Ein Transformationsplan für ein innovatives, souveränes und wirtschaftlich führendes Niedersachsen
Regierungsprogramm – Vollversion (A1 – Optimiert)
Von Michael Tryzna
TEIL 1 – STRATEGISCHE GRUNDLAGEN
(Kapitel 1–3)
KAPITEL 1 – EINLEITUNG UND STRATEGISCHE VISION
1.1 Ausgangslage
Niedersachsen ist eines der industriestärksten und flächenmäßig größten Bundesländer Deutschlands. Es besitzt enorme Potenziale in:
Energie (Wind, Wasserstoff, Netze)
Automotive (VW, Zulieferer, Mobilität)
Luftfahrt (Airbus, MTU)
AgrarTech & Lebensmittel
Logistik (Häfen, Güterverkehr)
Forschung (Hannover, Braunschweig, Göttingen, Oldenburg)
Doch zentrale Indikatoren zeigen eine gefährliche Entwicklung:
Energiepreise gefährden Industrie
Automotive im Umbruch
Fachkräftemangel in allen Branchen
Start‑up‑Dynamik zu schwach
Verwaltung zu langsam
Regionen verlieren an Dynamik
internationale Konkurrenz investiert aggressiv
Niedersachsen steht an einem historischen Wendepunkt:
Entweder wir transformieren jetzt – oder wir verlieren dauerhaft an Bedeutung.
1.2 Die strategische Leitidee
„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“
Das bedeutet:
Niedersachsen investiert nicht nur in Zukunftsbereiche
Niedersachsen beteiligt sich an den Unternehmen, die es fördert
Niedersachsen baut Vermögen auf statt Schulden
Niedersachsen schafft einen Staatsfonds, der die Zukunftshaushalte stabilisiert
Niedersachsen wird ein europäisches Energie‑ und Mobilitätsland
1.3 Die vier Grundprinzipien
1. Investieren statt stagnieren
20 % des Landeshaushalts fließen in Zukunftsbereiche.
2. Beteiligungen statt Subventionen
35 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen.
3. Vermögen statt Schulden
Ein Staatsfonds bündelt Dividenden und Wertsteigerungen.
4. Regionen stärken statt Abwanderung zulassen
Cluster + Mittelstadtcluster + Verbundregionen = Wachstum in der Fläche.
1.4 Zielbild Niedersachsen 2035
Niedersachsen soll im Jahr 2035:
europäisches Energie‑Zentrum (Wind, Wasserstoff, Netze) sein
führender Standort für Mobilität, Automotive und Luftfahrt
ein Magnet für internationale Talente
ein Land mit der schnellsten Verwaltung Deutschlands
ein Land mit starken Mittelstädten und stabilen Regionen
ein Land mit einem Staatsfonds von 25–40 Milliarden Euro
ein Land, das Vermögen aufbaut statt Schulden
KAPITEL 2 – DAS MODELL: 20 % INVESTITION + 35 % BETEILIGUNG + STAATSFONDS
2.1 Der Finanzrahmen
Landeshaushalt: 40 Milliarden Euro 20 % Investition:
8,0 Milliarden Euro pro Jahr
2,5–3,0 Milliarden Euro Beteiligungskapital
12–16 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung
2.2 Die Beteiligungslogik (35 %)
Niedersachsen beteiligt sich mit 35 % an:
Start‑ups
Mittelstand
Industrie
Energieprojekten
Infrastruktur
Deep‑Tech‑Firmen
Alle Beteiligungen fließen in den Niedersachsen‑Staatsfonds.
2.3 Der Niedersachsen‑Staatsfonds
Rückflüsse:
Jahr 1–5: 400–600 Mio. €/Jahr
Jahr 6–10: 1,0–1,6 Mrd. €/Jahr
Jahr 11–20: 2,5–4,0 Mrd. €/Jahr
Jahr 21–30: 5–8 Mrd. €/Jahr
Fondsvolumen:
Jahr 5: 3–4 Mrd. €
Jahr 10: 8–12 Mrd. €
Jahr 20: 20–30 Mrd. €
Jahr 30: 25–40 Mrd. €
2.4 Die radikale Gegenfinanzierung
Einsparungen:
Programmabbau: 2–3 Mrd. €
Verwaltungsreform: 1,0–1,4 Mrd. €
Subventionsabbau: 1,5–2,0 Mrd. €
Digitalisierungseffizienz: 0,8–1,2 Mrd. €
Neue Einnahmen: 0,6–1,0 Mrd. €
Gesamt: 6–8 Milliarden Euro pro Jahr
→ deckt das gesamte 20 %-Programm.
KAPITEL 3 – TRANSFORMATIONSPFAD 2026–2035
3.1 Phase 1: Aufbau (2026–2029)
Aufbau der High‑Tech‑Cluster
Aufbau der Mittelstadtcluster
Aufbau der Verbundregionen
Start der Fachkräfteoffensive
Einführung der KI‑Genehmigungen
Start des Staatsfonds
3.2 Phase 2: Skalierung (2030–2033)
Skalierung der Start‑ups
Ausbau der Energieinfrastruktur
Internationalisierung der Cluster
Wachstum der Beteiligungsrückflüsse
Verwaltungsautomatisierung
3.3 Phase 3: Reife (2034–2035)
Niedersachsen wird Energie‑ und Mobilitätsland
Staatsfonds erreicht 25–40 Mrd. €
Genehmigungen vollständig digital
Regionen stabil und wachsend
Niedersachsen international sichtbar
TEIL 2 – DIE 6 HIGH‑TECH‑CLUSTER + 7 MITTELSTADTCLUSTER + 6 VERBUNDREGIONEN
(Kapitel 4–9)
KAPITEL 4 – DIE 6 HIGH‑TECH‑CLUSTER NIEDERSACHSEN 2035
Diese sechs Cluster bilden das technologische Rückgrat Niedersachsens. Sie bündeln Forschung, Industrie, Start‑ups und Talente — und machen Niedersachsen international sichtbar.
4.1 Cluster Hannover – MedTech, KI, Verwaltung, Cybersecurity
Strategische Bedeutung
größte Metropolregion
starke Universitäts‑ und Kliniklandschaft
Verwaltungshauptstadt
KI‑ und Cybersecurity‑Forschung
Ziele
europäisches Zentrum für MedTech‑Innovation
KI‑gestützte Verwaltung
Cybersecurity‑Hub Norddeutschland
Maßnahmen
MedTech‑Campus Niedersachsen
KI‑Genehmigungszentrum
Cybersecurity‑Accelerator
4.2 Cluster Wolfsburg – Automotive, Mobilität, Batterien
Strategische Bedeutung
VW‑Konzernstandort
Automotive‑Zulieferer
Elektromobilität
Ziele
führender Standort für E‑Mobilität
Batterieforschung & Recycling
autonomes Fahren
4.3 Cluster Braunschweig – Luftfahrt, Robotik, Mikroelektronik
Strategische Bedeutung
Luftfahrtforschung
Robotik‑Entwicklung
Mikroelektronik
Ziele
europäisches Luftfahrt‑Testzentrum
Robotik‑Industrie
Mikroelektronik‑Innovation
4.4 Cluster Göttingen – Life Sciences, BioTech, Forschung
Strategische Bedeutung
Spitzenforschung
BioTech‑Start‑ups
Life‑Science‑Industrie
4.5 Cluster Oldenburg – Energie, Netze, Digitalisierung
Strategische Bedeutung
Energieforschung
Netzinfrastruktur
digitale Energieplattformen
4.6 Cluster Emden/Wilhelmshaven – Wasserstoff, Häfen, Offshore‑Wind
Strategische Bedeutung
größter Energieimportkorridor Deutschlands
Offshore‑Wind
Wasserstoff‑Infrastruktur
KAPITEL 5 – DIE 7 MITTELSTADTCLUSTER NIEDERSACHSEN
Diese Cluster stabilisieren Regionen, schaffen Arbeitsplätze und entlasten die Metropolen.
5.1 Hildesheim – Produktion, Maschinenbau, Logistik
Maschinenbau
Produktionsinnovation
5.2 Lüneburg – Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Bildung
Recycling‑Technologien
nachhaltige Produktion
5.3 Osnabrück – AgrarTech, Lebensmittel, Logistik
Agrar‑Innovation
Lebensmittel‑Technologien
5.4 Celle – Energie, Geothermie, Bohrtechnik
Energie‑Technologien
Tiefbohrforschung
5.5 Salzgitter – Stahl, Materialien, Wasserstoff
grüner Stahl
Materialforschung
5.6 Stade – Luftfahrt, Verbundwerkstoffe
Verbundmaterialien
Luftfahrt‑Produktion
5.7 Aurich – Windenergie, Netze, Speicher
Windkraft
Energiespeicher
KAPITEL 6 – DIE 6 VERBUNDREGIONEN NIEDERSACHSEN
Verbundregionen verbinden Cluster, Mittelstädte und Hochschulen zu leistungsfähigen Innovationsräumen.
6.1 Metropolregion Hannover‑Braunschweig‑Göttingen
Hannover + Braunschweig + Göttingen + Hildesheim
6.2 Nordwest‑Verbund
Oldenburg + Emden + Wilhelmshaven + Aurich
6.3 Südost‑Verbund
Wolfsburg + Salzgitter + Celle + Gifhorn
6.4 West‑Verbund
Osnabrück + Lingen + Rheine + Nordhorn
6.5 Elbe‑Weser‑Verbund
Stade + Cuxhaven + Rotenburg + Bremervörde
6.6 Heide‑Verbund
Lüneburg + Uelzen + Lüchow‑Dannenberg
KAPITEL 7 – WIRKUNG DER CLUSTERSTRUKTUR
+40–60 % Effizienz
+30–50 % Fachkräftebindung
+25–40 % schnellere Genehmigungen
+20–35 % höhere Innovationskraft
+30–50 % bessere Standortverteilung
+15–25 % geringere Kosten
KAPITEL 8 – FINANZLOGIK DER CLUSTER
Alle Cluster werden finanziert durch:
20 % Investition
35 % Beteiligung
Staatsfonds
Verbundregionen‑Synergien
KAPITEL 9 – GESAMTWIRKUNG TEIL 2
Niedersachsen wird flächendeckend innovativ
Mittelstädte werden Wachstumsmotoren
Regionen werden stabil
Cluster werden international sichtbar
Staatsfonds wächst schneller
KAPITEL 10 – DIE FACHKRÄFTEOFFENSIVE NIEDERSACHSEN 2035
10.1 Ausgangslage
Niedersachsen verliert jährlich:
30.000 Fachkräfte durch Rente
12.000 durch Abwanderung
6.000 durch fehlende Anerkennung ausländischer Abschlüsse
Gleichzeitig fehlen:
70.000 Fachkräfte in Energie & Wasserstoff
60.000 in Automotive & Mobilität
40.000 in Pflege & Gesundheit
35.000 in IT & Digitalisierung
25.000 in Luftfahrt & Robotik
10.2 Zielsetzung
Niedersachsen wird Talentmagnet Norddeutschlands
250.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035
schnellste Anerkennung Deutschlands
modernste Ausbildungssysteme Europas
10.3 Maßnahmen
10.3.1 Niedersachsen‑Stipendium (40.000 pro Jahr)
Für Energie, Wasserstoff, KI, Maschinenbau, Pflege, IT. Bindung: 3 Jahre Arbeit in Niedersachsen.
10.3.2 Niedersachsen‑Visa (10‑Tage‑Visa)
Für IT, Ingenieure, Pflege, Wissenschaft, Gründer. Anerkennung: 30 Tage.
10.3.3 Internationale Talentzentren Niedersachsen
Standorte: Hannover, Wolfsburg, Braunschweig, Oldenburg, Göttingen. Funktionen: Visa, Anerkennung, Matching, Wohnraum, Sprachkurse.
10.3.4 Duale High‑Tech‑Akademien
Für Wasserstoff‑Technik, Batterietechnik, Robotik, Energie, IT‑Sicherheit.
10.3.5 Rückkehrerprogramme
Für Niedersachsen‑Talente im Ausland, deutsche Fachkräfte weltweit, internationale Alumni.
10.4 Wirkung
+150.000 Fachkräfte bis 2030
+250.000 bis 2035
Entlastung der Unternehmen
Stärkung aller Cluster und Mittelstadtcluster
KAPITEL 11 – DER START‑UP‑FONDS NIEDERSACHSEN
11.1 Ausgangslage
Deep‑Tech‑Start‑ups unterfinanziert
Universitäten nicht ausreichend vernetzt
Mittelstädte haben enormes, ungenutztes Potenzial
Energie‑, Wasserstoff‑ und Mobilitäts‑Start‑ups brauchen Skalierungsräume
11.2 Zielsetzung
Niedersachsen wird Energie‑, Wasserstoff‑ und Mobilitäts‑Start‑up‑Hotspot
Verdreifachung der Start‑up‑Quote
Gründerökosystem in allen Regionen, nicht nur in Hannover und Braunschweig
11.3 Maßnahmen
11.3.1 2,0‑Mrd.-€‑Deep‑Tech‑Fonds Niedersachsen
Investiert in Energie, Wasserstoff, KI, Robotik, Luftfahrt, MedTech. Beteiligung: 35 %.
11.3.2 10.000 Gründerstipendien pro Jahr
Für Studierende, Wissenschaftler, internationale Gründer.
11.3.3 50 Inkubatoren & 20 Acceleratoren
Standorte: alle High‑Tech‑Cluster, alle Mittelstadtcluster, alle Verbundregionen.
11.3.4 VC‑Matching Niedersachsen
1 € privat → 1 € Land. Nur Deep‑Tech. Nur mit 35 % Beteiligung.
11.4 Wirkung
3.500 neue Start‑ups in 10 Jahren
40.000 neue Arbeitsplätze
Rückflüsse: 300 Mio. € → 2,5 Mrd. € jährlich
KAPITEL 12 – DIGITALISIERUNG NIEDERSACHSEN 2035
12.1 Ausgangslage
Genehmigungen dauern zu lange
Verwaltung ist nicht automatisiert
Datenräume fehlen
Glasfaser nicht flächendeckend
12.2 Zielsetzung
schnellste Verwaltung Deutschlands
vollständig digitale Bürgerakte
KI‑gestützte Genehmigungen
100 % Glasfaser
5G/6G flächendeckend
12.3 Maßnahmen
12.3.1 KI‑Genehmigungen Niedersachsen
Alle Genehmigungen werden KI‑gestützt. Ziel: 72 Stunden.
12.3.2 Digitale Bürgerakte Niedersachsen
Alle Dokumente digital, verschlüsselt, jederzeit abrufbar.
12.3.3 Vollautomatisierte Verwaltung
Automatisierung:
40 % bis 2030
70 % bis 2035
12.3.4 Glasfaser & 5G/6G
100 % Glasfaser bis 2030
6G‑Pilotregionen ab 2028
12.4 Wirkung
Verwaltungskosten sinken um 1,2 Mrd. €/Jahr
Unternehmen sparen 500 Mio. €/Jahr
Standortvorteil für alle Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen
KAPITEL 13 – ENERGIE NIEDERSACHSEN 2035
13.1 Ausgangslage
Niedersachsen ist das Energie‑Herz Deutschlands — aber:
Netze sind überlastet
Wasserstoffinfrastruktur fehlt
Offshore‑Wind wird nicht voll genutzt
Industrie leidet unter hohen Preisen
13.2 Zielsetzung
klimaneutrale Energie
sichere Versorgung
bezahlbare Preise
neue Industrien
13.3 Maßnahmen
13.3.1 Wasserstoff‑Region Niedersachsen
H2‑Pipelines, H2‑Mobilität, H2‑Industrie.
13.3.2 Großspeicher Niedersachsen
Batteriespeicher, Wasserstoffspeicher, thermische Speicher.
13.3.3 Offshore‑Wind‑Ausbau
Verdopplung der Kapazitäten bis 2035.
13.3.4 CO₂‑arme Industrie
Förderung für Automotive, Luftfahrt, Energie, Maschinenbau.
13.4 Wirkung
Versorgungssicherheit
Klimaneutralität
neue Arbeitsplätze
KAPITEL 14 – REGIONALE INFRASTRUKTUR & VERBUNDLOGIK
14.1 Zielsetzung
Regionen stärken
Mittelstädte stabilisieren
Infrastruktur bündeln
Cluster vernetzen
14.2 Maßnahmen
gemeinsame Infrastrukturprojekte
Talentzentren in allen Verbundregionen
Innovationskorridore zwischen High‑Tech‑ und Mittelstadtclustern
regionale Fonds zur Co‑Finanzierung
14.3 Wirkung
+40–60 % Effizienz
starke Mittelstädte
Wachstum in der Fläche
stabile Verbundregionen
KAPITEL 15 – GESAMTWIRKUNG TEIL 3
Niedersachsen gewinnt Talente
Niedersachsen wird Energie‑ und Mobilitäts‑Hotspot
Verwaltung wird schnell
Energie wird sicher
Regionen werden stark
Mittelstädte werden Wachstumsmotoren
TEIL 4 – FINANZIERUNG, GEGENFINANZIERUNG, STAATSFONDS, MONITORING, GOVERNANCE
(Kapitel 16–20)
KAPITEL 16 – FINANZIERUNGSARCHITEKTUR NIEDERSACHSEN 2035
16.1 Grundprinzip
Die Finanzierung basiert auf einem dreistufigen Modell:
20 % Investition aus dem Landeshaushalt
35 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen
radikale Gegenfinanzierung zur Haushaltsstabilität
Dieses Modell erzeugt:
sofortige Investitionskraft
mittelfristige Wachstumsimpulse
langfristigen Vermögensaufbau
16.2 Finanzvolumen
Jährliche Investitionen
8,0 Mrd. € Landesmittel
2,5–3,0 Mrd. € Beteiligungskapital
12–16 Mrd. € Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung
Gesamtvolumen 2026–2035
80 Mrd. € Landesmittel
25–30 Mrd. € Beteiligungskapital
120–160 Mrd. € Gesamtinvestitionen
16.3 Hebelwirkung
1 € Landesmittel erzeugt 1,5–2 € zusätzliche Mittel durch:
EU‑Programme
Bundesprogramme
private Kofinanzierung
internationale Investoren
16.4 Finanzierungsstabilität
Das Modell ist so konstruiert, dass:
die Schuldenbremse eingehalten wird
der Haushalt stabil bleibt
Rückflüsse den Haushalt langfristig entlasten
KAPITEL 17 – RADIKALE GEGENFINANZIERUNG NIEDERSACHSEN
17.1 Zielsetzung
Die Gegenfinanzierung stellt sicher, dass das Programm finanziell nachhaltig ist und keine neuen strukturellen Defizite erzeugt.
17.2 Bausteine der Gegenfinanzierung
17.2.1 Programmabbau (2–3 Mrd. €)
Abschaffung ineffizienter Förderprogramme
Zusammenlegung von 200+ Programmen zu 10 Zukunftsfonds
Streichung von Doppelstrukturen
17.2.2 Verwaltungsreform (1,0–1,4 Mrd. €)
Automatisierung von 40 % der Prozesse
KI‑Genehmigungen
Personalumbau statt Personalabbau
17.2.3 Subventionsabbau (1,5–2,0 Mrd. €)
Abbau fossiler Subventionen
Streichung ineffizienter Wirtschaftsförderung
17.2.4 Digitalisierungseffizienz (0,8–1,2 Mrd. €)
digitale Bürgerakte
KI‑gestützte Verwaltung
17.2.5 Neue Einnahmen (0,6–1,0 Mrd. €)
Dividenden aus Beteiligungen
Landesimmobilienfonds
Innovationsabgaben für Großkonzerne
17.3 Gesamteinsparung
6–8 Mrd. € pro Jahr → deckt das gesamte 20 %-Programm.
KAPITEL 18 – DER NIEDERSACHSEN‑STAATSFONDS
18.1 Grundprinzip
Der Staatsfonds ist das finanzielle Rückgrat des Programms. Er bündelt:
Beteiligungen
Dividenden
Wertsteigerungen
Rückflüsse aus Start‑ups
Rückflüsse aus Industrieprojekten
18.2 Struktur des Fonds
Fondsarchitektur
öffentliches Eigentum
professionelles Management
unabhängiger Aufsichtsrat
klare Transparenzregeln
Anlageklassen
Start‑ups
Mittelstand
Energieprojekte
Infrastruktur
Deep‑Tech‑Unternehmen
Clustergesellschaften
18.3 Rückflüsse
Jahr 1–5: 400–600 Mio. €/Jahr
Jahr 6–10: 1,0–1,6 Mrd. €/Jahr
Jahr 11–20: 2,5–4,0 Mrd. €/Jahr
Jahr 21–30: 5–8 Mrd. €/Jahr
18.4 Fondsvolumen
Jahr 5: 3–4 Mrd. €
Jahr 10: 8–12 Mrd. €
Jahr 20: 20–30 Mrd. €
Jahr 30: 25–40 Mrd. €
KAPITEL 19 – MONITORING & EVALUATION NIEDERSACHSEN 2035
19.1 Zielsetzung
Monitoring stellt sicher, dass:
das Programm wirksam bleibt
Fehlentwicklungen früh erkannt werden
Transparenz gewährleistet ist
19.2 Monitoring‑Struktur
Transformationsrat Niedersachsen
Wissenschaft
Wirtschaft
Verwaltung
Zivilgesellschaft
Aufgaben: jährliche Evaluationsberichte, Empfehlungen an die Landesregierung.
Cluster‑Monitoring
jährliche Zielvereinbarungen
KPIs
Fortschrittsberichte
Staatsfonds‑Monitoring
jährlicher Finanzbericht
unabhängige Wirtschaftsprüfung
19.3 KPIs
BIP‑Wachstum
Start‑up‑Quote
Fachkräftezuwachs
Genehmigungsdauer
Energiepreise
Rückflüsse
Fondsvolumen
KAPITEL 20 – GOVERNANCE & UMSETZUNG NIEDERSACHSEN 2035
20.1 Zielsetzung
Die Governance stellt sicher, dass das Programm:
effizient umgesetzt wird
politisch stabil bleibt
institutionell verankert ist
20.2 Governance‑Struktur
Staatskanzlei‑Ressort „Transformation Niedersachsen“
Neue Abteilung für:
Clusterkoordination
Staatsfonds
Digitalisierung
Monitoring
Cluster‑Räte
Mitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, internationalen Experten.
Regionale Transformationszentren
Standorte: Hannover, Wolfsburg, Braunschweig, Oldenburg, Göttingen, Emden.
20.3 Umsetzungspfad
2026: Start
2027–2029: Aufbau
2030–2033: Skalierung
2034–2035: Reife
TEIL 5 – KOMMUNIKATION, RISIKEN, KRISENMECHANISMEN, INTERNATIONALE POSITIONIERUNG, ABSCHLUSS
(Kapitel 21–25)
KAPITEL 21 – KOMMUNIKATIONSSTRATEGIE NIEDERSACHSEN 2035
21.1 Zielsetzung
Die Kommunikationsstrategie verfolgt drei zentrale Ziele:
Verständlichkeit: Die Bevölkerung versteht, warum Niedersachsen 2035 notwendig ist.
Akzeptanz: Die Menschen erkennen den Nutzen für ihr eigenes Leben.
Mobilisierung: Unternehmen, Hochschulen, Kommunen und Bürger werden aktive Partner der Transformation.
21.2 Kernbotschaften
„Niedersachsen investiert entschlossen – und besitzt die Zukunft mit.“
„Wir bauen Vermögen auf statt Schulden.“
„Wir sichern Arbeitsplätze, Innovation und Wohlstand.“
„Wir stärken alle Regionen – nicht nur Hannover und Wolfsburg.“
„Wir machen Niedersachsen zum Energie‑ und Mobilitätsland Europas.“
21.3 Zielgruppen
Bürgerinnen und Bürger
Unternehmen
Hochschulen und Forschung
Kommunen
internationale Talente
Medien
Verbände und Kammern
21.4 Kommunikationskanäle
landesweite Informationskampagnen
digitale Plattform „Niedersachsen 2035“
regionale Transformationsforen
Social‑Media‑Strategie
jährlicher Transformationsbericht
Bürgerdialoge in allen Regionen
21.5 Transparenzmechanismen
Veröffentlichung aller Cluster‑Fortschritte
jährliche Finanzberichte des Staatsfonds
öffentliche KPIs
Dashboard für Genehmigungszeiten
KAPITEL 22 – RISIKOANALYSE NIEDERSACHSEN 2035
22.1 Zielsetzung
Jedes große Transformationsprogramm birgt Risiken. Die Risikoanalyse identifiziert, bewertet und mitigiert diese Risiken.
22.2 Hauptrisiken
22.2.1 Fachkräftemangel bleibt bestehen
Gegenmaßnahme: Ausbau der Talentzentren, Niedersachsen‑Visa, Rückkehrerprogramme.
22.2.2 Verzögerungen in der Verwaltung
Gegenmaßnahme: KI‑Genehmigungen, Automatisierung, Monitoring.
22.2.3 Energiepreise bleiben hoch
Gegenmaßnahme: Wasserstoff‑Region, Großspeicher, Offshore‑Wind‑Ausbau.
22.2.4 Private Kofinanzierung bleibt aus
Gegenmaßnahme: VC‑Matching, Cluster‑Garantien, Staatsfonds‑Co‑Investments.
22.2.5 Internationale Konkurrenz zieht Talente ab
Gegenmaßnahme: Niedersachsen‑Visa, Stipendien, Standortmarketing.
22.3 Systemische Risiken
22.3.1 Globale Wirtschaftskrisen
Gegenmaßnahme: Staatsfonds als Stabilitätsanker.
22.3.2 geopolitische Spannungen
Gegenmaßnahme: Diversifizierung der Lieferketten.
22.3.3 Technologische Disruption
Gegenmaßnahme: kontinuierliche Innovationsförderung.
KAPITEL 23 – KRISENMECHANISMEN NIEDERSACHSEN 2035
23.1 Zielsetzung
Das Programm muss auch in Krisenzeiten stabil bleiben. Daher werden robuste Krisenmechanismen implementiert.
23.2 Mechanismen
23.2.1 Krisenfonds im Staatsfonds
Ein Teil der Rückflüsse wird als Reserve gehalten.
23.2.2 Notfall‑Genehmigungen
Bei kritischen Projekten:
Genehmigung in 24 Stunden
automatisierte Freigabe
Krisenstab entscheidet
23.2.3 Energie‑Notfallplan
Priorisierung kritischer Infrastruktur
Aktivierung von Großspeichern
H₂‑Backup‑Systeme
23.2.4 Arbeitsmarkt‑Stabilisierungsprogramm
Kurzarbeit 2.0
Qualifizierungsprogramme
Talent‑Umschichtung
KAPITEL 24 – INTERNATIONALE POSITIONIERUNG NIEDERSACHSEN
24.1 Zielsetzung
Niedersachsen soll international sichtbar und attraktiv werden.
24.2 Maßnahmen
24.2.1 Internationales Standortmarketing
„Niedersachsen 2035“ als globale Marke
Kampagnen in USA, Indien, Japan, Israel, Kanada
24.2.2 Internationale Cluster‑Partnerschaften
Energie‑Partnerschaften mit Dänemark & Niederlanden
Wasserstoff‑Partnerschaften mit Norwegen & Kanada
Mobilitäts‑Partnerschaften mit Japan & Südkorea
Luftfahrt‑Partnerschaften mit Frankreich & USA
24.2.3 Internationale Talentstrategie
globale Rekrutierung
internationale Stipendien
Niedersachsen‑Visa
24.2.4 Europäische Führungsrolle
Niedersachsen wird:
Energie‑Regulierungsstandort
Wasserstoff‑Innovationsstandort
Mobilitäts‑Transformationsstandort
KAPITEL 25 – ABSCHLUSSKAPITEL NIEDERSACHSEN 2035
25.1 Zusammenfassung
Niedersachsen 2035 ist ein Transformationsprogramm, das Investitionen, Beteiligungen, Talente, Innovation und regionale Stärke miteinander verbindet. Es ist radikal, aber notwendig. Es ist ambitioniert, aber realistisch. Es ist teuer, aber es finanziert sich selbst.
25.2 Die Zukunftsformel
**20 % Investition
35 % Beteiligung
Staatsfonds
radikale Gegenfinanzierung = ein starkes, innovatives und finanziell souveränes Niedersachsen.**
25.3 Schlussbotschaft
Niedersachsen kann mehr. Niedersachsen muss mehr. Niedersachsen wird mehr.
„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“
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