in Transformationsplan für ein innovatives, souveränes und wirtschaftlich führendes Bayern
Regierungsprogramm – Vollversion (A1 – Optimiert)
Von Michael Tryzna
TEIL 1 – STRATEGISCHE GRUNDLAGEN
(Kapitel 1–3)
KAPITEL 1 – EINLEITUNG UND STRATEGISCHE VISION
1.1 Ausgangslage
Bayern ist eines der wirtschaftlich stärksten Länder Europas. Doch zentrale Indikatoren zeigen eine gefährliche Entwicklung:
Automobilindustrie unter massivem Transformationsdruck
Maschinenbau verliert internationale Marktanteile
Fachkräftemangel bedroht alle Branchen
Energiepreise gefährden die Industrie
Verwaltung ist zu langsam und zu komplex
Start‑up‑Dynamik zu schwach
ländliche Räume verlieren Dynamik
internationale Konkurrenz investiert aggressiv
Bayern steht vor einer historischen Entscheidung:
Entweder wir transformieren jetzt – oder wir verlieren dauerhaft an Bedeutung.
1.2 Die strategische Leitidee
„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“
Das bedeutet:
Bayern investiert nicht nur in Zukunftsbereiche
Bayern beteiligt sich an den Unternehmen, die es fördert
Bayern baut Vermögen auf statt Schulden
Bayern schafft einen Staatsfonds, der die Zukunftshaushalte stabilisiert
Bayern wird ein europäisches High‑Tech‑Land
1.3 Die vier Grundprinzipien
1. Investieren statt stagnieren
20 % des Landeshaushalts fließen in Zukunftsbereiche.
2. Beteiligungen statt Subventionen
35 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen.
3. Vermögen statt Schulden
Ein Staatsfonds bündelt Dividenden und Wertsteigerungen.
4. Regionen stärken statt Abwanderung zulassen
Cluster + Mittelstadtcluster + Verbundregionen = Wachstum in der Fläche.
1.4 Zielbild Bayern 2035
Bayern soll im Jahr 2035:
das innovativste Bundesland Europas sein
ein globaler High‑Tech‑Hotspot
ein Magnet für internationale Talente
ein Land mit der schnellsten Verwaltung Deutschlands
ein Land mit klimaneutraler, sicherer Energieversorgung
ein Land mit starken Mittelstädten und stabilen Regionen
ein Land mit einem Staatsfonds von 40–60 Milliarden Euro
ein Land, das Vermögen aufbaut statt Schulden
KAPITEL 2 – DAS MODELL: 20 % INVESTITION + 35 % BETEILIGUNG + STAATSFONDS
2.1 Der Finanzrahmen
Landeshaushalt: 71 Milliarden Euro 20 % Investition:
14,2 Milliarden Euro pro Jahr
4–5 Milliarden Euro Beteiligungskapital
20–25 Milliarden Euro Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung
2.2 Die Beteiligungslogik (35 %)
Bayern beteiligt sich mit 35 % an:
Start‑ups
Mittelstand
Industrie
Energieprojekten
Infrastruktur
Deep‑Tech‑Firmen
Alle Beteiligungen fließen in den Bayern‑Staatsfonds.
2.3 Der Bayern‑Staatsfonds
Rückflüsse:
Jahr 1–5: 700–1.000 Mio. €/Jahr
Jahr 6–10: 2–3 Mrd. €/Jahr
Jahr 11–20: 5–7 Mrd. €/Jahr
Jahr 21–30: 9–14 Mrd. €/Jahr
Fondsvolumen:
Jahr 5: 7–9 Mrd. €
Jahr 10: 16–24 Mrd. €
Jahr 20: 40–60 Mrd. €
Jahr 30: 60–90 Mrd. €
2.4 Die radikale Gegenfinanzierung
Einsparungen:
Programmabbau: 3–4 Mrd. €
Verwaltungsreform: 1,5–2,0 Mrd. €
Subventionsabbau: 2–3 Mrd. €
Digitalisierungseffizienz: 1,2–1,8 Mrd. €
Neue Einnahmen: 1,0–1,5 Mrd. €
Gesamt: 8–12 Milliarden Euro pro Jahr
→ deckt das gesamte 20 %-Programm.
KAPITEL 3 – TRANSFORMATIONSPFAD 2026–2035
3.1 Phase 1: Aufbau (2026–2029)
Aufbau der High‑Tech‑Cluster
Aufbau der Mittelstadtcluster
Aufbau der Verbundregionen
Start der Fachkräfteoffensive
Einführung der KI‑Genehmigungen
Start des Staatsfonds
3.2 Phase 2: Skalierung (2030–2033)
Skalierung der Start‑ups
Ausbau der Energieinfrastruktur
Internationalisierung der Cluster
Wachstum der Beteiligungsrückflüsse
Verwaltungsautomatisierung
3.3 Phase 3: Reife (2034–2035)
Bayern wird High‑Tech‑Land
Staatsfonds erreicht 40–60 Mrd. €
Genehmigungen vollständig digital
Regionen stabil und wachsend
Bayern international sichtbar
TEIL 2 – DIE 6 HIGH‑TECH‑CLUSTER + 7 MITTELSTADTCLUSTER + 6 VERBUNDREGIONEN
(Kapitel 4–9)
KAPITEL 4 – DIE 6 HIGH‑TECH‑CLUSTER BAYERN 2035
Diese sechs Cluster sind die technologischen Leuchttürme Bayerns. Sie bündeln Forschung, Industrie, Start‑ups und Talente — und machen Bayern international sichtbar.
4.1 Cluster München – KI, Quanten, BioTech, Mobilität
Strategische Bedeutung
stärkster Forschungsstandort Deutschlands
globale KI‑ und Quanten‑Hochburg
BioTech‑Zentrum
Mobilitäts‑Innovationsstandort
Ziele
europäisches KI‑Leitzentrum
Quanten‑Technologieplattform
BioTech‑Skalierungszentrum
autonome Mobilität
Maßnahmen
KI‑Campus Bayern
Quanten‑Valley München
BioTech‑Accelerator
Mobilitäts‑Testfelder
4.2 Cluster Nürnberg – Produktion, Robotik, Elektronik
Strategische Bedeutung
Industrie‑ und Produktionszentrum
Robotik‑Hotspot
Elektronik‑Forschung
Ziele
europäisches Produktions‑Innovationszentrum
Robotik‑Skalierung
Halbleiter‑Kompetenz
4.3 Cluster Augsburg – Luftfahrt, Faserverbund, Robotik
Strategische Bedeutung
Luftfahrtindustrie
Faserverbund‑Materialien
Robotik‑Anwendungen
4.4 Cluster Regensburg – Halbleiter, Automotive, Sensorik
Strategische Bedeutung
Halbleiter‑Produktion
Automotive‑Elektronik
Sensorik‑Technologien
4.5 Cluster Würzburg – BioTech, MedTech, Quanten
Strategische Bedeutung
BioTech‑Forschung
MedTech‑Produktion
Quanten‑Anwendungen
4.6 Cluster Ingolstadt – Automotive, KI‑Mobilität, Sicherheit
Strategische Bedeutung
Automotive‑Zentrum
KI‑Mobilitätsforschung
Sicherheits‑Technologien
KAPITEL 5 – DIE 7 MITTELSTADTCLUSTER BAYERN
Diese Cluster sind der entscheidende Hebel, um Wachstum in die Fläche zu bringen. Sie stabilisieren Regionen, schaffen Arbeitsplätze und entlasten die Metropolen.
5.1 Erlangen – MedTech, KI, Forschung
MedTech‑Produktion
KI‑Labore
Spitzenforschung
5.2 Fürth – Logistik, Produktion, Digitalisierung
Logistik‑Innovationen
digitale Produktion
5.3 Rosenheim – Energie, Holz‑Technologien, Bau‑Innovation
nachhaltige Baustoffe
Energie‑Start‑ups
5.4 Landshut – Automotive, Produktion, Leichtbau
Leichtbau‑Technologien
Automotive‑Zulieferer
5.5 Passau – IT, Cybersecurity, Software
IT‑Start‑ups
Cybersecurity‑Forschung
5.6 Bamberg – Robotik, Sensorik, Produktion
Robotik‑Anwendungen
Sensorik‑Produktion
5.7 Kempten – Energie, Maschinenbau, Nachhaltigkeit
Energie‑Technologien
Maschinenbau‑Cluster
KAPITEL 6 – DIE 6 VERBUNDREGIONEN BAYERN
Verbundregionen verbinden Cluster, Mittelstädte und Hochschulen zu leistungsfähigen Wirtschafts‑ und Innovationsräumen.
6.1 München‑Verbund
München + Freising + Garching + Erding + Dachau
6.2 Nürnberg‑Verbund
Nürnberg + Fürth + Erlangen + Schwabach
6.3 Augsburg‑Verbund
Augsburg + Landsberg + Donauwörth + Königsbrunn
6.4 Regensburg‑Verbund
Regensburg + Straubing + Kelheim + Neumarkt
6.5 Würzburg‑Verbund
Würzburg + Schweinfurt + Kitzingen + Aschaffenburg
6.6 Süd‑Bayern‑Verbund
Rosenheim + Traunstein + Mühldorf + Bad Tölz + Kempten
KAPITEL 7 – WIRKUNG DER CLUSTERSTRUKTUR
+40–60 % Effizienz
+30–50 % Fachkräftebindung
+25–40 % schnellere Genehmigungen
+20–35 % höhere Innovationskraft
+30–50 % bessere Standortverteilung
+15–25 % geringere Kosten
KAPITEL 8 – FINANZLOGIK DER CLUSTER
Alle Cluster werden finanziert durch:
20 % Investition
35 % Beteiligung
Staatsfonds
Verbundregionen‑Synergien
KAPITEL 9 – GESAMTWIRKUNG TEIL 2
Bayern wird flächendeckend innovativ
Mittelstädte werden Wachstumsmotoren
Regionen werden stabil
Cluster werden international sichtbar
Staatsfonds wächst schneller
TEIL 3 – TALENTE, START‑UPS, DIGITALISIERUNG, ENERGIE, REGIONEN
(Kapitel 10–15)
KAPITEL 10 – DIE FACHKRÄFTEOFFENSIVE BAYERN 2035
10.1 Ausgangslage
Bayern verliert jährlich:
35.000 Fachkräfte durch Rente
12.000 durch Abwanderung
8.000 durch fehlende Anerkennung ausländischer Abschlüsse
Gleichzeitig fehlen:
120.000 IT‑Fachkräfte
80.000 Ingenieure
70.000 Pflegekräfte
40.000 MINT‑Absolventen
30.000 Fachkräfte im Maschinenbau
10.2 Zielsetzung
Bayern wird Talentmagnet Europas
500.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2035
schnellste Anerkennung Deutschlands
modernste Ausbildungssysteme Europas
10.3 Maßnahmen
10.3.1 Bayern‑Stipendium (70.000 pro Jahr)
Für KI, Quanten, Maschinenbau, Automotive, Pflege, Energie, BioTech. Bindung: 3 Jahre Arbeit in Bayern.
10.3.2 Bayern‑Visa (10‑Tage‑Visa)
Für IT, Ingenieure, Pflege, Wissenschaft, Gründer. Anerkennung: 30 Tage.
10.3.3 Internationale Talentzentren Bayern
Standorte: München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Würzburg. Funktionen: Visa, Anerkennung, Matching, Wohnraum, Sprachkurse.
10.3.4 Duale High‑Tech‑Akademien
Für KI‑Technik, Robotik, Halbleiter, Wasserstoff, BioTech.
10.3.5 Rückkehrerprogramme
Für Bayern im Ausland, deutsche Fachkräfte weltweit, internationale Alumni.
10.4 Wirkung
+250.000 Fachkräfte bis 2030
+500.000 bis 2035
Entlastung der Unternehmen
Stärkung aller Cluster und Mittelstadtcluster
KAPITEL 11 – DER START‑UP‑FONDS BAYERN
11.1 Ausgangslage
Deep‑Tech‑Start‑ups unterfinanziert
VC‑Kapital konzentriert sich zu stark auf München
Universitäten nicht ausreichend vernetzt
Mittelstädte haben enormes, ungenutztes Potenzial
11.2 Zielsetzung
Bayern wird Deep‑Tech‑Hotspot Europas
Verzehnfachung der Start‑up‑Quote
Gründerökosystem in allen Regionen, nicht nur in München
11.3 Maßnahmen
11.3.1 2,2‑Mrd.-€‑Deep‑Tech‑Fonds Bayern
Investiert in KI, Quanten, BioTech, MedTech, Energie, Mobilität, Cybersecurity, Halbleiter. Beteiligung: 35 %.
11.3.2 15.000 Gründerstipendien pro Jahr
Für Studierende, Wissenschaftler, internationale Gründer.
11.3.3 70 Inkubatoren & 30 Acceleratoren
Standorte: alle High‑Tech‑Cluster, alle Mittelstadtcluster, alle Verbundregionen.
11.3.4 VC‑Matching Bayern
1 € privat → 1 € Land. Nur Deep‑Tech. Nur mit 35 % Beteiligung.
11.4 Wirkung
7.500 neue Start‑ups in 10 Jahren
75.000 neue Arbeitsplätze
Rückflüsse: 500 Mio. € → 4,0 Mrd. € jährlich
KAPITEL 12 – DIGITALISIERUNG BAYERN 2035
12.1 Ausgangslage
Genehmigungen dauern zu lange
Verwaltung ist nicht automatisiert
Datenräume fehlen
Glasfaser nicht flächendeckend
12.2 Zielsetzung
schnellste Verwaltung Deutschlands
vollständig digitale Bürgerakte
KI‑gestützte Genehmigungen
100 % Glasfaser
5G/6G flächendeckend
12.3 Maßnahmen
12.3.1 KI‑Genehmigungen Bayern
Alle Genehmigungen werden KI‑gestützt. Ziel: 72 Stunden.
12.3.2 Digitale Bürgerakte Bayern
Alle Dokumente digital, verschlüsselt, jederzeit abrufbar.
12.3.3 Vollautomatisierte Verwaltung
Automatisierung:
40 % bis 2030
70 % bis 2035
12.3.4 Glasfaser & 5G/6G
100 % Glasfaser bis 2030
6G‑Pilotregionen ab 2028
12.4 Wirkung
Verwaltungskosten sinken um 2,0 Mrd. €/Jahr
Unternehmen sparen 900 Mio. €/Jahr
Standortvorteil für alle Cluster, Mittelstadtcluster und Verbundregionen
KAPITEL 13 – ENERGIE BAYERN 2035
13.1 Ausgangslage
Bayern ist energieintensiv und importabhängig. Industrie und Mobilität benötigen neue Lösungen.
13.2 Zielsetzung
klimaneutrale Energie
sichere Versorgung
bezahlbare Preise
neue Industrien
13.3 Maßnahmen
13.3.1 Wasserstoff‑Region Bayern
H2‑Pipelines, H2‑Mobilität, H2‑Industrie.
13.3.2 Großspeicher Bayern
Batteriespeicher, Wasserstoffspeicher, thermische Speicher.
13.3.3 CO₂‑arme Industrie
Förderung für Stahl, Chemie, Pharma, Mobilität.
13.4 Wirkung
Versorgungssicherheit
Klimaneutralität
neue Arbeitsplätze
KAPITEL 14 – REGIONALE INFRASTRUKTUR & VERBUNDLOGIK
14.1 Zielsetzung
Regionen stärken
Mittelstädte stabilisieren
Infrastruktur bündeln
Cluster vernetzen
14.2 Maßnahmen
gemeinsame Infrastrukturprojekte
Talentzentren in allen Verbundregionen
Innovationskorridore zwischen High‑Tech‑ und Mittelstadtclustern
regionale Fonds zur Co‑Finanzierung
14.3 Wirkung
+40–60 % Effizienz
starke Mittelstädte
Wachstum in der Fläche
stabile Verbundregionen
KAPITEL 15 – GESAMTWIRKUNG TEIL 3
Bayern gewinnt Talente
Bayern wird Deep‑Tech‑Hotspot
Verwaltung wird schnell
Energie wird sicher
Regionen werden stark
Mittelstädte werden Wachstumsmotoren
TEIL 4 – FINANZIERUNG, GEGENFINANZIERUNG, STAATSFONDS, MONITORING, GOVERNANCE
(Kapitel 16–20)
KAPITEL 16 – FINANZIERUNGSARCHITEKTUR BAYERN 2035
16.1 Grundprinzip
Die Finanzierung basiert auf einem dreistufigen Modell:
20 % Investition aus dem Landeshaushalt
35 % Beteiligung an allen geförderten Unternehmen
radikale Gegenfinanzierung zur Haushaltsstabilität
Dieses Modell erzeugt:
sofortige Investitionskraft
mittelfristige Wachstumsimpulse
langfristigen Vermögensaufbau
16.2 Finanzvolumen
Jährliche Investitionen
14,2 Mrd. € Landesmittel
4–5 Mrd. € Beteiligungskapital
20–25 Mrd. € Gesamtinvestitionen durch Hebelwirkung
Gesamtvolumen 2026–2035
142 Mrd. € Landesmittel
40–50 Mrd. € Beteiligungskapital
200–250 Mrd. € Gesamtinvestitionen
16.3 Hebelwirkung
1 € Landesmittel erzeugt 1,5–2 € zusätzliche Mittel durch:
EU‑Programme
Bundesprogramme
private Kofinanzierung
internationale Investoren
16.4 Finanzierungsstabilität
Das Modell ist so konstruiert, dass:
die Schuldenbremse eingehalten wird
der Haushalt stabil bleibt
Rückflüsse den Haushalt langfristig entlasten
KAPITEL 17 – RADIKALE GEGENFINANZIERUNG BAYERN
17.1 Zielsetzung
Die Gegenfinanzierung stellt sicher, dass das Programm finanziell nachhaltig ist und keine neuen strukturellen Defizite erzeugt.
17.2 Bausteine der Gegenfinanzierung
17.2.1 Programmabbau (3–4 Mrd. €)
Abschaffung ineffizienter Förderprogramme
Zusammenlegung von 250+ Programmen zu 10 Zukunftsfonds
Streichung von Doppelstrukturen
17.2.2 Verwaltungsreform (1,5–2,0 Mrd. €)
Automatisierung von 40 % der Prozesse
KI‑Genehmigungen
Personalumbau statt Personalabbau
17.2.3 Subventionsabbau (2–3 Mrd. €)
Abbau fossiler Subventionen
Streichung ineffizienter Wirtschaftsförderung
17.2.4 Digitalisierungseffizienz (1,2–1,8 Mrd. €)
digitale Bürgerakte
KI‑gestützte Verwaltung
17.2.5 Neue Einnahmen (1,0–1,5 Mrd. €)
Dividenden aus Beteiligungen
Landesimmobilienfonds
Innovationsabgaben für Großkonzerne
17.3 Gesamteinsparung
8–12 Mrd. € pro Jahr → deckt das gesamte 20 %-Programm.
KAPITEL 18 – DER BAYERN‑STAATSFONDS
18.1 Grundprinzip
Der Staatsfonds ist das finanzielle Rückgrat des Programms. Er bündelt:
Beteiligungen
Dividenden
Wertsteigerungen
Rückflüsse aus Start‑ups
Rückflüsse aus Industrieprojekten
18.2 Struktur des Fonds
Fondsarchitektur
öffentliches Eigentum
professionelles Management
unabhängiger Aufsichtsrat
klare Transparenzregeln
Anlageklassen
Start‑ups
Mittelstand
Energieprojekte
Infrastruktur
Deep‑Tech‑Unternehmen
Clustergesellschaften
18.3 Rückflüsse
Jahr 1–5: 700–1.000 Mio. €/Jahr
Jahr 6–10: 2–3 Mrd. €/Jahr
Jahr 11–20: 5–7 Mrd. €/Jahr
Jahr 21–30: 9–14 Mrd. €/Jahr
18.4 Fondsvolumen
Jahr 5: 7–9 Mrd. €
Jahr 10: 16–24 Mrd. €
Jahr 20: 40–60 Mrd. €
Jahr 30: 60–90 Mrd. €
KAPITEL 19 – MONITORING & EVALUATION BAYERN 2035
19.1 Zielsetzung
Monitoring stellt sicher, dass:
das Programm wirksam bleibt
Fehlentwicklungen früh erkannt werden
Transparenz gewährleistet ist
19.2 Monitoring‑Struktur
Transformationsrat Bayern
Wissenschaft
Wirtschaft
Verwaltung
Zivilgesellschaft
Aufgaben: jährliche Evaluationsberichte, Empfehlungen an die Landesregierung.
Cluster‑Monitoring
jährliche Zielvereinbarungen
KPIs
Fortschrittsberichte
Staatsfonds‑Monitoring
jährlicher Finanzbericht
unabhängige Wirtschaftsprüfung
19.3 KPIs
BIP‑Wachstum
Start‑up‑Quote
Fachkräftezuwachs
Genehmigungsdauer
Energiepreise
Rückflüsse
Fondsvolumen
KAPITEL 20 – GOVERNANCE & UMSETZUNG BAYERN 2035
20.1 Zielsetzung
Die Governance stellt sicher, dass das Programm:
effizient umgesetzt wird
politisch stabil bleibt
institutionell verankert ist
20.2 Governance‑Struktur
Staatskanzlei‑Ressort „Transformation Bayern“
Neue Abteilung für:
Clusterkoordination
Staatsfonds
Digitalisierung
Monitoring
Cluster‑Räte
Mitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, internationalen Experten.
Regionale Transformationszentren
Standorte: München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Würzburg, Süd‑Bayern.
20.3 Umsetzungspfad
2026: Start
2027–2029: Aufbau
2030–2033: Skalierung
2034–2035: Reife
TEIL 5 – KOMMUNIKATION, RISIKEN, KRISENMECHANISMEN, INTERNATIONALE POSITIONIERUNG, ABSCHLUSS
(Kapitel 21–25)
KAPITEL 21 – KOMMUNIKATIONSSTRATEGIE BAYERN 2035
21.1 Zielsetzung
Die Kommunikationsstrategie verfolgt drei zentrale Ziele:
Verständlichkeit: Die Bevölkerung versteht, warum Bayern 2035 notwendig ist.
Akzeptanz: Die Menschen erkennen den Nutzen für ihr eigenes Leben.
Mobilisierung: Unternehmen, Hochschulen, Kommunen und Bürger werden aktive Partner der Transformation.
21.2 Kernbotschaften
„Bayern investiert entschlossen – und besitzt die Zukunft mit.“
„Wir bauen Vermögen auf statt Schulden.“
„Wir sichern Arbeitsplätze, Innovation und Wohlstand.“
„Wir stärken alle Regionen – nicht nur München.“
„Wir machen Bayern zum High‑Tech‑Land Europas.“
21.3 Zielgruppen
Bürgerinnen und Bürger
Unternehmen
Hochschulen und Forschung
Kommunen
internationale Talente
Medien
Verbände und Kammern
21.4 Kommunikationskanäle
landesweite Informationskampagnen
digitale Plattform „Bayern 2035“
regionale Transformationsforen
Social‑Media‑Strategie
jährlicher Transformationsbericht
Bürgerdialoge in allen Regionen
21.5 Transparenzmechanismen
Veröffentlichung aller Cluster‑Fortschritte
jährliche Finanzberichte des Staatsfonds
öffentliche KPIs
Dashboard für Genehmigungszeiten
KAPITEL 22 – RISIKOANALYSE BAYERN 2035
22.1 Zielsetzung
Jedes große Transformationsprogramm birgt Risiken. Die Risikoanalyse identifiziert, bewertet und mitigiert diese Risiken.
22.2 Hauptrisiken
22.2.1 Fachkräftemangel bleibt bestehen
Gegenmaßnahme: Ausbau der Talentzentren, Bayern‑Visa, Rückkehrerprogramme.
22.2.2 Verzögerungen in der Verwaltung
Gegenmaßnahme: KI‑Genehmigungen, Automatisierung, Monitoring.
22.2.3 Energiepreise bleiben hoch
Gegenmaßnahme: Wasserstoff‑Region, Großspeicher, CO₂‑arme Industrie.
22.2.4 Private Kofinanzierung bleibt aus
Gegenmaßnahme: VC‑Matching, Cluster‑Garantien, Staatsfonds‑Co‑Investments.
22.2.5 Internationale Konkurrenz zieht Talente ab
Gegenmaßnahme: Bayern‑Visa, Stipendien, Standortmarketing.
22.3 Systemische Risiken
22.3.1 Globale Wirtschaftskrisen
Gegenmaßnahme: Staatsfonds als Stabilitätsanker.
22.3.2 geopolitische Spannungen
Gegenmaßnahme: Diversifizierung der Lieferketten.
22.3.3 Technologische Disruption
Gegenmaßnahme: kontinuierliche Innovationsförderung.
KAPITEL 23 – KRISENMECHANISMEN BAYERN 2035
23.1 Zielsetzung
Das Programm muss auch in Krisenzeiten stabil bleiben. Daher werden robuste Krisenmechanismen implementiert.
23.2 Mechanismen
23.2.1 Krisenfonds im Staatsfonds
Ein Teil der Rückflüsse wird als Reserve gehalten.
23.2.2 Notfall‑Genehmigungen
Bei kritischen Projekten:
Genehmigung in 24 Stunden
automatisierte Freigabe
Krisenstab entscheidet
23.2.3 Energie‑Notfallplan
Priorisierung kritischer Infrastruktur
Aktivierung von Großspeichern
H₂‑Backup‑Systeme
23.2.4 Arbeitsmarkt‑Stabilisierungsprogramm
Kurzarbeit 2.0
Qualifizierungsprogramme
Talent‑Umschichtung
KAPITEL 24 – INTERNATIONALE POSITIONIERUNG BAYERN
24.1 Zielsetzung
Bayern soll international sichtbar und attraktiv werden.
24.2 Maßnahmen
24.2.1 Internationales Standortmarketing
„Bayern 2035“ als globale Marke
Kampagnen in USA, Indien, Japan, Israel, Kanada
24.2.2 Internationale Cluster‑Partnerschaften
KI‑Partnerschaften mit USA & Kanada
Quanten‑Partnerschaften mit Israel
BioTech‑Partnerschaften mit Schweiz & Singapur
24.2.3 Internationale Talentstrategie
globale Rekrutierung
internationale Stipendien
Bayern‑Visa
24.2.4 Europäische Führungsrolle
Bayern wird:
KI‑Regulierungsstandort
Quanten‑Forschungsstandort
Energie‑Innovationsstandort
KAPITEL 25 – ABSCHLUSSKAPITEL BAYERN 2035
25.1 Zusammenfassung
Bayern 2035 ist ein Transformationsprogramm, das Investitionen, Beteiligungen, Talente, Innovation und regionale Stärke miteinander verbindet. Es ist radikal, aber notwendig. Es ist ambitioniert, aber realistisch. Es ist teuer, aber es finanziert sich selbst.
25.2 Die Zukunftsformel
**20 % Investition
35 % Beteiligung
Staatsfonds
radikale Gegenfinanzierung = ein starkes, innovatives und finanziell souveränes Bayern.**
25.3 Schlussbotschaft
Bayern kann mehr. Bayern muss mehr. Bayern wird mehr.
„Wir investieren entschlossen – und besitzen die Zukunft mit.“
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