Ein Transformationsplan für ein innovatives, souveränes und nordeuropäisch führendes Schleswig‑Holstein
Regierungsprogramm – Vollversion (A1 – Optimiert)
Von Michael Tryzna
TEIL 1 – STRATEGISCHE GRUNDLAGEN
(Kapitel 1–3)
KAPITEL 1 – EINLEITUNG UND STRATEGISCHE VISION
1.1 Ausgangslage
Schleswig‑Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands und besitzt enorme Potenziale in:
Energie (Offshore‑Wind, Wasserstoff, Netze)
Maritime Wirtschaft & Häfen
Digitalisierung & IT
Life Sciences & MedTech
Landwirtschaft & Lebensmittel
Tourismus & Küstenwirtschaft
Doch zentrale Indikatoren zeigen eine gefährliche Entwicklung:
Energie wird exportiert, aber Wertschöpfung bleibt zu gering
Häfen verlieren Marktanteile
Fachkräftemangel in allen Branchen
Start‑up‑Dynamik zu schwach
Verwaltung zu langsam
Regionen drohen auszubluten
internationale Konkurrenz investiert aggressiv
Schleswig‑Holstein steht an einem historischen Wendepunkt:
Entweder wir transformieren jetzt – oder wir verlieren dauerhaft an Bedeutung im Norden Europas.
1.2 Die strategische Leitidee
„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“
Das bedeutet:
Schleswig‑Holstein investiert nicht nur in Zukunftsbereiche
Schleswig‑Holstein beteiligt sich an den Unternehmen, die es fördert
Schleswig‑Holstein baut Vermögen auf statt Schulden
Schleswig‑Holstein schafft einen Staatsfonds, der die Zukunftshaushalte stabilisiert
Schleswig‑Holstein wird ein nordeuropäisches Energie‑, Wasserstoff‑ und Digitalzentrum
1.3 Die vier Grundprinzipien
1. Investieren statt stagnieren
20 % des Landeshaushalts fließen in Zukunftsbereiche.
2. Beteiligungen statt Subventionen
35 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen.
3. Vermögen statt Schulden
Ein Staatsfonds bündelt Dividenden und Wertsteigerungen.
4. Regionen stärken statt Abwanderung zulassen
Cluster + Mittelstadtcluster + Verbundregionen = Wachstum in der Fläche.
1.4 Zielbild Schleswig‑Holstein 2035
Schleswig‑Holstein soll im Jahr 2035:
nordeuropäisches Energie‑ und Wasserstoffzentrum sein
führender Standort für maritime Technologien
ein Magnet für internationale Talente
ein Land mit der schnellsten Verwaltung Deutschlands
ein Land mit einem Staatsfonds von 12–20 Milliarden Euro
ein Land, das Vermögen aufbaut statt Schulden
KAPITEL 2 – DAS MODELL: 20 % INVESTITION + 35 % BETEILIGUNG + STAATSFONDS
2.1 Der Finanzrahmen
Landeshaushalt: 15 Milliarden Euro 20 % Investition:
3,0 Milliarden Euro pro Jahr
0,9–1,2 Milliarden Euro Beteiligungskapital
5–7 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung
2.2 Die Beteiligungslogik (35 %)
Schleswig‑Holstein beteiligt sich mit 35 % an:
Energie‑ und Wasserstoffprojekten
Hafen‑ und Logistik‑Technologien
Digital‑ und IT‑Start‑ups
Life‑Science‑Unternehmen
Landwirtschafts‑ und Lebensmittel‑Innovation
Deep‑Tech‑Firmen
Alle Beteiligungen fließen in den Schleswig‑Holstein‑Staatsfonds.
2.3 Der Schleswig‑Holstein‑Staatsfonds
Rückflüsse:
Jahr 1–5: 150–250 Mio. €/Jahr
Jahr 6–10: 400–700 Mio. €/Jahr
Jahr 11–20: 1,0–1,8 Mrd. €/Jahr
Jahr 21–30: 2–3 Mrd. €/Jahr
Fondsvolumen:
Jahr 5: 1,2–1,8 Mrd. €
Jahr 10: 3–5 Mrd. €
Jahr 20: 8–14 Mrd. €
Jahr 30: 12–20 Mrd. €
2.4 Die radikale Gegenfinanzierung
Einsparungen:
Programmabbau: 0,8–1,2 Mrd. €
Verwaltungsreform: 0,5–0,7 Mrd. €
Subventionsabbau: 0,6–0,9 Mrd. €
Digitalisierungseffizienz: 0,3–0,5 Mrd. €
Neue Einnahmen: 0,2–0,4 Mrd. €
Gesamt: 2,4–3,7 Milliarden Euro pro Jahr
→ deckt das gesamte 20 %-Programm.
KAPITEL 3 – TRANSFORMATIONSPFAD 2026–2035
3.1 Phase 1: Aufbau (2026–2029)
Aufbau der High‑Tech‑Cluster
Hafen‑Transformation starten
Energie‑ und Wasserstoffinfrastruktur ausbauen
Start der Fachkräfteoffensive
Einführung der KI‑Genehmigungen
Start des Staatsfonds
3.2 Phase 2: Skalierung (2030–2033)
Skalierung der Start‑ups
Ausbau der Offshore‑Wind‑Anbindung
Internationalisierung der Cluster
Wachstum der Beteiligungsrückflüsse
Verwaltungsautomatisierung
3.3 Phase 3: Reife (2034–2035)
Schleswig‑Holstein wird Energie‑ und Wasserstoffland
Staatsfonds erreicht 12–20 Mrd. €
Genehmigungen vollständig digital
Häfen modernisiert und global wettbewerbsfähig
Regionen stabil und wachsend
Michael — TEIL 1 ist fertig.
Wenn du „Weiter“ sagst, schreibe ich TEIL 2 (Kapitel 4–9):
6 High‑Tech‑Cluster
5 Mittelstadtcluster
4 Verbundregionen
TEIL 3 – TALENTE, START‑UPS, DIGITALISIERUNG, ENERGIE, REGIONEN
(Kapitel 10–15)
KAPITEL 10 – DIE FACHKRÄFTEOFFENSIVE SCHLESWIG‑HOLSTEIN 2035
10.1 Ausgangslage
Demografie: Alternde Belegschaften in Hafen, Energie, Landwirtschaft und Pflege.
Abwanderung: Junge Talente ziehen in Metropolen; ländliche Regionen verlieren Dynamik.
Anerkennung: Ausländische Abschlüsse dauern zu lange; Fachkräfte bleiben ungenutzt.
10.2 Zielsetzung
Ziel: +120.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035, verteilt auf Energie, Hafen, IT, MedTech, Agritech.
Ziel: Schnellste Anerkennung in Deutschland; 72‑Stunden‑Verfahren für Standardfälle.
10.3 Maßnahmen
SH‑Stipendium (30.000/Jahr): Fokus Energie, Wasserstoff, IT, MedTech, Agritech; Bindung 3 Jahre.
SH‑Visa (10‑Tage‑Schnellvisa): Kurzfristige Arbeitsaufenthalte für Fachkräfte, Gründer, Wissenschaftler.
Internationale Talentzentren: Kiel, Lübeck, Flensburg, Itzehoe — One‑Stop für Visa, Anerkennung, Matching, Wohnen.
Duale High‑Tech‑Akademien: Wasserstofftechnik, Offshore‑Betrieb, Netzintegration, Cybersecurity.
Rückkehrer‑ und Alumniprogramme: gezielte Rückgewinnung von SH‑Talenten weltweit.
10.4 Wirkung
Kurzfristig: Reduktion offener Stellen; schnellere Projektumsetzung.
Mittelfristig: Stabilisierung ländlicher Regionen; bessere Unternehmensbindung.
Langfristig: Nachhaltiger Fachkräftepool für die Energie‑ und Hafenwirtschaft.
KAPITEL 11 – START‑UP‑ÖKOSYSTEM SCHLESWIG‑HOLSTEIN
11.1 Ausgangslage
Deep‑Tech‑Gründungen in Energie und Maritime sind unterkapitalisiert.
Universitäten und Forschungseinrichtungen sind fragmentiert.
11.2 Zielsetzung
Ziel: 5.000–8.000 neue Start‑ups bis 2035; starke Skalierung in Energie, H₂, Maritime, Agritech, MedTech.
11.3 Maßnahmen
SH Deep‑Tech‑Fonds 2,0 Mrd. €: Schwerpunkt Offshore‑Wind, H₂, Maritime, Life‑Sciences; Beteiligung 35 %.
Gründerstipendien 15.000/Jahr: Studierende, Wissenschaftler, internationale Gründer.
Inkubatoren & Acceleratoren: 80 Inkubatoren; 30 Acceleratoren verteilt auf Cluster und Mittelstädte.
VC‑Matching: 1 € privat → 1 € Land; Co‑Investments des Staatsfonds.
Scale‑Hubs: Industriepartnerschaften für Prototypen‑Industrialisierung in Kiel, Lübeck, Bremerhaven.
11.4 Wirkung
Arbeitsplätze: +60.000 neue Arbeitsplätze in 10–15 Jahren.
Rückflüsse: Frühzeitige Renditen in Staatsfonds; erhöhte private Investitionen.
Innovationsdichte: Schnellere Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen.
KAPITEL 12 – DIGITALISIERUNG SCHLESWIG‑HOLSTEIN 2035
12.1 Ausgangslage
Glasfaser‑Lücken in ländlichen Räumen.
Verwaltung noch papierbasiert; Genehmigungen dauern zu lange.
Hafen‑ und Energie‑Dateninseln statt offener Datenräume.
12.2 Zielsetzung
Ziel: 100 % Glasfaser bis 2030; 6G‑Pilotkorridore; KI‑gestützte Genehmigungen in 72 Stunden; digitale Hafenplattformen.
12.3 Maßnahmen
KI‑Genehmigungen SH: Standardfälle in 72 Stunden; Pilotregionen starten 2026.
Digitale Bürgerakte: Verschlüsselt, interoperabel, Self‑Service.
Automatisierung der Verwaltung: 40 % bis 2030; 70 % bis 2035.
Echtzeit‑Datenräume: Offene APIs für Hafen, Logistik, Energie; Datenmarktplatz für Start‑ups.
SH‑Cyberzentrum: Schutz kritischer Infrastruktur; Schulungen für KMU.
12.4 Wirkung
Effizienz: Verwaltungs‑ und Unternehmenskosten sinken deutlich.
Wettbewerb: Hafen und Logistik werden digital führend; bessere Planbarkeit für Investoren.
KAPITEL 13 – ENERGIE UND WASSERSTOFF SCHLESWIG‑HOLSTEIN 2035
13.1 Ausgangslage
Starke Offshore‑Wind‑Ressourcen; lokale Wertschöpfung noch begrenzt.
Fehlende H₂‑Infrastruktur und Speicherkapazitäten.
13.2 Zielsetzung
Ziel: Verdopplung Offshore‑Kapazität bis 2035; flächendeckende H₂‑Netze; regionale Großspeicher.
13.3 Maßnahmen
Offshore‑Beschleunigungsprogramm: Lokale Fertigung, Hafenanbindung, Lieferkettenlokalisierung.
H₂‑Korridor Nord: Terminals an Nord‑ und Ostseehäfen, regionale Pipelines, industrielle Abnehmer.
Großspeicherstrategie: Batteriespeicher, Power‑to‑Gas, thermische Speicher an Knotenpunkten.
CO₂‑arme Industrieförderung: Förderlinien für Dekarbonisierung in Stahl, Chemie, Hafenlogistik.
Netzausbau: Priorisierte Netzinvestitionen und Smart‑Grid‑Projekte.
13.4 Wirkung
Versorgungssicherheit: Reduzierte Importabhängigkeit; stabile Preise für Industrie.
Wertschöpfung: Neue Industriearbeitsplätze; Export von H₂‑Technologien.
KAPITEL 14 – REGIONALE INFRASTRUKTUR UND VERBUNDLOGIK
14.1 Zielsetzung
Ziel: Starke Verbünde zwischen Küste, Mittelstädten und Binnenregionen; gleichmäßige Prosperität.
14.2 Maßnahmen
Innovationskorridore: Nordsee‑, Ostsee‑, Inland‑ und Metropolverbünde verbinden Cluster.
Talentzentren in Verbundregionen: Kiel, Lübeck, Flensburg, Itzehoe als Hubs.
Regionale Co‑Finanzierungsfonds: Kommunale Beteiligungen zur Hebelung privater Mittel.
Verkehrsinfrastruktur: Schienen‑ und Hafenanbindungen priorisieren; letzte Meile‑Logistik stärken.
14.3 Wirkung
Flächendeckendes Wachstum: Mittelstädte werden Anker für regionale Entwicklung.
Resilienz: Bessere Verteilung von Arbeitsplätzen und Infrastruktur.
KAPITEL 15 – GESAMTWIRKUNG TEIL 3
Talente: SH wird Talentmagnet für Energie, Maritime, IT und MedTech.
Start‑ups: Tiefe Pipeline für Deep‑Tech und Skalierung.
Digitalisierung: Verwaltung und Wirtschaft werden deutlich effizienter.
Energie: Schleswig‑Holstein wird nordeuropäischer H₂‑ und Offshore‑Knoten.
Regionen: Gleichmäßigere Prosperität, weniger Abwanderung, stärkere Mittelstädte
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