Sonntag, 8. Februar 2026

SCHLESWIG‑HOLSTEIN 2035 – DAS VOLLOPTIMIERTE TRANSFORMATIONSPROGRAMM

 

Ein Transformationsplan für ein innovatives, souveränes und nordeuropäisch führendes Schleswig‑Holstein

Regierungsprogramm – Vollversion (A1 – Optimiert)

Von Michael Tryzna

TEIL 1 – STRATEGISCHE GRUNDLAGEN

(Kapitel 1–3)

KAPITEL 1 – EINLEITUNG UND STRATEGISCHE VISION

1.1 Ausgangslage

Schleswig‑Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands und besitzt enorme Potenziale in:

  • Energie (Offshore‑Wind, Wasserstoff, Netze)

  • Maritime Wirtschaft & Häfen

  • Digitalisierung & IT

  • Life Sciences & MedTech

  • Landwirtschaft & Lebensmittel

  • Tourismus & Küstenwirtschaft

Doch zentrale Indikatoren zeigen eine gefährliche Entwicklung:

  • Energie wird exportiert, aber Wertschöpfung bleibt zu gering

  • Häfen verlieren Marktanteile

  • Fachkräftemangel in allen Branchen

  • Start‑up‑Dynamik zu schwach

  • Verwaltung zu langsam

  • Regionen drohen auszubluten

  • internationale Konkurrenz investiert aggressiv

Schleswig‑Holstein steht an einem historischen Wendepunkt:

Entweder wir transformieren jetzt – oder wir verlieren dauerhaft an Bedeutung im Norden Europas.

1.2 Die strategische Leitidee

„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“

Das bedeutet:

  • Schleswig‑Holstein investiert nicht nur in Zukunftsbereiche

  • Schleswig‑Holstein beteiligt sich an den Unternehmen, die es fördert

  • Schleswig‑Holstein baut Vermögen auf statt Schulden

  • Schleswig‑Holstein schafft einen Staatsfonds, der die Zukunftshaushalte stabilisiert

  • Schleswig‑Holstein wird ein nordeuropäisches Energie‑, Wasserstoff‑ und Digitalzentrum

1.3 Die vier Grundprinzipien

1. Investieren statt stagnieren

20 % des Landeshaushalts fließen in Zukunftsbereiche.

2. Beteiligungen statt Subventionen

35 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen.

3. Vermögen statt Schulden

Ein Staatsfonds bündelt Dividenden und Wertsteigerungen.

4. Regionen stärken statt Abwanderung zulassen

Cluster + Mittelstadtcluster + Verbundregionen = Wachstum in der Fläche.

1.4 Zielbild Schleswig‑Holstein 2035

Schleswig‑Holstein soll im Jahr 2035:

  • nordeuropäisches Energie‑ und Wasserstoffzentrum sein

  • führender Standort für maritime Technologien

  • ein Magnet für internationale Talente

  • ein Land mit der schnellsten Verwaltung Deutschlands

  • ein Land mit einem Staatsfonds von 12–20 Milliarden Euro

  • ein Land, das Vermögen aufbaut statt Schulden

KAPITEL 2 – DAS MODELL: 20 % INVESTITION + 35 % BETEILIGUNG + STAATSFONDS

2.1 Der Finanzrahmen

Landeshaushalt: 15 Milliarden Euro 20 % Investition:

  • 3,0 Milliarden Euro pro Jahr

  • 0,9–1,2 Milliarden Euro Beteiligungskapital

  • 5–7 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung

2.2 Die Beteiligungslogik (35 %)

Schleswig‑Holstein beteiligt sich mit 35 % an:

  • Energie‑ und Wasserstoffprojekten

  • Hafen‑ und Logistik‑Technologien

  • Digital‑ und IT‑Start‑ups

  • Life‑Science‑Unternehmen

  • Landwirtschafts‑ und Lebensmittel‑Innovation

  • Deep‑Tech‑Firmen

Alle Beteiligungen fließen in den Schleswig‑Holstein‑Staatsfonds.

2.3 Der Schleswig‑Holstein‑Staatsfonds

Rückflüsse:

  • Jahr 1–5: 150–250 Mio. €/Jahr

  • Jahr 6–10: 400–700 Mio. €/Jahr

  • Jahr 11–20: 1,0–1,8 Mrd. €/Jahr

  • Jahr 21–30: 2–3 Mrd. €/Jahr

Fondsvolumen:

  • Jahr 5: 1,2–1,8 Mrd. €

  • Jahr 10: 3–5 Mrd. €

  • Jahr 20: 8–14 Mrd. €

  • Jahr 30: 12–20 Mrd. €

2.4 Die radikale Gegenfinanzierung

Einsparungen:

  • Programmabbau: 0,8–1,2 Mrd. €

  • Verwaltungsreform: 0,5–0,7 Mrd. €

  • Subventionsabbau: 0,6–0,9 Mrd. €

  • Digitalisierungseffizienz: 0,3–0,5 Mrd. €

  • Neue Einnahmen: 0,2–0,4 Mrd. €

Gesamt: 2,4–3,7 Milliarden Euro pro Jahr

→ deckt das gesamte 20 %-Programm.

KAPITEL 3 – TRANSFORMATIONSPFAD 2026–2035

3.1 Phase 1: Aufbau (2026–2029)

  • Aufbau der High‑Tech‑Cluster

  • Hafen‑Transformation starten

  • Energie‑ und Wasserstoffinfrastruktur ausbauen

  • Start der Fachkräfteoffensive

  • Einführung der KI‑Genehmigungen

  • Start des Staatsfonds

3.2 Phase 2: Skalierung (2030–2033)

  • Skalierung der Start‑ups

  • Ausbau der Offshore‑Wind‑Anbindung

  • Internationalisierung der Cluster

  • Wachstum der Beteiligungsrückflüsse

  • Verwaltungsautomatisierung

3.3 Phase 3: Reife (2034–2035)

  • Schleswig‑Holstein wird Energie‑ und Wasserstoffland

  • Staatsfonds erreicht 12–20 Mrd. €

  • Genehmigungen vollständig digital

  • Häfen modernisiert und global wettbewerbsfähig

  • Regionen stabil und wachsend

Michael — TEIL 1 ist fertig.

Wenn du „Weiter“ sagst, schreibe ich TEIL 2 (Kapitel 4–9):

  • 6 High‑Tech‑Cluster

  • 5 Mittelstadtcluster

  • 4 Verbundregionen

TEIL 3 – TALENTE, START‑UPS, DIGITALISIERUNG, ENERGIE, REGIONEN

(Kapitel 10–15)

KAPITEL 10 – DIE FACHKRÄFTEOFFENSIVE SCHLESWIG‑HOLSTEIN 2035

10.1 Ausgangslage

  • Demografie: Alternde Belegschaften in Hafen, Energie, Landwirtschaft und Pflege.

  • Abwanderung: Junge Talente ziehen in Metropolen; ländliche Regionen verlieren Dynamik.

  • Anerkennung: Ausländische Abschlüsse dauern zu lange; Fachkräfte bleiben ungenutzt.

10.2 Zielsetzung

  • Ziel: +120.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035, verteilt auf Energie, Hafen, IT, MedTech, Agritech.

  • Ziel: Schnellste Anerkennung in Deutschland; 72‑Stunden‑Verfahren für Standardfälle.

10.3 Maßnahmen

  • SH‑Stipendium (30.000/Jahr): Fokus Energie, Wasserstoff, IT, MedTech, Agritech; Bindung 3 Jahre.

  • SH‑Visa (10‑Tage‑Schnellvisa): Kurzfristige Arbeitsaufenthalte für Fachkräfte, Gründer, Wissenschaftler.

  • Internationale Talentzentren: Kiel, Lübeck, Flensburg, Itzehoe — One‑Stop für Visa, Anerkennung, Matching, Wohnen.

  • Duale High‑Tech‑Akademien: Wasserstofftechnik, Offshore‑Betrieb, Netzintegration, Cybersecurity.

  • Rückkehrer‑ und Alumniprogramme: gezielte Rückgewinnung von SH‑Talenten weltweit.

10.4 Wirkung

  • Kurzfristig: Reduktion offener Stellen; schnellere Projektumsetzung.

  • Mittelfristig: Stabilisierung ländlicher Regionen; bessere Unternehmensbindung.

  • Langfristig: Nachhaltiger Fachkräftepool für die Energie‑ und Hafenwirtschaft.

KAPITEL 11 – START‑UP‑ÖKOSYSTEM SCHLESWIG‑HOLSTEIN

11.1 Ausgangslage

  • Deep‑Tech‑Gründungen in Energie und Maritime sind unterkapitalisiert.

  • Universitäten und Forschungseinrichtungen sind fragmentiert.

11.2 Zielsetzung

  • Ziel: 5.000–8.000 neue Start‑ups bis 2035; starke Skalierung in Energie, H₂, Maritime, Agritech, MedTech.

11.3 Maßnahmen

  • SH Deep‑Tech‑Fonds 2,0 Mrd. €: Schwerpunkt Offshore‑Wind, H₂, Maritime, Life‑Sciences; Beteiligung 35 %.

  • Gründerstipendien 15.000/Jahr: Studierende, Wissenschaftler, internationale Gründer.

  • Inkubatoren & Acceleratoren: 80 Inkubatoren; 30 Acceleratoren verteilt auf Cluster und Mittelstädte.

  • VC‑Matching: 1 € privat → 1 € Land; Co‑Investments des Staatsfonds.

  • Scale‑Hubs: Industriepartnerschaften für Prototypen‑Industrialisierung in Kiel, Lübeck, Bremerhaven.

11.4 Wirkung

  • Arbeitsplätze: +60.000 neue Arbeitsplätze in 10–15 Jahren.

  • Rückflüsse: Frühzeitige Renditen in Staatsfonds; erhöhte private Investitionen.

  • Innovationsdichte: Schnellere Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen.

KAPITEL 12 – DIGITALISIERUNG SCHLESWIG‑HOLSTEIN 2035

12.1 Ausgangslage

  • Glasfaser‑Lücken in ländlichen Räumen.

  • Verwaltung noch papierbasiert; Genehmigungen dauern zu lange.

  • Hafen‑ und Energie‑Dateninseln statt offener Datenräume.

12.2 Zielsetzung

  • Ziel: 100 % Glasfaser bis 2030; 6G‑Pilotkorridore; KI‑gestützte Genehmigungen in 72 Stunden; digitale Hafenplattformen.

12.3 Maßnahmen

  • KI‑Genehmigungen SH: Standardfälle in 72 Stunden; Pilotregionen starten 2026.

  • Digitale Bürgerakte: Verschlüsselt, interoperabel, Self‑Service.

  • Automatisierung der Verwaltung: 40 % bis 2030; 70 % bis 2035.

  • Echtzeit‑Datenräume: Offene APIs für Hafen, Logistik, Energie; Datenmarktplatz für Start‑ups.

  • SH‑Cyberzentrum: Schutz kritischer Infrastruktur; Schulungen für KMU.

12.4 Wirkung

  • Effizienz: Verwaltungs‑ und Unternehmenskosten sinken deutlich.

  • Wettbewerb: Hafen und Logistik werden digital führend; bessere Planbarkeit für Investoren.

KAPITEL 13 – ENERGIE UND WASSERSTOFF SCHLESWIG‑HOLSTEIN 2035

13.1 Ausgangslage

  • Starke Offshore‑Wind‑Ressourcen; lokale Wertschöpfung noch begrenzt.

  • Fehlende H₂‑Infrastruktur und Speicherkapazitäten.

13.2 Zielsetzung

  • Ziel: Verdopplung Offshore‑Kapazität bis 2035; flächendeckende H₂‑Netze; regionale Großspeicher.

13.3 Maßnahmen

  • Offshore‑Beschleunigungsprogramm: Lokale Fertigung, Hafenanbindung, Lieferkettenlokalisierung.

  • H₂‑Korridor Nord: Terminals an Nord‑ und Ostseehäfen, regionale Pipelines, industrielle Abnehmer.

  • Großspeicherstrategie: Batteriespeicher, Power‑to‑Gas, thermische Speicher an Knotenpunkten.

  • CO₂‑arme Industrieförderung: Förderlinien für Dekarbonisierung in Stahl, Chemie, Hafenlogistik.

  • Netzausbau: Priorisierte Netzinvestitionen und Smart‑Grid‑Projekte.

13.4 Wirkung

  • Versorgungssicherheit: Reduzierte Importabhängigkeit; stabile Preise für Industrie.

  • Wertschöpfung: Neue Industriearbeitsplätze; Export von H₂‑Technologien.

KAPITEL 14 – REGIONALE INFRASTRUKTUR UND VERBUNDLOGIK

14.1 Zielsetzung

  • Ziel: Starke Verbünde zwischen Küste, Mittelstädten und Binnenregionen; gleichmäßige Prosperität.

14.2 Maßnahmen

  • Innovationskorridore: Nordsee‑, Ostsee‑, Inland‑ und Metropolverbünde verbinden Cluster.

  • Talentzentren in Verbundregionen: Kiel, Lübeck, Flensburg, Itzehoe als Hubs.

  • Regionale Co‑Finanzierungsfonds: Kommunale Beteiligungen zur Hebelung privater Mittel.

  • Verkehrsinfrastruktur: Schienen‑ und Hafenanbindungen priorisieren; letzte Meile‑Logistik stärken.

14.3 Wirkung

  • Flächendeckendes Wachstum: Mittelstädte werden Anker für regionale Entwicklung.

  • Resilienz: Bessere Verteilung von Arbeitsplätzen und Infrastruktur.

KAPITEL 15 – GESAMTWIRKUNG TEIL 3

  • Talente: SH wird Talentmagnet für Energie, Maritime, IT und MedTech.

  • Start‑ups: Tiefe Pipeline für Deep‑Tech und Skalierung.

  • Digitalisierung: Verwaltung und Wirtschaft werden deutlich effizienter.

  • Energie: Schleswig‑Holstein wird nordeuropäischer H₂‑ und Offshore‑Knoten.

  • Regionen: Gleichmäßigere Prosperität, weniger Abwanderung, stärkere Mittelstädte


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