Sonntag, 8. Februar 2026

NIEDERSACHSEN 2035 – DAS VOLLOPTIMIERTE TRANSFORMATIONSPROGRAMM

 

Ein Transformationsplan für ein innovatives, souveränes und wirtschaftlich führendes Niedersachsen

Regierungsprogramm – Vollversion (A1 – Optimiert)

Von Michael Tryzna

TEIL 1 – STRATEGISCHE GRUNDLAGEN

(Kapitel 1–3)

KAPITEL 1 – EINLEITUNG UND STRATEGISCHE VISION

1.1 Ausgangslage

Niedersachsen ist eines der industriestärksten und flächenmäßig größten Bundesländer Deutschlands. Es besitzt enorme Potenziale in:

  • Energie (Wind, Wasserstoff, Netze)

  • Automotive (VW, Zulieferer, Mobilität)

  • Luftfahrt (Airbus, MTU)

  • AgrarTech & Lebensmittel

  • Logistik (Häfen, Güterverkehr)

  • Forschung (Hannover, Braunschweig, Göttingen, Oldenburg)

Doch zentrale Indikatoren zeigen eine gefährliche Entwicklung:

  • Energiepreise gefährden Industrie

  • Automotive im Umbruch

  • Fachkräftemangel in allen Branchen

  • Start‑up‑Dynamik zu schwach

  • Verwaltung zu langsam

  • Regionen verlieren an Dynamik

  • internationale Konkurrenz investiert aggressiv

Niedersachsen steht an einem historischen Wendepunkt:

Entweder wir transformieren jetzt – oder wir verlieren dauerhaft an Bedeutung.

1.2 Die strategische Leitidee

„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“

Das bedeutet:

  • Niedersachsen investiert nicht nur in Zukunftsbereiche

  • Niedersachsen beteiligt sich an den Unternehmen, die es fördert

  • Niedersachsen baut Vermögen auf statt Schulden

  • Niedersachsen schafft einen Staatsfonds, der die Zukunftshaushalte stabilisiert

  • Niedersachsen wird ein europäisches Energie‑ und Mobilitätsland

1.3 Die vier Grundprinzipien

1. Investieren statt stagnieren

20 % des Landeshaushalts fließen in Zukunftsbereiche.

2. Beteiligungen statt Subventionen

35 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen.

3. Vermögen statt Schulden

Ein Staatsfonds bündelt Dividenden und Wertsteigerungen.

4. Regionen stärken statt Abwanderung zulassen

Cluster + Mittelstadtcluster + Verbundregionen = Wachstum in der Fläche.

1.4 Zielbild Niedersachsen 2035

Niedersachsen soll im Jahr 2035:

  • europäisches Energie‑Zentrum (Wind, Wasserstoff, Netze) sein

  • führender Standort für Mobilität, Automotive und Luftfahrt

  • ein Magnet für internationale Talente

  • ein Land mit der schnellsten Verwaltung Deutschlands

  • ein Land mit starken Mittelstädten und stabilen Regionen

  • ein Land mit einem Staatsfonds von 25–40 Milliarden Euro

  • ein Land, das Vermögen aufbaut statt Schulden

KAPITEL 2 – DAS MODELL: 20 % INVESTITION + 35 % BETEILIGUNG + STAATSFONDS

2.1 Der Finanzrahmen

Landeshaushalt: 40 Milliarden Euro 20 % Investition:

  • 8,0 Milliarden Euro pro Jahr

  • 2,5–3,0 Milliarden Euro Beteiligungskapital

  • 12–16 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung

2.2 Die Beteiligungslogik (35 %)

Niedersachsen beteiligt sich mit 35 % an:

  • Start‑ups

  • Mittelstand

  • Industrie

  • Energieprojekten

  • Infrastruktur

  • Deep‑Tech‑Firmen

Alle Beteiligungen fließen in den Niedersachsen‑Staatsfonds.

2.3 Der Niedersachsen‑Staatsfonds

Rückflüsse:

  • Jahr 1–5: 400–600 Mio. €/Jahr

  • Jahr 6–10: 1,0–1,6 Mrd. €/Jahr

  • Jahr 11–20: 2,5–4,0 Mrd. €/Jahr

  • Jahr 21–30: 5–8 Mrd. €/Jahr

Fondsvolumen:

  • Jahr 5: 3–4 Mrd. €

  • Jahr 10: 8–12 Mrd. €

  • Jahr 20: 20–30 Mrd. €

  • Jahr 30: 25–40 Mrd. €

2.4 Die radikale Gegenfinanzierung

Einsparungen:

  • Programmabbau: 2–3 Mrd. €

  • Verwaltungsreform: 1,0–1,4 Mrd. €

  • Subventionsabbau: 1,5–2,0 Mrd. €

  • Digitalisierungseffizienz: 0,8–1,2 Mrd. €

  • Neue Einnahmen: 0,6–1,0 Mrd. €

Gesamt: 6–8 Milliarden Euro pro Jahr

→ deckt das gesamte 20 %-Programm.

KAPITEL 3 – TRANSFORMATIONSPFAD 2026–2035

3.1 Phase 1: Aufbau (2026–2029)

  • Aufbau der High‑Tech‑Cluster

  • Aufbau der Mittelstadtcluster

  • Aufbau der Verbundregionen

  • Start der Fachkräfteoffensive

  • Einführung der KI‑Genehmigungen

  • Start des Staatsfonds

3.2 Phase 2: Skalierung (2030–2033)

  • Skalierung der Start‑ups

  • Ausbau der Energieinfrastruktur

  • Internationalisierung der Cluster

  • Wachstum der Beteiligungsrückflüsse

  • Verwaltungsautomatisierung

3.3 Phase 3: Reife (2034–2035)

  • Niedersachsen wird Energie‑ und Mobilitätsland

  • Staatsfonds erreicht 25–40 Mrd. €

  • Genehmigungen vollständig digital

  • Regionen stabil und wachsend

  • Niedersachsen international sichtbar

TEIL 2 – DIE 6 HIGH‑TECH‑CLUSTER + 7 MITTELSTADTCLUSTER + 6 VERBUNDREGIONEN

(Kapitel 4–9)

KAPITEL 4 – DIE 6 HIGH‑TECH‑CLUSTER NIEDERSACHSEN 2035

Diese sechs Cluster bilden das technologische Rückgrat Niedersachsens. Sie bündeln Forschung, Industrie, Start‑ups und Talente — und machen Niedersachsen international sichtbar.

4.1 Cluster Hannover – MedTech, KI, Verwaltung, Cybersecurity

Strategische Bedeutung

  • größte Metropolregion

  • starke Universitäts‑ und Kliniklandschaft

  • Verwaltungshauptstadt

  • KI‑ und Cybersecurity‑Forschung

Ziele

  • europäisches Zentrum für MedTech‑Innovation

  • KI‑gestützte Verwaltung

  • Cybersecurity‑Hub Norddeutschland

Maßnahmen

  • MedTech‑Campus Niedersachsen

  • KI‑Genehmigungszentrum

  • Cybersecurity‑Accelerator

4.2 Cluster Wolfsburg – Automotive, Mobilität, Batterien

Strategische Bedeutung

  • VW‑Konzernstandort

  • Automotive‑Zulieferer

  • Elektromobilität

Ziele

  • führender Standort für E‑Mobilität

  • Batterieforschung & Recycling

  • autonomes Fahren

4.3 Cluster Braunschweig – Luftfahrt, Robotik, Mikroelektronik

Strategische Bedeutung

  • Luftfahrtforschung

  • Robotik‑Entwicklung

  • Mikroelektronik

Ziele

  • europäisches Luftfahrt‑Testzentrum

  • Robotik‑Industrie

  • Mikroelektronik‑Innovation

4.4 Cluster Göttingen – Life Sciences, BioTech, Forschung

Strategische Bedeutung

  • Spitzenforschung

  • BioTech‑Start‑ups

  • Life‑Science‑Industrie

4.5 Cluster Oldenburg – Energie, Netze, Digitalisierung

Strategische Bedeutung

  • Energieforschung

  • Netzinfrastruktur

  • digitale Energieplattformen

4.6 Cluster Emden/Wilhelmshaven – Wasserstoff, Häfen, Offshore‑Wind

Strategische Bedeutung

  • größter Energieimportkorridor Deutschlands

  • Offshore‑Wind

  • Wasserstoff‑Infrastruktur

KAPITEL 5 – DIE 7 MITTELSTADTCLUSTER NIEDERSACHSEN

Diese Cluster stabilisieren Regionen, schaffen Arbeitsplätze und entlasten die Metropolen.

5.1 Hildesheim – Produktion, Maschinenbau, Logistik

  • Maschinenbau

  • Produktionsinnovation

5.2 Lüneburg – Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Bildung

  • Recycling‑Technologien

  • nachhaltige Produktion

5.3 Osnabrück – AgrarTech, Lebensmittel, Logistik

  • Agrar‑Innovation

  • Lebensmittel‑Technologien

5.4 Celle – Energie, Geothermie, Bohrtechnik

  • Energie‑Technologien

  • Tiefbohrforschung

5.5 Salzgitter – Stahl, Materialien, Wasserstoff

  • grüner Stahl

  • Materialforschung

5.6 Stade – Luftfahrt, Verbundwerkstoffe

  • Verbundmaterialien

  • Luftfahrt‑Produktion

5.7 Aurich – Windenergie, Netze, Speicher

  • Windkraft

  • Energiespeicher

KAPITEL 6 – DIE 6 VERBUNDREGIONEN NIEDERSACHSEN

Verbundregionen verbinden Cluster, Mittelstädte und Hochschulen zu leistungsfähigen Innovationsräumen.

6.1 Metropolregion Hannover‑Braunschweig‑Göttingen

Hannover + Braunschweig + Göttingen + Hildesheim

6.2 Nordwest‑Verbund

Oldenburg + Emden + Wilhelmshaven + Aurich

6.3 Südost‑Verbund

Wolfsburg + Salzgitter + Celle + Gifhorn

6.4 West‑Verbund

Osnabrück + Lingen + Rheine + Nordhorn

6.5 Elbe‑Weser‑Verbund

Stade + Cuxhaven + Rotenburg + Bremervörde

6.6 Heide‑Verbund

Lüneburg + Uelzen + Lüchow‑Dannenberg

KAPITEL 7 – WIRKUNG DER CLUSTERSTRUKTUR

  • +40–60 % Effizienz

  • +30–50 % Fachkräftebindung

  • +25–40 % schnellere Genehmigungen

  • +20–35 % höhere Innovationskraft

  • +30–50 % bessere Standortverteilung

  • +15–25 % geringere Kosten

KAPITEL 8 – FINANZLOGIK DER CLUSTER

Alle Cluster werden finanziert durch:

  • 20 % Investition

  • 35 % Beteiligung

  • Staatsfonds

  • Verbundregionen‑Synergien

KAPITEL 9 – GESAMTWIRKUNG TEIL 2

  • Niedersachsen wird flächendeckend innovativ

  • Mittelstädte werden Wachstumsmotoren

  • Regionen werden stabil

  • Cluster werden international sichtbar

  • Staatsfonds wächst schneller

KAPITEL 10 – DIE FACHKRÄFTEOFFENSIVE NIEDERSACHSEN 2035

10.1 Ausgangslage

Niedersachsen verliert jährlich:

  • 30.000 Fachkräfte durch Rente

  • 12.000 durch Abwanderung

  • 6.000 durch fehlende Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Gleichzeitig fehlen:

  • 70.000 Fachkräfte in Energie & Wasserstoff

  • 60.000 in Automotive & Mobilität

  • 40.000 in Pflege & Gesundheit

  • 35.000 in IT & Digitalisierung

  • 25.000 in Luftfahrt & Robotik

10.2 Zielsetzung

  • Niedersachsen wird Talentmagnet Norddeutschlands

  • 250.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035

  • schnellste Anerkennung Deutschlands

  • modernste Ausbildungssysteme Europas

10.3 Maßnahmen

10.3.1 Niedersachsen‑Stipendium (40.000 pro Jahr)

Für Energie, Wasserstoff, KI, Maschinenbau, Pflege, IT. Bindung: 3 Jahre Arbeit in Niedersachsen.

10.3.2 Niedersachsen‑Visa (10‑Tage‑Visa)

Für IT, Ingenieure, Pflege, Wissenschaft, Gründer. Anerkennung: 30 Tage.

10.3.3 Internationale Talentzentren Niedersachsen

Standorte: Hannover, Wolfsburg, Braunschweig, Oldenburg, Göttingen. Funktionen: Visa, Anerkennung, Matching, Wohnraum, Sprachkurse.

10.3.4 Duale High‑Tech‑Akademien

Für Wasserstoff‑Technik, Batterietechnik, Robotik, Energie, IT‑Sicherheit.

10.3.5 Rückkehrerprogramme

Für Niedersachsen‑Talente im Ausland, deutsche Fachkräfte weltweit, internationale Alumni.

10.4 Wirkung

  • +150.000 Fachkräfte bis 2030

  • +250.000 bis 2035

  • Entlastung der Unternehmen

  • Stärkung aller Cluster und Mittelstadtcluster

KAPITEL 11 – DER START‑UP‑FONDS NIEDERSACHSEN

11.1 Ausgangslage

  • Deep‑Tech‑Start‑ups unterfinanziert

  • Universitäten nicht ausreichend vernetzt

  • Mittelstädte haben enormes, ungenutztes Potenzial

  • Energie‑, Wasserstoff‑ und Mobilitäts‑Start‑ups brauchen Skalierungsräume

11.2 Zielsetzung

  • Niedersachsen wird Energie‑, Wasserstoff‑ und Mobilitäts‑Start‑up‑Hotspot

  • Verdreifachung der Start‑up‑Quote

  • Gründerökosystem in allen Regionen, nicht nur in Hannover und Braunschweig

11.3 Maßnahmen

11.3.1 2,0‑Mrd.-€‑Deep‑Tech‑Fonds Niedersachsen

Investiert in Energie, Wasserstoff, KI, Robotik, Luftfahrt, MedTech. Beteiligung: 35 %.

11.3.2 10.000 Gründerstipendien pro Jahr

Für Studierende, Wissenschaftler, internationale Gründer.

11.3.3 50 Inkubatoren & 20 Acceleratoren

Standorte: alle High‑Tech‑Cluster, alle Mittelstadtcluster, alle Verbundregionen.

11.3.4 VC‑Matching Niedersachsen

1 € privat → 1 € Land. Nur Deep‑Tech. Nur mit 35 % Beteiligung.

11.4 Wirkung

  • 3.500 neue Start‑ups in 10 Jahren

  • 40.000 neue Arbeitsplätze

  • Rückflüsse: 300 Mio. € → 2,5 Mrd. € jährlich

KAPITEL 12 – DIGITALISIERUNG NIEDERSACHSEN 2035

12.1 Ausgangslage

  • Genehmigungen dauern zu lange

  • Verwaltung ist nicht automatisiert

  • Datenräume fehlen

  • Glasfaser nicht flächendeckend

12.2 Zielsetzung

  • schnellste Verwaltung Deutschlands

  • vollständig digitale Bürgerakte

  • KI‑gestützte Genehmigungen

  • 100 % Glasfaser

  • 5G/6G flächendeckend

12.3 Maßnahmen

12.3.1 KI‑Genehmigungen Niedersachsen

Alle Genehmigungen werden KI‑gestützt. Ziel: 72 Stunden.

12.3.2 Digitale Bürgerakte Niedersachsen

Alle Dokumente digital, verschlüsselt, jederzeit abrufbar.

12.3.3 Vollautomatisierte Verwaltung

Automatisierung:

  • 40 % bis 2030

  • 70 % bis 2035

12.3.4 Glasfaser & 5G/6G

  • 100 % Glasfaser bis 2030

  • 6G‑Pilotregionen ab 2028

12.4 Wirkung

  • Verwaltungskosten sinken um 1,2 Mrd. €/Jahr

  • Unternehmen sparen 500 Mio. €/Jahr

  • Standortvorteil für alle Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen

KAPITEL 13 – ENERGIE NIEDERSACHSEN 2035

13.1 Ausgangslage

Niedersachsen ist das Energie‑Herz Deutschlands — aber:

  • Netze sind überlastet

  • Wasserstoffinfrastruktur fehlt

  • Offshore‑Wind wird nicht voll genutzt

  • Industrie leidet unter hohen Preisen

13.2 Zielsetzung

  • klimaneutrale Energie

  • sichere Versorgung

  • bezahlbare Preise

  • neue Industrien

13.3 Maßnahmen

13.3.1 Wasserstoff‑Region Niedersachsen

H2‑Pipelines, H2‑Mobilität, H2‑Industrie.

13.3.2 Großspeicher Niedersachsen

Batteriespeicher, Wasserstoffspeicher, thermische Speicher.

13.3.3 Offshore‑Wind‑Ausbau

Verdopplung der Kapazitäten bis 2035.

13.3.4 CO₂‑arme Industrie

Förderung für Automotive, Luftfahrt, Energie, Maschinenbau.

13.4 Wirkung

  • Versorgungssicherheit

  • Klimaneutralität

  • neue Arbeitsplätze

KAPITEL 14 – REGIONALE INFRASTRUKTUR & VERBUNDLOGIK

14.1 Zielsetzung

  • Regionen stärken

  • Mittelstädte stabilisieren

  • Infrastruktur bündeln

  • Cluster vernetzen

14.2 Maßnahmen

  • gemeinsame Infrastrukturprojekte

  • Talentzentren in allen Verbundregionen

  • Innovationskorridore zwischen High‑Tech‑ und Mittelstadtclustern

  • regionale Fonds zur Co‑Finanzierung

14.3 Wirkung

  • +40–60 % Effizienz

  • starke Mittelstädte

  • Wachstum in der Fläche

  • stabile Verbundregionen

KAPITEL 15 – GESAMTWIRKUNG TEIL 3

  • Niedersachsen gewinnt Talente

  • Niedersachsen wird Energie‑ und Mobilitäts‑Hotspot

  • Verwaltung wird schnell

  • Energie wird sicher

  • Regionen werden stark

  • Mittelstädte werden Wachstumsmotoren

TEIL 4 – FINANZIERUNG, GEGENFINANZIERUNG, STAATSFONDS, MONITORING, GOVERNANCE

(Kapitel 16–20)

KAPITEL 16 – FINANZIERUNGSARCHITEKTUR NIEDERSACHSEN 2035

16.1 Grundprinzip

Die Finanzierung basiert auf einem dreistufigen Modell:

  • 20 % Investition aus dem Landeshaushalt

  • 35 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen

  • radikale Gegenfinanzierung zur Haushaltsstabilität

Dieses Modell erzeugt:

  • sofortige Investitionskraft

  • mittelfristige Wachstumsimpulse

  • langfristigen Vermögensaufbau

16.2 Finanzvolumen

Jährliche Investitionen

  • 8,0 Mrd. € Landesmittel

  • 2,5–3,0 Mrd. € Beteiligungskapital

  • 12–16 Mrd. € Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung

Gesamtvolumen 2026–2035

  • 80 Mrd. € Landesmittel

  • 25–30 Mrd. € Beteiligungskapital

  • 120–160 Mrd. € Gesamtinvestitionen

16.3 Hebelwirkung

1 € Landesmittel erzeugt 1,5–2 € zusätzliche Mittel durch:

  • EU‑Programme

  • Bundesprogramme

  • private Kofinanzierung

  • internationale Investoren

16.4 Finanzierungsstabilität

Das Modell ist so konstruiert, dass:

  • die Schuldenbremse eingehalten wird

  • der Haushalt stabil bleibt

  • Rückflüsse den Haushalt langfristig entlasten

KAPITEL 17 – RADIKALE GEGENFINANZIERUNG NIEDERSACHSEN

17.1 Zielsetzung

Die Gegenfinanzierung stellt sicher, dass das Programm finanziell nachhaltig ist und keine neuen strukturellen Defizite erzeugt.

17.2 Bausteine der Gegenfinanzierung

17.2.1 Programmabbau (2–3 Mrd. €)

  • Abschaffung ineffizienter Förderprogramme

  • Zusammenlegung von 200+ Programmen zu 10 Zukunftsfonds

  • Streichung von Doppelstrukturen

17.2.2 Verwaltungsreform (1,0–1,4 Mrd. €)

  • Automatisierung von 40 % der Prozesse

  • KI‑Genehmigungen

  • Personalumbau statt Personalabbau

17.2.3 Subventionsabbau (1,5–2,0 Mrd. €)

  • Abbau fossiler Subventionen

  • Streichung ineffizienter Wirtschaftsförderung

17.2.4 Digitalisierungseffizienz (0,8–1,2 Mrd. €)

  • digitale Bürgerakte

  • KI‑gestützte Verwaltung

17.2.5 Neue Einnahmen (0,6–1,0 Mrd. €)

  • Dividenden aus Beteiligungen

  • Landesimmobilienfonds

  • Innovationsabgaben für Großkonzerne

17.3 Gesamteinsparung

6–8 Mrd. € pro Jahr → deckt das gesamte 20 %-Programm.

KAPITEL 18 – DER NIEDERSACHSEN‑STAATSFONDS

18.1 Grundprinzip

Der Staatsfonds ist das finanzielle Rückgrat des Programms. Er bündelt:

  • Beteiligungen

  • Dividenden

  • Wertsteigerungen

  • Rückflüsse aus Start‑ups

  • Rückflüsse aus Industrieprojekten

18.2 Struktur des Fonds

Fondsarchitektur

  • öffentliches Eigentum

  • professionelles Management

  • unabhängiger Aufsichtsrat

  • klare Transparenzregeln

Anlageklassen

  • Start‑ups

  • Mittelstand

  • Energieprojekte

  • Infrastruktur

  • Deep‑Tech‑Unternehmen

  • Clustergesellschaften

18.3 Rückflüsse

  • Jahr 1–5: 400–600 Mio. €/Jahr

  • Jahr 6–10: 1,0–1,6 Mrd. €/Jahr

  • Jahr 11–20: 2,5–4,0 Mrd. €/Jahr

  • Jahr 21–30: 5–8 Mrd. €/Jahr

18.4 Fondsvolumen

  • Jahr 5: 3–4 Mrd. €

  • Jahr 10: 8–12 Mrd. €

  • Jahr 20: 20–30 Mrd. €

  • Jahr 30: 25–40 Mrd. €

KAPITEL 19 – MONITORING & EVALUATION NIEDERSACHSEN 2035

19.1 Zielsetzung

Monitoring stellt sicher, dass:

  • das Programm wirksam bleibt

  • Fehlentwicklungen früh erkannt werden

  • Transparenz gewährleistet ist

19.2 Monitoring‑Struktur

Transformationsrat Niedersachsen

  • Wissenschaft

  • Wirtschaft

  • Verwaltung

  • Zivilgesellschaft

Aufgaben: jährliche Evaluationsberichte, Empfehlungen an die Landesregierung.

Cluster‑Monitoring

  • jährliche Zielvereinbarungen

  • KPIs

  • Fortschrittsberichte

Staatsfonds‑Monitoring

  • jährlicher Finanzbericht

  • unabhängige Wirtschaftsprüfung

19.3 KPIs

  • BIP‑Wachstum

  • Start‑up‑Quote

  • Fachkräftezuwachs

  • Genehmigungsdauer

  • Energiepreise

  • Rückflüsse

  • Fondsvolumen

KAPITEL 20 – GOVERNANCE & UMSETZUNG NIEDERSACHSEN 2035

20.1 Zielsetzung

Die Governance stellt sicher, dass das Programm:

  • effizient umgesetzt wird

  • politisch stabil bleibt

  • institutionell verankert ist

20.2 Governance‑Struktur

Staatskanzlei‑Ressort „Transformation Niedersachsen“

Neue Abteilung für:

  • Clusterkoordination

  • Staatsfonds

  • Digitalisierung

  • Monitoring

Cluster‑Räte

Mitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, internationalen Experten.

Regionale Transformationszentren

Standorte: Hannover, Wolfsburg, Braunschweig, Oldenburg, Göttingen, Emden.

20.3 Umsetzungspfad

  • 2026: Start

  • 2027–2029: Aufbau

  • 2030–2033: Skalierung

  • 2034–2035: Reife

TEIL 5 – KOMMUNIKATION, RISIKEN, KRISENMECHANISMEN, INTERNATIONALE POSITIONIERUNG, ABSCHLUSS

(Kapitel 21–25)

KAPITEL 21 – KOMMUNIKATIONSSTRATEGIE NIEDERSACHSEN 2035

21.1 Zielsetzung

Die Kommunikationsstrategie verfolgt drei zentrale Ziele:

  • Verständlichkeit: Die Bevölkerung versteht, warum Niedersachsen 2035 notwendig ist.

  • Akzeptanz: Die Menschen erkennen den Nutzen für ihr eigenes Leben.

  • Mobilisierung: Unternehmen, Hochschulen, Kommunen und Bürger werden aktive Partner der Transformation.

21.2 Kernbotschaften

  • „Niedersachsen investiert entschlossen – und besitzt die Zukunft mit.“

  • „Wir bauen Vermögen auf statt Schulden.“

  • „Wir sichern Arbeitsplätze, Innovation und Wohlstand.“

  • „Wir stärken alle Regionen – nicht nur Hannover und Wolfsburg.“

  • „Wir machen Niedersachsen zum Energie‑ und Mobilitätsland Europas.“

21.3 Zielgruppen

  • Bürgerinnen und Bürger

  • Unternehmen

  • Hochschulen und Forschung

  • Kommunen

  • internationale Talente

  • Medien

  • Verbände und Kammern

21.4 Kommunikationskanäle

  • landesweite Informationskampagnen

  • digitale Plattform „Niedersachsen 2035“

  • regionale Transformationsforen

  • Social‑Media‑Strategie

  • jährlicher Transformationsbericht

  • Bürgerdialoge in allen Regionen

21.5 Transparenzmechanismen

  • Veröffentlichung aller Cluster‑Fortschritte

  • jährliche Finanzberichte des Staatsfonds

  • öffentliche KPIs

  • Dashboard für Genehmigungszeiten

KAPITEL 22 – RISIKOANALYSE NIEDERSACHSEN 2035

22.1 Zielsetzung

Jedes große Transformationsprogramm birgt Risiken. Die Risikoanalyse identifiziert, bewertet und mitigiert diese Risiken.

22.2 Hauptrisiken

22.2.1 Fachkräftemangel bleibt bestehen

Gegenmaßnahme: Ausbau der Talentzentren, Niedersachsen‑Visa, Rückkehrerprogramme.

22.2.2 Verzögerungen in der Verwaltung

Gegenmaßnahme: KI‑Genehmigungen, Automatisierung, Monitoring.

22.2.3 Energiepreise bleiben hoch

Gegenmaßnahme: Wasserstoff‑Region, Großspeicher, Offshore‑Wind‑Ausbau.

22.2.4 Private Kofinanzierung bleibt aus

Gegenmaßnahme: VC‑Matching, Cluster‑Garantien, Staatsfonds‑Co‑Investments.

22.2.5 Internationale Konkurrenz zieht Talente ab

Gegenmaßnahme: Niedersachsen‑Visa, Stipendien, Standortmarketing.

22.3 Systemische Risiken

22.3.1 Globale Wirtschaftskrisen

Gegenmaßnahme: Staatsfonds als Stabilitätsanker.

22.3.2 geopolitische Spannungen

Gegenmaßnahme: Diversifizierung der Lieferketten.

22.3.3 Technologische Disruption

Gegenmaßnahme: kontinuierliche Innovationsförderung.

KAPITEL 23 – KRISENMECHANISMEN NIEDERSACHSEN 2035

23.1 Zielsetzung

Das Programm muss auch in Krisenzeiten stabil bleiben. Daher werden robuste Krisenmechanismen implementiert.

23.2 Mechanismen

23.2.1 Krisenfonds im Staatsfonds

Ein Teil der Rückflüsse wird als Reserve gehalten.

23.2.2 Notfall‑Genehmigungen

Bei kritischen Projekten:

  • Genehmigung in 24 Stunden

  • automatisierte Freigabe

  • Krisenstab entscheidet

23.2.3 Energie‑Notfallplan

  • Priorisierung kritischer Infrastruktur

  • Aktivierung von Großspeichern

  • H₂‑Backup‑Systeme

23.2.4 Arbeitsmarkt‑Stabilisierungsprogramm

  • Kurzarbeit 2.0

  • Qualifizierungsprogramme

  • Talent‑Umschichtung

KAPITEL 24 – INTERNATIONALE POSITIONIERUNG NIEDERSACHSEN

24.1 Zielsetzung

Niedersachsen soll international sichtbar und attraktiv werden.

24.2 Maßnahmen

24.2.1 Internationales Standortmarketing

  • „Niedersachsen 2035“ als globale Marke

  • Kampagnen in USA, Indien, Japan, Israel, Kanada

24.2.2 Internationale Cluster‑Partnerschaften

  • Energie‑Partnerschaften mit Dänemark & Niederlanden

  • Wasserstoff‑Partnerschaften mit Norwegen & Kanada

  • Mobilitäts‑Partnerschaften mit Japan & Südkorea

  • Luftfahrt‑Partnerschaften mit Frankreich & USA

24.2.3 Internationale Talentstrategie

  • globale Rekrutierung

  • internationale Stipendien

  • Niedersachsen‑Visa

24.2.4 Europäische Führungsrolle

Niedersachsen wird:

  • Energie‑Regulierungsstandort

  • Wasserstoff‑Innovationsstandort

  • Mobilitäts‑Transformationsstandort

KAPITEL 25 – ABSCHLUSSKAPITEL NIEDERSACHSEN 2035

25.1 Zusammenfassung

Niedersachsen 2035 ist ein Transformationsprogramm, das Investitionen, Beteiligungen, Talente, Innovation und regionale Stärke miteinander verbindet. Es ist radikal, aber notwendig. Es ist ambitioniert, aber realistisch. Es ist teuer, aber es finanziert sich selbst.

25.2 Die Zukunftsformel

**20 % Investition

  • 35 % Beteiligung

  • Staatsfonds

  • radikale Gegenfinanzierung = ein starkes, innovatives und finanziell souveränes Niedersachsen.**

25.3 Schlussbotschaft

Niedersachsen kann mehr. Niedersachsen muss mehr. Niedersachsen wird mehr.

„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“


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