Titel der Dissertation:
Transformation Thüringens 2035: Ein integriertes Modell regionaler Innovation, Governance und missionsorientierter Investitionspolitik
Verfasser: Michael Tryzna
Universität: [Universität einfügen]
Fakultät: Fakultät für Wirtschafts‑ und Sozialwissenschaften
Betreuer: [Name einfügen]
Datum: 2026
📘 ABSTRACT
Diese Dissertation untersucht, wie mittelgroße europäische Regionen mit starker wissenschaftlicher Basis, aber strukturellen Entwicklungshemmnissen, langfristige wirtschaftliche Transformation erreichen können. Am Beispiel Thüringens wird ein integriertes Modell entwickelt, das theoretische Ansätze der Regionalökonomie, Cluster‑Theorie, Smart Specialisation, missionsorientierten Innovationspolitik und Governance‑Forschung verbindet. Die empirische Analyse zeigt, dass Thüringen trotz exzellenter Forschung in Photonik, MedTech, Mikroelektronik und KI nur begrenzte industrielle Skalierung erreicht. Darauf aufbauend wird ein Zukunftsfonds‑Modell entworfen, das wissenschaftliche Exzellenz in industrielle Wertschöpfung transformiert. Eine 25‑Jahres‑Szenariomodellierung zeigt signifikante Effekte auf Beschäftigung, Produktivität und regionale Resilienz. Die Arbeit leistet einen originären Beitrag, indem sie theoretische Ansätze integriert, empirisch validiert und in ein operatives Transformationsmodell überführt.
📘 INHALTSVERZEICHNIS (Kurzfassung)
TEIL I – THEORETISCHER RAHMEN
Einleitung
Grundlagen der Regionalökonomie
Cluster‑Theorie und Innovationssysteme
Missionsorientierte Innovationspolitik
Smart Specialisation (S3)
TEIL II – EMPIRIE THÜRINGEN
Demografie
Wirtschaft
Arbeitsmarkt
Forschung
Regionale Disparitäten
TEIL III – TRANSFORMATIONSMODELL
Zukunftsfonds
Szenarien
Skalierungsstrategie
Governance
Gesellschaftliche Wirkung
TEIL IV – SYNTHESEN
Schlussfolgerung
Ausblick
Endnoten
Literatur
Anhang
📘 KAPITEL 1 – EINLEITUNG
1.1 Relevanz des Themas
Regionale Transformation ist eine der zentralen Herausforderungen moderner Volkswirtschaften¹². Globalisierung, technologischer Wandel, demografische Alterung und geopolitische Unsicherheiten führen dazu, dass Regionen ihre wirtschaftlichen Grundlagen neu ausrichten müssen³⁴. Besonders betroffen sind mittelgroße Regionen mit industriellen Altstrukturen, begrenzter Kapitalbasis und demografischem Rückgang⁵.
Thüringen ist ein exemplarischer Fall: Das Land verfügt über exzellente wissenschaftliche Kompetenzen in Photonik, Medizintechnik, Mikroelektronik und Künstlicher Intelligenz⁶⁷, gleichzeitig aber über strukturelle Schwächen wie geringe Exportintensität, Fachkräftemangel, institutionelle Fragmentierung und unzureichende Skalierungsfähigkeit⁸⁹.
Die Relevanz ergibt sich aus drei Gründen:
Ökonomisch: Ohne Transformation drohen Wachstumsverluste, Fachkräftemangel und sinkende Produktivität¹⁰.
Gesellschaftlich: Regionale Disparitäten gefährden soziale Kohäsion¹¹.
Politisch: Europa benötigt resiliente Regionen, um global wettbewerbsfähig zu bleiben¹².
Damit ist das Thema sowohl wissenschaftlich als auch politisch hochrelevant.
1.2 Forschungsfrage
Die zentrale Forschungsfrage dieser Dissertation lautet:
Wie kann Thüringen durch ein integriertes Modell aus Wissen, Kapital, Governance und missionsorientierter Politik eine nachhaltige, skalierbare und exportorientierte Zukunftsökonomie aufbauen¹³?
Daraus ergeben sich fünf Teilfragen:
Welche theoretischen Modelle erklären regionale Transformation¹⁴?
Welche strukturellen Stärken und Schwächen prägen Thüringen¹⁵?
Wie kann ein staatlicher Zukunftsfonds wissenschaftliche Exzellenz in industrielle Wertschöpfung überführen¹⁶?
Welche Governance‑Strukturen sichern langfristige Transformation¹⁷?
Wie lässt sich die Wirkung eines Zukunftsfonds über 25 Jahre modellieren¹⁸?
1.3 Wissenschaftlicher Stand (State of the Art)
Die Dissertation baut auf fünf Forschungssträngen auf:
(1) Regionalökonomie
Zentrale Beiträge stammen von Krugman, Fujita, Venables, Glaeser, Combes, Duranton und Puga¹⁹²⁰.
(2) Cluster‑Theorie
Porter, Saxenian, Feldman, Audretsch, Delgado und Ketels prägen die moderne Clusterforschung²¹²².
(3) Innovationssysteme (NIS/RIS)
Freeman, Lundvall, Nelson, Cooke, Asheim und Tödtling liefern die Grundlagen²³²⁴.
(4) Missionsorientierte Politik
Mazzucato, Rodrik, Hausmann und Foray entwickeln moderne Transformationsansätze²⁵²⁶.
(5) Smart Specialisation (S3)
Foray, McCann und die Europäische Kommission prägen den europäischen Rahmen²⁷.
Der wissenschaftliche Stand zeigt: Transformation gelingt nur, wenn Wissen, Kapital, Governance und Politik integriert wirken²⁸.
1.4 Zielsetzung der Arbeit
Die Dissertation verfolgt vier Ziele:
Theoretische Synthese: Integration der relevanten Forschungsstränge²⁹.
Empirische Analyse Thüringens: Stärken, Schwächen, Potenziale³⁰.
Modellierung eines Zukunftsfonds: Kapitalarchitektur, Mechanismen, Wirkung³¹.
Governance‑Design: Institutionelle Strukturen für langfristige Transformation³².
1.5 Aufbau der Arbeit
Die Arbeit gliedert sich in vier Teile:
Teil I: Theorie
Teil II: Empirie
Teil III: Transformationsmodell
Teil IV: Synthesen und Endnoten
📘 KAPITEL 2 – GRUNDLAGEN DER REGIONALÖKONOMIE
(wissenschaftlich, mit hochgestellten Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Die Regionalökonomie untersucht die räumliche Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten und die Mechanismen, die regionale Entwicklungsunterschiede erklären¹²³. Sie verbindet Elemente der Mikroökonomie, Makroökonomie, Innovationsforschung, Wirtschaftsgeografie und institutionellen Ökonomie⁴⁵⁶. Für Transformationsregionen wie Thüringen ist sie zentral, weil sie erklärt, warum manche Regionen dynamische Wachstumspfade entwickeln, während andere stagnieren oder in strukturelle Abwärtsspiralen geraten⁷⁸⁹.
Die theoretischen Grundlagen dieses Kapitels bilden das Fundament für die späteren empirischen Analysen (Kapitel 6–10) und das Transformationsmodell (Kapitel 11–15).
2.1 Regionale Wachstumstheorien
Regionale Wachstumstheorien versuchen zu erklären, warum Regionen unterschiedliche Wachstumsraten aufweisen und welche Faktoren langfristige Entwicklungspfade bestimmen¹⁰. Drei theoretische Stränge dominieren die Literatur:
neoklassische Ansätze
endogene Wachstumstheorien
evolutionäre und institutionelle Ansätze
2.1.1 Neoklassische Wachstumstheorie
Das Solow‑Modell (1956) bildet den Ausgangspunkt moderner Wachstumstheorie¹¹¹². Es betont:
Kapital
Arbeit
technologischen Fortschritt
als Wachstumstreiber. Barro & Sala‑i‑Martin zeigten, dass Regionen langfristig zu einem Gleichgewichtsniveau konvergieren¹³¹⁴.
Kritikpunkte:
Vernachlässigung von Wissen¹⁵
keine Erklärung für regionale Divergenz¹⁶
keine Berücksichtigung institutioneller Unterschiede¹⁷
unrealistische Annahmen über Mobilität¹⁸
Für Thüringen ist dieser Ansatz nur begrenzt geeignet, da er strukturelle Unterschiede und Wissensdynamiken unterschätzt.
2.1.2 Endogene Wachstumstheorie
Romer (1986, 1990) und Lucas (1988) entwickelten Modelle, in denen Wissen und Humankapital endogene Wachstumstreiber sind¹⁹²⁰²¹. Wachstum entsteht dort, wo:
Wissen akkumuliert wird
Talente konzentriert sind
Innovationen entstehen
Spillover‑Effekte wirken²²²³
Empirische Bestätigung:
Acemoglu (2009)²⁴
Aghion & Howitt (1992, 1998)²⁵²⁶
OECD‑Studien zu Wissensökonomien²⁷
Weltbank‑Berichte zu Innovationssystemen²⁸
Für Thüringen ist dieser Ansatz hochrelevant, da das Land über starke Forschungsinstitutionen verfügt, aber geringe industrielle Skalierung erreicht²⁹.
2.1.3 Evolutionäre Regionalökonomie
Die evolutionäre Ökonomie (Nelson & Winter 1982)³⁰ betrachtet Regionen als historisch gewachsene Systeme. Zentrale Konzepte:
Pfadabhängigkeit (David 1985)³¹
Lock‑ins (Arthur 1989)³²
Related Variety (Frenken et al. 2007)³³
Smart Diversification (Boschma 2015)³⁴
Branchendynamik (Klepper 1997)³⁵
Empirische Studien zeigen, dass Regionen mit verwandter Vielfalt stärker wachsen:
Hidalgo et al. (2007)³⁶
Boschma & Iammarino (2009)³⁷
Neffke et al. (2011)³⁸
Essletzbichler (2015)³⁹
Für Thüringen ist dieser Ansatz besonders relevant, da das Land historisch gewachsene Spezialisierungen (Optik, Glas, Präzision) besitzt, die sich zu neuen Pfaden weiterentwickeln lassen.
2.2 Neue Ökonomische Geografie (Krugman)
Paul Krugman (1991) entwickelte die Neue Ökonomische Geografie (NÖG)⁴⁰⁴¹. Sie erklärt:
Agglomerationen
Zentren‑Peripherie‑Strukturen
regionale Divergenz
2.2.1 Agglomerationseffekte
Agglomeration entsteht durch:
Skaleneffekte
Transportkosten
Marktgröße
Wissensspillover⁴²⁴³
Wichtige empirische Beiträge:
Glaeser et al. (1992)⁴⁴
Rosenthal & Strange (2004)⁴⁵
Duranton & Puga (2004)⁴⁶
Combes & Gobillon (2015)⁴⁷
2.2.2 Zentren und Peripherien
Krugman zeigt, dass kleine Unterschiede zu großen Divergenzen führen können⁴⁸. Dies wurde bestätigt durch:
Fujita, Krugman & Venables (1999)⁴⁹
Combes, Mayer & Thisse (2008)⁵⁰
OECD‑Regionalstudien (2019)⁵¹
Für Thüringen bedeutet das:
Jena = Zentrum
ländliche Räume = Peripherie
2.3 Agglomeration, Spezialisierung und Diversifikation
2.3.1 Spezialisierungsvorteile
Marshall (1890) beschrieb erstmals:
spezialisierte Arbeitsmärkte
Zuliefernetzwerke
Wissensspillover⁵²
Empirische Bestätigung:
Ellison & Glaeser (1997)⁵³
Devereux et al. (2004)⁵⁴
Delgado, Porter & Stern (2014)⁵⁵
2.3.2 Diversifikation
Jacobs (1969) argumentierte, dass Diversität Innovation fördert⁵⁶. Bestätigt durch:
Glaeser et al. (1992)⁵⁷
Frenken et al. (2007)⁵⁸
Saviotti & Frenken (2008)⁵⁹
2.3.3 Related Variety
Der wichtigste Faktor für modernes Wachstum:
verwandte Vielfalt (Boschma 2005)⁶⁰
kognitive Nähe (Nooteboom 2000)⁶¹
industrielle Verwandtschaft (Neffke et al. 2011)⁶²
regionale Wissenskomplementarität (Balland et al. 2019)⁶³
Thüringen hat hier enormes Potenzial:
Photonik + MedTech
Mikroelektronik + KI
BioTech + Sensorik
2.4 Pfadabhängigkeit und Lock‑ins
Pfadabhängigkeit erklärt, warum Regionen nicht beliebig transformierbar sind⁶⁴. Klassische Beiträge:
David (1985)⁶⁵
Arthur (1989)⁶⁶
Martin & Sunley (2006)⁶⁷
Lock‑ins entstehen durch:
technologische Fixierungen
institutionelle Trägheit
kulturelle Muster
fehlende Diversifikation
Empirische Beispiele:
Ruhrgebiet (Grabher 1993)⁶⁸
Detroit (Sugrue 1996)⁶⁹
Nordengland (Hudson 2005)⁷⁰
2.5 Institutionen und Governance
Institutionen prägen regionale Entwicklung (North 1990)⁷¹. Wichtige Beiträge:
Acemoglu & Robinson (2012)⁷²
Rodrik (2004)⁷³
Storper (1997)⁷⁴
Ostrom (1990)⁷⁵
Governance‑Modelle:
Multi‑Level‑Governance (Hooghe & Marks 2001)⁷⁶
Netzwerkgovernance (Powell 1990)⁷⁷
Transformationsgovernance (Hausmann & Rodrik 2003)⁷⁸
Missionsorientierte Governance (Mazzucato 2018)⁷⁹
2.6 Bedeutung für Transformationsregionen wie Thüringen
Die Theorie zeigt:
Wissen = Wachstum
Pfade = persistent
Agglomerationen = produktiv
Institutionen = entscheidend
Politik = notwendig
Empirische Parallelen:
Oulu (Finnland)⁸⁰
Eindhoven (Niederlande)⁸¹
Haifa (Israel)⁸²
Grenoble (Frankreich)⁸³
2.7 Wissenschaftliche Synthese
Die Regionalökonomie liefert fünf zentrale Erkenntnisse:
Wissen ist der wichtigste Wachstumstreiber.
Regionen sind historisch geprägt.
Agglomerationen erzeugen überdurchschnittliche Dynamik.
Institutionen und Governance bestimmen Transformationsfähigkeit.
Politische Interventionen sind notwendig, um neue Pfade zu schaffen.
📘 KAPITEL 3 – CLUSTER‑THEORIE UND INNOVATIONSSYSTEME
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Cluster‑Theorie und Innovationssystemforschung gehören zu den einflussreichsten Ansätzen der modernen Regionalökonomie¹²³⁴. Sie erklären, warum bestimmte Regionen überdurchschnittliche Innovations‑ und Wachstumsraten erzielen, während andere stagnieren⁵⁶⁷. Für Transformationsregionen wie Thüringen sind diese Ansätze zentral, da sie die Mechanismen beschreiben, über die wissenschaftliche Exzellenz in wirtschaftliche Wertschöpfung überführt werden kann⁸⁹¹⁰.
3.1 Porter’s Cluster‑Ansatz
Michael Porter definierte Cluster als „geografische Konzentrationen miteinander verbundener Unternehmen, spezialisierter Zulieferer, Dienstleister, Firmen in verwandten Branchen sowie zugehöriger Institutionen“¹¹¹². Sein „Diamond Model“ identifiziert vier zentrale Wettbewerbsvorteile¹³¹⁴:
Faktorbedingungen
Nachfragebedingungen
verwandte und unterstützende Industrien
Unternehmensstrategie, Struktur und Rivalität
3.1.1 Wettbewerb als Innovationsmotor
Porter argumentiert, dass intensiver regionaler Wettbewerb Innovationen fördert¹⁵¹⁶. Empirische Bestätigung:
Saxenian (1994)¹⁷
Feldman & Audretsch (1999)¹⁸
Delgado, Porter & Stern (2014)¹⁹
Ketels (2017)²⁰
3.1.2 Kooperation und Wissensspillover
Wissensspillover sind ein zentraler Mechanismus regionaler Innovationsdynamik²¹²². Klassische Studien:
Jaffe, Trajtenberg & Henderson (1993)²³
Audretsch & Feldman (1996)²⁴
Breschi & Lissoni (2001)²⁵
Zucker, Darby & Brewer (1998)²⁶
3.1.3 Institutionelle Einbettung
Cluster sind immer in institutionelle Strukturen eingebettet²⁷²⁸. Wichtige Beiträge:
Cooke (1998)²⁹
Asheim & Gertler (2005)³⁰
Boschma (2005)³¹
Tödtling & Trippl (2005)³²
3.2 Nationale Innovationssysteme (NIS)
Das Konzept der Nationalen Innovationssysteme wurde von Freeman (1987), Lundvall (1992) und Nelson (1993) entwickelt³³³⁴³⁵. Es betont, dass Innovation das Ergebnis eines komplexen Netzwerks von Akteuren ist³⁶.
3.2.1 Akteurslandschaft
Ein NIS umfasst³⁷:
Unternehmen
Hochschulen
Forschungseinrichtungen
staatliche Institutionen
Finanzierungsakteure
intermediäre Organisationen
OECD‑Studien bestätigen die Bedeutung dieser Strukturen³⁸³⁹.
3.2.2 Lernprozesse und Interaktionen
Lundvall (1992) prägte den Begriff „learning by interacting“⁴⁰. Nelson & Winter (1982) betonten die Rolle von Routinen⁴¹. Rosenberg (1982) zeigte die Bedeutung inkrementeller Innovation⁴².
3.3 Regionale Innovationssysteme (RIS)
RIS‑Forschung wurde geprägt durch:
Cooke (1992, 1998)⁴³
Asheim & Isaksen (2002)⁴⁴
Tödtling & Trippl (2005)⁴⁵
Doloreux & Parto (2005)⁴⁶
3.3.1 Struktur eines RIS
Ein RIS besteht aus⁴⁷⁴⁸:
Wissensgenerierenden Akteuren
Wissensnutzenden Akteuren
Intermediären
Politischen Institutionen
3.3.2 Stärken und Schwächen von RIS
Stärken:
schnelle Wissensflüsse
hohe Interaktionsdichte
regionale Identität
Spezialisierungsvorteile
Schwächen:
Risiko von Lock‑ins⁴⁹
begrenzte Diversität⁵⁰
Abhängigkeit von einzelnen Branchen⁵¹
3.4 Triple‑Helix‑Modell
Das Triple‑Helix‑Modell (Etzkowitz & Leydesdorff, 1995)⁵² beschreibt die Interaktion zwischen:
Wissenschaft
Wirtschaft
Staat
als zentralen Treiber von Innovation⁵³.
3.4.1 Hybridorganisationen
Beispiele:
Stanford Research Park⁵⁴
Fraunhofer‑Modelle⁵⁵
israelische Yozma‑Struktur⁵⁶
finnische TEKES‑Programme⁵⁷
3.4.2 Rolle des Staates
Mazzucato (2013) argumentiert, dass der Staat ein „unternehmerischer Akteur“ ist⁵⁸. Rodrik (2004) betont die Rolle strategischer Industriepolitik⁵⁹. Hausmann & Rodrik (2003) zeigen die Bedeutung von „self‑discovery“‑Prozessen⁶⁰.
3.5 Wissensspillover und Talentmobilität
Wissensspillover sind einer der wichtigsten Wachstumstreiber in Clustern⁶¹. Zentrale Studien:
Jaffe et al. (1993)⁶²
Audretsch & Feldman (1996)⁶³
Breschi & Lissoni (2001)⁶⁴
Zucker, Darby & Brewer (1998)⁶⁵
Agrawal, Cockburn & McHale (2006)⁶⁶
Talentmobilität ist ein zentraler Mechanismus regionaler Wissensdiffusion⁶⁷⁶⁸.
3.6 Kritik und Weiterentwicklungen der Cluster‑Theorie
Wichtige kritische Beiträge:
Martin & Sunley (2003)⁶⁹
Markusen (1996)⁷⁰
Boschma (2005)⁷¹
Asheim et al. (2011)⁷²
Moderne Weiterentwicklungen integrieren:
globale Wertschöpfungsketten (Gereffi 2005)⁷³
Smart Specialisation (Foray 2015)⁷⁴
missionsorientierte Politik (Mazzucato 2018)⁷⁵
regionale Pfadneuschöpfung (Grillitsch & Sotarauta 2020)⁷⁶
📘 KAPITEL 4 – MISSIONORIENTIERTE INNOVATIONSPOLITIK
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Missionsorientierte Innovationspolitik hat sich in den letzten Jahren zu einem der einflussreichsten Ansätze der Transformationsforschung entwickelt¹². Sie geht davon aus, dass große gesellschaftliche Herausforderungen — Klimawandel, Digitalisierung, Gesundheit, regionale Disparitäten — nicht durch marktgetriebene Innovation allein gelöst werden können³⁴. Stattdessen braucht es strategische, langfristige, koordinierte staatliche Interventionen, die Innovationen in bestimmte Richtungen lenken⁵⁶.
Für Regionen wie Thüringen ist dieser Ansatz besonders relevant, weil er erklärt, wie wissenschaftliche Exzellenz in großskalige wirtschaftliche Wertschöpfung überführt werden kann⁷⁸.
4.1 Grundlagen missionsorientierter Politik
Der missionsorientierte Ansatz wurde maßgeblich von Mariana Mazzucato geprägt⁹¹⁰. Er basiert auf drei Grundannahmen:
Der Staat ist ein aktiver, unternehmerischer Akteur, nicht nur ein Regulierer¹¹.
Transformation erfordert Richtung, nicht nur Förderung¹².
Risiken und Gewinne müssen fair verteilt werden, um gesellschaftliche Legitimität zu sichern¹³.
Mazzucato zeigt anhand historischer Beispiele — u. a. Raumfahrt, Internet, Biotechnologie —, dass große technologische Durchbrüche oft durch staatliche Missionen initiiert wurden¹⁴¹⁵.
4.2 Merkmale missionsorientierter Politik
Missionsorientierte Politik unterscheidet sich von klassischer Innovationspolitik durch fünf zentrale Merkmale:
4.2.1 Problemorientierung statt Branchenfokus
Klassische Innovationspolitik fördert Branchen oder Technologien¹⁶. Missionsorientierte Politik fördert Problemlösungen:
„CO₂‑neutrale Industrie“
„Gesundheitssystem der Zukunft“
„Regionale Resilienz“
4.2.2 Interdisziplinarität
Missionen verbinden verschiedene Sektoren und Technologien¹⁷:
KI + MedTech
Photonik + Produktion
BioTech + Sensorik
4.2.3 Langfristigkeit
Missionen laufen über Jahrzehnte¹⁸. Sie überdauern Wahlzyklen und erfordern stabile Governance.
4.2.4 Risikoteilung
Der Staat übernimmt frühe Risiken, private Akteure skalieren später¹⁹.
4.2.5 Systemische Koordination
Missionen koordinieren:
Wissenschaft
Wirtschaft
Staat
Zivilgesellschaft²⁰
4.3 Internationale Beispiele missionsorientierter Politik
4.3.1 Israel – Yozma‑Programm
Das Yozma‑Programm (1993) gilt als eines der erfolgreichsten staatlichen Innovationsprogramme weltweit²¹. Es kombinierte:
staatliches Kapital
private Fonds
IP‑Kommerzialisierung
Talentprogramme
und führte zu einem der dynamischsten High‑Tech‑Ökosysteme der Welt²².
4.3.2 Finnland – TEKES / Business Finland
Finnland nutzte missionsorientierte Programme, um Nokia‑Abhängigkeiten zu überwinden²³. Ergebnisse:
Diversifikation
neue Cluster
starke Forschungslandschaft²⁴
4.3.3 Südkorea – strategische Industriepolitik
Südkorea entwickelte gezielte Missionen in Halbleitern, Batterien und Mobilität²⁵. Der Staat koordinierte:
Kapital
Technologie
Infrastruktur
Talententwicklung²⁶
4.3.4 USA – DARPA und ARPA‑Modelle
DARPA gilt als Prototyp missionsorientierter Politik²⁷. Sie erzeugte:
Internet
GPS
moderne Halbleitertechnologien²⁸
4.4 Missionsorientierte Politik in Europa
Die EU hat Missionen in den Bereichen:
Klimawandel
Gesundheit
Städte
Ozeane
Landwirtschaft
entwickelt²⁹³⁰. Smart Specialisation (S3) gilt als europäisches Pendant zu missionsorientierter Politik³¹.
Für Thüringen bedeutet das:
Missionen müssen regional verankert sein
aber europäisch kompatibel
und wissenschaftlich fundiert
4.5 Kritik an missionsorientierter Politik
Wichtige Kritikpunkte:
4.5.1 Risiko politischer Fehlsteuerung
Missionen können ineffizient sein, wenn sie falsch gesetzt werden³².
4.5.2 Gefahr der Überzentralisierung
Zu starke staatliche Steuerung kann private Innovation hemmen³³.
4.5.3 Komplexität der Koordination
Missionen erfordern hohe institutionelle Kapazität³⁴.
4.5.4 Messprobleme
Missionserfolg ist schwer messbar³⁵.
4.6 Bedeutung für Thüringen
Missionsorientierte Politik ist für Thüringen aus vier Gründen zentral:
Sie verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit wirtschaftlicher Skalierung³⁶.
Sie schafft langfristige Orientierung, die über Wahlzyklen hinausgeht³⁷.
Sie ermöglicht Pfadneuschöpfung, statt nur Pfadfortsetzung³⁸.
Sie schafft institutionelle Koordination, die Thüringen bisher fehlt³⁹.
4.7 Wissenschaftliche Synthese
Missionsorientierte Politik liefert drei zentrale Erkenntnisse für das Transformationsmodell dieser Dissertation:
Transformation braucht Richtung, nicht nur Förderung.
Der Staat muss unternehmerisch handeln, nicht nur regulieren.
Innovation entsteht durch systemische Koordination, nicht durch Einzelmaßnahmen.
Damit bildet Kapitel 4 die theoretische Grundlage für:
Kapitel 5 (Smart Specialisation)
Kapitel 11 (Zukunftsfonds)
Kapitel 14 (Governance‑Modell)
Missionsorientierte Politik liefert drei zentrale Erkenntnisse für das Transformationsmodell dieser Dissertation:
Transformation braucht Richtung, nicht nur Förderung.
Der Staat muss unternehmerisch handeln, nicht nur regulieren.
Innovation entsteht durch systemische Koordination, nicht durch Einzelmaßnahmen.
Damit bildet Kapitel 4 die theoretische Grundlage für:
Kapitel 5 (Smart Specialisation)
Kapitel 11 (Zukunftsfonds)
Kapitel 14 (Governance‑Modell)
📘 KAPITEL 5 – SMART SPECIALISATION (S3) ALS EUROPÄISCHER RAHMEN
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Smart Specialisation (S3) ist seit 2014 der zentrale strategische Rahmen der Europäischen Union für regionale Innovations‑ und Transformationspolitik¹². Der Ansatz wurde entwickelt, um Regionen dabei zu unterstützen, ihre wirtschaftlichen Stärken zu identifizieren, zu fokussieren und systematisch auszubauen³⁴. S3 ist damit ein Gegenentwurf zu früheren, breit gestreuten Förderlogiken, die oft ineffizient waren und keine strukturellen Veränderungen bewirkten⁵.
Für Thüringen ist S3 besonders relevant, weil das Land über hochspezialisierte wissenschaftliche Kompetenzen verfügt, diese aber bislang nicht in ausreichendem Maße in industrielle Skalierung überführt wurden⁶⁷.
5.1 Theoretische Grundlagen von Smart Specialisation
Der S3‑Ansatz wurde maßgeblich von Dominique Foray, Paul David und Bronwyn Hall entwickelt⁸⁹. Er basiert auf drei Grundprinzipien:
Fokussierung auf regionale Stärken Regionen sollen sich auf jene Bereiche konzentrieren, in denen sie bereits über wissenschaftliche oder wirtschaftliche Exzellenz verfügen¹⁰.
Entrepreneurial Discovery Process (EDP) Transformation entsteht nicht top‑down, sondern durch einen strukturierten Entdeckungsprozess zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Staat¹¹¹².
Priorisierung statt Streuung Ressourcen sollen gezielt in wenige, strategische Bereiche fließen¹³.
S3 ist damit ein evolutionärer Ansatz, der auf Pfadabhängigkeit, Spezialisierung und Wissensdynamiken aufbaut¹⁴.
5.2 Der Entrepreneurial Discovery Process (EDP)
Der EDP ist das Herzstück von S3¹⁵. Er beschreibt einen systematischen Prozess, in dem regionale Akteure gemeinsam herausfinden:
welche technologischen Stärken existieren
welche neuen Kombinationen möglich sind
welche Marktchancen realistisch sind
welche Investitionen notwendig sind
5.2.1 Akteursgruppen im EDP
Der EDP umfasst vier Gruppen¹⁶:
Unternehmen
Hochschulen und Forschungseinrichtungen
staatliche Institutionen
intermediäre Organisationen (Cluster, Kammern, Agenturen)
5.2.2 Ablauf eines EDP
Ein typischer EDP umfasst:
Analyse bestehender Stärken
Identifikation neuer technologischer Kombinationen
Bewertung von Marktpotenzialen
Priorisierung
Entwicklung von Missionsfeldern
Ableitung von Investitionsstrategien¹⁷¹⁸
5.2.3 Bedeutung für Thüringen
Thüringen verfügt über mehrere EDP‑relevante Stärken:
Photonik
Mikroelektronik
Medizintechnik
KI
BioTech
Sensorik
Diese Bereiche sind hochkompatibel und ermöglichen related variety¹⁹²⁰.
5.3 S3 in der EU‑Kohäsionspolitik
Seit 2014 ist S3 Voraussetzung für den Zugang zu EU‑Strukturfonds²¹. Die Europäische Kommission fordert:
klare Prioritäten
evidenzbasierte Strategien
Monitoring‑Systeme
Governance‑Strukturen
Beteiligung regionaler Akteure²²²³
5.3.1 S3‑Prioritäten in Europa
Beispiele:
Katalonien: Advanced Manufacturing²⁴
Flandern: BioTech²⁵
Emilia‑Romagna: Mechatronik²⁶
Oulu: ICT und 5G²⁷
Diese Regionen zeigen, dass S3‑Strategien erfolgreich sein können, wenn sie konsequent umgesetzt werden.
5.4 Kritik an Smart Specialisation
Wichtige Kritikpunkte:
5.4.1 Risiko der Pfadverengung
Zu starke Fokussierung kann neue Pfade blockieren²⁸.
5.4.2 Governance‑Probleme
Viele Regionen verfügen nicht über die institutionelle Kapazität für EDP‑Prozesse²⁹.
5.4.3 Messprobleme
Erfolg von S3 ist schwer messbar³⁰.
5.4.4 Gefahr politischer Einflussnahme
Prioritäten können politisiert werden³¹.
5.5 Bedeutung von S3 für Thüringen
S3 ist für Thüringen aus vier Gründen zentral:
Es zwingt zur Fokussierung auf echte Stärken³².
Es fördert neue technologische Kombinationen (Photonik + KI + MedTech)³³.
Es schafft institutionelle Koordination, die Thüringen bisher fehlt³⁴.
Es ist Voraussetzung für EU‑Mittel, die für Transformation essenziell sind³⁵.
5.6 Wissenschaftliche Synthese
Smart Specialisation liefert drei zentrale Erkenntnisse für das Transformationsmodell dieser Dissertation:
Transformation gelingt nur durch Fokussierung.
Innovation entsteht durch Entdeckungsprozesse, nicht durch Planung.
Regionale Stärken müssen systematisch skaliert werden.
Damit bildet Kapitel 5 die Grundlage für:
Kapitel 11 (Zukunftsfonds)
Kapitel 13 (Skalierungsstrategie)
Kapitel 14 (Governance‑Modell)
Smart Specialisation liefert drei zentrale Erkenntnisse für das Transformationsmodell dieser Dissertation:
Transformation gelingt nur durch Fokussierung.
Innovation entsteht durch Entdeckungsprozesse, nicht durch Planung.
Regionale Stärken müssen systematisch skaliert werden.
Damit bildet Kapitel 5 die Grundlage für:
Kapitel 11 (Zukunftsfonds)
Kapitel 13 (Skalierungsstrategie)
Kapitel 14 (Governance‑Modell)
📘 KAPITEL 6 – DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNG THÜRINGENS
(wissenschaftlich, mit hochgestellten Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Die demografische Entwicklung ist einer der zentralen strukturellen Faktoren, die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Transformationsfähigkeit einer Region bestimmen¹². Thüringen gehört zu den am stärksten vom demografischen Wandel betroffenen Regionen Europas³⁴. Die Kombination aus Bevölkerungsrückgang, Alterung, Abwanderung junger Menschen und geringer Zuwanderung stellt erhebliche Herausforderungen für Arbeitsmarkt, Innovationsfähigkeit und regionale Resilienz dar⁵⁶.
6.1 Bevölkerungsentwicklung seit 1990
Seit der deutschen Wiedervereinigung hat Thüringen einen kontinuierlichen Bevölkerungsrückgang erlebt⁷. Die Ursachen sind:
Abwanderung in den 1990er‑ und frühen 2000er‑Jahren⁸
niedrige Geburtenraten⁹
geringe Nettozuwanderung¹⁰
Zwischen 1990 und 2020 verlor Thüringen rund ein Viertel seiner Bevölkerung¹¹.
6.1.1 Regionale Unterschiede
Der Rückgang ist regional sehr unterschiedlich ausgeprägt¹²:
Starke Verluste: Nordthüringen, Südharz, Altenburger Land
Moderate Verluste: Eichsfeld, Wartburgkreis
Stabile oder wachsende Räume: Jena, Erfurt, Weimar¹³¹⁴
Diese Divergenzen prägen die wirtschaftliche Struktur und die Innovationsfähigkeit der Regionen.
6.2 Alterung der Bevölkerung
Thüringen gehört zu den am stärksten alternden Regionen Europas¹⁵. Der Anteil der über 65‑Jährigen steigt kontinuierlich, während der Anteil der unter 20‑Jährigen sinkt¹⁶.
6.2.1 Ursachen der Alterung
niedrige Geburtenraten¹⁷
Abwanderung junger Menschen¹⁸
steigende Lebenserwartung¹⁹
niedrige Geburtenraten¹⁷
Abwanderung junger Menschen¹⁸
steigende Lebenserwartung¹⁹
6.2.2 Folgen der Alterung
Die Alterung hat weitreichende Auswirkungen:
Fachkräftemangel²⁰
sinkende Innovationsfähigkeit²¹
steigende Sozialausgaben²²
geringere regionale Dynamik²³
Für Thüringen bedeutet dies, dass Transformation nur gelingt, wenn die demografischen Trends aktiv adressiert werden.
6.3 Abwanderung und Wanderungsbewegungen
6.3.1 Abwanderung junger Menschen
Thüringen verlor seit 1990 überdurchschnittlich viele junge, gut ausgebildete Menschen²⁴. Hauptgründe:
bessere Arbeitsmarktchancen in westdeutschen Städten²⁵
höhere Löhne²⁶
größere urbane Attraktivität²⁷
6.3.2 Rückwanderung und neue Trends
Seit den 2010er‑Jahren gibt es leichte Rückwanderungstendenzen²⁸, insbesondere:
Familien
Hochqualifizierte
Rückkehrerprogramme²⁹
Diese Trends sind jedoch zu schwach, um den langfristigen Bevölkerungsrückgang auszugleichen³⁰.
6.4 Zuwanderung und Migration
Zuwanderung ist ein zentraler Faktor für die Stabilisierung der Bevölkerung³¹. Thüringen weist jedoch im Vergleich zu westdeutschen Ländern eine geringere Nettozuwanderung auf³².
6.4.1 Internationale Migration
Internationale Migration hat seit 2015 zu einer leichten Stabilisierung geführt³³. Herausforderungen:
Integration in Arbeitsmarkt³⁴
Anerkennung von Qualifikationen³⁵
regionale Verteilung³⁶
6.4.2 Binnenmigration
Binnenmigration wirkt sich unterschiedlich aus³⁷:
Gewinner: Jena, Erfurt, Weimar
Verlierer: ländliche Räume, Südthüringen³⁸
6.5 Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Innovation
Die demografische Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf:
6.5.1 Arbeitsmarkt
Fachkräftemangel in Industrie, Pflege, IT³⁹
steigende Lohnkosten⁴⁰
sinkende Bewerberzahlen⁴¹
Fachkräftemangel in Industrie, Pflege, IT³⁹
steigende Lohnkosten⁴⁰
sinkende Bewerberzahlen⁴¹
6.5.2 Innovationsfähigkeit
Alternde Regionen haben:
geringere Gründungsraten⁴²
weniger technologische Dynamik⁴³
geringere Talentmobilität⁴⁴
6.5.3 Regionale Resilienz
Demografisch schrumpfende Regionen sind weniger resilient gegenüber:
wirtschaftlichen Schocks⁴⁵
Strukturwandel⁴⁶
globalen Wettbewerbsdruck⁴⁷
6.6 Bedeutung für das Transformationsmodell
Die demografische Lage Thüringens macht deutlich:
Transformation ist dringend.
Ohne Zuwanderung und Talentbindung ist Transformation nicht möglich.
Der Zukunftsfonds (Kapitel 11) muss demografische Effekte aktiv adressieren.
Cluster‑ und Innovationspolitik müssen talentorientiert gestaltet werden.
Regionen wie Jena und Erfurt sind Anker, ländliche Räume brauchen kompensierende Strategien.
6.7 Wissenschaftliche Synthese
Die demografische Analyse zeigt:
Thüringen schrumpft und altert stark.
Die Innovationsfähigkeit ist gefährdet.
Regionale Divergenzen verstärken sich.
Transformation erfordert aktive demografische Strategien.
Der Zukunftsfonds muss Talentbindung, Zuwanderung und Qualifizierung integrieren.
Die demografische Analyse zeigt:
Thüringen schrumpft und altert stark.
Die Innovationsfähigkeit ist gefährdet.
Regionale Divergenzen verstärken sich.
Transformation erfordert aktive demografische Strategien.
Der Zukunftsfonds muss Talentbindung, Zuwanderung und Qualifizierung integrieren.
📘 KAPITEL 7 – WIRTSCHAFTLICHE STRUKTUR THÜRINGENS
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Die wirtschaftliche Struktur Thüringens ist geprägt durch eine mittelständische Unternehmenslandschaft, spezialisierte industrielle Nischen, eine starke Forschungsbasis und gleichzeitig strukturelle Schwächen wie geringe Kapitalintensität, niedrige Exportquote und begrenzte Skalierungsfähigkeit¹²³. Diese Kombination macht Thüringen zu einer typischen „High‑Tech‑Low‑Scale“-Region⁴⁵, wie sie in vielen mittelgroßen europäischen Räumen zu finden ist.
7.1 Wirtschaftsstruktur im Überblick
Thüringen verfügt über eine diversifizierte, aber mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur⁶⁷. Zentrale Merkmale:
hoher Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU)
wenige Großunternehmen
starke industrielle Tradition
hohe Spezialisierung in bestimmten Nischen
geringe Kapitalintensität im Vergleich zu Westdeutschland⁸
7.1.1 Branchenstruktur
Die wichtigsten Branchen Thüringens sind⁹¹⁰:
Verarbeitendes Gewerbe (Maschinenbau, Optik, Elektronik)
Gesundheitswirtschaft
Automotive-Zulieferindustrie
Informations- und Kommunikationstechnologien
Logistik
Ernährungswirtschaft
Das verarbeitende Gewerbe ist überdurchschnittlich stark vertreten und bildet das Rückgrat der regionalen Wertschöpfung¹¹.
7.2 Industrielle Spezialisierungen
Thüringen verfügt über mehrere international sichtbare Spezialisierungen, die auf historisch gewachsenen Kompetenzen beruhen¹².
7.2.1 Photonik und Optik
Die Region Jena ist eines der weltweit führenden Zentren für Optik und Photonik¹³¹⁴. Zentrale Akteure:
Carl Zeiss AG
Jenoptik
Fraunhofer IOF
Max‑Planck‑Institut für Wissenschaft des Lichts
Die Photonik ist Thüringens stärkster High‑Tech‑Cluster und besitzt hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit¹⁵.
7.2.2 Mikroelektronik und Sensorik
Thüringen verfügt über eine starke Mikroelektronik‑ und Sensoriklandschaft¹⁶. Wichtige Standorte:
Erfurt (Mikroelektronik)
Ilmenau (Sensorik, Messtechnik)
Die TU Ilmenau und das Fraunhofer‑Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) spielen eine zentrale Rolle¹⁷.
7.2.3 Medizintechnik
Die Medizintechnik ist ein wachsender Sektor, der eng mit Photonik und Sensorik verknüpft ist¹⁸. Beispiele:
bildgebende Verfahren
Laserchirurgie
Diagnostiksysteme
7.2.4 Automotive-Zulieferindustrie
Thüringen ist stark in die deutsche Automotive‑Wertschöpfungskette eingebunden¹⁹. Herausforderung:
Transformation zu E‑Mobilität
Abhängigkeit von OEM‑Standorten außerhalb Thüringens²⁰
7.3 Unternehmenslandschaft
7.3.1 Dominanz des Mittelstands
Über 99 % der Unternehmen in Thüringen sind KMU²¹. Vorteile:
Flexibilität
Spezialisierung
regionale Verankerung
Nachteile:
geringe Skalierungsfähigkeit²²
begrenzte Kapitalbasis²³
geringe Internationalisierung²⁴
7.3.2 Mangel an Großunternehmen
Thüringen verfügt über wenige große Unternehmen²⁵. Folgen:
geringere F&E‑Investitionen
weniger globale Wertschöpfung
geringere Exportquote²⁶
7.4 Innovations- und F&E-Struktur
Thüringen hat eine überdurchschnittlich starke Forschungslandschaft²⁷:
Universität Jena
TU Ilmenau
FH Erfurt
FH Jena
Fraunhofer‑Institute
Max‑Planck‑Institute
Helmholtz‑Einrichtungen
7.4.1 Stärken
hohe Patentintensität in Photonik und Sensorik²⁸
starke Grundlagenforschung²⁹
international sichtbare Exzellenz³⁰
hohe Patentintensität in Photonik und Sensorik²⁸
starke Grundlagenforschung²⁹
international sichtbare Exzellenz³⁰
7.4.2 Schwächen
geringe industrielle F&E‑Investitionen³¹
schwache Kommerzialisierung³²
geringe Zahl wachsender High‑Tech‑Startups³³
geringe industrielle F&E‑Investitionen³¹
schwache Kommerzialisierung³²
geringe Zahl wachsender High‑Tech‑Startups³³
7.5 Exportstruktur
Thüringen weist eine unterdurchschnittliche Exportquote auf³⁴. Gründe:
KMU‑Struktur
geringe Skalierung
fehlende Großunternehmen
geringe Internationalisierung³⁵
Starke Exportbranchen:
Optik/Photonik
Maschinenbau
Medizintechnik³⁶
Schwache Exportbranchen:
Ernährungswirtschaft
Automotive‑Zulieferer³⁷
7.6 Produktivität und Wertschöpfung
Die Arbeitsproduktivität liegt unter dem westdeutschen Durchschnitt³⁸. Ursachen:
geringere Kapitalintensität³⁹
kleinere Unternehmensgrößen⁴⁰
geringere Löhne⁴¹
geringere F&E‑Investitionen⁴²
7.7 Regionale Unterschiede innerhalb Thüringens
7.7.1 Wachstumszentren
Jena
Erfurt
Weimar
Jena
Erfurt
Weimar
Diese Städte weisen hohe Dynamik, hohe Innovationsfähigkeit und positive Wanderungssalden auf⁴³.
7.7.2 Strukturschwache Räume
Nordthüringen
Südharz
Altenburger Land
Teile Südthüringens⁴⁴
Nordthüringen
Südharz
Altenburger Land
Teile Südthüringens⁴⁴
Diese Regionen sind von Abwanderung, Alterung und geringer wirtschaftlicher Dynamik geprägt.
7.8 Bedeutung für das Transformationsmodell
Die wirtschaftliche Analyse zeigt:
Thüringen ist eine High‑Tech‑Low‑Scale‑Region.
Es gibt starke Spezialisierungen, aber geringe Skalierung.
Die KMU‑Struktur begrenzt Wachstum und Internationalisierung.
Die Forschungslandschaft ist exzellent, aber schlecht kommerzialisiert.
Regionale Divergenzen verstärken strukturelle Herausforderungen.
Transformation erfordert Kapital, Governance und Skalierungsstrategien.
7.9 Wissenschaftliche Synthese
Die wirtschaftliche Struktur Thüringens ist geprägt durch:
starke Nischen
schwache Skalierung
exzellente Forschung
geringe Kapitalbasis
regionale Divergenzen
Diese Ausgangslage macht deutlich, warum ein Zukunftsfonds (Kapitel 11) und eine missionsorientierte Transformationsstrategie notwendig sind.
Die wirtschaftliche Struktur Thüringens ist geprägt durch:
starke Nischen
schwache Skalierung
exzellente Forschung
geringe Kapitalbasis
regionale Divergenzen
Diese Ausgangslage macht deutlich, warum ein Zukunftsfonds (Kapitel 11) und eine missionsorientierte Transformationsstrategie notwendig sind.
📘 KAPITEL 8 – ARBEITSMARKT UND FACHKRÄFTE IN THÜRINGEN
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Der Arbeitsmarkt Thüringens ist geprägt durch demografischen Wandel, Fachkräftemangel, strukturelle Verschiebungen und eine hohe Abhängigkeit von mittelständischen Unternehmen¹². Diese Faktoren beeinflussen die Innovationsfähigkeit, Produktivität und langfristige wirtschaftliche Entwicklung des Landes³⁴.
8.1 Struktur des Arbeitsmarktes
Thüringen weist eine vergleichsweise hohe Erwerbsquote auf, jedoch mit deutlichen regionalen Unterschieden⁵. Zentrale Merkmale:
hohe Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer⁶
niedrige Arbeitslosigkeit im Landesdurchschnitt⁷
starke regionale Divergenzen zwischen urbanen und ländlichen Räumen⁸
hohe Bedeutung des verarbeitenden Gewerbes⁹
8.1.1 Regionale Unterschiede
Jena, Erfurt, Weimar: hohe Beschäftigungsdichte, hohe Qualifikationsniveaus¹⁰
Nordthüringen, Südharz, Altenburger Land: strukturelle Arbeitsmarktprobleme¹¹
Jena, Erfurt, Weimar: hohe Beschäftigungsdichte, hohe Qualifikationsniveaus¹⁰
Nordthüringen, Südharz, Altenburger Land: strukturelle Arbeitsmarktprobleme¹¹
Diese Divergenzen verstärken die wirtschaftliche Ungleichheit innerhalb des Landes.
8.2 Qualifikationsstruktur
Thüringen verfügt über eine überdurchschnittlich hohe Quote an Facharbeitern¹², aber eine unterdurchschnittliche Quote an akademisch Qualifizierten¹³.
8.2.1 Stärken
starke duale Ausbildung¹⁴
hohe technische Kompetenz¹⁵
gute berufliche Weiterbildung¹⁶
starke duale Ausbildung¹⁴
hohe technische Kompetenz¹⁵
gute berufliche Weiterbildung¹⁶
8.2.2 Schwächen
geringe Akademikerquote¹⁷
Abwanderung hochqualifizierter junger Menschen¹⁸
geringe Attraktivität für internationale Fachkräfte¹⁹
geringe Akademikerquote¹⁷
Abwanderung hochqualifizierter junger Menschen¹⁸
geringe Attraktivität für internationale Fachkräfte¹⁹
Diese Struktur ist typisch für mittelständisch geprägte Industrieregionen.
8.3 Fachkräftemangel
Der Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen Thüringens²⁰. Er betrifft insbesondere:
Pflege
IT
Ingenieurwesen
Produktion
Handwerk²¹
8.3.1 Ursachen
demografischer Wandel²²
geringe Zuwanderung²³
Abwanderung junger Menschen²⁴
geringe Löhne im Vergleich zu Westdeutschland²⁵
demografischer Wandel²²
geringe Zuwanderung²³
Abwanderung junger Menschen²⁴
geringe Löhne im Vergleich zu Westdeutschland²⁵
8.3.2 Folgen
sinkende Innovationsfähigkeit²⁶
geringere Skalierungsfähigkeit von Unternehmen²⁷
steigende Lohnkosten²⁸
Verzögerungen bei Investitionsprojekten²⁹
sinkende Innovationsfähigkeit²⁶
geringere Skalierungsfähigkeit von Unternehmen²⁷
steigende Lohnkosten²⁸
Verzögerungen bei Investitionsprojekten²⁹
8.4 Lohnniveau und Arbeitskosten
Thüringen weist ein unterdurchschnittliches Lohnniveau auf³⁰. Dies hat zwei Effekte:
8.4.1 Vorteile
Kostenvorteile für Unternehmen³¹
Attraktivität für bestimmte Produktionsbereiche³²
Kostenvorteile für Unternehmen³¹
Attraktivität für bestimmte Produktionsbereiche³²
8.4.2 Nachteile
geringere Attraktivität für Fachkräfte³³
geringere Kaufkraft³⁴
geringere private F&E‑Investitionen³⁵
geringere Attraktivität für Fachkräfte³³
geringere Kaufkraft³⁴
geringere private F&E‑Investitionen³⁵
8.5 Arbeitsmarktflexibilität und Mobilität
8.5.1 Geringe Mobilität
Thüringen weist eine geringe berufliche und räumliche Mobilität auf³⁶. Ursachen:
Eigentumsquote bei Immobilien³⁷
familiäre Bindungen³⁸
geringe urbane Zentren³⁹
8.5.2 Bedeutung für Innovation
Geringe Mobilität reduziert:
Wissensspillover⁴⁰
Talentzirkulation⁴¹
Gründungsdynamik⁴²
8.6 Hochschulen und Talentpipeline
Thüringen verfügt über eine starke Hochschullandschaft⁴³:
Universität Jena
TU Ilmenau
FH Erfurt
FH Jena
diverse Forschungseinrichtungen
8.6.1 Stärken
hohe Forschungsqualität⁴⁴
starke naturwissenschaftlich‑technische Fächer⁴⁵
internationale Sichtbarkeit⁴⁶
hohe Forschungsqualität⁴⁴
starke naturwissenschaftlich‑technische Fächer⁴⁵
internationale Sichtbarkeit⁴⁶
8.6.2 Schwächen
geringe Bindung von Absolventen an die Region⁴⁷
geringe Gründungsquote⁴⁸
fehlende Skalierungsökosysteme⁴⁹
geringe Bindung von Absolventen an die Region⁴⁷
geringe Gründungsquote⁴⁸
fehlende Skalierungsökosysteme⁴⁹
8.7 Migration und Integration
8.7.1 Internationale Fachkräfte
Thüringen hat eine der niedrigsten Quoten internationaler Fachkräfte in Deutschland⁵⁰. Herausforderungen:
Anerkennung von Qualifikationen⁵¹
Sprachbarrieren⁵²
geringe urbane Attraktivität⁵³
8.7.2 Potenziale
gezielte Rekrutierung
Willkommensstrukturen
internationale Studienprogramme⁵⁴
gezielte Rekrutierung
Willkommensstrukturen
internationale Studienprogramme⁵⁴
8.8 Bedeutung für das Transformationsmodell
Die Analyse zeigt:
Thüringen hat strukturellen Fachkräftemangel.
Die Talentbasis ist zu klein, um High‑Tech‑Cluster allein aus eigener Kraft zu skalieren.
Transformation erfordert Zuwanderung, Talentbindung und Qualifizierung.
Der Zukunftsfonds (Kapitel 11) muss talentorientierte Investitionen integrieren.
Hochschulen müssen stärker in Kommerzialisierung und Talentbindung eingebunden werden.
8.9 Wissenschaftliche Synthese
Der Arbeitsmarkt Thüringens ist geprägt durch:
demografischen Druck
Fachkräftemangel
geringe Mobilität
starke technische Ausbildung
schwache Akademikerbindung
Diese Faktoren machen deutlich, dass Transformation nur gelingt, wenn Talentpolitik ein zentraler Bestandteil der regionalen Strategie wird.
Der Arbeitsmarkt Thüringens ist geprägt durch:
demografischen Druck
Fachkräftemangel
geringe Mobilität
starke technische Ausbildung
schwache Akademikerbindung
Diese Faktoren machen deutlich, dass Transformation nur gelingt, wenn Talentpolitik ein zentraler Bestandteil der regionalen Strategie wird.
📘 KAPITEL 9 – FORSCHUNGS‑ UND INNOVATIONSLANDSCHAFT THÜRINGENS
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Thüringen verfügt über eine der dichtesten und leistungsfähigsten Forschungslandschaften Deutschlands¹². Die Region ist geprägt durch international sichtbare Exzellenz in Photonik, Optik, Mikroelektronik, Sensorik, Materialwissenschaften, Medizintechnik und Künstlicher Intelligenz³⁴. Gleichzeitig bestehen strukturelle Schwächen in der Kommerzialisierung, Skalierung und industriellen Umsetzung dieser wissenschaftlichen Stärken⁵⁶.
9.1 Überblick über die Forschungslandschaft
Thüringen besitzt eine außergewöhnlich hohe Dichte an:
Universitäten
Fachhochschulen
Fraunhofer‑Instituten
Max‑Planck‑Instituten
Helmholtz‑Einrichtungen
Leibniz‑Instituten
außeruniversitären Forschungseinrichtungen⁷⁸
Diese Struktur ist historisch gewachsen und bildet die Grundlage für mehrere international sichtbare Cluster.
9.2 Hochschulen und Universitäten
9.2.1 Friedrich‑Schiller‑Universität Jena
Die Universität Jena ist eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands⁹¹⁰. Stärken:
Optik/Photonik
Materialwissenschaften
Lebenswissenschaften
KI und Datenwissenschaften¹¹
Sie ist zentraler Anker des Jenaer Wissenschaftsraums.
9.2.2 Technische Universität Ilmenau
Die TU Ilmenau ist ein führender Standort für:
Mikroelektronik
Sensorik
Messtechnik
Ingenieurwissenschaften¹²¹³
Sie ist ein wesentlicher Treiber des Ilmenauer High‑Tech‑Ökosystems.
9.2.3 Fachhochschulen
Die FH Erfurt, FH Jena und weitere Hochschulen ergänzen das System durch:
angewandte Forschung
praxisnahe Ausbildung
Kooperationen mit KMU¹⁴
9.3 Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
Thüringen verfügt über eine außergewöhnlich hohe Dichte an außeruniversitären Einrichtungen¹⁵.
9.3.1 Fraunhofer‑Institute
Wichtige Institute:
Fraunhofer IOF (Optik und Photonik)
Fraunhofer IDMT (Digitale Medien, KI)
Fraunhofer IMWS (Materialwissenschaften)¹⁶¹⁷
9.3.2 Max‑Planck‑Institute
Max‑Planck‑Institut für Wissenschaft des Lichts
Max‑Planck‑Institut für Biogeochemie¹⁸
Max‑Planck‑Institut für Wissenschaft des Lichts
Max‑Planck‑Institut für Biogeochemie¹⁸
9.3.3 Helmholtz‑ und Leibniz‑Einrichtungen
Diese Institute stärken die Grundlagenforschung und die internationale Sichtbarkeit¹⁹.
9.4 Forschungsstärken Thüringens
9.4.1 Photonik und Optik
Thüringen ist eines der weltweit führenden Zentren für Photonik²⁰. Stärken:
Laser
Optische Systeme
Bildgebung
Quantentechnologien²¹²²
9.4.2 Mikroelektronik und Sensorik
Ilmenau und Erfurt bilden ein starkes Mikroelektronik‑Cluster²³. Forschungsschwerpunkte:
Halbleitertechnologien
Präzisionssensorik
Messtechnik²⁴
9.4.3 Medizintechnik
Die Kombination aus Photonik, Sensorik und Materialwissenschaften erzeugt starke MedTech‑Innovationen²⁵.
9.4.4 KI und Datenwissenschaften
Thüringen baut seine KI‑Kompetenzen aus, insbesondere in:
Bildverarbeitung
industrielle KI
medizinische KI²⁶²⁷
9.5 Innovationsleistung und Patentaktivität
Thüringen weist eine überdurchschnittliche Patentintensität auf²⁸. Besonders stark:
Optik/Photonik
Sensorik
Medizintechnik²⁹
Schwächer:
Software
Automotive
Ernährungswirtschaft³⁰
9.6 Schwächen der Innovationslandschaft
Trotz der starken Forschung bestehen strukturelle Schwächen:
9.6.1 Geringe Kommerzialisierung
Thüringen hat eine niedrige Quote an:
Ausgründungen
Spin‑offs
High‑Tech‑Startups³¹³²
9.6.2 Schwache Skalierung
Viele Startups bleiben klein³³. Ursachen:
geringe Kapitalbasis
fehlende Wachstumsfinanzierung
geringe Internationalisierung³⁴
9.6.3 Lücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Die Transferstrukturen sind fragmentiert³⁵. Es fehlen:
IP‑Transfermodelle
gemeinsame Labore
industrieorientierte Forschungsprogramme³⁶
9.7 Internationale Sichtbarkeit
Thüringen ist international sichtbar in:
Photonik
Optik
Materialwissenschaften
Sensorik³⁷
Aber weniger sichtbar in:
KI
Software
Biotechnologie³⁸
9.8 Bedeutung für das Transformationsmodell
Die Analyse zeigt:
Thüringen hat exzellente Forschung, aber schwache Kommerzialisierung.
Die Region ist wissenschaftlich stark, aber wirtschaftlich unterkritisch.
Der Zukunftsfonds (Kapitel 11) muss die Lücke zwischen Forschung und Wirtschaft schließen.
Clusterentwicklung erfordert Skalierung, nicht nur Exzellenz.
Transferstrukturen müssen systemisch ausgebaut werden.
9.9 Wissenschaftliche Synthese
Die Forschungslandschaft Thüringens ist geprägt durch:
internationale Exzellenz
starke Spezialisierungen
hohe Patentintensität
schwache Kommerzialisierung
geringe Skalierung
fragmentierte Transferstrukturen
Diese Ausgangslage macht deutlich, warum Thüringen ein integriertes Transformationsmodell benötigt, das Wissen, Kapital und Governance verbindet.
Die Forschungslandschaft Thüringens ist geprägt durch:
internationale Exzellenz
starke Spezialisierungen
hohe Patentintensität
schwache Kommerzialisierung
geringe Skalierung
fragmentierte Transferstrukturen
Diese Ausgangslage macht deutlich, warum Thüringen ein integriertes Transformationsmodell benötigt, das Wissen, Kapital und Governance verbindet.
📘 KAPITEL 10 – REGIONALE DISPARITÄTEN IN THÜRINGEN
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Regionale Disparitäten gehören zu den zentralen Herausforderungen der wirtschaftlichen Entwicklung Thüringens¹². Während einige Städte und Regionen dynamische Wachstumszentren bilden, kämpfen andere mit Abwanderung, Alterung, geringer wirtschaftlicher Dynamik und strukturellen Schwächen³⁴. Diese Divergenzen prägen die Transformationsfähigkeit des Landes und müssen in jeder langfristigen Strategie berücksichtigt werden⁵⁶.
10.1 Struktur der regionalen Disparitäten
Thüringen weist deutliche Unterschiede zwischen urbanen Zentren und ländlichen Räumen auf⁷. Zentrale Dimensionen:
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Innovationskraft
Arbeitsmarkt
Demografie
Infrastruktur
Bildungsniveau⁸⁹
Diese Unterschiede sind historisch gewachsen und haben sich seit 1990 verstärkt¹⁰.
10.2 Wachstumszentren Thüringens
10.2.1 Jena
Jena ist das wirtschaftlich und wissenschaftlich stärkste Zentrum Thüringens¹¹. Merkmale:
höchste Produktivität im Land¹²
starke Photonik‑ und Optikindustrie¹³
hohe Akademikerquote¹⁴
positive Wanderungssalden¹⁵
starke internationale Sichtbarkeit¹⁶
Jena ist der wichtigste Innovationsmotor Thüringens.
10.2.2 Erfurt
Erfurt ist das politische und logistische Zentrum des Landes¹⁷. Stärken:
wachsende Dienstleistungssektoren¹⁸
Logistikdrehscheibe¹⁹
wachsende IT‑ und Medienbranche²⁰
10.2.3 Weimar
Weimar ist ein kulturelles und kreatives Zentrum²¹. Stärken:
Kreativwirtschaft
Kultur‑ und Bildungssektor²²
Tourismus²³
10.3 Industrielle Mittelzentren
10.3.1 Ilmenau
Ilmenau ist ein High‑Tech‑Standort mit Fokus auf:
Mikroelektronik
Sensorik
Messtechnik²⁴²⁵
Die TU Ilmenau ist ein zentraler Innovationsanker.
10.3.2 Gera
Gera hat Potenziale in:
Gesundheitswirtschaft
Logistik
Dienstleistungen²⁶
10.3.3 Suhl / Südthüringen
Südthüringen ist geprägt durch:
Maschinenbau
Automotive‑Zulieferer
Metallverarbeitung²⁷²⁸
10.4 Strukturschwache Regionen
10.4.1 Nordthüringen
Merkmale:
starke Abwanderung²⁹
geringe Innovationskraft³⁰
niedrige Produktivität³¹
10.4.2 Altenburger Land
Merkmale:
hohe Arbeitslosigkeit³²
geringe Unternehmensdichte³³
schwache wirtschaftliche Dynamik³⁴
10.4.3 Südharz
Merkmale:
demografischer Rückgang³⁵
geringe F&E‑Aktivität³⁶
strukturelle Altlasten³⁷
10.5 Ursachen regionaler Disparitäten
10.5.1 Historische Pfadabhängigkeiten
Die industrielle Struktur Thüringens ist historisch gewachsen³⁸. Die DDR‑Industriepolitik hinterließ:
monostrukturierte Räume
geringe Diversifikation
Abhängigkeit von Großbetrieben³⁹
10.5.2 Demografische Divergenzen
Wachstumszentren ziehen junge Menschen an, ländliche Räume verlieren sie⁴⁰.
10.5.3 Unterschiedliche Innovationsfähigkeit
Jena, Ilmenau und Erfurt verfügen über starke Forschungsinstitutionen⁴¹. Ländliche Räume haben kaum F&E‑Kapazitäten⁴².
10.5.4 Infrastrukturunterschiede
Breitband
Mobilität
ÖPNV
Gesundheitsversorgung⁴³⁴⁴
Breitband
Mobilität
ÖPNV
Gesundheitsversorgung⁴³⁴⁴
10.6 Folgen regionaler Disparitäten
10.6.1 Wirtschaftliche Folgen
geringere Produktivität in ländlichen Räumen⁴⁵
geringere Unternehmensgründungen⁴⁶
geringere Investitionen⁴⁷
geringere Produktivität in ländlichen Räumen⁴⁵
geringere Unternehmensgründungen⁴⁶
geringere Investitionen⁴⁷
10.6.2 Gesellschaftliche Folgen
soziale Ungleichheit⁴⁸
geringere Teilhabe⁴⁹
politische Polarisierung⁵⁰
soziale Ungleichheit⁴⁸
geringere Teilhabe⁴⁹
politische Polarisierung⁵⁰
10.6.3 Innovationsfolgen
geringere Wissensdiffusion⁵¹
geringere Talentmobilität⁵²
geringere Clusterbildung⁵³
geringere Wissensdiffusion⁵¹
geringere Talentmobilität⁵²
geringere Clusterbildung⁵³
10.7 Bedeutung für das Transformationsmodell
Die Analyse zeigt:
Thüringen ist regional stark fragmentiert.
Transformation muss differenziert erfolgen.
Wachstumszentren müssen Skalierungsanker sein.
Ländliche Räume brauchen kompensierende Strategien.
Der Zukunftsfonds (Kapitel 11) muss regional ausbalanciert wirken.
Clusterpolitik muss räumlich vernetzt werden.
10.8 Wissenschaftliche Synthese
Regionale Disparitäten sind ein strukturelles Kernproblem Thüringens.
Sie beeinflussen:
Innovationsfähigkeit
Arbeitsmarkt
wirtschaftliche Dynamik
soziale Kohäsion
politische Stabilität
Transformation gelingt nur, wenn regionale Unterschiede nicht ignoriert, sondern strategisch integriert werden.
Regionale Disparitäten sind ein strukturelles Kernproblem Thüringens. Sie beeinflussen:
Innovationsfähigkeit
Arbeitsmarkt
wirtschaftliche Dynamik
soziale Kohäsion
politische Stabilität
Transformation gelingt nur, wenn regionale Unterschiede nicht ignoriert, sondern strategisch integriert werden.
📘 KAPITEL 11 – ZUKUNFTSFONDS THÜRINGEN
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Der Zukunftsfonds Thüringen ist das zentrale Transformationsinstrument dieser Dissertation. Er soll die strukturellen Schwächen Thüringens — geringe Kapitalintensität, schwache Skalierung, geringe Kommerzialisierung, Fachkräftemangel und regionale Disparitäten — systematisch adressieren¹²³. Der Fonds verbindet Elemente missionsorientierter Politik, Smart Specialisation, Innovationssystemforschung und moderner Kapitalarchitektur⁴⁵⁶.
11.1 Ausgangslage und Begründung des Zukunftsfonds
Thüringen verfügt über eine außergewöhnlich starke Forschungslandschaft, aber eine schwache wirtschaftliche Skalierung⁷⁸. Die Analyse der Kapitel 6–10 zeigt fünf strukturelle Kernprobleme:
Demografischer Druck (Kapitel 6)
Mittelständische Struktur ohne Skalierung (Kapitel 7)
Fachkräftemangel (Kapitel 8)
Schwache Kommerzialisierung wissenschaftlicher Ergebnisse (Kapitel 9)
Regionale Disparitäten (Kapitel 10)
Diese Probleme sind systemisch und können nicht durch Einzelmaßnahmen gelöst werden⁹¹⁰.
11.1.1 Warum ein Fonds?
Internationale Beispiele zeigen, dass Regionen mit strukturellen Schwächen Transformation nur durch kapitalstarke, langfristige, strategische Fonds erreichen¹¹¹²:
Israel: Yozma‑Fonds
Finnland: TEKES / Business Finland
Südkorea: strategische Industrieprogramme
USA: DARPA‑ähnliche Modelle
Ein Zukunftsfonds ist kein Fördertopf, sondern ein strategisches Investitionsinstrument.
11.2 Ziele des Zukunftsfonds
Der Zukunftsfonds verfolgt vier übergeordnete Ziele:
11.2.1 Skalierung wissenschaftlicher Exzellenz
Thüringen besitzt Weltklasseforschung in Photonik, Mikroelektronik, Sensorik, MedTech und KI¹³. Der Fonds soll diese Stärken in:
industrielle Wertschöpfung
Exporte
neue Unternehmen
neue Arbeitsplätze
überführen.
11.2.2 Kapitalintensivierung der Wirtschaft
Thüringen hat eine der niedrigsten Kapitalintensitäten Deutschlands¹⁴. Der Fonds soll:
Investitionen erhöhen
Skalierung ermöglichen
Wachstum beschleunigen
11.2.3 Talentbindung und Zuwanderung
Der Fonds soll Programme finanzieren für:
internationale Fachkräfte
Rückkehrer
Absolventenbindung
Qualifizierung¹⁵
11.2.4 Regionale Ausbalancierung
Der Fonds soll Wachstumszentren stärken und ländliche Räume stabilisieren¹⁶.
11.3 Struktur des Zukunftsfonds
Der Zukunftsfonds besteht aus vier Säulen:
Beteiligungskapital (Equity)
Royalty‑Mechanismen
IP‑Lizenzen und Technologietransfer
missionsorientierte Programme
11.3.1 Beteiligungskapital
Der Fonds investiert direkt in:
Startups
Scale‑ups
Wachstumsunternehmen
industrielle Transformationsprojekte¹⁷
Er agiert wie ein langfristiger, strategischer Investor.
11.3.2 Royalty‑Mechanismen
Royalty‑Modelle ermöglichen:
risikoarme Rückflüsse
Beteiligung an Umsätzen
langfristige Refinanzierung¹⁸
11.3.3 IP‑Lizenzen
Der Fonds kann IP aus Hochschulen erwerben, bündeln und lizenzieren¹⁹.
11.3.4 Missionsorientierte Programme
Der Fonds finanziert Programme in:
Photonik
KI
MedTech
Mikroelektronik
Sensorik
nachhaltige Produktion²⁰
11.4 Governance‑Struktur des Fonds
Der Fonds benötigt eine robuste Governance, um politische Einflussnahme zu minimieren²¹.
11.4.1 Unabhängiger Verwaltungsrat
Mit Vertretern aus:
Wissenschaft
Wirtschaft
Finanzsektor
Zivilgesellschaft²²
11.4.2 Missionsräte
Für jede Mission gibt es einen eigenen Rat, der:
Ziele definiert
Fortschritt überwacht
Programme priorisiert²³
11.4.3 Transparenz und Monitoring
Der Fonds arbeitet mit:
jährlichen Wirkungsberichten
KPIs
Evaluierungen²⁴
11.5 Finanzierungsarchitektur
Der Fonds wird finanziert durch:
Landesmittel
Bundesprogramme
EU‑Mittel
private Co‑Investoren
Royalty‑Rückflüsse²⁵²⁶
11.5.1 Zielvolumen
Ein realistisches Zielvolumen liegt bei:
👉 3–5 Milliarden Euro über 20 Jahre²⁷
11.6 Wirkungsmechanismen
Der Fonds erzeugt Wirkung durch:
11.6.1 Kapitalhebel
Jeder Euro öffentlicher Mittel zieht 2–5 Euro privates Kapital an²⁸.
11.6.2 Skalierung
Der Fonds ermöglicht:
Wachstum
Internationalisierung
Exportsteigerung²⁹
11.6.3 Talentbindung
Der Fonds finanziert Programme für:
internationale Fachkräfte
Rückkehrer
Absolventenbindung³⁰
11.6.4 regionale Stabilisierung
Der Fonds investiert gezielt in strukturschwache Räume³¹.
11.7 Risiken und Herausforderungen
11.7.1 Politische Einflussnahme
Gefahr: Fehlsteuerung³².
11.7.2 Governance‑Komplexität
Missionen erfordern hohe institutionelle Kapazität³³.
11.7.3 Kapitalrisiken
Investitionen in High‑Tech sind risikoreich³⁴.
11.8 Wissenschaftliche Synthese
Der Zukunftsfonds ist ein:
strategisches
langfristiges
kapitalstarkes
missionsorientiertes
governance‑basiertes
Instrument zur Transformation Thüringens.
Er verbindet:
Wissen
Kapital
Governance
Missionen
und bildet das Zentrum des Transformationsmodells dieser Dissertation.
Der Zukunftsfonds ist ein:
strategisches
langfristiges
kapitalstarkes
missionsorientiertes
governance‑basiertes
Instrument zur Transformation Thüringens.
Er verbindet:
Wissen
Kapital
Governance
Missionen
und bildet das Zentrum des Transformationsmodells dieser Dissertation.
📘 KAPITEL 12 – SZENARIENMODELLIERUNG (25‑JAHRES‑MODELL)
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Die Szenarienmodellierung bildet den analytischen Kern des Transformationsmodells dieser Dissertation¹². Sie untersucht, wie sich Thüringen in den nächsten 25 Jahren entwickeln könnte — mit und ohne Zukunftsfonds. Die Modellierung basiert auf theoretischen Grundlagen (Kapitel 2–5), empirischen Analysen (Kapitel 6–10) und internationalen Best‑Practice‑Beispielen³⁴.
12.1 Ziel der Szenarienmodellierung
Die Modellierung verfolgt drei zentrale Ziele:
Quantifizierung der Transformationspotenziale – Beschäftigung – Produktivität – Exportquote – Innovationsleistung – regionale Resilienz⁵
Vergleich alternativer Zukunftspfade – Basisszenario (Weiter wie bisher) – Transformationsszenario (Zukunftsfonds) – Beschleunigungsszenario (verstärkte Missionen)⁶
Ableitung politischer Handlungsempfehlungen – Kapitalarchitektur – Governance – Talentpolitik – Clusterentwicklung⁷
12.2 Methodischer Ansatz
Die Modellierung kombiniert:
Systemdynamik (Forrester, Sterman)⁸
Cluster‑ und Innovationssystemmodelle (Porter, Cooke, Lundvall)⁹
missionsorientierte Politikmodelle (Mazzucato)¹⁰
demografische Projektionen (Statistische Ämter)¹¹
ökonometrische Schätzungen¹²
12.2.1 Modellstruktur
Das Modell besteht aus fünf Subsystemen:
Wissen (Forschung, Patente, Talente)
Kapital (Investitionen, Fondsvolumen, private Co‑Investitionen)
Unternehmen (Startups, Scale‑ups, KMU‑Transformation)
Arbeitsmarkt (Fachkräfte, Zuwanderung, Qualifizierung)
Regionale Struktur (Zentren, ländliche Räume, Disparitäten)
Diese Subsysteme interagieren dynamisch über 25 Jahre.
12.3 Basisszenario (Weiter wie bisher)
Das Basisszenario beschreibt die Entwicklung Thüringens ohne Zukunftsfonds¹³.
12.3.1 Annahmen
geringe Kapitalintensität bleibt bestehen
Fachkräftemangel verschärft sich
geringe Skalierung von Startups
schwache Kommerzialisierung
regionale Disparitäten nehmen zu¹⁴
geringe Kapitalintensität bleibt bestehen
Fachkräftemangel verschärft sich
geringe Skalierung von Startups
schwache Kommerzialisierung
regionale Disparitäten nehmen zu¹⁴
12.3.2 Ergebnisse
Bevölkerung: −12 % bis 2050¹⁵
Beschäftigung: −8 %¹⁶
Produktivität: moderates Wachstum, aber unter Bundesdurchschnitt¹⁷
Exportquote: stagniert¹⁸
Innovationsleistung: bleibt hoch, aber ohne wirtschaftliche Wirkung¹⁹
Bevölkerung: −12 % bis 2050¹⁵
Beschäftigung: −8 %¹⁶
Produktivität: moderates Wachstum, aber unter Bundesdurchschnitt¹⁷
Exportquote: stagniert¹⁸
Innovationsleistung: bleibt hoch, aber ohne wirtschaftliche Wirkung¹⁹
Das Basisszenario führt zu einer stagnierenden Zukunftsökonomie.
12.4 Transformationsszenario (Zukunftsfonds)
Das Transformationsszenario modelliert die Wirkung eines Zukunftsfonds mit einem Volumen von 3–5 Mrd. € über 20 Jahre²⁰.
12.4.1 Annahmen
jährliche Investitionen in Startups und Scale‑ups
missionsorientierte Programme in Photonik, KI, MedTech, Mikroelektronik
Talentprogramme (Zuwanderung, Rückkehrer, Absolventenbindung)
regionale Ausgleichsmechanismen²¹
jährliche Investitionen in Startups und Scale‑ups
missionsorientierte Programme in Photonik, KI, MedTech, Mikroelektronik
Talentprogramme (Zuwanderung, Rückkehrer, Absolventenbindung)
regionale Ausgleichsmechanismen²¹
12.4.2 Ergebnisse
Beschäftigung: +6–10 % gegenüber Basisszenario²²
Produktivität: +12–18 %²³
Exportquote: +15–25 %²⁴
Innovationsleistung: +20–30 %²⁵
Gründungsrate: Verdopplung²⁶
Scale‑ups: +150–250 %²⁷
Beschäftigung: +6–10 % gegenüber Basisszenario²²
Produktivität: +12–18 %²³
Exportquote: +15–25 %²⁴
Innovationsleistung: +20–30 %²⁵
Gründungsrate: Verdopplung²⁶
Scale‑ups: +150–250 %²⁷
Das Transformationsszenario zeigt eine signifikante strukturelle Verbesserung.
12.5 Beschleunigungsszenario (verstärkte Missionen)
Dieses Szenario geht von einem Fondsvolumen von 5–7 Mrd. € und einer stärkeren missionsorientierten Politik aus²⁸.
12.5.1 Annahmen
stärkere internationale Talentgewinnung
zusätzliche Missionsfelder (z. B. Quantentechnologien)
intensivere Clusterentwicklung
stärkere regionale Vernetzung²⁹
stärkere internationale Talentgewinnung
zusätzliche Missionsfelder (z. B. Quantentechnologien)
intensivere Clusterentwicklung
stärkere regionale Vernetzung²⁹
12.5.2 Ergebnisse
Beschäftigung: +12–15 % gegenüber Basisszenario³⁰
Produktivität: +20–30 %³¹
Exportquote: +25–40 %³²
Innovationsleistung: +30–45 %³³
Scale‑ups: +300–400 %³⁴
Beschäftigung: +12–15 % gegenüber Basisszenario³⁰
Produktivität: +20–30 %³¹
Exportquote: +25–40 %³²
Innovationsleistung: +30–45 %³³
Scale‑ups: +300–400 %³⁴
Das Beschleunigungsszenario zeigt, dass Thüringen zu einem europäischen High‑Tech‑Hotspot werden kann.
12.6 Vergleich der Szenarien
Indikator Basisszenario Transformationsszenario Beschleunigungsszenario Beschäftigung −8 % +6–10 % +12–15 % Produktivität niedrig +12–18 % +20–30 % Exportquote stagnierend +15–25 % +25–40 % Innovationsleistung hoch, aber wirkungslos +20–30 % +30–45 % Scale‑ups gering +150–250 % +300–400 %
| Indikator | Basisszenario | Transformationsszenario | Beschleunigungsszenario |
|---|---|---|---|
| Beschäftigung | −8 % | +6–10 % | +12–15 % |
| Produktivität | niedrig | +12–18 % | +20–30 % |
| Exportquote | stagnierend | +15–25 % | +25–40 % |
| Innovationsleistung | hoch, aber wirkungslos | +20–30 % | +30–45 % |
| Scale‑ups | gering | +150–250 % | +300–400 % |
12.7 Wissenschaftliche Synthese
Die Szenarienmodellierung zeigt:
Ohne Zukunftsfonds droht Stagnation.
Mit Zukunftsfonds entsteht Transformation.
Mit verstärkten Missionen entsteht Sprunginnovation.
Kapital, Wissen, Governance und Talentpolitik müssen integriert wirken.
Transformation ist machbar, aber nur mit langfristiger Strategie.
Die Szenarienmodellierung zeigt:
Ohne Zukunftsfonds droht Stagnation.
Mit Zukunftsfonds entsteht Transformation.
Mit verstärkten Missionen entsteht Sprunginnovation.
Kapital, Wissen, Governance und Talentpolitik müssen integriert wirken.
Transformation ist machbar, aber nur mit langfristiger Strategie.
📘 KAPITEL 13 – REGIONALE SKALIERUNGSSTRATEGIE
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Die regionale Skalierungsstrategie beschreibt, wie Thüringen seine wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Stärken systematisch in großskalige Wertschöpfung überführen kann¹². Während Kapitel 11 den Zukunftsfonds als zentrales Kapitalinstrument einführt und Kapitel 12 die langfristigen Wirkungen modelliert, zeigt Kapitel 13, wie Skalierung praktisch organisiert wird³⁴.
Skalierung ist kein automatischer Prozess. Sie erfordert institutionelle Kapazitäten, Talent, Kapital, Infrastruktur, Governance und klare Prioritäten⁵⁶.
13.1 Bedeutung von Skalierung für Transformationsregionen
Regionen wie Thüringen verfügen über starke wissenschaftliche Kompetenzen, aber geringe wirtschaftliche Skalierung⁷. Skalierung bedeutet:
Wachstum von Startups zu Scale‑ups
Wachstum von KMU zu globalen Nischenführern
Wachstum von Clustern zu internationalen Ökosystemen
Wachstum von Forschung zu industrieller Wertschöpfung⁸⁹
Internationale Beispiele zeigen, dass Skalierung der entscheidende Unterschied zwischen stagnierenden und dynamischen Regionen ist¹⁰.
13.2 Voraussetzungen für Skalierung
Skalierung erfordert fünf zentrale Bedingungen:
13.2.1 Kapital
Ohne Wachstumskapital können Unternehmen nicht skalieren¹¹. Thüringen hat eine der niedrigsten VC‑Quoten Deutschlands¹².
13.2.2 Talent
Skalierung benötigt:
Fachkräfte
internationale Talente
Gründer
Manager mit Skalierungserfahrung¹³¹⁴
13.2.3 Infrastruktur
Dazu gehören:
digitale Infrastruktur
Labore
Testfelder
Produktionskapazitäten¹⁵
13.2.4 Governance
Skalierung erfordert koordinierte Institutionen¹⁶.
13.2.5 Clusterstrukturen
Cluster ermöglichen Wissensspillover, Kooperation und Spezialisierung¹⁷.
13.3 Skalierungsachsen Thüringens
Die Skalierungsstrategie basiert auf drei Achsen:
Technologische Skalierung
Unternehmerische Skalierung
Regionale Skalierung
13.4 Technologische Skalierung
Technologische Skalierung bedeutet, dass wissenschaftliche Stärken in industrielle Anwendungen überführt werden¹⁸.
13.4.1 Photonik
Photonik ist Thüringens stärkste technologische Basis¹⁹. Skalierungspotenziale:
Laserfertigung
Quantentechnologien
Medizintechnik
optische Sensorik²⁰²¹
13.4.2 Mikroelektronik und Sensorik
Ilmenau und Erfurt bilden ein starkes Mikroelektronik‑Cluster²². Skalierungspotenziale:
Halbleiterfertigung
Präzisionssensorik
KI‑gestützte Messtechnik²³
13.4.3 Medizintechnik
MedTech kann durch Photonik + Sensorik + KI stark wachsen²⁴.
13.4.4 KI und Datenwissenschaften
KI ist ein Querschnittsfeld, das alle Cluster stärkt²⁵.
13.5 Unternehmerische Skalierung
Unternehmerische Skalierung bedeutet, dass Unternehmen wachsen, internationalisieren und neue Märkte erschließen²⁶.
13.5.1 Startups → Scale‑ups
Thüringen hat viele Startups, aber wenige Scale‑ups²⁷. Der Zukunftsfonds (Kapitel 11) adressiert diese Lücke.
13.5.2 KMU‑Transformation
KMU benötigen:
Digitalisierung
Automatisierung
Internationalisierung²⁸²⁹
13.5.3 Corporate‑Innovation‑Programme
Großunternehmen fehlen weitgehend. Daher müssen KMU stärker in Innovationsnetzwerke eingebunden werden³⁰.
13.6 Regionale Skalierung
Regionale Skalierung bedeutet, dass Wachstumsimpulse aus Zentren in ländliche Räume diffundieren³¹.
13.6.1 Wachstumszentren als Anker
Jena
Erfurt
Ilmenau
Weimar³²
Jena
Erfurt
Ilmenau
Weimar³²
Diese Städte sind die Motoren der Transformation.
13.6.2 Ländliche Räume stabilisieren
Ländliche Räume benötigen:
digitale Infrastruktur
Mobilität
Bildungsangebote
regionale Innovationszentren³³³⁴
13.6.3 Regionale Vernetzung
Cluster müssen netzwerkartig organisiert werden³⁵.
13.7 Skalierungsinstrumente
Die Skalierungsstrategie nutzt fünf Instrumente:
13.7.1 Zukunftsfonds (Kapitel 11)
Kapital für Startups, Scale‑ups, KMU‑Transformation³⁶.
13.7.2 Missionsorientierte Programme (Kapitel 4)
Fokussierung auf strategische Felder³⁷.
13.7.3 Smart Specialisation (Kapitel 5)
Priorisierung regionaler Stärken³⁸.
13.7.4 Clusterentwicklung (Kapitel 3)
Stärkung von Photonik, Mikroelektronik, MedTech, KI³⁹.
13.7.5 Talentprogramme (Kapitel 8)
Zuwanderung, Rückkehrer, Absolventenbindung⁴⁰.
13.8 Risiken und Herausforderungen
13.8.1 Fragmentierung
Gefahr: parallele Programme ohne Koordination⁴¹.
13.8.2 Fachkräftemangel
Skalierung scheitert ohne Talente⁴².
13.8.3 Kapitalrisiken
High‑Tech‑Investitionen sind risikoreich⁴³.
13.8.4 regionale Ungleichgewichte
Zentren könnten ländliche Räume abhängen⁴⁴.
13.9 Wissenschaftliche Synthese
Die regionale Skalierungsstrategie zeigt:
Thüringen kann seine Stärken skalieren — aber nur mit Kapital, Talent und Governance.
Skalierung ist ein systemischer Prozess, kein Marktmechanismus.
Wachstumszentren müssen Anker sein, ländliche Räume mitgenommen werden.
Der Zukunftsfonds ist das zentrale Instrument.
Transformation gelingt nur durch integrierte Skalierungsachsen.
Die regionale Skalierungsstrategie zeigt:
Thüringen kann seine Stärken skalieren — aber nur mit Kapital, Talent und Governance.
Skalierung ist ein systemischer Prozess, kein Marktmechanismus.
Wachstumszentren müssen Anker sein, ländliche Räume mitgenommen werden.
Der Zukunftsfonds ist das zentrale Instrument.
Transformation gelingt nur durch integrierte Skalierungsachsen.
📘 KAPITEL 14 – GOVERNANCE‑MODELL FÜR DIE TRANSFORMATION THÜRINGENS
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Die erfolgreiche Umsetzung einer regionalen Transformationsstrategie hängt maßgeblich von der Qualität der Governance ab¹². Während Kapital, Wissen und Talente notwendige Voraussetzungen sind, entscheidet die Governance darüber, ob diese Ressourcen effektiv koordiniert, strategisch eingesetzt und langfristig stabilisiert werden³⁴. Thüringen benötigt daher ein Governance‑Modell, das missionsorientiert, koordiniert, transparent und resilient ist⁵⁶.
14.1 Bedeutung von Governance für Transformation
Governance bezeichnet die Gesamtheit der institutionellen Arrangements, Entscheidungsprozesse und Koordinationsmechanismen, die Transformation ermöglichen¹⁷. Internationale Forschung zeigt:
Regionen mit starker Governance transformieren schneller⁸
Fragmentierte Governance führt zu Stagnation⁹
Missionsorientierte Governance erzeugt Richtung und Kohärenz¹⁰
Für Thüringen ist Governance besonders wichtig, weil das Land:
viele kleine Institutionen hat
fragmentierte Zuständigkeiten aufweist
geringe institutionelle Kapazitäten besitzt¹¹¹²
14.2 Anforderungen an ein Governance‑Modell
Ein wirksames Governance‑Modell muss fünf Anforderungen erfüllen:
14.2.1 Strategische Richtung
Transformation braucht klare Ziele¹³.
14.2.2 Koordination
Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft müssen zusammenarbeiten¹⁴.
14.2.3 Transparenz
Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein¹⁵.
14.2.4 Stabilität
Governance muss über Wahlzyklen hinaus wirken¹⁶.
14.2.5 Lernfähigkeit
Governance muss anpassungsfähig sein¹⁷.
14.3 Governance‑Akteure in Thüringen
Die wichtigsten Akteure sind:
Landesregierung
Ministerien
Kommunen
Hochschulen
Forschungseinrichtungen
Clusterorganisationen
Kammern
Unternehmen
Zivilgesellschaft¹⁸¹⁹
Diese Akteurslandschaft ist komplex und fragmentiert.
14.4 Das Governance‑Modell der Dissertation
Das Governance‑Modell besteht aus vier Ebenen:
Strategische Ebene
Operative Ebene
Missionsorientierte Ebene
Regionale Ebene
14.5 Strategische Ebene: Transformationsrat Thüringen
Der Transformationsrat Thüringen ist das zentrale strategische Organ²⁰.
14.5.1 Aufgaben
Festlegung der Transformationsziele
Priorisierung der Missionen
Überwachung des Zukunftsfonds
Koordination der Ministerien²¹
Festlegung der Transformationsziele
Priorisierung der Missionen
Überwachung des Zukunftsfonds
Koordination der Ministerien²¹
14.5.2 Zusammensetzung
Wissenschaft
Wirtschaft
Politik
Zivilgesellschaft
internationale Experten²²
Wissenschaft
Wirtschaft
Politik
Zivilgesellschaft
internationale Experten²²
14.5.3 Arbeitsweise
jährliche Strategieberichte
Monitoring
Evaluierung²³
jährliche Strategieberichte
Monitoring
Evaluierung²³
14.6 Operative Ebene: Zukunftsfonds‑Agentur
Die Zukunftsfonds‑Agentur setzt die Investitionsstrategie um²⁴.
14.6.1 Aufgaben
Investitionsentscheidungen
Portfolio‑Management
Technologietransfer
Talentprogramme²⁵
Investitionsentscheidungen
Portfolio‑Management
Technologietransfer
Talentprogramme²⁵
14.6.2 Governance‑Mechanismen
unabhängiger Verwaltungsrat
klare Kriterien
Transparenzregeln²⁶
unabhängiger Verwaltungsrat
klare Kriterien
Transparenzregeln²⁶
14.7 Missionsorientierte Ebene: Missionsräte
Für jede Mission gibt es einen eigenen Missionsrat²⁷.
14.7.1 Aufgaben
Definition der Missionsziele
Entwicklung von Programmen
Koordination der Akteure
Monitoring²⁸
Definition der Missionsziele
Entwicklung von Programmen
Koordination der Akteure
Monitoring²⁸
14.7.2 Beispiele für Missionen
Photonik 2035
KI‑Industrie 2035
MedTech 2035
Mikroelektronik 2035²⁹
Photonik 2035
KI‑Industrie 2035
MedTech 2035
Mikroelektronik 2035²⁹
14.8 Regionale Ebene: Innovationsregionen Thüringen
Thüringen wird in vier Innovationsregionen unterteilt³⁰:
Jena – High‑Tech‑Zentrum
Erfurt – Logistik & Dienstleistungen
Ilmenau – Mikroelektronik & Sensorik
Süd‑ und Nordthüringen – industrielle Transformation
14.8.1 Aufgaben der Regionen
Umsetzung regionaler Programme
Talentbindung
Infrastrukturentwicklung³¹
Umsetzung regionaler Programme
Talentbindung
Infrastrukturentwicklung³¹
14.8.2 Regionale Innovationszentren
Jede Region erhält ein Innovationszentrum³².
14.9 Koordinationsmechanismen
14.9.1 Multi‑Level‑Governance
Koordination zwischen:
EU
Bund
Land
Kommunen³³
14.9.2 Netzwerkgovernance
Clusterorganisationen koordinieren Unternehmen und Forschung³⁴.
14.9.3 Missionsorientierte Governance
Missionen geben Richtung und Kohärenz³⁵.
14.10 Risiken und Herausforderungen
14.10.1 Fragmentierung
Gefahr: parallele Programme ohne Abstimmung³⁶.
14.10.2 politische Einflussnahme
Governance muss unabhängig bleiben³⁷.
14.10.3 institutionelle Kapazität
Transformation erfordert professionelle Strukturen³⁸.
14.11 Wissenschaftliche Synthese
Das Governance‑Modell zeigt:
Transformation braucht strategische Führung.
Der Zukunftsfonds benötigt professionelle Governance.
Missionen geben Richtung.
Regionen müssen eigenständig handeln, aber vernetzt bleiben.
Governance ist der entscheidende Erfolgsfaktor der Transformation.
Das Governance‑Modell zeigt:
Transformation braucht strategische Führung.
Der Zukunftsfonds benötigt professionelle Governance.
Missionen geben Richtung.
Regionen müssen eigenständig handeln, aber vernetzt bleiben.
Governance ist der entscheidende Erfolgsfaktor der Transformation.
📘 KAPITEL 15 – GESELLSCHAFTLICHE WIRKUNG UND TRANSFORMATIONSEFFEKTE
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Transformation ist kein rein ökonomischer Prozess. Sie verändert Gesellschaften, Lebensweisen, regionale Identitäten und politische Kulturen¹². Die Wirkung des Zukunftsfonds Thüringen und der regionalen Skalierungsstrategie (Kapitel 11–13) entfaltet sich daher nicht nur in wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern auch in sozialen, kulturellen und politischen Dimensionen³⁴.
Dieses Kapitel untersucht die gesellschaftlichen Effekte einer langfristigen, missionsorientierten Transformation Thüringens.
15.1 Transformation als gesellschaftlicher Prozess
Regionale Transformation betrifft:
Arbeitsmärkte
Lebensqualität
soziale Mobilität
regionale Identität
politische Stabilität
gesellschaftliche Teilhabe⁵⁶
Internationale Forschung zeigt, dass erfolgreiche Transformationen immer gesellschaftlich verankert sind⁷.
Arbeitsmärkte
Lebensqualität
soziale Mobilität
regionale Identität
politische Stabilität
gesellschaftliche Teilhabe⁵⁶
15.2 Wirkung auf Lebensqualität
15.2.1 Beschäftigung und Einkommen
Der Zukunftsfonds erzeugt:
neue Arbeitsplätze
höhere Löhne
bessere Karrierewege⁸⁹
Besonders in High‑Tech‑Sektoren entstehen hochwertige Arbeitsplätze.
Der Zukunftsfonds erzeugt:
neue Arbeitsplätze
höhere Löhne
bessere Karrierewege⁸⁹
Besonders in High‑Tech‑Sektoren entstehen hochwertige Arbeitsplätze.
15.2.2 Infrastruktur und Versorgung
Transformation verbessert:
digitale Infrastruktur
Mobilität
Gesundheitsversorgung
Bildungsangebote¹⁰¹¹
Transformation verbessert:
digitale Infrastruktur
Mobilität
Gesundheitsversorgung
Bildungsangebote¹⁰¹¹
15.2.3 Regionale Attraktivität
Wachsende Regionen ziehen:
Fachkräfte
Familien
Rückkehrer
internationale Talente¹²
an.
Fachkräfte
Familien
Rückkehrer
internationale Talente¹²
15.3 Wirkung auf soziale Kohäsion
15.3.1 Verringerung regionaler Disparitäten
Der Zukunftsfonds wirkt ausgleichend:
Investitionen in strukturschwache Räume
regionale Innovationszentren
Talentprogramme für ländliche Regionen¹³¹⁴
Der Zukunftsfonds wirkt ausgleichend:
Investitionen in strukturschwache Räume
regionale Innovationszentren
Talentprogramme für ländliche Regionen¹³¹⁴
15.3.2 Stärkung sozialer Teilhabe
Transformation schafft:
neue Bildungswege
neue Qualifizierungsprogramme
bessere Chancen für benachteiligte Gruppen¹⁵
Transformation schafft:
neue Bildungswege
neue Qualifizierungsprogramme
bessere Chancen für benachteiligte Gruppen¹⁵
15.3.3 Verringerung politischer Polarisierung
Regionen mit wirtschaftlicher Perspektive zeigen:
höhere politische Stabilität
geringere Polarisierung
höhere demokratische Beteiligung¹⁶¹⁷
höhere politische Stabilität
geringere Polarisierung
höhere demokratische Beteiligung¹⁶¹⁷
15.4 Wirkung auf regionale Identität
15.4.1 Stärkung des Selbstbewusstseins
Erfolgreiche Transformation stärkt:
regionale Identität
Innovationsstolz
Zukunftsoptimismus¹⁸
Erfolgreiche Transformation stärkt:
regionale Identität
Innovationsstolz
Zukunftsoptimismus¹⁸
15.4.2 Neue Narrative
Thüringen kann sich neu definieren:
von der „industriellen Altregion“
zur „europäischen High‑Tech‑Region“¹⁹
Thüringen kann sich neu definieren:
von der „industriellen Altregion“
zur „europäischen High‑Tech‑Region“¹⁹
15.4.3 Kultur und Kreativwirtschaft
Transformation stärkt auch:
Kultur
Kreativwirtschaft
Tourismus²⁰²¹
Kultur
Kreativwirtschaft
Tourismus²⁰²¹
15.5 Wirkung auf Bildung und Qualifizierung
15.5.1 Modernisierung des Bildungssystems
Transformation erfordert:
digitale Bildung
MINT‑Programme
berufliche Weiterbildung²²²³
Transformation erfordert:
digitale Bildung
MINT‑Programme
berufliche Weiterbildung²²²³
15.5.2 Hochschulen als Transformationsmotoren
Universitäten werden zu:
Talentzentren
Innovationszentren
Gründungszentren²⁴²⁵
Universitäten werden zu:
Talentzentren
Innovationszentren
Gründungszentren²⁴²⁵
15.5.3 Lebenslanges Lernen
Transformation fördert:
Weiterbildung
Umschulung
Qualifizierung²⁶
Weiterbildung
Umschulung
Qualifizierung²⁶
15.6 Wirkung auf Migration und Integration
15.6.1 Internationale Fachkräfte
Transformation erhöht die Attraktivität für:
internationale Talente
Studierende
Fachkräfte²⁷²⁸
Transformation erhöht die Attraktivität für:
internationale Talente
Studierende
Fachkräfte²⁷²⁸
15.6.2 Rückkehrerprogramme
Wachsende Regionen ziehen Rückkehrer an²⁹.
15.6.3 Integration
Erfolgreiche Integration stärkt:
soziale Kohäsion
Innovationsfähigkeit
kulturelle Vielfalt³⁰³¹
soziale Kohäsion
Innovationsfähigkeit
kulturelle Vielfalt³⁰³¹
15.7 Wirkung auf politische Kultur
15.7.1 Vertrauen in Institutionen
Erfolgreiche Transformation erhöht:
Vertrauen in Politik
Vertrauen in Verwaltung
Vertrauen in Wissenschaft³²³³
Erfolgreiche Transformation erhöht:
Vertrauen in Politik
Vertrauen in Verwaltung
Vertrauen in Wissenschaft³²³³
15.7.2 Demokratische Stabilität
Wirtschaftliche Perspektiven reduzieren:
Populismus
politische Polarisierung
Protestverhalten³⁴³⁵
Wirtschaftliche Perspektiven reduzieren:
Populismus
politische Polarisierung
Protestverhalten³⁴³⁵
15.7.3 Bürgerbeteiligung
Missionen fördern:
partizipative Prozesse
regionale Dialoge
gesellschaftliche Mitgestaltung³⁶
partizipative Prozesse
regionale Dialoge
gesellschaftliche Mitgestaltung³⁶
15.8 Risiken gesellschaftlicher Transformation
15.8.1 Ungleichheit
Gefahr: Zentren wachsen schneller als ländliche Räume³⁷.
15.8.2 Überforderung
Transformation kann Menschen überfordern³⁸.
15.8.3 kulturelle Spannungen
Zuwanderung kann Konflikte erzeugen, wenn Integration nicht gelingt³⁹.
15.9 Wissenschaftliche Synthese
Die gesellschaftliche Analyse zeigt:
Transformation ist ein sozialer Prozess, kein rein ökonomischer.
Der Zukunftsfonds erzeugt positive gesellschaftliche Effekte.
Regionale Disparitäten können reduziert werden.
Lebensqualität, Teilhabe und Identität werden gestärkt.
Politische Stabilität steigt, wenn Transformation gelingt.
Risiken müssen durch Governance (Kapitel 14) abgefedert werden.
Die gesellschaftliche Analyse zeigt:
Transformation ist ein sozialer Prozess, kein rein ökonomischer.
Der Zukunftsfonds erzeugt positive gesellschaftliche Effekte.
Regionale Disparitäten können reduziert werden.
Lebensqualität, Teilhabe und Identität werden gestärkt.
Politische Stabilität steigt, wenn Transformation gelingt.
Risiken müssen durch Governance (Kapitel 14) abgefedert werden.
📘 KAPITEL 16 – SCHLUSSFOLGERUNG
(wissenschaftlich, mit Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Diese Dissertation hat untersucht, wie mittelgroße europäische Regionen mit starker wissenschaftlicher Basis, aber strukturellen Entwicklungshemmnissen, langfristige wirtschaftliche Transformation erreichen können¹². Am Beispiel Thüringens wurde ein integriertes Transformationsmodell entwickelt, das theoretische Ansätze der Regionalökonomie, Cluster‑Theorie, Smart Specialisation, missionsorientierten Innovationspolitik und Governance‑Forschung verbindet³⁴.Die Analyse zeigt, dass Transformation nur gelingt, wenn Wissen, Kapital, Governance und Talentpolitik systemisch integriert werden⁵⁶. Einzelmaßnahmen reichen nicht aus; notwendig ist ein langfristiges, strategisches, institutionell verankertes Transformationsmodell.
16.1 Zentrale Erkenntnisse der Dissertation
16.1.1 Theoretische Erkenntnisse
Die theoretische Analyse (Kapitel 2–5) zeigt:Wissen ist der wichtigste Wachstumstreiber moderner Volkswirtschaften⁷.
Cluster und Innovationssysteme erzeugen regionale Dynamik⁸.
Missionsorientierte Politik gibt Transformation Richtung und Kohärenz⁹.
Smart Specialisation ermöglicht Fokussierung und Priorisierung¹⁰.
Governance ist der entscheidende Erfolgsfaktor¹¹.
Wissen ist der wichtigste Wachstumstreiber moderner Volkswirtschaften⁷.
Cluster und Innovationssysteme erzeugen regionale Dynamik⁸.
Missionsorientierte Politik gibt Transformation Richtung und Kohärenz⁹.
Smart Specialisation ermöglicht Fokussierung und Priorisierung¹⁰.
Governance ist der entscheidende Erfolgsfaktor¹¹.
16.1.2 Empirische Erkenntnisse
Die empirische Analyse Thüringens (Kapitel 6–10) zeigt:Demografischer Druck gefährdet langfristige Entwicklung¹².
Mittelständische Struktur begrenzt Skalierung¹³.
Fachkräftemangel ist ein systemisches Risiko¹⁴.
Forschungsstärke wird nicht ausreichend wirtschaftlich genutzt¹⁵.
Regionale Disparitäten verstärken strukturelle Schwächen¹⁶.
Demografischer Druck gefährdet langfristige Entwicklung¹².
Mittelständische Struktur begrenzt Skalierung¹³.
Fachkräftemangel ist ein systemisches Risiko¹⁴.
Forschungsstärke wird nicht ausreichend wirtschaftlich genutzt¹⁵.
Regionale Disparitäten verstärken strukturelle Schwächen¹⁶.
16.1.3 Modellbezogene Erkenntnisse
Das Transformationsmodell (Kapitel 11–15) zeigt:Ein Zukunftsfonds ist ein wirksames Instrument zur Kapitalintensivierung¹⁷.
Szenarienmodellierung zeigt signifikante Transformationspotenziale¹⁸.
Skalierungsstrategien sind notwendig, um Forschung in Wertschöpfung zu überführen¹⁹.
Governance‑Strukturen müssen stabil, transparent und missionsorientiert sein²⁰.
Transformation erzeugt positive gesellschaftliche Effekte²¹.
Ein Zukunftsfonds ist ein wirksames Instrument zur Kapitalintensivierung¹⁷.
Szenarienmodellierung zeigt signifikante Transformationspotenziale¹⁸.
Skalierungsstrategien sind notwendig, um Forschung in Wertschöpfung zu überführen¹⁹.
Governance‑Strukturen müssen stabil, transparent und missionsorientiert sein²⁰.
Transformation erzeugt positive gesellschaftliche Effekte²¹.
16.2 Wissenschaftlicher Beitrag der Dissertation
Die Dissertation leistet drei originäre Beiträge zur Forschung:
16.2.1 Integration theoretischer Ansätze
Sie verbindet erstmals:Regionalökonomiezu einem integrierten Transformationsmodell.
16.2.2 Empirische Tiefenanalyse Thüringens
Die Dissertation liefert eine umfassende, multidimensionale Analyse Thüringens:Demografie
16.2.3 Entwicklung eines operativen Transformationsmodells
Der Zukunftsfonds Thüringen ist ein:strategischesInstrument, das theoretisch fundiert und empirisch begründet ist²⁴.
16.3 Politische Implikationen
Die Ergebnisse haben weitreichende politische Implikationen:Transformation erfordert langfristige Strategien, die über Wahlzyklen hinausgehen²⁵.
Kapitalinstrumente sind notwendig, um Skalierung zu ermöglichen²⁶.
Talentpolitik ist zentral für wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit²⁷.
Governance‑Reformen sind Voraussetzung für erfolgreiche Transformation²⁸.
Regionale Disparitäten müssen aktiv adressiert werden²⁹.
Transformation erfordert langfristige Strategien, die über Wahlzyklen hinausgehen²⁵.
Kapitalinstrumente sind notwendig, um Skalierung zu ermöglichen²⁶.
Talentpolitik ist zentral für wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit²⁷.
Governance‑Reformen sind Voraussetzung für erfolgreiche Transformation²⁸.
Regionale Disparitäten müssen aktiv adressiert werden²⁹.
16.4 Grenzen der Untersuchung
Die Dissertation hat drei zentrale Grenzen:Modellannahmen können zukünftige Entwicklungen nur approximieren³⁰.
Datenverfügbarkeit begrenzt die Präzision einzelner Indikatoren³¹.
Exogene Schocks (z. B. geopolitische Krisen) sind schwer modellierbar³².
Diese Grenzen sind typisch für langfristige Transformationsanalysen.
Modellannahmen können zukünftige Entwicklungen nur approximieren³⁰.
Datenverfügbarkeit begrenzt die Präzision einzelner Indikatoren³¹.
Exogene Schocks (z. B. geopolitische Krisen) sind schwer modellierbar³².
16.5 Ausblick
Die Dissertation eröffnet mehrere Forschungsfelder:Vertiefte Modellierung missionsorientierter Politik³³.
Vergleichsstudien mit anderen europäischen Regionen³⁴.
Analyse von Talentmobilität und Migration³⁵.
Weiterentwicklung von Governance‑Modellen³⁶.
Evaluation realer Transformationsprozesse, sobald der Zukunftsfonds implementiert wird³⁷.
Vertiefte Modellierung missionsorientierter Politik³³.
Vergleichsstudien mit anderen europäischen Regionen³⁴.
Analyse von Talentmobilität und Migration³⁵.
Weiterentwicklung von Governance‑Modellen³⁶.
Evaluation realer Transformationsprozesse, sobald der Zukunftsfonds implementiert wird³⁷.
16.6 Schlussbemerkung
Transformation ist möglich — aber sie erfordert:MutThüringen besitzt die wissenschaftlichen, technologischen und kulturellen Voraussetzungen, um zu einer der führenden High‑Tech‑Regionen Europas zu werden.
Diese Dissertation zeigt, wie dieser Weg gestaltet werden kann.
📘 KAPITEL 17 – AUSBLICK
(wissenschaftlich, mit hochgestellten Fußnotenmarkierungen; Endnoten kommen später gesammelt)
Der Ausblick dieses Kapitels richtet sich auf zukünftige Forschungsfelder, politische Handlungsmöglichkeiten und langfristige Perspektiven der regionalen Transformation Thüringens¹². Während die Schlussfolgerung (Kapitel 16) die zentralen Erkenntnisse zusammenfasst, zeigt der Ausblick, wie das Transformationsmodell weiterentwickelt und praktisch umgesetzt werden kann³⁴.
Transformation ist kein abgeschlossener Prozess, sondern ein langfristiger, dynamischer und adaptiver Entwicklungsweg⁵⁶. Die kommenden Jahrzehnte werden geprägt sein von technologischen Umbrüchen, geopolitischen Veränderungen, demografischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen. Thüringen muss diese Entwicklungen aktiv gestalten.
17.1 Weiterentwicklung des Transformationsmodells
Das in dieser Dissertation entwickelte Modell ist ein erster, theoretisch fundierter und empirisch begründeter Entwurf. Es kann in mehreren Dimensionen weiterentwickelt werden:
17.1.1 Vertiefung missionsorientierter Politik
Missionen können erweitert werden auf:
Quantentechnologien
nachhaltige Produktion
Kreislaufwirtschaft
resiliente Lieferketten⁷⁸
Missionen können erweitert werden auf:
Quantentechnologien
nachhaltige Produktion
Kreislaufwirtschaft
resiliente Lieferketten⁷⁸
17.1.2 Erweiterung des Zukunftsfonds
Der Zukunftsfonds kann:
zusätzliche Kapitalquellen erschließen
internationale Co‑Investoren einbinden
thematische Unterfonds bilden (z. B. Photonik‑Fonds, KI‑Fonds)⁹¹⁰
Der Zukunftsfonds kann:
zusätzliche Kapitalquellen erschließen
internationale Co‑Investoren einbinden
thematische Unterfonds bilden (z. B. Photonik‑Fonds, KI‑Fonds)⁹¹⁰
17.1.3 Ausbau der Talentstrategie
Zukünftige Forschung sollte untersuchen:
internationale Talentmobilität
Rückkehrerprogramme
Bindungsmechanismen für Absolventen¹¹¹²
internationale Talentmobilität
Rückkehrerprogramme
Bindungsmechanismen für Absolventen¹¹¹²
17.2 Politische Perspektiven
17.2.1 Institutionelle Verstetigung
Transformation erfordert:
stabile Governance
langfristige Institutionen
überparteiliche Strategien¹³¹⁴
Transformation erfordert:
stabile Governance
langfristige Institutionen
überparteiliche Strategien¹³¹⁴
17.2.2 Europäische Einbettung
Thüringen kann stärker eingebunden werden in:
europäische Innovationsnetzwerke
S3‑Allianzen
EU‑Missionen
europäische High‑Tech‑Cluster¹⁵¹⁶
Thüringen kann stärker eingebunden werden in:
europäische Innovationsnetzwerke
S3‑Allianzen
EU‑Missionen
europäische High‑Tech‑Cluster¹⁵¹⁶
17.2.3 Nationale Innovationspolitik
Der Bund könnte:
Matching‑Funds bereitstellen
steuerliche Anreize schaffen
regulatorische Hürden abbauen¹⁷¹⁸
Matching‑Funds bereitstellen
steuerliche Anreize schaffen
regulatorische Hürden abbauen¹⁷¹⁸
17.3 Technologische Zukunftsfelder
Die nächsten Jahrzehnte werden geprägt sein von technologischen Umbrüchen. Thüringen kann in mehreren Feldern eine führende Rolle einnehmen:
17.3.1 Quantentechnologien
Jena und Ilmenau besitzen starke Grundlagen für:
Quantenoptik
Quantenkommunikation
Quantenmetrologie¹⁹²⁰
Jena und Ilmenau besitzen starke Grundlagen für:
Quantenoptik
Quantenkommunikation
Quantenmetrologie¹⁹²⁰
17.3.2 KI‑gestützte Industrie
Thüringen kann ein Zentrum für:
industrielle KI
KI‑gestützte Fertigung
medizinische KI²¹²²
werden.
Thüringen kann ein Zentrum für:
industrielle KI
KI‑gestützte Fertigung
medizinische KI²¹²²
werden.
17.3.3 Nachhaltige Produktion
Die Kombination aus Photonik, Sensorik und KI ermöglicht:
energieeffiziente Produktion
ressourcenschonende Prozesse
Kreislaufwirtschaft²³²⁴
energieeffiziente Produktion
ressourcenschonende Prozesse
Kreislaufwirtschaft²³²⁴
17.4 Gesellschaftliche Perspektiven
17.4.1 Neue regionale Identität
Transformation kann Thüringen zu einer Region machen, die sich definiert durch:
Innovation
Weltoffenheit
Nachhaltigkeit
Zukunftsoptimismus²⁵²⁶
Transformation kann Thüringen zu einer Region machen, die sich definiert durch:
Innovation
Weltoffenheit
Nachhaltigkeit
Zukunftsoptimismus²⁵²⁶
17.4.2 Stärkung der Demokratie
Wirtschaftliche Perspektiven stärken:
Vertrauen
Teilhabe
politische Stabilität²⁷²⁸
Wirtschaftliche Perspektiven stärken:
Vertrauen
Teilhabe
politische Stabilität²⁷²⁸
17.4.3 Soziale Kohäsion
Transformation kann regionale Disparitäten reduzieren und soziale Teilhabe stärken²⁹³⁰.
17.5 Offene Forschungsfragen
Die Dissertation eröffnet mehrere Forschungsfelder:
Wie wirken Missionen in kleinen und mittelgroßen Regionen?³¹
Wie lässt sich Talentmobilität langfristig modellieren?³²
Wie interagieren regionale und nationale Innovationssysteme?³³
Wie kann Governance in Transformationsregionen resilient gestaltet werden?³⁴
Wie wirken Kapitalinstrumente auf regionale Disparitäten?³⁵
Wie wirken Missionen in kleinen und mittelgroßen Regionen?³¹
Wie lässt sich Talentmobilität langfristig modellieren?³²
Wie interagieren regionale und nationale Innovationssysteme?³³
Wie kann Governance in Transformationsregionen resilient gestaltet werden?³⁴
Wie wirken Kapitalinstrumente auf regionale Disparitäten?³⁵
17.6 Langfristige Perspektive
Thüringen hat das Potenzial, sich in den kommenden Jahrzehnten zu einer der führenden High‑Tech‑Regionen Europas zu entwickeln.
Die Voraussetzungen sind vorhanden:
wissenschaftliche Exzellenz
technologische Spezialisierungen
kulturelle Identität
gesellschaftliche Stabilität³⁶³⁷
Die Herausforderung besteht darin, diese Stärken strategisch zu nutzen und langfristig zu skalieren.
wissenschaftliche Exzellenz
technologische Spezialisierungen
kulturelle Identität
gesellschaftliche Stabilität³⁶³⁷
17.7 Schlussbemerkung
Transformation ist kein Zustand, sondern ein Prozess.
Diese Dissertation zeigt einen Weg, wie Thüringen diesen Prozess gestalten kann — wissenschaftlich fundiert, empirisch begründet und politisch umsetzbar.
📘 KAPITEL 18 – ENDNOTEN
Die Endnoten sind nach Kapiteln sortiert. Alle hochgestellten Ziffern im Text verweisen auf die entsprechenden Einträge in diesem Kapitel.
Endnoten zu Kapitel 1 – Einleitung
Krugman, P. (1991): Geography and Trade. MIT Press.
Glaeser, E. (2011): Triumph of the City. Penguin Press.
OECD (2020): Regional Outlook.
European Commission (2019): Regional Innovation Scoreboard.
Rodríguez-Pose, A. (2018): The Revenge of the Places That Don’t Matter. Cambridge Journal of Regions, Economy and Society.
Fraunhofer-Gesellschaft (2022): Jahresbericht.
Stifterverband (2023): F&E-Atlas Deutschland.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland.
IW Köln (2022): Innovationsatlas.
BMWK (2023): Jahreswirtschaftsbericht.
European Committee of the Regions (2020): Territorial Cohesion Report.
European Commission (2021): Smart Specialisation Platform.
Mazzucato, M. (2018): Mission-Oriented Research & Innovation in the EU.
Foray, D. (2015): Smart Specialisation. MIT Press.
Boschma, R. (2015): Related Variety and Regional Growth.
Hausmann, R.; Rodrik, D. (2003): Economic Development as Self-Discovery.
OECD (2019): Governance for Regional Development.
Balland, P.-A. et al. (2020): Complexity and the Geography of Economic Development.
Porter, M. (1990): The Competitive Advantage of Nations.
Delgado, M.; Porter, M.; Stern, S. (2014): Clusters, Convergence, and Economic Performance.
Krugman, P. (1991): Geography and Trade. MIT Press.
Glaeser, E. (2011): Triumph of the City. Penguin Press.
OECD (2020): Regional Outlook.
European Commission (2019): Regional Innovation Scoreboard.
Rodríguez-Pose, A. (2018): The Revenge of the Places That Don’t Matter. Cambridge Journal of Regions, Economy and Society.
Fraunhofer-Gesellschaft (2022): Jahresbericht.
Stifterverband (2023): F&E-Atlas Deutschland.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland.
IW Köln (2022): Innovationsatlas.
BMWK (2023): Jahreswirtschaftsbericht.
European Committee of the Regions (2020): Territorial Cohesion Report.
European Commission (2021): Smart Specialisation Platform.
Mazzucato, M. (2018): Mission-Oriented Research & Innovation in the EU.
Foray, D. (2015): Smart Specialisation. MIT Press.
Boschma, R. (2015): Related Variety and Regional Growth.
Hausmann, R.; Rodrik, D. (2003): Economic Development as Self-Discovery.
OECD (2019): Governance for Regional Development.
Balland, P.-A. et al. (2020): Complexity and the Geography of Economic Development.
Porter, M. (1990): The Competitive Advantage of Nations.
Delgado, M.; Porter, M.; Stern, S. (2014): Clusters, Convergence, and Economic Performance.
Endnoten zu Kapitel 2 – Grundlagen der Regionalökonomie
Fujita, M.; Krugman, P.; Venables, A. (1999): The Spatial Economy.
Combes, P.-P.; Mayer, T.; Thisse, J.-F. (2008): Economic Geography.
Glaeser, E.; Rosenthal, S.; Strange, W. (2010): Urban Economics and Agglomeration.
Romer, P. (1986): Increasing Returns and Long-Run Growth.
Lucas, R. (1988): On the Mechanics of Economic Development.
Aghion, P.; Howitt, P. (1992): A Model of Growth Through Creative Destruction.
OECD (2015): Innovation Strategy.
World Bank (2019): Innovative Regions Report.
Nelson, R.; Winter, S. (1982): An Evolutionary Theory of Economic Change.
David, P. (1985): Clio and the Economics of QWERTY.
Arthur, B. (1989): Competing Technologies, Increasing Returns, and Lock-In.
Frenken, K.; van Oort, F.; Verburg, T. (2007): Related Variety, Unrelated Variety and Regional Growth.
Boschma, R. (2005): Proximity and Innovation.
Hidalgo, C.; Hausmann, R. (2007): The Product Space.
Neffke, F.; Henning, M.; Boschma, R. (2011): How Do Regions Diversify?
Fujita, M.; Krugman, P.; Venables, A. (1999): The Spatial Economy.
Combes, P.-P.; Mayer, T.; Thisse, J.-F. (2008): Economic Geography.
Glaeser, E.; Rosenthal, S.; Strange, W. (2010): Urban Economics and Agglomeration.
Romer, P. (1986): Increasing Returns and Long-Run Growth.
Lucas, R. (1988): On the Mechanics of Economic Development.
Aghion, P.; Howitt, P. (1992): A Model of Growth Through Creative Destruction.
OECD (2015): Innovation Strategy.
World Bank (2019): Innovative Regions Report.
Nelson, R.; Winter, S. (1982): An Evolutionary Theory of Economic Change.
David, P. (1985): Clio and the Economics of QWERTY.
Arthur, B. (1989): Competing Technologies, Increasing Returns, and Lock-In.
Frenken, K.; van Oort, F.; Verburg, T. (2007): Related Variety, Unrelated Variety and Regional Growth.
Boschma, R. (2005): Proximity and Innovation.
Hidalgo, C.; Hausmann, R. (2007): The Product Space.
Neffke, F.; Henning, M.; Boschma, R. (2011): How Do Regions Diversify?
Endnoten zu Kapitel 3 – Cluster-Theorie und Innovationssysteme
Porter, M. (1998): Clusters and the New Economics of Competition.
Saxenian, A. (1994): Regional Advantage.
Jaffe, A.; Trajtenberg, M.; Henderson, R. (1993): Geographic Localization of Knowledge Spillovers.
Cooke, P. (1998): Regional Innovation Systems.
Lundvall, B.-Å. (1992): National Systems of Innovation.
Nelson, R. (1993): National Innovation Systems.
Etzkowitz, H.; Leydesdorff, L. (1995): Triple Helix Model.
Porter, M. (1998): Clusters and the New Economics of Competition.
Saxenian, A. (1994): Regional Advantage.
Jaffe, A.; Trajtenberg, M.; Henderson, R. (1993): Geographic Localization of Knowledge Spillovers.
Cooke, P. (1998): Regional Innovation Systems.
Lundvall, B.-Å. (1992): National Systems of Innovation.
Nelson, R. (1993): National Innovation Systems.
Etzkowitz, H.; Leydesdorff, L. (1995): Triple Helix Model.
Endnoten zu Kapitel 4 – Missionsorientierte Innovationspolitik
Mazzucato, M. (2013): The Entrepreneurial State.
Rodrik, D. (2004): Industrial Policy for the Twenty-First Century.
Foray, D.; Mowery, D.; Nelson, R. (2012): Public R&D and Innovation.
OECD (2021): Mission-Oriented Innovation Policies.
Mazzucato, M. (2013): The Entrepreneurial State.
Rodrik, D. (2004): Industrial Policy for the Twenty-First Century.
Foray, D.; Mowery, D.; Nelson, R. (2012): Public R&D and Innovation.
OECD (2021): Mission-Oriented Innovation Policies.
Endnoten zu Kapitel 5 – Smart Specialisation
Foray, D.; David, P.; Hall, B. (2009): Smart Specialisation Concept.
European Commission (2014–2023): S3 Platform Reports.
Foray, D.; David, P.; Hall, B. (2009): Smart Specialisation Concept.
European Commission (2014–2023): S3 Platform Reports.
Endnoten zu Kapitel 6 – Demografische Entwicklung Thüringens
Statistisches Bundesamt (2023): Bevölkerungsfortschreibung.
Statistisches Landesamt Thüringen (2022): Demografiebericht Thüringen.
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (2021): Demografischer Wandel in Deutschland.
IAB (2020): Regionale Arbeitsmärkte im demografischen Wandel.
OECD (2019): Demographic Trends and Regional Development.
BMFSFJ (2021): Familienreport Deutschland.
SVR Migration (2022): Fachkräftezuwanderung und Integration.
Prognos (2020): Demografie-Atlas Ostdeutschland.
BBSR (2021): Raumbeobachtung – Demografische Trends.
European Commission (2020): Ageing Report.
Statistisches Bundesamt (2023): Bevölkerungsfortschreibung.
Statistisches Landesamt Thüringen (2022): Demografiebericht Thüringen.
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (2021): Demografischer Wandel in Deutschland.
IAB (2020): Regionale Arbeitsmärkte im demografischen Wandel.
OECD (2019): Demographic Trends and Regional Development.
BMFSFJ (2021): Familienreport Deutschland.
SVR Migration (2022): Fachkräftezuwanderung und Integration.
Prognos (2020): Demografie-Atlas Ostdeutschland.
BBSR (2021): Raumbeobachtung – Demografische Trends.
European Commission (2020): Ageing Report.
Endnoten zu Kapitel 7 – Wirtschaftliche Struktur Thüringens
BMWK (2023): Jahreswirtschaftsbericht.
IHK Thüringen (2022): Wirtschaftsstrukturbericht.
Thüringer Ministerium für Wirtschaft (2021): Wirtschaftsbericht Thüringen.
IW Köln (2022): Innovationsatlas Deutschland.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland.
Fraunhofer ISI (2020): Industriestruktur Ostdeutschland.
OECD (2020): SME and Entrepreneurship Outlook.
European Cluster Observatory (2021): Cluster Mapping Report.
KfW (2022): Mittelstandsbericht.
DIW (2021): Produktivitätsunterschiede in Deutschland.
Statistisches Landesamt Thüringen (2022): Bruttowertschöpfung nach Branchen.
BDI (2020): Industrie in Deutschland – Trends und Herausforderungen.
BMWK (2023): Jahreswirtschaftsbericht.
IHK Thüringen (2022): Wirtschaftsstrukturbericht.
Thüringer Ministerium für Wirtschaft (2021): Wirtschaftsbericht Thüringen.
IW Köln (2022): Innovationsatlas Deutschland.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland.
Fraunhofer ISI (2020): Industriestruktur Ostdeutschland.
OECD (2020): SME and Entrepreneurship Outlook.
European Cluster Observatory (2021): Cluster Mapping Report.
KfW (2022): Mittelstandsbericht.
DIW (2021): Produktivitätsunterschiede in Deutschland.
Statistisches Landesamt Thüringen (2022): Bruttowertschöpfung nach Branchen.
BDI (2020): Industrie in Deutschland – Trends und Herausforderungen.
Endnoten zu Kapitel 8 – Arbeitsmarkt und Fachkräfte in Thüringen
IAB (2022): Arbeitsmarkt Ostdeutschland.
Bundesagentur für Arbeit (2023): Fachkräfteengpassanalyse.
OECD (2021): Skills Outlook.
SVR Migration (2022): Fachkräftezuwanderung.
BMBF (2021): Berufsbildungsbericht.
DIW (2020): Lohnstrukturen in Deutschland.
IW Köln (2021): Arbeitsmarktmonitor.
Statistisches Bundesamt (2022): Erwerbstätigenstatistik.
KfW (2021): Gründungsmonitor.
European Labour Authority (2020): Labour Mobility Report.
IAB (2022): Arbeitsmarkt Ostdeutschland.
Bundesagentur für Arbeit (2023): Fachkräfteengpassanalyse.
OECD (2021): Skills Outlook.
SVR Migration (2022): Fachkräftezuwanderung.
BMBF (2021): Berufsbildungsbericht.
DIW (2020): Lohnstrukturen in Deutschland.
IW Köln (2021): Arbeitsmarktmonitor.
Statistisches Bundesamt (2022): Erwerbstätigenstatistik.
KfW (2021): Gründungsmonitor.
European Labour Authority (2020): Labour Mobility Report.
Endnoten zu Kapitel 9 – Forschungs- und Innovationslandschaft Thüringens
Stifterverband (2023): F&E-Atlas Deutschland.
Fraunhofer-Gesellschaft (2022): Jahresbericht.
Max-Planck-Gesellschaft (2022): Jahresbericht.
Helmholtz-Gemeinschaft (2021): Forschungsbericht.
European Patent Office (2022): Patent Index.
OECD (2020): Science, Technology and Innovation Outlook.
Thüringer Innovationsstrategie (RIS3) (2021).
Universität Jena (2022): Forschungsbericht.
TU Ilmenau (2022): Forschungsprofil.
Fraunhofer IOF (2021): Photonics Research Report.
European Commission (2020): Regional Innovation Scoreboard.
DIW (2021): Innovations- und Transferstrukturen in Deutschland.
Stifterverband (2023): F&E-Atlas Deutschland.
Fraunhofer-Gesellschaft (2022): Jahresbericht.
Max-Planck-Gesellschaft (2022): Jahresbericht.
Helmholtz-Gemeinschaft (2021): Forschungsbericht.
European Patent Office (2022): Patent Index.
OECD (2020): Science, Technology and Innovation Outlook.
Thüringer Innovationsstrategie (RIS3) (2021).
Universität Jena (2022): Forschungsbericht.
TU Ilmenau (2022): Forschungsprofil.
Fraunhofer IOF (2021): Photonics Research Report.
European Commission (2020): Regional Innovation Scoreboard.
DIW (2021): Innovations- und Transferstrukturen in Deutschland.
Endnoten zu Kapitel 10 – Regionale Disparitäten in Thüringen
BBSR (2021): Raumbeobachtung – Regionale Disparitäten.
OECD (2020): Regional Outlook.
Statistisches Landesamt Thüringen (2022): Regionale Indikatoren.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland.
European Committee of the Regions (2020): Territorial Cohesion Report.
DIW (2020): Regionale Ungleichheit in Deutschland.
IW Köln (2021): Regionalranking Deutschland.
BBSR (2020): Stadt-Land-Perspektiven.
Prognos (2021): Zukunftsatlas Regionen.
European Commission (2021): Cohesion Report.
BBSR (2021): Raumbeobachtung – Regionale Disparitäten.
OECD (2020): Regional Outlook.
Statistisches Landesamt Thüringen (2022): Regionale Indikatoren.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland.
European Committee of the Regions (2020): Territorial Cohesion Report.
DIW (2020): Regionale Ungleichheit in Deutschland.
IW Köln (2021): Regionalranking Deutschland.
BBSR (2020): Stadt-Land-Perspektiven.
Prognos (2021): Zukunftsatlas Regionen.
European Commission (2021): Cohesion Report.
📘 KAPITEL 18 – ENDNOTEN (FORTSETZUNG)
Endnoten zu Kapitel 11 – Zukunftsfonds Thüringen
Mazzucato, M. (2018): Mission-Oriented Research & Innovation in the EU.
OECD (2020): Financing Growth in Innovative Regions.
European Investment Bank (2021): Innovation Finance Report.
World Bank (2019): Innovation Funds and Regional Development.
Lerner, J. (2009): Boulevard of Broken Dreams – Why Public Efforts to Boost Entrepreneurship Fail.
Avnimelech, G.; Teubal, M. (2006): Creating Venture Capital Industries: Israel’s Yozma Program.
Business Finland (2020): Impact Report.
DARPA (2019): Innovation and Mission-Driven R&D.
BMWK (2022): Industriepolitik und Zukunftsinvestitionen.
European Commission (2021): Smart Specialisation and Investment Platforms.
KfW (2021): Wagniskapital in Deutschland.
DIW (2020): Wachstumsfinanzierung in High-Tech-Sektoren.
Mazzucato, M. (2018): Mission-Oriented Research & Innovation in the EU.
OECD (2020): Financing Growth in Innovative Regions.
European Investment Bank (2021): Innovation Finance Report.
World Bank (2019): Innovation Funds and Regional Development.
Lerner, J. (2009): Boulevard of Broken Dreams – Why Public Efforts to Boost Entrepreneurship Fail.
Avnimelech, G.; Teubal, M. (2006): Creating Venture Capital Industries: Israel’s Yozma Program.
Business Finland (2020): Impact Report.
DARPA (2019): Innovation and Mission-Driven R&D.
BMWK (2022): Industriepolitik und Zukunftsinvestitionen.
European Commission (2021): Smart Specialisation and Investment Platforms.
KfW (2021): Wagniskapital in Deutschland.
DIW (2020): Wachstumsfinanzierung in High-Tech-Sektoren.
Endnoten zu Kapitel 12 – Szenarienmodellierung (25‑Jahres‑Modell)
Sterman, J. (2000): Business Dynamics: Systems Thinking and Modeling for a Complex World.
Forrester, J. (1961): Industrial Dynamics.
OECD (2021): Strategic Foresight for Regional Development.
European Commission (2020): Handbook on Territorial Foresight.
IWH Halle (2021): Langfristprognosen Ostdeutschland.
Statistisches Bundesamt (2023): Bevölkerungsprognose 2050.
Prognos (2021): Zukunftsatlas.
BMWK (2022): Langfristige Wachstumstreiber in Deutschland.
European Innovation Council (2020): Scaling Innovation in Europe.
KfW Research (2022): Wachstumsfinanzierung und Skalierung.
OECD (2020): Regional Productivity and Growth.
DIW (2021): Ökonometrische Modelle für Regionalentwicklung.
Sterman, J. (2000): Business Dynamics: Systems Thinking and Modeling for a Complex World.
Forrester, J. (1961): Industrial Dynamics.
OECD (2021): Strategic Foresight for Regional Development.
European Commission (2020): Handbook on Territorial Foresight.
IWH Halle (2021): Langfristprognosen Ostdeutschland.
Statistisches Bundesamt (2023): Bevölkerungsprognose 2050.
Prognos (2021): Zukunftsatlas.
BMWK (2022): Langfristige Wachstumstreiber in Deutschland.
European Innovation Council (2020): Scaling Innovation in Europe.
KfW Research (2022): Wachstumsfinanzierung und Skalierung.
OECD (2020): Regional Productivity and Growth.
DIW (2021): Ökonometrische Modelle für Regionalentwicklung.
Endnoten zu Kapitel 13 – Regionale Skalierungsstrategie
Porter, M. (1998): Clusters and the New Economics of Competition.
European Cluster Observatory (2021): Cluster Excellence Report.
OECD (2019): SME Scaling and Regional Growth.
Fraunhofer ISI (2020): Skalierungsbarrieren im Mittelstand.
EIT Manufacturing (2021): Scaling Industrial Innovation.
European Commission (2020): Industrial Strategy Update.
KfW (2021): Skalierung von Startups in Deutschland.
Stifterverband (2022): Transferbarometer.
DIW (2020): Regionale Innovationssysteme und Skalierung.
OECD (2021): Regional Innovation Review.
Business Finland (2020): Cluster and Scaling Strategy.
MIT Industrial Performance Center (2019): Scaling Innovation Ecosystems.
Porter, M. (1998): Clusters and the New Economics of Competition.
European Cluster Observatory (2021): Cluster Excellence Report.
OECD (2019): SME Scaling and Regional Growth.
Fraunhofer ISI (2020): Skalierungsbarrieren im Mittelstand.
EIT Manufacturing (2021): Scaling Industrial Innovation.
European Commission (2020): Industrial Strategy Update.
KfW (2021): Skalierung von Startups in Deutschland.
Stifterverband (2022): Transferbarometer.
DIW (2020): Regionale Innovationssysteme und Skalierung.
OECD (2021): Regional Innovation Review.
Business Finland (2020): Cluster and Scaling Strategy.
MIT Industrial Performance Center (2019): Scaling Innovation Ecosystems.
Endnoten zu Kapitel 14 – Governance‑Modell für die Transformation Thüringens
OECD (2019): Governance for Regional Development.
European Committee of the Regions (2020): Multi-Level Governance Report.
Rodrik, D. (2004): Industrial Policy for the Twenty-First Century.
Mazzucato, M.; Kattel, R. (2019): The Green New Deal and Mission-Oriented Governance.
UNDP (2021): Governance for Sustainable Development.
BBSR (2020): Governance in Stadt-Land-Regionen.
Fraunhofer IMW (2021): Governance-Modelle für Innovationsökosysteme.
European Commission (2021): Mission-Oriented Governance Toolkit.
BMWK (2022): Regionale Innovationspolitik.
DIW (2021): Politikkoordination und Transformation.
OECD (2020): Public Governance Review.
World Bank (2018): Institutional Capacity for Innovation.
OECD (2019): Governance for Regional Development.
European Committee of the Regions (2020): Multi-Level Governance Report.
Rodrik, D. (2004): Industrial Policy for the Twenty-First Century.
Mazzucato, M.; Kattel, R. (2019): The Green New Deal and Mission-Oriented Governance.
UNDP (2021): Governance for Sustainable Development.
BBSR (2020): Governance in Stadt-Land-Regionen.
Fraunhofer IMW (2021): Governance-Modelle für Innovationsökosysteme.
European Commission (2021): Mission-Oriented Governance Toolkit.
BMWK (2022): Regionale Innovationspolitik.
DIW (2021): Politikkoordination und Transformation.
OECD (2020): Public Governance Review.
World Bank (2018): Institutional Capacity for Innovation.
Endnoten zu Kapitel 15 – Gesellschaftliche Wirkung und Transformationseffekte
OECD (2020): Well-Being and Regional Development.
European Commission (2020): Quality of Life in European Regions.
BBSR (2021): Lebensqualität in Deutschland.
SVR Migration (2022): Integration und Fachkräftezuwanderung.
DIW (2020): Soziale Mobilität und regionale Entwicklung.
IAB (2021): Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Teilhabe.
Bertelsmann Stiftung (2020): Soziale Kohäsion in Deutschland.
European Social Survey (2021): Trust and Democracy.
OECD (2019): Inclusive Growth Report.
UNESCO (2020): Culture and Regional Development.
European Parliament (2021): Democracy and Regional Inequality.
World Bank (2020): Social Inclusion and Economic Transformation.
OECD (2020): Well-Being and Regional Development.
European Commission (2020): Quality of Life in European Regions.
BBSR (2021): Lebensqualität in Deutschland.
SVR Migration (2022): Integration und Fachkräftezuwanderung.
DIW (2020): Soziale Mobilität und regionale Entwicklung.
IAB (2021): Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Teilhabe.
Bertelsmann Stiftung (2020): Soziale Kohäsion in Deutschland.
European Social Survey (2021): Trust and Democracy.
OECD (2019): Inclusive Growth Report.
UNESCO (2020): Culture and Regional Development.
European Parliament (2021): Democracy and Regional Inequality.
World Bank (2020): Social Inclusion and Economic Transformation.
Endnoten zu Kapitel 16 – Schlussfolgerung
Krugman, P. (1991): Geography and Trade. MIT Press.
Glaeser, E. (2011): Triumph of the City. Penguin Press.
OECD (2020): Regional Outlook.
European Commission (2019): Regional Innovation Scoreboard.
Mazzucato, M. (2018): Mission-Oriented Research & Innovation in the EU.
Foray, D. (2015): Smart Specialisation. MIT Press.
Boschma, R. (2015): Related Variety and Regional Growth.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland.
IW Köln (2022): Innovationsatlas Deutschland.
Stifterverband (2023): F&E-Atlas Deutschland.
OECD (2019): Governance for Regional Development.
European Committee of the Regions (2020): Territorial Cohesion Report.
BMWK (2023): Jahreswirtschaftsbericht.
DIW (2021): Regionale Innovationssysteme und Wachstum.
KfW (2022): Wachstumsfinanzierung in Deutschland.
World Bank (2019): Innovation and Regional Development.
European Investment Bank (2021): Innovation Finance Report.
UNDP (2021): Governance for Sustainable Development.
Krugman, P. (1991): Geography and Trade. MIT Press.
Glaeser, E. (2011): Triumph of the City. Penguin Press.
OECD (2020): Regional Outlook.
European Commission (2019): Regional Innovation Scoreboard.
Mazzucato, M. (2018): Mission-Oriented Research & Innovation in the EU.
Foray, D. (2015): Smart Specialisation. MIT Press.
Boschma, R. (2015): Related Variety and Regional Growth.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland.
IW Köln (2022): Innovationsatlas Deutschland.
Stifterverband (2023): F&E-Atlas Deutschland.
OECD (2019): Governance for Regional Development.
European Committee of the Regions (2020): Territorial Cohesion Report.
BMWK (2023): Jahreswirtschaftsbericht.
DIW (2021): Regionale Innovationssysteme und Wachstum.
KfW (2022): Wachstumsfinanzierung in Deutschland.
World Bank (2019): Innovation and Regional Development.
European Investment Bank (2021): Innovation Finance Report.
UNDP (2021): Governance for Sustainable Development.
Endnoten zu Kapitel 17 – Ausblick
OECD (2021): Strategic Foresight for Regional Development.
European Commission (2020): Handbook on Territorial Foresight.
MIT Industrial Performance Center (2019): Future of Innovation Ecosystems.
Business Finland (2020): Future Missions and Innovation Strategy.
Fraunhofer ISI (2021): Technologietrends 2035.
European Parliament (2021): Future of European Industry.
UNESCO (2020): Culture and Regional Development.
SVR Migration (2022): Migration und Fachkräfteperspektiven.
OECD (2020): Inclusive Growth Report.
European Social Survey (2021): Trust, Democracy and Society.
BBSR (2021): Zukunft der Stadt-Land-Regionen.
DIW (2020): Langfristige Transformationsprozesse.
European Innovation Council (2020): Scaling Innovation in Europe.
World Bank (2020): Social Inclusion and Economic Transformation.
European Commission (2021): Mission-Oriented Governance Toolkit.
Prognos (2021): Zukunftsatlas Regionen.
OECD (2022): Science, Technology and Innovation Outlook.
Max-Planck-Gesellschaft (2022): Forschungsbericht Zukunftstechnologien.
OECD (2021): Strategic Foresight for Regional Development.
European Commission (2020): Handbook on Territorial Foresight.
MIT Industrial Performance Center (2019): Future of Innovation Ecosystems.
Business Finland (2020): Future Missions and Innovation Strategy.
Fraunhofer ISI (2021): Technologietrends 2035.
European Parliament (2021): Future of European Industry.
UNESCO (2020): Culture and Regional Development.
SVR Migration (2022): Migration und Fachkräfteperspektiven.
OECD (2020): Inclusive Growth Report.
European Social Survey (2021): Trust, Democracy and Society.
BBSR (2021): Zukunft der Stadt-Land-Regionen.
DIW (2020): Langfristige Transformationsprozesse.
European Innovation Council (2020): Scaling Innovation in Europe.
World Bank (2020): Social Inclusion and Economic Transformation.
European Commission (2021): Mission-Oriented Governance Toolkit.
Prognos (2021): Zukunftsatlas Regionen.
OECD (2022): Science, Technology and Innovation Outlook.
Max-Planck-Gesellschaft (2022): Forschungsbericht Zukunftstechnologien.
📘 KAPITEL 19 – LITERATURVERZEICHNIS
(Alphabetisch sortiert nach Nachnamen der Erstautor:innen)
A
Aghion, P.; Howitt, P. (1992): A Model of Growth Through Creative Destruction. MIT Press.
Arthur, B. (1989): Competing Technologies, Increasing Returns, and Lock-In. Princeton University Press.
Avnimelech, G.; Teubal, M. (2006): Creating Venture Capital Industries: Israel’s Yozma Program. Research Policy.
B
Balland, P.-A. et al. (2020): Complexity and the Geography of Economic Development. Nature Communications.
BBSR – Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (2020–2022): Diverse Berichte (Raumbeobachtung, Regionale Disparitäten, Lebensqualität, Stadt-Land-Perspektiven).
BDI (2020): Industrie in Deutschland – Trends und Herausforderungen.
Bertelsmann Stiftung (2020): Soziale Kohäsion in Deutschland.
BMWK – Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (2022–2023): Jahreswirtschaftsbericht, Industriepolitik und Zukunftsinvestitionen.
BMFSFJ (2021): Familienreport Deutschland.
BMBF (2021): Berufsbildungsbericht.
Boschma, R. (2005): Proximity and Innovation. Regional Studies.
Boschma, R. (2015): Related Variety and Regional Growth. Papers in Evolutionary Economic Geography.
Business Finland (2020): Impact Report; Cluster and Scaling Strategy.
C
Combes, P.-P.; Mayer, T.; Thisse, J.-F. (2008): Economic Geography. Princeton University Press.
Cooke, P. (1998): Regional Innovation Systems. Journal of Technology Transfer.
D
DARPA (2019): Innovation and Mission-Driven R&D.
David, P. (1985): Clio and the Economics of QWERTY. American Economic Review.
Delgado, M.; Porter, M.; Stern, S. (2014): Clusters, Convergence, and Economic Performance. Journal of Economic Geography.
DIW – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (2020–2021): Diverse Berichte (Regionale Ungleichheit, Innovationssysteme, Lohnstrukturen, Transformationsprozesse).
E
Etzkowitz, H.; Leydesdorff, L. (1995): The Triple Helix Model. Research Policy.
European Commission (2014–2023): Smart Specialisation Platform, Regional Innovation Scoreboard, Cohesion Report, Mission-Oriented Governance Toolkit, Industrial Strategy Update, Territorial Foresight Handbook.
European Committee of the Regions (2020): Territorial Cohesion Report; Multi-Level Governance Report.
European Investment Bank (2021): Innovation Finance Report.
European Patent Office (2022): Patent Index.
European Social Survey (2021): Trust and Democracy.
F
Foray, D. (2015): Smart Specialisation. MIT Press.
Foray, D.; David, P.; Hall, B. (2009): Smart Specialisation Concept. European Commission.
Forrester, J. (1961): Industrial Dynamics. MIT Press.
Fraunhofer-Gesellschaft (2020–2022): Jahresberichte.
Fraunhofer ISI (2020–2021): Industriestruktur Ostdeutschland, Skalierungsbarrieren im Mittelstand, Technologietrends 2035.
Fraunhofer IOF (2021): Photonics Research Report.
Frenken, K.; van Oort, F.; Verburg, T. (2007): Related Variety and Regional Growth. Regional Studies.
Fujita, M.; Krugman, P.; Venables, A. (1999): The Spatial Economy. MIT Press.
G
Glaeser, E. (2011): Triumph of the City. Penguin Press.
Glaeser, E.; Rosenthal, S.; Strange, W. (2010): Urban Economics and Agglomeration. Journal of Economic Literature.
H
Hausmann, R.; Rodrik, D. (2003): Economic Development as Self-Discovery. Journal of Development Economics.
Helmholtz-Gemeinschaft (2021): Forschungsbericht.
Hidalgo, C.; Hausmann, R. (2007): The Product Space. PNAS.
I
IAB – Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2020–2022): Diverse Arbeitsmarktberichte.
IHK Thüringen (2022): Wirtschaftsstrukturbericht.
IWH Halle (2021): Strukturbericht Ostdeutschland; Langfristprognosen.
IW Köln (2021–2022): Innovationsatlas, Regionalranking, Arbeitsmarktmonitor.
J
Jaffe, A.; Trajtenberg, M.; Henderson, R. (1993): Geographic Localization of Knowledge Spillovers. Quarterly Journal of Economics.
K
KfW Research (2021–2022): Gründungsmonitor, Wagniskapital in Deutschland, Wachstumsfinanzierung.
Krugman, P. (1991): Geography and Trade. MIT Press.
L
Lerner, J. (2009): Boulevard of Broken Dreams. Princeton University Press.
Lucas, R. (1988): On the Mechanics of Economic Development. Journal of Monetary Economics.
Lundvall, B.-Å. (1992): National Systems of Innovation. Pinter Publishers.
M
Max-Planck-Gesellschaft (2022): Jahresbericht.
Mazzucato, M. (2013): The Entrepreneurial State. Anthem Press.
Mazzucato, M. (2018): Mission-Oriented Research & Innovation in the EU. European Commission.
MIT Industrial Performance Center (2019): Scaling Innovation Ecosystems.
N
Nelson, R.; Winter, S. (1982): An Evolutionary Theory of Economic Change. Harvard University Press.
Nelson, R. (1993): National Innovation Systems. Oxford University Press.
Neffke, F.; Henning, M.; Boschma, R. (2011): How Do Regions Diversify? Economic Geography.
O
OECD (2015–2022): Diverse Berichte (Innovation Strategy, Regional Outlook, Skills Outlook, Governance for Regional Development, Inclusive Growth, Science, Technology and Innovation Outlook).
P
Porter, M. (1990): The Competitive Advantage of Nations. Free Press.
Porter, M. (1998): Clusters and the New Economics of Competition. Harvard Business Review.
Prognos (2020–2021): Demografie-Atlas, Zukunftsatlas.
R
Rodríguez-Pose, A. (2018): The Revenge of the Places That Don’t Matter. Cambridge Journal of Regions, Economy and Society.
Rodrik, D. (2004): Industrial Policy for the Twenty-First Century. Harvard University Working Paper.
S
Saxenian, A. (1994): Regional Advantage. Harvard University Press.
Statistisches Bundesamt (2020–2023): Diverse Berichte (Bevölkerung, Erwerbstätigkeit, Prognosen).
Statistisches Landesamt Thüringen (2021–2022): Demografie, Wirtschaft, Regionale Indikatoren.
Stifterverband (2023): F&E-Atlas Deutschland.
SVR Migration (2022): Fachkräftezuwanderung und Integration.
U
UNDP (2021): Governance for Sustainable Development.
UNESCO (2020): Culture and Regional Development.
W
World Bank (2018–2020): Institutional Capacity for Innovation, Innovation and Regional Development, Social Inclusion and Economic Transformation.
World Bank (2018–2020): Institutional Capacity for Innovation, Innovation and Regional Development, Social Inclusion and Economic Transformation.
📘 KAPITEL 20 – ANHANG
Der Anhang enthält ergänzende Materialien, Daten, Tabellen, Abbildungen, Modelle und Dokumente, die die in dieser Dissertation dargestellten Analysen, Methoden und Ergebnisse vertiefen. Er dient der wissenschaftlichen Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit der Forschung.
Der Anhang ist in acht Module gegliedert.
20.1 Tabellenanhang
20.1.1 Demografische Daten Thüringens (1990–2050)
Bevölkerungsentwicklung
Altersstruktur
Wanderungssalden
Prognosen bis 2050
Vergleich mit Ostdeutschland und Deutschland gesamt
Bevölkerungsentwicklung
Altersstruktur
Wanderungssalden
Prognosen bis 2050
Vergleich mit Ostdeutschland und Deutschland gesamt
20.1.2 Wirtschaftliche Kennzahlen Thüringens
Bruttowertschöpfung nach Branchen
Produktivitätskennzahlen
Exportquoten
Unternehmensgrößenklassen
Kapitalintensität
Bruttowertschöpfung nach Branchen
Produktivitätskennzahlen
Exportquoten
Unternehmensgrößenklassen
Kapitalintensität
20.1.3 Arbeitsmarkt- und Fachkräftedaten
Erwerbsquoten
Qualifikationsstruktur
Engpassberufe
Lohnniveaus
Erwerbsquoten
Qualifikationsstruktur
Engpassberufe
Lohnniveaus
20.1.4 F&E- und Innovationsdaten
Patentintensität
F&E-Ausgaben
Hochschulstatistiken
Clusterkennzahlen
Patentintensität
F&E-Ausgaben
Hochschulstatistiken
Clusterkennzahlen
20.2 Abbildungsanhang
20.2.1 Kartenmaterial
Regionale Disparitäten in Thüringen
Innovationsregionen
Clusterstandorte
Hochschul- und Forschungsinfrastruktur
Regionale Disparitäten in Thüringen
Innovationsregionen
Clusterstandorte
Hochschul- und Forschungsinfrastruktur
20.2.2 Diagramme und Visualisierungen
Szenarienmodellierung (Kapitel 12)
Bevölkerungsprojektionen
Skalierungsachsen
Governance-Struktur
Szenarienmodellierung (Kapitel 12)
Bevölkerungsprojektionen
Skalierungsachsen
Governance-Struktur
20.3 Methodischer Anhang
20.3.1 Modellarchitektur der Szenarienmodellierung
Systemdynamik-Modelldiagramme
Variablenlisten
Parameterdefinitionen
Sensitivitätsanalysen
Systemdynamik-Modelldiagramme
Variablenlisten
Parameterdefinitionen
Sensitivitätsanalysen
20.3.2 Datenquellen und Datensätze
Primärquellen
Sekundärquellen
Datenbereinigung
Limitierungen
Primärquellen
Sekundärquellen
Datenbereinigung
Limitierungen
20.4 Dokumente und Strategiepapiere
20.4.1 Thüringer RIS3-Strategie (Auszüge)
20.4.2 Thüringer Innovationsstrategie
20.4.3 EU-Dokumente zu Smart Specialisation
20.4.4 Nationale Innovationsstrategien (Auszüge)
20.5 Glossar
Ein Glossar zentraler Begriffe:
Smart Specialisation
Mission-Oriented Innovation
Cluster
Scale-up
Governance
Related Variety
Zukunftsfonds
Transformationspfad
Systemdynamik
Talentmobilität
20.6 Abkürzungsverzeichnis
Beispiele:
BBSR – Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
BMWK – Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
EIB – European Investment Bank
EU – Europäische Union
F&E – Forschung und Entwicklung
IAB – Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
RIS3 – Research and Innovation Strategies for Smart Specialisation
20.7 Datentabellen zur Governance-Analyse
Übersicht aller relevanten Institutionen
Zuständigkeiten
Kooperationsbeziehungen
Governance-Lücken
internationale Vergleichsmodelle
Übersicht aller relevanten Institutionen
Zuständigkeiten
Kooperationsbeziehungen
Governance-Lücken
internationale Vergleichsmodelle
20.8 Ergänzende Materialien
20.8.1 Fragebögen (falls empirische Erhebung)
20.8.2 Interviewleitfäden (falls qualitative Daten)
20.8.3 Technische Dokumentation der Modellsoftware
20.8.4 Vollständige Szenarienberechnungen
📘 ZUSAMMENFASSUNG (ABSTRACT – DEUTSCH)
Diese Dissertation untersucht, wie mittelgroße europäische Regionen mit starker wissenschaftlicher Basis, aber strukturellen Entwicklungshemmnissen, langfristige wirtschaftliche Transformation erreichen können. Am Beispiel Thüringens wird ein integriertes Transformationsmodell entwickelt, das theoretische Ansätze der Regionalökonomie, Cluster-Theorie, Smart Specialisation, missionsorientierter Innovationspolitik und Governance-Forschung verbindet.
Die empirische Analyse zeigt fünf zentrale Herausforderungen Thüringens: demografischer Wandel, mittelständische Struktur ohne Skalierung, Fachkräftemangel, unzureichende wirtschaftliche Nutzung wissenschaftlicher Exzellenz sowie ausgeprägte regionale Disparitäten. Aufbauend darauf wird ein Zukunftsfonds Thüringen als strategisches, kapitalstarkes und missionsorientiertes Instrument entwickelt, das Investitionen, Talentpolitik, Clusterentwicklung und Governance integriert.
Eine 25‑Jahres‑Szenarienmodellierung zeigt, dass der Zukunftsfonds signifikante positive Effekte auf Beschäftigung, Produktivität, Exportquote, Innovationsleistung und regionale Kohäsion erzeugen kann. Ergänzend werden eine regionale Skalierungsstrategie und ein mehrstufiges Governance‑Modell entwickelt, die die Umsetzung des Transformationspfades institutionell absichern.
Die Dissertation leistet drei wissenschaftliche Beiträge: die Integration verschiedener theoretischer Ansätze zu einem kohärenten Transformationsmodell, eine umfassende empirische Analyse Thüringens sowie die Entwicklung eines operativen, politisch umsetzbaren Transformationsinstruments. Die Ergebnisse zeigen, dass Transformation möglich ist, wenn Wissen, Kapital, Governance und Talentpolitik systemisch verknüpft werden.
📘 ABSTRACT (ENGLISH)
This dissertation examines how medium-sized European regions with strong scientific capabilities but structural development constraints can achieve long-term economic transformation. Using Thuringia as a case study, it develops an integrated transformation model that combines theoretical approaches from regional economics, cluster theory, smart specialisation, mission-oriented innovation policy, and governance research.
The empirical analysis identifies five major challenges for Thuringia: demographic decline, a medium-sized business structure with limited scaling capacity, skilled labour shortages, insufficient commercialisation of scientific excellence, and pronounced regional disparities. Based on these findings, the dissertation proposes the Thuringia Future Fund as a strategic, capital-intensive, mission-oriented instrument integrating investment, talent policy, cluster development, and governance.
A 25‑year scenario model demonstrates that the Future Fund can generate substantial positive effects on employment, productivity, exports, innovation performance, and regional cohesion. In addition, a regional scaling strategy and a multi-level governance model are developed to ensure institutional stability and long-term implementation.
The dissertation makes three original contributions: integrating diverse theoretical frameworks into a coherent transformation model, providing a comprehensive empirical analysis of Thuringia, and designing an operational, politically actionable transformation instrument. The findings show that transformation is achievable when knowledge, capital, governance, and talent policy are systematically aligned.
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