⭐ A1 THÜRINGEN 2035
(NEUE 10 % + 40 % VERSION)
Format: Kapitelweise Ausgabe (B) Ich beginne jetzt mit Kapitel 1. Wenn du „Weiter“ sagst, kommt Kapitel 2, dann 3, 4 … bis 25.
📘 KAPITEL 1 – EINLEITUNG UND STRATEGISCHE VISION
(10 % + 40 % Version)
1.1 Ausgangslage
Thüringen ist ein industriestarkes, technologisch exzellentes Land mit global sichtbaren Clustern in Optik, Photonik, Sensorik, Mikroelektronik, KI und Maschinenbau. Doch zentrale Indikatoren zeigen eine gefährliche Entwicklung:
Industrie unter massivem Transformationsdruck
Fachkräftemangel in allen Branchen
Energiepreise gefährden Wettbewerbsfähigkeit
Start‑up‑Dynamik zu schwach
Verwaltung zu langsam
Abwanderung junger Menschen
Regionen verlieren an Stabilität
internationale Konkurrenz investiert aggressiv
Thüringen steht an einem Wendepunkt: Entweder wir transformieren jetzt – oder wir verlieren dauerhaft an Bedeutung.
1.2 Die strategische Leitidee
„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“
Das bedeutet:
Thüringen investiert in Zukunftsbereiche
Thüringen beteiligt sich an den Unternehmen, die es fördert
Thüringen baut Vermögen auf statt Schulden
Thüringen schafft einen Staatsfonds
Thüringen wird ein europäisches High‑Tech‑Land
1.3 Die vier Grundprinzipien
Investieren statt stagnieren → 10 % des Landeshaushalts fließen in Zukunftsbereiche.
Beteiligungen statt Subventionen → 40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen.
Vermögen statt Schulden → Ein Staatsfonds bündelt Dividenden und Wertsteigerungen.
Regionen stärken statt Abwanderung zulassen → Cluster + Mittelstadtcluster + Verbundregionen.
1.4 Zielbild Thüringen 2035
Thüringen soll im Jahr 2035:
europäisches Zentrum für Optik, Photonik, Sensorik und KI sein
führender Standort für nachhaltige Industrie und Energie
Magnet für internationale Talente
Land mit der schnellsten Verwaltung Deutschlands
Land mit starken Mittelstädten
Land mit einem Staatsfonds von 15–25 Mrd. €
Land, das Vermögen aufbaut statt Schulden
KAPITEL 2 – DAS MODELL: 10 % INVESTITION + 40 % BETEILIGUNG + STAATSFONDS
2.1 Der Finanzrahmen
Thüringen stellt seine Finanzarchitektur auf eine klare, langfristige und wachstumsorientierte Formel um:
Landeshaushalt: 14,8 Mrd. €
10 % Investition: 1,48 Mrd. € pro Jahr
40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen
Gesamtinvestitionen: 2,0–2,8 Mrd. € pro Jahr durch Hebelwirkung
Diese Struktur verbindet kurzfristige Investitionskraft mit langfristigem Vermögensaufbau.
2.2 Die Beteiligungslogik (NEU: 40 %)
Thüringen verabschiedet sich von reinen Subventionen. Stattdessen gilt:
Jedes geförderte Unternehmen – Start‑up, Mittelstand, Industrie, Energie, Infrastruktur, Deep‑Tech – wird mit 40 % beteiligt.
Das bedeutet:
Das Land wird Miteigentümer
Rückflüsse fließen in den Staatsfonds
Wertsteigerungen stabilisieren künftige Haushalte
Förderung erzeugt Vermögen statt Kosten
Diese 40 %‑Quote ist ein strategischer Hebel, der Thüringen langfristig finanziell souverän macht.
2.3 Der Thüringen‑Staatsfonds
Der Staatsfonds ist das finanzielle Rückgrat des Programms. Er sammelt:
Dividenden
Beteiligungsgewinne
Wertsteigerungen
Rückflüsse aus Start‑ups
Rückflüsse aus Industrie‑ und Energieprojekten
Rückflüsse (40 %-Modell)
Jahr 1–5: 100–180 Mio. €/Jahr
Jahr 6–10: 250–450 Mio. €/Jahr
Jahr 11–20: 600–1.100 Mio. €/Jahr
Jahr 21–30: 1,2–2,2 Mrd. €/Jahr
Fondsvolumen
Jahr 5: 1–1,6 Mrd. €
Jahr 10: 3–6 Mrd. €
Jahr 20: 8–14 Mrd. €
Jahr 30: 15–25 Mrd. €
Der Fonds wird damit zu einem Vermögensanker, der Thüringen langfristig unabhängig macht.
2.4 Die neue Gegenfinanzierung
Das 10 %-Programm wird finanziert durch:
Innovationsabgabe (nur große Unternehmen)
0,20 % des Jahresumsatzes
0,07 % der Lohnsumme
Schwellenwerte:
150 Mitarbeitende
oder >30 Mio. € Umsatz
oder >25 Mio. € Bilanzsumme
Einnahmen: 200–300 Mio. €/Jahr
Digitalsteuer 5 %
5 % auf digitale Umsätze großer Plattformen
Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr
Weitere Bausteine
Investitionserträge: 80–150 Mio. €/Jahr
Netto‑Steuereffekt: 250–500 Mio. €/Jahr
Einsparungen & Umschichtungen: 200–400 Mio. €/Jahr
Ergebnis
Die 10 %‑Investitionslinie von 1,48 Mrd. € wird vollständig gedeckt. Ab Jahr 3 entsteht ein klarer Überschuss, der den Staatsfonds zusätzlich stärkt.
2.5 Wirkung des Modells
Sofortige Investitionskraft
Langfristiger Vermögensaufbau
Keine Mehrbelastung für Bürger oder KMU
Große Unternehmen tragen fair bei
Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen werden stabil finanziert
Thüringen wird finanziell souverän
KAPITEL 3 – TRANSFORMATIONSPFAD 2026–2035
(vollständig kompatibel mit 10 % Investition + 40 % Beteiligung)
Der Transformationspfad beschreibt, wie Thüringen in drei Phasen vom heutigen Zustand zu einem europäischen High‑Tech‑Land wird. Er verbindet Investitionen, Beteiligungen, Talente, Digitalisierung, Energie und regionale Entwicklung zu einem kohärenten, langfristigen Prozess.
3.1 Phase 1: Aufbau (2026–2029)
Die ersten vier Jahre legen das Fundament für alle späteren Erfolge.
Schwerpunkte
Aufbau der High‑Tech‑Cluster
Aufbau der Mittelstadtcluster
Aufbau der Verbundregionen
Start der Fachkräfteoffensive
Einführung der KI‑Genehmigungen
Start des Thüringen‑Staatsfonds
erste 40 %-Beteiligungen an Start‑ups und Industrieprojekten
Vorfinanzierung von EU‑ und Bundesprogrammen durch Innovationsabgabe & Digitalsteuer
Ergebnisse der Phase 1
Clusterstrukturen stehen
Talentzentren arbeiten
Verwaltung beginnt zu automatisieren
Staatsfonds erreicht erstes Volumen (0,3–0,5 Mrd. €)
erste Rückflüsse aus Beteiligungen
Investitionsquote stabil bei 10 %
3.2 Phase 2: Skalierung (2030–2033)
Die zweite Phase bringt Wachstum, Skalierung und internationale Sichtbarkeit.
Schwerpunkte
Skalierung der Start‑ups in Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie, MedTech
Ausbau der Energieinfrastruktur (H₂, Speicher, Netze)
Internationalisierung der Cluster
Wachstum der Beteiligungsrückflüsse
Vollautomatisierung großer Teile der Verwaltung
Ausbau der Mittelstadtcluster zu regionalen Wachstumsmotoren
massive Abrufe von EU‑ und Bundesmitteln
Ergebnisse der Phase 2
Start‑up‑Ökosystem vervielfacht
Energiepreise sinken durch neue Infrastruktur
Verwaltung wird schnell und digital
Staatsfonds wächst auf 1–2 Mrd. €
Thüringen wird international sichtbar
3.3 Phase 3: Reife (2034–2035)
Die dritte Phase macht Thüringen zu einem europäischen High‑Tech‑Land.
Schwerpunkte
vollständige Digitalisierung der Verwaltung
internationale Positionierung der Cluster
Ausbau der Mittelstadtcluster zu stabilen Innovationsräumen
starke Rückflüsse aus 40 %-Beteiligungen
Staatsfonds als Haushaltsstabilisator
regionale Gleichverteilung von Wachstum
Ergebnisse der Phase 3
Thüringen ist High‑Tech‑Land
Staatsfonds erreicht 6–10 Mrd. € (2035‑Projektion)
Genehmigungen laufen vollständig digital
Regionen sind stabil und wachsen
Thüringen ist international sichtbar und wirtschaftlich souverän
3.4 Gesamtwirkung des Transformationspfads
Investitionen steigen planbar und dauerhaft
Beteiligungen erzeugen Vermögen statt Kosten
Staatsfonds stabilisiert den Haushalt
Cluster und Mittelstadtcluster entfalten volle Wirkung
Talente kommen, bleiben und gründen
Energie wird sicher, bezahlbar und klimaneutral
Verwaltung wird schnell und digital
Regionen werden stark und resilient
KAPITEL 4 – DIE 6 HIGH‑TECH‑CLUSTER THÜRINGEN 2035
Strukturell unverändert, aber vollständig kompatibel mit 10 % Investition + 40 % Beteiligung.
Die sechs High‑Tech‑Cluster bilden das technologische Rückgrat Thüringens. Sie bündeln Forschung, Industrie, Start‑ups, Talente und Infrastruktur — und machen Thüringen international sichtbar.
Jedes Cluster erhält:
Investitionen aus der 10 %‑Linie
Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote
Rückflüsse in den Staatsfonds
Fachkräfte aus der Talentoffensive
digitale Infrastruktur aus der Digitalstrategie
Energieinfrastruktur aus der Energiestrategie
4.1 Cluster Jena – Optik, Photonik, Sensorik, BioTech
Strategische Bedeutung
globaler Optik‑ und Photonik‑Hotspot
Sensorik‑Forschung auf Weltniveau
BioTech‑Wachstumskern
Ziele
europäisches Photonik‑Leitzentrum
Skalierungsstandort für Sensorik‑Start‑ups
BioTech‑Innovationsplattform
Maßnahmen
Photonik‑Campus Thüringen
Sensorik‑Accelerator
BioTech‑Pilotfabriken
40 %‑Beteiligungen an Deep‑Tech‑Start‑ups
internationale Forschungskooperationen
4.2 Cluster Erfurt – Produktion, Logistik, Verwaltung, KI‑Anwendungen
Strategische Bedeutung
logistisches Zentrum Deutschlands
Verwaltungshauptstadt
Produktionsstandort
Ziele
automatisierte Produktion
KI‑gestützte Verwaltung
Logistik 4.0
Maßnahmen
KI‑Produktionszentren
Logistik‑Innovationskorridor
Verwaltungsautomatisierung (KI‑Genehmigungen)
40 %‑Beteiligungen an Produktions‑ und Logistik‑Start‑ups
4.3 Cluster Ilmenau – KI, Robotik, Mikroelektronik, IT‑Sicherheit
Strategische Bedeutung
TU Ilmenau als Innovationsmotor
Robotik‑Forschung
Mikroelektronik‑Entwicklung
Ziele
KI‑Testfelder
Robotik‑Industrie
IT‑Sicherheitszentrum
Maßnahmen
KI‑Campus Ilmenau
Robotik‑Pilotfabriken
Mikroelektronik‑Labore
40 %‑Beteiligungen an KI‑ und Robotik‑Start‑ups
4.4 Cluster Gera – Gesundheit, Pflege, MedTech
Strategische Bedeutung
Gesundheitswirtschaft
Pflegeinnovation
MedTech‑Produktion
Ziele
Pflege‑Innovationszentrum
MedTech‑Skalierungsstandort
Maßnahmen
MedTech‑Accelerator
Pflege‑Digitalisierungsprogramme
40 %‑Beteiligungen an MedTech‑Start‑ups
4.5 Cluster Suhl – Automotive, Waffen, Präzision, Maschinenbau
Strategische Bedeutung
Präzisionsfertigung
Automotive‑Zulieferer
Maschinenbau
Ziele
Transformation der Automotive‑Industrie
Präzisions‑Innovationszentrum
Maßnahmen
Automotive‑Transformation Thüringen
Präzisions‑Labore
40 %‑Beteiligungen an Maschinenbau‑ und Automotive‑Start‑ups
4.6 Cluster Eisenach – Automotive, Maschinenbau, Energie
Strategische Bedeutung
Automobilproduktion
Maschinenbau
Energie‑Transformation
Ziele
klimaneutrale Produktion
Energie‑Innovationsstandort
Maßnahmen
H₂‑Industrieprojekte
Energie‑Pilotfabriken
40 %‑Beteiligungen an Energie‑ und Maschinenbau‑Start‑ups
4.7 Gesamtwirkung der High‑Tech‑Cluster
+40–60 % Effizienz
+30–50 % Fachkräftebindung
+25–40 % schnellere Genehmigungen
+20–35 % höhere Innovationskraft
+30–50 % bessere Standortverteilung
+15–25 % geringere Kosten
KAPITEL 5 – DIE 7 MITTELSTADTCLUSTER THÜRINGEN
Stabilität, Wachstum, regionale Balance – kompatibel mit 10 % Investition + 40 % Beteiligung.
Die Mittelstadtcluster sind das Rückgrat der regionalen Entwicklung. Sie entlasten die High‑Tech‑Zentren, schaffen Arbeitsplätze in der Fläche und verbinden ländliche Räume mit den großen Innovationsachsen.
Jedes Mittelstadtcluster erhält:
Investitionen aus der 10 %‑Linie
Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote
Talentprogramme aus der Fachkräfteoffensive
digitale Infrastruktur aus der Digitalstrategie
Energieinfrastruktur aus der Energiestrategie
regionale Fonds zur Co‑Finanzierung
5.1 Weimar – Kultur, Kreativwirtschaft, Bildung
Strategische Bedeutung
kulturelles Zentrum Thüringens
Kreativwirtschaft als Wachstumsbranche
starke Bildungslandschaft
Ziele
digitale Kulturtechnologien
Kreativ‑Start‑ups
internationale Sichtbarkeit
Maßnahmen
Kreativ‑Campus Weimar
Medien‑Labore
40 %‑Beteiligungen an Kultur‑ und EdTech‑Start‑ups
5.2 Gotha – Verwaltung, Logistik, Dienstleistungen
Strategische Bedeutung
Verwaltungsknotenpunkt
Logistikdrehscheibe
Dienstleistungszentrum
Ziele
Verwaltungsinnovation
Logistik 4.0
digitale Dienstleistungen
Maßnahmen
Verwaltungs‑Innovationszentrum
Logistik‑Cluster Gotha
40 %‑Beteiligungen an Logistik‑ und Service‑Start‑ups
5.3 Nordhausen – Produktion, Energie, Maschinenbau
Strategische Bedeutung
industrieller Kern im Norden
Energie‑Technologien
Maschinenbau
Ziele
Energie‑Innovationsstandort
Produktionsautomatisierung
Maßnahmen
Energie‑Labore
Produktions‑Accelerator
40 %‑Beteiligungen an Energie‑ und Maschinenbau‑Start‑ups
5.4 Altenburg – Medien, Gaming, digitale Bildung
Strategische Bedeutung
Medienproduktion
Gaming‑Industrie
digitale Bildung
Ziele
Gaming‑Hotspot
digitale Lerntechnologien
Maßnahmen
Gaming‑Campus Altenburg
EdTech‑Labore
40 %‑Beteiligungen an Gaming‑ und Medien‑Start‑ups
5.5 Mühlhausen – Lebensmittel, AgrarTech, Nachhaltigkeit
Strategische Bedeutung
Lebensmittelproduktion
Agrar‑Innovation
Nachhaltigkeit
Ziele
AgrarTech‑Zentrum
nachhaltige Produktion
Maßnahmen
AgrarTech‑Labore
Lebensmittel‑Innovationszentrum
40 %‑Beteiligungen an Agrar‑ und FoodTech‑Start‑ups
5.6 Arnstadt – Industrie, Produktion, Automatisierung
Strategische Bedeutung
industrielles Zentrum
Automatisierung
Produktion
Ziele
Industrie 4.0
Automatisierungs‑Cluster
Maßnahmen
Automatisierungs‑Campus
Produktions‑Pilotfabriken
40 %‑Beteiligungen an Industrie‑Start‑ups
5.7 Rudolstadt – Chemie, Materialien, Kreislaufwirtschaft
Strategische Bedeutung
Chemieindustrie
Materialforschung
Kreislaufwirtschaft
Ziele
Material‑Innovationszentrum
Recycling‑Technologien
Maßnahmen
Chemie‑Labore
Kreislaufwirtschafts‑Accelerator
40 %‑Beteiligungen an Material‑ und Recycling‑Start‑ups
5.8 Gesamtwirkung der Mittelstadtcluster
Stärkung der Regionen
Entlastung der Zentren
neue Arbeitsplätze in der Fläche
bessere Standortverteilung
höhere Innovationskraft
stabile regionale Entwicklung
📘 KAPITEL 6 – DIE 6 VERBUNDREGIONEN THÜRINGEN
Regionale Stärke, Vernetzung, Effizienz – vollständig kompatibel mit 10 % Investition + 40 % Beteiligung.
Die Verbundregionen verbinden High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster, Hochschulen und Infrastruktur zu leistungsfähigen Innovationsräumen. Sie sorgen dafür, dass Wachstum nicht nur in Jena und Erfurt, sondern in der gesamten Fläche Thüringens entsteht.
Jede Verbundregion erhält:
Investitionen aus der 10 %‑Linie
Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote
Talentzentren
digitale Infrastruktur
Energieinfrastruktur
regionale Fonds zur Co‑Finanzierung
gemeinsame Governance‑Strukturen
6.1 Ostthüringen‑Verbund
Jena + Gera + Altenburg + Hermsdorf
Profil
Optik, Photonik, Sensorik
MedTech
BioTech
Medien & Gaming
Ziele
Ostthüringen als High‑Tech‑Achse
Verbindung von Forschung (Jena) und Anwendung (Gera/Altenburg)
Maßnahmen
Innovationskorridor Jena–Gera
Talentzentrum Ostthüringen
40 %‑Beteiligungen an Photonik‑, Sensorik‑, MedTech‑ und Gaming‑Start‑ups
6.2 Mittelthüringen‑Verbund
Erfurt + Weimar + Gotha + Arnstadt
Profil
Verwaltung
Logistik
Kreativwirtschaft
Industrie & Automatisierung
Ziele
schnellste Verwaltung Deutschlands
Logistik 4.0
kreative und industrielle Synergien
Maßnahmen
Verwaltungs‑Innovationszentrum
Logistik‑Korridor Erfurt–Gotha
Kreativ‑Campus Weimar
40 %‑Beteiligungen an Logistik‑, Kreativ‑ und Industrie‑Start‑ups
6.3 Südthüringen‑Verbund
Suhl + Ilmenau + Meiningen + Hildburghausen
Profil
Robotik
Mikroelektronik
Automotive
Präzision
Ziele
Robotik‑Industrie
Mikroelektronik‑Testfelder
Automotive‑Transformation
Maßnahmen
Robotik‑Campus Südthüringen
Automotive‑Transformation Suhl
40 %‑Beteiligungen an Robotik‑, Mikroelektronik‑ und Automotive‑Start‑ups
6.4 Westthüringen‑Verbund
Eisenach + Bad Salzungen + Mühlhausen + Gotha (West)
Profil
Automotive
Maschinenbau
Energie
Lebensmittel & AgrarTech
Ziele
klimaneutrale Produktion
Energie‑Innovationsstandort
regionale Industriecluster
Maßnahmen
H₂‑Industrieprojekte
Energie‑Pilotfabriken
AgrarTech‑Labore
40 %‑Beteiligungen an Energie‑, Maschinenbau‑ und AgrarTech‑Start‑ups
6.5 Nordthüringen‑Verbund
Nordhausen + Sondershausen + Heilbad Heiligenstadt
Profil
Energie
Maschinenbau
Produktion
Nachhaltigkeit
Ziele
Energie‑Innovationsregion
Produktionsautomatisierung
Maßnahmen
Energie‑Labore
Produktions‑Accelerator
40 %‑Beteiligungen an Energie‑ und Produktions‑Start‑ups
6.6 Saale‑Orla‑Verbund
Rudolstadt + Saalfeld + Pößneck
Profil
Chemie
Materialien
Kreislaufwirtschaft
Ziele
Material‑Innovationszentrum
Recycling‑Technologien
Maßnahmen
Chemie‑Labore
Kreislaufwirtschafts‑Accelerator
40 %‑Beteiligungen an Material‑ und Recycling‑Start‑ups
6.7 Gesamtwirkung der Verbundregionen
+40–60 % Effizienz durch gemeinsame Infrastruktur
+30–50 % bessere regionale Balance
+25–40 % höhere Innovationskraft
+20–35 % schnellere Genehmigungen
+15–25 % geringere Kosten durch Synergien
flächendeckendes Wachstum statt Inseln des Erfolgs
.
📘 KAPITEL 7 – WIRKUNG DER CLUSTERSTRUKTUR
Die messbare Gesamtwirkung der High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen.
Die Clusterstruktur ist das Herzstück der Transformation Thüringens. Sie verbindet Forschung, Industrie, Start‑ups, Talente, Energie, Digitalisierung und regionale Entwicklung zu einem integrierten Innovationssystem.
Durch die Kombination aus:
10 % Investition,
40 % Beteiligung,
Staatsfonds,
Talentoffensive,
Digitalisierung,
Energie‑Transformation,
regionaler Verbundlogik,
entsteht ein System, das Wachstum, Innovation und Stabilität gleichzeitig erzeugt.
7.1 Wirkung auf Effizienz
Die Clusterstruktur reduziert Kosten, beschleunigt Prozesse und erhöht die Produktivität.
+40–60 % Effizienz durch gemeinsame Infrastruktur
+25–40 % schnellere Genehmigungen durch KI‑Verfahren
+15–25 % geringere Kosten durch geteilte Ressourcen
+20–35 % höhere Produktivität in Forschung und Industrie
7.2 Wirkung auf Fachkräfte
Die Cluster ziehen Talente an, binden sie und schaffen neue Ausbildungswege.
+30–50 % Fachkräftebindung
150.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035
Talentzentren in allen Verbundregionen
schnellste Anerkennung Deutschlands
10‑Tage‑Visa für Schlüsselbranchen
7.3 Wirkung auf Innovation
Cluster erzeugen Innovationen schneller, günstiger und skalierbarer.
+20–35 % höhere Innovationskraft
2.000 neue Start‑ups in 10 Jahren
40 %‑Beteiligungen beschleunigen Skalierung
Deep‑Tech‑Fonds als Wachstumsmotor
internationale Forschungskooperationen
7.4 Wirkung auf regionale Entwicklung
Die Clusterstruktur verteilt Wachstum in die Fläche.
+30–50 % bessere Standortverteilung
Mittelstadtcluster werden Wachstumsmotoren
Verbundregionen verbinden ländliche Räume mit High‑Tech‑Zentren
regionale Fonds stärken lokale Projekte
7.5 Wirkung auf Energie & Infrastruktur
Cluster bündeln Energie‑ und Infrastrukturprojekte.
H₂‑Region Thüringen
Großspeicher
klimaneutrale Industrie
Glasfaser & 5G/6G flächendeckend
digitale Verwaltung
7.6 Wirkung auf den Staatsfonds
Die Clusterstruktur erzeugt Beteiligungen, die den Staatsfonds speisen.
steigende Rückflüsse durch 40 %‑Beteiligungen
Staatsfonds wächst auf 6–10 Mrd. € bis 2035
langfristige Haushaltsstabilität
Vermögensaufbau statt Schulden
7.7 Gesamtwirkung
Die Clusterstruktur macht Thüringen:
innovativer
schneller
produktiver
attraktiver
international sichtbarer
regional ausgeglichener
finanziell souveräner
Sie ist das Fundament für Thüringen 2035.
📘 KAPITEL 8 – FINANZLOGIK DER CLUSTER
Wie die Cluster finanziert werden – vollständig angepasst an 10 % Investition + 40 % Beteiligung.
Die Cluster sind das Herzstück der Transformation Thüringens. Damit sie funktionieren, brauchen sie eine klare, stabile und langfristige Finanzlogik. Diese Finanzlogik basiert auf vier Säulen:
10 % Investition aus dem Landeshaushalt
40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen
Staatsfonds als Rückfluss‑ und Vermögensmotor
Verbundregionen‑Synergien zur Effizienzsteigerung
8.1 Säule 1: 10 % Investition
Thüringen investiert jährlich 1,48 Mrd. € in Zukunftsbereiche. Diese Mittel fließen in:
Infrastruktur
Forschung
Pilotfabriken
Labore
Talentzentren
Digitalisierung
Energieprojekte
Cluster‑Management
Die 10 %‑Linie ist dauerhaft, planbar und gesetzlich verankert.
8.2 Säule 2: 40 % Beteiligung
Jedes geförderte Unternehmen — Start‑up, Mittelstand, Industrie, Energie, Infrastruktur, Deep‑Tech — wird mit 40 % beteiligt.
Diese Beteiligungen:
erzeugen Rückflüsse
schaffen Vermögen
stabilisieren den Haushalt
stärken den Staatsfonds
machen Förderung nachhaltig
Die 40 %‑Quote ist der stärkste Hebel des gesamten Programms.
8.3 Säule 3: Staatsfonds
Der Staatsfonds sammelt:
Dividenden
Beteiligungsgewinne
Wertsteigerungen
Rückflüsse aus Start‑ups
Rückflüsse aus Industrie‑ und Energieprojekten
Er wächst durch:
40 %‑Beteiligungen
Skalierung der Cluster
internationale Investoren
private Kofinanzierung
Der Staatsfonds ist der finanzielle Stabilitätsanker Thüringens.
8.4 Säule 4: Verbundregionen‑Synergien
Die Verbundregionen verbinden:
High‑Tech‑Cluster
Mittelstadtcluster
Hochschulen
Infrastruktur
Energieprojekte
Talentzentren
Dadurch entstehen:
geringere Kosten
schnellere Prozesse
höhere Effizienz
bessere regionale Balance
stärkere Innovationskraft
8.5 Finanzströme im Cluster‑System
Die Finanzlogik funktioniert wie ein Kreislauf:
10 % Investition → baut Infrastruktur, Labore, Pilotfabriken, Talentzentren
40 % Beteiligung → erzeugt Rückflüsse
Staatsfonds → sammelt Vermögen
Rückflüsse → finanzieren neue Investitionen
Cluster wachsen → mehr Beteiligungen, mehr Rückflüsse
Verbundregionen → erhöhen Effizienz und senken Kosten
Das System ist selbstverstärkend.
8.6 Wirkung der Finanzlogik
stabile Finanzierung aller Cluster
langfristige Haushaltsentlastung
Vermögensaufbau statt Schulden
planbare Investitionen
starke regionale Entwicklung
internationale Wettbewerbsfähigkeit
nachhaltige Transformation
📘 KAPITEL 9 – GESAMTWIRKUNG TEIL 2
Die Gesamtwirkung der High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen.
Die Cluster‑Architektur entfaltet ihre volle Wirkung erst im Zusammenspiel aller Ebenen: High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen bilden ein integriertes Innovations‑ und Wachstumssystem, das Thüringen bis 2035 transformiert.
9.1 High‑Tech‑Cluster: Internationale Sichtbarkeit
Die sechs High‑Tech‑Cluster machen Thüringen zu einem europäischen Innovationsstandort.
Wirkungen:
internationale Forschungskooperationen
Skalierung von Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie, MedTech
starke Start‑up‑Dynamik
globale Sichtbarkeit
höhere Exportquoten
9.2 Mittelstadtcluster: Regionale Stabilität
Die sieben Mittelstadtcluster sorgen dafür, dass Wachstum nicht nur in Jena und Erfurt entsteht, sondern in der gesamten Fläche.
Wirkungen:
neue Arbeitsplätze in Mittelstädten
Entlastung der Zentren
regionale Innovationsräume
bessere Standortverteilung
höhere Lebensqualität
9.3 Verbundregionen: Effizienz und Synergien
Die sechs Verbundregionen verbinden Cluster, Hochschulen und Infrastruktur zu leistungsfähigen Innovationsräumen.
Wirkungen:
+40–60 % Effizienz durch gemeinsame Infrastruktur
+25–40 % schnellere Prozesse
+20–35 % höhere Innovationskraft
+15–25 % geringere Kosten
flächendeckendes Wachstum
9.4 Wirkung auf Talente
Die Clusterstruktur zieht Talente an und bindet sie langfristig.
Wirkungen:
150.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035
Talentzentren in allen Verbundregionen
schnellste Anerkennung Deutschlands
10‑Tage‑Visa für Schlüsselbranchen
duale High‑Tech‑Akademien
9.5 Wirkung auf Start‑ups
Die Cluster erzeugen ein Ökosystem, das Start‑ups nicht nur gründet, sondern skaliert.
Wirkungen:
2.000 neue Start‑ups in 10 Jahren
Deep‑Tech‑Fonds als Wachstumsmotor
40 %‑Beteiligungen beschleunigen Skalierung
35 Inkubatoren & 12 Acceleratoren
internationale Gründerprogramme
9.6 Wirkung auf Energie & Infrastruktur
Cluster bündeln Energie‑ und Infrastrukturprojekte.
Wirkungen:
H₂‑Region Thüringen
Großspeicher
klimaneutrale Industrie
Glasfaser & 5G/6G flächendeckend
digitale Verwaltung
9.7 Wirkung auf den Staatsfonds
Die Clusterstruktur erzeugt Beteiligungen, die den Staatsfonds speisen.
Wirkungen:
steigende Rückflüsse durch 40 %‑Beteiligungen
Staatsfonds wächst auf 6–10 Mrd. € bis 2035
langfristige Haushaltsstabilität
Vermögensaufbau statt Schulden
9.8 Gesamtwirkung Teil 2
Die Clusterstruktur macht Thüringen:
innovativer
schneller
produktiver
attraktiver
international sichtbarer
regional ausgeglichener
finanziell souveräner
Sie ist das Fundament für Thüringen 2035.
📘 KAPITEL 10 – DIE FACHKRÄFTEOFFENSIVE THÜRINGEN 2035
Das größte Talentprogramm in der Geschichte Thüringens.
Thüringen steht vor einem massiven Fachkräftemangel. Die Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen können nur funktionieren, wenn genügend Talente verfügbar sind — aus Thüringen, Deutschland, Europa und der Welt.
Die Fachkräfteoffensive ist deshalb ein zentrales Element der Transformation.
10.1 Ausgangslage
Thüringen verliert jährlich:
12.000 Fachkräfte durch Rente
7.000 durch Abwanderung
3.000 durch fehlende Anerkennung ausländischer Abschlüsse
Gleichzeitig fehlen:
40.000 Fachkräfte in Optik, Photonik, Mikroelektronik
35.000 in Maschinenbau & Produktion
25.000 in Pflege & Gesundheit
20.000 in IT & Digitalisierung
15.000 in Energie & Nachhaltigkeit
Ohne eine radikale Talentstrategie ist die Transformation nicht möglich.
10.2 Zielsetzung
Thüringen wird Talentmagnet Mitteldeutschlands.
Ziele bis 2035:
150.000 zusätzliche Fachkräfte
schnellste Anerkennung Deutschlands
modernste Ausbildungssysteme Europas
internationale Sichtbarkeit
starke Bindung an Cluster und Mittelstadtcluster
10.3 Maßnahmen
10.3.1 Thüringen‑Stipendium (25.000 pro Jahr)
Für:
Optik
Photonik
KI
Maschinenbau
Pflege
Energie
IT
Bindung: 3 Jahre Arbeit in Thüringen.
10.3.2 Thüringen‑Visa (10‑Tage‑Visa)
Für:
IT
Ingenieure
Pflege
Wissenschaft
Gründer
Anerkennung: 30 Tage.
10.3.3 Internationale Talentzentren Thüringen
Standorte:
Jena
Erfurt
Ilmenau
Gera
Eisenach
Funktionen:
Visa
Anerkennung
Matching
Wohnraum
Sprachkurse
10.3.4 Duale High‑Tech‑Akademien
Für:
Optik‑Technik
Photonik‑Prozesse
Robotik
Energie
IT‑Sicherheit
10.3.5 Rückkehrerprogramme
Für:
Thüringer im Ausland
deutsche Fachkräfte weltweit
internationale Alumni
10.4 Wirkung
+90.000 Fachkräfte bis 2030
+150.000 bis 2035
Entlastung der Unternehmen
Stärkung aller Cluster und Mittelstadtcluster
internationale Sichtbarkeit
höhere Innovationskraft
📘 KAPITEL 11 – DER START‑UP‑FONDS THÜRINGEN
Das Skalierungsprogramm für Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie und MedTech.
Thüringen hat enormes Start‑up‑Potenzial — vor allem in Deep‑Tech‑Bereichen. Doch die Finanzierungslücke zwischen Gründung und Skalierung ist groß. Der Start‑up‑Fonds Thüringen schließt diese Lücke und macht Thüringen zu einem europäischen Hotspot für High‑Tech‑Gründungen.
11.1 Ausgangslage
Thüringen hat starke Universitäten und Forschungseinrichtungen, aber:
Deep‑Tech‑Start‑ups sind unterfinanziert
Universitäten sind nicht ausreichend vernetzt
Mittelstädte haben ungenutztes Potenzial
Optik‑, Photonik‑ und KI‑Start‑ups brauchen Skalierungsräume
internationale Gründer fehlen
private Investoren sind zu zurückhaltend
Ohne einen starken Start‑up‑Fonds bleibt das Potenzial ungenutzt.
11.2 Zielsetzung
Thüringen wird Optik‑, Photonik‑ und KI‑Start‑up‑Hotspot Europas.
Ziele:
Verdreifachung der Start‑up‑Quote
Skalierung statt Abwanderung
Gründerökosystem in allen Regionen
internationale Sichtbarkeit
starke Rückflüsse in den Staatsfonds
11.3 Maßnahmen
11.3.1 1,0‑Mrd.-€‑Deep‑Tech‑Fonds Thüringen
Der Fonds investiert in:
Optik
Photonik
KI
Robotik
Energie
MedTech
Mikroelektronik
Sensorik
Beteiligung: 40 % an jedem geförderten Start‑up.
Finanzierung:
10 %‑Investitionslinie
Innovationsabgabe
Digitalsteuer
Staatsfonds‑Rückflüsse
11.3.2 6.000 Gründerstipendien pro Jahr
Für:
Studierende
Wissenschaftler
internationale Gründer
Ziel: Gründungshürden senken, Talente binden, internationale Gründer anziehen.
11.3.3 35 Inkubatoren & 12 Acceleratoren
Standorte:
alle High‑Tech‑Cluster
alle Mittelstadtcluster
alle Verbundregionen
Fokus: Deep‑Tech, KI, Energie, MedTech, Robotik, Optik, Photonik.
11.3.4 VC‑Matching Thüringen
1 € privat → 1 € Land.
Regeln:
nur Deep‑Tech
nur mit 40 % Beteiligung
nur mit Standortbindung Thüringen
11.4 Wirkung
2.000 neue Start‑ups in 10 Jahren
20.000 neue Arbeitsplätze
starke Skalierung in Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie, MedTech
internationale Sichtbarkeit
Rückflüsse: 150–300 Mio. €/Jahr ab 2035
Staatsfonds wächst schneller
Cluster werden global konkurrenzfähig
📘 KAPITEL 12 – DIGITALISIERUNG THÜRINGEN 2035
Die schnellste, modernste und effizienteste Verwaltung Deutschlands.
Digitalisierung ist kein Zusatzprojekt — sie ist die Grundlage für Geschwindigkeit, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Thüringen wird bis 2035 zum digitalen Vorreiter Deutschlands und schafft eine Verwaltung, die Unternehmen, Bürger und Investoren nicht ausbremst, sondern unterstützt.
12.1 Ausgangslage
Thüringen hat:
zu lange Genehmigungszeiten
zu viele analoge Prozesse
zu wenig Automatisierung
zu geringe digitale Durchdringung in Verwaltung und Wirtschaft
zu langsame Infrastruktur in ländlichen Räumen
Diese Defizite bremsen Wachstum, Innovation und Investitionen.
12.2 Zielsetzung
Thüringen wird:
die schnellste Verwaltung Deutschlands
das erste KI‑Genehmigungsland
ein digitales High‑Tech‑Ökosystem
ein Land mit flächendeckender Glasfaser und 5G/6G
ein Standort, an dem Unternehmen in Tagen statt Monaten Entscheidungen erhalten
12.3 Maßnahmen
12.3.1 KI‑Genehmigungen (Automatisierte Verwaltung)
Alle standardisierbaren Verfahren werden automatisiert:
Baugenehmigungen
Gewerbegenehmigungen
Förderanträge
Umweltprüfungen
Personalprozesse
Ziel: 80 % aller Genehmigungen in unter 72 Stunden.
12.3.2 Digitale Verwaltung 2030
Einführung eines vollständig digitalen Verwaltungsökosystems:
digitale Akten
digitale Signaturen
digitale Zahlungen
digitale Identitäten
digitale Schnittstellen für Unternehmen
12.3.3 Glasfaser & 5G/6G für ganz Thüringen
Bis 2030:
100 % Glasfaser
100 % 5G
6G‑Pilotregionen in Jena, Ilmenau, Erfurt
12.3.4 Digitale Mittelstadtcluster
Jedes Mittelstadtcluster erhält:
digitale Verwaltungszentren
digitale Bildungszentren
digitale Gesundheitszentren
digitale Logistiksysteme
12.3.5 KI‑Labore & Rechenzentren
Standorte:
Jena
Ilmenau
Erfurt
Gera
Eisenach
Funktionen:
KI‑Entwicklung
Datenanalyse
Automatisierung
Forschung
12.4 Wirkung
+25–40 % schnellere Prozesse
+20–35 % höhere Produktivität
+15–25 % geringere Kosten
+30–50 % höhere Standortattraktivität
Verwaltung wird zum Standortvorteil statt zum Standortnachteil
Unternehmen investieren schneller und mehr
Cluster und Mittelstadtcluster skalieren effizienter
12.5 Digitalisierung & Staatsfonds
Digitalisierung erzeugt:
mehr Gründungen
mehr Skalierungen
mehr Beteiligungen
mehr Rückflüsse
→ Der Staatsfonds wächst schneller. → Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig entlastet.
📘 KAPITEL 13 – ENERGIE THÜRINGEN 2035
Die Grundlage für Industrie, Wachstum, Standortattraktivität und Klimaneutralität.
Ohne sichere, bezahlbare und klimaneutrale Energie kann kein Cluster, kein Start‑up, keine Industrie und keine Region wachsen. Thüringen wird deshalb bis 2035 zu einer Energie‑Innovationsregion, die Versorgungssicherheit, Preisstabilität und Klimaneutralität verbindet.
13.1 Ausgangslage
Thüringen steht vor mehreren Herausforderungen:
hohe Energiepreise
Abhängigkeit von externen Lieferanten
unzureichende Speicherinfrastruktur
fehlende H₂‑Netze
zu langsame Genehmigungen
zu geringe Investitionen in Energieinnovation
Diese Defizite gefährden Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität.
13.2 Zielsetzung
Thüringen wird bis 2035:
energieautonom im industriellen Kernbedarf
H₂‑Region Mitteldeutschlands
Speicher‑Hotspot Deutschlands
Standort klimaneutraler Industrie
Energie‑Innovationsstandort Europas
13.3 Maßnahmen
13.3.1 H₂‑Industrieachsen
Aufbau von Wasserstoff‑Infrastruktur in:
Eisenach
Ilmenau
Suhl
Nordhausen
Gera
Funktionen:
H₂‑Industrie
H₂‑Mobilität
H₂‑Speicher
H₂‑Forschung
13.3.2 Großspeicher Thüringen
Thüringen baut die modernsten Speicher Deutschlands:
Batterie‑Großspeicher
Wasserstoffspeicher
thermische Speicher
saisonale Speicher
Ziel: Energieverfügbarkeit 24/7 für Industrie und Cluster.
13.3.3 Klimaneutrale Industrie 2035
Industriecluster werden vollständig klimaneutral durch:
H₂‑Prozesse
Elektrifizierung
Abwärmenutzung
Speicherintegration
digitale Energieoptimierung
13.3.4 Energie‑Pilotfabriken
Standorte:
Eisenach
Ilmenau
Suhl
Nordhausen
Fokus:
H₂‑Produktion
Elektrolyse
Speichertechnologien
Energieeffizienz
13.3.5 Energie‑Start‑ups & 40 %‑Beteiligungen
Thüringen beteiligt sich mit 40 % an:
Energie‑Start‑ups
Speicher‑Start‑ups
H₂‑Start‑ups
Effizienz‑Start‑ups
Diese Beteiligungen fließen in den Staatsfonds.
13.4 Wirkung
-20–35 % niedrigere Energiepreise für Industrie
+30–50 % höhere Standortattraktivität
+25–40 % höhere Versorgungssicherheit
+20–35 % höhere Effizienz
+15–25 % geringere CO₂‑Emissionen
klimaneutrale Industrie bis 2035
starke Rückflüsse aus Energie‑Start‑ups
13.5 Energie & Staatsfonds
Energieprojekte erzeugen:
Beteiligungsgewinne
Dividenden
Wertsteigerungen
→ Der Staatsfonds wächst schneller. → Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig entlastet. → Energie wird zum Standortvorteil.
📘 KAPITEL 14 – REGIONALE ENTWICKLUNG THÜRINGEN 2035
Starke Regionen. Starke Mittelstädte. Starke Zukunft.
Regionale Entwicklung ist kein Nebenprojekt — sie ist die Voraussetzung dafür, dass Thüringen als Ganzes wächst. Die Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen entfalten ihre volle Wirkung nur, wenn alle Regionen profitieren.
Thüringen wird bis 2035 ein Land:
mit starken Mittelstädten
mit stabilen ländlichen Räumen
mit vernetzten Regionen
mit gleichwertigen Lebensverhältnissen
mit Wachstum in der Fläche
14.1 Ausgangslage
Thüringen hat:
starke Zentren (Jena, Erfurt, Ilmenau)
aber strukturschwächere Räume im Norden, Osten und Süden
ungleiche Infrastruktur
ungleiche digitale Versorgung
ungleiche wirtschaftliche Dynamik
Diese Ungleichgewichte gefährden langfristige Stabilität.
14.2 Zielsetzung
Bis 2035 entsteht ein flächendeckendes Wachstumsnetzwerk:
starke Mittelstadtcluster
leistungsfähige Verbundregionen
vernetzte Infrastruktur
digitale Gleichwertigkeit
regionale Innovationsräume
stabile Arbeitsmärkte
14.3 Maßnahmen
14.3.1 Regionale Fonds (pro Verbundregion)
Jede Verbundregion erhält einen eigenen Fonds für:
Infrastruktur
Start‑ups
Energieprojekte
Digitalisierung
Talentprogramme
Finanzierung: 10 %‑Investitionslinie + 40 %‑Beteiligungsrückflüsse.
14.3.2 Mittelstadtcluster als Wachstumsmotoren
Die sieben Mittelstadtcluster werden zu:
Innovationszentren
Ausbildungszentren
Digitalzentren
Energiezentren
Start‑up‑Standorten
Sie entlasten die High‑Tech‑Zentren und verteilen Wachstum in die Fläche.
14.3.3 Regionale Infrastrukturachsen
Aufbau von:
Ostthüringen‑Achse (Jena–Gera–Altenburg)
Mittelthüringen‑Achse (Erfurt–Weimar–Gotha–Arnstadt)
Südthüringen‑Achse (Suhl–Ilmenau–Meiningen)
Westthüringen‑Achse (Eisenach–Mühlhausen–Bad Salzungen)
Nordthüringen‑Achse (Nordhausen–Sondershausen–Heiligenstadt)
14.3.4 Digitale Gleichwertigkeit
Bis 2030:
100 % Glasfaser
100 % 5G
6G‑Pilotregionen
digitale Verwaltung in allen Kommunen
14.3.5 Regionale Talentzentren
Jede Verbundregion erhält ein Talentzentrum für:
Visa
Anerkennung
Matching
Ausbildung
Integration
14.3.6 Regionale Energiezentren
Für:
H₂‑Infrastruktur
Speicher
klimaneutrale Industrie
Energieeffizienz
14.4 Wirkung
+30–50 % bessere Standortverteilung
+20–35 % höhere regionale Stabilität
+25–40 % mehr Arbeitsplätze in der Fläche
+15–25 % geringere Abwanderung
+20–35 % höhere Lebensqualität
starke Regionen statt strukturschwacher Räume
14.5 Regionale Entwicklung & Staatsfonds
Regionale Projekte erzeugen:
Beteiligungen
Rückflüsse
Wertsteigerungen
→ Der Staatsfonds wächst schneller. → Regionen werden finanziell stabiler. → Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig entlastet.
📘 KAPITEL 15 – BILDUNG THÜRINGEN 2035
Das modernste, praxisnaheste und technologieorientierteste Bildungssystem Deutschlands.
Bildung ist die Grundlage für Fachkräfte, Innovation, Wachstum und regionale Stabilität. Thüringen braucht ein Bildungssystem, das:
Talente hervorbringt
Talente hält
Talente anzieht
Talente weiterentwickelt
Bis 2035 entsteht ein Bildungssystem, das direkt mit den Clustern, Mittelstadtclustern und Verbundregionen verzahnt ist.
15.1 Ausgangslage
Thüringen hat:
starke Hochschulen
gute Berufsschulen
engagierte Lehrkräfte
Aber:
zu wenig digitale Ausstattung
zu wenig Praxisbezug
zu wenig High‑Tech‑Ausbildung
zu wenig internationale Studierende
zu wenig Verbindung zu Clustern und Start‑ups
15.2 Zielsetzung
Thüringen wird bis 2035:
das praxisnaheste Bildungssystem Deutschlands
das High‑Tech‑Bildungsland Mitteldeutschlands
ein international sichtbarer Bildungsstandort
ein Land mit digitalen Schulen und Hochschulen
ein Land, das Talente für Optik, Photonik, KI, Robotik, Energie, MedTech ausbildet
15.3 Maßnahmen
15.3.1 High‑Tech‑Curricula ab Klasse 5
Einführung neuer Fächer:
Optik & Photonik
KI‑Grundlagen
Robotik
Energie & Nachhaltigkeit
Digitale Produktion
15.3.2 Digitale Schulen 2030
Alle Schulen erhalten:
Glasfaser
5G
digitale Tafeln
KI‑Lernsysteme
digitale Prüfungen
moderne Labore
15.3.3 Duale High‑Tech‑Akademien
Standorte:
Jena
Ilmenau
Erfurt
Gera
Eisenach
Ausbildung in:
Optik
Photonik
KI
Robotik
Energie
MedTech
Mikroelektronik
15.3.4 Hochschulen als Innovationsmotoren
Universitäten und Hochschulen werden eng mit Clustern vernetzt:
gemeinsame Labore
gemeinsame Pilotfabriken
gemeinsame Start‑up‑Programme
gemeinsame Forschungszentren
15.3.5 Internationale Studierendenoffensive
Ziele:
+20.000 internationale Studierende
englischsprachige Masterprogramme
Visa in 10 Tagen
Anerkennung in 30 Tagen
15.3.6 Bildung & Start‑ups
Schulen und Hochschulen werden zu Start‑up‑Quellen:
Gründerkurse
Maker‑Spaces
Inkubatoren
Accelerator‑Programme
40 %‑Beteiligungen an EdTech‑Start‑ups
15.4 Wirkung
+30–50 % mehr High‑Tech‑Absolventen
+20–35 % höhere Fachkräftebindung
+25–40 % höhere Innovationskraft
+15–25 % höhere Standortattraktivität
Bildung wird zum Wachstumsmotor
Hochschulen werden international sichtbar
15.5 Bildung & Staatsfonds
Bildungs‑Start‑ups und EdTech‑Projekte erzeugen:
Beteiligungen
Rückflüsse
Wertsteigerungen
→ Der Staatsfonds wächst schneller. → Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig entlastet.
📘 KAPITEL 16 – FINANZIERUNGSARCHITEKTUR THÜRINGEN 2035
Die stabile, langfristige und wachstumsorientierte Finanzgrundlage des gesamten Programms.
Die Finanzierungsarchitektur ist das Fundament von Thüringen 2035. Sie stellt sicher, dass:
die 10 %‑Investitionslinie dauerhaft finanziert ist
die 40 %‑Beteiligungsstrategie Rückflüsse erzeugt
der Staatsfonds Vermögen aufbaut
die Transformation ohne neue Schulden gelingt
große Unternehmen fair beitragen
Bürger und KMU nicht belastet werden
16.1 Grundprinzip
Die Finanzierungsarchitektur basiert auf vier Säulen:
10 % Investition aus dem Landeshaushalt
40 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen
Innovationsabgabe + Digitalsteuer
Staatsfonds als Rückfluss‑ und Vermögensmotor
Diese Struktur macht Thüringen finanziell souverän.
16.2 Finanzvolumen
Jährliche Investitionen
1,48 Mrd. € Landesmittel (10 %)
0,55–0,65 Mrd. € Beteiligungskapital (40 %)
2,0–2,8 Mrd. € Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung
Langfristige Rückflüsse
steigende Dividenden
steigende Beteiligungsgewinne
steigende Wertsteigerungen
steigende Netto‑Steuereffekte
16.3 Neue Einnahmeinstrumente
16.3.1 Innovationsabgabe (nur große Unternehmen)
Die Innovationsabgabe sorgt dafür, dass große Unternehmen fair zur Transformation beitragen.
Sätze:
0,20 % des Jahresumsatzes
0,07 % der Lohnsumme
Schwellenwerte:
150 Mitarbeitende
oder >30 Mio. € Umsatz
oder >25 Mio. € Bilanzsumme
Einnahmen: 200–300 Mio. €/Jahr
16.3.2 Digitalsteuer 5 %
Eine faire Beteiligung großer digitaler Plattformen.
Satz:
5 % auf digitale Umsätze
Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr
16.4 Weitere Bausteine
Investitionserträge
80–150 Mio. €/Jahr
aus Pilotfabriken, Energieprojekten, Infrastruktur
Netto‑Steuereffekt
250–500 Mio. €/Jahr
durch mehr Arbeitsplätze, mehr Unternehmen, mehr Wertschöpfung
Einsparungen & Umschichtungen
200–400 Mio. €/Jahr
durch Digitalisierung, Automatisierung, effizientere Verwaltung
16.5 Finanzierungsstabilität
Die 10 %‑Investitionslinie ist:
dauerhaft finanzierbar
gesetzlich verankert
unabhängig von Konjunkturzyklen
ab Jahr 3 durch Rückflüsse entlastet
ab Jahr 7 teilweise selbsttragend
16.6 Rolle des Staatsfonds
Der Staatsfonds ist der finanzielle Motor des Programms.
Er sammelt:
Dividenden
Beteiligungsgewinne
Wertsteigerungen
Rückflüsse aus Start‑ups
Rückflüsse aus Industrie‑ und Energieprojekten
Projektion:
Jahr 5: 1–1,6 Mrd. €
Jahr 10: 3–6 Mrd. €
Jahr 20: 8–14 Mrd. €
Jahr 30: 15–25 Mrd. €
16.7 Gesamtwirkung
Die Finanzierungsarchitektur:
macht Thüringen finanziell souverän
entlastet den Haushalt langfristig
baut Vermögen statt Schulden auf
ermöglicht stabile Investitionen
stärkt alle Cluster und Regionen
macht die Transformation nachhaltig
📘 KAPITEL 17 – GEGENFINANZIERUNG THÜRINGEN 2035
Die faire, stabile und wachstumsorientierte Finanzierung ohne Belastung der Bürger.
Die Gegenfinanzierung ist das Rückgrat der 10 %‑Investitionslinie. Sie stellt sicher, dass Thüringen jährlich 1,48 Mrd. € investieren kann — ohne neue Schulden, ohne Steuererhöhungen für Bürger, ohne Belastung des Mittelstands.
Die Gegenfinanzierung basiert auf vier Bausteinen:
Innovationsabgabe (nur große Unternehmen)
Digitalsteuer 5 %
Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen
Netto‑Steuereffekte & Einsparungen
17.1 Innovationsabgabe (nur große Unternehmen)
Die Innovationsabgabe sorgt dafür, dass große Unternehmen fair zur Transformation beitragen.
Sätze:
0,20 % des Jahresumsatzes
0,07 % der Lohnsumme
Schwellenwerte:
150 Mitarbeitende
oder >30 Mio. € Umsatz
oder >25 Mio. € Bilanzsumme
Einnahmen: 200–300 Mio. €/Jahr
Wirkung: Große Unternehmen beteiligen sich fair — KMU bleiben vollständig entlastet.
17.2 Digitalsteuer 5 %
Eine faire Beteiligung großer digitaler Plattformen.
Satz:
5 % auf digitale Umsätze
Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr
Wirkung: Digitale Wertschöpfung bleibt nicht länger unversteuert.
17.3 Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen
Die 40 %‑Beteiligungsstrategie ist der stärkste Hebel der Gegenfinanzierung.
Rückflüsse:
Jahr 1–5: 100–180 Mio. €/Jahr
Jahr 6–10: 250–450 Mio. €/Jahr
Jahr 11–20: 600–1.100 Mio. €/Jahr
Jahr 21–30: 1,2–2,2 Mrd. €/Jahr
Wirkung: Die 10 %‑Investitionslinie wird langfristig selbsttragend.
17.4 Netto‑Steuereffekte
Durch:
mehr Unternehmen
mehr Arbeitsplätze
mehr Wertschöpfung
mehr Start‑ups
mehr Skalierungen
entstehen zusätzliche Steuereinnahmen.
Einnahmen: 250–500 Mio. €/Jahr
17.5 Einsparungen & Umschichtungen
Digitalisierung und Automatisierung erzeugen:
weniger Bürokratiekosten
weniger Prozesskosten
weniger Verwaltungsaufwand
Einsparungen: 200–400 Mio. €/Jahr
17.6 Gesamtwirkung der Gegenfinanzierung
Die 10 %‑Investitionslinie von 1,48 Mrd. € wird vollständig gedeckt durch:
Innovationsabgabe
Digitalsteuer
Rückflüsse
Netto‑Steuereffekte
Einsparungen
Ab Jahr 3 entsteht ein Überschuss. Ab Jahr 7 wird die Investitionslinie teilweise selbsttragend. Ab Jahr 15 vollständig.
17.7 Keine Belastung für Bürger & Mittelstand
Die Gegenfinanzierung ist bewusst so gestaltet, dass:
Bürger nicht belastet werden
KMU nicht belastet werden
nur große Unternehmen fair beitragen
Wachstum statt Sparpolitik finanziert wird
KAPITEL 18 – STAATSFONDS THÜRINGEN
Der Vermögensmotor, der die Transformation trägt.
Der Staatsfonds ist das finanzielle Herzstück von Thüringen 2035. Er verwandelt Investitionen in Vermögen, Beteiligungen in Rückflüsse und Wachstum in langfristige finanzielle Stabilität. Er macht Thüringen unabhängig von Konjunkturzyklen, Bundesprogrammen und kurzfristigen Haushaltslagen.
18.1 Grundprinzip
Der Staatsfonds sammelt alle Rückflüsse aus:
40 %‑Beteiligungen
Dividenden
Wertsteigerungen
Start‑up‑Exits
Industrie‑ und Energieprojekten
Infrastruktur‑Renditen
Er ist kein Sparschwein, sondern ein Wachstumsfonds.
18.2 Ziele des Staatsfonds
Bis 2035:
6–10 Mrd. € Fondsvolumen
langfristige Haushaltsstabilität
Entlastung der 10 %‑Investitionslinie
Finanzierung neuer Cluster, Pilotfabriken, Energieprojekte
Aufbau eines dauerhaften Vermögenspuffers
internationale Investoren anziehen
18.3 Struktur des Staatsfonds
18.3.1 Beteiligungsfonds
Sammelt Rückflüsse aus:
Start‑ups
Mittelstand
Industrie
Energie
Infrastruktur
18.3.2 Innovationsfonds
Finanziert:
Pilotfabriken
Forschung
KI‑Labore
Energieprojekte
18.3.3 Regionalfonds
Für jede Verbundregion:
Infrastruktur
Start‑ups
Energie
Digitalisierung
18.3.4 Zukunftsfonds
Langfristige Anlagen:
internationale Beteiligungen
Technologie‑ETF
strategische Partnerschaften
18.4 Rückflussmechanik (40 %‑Modell)
Jahr 1–5
100–180 Mio. €/Jahr
erste Start‑up‑Exits
erste Industrie‑Rückflüsse
Jahr 6–10
250–450 Mio. €/Jahr
Skalierung der Cluster
Energie‑Rückflüsse steigen
Jahr 11–20
600–1.100 Mio. €/Jahr
große Industrie‑ und Energieprojekte zahlen zurück
Jahr 21–30
1,2–2,2 Mrd. €/Jahr
Staatsfonds wird selbsttragend
18.5 Fondsvolumen (Projektion)
Jahr 5: 1–1,6 Mrd. €
Jahr 10: 3–6 Mrd. €
Jahr 20: 8–14 Mrd. €
Jahr 30: 15–25 Mrd. €
Der Fonds wird zu einem Vermögensanker, der Thüringen dauerhaft stabilisiert.
18.6 Wirkung des Staatsfonds
langfristige Haushaltsstabilität
Vermögensaufbau statt Schulden
stabile Finanzierung der 10 %‑Linie
internationale Investoren
starke Cluster
starke Regionen
starke Energieinfrastruktur
starke Start‑up‑Dynamik
18.7 Der Staatsfonds als Generationenprojekt
Der Fonds ist nicht nur ein Finanzinstrument — er ist ein Generationenvertrag:
heutige Investitionen schaffen zukünftiges Vermögen
heutige Beteiligungen schaffen zukünftige Stabilität
heutige Innovationen schaffen zukünftige Sicherheit
Thüringen baut sich ein eigenes, unabhängiges finanzielles Fundament.
📘 KAPITEL 19 – DIE 10 %-INVESTITIONSLINIE
Das stabile Fundament für Wachstum, Innovation und regionale Entwicklung.
Die 10 %-Investitionslinie ist das zentrale Steuerungsinstrument der Transformation Thüringens. Sie garantiert, dass jedes Jahr 1,48 Mrd. € in Zukunftsbereiche fließen — unabhängig von Konjunktur, politischen Zyklen oder Bundesprogrammen.
Sie ist gesetzlich verankert, dauerhaft, planbar und finanziell vollständig gedeckt.
19.1 Grundprinzip
Thüringen investiert jedes Jahr 10 % des Landeshaushalts in:
High‑Tech‑Cluster
Mittelstadtcluster
Verbundregionen
Energie
Digitalisierung
Bildung
Start‑ups
Infrastruktur
Talentprogramme
Diese Investitionen sind der Motor der Transformation.
19.2 Finanzvolumen
Landeshaushalt: 14,8 Mrd. €
10 % Investition: 1,48 Mrd. € pro Jahr
Hebelwirkung: 2,0–2,8 Mrd. € Gesamtinvestitionen
Die 10 %-Linie erzeugt zusätzliche Mittel durch:
private Kofinanzierung
Bundes‑ und EU‑Programme
Beteiligungsrückflüsse
Energie‑ und Infrastrukturprojekte
19.3 Verteilung der 10 %-Mittel
Die 1,48 Mrd. € werden jährlich wie folgt eingesetzt:
19.3.1 Cluster (High‑Tech) – 450–550 Mio. €
Für:
Labore
Pilotfabriken
Forschung
Start‑up‑Programme
internationale Kooperationen
19.3.2 Mittelstadtcluster – 250–350 Mio. €
Für:
regionale Innovationszentren
digitale Infrastruktur
Energieprojekte
Talentprogramme
19.3.3 Verbundregionen – 200–300 Mio. €
Für:
regionale Fonds
Infrastrukturachsen
Energiezentren
Talentzentren
19.3.4 Energie – 200–300 Mio. €
Für:
H₂‑Infrastruktur
Speicher
klimaneutrale Industrie
19.3.5 Digitalisierung – 150–250 Mio. €
Für:
KI‑Genehmigungen
digitale Verwaltung
Glasfaser & 5G/6G
19.3.6 Bildung – 80–120 Mio. €
Für:
High‑Tech‑Curricula
digitale Schulen
duale Akademien
19.4 Wirkung der 10 %-Linie
stabile Finanzierung aller Zukunftsbereiche
planbare Investitionen für 10 Jahre
starke Cluster
starke Regionen
starke Energieinfrastruktur
starke Digitalisierung
starke Bildung
starke Start‑up‑Dynamik
Die 10 %-Linie ist der Garant für Geschwindigkeit und Stabilität.
19.5 Entlastung durch Rückflüsse
Durch die 40 %‑Beteiligungsstrategie wird die 10 %-Linie langfristig entlastet:
ab Jahr 3: erste Überschüsse
ab Jahr 7: teilweise selbsttragend
ab Jahr 15: vollständig selbsttragend
Die Investitionslinie wird zu einem selbstverstärkenden System.
19.6 Die 10 %-Linie als Standortvorteil
Thüringen wird:
planbar
verlässlich
investitionsfreundlich
innovationsstark
international attraktiv
Unternehmen, Start‑ups und Investoren wissen: Thüringen investiert jedes Jahr — garantiert.
📘 KAPITEL 20 – DIE 40 %-BETEILIGUNGSSTRATEGIE
Der stärkste finanzielle Hebel der Transformation.
Die 40 %-Beteiligungsstrategie ist das innovativste und wirkungsvollste Element von Thüringen 2035. Sie verwandelt jede Förderung in Vermögen, jede Investition in Rückflüsse und jedes Start‑up in einen langfristigen Wertbeitrag für das Land.
Thüringen verabschiedet sich damit von Subventionen — und steigt in ein Modell ein, das Wachstum, Stabilität und Vermögensaufbau verbindet.
20.1 Grundprinzip
Jedes geförderte Unternehmen — egal ob:
Start‑up
Mittelstand
Industrie
Energieprojekt
Infrastrukturprojekt
Deep‑Tech‑Unternehmen
wird mit 40 % beteiligt.
Diese Beteiligung ist:
fair
transparent
wachstumsorientiert
langfristig stabil
finanziell nachhaltig
20.2 Warum 40 %?
Die Quote ist bewusst gewählt:
unterhalb der Kontrollschwelle
oberhalb der Renditeschwelle
attraktiv für private Investoren
stark genug für Rückflüsse
flexibel für Skalierung
40 % ist der optimale Punkt zwischen Einfluss, Rendite und unternehmerischer Freiheit.
20.3 Beteiligungsformen
20.3.1 Equity (Standard)
Direkte Beteiligung an Start‑ups und Unternehmen.
20.3.2 Revenue‑Sharing
Für Unternehmen, die keine Anteile abgeben wollen.
20.3.3 Convertible Notes
Für frühe Start‑ups mit unsicherer Bewertung.
20.3.4 Infrastruktur‑Beteiligungen
An Energie‑, Digital‑ und Logistikprojekten.
20.4 Rückflussmechanik
Die 40 %-Strategie erzeugt planbare, steigende Rückflüsse.
Jahr 1–5
erste Exits
erste Dividenden
erste Industrie‑Rückflüsse
100–180 Mio. €/Jahr
Jahr 6–10
Skalierung der Cluster
Energie‑Rückflüsse steigen
250–450 Mio. €/Jahr
Jahr 11–20
große Industrie‑ und Energieprojekte zahlen zurück
600–1.100 Mio. €/Jahr
Jahr 21–30
Staatsfonds wird selbsttragend
1,2–2,2 Mrd. €/Jahr
20.5 Wirkung auf den Staatsfonds
Alle Rückflüsse fließen in den Staatsfonds:
Dividenden
Exits
Wertsteigerungen
Industrie‑Rückflüsse
Energie‑Rückflüsse
Der Fonds wächst dadurch auf:
6–10 Mrd. € bis 2035
15–25 Mrd. € bis 2050
20.6 Wirkung auf die 10 %-Investitionslinie
Die Beteiligungsstrategie entlastet die 10 %-Linie:
ab Jahr 3: erste Überschüsse
ab Jahr 7: teilweise selbsttragend
ab Jahr 15: vollständig selbsttragend
Die Investitionslinie wird zu einem permanenten Wachstumsmotor.
20.7 Wirkung auf Unternehmen
Unternehmen profitieren von:
Kapital
Infrastruktur
Talentprogrammen
Digitalisierung
Energieprojekten
internationaler Sichtbarkeit
Die 40 %-Quote ist kein Hindernis — sie ist ein Standortvorteil.
20.8 Wirkung auf Thüringen
Die Beteiligungsstrategie macht Thüringen:
finanziell souverän
innovativ
wachstumsstark
international attraktiv
langfristig stabil
Sie ist der stärkste Hebel der gesamten Transformation.
📘 KAPITEL 22 – DIE 7 MITTELSTADTCLUSTER (DETAILKAPITEL)
Die regionalen Wachstumsmotoren Thüringens.
Die Mittelstadtcluster sind das Bindeglied zwischen High‑Tech‑Clustern und ländlichen Räumen. Sie verteilen Wachstum in die Fläche, schaffen Arbeitsplätze, stärken regionale Identität und sorgen dafür, dass die Transformation nicht nur in Jena, Erfurt und Ilmenau, sondern im gesamten Land ankommt.
Jedes Mittelstadtcluster erhält:
Investitionen aus der 10 %‑Linie
Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote
regionale Fonds
Talentzentren
Energie‑ und Digitalinfrastruktur
Start‑up‑Programme
22.1 CLUSTER GERA–ALTENBURG – OSTTHÜRINGEN-INNOVATION
Profil
Ostthüringen verbindet Industrie, Gesundheit, Logistik und digitale Dienstleistungen.
Ziele
Gesundheits‑ und MedTech‑Achse
Logistik‑Innovationsregion
digitale Verwaltung
regionale Start‑up‑Dynamik
Maßnahmen
MedTech‑Accelerator
Logistik‑4.0‑Programme
digitale Verwaltungszentren
40 %‑Beteiligungen an regionalen Start‑ups
Wirkung
+25–40 % Effizienz
+20–35 % mehr Arbeitsplätze
+15–25 % höhere Standortattraktivität
22.2 CLUSTER GOTHA–ARSTADT – MITTELTHÜRINGEN-PRODUKTION
Profil
Gotha und Arnstadt sind Produktions‑ und Logistikstandorte mit hoher Skalierbarkeit.
Ziele
Produktion 4.0
Robotik‑Integration
Logistik‑Automatisierung
Maßnahmen
Produktionslabore
Robotik‑Pilotprojekte
40 %‑Beteiligungen an Produktions‑Start‑ups
Wirkung
+20–35 % Produktivität
+25–40 % Effizienz
+15–25 % geringere Kosten
22.3 CLUSTER NORDHAUSEN – NORDTHÜRINGEN-TECHNOLOGIE
Profil
Nordhausen verbindet Industrie, Energie und Präzisionstechnik.
Ziele
Energie‑Innovationsstandort
Präzisionsindustrie 4.0
regionale Start‑up‑Achse
Maßnahmen
Energie‑Pilotfabriken
Präzisionslabore
40 %‑Beteiligungen an Energie‑ und Präzisions‑Start‑ups
Wirkung
+20–35 % Energieeffizienz
+25–40 % höhere Wettbewerbsfähigkeit
22.4 CLUSTER MÜHLHAUSEN–BAD SALZUNGEN – WESTTHÜRINGEN-INDUSTRIE
Profil
Westthüringen ist industriell stark und logistisch gut angebunden.
Ziele
Maschinenbau 4.0
Energieeffizienz
regionale Innovationsräume
Maßnahmen
Maschinenbau‑Labore
Energieeffizienzprogramme
40 %‑Beteiligungen an Industrie‑Start‑ups
Wirkung
+20–35 % Effizienz
+15–25 % geringere Produktionskosten
22.5 CLUSTER SUHL–SCHMALKALDEN – SÜDTHÜRINGEN-PRÄZISION
Profil
Südthüringen ist ein Präzisions‑ und Maschinenbauzentrum.
Ziele
Präzisionsindustrie
Maschinenbau‑Transformation
regionale Start‑up‑Dynamik
Maßnahmen
Präzisionslabore
Maschinenbau‑Pilotfabriken
40 %‑Beteiligungen an Präzisions‑Start‑ups
Wirkung
+25–40 % Produktivität
+20–35 % höhere Wettbewerbsfähigkeit
22.6 CLUSTER EISENACH–WARTBURGREGION – AUTOMOTIVE & ENERGIE
Profil
Eisenach verbindet Automotive‑Kompetenz mit Energieinnovation.
Ziele
klimaneutrale Produktion
Energie‑Innovationsstandort
Automotive‑Transformation
Maßnahmen
H₂‑Industrieprojekte
Energie‑Pilotfabriken
40 %‑Beteiligungen an Automotive‑Start‑ups
Wirkung
+20–35 % Energieeffizienz
+25–40 % höhere Standortattraktivität
22.7 CLUSTER WEIMAR–APOLDA – KULTUR, DESIGN, DIGITALISIERUNG
Profil
Weimar verbindet Kultur, Kreativwirtschaft und digitale Innovation.
Ziele
Kreativ‑Digital‑Cluster
Design‑Innovation
digitale Bildung
Maßnahmen
Kreativ‑Accelerator
digitale Bildungszentren
40 %‑Beteiligungen an Kreativ‑Start‑ups
Wirkung
+20–35 % Innovationskraft
+25–40 % höhere Standortattraktivität
📘 KAPITEL 23 – DIE 6 VERBUNDREGIONEN (DETAILKAPITEL)
Das integrierte Wachstumsnetzwerk Thüringens.
Die Verbundregionen sind das räumliche Rückgrat der Transformation. Sie verbinden High‑Tech‑Cluster, Mittelstadtcluster, Hochschulen, Energieinfrastruktur, digitale Infrastruktur und Talentzentren zu leistungsfähigen, regionalen Innovationsräumen.
Jede Verbundregion erhält:
einen regionalen Fonds
ein Talentzentrum
ein Energiezentrum
digitale Infrastruktur
Start‑up‑Programme
Beteiligungskapital (40 %)
Investitionen aus der 10 %‑Linie
23.1 VERBUNDREGION OSTTHÜRINGEN – JENA / GERA / ALTENBURG
Profil
Ostthüringen verbindet High‑Tech (Jena) mit Gesundheits‑ und Logistikkompetenz (Gera) und industrieller Basis (Altenburg).
Ziele
Photonik‑Achse
Gesundheits‑ und MedTech‑Region
Logistik 4.0
digitale Verwaltung
Maßnahmen
Photonik‑Campus
MedTech‑Accelerator
Logistik‑Innovationskorridor
Talentzentrum Ost
40 %‑Beteiligungen an regionalen Start‑ups
Wirkung
+30–50 % Innovationskraft
+25–40 % Effizienz
+20–35 % Standortattraktivität
23.2 VERBUNDREGION MITTELTHÜRINGEN – ERFURT / WEIMAR / GOTHA / ARNSTADT
Profil
Die stärkste Zentralregion Thüringens: Verwaltung, Logistik, Kultur, Produktion.
Ziele
KI‑Verwaltung
Produktion 4.0
Kreativ‑Digital‑Cluster
Logistik‑Automatisierung
Maßnahmen
KI‑Genehmigungen
Produktionslabore
Kreativ‑Accelerator
Talentzentrum Mitte
Wirkung
+25–40 % schnellere Prozesse
+20–35 % Produktivität
+15–25 % geringere Kosten
23.3 VERBUNDREGION SÜDTHÜRINGEN – ILMENAU / SUHL / SCHMALKALDEN / MEININGEN
Profil
Südthüringen ist Robotik‑, Präzisions‑ und Maschinenbauzentrum.
Ziele
Robotik‑Industrie
Präzisionsindustrie 4.0
klimaneutrale Produktion
Maßnahmen
Robotik‑Pilotfabriken
Präzisionslabore
Energie‑Pilotprojekte
Talentzentrum Süd
Wirkung
+30–50 % Produktivität
+20–35 % Energieeffizienz
23.4 VERBUNDREGION WESTTHÜRINGEN – EISENACH / MÜHLHAUSEN / BAD SALZUNGEN
Profil
Westthüringen verbindet Automotive‑Kompetenz mit Energieinnovation und Maschinenbau.
Ziele
klimaneutrale Automotive‑Industrie
Energie‑Innovationsstandort
Maschinenbau 4.0
Maßnahmen
H₂‑Industrieachsen
Energie‑Pilotfabriken
Maschinenbau‑Labore
Talentzentrum West
Wirkung
+20–35 % Energieeffizienz
+25–40 % Wettbewerbsfähigkeit
23.5 VERBUNDREGION NORDTHÜRINGEN – NORDHAUSEN / SONDERSHAUSEN / HEILIGENSTADT
Profil
Nordthüringen ist industriell geprägt und hat großes Energie‑ und Präzisionspotenzial.
Ziele
Energie‑Innovationsregion
Präzisionsindustrie
regionale Start‑up‑Achse
Maßnahmen
Energie‑Pilotfabriken
Präzisionslabore
regionale Fonds
Talentzentrum Nord
Wirkung
+20–35 % Energieeffizienz
+25–40 % Produktivität
23.6 VERBUNDREGION THÜRINGER BECKEN – ERFURT / WEIMAR / JENA (ÜBERLAPPUNGSREGION)
Profil
Das Thüringer Becken ist die zentrale Innovations‑ und Verkehrsregion.
Ziele
integrierte Clusterentwicklung
digitale Verwaltung
High‑Tech‑Bildung
Logistik 4.0
Maßnahmen
digitale Verwaltungszentren
Bildungszentren
Logistik‑Innovationskorridor
Talentzentrum Becken
Wirkung
+25–40 % Effizienz
+20–35 % Innovationskraft
📘 KAPITEL 24 – DIE 10 ZUKUNFTSACHSEN THÜRINGEN 2035
Die strategischen Entwicklungsachsen, die das Land verbinden, beschleunigen und transformieren.
Die Zukunftsachsen sind die überregionalen Entwicklungsstränge, die Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen miteinander verbinden. Sie bündeln Infrastruktur, Energie, Digitalisierung, Mobilität, Forschung und Talentströme zu einem integrierten Wachstumsnetzwerk.
Jede Zukunftsachse erhält:
Investitionen aus der 10 %‑Linie
Beteiligungskapital aus der 40 %‑Quote
Energie‑ und Digitalinfrastruktur
Talentprogramme
Start‑up‑Zentren
regionale Fonds
24.1 ZUKUNFTSACHSE 1 – PHOTONIK & SENSORIK (JENA – GERA – ALTENBURG)
Fokus: Optik, Photonik, Sensorik, MedTech Wirkung:
europäische Photonik‑Achse
MedTech‑Skalierungsregion
+40–60 % Innovationskraft
24.2 ZUKUNFTSACHSE 2 – KI & ROBOTIK (ILMENAU – SUHL – SCHMALKALDEN)
Fokus: KI‑Industrie, Robotik, Mikroelektronik Wirkung:
KI‑Testfelder
Robotik‑Pilotfabriken
+30–50 % Produktivität
24.3 ZUKUNFTSACHSE 3 – AUTOMOTIVE & ENERGIE (EISENACH – MÜHLHAUSEN – BAD SALZUNGEN)
Fokus: klimaneutrale Automotive‑Industrie, H₂‑Energie Wirkung:
H₂‑Industrieachsen
Energie‑Pilotfabriken
+20–35 % Energieeffizienz
24.4 ZUKUNFTSACHSE 4 – PRODUKTION 4.0 (GOTHA – ARNSTADT – ERFURT)
Fokus: automatisierte Produktion, Logistik 4.0 Wirkung:
+20–35 % Produktivität
+25–40 % Effizienz
24.5 ZUKUNFTSACHSE 5 – DIGITALE VERWALTUNG (ERFURT – WEIMAR – JENA)
Fokus: KI‑Genehmigungen, digitale Verwaltung Wirkung:
80 % Genehmigungen <72h
+25–40 % schnellere Prozesse
24.6 ZUKUNFTSACHSE 6 – GESUNDHEIT & PFLEGE (GERA – JENA – WEIMAR)
Fokus: MedTech, digitale Pflege, Gesundheitsinnovation Wirkung:
+20–35 % Effizienz
+25–40 % Versorgungsqualität
24.7 ZUKUNFTSACHSE 7 – KREATIV & DIGITAL (WEIMAR – APOLDA – JENA)
Fokus: Kreativwirtschaft, Design, digitale Bildung Wirkung:
+20–35 % Innovationskraft
+25–40 % Standortattraktivität
24.8 ZUKUNFTSACHSE 8 – ENERGIE & SPEICHER (NORDHAUSEN – SONDERSHAUSEN – ILMENAU)
Fokus: Speichertechnologien, Energieeffizienz Wirkung:
modernste Speicher Deutschlands
+20–35 % Energieeffizienz
24.9 ZUKUNFTSACHSE 9 – LOGISTIK & MOBILITÄT (ERFURT – GERA – ALTENBURG)
Fokus: Logistik 4.0, automatisierte Mobilität Wirkung:
+25–40 % Effizienz
+20–35 % geringere Kosten
24.10 ZUKUNFTSACHSE 10 – BILDUNG & TALENTE (ALLE VERBUNDREGIONEN)
Fokus: High‑Tech‑Bildung, Talentzentren, duale Akademien Wirkung:
+30–50 % mehr High‑Tech‑Absolventen
+20–35 % höhere Fachkräftebindung
24.11 Gesamtwirkung der Zukunftsachsen
Die Zukunftsachsen:
verbinden das Land
beschleunigen Wachstum
stärken Regionen
erhöhen Effizienz
steigern Innovationskraft
schaffen Arbeitsplätze
machen Thüringen international sichtbar
Sie sind das strategische Rückgrat von Thüringen 2035
📘 KAPITEL 25 – DIE 12 TRANSFORMATIONSPROGRAMME THÜRINGEN 2035
Die operativen Programme, die die gesamte Transformation in konkrete Maßnahmen übersetzen.
Die 12 Transformationsprogramme sind die Umsetzungseinheiten von Thüringen 2035. Sie verbinden Cluster, Mittelstadtcluster, Verbundregionen, Zukunftsachsen, Energie, Digitalisierung, Bildung und Start‑ups zu einem integrierten, steuerbaren Gesamtsystem.
Jedes Programm hat:
klare Ziele
klare Maßnahmen
klare Verantwortlichkeiten
klare Budgets (10 %‑Linie)
klare Rückflussmechanismen (40 %‑Beteiligungen)
klare Monitoring‑Indikatoren
25.1 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 1 – High‑Tech‑Industrie Thüringen
Fokus: Optik, Photonik, KI, Robotik, Mikroelektronik, MedTech Maßnahmen: Pilotfabriken, Forschungszentren, Start‑up‑Programme Wirkung: +40–60 % Innovationskraft
25.2 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 2 – Mittelstadtcluster 2035
Fokus: regionale Innovationsräume Maßnahmen: regionale Fonds, digitale Zentren, Energiezentren Wirkung: +25–40 % regionale Stabilität
25.3 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 3 – Verbundregionen Thüringen
Fokus: integrierte Wachstumsräume Maßnahmen: Talentzentren, Energiezentren, Infrastrukturachsen Wirkung: +20–35 % Effizienz
25.4 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 4 – Energie Thüringen 2035
Fokus: H₂, Speicher, klimaneutrale Industrie Maßnahmen: H₂‑Achsen, Speicher, Energie‑Pilotfabriken Wirkung: -20–35 % Energiepreise
25.5 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 5 – Digitalisierung 2030
Fokus: KI‑Genehmigungen, digitale Verwaltung Maßnahmen: Automatisierung, digitale Akten, 5G/6G Wirkung: 80 % Genehmigungen <72h
25.6 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 6 – Bildung & Talente
Fokus: High‑Tech‑Bildung, duale Akademien Maßnahmen: neue Curricula, digitale Schulen, Talentzentren Wirkung: +30–50 % High‑Tech‑Absolventen
25.7 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 7 – Start‑up‑Thüringen
Fokus: Deep‑Tech‑Gründungen Maßnahmen: 1‑Mrd.-Fonds, Inkubatoren, Acceleratoren Wirkung: 2.000 neue Start‑ups
25.8 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 8 – Regionale Entwicklung
Fokus: Gleichwertige Lebensverhältnisse Maßnahmen: regionale Fonds, Infrastruktur, Digitalisierung Wirkung: +20–35 % Lebensqualität
25.9 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 9 – Mobilität & Logistik 4.0
Fokus: automatisierte Logistik, Mobilitätssysteme Maßnahmen: Logistik‑Korridore, digitale Verkehrssysteme Wirkung: +25–40 % Effizienz
25.10 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 10 – Gesundheitsregion Thüringen
Fokus: MedTech, digitale Pflege Maßnahmen: MedTech‑Accelerator, Pflege‑Digitalisierung Wirkung: +25–40 % Versorgungsqualität
25.11 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 11 – Klimaneutrale Industrie
Fokus: H₂‑Prozesse, Elektrifizierung Maßnahmen: Energieeffizienz, Speicher, Abwärmenutzung Wirkung: -15–25 % Emissionen
25.12 TRANSFORMATIONSPROGRAMM 12 – Staatsfonds & Beteiligungen
Fokus: Vermögensaufbau Maßnahmen: Beteiligungsmanagement, Fondssteuerung Wirkung: 6–10 Mrd. € Fondsvolumen bis 2035
📘 KAPITEL 26 – MONITORING & STEUERUNG THÜRINGEN 2035
Das System, das sicherstellt, dass die Transformation funktioniert, messbar bleibt und Kurs hält.
Thüringen 2035 ist ein Großprojekt. Damit es erfolgreich ist, braucht es ein präzises, transparentes und kontinuierliches Monitoring‑ und Steuerungssystem, das:
Fortschritte misst
Risiken erkennt
Maßnahmen anpasst
Verantwortlichkeiten klärt
Transparenz schafft
Rückflüsse sichert
Investitionen optimiert
Dieses Kapitel definiert die Architektur, die Thüringen dauerhaft steuerbar macht.
26.1 Grundprinzipien der Steuerung
Die Steuerung basiert auf fünf Leitprinzipien:
Transparenz: Alle Daten sind öffentlich einsehbar.
Verbindlichkeit: Ziele sind gesetzlich verankert.
Dynamik: Maßnahmen werden jährlich angepasst.
Effizienz: Ressourcen werden optimal eingesetzt.
Rückkopplung: Rückflüsse steuern neue Investitionen.
26.2 Die drei Ebenen des Monitorings
26.2.1 Ebene 1 – Strategisches Monitoring (Landesebene)
Verantwortlich: Staatskanzlei + Transformationsrat
Aufgaben:
Zielerreichung prüfen
Investitionsvolumen steuern
Rückflüsse analysieren
Clusterentwicklung bewerten
jährliche Transformationsberichte veröffentlichen
26.2.2 Ebene 2 – Operatives Monitoring (Cluster & Regionen)
Verantwortlich: Cluster‑Management + Verbundregionen
Aufgaben:
Projektfortschritt
Mittelverwendung
Start‑up‑Dynamik
Energie‑ und Digitalinfrastruktur
Talentprogramme
26.2.3 Ebene 3 – Beteiligungsmonitoring (Staatsfonds)
Verantwortlich: Fondsverwaltung
Aufgaben:
Beteiligungsperformance
Dividenden
Exits
Wertsteigerungen
Risikoanalyse
26.3 Die 12 Monitoring‑Indikatoren
Jedes Jahr werden folgende Indikatoren veröffentlicht:
Anzahl neuer Start‑ups
Anzahl neuer Arbeitsplätze
Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen
Fondsvolumen
Energiepreise
Genehmigungszeiten
Glasfaser‑ und 5G‑Abdeckung
Anzahl internationaler Fachkräfte
Anzahl High‑Tech‑Absolventen
CO₂‑Reduktion
regionale Entwicklung
Investitionsquote
Diese Indikatoren machen die Transformation messbar.
26.4 Der Transformationsrat Thüringen
Ein unabhängiges Gremium aus:
Wissenschaft
Wirtschaft
Verwaltung
Gewerkschaften
Start‑ups
Energie
Digitalisierung
Aufgaben:
jährliche Bewertung
Empfehlungen
Risikoanalysen
Transparenzberichte
26.5 Jährlicher Transformationsbericht
Der Bericht enthält:
Zielerreichung
Investitionsübersicht
Rückflüsse
Clusterentwicklung
regionale Entwicklung
Energie & Digitalisierung
Handlungsempfehlungen
Er wird im Landtag vorgestellt und öffentlich zugänglich gemacht.
26.6 Frühwarnsystem
Ein KI‑gestütztes System erkennt:
Verzögerungen
Kostenrisiken
Fachkräftemangel
Energieengpässe
Innovationslücken
Maßnahmen werden automatisch priorisiert.
26.7 Wirkung des Monitorings
höhere Transparenz
bessere Steuerbarkeit
geringere Risiken
schnellere Reaktionen
effizientere Investitionen
stärkere Rückflüsse
stabilere Transformation
Monitoring macht Thüringen 2035 verlässlich, planbar und messbar.
📘 KAPITEL 26 – MONITORING & STEUERUNG THÜRINGEN 2035
Das System, das sicherstellt, dass die Transformation funktioniert, messbar bleibt und Kurs hält.
Thüringen 2035 ist ein Großprojekt. Damit es erfolgreich ist, braucht es ein präzises, transparentes und kontinuierliches Monitoring‑ und Steuerungssystem, das:
Fortschritte misst
Risiken erkennt
Maßnahmen anpasst
Verantwortlichkeiten klärt
Transparenz schafft
Rückflüsse sichert
Investitionen optimiert
Dieses Kapitel definiert die Architektur, die Thüringen dauerhaft steuerbar macht.
26.1 Grundprinzipien der Steuerung
Die Steuerung basiert auf fünf Leitprinzipien:
Transparenz: Alle Daten sind öffentlich einsehbar.
Verbindlichkeit: Ziele sind gesetzlich verankert.
Dynamik: Maßnahmen werden jährlich angepasst.
Effizienz: Ressourcen werden optimal eingesetzt.
Rückkopplung: Rückflüsse steuern neue Investitionen.
26.2 Die drei Ebenen des Monitorings
26.2.1 Ebene 1 – Strategisches Monitoring (Landesebene)
Verantwortlich: Staatskanzlei + Transformationsrat
Aufgaben:
Zielerreichung prüfen
Investitionsvolumen steuern
Rückflüsse analysieren
Clusterentwicklung bewerten
jährliche Transformationsberichte veröffentlichen
26.2.2 Ebene 2 – Operatives Monitoring (Cluster & Regionen)
Verantwortlich: Cluster‑Management + Verbundregionen
Aufgaben:
Projektfortschritt
Mittelverwendung
Start‑up‑Dynamik
Energie‑ und Digitalinfrastruktur
Talentprogramme
26.2.3 Ebene 3 – Beteiligungsmonitoring (Staatsfonds)
Verantwortlich: Fondsverwaltung
Aufgaben:
Beteiligungsperformance
Dividenden
Exits
Wertsteigerungen
Risikoanalyse
26.3 Die 12 Monitoring‑Indikatoren
Jedes Jahr werden folgende Indikatoren veröffentlicht:
Anzahl neuer Start‑ups
Anzahl neuer Arbeitsplätze
Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen
Fondsvolumen
Energiepreise
Genehmigungszeiten
Glasfaser‑ und 5G‑Abdeckung
Anzahl internationaler Fachkräfte
Anzahl High‑Tech‑Absolventen
CO₂‑Reduktion
regionale Entwicklung
Investitionsquote
Diese Indikatoren machen die Transformation messbar.
26.4 Der Transformationsrat Thüringen
Ein unabhängiges Gremium aus:
Wissenschaft
Wirtschaft
Verwaltung
Gewerkschaften
Start‑ups
Energie
Digitalisierung
Aufgaben:
jährliche Bewertung
Empfehlungen
Risikoanalysen
Transparenzberichte
26.5 Jährlicher Transformationsbericht
Der Bericht enthält:
Zielerreichung
Investitionsübersicht
Rückflüsse
Clusterentwicklung
regionale Entwicklung
Energie & Digitalisierung
Handlungsempfehlungen
Er wird im Landtag vorgestellt und öffentlich zugänglich gemacht.
26.6 Frühwarnsystem
Ein KI‑gestütztes System erkennt:
Verzögerungen
Kostenrisiken
Fachkräftemangel
Energieengpässe
Innovationslücken
Maßnahmen werden automatisch priorisiert.
26.7 Wirkung des Monitorings
höhere Transparenz
bessere Steuerbarkeit
geringere Risiken
schnellere Reaktionen
effizientere Investitionen
stärkere Rückflüsse
stabilere Transformation
Monitoring macht Thüringen 2035 verlässlich, planbar und messbar.
📘 KAPITEL 27 – GESETZLICHE VERANKERUNG THÜRINGEN 2035
Die rechtliche Grundlage, die Stabilität, Verlässlichkeit und Dauerhaftigkeit garantiert.
Eine Transformation dieser Größe braucht gesetzliche Sicherheit. Nur wenn die zentralen Elemente von Thüringen 2035 rechtlich verankert sind, entsteht:
Planungssicherheit
Investitionssicherheit
politische Stabilität
Schutz vor Regierungswechseln
Vertrauen bei Unternehmen, Bürgern und Investoren
Dieses Kapitel definiert die Gesetze, die Thüringen 2035 dauerhaft tragen.
27.1 Das Thüringen‑2035‑Gesetz (T35G)
Das zentrale Rahmengesetz der Transformation.
Inhalte:
Verankerung der 10 %‑Investitionslinie
Verankerung der 40 %‑Beteiligungsstrategie
Einrichtung des Staatsfonds Thüringen
Einrichtung des Transformationsrates
jährlicher Transformationsbericht
Monitoring‑Indikatoren
Zukunftsachsen
Cluster‑ und Regionalstruktur
Wirkung:
rechtliche Stabilität
langfristige Planungssicherheit
Schutz vor politischer Willkür
27.2 Gesetz zur 10 %‑Investitionslinie
Ein eigenes Gesetz, das die jährliche Investition von 10 % des Landeshaushalts garantiert.
Kernelemente:
Mindestquote 10 %
automatische Anpassung an Haushaltsvolumen
Zweckbindung für Zukunftsbereiche
jährliche Berichtspflicht
Schutz vor Kürzungen
Wirkung:
Investitionen werden dauerhaft gesichert
keine Abhängigkeit von Konjunktur oder Bundesmitteln
27.3 Gesetz zur 40 %‑Beteiligungsstrategie
Regelt die Beteiligung des Landes an allen geförderten Unternehmen.
Kernelemente:
Standardquote 40 %
flexible Beteiligungsformen (Equity, Revenue‑Sharing, Convertible Notes)
Rückflussmechanik
Fondszuordnung
Transparenzpflichten
Wirkung:
Rückflüsse werden gesetzlich gesichert
Staatsfonds wächst planbar
27.4 Gesetz zum Staatsfonds Thüringen
Der Staatsfonds erhält eine eigene gesetzliche Grundlage.
Kernelemente:
Fondsstruktur
Fondsverwaltung
Rückflusszuordnung
Anlagekriterien
Transparenzpflichten
jährliche Performanceberichte
Wirkung:
Vermögensaufbau wird rechtlich geschützt
Fonds kann langfristig agieren
27.5 Gesetz zur Innovationsabgabe
Regelt die faire Beteiligung großer Unternehmen.
Kernelemente:
0,20 % Umsatz
0,07 % Lohnsumme
Schwellenwerte (150 MA / 30 Mio. € Umsatz / 25 Mio. € Bilanzsumme)
Zweckbindung für Transformation
Wirkung:
stabile Einnahmen
keine Belastung für Bürger und KMU
27.6 Gesetz zur Digitalsteuer 5 %
Regelt die Beteiligung großer digitaler Plattformen.
Kernelemente:
5 % auf digitale Umsätze
klare Definition digitaler Wertschöpfung
Zweckbindung für Digitalisierung
Wirkung:
faire Beteiligung globaler Plattformen
stabile Einnahmen
27.7 Gesetz zur digitalen Verwaltung
Regelt die Einführung von:
KI‑Genehmigungen
digitalen Akten
digitalen Signaturen
digitalen Zahlungen
digitalen Schnittstellen
Wirkung:
Verwaltung wird modern, schnell und effizient
27.8 Gesetz zur Energie‑Transformation
Regelt:
H₂‑Infrastruktur
Speicher
klimaneutrale Industrie
Energiezentren
Wirkung:
Energie wird Standortvorteil
27.9 Gesetz zur Bildung 2035
Regelt:
High‑Tech‑Curricula
digitale Schulen
duale Akademien
Talentzentren
Wirkung:
Bildung wird Wachstumsmotor
27.10 Gesamtwirkung der gesetzlichen Verankerung
Die Gesetze:
machen Thüringen 2035 unumkehrbar
schaffen Planungssicherheit
schützen die 10 %‑Linie
sichern die 40 %‑Rückflüsse
stabilisieren den Staatsfonds
stärken Vertrauen bei Unternehmen und Bürgern
Thüringen wird zu einem rechtlich stabilen Transformationsstandort
📘 KAPITEL 28 – INTERNATIONALE POSITIONIERUNG THÜRINGEN 2035
Thüringen wird ein global sichtbarer High‑Tech‑Standort.
Die Transformation Thüringens endet nicht an der Landesgrenze. Damit Cluster, Mittelstadtcluster, Verbundregionen und Zukunftsachsen ihr volles Potenzial entfalten, braucht Thüringen eine aktive, strategische und selbstbewusste internationale Positionierung.
Dieses Kapitel definiert, wie Thüringen bis 2035 zu einem global sichtbaren Innovationsstandort wird.
28.1 Zielbild der internationalen Positionierung
Thüringen wird bis 2035:
europäisches Photonik‑Leitzentrum
global sichtbarer KI‑ und Robotikstandort
führende Energie‑Innovationsregion
internationaler Magnet für Talente
attraktiver Standort für Deep‑Tech‑Investoren
Partner für globale Forschung und Industrie
28.2 Internationale Markenstrategie
Thüringen erhält eine klare, starke, internationale Marke:
„Thuringia – Europe’s High‑Tech Heart“
Kernelemente:
High‑Tech‑Cluster
Energie‑Innovation
Talentprogramme
digitale Verwaltung
stabile Finanzierungsarchitektur
28.3 Internationale Partnerschaften
28.3.1 Wissenschaft & Forschung
Partnerschaften mit:
MIT
ETH Zürich
TU Delft
Fraunhofer‑Netzwerke
Max‑Planck‑Institute weltweit
Fokus:
Photonik
KI
Robotik
Energie
MedTech
28.3.2 Industrie & Technologie
Kooperationen mit:
globalen Tech‑Konzernen
Automotive‑Herstellern
Energieunternehmen
Robotik‑ und KI‑Firmen
Ziel:
Pilotfabriken
Testfelder
gemeinsame Forschung
Standortinvestitionen
28.3.3 Start‑up‑Ökosysteme
Partnerschaften mit:
Silicon Valley
Tel Aviv
Singapur
Helsinki
Zürich
Ziel:
internationale Gründer anziehen
Thüringer Start‑ups global skalieren
28.4 Internationale Talentstrategie
Thüringen wird ein Magnet für internationale Fachkräfte.
Maßnahmen:
Visa in 10 Tagen
Anerkennung in 30 Tagen
englischsprachige Masterprogramme
internationale Talentzentren in jeder Verbundregion
Welcome‑Center Thüringen
Wirkung:
+20–35 % mehr internationale Fachkräfte
+30–50 % mehr High‑Tech‑Absolventen
28.5 Internationale Investorenstrategie
Thüringen positioniert sich als:
stabiler Investitionsstandort
High‑Tech‑Region
Energie‑Innovationsstandort
digitalisiertes Verwaltungsland
Instrumente:
Investoren‑Roadshows
internationale Cluster‑Konferenzen
Staatsfonds‑Präsentationen
Beteiligungsangebote (40 %)
28.6 Internationale Sichtbarkeit
Thüringen wird sichtbar durch:
internationale Messen (CES, Hannover Messe, Photonics West)
globale Kampagnen
internationale Rankings
High‑Tech‑Events
Cluster‑Summits
28.7 Wirkung der internationalen Positionierung
mehr Investitionen
mehr Talente
mehr Start‑ups
mehr Forschung
mehr Rückflüsse
mehr internationale Sichtbarkeit
Thüringen wird zu einem globalen High‑Tech‑Standort, der mit Zürich, Eindhoven, Helsinki und Tel Aviv konkurriert.
📘 KAPITEL 29 – KOMMUNIKATION & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT THÜRINGEN 2035
Die Kommunikationsarchitektur, die Vertrauen schafft, Menschen mitnimmt und die Transformation sichtbar macht.
Transformation gelingt nicht nur durch Investitionen, Strukturen und Programme — sie gelingt durch Menschen, die sie verstehen, unterstützen und mittragen. Deshalb braucht Thüringen 2035 eine moderne, transparente und kraftvolle Kommunikationsstrategie, die:
erklärt
begeistert
mobilisiert
Vertrauen schafft
Beteiligung ermöglicht
Erfolge sichtbar macht
Dieses Kapitel definiert die Kommunikationsarchitektur, die Thüringen 2035 trägt.
29.1 Leitprinzipien der Kommunikation
Die Kommunikation folgt fünf Grundprinzipien:
Transparenz: Alle Maßnahmen und Zahlen sind offen einsehbar.
Einfachheit: Komplexe Inhalte werden verständlich erklärt.
Nähe: Menschen werden direkt angesprochen und beteiligt.
Stolz: Thüringen zeigt Selbstbewusstsein und Zukunftsoptimismus.
Konstanz: Kommunikation ist dauerhaft, nicht punktuell.
29.2 Kommunikationsziele
Bis 2035 soll die Kommunikation:
Vertrauen in die Transformation stärken
Bürger aktiv einbinden
Unternehmen motivieren
Talente anziehen
internationale Sichtbarkeit erhöhen
politische Stabilität sichern
29.3 Kommunikationskanäle
29.3.1 Landesweite Kampagnen
TV
Radio
Plakate
Social Media
Podcasts
YouTube‑Formate
Ziel: breite Sichtbarkeit.
29.3.2 Regionale Kommunikationszentren
In jeder Verbundregion:
Informationszentren
Bürgerdialoge
Workshops
regionale Medienarbeit
Ziel: Nähe und Beteiligung.
29.3.3 Digitale Plattform „Thüringen 2035“
Eine zentrale Plattform mit:
allen Projekten
allen Investitionen
allen Rückflüssen
allen Monitoring‑Daten
Bürgerbeteiligung
Live‑Dashboards
Ziel: maximale Transparenz.
29.3.4 Social‑Media‑Strategie
Kanäle:
Instagram
TikTok
YouTube
LinkedIn
X
Formate:
kurze Erklärvideos
Erfolgsgeschichten
Interviews
Behind‑the‑Scenes
Live‑Updates
Ziel: junge Zielgruppen erreichen.
29.4 Kommunikationsformate
29.4.1 „Thüringen erklärt“
Kurze, klare Erklärvideos zu:
10 %‑Investitionslinie
40 %‑Beteiligungsstrategie
Staatsfonds
Cluster
Energie
Digitalisierung
29.4.2 „Menschen der Transformation“
Porträts von:
Gründerinnen
Forschern
Fachkräften
Unternehmern
Bürgern
Ziel: Identifikation und Stolz.
29.4.3 „Thüringen live“
Monatliche Live‑Formate:
Q&A
Projektupdates
Bürgerdialoge
Expertenrunden
29.5 Internationale Kommunikation
internationale Kampagnen
Investoren‑Roadshows
Cluster‑Summits
englischsprachige Plattformen
globale Medienarbeit
Ziel: internationale Sichtbarkeit und Investitionen.
29.6 Krisenkommunikation
Ein eigenes System für:
Energieengpässe
Projektverzögerungen
Kostenrisiken
Standortkonflikte
Prinzipien:
schnell
transparent
lösungsorientiert
29.7 Wirkung der Kommunikationsstrategie
höhere Akzeptanz
mehr Beteiligung
mehr Vertrauen
mehr Motivation
mehr internationale Sichtbarkeit
mehr politische Stabilität
Kommunikation macht die Transformation verständlich, greifbar und erlebbar.
📘 KAPITEL 30 – BÜRGERBETEILIGUNG & PARTIZIPATION THÜRINGEN 2035
Die Menschen im Mittelpunkt der Transformation.
Eine Transformation dieser Größe gelingt nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger sie verstehen, unterstützen und mitgestalten. Thüringen 2035 ist kein Top‑down‑Projekt — es ist ein gesellschaftliches Zukunftsprojekt, das alle einbindet.
Dieses Kapitel definiert die Strukturen, Formate und Instrumente, die Bürgerbeteiligung zu einem festen Bestandteil der Transformation machen.
30.1 Leitprinzipien der Bürgerbeteiligung
Die Bürgerbeteiligung folgt fünf Grundsätzen:
Transparenz: Alle Projekte, Investitionen und Rückflüsse sind einsehbar.
Einbindung: Bürger können aktiv mitgestalten.
Niedrigschwelligkeit: Beteiligung ist einfach, digital und barrierefrei.
Regionalität: Jede Verbundregion hat eigene Beteiligungsformate.
Wirksamkeit: Bürgerbeiträge fließen direkt in Entscheidungen ein.
30.2 Beteiligungsstrukturen
30.2.1 Bürgerforen Thüringen 2035
In jeder Verbundregion:
regelmäßige Foren
Workshops
Dialogveranstaltungen
Projektvorstellungen
Feedbackrunden
Ziel: direkte Beteiligung vor Ort.
30.2.2 Digitale Beteiligungsplattform
Die Plattform „Thüringen 2035 – Mitmachen“ bietet:
Projektübersichten
Abstimmungen
Ideenwettbewerbe
Bürgerhaushalte
Live‑Dashboards
Feedback‑Tools
Ziel: digitale, barrierefreie Beteiligung.
30.2.3 Bürgerhaushalte
Ein Teil der 10 %‑Investitionslinie wird regionalen Bürgerhaushalten zugeordnet.
Bürger entscheiden über:
lokale Infrastruktur
digitale Projekte
Energieeffizienz
Bildungsinitiativen
Start‑up‑Förderung
30.2.4 Bürgerbeiräte
In jeder Verbundregion:
20–30 zufällig ausgewählte Bürger
repräsentativ nach Alter, Geschlecht, Region
beraten Verwaltung und Politik
geben Empfehlungen zu Projekten
30.3 Beteiligungsformate
30.3.1 „Thüringen spricht“
Landesweite Dialogreihe:
Townhalls
Bürgergespräche
mobile Dialogbusse
digitale Live‑Formate
30.3.2 Ideenwettbewerbe
Zu Themen wie:
Energie
Digitalisierung
Mobilität
Bildung
Start‑ups
Gewinner erhalten:
Fördermittel
40 %‑Beteiligungsmodelle
Pilotprojekte
30.3.3 Jugendbeteiligung
Eigene Formate für junge Menschen:
Jugendparlamente
Schüler‑Labs
digitale Challenges
Start‑up‑Programme für Jugendliche
30.4 Transparenzinstrumente
30.4.1 Live‑Dashboards
Echtzeit‑Daten zu:
Investitionen
Rückflüssen
Projektfortschritt
Energiepreisen
Genehmigungszeiten
Bildungsergebnissen
30.4.2 Offene Daten
Alle relevanten Daten werden als Open Data bereitgestellt.
30.4.3 Jährlicher Bürgerbericht
Ein leicht verständlicher Bericht mit:
Erfolgen
Herausforderungen
Zahlen
Projekten
Rückflüssen
30.5 Wirkung der Bürgerbeteiligung
höhere Akzeptanz
mehr Vertrauen
stärkere Identifikation
bessere Entscheidungen
höhere Transparenz
mehr gesellschaftliche Stabilität
Bürgerbeteiligung macht Thüringen 2035 zu einem gemeinsamen Projekt, nicht zu einem Regierungsprogramm.
📘 KAPITEL 31 – RISIKEN & RISIKOMANAGEMENT THÜRINGEN 2035
Die Architektur, die Stabilität, Sicherheit und Resilienz garantiert.
Eine Transformation dieser Größenordnung bringt Chancen — aber auch Risiken. Thüringen 2035 wird nur erfolgreich, wenn Risiken früh erkannt, präzise bewertet und konsequent gesteuert werden.
Dieses Kapitel definiert die Risikokategorien, die Steuerungsmechanismen und die institutionellen Sicherungen, die Thüringen dauerhaft stabil halten.
31.1 Die 8 zentralen Risikokategorien
31.1.1 Finanzielle Risiken
Rückflüsse verzögern sich
Investitionskosten steigen
globale Krisen beeinflussen Märkte
31.1.2 Fachkräftemangel
zu wenig internationale Talente
Abwanderung
demografische Effekte
31.1.3 Energie- und Infrastrukturengpässe
Verzögerungen bei H₂‑Netzen
Speicherengpässe
Netzüberlastungen
31.1.4 Digitale Risiken
Cyberangriffe
Systemausfälle
Datenverluste
31.1.5 Verwaltungsrisiken
zu langsame Umsetzung
Widerstände in Behörden
Kompetenzlücken
31.1.6 Politische Risiken
Regierungswechsel
Blockaden
Polarisierung
31.1.7 Markt- und Technologierisiken
technologische Disruption
globale Konkurrenz
Fehlinvestitionen
31.1.8 Gesellschaftliche Risiken
Akzeptanzprobleme
soziale Spannungen
regionale Ungleichgewichte
31.2 Risikomanagement-Architektur
31.2.1 Transformationsrat (strategische Ebene)
Aufgaben:
Risikoanalysen
Frühwarnsysteme
Handlungsempfehlungen
jährliche Risikoberichte
31.2.2 Staatsfonds (finanzielle Ebene)
Aufgaben:
Beteiligungsrisiken bewerten
Portfolio diversifizieren
Rückflüsse sichern
Liquidität garantieren
31.2.3 Cluster- und Regionalmanagement (operative Ebene)
Aufgaben:
Projektmonitoring
Kostenkontrolle
Zeitpläne
regionale Risiken
31.2.4 KI‑Frühwarnsystem
Erkennt:
Verzögerungen
Kostensteigerungen
Fachkräfteengpässe
Energieprobleme
digitale Risiken
31.3 Risikosteuerungsinstrumente
31.3.1 Risikoreserven
Jährlich:
5–10 % der 10 %‑Investitionslinie
50–100 Mio. € Liquiditätsreserve im Staatsfonds
31.3.2 Szenarioanalysen
Für:
Energiepreise
Fachkräfte
Rückflüsse
globale Märkte
Technologieentwicklungen
31.3.3 Redundanzen
In:
Energie
Digitalisierung
Verwaltung
Infrastruktur
31.3.4 Notfallprogramme
Für:
Energieengpässe
Cyberangriffe
Lieferkettenprobleme
Fachkräftemangel
31.4 Politische Stabilität durch gesetzliche Verankerung
Die Kapitel 27‑Gesetze sichern:
10 %‑Linie
40 %‑Beteiligungen
Staatsfonds
Monitoring
Transformationsrat
→ Schutz vor Regierungswechseln → Schutz vor Kürzungen → Schutz vor politischer Willkür
31.5 Gesellschaftliche Stabilität durch Beteiligung
Kapitel 30 sichert:
Bürgerforen
digitale Beteiligung
Bürgerhaushalte
Transparenz
→ höhere Akzeptanz → weniger Konflikte → mehr Vertrauen
31.6 Gesamtwirkung des Risikomanagements
höhere Stabilität
geringere Kostenrisiken
schnellere Reaktionen
bessere Entscheidungen
langfristige Sicherheit
Schutz der Transformation
Thüringen 2035 wird resilient, robust und krisenfest.
📘 KAPITEL 32 – ZEITPLAN & MEILENSTEINE THÜRINGEN 2035
Der präzise Fahrplan der Transformation – klar, verbindlich, realistisch.
Thüringen 2035 ist ein strukturiertes, mehrjähriges Transformationsprogramm. Damit alle Maßnahmen greifen, braucht es einen klaren, verbindlichen Zeitplan, der:
Prioritäten setzt
Geschwindigkeit sichert
Verantwortlichkeiten klärt
Erfolge messbar macht
Risiken minimiert
Dieses Kapitel definiert die Meilensteine von 2025 bis 2035.
32.1 Phase 1 – Start & Strukturaufbau (2025–2026)
Fundamente legen, Strukturen schaffen, Geschwindigkeit aufbauen.
Meilensteine 2025
Verabschiedung des Thüringen‑2035‑Gesetzes
Einrichtung des Staatsfonds
Start der 10 %‑Investitionslinie
Start der 40 %‑Beteiligungsstrategie
Aufbau der Cluster‑Managements
Start der digitalen Verwaltungsreform
Start der Energieprogramme (H₂, Speicher)
Meilensteine 2026
Start der Talentzentren in allen Verbundregionen
erste Pilotfabriken (Photonik, Robotik, Energie)
digitale Akten in allen Landesbehörden
Start der Bürgerhaushalte
Start der internationalen Kampagne „Thuringia – Europe’s High‑Tech Heart“
32.2 Phase 2 – Skalierung & Beschleunigung (2027–2030)
Cluster wachsen, Regionen transformieren, Rückflüsse steigen.
Meilensteine 2027
50 % aller Genehmigungen digital
10 neue Pilotfabriken
500 neue Start‑ups
erste Rückflüsse aus 40 %‑Beteiligungen
Meilensteine 2028
80 % Glasfaserabdeckung
5G/6G flächendeckend
1.000 neue Start‑ups
2–3 internationale Forschungskooperationen (MIT, ETH, Tel Aviv)
Meilensteine 2029
80 % aller Genehmigungen <72h
20 Pilotfabriken in Betrieb
2–3 Mrd. € Fondsvolumen
Energiepreise sinken messbar
Meilensteine 2030
Thüringen unter den Top‑5‑Innovationsregionen Europas
3.000 neue Start‑ups
4–6 Mrd. € Fondsvolumen
Rückflüsse decken 20–30 % der 10 %‑Linie
32.3 Phase 3 – Vollständige Transformation (2031–2035)
Thüringen wird ein global sichtbarer High‑Tech‑Standort.
Meilensteine 2031
klimaneutrale Industrieachsen in Betrieb
90 % digitale Verwaltung
5.000 neue Start‑ups
Meilensteine 2032
10 High‑Tech‑Cluster vollständig ausgebaut
7 Mittelstadtcluster voll funktionsfähig
6 Verbundregionen vollständig integriert
Meilensteine 2033
10–12 Mrd. € Fondsvolumen
Rückflüsse decken 50–70 % der 10 %‑Linie
Thüringen wird globaler Innovationsstandort
Meilensteine 2034
Energiepreise unter deutschem Durchschnitt
95 % digitale Verwaltung
7.000 neue Start‑ups
Meilensteine 2035
vollständige Umsetzung von Thüringen 2035
Rückflüsse decken 100 % der 10 %‑Linie
Staatsfonds erreicht 12–15 Mrd. €
Thüringen ist eines der modernsten, innovativsten und wirtschaftlich stärksten Länder Europas
32.4 Gesamtwirkung des Zeitplans
klare Struktur
hohe Geschwindigkeit
messbare Erfolge
stabile Rückflüsse
starke Cluster
starke Regionen
starke Energie‑ und Digitalinfrastruktur
internationale Sichtbarkeit
Der Zeitplan macht Thüringen 2035 planbar, steuerbar und erfolgreich.
📘 KAPITEL 33 – FINANZMODELL THÜRINGEN 2035 (DETAILKAPITEL)
Das präzise, belastbare und langfristig stabile Finanzmodell der Transformation.
Dieses Kapitel ist eines der wichtigsten des gesamten Dokuments. Es zeigt, wie Thüringen 2035 finanziell funktioniert, wie die Investitionen gedeckt sind, wie Rückflüsse entstehen und wie der Staatsfonds wächst.
Das Finanzmodell basiert auf drei Säulen:
10 %‑Investitionslinie
40 %‑Beteiligungsstrategie
Gegenfinanzierung (Innovationsabgabe, Digitalsteuer, Rückflüsse, Effekte)
33.1 Grundstruktur des Finanzmodells
33.1.1 Einnahmenstruktur
Die Transformation finanziert sich aus:
Innovationsabgabe
Digitalsteuer
Rückflüssen aus 40 %‑Beteiligungen
Netto‑Steuereffekten
Einsparungen durch Digitalisierung
privaten Kofinanzierungen
EU‑ und Bundesmitteln
33.1.2 Ausgabenstruktur
Die 10 %‑Linie finanziert:
Cluster
Mittelstadtcluster
Verbundregionen
Energie
Digitalisierung
Bildung
Start‑ups
Infrastruktur
33.2 Die 10 %‑Investitionslinie im Detail
33.2.1 Volumen
Landeshaushalt: 14,8 Mrd. €
10 %‑Linie: 1,48 Mrd. €/Jahr
33.2.2 Hebelwirkung
Jeder Euro erzeugt:
1,3–1,9 € private Kofinanzierung
0,2–0,4 € Rückflüsse
0,1–0,3 € Steuereffekte
Gesamt: 2,0–2,8 € pro investiertem Euro
33.3 Die 40 %‑Beteiligungsstrategie im Detail
33.3.1 Rückflussmechanik
Die Rückflüsse steigen über 30 Jahre exponentiell:
| Zeitraum | Rückflüsse/Jahr |
|---|---|
| Jahr 1–5 | 100–180 Mio. € |
| Jahr 6–10 | 250–450 Mio. € |
| Jahr 11–20 | 600–1.100 Mio. € |
| Jahr 21–30 | 1,2–2,2 Mrd. € |
33.3.2 Wirkung
Entlastung der 10 %‑Linie
Wachstum des Staatsfonds
langfristige finanzielle Stabilität
33.4 Gegenfinanzierung im Detail
33.4.1 Innovationsabgabe
0,20 % Umsatz
0,07 % Lohnsumme
Einnahmen: 200–300 Mio. €/Jahr
33.4.2 Digitalsteuer 5 %
Einnahmen: 250–400 Mio. €/Jahr
33.4.3 Netto‑Steuereffekte
Einnahmen: 250–500 Mio. €/Jahr
33.4.4 Einsparungen
200–400 Mio. €/Jahr
33.5 Staatsfonds Thüringen – Finanzprojektion
33.5.1 Fondsvolumen
| Jahr | Fondsvolumen |
|---|---|
| 2025 | 0,0 Mrd. € |
| 2030 | 3–6 Mrd. € |
| 2035 | 6–10 Mrd. € |
| 2050 | 15–25 Mrd. € |
33.5.2 Rückflussverwendung
50 % Reinvestition
30 % Stabilisierung der 10 %‑Linie
20 % Liquiditätsreserve
33.6 Langfristige Tragfähigkeit
33.6.1 Ab Jahr 3
erste Überschüsse
33.6.2 Ab Jahr 7
10 %‑Linie teilweise selbsttragend
33.6.3 Ab Jahr 15
10 %‑Linie vollständig selbsttragend
33.6.4 Ab Jahr 20
Staatsfonds wird Vermögensmotor
33.7 Gesamtwirkung des Finanzmodells
keine Belastung für Bürger
keine Belastung für KMU
stabile Einnahmen
planbare Investitionen
wachsender Staatsfonds
langfristige finanzielle Unabhängigkeit
Thüringen 2035 wird finanziell stabil, wachstumsorientiert und selbsttragend.
📘 KAPITEL 34 – WIRKUNG THÜRINGEN 2035 (MAKROEFFEKTE)
Die gesamtwirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Effekte der Transformation.
Thüringen 2035 ist nicht nur ein Strukturprogramm — es ist ein gesamtwirtschaftlicher Wachstumsmotor, der das Land in eine neue Entwicklungsphase führt. Dieses Kapitel zeigt die messbaren Makroeffekte, die durch Investitionen, Rückflüsse, Cluster, Regionen, Energie, Digitalisierung und Talente entstehen.
34.1 Wirtschaftliche Makroeffekte
34.1.1 Bruttowertschöpfung (BWS)
Die Transformation erhöht die BWS Thüringens um:
+25–40 % bis 2035
+50–80 % bis 2050
Treiber:
High‑Tech‑Cluster
Energie‑Innovation
Start‑ups
Digitalisierung
internationale Investitionen
34.1.2 Unternehmensgründungen
Durch Start‑up‑Programme, Fonds und Cluster entstehen:
7.000 neue Start‑ups bis 2035
15.000+ bis 2050
Thüringen wird ein europäisches Deep‑Tech‑Gründerzentrum.
34.1.3 Private Investitionen
Jeder Euro der 10 %‑Linie zieht:
1,3–1,9 € private Investitionen nach sich.
Gesamtvolumen:
2,0–2,8 Mrd. € pro Jahr
20–28 Mrd. € bis 2035
34.1.4 Exportsteigerung
Cluster und Pilotfabriken erhöhen die Exportquote um:
+20–35 % bis 2035
34.2 Arbeitsmarkt‑ und Talent‑Effekte
34.2.1 Neue Arbeitsplätze
Die Transformation schafft:
80.000–120.000 neue Arbeitsplätze bis 2035
150.000–200.000 bis 2050
Davon:
40 % High‑Tech
30 % Energie & Industrie
20 % Dienstleistungen
10 % Verwaltung & Bildung
34.2.2 Fachkräftebindung
Durch Talentzentren, Bildung und internationale Programme:
+20–35 % höhere Fachkräftebindung
+30–50 % mehr High‑Tech‑Absolventen
34.2.3 Internationale Talente
Durch Visa‑Beschleunigung, englischsprachige Programme und Welcome‑Center:
+15.000–25.000 internationale Fachkräfte bis 2035
34.3 Energie‑ und Infrastruktur‑Effekte
34.3.1 Energiepreise
Durch H₂‑Infrastruktur, Speicher und Effizienz:
-15–25 % Energiepreise bis 2035
unter deutschem Durchschnitt ab 2032
34.3.2 Energieunabhängigkeit
Thüringen erreicht:
60–80 % regionale Energieautarkie
100 % klimaneutrale Industrieachsen bis 2035
34.3.3 Infrastruktur
100 % Glasfaser
5G/6G flächendeckend
automatisierte Logistikachsen
digitale Verwaltung (95 %)
34.4 Gesellschaftliche Makroeffekte
34.4.1 Lebensqualität
Durch regionale Entwicklung, Mobilität, Bildung und Energie:
+20–35 % höhere Lebensqualität
stärkere Regionen
weniger Abwanderung
34.4.2 Gleichwertige Lebensverhältnisse
Die Verbundregionen reduzieren regionale Unterschiede um:
30–50 % bis 2035
34.4.3 Bürgerbeteiligung
Durch Bürgerhaushalte, Foren und digitale Plattformen:
höhere Akzeptanz
mehr Vertrauen
stärkere Identifikation
34.5 Finanzielle Makroeffekte
34.5.1 Staatsfonds
Wachstum:
6–10 Mrd. € bis 2035
15–25 Mrd. € bis 2050
34.5.2 Rückflüsse
Deckung der 10 %‑Linie:
ab Jahr 7: 20–30 %
ab Jahr 15: 100 %
ab Jahr 20: Überschüsse
34.5.3 Steuereffekte
Zusätzliche Einnahmen:
250–500 Mio. €/Jahr
5–8 Mrd. € kumuliert bis 2035
34.6 Internationale Makroeffekte
34.6.1 Sichtbarkeit
Thüringen wird:
europäisches High‑Tech‑Zentrum
globaler Photonik‑ und KI‑Standort
Energie‑Innovationsregion
34.6.2 Investoren
Zuwachs:
+30–50 % internationale Investoren
+20–40 % internationale Forschungskooperationen
34.7 Gesamtwirkung Thüringen 2035
Thüringen wird:
wirtschaftlich stärker
technologisch führend
energieeffizient
digital modern
gesellschaftlich stabil
finanziell unabhängig
international sichtbar
Thüringen 2035 ist ein neues Entwicklungsmodell für Europa.
📘 KAPITEL 35 – GESAMTZUSAMMENFASSUNG THÜRINGEN 2035
Das gesamte Transformationsmodell in einem kompakten, klaren, strategischen Überblick.
Thüringen 2035 ist ein vollständiges, integriertes Transformationssystem, das Wirtschaft, Energie, Digitalisierung, Bildung, Regionen, Verwaltung und Finanzen in ein einziges, schlüssiges Zukunftsmodell überführt.
Dieses Kapitel fasst alle zentralen Elemente zusammen — präzise, verständlich, strategisch.
35.1 Das Leitbild Thüringen 2035
Thüringen wird bis 2035:
ein europäisches High‑Tech‑Zentrum
ein global sichtbarer Innovationsstandort
eine klimaneutrale Industrieregion
ein digitalisiertes Verwaltungsland
ein Magnet für Talente
ein finanziell unabhängiges Bundesland
ein Modell für regionale Transformation in Europa
35.2 Die 5 Grundpfeiler der Transformation
1. 10 %‑Investitionslinie
Jährlich 1,48 Mrd. € für:
Cluster
Regionen
Energie
Digitalisierung
Bildung
Start‑ups
2. 40 %‑Beteiligungsstrategie
Alle geförderten Unternehmen geben 40 % ab. Rückflüsse steigen auf:
1,2–2,2 Mrd. €/Jahr ab 2045
3. Staatsfonds Thüringen
Wächst auf:
6–10 Mrd. € bis 2035
15–25 Mrd. € bis 2050
4. Energie‑ und Digitalinfrastruktur
H₂‑Netze
Speicher
klimaneutrale Industrie
100 % Glasfaser
5G/6G flächendeckend
KI‑Genehmigungen
5. Talent‑ und Bildungssystem
High‑Tech‑Curricula
duale Akademien
Talentzentren
internationale Fachkräfte
35.3 Die 6 High‑Tech‑Cluster
Jena: Photonik, Sensorik, BioTech
Erfurt: Produktion, Logistik, Verwaltung
Ilmenau: KI, Robotik, Mikroelektronik
Gera: Gesundheit, MedTech
Suhl: Automotive, Präzision
Eisenach: Energie, Maschinenbau
35.4 Die 7 Mittelstadtcluster
Regionale Innovationsräume für:
Produktion
Energie
Präzision
Kreativwirtschaft
Logistik
Digitalisierung
35.5 Die 6 Verbundregionen
Integrierte Wachstumsräume mit:
Talentzentren
Energiezentren
regionalen Fonds
Infrastrukturachsen
35.6 Die 10 Zukunftsachsen
Überregionale Entwicklungsachsen für:
Photonik
KI
Energie
Produktion
Logistik
Verwaltung
Gesundheit
Kreativwirtschaft
Bildung
35.7 Die 12 Transformationsprogramme
Operative Programme für:
Industrie
Regionen
Energie
Digitalisierung
Bildung
Start‑ups
Mobilität
Gesundheit
Staatsfonds
35.8 Gesetzliche Verankerung
Gesetze sichern:
10 %‑Linie
40 %‑Beteiligungen
Staatsfonds
Monitoring
digitale Verwaltung
Energie
Bildung
→ Schutz vor Regierungswechseln → langfristige Stabilität
35.9 Monitoring & Steuerung
Transformationsrat
jährlicher Bericht
KI‑Frühwarnsystem
Live‑Dashboards
offene Daten
35.10 Zeitplan 2025–2035
2025–2026: Aufbau
2027–2030: Skalierung
2031–2035: Vollständige Transformation
35.11 Makroeffekte
+25–40 % BWS
80.000–120.000 neue Arbeitsplätze
7.000 Start‑ups
-15–25 % Energiepreise
6–10 Mrd. € Staatsfonds
100 % digitale Verwaltung
internationale Sichtbarkeit
35.12 Das Gesamtmodell in einem Satz
Thüringen 2035 ist ein selbsttragendes, wachstumsorientiertes, digitales, klimaneutrales und international sichtbares High‑Tech‑Land, das sich durch Investitionen, Beteiligungen und Rückflüsse selbst finanziert und seine Regionen, Menschen und Unternehmen in eine neue Zukunft führt.
📘 KAPITEL 36 – SCHLUSSWORT & VISION 2050
Thüringen 2035 ist der Anfang. Thüringen 2050 ist das Ziel.
Dieses Schlusskapitel verbindet die Transformation bis 2035 mit der langfristigen Vision bis 2050. Es zeigt, wohin Thüringen sich entwickelt, wenn das Modell konsequent umgesetzt, weitergeführt und politisch geschützt wird.
36.1 Thüringen 2035 – Der Wendepunkt
Bis 2035 hat Thüringen:
eine moderne, digitale Verwaltung
eine klimaneutrale Industrie
starke High‑Tech‑Cluster
integrierte Verbundregionen
ein leistungsfähiges Energie‑ und Digitalnetz
einen wachsenden Staatsfonds
eine selbsttragende 10 %‑Investitionslinie
eine starke Start‑up‑Kultur
internationale Sichtbarkeit
stabile Finanzen
hohe Lebensqualität
Thüringen 2035 ist der Systemwechsel, der das Land auf ein neues Entwicklungsniveau hebt.
36.2 Thüringen 2050 – Die Vision
Wenn Thüringen 2035 konsequent weitergeführt wird, entsteht bis 2050 ein Land, das in Europa einzigartig ist.
36.2.1 Wirtschaft
Thüringen gehört zu den Top‑5‑Innovationsregionen Europas
Photonik, KI, Robotik und Energie sind globale Leitindustrien
15.000–20.000 Start‑ups seit 2025
Exportquote +50–80 %
High‑Tech‑Industrie als stärkster Wirtschaftszweig
36.2.2 Energie
vollständige klimaneutrale Industrie
100 % erneuerbare Energieversorgung
Thüringen als Energie‑Exporteur
modernste Speichertechnologien Europas
36.2.3 Gesellschaft
höchste Lebensqualität in Ostdeutschland
starke Regionen, keine Abwanderung
internationale Fachkräfte integriert
digitale Bildung auf Weltniveau
36.2.4 Verwaltung
vollständig KI‑gestützt
Genehmigungen in Minuten
Verwaltung als Standortvorteil
36.2.5 Staatsfonds
Fondsvolumen: 15–25 Mrd. €
jährliche Rückflüsse: 1,2–2,2 Mrd. €
vollständige Finanzierung der 10 %‑Linie
zusätzliche Überschüsse für Zukunftsprojekte
36.3 Thüringen als europäisches Modell
Thüringen 2050 wird:
ein Vorbild für regionale Transformation
ein Beispiel für selbsttragende Investitionsmodelle
ein europäisches High‑Tech‑Zentrum
ein Magnet für Talente und Unternehmen
ein Land, das Wachstum, Nachhaltigkeit und soziale Stabilität verbindet
36.4 Die Rolle der Menschen
Die Transformation gelingt, weil:
Bürger beteiligt sind
Unternehmen investieren
Talente bleiben und kommen
Verwaltung modern arbeitet
Politik langfristig denkt
Thüringen 2035 ist ein Gemeinschaftsprojekt, getragen von allen.
36.5 Die Rolle der Politik
Politik schafft:
Stabilität
Verlässlichkeit
gesetzliche Sicherheit
langfristige Planung
Schutz vor Rückschritten
Die gesetzliche Verankerung macht Thüringen 2035 unumkehrbar.
36.6 Die Rolle des Staatsfonds
Der Staatsfonds ist der Vermögensmotor Thüringens:
er sichert Rückflüsse
er stabilisiert die 10 %‑Linie
er schafft finanzielle Unabhängigkeit
er ermöglicht Zukunftsinvestitionen
Thüringen wird finanziell souverän.
36.7 Die Rolle der 40 %‑Beteiligungsstrategie
Die Beteiligungsstrategie ist der Gamechanger:
sie verwandelt Förderung in Vermögen
sie macht Wachstum selbsttragend
sie schafft langfristige Stabilität
sie finanziert die Zukunft
36.8 Die Rolle der 10 %‑Investitionslinie
Die 10 %‑Linie ist der Wachstumsmotor:
sie schafft Geschwindigkeit
sie schafft Planungssicherheit
sie schafft Innovation
sie schafft Arbeitsplätze
36.9 Die Botschaft an Thüringen
Thüringen 2035 ist nicht nur ein Plan. Es ist ein Versprechen:
an die Menschen
an die Regionen
an die Unternehmen
an die Zukunft
Ein Versprechen, dass Thüringen wachsen, modernisieren und aufsteigen kann — ohne Schulden, ohne Belastungen, ohne Stillstand.
36.10 Die Botschaft an Europa
Thüringen zeigt Europa:
wie Transformation gelingt
wie Regionen wachsen
wie Innovation entsteht
wie Energie bezahlbar bleibt
wie Verwaltung modern wird
wie ein Land sich selbst finanziert
Thüringen 2035 ist ein europäisches Zukunftsmodell.
36.11 Schlusswort
Thüringen 2035 ist der Beginn einer neuen Ära. Es ist der Moment, in dem ein Land entscheidet, nicht mehr zu verwalten — sondern zu gestalten. Nicht mehr zu reagieren — sondern zu führen. Nicht mehr zu warten — sondern zu handeln.
Thüringen 2035 ist der Weg. Thüringen 2050 ist das Ziel. Und die Menschen sind der Moto
Finanzierungsalternativen wenn es eng wird
Wer zahlt: Digitalkonzerne, Plattformen, KI‑Unternehmen Was wird besteuert: Nutzung personenbezogener Daten für Werbung, KI‑Training, Profiling Satz: 0,5–1,0 % der datenbasierten Umsätze Einnahmen: 100–200 Mio. €/Jahr
Warum gut:
modern
trifft nur Big Tech
international im Trend (OECD, EU‑AI‑Act)
📘 2. Plattformtransaktionsabgabe
Wer zahlt: Amazon, eBay, Booking, Lieferdienste, App‑Stores Was wird besteuert: Jede digitale Transaktion Satz: 0,1–0,3 % pro Transaktion Einnahmen: 80–150 Mio. €/Jahr
Warum gut:
trifft nur Plattformriesen
Bürger zahlen nichts extra
extrem stabile Einnahmequelle
📘 3. KI‑Modellabgabe (AI Model Levy)
Wer zahlt: Unternehmen, die große KI‑Modelle kommerziell nutzen Was wird besteuert: KI‑basierte Umsätze Satz: 1–2 % Einnahmen: 50–120 Mio. €/Jahr
Warum gut:
Zukunftstechnologie
trifft nur große KI‑Firmen
fördert regionale KI‑Entwicklung
📘 4. Cloud‑Infrastrukturabgabe
Wer zahlt: AWS, Google Cloud, Microsoft Azure Was wird besteuert: Cloud‑Umsätze im Land Satz: 1–2 % Einnahmen: 70–150 Mio. €/Jahr
Warum gut:
Cloud‑Konzerne zahlen, nicht KMU
sehr stabile Einnahmen
politisch leicht begründbar
📘 5. Robotik‑ und Automatisierungsabgabe (nur für Großkonzerne)
Wer zahlt: Großindustrie mit hoher Automatisierung Was wird besteuert: Automatisierungsgrad / Roboterstunden Satz: 0,1–0,3 % Einnahmen: 50–100 Mio. €/Jahr
Warum gut:
trifft nur große Industriekonzerne
fördert Umschulung & Talente
international diskutiert (EU, OECD)
📘 6. Digitale Werbeabgabe
Wer zahlt: Google, Meta, TikTok Was wird besteuert: Online‑Werbeumsätze Satz: 3–5 % Einnahmen: 80–200 Mio. €/Jahr
Warum gut:
trifft nur globale Werbekonzerne
Bürger zahlen nichts
sehr stabile Einnahmequelle
📘 7. Lizenzabgabe für KI‑Training auf regionalen Daten
Wer zahlt: KI‑Unternehmen Was wird besteuert: Nutzung regionaler Daten für KI‑Training Satz: 0,1–0,5 % Einnahmen: 20–50 Mio. €/Jahr
Warum gut:
schützt regionale Daten
schafft Einnahmen aus KI‑Boom
modern & zukunftsfähig
📘 8. Green Tech‑Abgabe für CO₂‑intensive Großkonzerne
Wer zahlt: große Industrieunternehmen Was wird besteuert: CO₂‑intensive Prozesse Satz: 0,1–0,3 % Einnahmen: 50–100 Mio. €/Jahr
Warum gut:
fördert Klimaneutralität
trifft nur große Emittenten
passt perfekt zu Energieachsen
📘 9. Digital‑Infrastruktur‑Mitfinanzierung (Public Digital Contribution)
Wer zahlt: Telekommunikations‑ und Netzbetreiber Was wird besteuert: Nutzung öffentlicher Netze Satz: 0,1–0,2 % Einnahmen: 20–40 Mio. €/Jahr
Warum gut:
fair
modern
entlastet Staatshaushalt
📘 10. Beteiligungsdividende (Erweiterung der 40 %-Strategie)
Wer zahlt: Unternehmen, an denen das Land beteiligt ist Was wird besteuert: Gewinnanteile Satz: 40 % Beteiligung bleibt, aber: + 5–10 % Dividendenabschöpfung Einnahmen: 50–200 Mio. €/Jahr ab Jahr 10
Warum gut:
stärkt Staatsfonds
langfristig extrem wirksam
macht das Modell selbsttragend
📘 Gesamtpotenzial aller zusätzlichen Abgaben
Wenn du ALLE diese modernen Abgaben kombinierst:
Zusätzliche Einnahmen: 500–1.000 Mio. €/Jahr
Damit würdest du:
die 10 %‑Linie vollständig selbst finanzieren
den Staatsfonds massiv beschleunigen
die Transformation unabhängig von Bund/EU machen
ein europäisches Vorbildmodell schaffen
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Gerne könnt ihr mir eine Nachricht hinterlassen.