra‑Cashflows, Royalty‑ und Dividendenerlösen sowie Equity‑Exits.
Ab Jahr 15 erzeugt das System jährliche Rückflüsse von 800 Mio. – 1,5 Mrd. €, womit die vollständige Deckung der 15‑Prozent‑Linie erreicht und der Landeshaushalt entlastet wird. Die Projektion basiert auf kombinierten Infra‑Cashflows, Royalty‑ und Dividendenerlösen sowie Equity‑Exits.
Projektionstabelle und Deckungswirkung
Zeithorizont Prognose Rückflüsse € / Jahr Wirkung auf 15‑Prozent‑Linie Jahr 1–3 0–50 Mio. € Aufbauphase, keine Deckung Jahr 4–7 150–300 Mio. € Teildeckung; Co‑Financing‑Reserve füllt sich Jahr 7–12 400–800 Mio. € Substantielle Deckung möglich; erste Haushaltsentlastungen Ab Jahr 15 800 Mio. – 1,5 Mrd. € Vollständige Deckung der 15‑Prozent‑Linie; Nettoentlastung
Ergebnis: Bei konservativer Annahme am unteren Band (800 Mio. €) ist die 15‑Prozent‑Linie gedeckt; am oberen Band (1,5 Mrd. €) entsteht ein struktureller Überschuss zur weiteren Reinvestition oder Haushaltsentlastung.
| Zeithorizont | Prognose Rückflüsse € / Jahr | Wirkung auf 15‑Prozent‑Linie |
|---|---|---|
| Jahr 1–3 | 0–50 Mio. € | Aufbauphase, keine Deckung |
| Jahr 4–7 | 150–300 Mio. € | Teildeckung; Co‑Financing‑Reserve füllt sich |
| Jahr 7–12 | 400–800 Mio. € | Substantielle Deckung möglich; erste Haushaltsentlastungen |
| Ab Jahr 15 | 800 Mio. – 1,5 Mrd. € | Vollständige Deckung der 15‑Prozent‑Linie; Nettoentlastung |
Ergebnis: Bei konservativer Annahme am unteren Band (800 Mio. €) ist die 15‑Prozent‑Linie gedeckt; am oberen Band (1,5 Mrd. €) entsteht ein struktureller Überschuss zur weiteren Reinvestition oder Haushaltsentlastung.
Wichtige Annahmen hinter der Projektion
Startvolumen Fonds: 1 Mrd. €; jährliche 15‑%‑Allokation läuft weiter.
Assetmix: Infra‑Assets liefern frühe, stabile Cashflows; Equity‑Beteiligungen erzeugen mittelfristig Exits.
Reinvestitionsregel: bei guter Haushaltslage 100 % Reinvestition bis kritische Masse; bei Bedarf gestufte Ausschüttungen ab Jahr 5.
Hebel: konservativer Mittelhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€.
Mindest‑Cashflow Infra: Projekte müssen ≥ 3–5 % p.a. Nettoertrag ausweisen.
Marktannahmen: moderate Wachstumsraten, keine langanhaltende schwere Rezession.
Startvolumen Fonds: 1 Mrd. €; jährliche 15‑%‑Allokation läuft weiter.
Assetmix: Infra‑Assets liefern frühe, stabile Cashflows; Equity‑Beteiligungen erzeugen mittelfristig Exits.
Reinvestitionsregel: bei guter Haushaltslage 100 % Reinvestition bis kritische Masse; bei Bedarf gestufte Ausschüttungen ab Jahr 5.
Hebel: konservativer Mittelhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€.
Mindest‑Cashflow Infra: Projekte müssen ≥ 3–5 % p.a. Nettoertrag ausweisen.
Marktannahmen: moderate Wachstumsraten, keine langanhaltende schwere Rezession.
Verwendung der Rückflüsse und Prioritäten
Priorität 1: Liquiditätsreserve auf Zielniveau (3–5 Jahre Betriebskosten).
Priorität 2: 70–100 % Reinvestition (je Haushaltslage) in Growth‑Tranche, Infra‑Skalierung, Co‑Financing‑Reserve.
Priorität 3: Haushaltsentlastung und Sozialquote (mind. 5 % jeder Ausschüttung für Umschulung/Regionen).
Überschussverwendung: bei Überschuss über Deckung hinaus: zusätzliche Kofinanzierung für EU/Bund‑Großprojekte, Schuldentilgung oder gezielte Steuerentlastungen.
Priorität 1: Liquiditätsreserve auf Zielniveau (3–5 Jahre Betriebskosten).
Priorität 2: 70–100 % Reinvestition (je Haushaltslage) in Growth‑Tranche, Infra‑Skalierung, Co‑Financing‑Reserve.
Priorität 3: Haushaltsentlastung und Sozialquote (mind. 5 % jeder Ausschüttung für Umschulung/Regionen).
Überschussverwendung: bei Überschuss über Deckung hinaus: zusätzliche Kofinanzierung für EU/Bund‑Großprojekte, Schuldentilgung oder gezielte Steuerentlastungen.
Steuerung, Trigger und Monitoring
Automatisierte Trigger steuern Umschichtungen:
Trigger A: Rückflüsse ≥ 30 Mio. € → Growth‑Tranche aufstocken.
Trigger B: Rückflüsse ≥ 200 Mio. € → planbare Haushaltsentlastung freigeben.
Trigger C: Fondsvermögen ≥ 4 Mrd. € → erhöhte Co‑Financing‑Freigaben.
Reporting: monatliches Cashflow‑Reporting intern; quartalsweises Dashboard für Beirat; halbjährliche parlamentarische Hearings; jährlicher externer Auditbericht.
KPIs: jährliche Rückflüsse €, Fondsvermögen €, IRR %, mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel, Liquiditätsreserve in Jahren.
Automatisierte Trigger steuern Umschichtungen:
Trigger A: Rückflüsse ≥ 30 Mio. € → Growth‑Tranche aufstocken.
Trigger B: Rückflüsse ≥ 200 Mio. € → planbare Haushaltsentlastung freigeben.
Trigger C: Fondsvermögen ≥ 4 Mrd. € → erhöhte Co‑Financing‑Freigaben.
Reporting: monatliches Cashflow‑Reporting intern; quartalsweises Dashboard für Beirat; halbjährliche parlamentarische Hearings; jährlicher externer Auditbericht.
KPIs: jährliche Rückflüsse €, Fondsvermögen €, IRR %, mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel, Liquiditätsreserve in Jahren.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Exit‑Verzögerungen → stärkere Gewichtung Infra, Royalty‑Modelle, längere Haltedauern.
Infra‑Nachfrage schwächer als geplant → Mindestabnahmeverträge, Indexierung, Marketing für Clusterkunden.
Politische Volatilität oder Rechtsrisiken → gesetzliche Verankerung des Fondsgesetzes, EU‑State‑Aid‑Checks, transparente Governance.
Konzentrationsrisiken → sektorale und regionale Diversifikation, Klumpenlimits, Co‑Investorenpflicht.
Schlussformulierung druckreif
„Ab Jahr 15 liefert das System 800 Mio. – 1,5 Mrd. € jährlich. Damit ist die 15‑Prozent‑Linie vollständig was Eigenmittel angeht gedeckt, der Landeshaushalt entlastet und Thüringen auf dem Weg zur dauerhaften, selbstfinanzierten Transformation.“
Exit‑Verzögerungen → stärkere Gewichtung Infra, Royalty‑Modelle, längere Haltedauern.
Infra‑Nachfrage schwächer als geplant → Mindestabnahmeverträge, Indexierung, Marketing für Clusterkunden.
Politische Volatilität oder Rechtsrisiken → gesetzliche Verankerung des Fondsgesetzes, EU‑State‑Aid‑Checks, transparente Governance.
Konzentrationsrisiken → sektorale und regionale Diversifikation, Klumpenlimits, Co‑Investorenpflicht.
Schlussformulierung druckreif „Ab Jahr 15 liefert das System 800 Mio. – 1,5 Mrd. € jährlich. Damit ist die 15‑Prozent‑Linie vollständig was Eigenmittel angeht gedeckt, der Landeshaushalt entlastet und Thüringen auf dem Weg zur dauerhaften, selbstfinanzierten Transformation.“
Langfristige Stabilität des Staatshaushalts
Die Transformation macht den Haushalt planbarer, krisenfester, unabhängiger von Bundesmitteln und weniger anfällig für Konjunkturschwankungen durch eine Kombination aus dauerhaften Rückflussquellen, gesetzlich verankerten Fiskalregeln und aktiver Portfoliosteuerung. Nachfolgend die konkrete Mechanik, Steuerungsinstrumente und Messgrößen.
Die Transformation macht den Haushalt planbarer, krisenfester, unabhängiger von Bundesmitteln und weniger anfällig für Konjunkturschwankungen durch eine Kombination aus dauerhaften Rückflussquellen, gesetzlich verankerten Fiskalregeln und aktiver Portfoliosteuerung. Nachfolgend die konkrete Mechanik, Steuerungsinstrumente und Messgrößen.
Mechanismen zur Planbarkeit und Krisenfestigkeit
Wiederkehrende Einnahmequellen: Infra‑Erlöse (Rechenzentren, Speicher, H2‑Durchleitung), Lizenz‑ und Royalty‑Flows sowie Dividenden schaffen verlässliche, prognostizierbare Cashflows.
Diversifizierter Assetmix: Mischung aus Cashflow‑Assets und Equity reduziert Volatilität; Infra stabilisiert, Equity liefert Upside.
Reinvestitionsregeln: bei guter Haushaltslage 100 % Reinvestition; bei Bedarf gestufte Ausschüttungen ab Jahr 5 begrenzen fiskale Schwankungen.
Co‑Financing Hebel: Landesmittel als Kofinanzierung multiplizieren EU/Bund/Privatmittel und senken den Netto‑Landesanteil pro investiertem Euro.
Wiederkehrende Einnahmequellen: Infra‑Erlöse (Rechenzentren, Speicher, H2‑Durchleitung), Lizenz‑ und Royalty‑Flows sowie Dividenden schaffen verlässliche, prognostizierbare Cashflows.
Diversifizierter Assetmix: Mischung aus Cashflow‑Assets und Equity reduziert Volatilität; Infra stabilisiert, Equity liefert Upside.
Reinvestitionsregeln: bei guter Haushaltslage 100 % Reinvestition; bei Bedarf gestufte Ausschüttungen ab Jahr 5 begrenzen fiskale Schwankungen.
Co‑Financing Hebel: Landesmittel als Kofinanzierung multiplizieren EU/Bund/Privatmittel und senken den Netto‑Landesanteil pro investiertem Euro.
Fiskalregeln und Governance zur Absicherung
Gesetzliche Verankerung des Fondsmandats, Reinvestitionsquote und Ausschüttungsregeln sichert Kontinuität.
Automatisierte Trigger steuern Umschichtungen und Ausschüttungen anhand transparenter Haushaltsindikatoren.
Liquiditätsreserve für 3–5 Jahre Betriebskosten als Puffer gegen Schocks.
Parlamentarische Kontrolle: Ausschüttungen über definierte Schwellen bedürfen parlamentarischer Zustimmung; halbjährliche Hearings erhöhen Rechenschaft.
Unabhängige Evaluation alle 3 Jahre prüft Wirkungs‑ und Risikoentwicklung.
Gesetzliche Verankerung des Fondsmandats, Reinvestitionsquote und Ausschüttungsregeln sichert Kontinuität.
Automatisierte Trigger steuern Umschichtungen und Ausschüttungen anhand transparenter Haushaltsindikatoren.
Liquiditätsreserve für 3–5 Jahre Betriebskosten als Puffer gegen Schocks.
Parlamentarische Kontrolle: Ausschüttungen über definierte Schwellen bedürfen parlamentarischer Zustimmung; halbjährliche Hearings erhöhen Rechenschaft.
Unabhängige Evaluation alle 3 Jahre prüft Wirkungs‑ und Risikoentwicklung.
Maßnahmen gegen Konjunkturabhängigkeit
Stabilisierungsmechanik: in Rezessionen priorisiert der Fonds Infra‑Cashflows und reduziert Growth‑Auszahlungen; in Boomphasen wird stärker reinvestiert.
Kontrazyklische Investitionsplanung: gezielte Investitionsbeschleunigung in Abschwungphasen nutzt günstige Bewertungen und schafft Beschäftigung.
Diversifikation nach Laufzeiten: kurze Laufzeiten und Revenue‑Share‑Modelle liefern kurzfristige Liquidität; langfristige Beteiligungen liefern Wertsteigerung.
Stabilisierungsmechanik: in Rezessionen priorisiert der Fonds Infra‑Cashflows und reduziert Growth‑Auszahlungen; in Boomphasen wird stärker reinvestiert.
Kontrazyklische Investitionsplanung: gezielte Investitionsbeschleunigung in Abschwungphasen nutzt günstige Bewertungen und schafft Beschäftigung.
Diversifikation nach Laufzeiten: kurze Laufzeiten und Revenue‑Share‑Modelle liefern kurzfristige Liquidität; langfristige Beteiligungen liefern Wertsteigerung.
Operative Steuerung und Risikomanagement
Portfoliosteuerung mit klaren Klumpenlimits, Sektor‑ und Regionalquoten.
Stage‑Gate‑Finanzierung für Folgeinvestments; KPI‑gebundene Freigaben reduzieren Blind‑Spending.
Vertragliche Absicherungen: Mindestabnahmen, Indexierung, Performance‑Bonusse und Clawbacks.
Stresstests und Szenarioanalysen jährlich; Kreditlinien als Backstop für extreme Stressfälle.
Portfoliosteuerung mit klaren Klumpenlimits, Sektor‑ und Regionalquoten.
Stage‑Gate‑Finanzierung für Folgeinvestments; KPI‑gebundene Freigaben reduzieren Blind‑Spending.
Vertragliche Absicherungen: Mindestabnahmen, Indexierung, Performance‑Bonusse und Clawbacks.
Stresstests und Szenarioanalysen jährlich; Kreditlinien als Backstop für extreme Stressfälle.
KPIs zur Messung langfristiger Stabilität
KPI Ziel Jährliche Rückflüsse € Erreichen der Zielbänder je Zeitfenster Anteil wiederkehrender Erlöse ≥ 60 % der Rückflüsse aus Infra/Service Mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel ≥ 3:1 Liquiditätsreserve 3–5 Jahre Betriebskosten Volatilität Rückflüsse Reduktion Jahr‑zu‑Jahr; Ziel: stabile Zunahme Haushaltsneutralität Indikator Netto‑Zuschussbedarf 15‑Prozent‑Linie ≈ 0 ab 2035
Quartalsweise Dashboard, halbjährliche parlamentarische Berichte und jährliche externe Audits gewährleisten Transparenz.
| KPI | Ziel |
|---|---|
| Jährliche Rückflüsse € | Erreichen der Zielbänder je Zeitfenster |
| Anteil wiederkehrender Erlöse | ≥ 60 % der Rückflüsse aus Infra/Service |
| Mobilisiertes externes Kapital / € Landesmittel | ≥ 3:1 |
| Liquiditätsreserve | 3–5 Jahre Betriebskosten |
| Volatilität Rückflüsse | Reduktion Jahr‑zu‑Jahr; Ziel: stabile Zunahme |
| Haushaltsneutralität Indikator | Netto‑Zuschussbedarf 15‑Prozent‑Linie ≈ 0 ab 2035 |
Quartalsweise Dashboard, halbjährliche parlamentarische Berichte und jährliche externe Audits gewährleisten Transparenz.
Zeitpfad und politische Kommunikation
Kurzfristig (0–3 Jahre): Rechtsrahmen, Governance, Seed‑Portfolio, Liquiditätsreserve.
Mittelfristig (4–12 Jahre): Aufbau stabiler Infra‑Cashflows, erste planbare Haushaltsentlastungen.
Langfristig (ab Jahr 15): Vollständige Deckung der 15‑Prozent‑Linie; strukturelle Entlastung des Landeshaushalts.
Kommunikation: klare Botschaften zu Zweckbindung, Sozialschutz und Transparenz stärken politische Akzeptanz und Vertrauen der Märkte.
Die Kombination aus vertraglich gesicherten Erlösquellen, gesetzlich verankerten Fiskalregeln, aktiver Portfoliosteuerung und transparenter Rechenschaft macht den Staatshaushalt planbarer, krisenfester, unabhängiger von Bundesmitteln und deutlich weniger anfällig für Konjunkturschwankungen.
Kurzfristig (0–3 Jahre): Rechtsrahmen, Governance, Seed‑Portfolio, Liquiditätsreserve.
Mittelfristig (4–12 Jahre): Aufbau stabiler Infra‑Cashflows, erste planbare Haushaltsentlastungen.
Langfristig (ab Jahr 15): Vollständige Deckung der 15‑Prozent‑Linie; strukturelle Entlastung des Landeshaushalts.
Kommunikation: klare Botschaften zu Zweckbindung, Sozialschutz und Transparenz stärken politische Akzeptanz und Vertrauen der Märkte.
Die Kombination aus vertraglich gesicherten Erlösquellen, gesetzlich verankerten Fiskalregeln, aktiver Portfoliosteuerung und transparenter Rechenschaft macht den Staatshaushalt planbarer, krisenfester, unabhängiger von Bundesmitteln und deutlich weniger anfällig für Konjunkturschwankungen.
Thüringen als selbstfinanzierter Innovationsstaat
Vision
Thüringen wird eines der ersten europäischen Länder, das seine strategische Zukunft nicht durch neue Schulden, sondern durch wiederkehrende Rückflüsse aus gezielten Investitionen finanziert. Der Staatsfonds und die 15‑Prozent‑Linie schaffen einen dauerhaften Kapitalstock, der Innovation, Infrastruktur und soziale Stabilität verbindet.
Vision Thüringen wird eines der ersten europäischen Länder, das seine strategische Zukunft nicht durch neue Schulden, sondern durch wiederkehrende Rückflüsse aus gezielten Investitionen finanziert. Der Staatsfonds und die 15‑Prozent‑Linie schaffen einen dauerhaften Kapitalstock, der Innovation, Infrastruktur und soziale Stabilität verbindet.
Mechanik der Selbstfinanzierung
Primäre Einnahmequellen: Infra‑Erlöse (Rechenzentren, Speicher, H2‑Netze), Royalty‑ und Lizenzzahlungen, Dividenden und Exit‑Proceeds aus Fondsbeteiligungen.
Hebelwirkung: Landesmittel als Kofinanzierung mobilisieren EU, Bund und privates Kapital mit Zielhebel ≥ 3:1.
Reinvestitionslogik: In guten Haushaltsjahren werden Rückflüsse vorrangig reinvestiert, um Zinseszinseffekte zu nutzen; in Notlagen greift eine gestufte Ausschüttungsregel ab Jahr 5.
Cashflow‑First‑Ansatz: Infra‑Assets liefern frühe, planbare Erlöse; Equity‑Beteiligungen liefern mittelfristig Upside.
Primäre Einnahmequellen: Infra‑Erlöse (Rechenzentren, Speicher, H2‑Netze), Royalty‑ und Lizenzzahlungen, Dividenden und Exit‑Proceeds aus Fondsbeteiligungen.
Hebelwirkung: Landesmittel als Kofinanzierung mobilisieren EU, Bund und privates Kapital mit Zielhebel ≥ 3:1.
Reinvestitionslogik: In guten Haushaltsjahren werden Rückflüsse vorrangig reinvestiert, um Zinseszinseffekte zu nutzen; in Notlagen greift eine gestufte Ausschüttungsregel ab Jahr 5.
Cashflow‑First‑Ansatz: Infra‑Assets liefern frühe, planbare Erlöse; Equity‑Beteiligungen liefern mittelfristig Upside.
Fiskalregeln und Stabilitätsgarantien
Gesetzliche Verankerung: Fondsgesetz regelt Mandat, Reinvestitionsquote, Ausschüttungsbedingungen und Sozialschutzklausel.
Liquiditätspuffer: Reserve für 3–5 Jahre operative Kosten als Schutz gegen Schocks.
Ausschüttungs‑Trigger: Automatisierte Score‑Indikatoren für Budgetsaldo, Verschuldung und Liquidität steuern Ausschüttungen; parlamentarische Zustimmung bei größeren Auszahlungen.
Sozialquote: Mindestens 5 % jeder Ausschüttung fließt in Umschulung und regionale Ausgleichsmaßnahmen.
Gesetzliche Verankerung: Fondsgesetz regelt Mandat, Reinvestitionsquote, Ausschüttungsbedingungen und Sozialschutzklausel.
Liquiditätspuffer: Reserve für 3–5 Jahre operative Kosten als Schutz gegen Schocks.
Ausschüttungs‑Trigger: Automatisierte Score‑Indikatoren für Budgetsaldo, Verschuldung und Liquidität steuern Ausschüttungen; parlamentarische Zustimmung bei größeren Auszahlungen.
Sozialquote: Mindestens 5 % jeder Ausschüttung fließt in Umschulung und regionale Ausgleichsmaßnahmen.
Governance und Marktdisziplin
Staatlicher Eigentümer, unabhängiges Board, professionelles Management sorgen für Marktdisziplin und öffentliche Kontrolle.
Co‑Investorenpflicht bei größeren Tickets teilt Risiko und erhöht Marktrelevanz.
Transparenz: öffentliches Dashboard, externe Audits und regelmäßige parlamentarische Hearings sichern Vertrauen.
Beihilfe‑Compliance: verpflichtende EU‑State‑Aid‑Prüfungen vor größeren Zuweisungen.
Staatlicher Eigentümer, unabhängiges Board, professionelles Management sorgen für Marktdisziplin und öffentliche Kontrolle.
Co‑Investorenpflicht bei größeren Tickets teilt Risiko und erhöht Marktrelevanz.
Transparenz: öffentliches Dashboard, externe Audits und regelmäßige parlamentarische Hearings sichern Vertrauen.
Beihilfe‑Compliance: verpflichtende EU‑State‑Aid‑Prüfungen vor größeren Zuweisungen.
KPIs und Meilensteine bis 2035
KPI Ziel Fondsvermögen 10–15 Mrd. € bis Jahr 15 Jährliche Rückflüsse 800 Mio. – 1,5 Mrd. € ab Jahr 15 Mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 Hebel Anteil wiederkehrender Erlöse ≥ 60 % der Rückflüsse aus Infra/Service Liquiditätsreserve 3–5 Jahre Betriebskosten
Meilensteine: Startvolumen 1 Mrd. €, 3–4 Mrd. € in Jahr 5, 6–8 Mrd. € in Jahr 10, Selbsttragfähigkeit und Haushaltsneutralität ab 2035.
| KPI | Ziel |
|---|---|
| Fondsvermögen | 10–15 Mrd. € bis Jahr 15 |
| Jährliche Rückflüsse | 800 Mio. – 1,5 Mrd. € ab Jahr 15 |
| Mobilisiertes externes Kapital | ≥ 3:1 Hebel |
| Anteil wiederkehrender Erlöse | ≥ 60 % der Rückflüsse aus Infra/Service |
| Liquiditätsreserve | 3–5 Jahre Betriebskosten |
Meilensteine: Startvolumen 1 Mrd. €, 3–4 Mrd. € in Jahr 5, 6–8 Mrd. € in Jahr 10, Selbsttragfähigkeit und Haushaltsneutralität ab 2035.
Politische Kernbotschaft druckreif
„Thüringen wird zum selbstfinanzierten Innovationsstaat: durch disziplinierte Investitionen, vertraglich gesicherte Erlösmodelle und gesetzlich verankerte Fiskalregeln schaffen wir dauerhafte Einnahmen statt neuer Schulden. So sichern wir Wachstum, Beschäftigung und soziale Stabilität für kommende Generationen.“
„Thüringen wird zum selbstfinanzierten Innovationsstaat: durch disziplinierte Investitionen, vertraglich gesicherte Erlösmodelle und gesetzlich verankerte Fiskalregeln schaffen wir dauerhafte Einnahmen statt neuer Schulden. So sichern wir Wachstum, Beschäftigung und soziale Stabilität für kommende Generationen.“
8 Zukunftsindustrien Thüringen 2035
Thüringen richtet seine Wirtschaftsstrategie konsequent auf Technologien aus, die globales Wachstum, Wohlstand und Resilienz bestimmen. Die Zukunftsindustrien werden systematisch aufgebaut, finanziert und in regionale Wertschöpfungsketten integriert, sodass Forschung, Produktion und Dienstleistungen eng verzahnt sind.
Thüringen richtet seine Wirtschaftsstrategie konsequent auf Technologien aus, die globales Wachstum, Wohlstand und Resilienz bestimmen. Die Zukunftsindustrien werden systematisch aufgebaut, finanziert und in regionale Wertschöpfungsketten integriert, sodass Forschung, Produktion und Dienstleistungen eng verzahnt sind.
Vision und strategische Ziele
Vision: Thüringen als führender europäischer Standort für Photonik, KI, Robotik, Mikroelektronik, MedTech, Energie‑ und Mobilitätslösungen.
Ziele bis 2035: starke industrielle Wertschöpfung, nachhaltige Beschäftigung, technologische Souveränität, positive Handelsbilanzbeiträge, resilientere regionale Ökonomien.
Leitprinzipien: Marktorientierte Förderung, Cashflow‑First‑Infrastruktur, Co‑Financing, regionale Vernetzung, messbare Wirkungsziele.
Vision: Thüringen als führender europäischer Standort für Photonik, KI, Robotik, Mikroelektronik, MedTech, Energie‑ und Mobilitätslösungen.
Ziele bis 2035: starke industrielle Wertschöpfung, nachhaltige Beschäftigung, technologische Souveränität, positive Handelsbilanzbeiträge, resilientere regionale Ökonomien.
Leitprinzipien: Marktorientierte Förderung, Cashflow‑First‑Infrastruktur, Co‑Financing, regionale Vernetzung, messbare Wirkungsziele.
Zielindustrien und Flagship Actions
Industrie Kernkompetenzen Flagship Actions Photonik Optikfertigung; Sensorik; Präzisionsfertigung Pilotfabrik Optik; Exportförderung; IP‑Royalty‑Modelle KI und Robotik Algorithmen; Edge‑AI; autonome Systeme Sovereign AI‑Nodes; Robotik‑Testfeld; API‑Lizenzierung Mikroelektronik Wafer‑Lines; Packaging; Sensoren Mikroelektronik‑Fab Co‑Invest; Zuliefernetzwerk MedTech BioTech Klinische Tests; Bioprozessierung Klinische Testumgebung; MedTech‑Scaleup‑Fund Energie und Speicher Batteriespeicher; H2‑Infrastruktur Speicherpark mit Einspeiseverträgen; H2‑Hubs Automotive Präzision Leichtbau; Fertigungstechnik Präzisionsfertigungszentrum; Teststrecken Digital Health Telemedizin; Plattformdienste Regionale Telemedizinplattform; Zertifizierungszentrum
| Industrie | Kernkompetenzen | Flagship Actions |
|---|---|---|
| Photonik | Optikfertigung; Sensorik; Präzisionsfertigung | Pilotfabrik Optik; Exportförderung; IP‑Royalty‑Modelle |
| KI und Robotik | Algorithmen; Edge‑AI; autonome Systeme | Sovereign AI‑Nodes; Robotik‑Testfeld; API‑Lizenzierung |
| Mikroelektronik | Wafer‑Lines; Packaging; Sensoren | Mikroelektronik‑Fab Co‑Invest; Zuliefernetzwerk |
| MedTech BioTech | Klinische Tests; Bioprozessierung | Klinische Testumgebung; MedTech‑Scaleup‑Fund |
| Energie und Speicher | Batteriespeicher; H2‑Infrastruktur | Speicherpark mit Einspeiseverträgen; H2‑Hubs |
| Automotive Präzision | Leichtbau; Fertigungstechnik | Präzisionsfertigungszentrum; Teststrecken |
| Digital Health | Telemedizin; Plattformdienste | Regionale Telemedizinplattform; Zertifizierungszentrum |
Systemische Aufbauinstrumente
Finanzierung und Marktmechanik
Staatsfonds als Hebel: gezielte Equity‑ und Infra‑Investments, Co‑Investorenpflicht, Reinvestitionslogik.
Revenue‑First‑Modelle: Royalty, Revenue Share und Nutzungsgebühren priorisieren frühe Rückflüsse.
Public‑Private Partnerships: PPPs für Pilotfabriken, Rechenzentren und Speicher.
Fördermix: Zuschuss für Risikoteile; Darlehen und Garantien für Skalierung; steuerliche Anreize für F&E.
Staatsfonds als Hebel: gezielte Equity‑ und Infra‑Investments, Co‑Investorenpflicht, Reinvestitionslogik.
Revenue‑First‑Modelle: Royalty, Revenue Share und Nutzungsgebühren priorisieren frühe Rückflüsse.
Public‑Private Partnerships: PPPs für Pilotfabriken, Rechenzentren und Speicher.
Fördermix: Zuschuss für Risikoteile; Darlehen und Garantien für Skalierung; steuerliche Anreize für F&E.
Regulierung und Beschaffung
Innovationsfreundliche Beschaffung: staatliche Abnahme als Markteintrittshilfe für Pilotkunden.
Regulatorische Sandboxes: beschleunigte Zulassung für KI, MedTech und H2‑Projekte.
Beihilfe‑Compliance: EU‑konforme Fördermechanismen und transparente Ausschreibungen.
Innovationsfreundliche Beschaffung: staatliche Abnahme als Markteintrittshilfe für Pilotkunden.
Regulatorische Sandboxes: beschleunigte Zulassung für KI, MedTech und H2‑Projekte.
Beihilfe‑Compliance: EU‑konforme Fördermechanismen und transparente Ausschreibungen.
Regionale Wertschöpfung und Verbundförderung
Clusterzentren: Jena, Ilmenau, Erfurt, Südthüringen, Gera als spezialisierte Hubs.
Verbundregionförderung: regionale Zuliefernetzwerke, Shared Services, Mobilität und Wohnraumprogramme.
Intercluster‑Synergien: gemeinsame Testfelder, standardisierte Schnittstellen, gemeinsame Talentpools.
Clusterzentren: Jena, Ilmenau, Erfurt, Südthüringen, Gera als spezialisierte Hubs.
Verbundregionförderung: regionale Zuliefernetzwerke, Shared Services, Mobilität und Wohnraumprogramme.
Intercluster‑Synergien: gemeinsame Testfelder, standardisierte Schnittstellen, gemeinsame Talentpools.
Talent, Bildung und Fachkräftebindung
Talentzentren: praxisnahe Ausbildung, Zertifikatsprogramme, Umschulungsangebote.
Akademische Kooperationen: gezielte Promotions‑ und Postdoc‑Programme mit Industriepartnerschaften.
Fachkräftebindung: Wohnraumpakete, Pendlerlösungen, internationale Rekrutierung mit Integrationsangeboten.
Talentzentren: praxisnahe Ausbildung, Zertifikatsprogramme, Umschulungsangebote.
Akademische Kooperationen: gezielte Promotions‑ und Postdoc‑Programme mit Industriepartnerschaften.
Fachkräftebindung: Wohnraumpakete, Pendlerlösungen, internationale Rekrutierung mit Integrationsangeboten.
Infrastruktur und Testumgebungen
Pilotfabriken und Testfelder: modulare, skalierbare Produktionslinien für schnelle Validierung.
Sovereign Cloud und Edge Nodes: sichere KI‑Infrastruktur mit kommerziellen Lizenzmodellen.
Energie‑ und H2‑Hubs: Speicher, Netzdienste und Durchleitungsinfrastruktur mit langfristigen Abnahmeverträgen.
Pilotfabriken und Testfelder: modulare, skalierbare Produktionslinien für schnelle Validierung.
Sovereign Cloud und Edge Nodes: sichere KI‑Infrastruktur mit kommerziellen Lizenzmodellen.
Energie‑ und H2‑Hubs: Speicher, Netzdienste und Durchleitungsinfrastruktur mit langfristigen Abnahmeverträgen.
Governance, Monitoring und Wirkungssteuerung
Governance: Fonds, Clusterboards, Regionalräte und unabhängige Evaluation.
KPIs: Fondsvermögen, jährliche Rückflüsse, mobilisiertes externes Kapital, Anzahl Exits, Beschäftigungswirkung, regionale Verbleibsquote.
Reporting: öffentliches Dashboard, jährlicher Wirkungsbericht, externe Evaluation alle 3 Jahre.
Governance: Fonds, Clusterboards, Regionalräte und unabhängige Evaluation.
KPIs: Fondsvermögen, jährliche Rückflüsse, mobilisiertes externes Kapital, Anzahl Exits, Beschäftigungswirkung, regionale Verbleibsquote.
Reporting: öffentliches Dashboard, jährlicher Wirkungsbericht, externe Evaluation alle 3 Jahre.
Implementierungsfahrplan 2026–2035
Phase 1 Aufbau 2026–2028
Fondsgesetz finalisieren; Seed‑Allokation; Governance installieren; erste Pilotverträge.
Fondsgesetz finalisieren; Seed‑Allokation; Governance installieren; erste Pilotverträge.
Phase 2 Skalierung 2029–2032
Ausbau Pilotfabriken; Rechenzentren und Speicher in Betrieb; Talentzentren voll funktionsfähig; Fondsvermögen 3–4 Mrd.
Ausbau Pilotfabriken; Rechenzentren und Speicher in Betrieb; Talentzentren voll funktionsfähig; Fondsvermögen 3–4 Mrd.
Phase 3 Konsolidierung 2033–2035
Breite Kommerzialisierung; regelmäßige Exits und stabile Rückflüsse; Fondsvermögen 6–15 Mrd.; Haushaltsneutralität in Reichweite.
Breite Kommerzialisierung; regelmäßige Exits und stabile Rückflüsse; Fondsvermögen 6–15 Mrd.; Haushaltsneutralität in Reichweite.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Technologierisiko: gezielte Diversifikation, IP‑Schutz, schnelle Iterationszyklen.
Nachfragerisiko: staatliche Abnahmegarantien, Exportförderung, Markterschließungsprogramme.
Fachkräftemangel: Ausbildungs‑ und Rekrutierungsprogramme, internationale Anwerbung.
Finanzierungsrisiko: Co‑Investorenpflicht, Kreditlinien, konservative Stress‑Tests.
Technologierisiko: gezielte Diversifikation, IP‑Schutz, schnelle Iterationszyklen.
Nachfragerisiko: staatliche Abnahmegarantien, Exportförderung, Markterschließungsprogramme.
Fachkräftemangel: Ausbildungs‑ und Rekrutierungsprogramme, internationale Anwerbung.
Finanzierungsrisiko: Co‑Investorenpflicht, Kreditlinien, konservative Stress‑Tests.
Politische Kernbotschaft
„Thüringen baut systematisch Zukunftsindustrien auf: mit strategischen Investitionen, marktorientierten Erlösmodellen und regionaler Vernetzung schaffen wir nachhaltiges Wachstum, hochwertige Arbeitsplätze und technologische Souveränität.“
„Thüringen baut systematisch Zukunftsindustrien auf: mit strategischen Investitionen, marktorientierten Erlösmodellen und regionaler Vernetzung schaffen wir nachhaltiges Wachstum, hochwertige Arbeitsplätze und technologische Souveränität.“
Ziel
Thüringen als führender KI‑Standort in Deutschland und Europa: Aufbau eines vollständigen, marktorientierten KI‑Ökosystems mit souveräner Recheninfrastruktur, skalierbaren Modellfabriken, starken Start‑ und Scale‑ups sowie breiter Anwendung in Industrie, Verwaltung und Gesundheit.
Kernkomponenten und Infrastruktur
KI‑Rechenzentren
Funktionen: Sovereign Cloud‑Nodes, Edge‑Hubs für industrielle Anwendungen, zertifizierte Datenschutz‑Zonen für Health‑Data. Vertragsform: Colocation, SLA‑basierte Nutzungsgebühren, langfristige Abnahmeverträge.
KI‑Modellfabriken
Funktionen: Datenaufbereitung, MLOps‑Pipelines, Fine‑Tuning, Validierung und Zertifizierung von Modellen; Bereitstellung von API‑Lizenzen. Governance: Standardisierte Modell‑Governance, Audit‑Logs, Reproduzierbarkeitspflichten.
KI‑Start‑ups und Scale‑ups
Instrumente: Seed‑Equity, Growth‑Tranche, Royalty‑Finanzierung für Pre‑Revenue‑Use‑Cases; Co‑Investorenpflicht zur Marktdisziplin.
Anwendungsfelder
Industrie: Predictive Maintenance, autonome Fertigung, Robotik‑Integration.
Verwaltung: Prozessautomation, Entscheidungsunterstützung, Bürgerdienste.
Gesundheit: Diagnostik‑Assistenz, Telemedizin‑Workflows, datenschutzkonforme KI‑Modelle.
KI‑Rechenzentren Funktionen: Sovereign Cloud‑Nodes, Edge‑Hubs für industrielle Anwendungen, zertifizierte Datenschutz‑Zonen für Health‑Data. Vertragsform: Colocation, SLA‑basierte Nutzungsgebühren, langfristige Abnahmeverträge.
KI‑Modellfabriken Funktionen: Datenaufbereitung, MLOps‑Pipelines, Fine‑Tuning, Validierung und Zertifizierung von Modellen; Bereitstellung von API‑Lizenzen. Governance: Standardisierte Modell‑Governance, Audit‑Logs, Reproduzierbarkeitspflichten.
KI‑Start‑ups und Scale‑ups Instrumente: Seed‑Equity, Growth‑Tranche, Royalty‑Finanzierung für Pre‑Revenue‑Use‑Cases; Co‑Investorenpflicht zur Marktdisziplin.
Anwendungsfelder Industrie: Predictive Maintenance, autonome Fertigung, Robotik‑Integration. Verwaltung: Prozessautomation, Entscheidungsunterstützung, Bürgerdienste. Gesundheit: Diagnostik‑Assistenz, Telemedizin‑Workflows, datenschutzkonforme KI‑Modelle.
Finanzierung und Geschäftsmodelle
Instrument Einsatz Ertragsmechanik Equity Startups, Scaleups Exit‑Proceeds, Kapitalwertsteigerung Royalty / Revenue Share Early commercialisation Umsatzabhängige Rückflüsse Infra‑SPVs Rechenzentren, Edge Nutzungsgebühren, Colocation‑Miete Lizenzmodelle / API Modellfabriken wiederkehrende Lizenz‑/Transaktionsgebühren
| Instrument | Einsatz | Ertragsmechanik |
|---|---|---|
| Equity | Startups, Scaleups | Exit‑Proceeds, Kapitalwertsteigerung |
| Royalty / Revenue Share | Early commercialisation | Umsatzabhängige Rückflüsse |
| Infra‑SPVs | Rechenzentren, Edge | Nutzungsgebühren, Colocation‑Miete |
| Lizenzmodelle / API | Modellfabriken | wiederkehrende Lizenz‑/Transaktionsgebühren |
Finanzlogik: Cashflow‑First bei Infrastruktur; 70–100 % Reinvestition der Rückflüsse in Wachstumsphasen; Co‑Financing‑Hebel ≥ 3:1.
Talent, Bildung und Arbeitsmarkt
KI‑Ausbildungsprogramme: modulare Zertifikate (MLOps, Responsible AI, Data Engineering), duale Studiengänge mit Industriepartnern.
Talentzentren: regionale Bootcamps, Upskilling‑Programme für Beschäftigte in KMU, internationale Rekrutierungs‑ und Integrationspakete.
Akademische Kooperation: gezielte Promotions‑ und Postdoc‑Programme mit Transferpflichten in regionale Unternehmen.
KI‑Ausbildungsprogramme: modulare Zertifikate (MLOps, Responsible AI, Data Engineering), duale Studiengänge mit Industriepartnern.
Talentzentren: regionale Bootcamps, Upskilling‑Programme für Beschäftigte in KMU, internationale Rekrutierungs‑ und Integrationspakete.
Akademische Kooperation: gezielte Promotions‑ und Postdoc‑Programme mit Transferpflichten in regionale Unternehmen.
Governance, Ethik und Compliance
Fonds‑ und Projekt‑Governance: Investment Board, unabhängiger Prüfbeirat, standardisierte Due‑Diligence‑Checklisten für KI‑Projekte.
Ethik‑ und Sicherheitsrahmen: verpflichtende Impact‑Assessments, Bias‑Audits, Datenschutz‑by‑Design, Cybersecurity‑Standards für Modelle und Datenplattformen.
Regulatorische Sandboxes: beschleunigte Tests für KI‑Anwendungen in Gesundheit und Verwaltung unter Aufsicht.
Fonds‑ und Projekt‑Governance: Investment Board, unabhängiger Prüfbeirat, standardisierte Due‑Diligence‑Checklisten für KI‑Projekte.
Ethik‑ und Sicherheitsrahmen: verpflichtende Impact‑Assessments, Bias‑Audits, Datenschutz‑by‑Design, Cybersecurity‑Standards für Modelle und Datenplattformen.
Regulatorische Sandboxes: beschleunigte Tests für KI‑Anwendungen in Gesundheit und Verwaltung unter Aufsicht.
KPIs, Zeitplan und Risiken
Kern‑KPIs
Anzahl KI‑Nodes / Rechenkapazität (Petaflops)
Anzahl Modellfabriken live
Jährliche Lizenz‑/Royalty‑Erlöse €
Anzahl Startups/Scaleups und Exit‑Multiples
Anteil zertifizierter KI‑Projekte (Ethik/Privacy)
Zeitplan 2026–2035
2026–2028: Aufbau Sovereign Nodes, erste Modellfabrik‑Piloten, Start Zertifikatsprogramme.
2029–2032: Skalierung Modellproduktion, erste nennenswerte Lizenz‑ und Royalty‑Erlöse, Cluster‑Adoption in Industrie.
2033–2035: Thüringen als exportfähiger KI‑Hub mit wiederkehrenden Erlösen und internationaler Sichtbarkeit.
Hauptrisiken und Gegenmaßnahmen
Datenverfügbarkeit und Qualität: Aufbau regionaler Datenräume mit Privacy‑Preserving‑Techniken.
Fachkräftemangel: beschleunigte Upskilling‑Programme, Anreize für Rückkehrer und internationale Talente.
Marktakzeptanz: staatliche Abnahme als Referenzkunde, Pilotprogramme mit Industriepartnern.
Regulatorische Unsicherheit: proaktive EU‑Compliance, Sandboxes, transparente Governance.
Politische Botschaft Thüringen baut ein souveränes, marktorientiertes KI‑Ökosystem: Infrastruktur, Modellproduktion, Unternehmen und Talente vernetzt — mit klaren Erlösmodellen, Ethik‑Standards und internationaler Wettbewerbsfähigkeit.
8.2 Robotik und Automatisierung
Ziel Thüringen wird Robotik nicht nur anwenden, sondern produzieren: Pilotfabriken, Automatisierungszentren und Kompetenznetzwerke schaffen Produktivität, kompensieren Fachkräftemangel und generieren Export‑ und Wertschöpfungspotenzial.
Kernkomponenten
Robotik‑Pilotfabriken
Modulare Produktionslinien für schnelle Validierung, Serienanläufe und Technologietransfer in KMU.
Automatisierungszentren
Integrations‑Hubs für Systemintegration, Retrofit‑Services und industrielle Digitalisierung.
Humanoide und industrielle Robotik
Entwicklungsspektren von kollaborativen Leichtbaurobotern bis zu autonomen Logistiksystemen.
Robotik‑Startups und Scaleups
Frühphasenfinanzierung, Growth‑Kapital und Markteintrittsunterstützung.
Robotik‑Kompetenzzentren
Forschung, Zertifizierung, Normung, Testlabore und Schulungsangebote.
Robotik‑Pilotfabriken Modulare Produktionslinien für schnelle Validierung, Serienanläufe und Technologietransfer in KMU.
Automatisierungszentren Integrations‑Hubs für Systemintegration, Retrofit‑Services und industrielle Digitalisierung.
Humanoide und industrielle Robotik Entwicklungsspektren von kollaborativen Leichtbaurobotern bis zu autonomen Logistiksystemen.
Robotik‑Startups und Scaleups Frühphasenfinanzierung, Growth‑Kapital und Markteintrittsunterstützung.
Robotik‑Kompetenzzentren Forschung, Zertifizierung, Normung, Testlabore und Schulungsangebote.
Finanzierung und Geschäftsmodelle
Instrument Zweck Ertragsmechanik Equity Startups und Scaleups Exit‑Proceeds; Kapitalwertsteigerung Revenue Share Pilotfabriken, Testfelder Umsatzabhängige Rückflüsse PPP / Concession Automatisierungszentren Nutzungsgebühren; Service‑Contracts Service‑Fees Retrofit, Integration wiederkehrende Wartungs‑ und Lizenzgebühren
| Instrument | Zweck | Ertragsmechanik |
|---|---|---|
| Equity | Startups und Scaleups | Exit‑Proceeds; Kapitalwertsteigerung |
| Revenue Share | Pilotfabriken, Testfelder | Umsatzabhängige Rückflüsse |
| PPP / Concession | Automatisierungszentren | Nutzungsgebühren; Service‑Contracts |
| Service‑Fees | Retrofit, Integration | wiederkehrende Wartungs‑ und Lizenzgebühren |
Talent Aufbau und Qualifizierung
Ausbildungsprogramme: duale Studiengänge Robotik, Mechatronik, MLOps‑Kurse.
Upskilling für Beschäftigte: modulare Zertifikate, Inhouse‑Trainings in Pilotfabriken.
Talentzentren: regionale Bootcamps, internationale Rekrutierungspakete, Fachkräftebindungsmaßnahmen.
Akademische Kooperationen: Professuren mit Industriepartnerschaften, gemeinsame Promotionsprogramme.
Ausbildungsprogramme: duale Studiengänge Robotik, Mechatronik, MLOps‑Kurse.
Upskilling für Beschäftigte: modulare Zertifikate, Inhouse‑Trainings in Pilotfabriken.
Talentzentren: regionale Bootcamps, internationale Rekrutierungspakete, Fachkräftebindungsmaßnahmen.
Akademische Kooperationen: Professuren mit Industriepartnerschaften, gemeinsame Promotionsprogramme.
Infrastruktur und Testumgebungen
Offene Testfelder: realistische Produktionsumgebungen für Validierung und Zertifizierung.
Interoperabilitätslabore: Standardisierte Schnittstellen, Plug‑and‑Play Komponenten.
Sicherheits‑ und Compliance‑Stacks: Cybersecurity, Functional Safety, Normenkonformität.
Shared Services: Robotik‑Werkstätten, Sensorik‑Pools, Simulationsinfrastruktur.
Offene Testfelder: realistische Produktionsumgebungen für Validierung und Zertifizierung.
Interoperabilitätslabore: Standardisierte Schnittstellen, Plug‑and‑Play Komponenten.
Sicherheits‑ und Compliance‑Stacks: Cybersecurity, Functional Safety, Normenkonformität.
Shared Services: Robotik‑Werkstätten, Sensorik‑Pools, Simulationsinfrastruktur.
KPIs Zeitplan Risiken Gegenmaßnahmen
Kern KPIs
Anzahl Pilotfabriken live
Anzahl zertifizierter Robotiklösungen p.a.
Umsatz aus Service‑Fees und Nutzungsgebühren € p.a.
Anzahl Startups/Scaleups und Exit‑Multiples
Verbleibsquote ausgebildeter Fachkräfte nach 5 Jahren
Zeitplan 2026–2035
2026–2028: Aufbau Pilotfabriken, erste Automatisierungszentren, Start Zertifikatsprogramme.
2029–2032: Skalierung industrieller Anwendungen, Exportförderung, erste nennenswerte Service‑Erlöse.
2033–2035: Breite Serienproduktion, starke KMU‑Adoption, Thüringen als Produktionsstandort.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Fachkräftemangel → beschleunigte Upskilling‑Programme, internationale Rekrutierung.
Technologischer Wandel → modulare Pilotfabriken, Upgrade‑Klauseln, kontinuierliche F&E.
Nachfrageverzögerung → staatliche Abnahme als Referenzkunde, Förderanreize für Early Adopters.
Sicherheitsrisiken → verbindliche Safety‑ und Cyberstandards, Zertifizierungszentren.
Politische Kernbotschaft
„Robotik macht Thüringen produktiver und resilienter: durch Produktion, nicht nur Nutzung. Mit Pilotfabriken, Kompetenzzentren und gezielter Finanzierung schaffen wir hochwertige Arbeitsplätze, stärken KMU und bauen ein exportfähiges Industrie‑Ökosystem.“
8.3 Energie‑Technologien
Thüringen investiert systematisch in Speicher, Wasserstoff, Netze, Solar/Wind und Effizienz‑systeme, um eine sichere, bezahlbare und regionale Energieversorgung zu gewährleisten. Die Strategie verbindet Pilotprojekte, Infrastruktur‑SPVs, langfristige Abnahmeverträge und marktorientierte Erlösmodelle.
Kernkomponenten und Ziele
Speichertechnologien: Batteriespeicher, Power‑to‑Heat, saisonale Speicherkonzepte; Ziel: Netzstabilität, Arbitrage‑Erlöse und Systemdienstleistungen.
Wasserstoff: Produktion, Speicherung und Verteilung grünen Wasserstoffs; Aufbau regionaler H2‑Hubs und Durchleitungsinfrastruktur. Thüringen treibt bereits regionale H2‑Projekte und Pilotinfrastrukturen voran.
Netzinfrastruktur: Ausbau von Verteilnetzkapazitäten, intelligente Netzsteuerung (Flexibilitätsplattformen) und Anbindung von Speicher‑ und H2‑Assets.
Solar‑ und Windtechnologien: Flächen‑ und Dachausbau, Repowering bestehender Anlagen, Integration in lokale Wertschöpfungsketten.
Energie‑Effizienzsysteme: Industrie‑Effizienzprogramme, Gebäude‑Sanierungs‑Pakete, Demand‑Side‑Management.
Speichertechnologien: Batteriespeicher, Power‑to‑Heat, saisonale Speicherkonzepte; Ziel: Netzstabilität, Arbitrage‑Erlöse und Systemdienstleistungen.
Wasserstoff: Produktion, Speicherung und Verteilung grünen Wasserstoffs; Aufbau regionaler H2‑Hubs und Durchleitungsinfrastruktur. Thüringen treibt bereits regionale H2‑Projekte und Pilotinfrastrukturen voran.
Netzinfrastruktur: Ausbau von Verteilnetzkapazitäten, intelligente Netzsteuerung (Flexibilitätsplattformen) und Anbindung von Speicher‑ und H2‑Assets.
Solar‑ und Windtechnologien: Flächen‑ und Dachausbau, Repowering bestehender Anlagen, Integration in lokale Wertschöpfungsketten.
Energie‑Effizienzsysteme: Industrie‑Effizienzprogramme, Gebäude‑Sanierungs‑Pakete, Demand‑Side‑Management.
Geschäftsmodelle und Rückflussmechaniken
Einspeise‑ und Netzdienstleistungen: Kapazitätszahlungen, Regelenergie, Arbitrage‑Erlöse für Speicher.
Durchleitungsentgelte H2: Gebühren für Transport und Speicherung in H2‑Netzen; langfristige Koncessions‑ oder PPP‑Modelle.
PPP/Concession‑SPVs: Projektfinanzierung mit Nutzungsgebühren und teilweiser staatlicher Anschubfinanzierung.
Revenue‑Share und Abnahmeverträge: Langfristige Power‑Purchase‑Agreements (PPA) und Abnahmegarantien für H2‑Produkte sichern Cashflows.
Einspeise‑ und Netzdienstleistungen: Kapazitätszahlungen, Regelenergie, Arbitrage‑Erlöse für Speicher.
Durchleitungsentgelte H2: Gebühren für Transport und Speicherung in H2‑Netzen; langfristige Koncessions‑ oder PPP‑Modelle.
PPP/Concession‑SPVs: Projektfinanzierung mit Nutzungsgebühren und teilweiser staatlicher Anschubfinanzierung.
Revenue‑Share und Abnahmeverträge: Langfristige Power‑Purchase‑Agreements (PPA) und Abnahmegarantien für H2‑Produkte sichern Cashflows.
Finanzierung und Rolle des Staatsfonds
Infra‑Tranche des Staatsfonds co‑investiert in Speicherparks, H2‑Hubs und Re‑Powering‑Projekte; Mindest‑Cashflowanforderung 3–5 % p.a. für Infra‑Engagements.
Hebelwirkung: Landesmittel als Kofinanzierung mobilisieren EU‑, Bundes‑ und privates Kapital; Zielhebel ≥ 3:1.
Fördermix: Zuschüsse für Risikoteile (z. B. Pilotanlagen), Darlehen/Garantien für Skalierung, marktnahe Beteiligungen für nachhaltige Rückflüsse.
Infra‑Tranche des Staatsfonds co‑investiert in Speicherparks, H2‑Hubs und Re‑Powering‑Projekte; Mindest‑Cashflowanforderung 3–5 % p.a. für Infra‑Engagements.
Hebelwirkung: Landesmittel als Kofinanzierung mobilisieren EU‑, Bundes‑ und privates Kapital; Zielhebel ≥ 3:1.
Fördermix: Zuschüsse für Risikoteile (z. B. Pilotanlagen), Darlehen/Garantien für Skalierung, marktnahe Beteiligungen für nachhaltige Rückflüsse.
Infrastruktur‑Architektur und Testfelder
Regionale H2‑Hubs: Produktion nahe erneuerbarer Erzeugung, lokale Speicherung (z. B. unterirdische Kavernen) und Verteilnetze; Pilotprojekte wie TH2ECO bilden die Grundlage.
Speicherparks: gekoppelt an Wind/Solar‑Cluster; Integration in Regelenergiemärkte.
Smart‑Grid‑Testfelder: Lastmanagement, virtuelle Kraftwerke, Sektorkopplung (Strom‑Wärme‑H2).
Industrial Demonstrators: Kopplung von Speicher/H2 mit Industrie‑Abnehmern (Chemie, Stahl, Mobilität).
Regionale H2‑Hubs: Produktion nahe erneuerbarer Erzeugung, lokale Speicherung (z. B. unterirdische Kavernen) und Verteilnetze; Pilotprojekte wie TH2ECO bilden die Grundlage.
Speicherparks: gekoppelt an Wind/Solar‑Cluster; Integration in Regelenergiemärkte.
Smart‑Grid‑Testfelder: Lastmanagement, virtuelle Kraftwerke, Sektorkopplung (Strom‑Wärme‑H2).
Industrial Demonstrators: Kopplung von Speicher/H2 mit Industrie‑Abnehmern (Chemie, Stahl, Mobilität).
KPIs, Zeitplan und Zielwerte
KPI Ziel bis 2035 Installierte Speicherkapazität X–Y GWh (regionalspezifisch) Produzierte grüne H2‑Menge t H2/Jahr (Pilot→Skalierung) Anteil erneuerbarer Erzeugung signifikante Erhöhung im Erzeugungsmix Infra‑Cashflow ≥ 3–5 % p.a. Nettoertrag pro Projekt Time to Revenue Pilot ≤ 12 Monate für Demonstratoren
| KPI | Ziel bis 2035 |
|---|---|
| Installierte Speicherkapazität | X–Y GWh (regionalspezifisch) |
| Produzierte grüne H2‑Menge | t H2/Jahr (Pilot→Skalierung) |
| Anteil erneuerbarer Erzeugung | signifikante Erhöhung im Erzeugungsmix |
| Infra‑Cashflow | ≥ 3–5 % p.a. Nettoertrag pro Projekt |
| Time to Revenue Pilot | ≤ 12 Monate für Demonstratoren |
Zeitplan 2026–2035
2026–2029: Pilotierung (Speicher, H2‑Hub‑Piloten wie TH2ECO), Netzausbauplanung, erste PPA‑Verträge.
2030–2032: Skalierung von Speicherparks und H2‑Infrastruktur; kommerzielle Durchleitungsentgelte etabliert.
2033–2035: Vollintegration in Industrie‑Wertschöpfungsketten; stabile Einnahmen und Beitrag zur Haushaltsneutralität.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Wirtschaftlichkeit H2: hohe Produktionskosten → Maßnahme: Skaleneffekte, Standortnahe Erzeugung, CO₂‑Preis‑Effekte und Förderinstrumente.
Netzengpässe: Verzögerte Netzausbauprojekte → Maßnahme: Flexibilitätsmärkte, Speicher‑First‑Strategie, koordinierte Planung mit Netzbetreibern.
Genehmigungs‑ und Flächenkonflikte: lange Genehmigungszeiten → Maßnahme: beschleunigte Genehmigungsverfahren, klare Flächenstrategie, Stakeholder‑Dialog.
Technologierisiko: schnelle Innovationszyklen → Maßnahme: modulare Anlagen, Upgrade‑Klauseln, Pilot‑to‑Scale‑Pfad.
Wirtschaftlichkeit H2: hohe Produktionskosten → Maßnahme: Skaleneffekte, Standortnahe Erzeugung, CO₂‑Preis‑Effekte und Förderinstrumente.
Netzengpässe: Verzögerte Netzausbauprojekte → Maßnahme: Flexibilitätsmärkte, Speicher‑First‑Strategie, koordinierte Planung mit Netzbetreibern.
Genehmigungs‑ und Flächenkonflikte: lange Genehmigungszeiten → Maßnahme: beschleunigte Genehmigungsverfahren, klare Flächenstrategie, Stakeholder‑Dialog.
Technologierisiko: schnelle Innovationszyklen → Maßnahme: modulare Anlagen, Upgrade‑Klauseln, Pilot‑to‑Scale‑Pfad.
Umsetzungsempfehlungen (priorisiert)
Schnellstart‑Piloten (Speicher + H2) mit klaren PPA/Abnahmegarantien.
Regionale H2‑Roadmaps und Koordination mit Netzbetreibern; Nutzung bestehender Projekte als Skalierungsbasis.
Staatsfonds‑Infra‑Mandat für co‑investive SPVs mit Mindest‑Cashflowanforderung.
Regulatorische Sandboxes für innovative Speicher‑ und H2‑Geschäftsmodelle.
Talent‑ und Zulieferoffensive: Ausbildung für Betrieb, Wartung und Engineering der neuen Energieinfrastruktur.
Schnellstart‑Piloten (Speicher + H2) mit klaren PPA/Abnahmegarantien.
Regionale H2‑Roadmaps und Koordination mit Netzbetreibern; Nutzung bestehender Projekte als Skalierungsbasis.
Staatsfonds‑Infra‑Mandat für co‑investive SPVs mit Mindest‑Cashflowanforderung.
Regulatorische Sandboxes für innovative Speicher‑ und H2‑Geschäftsmodelle.
Talent‑ und Zulieferoffensive: Ausbildung für Betrieb, Wartung und Engineering der neuen Energieinfrastruktur.
Politische Kernbotschaft „Mit gezielten Investitionen in Speicher, Wasserstoff, Netze und Effizienz macht Thüringen Energie zur Grundlage seiner industriellen Zukunft: sicher, bezahlbar und regional verankert.“
8.3 Energie‑Technologien
Thüringen macht Energie zur Grundlage industrieller Wertschöpfung: gezielte Investitionen in Speicher, Wasserstoff, Netze, Solar & Wind und Effizienz sichern Versorgung, senken Kosten und schaffen regionale Wertschöpfung.
Strategische Ziele
Sichere Versorgung: Reduktion von Ausfallrisiken durch dezentrale Speicher und intelligente Netze.
Bezahlbarkeit: Senkung systemischer Kosten durch lokale Produktion, Sektorkopplung und Effizienzmaßnahmen.
Regionalität: Produktion, Speicherung und Verteilung bleiben in regionalen Wertschöpfungsketten.
Wirtschaftlichkeit: Infra‑Projekte müssen planbare Cashflows liefern (Mindestziel 3–5 % p.a. Netto).
Klimazielbeitrag: Erhöhung des Anteils erneuerbarer Erzeugung und Reduktion CO₂‑Intensität der Industrie.
Sichere Versorgung: Reduktion von Ausfallrisiken durch dezentrale Speicher und intelligente Netze.
Bezahlbarkeit: Senkung systemischer Kosten durch lokale Produktion, Sektorkopplung und Effizienzmaßnahmen.
Regionalität: Produktion, Speicherung und Verteilung bleiben in regionalen Wertschöpfungsketten.
Wirtschaftlichkeit: Infra‑Projekte müssen planbare Cashflows liefern (Mindestziel 3–5 % p.a. Netto).
Klimazielbeitrag: Erhöhung des Anteils erneuerbarer Erzeugung und Reduktion CO₂‑Intensität der Industrie.
Kernprogramme und Geschäftsmodelle
Programm Kernfunktion Erlösmodell Speicherparks Netzstabilität, Arbitrage, Regelenergie Einspeise‑ und Systemdienstleistungen Wasserstoff Hubs Produktion, Speicherung, Distribution Durchleitungsentgelte; H2‑Verkäufe Netzinfrastruktur Kapazitätserweiterung, Smart Grid Netznutzungsentgelte; Flexibilitätsmarkt Solar & Wind Cluster Erzeugung lokaler erneuerbarer Energie PPA, Einspeisevergütung, Repowering‑Erlöse Energieeffizienzprogramme Industrie‑ und Gebäudesanierung Einspar‑Sharing; Contracting‑Fees
| Programm | Kernfunktion | Erlösmodell |
|---|---|---|
| Speicherparks | Netzstabilität, Arbitrage, Regelenergie | Einspeise‑ und Systemdienstleistungen |
| Wasserstoff Hubs | Produktion, Speicherung, Distribution | Durchleitungsentgelte; H2‑Verkäufe |
| Netzinfrastruktur | Kapazitätserweiterung, Smart Grid | Netznutzungsentgelte; Flexibilitätsmarkt |
| Solar & Wind Cluster | Erzeugung lokaler erneuerbarer Energie | PPA, Einspeisevergütung, Repowering‑Erlöse |
| Energieeffizienzprogramme | Industrie‑ und Gebäudesanierung | Einspar‑Sharing; Contracting‑Fees |
Rolle des Staatsfonds und Finanzierungslogik
Infra‑Mandat: Staatsfonds co‑investiert in SPVs für Speicher, H2‑Hubs und Repowering; Infra‑Investments müssen Cashflow‑Prognosen mit ≥ 3–5 % p.a. vorlegen.
Hebelwirkung: Landesmittel als Kofinanzierung mobilisieren EU/Bund/Privatkapital; Zielhebel ≥ 3:1.
Instrumentmix: Zuschüsse für Demonstratoren; Darlehen/Garantien für Skalierung; Revenue‑Share‑Modelle und Concessions für Durchleitungsnetze.
Vertragssicherheit: langfristige PPA/Abnahmeverträge, Mindestabnahmegarantien und Indexierung sichern Planbarkeit.
Infra‑Mandat: Staatsfonds co‑investiert in SPVs für Speicher, H2‑Hubs und Repowering; Infra‑Investments müssen Cashflow‑Prognosen mit ≥ 3–5 % p.a. vorlegen.
Hebelwirkung: Landesmittel als Kofinanzierung mobilisieren EU/Bund/Privatkapital; Zielhebel ≥ 3:1.
Instrumentmix: Zuschüsse für Demonstratoren; Darlehen/Garantien für Skalierung; Revenue‑Share‑Modelle und Concessions für Durchleitungsnetze.
Vertragssicherheit: langfristige PPA/Abnahmeverträge, Mindestabnahmegarantien und Indexierung sichern Planbarkeit.
Infrastrukturarchitektur und Technologiepfad
Kurzfristig (0–3 Jahre): Pilot‑Speicherparks, H2‑Demonstratoren, Smart‑Grid‑Testfelder, erste PPA‑Verträge.
Mittelfristig (4–8 Jahre): Skalierung von Speicherparks, Aufbau regionaler H2‑Hubs, Netzausbau für Clusteranbindung.
Langfristig (9–15 Jahre): Integration in Industrieprozesse, saisonale Speicherlösungen, H2‑Durchleitungsnetze mit kommerziellen Entgelten.
Kurzfristig (0–3 Jahre): Pilot‑Speicherparks, H2‑Demonstratoren, Smart‑Grid‑Testfelder, erste PPA‑Verträge.
Mittelfristig (4–8 Jahre): Skalierung von Speicherparks, Aufbau regionaler H2‑Hubs, Netzausbau für Clusteranbindung.
Langfristig (9–15 Jahre): Integration in Industrieprozesse, saisonale Speicherlösungen, H2‑Durchleitungsnetze mit kommerziellen Entgelten.
Implementierungsfahrplan 2026–2035
2026–2028: Priorisierte Pilotprojekte starten; Standardverträge und Preisvorlagen entwickeln; Netzplanung mit Übertragungsnetzbetreibern koordinieren.
2029–2032: Skalierung Speicherparks; erste kommerzielle H2‑Durchleitungsentgelte; Repowering‑Programme für Wind/Solar.
2033–2035: Vollbetriebene H2‑Hubs; integrierte Sektorkopplung; stabile Infra‑Cashflows tragen zur Fonds‑Rückflussbasis bei.
2026–2028: Priorisierte Pilotprojekte starten; Standardverträge und Preisvorlagen entwickeln; Netzplanung mit Übertragungsnetzbetreibern koordinieren.
2029–2032: Skalierung Speicherparks; erste kommerzielle H2‑Durchleitungsentgelte; Repowering‑Programme für Wind/Solar.
2033–2035: Vollbetriebene H2‑Hubs; integrierte Sektorkopplung; stabile Infra‑Cashflows tragen zur Fonds‑Rückflussbasis bei.
KPIs Monitoring und Zielwerte
KPI Messgröße Ziel bis 2035 Installierte Speicherkapazität GWh Regionale Zielwerte definieren Produzierte grüne H2‑Menge t H2/Jahr Pilot→Skalierungspfad Anteil erneuerbarer Erzeugung % Erzeugungsmix Deutliche Erhöhung gegenüber Basis Infra Cashflow % Netto p.a. ≥ 3–5 % Time to Revenue Pilot Monate ≤ 12
| KPI | Messgröße | Ziel bis 2035 |
|---|---|---|
| Installierte Speicherkapazität | GWh | Regionale Zielwerte definieren |
| Produzierte grüne H2‑Menge | t H2/Jahr | Pilot→Skalierungspfad |
| Anteil erneuerbarer Erzeugung | % Erzeugungsmix | Deutliche Erhöhung gegenüber Basis |
| Infra Cashflow | % Netto p.a. | ≥ 3–5 % |
| Time to Revenue Pilot | Monate | ≤ 12 |
Risiken und Gegenmaßnahmen
Wirtschaftlichkeit H2: hohe Kosten → Maßnahme: Skaleneffekte, Standortnahe Produktion, Förderbrücken, PPA‑Modelle.
Netzengpässe: Verzögerter Netzausbau → Maßnahme: Flexibilitätsmärkte, Speicher‑First‑Strategie, koordinierte Planung.
Genehmigungsrisiken: lange Verfahren → Maßnahme: beschleunigte Genehmigungsstrecken, klare Flächenstrategie.
Technologierisiko: schnelle Innovationszyklen → Maßnahme: modulare Anlagen, Upgrade‑Klauseln, Pilot‑to‑Scale‑Pfad.
Wirtschaftlichkeit H2: hohe Kosten → Maßnahme: Skaleneffekte, Standortnahe Produktion, Förderbrücken, PPA‑Modelle.
Netzengpässe: Verzögerter Netzausbau → Maßnahme: Flexibilitätsmärkte, Speicher‑First‑Strategie, koordinierte Planung.
Genehmigungsrisiken: lange Verfahren → Maßnahme: beschleunigte Genehmigungsstrecken, klare Flächenstrategie.
Technologierisiko: schnelle Innovationszyklen → Maßnahme: modulare Anlagen, Upgrade‑Klauseln, Pilot‑to‑Scale‑Pfad.
Umsetzungsempfehlungen Priorisiert
Schnellstart‑Piloten für Speicher und H2 mit klaren PPA/Abnahmegarantien.
Infra‑SPVs über Staatsfonds mit klarer Mindest‑Cashflow‑Anforderung.
Smart‑Grid‑Testfelder zur Integration von Speicher und Lastmanagement.
Repowering‑Initiative für bestehende Wind‑ und Solarflächen.
Ausbildungsprogramme für Betrieb, Wartung und Engineering der neuen Energieinfrastruktur.
Schnellstart‑Piloten für Speicher und H2 mit klaren PPA/Abnahmegarantien.
Infra‑SPVs über Staatsfonds mit klarer Mindest‑Cashflow‑Anforderung.
Smart‑Grid‑Testfelder zur Integration von Speicher und Lastmanagement.
Repowering‑Initiative für bestehende Wind‑ und Solarflächen.
Ausbildungsprogramme für Betrieb, Wartung und Engineering der neuen Energieinfrastruktur.
Thüringen macht Energie zum Hebel industrieller Transformation: technisch robust, finanziell planbar und regional verankert — sicher, bezahlbar und resilient.
8.4 MedTech und BioTech
Ziel Thüringen baut ein integriertes MedTech‑ und BioTech‑Ökosystem auf, das Forschung, klinische Validierung, Produktion und digitale Gesundheitsdienste verbindet, hochwertige Arbeitsplätze schafft und stabile, wiederkehrende Cashflows generiert.
Kernkomponenten
MedTech‑Startups
Frühphasenfinanzierung, Inkubatoren, Marktzugang über staatliche Pilotkunden.
BioTech‑Labore
Shared‑Lab‑Infrastruktur, GMP‑fähige Produktionskapazitäten, Bioprocessing‑Units.
Diagnostik‑Technologien
Point‑of‑Care‑Devices, molekulare Diagnostik, Companion Diagnostics für Kliniken und Industrie.
Digitale Gesundheitssysteme
Telemedizinplattformen, interoperable Patientenakten, KI‑gestützte Entscheidungsunterstützung.
Klinische Testumgebungen
Regionale Trial‑Netzwerke, zertifizierte Studienzentren, schnelle Rekrutierungspipelines.
MedTech‑Startups Frühphasenfinanzierung, Inkubatoren, Marktzugang über staatliche Pilotkunden.
BioTech‑Labore Shared‑Lab‑Infrastruktur, GMP‑fähige Produktionskapazitäten, Bioprocessing‑Units.
Diagnostik‑Technologien Point‑of‑Care‑Devices, molekulare Diagnostik, Companion Diagnostics für Kliniken und Industrie.
Digitale Gesundheitssysteme Telemedizinplattformen, interoperable Patientenakten, KI‑gestützte Entscheidungsunterstützung.
Klinische Testumgebungen Regionale Trial‑Netzwerke, zertifizierte Studienzentren, schnelle Rekrutierungspipelines.
Finanzierung und Geschäftsmodelle
Instrument Einsatz Ertragsmechanik Seed/Equity Startups, Spin‑outs Exit‑Proceeds; Kapitalwertsteigerung Revenue Share Diagnostik, Plattformen wiederkehrende Service‑Fees Infra‑SPVs GMP‑Produktion, Labore Miet‑ und Nutzungsgebühren Public‑Private Partnerships Klinische Netzwerke Service‑Contracts; Studiengebühren
| Instrument | Einsatz | Ertragsmechanik |
|---|---|---|
| Seed/Equity | Startups, Spin‑outs | Exit‑Proceeds; Kapitalwertsteigerung |
| Revenue Share | Diagnostik, Plattformen | wiederkehrende Service‑Fees |
| Infra‑SPVs | GMP‑Produktion, Labore | Miet‑ und Nutzungsgebühren |
| Public‑Private Partnerships | Klinische Netzwerke | Service‑Contracts; Studiengebühren |
Innovations‑ und Kommerzialisierungs‑Pipeline
Proof of Concept: beschleunigte Förderlinien für Prototypen und Validierung.
Clinical Validation: regionale Studienzentren mit standardisierten Protokollen.
Scale‑Up: GMP‑Contract‑Manufacturing und lokale Fertigungslinien.
Market Access: staatliche Pilotabnahmen, Erstattungs‑Roadmaps und Exportförderung.
Proof of Concept: beschleunigte Förderlinien für Prototypen und Validierung.
Clinical Validation: regionale Studienzentren mit standardisierten Protokollen.
Scale‑Up: GMP‑Contract‑Manufacturing und lokale Fertigungslinien.
Market Access: staatliche Pilotabnahmen, Erstattungs‑Roadmaps und Exportförderung.
Talent und Ausbildung
Ausbildungsprogramme: duale Studiengänge MedTech, Bioprocessing‑Zertifikate, Regulatory Affairs‑Kurse.
Fachkräftebindung: Karrierepfade, Wohnraum‑ und Familienpakete, internationale Rekrutierung.
Wissenstransfer: Industry‑Fellowships, gemeinsame Professuren, Postdoc‑Programme mit Transferpflicht.
Ausbildungsprogramme: duale Studiengänge MedTech, Bioprocessing‑Zertifikate, Regulatory Affairs‑Kurse.
Fachkräftebindung: Karrierepfade, Wohnraum‑ und Familienpakete, internationale Rekrutierung.
Wissenstransfer: Industry‑Fellowships, gemeinsame Professuren, Postdoc‑Programme mit Transferpflicht.
Infrastruktur und Standards
Shared Labs: Biosafety Level 2/3‑fähige Labore, High‑throughput‑Sequencing, Bioreaktoren.
GMP‑Kapazitäten: skalierbare Produktionslinien für klinische und kommerzielle Chargen.
Interoperabilität: offene APIs, Datenschutz‑by‑Design, CE‑ und MDR‑Konformität.
Zertifizierungszentrum: Prüfungen für klinische Software, Device‑Safety und Cybersecurity.
Shared Labs: Biosafety Level 2/3‑fähige Labore, High‑throughput‑Sequencing, Bioreaktoren.
GMP‑Kapazitäten: skalierbare Produktionslinien für klinische und kommerzielle Chargen.
Interoperabilität: offene APIs, Datenschutz‑by‑Design, CE‑ und MDR‑Konformität.
Zertifizierungszentrum: Prüfungen für klinische Software, Device‑Safety und Cybersecurity.
KPIs und Zielwerte
KPI Ziel bis 2035 Anzahl MedTech Startups 100+ aktive Unternehmen GMP Produktionskapazität X Produktionslinien (regionalspezifisch) Jährliche Lizenz‑/Service‑Erlöse signifikante, wiederkehrende Einnahmen Anzahl klinischer Studien p.a. zweistellige Studienzahl Verbleibsquote Fachkräfte 5 Jahre ≥ 70 %
| KPI | Ziel bis 2035 |
|---|---|
| Anzahl MedTech Startups | 100+ aktive Unternehmen |
| GMP Produktionskapazität | X Produktionslinien (regionalspezifisch) |
| Jährliche Lizenz‑/Service‑Erlöse | signifikante, wiederkehrende Einnahmen |
| Anzahl klinischer Studien p.a. | zweistellige Studienzahl |
| Verbleibsquote Fachkräfte 5 Jahre | ≥ 70 % |
Zeitplan 2026–2035
2026–2028: Aufbau Shared Labs, Start Inkubatoren, erste klinische Pilotstudien.
2029–2032: Skalierung GMP‑Kapazitäten, Markteintritt erster Diagnostikprodukte, Ausbau Telemedizin.
2033–2035: Breite Kommerzialisierung, Exportaktivitäten, stabile Service‑Erlöse und Beitrag zu Fonds‑Rückflüssen.
2026–2028: Aufbau Shared Labs, Start Inkubatoren, erste klinische Pilotstudien.
2029–2032: Skalierung GMP‑Kapazitäten, Markteintritt erster Diagnostikprodukte, Ausbau Telemedizin.
2033–2035: Breite Kommerzialisierung, Exportaktivitäten, stabile Service‑Erlöse und Beitrag zu Fonds‑Rückflüssen.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Regulatorische Hürden → Maßnahme: Regulatory‑Support‑Unit, beschleunigte Zulassungs‑Sandboxes.
Hohe Kapitalbedarfe → Maßnahme: gestaffelte Finanzierungsinstrumente, Co‑Investorenpflicht, Public‑Private‑Partnerships.
Daten‑ und Patientenschutz → Maßnahme: Privacy‑Preserving‑Infrastruktur, strenge Governance, Zertifizierungszentrum.
Fachkräftemangel → Maßnahme: gezielte Ausbildung, internationale Rekrutierung, Bindungsanreize.
Regulatorische Hürden → Maßnahme: Regulatory‑Support‑Unit, beschleunigte Zulassungs‑Sandboxes.
Hohe Kapitalbedarfe → Maßnahme: gestaffelte Finanzierungsinstrumente, Co‑Investorenpflicht, Public‑Private‑Partnerships.
Daten‑ und Patientenschutz → Maßnahme: Privacy‑Preserving‑Infrastruktur, strenge Governance, Zertifizierungszentrum.
Fachkräftemangel → Maßnahme: gezielte Ausbildung, internationale Rekrutierung, Bindungsanreize.
Wirkung und Nutzen
Wirtschaftlich: hochwertige Arbeitsplätze, Exportpotenzial, stabile Service‑Erlöse für den Fonds.
Gesellschaftlich: bessere regionale Gesundheitsversorgung, schnellere Diagnostik, gesteigerte Resilienz im Gesundheitswesen.
Finanziell: wiederkehrende Cashflows aus Diagnostik‑Services, Plattformgebühren und GMP‑Vermietung tragen zur Fonds‑Rückflussbasis bei.
Wirtschaftlich: hochwertige Arbeitsplätze, Exportpotenzial, stabile Service‑Erlöse für den Fonds.
Gesellschaftlich: bessere regionale Gesundheitsversorgung, schnellere Diagnostik, gesteigerte Resilienz im Gesundheitswesen.
Finanziell: wiederkehrende Cashflows aus Diagnostik‑Services, Plattformgebühren und GMP‑Vermietung tragen zur Fonds‑Rückflussbasis bei.
Politische Kernbotschaft „Thüringen macht MedTech und BioTech zur regionalen Stärke: mit Labs, GMP‑Kapazitäten, klinischen Netzwerken und digitalen Plattformen schaffen wir hochwertige Jobs, bessere Versorgung und verlässliche Einnahmen für die Transformation.“
8.5 Mikroelektronik und Sensorik
Thüringen stärkt seine vorhandenen Kompetenzen in Optik, Photonik und Sensorik durch gezielten Ausbau von Chip‑Prototyping, Sensorik‑Clustern, Photonik‑Laboren und Start‑up‑Förderung. Ziel ist ein robustes High‑Tech‑Ökosystem mit Fertigungstiefe, Exportfähigkeit und stabilen Erlösquellen.
Strategische Ziele und Wirkung
Ziel: Aufbau einer regionalen Wertschöpfungskette von Forschung bis Serienfertigung.
Wirkung: höhere Exportanteile, hochwertige Arbeitsplätze, Zuliefernetzwerke für KI, Robotik und MedTech.
Leitprinzipien: Technologie‑Souveränität, Marktnahe Kommerzialisierung, Revenue‑First‑Infrastruktur.
Ziel: Aufbau einer regionalen Wertschöpfungskette von Forschung bis Serienfertigung.
Wirkung: höhere Exportanteile, hochwertige Arbeitsplätze, Zuliefernetzwerke für KI, Robotik und MedTech.
Leitprinzipien: Technologie‑Souveränität, Marktnahe Kommerzialisierung, Revenue‑First‑Infrastruktur.
Kernprogramme und Angebote
Programm Funktion Output Chip‑Prototyping Hub schnelle Turnaround‑Fertigung für Prototypen funktionale Muster; IP‑Absicherung Sensorik‑Cluster Vernetzung von Forschung, Industrie, KMU Serienreife Sensorlösungen Photonik‑Labore Präzisionsfertigung, Test und Kalibrierung zertifizierte Komponenten Fab‑Ready Pilotlinien Scale‑up von NPI zu Serienproduktion Produktionskapazität Start‑up‑Programme Inkubation, Seed‑Finanzierung, Marktzugang wachstumsfähige Unternehmen
| Programm | Funktion | Output |
|---|---|---|
| Chip‑Prototyping Hub | schnelle Turnaround‑Fertigung für Prototypen | funktionale Muster; IP‑Absicherung |
| Sensorik‑Cluster | Vernetzung von Forschung, Industrie, KMU | Serienreife Sensorlösungen |
| Photonik‑Labore | Präzisionsfertigung, Test und Kalibrierung | zertifizierte Komponenten |
| Fab‑Ready Pilotlinien | Scale‑up von NPI zu Serienproduktion | Produktionskapazität |
| Start‑up‑Programme | Inkubation, Seed‑Finanzierung, Marktzugang | wachstumsfähige Unternehmen |
Finanzierung und Geschäftsmodelle
Staatsfonds‑Co‑Investments: Equity für Startups; Infra‑SPVs für Pilotlinien.
Revenue‑Share und Lizenzmodelle: IP‑Lizenzen, Sensor‑SaaS, Wartungs‑ und Kalibrierungs‑Fees.
Public‑Private Partnerships: Shared fabs und Testinfrastruktur mit Nutzungsgebühren.
Hebelwirkung: Landesmittel als Kofinanzierung mobilisieren EU/Bund/Privatkapital; Zielhebel ≥ 3:1.
Staatsfonds‑Co‑Investments: Equity für Startups; Infra‑SPVs für Pilotlinien.
Revenue‑Share und Lizenzmodelle: IP‑Lizenzen, Sensor‑SaaS, Wartungs‑ und Kalibrierungs‑Fees.
Public‑Private Partnerships: Shared fabs und Testinfrastruktur mit Nutzungsgebühren.
Hebelwirkung: Landesmittel als Kofinanzierung mobilisieren EU/Bund/Privatkapital; Zielhebel ≥ 3:1.
Infrastruktur Testumgebungen und Standards
Shared Foundry Services: Masken, Packaging, Test‑&‑Burn‑In; schnelle Prototypzyklen.
Interoperabilitätslabore: Standardisierte Schnittstellen für Sensorintegration.
Qualitäts‑ und Zertifizierungszentrum: ISO, CE, Kalibrierung, Photonik‑Messtechnik.
Supply Chain Hub: Materialbeschaffung, Mikroassembly, Logistik für kleine Serien.
Shared Foundry Services: Masken, Packaging, Test‑&‑Burn‑In; schnelle Prototypzyklen.
Interoperabilitätslabore: Standardisierte Schnittstellen für Sensorintegration.
Qualitäts‑ und Zertifizierungszentrum: ISO, CE, Kalibrierung, Photonik‑Messtechnik.
Supply Chain Hub: Materialbeschaffung, Mikroassembly, Logistik für kleine Serien.
Talent, Forschung und Kommerzialisierung
Ausbildung: duale Studiengänge Mikroelektronik, Photonik‑Techniker, Packaging‑Zertifikate.
Forschungstransfer: gemeinsame Professuren, Industry Fellowships, Tech‑Transfer‑Offices.
Start‑up Support: Proof‑of‑Concept‑Grants, Demo‑Days, internationale Markteintrittsprogramme.
Retention: Karrierepfade, Wohnraum‑Pakete, Cluster‑Karrieremessen.
Ausbildung: duale Studiengänge Mikroelektronik, Photonik‑Techniker, Packaging‑Zertifikate.
Forschungstransfer: gemeinsame Professuren, Industry Fellowships, Tech‑Transfer‑Offices.
Start‑up Support: Proof‑of‑Concept‑Grants, Demo‑Days, internationale Markteintrittsprogramme.
Retention: Karrierepfade, Wohnraum‑Pakete, Cluster‑Karrieremessen.
KPIs Zeitplan und Implementierungsschritte
Kern‑KPIs: Anzahl Prototypen p.a.; installierte Produktionslinien; Umsatz Sensorik‑Cluster € p.a.; Anzahl Startups/Exits.
Zeitplan:
2026–2028: Chip‑Prototyping Hub aufbauen; Photonik‑Labore ausstatten.
2029–2032: Fab‑Ready Pilotlinien in Betrieb; Cluster‑Netzwerk skaliert.
2033–2035: Serienfertigung, Exportförderung, stabile Service‑Erlöse.
Implementierung: Governance‑Board, Standardverträge, Co‑Investorenpflicht, Fördermix aus Seed‑Equity, Revenue‑Share und Infra‑SPVs.
Kern‑KPIs: Anzahl Prototypen p.a.; installierte Produktionslinien; Umsatz Sensorik‑Cluster € p.a.; Anzahl Startups/Exits.
Zeitplan:
2026–2028: Chip‑Prototyping Hub aufbauen; Photonik‑Labore ausstatten.
2029–2032: Fab‑Ready Pilotlinien in Betrieb; Cluster‑Netzwerk skaliert.
2033–2035: Serienfertigung, Exportförderung, stabile Service‑Erlöse.
Implementierung: Governance‑Board, Standardverträge, Co‑Investorenpflicht, Fördermix aus Seed‑Equity, Revenue‑Share und Infra‑SPVs.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Hohe Kapitalintensität → Maßnahme: PPP‑Modelle, gestaffelte Investitionsphasen, Co‑Investorenpflicht.
Lieferkettenabhängigkeit → Maßnahme: regionale Zulieferentwicklung, strategische Lagerhaltung.
Technologischer Wandel → Maßnahme: modulare Pilotlinien, kontinuierliche F&E‑Förderung.
Fachkräftemangel → Maßnahme: beschleunigte Ausbildung, internationale Rekrutierung, Bindungsanreize.
Hohe Kapitalintensität → Maßnahme: PPP‑Modelle, gestaffelte Investitionsphasen, Co‑Investorenpflicht.
Lieferkettenabhängigkeit → Maßnahme: regionale Zulieferentwicklung, strategische Lagerhaltung.
Technologischer Wandel → Maßnahme: modulare Pilotlinien, kontinuierliche F&E‑Förderung.
Fachkräftemangel → Maßnahme: beschleunigte Ausbildung, internationale Rekrutierung, Bindungsanreize.
Thüringen wird so zum High‑Tech‑Standort, der Photonik, Sensorik und Mikroelektronik von der Idee bis zur Serienfertigung beherrscht — mit marktfähigen Produkten, stabilen Erlösen und starken regionalen Wertschöpfungsketten.
8.6 Software & Plattformen
Vision Thüringen entwickelt ein skalierbares Software‑ und Plattformökosystem, das SaaS, Plattformmodelle, Cloud‑Technologien und digitale Geschäftsmodelle verbindet, wiederkehrende Erlöse schafft und als technologische Basis für KI, Robotik, MedTech und Industrie dient.
Kernkomponenten
Plattform‑Modelle: Branchenplattformen für Fertigung, Health Data und Energie mit API‑Ökosystem und Partner‑Marketplace.
SaaS‑Unternehmen: vertikale Lösungen für KMU, Industrieautomation, Telemedizin und Verwaltungsprozesse.
Cloud‑Technologien: souveräne Landes‑Cloud, Edge‑Nodes für latenzkritische Anwendungen, Managed‑Service‑Angebote.
Digitale Geschäftsmodelle: Pay‑per‑use, Subscription, Transaction Fees, Data‑Licensing und Revenue‑Share‑Modelle.
Developer‑Ecosystem: SDKs, Sandboxes, Standard‑APIs und Marktplatz für Integratoren.
Plattform‑Modelle: Branchenplattformen für Fertigung, Health Data und Energie mit API‑Ökosystem und Partner‑Marketplace.
SaaS‑Unternehmen: vertikale Lösungen für KMU, Industrieautomation, Telemedizin und Verwaltungsprozesse.
Cloud‑Technologien: souveräne Landes‑Cloud, Edge‑Nodes für latenzkritische Anwendungen, Managed‑Service‑Angebote.
Digitale Geschäftsmodelle: Pay‑per‑use, Subscription, Transaction Fees, Data‑Licensing und Revenue‑Share‑Modelle.
Developer‑Ecosystem: SDKs, Sandboxes, Standard‑APIs und Marktplatz für Integratoren.
Programme, Funktionen und Erlösmodelle
Programm Funktion Erlösmodell Sovereign Cloud Nodes sichere Datenhaltung, Managed Services Nutzungsgebühren; Colocation Vertical SaaS Accelerator Go‑to‑Market, Sales‑Ops, Compliance Equity; Revenue Share Platform Marketplace Integratoren, Add‑Ons, Zertifizierung Transaktions‑ und Listing‑Fees Developer Sandbox & APIs schnelle Integration, Testumgebungen Lizenz‑ und Support‑Fees
| Programm | Funktion | Erlösmodell |
|---|---|---|
| Sovereign Cloud Nodes | sichere Datenhaltung, Managed Services | Nutzungsgebühren; Colocation |
| Vertical SaaS Accelerator | Go‑to‑Market, Sales‑Ops, Compliance | Equity; Revenue Share |
| Platform Marketplace | Integratoren, Add‑Ons, Zertifizierung | Transaktions‑ und Listing‑Fees |
| Developer Sandbox & APIs | schnelle Integration, Testumgebungen | Lizenz‑ und Support‑Fees |
Geschäftsmodelle, Finanzierung und Rückflüsse
Wiederkehrende Erlöse: Subscription, Transaction Fees und API‑Lizenzen bilden stabile Cashflows.
Finanzierung: Seed‑Equity für Produktentwicklung; Growth‑Tranche für Skalierung; Revenue‑Share‑Modelle für frühe Rückflüsse.
Staatsfonds‑Rolle: Co‑Investments in SaaS‑Scaleups, Infra‑Investments in Cloud‑Nodes mit Nutzungsgebühren als Rückflussquelle.
Hebelwirkung: Landesmittel als Ankerkapital mobilisieren Private und EU‑Mittel; Zielhebel ≥ 3:1.
Wiederkehrende Erlöse: Subscription, Transaction Fees und API‑Lizenzen bilden stabile Cashflows.
Finanzierung: Seed‑Equity für Produktentwicklung; Growth‑Tranche für Skalierung; Revenue‑Share‑Modelle für frühe Rückflüsse.
Staatsfonds‑Rolle: Co‑Investments in SaaS‑Scaleups, Infra‑Investments in Cloud‑Nodes mit Nutzungsgebühren als Rückflussquelle.
Hebelwirkung: Landesmittel als Ankerkapital mobilisieren Private und EU‑Mittel; Zielhebel ≥ 3:1.
Talent, Infrastruktur und Standards
Talentprogramme: modulare Zertifikate (Cloud Ops, DevOps, Product Management), Bootcamps, duale Studiengänge mit Praxisphasen.
Infrastruktur: souveräne Cloud in Ilmenau, Edge‑Hubs in Industrieclustern, CI/CD‑Pipelines als Shared Service.
Standards & Compliance: Open APIs, Interoperabilitätsstandards, Datenschutz‑by‑Design, Security‑Baseline für Plattformanbieter.
Markteintrittsunterstützung: staatliche Pilotkunden, Zertifizierungs‑Badges, Export‑ und Skalierungsförderung.
Talentprogramme: modulare Zertifikate (Cloud Ops, DevOps, Product Management), Bootcamps, duale Studiengänge mit Praxisphasen.
Infrastruktur: souveräne Cloud in Ilmenau, Edge‑Hubs in Industrieclustern, CI/CD‑Pipelines als Shared Service.
Standards & Compliance: Open APIs, Interoperabilitätsstandards, Datenschutz‑by‑Design, Security‑Baseline für Plattformanbieter.
Markteintrittsunterstützung: staatliche Pilotkunden, Zertifizierungs‑Badges, Export‑ und Skalierungsförderung.
KPIs, Zeitplan und Risiken mit Gegenmaßnahmen
Kern‑KPIs: Anzahl SaaS‑Scaleups; wiederkehrende Umsätze € p.a.; API‑Transaktionen; Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel.
Zeitplan 2026–2035:
2026–2028: Sovereign Cloud live; Accelerator‑Cohorts starten.
2029–2032: Plattform‑Marktplätze und Edge‑Hubs skalieren; erste nennenswerte Lizenz‑Erlöse.
2033–2035: Exportfähige SaaS‑Champions, stabile wiederkehrende Cashflows.
Risiken & Gegenmaßnahmen:
Marktfragmentierung → Standardisierung, Marketplace‑Incentives.
Datenschutz‑Risiken → Privacy‑by‑Design, zertifizierte Hosting‑Zonen.
Fachkräftemangel → Upskilling, internationale Rekrutierung, Bindungsanreize.
Cloud‑Konkurrenz → Fokus auf Sovereignty, Nischen‑Verticals und Integrationsservices.
Kern‑KPIs: Anzahl SaaS‑Scaleups; wiederkehrende Umsätze € p.a.; API‑Transaktionen; Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel.
Zeitplan 2026–2035:
2026–2028: Sovereign Cloud live; Accelerator‑Cohorts starten.
2029–2032: Plattform‑Marktplätze und Edge‑Hubs skalieren; erste nennenswerte Lizenz‑Erlöse.
2033–2035: Exportfähige SaaS‑Champions, stabile wiederkehrende Cashflows.
Risiken & Gegenmaßnahmen:
Marktfragmentierung → Standardisierung, Marketplace‑Incentives.
Datenschutz‑Risiken → Privacy‑by‑Design, zertifizierte Hosting‑Zonen.
Fachkräftemangel → Upskilling, internationale Rekrutierung, Bindungsanreize.
Cloud‑Konkurrenz → Fokus auf Sovereignty, Nischen‑Verticals und Integrationsservices.
Politische Kernbotschaft
„Software und Plattformen sind die Hebel moderner Wertschöpfung. Mit souveräner Cloud, gezielter Startup‑Förderung und marktfähigen Plattformen macht Thüringen digitale Geschäftsmodelle zur stabilen Erlösquelle und technologischen Basis für die Industrie von morgen.“
8.7 Cluster im Einzelnen
Übersicht
Ziel: Detaillierte Beschreibung der regionalen Cluster, ihrer Kernkompetenzen, Infrastruktur‑Assets, Finanzierungs‑ und Kommerzialisierungsinstrumente sowie messbarer KPIs. Jedes Cluster ist so gestaltet, dass es Forschung, Produktion und Marktintegration verbindet und direkt an Fonds‑Mandate und Rückflussmechaniken anschließt.
Photonik & Optik (Jena, Ilmenau)
Kernkompetenzen: Präzisionsoptik, Lasertechnik, Sensorik, Mess‑ und Prüftechnik. Infrastruktur: Photonik‑Labore; Präzisionsfertigung; Kalibrier‑ und Zertifizierungszentren. Flagship‑Projekte: Pilotfabrik Optik; Shared Foundry für optische Komponenten; Exportförderprogramm. Finanzierung & Erlöse: Equity für Startups; Lizenz‑ und IP‑Royalty‑Modelle; Nutzungsgebühren für Testinfrastruktur. KPIs: Anzahl zertifizierter Komponenten p.a.; Exportvolumen €; Anzahl Spin‑outs.
Künstliche Intelligenz & Data (Ilmenau, Jena, Erfurt)
Kernkompetenzen: MLOps, Edge‑AI, Modell‑Governance, Datenschutz‑Zonen. Infrastruktur: Sovereign Cloud Nodes; Modellfabriken; Datenräume mit Privacy‑Preserving‑Tools. Flagship‑Projekte: Modellfabrik für industrielle KI; Sovereign AI‑Node; öffentliche Verwaltungs‑Piloten. Finanzierung & Erlöse: API‑Lizenzen; Royalty für Modelle; Nutzungsgebühren für Cloud‑Nodes. KPIs: Petaflops Rechenkapazität; Lizenz‑Erlöse €; Anzahl zertifizierter Modelle.
Robotik & Automatisierung (Gera, Südthüringen, Nordthüringen)
Kernkompetenzen: Kollaborative Robotik, autonome Logistik, Retrofit‑Integration. Infrastruktur: Robotik‑Pilotfabriken; offene Testfelder; Interoperabilitätslabore. Flagship‑Projekte: Regionales Robotik‑Testfeld; Automatisierungszentrum für KMU; Humanoid‑Demonstrator. Finanzierung & Erlöse: Revenue‑Share aus Testfeldnutzung; Service‑Fees für Integration; Equity in Scaleups. KPIs: Stunden Testfeldnutzung; Service‑Umsatz €; Anzahl KMU‑Integrationen.
Mikroelektronik & Sensorik (Ilmenau, Jena)
Kernkompetenzen: Chip‑Prototyping, Packaging, Photonik‑integrierte Sensorik. Infrastruktur: Chip‑Prototyping‑Hub; Shared Foundry‑Services; Kalibrier‑ und Testzentren. Flagship‑Projekte: Fab‑Ready Pilotlinien; Sensorik‑Cluster mit Serienanbindung. Finanzierung & Erlöse: Nutzungsgebühren Foundry; IP‑Lizenzen; Co‑Investments in Pilotlinien. KPIs: Prototyp‑Durchlaufzeit; installierte Produktionslinien; Serienaufträge €.
MedTech & BioTech (Erfurt, Jena, Weimar)
Kernkompetenzen: Diagnostik, Bioprozessierung, digitale Gesundheitsplattformen. Infrastruktur: Shared Labs (BSL2/3), GMP‑Produktion, klinische Studienzentren. Flagship‑Projekte: Regionale Trial‑Netzwerke; Telemedizin‑Plattform; GMP‑Contract‑Manufacturing‑Unit. Finanzierung & Erlöse: Service‑Fees für Labornutzung; Lizenz‑Erlöse; Studien‑ und Serviceverträge. KPIs: Anzahl klinischer Studien; GMP‑Auslastung %; wiederkehrende Plattform‑Erlöse.
Energie & Speicher (Regionale Hubs)
Kernkompetenzen: Batteriespeicher, Power‑to‑X, H2‑Durchleitung, Smart‑Grid. Infrastruktur: Speicherparks; H2‑Hubs; Smart‑Grid‑Testfelder; PPA‑Strukturen. Flagship‑Projekte: H2‑Hub‑Piloten (TH2ECO‑Typ); Speicherpark‑Cluster mit Regelenergievermarktung. Finanzierung & Erlöse: Durchleitungsentgelte; Einspeise‑ und Systemdienstleistungen; Concession‑SPVs. KPIs: GWh installierte Speicherkapazität; t H2/Jahr; Infra‑Cashflow % p.a.
Software, Cloud & Plattformen (Erfurt, Ilmenau)
Kernkompetenzen: Vertical SaaS, Plattform‑Marktplätze, Sovereign Cloud‑Services. Infrastruktur: Sovereign Cloud Nodes; Developer Sandboxes; Marketplace‑Plattform. Flagship‑Projekte: Vertical SaaS Accelerator; Cloud‑Node für öffentliche Verwaltung; Plattform‑Marketplace. Finanzierung & Erlöse: Subscriptions; Transaction Fees; Cloud‑Nutzungsgebühren. KPIs: ARR SaaS €; API‑Transaktionen; Mobilisiertes externes Kapital.
Automotive Präzision & Fertigungstechnik (Nord‑/Südthüringen)
Kernkompetenzen: Leichtbau, Präzisionsfertigung, Teststrecken für E‑Mobility. Infrastruktur: Präzisionsfertigungszentrum; Teststrecken; Pilotfabriken für Komponenten. Flagship‑Projekte: Präzisionsfertigungszentrum mit Serienanbindung; E‑Mobility‑Testcluster. Finanzierung & Erlöse: Produktionsaufträge; Service‑Contracts; Co‑Investments in Pilotfabriken. KPIs: Serienaufträge €; Beschäftigte in Fertigung; Exportanteil.
Agritech & Bioökonomie (ländliche Regionen)
Kernkompetenzen: Sektorkopplung, nachhaltige Produktion, Bio‑Veredelung. Infrastruktur: Demonstrationshöfe; Sektorkopplungs‑Testfelder; Verarbeitungs‑SPVs. Flagship‑Projekte: Smart‑Farm‑Cluster; Biorefinery‑Pilot. Finanzierung & Erlöse: Produktvermarktung; Service‑Fees; PPA‑ähnliche Abnahmeverträge. KPIs: Anzahl Smart‑Farms; Wertschöpfung regional €; CO₂‑Reduktion t/Jahr.
Cross‑Cluster Mechaniken
Shared Services: Legal, Regulatory, Certification, Talent‑Pools, Testinfrastruktur.
Finanzierungsbrücke: Staatsfonds‑Co‑Investments, Revenue‑Share‑Modelle, PPP‑SPVs.
Interoperabilität: Standard‑APIs, gemeinsame Datenräume, Zertifizierungsstandards.
Mobilisierung externer Mittel: Zielhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€.
Governance: Clusterboards, Regionalräte, jährliche externe Evaluation.
Shared Services: Legal, Regulatory, Certification, Talent‑Pools, Testinfrastruktur.
Finanzierungsbrücke: Staatsfonds‑Co‑Investments, Revenue‑Share‑Modelle, PPP‑SPVs.
Interoperabilität: Standard‑APIs, gemeinsame Datenräume, Zertifizierungsstandards.
Mobilisierung externer Mittel: Zielhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€.
Governance: Clusterboards, Regionalräte, jährliche externe Evaluation.
Implementierungsprioritäten (0–5 Jahre)
Operationalisierung Shared Labs und Pilotfabriken in Photonik, Robotik und MedTech.
Sovereign Cloud Nodes und erste Modellfabrik‑Piloten für KI.
H2‑Hub‑ und Speicher‑Piloten mit PPA/Abnahmegarantien.
Chip‑Prototyping Hub und Photonik‑Foundry‑Services.
Accelerator‑Programme für SaaS, Robotik und MedTech mit Co‑Investorenpflicht.
Operationalisierung Shared Labs und Pilotfabriken in Photonik, Robotik und MedTech.
Sovereign Cloud Nodes und erste Modellfabrik‑Piloten für KI.
H2‑Hub‑ und Speicher‑Piloten mit PPA/Abnahmegarantien.
Chip‑Prototyping Hub und Photonik‑Foundry‑Services.
Accelerator‑Programme für SaaS, Robotik und MedTech mit Co‑Investorenpflicht.
Monitoring und Erfolgsmessung
Quartals‑Dashboard pro Cluster: Fonds‑Allokation €, Rückflüsse €, Mobilisiertes Kapital, Beschäftigte, Exits.
Jährliche Wirkungsprüfung: regionale Wertschöpfung, Verbleibsquote Fachkräfte, CO₂‑Effekte, Exportwachstum.
3‑Jahres‑Evaluation durch externe Prüfer zur Anpassung von Förderinstrumenten und Mandaten.
Quartals‑Dashboard pro Cluster: Fonds‑Allokation €, Rückflüsse €, Mobilisiertes Kapital, Beschäftigte, Exits.
Jährliche Wirkungsprüfung: regionale Wertschöpfung, Verbleibsquote Fachkräfte, CO₂‑Effekte, Exportwachstum.
3‑Jahres‑Evaluation durch externe Prüfer zur Anpassung von Förderinstrumenten und Mandaten.
Thüringens Clusterlandschaft wird so operationalisiert: spezialisierte Hubs mit klaren Erlösmodellen, verbindenden Shared Services und einem Fonds‑gestützten Finanzierungsrahmen, der frühe Cashflows priorisiert und langfristige Wertschöpfung sichert.
Jena Leitcluster Übersicht
Ziel: Jena wird Top‑3‑Photonikstandort weltweit und zugleich ein führender Hub für MedTech und BioTech. Das Cluster verbindet Spitzenforschung, industrielle Fertigung und klinische Validierung mit klaren Erlösmodellen und einem jährlichen Budgetrahmen von 240 Mio. €. Fokus: Skalierbare Pilotinfrastruktur, internationale Talente, IP‑Kommerzialisierung und wiederkehrende Rückflüsse.
Budget, KPIs und Zeitplan
Position Jährliches Budget Kern‑KPI (bis 2035) Europäisches Laser Innovationszentrum 60 Mio. € Anzahl zertifizierter Laserprodukte p.a. BioTech Campus 50 Mio. € GMP‑Auslastung % MedTech Accelerator 30 Mio. € Anzahl Scaleups / Jahr 1.000 internationale PhD‑Stipendien 20 Mio. € Verbleibsquote PhD nach 5 Jahren Zwei neue Fraunhofer Institute 60 Mio. € Drittmittelmobilisierung € p.a. Reserve Betrieb, Infrastruktur, Programme 20 Mio. € Time to Market Pilotprojekte Monate
| Position | Jährliches Budget | Kern‑KPI (bis 2035) |
|---|---|---|
| Europäisches Laser Innovationszentrum | 60 Mio. € | Anzahl zertifizierter Laserprodukte p.a. |
| BioTech Campus | 50 Mio. € | GMP‑Auslastung % |
| MedTech Accelerator | 30 Mio. € | Anzahl Scaleups / Jahr |
| 1.000 internationale PhD‑Stipendien | 20 Mio. € | Verbleibsquote PhD nach 5 Jahren |
| Zwei neue Fraunhofer Institute | 60 Mio. € | Drittmittelmobilisierung € p.a. |
| Reserve Betrieb, Infrastruktur, Programme | 20 Mio. € | Time to Market Pilotprojekte Monate |
Zeitplan Kurz: 2026–2028 Aufbau und Rekrutierung; 2029–2032 Skalierung, erste Exporte; 2033–2035 internationale Sichtbarkeit, Top‑3‑Ranking‑Ambition operationalisiert.
Flagship Projekte und Wirkmechanik
Europäisches Laser Innovationszentrum
Zentrum für Prototyping, Kalibrierung, Serienanlauf und IP‑Lizenzierung; Erlöse durch Test‑Services, Zertifizierungen und Lizenzgebühren.
BioTech Campus
Shared Labs, BSL‑Infrastruktur, Pilot‑Bioprozessierung und GMP‑Chargenfertigung; Einnahmen durch Miet‑ und Service‑Fees, Contract Manufacturing.
MedTech Accelerator
Marktnahe Beschleunigung mit klinischen Pilotkunden, Reimbursement‑Support und Growth‑Equity; Rückflüsse via Equity‑Upside und Revenue‑Share.
1.000 internationale PhD‑Stipendien
Talentpipeline für Forschung und Industrie; Stipendien gekoppelt an Transfer‑ und Verbleibsvereinbarungen.
Zwei Fraunhofer Institute
Angewandte Forschung, Transferplattformen, Prüf‑ und Zertifizierungsservices; Hebel für Drittmittel und Industriekooperationen.
Europäisches Laser Innovationszentrum Zentrum für Prototyping, Kalibrierung, Serienanlauf und IP‑Lizenzierung; Erlöse durch Test‑Services, Zertifizierungen und Lizenzgebühren.
BioTech Campus Shared Labs, BSL‑Infrastruktur, Pilot‑Bioprozessierung und GMP‑Chargenfertigung; Einnahmen durch Miet‑ und Service‑Fees, Contract Manufacturing.
MedTech Accelerator Marktnahe Beschleunigung mit klinischen Pilotkunden, Reimbursement‑Support und Growth‑Equity; Rückflüsse via Equity‑Upside und Revenue‑Share.
1.000 internationale PhD‑Stipendien Talentpipeline für Forschung und Industrie; Stipendien gekoppelt an Transfer‑ und Verbleibsvereinbarungen.
Zwei Fraunhofer Institute Angewandte Forschung, Transferplattformen, Prüf‑ und Zertifizierungsservices; Hebel für Drittmittel und Industriekooperationen.
Talent, Forschung und Institutionelle Verankerung
Talentstrategie: internationale Rekrutierungspakete, Karrierepfade, Wohnraum‑ und Familienangebote; Upskilling‑Programme für Industriepartner.
Forschungsnetzwerk: enge Kooperationen Universität‑Forschungseinrichtungen‑Fraunhofer; gemeinsame Professuren und Industry Fellowships.
PhD‑Programm: strukturierte Promotionspfade mit Industrieprojekten, verpflichtender Transfer‑Komponente und Incentives für regionale Verbleib.
Governance: Clusterboard mit Vertretern aus Wissenschaft, Industrie, Fonds und Kommune; jährliche externe Evaluation.
Talentstrategie: internationale Rekrutierungspakete, Karrierepfade, Wohnraum‑ und Familienangebote; Upskilling‑Programme für Industriepartner.
Forschungsnetzwerk: enge Kooperationen Universität‑Forschungseinrichtungen‑Fraunhofer; gemeinsame Professuren und Industry Fellowships.
PhD‑Programm: strukturierte Promotionspfade mit Industrieprojekten, verpflichtender Transfer‑Komponente und Incentives für regionale Verbleib.
Governance: Clusterboard mit Vertretern aus Wissenschaft, Industrie, Fonds und Kommune; jährliche externe Evaluation.
Infrastruktur, Betrieb und Finanzierungsmechanik
Shared Infrastructure: Reinräume, Präzisionsfertigung, Kalibrierlabore, klinische Studienzentren; Nutzungsgebühren und Service‑Contracts als Rückflussquelle.
Kommerzialisierungs‑Pipeline: Proof‑of‑Concept‑Grants → Pilotaufträge → Scale‑Finanzierung; Staatsfonds co‑investiert in Pilotlinien und nimmt Revenue‑Share‑Modelle wahr.
Markteintrittsunterstützung: staatliche Pilotabnahmen, Exportförderung, IP‑Lizenzplattform.
Nachhaltigkeit der Finanzierung: Zielhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€; klare Vorgaben für Mindest‑Cashflow bei Infra‑SPVs (≥ 3–5 % p.a.).
Shared Infrastructure: Reinräume, Präzisionsfertigung, Kalibrierlabore, klinische Studienzentren; Nutzungsgebühren und Service‑Contracts als Rückflussquelle.
Kommerzialisierungs‑Pipeline: Proof‑of‑Concept‑Grants → Pilotaufträge → Scale‑Finanzierung; Staatsfonds co‑investiert in Pilotlinien und nimmt Revenue‑Share‑Modelle wahr.
Markteintrittsunterstützung: staatliche Pilotabnahmen, Exportförderung, IP‑Lizenzplattform.
Nachhaltigkeit der Finanzierung: Zielhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€; klare Vorgaben für Mindest‑Cashflow bei Infra‑SPVs (≥ 3–5 % p.a.).
Risiken und Gegenmaßnahmen
Fachkräftemangel → Maßnahme: Stipendien, internationale Rekrutierung, Bindungsanreize.
Hohe Kapitalintensität → Maßnahme: PPP‑Modelle, gestaffelte Investitionsphasen, Co‑Investorenpflicht.
Regulatorische Hürden (MedTech/BioTech) → Maßnahme: Regulatory‑Support‑Unit, beschleunigte Zulassungs‑Sandboxes.
Kommerzialisierungsrisiko → Maßnahme: staatliche Pilotabnahmen, frühe Industriepartnerschaften, Revenue‑Share‑Verträge.
Konzentrationsrisiko → Maßnahme: Diversifikation innerhalb Cluster (Photonik ↔ MedTech ↔ BioTech), Klumpenlimits, externe Evaluation.
Fachkräftemangel → Maßnahme: Stipendien, internationale Rekrutierung, Bindungsanreize.
Hohe Kapitalintensität → Maßnahme: PPP‑Modelle, gestaffelte Investitionsphasen, Co‑Investorenpflicht.
Regulatorische Hürden (MedTech/BioTech) → Maßnahme: Regulatory‑Support‑Unit, beschleunigte Zulassungs‑Sandboxes.
Kommerzialisierungsrisiko → Maßnahme: staatliche Pilotabnahmen, frühe Industriepartnerschaften, Revenue‑Share‑Verträge.
Konzentrationsrisiko → Maßnahme: Diversifikation innerhalb Cluster (Photonik ↔ MedTech ↔ BioTech), Klumpenlimits, externe Evaluation.
Politische Kernbotschaft druckreif „Mit einem jährlichen Budget von 240 Mio. € macht Jena den Sprung in die Weltspitze: ein europäisches Laser‑Innovationszentrum, ein leistungsfähiger BioTech‑Campus, ein marktorientierter MedTech‑Accelerator, 1.000 internationale PhD‑Stipendien und zwei neue Fraunhofer‑Institute bilden die Basis. Jena wird Top‑3‑Photonikstandort weltweit und Motor für hochwertige Jobs, Exporte und nachhaltige Rückflüsse.“
Ilmenau KI Robotik Sensorik
Ziel: Ilmenau wird zum KI‑Leuchtturm Europas: souveräne Recheninfrastruktur, großflächige Robotik‑Testfelder, ein starker Sensorik‑Cluster und eine exzellente Talentbasis mit 50 neuen KI‑Professuren.
Budgetallokation pro Jahr (180 Mio. €)
Programm Jährliches Budget Europäisches KI Rechenzentrum 60 Mio. € Robotik Testfelder und Pilotfabriken 40 Mio. € 50 neue KI Professuren 30 Mio. € Sensorik Cluster Industrie 4.0 20 Mio. € Talentprogramme und PhD Stipendien 15 Mio. € Forschungsinstitute und Transferzentren 10 Mio. € Betrieb, Infrastrukturreserve, Programme 5 Mio. €
| Programm | Jährliches Budget |
|---|---|
| Europäisches KI Rechenzentrum | 60 Mio. € |
| Robotik Testfelder und Pilotfabriken | 40 Mio. € |
| 50 neue KI Professuren | 30 Mio. € |
| Sensorik Cluster Industrie 4.0 | 20 Mio. € |
| Talentprogramme und PhD Stipendien | 15 Mio. € |
| Forschungsinstitute und Transferzentren | 10 Mio. € |
| Betrieb, Infrastrukturreserve, Programme | 5 Mio. € |
Flagship Projekte und Wirkmechanik
Europäisches KI Rechenzentrum
Funktion: Sovereign Cloud Nodes, zertifizierte Health‑Data Zonen, Edge‑Hubs für Industrie.
Rückfluss: Nutzungsgebühren, Colocation, Managed Services.
Robotik Testfelder und Pilotfabriken
Funktion: offene Testflächen, Zertifizierungslabore, Serienanlaufstrecken.
Rückfluss: Nutzungsgebühren, Service‑Contracts, Revenue‑Share mit Betreibern.
50 neue KI Professuren
Funktion: Forschung, Lehrprogramme, Industriekooperationen.
Wirkung: Talentpipeline, Drittmittelmobilisierung, Spin‑outs.
Sensorik Cluster Industrie 4.0
Funktion: Prototyping Hub, Packaging, Kalibrierung, Integrationsservices.
Rückfluss: Foundry‑Fees, Lizenz‑Erlöse, Wartungsverträge.
Europäisches KI Rechenzentrum Funktion: Sovereign Cloud Nodes, zertifizierte Health‑Data Zonen, Edge‑Hubs für Industrie. Rückfluss: Nutzungsgebühren, Colocation, Managed Services.
Robotik Testfelder und Pilotfabriken Funktion: offene Testflächen, Zertifizierungslabore, Serienanlaufstrecken. Rückfluss: Nutzungsgebühren, Service‑Contracts, Revenue‑Share mit Betreibern.
50 neue KI Professuren Funktion: Forschung, Lehrprogramme, Industriekooperationen. Wirkung: Talentpipeline, Drittmittelmobilisierung, Spin‑outs.
Sensorik Cluster Industrie 4.0 Funktion: Prototyping Hub, Packaging, Kalibrierung, Integrationsservices. Rückfluss: Foundry‑Fees, Lizenz‑Erlöse, Wartungsverträge.
Infrastruktur und Testumgebungen
Sovereign Cloud Nodes mit SLA‑Verträgen und zertifizierten Datenschutzzonen.
Großflächige Robotik Testfelder mit modularen Hallen, Außenparcours und Simulationsumgebungen.
Sensorik Prototyping Hub mit Masken, Packaging, Test‑&‑Kalibrierung.
Interoperabilitätslabore für Schnittstellen, MLOps und Safety‑Zertifizierung.
Sovereign Cloud Nodes mit SLA‑Verträgen und zertifizierten Datenschutzzonen.
Großflächige Robotik Testfelder mit modularen Hallen, Außenparcours und Simulationsumgebungen.
Sensorik Prototyping Hub mit Masken, Packaging, Test‑&‑Kalibrierung.
Interoperabilitätslabore für Schnittstellen, MLOps und Safety‑Zertifizierung.
Talent Aufbau und Akademische Vernetzung
50 Professuren gekoppelt an Industriepartnerschaften und Transferverpflichtungen.
PhD‑Programme und Stipendien mit verpflichtenden Industrieprojekten und Verbleib‑Incentives.
Upskilling‑Programme für KMU: MLOps, Edge‑AI, Robotik‑Integration.
Internationale Rekrutierungspakete inklusive Wohnraum‑ und Familienunterstützung.
50 Professuren gekoppelt an Industriepartnerschaften und Transferverpflichtungen.
PhD‑Programme und Stipendien mit verpflichtenden Industrieprojekten und Verbleib‑Incentives.
Upskilling‑Programme für KMU: MLOps, Edge‑AI, Robotik‑Integration.
Internationale Rekrutierungspakete inklusive Wohnraum‑ und Familienunterstützung.
Finanzierungslogik und Hebel
Staatsfonds Co‑Investments in Infra‑SPVs für Rechenzentrum und Pilotfabriken.
Co‑Financing Pflicht bei größeren Tickets: privates Kapital und EU‑Mittel mobilisieren.
Erlösmodelle: Nutzungsgebühren, API‑Lizenzen, Revenue‑Share, Service‑Fees.
Zielhebel: mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 pro Landes‑€.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: 3–5 % p.a. Netto für SPVs.
Staatsfonds Co‑Investments in Infra‑SPVs für Rechenzentrum und Pilotfabriken.
Co‑Financing Pflicht bei größeren Tickets: privates Kapital und EU‑Mittel mobilisieren.
Erlösmodelle: Nutzungsgebühren, API‑Lizenzen, Revenue‑Share, Service‑Fees.
Zielhebel: mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 pro Landes‑€.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: 3–5 % p.a. Netto für SPVs.
KPIs und Zielwerte bis 2035
Rechenkapazität Petaflops installiert und verfügbar.
Anzahl Robotik Teststunden p.a. und Auslastung Testfelder %.
Anzahl KI‑Professuren besetzt und Drittmittel € p.a.
ARR Sensorik Foundry € und Anzahl Serienaufträge.
Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel ≥ 3:1.
Verbleibsquote promovierter Talente nach 5 Jahren ≥ 70 %.
Rechenkapazität Petaflops installiert und verfügbar.
Anzahl Robotik Teststunden p.a. und Auslastung Testfelder %.
Anzahl KI‑Professuren besetzt und Drittmittel € p.a.
ARR Sensorik Foundry € und Anzahl Serienaufträge.
Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel ≥ 3:1.
Verbleibsquote promovierter Talente nach 5 Jahren ≥ 70 %.
Zeitplan 2026–2035
2026–2028: Standortauswahl, Governance, Start Rechenzentrum‑Pilot, erste Robotik‑Testfelder, Berufungsrunden Professuren.
2029–2032: Skalierung Rechenkapazität, Ausbau Testfelder, Sensorik Foundry live, erste Lizenz‑ und Nutzungserlöse.
2033–2035: Vollbetrieb, internationale Sichtbarkeit, regelmäßige Exporte und stabile Rückflüsse in Fonds.
2026–2028: Standortauswahl, Governance, Start Rechenzentrum‑Pilot, erste Robotik‑Testfelder, Berufungsrunden Professuren.
2029–2032: Skalierung Rechenkapazität, Ausbau Testfelder, Sensorik Foundry live, erste Lizenz‑ und Nutzungserlöse.
2033–2035: Vollbetrieb, internationale Sichtbarkeit, regelmäßige Exporte und stabile Rückflüsse in Fonds.
Governance und Marktintegration
Clusterboard mit Universität, Forschung, Industrie, Fonds und Kommune.
Standardverträge für Nutzungsgebühren, IP‑Lizenzierung und Revenue‑Share.
Regulatorische Sandboxes für industrielle KI und Robotik‑Zulassungen.
Transparenz: öffentliches Dashboard zu Auslastung, Rückflüssen und KPIs.
Clusterboard mit Universität, Forschung, Industrie, Fonds und Kommune.
Standardverträge für Nutzungsgebühren, IP‑Lizenzierung und Revenue‑Share.
Regulatorische Sandboxes für industrielle KI und Robotik‑Zulassungen.
Transparenz: öffentliches Dashboard zu Auslastung, Rückflüssen und KPIs.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Fachkräftemangel → beschleunigte Professurenbesetzung, internationale Rekrutierung, Verbleibsanreize.
Hohe Kapitalintensität → PPP‑Modelle, gestaffelte Investitionsphasen, Co‑Investorenpflicht.
Datenschutz und Sicherheit → zertifizierte Data Zones, Privacy‑Preserving‑Techniken, strenge SLAs.
Technologieveränderung → modulare Infrastruktur, Upgrade‑Klauseln, kontinuierliche F&E‑Förderung.
Nachfrageverzögerung → staatliche Pilotabnahmen, Early‑Adopter‑Incentives für Industriepartner.
Fachkräftemangel → beschleunigte Professurenbesetzung, internationale Rekrutierung, Verbleibsanreize.
Hohe Kapitalintensität → PPP‑Modelle, gestaffelte Investitionsphasen, Co‑Investorenpflicht.
Datenschutz und Sicherheit → zertifizierte Data Zones, Privacy‑Preserving‑Techniken, strenge SLAs.
Technologieveränderung → modulare Infrastruktur, Upgrade‑Klauseln, kontinuierliche F&E‑Förderung.
Nachfrageverzögerung → staatliche Pilotabnahmen, Early‑Adopter‑Incentives für Industriepartner.
Implementierung 0–5 Jahre Prioritäten
Governance und Rechtsrahmen finalisieren; Standardverträge erstellen.
Rechenzentrum Pilot in Betrieb nehmen; erste Edge‑Nodes für Industrie anschließen.
Robotik Testfeld Phase 1 eröffnen; Betreibernetzwerk aufbauen.
Berufungswellen für 50 Professuren starten; PhD‑Programme aufsetzen.
Sensorik Prototyping Hub mit Foundry‑Services operationalisieren.
Co‑Financing‑Runden mit EU und privaten Partnern initiieren.
Governance und Rechtsrahmen finalisieren; Standardverträge erstellen.
Rechenzentrum Pilot in Betrieb nehmen; erste Edge‑Nodes für Industrie anschließen.
Robotik Testfeld Phase 1 eröffnen; Betreibernetzwerk aufbauen.
Berufungswellen für 50 Professuren starten; PhD‑Programme aufsetzen.
Sensorik Prototyping Hub mit Foundry‑Services operationalisieren.
Co‑Financing‑Runden mit EU und privaten Partnern initiieren.
Politische Kernbotschaft „Mit 180 Mio. € jährlich macht Ilmenau das Herz der KI‑ und Robotik‑Revolution in Europa: souveräne Rechenkapazität, großflächige Testinfrastruktur, exzellente Forschung und marktfähige Sensorik – für Wachstum, Jobs und stabile Rückflüsse.“
Erfurt Energie und Mikroelektronik
Ziel: Erfurt wird zum Energie‑Innovationszentrum Deutschlands und zum regionalen Halbleiter‑Transferzentrum: integrierte H2‑Hubs, Großspeicher, Smart‑Grid‑Testregionen und Fab‑Ready‑Transferkapazitäten schaffen Versorgungssicherheit, industrielle Wertschöpfung und planbare Rückflüsse. Jahresbudget 160 Mio. €.
Budgetallokation pro Jahr
Programm Jährliches Budget Wasserstoff Campus 50 Mio. € Großspeicher Pilotanlagen 40 Mio. € Halbleiter Transferzentrum 35 Mio. € Smart‑Grid Testregion 20 Mio. € Talentprogramme und Betrieb 10 Mio. € Reserve Infrastruktur und Programme 5 Mio. €
| Programm | Jährliches Budget |
|---|---|
| Wasserstoff Campus | 50 Mio. € |
| Großspeicher Pilotanlagen | 40 Mio. € |
| Halbleiter Transferzentrum | 35 Mio. € |
| Smart‑Grid Testregion | 20 Mio. € |
| Talentprogramme und Betrieb | 10 Mio. € |
| Reserve Infrastruktur und Programme | 5 Mio. € |
Flagship Projekte und Wirkmechanik
Wasserstoff Campus
Aufbau von Produktion, Speicherung und Verteilinfrastruktur; kommerzielle Durchleitungsentgelte und H2‑Verkäufe als Rückflussquelle.
Großspeicher Pilotanlagen
Batteriespeicher und Sektorkopplung für Regelenergie, Arbitrage und Systemdienstleistungen; Erlöse über Einspeise‑ und Kapazitätszahlungen.
Halbleiter Transferzentrum
Fab‑Ready Pilotlinien, Packaging und Testservices für Sensorik und Mikroelektronik; Nutzungsgebühren und Foundry‑Fees als Einnahmequelle.
Smart‑Grid Testregion
Integration von Speicher, H2 und Lastmanagement; Flexibilitätsmärkte und PPA‑Modelle sichern planbare Cashflows.
Wasserstoff Campus Aufbau von Produktion, Speicherung und Verteilinfrastruktur; kommerzielle Durchleitungsentgelte und H2‑Verkäufe als Rückflussquelle.
Großspeicher Pilotanlagen Batteriespeicher und Sektorkopplung für Regelenergie, Arbitrage und Systemdienstleistungen; Erlöse über Einspeise‑ und Kapazitätszahlungen.
Halbleiter Transferzentrum Fab‑Ready Pilotlinien, Packaging und Testservices für Sensorik und Mikroelektronik; Nutzungsgebühren und Foundry‑Fees als Einnahmequelle.
Smart‑Grid Testregion Integration von Speicher, H2 und Lastmanagement; Flexibilitätsmärkte und PPA‑Modelle sichern planbare Cashflows.
Infrastruktur und Testumgebungen
Modulare Fab‑Ready Linien für schnelle NPI‑Skalierung und Contract Manufacturing.
Regionale H2‑Hubs mit Produktion nahe erneuerbarer Erzeugung und lokalen Abnehmern.
Verbundspeicherparks gekoppelt an Wind/Solar‑Cluster und Regelenergiemärkte.
Smart‑Grid Sandbox mit VPP, Demand‑Side‑Management und Echtzeit‑Monitoring.
Shared Services: Zertifizierung, Kalibrierung, Maintenance‑Pools, Logistik.
Modulare Fab‑Ready Linien für schnelle NPI‑Skalierung und Contract Manufacturing.
Regionale H2‑Hubs mit Produktion nahe erneuerbarer Erzeugung und lokalen Abnehmern.
Verbundspeicherparks gekoppelt an Wind/Solar‑Cluster und Regelenergiemärkte.
Smart‑Grid Sandbox mit VPP, Demand‑Side‑Management und Echtzeit‑Monitoring.
Shared Services: Zertifizierung, Kalibrierung, Maintenance‑Pools, Logistik.
Finanzierung, Rückflussmechanik und Hebel
Staatsfonds‑Infra‑Mandat co‑investiert in SPVs; Infra‑Projekte müssen Mindest‑Cashflow 3–5 % p.a. nachweisen.
PPP und Concession‑Modelle für H2‑Durchleitung und Speicherparks mit langfristigen Entgelten.
Revenue‑Share und Nutzungsgebühren für Halbleiter‑Foundry und Testservices.
Hebelwirkung: Landesmittel mobilisieren EU/Bund/Privatkapital; Zielhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€.
Vertragsmechanik: PPA, Mindestabnahmegarantien, Indexierung an Energie‑ oder CPI‑Indizes.
Staatsfonds‑Infra‑Mandat co‑investiert in SPVs; Infra‑Projekte müssen Mindest‑Cashflow 3–5 % p.a. nachweisen.
PPP und Concession‑Modelle für H2‑Durchleitung und Speicherparks mit langfristigen Entgelten.
Revenue‑Share und Nutzungsgebühren für Halbleiter‑Foundry und Testservices.
Hebelwirkung: Landesmittel mobilisieren EU/Bund/Privatkapital; Zielhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€.
Vertragsmechanik: PPA, Mindestabnahmegarantien, Indexierung an Energie‑ oder CPI‑Indizes.
KPIs Zeitplan Risiken Gegenmaßnahmen
Kern‑KPIs: installierte Speicherkapazität GWh; t H2/Jahr; Auslastung Fab‑Linien %; Infra‑Cashflow % p.a.; mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel.
Zeitplan 2026–2035:
2026–2028: Standortauswahl H2 und Speicher, Pilot Fab‑Line, Smart‑Grid Sandbox starten.
2029–2032: Skalierung Speicherparks, H2‑Durchleitung kommerzialisieren, Halbleiter Transferzentrum in Betrieb.
2033–2035: Vollintegration in Industrieprozesse, stabile Entgelte und planbare Rückflüsse.
Risiken: Wirtschaftlichkeit H2; Netzausbauverzögerungen; Kapitalintensität Halbleiter; Genehmigungs‑ und Flächenkonflikte.
Gegenmaßnahmen: PPA‑ und Abnahmegarantien; koordinierte Netzplanung mit Betreibern; PPP‑Finanzierung und Co‑Investorenpflicht; beschleunigte Genehmigungsverfahren.
Kern‑KPIs: installierte Speicherkapazität GWh; t H2/Jahr; Auslastung Fab‑Linien %; Infra‑Cashflow % p.a.; mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel.
Zeitplan 2026–2035:
2026–2028: Standortauswahl H2 und Speicher, Pilot Fab‑Line, Smart‑Grid Sandbox starten.
2029–2032: Skalierung Speicherparks, H2‑Durchleitung kommerzialisieren, Halbleiter Transferzentrum in Betrieb.
2033–2035: Vollintegration in Industrieprozesse, stabile Entgelte und planbare Rückflüsse.
Risiken: Wirtschaftlichkeit H2; Netzausbauverzögerungen; Kapitalintensität Halbleiter; Genehmigungs‑ und Flächenkonflikte.
Gegenmaßnahmen: PPA‑ und Abnahmegarantien; koordinierte Netzplanung mit Betreibern; PPP‑Finanzierung und Co‑Investorenpflicht; beschleunigte Genehmigungsverfahren.
Implementierungsprioritäten 0–5 Jahre
Governance und Rechtsrahmen für H2‑Campus und Fab‑SPVs finalisieren.
Pilot Großspeicher mit klaren PPA und Regelenergieverträgen in Betrieb nehmen.
Halbleiter Transferzentrum Phase 1 (Fab‑Ready Pilotlinie, Packaging, Test) operationalisieren.
Smart‑Grid Sandbox mit VPP und Lastmanagement starten.
Co‑Financing‑Runden mit EU‑Programmen und Industriepartnern initiieren; Standardverträge und Mindest‑Cashflow‑Kriterien implementieren.
Governance und Rechtsrahmen für H2‑Campus und Fab‑SPVs finalisieren.
Pilot Großspeicher mit klaren PPA und Regelenergieverträgen in Betrieb nehmen.
Halbleiter Transferzentrum Phase 1 (Fab‑Ready Pilotlinie, Packaging, Test) operationalisieren.
Smart‑Grid Sandbox mit VPP und Lastmanagement starten.
Co‑Financing‑Runden mit EU‑Programmen und Industriepartnern initiieren; Standardverträge und Mindest‑Cashflow‑Kriterien implementieren.
Politische Kernbotschaft „Mit 160 Mio. € jährlich macht Erfurt Energie‑ und Halbleiterinfrastruktur zur industriellen Rückgratachse Thüringens: sichere Energie, regionale H2‑Wertschöpfung, Fab‑Ready‑Kapazitäten und planbare Rückflüsse für nachhaltiges Wachstum.“
8.7.4 Südthüringen – Automotive und Präzision
Ziel Südthüringen wird zur High‑Tech‑Präzisionsregion Europas: Wasserstoffmobilität, Automatisierung, Robotik‑Weiterbildung und ein Zulieferer‑Transformationsprogramm schaffen hochwertige Industriearbeitsplätze, steigern Produktivität und liefern planbare Rückflüsse. Jahresbudget 140 Mio. €.
Budgetallokation pro Jahr
Programm Jährliches Budget Wasserstoff Mobilitätszentrum 45 Mio. € Automatisierungscluster 35 Mio. € Robotik Weiterbildungsakademie 20 Mio. € Zulieferer Transformationsprogramm 25 Mio. € Betrieb, Reserve, Programme 15 Mio. €
| Programm | Jährliches Budget |
|---|---|
| Wasserstoff Mobilitätszentrum | 45 Mio. € |
| Automatisierungscluster | 35 Mio. € |
| Robotik Weiterbildungsakademie | 20 Mio. € |
| Zulieferer Transformationsprogramm | 25 Mio. € |
| Betrieb, Reserve, Programme | 15 Mio. € |
Flagship Projekte und Wirkmechanik
Wasserstoff Mobilitätszentrum
Aufbau von Produktion, Betankungsinfrastruktur, Teststrecken und Flottenprojekten; Erlöse durch H2‑Verkäufe, Durchleitungsentgelte und Service‑Contracts.
Automatisierungscluster
Pilotfabriken für Retrofit‑Automatisierung, Integrationsservices für KMU und Shared Automation Tools; Rückflüsse durch Nutzungsgebühren und Service‑Verträge.
Robotik Weiterbildungsakademie
Zertifikatsprogramme, Umschulungen, Inhouse‑Trainings für regionale Betriebe; Einnahmen durch Kursgebühren, staatliche Zuschüsse und Unternehmenspartnerschaften.
Zulieferer Transformationsprogramm
Modernisierungsdarlehen, Co‑Investments, Beratungs‑ und Digitalisierungsservices für Zulieferer; Rückflüsse durch Revenue‑Share, Tilgung und Equity‑Upside.
Wasserstoff Mobilitätszentrum Aufbau von Produktion, Betankungsinfrastruktur, Teststrecken und Flottenprojekten; Erlöse durch H2‑Verkäufe, Durchleitungsentgelte und Service‑Contracts.
Automatisierungscluster Pilotfabriken für Retrofit‑Automatisierung, Integrationsservices für KMU und Shared Automation Tools; Rückflüsse durch Nutzungsgebühren und Service‑Verträge.
Robotik Weiterbildungsakademie Zertifikatsprogramme, Umschulungen, Inhouse‑Trainings für regionale Betriebe; Einnahmen durch Kursgebühren, staatliche Zuschüsse und Unternehmenspartnerschaften.
Zulieferer Transformationsprogramm Modernisierungsdarlehen, Co‑Investments, Beratungs‑ und Digitalisierungsservices für Zulieferer; Rückflüsse durch Revenue‑Share, Tilgung und Equity‑Upside.
Geschäftsmodelle und Finanzierungslogik
Infra‑SPVs für H2‑Infrastruktur mit langfristigen Abnahmeverträgen.
PPP‑Modelle für Pilotfabriken und Weiterbildungszentren; private Betreiber tragen Betriebsrisiko.
Revenue‑Share und Nutzungsgebühren als primäre Rückflussquellen.
Co‑Financing Pflicht bei größeren Projekten; Zielhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: 3–5 % p.a. Nettoertrag für SPVs.
Infra‑SPVs für H2‑Infrastruktur mit langfristigen Abnahmeverträgen.
PPP‑Modelle für Pilotfabriken und Weiterbildungszentren; private Betreiber tragen Betriebsrisiko.
Revenue‑Share und Nutzungsgebühren als primäre Rückflussquellen.
Co‑Financing Pflicht bei größeren Projekten; Zielhebel ≥ 3:1 externes Kapital pro Landes‑€.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: 3–5 % p.a. Nettoertrag für SPVs.
KPIs und Zielwerte bis 2035
KPI Ziel bis 2035 Produzierte H2 Menge t H2/Jahr, skalierend mit Hubausbau Anzahl automatisierter KMU % der regionalen Zulieferer modernisiert Zertifikate Robotik Akademie Zertifikate p.a. Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel ≥ 3:1 Infra Cashflow ≥ 3–5 % p.a. pro Projekt
| KPI | Ziel bis 2035 |
|---|---|
| Produzierte H2 Menge | t H2/Jahr, skalierend mit Hubausbau |
| Anzahl automatisierter KMU | % der regionalen Zulieferer modernisiert |
| Zertifikate Robotik Akademie | Zertifikate p.a. |
| Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel | ≥ 3:1 |
| Infra Cashflow | ≥ 3–5 % p.a. pro Projekt |
Zeitplan 2026–2035
2026–2028: Governance einrichten; Standortwahl H2‑Hub; Pilot Robotik‑Akademie; Start Transformationskredite.
2029–2032: Skalierung H2‑Tankstellen und Flottenprojekte; Automatisierungs‑Pilotfabriken in Betrieb; breite Akademie‑Cohorts.
2033–2035: Serienreife Automatisierungslösungen; starke Zuliefernetzwerke; stabile Rückflüsse und Exportaktivitäten.
2026–2028: Governance einrichten; Standortwahl H2‑Hub; Pilot Robotik‑Akademie; Start Transformationskredite.
2029–2032: Skalierung H2‑Tankstellen und Flottenprojekte; Automatisierungs‑Pilotfabriken in Betrieb; breite Akademie‑Cohorts.
2033–2035: Serienreife Automatisierungslösungen; starke Zuliefernetzwerke; stabile Rückflüsse und Exportaktivitäten.
Governance, Marktintegration und Kooperationen
Clusterboard mit Land, Kommunen, Industrie, Gewerkschaften und Fonds.
Standardverträge für Abnahme, Nutzungsgebühren und Revenue‑Share.
Kooperationen mit OEMs, Logistikern, Forschungseinrichtungen und Berufsschulen.
Monitoring: Quartals‑Dashboard zu Auslastung, Rückflüssen, Beschäftigung; 3‑Jahres‑externe Evaluation.
Clusterboard mit Land, Kommunen, Industrie, Gewerkschaften und Fonds.
Standardverträge für Abnahme, Nutzungsgebühren und Revenue‑Share.
Kooperationen mit OEMs, Logistikern, Forschungseinrichtungen und Berufsschulen.
Monitoring: Quartals‑Dashboard zu Auslastung, Rückflüssen, Beschäftigung; 3‑Jahres‑externe Evaluation.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Nachfragerisiko H2 Mobilität → Maßnahme: staatliche Flottenpilotaufträge, Abnahmegarantien, PPA‑ähnliche Verträge.
Fachkräftemangel → Maßnahme: Robotik‑Akademie, Umschulungsprogramme, Bindungsanreize.
Kapitalintensität Automatisierung → Maßnahme: PPP, gestaffelte Investitionsphasen, Co‑Investorenpflicht.
KMU‑Adoptionsbarrieren → Maßnahme: Transformationskredite, Shared Services, Retrofit‑Subventionen.
Technologie‑Risiko → Maßnahme: modulare Systeme, Upgrade‑Klauseln, kontinuierliche F&E‑Förderung.
Nachfragerisiko H2 Mobilität → Maßnahme: staatliche Flottenpilotaufträge, Abnahmegarantien, PPA‑ähnliche Verträge.
Fachkräftemangel → Maßnahme: Robotik‑Akademie, Umschulungsprogramme, Bindungsanreize.
Kapitalintensität Automatisierung → Maßnahme: PPP, gestaffelte Investitionsphasen, Co‑Investorenpflicht.
KMU‑Adoptionsbarrieren → Maßnahme: Transformationskredite, Shared Services, Retrofit‑Subventionen.
Technologie‑Risiko → Maßnahme: modulare Systeme, Upgrade‑Klauseln, kontinuierliche F&E‑Förderung.
Priorisierte Maßnahmen 0–5 Jahre
Governance und Standardverträge finalisieren.
Start H2‑Pilot mit Flottenpartnern und erste Tankstellen errichten.
Eröffnung Robotik Weiterbildungsakademie und erste Zertifikatskohorten.
Pilot Automatisierungsfabrik für Retrofit‑Projekte in KMU.
Transformationskredite und Co‑Financing‑Runden für Zulieferer starten.
Governance und Standardverträge finalisieren.
Start H2‑Pilot mit Flottenpartnern und erste Tankstellen errichten.
Eröffnung Robotik Weiterbildungsakademie und erste Zertifikatskohorten.
Pilot Automatisierungsfabrik für Retrofit‑Projekte in KMU.
Transformationskredite und Co‑Financing‑Runden für Zulieferer starten.
Politische Kernbotschaft „Mit 140 Mio. € jährlich macht Südthüringen den Sprung zur High‑Tech‑Präzisionsregion Europas: Wasserstoffmobilität, Automatisierung und gezielte Weiterbildung sichern Arbeitsplätze, stärken Zulieferer und liefern planbare Einnahmen für die regionale Transformation.“
8.7.5 Gera – Gesundheitsdigitalisierung
Kurzbeschreibung
Ziel: Gera wird Zentrum für digitale Gesundheit in Thüringen: Telemedizin‑Campus, Pflege‑Tech‑Accelerator, eine regionale digitale Gesundheitsplattform und enge Kooperationen mit Krankenkassen schaffen bessere Versorgung, Innovation und wiederkehrende Erlöse. Jahresbudget 80 Mio. €.
Ziel: Gera wird Zentrum für digitale Gesundheit in Thüringen: Telemedizin‑Campus, Pflege‑Tech‑Accelerator, eine regionale digitale Gesundheitsplattform und enge Kooperationen mit Krankenkassen schaffen bessere Versorgung, Innovation und wiederkehrende Erlöse. Jahresbudget 80 Mio. €.
Budgetallokation pro Jahr
Programm Jährliches Budget Telemedizin Campus 30 Mio. € Pflege‑Tech‑Accelerator 15 Mio. € Digitale Gesundheitsplattform 20 Mio. € Kooperationen mit Krankenkassen 8 Mio. € Betrieb, Talentprogramme, Reserve 7 Mio. €
| Programm | Jährliches Budget |
|---|---|
| Telemedizin Campus | 30 Mio. € |
| Pflege‑Tech‑Accelerator | 15 Mio. € |
| Digitale Gesundheitsplattform | 20 Mio. € |
| Kooperationen mit Krankenkassen | 8 Mio. € |
| Betrieb, Talentprogramme, Reserve | 7 Mio. € |
Flagship Projekte und Wirkmechanik
Telemedizin Campus
Aufbau von zertifizierten Telemedizin‑Studios, Telekonsil‑Netzwerk, Tele‑ICU‑Anbindungen und regionalen Telehealth‑Hubs. Rückflüsse durch Service‑Fees, Abrechnungsmodelle mit Krankenkassen und Subskriptionsmodelle für Kliniken.
Pflege‑Tech‑Accelerator
Inkubator für Assistenzrobotik, Monitoring‑Devices und digitale Pflege‑Workflows; Pilotprojekte in Pflegeeinrichtungen; Rückflüsse via Revenue‑Share, Lizenzgebühren und Service‑Contracts.
Digitale Gesundheitsplattform
Interoperable Patientenakte, Telemedizin‑Marktplatz, API‑Ecosystem für Anbieter; Erlösmodelle: Transaktionsgebühren, Subscriptions, Data‑Licensing unter strikter Datenschutz‑Governance.
Kooperationen mit Krankenkassen
Modellverträge für Pilotvergütungen, gemeinsame Präventionsprogramme und datengetriebene Versorgungsmodelle; Finanzmechanik: shared‑savings, outcome‑basierte Vergütung, Co‑Funding von Studien.
Telemedizin Campus Aufbau von zertifizierten Telemedizin‑Studios, Telekonsil‑Netzwerk, Tele‑ICU‑Anbindungen und regionalen Telehealth‑Hubs. Rückflüsse durch Service‑Fees, Abrechnungsmodelle mit Krankenkassen und Subskriptionsmodelle für Kliniken.
Pflege‑Tech‑Accelerator Inkubator für Assistenzrobotik, Monitoring‑Devices und digitale Pflege‑Workflows; Pilotprojekte in Pflegeeinrichtungen; Rückflüsse via Revenue‑Share, Lizenzgebühren und Service‑Contracts.
Digitale Gesundheitsplattform Interoperable Patientenakte, Telemedizin‑Marktplatz, API‑Ecosystem für Anbieter; Erlösmodelle: Transaktionsgebühren, Subscriptions, Data‑Licensing unter strikter Datenschutz‑Governance.
Kooperationen mit Krankenkassen Modellverträge für Pilotvergütungen, gemeinsame Präventionsprogramme und datengetriebene Versorgungsmodelle; Finanzmechanik: shared‑savings, outcome‑basierte Vergütung, Co‑Funding von Studien.
Infrastruktur und Betrieb
Zertifizierte Telehealth‑Studios in Kliniken und Kommunen; 24/7‑Support und Tele‑Triage.
Testumgebung Pflege‑Tech mit Real‑World‑Piloten in Pflegeheimen und ambulanten Diensten.
Sichere Datenräume und Privacy‑Preserving‑Analytics für Versorgungsforschung.
Interoperabilitätslayer mit offenen APIs, FHIR‑Standards und CE/MDR‑Konformität für MedTech‑Integrationen.
Zertifizierte Telehealth‑Studios in Kliniken und Kommunen; 24/7‑Support und Tele‑Triage.
Testumgebung Pflege‑Tech mit Real‑World‑Piloten in Pflegeheimen und ambulanten Diensten.
Sichere Datenräume und Privacy‑Preserving‑Analytics für Versorgungsforschung.
Interoperabilitätslayer mit offenen APIs, FHIR‑Standards und CE/MDR‑Konformität für MedTech‑Integrationen.
Finanzierung, Rückflussmechanik und Hebel
Staatsfonds‑Co‑Investments in Plattforminfrastruktur und Accelerator‑Equity.
Revenue‑First‑Modelle: Transaktionsgebühren, Subscriptions und Revenue‑Share priorisieren frühe Rückflüsse.
Ko‑Finanzierung mit Krankenkassen für Pilotvergütungen und Shared‑Savings‑Modelle.
Zielhebel: mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 pro Landes‑€.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: 3–5 % p.a. für SPVs und Plattform‑Investments.
Staatsfonds‑Co‑Investments in Plattforminfrastruktur und Accelerator‑Equity.
Revenue‑First‑Modelle: Transaktionsgebühren, Subscriptions und Revenue‑Share priorisieren frühe Rückflüsse.
Ko‑Finanzierung mit Krankenkassen für Pilotvergütungen und Shared‑Savings‑Modelle.
Zielhebel: mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 pro Landes‑€.
Mindest‑Cashflowanforderung Infra: 3–5 % p.a. für SPVs und Plattform‑Investments.
KPIs Zeitplan Risiken Gegenmaßnahmen
KPI Ziel bis 2035 Telekonsile p.a. Zehntausende Telekonsile Pflege‑Tech Piloten zweistellige Pilotprojekte p.a. ARR Plattform € signifikante wiederkehrende Erlöse Verbleibsquote Fachkräfte ≥ 70 % nach 5 Jahren Mobilisiertes Kapital / Landesmittel ≥ 3:1
Zeitplan 2026–2035
2026–2028: Telemedizin Campus Phase 1, Accelerator Start, Plattform MVP.
2029–2032: Skalierung Telehealth‑Netzwerk, breite Kassenkooperationen, erste Lizenz‑Erlöse.
2033–2035: Vollintegration in Versorgungsprozesse, stabile Subscriptions und Shared‑Savings‑Modelle.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Datenschutz und Compliance → strenge Privacy‑by‑Design, Zertifizierungszentrum, externe Audits.
Akzeptanz bei Leistungserbringern → staatliche Pilotabnahmen, Schulungsprogramme, finanzielle Anreize.
Finanzierungsrisiko → Co‑Financing mit Kassen und privaten Investoren, Revenue‑Share‑Modelle.
Interoperabilitätsprobleme → verbindliche API‑Standards, FHIR‑Konformität, Integrationssupport.
| KPI | Ziel bis 2035 |
|---|---|
| Telekonsile p.a. | Zehntausende Telekonsile |
| Pflege‑Tech Piloten | zweistellige Pilotprojekte p.a. |
| ARR Plattform € | signifikante wiederkehrende Erlöse |
| Verbleibsquote Fachkräfte | ≥ 70 % nach 5 Jahren |
| Mobilisiertes Kapital / Landesmittel | ≥ 3:1 |
Zeitplan 2026–2035
2026–2028: Telemedizin Campus Phase 1, Accelerator Start, Plattform MVP.
2029–2032: Skalierung Telehealth‑Netzwerk, breite Kassenkooperationen, erste Lizenz‑Erlöse.
2033–2035: Vollintegration in Versorgungsprozesse, stabile Subscriptions und Shared‑Savings‑Modelle.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Datenschutz und Compliance → strenge Privacy‑by‑Design, Zertifizierungszentrum, externe Audits.
Akzeptanz bei Leistungserbringern → staatliche Pilotabnahmen, Schulungsprogramme, finanzielle Anreize.
Finanzierungsrisiko → Co‑Financing mit Kassen und privaten Investoren, Revenue‑Share‑Modelle.
Interoperabilitätsprobleme → verbindliche API‑Standards, FHIR‑Konformität, Integrationssupport.
Priorisierte Maßnahmen 0–5 Jahre
Telemedizin Campus Phase 1 mit regionalen Kliniken und Hausärzten operationalisieren.
Start Pflegetech‑Accelerator mit ersten Pilotkooperationen in Pflegeeinrichtungen.
Plattform MVP entwickeln, Kassen‑Pilotverträge abschließen und Datenschutz‑Zertifizierung erreichen.
Talent‑ und Schulungsprogramme für Telemedizin und digitale Pflege starten.
Co‑Financing‑Runden mit Krankenkassen und strategischen Investoren initiieren.
Politische Kernbotschaft
„Mit 80 Mio. € jährlich macht Gera digitale Gesundheit zur regionalen Stärke: Telemedizin, Pflege‑Tech und eine interoperable Plattform verbessern Versorgung, schaffen Jobs und liefern planbare, wiederkehrende Erlöse für die Transformation.“
Telemedizin Campus Phase 1 mit regionalen Kliniken und Hausärzten operationalisieren.
Start Pflegetech‑Accelerator mit ersten Pilotkooperationen in Pflegeeinrichtungen.
Plattform MVP entwickeln, Kassen‑Pilotverträge abschließen und Datenschutz‑Zertifizierung erreichen.
Talent‑ und Schulungsprogramme für Telemedizin und digitale Pflege starten.
Co‑Financing‑Runden mit Krankenkassen und strategischen Investoren initiieren.
Politische Kernbotschaft „Mit 80 Mio. € jährlich macht Gera digitale Gesundheit zur regionalen Stärke: Telemedizin, Pflege‑Tech und eine interoperable Plattform verbessern Versorgung, schaffen Jobs und liefern planbare, wiederkehrende Erlöse für die Transformation.“
Einbindung des Umlands — Thüringen‑Netzwerk 2035
Ziel
Kein Zwei‑Klassen‑Thüringen: Die Transformation erreicht alle Regionen durch gezielte Investitionen in Zulieferketten, Bildung, Mikrocluster und kommunale Innovationsbudgets. Das Programm verbindet Infrastruktur, Qualifizierung und Marktzugang, um regionale Resilienz und nachhaltige Wertschöpfung zu sichern.
Ziel Kein Zwei‑Klassen‑Thüringen: Die Transformation erreicht alle Regionen durch gezielte Investitionen in Zulieferketten, Bildung, Mikrocluster und kommunale Innovationsbudgets. Das Programm verbindet Infrastruktur, Qualifizierung und Marktzugang, um regionale Resilienz und nachhaltige Wertschöpfung zu sichern.
Budgetverteilung jährlich (150 Mio. €)
Programm Jährliches Budget Zuliefer‑ und Dienstleistungsachsen 50 Mio. € Fachkräfte‑ und Bildungszentren 40 Mio. € Mikrocluster in ländlichen Räumen 30 Mio. € Kommunale Innovationsbudgets 30 Mio. €
| Programm | Jährliches Budget |
|---|---|
| Zuliefer‑ und Dienstleistungsachsen | 50 Mio. € |
| Fachkräfte‑ und Bildungszentren | 40 Mio. € |
| Mikrocluster in ländlichen Räumen | 30 Mio. € |
| Kommunale Innovationsbudgets | 30 Mio. € |
Programme im Detail
Zuliefer‑ und Dienstleistungsachsen (50 Mio. €)
Fokus: Modernisierung regionaler Zulieferer, Aufbau von Shared‑Service‑Hubs (Logistik, Montage, Qualitätsprüfung) und Integration in Cluster‑Lieferketten.
Instrumente: Transformationskredite; Retrofit‑Subventionen; Co‑Investments in Shared Pilotfabriken; Beratungs‑ und Digitalisierungsservices.
Wirkmechanik: Zuschüsse für Erstinvestitionen, tilgungsreduzierte Darlehen für Modernisierung, Revenue‑Share‑Modelle bei Produktivitätsgewinnen.
Erwarteter Nutzen: höhere Produktivität, Erhalt von Arbeitsplätzen, schnellere Marktzugänge für KMU.
Fokus: Modernisierung regionaler Zulieferer, Aufbau von Shared‑Service‑Hubs (Logistik, Montage, Qualitätsprüfung) und Integration in Cluster‑Lieferketten. Instrumente: Transformationskredite; Retrofit‑Subventionen; Co‑Investments in Shared Pilotfabriken; Beratungs‑ und Digitalisierungsservices. Wirkmechanik: Zuschüsse für Erstinvestitionen, tilgungsreduzierte Darlehen für Modernisierung, Revenue‑Share‑Modelle bei Produktivitätsgewinnen. Erwarteter Nutzen: höhere Produktivität, Erhalt von Arbeitsplätzen, schnellere Marktzugänge für KMU.
Fachkräfte‑ und Bildungszentren (40 Mio. €)
Fokus: Regionale Ausbildungs‑ und Umschulungszentren, duale Programme, mobile Trainings‑Units für ländliche Regionen.
Instrumente: Stipendien, Ausbildungsprämien für Unternehmen, modulare Zertifikatskurse (Robotik, KI‑Basics, Energie‑Technik).
Wirkmechanik: Kombination aus staatlicher Förderung und Arbeitgeber‑Co‑Finanzierung; Bindungsanreize für Absolventen (Wohnraumzuschüsse, Karrierepfade).
Erwarteter Nutzen: schnell verfügbare Fachkräfte, geringere Abwanderung, bessere KMU‑Adoptionsraten.
Fokus: Regionale Ausbildungs‑ und Umschulungszentren, duale Programme, mobile Trainings‑Units für ländliche Regionen. Instrumente: Stipendien, Ausbildungsprämien für Unternehmen, modulare Zertifikatskurse (Robotik, KI‑Basics, Energie‑Technik). Wirkmechanik: Kombination aus staatlicher Förderung und Arbeitgeber‑Co‑Finanzierung; Bindungsanreize für Absolventen (Wohnraumzuschüsse, Karrierepfade). Erwarteter Nutzen: schnell verfügbare Fachkräfte, geringere Abwanderung, bessere KMU‑Adoptionsraten.
Mikrocluster in ländlichen Räumen (30 Mio. €)
Fokus: Kleine, thematische Innovationszentren (z. B. Agritech, Bioökonomie, lokale Energieprojekte) mit Pilotinfrastruktur und Marktzugang.
Instrumente: Seed‑Grants für Mikrocluster; Shared Labs; regionale Marktplätze; Mobilitäts‑ und Logistikzuschüsse.
Wirkmechanik: Niedrigschwellige Förderlinien, lokale Governance‑Boards, Verknüpfung mit Leitclustern für Skalierung.
Erwarteter Nutzen: regionale Wertschöpfung, Diversifizierung lokaler Ökonomien, Innovationsdynamik vor Ort.
Fokus: Kleine, thematische Innovationszentren (z. B. Agritech, Bioökonomie, lokale Energieprojekte) mit Pilotinfrastruktur und Marktzugang. Instrumente: Seed‑Grants für Mikrocluster; Shared Labs; regionale Marktplätze; Mobilitäts‑ und Logistikzuschüsse. Wirkmechanik: Niedrigschwellige Förderlinien, lokale Governance‑Boards, Verknüpfung mit Leitclustern für Skalierung. Erwarteter Nutzen: regionale Wertschöpfung, Diversifizierung lokaler Ökonomien, Innovationsdynamik vor Ort.
Kommunale Innovationsbudgets (30 Mio. €)
Fokus: Flexible Mittel für Kommunen zur Umsetzung lokaler Innovationsprojekte, Flächenentwicklung, Start‑up‑Ansiedlung und soziale Infrastruktur.
Instrumente: Wettbewerbsbasierte Zuschüsse; Matching‑Funds; technische Unterstützung bei Projektentwicklung.
Wirkmechanik: jährliche Ausschreibungen mit klaren Wirkungszielen; Priorisierung von Projekten mit Hebelwirkung für private Investitionen.
Erwarteter Nutzen: schnellere Umsetzung lokaler Ideen, stärkere kommunale Eigenverantwortung, bessere Lebensqualität.
Fokus: Flexible Mittel für Kommunen zur Umsetzung lokaler Innovationsprojekte, Flächenentwicklung, Start‑up‑Ansiedlung und soziale Infrastruktur. Instrumente: Wettbewerbsbasierte Zuschüsse; Matching‑Funds; technische Unterstützung bei Projektentwicklung. Wirkmechanik: jährliche Ausschreibungen mit klaren Wirkungszielen; Priorisierung von Projekten mit Hebelwirkung für private Investitionen. Erwarteter Nutzen: schnellere Umsetzung lokaler Ideen, stärkere kommunale Eigenverantwortung, bessere Lebensqualität.
Governance und Koordinationsmechanik
Thüringen‑Netzwerk Board: Vertreter Land, Regionalräte, Clusterboards, Kammern und Gewerkschaften; entscheidet über strategische Allokationen und Prioritäten.
Regional Delivery Units: operative Einheiten in jedem Regierungsbezirk zur Projektumsetzung, Monitoring und Ko‑Finanzierung.
Standardverträge und Templates: Muster für Co‑Finanzierung, Revenue‑Share, Darlehensbedingungen und Verbleibsvereinbarungen.
One‑Stop‑Support: zentrale Anlaufstelle für Antragstellung, technische Beratung und Investorensuche.
Transparenz: öffentliches Dashboard mit Budgetfluss, Projektstatus und Wirkungskennzahlen.
Thüringen‑Netzwerk Board: Vertreter Land, Regionalräte, Clusterboards, Kammern und Gewerkschaften; entscheidet über strategische Allokationen und Prioritäten.
Regional Delivery Units: operative Einheiten in jedem Regierungsbezirk zur Projektumsetzung, Monitoring und Ko‑Finanzierung.
Standardverträge und Templates: Muster für Co‑Finanzierung, Revenue‑Share, Darlehensbedingungen und Verbleibsvereinbarungen.
One‑Stop‑Support: zentrale Anlaufstelle für Antragstellung, technische Beratung und Investorensuche.
Transparenz: öffentliches Dashboard mit Budgetfluss, Projektstatus und Wirkungskennzahlen.
KPIs, Monitoring und Erfolgskriterien
Beschäftigungswirkung: Netto‑Arbeitsplätze p.a. in Umlandsregionen.
KMU‑Modernisierungsquote: % der regionalen Zulieferer mit durchgeführten Modernisierungen.
Abwanderungsrate Fachkräfte: Veränderung der Abwanderung junger Fachkräfte nach 5 Jahren.
Mikrocluster‑Skalierung: Anzahl Mikrocluster mit Marktzugang/Exporte nach 3 Jahren.
Mobilisiertes externes Kapital: Verhältnis externes Kapital zu Landesmitteln (Ziel ≥ 3:1).
Monitoringrhythmus: Quartals‑Reporting regional; jährliche Wirkungsprüfung; externe Evaluation alle 3 Jahre.
Beschäftigungswirkung: Netto‑Arbeitsplätze p.a. in Umlandsregionen.
KMU‑Modernisierungsquote: % der regionalen Zulieferer mit durchgeführten Modernisierungen.
Abwanderungsrate Fachkräfte: Veränderung der Abwanderung junger Fachkräfte nach 5 Jahren.
Mikrocluster‑Skalierung: Anzahl Mikrocluster mit Marktzugang/Exporte nach 3 Jahren.
Mobilisiertes externes Kapital: Verhältnis externes Kapital zu Landesmitteln (Ziel ≥ 3:1).
Monitoringrhythmus: Quartals‑Reporting regional; jährliche Wirkungsprüfung; externe Evaluation alle 3 Jahre.
Implementierungsprioritäten 0–5 Jahre
Start der Regional Delivery Units und Einrichtung des One‑Stop‑Support.
Schnellstart‑Runden für Transformationskredite an Zulieferer und erste Mikrocluster‑Seed‑Grants.
Aufbau von 5 Fachkräfte‑ und Bildungszentren mit modularen Curricula.
Pilotkommunen für Innovationsbudgets auswählen und skalierbare Best‑Practice‑Pakete entwickeln.
Ko‑Finanzierungsrunden mit EU‑Programmen und regionalen Banken initiieren.
Politische Kernbotschaft
„Das Thüringen‑Netzwerk 2035 sorgt dafür, dass die Transformation das ganze Land erreicht: gezielte Investitionen in Zulieferketten, Bildung, Mikrocluster und kommunale Projekte schaffen Chancen statt Abhängigkeiten — kein Zwei‑Klassen‑Thüringen, sondern ein starkes, vernetztes Land.“
Start der Regional Delivery Units und Einrichtung des One‑Stop‑Support.
Schnellstart‑Runden für Transformationskredite an Zulieferer und erste Mikrocluster‑Seed‑Grants.
Aufbau von 5 Fachkräfte‑ und Bildungszentren mit modularen Curricula.
Pilotkommunen für Innovationsbudgets auswählen und skalierbare Best‑Practice‑Pakete entwickeln.
Ko‑Finanzierungsrunden mit EU‑Programmen und regionalen Banken initiieren.
Politische Kernbotschaft „Das Thüringen‑Netzwerk 2035 sorgt dafür, dass die Transformation das ganze Land erreicht: gezielte Investitionen in Zulieferketten, Bildung, Mikrocluster und kommunale Projekte schaffen Chancen statt Abhängigkeiten — kein Zwei‑Klassen‑Thüringen, sondern ein starkes, vernetztes Land.“
Thüringen‑Visa Cluster‑Visa High‑Tech‑Talente
Kurzfassung
Zweck: Beschleunigte, digitalisierte Zuwanderungsroute für internationale Spitzenkräfte, Gründerinnen, Forschende und Fachkräfte, die direkt in die fünf High‑Tech‑Cluster und die Fachkräftezentren vermittelt werden. Servicelevel: digitale Antragstellung, Entscheidung innerhalb 30 Tage, gekoppelt an Cluster‑Platzierungen und Integrationspakete. Budget: 80 Mio. € jährlich.
Kurzfassung Zweck: Beschleunigte, digitalisierte Zuwanderungsroute für internationale Spitzenkräfte, Gründerinnen, Forschende und Fachkräfte, die direkt in die fünf High‑Tech‑Cluster und die Fachkräftezentren vermittelt werden. Servicelevel: digitale Antragstellung, Entscheidung innerhalb 30 Tage, gekoppelt an Cluster‑Platzierungen und Integrationspakete. Budget: 80 Mio. € jährlich.
Eligibility und Prioritäts‑Tracks
Cluster‑Talent Track — Senior Engineers, Principal Researchers, KI‑/Photonik‑Architekten, Lead‑Robotics‑Engineers.
Founder Track — Gründerinnen mit skalierbarem Geschäftsmodell und bestätigtem Cluster‑Pilotkunden.
Research Track — Postdocs, Gruppenleiter, Gastprofessuren mit Cluster‑Kooperationsvertrag.
Skilled Worker Track — Fachkräfte für Produktion, GMP, Fab‑Lines, H2‑Betrieb mit anerkanntem Qualifikationsnachweis.
Family & Retention Priority — Familiennachzug, Kinderbetreuung und Verbleibsanreize priorisiert für High‑Impact‑Platzierungen.
Cluster‑Talent Track — Senior Engineers, Principal Researchers, KI‑/Photonik‑Architekten, Lead‑Robotics‑Engineers.
Founder Track — Gründerinnen mit skalierbarem Geschäftsmodell und bestätigtem Cluster‑Pilotkunden.
Research Track — Postdocs, Gruppenleiter, Gastprofessuren mit Cluster‑Kooperationsvertrag.
Skilled Worker Track — Fachkräfte für Produktion, GMP, Fab‑Lines, H2‑Betrieb mit anerkanntem Qualifikationsnachweis.
Family & Retention Priority — Familiennachzug, Kinderbetreuung und Verbleibsanreize priorisiert für High‑Impact‑Platzierungen.
Prozess, Fristen und digitale Abläufe
One‑Stop Digital Portal: Antrag, Uploads, Job‑Matching, Status‑Tracking, e‑Signaturen.
30‑Tage SLA: Vollständige Prüfung oder begründete Ablehnung innerhalb 30 Tagen; beschleunigte Notfallroute 7 Tage für Schlüsselpositionen.
Verknüpfung mit Clustern: Antrag nur mit bestätigtem Cluster‑Offer; Cluster‑Boards validieren Qualifikation innerhalb 5 Arbeitstagen.
Vorab‑Prüfung: Pre‑Screening durch Cluster‑Recruiter reduziert Formalfehler; digitale Checklisten für Arbeitgeber.
Onboarding‑Visa: Vorläufige Einreisegenehmigung für 90 Tage zur schnellen Aufnahme der Arbeit; Vollvisum nach Erfüllung einfacher Integrationsschritte.
One‑Stop Digital Portal: Antrag, Uploads, Job‑Matching, Status‑Tracking, e‑Signaturen.
30‑Tage SLA: Vollständige Prüfung oder begründete Ablehnung innerhalb 30 Tagen; beschleunigte Notfallroute 7 Tage für Schlüsselpositionen.
Verknüpfung mit Clustern: Antrag nur mit bestätigtem Cluster‑Offer; Cluster‑Boards validieren Qualifikation innerhalb 5 Arbeitstagen.
Vorab‑Prüfung: Pre‑Screening durch Cluster‑Recruiter reduziert Formalfehler; digitale Checklisten für Arbeitgeber.
Onboarding‑Visa: Vorläufige Einreisegenehmigung für 90 Tage zur schnellen Aufnahme der Arbeit; Vollvisum nach Erfüllung einfacher Integrationsschritte.
Integrationspaket und Anreize
Relocation‑Support: Wohnraumvermittlung, Kinderbetreuung, Sprachkurse, Steuer‑ und Rechtsberatung.
Finanzielle Anreize: Umzugszuschuss, Mietzuschuss für 12 Monate, Stipendien für Forschungspersonal.
Karriere‑Bindung: Bonuszahlungen bei Verbleib 3 und 5 Jahre; Zugang zu Gründerfonds‑Tranche für Founder Track.
Beschleunigte Anerkennung: Anerkennung ausländischer Abschlüsse über Cluster‑gestützte Fast‑Track‑Panels.
Familienintegration: Partner‑Arbeitsvermittlung, Kinderbetreuungsplätze, Schulplatzpriorisierung.
Relocation‑Support: Wohnraumvermittlung, Kinderbetreuung, Sprachkurse, Steuer‑ und Rechtsberatung.
Finanzielle Anreize: Umzugszuschuss, Mietzuschuss für 12 Monate, Stipendien für Forschungspersonal.
Karriere‑Bindung: Bonuszahlungen bei Verbleib 3 und 5 Jahre; Zugang zu Gründerfonds‑Tranche für Founder Track.
Beschleunigte Anerkennung: Anerkennung ausländischer Abschlüsse über Cluster‑gestützte Fast‑Track‑Panels.
Familienintegration: Partner‑Arbeitsvermittlung, Kinderbetreuungsplätze, Schulplatzpriorisierung.
Governance, Compliance und Schnittstellen
Operative Steuerung: Thüringen‑Visa Office im Wirtschaftsministerium; Cluster‑Liaisons in jedem Leitcluster.
Rechtsrahmen: Abstimmung mit Bundes‑ und EU‑Aufenthaltsrecht; Standardverträge für Arbeitgeber‑Verpflichtungen.
Datenschutz: DSGVO‑konforme Plattform; nur notwendige Daten für Visaprozess und Integrationsmonitoring.
Monitoring: Quartalsreporting zu Bearbeitungszeiten, Platzierungsquote, Verbleibsraten; jährliche externe Evaluation.
Employer Obligations: verbindliche Arbeitsplatzgarantie, Integrationsplan, Mitfinanzierung von Relocation‑Leistungen.
Operative Steuerung: Thüringen‑Visa Office im Wirtschaftsministerium; Cluster‑Liaisons in jedem Leitcluster.
Rechtsrahmen: Abstimmung mit Bundes‑ und EU‑Aufenthaltsrecht; Standardverträge für Arbeitgeber‑Verpflichtungen.
Datenschutz: DSGVO‑konforme Plattform; nur notwendige Daten für Visaprozess und Integrationsmonitoring.
Monitoring: Quartalsreporting zu Bearbeitungszeiten, Platzierungsquote, Verbleibsraten; jährliche externe Evaluation.
Employer Obligations: verbindliche Arbeitsplatzgarantie, Integrationsplan, Mitfinanzierung von Relocation‑Leistungen.
KPIs Budgetaufteilung und Rollout
Posten Jährliches Budget Operativer Betrieb Thüringen‑Visa Office 8 Mio. € Relocation und Integrationspakete 20 Mio. € Stipendien und Forschungsförderung 12 Mio. € Founder Grants und Seed‑Tranche 15 Mio. € Employer‑Incentives und Anerkennungsfonds 10 Mio. € IT‑Plattform und Digitalisierungsaufwand 8 Mio. € Marketing, Rekrutierung international 4 Mio. € Reserve und Evaluationsbudget 3 Mio. €
Rollout: Pilotphase 2026 in Jena und Ilmenau; landesweite Skalierung 2027–2029; Volllauf 2030.
Ziel‑KPIs bis 2035: jährliche Zuzüge 10.000 Cluster‑Talente; Verbleibsquote 5 Jahre ≥ 70 %; Time‑to‑Hire ≤ 60 Tage; 30‑Tage‑SLA‑Erfüllung ≥ 90 %.
| Posten | Jährliches Budget |
|---|---|
| Operativer Betrieb Thüringen‑Visa Office | 8 Mio. € |
| Relocation und Integrationspakete | 20 Mio. € |
| Stipendien und Forschungsförderung | 12 Mio. € |
| Founder Grants und Seed‑Tranche | 15 Mio. € |
| Employer‑Incentives und Anerkennungsfonds | 10 Mio. € |
| IT‑Plattform und Digitalisierungsaufwand | 8 Mio. € |
| Marketing, Rekrutierung international | 4 Mio. € |
| Reserve und Evaluationsbudget | 3 Mio. € |
Rollout: Pilotphase 2026 in Jena und Ilmenau; landesweite Skalierung 2027–2029; Volllauf 2030. Ziel‑KPIs bis 2035: jährliche Zuzüge 10.000 Cluster‑Talente; Verbleibsquote 5 Jahre ≥ 70 %; Time‑to‑Hire ≤ 60 Tage; 30‑Tage‑SLA‑Erfüllung ≥ 90 %.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Bürokratische Verzögerungen → digitale End‑to‑End‑Prozesse, Pre‑Screening durch Cluster.
Integrationslücken → umfassende Relocation‑Pakete, lokale Mentorenprogramme.
Abhängigkeit von Arbeitgebern → Arbeitgeber‑Verpflichtungen und Rückforderungsmechanismen bei Vertragsbruch.
Rechtskonflikte mit Bundesrecht → enge Abstimmung mit Bundesbehörden, Pilotklauseln zur Rechtsprüfung.
Image‑Risiko → internationale Kampagne, Alumni‑Netzwerk, Erfolgskommunikation.
Politische Kernbotschaft druckreif
„Das Thüringen‑Visa bringt die Welt nach Thüringen: schnell, digital und zielgerichtet. Spitzenkräfte, Gründerinnen und Forschende kommen an, bleiben und bauen mit uns die Zukunftsindustrien — für Wachstum, Jobs und nachhaltige Rückflüsse.“
Bürokratische Verzögerungen → digitale End‑to‑End‑Prozesse, Pre‑Screening durch Cluster.
Integrationslücken → umfassende Relocation‑Pakete, lokale Mentorenprogramme.
Abhängigkeit von Arbeitgebern → Arbeitgeber‑Verpflichtungen und Rückforderungsmechanismen bei Vertragsbruch.
Rechtskonflikte mit Bundesrecht → enge Abstimmung mit Bundesbehörden, Pilotklauseln zur Rechtsprüfung.
Image‑Risiko → internationale Kampagne, Alumni‑Netzwerk, Erfolgskommunikation.
Politische Kernbotschaft druckreif „Das Thüringen‑Visa bringt die Welt nach Thüringen: schnell, digital und zielgerichtet. Spitzenkräfte, Gründerinnen und Forschende kommen an, bleiben und bauen mit uns die Zukunftsindustrien — für Wachstum, Jobs und nachhaltige Rückflüsse.“
Cluster‑Visa High‑Tech‑Talente
Zweck
Das Cluster‑Visa ist eine beschleunigte, digitalisierte Zuwanderungsroute, die internationale Spitzenkräfte, Gründerinnen, Forschende und Fachkräfte gezielt in die fünf Leitcluster Thüringens bringt. Ziel ist schnelle Besetzung kritischer Stellen, Stärkung der Innovationskraft und dauerhafte Fachkräftebindung.
Zweck Das Cluster‑Visa ist eine beschleunigte, digitalisierte Zuwanderungsroute, die internationale Spitzenkräfte, Gründerinnen, Forschende und Fachkräfte gezielt in die fünf Leitcluster Thüringens bringt. Ziel ist schnelle Besetzung kritischer Stellen, Stärkung der Innovationskraft und dauerhafte Fachkräftebindung.
Eligibility und Prioritätsprofile
Cluster‑Talent Track: Senior Engineers, Principal Researchers, Lead‑Architects für KI, Photonik, Robotik, Mikroelektronik.
Founder Track: Gründerinnen mit validiertem Geschäftsmodell und bestätigtem Pilotkunden im Cluster.
Research Track: Postdocs, Gastprofessuren, Gruppenleiter mit Cluster‑Kooperationsvertrag.
Skilled Worker Track: Fachkräfte für GMP, Fab‑Lines, H2‑Betrieb, Automatisierung mit anerkannten Qualifikationen.
Family Priority: Familiennachzug und Kinderbetreuung werden priorisiert, um Verbleib zu fördern.
Cluster‑Talent Track: Senior Engineers, Principal Researchers, Lead‑Architects für KI, Photonik, Robotik, Mikroelektronik.
Founder Track: Gründerinnen mit validiertem Geschäftsmodell und bestätigtem Pilotkunden im Cluster.
Research Track: Postdocs, Gastprofessuren, Gruppenleiter mit Cluster‑Kooperationsvertrag.
Skilled Worker Track: Fachkräfte für GMP, Fab‑Lines, H2‑Betrieb, Automatisierung mit anerkannten Qualifikationen.
Family Priority: Familiennachzug und Kinderbetreuung werden priorisiert, um Verbleib zu fördern.
Prozess und Servicelevel
Digitale Antragstellung über ein One‑Stop‑Portal mit Job‑Matching und Status‑Tracking.
30‑Tage‑SLA für die abschließende Entscheidung; 7‑Tage‑Notfallroute für Schlüsselpositionen.
Sofortige Arbeitserlaubnis bei Erteilung des Vorabvisums; Onboarding‑Visa für 90 Tage zur schnellen Aufnahme der Tätigkeit.
Anerkennung von Abschlüssen innerhalb 48 Stunden über Cluster‑gestützte Fast‑Track‑Panels.
Direkter Zugang zu Talent‑ und Fachkräftezentren für Integration, Umschulung und Wohnraumsuche.
Digitale Antragstellung über ein One‑Stop‑Portal mit Job‑Matching und Status‑Tracking.
30‑Tage‑SLA für die abschließende Entscheidung; 7‑Tage‑Notfallroute für Schlüsselpositionen.
Sofortige Arbeitserlaubnis bei Erteilung des Vorabvisums; Onboarding‑Visa für 90 Tage zur schnellen Aufnahme der Tätigkeit.
Anerkennung von Abschlüssen innerhalb 48 Stunden über Cluster‑gestützte Fast‑Track‑Panels.
Direkter Zugang zu Talent‑ und Fachkräftezentren für Integration, Umschulung und Wohnraumsuche.
Integrationspaket und Anreize
Relocation Support: Wohnraumvermittlung, Mietzuschuss 12 Monate, Kinderbetreuung, Sprachkurse.
Finanzielle Anreize: Umzugszuschuss, Stipendien für Forschungspersonal, Bonuszahlungen bei Verbleib 3 und 5 Jahre.
Founder Grants: Seed‑Tranche und Zugang zu Cluster‑Investorennetzwerken für Founder Track.
Beschleunigte Anerkennung: Cluster‑Panels prüfen Qualifikationen; Arbeitgeber erhalten Checklisten zur Vorabvalidierung.
Familienintegration: Partner‑Arbeitsvermittlung und Schulplatzpriorisierung.
Relocation Support: Wohnraumvermittlung, Mietzuschuss 12 Monate, Kinderbetreuung, Sprachkurse.
Finanzielle Anreize: Umzugszuschuss, Stipendien für Forschungspersonal, Bonuszahlungen bei Verbleib 3 und 5 Jahre.
Founder Grants: Seed‑Tranche und Zugang zu Cluster‑Investorennetzwerken für Founder Track.
Beschleunigte Anerkennung: Cluster‑Panels prüfen Qualifikationen; Arbeitgeber erhalten Checklisten zur Vorabvalidierung.
Familienintegration: Partner‑Arbeitsvermittlung und Schulplatzpriorisierung.
Employer Obligations und Cluster‑Verknüpfung
Cluster‑Offer erforderlich: Antrag nur mit bestätigtem Arbeitsplatzangebot im jeweiligen Cluster.
Verpflichtungen Arbeitgeber: Integrationsplan, Mitfinanzierung bestimmter Relocation‑Leistungen, Rückforderungsmechanismen bei Vertragsbruch.
Schnittstellen: Cluster‑Liaisons validieren Qualifikationen; Fachkräftezentren übernehmen Onboarding und Weiterbildung.
Cluster‑Offer erforderlich: Antrag nur mit bestätigtem Arbeitsplatzangebot im jeweiligen Cluster.
Verpflichtungen Arbeitgeber: Integrationsplan, Mitfinanzierung bestimmter Relocation‑Leistungen, Rückforderungsmechanismen bei Vertragsbruch.
Schnittstellen: Cluster‑Liaisons validieren Qualifikationen; Fachkräftezentren übernehmen Onboarding und Weiterbildung.
Governance und Rechtsrahmen
Operative Steuerung: Thüringen‑Visa Office im Wirtschaftsministerium; Cluster‑Liaisons in jedem Leitcluster.
Rechtsabstimmung: enge Koordination mit Bundes‑ und EU‑Aufenthaltsrecht; Pilotklauseln zur rechtlichen Prüfung.
Datenschutz: DSGVO‑konforme Plattform, minimale Datenspeicherung, transparente Datenverwendung.
Monitoring: Quartalsreports zu Bearbeitungszeiten, Platzierungsquote und Verbleibsraten; jährliche externe Evaluation.
Operative Steuerung: Thüringen‑Visa Office im Wirtschaftsministerium; Cluster‑Liaisons in jedem Leitcluster.
Rechtsabstimmung: enge Koordination mit Bundes‑ und EU‑Aufenthaltsrecht; Pilotklauseln zur rechtlichen Prüfung.
Datenschutz: DSGVO‑konforme Plattform, minimale Datenspeicherung, transparente Datenverwendung.
Monitoring: Quartalsreports zu Bearbeitungszeiten, Platzierungsquote und Verbleibsraten; jährliche externe Evaluation.
KPIs Ziele und Budgetwirkung
KPI Ziel bis 2035 Jährliche Zuzüge Cluster‑Talente 10.000 Verbleibsquote nach 5 Jahren ≥ 70 % 30‑Tage‑SLA Erfüllung ≥ 90 % Time‑to‑Hire ≤ 60 Tage Mobilisiertes externes Kapital durch Zugezogene Verhältnis ≥ 3:1
Budgetrahmen: Teil des Thüringen‑Visa Programms mit 80 Mio. € jährlicher Ausstattung; Mittel fließen in IT‑Plattform, Relocation, Stipendien, Founder‑Grants und operativen Betrieb.
| KPI | Ziel bis 2035 |
|---|---|
| Jährliche Zuzüge Cluster‑Talente | 10.000 |
| Verbleibsquote nach 5 Jahren | ≥ 70 % |
| 30‑Tage‑SLA Erfüllung | ≥ 90 % |
| Time‑to‑Hire | ≤ 60 Tage |
| Mobilisiertes externes Kapital durch Zugezogene | Verhältnis ≥ 3:1 |
Budgetrahmen: Teil des Thüringen‑Visa Programms mit 80 Mio. € jährlicher Ausstattung; Mittel fließen in IT‑Plattform, Relocation, Stipendien, Founder‑Grants und operativen Betrieb.
Implementierungsfahrplan 2026–2030
2026 Pilotphase in Jena und Ilmenau: Portal, 30‑Tage‑SLA, erste Berufungen.
2027–2028 Skalierung: landesweite Ausrollung, Integration Fachkräftezentren, Ausbau Anerkennungs‑Panels.
2029–2030 Volllauf: internationale Rekrutierungskampagnen, Alumni‑Netzwerk, regelmäßige Evaluationszyklen.
2026 Pilotphase in Jena und Ilmenau: Portal, 30‑Tage‑SLA, erste Berufungen.
2027–2028 Skalierung: landesweite Ausrollung, Integration Fachkräftezentren, Ausbau Anerkennungs‑Panels.
2029–2030 Volllauf: internationale Rekrutierungskampagnen, Alumni‑Netzwerk, regelmäßige Evaluationszyklen.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Bürokratische Blockaden → digitale End‑to‑End‑Prozesse, Pre‑Screening durch Cluster‑Recruiter.
Integrationslücken → umfassende Relocation‑Pakete, Mentorenprogramme, Familienservices.
Rechtskonflikte → enge Abstimmung mit Bundesbehörden, rechtliche Pilotprüfungen.
Abhängigkeit von Arbeitgebern → verbindliche Arbeitgeberpflichten und Rückforderungsmechanismen.
Image‑Risiko → internationale Marketingkampagnen, Erfolgskommunikation, sichtbare Alumni‑Erfolge.
Politische Kernbotschaft
„Das Cluster‑Visa bringt internationale Spitzenkräfte schnell und sicher nach Thüringen: digital, verlässlich und direkt verknüpft mit unseren Zukunftsindustrien — für Wachstum, Jobs und nachhaltige Innovationskraft.!
Bürokratische Blockaden → digitale End‑to‑End‑Prozesse, Pre‑Screening durch Cluster‑Recruiter.
Integrationslücken → umfassende Relocation‑Pakete, Mentorenprogramme, Familienservices.
Rechtskonflikte → enge Abstimmung mit Bundesbehörden, rechtliche Pilotprüfungen.
Abhängigkeit von Arbeitgebern → verbindliche Arbeitgeberpflichten und Rückforderungsmechanismen.
Image‑Risiko → internationale Marketingkampagnen, Erfolgskommunikation, sichtbare Alumni‑Erfolge.
Politische Kernbotschaft „Das Cluster‑Visa bringt internationale Spitzenkräfte schnell und sicher nach Thüringen: digital, verlässlich und direkt verknüpft mit unseren Zukunftsindustrien — für Wachstum, Jobs und nachhaltige Innovationskraft.!
Fachkräfte‑Visa Berufsausbildung und Praxis
Zweck
Beschleunigte, praxisorientierte Zuwanderungsroute für Auszubildende, Fachkräfte in Pflege, Handwerk, Industrie, Logistik, Bau und Energie. Ziel: schnelle Besetzung von Ausbildungsplätzen und betrieblichen Stellen, nachhaltige Integration in regionale Arbeitsmärkte und Unterstützung von KMU‑Zulieferern.
Zweck Beschleunigte, praxisorientierte Zuwanderungsroute für Auszubildende, Fachkräfte in Pflege, Handwerk, Industrie, Logistik, Bau und Energie. Ziel: schnelle Besetzung von Ausbildungsplätzen und betrieblichen Stellen, nachhaltige Integration in regionale Arbeitsmärkte und Unterstützung von KMU‑Zulieferern.
Kernmerkmale des Programms
Duale Ausbildung in Fachkräftezentren: verbindliche Ausbildungsplätze in Betrieben kombiniert mit modularen Lehrgängen in regionalen Fachkräftezentren.
Garantierte Sprachförderung: verpflichtende Sprachkurse (A2→B1 innerhalb 6–9 Monate; B2‑Pfad für Fachkräfte) mit finanzieller Unterstützung.
Regionale Integrationspakete: Wohnraumvermittlung, Kinderbetreuung, Mentoring, Mobilitätszuschüsse.
KMU‑Unterstützung: Zuschüsse für Ausbildungsmentorate, Retrofit‑Beratung, Lohnkostenzuschüsse in der Anlernphase.
Duale Ausbildung in Fachkräftezentren: verbindliche Ausbildungsplätze in Betrieben kombiniert mit modularen Lehrgängen in regionalen Fachkräftezentren.
Garantierte Sprachförderung: verpflichtende Sprachkurse (A2→B1 innerhalb 6–9 Monate; B2‑Pfad für Fachkräfte) mit finanzieller Unterstützung.
Regionale Integrationspakete: Wohnraumvermittlung, Kinderbetreuung, Mentoring, Mobilitätszuschüsse.
KMU‑Unterstützung: Zuschüsse für Ausbildungsmentorate, Retrofit‑Beratung, Lohnkostenzuschüsse in der Anlernphase.
Eligibility und Prioritätsgruppen
Auszubildende Track: Bewerber mit Schulabschluss und Ausbildungszusage in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf.
Praxis‑Track: Fachkräfte mit einschlägiger Qualifikation oder Nachqualifizierungsvereinbarung (z. B. Umschulung).
Short‑Term Support Track: Saisonale/zeitlich befristete Fachkräfte für kritische Engpassbereiche mit klarer Weiterqualifizierungsoption.
Family Support: Familiennachzug möglich; Priorität bei Ausbildungsverträgen mit regionaler Bindung.
Auszubildende Track: Bewerber mit Schulabschluss und Ausbildungszusage in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf.
Praxis‑Track: Fachkräfte mit einschlägiger Qualifikation oder Nachqualifizierungsvereinbarung (z. B. Umschulung).
Short‑Term Support Track: Saisonale/zeitlich befristete Fachkräfte für kritische Engpassbereiche mit klarer Weiterqualifizierungsoption.
Family Support: Familiennachzug möglich; Priorität bei Ausbildungsverträgen mit regionaler Bindung.
Prozess und Servicelevel
Schritt Servicelevel Digitale Antragstellung Eingangsbestätigung ≤ 48 Std Entscheidung Visum Standard ≤ 30 Tage; Fast‑Track ≤ 10 Tage Anerkennung Qualifikation Vorprüfung ≤ 7 Tage; Vollprüfung ≤ 30 Tage Sprachkursstart innerhalb 14 Tage nach Einreise Onboarding in Fachkräftezentrum innerhalb 30 Tage nach Ankunft
| Schritt | Servicelevel |
|---|---|
| Digitale Antragstellung | Eingangsbestätigung ≤ 48 Std |
| Entscheidung Visum | Standard ≤ 30 Tage; Fast‑Track ≤ 10 Tage |
| Anerkennung Qualifikation | Vorprüfung ≤ 7 Tage; Vollprüfung ≤ 30 Tage |
| Sprachkursstart | innerhalb 14 Tage nach Einreise |
| Onboarding in Fachkräftezentrum | innerhalb 30 Tage nach Ankunft |
Integrationspaket für Teilnehmende
Sprachförderung: Intensivkurse, berufsspezifische Sprachmodule, Prüfungsvorbereitung.
Berufliche Nachqualifizierung: modulare Kurse, Prüfungsgebührenübernahme anteilig.
Soziale Integration: Mentorinnen/ Mentoren, lokale Buddy‑Programme, Kinderbetreuungsplätze.
Wohn‑ und Mobilitätspaket: Mietzuschuss 6–12 Monate, Mobilitätszuschuss für Pendler.
Verbleibsanreize: Bonuszahlungen bei Verbleib 2 und 5 Jahre; Unterstützung bei Anerkennungsverfahren.
Sprachförderung: Intensivkurse, berufsspezifische Sprachmodule, Prüfungsvorbereitung.
Berufliche Nachqualifizierung: modulare Kurse, Prüfungsgebührenübernahme anteilig.
Soziale Integration: Mentorinnen/ Mentoren, lokale Buddy‑Programme, Kinderbetreuungsplätze.
Wohn‑ und Mobilitätspaket: Mietzuschuss 6–12 Monate, Mobilitätszuschuss für Pendler.
Verbleibsanreize: Bonuszahlungen bei Verbleib 2 und 5 Jahre; Unterstützung bei Anerkennungsverfahren.
Unterstützung für KMU und Zulieferer
Ausbildungsprämien: Zuschuss pro neuem Ausbildungsvertrag in Engpassberufen.
Anlern‑Lohnzuschuss: zeitlich befristete Lohnkostenerstattung für erste 6–12 Monate.
Beratungs‑ und Retrofitfonds: Zuschüsse für Automatisierung, Arbeitsplatzanpassung und digitale Lernmittel.
Matching‑Service: One‑Stop‑Portal verbindet KMU mit Bewerbern, Fachkräftezentren und Fördermitteln.
Ausbildungsprämien: Zuschuss pro neuem Ausbildungsvertrag in Engpassberufen.
Anlern‑Lohnzuschuss: zeitlich befristete Lohnkostenerstattung für erste 6–12 Monate.
Beratungs‑ und Retrofitfonds: Zuschüsse für Automatisierung, Arbeitsplatzanpassung und digitale Lernmittel.
Matching‑Service: One‑Stop‑Portal verbindet KMU mit Bewerbern, Fachkräftezentren und Fördermitteln.
Governance und Rechtsrahmen
Operative Steuerung: Thüringen‑Visa Office koordiniert Fachkräfte‑Track mit Arbeitsagentur, Kammern und Fachkräftezentren.
Bundesabstimmung: enge Abstimmung mit Bundes‑Aufenthaltsrecht und Anerkennungsstellen; Pilotklauseln zur Beschleunigung.
Verpflichtungen Arbeitgeber: Ausbildungs‑ oder Beschäftigungszusage, Integrationsplan, Mitfinanzierung bestimmter Leistungen.
Datenschutz: DSGVO‑konforme Plattform, minimale Datenspeicherung, transparente Nutzung.
Operative Steuerung: Thüringen‑Visa Office koordiniert Fachkräfte‑Track mit Arbeitsagentur, Kammern und Fachkräftezentren.
Bundesabstimmung: enge Abstimmung mit Bundes‑Aufenthaltsrecht und Anerkennungsstellen; Pilotklauseln zur Beschleunigung.
Verpflichtungen Arbeitgeber: Ausbildungs‑ oder Beschäftigungszusage, Integrationsplan, Mitfinanzierung bestimmter Leistungen.
Datenschutz: DSGVO‑konforme Plattform, minimale Datenspeicherung, transparente Nutzung.
KPIs und Zielwerte bis 2035
KPI Ziel Neuaufnahmen p.a. (Ausbildung & Praxis) 15.000 Anerkennungszeit Abschlüsse ≤ 30 Tage Sprachkursabschluss B1 innerhalb 9 Monate ≥ 75 % Verbleibsquote 5 Jahre ≥ 65 % KMU‑Teilnahme an Förderprogrammen ≥ 50 % der regionalen Zulieferer in 5 Jahren
| KPI | Ziel |
|---|---|
| Neuaufnahmen p.a. (Ausbildung & Praxis) | 15.000 |
| Anerkennungszeit Abschlüsse | ≤ 30 Tage |
| Sprachkursabschluss B1 innerhalb 9 Monate | ≥ 75 % |
| Verbleibsquote 5 Jahre | ≥ 65 % |
| KMU‑Teilnahme an Förderprogrammen | ≥ 50 % der regionalen Zulieferer in 5 Jahren |
Budgetempfehlung und Mittelverwendung
Empfohlener Anteil Thüringen‑Visa Budget: ca. 30–35 % der 80 Mio. € (z. B. 25–28 Mio. € p.a.) für Fachkräfte‑Track.
Verwendung: Sprachförderung, Stipendien für Nachqualifizierung, Miet‑/Mobilitätszuschüsse, Ausbildungsprämien, IT‑Plattformbetrieb, regionale Delivery Units.
Empfohlener Anteil Thüringen‑Visa Budget: ca. 30–35 % der 80 Mio. € (z. B. 25–28 Mio. € p.a.) für Fachkräfte‑Track.
Verwendung: Sprachförderung, Stipendien für Nachqualifizierung, Miet‑/Mobilitätszuschüsse, Ausbildungsprämien, IT‑Plattformbetrieb, regionale Delivery Units.
Implementierungsfahrplan 2026–2030
2026 Pilotphase in ausgewählten Fachkräftezentren; digitale Portal‑Launch; erste Kohorten.
2027 Skalierung: landesweite Rollout, KMU‑Matching, Ausbau Sprachkapazitäten.
2028–2030 Konsolidierung: Integration mit Thüringen‑Netzwerk, Monitoring‑Dashboard, Anpassung Fördermechaniken.
2026 Pilotphase in ausgewählten Fachkräftezentren; digitale Portal‑Launch; erste Kohorten.
2027 Skalierung: landesweite Rollout, KMU‑Matching, Ausbau Sprachkapazitäten.
2028–2030 Konsolidierung: Integration mit Thüringen‑Netzwerk, Monitoring‑Dashboard, Anpassung Fördermechaniken.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Qualitätsrisiko Ausbildung → verbindliche Ausbildungsstandards, Monitoring der Fachkräftezentren.
Integrationslücken → umfassende Sprach‑ und Mentoringpakete, Familienunterstützung.
KMU‑Finanzierungsdruck → Anreizmodelle, Lohnzuschüsse, Beratungsfonds.
Rechtliche Hürden → frühzeitige Abstimmung mit Bundesstellen, Pilotvereinbarungen.
Kurzbotschaft druckreif
„Das Fachkräfte‑Visa macht Ausbildung und Praxis zum Motor regionaler Resilienz: schnell, praxisorientiert und partnerschaftlich mit Betrieben — damit Pflege, Handwerk und Industrie in ganz Thüringen Fachkräfte finden und halten.“
Qualitätsrisiko Ausbildung → verbindliche Ausbildungsstandards, Monitoring der Fachkräftezentren.
Integrationslücken → umfassende Sprach‑ und Mentoringpakete, Familienunterstützung.
KMU‑Finanzierungsdruck → Anreizmodelle, Lohnzuschüsse, Beratungsfonds.
Rechtliche Hürden → frühzeitige Abstimmung mit Bundesstellen, Pilotvereinbarungen.
Kurzbotschaft druckreif „Das Fachkräfte‑Visa macht Ausbildung und Praxis zum Motor regionaler Resilienz: schnell, praxisorientiert und partnerschaftlich mit Betrieben — damit Pflege, Handwerk und Industrie in ganz Thüringen Fachkräfte finden und halten.“
Gründer‑Visa Programm Übersicht
Zweck
Beschleunigte, zielgerichtete Zuwanderungsroute für internationale Gründerinnen und Gründer in KI, Robotik, Energie, BioTech, MedTech und Photonik. Ziel: schnelle Unternehmensgründungen, Technologie‑Transfer, Arbeitsplätze und skalierbare Deep‑Tech‑Startups mit direktem Anschluss an Cluster‑Infrastruktur und Finanzierungsmechanismen.
Zweck Beschleunigte, zielgerichtete Zuwanderungsroute für internationale Gründerinnen und Gründer in KI, Robotik, Energie, BioTech, MedTech und Photonik. Ziel: schnelle Unternehmensgründungen, Technologie‑Transfer, Arbeitsplätze und skalierbare Deep‑Tech‑Startups mit direktem Anschluss an Cluster‑Infrastruktur und Finanzierungsmechanismen.
Eligibility und Auswahlkriterien
Fokusbranchen: KI, Robotik, Energie, BioTech, MedTech, Photonik.
Kriterien: überzeugender technologischer Nachweis; skalierbares Geschäftsmodell; bestätigter Pilot‑ oder Kooperationspartner im Cluster; Team‑Commitment für 12 Monate in Thüringen.
Prioritätsprofile: Deep‑Tech‑Founders; Gründerteams mit Prototyp; Gründer mit klarer Kommerzialisierungsroute; Gründer mit sozialer oder regionaler Verankerung.
Dauer: initiales Aufenthaltsrecht 12 Monate mit automatischer Verlängerungsoption bei Erfüllung von Meilensteinen.
Fokusbranchen: KI, Robotik, Energie, BioTech, MedTech, Photonik.
Kriterien: überzeugender technologischer Nachweis; skalierbares Geschäftsmodell; bestätigter Pilot‑ oder Kooperationspartner im Cluster; Team‑Commitment für 12 Monate in Thüringen.
Prioritätsprofile: Deep‑Tech‑Founders; Gründerteams mit Prototyp; Gründer mit klarer Kommerzialisierungsroute; Gründer mit sozialer oder regionaler Verankerung.
Dauer: initiales Aufenthaltsrecht 12 Monate mit automatischer Verlängerungsoption bei Erfüllung von Meilensteinen.
Leistungen und Unterstützung
12‑Monate Gründerstipendium zur Deckung von Lebenshaltung und frühen Betriebskosten.
Zugang zu Technologiezentren: kostenfreie oder subventionierte Arbeitsplätze in Inkubatoren, Labors, Pilotfabriken und Shared‑Foundries.
Mentoring und Business Support: Zugang zu Industrie‑Mentoren, Regulatory‑Support, IP‑Beratung, Sales‑ und Fundraising‑Coaching.
Marktzugang: staatliche Pilotabnahmen, Testfelder, Cluster‑Kunden und Partnernetzwerke.
Administrative Erleichterungen: 30‑Tage‑Visa‑SLA, Fast‑Track‑Anerkennung technischer Abschlüsse, Unterstützung bei Firmengründung und Steuerfragen.
Familienpaket: erleichterter Familiennachzug, Kinderbetreuung und Integrationsangebote.
12‑Monate Gründerstipendium zur Deckung von Lebenshaltung und frühen Betriebskosten.
Zugang zu Technologiezentren: kostenfreie oder subventionierte Arbeitsplätze in Inkubatoren, Labors, Pilotfabriken und Shared‑Foundries.
Mentoring und Business Support: Zugang zu Industrie‑Mentoren, Regulatory‑Support, IP‑Beratung, Sales‑ und Fundraising‑Coaching.
Marktzugang: staatliche Pilotabnahmen, Testfelder, Cluster‑Kunden und Partnernetzwerke.
Administrative Erleichterungen: 30‑Tage‑Visa‑SLA, Fast‑Track‑Anerkennung technischer Abschlüsse, Unterstützung bei Firmengründung und Steuerfragen.
Familienpaket: erleichterter Familiennachzug, Kinderbetreuung und Integrationsangebote.
Finanzierung und DeepFonds Beteiligung
Instrument Funktion Mechanik Gründerstipendium Lebenshaltung, Prototypkosten nicht‑verwässernd; Meilensteinabhängig Seed‑Grants Proof‑of‑Concept Zuschuss bis Series A Trigger DeepFonds Beteiligung Follow‑on Kapital für Deep‑Tech Equity‑Tranche; Co‑Investorenpflicht In‑Kind Support Labornutzung, Testfelder Nutzungsgebühren reduziert
Finanzlogik: Stipendien und Grants reduzieren Pre‑Seed‑Risiko; DeepFonds übernimmt selektiv Equity‑Beteiligungen bei Erreichen technischer und kommerzieller Meilensteine; Co‑Investorenpflicht erhöht Hebelwirkung und Marktdisziplin.
| Instrument | Funktion | Mechanik |
|---|---|---|
| Gründerstipendium | Lebenshaltung, Prototypkosten | nicht‑verwässernd; Meilensteinabhängig |
| Seed‑Grants | Proof‑of‑Concept | Zuschuss bis Series A Trigger |
| DeepFonds Beteiligung | Follow‑on Kapital für Deep‑Tech | Equity‑Tranche; Co‑Investorenpflicht |
| In‑Kind Support | Labornutzung, Testfelder | Nutzungsgebühren reduziert |
Finanzlogik: Stipendien und Grants reduzieren Pre‑Seed‑Risiko; DeepFonds übernimmt selektiv Equity‑Beteiligungen bei Erreichen technischer und kommerzieller Meilensteine; Co‑Investorenpflicht erhöht Hebelwirkung und Marktdisziplin.
Prozess Ablauf und Zeitplan
Bewerbung über digitales One‑Stop‑Portal mit Pitch, Tech‑Due‑Diligence und Cluster‑Offer.
Vorprüfung durch Cluster‑Liaison innerhalb 7 Tage.
Entscheidung Thüringen‑Visa Office innerhalb 30 Tage; Notfallroute 7 Tage für Schlüsselprojekte.
Onboarding: Zuweisung zu Inkubator, Mentor und DeepFonds‑Scouting; Auszahlung Stipendium in Tranchen.
Meilenstein‑Monitoring: Quartalsweise Reviews; bei Erreichen definierter KPIs Zugang zu DeepFonds‑Tranche.
Exit‑Optionen: Standard‑Termsheet für Fondsbeteiligung; Rückkauf‑ und Exit‑Regeln zur Sicherung öffentlicher Interessen.
Bewerbung über digitales One‑Stop‑Portal mit Pitch, Tech‑Due‑Diligence und Cluster‑Offer.
Vorprüfung durch Cluster‑Liaison innerhalb 7 Tage.
Entscheidung Thüringen‑Visa Office innerhalb 30 Tage; Notfallroute 7 Tage für Schlüsselprojekte.
Onboarding: Zuweisung zu Inkubator, Mentor und DeepFonds‑Scouting; Auszahlung Stipendium in Tranchen.
Meilenstein‑Monitoring: Quartalsweise Reviews; bei Erreichen definierter KPIs Zugang zu DeepFonds‑Tranche.
Exit‑Optionen: Standard‑Termsheet für Fondsbeteiligung; Rückkauf‑ und Exit‑Regeln zur Sicherung öffentlicher Interessen.
KPIs Governance und Erfolgsmessung
Kern‑KPIs: Anzahl Gründer‑Visas p.a.; Anteil Gründer mit DeepFonds‑Investment; Anzahl Produkt‑Piloten mit Cluster‑Partnern; Arbeitsplätze geschaffen; Follow‑on‑Finanzierung pro Gründer.
Zielwerte bis 2035: 1.000 Gründer‑Visas p.a.; ≥ 30 % der geförderten Startups erhalten DeepFonds‑Follow‑On; Verbleibsquote Gründer nach 5 Jahren ≥ 65 %.
Governance: Gründer‑Visa Board mit Wirtschaftsministerium, Cluster‑Vertretern, DeepFonds, Kammern; unabhängiges Evaluationsgremium; jährlicher Wirkungsbericht.
Rückforderungsmechanismen: teilweises Rückforderungsrecht bei grobem Vertragsbruch oder Nicht‑Erscheinen; klare Exit‑ und Beteiligungsregeln zum Schutz öffentlicher Mittel.
Kern‑KPIs: Anzahl Gründer‑Visas p.a.; Anteil Gründer mit DeepFonds‑Investment; Anzahl Produkt‑Piloten mit Cluster‑Partnern; Arbeitsplätze geschaffen; Follow‑on‑Finanzierung pro Gründer.
Zielwerte bis 2035: 1.000 Gründer‑Visas p.a.; ≥ 30 % der geförderten Startups erhalten DeepFonds‑Follow‑On; Verbleibsquote Gründer nach 5 Jahren ≥ 65 %.
Governance: Gründer‑Visa Board mit Wirtschaftsministerium, Cluster‑Vertretern, DeepFonds, Kammern; unabhängiges Evaluationsgremium; jährlicher Wirkungsbericht.
Rückforderungsmechanismen: teilweises Rückforderungsrecht bei grobem Vertragsbruch oder Nicht‑Erscheinen; klare Exit‑ und Beteiligungsregeln zum Schutz öffentlicher Mittel.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Missbrauch und Low‑Quality‑Anträge → strenge Tech‑Due‑Diligence, Cluster‑Validierung, Meilenstein‑Finanzierung.
Abwanderung nach Förderung → Verbleibs‑Bonusse, Beteiligungs‑Clawbacks, Anker‑Arbeitsverträge mit regionaler Bindung.
Kapitalmangel für Skalierung → DeepFonds‑Co‑Investorenpflicht, internationale LP‑Akquise, Matching‑Runden.
Regulatorische Hürden → Regulatory‑Fast‑Track, Legal‑Helpdesk, enge Abstimmung mit Bundesstellen.
Politische Kernbotschaft
„Das Gründer‑Visa macht Thüringen zur Magnetregion für Deep‑Tech‑Gründer: 12 Monate Stipendium, direkte Anbindung an Technologiezentren und Beteiligung durch den DeepFonds schaffen Startups mit globaler Strahlkraft, Arbeitsplätzen und nachhaltigen Rückflüssen.“
Missbrauch und Low‑Quality‑Anträge → strenge Tech‑Due‑Diligence, Cluster‑Validierung, Meilenstein‑Finanzierung.
Abwanderung nach Förderung → Verbleibs‑Bonusse, Beteiligungs‑Clawbacks, Anker‑Arbeitsverträge mit regionaler Bindung.
Kapitalmangel für Skalierung → DeepFonds‑Co‑Investorenpflicht, internationale LP‑Akquise, Matching‑Runden.
Regulatorische Hürden → Regulatory‑Fast‑Track, Legal‑Helpdesk, enge Abstimmung mit Bundesstellen.
Politische Kernbotschaft „Das Gründer‑Visa macht Thüringen zur Magnetregion für Deep‑Tech‑Gründer: 12 Monate Stipendium, direkte Anbindung an Technologiezentren und Beteiligung durch den DeepFonds schaffen Startups mit globaler Strahlkraft, Arbeitsplätzen und nachhaltigen Rückflüssen.“
D Forschungs‑Visa Hochschulen und Institute
Zweck
Gezielte Zuwanderungsroute für Doktoranden, Postdocs, Forschungsgruppen und internationale Professorinnen und Professoren zur Stärkung von Forschung, Lehre und Transfer in Thüringens Clustern. Fokus auf schnelle Projektstart‑Finanzierung, Familienintegration und langfristiger Bindung wissenschaftlicher Talente.
Zweck Gezielte Zuwanderungsroute für Doktoranden, Postdocs, Forschungsgruppen und internationale Professorinnen und Professoren zur Stärkung von Forschung, Lehre und Transfer in Thüringens Clustern. Fokus auf schnelle Projektstart‑Finanzierung, Familienintegration und langfristiger Bindung wissenschaftlicher Talente.
Eligibility und Prioritätsprofile
PhD Track: Promovierende mit zugesichertem Promotionsplatz an Universität oder Forschungsinstitut; Priorität für Jena‑Cluster‑Stipendien.
Postdoc Track: Postdocs mit Drittmittelprojekten, Gastgruppenleiter oder Fellowships mit Cluster‑Kooperation.
Group Leader Track: Leiter kleiner Forschungsgruppen mit klarer Transfer‑ oder Skalierungsstrategie.
Professor Track: internationale Berufungen mit Lehr‑ und Transferverpflichtung; Tenure‑Track‑Optionen.
Collaborative Projects: internationale Konsortien mit klarer Industrie‑ oder Klinik‑Anbindung.
PhD Track: Promovierende mit zugesichertem Promotionsplatz an Universität oder Forschungsinstitut; Priorität für Jena‑Cluster‑Stipendien.
Postdoc Track: Postdocs mit Drittmittelprojekten, Gastgruppenleiter oder Fellowships mit Cluster‑Kooperation.
Group Leader Track: Leiter kleiner Forschungsgruppen mit klarer Transfer‑ oder Skalierungsstrategie.
Professor Track: internationale Berufungen mit Lehr‑ und Transferverpflichtung; Tenure‑Track‑Optionen.
Collaborative Projects: internationale Konsortien mit klarer Industrie‑ oder Klinik‑Anbindung.
Leistungen und Vorteile
1.000 PhD‑Stipendien Jena: stipendiengebundene Promotionsplätze mit Forschungsbudget, Zugang zu Shared Labs und verpflichtender Transferkomponente.
Vereinfachte Familiennachholung: priorisierte Bearbeitung, Unterstützung bei Schul‑ und Kita‑Plätzen, Partner‑Arbeitsvermittlung.
Sofortige Projektfinanzierung: Brückenmittel für Start‑Up‑Projekte, Anschubfinanzierung für Drittmittelanträge, Rapid‑Grant für Proof‑of‑Concept.
Infrastrukturzugang: kostenreduzierte Nutzung von BSL‑Labors, GMP‑Einrichtungen, Photonik‑ und Recheninfrastruktur.
Karriere‑ und Transferpaket: Mentoring, Regulatory‑Support, IP‑Management, Entrepreneurship‑Coaching.
1.000 PhD‑Stipendien Jena: stipendiengebundene Promotionsplätze mit Forschungsbudget, Zugang zu Shared Labs und verpflichtender Transferkomponente.
Vereinfachte Familiennachholung: priorisierte Bearbeitung, Unterstützung bei Schul‑ und Kita‑Plätzen, Partner‑Arbeitsvermittlung.
Sofortige Projektfinanzierung: Brückenmittel für Start‑Up‑Projekte, Anschubfinanzierung für Drittmittelanträge, Rapid‑Grant für Proof‑of‑Concept.
Infrastrukturzugang: kostenreduzierte Nutzung von BSL‑Labors, GMP‑Einrichtungen, Photonik‑ und Recheninfrastruktur.
Karriere‑ und Transferpaket: Mentoring, Regulatory‑Support, IP‑Management, Entrepreneurship‑Coaching.
Prozess und Servicelevel
Digitale Antragstellung über Hochschul‑/Institutsportal mit Cluster‑Liaison.
Vorprüfung durch Host‑Institution innerhalb 7 Tage.
Visumsentscheidung innerhalb 30 Tage; Notfallroute 7 Tage für Schlüsselberufungen.
Projektstartfinanzierung: Auszahlung erster Tranchen innerhalb 14 Tage nach Bewilligung.
Familienservices: Vermittlung von Kita/Schulplätzen und Partner‑Arbeitsvermittlung innerhalb 30 Tage.
Digitale Antragstellung über Hochschul‑/Institutsportal mit Cluster‑Liaison.
Vorprüfung durch Host‑Institution innerhalb 7 Tage.
Visumsentscheidung innerhalb 30 Tage; Notfallroute 7 Tage für Schlüsselberufungen.
Projektstartfinanzierung: Auszahlung erster Tranchen innerhalb 14 Tage nach Bewilligung.
Familienservices: Vermittlung von Kita/Schulplätzen und Partner‑Arbeitsvermittlung innerhalb 30 Tage.
Finanzierungsmechanik und Anreize
Stipendienstruktur: Lebensunterhalt, Forschungsbudget, Reisekosten; gekoppelt an Transfer‑Meilensteine.
Rapid‑Grant‑Facility: kleine, unbürokratische Anschubmittel für Proof‑of‑Concept und Antragspitches.
Matching‑Mechanismen: Host‑Institution co‑finanziert, Staatsfonds co‑investiert in Infrastruktur, Drittmittel werden aktiv akquiriert.
Retention‑Incentives: Karriereboni bei Verbleib 3 und 5 Jahre; Unterstützung bei Tenure‑Track‑Verfahren.
Stipendienstruktur: Lebensunterhalt, Forschungsbudget, Reisekosten; gekoppelt an Transfer‑Meilensteine.
Rapid‑Grant‑Facility: kleine, unbürokratische Anschubmittel für Proof‑of‑Concept und Antragspitches.
Matching‑Mechanismen: Host‑Institution co‑finanziert, Staatsfonds co‑investiert in Infrastruktur, Drittmittel werden aktiv akquiriert.
Retention‑Incentives: Karriereboni bei Verbleib 3 und 5 Jahre; Unterstützung bei Tenure‑Track‑Verfahren.
Governance und Schnittstellen
Operative Steuerung: Forschungs‑Visa Unit im Wissenschaftsministerium; Cluster‑Liaisons an Universitäten und Fraunhofer‑Instituten.
Koordination: enge Abstimmung mit Drittmittelstellen, Personalräten und lokalen Behörden.
Rechtsrahmen: Abstimmung mit Bundesaufenthaltsrecht; Standardverträge für Host‑Verpflichtungen.
Datenschutz: DSGVO‑konforme Verwaltung von Bewerberdaten; transparente Datenverwendung.
Operative Steuerung: Forschungs‑Visa Unit im Wissenschaftsministerium; Cluster‑Liaisons an Universitäten und Fraunhofer‑Instituten.
Koordination: enge Abstimmung mit Drittmittelstellen, Personalräten und lokalen Behörden.
Rechtsrahmen: Abstimmung mit Bundesaufenthaltsrecht; Standardverträge für Host‑Verpflichtungen.
Datenschutz: DSGVO‑konforme Verwaltung von Bewerberdaten; transparente Datenverwendung.
KPIs und Zielwerte bis 2035
KPI Ziel PhD‑Stipendien vergeben p.a. 1.000 (Jena‑Cluster) Time to Project Funding ≤ 14 Tage nach Bewilligung Verbleibsquote nach 5 Jahren ≥ 70 % Anteil Berufungen mit Industrie‑Kooperation ≥ 40 % Mobilisiertes Drittmittelvolumen Verhältnis ≥ 4:1 zu Landesmitteln
| KPI | Ziel |
|---|---|
| PhD‑Stipendien vergeben p.a. | 1.000 (Jena‑Cluster) |
| Time to Project Funding | ≤ 14 Tage nach Bewilligung |
| Verbleibsquote nach 5 Jahren | ≥ 70 % |
| Anteil Berufungen mit Industrie‑Kooperation | ≥ 40 % |
| Mobilisiertes Drittmittelvolumen | Verhältnis ≥ 4:1 zu Landesmitteln |
Implementierungsfahrplan 2026–2030
2026 Pilotphase: Vergabe erster 300 PhD‑Stipendien in Jena; Aufbau Forschungs‑Visa Unit; digitale Plattform.
2027 Skalierung: Ausweitung auf Postdocs und Professuren; Rapid‑Grant‑Facility operational.
2028–2030 Konsolidierung: Vollprogramm mit Familienservices, Tenure‑Track‑Angeboten und internationaler Rekrutierungskampagne.
2026 Pilotphase: Vergabe erster 300 PhD‑Stipendien in Jena; Aufbau Forschungs‑Visa Unit; digitale Plattform.
2027 Skalierung: Ausweitung auf Postdocs und Professuren; Rapid‑Grant‑Facility operational.
2028–2030 Konsolidierung: Vollprogramm mit Familienservices, Tenure‑Track‑Angeboten und internationaler Rekrutierungskampagne.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Überlastung von Host‑Institutionen → Kapazitätsplanung, verbindliche Host‑Commitments, Ausbau Shared‑Infrastructure.
Abwanderung nach Förderung → Verbleibsboni, Karrierepfade, Beteiligungs‑Clawbacks bei grobem Vertragsbruch.
Regulatorische Verzögerungen → enge Abstimmung mit Bundesstellen, Pilotklauseln, rechtliche Clearingstelle.
Integrationsprobleme → umfassende Familien‑ und Mentoringpakete, lokale Buddy‑Programme.
Politische Kernbotschaft
„Das Forschungs‑Visa macht Thüringen zum Magneten für Spitzenforschung: 1.000 PhD‑Stipendien, schnelle Projektfinanzierung und vereinfachte Familiennachholung sorgen für exzellente Forschung, starken Transfer und nachhaltige Bindung internationaler Talente.“
Überlastung von Host‑Institutionen → Kapazitätsplanung, verbindliche Host‑Commitments, Ausbau Shared‑Infrastructure.
Abwanderung nach Förderung → Verbleibsboni, Karrierepfade, Beteiligungs‑Clawbacks bei grobem Vertragsbruch.
Regulatorische Verzögerungen → enge Abstimmung mit Bundesstellen, Pilotklauseln, rechtliche Clearingstelle.
Integrationsprobleme → umfassende Familien‑ und Mentoringpakete, lokale Buddy‑Programme.
Politische Kernbotschaft „Das Forschungs‑Visa macht Thüringen zum Magneten für Spitzenforschung: 1.000 PhD‑Stipendien, schnelle Projektfinanzierung und vereinfachte Familiennachholung sorgen für exzellente Forschung, starken Transfer und nachhaltige Bindung internationaler Talente.“
E Umland‑Visa Regional Fachkräfte
Zweck
Das Umland‑Visa bringt gezielt Fachkräfte in kleinere Städte und ländliche Regionen Thüringens (Gotha, Weimar, Eisenach, Altenburg, Nordhausen, Suhl, Mühlhausen). Ziel ist regionale Arbeitsmarktintegration, Stärkung von KMU‑Zulieferern und dauerhafte Bindung von Beschäftigten außerhalb der Leitcluster.
Zweck Das Umland‑Visa bringt gezielt Fachkräfte in kleinere Städte und ländliche Regionen Thüringens (Gotha, Weimar, Eisenach, Altenburg, Nordhausen, Suhl, Mühlhausen). Ziel ist regionale Arbeitsmarktintegration, Stärkung von KMU‑Zulieferern und dauerhafte Bindung von Beschäftigten außerhalb der Leitcluster.
Eligibility and Priority Sectors
Zielgruppen: Pflegekräfte, Handwerk, Industriefachkräfte, Logistik, Bau, Energie‑Techniker.
Prioritätsprofile: Bewerber mit Ausbildungszusage, Arbeitsvertrag oder Nachqualifizierungsplan; Saisonale Fachkräfte mit Weiterqualifizierungsoption.
Regionale Bindung: Bonuspunkte für Kandidaten mit Bereitschaft zur Wohnsitznahme in der jeweiligen Kommune.
Zielgruppen: Pflegekräfte, Handwerk, Industriefachkräfte, Logistik, Bau, Energie‑Techniker.
Prioritätsprofile: Bewerber mit Ausbildungszusage, Arbeitsvertrag oder Nachqualifizierungsplan; Saisonale Fachkräfte mit Weiterqualifizierungsoption.
Regionale Bindung: Bonuspunkte für Kandidaten mit Bereitschaft zur Wohnsitznahme in der jeweiligen Kommune.
Vorteile und Leistungen für Teilnehmende
Direkte Anbindung an Fachkräftezentren für duale Ausbildung und Nachqualifizierung.
Regionale Integrationspakete: Mietzuschuss, Mobilitätszuschuss, Mentorprogramm, Kinderbetreuung.
Garantierte Sprachförderung und berufsspezifische Module.
Schnelle Visumsbearbeitung: digitale Antragstellung, Standard‑SLA 30 Tage, Fast‑Track 10 Tage.
Unterstützung bei Anerkennung ausländischer Abschlüsse über regionale Anerkennungsstellen.
Direkte Anbindung an Fachkräftezentren für duale Ausbildung und Nachqualifizierung.
Regionale Integrationspakete: Mietzuschuss, Mobilitätszuschuss, Mentorprogramm, Kinderbetreuung.
Garantierte Sprachförderung und berufsspezifische Module.
Schnelle Visumsbearbeitung: digitale Antragstellung, Standard‑SLA 30 Tage, Fast‑Track 10 Tage.
Unterstützung bei Anerkennung ausländischer Abschlüsse über regionale Anerkennungsstellen.
Prozess und Servicelevel
One‑Stop‑Portal für Bewerbung, Matching mit Arbeitgebern und Status‑Tracking.
Vorprüfung Arbeitgeber durch Regional Delivery Unit innerhalb 5 Arbeitstagen.
Visumsentscheidung innerhalb 30 Tage; Fast‑Track 10 Tage für Engpassberufe.
Onboarding: Platzierung in Fachkräftezentrum und Start Integrationspaket innerhalb 30 Tage nach Einreise.
One‑Stop‑Portal für Bewerbung, Matching mit Arbeitgebern und Status‑Tracking.
Vorprüfung Arbeitgeber durch Regional Delivery Unit innerhalb 5 Arbeitstagen.
Visumsentscheidung innerhalb 30 Tage; Fast‑Track 10 Tage für Engpassberufe.
Onboarding: Platzierung in Fachkräftezentrum und Start Integrationspaket innerhalb 30 Tage nach Einreise.
Unterstützung für KMU und Zulieferer
Ausbildungsprämien für neue Ausbildungsverträge in Engpassberufen.
Anlern‑Lohnzuschuss für die ersten 6–12 Monate.
Retrofit‑Beratung und Zuschüsse für Arbeitsplatzanpassung und Digitalisierung.
Matching‑Service verbindet KMU mit Bewerbern, Fördermitteln und Fachkräftezentren.
Ausbildungsprämien für neue Ausbildungsverträge in Engpassberufen.
Anlern‑Lohnzuschuss für die ersten 6–12 Monate.
Retrofit‑Beratung und Zuschüsse für Arbeitsplatzanpassung und Digitalisierung.
Matching‑Service verbindet KMU mit Bewerbern, Fördermitteln und Fachkräftezentren.
Employer Obligations
Beschäftigungszusage mit Mindestlaufzeit 12 Monate oder Ausbildungsbindung.
Integrationsplan inklusive Sprachförderung und Mentoring.
Mitfinanzierung bestimmter Relocation‑Leistungen bei größeren Einstellungen.
Reportingpflicht zu Beschäftigungsstatus und Weiterqualifizierung.
Beschäftigungszusage mit Mindestlaufzeit 12 Monate oder Ausbildungsbindung.
Integrationsplan inklusive Sprachförderung und Mentoring.
Mitfinanzierung bestimmter Relocation‑Leistungen bei größeren Einstellungen.
Reportingpflicht zu Beschäftigungsstatus und Weiterqualifizierung.
Governance Coordination and Delivery
Regional Delivery Units in jedem Regierungsbezirk steuern Umsetzung und Matching.
Thuringia‑Visa Office koordiniert rechtliche Fragen und SLA‑Monitoring.
One‑Stop Support für KMU, Bewerber und Kommunen.
Kommunale Partnerschaften mit Jobcentern, Kammern und Fachkräftezentren.
Regional Delivery Units in jedem Regierungsbezirk steuern Umsetzung und Matching.
Thuringia‑Visa Office koordiniert rechtliche Fragen und SLA‑Monitoring.
One‑Stop Support für KMU, Bewerber und Kommunen.
Kommunale Partnerschaften mit Jobcentern, Kammern und Fachkräftezentren.
KPIs Targets and Monitoring
KPI Ziel bis 2035 Neuaufnahmen p.a. Umland‑Visa 8.000 Anerkennungszeit Abschlüsse ≤ 30 Tage Sprachkursabschluss B1 innerhalb 9 Monate ≥ 70 % KMU‑Teilnahme an Förderprogrammen ≥ 60 % regionaler Zulieferer Verbleibsquote 5 Jahre ≥ 60 %
Quartals‑Reporting durch Regional Delivery Units; jährliche externe Evaluation.
| KPI | Ziel bis 2035 |
|---|---|
| Neuaufnahmen p.a. Umland‑Visa | 8.000 |
| Anerkennungszeit Abschlüsse | ≤ 30 Tage |
| Sprachkursabschluss B1 innerhalb 9 Monate | ≥ 70 % |
| KMU‑Teilnahme an Förderprogrammen | ≥ 60 % regionaler Zulieferer |
| Verbleibsquote 5 Jahre | ≥ 60 % |
Quartals‑Reporting durch Regional Delivery Units; jährliche externe Evaluation.
Budgetempfehlung und Mittelverwendung
Empfohlener Anteil Thüringen‑Visa Budget: 20 Mio. € jährlich (aus dem Gesamtbudget 80 Mio. €).
Verwendung: Relocation‑ und Integrationspakete; Sprach‑ und Nachqualifizierungsprogramme; KMU‑Anreizfonds; IT‑Portalbetrieb; Regional Delivery Units.
Posten Jährliches Budget Integrationspakete und Sprachförderung 8 Mio. € KMU‑Anreize und Lohnzuschüsse 6 Mio. € Fachkräftezentren Anbindung 3 Mio. € Regional Delivery Units und IT‑Portal 2 Mio. € Reserve und Evaluierung 1 Mio. €
Empfohlener Anteil Thüringen‑Visa Budget: 20 Mio. € jährlich (aus dem Gesamtbudget 80 Mio. €).
Verwendung: Relocation‑ und Integrationspakete; Sprach‑ und Nachqualifizierungsprogramme; KMU‑Anreizfonds; IT‑Portalbetrieb; Regional Delivery Units.
| Posten | Jährliches Budget |
|---|---|
| Integrationspakete und Sprachförderung | 8 Mio. € |
| KMU‑Anreize und Lohnzuschüsse | 6 Mio. € |
| Fachkräftezentren Anbindung | 3 Mio. € |
| Regional Delivery Units und IT‑Portal | 2 Mio. € |
| Reserve und Evaluierung | 1 Mio. € |
Rollout Timeline 2026–2030
2026 Pilotphase in drei Kommunen mit Schnellstart‑Matching und ersten Kohorten.
2027 Skalierung auf alle genannten Umlandstädte; Ausbau Fachkräftezentren.
2028–2030 Konsolidierung: Integration mit Thüringen‑Netzwerk, Monitoring, Anpassung Fördermechaniken.
2026 Pilotphase in drei Kommunen mit Schnellstart‑Matching und ersten Kohorten.
2027 Skalierung auf alle genannten Umlandstädte; Ausbau Fachkräftezentren.
2028–2030 Konsolidierung: Integration mit Thüringen‑Netzwerk, Monitoring, Anpassung Fördermechaniken.
Risiken and Mitigations
KMU‑Kapazitätsengpässe → vereinfachte Förderanträge, Beratungs‑Outreach, Matching‑Services.
Integrationsprobleme → verstärkte Mentoring‑Programme, Familienservices, lokale Community‑Buddies.
Abwanderung nach Qualifizierung → Verbleibsboni, Wohnraum‑Anreize, regionale Karrierepfade.
Rechtliche Hürden → enge Abstimmung mit Bundesstellen, Pilotklauseln für beschleunigte Anerkennung.
Kurzbotschaft druckreif
„Das Umland‑Visa bringt Fachkräfte direkt in die Regionen: schnelle Integration, gezielte KMU‑Unterstützung und dauerhafte Bindung — damit ganz Thüringen von der Transformation profitiert.“
KMU‑Kapazitätsengpässe → vereinfachte Förderanträge, Beratungs‑Outreach, Matching‑Services.
Integrationsprobleme → verstärkte Mentoring‑Programme, Familienservices, lokale Community‑Buddies.
Abwanderung nach Qualifizierung → Verbleibsboni, Wohnraum‑Anreize, regionale Karrierepfade.
Rechtliche Hürden → enge Abstimmung mit Bundesstellen, Pilotklauseln für beschleunigte Anerkennung.
Kurzbotschaft druckreif „Das Umland‑Visa bringt Fachkräfte direkt in die Regionen: schnelle Integration, gezielte KMU‑Unterstützung und dauerhafte Bindung — damit ganz Thüringen von der Transformation profitiert.“
Wirkung auf die Cluster
Das Thüringen‑Visa wirkt als Hebel für Personal, Forschung und Gründungsdynamik: es füllt akute Fachkräftelücken, stärkt regionale Ausbildungs‑ und Integrationsstrukturen, internationalisiert Forschung und Wirtschaft und beschleunigt die gesamte Transformation bis 2035.
Wirkung Konkrete Effekte Messbare KPIs Sichert Fachkräftebedarf Schnelle Besetzung kritischer Stellen in Produktion, Forschung und Betrieb Anzahl besetzter Schlüsselstellen p.a.; Time‑to‑Fill Stärkt Fachkräftezentren im Umland Höhere Auslastung, mehr Kurse, bessere Nachqualifizierung Auslastung Fachkräftezentren %; Teilnehmer p.a. Internationalisiert Forschung und Unternehmen Mehr internationale Projekte, Drittmittel, Kooperationen Drittmittelvolumen €; internationale Publikationen; Kooperationsverträge Zieht Gründer und Deep‑Tech‑Startups an Schnellere Gründungen, mehr Seed‑Deals, höhere Innovationsdichte Gründer‑Visas p.a.; Startups mit Pilotverträgen Macht Thüringen global sichtbar Höhere Medienpräsenz, internationale Rekrutierungswirkung, Exportkontakte Anzahl internationale Rekrutierungs‑Events; Exportkontakte p.a. Beschleunigt Transformation bis 2035 Kürzere Time‑to‑Market für Pilotprojekte, schnellere Skalierung von Clustern Time‑to‑Market Pilotprojekte; Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel
Das Thüringen‑Visa wirkt als Hebel für Personal, Forschung und Gründungsdynamik: es füllt akute Fachkräftelücken, stärkt regionale Ausbildungs‑ und Integrationsstrukturen, internationalisiert Forschung und Wirtschaft und beschleunigt die gesamte Transformation bis 2035.
| Wirkung | Konkrete Effekte | Messbare KPIs |
|---|---|---|
| Sichert Fachkräftebedarf | Schnelle Besetzung kritischer Stellen in Produktion, Forschung und Betrieb | Anzahl besetzter Schlüsselstellen p.a.; Time‑to‑Fill |
| Stärkt Fachkräftezentren im Umland | Höhere Auslastung, mehr Kurse, bessere Nachqualifizierung | Auslastung Fachkräftezentren %; Teilnehmer p.a. |
| Internationalisiert Forschung und Unternehmen | Mehr internationale Projekte, Drittmittel, Kooperationen | Drittmittelvolumen €; internationale Publikationen; Kooperationsverträge |
| Zieht Gründer und Deep‑Tech‑Startups an | Schnellere Gründungen, mehr Seed‑Deals, höhere Innovationsdichte | Gründer‑Visas p.a.; Startups mit Pilotverträgen |
| Macht Thüringen global sichtbar | Höhere Medienpräsenz, internationale Rekrutierungswirkung, Exportkontakte | Anzahl internationale Rekrutierungs‑Events; Exportkontakte p.a. |
| Beschleunigt Transformation bis 2035 | Kürzere Time‑to‑Market für Pilotprojekte, schnellere Skalierung von Clustern | Time‑to‑Market Pilotprojekte; Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel |
Operative Maßnahmen zur Hebung der Wirkung
Priorisierte Matching‑Pipelines zwischen Visa‑Anträgen und Cluster‑Offern zur Reduktion von Time‑to‑Hire.
Integrations‑One‑Stop in jedem Cluster: Housing, Kinderbetreuung, Anerkennung, Sprachkurse.
Cluster‑Liaisons validieren Qualifikationen in 5 Arbeitstagen und koordinieren Onboarding.
Verknüpfung mit Fonds: DeepFonds‑Scouting für Gründer; Staatsfonds‑Co‑Investments für Infra‑Talente.
Retention‑Incentives: Verbleibsboni, Karrierepfade, Familienpakete.
Umland‑Anreize: Mobilitätszuschüsse und Wohnraumprämien zur Verteilung der Fachkräfte über das Land.
Priorisierte Matching‑Pipelines zwischen Visa‑Anträgen und Cluster‑Offern zur Reduktion von Time‑to‑Hire.
Integrations‑One‑Stop in jedem Cluster: Housing, Kinderbetreuung, Anerkennung, Sprachkurse.
Cluster‑Liaisons validieren Qualifikationen in 5 Arbeitstagen und koordinieren Onboarding.
Verknüpfung mit Fonds: DeepFonds‑Scouting für Gründer; Staatsfonds‑Co‑Investments für Infra‑Talente.
Retention‑Incentives: Verbleibsboni, Karrierepfade, Familienpakete.
Umland‑Anreize: Mobilitätszuschüsse und Wohnraumprämien zur Verteilung der Fachkräfte über das Land.
Monitoring Dashboard und Zielvorgaben
Dashboard‑Metriken: Besetzte Stellen, Time‑to‑Fill, Visum‑SLA‑Erfüllung, Verbleibsquote 3/5 Jahre, Mobilisiertes Kapital, Fachkräftezentrum‑Auslastung.
Kurzfristziele (2026–2028): 30‑Tage‑SLA ≥ 90 %; Time‑to‑Hire ≤ 60 Tage; erste 5.000 Cluster‑Zuzüge.
Mittelfristziele (2029–2032): Verbleibsquote 5 Jahre ≥ 70 %; Fachkräftezentren Auslastung ≥ 80 %.
Langfristziele (2033–2035): messbare Reduktion von Engpassberufen; deutliche Erhöhung von Exporten und Drittmitteln.
Dashboard‑Metriken: Besetzte Stellen, Time‑to‑Fill, Visum‑SLA‑Erfüllung, Verbleibsquote 3/5 Jahre, Mobilisiertes Kapital, Fachkräftezentrum‑Auslastung.
Kurzfristziele (2026–2028): 30‑Tage‑SLA ≥ 90 %; Time‑to‑Hire ≤ 60 Tage; erste 5.000 Cluster‑Zuzüge.
Mittelfristziele (2029–2032): Verbleibsquote 5 Jahre ≥ 70 %; Fachkräftezentren Auslastung ≥ 80 %.
Langfristziele (2033–2035): messbare Reduktion von Engpassberufen; deutliche Erhöhung von Exporten und Drittmitteln.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Überhitzung lokaler Märkte → gesteuerte Zuteilung, Umland‑Anreize, Monitoring regionaler Engpässe.
Integrationslücken → Ausbau Mentoring, verpflichtende Sprachmodule, Familienservices.
Abwanderung nach Förderung → Verbleibsboni, vertragliche Bindungen, Beteiligungs‑Clawbacks.
Bürokratische Reibungsverluste → digitale End‑to‑End‑Prozesse, Pre‑Screening durch Cluster‑Recruiter.
Kurzbotschaft
„Das Thüringen‑Visa macht die Cluster handlungsfähig: Fachkräfte, Forscher und Gründer kommen schnell, bleiben länger und treiben die Transformation bis 2035 messbar voran.“
Überhitzung lokaler Märkte → gesteuerte Zuteilung, Umland‑Anreize, Monitoring regionaler Engpässe.
Integrationslücken → Ausbau Mentoring, verpflichtende Sprachmodule, Familienservices.
Abwanderung nach Förderung → Verbleibsboni, vertragliche Bindungen, Beteiligungs‑Clawbacks.
Bürokratische Reibungsverluste → digitale End‑to‑End‑Prozesse, Pre‑Screening durch Cluster‑Recruiter.
Kurzbotschaft „Das Thüringen‑Visa macht die Cluster handlungsfähig: Fachkräfte, Forscher und Gründer kommen schnell, bleiben länger und treiben die Transformation bis 2035 messbar voran.“
Pilotfabriken und Technologiezentren
Kernidee
Pilotfabriken und Technologiezentren verbinden Forschung, Prototyping, Ausbildung und Serienanlauf in einem operativen Ökosystem. Sie reduzieren Time‑to‑Market, senken Skalierungsrisiken und erzeugen frühzeitige, planbare Erlöse durch Nutzungsgebühren, Contract Manufacturing und Serviceverträge.
Kernidee Pilotfabriken und Technologiezentren verbinden Forschung, Prototyping, Ausbildung und Serienanlauf in einem operativen Ökosystem. Sie reduzieren Time‑to‑Market, senken Skalierungsrisiken und erzeugen frühzeitige, planbare Erlöse durch Nutzungsgebühren, Contract Manufacturing und Serviceverträge.
Kernfunktionen und Facility Typen
Facility Typ Hauptfunktion Kernservices Primäre Nutzer Prototyping Hub schnelle Musterfertigung Rapid tooling; Test & Validierung; IP‑Support Startups; F&E Teams Fab Ready Pilotlinie NPI zu Kleinserie Wafer/PCB; Packaging; Test & Burn‑In Scaleups; KMU Shared Labs und GMP Units Biotech und MedTech Scale‑Up BSL2/3; GMP Chargen; QC Biotech; CMOs Photonik und Optik Labore Präzisionsfertigung Reinräume; Kalibrierung; Metrologie Photonik Firmen; Forschung Robotik Testfeld Systemintegration Simulationsumgebungen; Safety‑Zertifizierung Robotik Integratoren; OEMs Sovereign Cloud Node Labs digitale Validierung Edge‑Nodes; MLOps; Datenräume KI Teams; Industriepartner
| Facility Typ | Hauptfunktion | Kernservices | Primäre Nutzer |
|---|---|---|---|
| Prototyping Hub | schnelle Musterfertigung | Rapid tooling; Test & Validierung; IP‑Support | Startups; F&E Teams |
| Fab Ready Pilotlinie | NPI zu Kleinserie | Wafer/PCB; Packaging; Test & Burn‑In | Scaleups; KMU |
| Shared Labs und GMP Units | Biotech und MedTech Scale‑Up | BSL2/3; GMP Chargen; QC | Biotech; CMOs |
| Photonik und Optik Labore | Präzisionsfertigung | Reinräume; Kalibrierung; Metrologie | Photonik Firmen; Forschung |
| Robotik Testfeld | Systemintegration | Simulationsumgebungen; Safety‑Zertifizierung | Robotik Integratoren; OEMs |
| Sovereign Cloud Node Labs | digitale Validierung | Edge‑Nodes; MLOps; Datenräume | KI Teams; Industriepartner |
Geschäftsmodelle und Finanzierungslogik
Erlösquellen: Nutzungsgebühren; Mietverträge; Contract Manufacturing; Service‑Fees (Kalibrierung, Zertifizierung); Revenue‑Share bei Kommerzialisierung.
Finanzierungsstruktur: Staatsfonds‑Seed für Aufbau; Infra‑SPVs für Pilotlinien; PPP‑Modelle mit Industriepartnern; Zuschüsse für Demonstratoren; Co‑Investorenpflicht bei größeren Tickets.
Return‑Mechanik: Zielmindest‑Cashflow 3–5 % p.a. für Infra‑SPVs; frühe Revenue‑First‑Modelle (Test‑Fees, Lab‑Rentals) zur Reduktion von Förderbedarf; Exit‑Optionen über Sale/Leaseback oder Concession‑Modelle.
Erlösquellen: Nutzungsgebühren; Mietverträge; Contract Manufacturing; Service‑Fees (Kalibrierung, Zertifizierung); Revenue‑Share bei Kommerzialisierung.
Finanzierungsstruktur: Staatsfonds‑Seed für Aufbau; Infra‑SPVs für Pilotlinien; PPP‑Modelle mit Industriepartnern; Zuschüsse für Demonstratoren; Co‑Investorenpflicht bei größeren Tickets.
Return‑Mechanik: Zielmindest‑Cashflow 3–5 % p.a. für Infra‑SPVs; frühe Revenue‑First‑Modelle (Test‑Fees, Lab‑Rentals) zur Reduktion von Förderbedarf; Exit‑Optionen über Sale/Leaseback oder Concession‑Modelle.
Governance, Betrieb und Partnerschaften
Governance: Cluster‑Boards steuern strategische Ausrichtung; Facility‑Advisory‑Panels aus Industrie, Forschung und Gewerkschaften definieren Nutzungsprioritäten.
Betriebsmodell: Betreiber‑Mix aus öffentlicher Hand, spezialisierten Betreibern und Industrie‑Consortia; standardisierte Nutzungsverträge und SLA‑Kataloge.
Partnerschaften: enge Anbindung an Hochschulen, Fraunhofer‑Institute, DeepFonds und Cluster‑Acceleratoren; Preferred‑User‑Programme für lokale KMU.
Talentintegration: Ausbildungsplätze, duale Studienmodule und On‑the‑Job‑Trainings direkt in den Fabriken; Zertifikate für Bediener und Wartungspersonal.
Governance: Cluster‑Boards steuern strategische Ausrichtung; Facility‑Advisory‑Panels aus Industrie, Forschung und Gewerkschaften definieren Nutzungsprioritäten.
Betriebsmodell: Betreiber‑Mix aus öffentlicher Hand, spezialisierten Betreibern und Industrie‑Consortia; standardisierte Nutzungsverträge und SLA‑Kataloge.
Partnerschaften: enge Anbindung an Hochschulen, Fraunhofer‑Institute, DeepFonds und Cluster‑Acceleratoren; Preferred‑User‑Programme für lokale KMU.
Talentintegration: Ausbildungsplätze, duale Studienmodule und On‑the‑Job‑Trainings direkt in den Fabriken; Zertifikate für Bediener und Wartungspersonal.
KPIs, Monitoring und Zeitplan
Kern‑KPIs: Auslastung %; Time‑to‑Prototype Wochen; Anzahl NPI→Kleinserie p.a.; Infra‑Cashflow % p.a.; Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel.
Kurzfrist 2026–2028: Aufbau Prototyping Hubs und Shared Labs; Standardverträge; erste Fab‑Ready Pilotlinien Phase 1.
Mittelfrist 2029–2032: Skalierung Pilotlinien; Integration Contract Manufacturing; Ausbau Trainingskapazitäten.
Langfrist 2033–2035: Vollbetriebene Serienanläufe, stabile Erlöse, Exportfähige Produktionsservices.
Monitoring: Quartalsdashboard pro Facility; jährliche externe Evaluation; 3‑Jahres Review zur Anpassung Mandaten.
Kern‑KPIs: Auslastung %; Time‑to‑Prototype Wochen; Anzahl NPI→Kleinserie p.a.; Infra‑Cashflow % p.a.; Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel.
Kurzfrist 2026–2028: Aufbau Prototyping Hubs und Shared Labs; Standardverträge; erste Fab‑Ready Pilotlinien Phase 1.
Mittelfrist 2029–2032: Skalierung Pilotlinien; Integration Contract Manufacturing; Ausbau Trainingskapazitäten.
Langfrist 2033–2035: Vollbetriebene Serienanläufe, stabile Erlöse, Exportfähige Produktionsservices.
Monitoring: Quartalsdashboard pro Facility; jährliche externe Evaluation; 3‑Jahres Review zur Anpassung Mandaten.
Risiken, Gegenmaßnahmen und Prioritäten
Risiko Kapitalintensität → Maßnahme: PPP, gestaffelte Investitionen, Co‑Investorenpflicht.
Risiko Unterauslastung → Maßnahme: Pre‑Commitments, staatliche Pilotabnahmen, flexible Shared‑Use‑Modelle.
Technologischer Wandel → Maßnahme: modulare Anlagen, Upgrade‑Klauseln, kontinuierliche F&E‑Förderung.
Fachkräftemangel → Maßnahme: Ausbildungsprogramme in‑house, Zertifikatskurse, Bindungsanreize.
Prioritäten 0–5 Jahre: 1. Schnellstart Prototyping Hubs; 2. Shared Labs und GMP‑Units operationalisieren; 3. Fab‑Ready Pilotlinie Phase 1; 4. Standardverträge und Pricing‑Templates; 5. Ausbildungsintegration und Betreiber‑Partnerschaften.
Pilotfabriken sind kein Selbstzweck, sondern das operative Rückgrat der Clusterstrategie: sie machen Forschung marktfähig, schaffen Jobs, generieren frühzeitige Erlöse und reduzieren Skalierungsrisiken — damit Thüringen seine Leitcluster schnell und nachhaltig hochfährt.
Risiko Kapitalintensität → Maßnahme: PPP, gestaffelte Investitionen, Co‑Investorenpflicht.
Risiko Unterauslastung → Maßnahme: Pre‑Commitments, staatliche Pilotabnahmen, flexible Shared‑Use‑Modelle.
Technologischer Wandel → Maßnahme: modulare Anlagen, Upgrade‑Klauseln, kontinuierliche F&E‑Förderung.
Fachkräftemangel → Maßnahme: Ausbildungsprogramme in‑house, Zertifikatskurse, Bindungsanreize.
Prioritäten 0–5 Jahre: 1. Schnellstart Prototyping Hubs; 2. Shared Labs und GMP‑Units operationalisieren; 3. Fab‑Ready Pilotlinie Phase 1; 4. Standardverträge und Pricing‑Templates; 5. Ausbildungsintegration und Betreiber‑Partnerschaften.
Pilotfabriken sind kein Selbstzweck, sondern das operative Rückgrat der Clusterstrategie: sie machen Forschung marktfähig, schaffen Jobs, generieren frühzeitige Erlöse und reduzieren Skalierungsrisiken — damit Thüringen seine Leitcluster schnell und nachhaltig hochfährt.
9.1 Pilotfabriken als Cashflow‑Zentren
Pilotfabriken werden so gestaltet, dass sie dauerhafte, skalierbare Einnahmen erzeugen und nicht nur Investitionskosten absorbieren. Ziel ist ein Portfolio aus wiederkehrenden Gebühren, IP‑Erlösen und Beteiligungen, das Dividenden an Fonds oder Betreiber liefert, Lizenzströme generiert und gleichzeitig Unternehmen und Talente anzieht.
Pilotfabriken werden so gestaltet, dass sie dauerhafte, skalierbare Einnahmen erzeugen und nicht nur Investitionskosten absorbieren. Ziel ist ein Portfolio aus wiederkehrenden Gebühren, IP‑Erlösen und Beteiligungen, das Dividenden an Fonds oder Betreiber liefert, Lizenzströme generiert und gleichzeitig Unternehmen und Talente anzieht.
Einnahmequellen (Übersicht)
Revenue Stream Mechanismus Vertragsform Typische Laufzeit Nutzungsgebühren Stunden‑/Flächen‑ oder Maschinenmiete Service‑ oder Mietvertrag 1–5 Jahre Contract Manufacturing Lohnfertigung für Kleinserien Werkvertrag mit MOQ Projektbasiert Lizenzgebühren IP‑Lizenzierung von Prozessen/Designs Lizenzvertrag mit Royalty 5–15 Jahre Equity / Beteiligungen Gegen Services oder Seed‑Support Equity‑Termsheet 3–10 Jahre Zertifizierungs‑ & Prüfservices Kalibrierung, Zertifikate, Tests Servicevertrag wiederkehrend Training & Zertifikate Ausbildungen, Kurse, Upskilling Kursgebühren; Abos Jahresverträge Revenue‑Share bei Kommerzialisierung Anteil an Produktumsätzen Revenue‑Share‑Vertrag 5–10 Jahre
| Revenue Stream | Mechanismus | Vertragsform | Typische Laufzeit |
|---|---|---|---|
| Nutzungsgebühren | Stunden‑/Flächen‑ oder Maschinenmiete | Service‑ oder Mietvertrag | 1–5 Jahre |
| Contract Manufacturing | Lohnfertigung für Kleinserien | Werkvertrag mit MOQ | Projektbasiert |
| Lizenzgebühren | IP‑Lizenzierung von Prozessen/Designs | Lizenzvertrag mit Royalty | 5–15 Jahre |
| Equity / Beteiligungen | Gegen Services oder Seed‑Support | Equity‑Termsheet | 3–10 Jahre |
| Zertifizierungs‑ & Prüfservices | Kalibrierung, Zertifikate, Tests | Servicevertrag | wiederkehrend |
| Training & Zertifikate | Ausbildungen, Kurse, Upskilling | Kursgebühren; Abos | Jahresverträge |
| Revenue‑Share bei Kommerzialisierung | Anteil an Produktumsätzen | Revenue‑Share‑Vertrag | 5–10 Jahre |
Eigentums‑ und Finanzierungsmodelle
Infra‑SPV mit Concession: Staatsfonds oder PPP hält Mehrheit; Betreiber erhält Concession‑Erlöse; SPV zahlt Dividende an Fonds.
Hybrid‑Betreibermodell: öffentlicher Eigentümer, privater Betreiber; Betreiber erhält Performance‑Fee und Umsatzbeteiligung.
Equity‑for‑Services: Startups erhalten vergünstigte Nutzung gegen Minderheitsbeteiligung; Fonds behält Call‑Optionen.
Revenue‑First‑Tranche: Aufbaukosten durch Zuschüsse; Betriebskosten durch Nutzungsgebühren gedeckt; Überschüsse als Dividenden.
Finanzkennzahl: Infra‑SPVs sollten Zielmindest‑Cashflow 3–5 % p.a. nach Betriebskosten liefern.
Infra‑SPV mit Concession: Staatsfonds oder PPP hält Mehrheit; Betreiber erhält Concession‑Erlöse; SPV zahlt Dividende an Fonds.
Hybrid‑Betreibermodell: öffentlicher Eigentümer, privater Betreiber; Betreiber erhält Performance‑Fee und Umsatzbeteiligung.
Equity‑for‑Services: Startups erhalten vergünstigte Nutzung gegen Minderheitsbeteiligung; Fonds behält Call‑Optionen.
Revenue‑First‑Tranche: Aufbaukosten durch Zuschüsse; Betriebskosten durch Nutzungsgebühren gedeckt; Überschüsse als Dividenden.
Finanzkennzahl: Infra‑SPVs sollten Zielmindest‑Cashflow 3–5 % p.a. nach Betriebskosten liefern.
Betriebsmodell, Preisgestaltung und Vertragslogik
Mehrstufige Preisstruktur: Basis‑Miete für Infrastruktur; Premium‑Fees für Schnelllauf, Reinraum, GMP‑Support.
Precommitments: Rabatte für Vorbuchungen und Jahresverträge zur Sicherung Auslastung.
Standardisierte SLAs: Verfügbarkeit, Durchlaufzeiten, Qualitätsgarantien; Straf‑ und Bonusmechanismen.
IP‑ und Datenregelung: klare IP‑Ownership‑Regeln; Lizenzrahmen für gemeinsam entwickelte Prozesse; Datenhoheit für Betreiber/Host.
Cross‑Selling: Bundling von Lab‑Nutzung, Testservices, Zertifizierung und Training zu Paketpreisen.
Finanzprodukte: Leasing, Pay‑per‑use und Revenue‑Share‑Optionen für KMU zur Senkung Eintrittsbarrieren.
Mehrstufige Preisstruktur: Basis‑Miete für Infrastruktur; Premium‑Fees für Schnelllauf, Reinraum, GMP‑Support.
Precommitments: Rabatte für Vorbuchungen und Jahresverträge zur Sicherung Auslastung.
Standardisierte SLAs: Verfügbarkeit, Durchlaufzeiten, Qualitätsgarantien; Straf‑ und Bonusmechanismen.
IP‑ und Datenregelung: klare IP‑Ownership‑Regeln; Lizenzrahmen für gemeinsam entwickelte Prozesse; Datenhoheit für Betreiber/Host.
Cross‑Selling: Bundling von Lab‑Nutzung, Testservices, Zertifizierung und Training zu Paketpreisen.
Finanzprodukte: Leasing, Pay‑per‑use und Revenue‑Share‑Optionen für KMU zur Senkung Eintrittsbarrieren.
Talent, Ausbildung und Ökosystemwirkung
On‑site Ausbildungsprogramme: duale Lehrgänge, Zertifikate für Bediener, Wartung und Qualitätssicherung.
Paid‑Traineeships: Unternehmen finanzieren Trainees; Pilotfabrik stellt Praxisplätze und Prüfungen.
Talent‑Retention‑Mechaniken: Bindungsboni, Karrierepfade in Partnerunternehmen, Alumni‑Netzwerk.
Forschungs‑ und Transferpfad: enge Verbindung zu Hochschulen, PhD‑Projekten und Fraunhofer‑Units; IP‑Spinouts werden bevorzugt unterstützt.
Erlös aus Ausbildung: Kursgebühren, staatliche Ausbildungszuschüsse und Placement‑Fees.
On‑site Ausbildungsprogramme: duale Lehrgänge, Zertifikate für Bediener, Wartung und Qualitätssicherung.
Paid‑Traineeships: Unternehmen finanzieren Trainees; Pilotfabrik stellt Praxisplätze und Prüfungen.
Talent‑Retention‑Mechaniken: Bindungsboni, Karrierepfade in Partnerunternehmen, Alumni‑Netzwerk.
Forschungs‑ und Transferpfad: enge Verbindung zu Hochschulen, PhD‑Projekten und Fraunhofer‑Units; IP‑Spinouts werden bevorzugt unterstützt.
Erlös aus Ausbildung: Kursgebühren, staatliche Ausbildungszuschüsse und Placement‑Fees.
KPIs und Implementierungsfahrplan
Kern‑KPIs
Auslastung: Ziel ≥ 70 % nach 3 Jahren.
Time‑to‑Prototype: ≤ 8 Wochen für Standard‑Projekte.
Infra‑Cashflow: ≥ 3–5 % p.a. Netto.
Anteil Equity‑Deals: Ziel 15–30 % der Kunden erhalten Equity‑Konditionen.
Trainingsumsatz: Anteil Trainingserlöse ≥ 10 % der Betriebseinnahmen.
0–18 Monate
Standardverträge, Pricing‑Templates und SLA‑Katalog entwickeln.
Schnellstart‑Prototyping‑Hubs operationalisieren; Precommitments mit 10–15 Ankern abschließen.
Pilot‑SPV‑Struktur und Betreiber‑Ausschreibung finalisieren.
18–48 Monate
Fab‑Ready Pilotlinien hochfahren; Contract Manufacturing starten.
Lizenzierungs‑ und Beteiligungsprozesse institutionalisiert; erste Equity‑Exits anstoßen.
Ausbildungsprogramme integrieren; Trainee‑Cohorts starten.
48–72 Monate
Volle Auslastung, stabile Dividendenzahlungen an Fonds.
Skalierung weiterer Pilotlinien; Export von Contract‑Manufacturing‑Services.
Evaluation und Reinvestitionsplan für Upgrades.
Pilotfabriken sind Cashflow‑Maschinen, wenn sie von Anfang an als kommerzielle Plattformen geplant werden: klare Preislogik, diversifizierte Erlösströme, Beteiligungsmodelle und enge Verzahnung mit Ausbildung und Forschung. So werden sie Einnahmequellen für Fonds, Magneten für Unternehmen und Brutstätten für Talente.
Kern‑KPIs
Auslastung: Ziel ≥ 70 % nach 3 Jahren.
Time‑to‑Prototype: ≤ 8 Wochen für Standard‑Projekte.
Infra‑Cashflow: ≥ 3–5 % p.a. Netto.
Anteil Equity‑Deals: Ziel 15–30 % der Kunden erhalten Equity‑Konditionen.
Trainingsumsatz: Anteil Trainingserlöse ≥ 10 % der Betriebseinnahmen.
0–18 Monate
Standardverträge, Pricing‑Templates und SLA‑Katalog entwickeln.
Schnellstart‑Prototyping‑Hubs operationalisieren; Precommitments mit 10–15 Ankern abschließen.
Pilot‑SPV‑Struktur und Betreiber‑Ausschreibung finalisieren.
18–48 Monate
Fab‑Ready Pilotlinien hochfahren; Contract Manufacturing starten.
Lizenzierungs‑ und Beteiligungsprozesse institutionalisiert; erste Equity‑Exits anstoßen.
Ausbildungsprogramme integrieren; Trainee‑Cohorts starten.
48–72 Monate
Volle Auslastung, stabile Dividendenzahlungen an Fonds.
Skalierung weiterer Pilotlinien; Export von Contract‑Manufacturing‑Services.
Evaluation und Reinvestitionsplan für Upgrades.
Pilotfabriken sind Cashflow‑Maschinen, wenn sie von Anfang an als kommerzielle Plattformen geplant werden: klare Preislogik, diversifizierte Erlösströme, Beteiligungsmodelle und enge Verzahnung mit Ausbildung und Forschung. So werden sie Einnahmequellen für Fonds, Magneten für Unternehmen und Brutstätten für Talente.
Standortlogik Pilotfabriken
Pilotfabriken werden nach klaren, messbaren Kriterien ausgewählt, um maximale Hebelwirkung für Forschung, Produktion, Ausbildung und regionale Wertschöpfung zu erzielen. Jede Entscheidung folgt einem standardisierten Bewertungsrahmen, einem klaren Profil für den Standort und einem Umsetzungsfahrplan.
Pilotfabriken werden nach klaren, messbaren Kriterien ausgewählt, um maximale Hebelwirkung für Forschung, Produktion, Ausbildung und regionale Wertschöpfung zu erzielen. Jede Entscheidung folgt einem standardisierten Bewertungsrahmen, einem klaren Profil für den Standort und einem Umsetzungsfahrplan.
Auswahlkriterien und Gewichtung
Kernkriterien mit Gewichtung
Akademische Anbindung — Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen; gemeinsame Lehr‑ und Forschungsprogramme.
Industriekooperation — vorhandene oder verbindliche Industriepartner und Ankerkunden.
Infrastruktur — Energie, Verkehr, Breitband, Reinraum‑ und Logistikflächen.
Regionale Wertschöpfung — Potenzial für Zuliefernetzwerke, Arbeitsplätze und lokale Lieferketten.
Regulatorische und Genehmigungsfähigkeit — Flächennutzungsrecht, Umweltauflagen, Genehmigungsdauer.
Finanzierbarkeit — Co‑Financing‑Partner, Förderfähigkeit, PPP‑Potenzial.
Talentverfügbarkeit — lokale Ausbildungskapazitäten, Fachkräftezentren, Wohnraum.
Marktzugang — Nähe zu Kundenmärkten, Exportinfrastruktur, Testfeldern.
Bewertungslogik
Jeder Standort wird auf einer Skala 1–5 pro Kriterium bewertet; gewichtete Summe entscheidet über Priorität. Mindestschwelle für Umsetzung: ≥ 70 % des maximalen Scores.
Kernkriterien mit Gewichtung
Akademische Anbindung — Nähe zu Hochschulen und Forschungseinrichtungen; gemeinsame Lehr‑ und Forschungsprogramme.
Industriekooperation — vorhandene oder verbindliche Industriepartner und Ankerkunden.
Infrastruktur — Energie, Verkehr, Breitband, Reinraum‑ und Logistikflächen.
Regionale Wertschöpfung — Potenzial für Zuliefernetzwerke, Arbeitsplätze und lokale Lieferketten.
Regulatorische und Genehmigungsfähigkeit — Flächennutzungsrecht, Umweltauflagen, Genehmigungsdauer.
Finanzierbarkeit — Co‑Financing‑Partner, Förderfähigkeit, PPP‑Potenzial.
Talentverfügbarkeit — lokale Ausbildungskapazitäten, Fachkräftezentren, Wohnraum.
Marktzugang — Nähe zu Kundenmärkten, Exportinfrastruktur, Testfeldern.
Bewertungslogik Jeder Standort wird auf einer Skala 1–5 pro Kriterium bewertet; gewichtete Summe entscheidet über Priorität. Mindestschwelle für Umsetzung: ≥ 70 % des maximalen Scores.
Standardisierte Standortbewertung (Beispielmatrix)
Kriterium Gewicht % Score 1–5 Gewichteter Wert Akademische Anbindung 20 Industriekooperation 18 Infrastruktur 16 Regionale Wertschöpfung 14 Regulatorik & Genehmigung 10 Finanzierbarkeit 10 Talentverfügbarkeit 8 Marktzugang 4
| Kriterium | Gewicht % | Score 1–5 | Gewichteter Wert |
|---|---|---|---|
| Akademische Anbindung | 20 | ||
| Industriekooperation | 18 | ||
| Infrastruktur | 16 | ||
| Regionale Wertschöpfung | 14 | ||
| Regulatorik & Genehmigung | 10 | ||
| Finanzierbarkeit | 10 | ||
| Talentverfügbarkeit | 8 | ||
| Marktzugang | 4 |
Standortprofile und Zuordnungsempfehlung
Robotik und KI — Standorte mit starken Informatik‑/Ingenieurfakultäten, Testflächen und Robotik‑Integratoren.
Photonik und MedTech — Standorte mit Optik‑Labors, GMP‑Units und klinischen Partnern.
Biotech — Nähe zu BSL‑Labors, Kliniken und Bioprozess‑Infrastruktur.
Energie und Speicher — Zugang zu erneuerbaren Erzeugern, Netzanschlüssen und Großspeicherflächen.
Mikroelektronik — Fab‑Ready Flächen, Packaging‑Partner und Reinraumkapazitäten.
Automotive Präzision — Nähe zu OEMs, Zulieferern und Teststrecken.
Zuweisungsprinzip
Jeder Standort erhält ein einziges primäres Profil und bis zu zwei sekundäre Profile zur Risikostreuung und Synergie.
Robotik und KI — Standorte mit starken Informatik‑/Ingenieurfakultäten, Testflächen und Robotik‑Integratoren.
Photonik und MedTech — Standorte mit Optik‑Labors, GMP‑Units und klinischen Partnern.
Biotech — Nähe zu BSL‑Labors, Kliniken und Bioprozess‑Infrastruktur.
Energie und Speicher — Zugang zu erneuerbaren Erzeugern, Netzanschlüssen und Großspeicherflächen.
Mikroelektronik — Fab‑Ready Flächen, Packaging‑Partner und Reinraumkapazitäten.
Automotive Präzision — Nähe zu OEMs, Zulieferern und Teststrecken.
Zuweisungsprinzip Jeder Standort erhält ein einziges primäres Profil und bis zu zwei sekundäre Profile zur Risikostreuung und Synergie.
Infrastrukturanforderungen pro Profil
Reinraum und Metrologie — Photonik, Mikroelektronik, MedTech.
GMP und BSL‑Labors — Biotech, MedTech.
Großflächige Hallen und Außenparcours — Robotik, Automotive.
Sovereign Cloud Nodes und Edge‑Hubs — KI, Sensorik.
H2‑Anbindung und Netzanschluss — Energie, Mobilität.
Logistik und Exportanbindung — alle Serienanlauf‑Pilotlinien.
Reinraum und Metrologie — Photonik, Mikroelektronik, MedTech.
GMP und BSL‑Labors — Biotech, MedTech.
Großflächige Hallen und Außenparcours — Robotik, Automotive.
Sovereign Cloud Nodes und Edge‑Hubs — KI, Sensorik.
H2‑Anbindung und Netzanschluss — Energie, Mobilität.
Logistik und Exportanbindung — alle Serienanlauf‑Pilotlinien.
Umsetzungsphasen und Zeitplan
Phase 0 Bewertung 0–6 Monate
Standortscoring, Stakeholder‑Commitments, Pre‑Feasibility.
Phase 1 Schnellstart 6–18 Monate
Prototyping Hub, Precommitments mit 5–10 Ankern, Standardverträge.
Phase 2 Aufbau 18–36 Monate
Fab‑Ready Pilotlinie Phase 1, Shared Labs, Ausbildungsintegration.
Phase 3 Skalierung 36–60 Monate
Volle Serienanläufe, Contract Manufacturing, Revenue‑Share‑Modelle.
Phase 4 Konsolidierung 60+ Monate
Reinvestition, Exportaufbau, Dividenden‑ und Beteiligungsmanagement.
Phase 0 Bewertung 0–6 Monate
Standortscoring, Stakeholder‑Commitments, Pre‑Feasibility.
Phase 1 Schnellstart 6–18 Monate
Prototyping Hub, Precommitments mit 5–10 Ankern, Standardverträge.
Phase 2 Aufbau 18–36 Monate
Fab‑Ready Pilotlinie Phase 1, Shared Labs, Ausbildungsintegration.
Phase 3 Skalierung 36–60 Monate
Volle Serienanläufe, Contract Manufacturing, Revenue‑Share‑Modelle.
Phase 4 Konsolidierung 60+ Monate
Reinvestition, Exportaufbau, Dividenden‑ und Beteiligungsmanagement.
Governance, Betreiberwahl und KPIs
Governance
Site Steering Committee mit Hochschule, Kommune, Industrie, Staatsfonds.
Facility Operator über Ausschreibung; Betreiber erhält Performance‑Fee und Umsatzbeteiligung.
Standardverträge für Nutzungsgebühren, IP‑Regeln, Revenue‑Share.
Kern‑KPIs
Auslastung % Ziel ≥ 70 % nach 3 Jahren.
Time‑to‑Prototype Ziel ≤ 8 Wochen.
Infra‑Cashflow Ziel ≥ 3–5 % p.a. Netto.
Anzahl NPI→Kleinserie p.a. Ziel messbar je Profil.
Anteil lokaler Zulieferaufträge Ziel ≥ 50 % der Produktionsaufträge.
Governance
Site Steering Committee mit Hochschule, Kommune, Industrie, Staatsfonds.
Facility Operator über Ausschreibung; Betreiber erhält Performance‑Fee und Umsatzbeteiligung.
Standardverträge für Nutzungsgebühren, IP‑Regeln, Revenue‑Share.
Kern‑KPIs
Auslastung % Ziel ≥ 70 % nach 3 Jahren.
Time‑to‑Prototype Ziel ≤ 8 Wochen.
Infra‑Cashflow Ziel ≥ 3–5 % p.a. Netto.
Anzahl NPI→Kleinserie p.a. Ziel messbar je Profil.
Anteil lokaler Zulieferaufträge Ziel ≥ 50 % der Produktionsaufträge.
Prioritäten für Standortentscheidungen
Priorität A: Standorte mit starke Hochschule + verbindliche Industriepartner + verfügbare Flächen.
Priorität B: Gute Infrastruktur und Finanzierbarkeit, aber noch fehlende Host‑Commitments.
Priorität C: Hohe strategische Bedeutung, aber größere Investitions‑ oder Genehmigungsrisiken; nur mit PPP‑Garantie.
Pilotfabriken folgen einer klaren Standortlogik: akademische Exzellenz, Industrie‑Anker, verfügbare Infrastruktur und messbarer regionaler Mehrwert bestimmen Auswahl und Profil. So werden Pilotfabriken zu nachhaltigen Cashflow‑Zentren, Talentmotoren und Skalierungsplattformen für die Thüringer Transformation.
Priorität A: Standorte mit starke Hochschule + verbindliche Industriepartner + verfügbare Flächen.
Priorität B: Gute Infrastruktur und Finanzierbarkeit, aber noch fehlende Host‑Commitments.
Priorität C: Hohe strategische Bedeutung, aber größere Investitions‑ oder Genehmigungsrisiken; nur mit PPP‑Garantie.
Pilotfabriken folgen einer klaren Standortlogik: akademische Exzellenz, Industrie‑Anker, verfügbare Infrastruktur und messbarer regionaler Mehrwert bestimmen Auswahl und Profil. So werden Pilotfabriken zu nachhaltigen Cashflow‑Zentren, Talentmotoren und Skalierungsplattformen für die Thüringer Transformation.
Technologiezentren
Kurz: Technologiezentren ergänzen Pilotfabriken als flexible Inkubatoren, Ausbildungsstätten und Innovationsplattformen. Sie beschleunigen Prototyping, Markteintritt und Qualifizierung, schaffen niedrigschwellige Zugänge für KMU und Startups und liefern wiederkehrende Erlöse durch Services, Kurse und Mitgliedschaften.
Kurz: Technologiezentren ergänzen Pilotfabriken als flexible Inkubatoren, Ausbildungsstätten und Innovationsplattformen. Sie beschleunigen Prototyping, Markteintritt und Qualifizierung, schaffen niedrigschwellige Zugänge für KMU und Startups und liefern wiederkehrende Erlöse durch Services, Kurse und Mitgliedschaften.
Kernfunktionen und Services
Funktion Kernservices Inkubation Co‑working, Mentoring, Business Coaching Technologiezugang Shared Labs, Testbeds, Edge/Cloud‑Nodes Ausbildung Zertifikatskurse, Traineeships, duale Module Validierung Zertifizierung, Kalibrierung, Pilotversuche Netzwerk Investor‑Matching, Corporate‑Piloten, Partnernetzwerke Kommerzialisierung Market‑Readiness‑Support, Regulatory Helpdesk
| Funktion | Kernservices |
|---|---|
| Inkubation | Co‑working, Mentoring, Business Coaching |
| Technologiezugang | Shared Labs, Testbeds, Edge/Cloud‑Nodes |
| Ausbildung | Zertifikatskurse, Traineeships, duale Module |
| Validierung | Zertifizierung, Kalibrierung, Pilotversuche |
| Netzwerk | Investor‑Matching, Corporate‑Piloten, Partnernetzwerke |
| Kommerzialisierung | Market‑Readiness‑Support, Regulatory Helpdesk |
Geschäftsmodelle und Erlösquellen
Erlösquelle Mechanik Mitgliedsbeiträge monatliche oder jährliche Mitgliedschaften Nutzungsgebühren Stunden‑ oder Flächenmiete für Labore/Equipment Kursgebühren berufliche Zertifikate und Weiterbildung Service‑Fees Prüfungen, Kalibrierung, Zertifizierung Equity‑for‑Services vergünstigte Nutzung gegen Minderheitsbeteiligung Sponsoring und Partnerschaften Corporate‑Sponsoring, Forschungsaufträge
| Erlösquelle | Mechanik |
|---|---|
| Mitgliedsbeiträge | monatliche oder jährliche Mitgliedschaften |
| Nutzungsgebühren | Stunden‑ oder Flächenmiete für Labore/Equipment |
| Kursgebühren | berufliche Zertifikate und Weiterbildung |
| Service‑Fees | Prüfungen, Kalibrierung, Zertifizierung |
| Equity‑for‑Services | vergünstigte Nutzung gegen Minderheitsbeteiligung |
| Sponsoring und Partnerschaften | Corporate‑Sponsoring, Forschungsaufträge |
Integration mit Pilotfabriken und Clustern
On‑Ramp für Startups: Technologiezentren übernehmen frühe Inkubation; erfolgreiche Teams „graduieren“ in Pilotfabriken für NPI und Kleinserie.
Shared Pipeline: gemeinsame Projekt‑Roadmap, standardisierte Übergabe‑SLA zwischen Zentrum und Pilotfabrik.
Kompetenzvernetzung: Zentren hosten Trainings, Pilotfabriken liefern Praxisplätze; Hochschulen stellen Curriculum und Forschungsexpertise.
Marktzugang: Cluster‑Partner nutzen Zentren für Proof‑of‑Concepts; Zentren orchestrieren Pilotkunden und Testfelder.
On‑Ramp für Startups: Technologiezentren übernehmen frühe Inkubation; erfolgreiche Teams „graduieren“ in Pilotfabriken für NPI und Kleinserie.
Shared Pipeline: gemeinsame Projekt‑Roadmap, standardisierte Übergabe‑SLA zwischen Zentrum und Pilotfabrik.
Kompetenzvernetzung: Zentren hosten Trainings, Pilotfabriken liefern Praxisplätze; Hochschulen stellen Curriculum und Forschungsexpertise.
Marktzugang: Cluster‑Partner nutzen Zentren für Proof‑of‑Concepts; Zentren orchestrieren Pilotkunden und Testfelder.
Talententwicklung und Ausbildungsangebote
Modulare Curricula: berufsspezifische Module (KI, Robotik, GMP, Photonik) abgestimmt auf Fachkräftezentren.
Traineeships und Apprenticeships: bezahlte Praxisphasen in Pilotprojekten mit Übernahmeoptionen.
Microcredentials: kurze, stackable Zertifikate für Upskilling von KMU‑Mitarbeitern.
Train‑the‑Trainer: Aufbau lokaler Lehrkapazitäten zur Skalierung in Umlandregionen.
Ertragsmodell Ausbildung: Kursgebühren, staatliche Ausbildungszuschüsse, Placement‑Fees.
Modulare Curricula: berufsspezifische Module (KI, Robotik, GMP, Photonik) abgestimmt auf Fachkräftezentren.
Traineeships und Apprenticeships: bezahlte Praxisphasen in Pilotprojekten mit Übernahmeoptionen.
Microcredentials: kurze, stackable Zertifikate für Upskilling von KMU‑Mitarbeitern.
Train‑the‑Trainer: Aufbau lokaler Lehrkapazitäten zur Skalierung in Umlandregionen.
Ertragsmodell Ausbildung: Kursgebühren, staatliche Ausbildungszuschüsse, Placement‑Fees.
Governance, Standortprofil und Zeitplan
Governance: Site Advisory Board mit Hochschule, Industrie, Kommune und Betreiber; Betreibervertrag mit KPI‑Zielen.
Standortprofil: jedes Zentrum erhält ein klares Technologieprofil (z. B. KI‑Zentrum in Ilmenau, MedTech‑Zentrum in Jena).
Finanzierung: Seed‑Förderung für Aufbau, dann Mischfinanzierung aus Nutzungsgebühren, Mitgliedschaften und PPP‑Verträgen.
Kurzfrist 0–18 Monate: Aufbau Kerninfrastruktur, Start Pilotkurse, erste Inkubationskohorten.
Mittelfrist 18–48 Monate: Skalierung Nutzerbasis, Integration Pilotfabriken, erste Revenue‑Share‑Verträge.
Langfrist 48–72 Monate: Vollbetrieb, Export von Trainingsangeboten, stabile Erträge.
Governance: Site Advisory Board mit Hochschule, Industrie, Kommune und Betreiber; Betreibervertrag mit KPI‑Zielen.
Standortprofil: jedes Zentrum erhält ein klares Technologieprofil (z. B. KI‑Zentrum in Ilmenau, MedTech‑Zentrum in Jena).
Finanzierung: Seed‑Förderung für Aufbau, dann Mischfinanzierung aus Nutzungsgebühren, Mitgliedschaften und PPP‑Verträgen.
Kurzfrist 0–18 Monate: Aufbau Kerninfrastruktur, Start Pilotkurse, erste Inkubationskohorten.
Mittelfrist 18–48 Monate: Skalierung Nutzerbasis, Integration Pilotfabriken, erste Revenue‑Share‑Verträge.
Langfrist 48–72 Monate: Vollbetrieb, Export von Trainingsangeboten, stabile Erträge.
KPIs und Erfolgsmessung
Auslastung Laborflächen Ziel ≥ 70 % nach 3 Jahren.
Anzahl Inkubierte Startups p.a. Ziel messbar je Zentrum.
Teilnehmer Weiterbildung p.a. Ziel ≥ 1.000 pro großem Zentrum.
Time to Pilot Ziel ≤ 6 Monate von Idee zu Proof‑of‑Concept.
Infra‑Cashflow Ziel ≥ 3–5 % p.a. für Betreiber‑SPVs.
Technologiezentren sind die skalierbaren, niederschwelligen Knoten im Ökosystem: sie bilden Talente, inkubieren Ideen und schaffen die Pipeline, die Pilotfabriken in nachhaltige Industrie‑ und Exportaktivitäten überführt.
Auslastung Laborflächen Ziel ≥ 70 % nach 3 Jahren.
Anzahl Inkubierte Startups p.a. Ziel messbar je Zentrum.
Teilnehmer Weiterbildung p.a. Ziel ≥ 1.000 pro großem Zentrum.
Time to Pilot Ziel ≤ 6 Monate von Idee zu Proof‑of‑Concept.
Infra‑Cashflow Ziel ≥ 3–5 % p.a. für Betreiber‑SPVs.
Technologiezentren sind die skalierbaren, niederschwelligen Knoten im Ökosystem: sie bilden Talente, inkubieren Ideen und schaffen die Pipeline, die Pilotfabriken in nachhaltige Industrie‑ und Exportaktivitäten überführt.
Start‑ups und Scale‑ups Zielbild
Ziel: Ein integriertes Ökosystem, das Deep‑Tech‑Innovation, schnelle Kommerzialisierung und skalierbares Beschäftigungswachstum verbindet. Start‑ups liefern disruptive Technologien; Scale‑ups schaffen Arbeitsplätze, Exportvolumen und nachhaltige Rückflüsse in Fonds und Regionen.
Ziel: Ein integriertes Ökosystem, das Deep‑Tech‑Innovation, schnelle Kommerzialisierung und skalierbares Beschäftigungswachstum verbindet. Start‑ups liefern disruptive Technologien; Scale‑ups schaffen Arbeitsplätze, Exportvolumen und nachhaltige Rückflüsse in Fonds und Regionen.
Kernbausteine des Ökosystems
Inkubation und Frühphase
Technologiezentren bieten Co‑working, Labore, Mentoring und Seed‑Grants; Acceleratoren liefern Markt‑ und Reimbursement‑Support; Founder‑Visa und Gründerstipendien sichern Talentzufluss.
Pilotierung und Validierung
Pilotfabriken und Testfelder ermöglichen NPI, GMP‑Chargen, Robotik‑Trials und Feldtests; staatliche Pilotabnahmen reduzieren Markteintrittsrisiko.
Finanzierungspfade
Seed‑Grants → DeepFonds‑Seed → DeepFonds‑Follow‑On → Series‑A/Scale‑Investoren; Co‑Investorenpflicht und Matching‑Runden erhöhen Hebel.
Skalierungsinfrastruktur
Fab‑Ready Linien, Contract Manufacturing, Sales‑Partnerships mit OEMs und Zugang zu internationalen Vertriebskanälen.
Talent und Ausbildung
Traineeships in Pilotfabriken, duale Studienmodule, Microcredentials und Gründer‑Fellowships; Retention‑Bonusse und Karrierepfade.
Marktintegration
Cluster‑Kunden, Krankenkassen‑Piloten, OEM‑Partnerschaften und Exportförderung als direkte Absatzkanäle.
Inkubation und Frühphase Technologiezentren bieten Co‑working, Labore, Mentoring und Seed‑Grants; Acceleratoren liefern Markt‑ und Reimbursement‑Support; Founder‑Visa und Gründerstipendien sichern Talentzufluss.
Pilotierung und Validierung Pilotfabriken und Testfelder ermöglichen NPI, GMP‑Chargen, Robotik‑Trials und Feldtests; staatliche Pilotabnahmen reduzieren Markteintrittsrisiko.
Finanzierungspfade Seed‑Grants → DeepFonds‑Seed → DeepFonds‑Follow‑On → Series‑A/Scale‑Investoren; Co‑Investorenpflicht und Matching‑Runden erhöhen Hebel.
Skalierungsinfrastruktur Fab‑Ready Linien, Contract Manufacturing, Sales‑Partnerships mit OEMs und Zugang zu internationalen Vertriebskanälen.
Talent und Ausbildung Traineeships in Pilotfabriken, duale Studienmodule, Microcredentials und Gründer‑Fellowships; Retention‑Bonusse und Karrierepfade.
Marktintegration Cluster‑Kunden, Krankenkassen‑Piloten, OEM‑Partnerschaften und Exportförderung als direkte Absatzkanäle.
Finanzierungsarchitektur und Anreizmechanik
Instrument Zweck Rückflussmechanik Seed‑Grants Proof‑of‑Concept keine Verwässerung; Meilensteinbindung DeepFonds Equity Follow‑on für Deep‑Tech Equity; Co‑Investorenpflicht Infra‑SPVs Pilotfabriken Aufbau Dividenden; Revenue‑Share Revenue‑Share Verträge Kommerzialisierungspartnerschaften Anteil an Umsätzen Convertible Instruments Brückenfinanzierung Wandlung bei Series‑A
Designprinzip: öffentliche Mittel reduzieren Technologie‑Risiko, private Mittel finanzieren Skalierung; Fonds‑Returns durch Equity‑Exits, Dividenden und Lizenzströme.
| Instrument | Zweck | Rückflussmechanik |
|---|---|---|
| Seed‑Grants | Proof‑of‑Concept | keine Verwässerung; Meilensteinbindung |
| DeepFonds Equity | Follow‑on für Deep‑Tech | Equity; Co‑Investorenpflicht |
| Infra‑SPVs | Pilotfabriken Aufbau | Dividenden; Revenue‑Share |
| Revenue‑Share Verträge | Kommerzialisierungspartnerschaften | Anteil an Umsätzen |
| Convertible Instruments | Brückenfinanzierung | Wandlung bei Series‑A |
Designprinzip: öffentliche Mittel reduzieren Technologie‑Risiko, private Mittel finanzieren Skalierung; Fonds‑Returns durch Equity‑Exits, Dividenden und Lizenzströme.
Operative Angebote für Gründer und Scale‑ups
One‑Stop Founders Desk: Gründungsformalitäten, Visum, Steuer‑ und Rechtsberatung, Bürozuweisung.
Market‑Readiness Tracks: Regulatory‑Fast‑Track, Reimbursement‑Support, Pilotkunden‑Matching.
Growth‑Services: Sales‑Acceleration, Internationalisierungspakete, HR‑Scaling‑Support.
Finance‑Pathway: standardisierte Term‑Sheets, Demo‑Days mit internationalen LPs, Co‑Invest‑Runden.
Talent‑Pipeline: verbindliche Trainee‑Cohorts in Pilotfabriken; Hiring‑Credits für Scale‑ups.
One‑Stop Founders Desk: Gründungsformalitäten, Visum, Steuer‑ und Rechtsberatung, Bürozuweisung.
Market‑Readiness Tracks: Regulatory‑Fast‑Track, Reimbursement‑Support, Pilotkunden‑Matching.
Growth‑Services: Sales‑Acceleration, Internationalisierungspakete, HR‑Scaling‑Support.
Finance‑Pathway: standardisierte Term‑Sheets, Demo‑Days mit internationalen LPs, Co‑Invest‑Runden.
Talent‑Pipeline: verbindliche Trainee‑Cohorts in Pilotfabriken; Hiring‑Credits für Scale‑ups.
KPIs und Zielwerte bis 2035
Gründer‑Visas p.a.: 1.000
Start‑ups gegründet p.a.: 500
Scale‑ups (≥50 MA) p.a.: 50
Follow‑on Rate DeepFonds: ≥ 30 % der Seed‑Portfoliounternehmen
Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel: ≥ 4:1
Time‑to‑Pilot: ≤ 6 Monate von Idee zu Feldtest
Infra‑Cashflow Pilotfabriken: ≥ 3–5 % p.a. nach 5 Jahren
Gründer‑Visas p.a.: 1.000
Start‑ups gegründet p.a.: 500
Scale‑ups (≥50 MA) p.a.: 50
Follow‑on Rate DeepFonds: ≥ 30 % der Seed‑Portfoliounternehmen
Mobilisiertes externes Kapital / Landesmittel: ≥ 4:1
Time‑to‑Pilot: ≤ 6 Monate von Idee zu Feldtest
Infra‑Cashflow Pilotfabriken: ≥ 3–5 % p.a. nach 5 Jahren
Schnelle Maßnahmen 0–36 Monate (Prioritäten)
Start Founders Desk und digitale Plattform für Visas, Grants und Matching.
Seed‑Tranche für 100 Deep‑Tech Teams; Pilotkohorten in Jena und Ilmenau.
Standardterm‑Sheets und Co‑Invest‑Regeln für DeepFonds; erste Co‑Invest‑Runde.
Graduierungs‑Pipeline: Technologiezentren → Pilotfabriken → Contract Manufacturing.
Scale‑up‑Supportprogramm: Sales‑Acceleration, HR‑Credits, Export‑Booster.
Start Founders Desk und digitale Plattform für Visas, Grants und Matching.
Seed‑Tranche für 100 Deep‑Tech Teams; Pilotkohorten in Jena und Ilmenau.
Standardterm‑Sheets und Co‑Invest‑Regeln für DeepFonds; erste Co‑Invest‑Runde.
Graduierungs‑Pipeline: Technologiezentren → Pilotfabriken → Contract Manufacturing.
Scale‑up‑Supportprogramm: Sales‑Acceleration, HR‑Credits, Export‑Booster.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Zu frühe Kommerzialisierung → strikte Meilenstein‑Gatekeeping, staatliche Pilotabnahmen.
Kapitalknappheit bei Series‑A → internationale LP‑Akquise, Co‑Investorenpflicht, steuerliche Anreize für VC.
Talentfluktuation → Verbleibsboni, Familienpakete, Karrierepfade in regionalen Unternehmen.
Unterauslastung Pilotfabriken → Precommitments, Jahresverträge, Cross‑Cluster Nutzung.
IP‑Konflikte → klare IP‑Regeln, Standardlizenzverträge, Neutral IP‑Mediation.
Zu frühe Kommerzialisierung → strikte Meilenstein‑Gatekeeping, staatliche Pilotabnahmen.
Kapitalknappheit bei Series‑A → internationale LP‑Akquise, Co‑Investorenpflicht, steuerliche Anreize für VC.
Talentfluktuation → Verbleibsboni, Familienpakete, Karrierepfade in regionalen Unternehmen.
Unterauslastung Pilotfabriken → Precommitments, Jahresverträge, Cross‑Cluster Nutzung.
IP‑Konflikte → klare IP‑Regeln, Standardlizenzverträge, Neutral IP‑Mediation.
Messung, Governance und Skalierung
Ecosystem Board mit Staatsfonds, DeepFonds, Cluster‑Leads, Hochschulen und Investoren steuert Strategie.
Dashboard: wöchentliche Deal‑Pipeline, Quartals‑KPIs, jährliche externe Evaluation.
Incentive‑Loop: erfolgreiche Exits und Dividenden fließen zurück in Seed‑ und Infra‑Tranches zur Reinvestition.
Kurzbotschaft
„Thüringen baut ein vollständiges Start‑up‑und Scale‑up‑Ökosystem: von der Idee über Pilotierung bis zur globalen Skalierung — mit klaren Finanzierungswegen, operativer Infrastruktur und messbaren Rückflüssen.“
Ecosystem Board mit Staatsfonds, DeepFonds, Cluster‑Leads, Hochschulen und Investoren steuert Strategie.
Dashboard: wöchentliche Deal‑Pipeline, Quartals‑KPIs, jährliche externe Evaluation.
Incentive‑Loop: erfolgreiche Exits und Dividenden fließen zurück in Seed‑ und Infra‑Tranches zur Reinvestition.
Kurzbotschaft „Thüringen baut ein vollständiges Start‑up‑und Scale‑up‑Ökosystem: von der Idee über Pilotierung bis zur globalen Skalierung — mit klaren Finanzierungswegen, operativer Infrastruktur und messbaren Rückflüssen.“
Frühphasenfinanzierung Übersicht
Ziel: Der Staatsfonds finanziert jährlich 100–150 neue Start‑ups über eine abgestufte Pipeline (Pre‑Seed → Seed → Series A). Fokus auf Deep‑Tech in den fünf Clustern, Hebelwirkung durch Co‑Investoren, klare Meilensteine und starke operative Unterstützung zur Maximierung von Überlebensrate, Skalierung und Rückflüssen.
Ziel: Der Staatsfonds finanziert jährlich 100–150 neue Start‑ups über eine abgestufte Pipeline (Pre‑Seed → Seed → Series A). Fokus auf Deep‑Tech in den fünf Clustern, Hebelwirkung durch Co‑Investoren, klare Meilensteine und starke operative Unterstützung zur Maximierung von Überlebensrate, Skalierung und Rückflüssen.
Budgetverteilung und Zielgrößen
Stage Anzahl p.a. (Ziel) Durchschnittliches Ticket Fondsanteil pro Deal Pre‑Seed 60–80 €50k–€150k Grant / Convertible / Small Equity 5–15 % Seed 30–50 €250k–€750k Equity 10–25 % (Co‑Invest) Series A 10–20 €2m–€6m Lead/Co‑Lead Equity 10–30 %
Designprinzip: öffentliche Mittel decken Technologie‑ und Marktvalidierungsrisiko; private Co‑Investoren finanzieren Skalierung. Co‑Investorenpflicht: mindestens 1:1 bei Seed und 2:1 bei Series A.
| Stage | Anzahl p.a. (Ziel) | Durchschnittliches Ticket | Fondsanteil pro Deal |
|---|---|---|---|
| Pre‑Seed | 60–80 | €50k–€150k | Grant / Convertible / Small Equity 5–15 % |
| Seed | 30–50 | €250k–€750k | Equity 10–25 % (Co‑Invest) |
| Series A | 10–20 | €2m–€6m | Lead/Co‑Lead Equity 10–30 % |
Designprinzip: öffentliche Mittel decken Technologie‑ und Marktvalidierungsrisiko; private Co‑Investoren finanzieren Skalierung. Co‑Investorenpflicht: mindestens 1:1 bei Seed und 2:1 bei Series A.
Auswahlkriterien und Investmentprozess
Kernkriterien
Technologiefit mit Clusterprofilen (Photonik, KI, Energie, Biotech, MedTech, Automotive).
Technische Validierung: Prototyp oder überzeugender PoC.
Marktzugang: bestätigte Pilotpartner oder Letter of Intent aus Cluster.
Team: Gründerteam mit komplementären Fähigkeiten.
Skalierbarkeit: klarer Pfad zu Series A und Exportmärkten.
Prozessschritte
Sourcing: Technologiezentren, Cluster‑Liaisons, Gründer‑Visa Pipeline.
Pre‑Screening: 7–14 Tage durch Investment Analysts.
Tech Due Diligence: 2–4 Wochen mit Hochschul‑ und Fraunhofer‑Panels.
Investment Committee: Entscheidung innerhalb 30 Tage nach vollständiger DD.
Termsheet & Closing: Standardterm‑Sheets zur Beschleunigung; Closing ≤ 60 Tage.
Post‑Investment Monitoring: Quartalsweise Reviews, Meilenstein‑Tranchierung.
Kernkriterien
Technologiefit mit Clusterprofilen (Photonik, KI, Energie, Biotech, MedTech, Automotive).
Technische Validierung: Prototyp oder überzeugender PoC.
Marktzugang: bestätigte Pilotpartner oder Letter of Intent aus Cluster.
Team: Gründerteam mit komplementären Fähigkeiten.
Skalierbarkeit: klarer Pfad zu Series A und Exportmärkten.
Prozessschritte
Sourcing: Technologiezentren, Cluster‑Liaisons, Gründer‑Visa Pipeline.
Pre‑Screening: 7–14 Tage durch Investment Analysts.
Tech Due Diligence: 2–4 Wochen mit Hochschul‑ und Fraunhofer‑Panels.
Investment Committee: Entscheidung innerhalb 30 Tage nach vollständiger DD.
Termsheet & Closing: Standardterm‑Sheets zur Beschleunigung; Closing ≤ 60 Tage.
Post‑Investment Monitoring: Quartalsweise Reviews, Meilenstein‑Tranchierung.
Finanzinstrumente und Konditionen
Non‑dilutive Seed Grants für Pre‑Seed Proof‑of‑Concept.
Convertible Notes / SAFE als Brückeninstrument bei Pre‑Seed mit Cap und Discount.
Equity‑Investments bei Seed und Series A mit standardisierten Liquidationspräferenzen.
Revenue‑Share‑Tranche optional für KMU‑nahes Produkt mit frühen Umsätzen.
Follow‑On‑Reserve: 30–40 % des Portfoliobudgets für Follow‑On‑Runden.
Equity‑for‑Services: vergünstigte Pilotfabrik‑Nutzung gegen Minderheitsbeteiligung.
Vertragsmechanik: Meilenstein‑gebundene Tranchen; Rückforderungs‑ oder Clawback‑Klauseln bei grobem Vertragsbruch; Verbleibs‑Bonusse für regionale Bindung.
Non‑dilutive Seed Grants für Pre‑Seed Proof‑of‑Concept.
Convertible Notes / SAFE als Brückeninstrument bei Pre‑Seed mit Cap und Discount.
Equity‑Investments bei Seed und Series A mit standardisierten Liquidationspräferenzen.
Revenue‑Share‑Tranche optional für KMU‑nahes Produkt mit frühen Umsätzen.
Follow‑On‑Reserve: 30–40 % des Portfoliobudgets für Follow‑On‑Runden.
Equity‑for‑Services: vergünstigte Pilotfabrik‑Nutzung gegen Minderheitsbeteiligung.
Vertragsmechanik: Meilenstein‑gebundene Tranchen; Rückforderungs‑ oder Clawback‑Klauseln bei grobem Vertragsbruch; Verbleibs‑Bonusse für regionale Bindung.
Operative Unterstützung und Hebelwirkung
One‑Stop Founders Desk: Visum, Gründung, Rechts‑ und Steuerhilfe.
Markt‑Readiness Tracks: Regulatory, Reimbursement, Pilotkunden‑Matching.
Infrastrukturzugang: bevorzugte Slots in Technologiezentren und Pilotfabriken.
Mentoring und Talentzugang: Zugang zu Fachkräftezentren, Trainee‑Cohorts und Alumni‑Netzwerk.
Investor‑Syndication: strukturierte Co‑Invest‑Runden mit internationalen VCs und Corporate‑Investoren.
One‑Stop Founders Desk: Visum, Gründung, Rechts‑ und Steuerhilfe.
Markt‑Readiness Tracks: Regulatory, Reimbursement, Pilotkunden‑Matching.
Infrastrukturzugang: bevorzugte Slots in Technologiezentren und Pilotfabriken.
Mentoring und Talentzugang: Zugang zu Fachkräftezentren, Trainee‑Cohorts und Alumni‑Netzwerk.
Investor‑Syndication: strukturierte Co‑Invest‑Runden mit internationalen VCs und Corporate‑Investoren.
Governance, Risiko und Exitstrategie
Investment Committee mit Staatsfonds, externen VC‑Partnern und Cluster‑Repräsentanten.
Risikosteuerung: Diversifikation über Branchen und Stages; Follow‑On‑Reserve; strikte KPIs; Early‑Warning‑System für Underperformer.
Exit‑Strategien: Trade‑sale, strategische Akquisitionen durch Cluster‑Player, Secondary‑Sales, IPO‑Pfad; Rückflüsse fließen in Re‑Investment‑Tranche.
Performance‑Fee‑Mechanik: Erfolgsabhängige Vergütung für Fondsmanager zur Ausrichtung auf Returns.
Investment Committee mit Staatsfonds, externen VC‑Partnern und Cluster‑Repräsentanten.
Risikosteuerung: Diversifikation über Branchen und Stages; Follow‑On‑Reserve; strikte KPIs; Early‑Warning‑System für Underperformer.
Exit‑Strategien: Trade‑sale, strategische Akquisitionen durch Cluster‑Player, Secondary‑Sales, IPO‑Pfad; Rückflüsse fließen in Re‑Investment‑Tranche.
Performance‑Fee‑Mechanik: Erfolgsabhängige Vergütung für Fondsmanager zur Ausrichtung auf Returns.
KPIs und Zeitplan
Kern‑KPIs
Deals p.a.: 100–150 Start‑ups finanziert.
Follow‑On Rate: ≥ 40 % der Pre‑Seed in Seed; ≥ 30 % Seed → Series A.
Überlebensrate 3 Jahre: ≥ 60 %.
Mobilisiertes Co‑Investment: Verhältnis ≥ 3:1 externes Kapital zu Staatsmitteln.
IRR Ziel: marktkonformes Ziel für VC‑Fonds (zielorientiert, nicht garantiert).
Time‑to‑Investment: Pre‑Seed Decision ≤ 30 Tage; Seed Decision ≤ 60 Tage.
Roadmap 0–36 Monate
0–6 Monate: Aufbau Investment‑Team, Standardterm‑Sheets, Pilot‑Seed‑Tranche für 100 Teams.
6–18 Monate: Skalierung Sourcing über Cluster, erste Co‑Invest‑Runden, Integration Pilotfabriken.
18–36 Monate: Volllauf Portfolio, Follow‑On‑Reserve aktiv, erste Exits/Trade‑Sales initiieren.
Schlussbemerkung
Ein klar strukturiertes Frühphasenprogramm kombiniert schnelle Entscheidungswege, starke operative Unterstützung und strikte Co‑Invest‑Regeln. So werden 100–150 Start‑ups pro Jahr nicht nur finanziert, sondern auch marktfähig gemacht — mit messbaren Rückflüssen für den Fonds und nachhaltigem Nutzen für die Cluster.
Kern‑KPIs
Deals p.a.: 100–150 Start‑ups finanziert.
Follow‑On Rate: ≥ 40 % der Pre‑Seed in Seed; ≥ 30 % Seed → Series A.
Überlebensrate 3 Jahre: ≥ 60 %.
Mobilisiertes Co‑Investment: Verhältnis ≥ 3:1 externes Kapital zu Staatsmitteln.
IRR Ziel: marktkonformes Ziel für VC‑Fonds (zielorientiert, nicht garantiert).
Time‑to‑Investment: Pre‑Seed Decision ≤ 30 Tage; Seed Decision ≤ 60 Tage.
Roadmap 0–36 Monate
0–6 Monate: Aufbau Investment‑Team, Standardterm‑Sheets, Pilot‑Seed‑Tranche für 100 Teams.
6–18 Monate: Skalierung Sourcing über Cluster, erste Co‑Invest‑Runden, Integration Pilotfabriken.
18–36 Monate: Volllauf Portfolio, Follow‑On‑Reserve aktiv, erste Exits/Trade‑Sales initiieren.
Schlussbemerkung Ein klar strukturiertes Frühphasenprogramm kombiniert schnelle Entscheidungswege, starke operative Unterstützung und strikte Co‑Invest‑Regeln. So werden 100–150 Start‑ups pro Jahr nicht nur finanziert, sondern auch marktfähig gemacht — mit messbaren Rückflüssen für den Fonds und nachhaltigem Nutzen für die Cluster.
Wachstumsfinanzierung für Scale‑ups
Pilotierte Finanzierungsinstrumente, die Wachstum ermöglichen, ohne Verkauf zu erzwingen: Royalty‑Finanzierung, Dividendenmodelle und Beteiligungsrechte. Ziel: Liquidität für Skalierung, Kapitalstruktur‑Flexibilität, Eigentumserhalt und planbare Rückflüsse an Fonds.
Pilotierte Finanzierungsinstrumente, die Wachstum ermöglichen, ohne Verkauf zu erzwingen: Royalty‑Finanzierung, Dividendenmodelle und Beteiligungsrechte. Ziel: Liquidität für Skalierung, Kapitalstruktur‑Flexibilität, Eigentumserhalt und planbare Rückflüsse an Fonds.
Vergleich der Instrumente
Instrument Cashflowwirkung Verwässerung Laufzeit / Rückzahlung Beste Anwendung Royalty‑Finanzierung laufende Umsatzabhängige Zahlungen keine bis sehr gering bis Umsatzziel oder fixe Laufzeit Umsatzstarke Scale‑ups mit stabiler Marge Dividendenmodelle Ausschüttung aus Überschuss keine laufend bei Gewinnverfügbarkeit Reife Scale‑ups mit stabilen Cashflows Beteiligungsrechte (Preferred Equity) Kapitalzufluss, Dividenden möglich ja (Eigenkapital) unbefristet mit Liquiditätsereignis Wachstumsunternehmen mit Exit‑Perspektive Revenue‑Based Financing prozentualer Umsatzanteil keine bis Rückzahlungsziel erreicht Early‑Scale mit wachsendem Umsatz Mezzanine / Wandelanleihe Zins + ggf. Wandlung potentiell bei Wandlung 3–7 Jahre Brückenfinanzierung vor Series B/C
| Instrument | Cashflowwirkung | Verwässerung | Laufzeit / Rückzahlung | Beste Anwendung |
|---|---|---|---|---|
| Royalty‑Finanzierung | laufende Umsatzabhängige Zahlungen | keine bis sehr gering | bis Umsatzziel oder fixe Laufzeit | Umsatzstarke Scale‑ups mit stabiler Marge |
| Dividendenmodelle | Ausschüttung aus Überschuss | keine | laufend bei Gewinnverfügbarkeit | Reife Scale‑ups mit stabilen Cashflows |
| Beteiligungsrechte (Preferred Equity) | Kapitalzufluss, Dividenden möglich | ja (Eigenkapital) | unbefristet mit Liquiditätsereignis | Wachstumsunternehmen mit Exit‑Perspektive |
| Revenue‑Based Financing | prozentualer Umsatzanteil | keine | bis Rückzahlungsziel erreicht | Early‑Scale mit wachsendem Umsatz |
| Mezzanine / Wandelanleihe | Zins + ggf. Wandlung | potentiell bei Wandlung | 3–7 Jahre | Brückenfinanzierung vor Series B/C |
Strukturprinzipien und Vertragsbestandteile
Royalty‑Finanzierung
Mechanik: Investor zahlt Kapital; Unternehmen zahlt X % des Brutto‑ oder Nettoumsatzes bis Rückzahlungsfaktor (z. B. 1.5–3x) erreicht.
Vorteile: keine Verwässerung; Zahlungen skalieren mit Umsatz; einfache Covenants.
Kernklauseln: Umsatzdefinition; Reporting; Mindestumsatz‑Schwellen; Cap auf kumulative Zahlungen; Change‑of‑control‑Trigger.
Dividendenmodelle
Mechanik: Staatsfonds oder Investoren erhalten bevorzugte Dividendenrechte aus ausgeschütteten Gewinnen; Dividenden können kumulativ oder nicht kumulativ sein.
Vorteile: Eigentum bleibt; Anreiz zur Profitabilität; planbare Rückflüsse.
Kernklauseln: Dividendenrang, Ausschüttungsbedingungen, Reinvestitionspflichten, Board‑Mitspracherechte.
Beteiligungsrechte (Preferred Equity)
Mechanik: Kapital gegen Vorzugsaktien mit Liquidationspräferenz, Dividenden und Anti‑Dilution.
Vorteile: langfristiges Kapital; Signalwirkung; Follow‑on‑Optionen.
Kernklauseln: Liquidationspräferenz, Dividendenrate, Verwässerungsschutz, Exit‑Mitverkaufsrechte.
Royalty‑Finanzierung
Mechanik: Investor zahlt Kapital; Unternehmen zahlt X % des Brutto‑ oder Nettoumsatzes bis Rückzahlungsfaktor (z. B. 1.5–3x) erreicht.
Vorteile: keine Verwässerung; Zahlungen skalieren mit Umsatz; einfache Covenants.
Kernklauseln: Umsatzdefinition; Reporting; Mindestumsatz‑Schwellen; Cap auf kumulative Zahlungen; Change‑of‑control‑Trigger.
Dividendenmodelle
Mechanik: Staatsfonds oder Investoren erhalten bevorzugte Dividendenrechte aus ausgeschütteten Gewinnen; Dividenden können kumulativ oder nicht kumulativ sein.
Vorteile: Eigentum bleibt; Anreiz zur Profitabilität; planbare Rückflüsse.
Kernklauseln: Dividendenrang, Ausschüttungsbedingungen, Reinvestitionspflichten, Board‑Mitspracherechte.
Beteiligungsrechte (Preferred Equity)
Mechanik: Kapital gegen Vorzugsaktien mit Liquidationspräferenz, Dividenden und Anti‑Dilution.
Vorteile: langfristiges Kapital; Signalwirkung; Follow‑on‑Optionen.
Kernklauseln: Liquidationspräferenz, Dividendenrate, Verwässerungsschutz, Exit‑Mitverkaufsrechte.
Underwriting und Auswahlkriterien
Umsatzstabilität: Mindestumsatz und Wachstumspfad; Bruttomarge‑Profil.
Unit Economics: Deckungsbeitrag pro Kunde, CAC, LTV.
Skalierbarkeit: Produktions‑ oder Vertriebsengpässe identifiziert und adressierbar.
Governance: Management‑Track‑Record, Reporting‑Disziplin, KPI‑Transparenz.
Verwendungszweck: klare Meilensteine für Wachstumskapital (z. B. Internationalisierung, Produktionsausbau).
Exit‑Pfad: Trade‑sale, IPO oder Refinanzierungsmöglichkeiten.
Umsatzstabilität: Mindestumsatz und Wachstumspfad; Bruttomarge‑Profil.
Unit Economics: Deckungsbeitrag pro Kunde, CAC, LTV.
Skalierbarkeit: Produktions‑ oder Vertriebsengpässe identifiziert und adressierbar.
Governance: Management‑Track‑Record, Reporting‑Disziplin, KPI‑Transparenz.
Verwendungszweck: klare Meilensteine für Wachstumskapital (z. B. Internationalisierung, Produktionsausbau).
Exit‑Pfad: Trade‑sale, IPO oder Refinanzierungsmöglichkeiten.
Risiko‑ und Schutzmechanismen
Caps und Floors: maximale kumulative Royalty‑Zahlung; Mindestumsatz‑Schutz für Unternehmen.
Step‑Down‑Raten: Royalty‑Satz reduziert nach Erreichen bestimmter Meilensteine.
Covenants: Liquiditätskennzahlen, Mindest‑Working‑Capital, Investitionsgenehmigungen.
Security Stack: bei Bedarf nachrangige Sicherheiten; IP‑Pledge nur in Ausnahmefällen.
Clawback‑ und Performance‑Triggers: Anpassung der Konditionen bei Underperformance; Bonus bei Übererfüllung.
Refinanzierungsoptionen: Möglichkeit zur Ablösung durch Eigenkapital oder Bankkredit bei günstigerer Kondition.
Caps und Floors: maximale kumulative Royalty‑Zahlung; Mindestumsatz‑Schutz für Unternehmen.
Step‑Down‑Raten: Royalty‑Satz reduziert nach Erreichen bestimmter Meilensteine.
Covenants: Liquiditätskennzahlen, Mindest‑Working‑Capital, Investitionsgenehmigungen.
Security Stack: bei Bedarf nachrangige Sicherheiten; IP‑Pledge nur in Ausnahmefällen.
Clawback‑ und Performance‑Triggers: Anpassung der Konditionen bei Underperformance; Bonus bei Übererfüllung.
Refinanzierungsoptionen: Möglichkeit zur Ablösung durch Eigenkapital oder Bankkredit bei günstigerer Kondition.
Steuerliche und rechtliche Gestaltungshinweise
Royalty vs. Zins: klare Dokumentation, damit Zahlungen nicht als steuerlich abzugsfähige Zinsen klassifiziert werden, wenn das nicht gewünscht ist.
Dividenden: Ausschüttungen unterliegen Kapitalertragsteuer; Strukturierung über Holding‑SPVs kann steuerliche Effizienz erhöhen.
Equity‑Instrumente: Verwässerungs‑ und Corporate‑Governance‑Regeln frühzeitig regeln.
Compliance: Transparente Reporting‑Pflichten, DSGVO‑konforme Datenweitergabe an Investoren, Einhaltung Kapitalmarktrecht bei öffentlichen Angeboten.
Royalty vs. Zins: klare Dokumentation, damit Zahlungen nicht als steuerlich abzugsfähige Zinsen klassifiziert werden, wenn das nicht gewünscht ist.
Dividenden: Ausschüttungen unterliegen Kapitalertragsteuer; Strukturierung über Holding‑SPVs kann steuerliche Effizienz erhöhen.
Equity‑Instrumente: Verwässerungs‑ und Corporate‑Governance‑Regeln frühzeitig regeln.
Compliance: Transparente Reporting‑Pflichten, DSGVO‑konforme Datenweitergabe an Investoren, Einhaltung Kapitalmarktrecht bei öffentlichen Angeboten.
KPIs zur Erfolgsmessung
Umsatzwachstum p.a.
EBITDA‑Marge und Free Cashflow‑Entwicklung
Royalty‑Payback‑Faktor (aktuelle kumulative Zahlungen / eingesetztes Kapital)
Dividendenrendite auf eingesetztes Kapital
Kapitalbindungsdauer bis nächster Finanzierungsrunde oder Refinanzierung
Anteil Eigenkapital vs. Fremdkapital in Kapitalstruktur
Umsatzwachstum p.a.
EBITDA‑Marge und Free Cashflow‑Entwicklung
Royalty‑Payback‑Faktor (aktuelle kumulative Zahlungen / eingesetztes Kapital)
Dividendenrendite auf eingesetztes Kapital
Kapitalbindungsdauer bis nächster Finanzierungsrunde oder Refinanzierung
Anteil Eigenkapital vs. Fremdkapital in Kapitalstruktur
Implementierungsfahrplan 0–36 Monate
0–3 Monate: Policy‑Rahmen definieren; Standardterm‑Sheets für Royalty, Preferred Equity und Dividendenmodelle erstellen.
3–9 Monate: Pilot‑Deals mit 5–10 Scale‑ups abschließen; Templates für Reporting und Covenants testen.
9–18 Monate: Portfolio‑Monitoring‑System aufsetzen; Follow‑On‑Reserve definieren; Steuer‑ und Rechtsoptimierung implementieren.
18–36 Monate: Skalierung auf breitere Pipeline; Refinanzierungsmechanismen etablieren; erste Rückflüsse reinvestieren.
0–3 Monate: Policy‑Rahmen definieren; Standardterm‑Sheets für Royalty, Preferred Equity und Dividendenmodelle erstellen.
3–9 Monate: Pilot‑Deals mit 5–10 Scale‑ups abschließen; Templates für Reporting und Covenants testen.
9–18 Monate: Portfolio‑Monitoring‑System aufsetzen; Follow‑On‑Reserve definieren; Steuer‑ und Rechtsoptimierung implementieren.
18–36 Monate: Skalierung auf breitere Pipeline; Refinanzierungsmechanismen etablieren; erste Rückflüsse reinvestieren.
Beispielkonditionen für Pilotangebote
Royalty‑Pilot
Ticket: €1–5 Mio.
Royalty: 2–6 % des Nettoumsatzes bis 2.0–2.5x Rückzahlung
Reporting: monatlich; Quartals‑Covenants
Dividenden‑Pilot
Ticket: €5–20 Mio. (Preferred Dividend Rights)
Dividendenrate: 4–8 % p.a. kumulativ möglich
Bedingung: Ausschüttung nur bei positiven Free Cashflow
Preferred Equity‑Pilot
Ticket: €2–10 Mio.
Liquidationspräferenz: 1x–1.5x; nicht kumulative Dividende 3–6 %
Governance: Beobachterrechte im Board; Veto bei Kapitalmaßnahmen
Royalty‑Pilot
Ticket: €1–5 Mio.
Royalty: 2–6 % des Nettoumsatzes bis 2.0–2.5x Rückzahlung
Reporting: monatlich; Quartals‑Covenants
Dividenden‑Pilot
Ticket: €5–20 Mio. (Preferred Dividend Rights)
Dividendenrate: 4–8 % p.a. kumulativ möglich
Bedingung: Ausschüttung nur bei positiven Free Cashflow
Preferred Equity‑Pilot
Ticket: €2–10 Mio.
Liquidationspräferenz: 1x–1.5x; nicht kumulative Dividende 3–6 %
Governance: Beobachterrechte im Board; Veto bei Kapitalmaßnahmen
Empfehlung zur Portfolio‑Governance
Dedicated Growth Desk im Staatsfonds für Strukturierung und Monitoring.
Standardisierung von Term‑Sheets zur Geschwindigkeit.
Co‑Investoren‑Netzwerk aktivieren zur Hebelung und Marktdisziplin.
Exit‑Playbook definieren: Ablöse durch Bankkredit, IPO oder Trade‑sale.
Reinvestitionsregel: Rückflüsse zu mindestens 50 % in neue Wachstumsinstrumente reinvestieren.
Schlussbemerkung
Royalty‑Finanzierung, Dividendenmodelle und Beteiligungsrechte sind komplementäre Werkzeuge. Kombiniert in einem flexiblen Produktmix ermöglichen sie Scale‑ups schnelles, eigenständiges Wachstum, erhalten Gründer‑Eigentum und schaffen planbare Rückflüsse für Fonds und Region.
Dedicated Growth Desk im Staatsfonds für Strukturierung und Monitoring.
Standardisierung von Term‑Sheets zur Geschwindigkeit.
Co‑Investoren‑Netzwerk aktivieren zur Hebelung und Marktdisziplin.
Exit‑Playbook definieren: Ablöse durch Bankkredit, IPO oder Trade‑sale.
Reinvestitionsregel: Rückflüsse zu mindestens 50 % in neue Wachstumsinstrumente reinvestieren.
Schlussbemerkung Royalty‑Finanzierung, Dividendenmodelle und Beteiligungsrechte sind komplementäre Werkzeuge. Kombiniert in einem flexiblen Produktmix ermöglichen sie Scale‑ups schnelles, eigenständiges Wachstum, erhalten Gründer‑Eigentum und schaffen planbare Rückflüsse für Fonds und Region.
Internationalisierung — Vergleich der Zielmärkte (Kernattribute)
Attribut EU‑Märkte USA Asien Marktzugang Binnenmarkt; Harmonisierte Normen; EEN‑Matchmaking Großmarkt; lokale Zertifizierungen; starke Buyer‑Power Heterogen; hohe Wachstumsraten; lokale Partner nötig Regulatorik EU‑Regeln, CE, IPR‑Schutz Bundes‑ und Staatenrecht; FDA/FTC für Health/MedTech Länderspezifisch; IPR‑Risiken; lokale Zulassungen Finanzielle Förderung Exportkonsortien, EU‑Programme Exportkredite, Investorennetzwerke Förderprogramme, Marktzugangszentren (China, SE‑Asien) Go‑to‑Market‑Hebel Enterprise Europe Network; Cluster‑Kooperation Corporate‑Piloten; Strategic Partnerships Distributoren; lokale Joint‑Ventures Zeithorizont Kurz‑ bis mittelfristig Mittelfristig Mittelfristig bis langfristig
| Attribut | EU‑Märkte | USA | Asien |
|---|---|---|---|
| Marktzugang | Binnenmarkt; Harmonisierte Normen; EEN‑Matchmaking | Großmarkt; lokale Zertifizierungen; starke Buyer‑Power | Heterogen; hohe Wachstumsraten; lokale Partner nötig |
| Regulatorik | EU‑Regeln, CE, IPR‑Schutz | Bundes‑ und Staatenrecht; FDA/FTC für Health/MedTech | Länderspezifisch; IPR‑Risiken; lokale Zulassungen |
| Finanzielle Förderung | Exportkonsortien, EU‑Programme | Exportkredite, Investorennetzwerke | Förderprogramme, Marktzugangszentren (China, SE‑Asien) |
| Go‑to‑Market‑Hebel | Enterprise Europe Network; Cluster‑Kooperation | Corporate‑Piloten; Strategic Partnerships | Distributoren; lokale Joint‑Ventures |
| Zeithorizont | Kurz‑ bis mittelfristig | Mittelfristig | Mittelfristig bis langfristig |
Strategische Säulen für Thüringer Internationalisierung
Marktsegmentierung & Priorisierung — Zielkunden, Regulatorik‑Hürden und Zahlungsbereitschaft pro Marktsegment analysieren; priorisieren nach Umsatzpotenzial und Skalierbarkeit.
Markthubs & lokale Partnerschaften — regionale Hubs (Brüssel, New York/Boston, Singapur/Shanghai) mit lokalen Business‑Development‑Teams und Partnernetzwerken.
Regulatory & Compliance Fast‑Track — standardisierte Checklists, lokale Regulatory‑Advisors und Vorab‑Zertifizierungsservices.
Finanz‑ und Risikoinstrumente — Exportkredite, Kreditgarantien, Royalty‑Brücken und Co‑Finanzierung für Markteintritts‑Piloten.
Markt‑Ready‑Support — Sales‑Acceleration, Pilotkunden‑Matching, lokale Proof‑of‑Concept‑Programme und kulturelle/Sprachliche Vorbereitung.
Cluster‑getriebene Internationalisierung — Bündelangebote (Produkt + Pilotfabrik + Talentpaket) für strategische Kunden und Investoren.
Marktsegmentierung & Priorisierung — Zielkunden, Regulatorik‑Hürden und Zahlungsbereitschaft pro Marktsegment analysieren; priorisieren nach Umsatzpotenzial und Skalierbarkeit.
Markthubs & lokale Partnerschaften — regionale Hubs (Brüssel, New York/Boston, Singapur/Shanghai) mit lokalen Business‑Development‑Teams und Partnernetzwerken.
Regulatory & Compliance Fast‑Track — standardisierte Checklists, lokale Regulatory‑Advisors und Vorab‑Zertifizierungsservices.
Finanz‑ und Risikoinstrumente — Exportkredite, Kreditgarantien, Royalty‑Brücken und Co‑Finanzierung für Markteintritts‑Piloten.
Markt‑Ready‑Support — Sales‑Acceleration, Pilotkunden‑Matching, lokale Proof‑of‑Concept‑Programme und kulturelle/Sprachliche Vorbereitung.
Cluster‑getriebene Internationalisierung — Bündelangebote (Produkt + Pilotfabrik + Talentpaket) für strategische Kunden und Investoren.
Taktiken pro Region
EU‑Märkte
Nutzen: Harmonisierte Normen, Enterprise Europe Network (EEN) für Matchmaking und IPR‑Support; Exportkonsortien fördern Skaleneffekte.
Maßnahmen: Teilnahme an EEN; koordinierte Cluster‑Delegationen zu Messen; standardisierte CE‑Vorbereitungs‑Pakete; Export‑Consortia für KMU.
Nutzen: Harmonisierte Normen, Enterprise Europe Network (EEN) für Matchmaking und IPR‑Support; Exportkonsortien fördern Skaleneffekte.
Maßnahmen: Teilnahme an EEN; koordinierte Cluster‑Delegationen zu Messen; standardisierte CE‑Vorbereitungs‑Pakete; Export‑Consortia für KMU.
USA
Nutzen: Zugang zu großen Kunden, VC‑Märkte und strategischen OEM‑Partnerschaften.
Maßnahmen: Markt‑Hubs in Boston/NYC/Silicon Valley; lokale Regulatory‑Counsel (FDA/FTC) für MedTech/Health; Corporate‑Pilotprogramme mit US‑Ankern; gezielte Roadshows für Investoren und Vertriebspartner.
Nutzen: Zugang zu großen Kunden, VC‑Märkte und strategischen OEM‑Partnerschaften.
Maßnahmen: Markt‑Hubs in Boston/NYC/Silicon Valley; lokale Regulatory‑Counsel (FDA/FTC) für MedTech/Health; Corporate‑Pilotprogramme mit US‑Ankern; gezielte Roadshows für Investoren und Vertriebspartner.
Asien (China, SE‑Asien, Japan, Korea)
Nutzen: Hohe Wachstumsraten, Fertigungspartnerschaften, große Endmärkte; aber heterogene Regeln und IPR‑Risiken.
Maßnahmen: Lokale Marktzugangszentren (z. B. EU‑China/China Desk), Distributor‑Onboarding, Joint‑Ventures für Produktion, Schutzmechanismen für IP und Daten; Pilotprojekte mit lokalen Lead‑Customers.
Nutzen: Hohe Wachstumsraten, Fertigungspartnerschaften, große Endmärkte; aber heterogene Regeln und IPR‑Risiken.
Maßnahmen: Lokale Marktzugangszentren (z. B. EU‑China/China Desk), Distributor‑Onboarding, Joint‑Ventures für Produktion, Schutzmechanismen für IP und Daten; Pilotprojekte mit lokalen Lead‑Customers.
Operative Umsetzung (Struktur & Angebote)
One‑Stop Export Desk Thüringen: Marktanalysen, rechtliche Checklists, Förderberatung, Matching zu Hubs und Investoren; digitale Plattform für Leads und Pilotanfragen.
Markthubs (physisch & virtuell): lokale Business‑Developer, Legal/Regulatory Advisors, Sales‑Support; Cluster‑Delegationen für Messe‑ und Pilotprogramme.
Finanz‑Toolkit: Exportgarantien, Markteintritts‑Grants, Co‑Finanzierung für Pilotkunden, Royalty‑Brücken für Scale‑ups.
Go‑to‑Market‑Pakete: Compliance‑Bundle (Zertifikate), Pilotfabrik‑Slot, Sales‑Acceleration (Lead‑Gen, Local Sales Agent), Cultural Onboarding.
Talent & Sales‑Capacity: Secondments von Thüringer Experten in Hubs; Trainings für lokale Vertriebsteams; Incentives für Export‑Sales.
One‑Stop Export Desk Thüringen: Marktanalysen, rechtliche Checklists, Förderberatung, Matching zu Hubs und Investoren; digitale Plattform für Leads und Pilotanfragen.
Markthubs (physisch & virtuell): lokale Business‑Developer, Legal/Regulatory Advisors, Sales‑Support; Cluster‑Delegationen für Messe‑ und Pilotprogramme.
Finanz‑Toolkit: Exportgarantien, Markteintritts‑Grants, Co‑Finanzierung für Pilotkunden, Royalty‑Brücken für Scale‑ups.
Go‑to‑Market‑Pakete: Compliance‑Bundle (Zertifikate), Pilotfabrik‑Slot, Sales‑Acceleration (Lead‑Gen, Local Sales Agent), Cultural Onboarding.
Talent & Sales‑Capacity: Secondments von Thüringer Experten in Hubs; Trainings für lokale Vertriebsteams; Incentives für Export‑Sales.
KPIs, Zeitplan und Zielvorgaben
Kurzfrist (0–12 Monate): One‑Stop Desk operational; 3 Markthubs initial; 50 KMU in Export‑Onboarding.
Mittelfrist (12–36 Monate): 200 KMU aktiv in EU/USA/Asien‑Programmen; 100 Pilot‑Projekte im Ausland; mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 zu Landesmitteln.
Langfrist (36–72 Monate): messbare Umsatzsteigerung Exportanteil +30 % für teilnehmende Unternehmen; etablierte Vertriebskanäle in Top‑3 Zielmärkten.
KPIs: Anzahl exportierender KMU; Time‑to‑First‑Sale im Zielmarkt; Pilot‑Conversion‑Rate; mobilisiertes Fremdkapital; Verbleib/Skalierung der Pilotkunden.
Kurzfrist (0–12 Monate): One‑Stop Desk operational; 3 Markthubs initial; 50 KMU in Export‑Onboarding.
Mittelfrist (12–36 Monate): 200 KMU aktiv in EU/USA/Asien‑Programmen; 100 Pilot‑Projekte im Ausland; mobilisiertes externes Kapital ≥ 3:1 zu Landesmitteln.
Langfrist (36–72 Monate): messbare Umsatzsteigerung Exportanteil +30 % für teilnehmende Unternehmen; etablierte Vertriebskanäle in Top‑3 Zielmärkten.
KPIs: Anzahl exportierender KMU; Time‑to‑First‑Sale im Zielmarkt; Pilot‑Conversion‑Rate; mobilisiertes Fremdkapital; Verbleib/Skalierung der Pilotkunden.
Risiken und Gegenmaßnahmen
Regulatorische Hürden → Fast‑Track Regulatory Panels, lokale Counsel, Pre‑Certification‑Services.
IP‑Risiken in Asien → IPR‑Helpdesks, Vertrags‑Clauseln, Datenlokalisierung‑Strategien.
Marktfragmentierung & Kultur → lokale Partner, Distributor‑Onboarding, kulturelle Trainings.
Finanzierungsrisiko → Exportgarantien, Co‑Finanzierung, Royalty‑Brücken zur Reduktion Verwässerung.
Kapazitätsengpässe bei KMU → gebündelte Cluster‑Delegationen, Shared‑Sales‑Teams, Pilotfabrik‑Slots.
Empfehlung (priorisierte nächste Schritte)
Einrichtung One‑Stop Export Desk und digitale Plattform (0–3 Monate).
Aufbau 3 Pilot‑Hubs (Brüssel/EU, Boston/USA, Singapur/Shanghai) mit lokalen Business‑Developer‑Teams (3–9 Monate).
Start Export‑Pilotprogramm für 50 KMU (9–18 Monate) mit Pilotfabrik‑Slots, Regulatory‑Bundles und Co‑Finanzierung.
Kurzbotschaft
„Gezielte Hubs, standardisierte Compliance‑Bundles und finanzielle Hebel machen Thüringer Technologieunternehmen in EU, USA und Asien schnell sichtbar und marktfähig.“
Regulatorische Hürden → Fast‑Track Regulatory Panels, lokale Counsel, Pre‑Certification‑Services.
IP‑Risiken in Asien → IPR‑Helpdesks, Vertrags‑Clauseln, Datenlokalisierung‑Strategien.
Marktfragmentierung & Kultur → lokale Partner, Distributor‑Onboarding, kulturelle Trainings.
Finanzierungsrisiko → Exportgarantien, Co‑Finanzierung, Royalty‑Brücken zur Reduktion Verwässerung.
Kapazitätsengpässe bei KMU → gebündelte Cluster‑Delegationen, Shared‑Sales‑Teams, Pilotfabrik‑Slots.
Empfehlung (priorisierte nächste Schritte)
Einrichtung One‑Stop Export Desk und digitale Plattform (0–3 Monate).
Aufbau 3 Pilot‑Hubs (Brüssel/EU, Boston/USA, Singapur/Shanghai) mit lokalen Business‑Developer‑Teams (3–9 Monate).
Start Export‑Pilotprogramm für 50 KMU (9–18 Monate) mit Pilotfabrik‑Slots, Regulatory‑Bundles und Co‑Finanzierung.
Kurzbotschaft „Gezielte Hubs, standardisierte Compliance‑Bundles und finanzielle Hebel machen Thüringer Technologieunternehmen in EU, USA und Asien schnell sichtbar und marktfähig.“
Internationalisierung — Kurzantwort und nächste Schritte
Kernaussage: Priorisierte Markt‑Hubs, lokale Partnernetzwerke, standardisierte Regulatory‑Bundles und finanzielle Hebel sind die bewährten Bausteine, um KMU schnell in EU, USA und Asien zu bringen.
Konkrete Best‑Practices
Marktpriorisierung nach Segment‑Fit, Regulatorik‑Hürden und Umsatzpotenzial.
Lokale Hubs & Partner (Business‑Developer, Distributoren, Corporate‑Piloten) statt alleiniger Direktansiedlung.
Regulatory Fast‑Track und Vorab‑Zertifizierungsservices für MedTech/Health und Industrieprodukte.
Finanzinstrumente: Exportkredite, guarantees, co‑funding und royalty‑bridges zur Reduktion von Risiko und Verwässerung.
Sofort‑Prioritäten (0–12 Monate)
One‑Stop Export Desk (Marktanalysen, Förderberatung, Hub‑Matching).
Aufbau 3 Pilot‑Hubs (EU, USA, Asien) mit lokalen Business‑Developer‑Teams.
Start Export‑Pilotprogramm für 50 KMU mit Pilotfabrik‑Slots und Regulatory‑Bundles.
Kurz‑KPI‑Vorschlag
50–200 KMU im Export‑Onboarding (12–36 Monate).
Time‑to‑First‑Sale im Zielmarkt ≤ 12 Monate für Pilotteilnehmer.
Wenn Sie möchten, setze ich diese Prioritäten in ein kurzes Umsetzungs‑Roadmap‑Dokument mit Verantwortlichkeiten und Budgetrahmen.
Kernaussage: Priorisierte Markt‑Hubs, lokale Partnernetzwerke, standardisierte Regulatory‑Bundles und finanzielle Hebel sind die bewährten Bausteine, um KMU schnell in EU, USA und Asien zu bringen.
Konkrete Best‑Practices
Marktpriorisierung nach Segment‑Fit, Regulatorik‑Hürden und Umsatzpotenzial.
Lokale Hubs & Partner (Business‑Developer, Distributoren, Corporate‑Piloten) statt alleiniger Direktansiedlung.
Regulatory Fast‑Track und Vorab‑Zertifizierungsservices für MedTech/Health und Industrieprodukte.
Finanzinstrumente: Exportkredite, guarantees, co‑funding und royalty‑bridges zur Reduktion von Risiko und Verwässerung.
Sofort‑Prioritäten (0–12 Monate)
One‑Stop Export Desk (Marktanalysen, Förderberatung, Hub‑Matching).
Aufbau 3 Pilot‑Hubs (EU, USA, Asien) mit lokalen Business‑Developer‑Teams.
Start Export‑Pilotprogramm für 50 KMU mit Pilotfabrik‑Slots und Regulatory‑Bundles.
Kurz‑KPI‑Vorschlag
50–200 KMU im Export‑Onboarding (12–36 Monate).
Time‑to‑First‑Sale im Zielmarkt ≤ 12 Monate für Pilotteilnehmer.
Wenn Sie möchten, setze ich diese Prioritäten in ein kurzes Umsetzungs‑Roadmap‑Dokument mit Verantwortlichkeiten und Budgetrahmen.
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