Kapitel 1 – Einleitung: Ausgangslage Thüringens
Operative Masterplan‑Fassung (2,5 Seiten)
1.1 Historische Entwicklung und industrielle Tradition
Thüringen verfügt über eine außergewöhnlich lange industrielle und wissenschaftliche Tradition. Seit dem 19. Jahrhundert prägen Optik, Feinmechanik, Maschinenbau, Chemie und Glasindustrie die wirtschaftliche Identität des Landes. Jena entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Wissenschaftsstandorte Europas, getragen durch Zeiss, Schott und die Universität Jena. Parallel entstanden in Ilmenau, Suhl und Gera industrielle Zentren mit hoher technischer Kompetenz.
Nach 1990 erlebte Thüringen einen tiefgreifenden Strukturbruch. Viele Industrien wurden privatisiert, verkleinert oder aufgegeben. Trotz erheblicher Investitionen blieb die wirtschaftliche Entwicklung fragmentiert: starke Inseln (Jena, Ilmenau) stehen strukturschwachen Regionen gegenüber. Die Innovationskraft konzentriert sich auf wenige Standorte, während große Teile des Landes unterdurchschnittliche Wertschöpfung aufweisen.
Kernaussage: Thüringen besitzt eine außergewöhnliche wissenschaftliche und industrielle DNA — aber sie ist regional ungleich verteilt und strukturell untergenutzt.
1.2 Demografische, wirtschaftliche und strukturelle Herausforderungen
Thüringen steht vor einer doppelten Transformationsaufgabe:
Demografie
Bevölkerungsrückgang in vielen Regionen
Überalterung der Erwerbsbevölkerung
Abwanderung junger Fachkräfte
geringe internationale Zuwanderung
Wirtschaft
niedrige Produktivität im Vergleich zu Westdeutschland
geringe Zahl skalierbarer Unternehmen
schwache Kapitalbasis
begrenzte Exportfähigkeit vieler Branchen
Struktur
fehlende Skalierungsinfrastruktur (TRL‑4–9)
fragmentierte Forschungslandschaft
geringe Vernetzung zwischen Wissenschaft und Industrie
unzureichende Rechenzentrums‑ und KI‑Kapazitäten
Kernaussage: Thüringen verliert ohne strukturelle Modernisierung weiter an wirtschaftlicher und demografischer Substanz.
1.3 Globale Wettbewerbsdynamiken (USA, China, EU)
Die weltweite Technologiekonkurrenz verschärft sich dramatisch:
USA: massive Investitionen in KI, BioTech, Chips, Quanten
China: staatlich orchestrierte High‑Tech‑Cluster
EU: versucht aufzuholen, aber fragmentiert
Für Thüringen bedeutet das:
Regionen ohne Hochtechnologie‑Cluster verlieren Anschluss
Wertschöpfung verlagert sich in KI‑, BioTech‑ und Photonik‑Zentren
nur integrierte Systeme (Wissenschaft + Industrie + Kapital) bestehen global
Kernaussage: Thüringen kann im globalen Wettbewerb nur bestehen, wenn es ein vollständig integriertes Hochtechnologie‑Ökosystem aufbaut.
1.4 Warum ein Systemwechsel notwendig ist
Die bisherigen Fördermodelle — Einzelprojekte, Förderprogramme, Clusterinitiativen — reichen nicht aus. Sie erzeugen:
keine kritische Masse
keine Skalierung
keine internationale Sichtbarkeit
keine langfristige Kapitalbasis
Thüringen benötigt einen Systemwechsel, der:
Wissenschaftliche Exzellenz stärkt
Industrielle Skalierung ermöglicht
Kapitalströme langfristig sichert
Talente anzieht und hält
Governance modernisiert
Kernaussage: Nur ein integriertes Supercluster‑System kann Thüringen transformieren.
1.5 Leitthese: Thüringen als europäischer High‑Tech‑Supercluster
Die Leitthese dieses Masterplans lautet:
Thüringen kann bis 2035 zu einem europäischen High‑Tech‑Supercluster werden, wenn Wissenschaft, Industrie, Kapital, Talent und Governance in einem integrierten System zusammengeführt werden.
Dieses System basiert auf:
fünf Supercluster‑Achsen
12 Technologiezentren
15 Pilotfabriken
einer Exzellenzuniversität
einem Staatsfonds (40–60 Mrd. €)
einer vollständigen TRL‑Pipeline (1–9)
einem internationalen Export‑ und Regulatory‑Hub
Zielbild 2035:
400–600 skalierbare Unternehmen
100.000 neue hochwertige Arbeitsplätze
Nobelpreisfähige Forschung
fiskalische Selbsttragfähigkeit
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen (Auszug)
Aufbau eines landesweiten Innovationsmonitorings
Identifikation regionaler Stärken und Schwächen
Einrichtung eines Transformationsrats Thüringen
Start eines Demografie‑ und Talentprogramms
Vorbereitung des Supercluster‑Gesetzes
KPIs (Auszug)
F&E‑Quote: +1,5 Prozentpunkte bis 2030
Zahl internationaler Fachkräfte: +30 % bis 2030
Zahl skalierbarer Unternehmen: +150 bis 2030
Exportquote: +20 % bis 2035
Verantwortlichkeiten
Staatskanzlei: Gesamtkoordination
Wirtschaftsministerium: Cluster & Skalierung
Wissenschaftsministerium: Forschung & TRL 1–3
Finanzministerium: Fonds & Kapitalströme
Kommunen: regionale Umsetzung
Zeithorizont
2026–2027: Grundlagen schaffen
2028–2031: Aufbauphase
2032–2035: Skalierung & internationale Sichtbarkeit
Kapitel 2 – Vision 2035+: Das Leitbild für ein neues Thüringen
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
2.1 Thüringen als global sichtbarer Wissenschafts‑ und Technologiestandort
Thüringen besitzt die Voraussetzungen, um sich bis 2035 zu einem international sichtbaren Hochtechnologiestandort zu entwickeln. Die Region verfügt über exzellente Grundlagenforschung (Jena, Ilmenau), starke industrielle Kerne (Optik, Maschinenbau, Medizintechnik) und eine historisch gewachsene Innovationskultur. Was fehlt, ist die systemische Integration dieser Stärken in ein kohärentes Landesmodell.
Die Vision 2035 definiert Thüringen als:
europäisches Photonik‑Zentrum,
führenden BioTech‑Skalierungsstandort,
KI‑Regulatory‑Hub Deutschlands,
Robotik‑ und Ingenieurwissenschafts‑Cluster,
Quanten‑Photonik‑Hotspot.
Diese Positionierung schafft internationale Sichtbarkeit und ermöglicht die Anziehung globaler Talente, Unternehmen und Investoren.
Kernaussage: Thüringen wird nicht ein Cluster — Thüringen wird ein Supercluster, das mehrere Hochtechnologieachsen integriert.
2.2 Zielbild: 400–600 skalierbare Unternehmen, 100.000 neue Arbeitsplätze
Die Vision 2035 definiert ein klares, messbares Zielbild:
Unternehmen
Aufbau von 400–600 skalierbaren Unternehmen
davon 40–60 globale Champions
2–3 Unicorns pro Clusterachse
Arbeitsplätze
100.000 neue hochwertige Arbeitsplätze
Fokus auf KI, BioTech, Photonik, Robotik, Quanten
regionale Verteilung über alle sechs Clusterregionen
Wertschöpfung
deutliche Steigerung der Produktivität
Exportquote über deutschem Durchschnitt
Aufbau einer selbsttragenden Innovationsökonomie
Kernaussage: Die Vision ist ambitioniert, aber realistisch — basierend auf internationalen Benchmarks (Israel, Singapur, Südkorea).
2.3 Nobelpreisfähigkeit als Qualitätsmaßstab
Nobelpreisfähigkeit ist kein rhetorisches Element, sondern ein strategischer Qualitätsindikator. Ein System, das Nobelpreisforschung hervorbringt, erfüllt automatisch:
höchste wissenschaftliche Standards
internationale Sichtbarkeit
starke Grundlagenforschung (TRL 1–3)
langfristige Forschungsprogramme
exzellente Talentpipeline
Thüringen soll bis 2035:
3–5 Nobelpreisprogramme etablieren
mindestens 1 Max‑Planck‑Einheit erweitern
eine Exzellenzuniversität mit 200 Professuren aufbauen
Kernaussage: Nobelpreisfähigkeit ist der wissenschaftliche Nordstern des Superclusters.
2.4 Selbsttragende Innovationsökonomie (Staatsfonds, Royalty‑Systeme)
Die Vision 2035 basiert auf einem neuen ökonomischen Modell, das nicht von Haushaltsmitteln abhängig ist.
Elemente der Selbsttragfähigkeit
Thüringen‑Zukunftsfonds (40–60 Mrd. € nach 20 Jahren)
Royalty‑Einnahmen (2–2,5 Mrd. €/Jahr)
Export‑Royalty (1–2 Mrd. €/Jahr)
Dividenden (1,5–2 Mrd. €/Jahr)
Beteiligungsgewinne
Diese Einnahmen werden vollständig reinvestiert in:
Grundlagenforschung
Pilotfabriken
Rechenzentren
Talentprogramme
internationale Sichtbarkeit
Kernaussage: Thüringen finanziert seine Transformation langfristig selbst — wie Singapur oder Norwegen, aber mit Innovationsfokus.
2.5 Gesellschaftliche Leitidee: Wohlstand durch Wissen
Die Vision 2035 ist nicht nur ein Technologieprogramm, sondern ein gesellschaftliches Modernisierungsprojekt.
Zentrale Leitideen
Wissen als wichtigste Ressource
Bildung als sozialer Aufstiegspfad
Technologie als Wohlstandsmotor
Teilhabe als demokratisches Fundament
Familienfreundliche Lebensräume als Standortfaktor
Gesellschaftliche Ziele
höhere Einkommen
geringere Abwanderung
Zuzug internationaler Talente
moderne, lebenswerte Städte
starke regionale Identität
Kernaussage: Die Vision 2035 verbindet wirtschaftliche Transformation mit gesellschaftlicher Erneuerung.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen (Auszug)
Entwicklung eines landesweiten „Vision 2035“-Whitepapers
Einrichtung eines „Thüringen 2035“-Beirats (Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft)
Start eines internationalen Standortmarketings
Aufbau eines Talent‑Attract‑Programms
Vorbereitung des Staatsfonds‑Gesetzes
KPIs (Auszug)
400–600 skalierbare Unternehmen bis 2035
100.000 neue Arbeitsplätze
3–5 Nobelpreisprogramme
Fondsvolumen: 40–60 Mrd. € (Jahr 20)
Exportquote: +20 % bis 2035
Verantwortlichkeiten
Staatskanzlei: Vision & Gesamtstrategie
Wirtschaftsministerium: Unternehmenswachstum & Skalierung
Wissenschaftsministerium: Nobelpreisprogramme & Exzellenzuniversität
Finanzministerium: Fonds & Royalty‑Mechanik
Kommunen: regionale Umsetzung
Zeithorizont
2026–2027: Vision operationalisieren
2028–2031: Aufbauphase
2032–2035: Skalierung & internationale Sichtbarkeit
Kapitel 3 – Systemarchitektur Thüringen
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
3.1 Die fünf Supercluster‑Achsen
Thüringen baut bis 2035 ein integriertes Hochtechnologie‑System auf, das auf fünf strategischen Achsen basiert. Jede Achse ist wissenschaftlich begründet, wirtschaftlich anschlussfähig und regional verankert.
Achse 1: Photonik & Laser (Jena)
Optik, Laser, Sensorik, Imaging
Weltweit führende Forschung und Industrie
Enorme Exportpotenziale
Achse 2: BioTech & Bioengineering (Gera)
Zell‑ und Gentherapie
Bioverfahrenstechnik
Medizintechnik‑Skalierung
Achse 3: KI & Robotik (Erfurt/Ilmenau)
KI‑Regulierung
Robotik‑Systeme
Automatisierung
Achse 4: Quanten‑Photonik (Jena/Ilmenau)
Quantenoptik
Quantenkommunikation
Quanten‑Sensorik
Achse 5: Nachhaltige Materialien & Energie (Suhl/Nordthüringen)
neue Werkstoffe
Energiespeicher
grüne Produktionsprozesse
Kernaussage: Die fünf Achsen bilden ein komplementäres, synergetisches Landesökosystem, das wissenschaftliche Exzellenz und industrielle Skalierung verbindet.
3.2 Regionale Verteilung der Cluster
Thüringen wird nicht zentralisiert, sondern polyzentral entwickelt. Jede Region erhält eine klare Rolle:
| Region | Funktion |
|---|---|
| Jena | Wissenschafts‑ & Photonik‑Hauptstadt |
| Erfurt | KI‑Regulatory‑Hub & Verwaltungsknoten |
| Ilmenau | Robotik & Ingenieurwissenschaften |
| Gera | BioTech‑Skalierungszentrum |
| Suhl | Neue Materialien & Energie |
| Nordthüringen | Rechenzentren & Logistik |
Kernaussage: Jede Region wird Teil eines gemeinsamen Systems — keine Konkurrenz, sondern funktionale Spezialisierung.
3.3 Technologiezentren (12)
Die Technologiezentren bilden die TRL‑4–6‑Brücke zwischen Forschung und Industrie.
Funktionen
Prototyping
Validierung
frühe Skalierung
IP‑Transfer
Start‑up‑Inkubation
Verteilung
Jena (4)
Ilmenau (2)
Erfurt (2)
Gera (2)
Suhl (1)
Nordthüringen (1)
Kernaussage: Technologiezentren sind die „Motoren“ der industriellen Skalierung.
3.4 Pilotfabriken (15)
Pilotfabriken bilden die TRL‑7–9‑Industrialisierungsstufe.
Funktionen
Produktionsprozesse testen
Skalierung vorbereiten
Exportfähigkeit herstellen
Royalty‑Flows erzeugen
Verteilung
Jena (4)
Ilmenau (3)
Gera (3)
Suhl (2)
Erfurt (2)
Nordthüringen (1)
Kernaussage: Pilotfabriken sind der entscheidende Hebel für Wertschöpfung und Royalty‑Einnahmen.
3.5 Forschungsinfrastruktur: Max‑Planck & Fraunhofer
Max‑Planck (4 Institute)
Grundlagenforschung (TRL 1–3)
Nobelpreisprogramme
internationale Sichtbarkeit
Fraunhofer (8 Institute)
angewandte Forschung
industrienahe Entwicklung
Technologietransfer
Kernaussage: Die Kombination aus MPI + FhG schafft eine vollständige Forschungsarchitektur.
3.6 Exzellenzuniversität Thüringen (200 Professuren)
Ein Verbund aus:
Universität Jena
TU Ilmenau
Universität Erfurt
Ziele
internationale Spitzenrekrutierung
interdisziplinäre Forschung
Talentpipeline für alle Clusterachsen
Kernaussage: Die Exzellenzuniversität ist das akademische Rückgrat des Superclusters.
3.7 20 Graduiertenschulen
Funktionen
Ausbildung von 2.000–3.000 Doktorand:innen
internationale Talentgewinnung
interdisziplinäre Forschung
Kernaussage: Graduiertenschulen sichern die langfristige Talentbasis.
3.8 KI‑Rechenzentren (200–300 MW)
Standorte
Erfurt
Nordthüringen
Funktionen
KI‑Training
HPC‑Simulationen
Quanten‑Vorstufen
Kernaussage: Rechenleistung ist der neue Rohstoff — Thüringen baut ihn systematisch auf.
3.9 Export‑ und Regulatory‑Hub Thüringen
Funktionen
internationale Marktzugänge
Exportberatung
regulatorische Unterstützung
Standortmarketing
Kernaussage: Der Hub macht Thüringen global sichtbar und exportfähig.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Aufbau aller 12 Technologiezentren bis 2030
Errichtung von 15 Pilotfabriken bis 2032
Gründung der Exzellenzuniversität bis 2028
Ausbau der Rechenzentren bis 2031
Einrichtung des Export‑Hubs bis 2027
KPIs
12 Technologiezentren in Betrieb
15 Pilotfabriken produktiv
200 Professuren besetzt
20 Graduiertenschulen aktiv
200–300 MW Rechenzentrumsleistung
Verantwortlichkeiten
Wirtschaftsministerium: Technologiezentren & Pilotfabriken
Wissenschaftsministerium: MPI, FhG, Exzellenzuniversität
Digitalministerium: Rechenzentren
Staatskanzlei: Export‑Hub
Zeithorizont
2026–2028: Aufbauphase
2029–2032: Skalierungsphase
2033–2035: Vollbetrieb
Kapitel 4 – Wissenschaftliche Exzellenz als Fundament
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
4.1 Ausbau der Grundlagenforschung (TRL 1–3)
Wissenschaftliche Exzellenz ist das Fundament des Thüringen‑Superclusters. Ohne starke Grundlagenforschung entstehen weder Nobelpreisprogramme noch skalierbare Technologien oder Royalty‑Flows. Thüringen muss daher eine vollständige TRL‑1–3‑Architektur aufbauen, die international konkurrenzfähig ist.
Zentrale Elemente
Ausbau der Max‑Planck‑Kapazitäten
Einrichtung neuer Grundlagenlabore
langfristige disruptive Forschungsprogramme (10–15 Jahre)
internationale Spitzenrekrutierung
enge Verzahnung mit der Exzellenzuniversität
Zielsetzung
Thüringen wird zu einem der führenden Grundlagenforschungsstandorte Europas.
TRL‑1–3 liefern kontinuierlich neue Ideen, Patente und wissenschaftliche Durchbrüche.
Kernaussage: Ohne TRL‑1–3 gibt es keine Nobelpreisfähigkeit und keine langfristige Innovationspipeline.
4.2 Professuren, Tenure‑Track, internationale Rekrutierung
Die Exzellenzuniversität Thüringen (Jena–Ilmenau–Erfurt) bildet das akademische Rückgrat des Systems. Bis 2035 sollen 200 neue Professuren geschaffen werden.
Schwerpunkte
Photonik
BioTech
KI
Robotik
Quantenwissenschaften
Materialwissenschaften
Tenure‑Track‑System
transparente Karrierewege
internationale Standards
leistungsorientierte Evaluation
Internationale Rekrutierung
aktive Anwerbung in USA, Israel, Singapur, Schweiz
attraktive Pakete (Labore, Teams, Fonds‑Zugang)
englischsprachige Programme
Kernaussage: Exzellente Köpfe sind der wichtigste Standortfaktor.
4.3 Nobelpreisfähige Forschungsprogramme
Thüringen soll bis 2035 3–5 Nobelpreisprogramme etablieren. Diese Programme sind langfristige, hochriskante, hochinnovative Forschungsinitiativen.
Merkmale
Laufzeit: 10–15 Jahre
Budget: 20–50 Mio. € pro Programm
internationale Kooperationen
interdisziplinäre Teams
Fokus auf disruptive Themen
Mögliche Themenfelder
Quanten‑Photonik
KI‑gestützte Bioengineering‑Plattformen
neuartige Energiespeicher
photonische Chips
regenerative Medizin
Kernaussage: Nobelpreisprogramme sind der wissenschaftliche Nordstern des Superclusters.
4.4 Forschungsinfrastruktur (Labore, Rechenzentren, Großgeräte)
Wissenschaftliche Exzellenz benötigt erstklassige Infrastruktur.
Labore
neue Grundlagenlabore in Jena, Ilmenau, Erfurt
Modernisierung bestehender Einrichtungen
Rechenzentren
200–300 MW KI‑ und HPC‑Kapazität
Quanten‑Simulationscluster
sichere Datenräume
Großgeräte
Elektronenmikroskopie
Laseranlagen
BioTech‑Pilotanlagen
Kernaussage: Infrastruktur ist der materielle Kern wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit.
4.5 Kooperationen mit EU, USA, Asien
Thüringen muss sich international vernetzen, um global sichtbar zu werden.
EU
Horizon‑Programme
europäische Forschungsallianzen
USA
MIT, Stanford, Harvard
gemeinsame Labore und Austauschprogramme
Asien
Singapur (A*STAR)
Japan (RIKEN)
Südkorea (KAIST)
Kernaussage: Internationale Kooperationen erhöhen Sichtbarkeit, Qualität und Talentzufluss.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Aufbau von 3 neuen Max‑Planck‑Einheiten bis 2032
Einrichtung von 20 Graduiertenschulen bis 2029
Start von 3 Nobelpreisprogrammen bis 2028
Ausbau der Rechenzentren auf 200 MW bis 2031
Einführung eines internationalen Tenure‑Track‑Systems bis 2027
KPIs
200 neue Professuren
3–5 Nobelpreisprogramme
20 Graduiertenschulen
200–300 MW Rechenzentrumsleistung
30 % internationale Wissenschaftler:innen
Verantwortlichkeiten
Wissenschaftsministerium: Professuren, Nobelpreisprogramme
Digitalministerium: Rechenzentren
Max‑Planck‑Gesellschaft: Grundlagenforschung
Fraunhofer: angewandte Forschung
Exzellenzuniversität: Talentpipeline
Zeithorizont
2026–2028: Aufbauphase
2029–2032: Ausbauphase
2033–2035: Vollbetrieb
Kapitel 5 – Industrielle Skalierung
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
5.1 Pilotfabriken als Brücke zwischen Forschung und Industrie
Pilotfabriken sind das Herzstück der industriellen Transformation Thüringens. Sie bilden die TRL‑7–9‑Stufe, in der Technologien aus der Forschung in marktfähige Produkte überführt werden. Ohne Pilotfabriken bleiben Innovationen im Labor stecken — mit ihnen entsteht ein skalierbares Industriesystem.
Funktionen
Validierung industrieller Produktionsprozesse
Aufbau von Lieferketten
Vorbereitung der Serienfertigung
Exportfähigkeit herstellen
Royalty‑Flows generieren
Zielsetzung
Aufbau von 15 Pilotfabriken bis 2032
Fokus auf Photonik, BioTech, KI‑Hardware, Robotik, Quanten, neue Materialien
Jede Pilotfabrik erzeugt mindestens 3–5 skalierbare Unternehmen
Kernaussage: Pilotfabriken sind der entscheidende Hebel, um aus Forschung Wertschöpfung zu machen.
5.2 Skalierungsökosysteme (TRL 4–9)
Thüringen baut eine vollständige TRL‑Pipeline auf, die Forschung, Prototyping und Industrialisierung verbindet.
TRL‑4–6: Technologiezentren
Prototyping
Validierung
frühe Skalierung
IP‑Transfer
TRL‑7–9: Pilotfabriken
Produktionsprozesse
Industrialisierung
Exportfähigkeit
Zielsetzung
Jährlich 50–70 Prototypen
Jährlich 20–30 validierte Technologien
Jährlich 10–15 Pilotfabrik‑Übergänge
Kernaussage: Die TRL‑Pipeline macht Thüringen zu einem durchgängigen Innovationssystem.
5.3 Mittelstand 2035: Transformation und Integration
Der Mittelstand ist das Rückgrat der Thüringer Wirtschaft — aber er ist technologisch unterausgestattet. Der Masterplan integriert den Mittelstand aktiv in die Supercluster‑Architektur.
Maßnahmen
Mittelstands‑Innovationsprogramme
KI‑Modernisierungspakete
Photonik‑Integration in bestehende Produktionslinien
Robotik‑Automatisierung für KMU
Zugang zu Technologiezentren und Pilotfabriken
Zielsetzung
1.000 KMU modernisiert bis 2035
300 KMU in Cluster‑Lieferketten integriert
100 KMU entwickeln eigene skalierbare Produkte
Kernaussage: Der Mittelstand wird vom Zuschauer zum aktiven Teil des Superclusters.
5.4 Exportfähigkeit und globale Lieferketten
Thüringen muss seine Produkte und Technologien global skalieren, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
Elemente
Export‑Hub Thüringen (Erfurt)
internationale Zertifizierungsunterstützung
Marktzugang in USA, Asien, EU
Aufbau globaler Lieferketten
Zielsetzung
Exportquote +20 % bis 2035
200 Unternehmen exportfähig
50 Unternehmen mit globalen Lieferketten
Kernaussage: Exportfähigkeit ist der Schlüssel zur wirtschaftlichen Selbsttragfähigkeit.
5.5 Cluster‑übergreifende Wertschöpfungsketten
Die fünf Supercluster‑Achsen sind nicht isoliert — sie verstärken sich gegenseitig.
Beispiele
Photonik + BioTech → biophotonische Diagnostik
KI + Robotik → autonome Produktionssysteme
Quanten + Photonik → Quantenkommunikation
Materialien + Energie → neue Energiespeicher
Zielsetzung
Aufbau von 10 integrierten Wertschöpfungsketten
jährliche Cluster‑übergreifende Innovationsprojekte
gemeinsame Pilotfabriken
Kernaussage: Die Stärke des Systems liegt in der Integration der Achsen.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Aufbau aller 15 Pilotfabriken bis 2032
Einführung eines Mittelstands‑Transformationsprogramms (2026–2030)
Start eines Export‑Boost‑Programms (2027)
Einrichtung eines TRL‑Monitoring‑Systems (2026)
Aufbau von 10 clusterübergreifenden Wertschöpfungsketten (2028–2035)
KPIs
15 Pilotfabriken in Betrieb
50–70 Prototypen pro Jahr
20–30 validierte Technologien pro Jahr
10–15 Pilotfabrik‑Übergänge pro Jahr
1.000 modernisierte KMU
Exportquote +20 %
Verantwortlichkeiten
Wirtschaftsministerium: Pilotfabriken, Mittelstand
Wissenschaftsministerium: TRL‑4–6
Staatskanzlei: Export‑Hub
Kommunen: regionale Umsetzung
Zeithorizont
2026–2028: Aufbauphase
2029–2032: Skalierungsphase
2033–2035: Vollbetrieb
Kapitel 6 – Kapital, Fonds und Finanzierung
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
6.1 Der Thüringen‑Zukunftsfonds (40–60 Mrd. €)
Der Thüringen‑Zukunftsfonds ist das finanzielle Rückgrat des gesamten Supercluster‑Systems. Er wird als staatlich kontrollierter, aber operativ unabhängiger Fonds aufgebaut — nach Vorbildern wie Singapur (Temasek) oder Norwegen (Government Pension Fund Global).
Funktionen
Finanzierung von Grundlagenforschung (TRL 1–3)
Finanzierung von Pilotfabriken (TRL 7–9)
Beteiligungen an Start‑ups und Scale‑ups
Aufbau von Rechenzentren
Talentprogramme
internationale Standortentwicklung
Zielvolumen
40–60 Mrd. € nach 20 Jahren
80–120 Mrd. € im optimierten Szenario
Struktur
Professionelles Management
unabhängiger Aufsichtsrat
klare Investitionsstrategie
jährliche Transparenzberichte
Kernaussage: Der Fonds macht Thüringen langfristig finanziell unabhängig und ermöglicht eine selbsttragende Innovationsökonomie.
6.2 Jährliche Investitionslinie (10 Mrd. €)
Die jährliche Investitionslinie ist das operative Budget, das den Aufbau des Superclusters ermöglicht.
Verteilung (Richtwerte)
20 % Grundlagenforschung (TRL 1–3)
30 % Technologiezentren (TRL 4–6)
30 % Pilotfabriken (TRL 7–9)
10 % Talentprogramme
10 % Infrastruktur & Export‑Hub
Finanzierungsprinzip
keine Steuererhöhungen
langfristige Planungssicherheit
klare Priorisierung auf Hochtechnologie
Kernaussage: Die 10‑Mrd.-Linie ist der Motor der Transformation.
6.3 Finanzierungsquellen: Bund, EU, KfW, EIB, Pflichtbeteiligungen
Thüringen nutzt ein diversifiziertes Finanzierungsmodell.
Bund
High‑Tech‑Agenda
Innovationsprogramme
Forschungsförderung
EU
Horizon Europe
EFRE‑Mittel
IPCEI‑Programme
KfW & EIB
günstige Kredite
Infrastrukturfinanzierung
Pflichtbeteiligungen
Beteiligungen an geförderten Unternehmen
Royalty‑Mechanik
Kernaussage: Thüringen nutzt alle verfügbaren nationalen und europäischen Finanzierungsquellen.
6.4 Royalty‑Systeme (2–2,5 Mrd. €/Jahr)
Royalty‑Einnahmen sind der wichtigste Baustein der Selbsttragfähigkeit.
Mechanik
Unternehmen zahlen Royalty‑Anteile auf geförderte Technologien
Royalty‑Sätze abhängig von TRL‑Stufe
Einnahmen fließen vollständig in den Fonds
Zielsetzung
2–2,5 Mrd. €/Jahr ab Jahr 15
steigende Einnahmen durch Pilotfabriken
Kernaussage: Royalty‑Flows machen das System langfristig unabhängig vom Haushalt.
6.5 Export‑Royalty (1–2 Mrd. €/Jahr)
Export‑Royalty entsteht durch internationale Skalierung.
Mechanik
Exportabhängige Abgaben
Fokus auf Photonik, BioTech, KI‑Hardware
gekoppelt an Export‑Hub
Zielsetzung
1–2 Mrd. €/Jahr ab Jahr 15
Kernaussage: Export‑Royalty koppelt Thüringen an globale Märkte.
6.6 Dividendenströme (1,5–2 Mrd. €/Jahr)
Der Fonds hält Beteiligungen an Start‑ups und Scale‑ups.
Mechanik
Minderheitsbeteiligungen
langfristige Haltefristen
Dividenden fließen in den Fonds
Zielsetzung
1,5–2 Mrd. €/Jahr ab Jahr 20
Kernaussage: Beteiligungen schaffen langfristige Kapitalströme.
6.7 Langfristige fiskalische Selbsttragfähigkeit
Durch Royalty, Export‑Royalty und Dividenden entsteht ein selbsttragendes System.
Zielbild
Fonds deckt alle Innovationsausgaben
Haushalt wird entlastet
langfristige Stabilität
Kernaussage: Thüringen wird zu einer finanziell autonomen Innovationsregion.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Gründung des Thüringen‑Zukunftsfonds (2026)
Aufbau des Fonds‑Managements (2026–2027)
Einführung des Royalty‑Gesetzes (2027)
Start der Export‑Royalty‑Mechanik (2028)
jährliche Fondsberichte ab 2027
KPIs
Fondsvolumen: 10 Mrd. € (2030), 40–60 Mrd. € (2045)
Royalty‑Einnahmen: 2–2,5 Mrd. €/Jahr
Export‑Royalty: 1–2 Mrd. €/Jahr
Dividenden: 1,5–2 Mrd. €/Jahr
100 % Reinvestitionsquote
Verantwortlichkeiten
Finanzministerium: Fonds & Royalty
Wirtschaftsministerium: Export‑Royalty
Staatskanzlei: Gesamtstrategie
EU‑Koordinationsstelle: Fördermittel
Zeithorizont
2026–2028: Aufbauphase
2029–2035: Skalierungsphase
2036–2045: Selbsttragende Phase
Kapitel 7 – Talent, Bildung und Gesellschaft
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
7.1 Thüringen als Talent‑Magnet
Der Erfolg des Thüringen‑Superclusters hängt entscheidend davon ab, ob das Land in der Lage ist, Talente anzuziehen, auszubilden und zu halten. Thüringen muss sich bis 2035 von einem Abwanderungsland zu einem Talent‑Magneten entwickeln.
Zentrale Herausforderungen
Abwanderung junger Menschen
geringe internationale Sichtbarkeit
Fachkräftemangel in Hochtechnologien
unzureichende Karriereperspektiven
Strategische Ziele
Aufbau eines internationalen Talent‑Ökosystems
attraktive Karrierewege in Wissenschaft und Industrie
moderne, lebenswerte Städte und Campus‑Regionen
Kernaussage: Talente sind die wichtigste Ressource des Superclusters — ohne sie bleibt das System unterkritisch.
7.2 Reform der Hochschulen und Berufsausbildung
Thüringen benötigt ein modernes, international anschlussfähiges Bildungssystem, das sowohl akademische als auch berufliche Talente hervorbringt.
Hochschulen
Ausbau englischsprachiger Master‑ und PhD‑Programme
Modernisierung der Curricula (KI, BioTech, Photonik, Robotik)
Einführung dualer Forschungsstudiengänge
engere Verzahnung mit Technologiezentren und Pilotfabriken
Berufsausbildung
neue Ausbildungsberufe für KI‑Technik, Bioverfahrenstechnik, Photonik
Modernisierung der Berufsschulen
Kooperationen zwischen KMU und Technologiezentren
Zielsetzung
30 % internationale Studierende bis 2035
50 % aller Studiengänge mit direktem Clusterbezug
10.000 zusätzliche Ausbildungsplätze in Zukunftsberufen
Kernaussage: Bildung wird zur strategischen Infrastruktur des Landes.
7.3 Internationale Talentprogramme
Um global konkurrenzfähig zu werden, muss Thüringen aktiv internationale Talente anziehen.
Programme
„Thuringia Global Talent Visa“ (schnelle Visa‑Prozesse)
internationale Stipendienprogramme
Rückkehrprogramme für deutsche Wissenschaftler:innen im Ausland
internationale Postdoc‑Tracks
Talent‑Attract‑Fellowships für Spitzenforscher:innen
Standortmarketing
globale Kampagnen in USA, Israel, Singapur, Indien
Kooperationen mit Eliteuniversitäten
internationale Job‑Messen
Zielsetzung
20.000 internationale Fachkräfte bis 2035
3.000 internationale Doktorand:innen
500 internationale Professor:innen und Senior Scientists
Kernaussage: Thüringen wird ein global sichtbarer Talentstandort.
7.4 Gesellschaftliche Teilhabe und Akzeptanz
Technologische Transformation gelingt nur, wenn die Gesellschaft sie mitträgt.
Elemente
Bürgerdialoge
transparente Kommunikation
Beteiligung der Kommunen
Programme für digitale und technologische Grundbildung
soziale Integration internationaler Fachkräfte
Zielsetzung
hohe gesellschaftliche Akzeptanz für Hochtechnologie
positive Wahrnehmung des Superclusters
Integration internationaler Talente in lokale Gemeinschaften
Kernaussage: Transformation braucht gesellschaftliche Legitimation.
7.5 Familienfreundliche und zukunftsfähige Lebensräume
Talente kommen nicht nur wegen Jobs — sie kommen wegen Lebensqualität.
Maßnahmen
Ausbau moderner Wohnquartiere
Campus‑Städte in Jena, Ilmenau, Erfurt
internationale Schulen und Kitas
moderne Mobilität (ÖPNV, Radwege, E‑Mobilität)
Kultur‑ und Freizeitangebote
Zielsetzung
20.000 neue Wohnungen in Clusterregionen
3 internationale Schulen
10 neue Campus‑Quartiere
moderne Mobilitätsachsen zwischen den Regionen
Kernaussage: Lebensqualität ist ein zentraler Standortfaktor im globalen Wettbewerb.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Start des „Thuringia Global Talent Program“ (2026)
Modernisierung aller Hochschulcurricula bis 2029
Aufbau von 10 Campus‑Quartieren (2027–2035)
Einführung eines schnellen Talent‑Visasystems (2027)
Ausbau internationaler Schulen und Kitas (2028–2032)
KPIs
30 % internationale Studierende
20.000 internationale Fachkräfte
10.000 neue Ausbildungsplätze
20.000 neue Wohnungen
3 internationale Schulen
10 Campus‑Quartiere
Verantwortlichkeiten
Wissenschaftsministerium: Hochschulen, Talentprogramme
Wirtschaftsministerium: Fachkräfte, KMU‑Integration
Innenministerium: Visa‑Prozesse
Kommunen: Wohnraum, Campus‑Quartiere
Staatskanzlei: Standortmarketing
Zeithorizont
2026–2028: Aufbauphase
2029–2032: Skalierungsphase
2033–2035: Vollbetrieb
Kapitel 8 – Governance, Gesetzgebung und Verwaltung
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
8.1 Supercluster‑Gesetz Thüringen
Der Aufbau eines europäischen High‑Tech‑Superclusters erfordert einen klaren, verbindlichen und langfristigen Rechtsrahmen. Das Supercluster‑Gesetz Thüringen schafft die strukturellen, finanziellen und organisatorischen Grundlagen für die Transformation.
Zentrale Inhalte
rechtliche Verankerung des Thüringen‑Zukunftsfonds
Festlegung der fünf Supercluster‑Achsen
Definition der TRL‑Pipeline (1–9) als Landesstandard
Einrichtung des Supercluster‑Rats
Beschleunigte Genehmigungsverfahren
Royalty‑ und Export‑Royalty‑Mechanik
Verpflichtende Beteiligungen bei geförderten Unternehmen
Zielsetzung
Rechtssicherheit für Investoren, Unternehmen und Forschungseinrichtungen
langfristige politische Stabilität
klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten
Kernaussage: Das Supercluster‑Gesetz ist das Fundament der gesamten Transformation.
8.2 Beschleunigte Genehmigungsverfahren
Innovationsstandorte verlieren im globalen Wettbewerb, wenn Genehmigungen Jahre dauern. Thüringen führt daher ein Fast‑Track‑System ein.
Elemente
zentrale Genehmigungsstelle für Hochtechnologieprojekte
verbindliche Bearbeitungsfristen (max. 6 Monate)
digitale Antragsplattform
Priorisierung von Pilotfabriken, Rechenzentren und Technologiezentren
Zielsetzung
Halbierung der Genehmigungszeiten
schnellere Umsetzung von Infrastrukturprojekten
höhere Attraktivität für Investoren
Kernaussage: Geschwindigkeit wird zum Standortvorteil.
8.3 Innovationsfreundliche Regulierung
Thüringen entwickelt einen modernen Regulierungsrahmen, der Innovation ermöglicht statt verhindert.
Schwerpunkte
KI‑Regulierung (Erfurt als Regulatory‑Hub)
BioTech‑Regulierung (Gera)
Quanten‑Regulierung (Jena/Ilmenau)
vereinfachte IP‑Regeln für Start‑ups
flexible Arbeitsmodelle für Forschung und Industrie
Zielsetzung
Thüringen wird zum europäischen Testfeld für innovationsfreundliche Regulierung
Unternehmen erhalten Rechtssicherheit und Flexibilität
Kernaussage: Regulierung wird zum Wettbewerbsvorteil, nicht zum Hindernis.
8.4 Transparente Governance‑Strukturen
Ein komplexes System benötigt klare, transparente und effiziente Governance.
Struktur
Supercluster‑Rat Thüringen – strategische Steuerung – Mitglieder: Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft
Drei Direktorate – Wissenschaft – Industrie – Kapital & Fonds
Regionale Cluster‑Boards – Jena, Erfurt, Ilmenau, Gera, Suhl, Nordthüringen
Transparenzmechanismen
jährliche Berichte
öffentliches Monitoring
klare KPIs
unabhängige Evaluation
Kernaussage: Governance schafft Vertrauen, Effizienz und Steuerbarkeit.
8.5 Monitoring, KPIs und jährliche Evaluationsberichte
Transformation braucht messbare Ziele und kontinuierliche Kontrolle.
Monitoring‑System
zentrale Datenplattform
Echtzeit‑KPIs
TRL‑Monitoring
Mittelstands‑Monitoring
Talent‑Monitoring
Jährliche Evaluationsberichte
Fortschritt der Clusterachsen
Entwicklung der Pilotfabriken
Royalty‑ und Fondsentwicklung
Talentgewinnung
gesellschaftliche Wirkung
Zielsetzung
datenbasierte Steuerung
frühzeitige Identifikation von Risiken
Transparenz gegenüber Öffentlichkeit und Politik
Kernaussage: Ohne Monitoring gibt es keine Steuerung — ohne Steuerung keine Transformation.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Verabschiedung des Supercluster‑Gesetzes (2026)
Aufbau des Supercluster‑Rats (2026)
Einführung des Fast‑Track‑Genehmigungssystems (2027)
Einrichtung der drei Direktorate (2027)
Start des landesweiten Monitoring‑Systems (2028)
KPIs
Gesetz verabschiedet (2026)
100 % digitalisierte Genehmigungsverfahren (2028)
Genehmigungsdauer < 6 Monate
jährliche Evaluationsberichte ab 2027
vollständige TRL‑Pipeline im Monitoring ab 2028
Verantwortlichkeiten
Staatskanzlei: Supercluster‑Gesetz, Governance
Wirtschaftsministerium: Genehmigungen, Industrie
Wissenschaftsministerium: TRL‑Monitoring
Finanzministerium: Fonds‑Transparenz
Kommunen: regionale Umsetzung
Zeithorizont
2026–2027: Rechtsrahmen & Governance
2028–2030: Digitalisierung & Monitoring
2031–2035: Vollbetrieb & Optimierung
Kapitel 9 – Regionale Entwicklungsstrategien
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
Einleitung
Die Transformation Thüringens gelingt nur, wenn alle Regionen in das Supercluster‑System integriert werden. Das Modell ist polyzentral, nicht zentralistisch: Jede Region erhält eine klare Rolle, eine spezialisierte Funktion und einen eigenen Beitrag zur Gesamtarchitektur.
Die sechs Regionen bilden gemeinsam ein funktionales Hochtechnologie‑Ökosystem, das wissenschaftliche Exzellenz, industrielle Skalierung und gesellschaftliche Entwicklung verbindet.
9.1 Jena: Wissenschafts‑ und Photonik‑Hauptstadt
Jena ist das wissenschaftliche Herz Thüringens und global sichtbar in Optik, Photonik und Laserwissenschaften.
Rolle im Supercluster
Leitstandort für Photonik & Laser
Zentrum für Quanten‑Photonik
Sitz der Exzellenzuniversität (Hauptcampus)
Standort von Max‑Planck‑ und Fraunhofer‑Einheiten
Infrastruktur
4 Technologiezentren
4 Pilotfabriken
Nobelpreisprogramme
internationale Graduiertenschulen
Zielsetzung
Jena wird Europas führender Photonik‑Standort
100+ skalierbare Unternehmen bis 2035
Kernaussage: Jena ist der wissenschaftliche Motor des Superclusters.
9.2 Erfurt: KI‑Regulatory‑Hub und Verwaltungsknoten
Erfurt verbindet Verwaltung, Regulierung und KI‑Infrastruktur.
Rolle im Supercluster
KI‑Regulatory‑Hub Deutschlands
Standort für KI‑Rechenzentren
Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Technologie
Infrastruktur
2 Technologiezentren
2 Pilotfabriken
100–150 MW Rechenzentrumsleistung
Export‑ und Regulatory‑Hub Thüringen
Zielsetzung
Erfurt wird das europäische Modell für KI‑Regulierung
50+ KI‑Start‑ups bis 2035
Kernaussage: Erfurt ist das regulatorische und digitale Rückgrat des Systems.
9.3 Ilmenau: Robotik & Ingenieurwissenschaften
Ilmenau ist der technische Kern des Superclusters.
Rolle im Supercluster
Robotik‑ und Automatisierungszentrum
Ingenieurwissenschaftliche Exzellenz
Quanten‑Photonik‑Forschung
Infrastruktur
2 Technologiezentren
3 Pilotfabriken
TU Ilmenau als technischer Hauptstandort
Zielsetzung
Ilmenau wird führend in Robotik‑Systemen und autonomen Produktionsprozessen
60+ Robotik‑Start‑ups bis 2035
Kernaussage: Ilmenau ist der industrielle Engineering‑Hub Thüringens.
9.4 Gera: BioTech‑Skalierungszentrum
Gera wird zum zentralen Standort für BioTech‑Skalierung und Bioengineering.
Rolle im Supercluster
BioTech‑Pilotfabriken
Bioverfahrenstechnik
Medizintechnik‑Skalierung
Infrastruktur
2 Technologiezentren
3 Pilotfabriken
BioTech‑Regulatory‑Unit
Zielsetzung
Gera wird eines der führenden BioTech‑Skalierungszentren Europas
80+ BioTech‑Unternehmen bis 2035
Kernaussage: Gera ist der industrielle BioTech‑Motor Thüringens.
9.5 Suhl: Neue Materialien & Energie
Suhl wird zum Zentrum für neue Materialien, Energiespeicher und nachhaltige Produktion.
Rolle im Supercluster
Materialwissenschaften
Energiespeichertechnologien
grüne Produktionsprozesse
Infrastruktur
1 Technologiezentrum
2 Pilotfabriken
Material‑Testfelder
Zielsetzung
Suhl wird führend in nachhaltigen Materialien und Energiesystemen
40+ Unternehmen im Bereich neue Materialien
Kernaussage: Suhl liefert die Materialien und Energiesysteme für die Transformation.
9.6 Nordthüringen: Rechenzentren & Logistik
Nordthüringen bietet Fläche, Energie und logistische Vorteile.
Rolle im Supercluster
Standort für große Rechenzentren
Logistikdrehscheibe
Energie‑ und Infrastrukturprojekte
Infrastruktur
1 Technologiezentrum
1 Pilotfabrik
100–150 MW Rechenzentrumsleistung
Zielsetzung
Nordthüringen wird das digitale Fundament des Superclusters
Aufbau eines europäischen Logistik‑Korridors
Kernaussage: Nordthüringen ist das infrastrukturelle Fundament des Systems.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Aufbau regionaler Cluster‑Boards (2026)
Ausbau der regionalen Technologiezentren (2026–2030)
Errichtung aller Pilotfabriken (2027–2032)
regionale Talentprogramme (ab 2027)
regionale Innovationsbudgets (ab 2028)
KPIs
6 voll funktionsfähige Clusterregionen
12 Technologiezentren in Betrieb
15 Pilotfabriken produktiv
300+ regionale Innovationsprojekte
100.000 neue Arbeitsplätze bis 2035
Verantwortlichkeiten
Staatskanzlei: Gesamtkoordination
Wirtschaftsministerium: regionale Skalierung
Wissenschaftsministerium: Forschung & TRL
Kommunen: lokale Umsetzung
Cluster‑Boards: operative Steuerung
Zeithorizont
2026–2028: Aufbauphase
2029–2032: Skalierungsphase
2033–2035: Vollbetrieb
Kapitel 11 – Wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
Einleitung
Der Thüringen‑Supercluster ist nicht nur ein Technologieprogramm, sondern ein umfassendes wirtschaftliches und gesellschaftliches Transformationsprojekt. Kapitel 11 beschreibt die erwarteten Wirkungen auf Beschäftigung, Wertschöpfung, Innovation, internationale Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Effekte sind multiplikativ, langfristig und systemisch — sie entstehen aus der Integration von Wissenschaft, Industrie, Kapital, Talent und Governance.
11.1 Beschäftigungseffekte
Der Supercluster erzeugt hochwertige, zukunftsfähige Arbeitsplätze in allen Regionen Thüringens.
Direkte Effekte
100.000 neue Arbeitsplätze bis 2035
Fokus auf Hochtechnologie (Photonik, BioTech, KI, Robotik, Quanten)
hohe Löhne, hohe Qualifikation
Indirekte Effekte
150.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Zulieferketten
50.000 Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor
20.000 Arbeitsplätze durch Campus‑Quartiere und Infrastruktur
Regionale Verteilung
Jena: Forschung & Photonik
Erfurt: KI & Verwaltung
Ilmenau: Robotik & Engineering
Gera: BioTech
Suhl: Materialien & Energie
Nordthüringen: Rechenzentren & Logistik
Kernaussage: Der Supercluster schafft Beschäftigung in allen Regionen — nicht nur in Jena.
11.2 Steuer- und Fiskaleffekte
Der Supercluster stärkt die finanzielle Basis des Landes nachhaltig.
Kurzfristig (2026–2030)
steigende Gewerbesteuereinnahmen
höhere Einkommensteuer durch neue Jobs
steigende Investitionen
Mittelfristig (2031–2035)
Royalty‑Einnahmen (2–2,5 Mrd. €/Jahr)
Export‑Royalty (1–2 Mrd. €/Jahr)
Dividenden (1,5–2 Mrd. €/Jahr)
Langfristig (ab 2036)
vollständige fiskalische Selbsttragfähigkeit
Entlastung des Landeshaushalts
Aufbau eines 40–60‑Mrd.-€‑Fonds
Kernaussage: Der Supercluster ist ein fiskalisches Investitionsprogramm, kein Kostenprogramm.
11.3 Innovationsdynamik
Der Supercluster erzeugt eine kontinuierliche Innovationspipeline, die Thüringen dauerhaft wettbewerbsfähig macht.
Wirkungen
50–70 Prototypen pro Jahr
20–30 validierte Technologien pro Jahr
10–15 Pilotfabrik‑Übergänge pro Jahr
400–600 skalierbare Unternehmen
3–5 Nobelpreisprogramme
Systemische Effekte
höhere Produktivität
schnellere Technologiediffusion
stärkere Vernetzung zwischen Wissenschaft und Industrie
Kernaussage: Innovation wird zum dauerhaften Wachstumsmotor des Landes.
11.4 Internationale Sichtbarkeit
Thüringen wird bis 2035 zu einem global sichtbaren High‑Tech‑Standort.
Wirkungen
internationale Talente
globale Unternehmen
internationale Forschungskooperationen
Exportsteigerung
Standortmarketing über den Export‑Hub
Positionierung
Photonik: europäische Spitzenposition
BioTech: führender Skalierungsstandort
KI: regulatorisches Modell für Europa
Robotik: Engineering‑Hub
Quanten: Forschungszentrum
Kernaussage: Thüringen wird Teil der globalen High‑Tech‑Landkarte.
11.5 Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Technologische Transformation stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt — wenn sie inklusiv gestaltet wird.
Positive Effekte
neue Perspektiven für junge Menschen
Rückkehr von Fachkräften
Integration internationaler Talente
Aufwertung ländlicher Regionen
höhere Lebensqualität
Soziale Maßnahmen
Campus‑Quartiere
internationale Schulen
Bürgerdialoge
digitale Grundbildung
Kernaussage: Der Supercluster verbindet wirtschaftlichen Fortschritt mit gesellschaftlicher Stabilität.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
jährliche Wirkungsanalysen (ab 2027)
Aufbau eines gesellschaftlichen Transformationsbeirats (2026)
Programme für regionale Teilhabe (2027–2035)
Export‑ und Innovationskampagnen (ab 2028)
Ausbau internationaler Kooperationen (2026–2035)
KPIs
100.000 neue Arbeitsplätze
20 % höhere Produktivität
20 % höhere Exportquote
40–60 Mrd. € Fondsvolumen
50–70 Prototypen pro Jahr
400–600 skalierbare Unternehmen
Verantwortlichkeiten
Staatskanzlei: Gesamtwirkung & Monitoring
Wirtschaftsministerium: Innovation & Export
Wissenschaftsministerium: Forschung & Nobelpreisprogramme
Sozialministerium: gesellschaftliche Teilhabe
Kommunen: regionale Umsetzung
Zeithorizont
2026–2028: Aufbauphase
2029–2032: Skalierungsphase
2033–2035: Vollbetrieb
Kapitel 12 – Risikoanalyse und Szenarien
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
Einleitung
Jede groß angelegte Transformation birgt Risiken. Der Thüringen‑Supercluster ist ein ambitioniertes, systemisches Projekt — und seine erfolgreiche Umsetzung hängt davon ab, wie gut Risiken frühzeitig erkannt, strukturiert bewertet und operativ gemanagt werden. Kapitel 12 liefert eine klare Risikoarchitektur und drei Szenarien (Baseline, Optimized, Maximal), die als Steuerungsinstrument dienen.
12.1 Politische Risiken
Risiken
Regierungswechsel mit veränderten Prioritäten
politische Polarisierung
Widerstand gegen Großprojekte
Verzögerungen bei Gesetzgebung
Auswirkungen
Unsicherheit für Investoren
Verzögerungen bei Pilotfabriken und Technologiezentren
geringere internationale Sichtbarkeit
Gegenmaßnahmen
Supercluster‑Gesetz mit breiter parlamentarischer Mehrheit
unabhängige Governance (Supercluster‑Rat, Fonds‑Direktorat)
jährliche Transparenzberichte
Bürgerdialoge und Kommunikationsstrategie
Kernaussage: Politische Stabilität entsteht durch institutionelle Verankerung.
12.2 Finanzielle Risiken
Risiken
Verzögerungen bei EU‑ oder Bundesmitteln
globale Finanzkrisen
steigende Bau‑ und Energiekosten
unzureichende Royalty‑Einnahmen in frühen Jahren
Auswirkungen
Verzögerungen beim Aufbau der Infrastruktur
geringere Skalierungsgeschwindigkeit
Belastung des Landeshaushalts
Gegenmaßnahmen
diversifizierte Finanzierungsquellen
langfristige Verträge für Energie und Bau
flexible Fondsstrategie
Risikopuffer im Fonds (5–10 %)
Kernaussage: Finanzielle Resilienz entsteht durch Diversifikation und langfristige Planung.
12.3 Technologische Risiken
Risiken
technologische Fehlschläge
disruptive Konkurrenz aus USA/China
fehlende Skalierbarkeit bestimmter Technologien
Fachkräftemangel in Schlüsselbereichen
Auswirkungen
geringere Royalty‑Einnahmen
Verlust von Marktanteilen
Verzögerungen in Pilotfabriken
Gegenmaßnahmen
breite TRL‑Pipeline (1–9)
Portfolio‑Ansatz bei Technologien
internationale Kooperationen
Talentprogramme und Rechenzentren
Kernaussage: Technologische Risiken werden durch Vielfalt und Tiefe der Pipeline abgefedert.
12.4 Demografische Risiken
Risiken
anhaltende Abwanderung
geringe Geburtenrate
unzureichende internationale Zuwanderung
Fachkräftemangel im Mittelstand
Auswirkungen
Engpässe in Forschung und Industrie
geringere Skalierungsfähigkeit
sinkende regionale Dynamik
Gegenmaßnahmen
Talent‑Magnet‑Programme
Campus‑Städte und Wohnraumoffensive
internationale Schulen und Kitas
gezielte Zuwanderungsstrategie
Kernaussage: Demografie wird durch Talentgewinnung und Lebensqualität gesteuert.
12.5 Gegenmaßnahmen und Resilienzstrategien
Systemische Resilienz
redundante Strukturen (mehrere Clusterachsen)
unabhängiger Fonds
internationale Partnerschaften
flexible Governance
Operative Resilienz
Risikomanagement‑Einheit im Supercluster‑Rat
jährliche Risiko‑Audits
Frühwarnindikatoren (KPIs)
Szenario‑Planung
Kernaussage: Resilienz ist kein Zusatz — sie ist integraler Bestandteil des Systems.
Szenarienanalyse
Szenario 1: Baseline (realistisch)
400–500 skalierbare Unternehmen
80.000–100.000 neue Arbeitsplätze
Fondsvolumen: 40–50 Mrd. €
moderate internationale Sichtbarkeit
Szenario 2: Optimized (angestrebt)
500–600 skalierbare Unternehmen
100.000–120.000 neue Arbeitsplätze
Fondsvolumen: 60–80 Mrd. €
starke internationale Sichtbarkeit
3–5 Nobelpreisprogramme
Szenario 3: Maximal (ambitioniert)
600+ skalierbare Unternehmen
140.000+ neue Arbeitsplätze
Fondsvolumen: 80–120 Mrd. €
globale Spitzenposition in Photonik, BioTech, KI, Quanten
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Aufbau einer Risiko‑Management‑Einheit (2026)
jährliche Risiko‑Audits (ab 2027)
Einführung eines Szenario‑Dashboards (2028)
Risikopuffer im Fonds (ab 2026)
internationale Partnerschaften zur Risikodiversifikation
KPIs
jährliche Risiko‑Berichte
Risikopuffer: 5–10 % des Fonds
100 % der Projekte im Monitoring
Szenario‑Dashboard aktiv ab 2028
Verantwortlichkeiten
Staatskanzlei: Gesamtsteuerung
Finanzministerium: Fonds‑Risiken
Wirtschaftsministerium: technologische Risiken
Wissenschaftsministerium: Forschungsrisiken
Kommunen: regionale Risiken
Zeithorizont
2026–2027: Aufbau Risikostrukturen
2028–2032: Szenario‑Steuerung
2033–2035: Vollständige Resilienzarchitektur
Kapitel 13 – Implementierungsplan 2026–2035
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 3 Seiten)
Einleitung
Der Implementierungsplan ist das operative Rückgrat des gesamten Thüringen‑Superclusters. Er definiert klare Phasen, konkrete Maßnahmen, verantwortliche Akteure, Meilensteine und KPIs, die sicherstellen, dass die Transformation nicht nur geplant, sondern tatsächlich umgesetzt wird.
Der Zeitraum 2026–2035 wird in drei strategische Phasen gegliedert:
Aufbauphase (2026–2028)
Skalierungsphase (2029–2032)
Vollbetriebsphase (2033–2035)
Jede Phase hat eigene Ziele, Prioritäten und operative Schwerpunkte.
13.1 Phasenmodell (3‑Phasen‑Plan)
Phase 1: Aufbauphase (2026–2028)
Ziel: Strukturen schaffen, Governance etablieren, erste Infrastruktur aufbauen.
Schwerpunkte
Verabschiedung des Supercluster‑Gesetzes
Gründung des Thüringen‑Zukunftsfonds
Aufbau des Supercluster‑Rats und der Direktorate
Start der ersten 6 Technologiezentren
Beginn der Rechenzentrumsplanung
Start der Talentprogramme
Aufbau der ersten Campus‑Quartiere
Ergebnisse
rechtliche und organisatorische Basis steht
erste TRL‑4–6‑Kapazitäten aktiv
internationale Sichtbarkeit beginnt
Phase 2: Skalierungsphase (2029–2032)
Ziel: Infrastruktur ausbauen, Pilotfabriken errichten, Unternehmen skalieren.
Schwerpunkte
Aufbau aller 12 Technologiezentren
Errichtung der ersten 10 Pilotfabriken
Ausbau der Rechenzentren auf 150 MW
Start der Nobelpreisprogramme
Modernisierung der Hochschulen
Integration des Mittelstands in die Clusterachsen
Ergebnisse
vollständige TRL‑Pipeline (1–9)
steigende Royalty‑Einnahmen
200–300 skalierbare Unternehmen
Phase 3: Vollbetriebsphase (2033–2035)
Ziel: internationale Sichtbarkeit, wirtschaftliche Selbsttragfähigkeit, globale Positionierung.
Schwerpunkte
Vollbetrieb aller 15 Pilotfabriken
Rechenzentren auf 200–300 MW
Export‑Hub vollständig aktiv
internationale Kooperationen auf Spitzenniveau
400–600 skalierbare Unternehmen
100.000 neue Arbeitsplätze
Ergebnisse
Thüringen ist europäischer High‑Tech‑Supercluster
Fondsvolumen wächst exponentiell
globale Sichtbarkeit in Photonik, BioTech, KI, Quanten
13.2 Jahresziele und Meilensteine
2026
Supercluster‑Gesetz verabschiedet
Fonds gegründet
Supercluster‑Rat eingerichtet
2027
erste Technologiezentren eröffnet
Talentprogramme starten
Fast‑Track‑Genehmigungssystem aktiv
2028
6 Technologiezentren in Betrieb
Rechenzentren: 50 MW
erste Pilotfabriken in Planung
2029
10 Technologiezentren aktiv
3 Pilotfabriken in Betrieb
2030
150 MW Rechenzentren
150 skalierbare Unternehmen
2031
10 Pilotfabriken aktiv
300 skalierbare Unternehmen
2032
vollständige TRL‑Pipeline
Export‑Hub aktiv
2033–2035
15 Pilotfabriken
400–600 skalierbare Unternehmen
100.000 neue Arbeitsplätze
Fondsvolumen: 20–30 Mrd. € (steigend)
13.3 Verantwortlichkeiten
Staatskanzlei
Gesamtstrategie
Supercluster‑Rat
internationale Sichtbarkeit
Wirtschaftsministerium
Technologiezentren
Pilotfabriken
Mittelstandstransformation
Wissenschaftsministerium
Exzellenzuniversität
Nobelpreisprogramme
TRL‑1–3
Finanzministerium
Fonds
Royalty‑Mechanik
Export‑Royalty
Digitalministerium
Rechenzentren
digitale Infrastruktur
Kommunen
Campus‑Quartiere
regionale Umsetzung
13.4 Monitoring‑System
Ein zentrales Monitoring‑System stellt sicher, dass der Plan umgesetzt wird.
Elemente
Echtzeit‑KPIs
TRL‑Monitoring
Mittelstands‑Monitoring
Talent‑Monitoring
jährliche Evaluationsberichte
Zielsetzung
datenbasierte Steuerung
frühzeitige Risikoerkennung
Transparenz gegenüber Öffentlichkeit und Politik
13.5 Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Transformation braucht gesellschaftliche Unterstützung.
Elemente
jährlicher „Thüringen 2035“-Bericht
Bürgerdialoge
internationale Standortkampagnen
Medienpartnerschaften
transparente Kommunikation über Fortschritte
Zielsetzung
hohe gesellschaftliche Akzeptanz
internationale Sichtbarkeit
Vertrauen in die Transformation
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
Start des Implementierungsbüros (2026)
jährliche Fortschrittsberichte (ab 2027)
Aufbau eines Szenario‑Dashboards (2028)
jährliche Cluster‑Konferenzen (ab 2029)
internationale Standortkampagnen (ab 2027)
KPIs
100 % der Meilensteine erreicht
12 Technologiezentren aktiv
15 Pilotfabriken produktiv
200–300 MW Rechenzentrumsleistung
400–600 skalierbare Unternehmen
100.000 neue Arbeitsplätze
Zeithorizont
2026–2028: Aufbau
2029–2032: Skalierung
2033–2035: Vollbetrieb
Kapitel 14 – Schluss: Thüringen als europäisches High‑Tech‑Flaggschiff
Operative Masterplan‑Fassung (ca. 2,5 Seiten)
14.1 Zusammenfassung der Transformationslogik
Der Thüringen‑Supercluster ist ein umfassendes, systemisches Modernisierungsprojekt, das Wissenschaft, Industrie, Kapital, Talent und Governance in einem integrierten Modell verbindet. Die Transformationslogik basiert auf fünf Grundprinzipien:
1. Wissenschaftliche Exzellenz als Ausgangspunkt
Thüringen baut eine der stärksten Grundlagenforschungslandschaften Europas auf — mit Nobelpreisprogrammen, Max‑Planck‑Einheiten, Fraunhofer‑Instituten und einer Exzellenzuniversität.
2. Industrielle Skalierung als Wertschöpfungsmotor
Mit 12 Technologiezentren und 15 Pilotfabriken entsteht eine vollständige TRL‑Pipeline (1–9), die Forschung in marktfähige Produkte überführt.
3. Kapital als langfristige Stabilitätsquelle
Der Thüringen‑Zukunftsfonds (40–60 Mrd. €) schafft finanzielle Unabhängigkeit und ermöglicht eine selbsttragende Innovationsökonomie.
4. Talent als strategische Ressource
Internationale Programme, Campus‑Städte, moderne Hochschulen und attraktive Lebensräume machen Thüringen zu einem Talent‑Magneten.
5. Governance als Erfolgsfaktor
Ein Supercluster‑Gesetz, schnelle Genehmigungen, transparente Strukturen und ein leistungsfähiges Monitoring sichern die Umsetzung.
Kernaussage: Thüringen transformiert sich nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch ein integriertes, systemisch optimiertes Gesamtmodell.
14.2 Der Weg zur Nobelpreisfähigkeit
Nobelpreisfähigkeit ist der wissenschaftliche Nordstern des Superclusters. Sie entsteht nicht zufällig, sondern durch:
Strukturelle Voraussetzungen
starke Grundlagenforschung (TRL 1–3)
langfristige Forschungsprogramme
internationale Spitzenrekrutierung
exzellente Infrastruktur
Institutionelle Voraussetzungen
Max‑Planck‑ und Fraunhofer‑Einheiten
Exzellenzuniversität
Graduiertenschulen
Finanzielle Voraussetzungen
langfristige Finanzierung durch den Zukunftsfonds
Royalty‑basierte Reinvestition
Gesellschaftliche Voraussetzungen
Talentfreundliche Lebensräume
internationale Offenheit
gesellschaftliche Akzeptanz
Kernaussage: Nobelpreisfähigkeit ist ein Qualitätsmaßstab für ein funktionierendes Hochtechnologiesystem — und Thüringen erfüllt ihn bis 2035.
14.3 Thüringen als Modellregion für Europa
Der Thüringen‑Supercluster ist nicht nur ein Landesprojekt — er ist ein europäisches Modell für erfolgreiche Transformation.
Warum Thüringen ein Modellfall ist
polyzentrische Struktur statt Zentralisierung
vollständige TRL‑Pipeline
Kombination aus Wissenschaft, Industrie und Kapital
langfristige Finanzierung durch einen Staatsfonds
innovationsfreundliche Regulierung
starke regionale Identität
Europäische Wirkung
Blaupause für andere Regionen
Beitrag zur europäischen technologischen Souveränität
Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit
internationale Kooperationen und Exportfähigkeit
Kernaussage: Thüringen zeigt Europa, wie regionale Transformation im 21. Jahrhundert funktioniert.
14.4 Ausblick 2050
Der Blick über 2035 hinaus zeigt das langfristige Potenzial des Superclusters.
Wirtschaft
Fondsvolumen: 80–120 Mrd. €
globale Marktführer in Photonik, BioTech, KI, Quanten
vollständige wirtschaftliche Selbsttragfähigkeit
Wissenschaft
5–10 Nobelpreisprogramme
internationale Spitzenposition in mehreren Disziplinen
globale Forschungskooperationen
Gesellschaft
stabile demografische Entwicklung
hohe Lebensqualität
internationale, offene Gesellschaft
Infrastruktur
klimaneutrale Clusterregionen
vollständig digitalisierte Mobilität
nachhaltige Energieversorgung
Kernaussage: Thüringen wird bis 2050 zu einem globalen High‑Tech‑Flaggschiff — wirtschaftlich stark, wissenschaftlich exzellent, gesellschaftlich modern und international sichtbar.
Operative Elemente des Kapitels
Maßnahmen
jährliche Fortschrittsberichte „Thüringen 2035+“
internationale Standortkampagnen
Ausbau langfristiger Forschungsprogramme
kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur
jährliche Evaluationskonferenzen
KPIs
400–600 skalierbare Unternehmen
100.000 neue Arbeitsplätze
40–60 Mrd. € Fondsvolumen
3–5 Nobelpreisprogramme
200–300 MW Rechenzentrumsleistung
Verantwortlichkeiten
Staatskanzlei: Gesamtstrategie
Wirtschaftsministerium: Skalierung & Export
Wissenschaftsministerium: Forschung & Talent
Finanzministerium: Fonds & Royalty
Kommunen: regionale Umsetzung
Zeithorizont
2035: Thüringen als europäischer Supercluster
2050: Thüringen als globales High‑Tech‑Flaggschiff
urzfassung des Masterplans (ca. 2 Seiten)
1. Ausgangslage
Thüringen steht vor einer doppelten Herausforderung:
wirtschaftliche Unterkomplexität (zu wenig skalierbare Unternehmen, zu geringe Produktivität)
demografische Erosion (Abwanderung, Alterung, Fachkräftemangel)
Gleichzeitig besitzt das Land außergewöhnliche Stärken:
Weltklasseforschung in Photonik, Optik, BioTech, KI, Robotik
starke industrielle Tradition
zentrale Lage in Europa
Die zentrale Erkenntnis: Thüringen hat das Potenzial, ein europäischer High‑Tech‑Supercluster zu werden — nutzt es aber bisher nicht.
2. Die Vision 2035+
Der Masterplan definiert ein klares Zielbild:
400–600 skalierbare Unternehmen
100.000 neue hochwertige Arbeitsplätze
3–5 Nobelpreisprogramme
ein Staatsfonds von 40–60 Mrd. €
eine vollständige TRL‑Pipeline (1–9)
15 Pilotfabriken & 12 Technologiezentren
eine Exzellenzuniversität mit 200 Professuren
200–300 MW KI‑Rechenzentren
Thüringen als global sichtbarer High‑Tech‑Standort
Die Leitidee lautet: Wohlstand durch Wissen.
3. Die Systemarchitektur
Der Supercluster basiert auf fünf Technologieachsen:
Photonik & Laser (Jena)
BioTech & Bioengineering (Gera)
KI & Robotik (Erfurt/Ilmenau)
Quanten‑Photonik (Jena/Ilmenau)
Nachhaltige Materialien & Energie (Suhl/Nordthüringen)
Jede Region erhält eine klare Rolle — Thüringen wird polyzentral, nicht zentralistisch.
4. Die wirtschaftliche Logik
Der Masterplan schafft eine selbsttragende Innovationsökonomie:
Royalty‑Einnahmen: 2–2,5 Mrd. €/Jahr
Export‑Royalty: 1–2 Mrd. €/Jahr
Dividenden: 1,5–2 Mrd. €/Jahr
Zukunftsfonds: 40–60 Mrd. € nach 20 Jahren
Damit finanziert sich das System langfristig selbst, ohne Steuererhöhungen.
5. Die gesellschaftliche Logik
Transformation gelingt nur, wenn die Gesellschaft sie mitträgt:
Campus‑Städte
internationale Schulen
moderne Mobilität
attraktive Wohnquartiere
Talentprogramme
Bürgerdialoge
Thüringen wird ein offenes, modernes, internationales Land.
6. Die Governance
Ein Supercluster‑Gesetz schafft:
klare Zuständigkeiten
schnelle Genehmigungen
transparente Strukturen
unabhängige Fonds‑Governance
jährliche Evaluationsberichte
Governance wird zum Standortvorteil.
7. Die Roadmap 2026–2035
2026–2028: Aufbauphase
Gesetz, Fonds, Governance
erste Technologiezentren
Talentprogramme
Rechenzentrumsplanung
2029–2032: Skalierungsphase
12 Technologiezentren
10 Pilotfabriken
150 MW Rechenzentren
300 skalierbare Unternehmen
2033–2035: Vollbetriebsphase
15 Pilotfabriken
400–600 Unternehmen
100.000 neue Arbeitsplätze
internationale Sichtbarkeit
8. Wirkung bis 2035
100.000 neue Arbeitsplätze
400–600 skalierbare Unternehmen
20 % höhere Produktivität
20 % höhere Exportquote
Thüringen als europäischer High‑Tech‑Supercluster
9. Wirkung bis 2050
80–120 Mrd. € Fondsvolumen
globale Spitzenposition in Photonik, BioTech, KI, Quanten
5–10 Nobelpreisprogramme
vollständige wirtschaftliche Selbsttragfähigkeit
Kurzfazit
Der Thüringen‑Supercluster ist kein Förderprogramm. Er ist ein neues Wirtschaftsmodell, das:
wissenschaftlich exzellent
wirtschaftlich skalierbar
finanziell selbsttragend
gesellschaftlich modern
international sichtbar
ist.
Thüringen kann damit zu einem der führenden High‑Tech‑Standorte Europas werden.
One‑Page‑Strategy‑Map – Thüringen 2035+
Der gesamte Masterplan auf einer Seite
1. Leitbild 2035+
Thüringen wird ein europäischer High‑Tech‑Supercluster mit 5 Technologieachsen, 12 Technologiezentren, 15 Pilotfabriken, 400–600 skalierbaren Unternehmen und 100.000 neuen Arbeitsplätzen.
2. Die fünf Supercluster‑Achsen
Photonik & Laser (Jena)
BioTech & Bioengineering (Gera)
KI & Robotik (Erfurt/Ilmenau)
Quanten‑Photonik (Jena/Ilmenau)
Neue Materialien & Energie (Suhl/Nordthüringen)
3. Systemarchitektur
12 Technologiezentren (TRL 4–6)
15 Pilotfabriken (TRL 7–9)
Exzellenzuniversität (200 Professuren)
20 Graduiertenschulen
200–300 MW KI‑Rechenzentren
Export‑ & Regulatory‑Hub Thüringen
4. Kapital & Finanzierung
Thüringen‑Zukunftsfonds: 40–60 Mrd. € (20 Jahre)
Royalty‑Einnahmen: 2–2,5 Mrd. €/Jahr
Export‑Royalty: 1–2 Mrd. €/Jahr
Dividenden: 1,5–2 Mrd. €/Jahr
100 % Reinvestition in Forschung, Skalierung, Talente
5. Talent & Gesellschaft
internationale Talentprogramme
Campus‑Städte & moderne Wohnquartiere
internationale Schulen & Kitas
moderne Mobilität (alle Cluster < 60 Minuten)
gesellschaftliche Teilhabe & Bürgerdialoge
6. Governance
Supercluster‑Gesetz
Supercluster‑Rat
Fast‑Track‑Genehmigungen (< 6 Monate)
Monitoring‑System (Echtzeit‑KPIs)
jährliche Evaluationsberichte
7. Roadmap 2026–2035
2026–2028 – Aufbau
Gesetz, Fonds, Governance
erste Technologiezentren
Talentprogramme
Rechenzentrumsplanung
2029–2032 – Skalierung
12 Technologiezentren
10 Pilotfabriken
150 MW Rechenzentren
300 skalierbare Unternehmen
2033–2035 – Vollbetrieb
15 Pilotfabriken
400–600 Unternehmen
100.000 neue Arbeitsplätze
internationale Sichtbarkeit
8. Wirkung
wirtschaftlich: +20 % Produktivität, +20 % Exportquote
sozial: Rückkehr junger Menschen, internationale Talente
wissenschaftlich: 3–5 Nobelpreisprogramme
fiskalisch: selbsttragende Innovationsökonomie
Kurzfazit
Thüringen 2035+ ist kein Förderprogramm. Es ist ein neues Wirtschaftsmodell, das das Land zu einem europäischen High‑Tech‑Flaggschiff macht.
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